BSM 1 5503 / 30. 6. 2015 Landesarbeitsgericht Niedersachsen hebt die AVE des Entgelttarifvertrages auf Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen, welches seit August 2014 ausschließlich über die Wirksamkeit einer Allgemeinverbindlichkeitserklärung eines Tarifvertrages zu entscheiden hat, hat in seiner Sitzung vom 3.6.2015 durch Beschluss die Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Wirtschaftsministeriums Niedersachsen vom 7.11.2011 betreffend den Entgelttarifvertrag vom 17.5.2010 des Hotel- und Gaststättengewerbes für unwirksam erklärt. Nach § 5 TVG a.F. ist eine der Voraussetzungen für eine AVE, dass mindestens 50 % aller Arbeitnehmer, die unter den Tarifvertrag fallen sollen, in Betrieben des antragstellenden Verbandes, hier dem Dehoga, beschäftigt sind. Die für die Gastronomen in Niedersachsen bahnbrechende Entscheidung hat Rechtsanwalt Jürgen Kasper, Köln, für ein Mitglied des Bundesverbandes Schnellgastronomie und Imbissbetriebe e.V. (BVI) erstritten. Wesentlich für die Entscheidung des Gerichtes war, dass in der Sitzung des Tarifausschusses vom 2.11.2011 vom Ministerium zwar die aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit, hier 31.3.2011, abgefragt und auch dem Tarifausschuss vorgelegt wurden, nicht jedoch die aktuellen Zahlen des Dehoga. Diese stammten aus dem Jahre 2009. Auf die jährlich fallenden Mitgliederzahlen des Dehoga hatte der BVI vor der Tarifausschusssitzung im Jahre 2011 substantiiert vorgetragen. Das Ministerium, Aufsichtsbehörde der Deutschen RenRechtsanwalt Jürgen Kasper. tenversicherung ist dem, im Gegensatz zum Landesarbeitsgericht, möglicherweise aus politischen Gründen nicht nachgegangen. Zum Gerichtstermin am 3.6.2015 legte der Dehoga die ihm unter dem 10.7.2011 bekannten Zahlen vor. Danach war das 50%-Quorum nicht erreicht. Langjährige Zusammenarbeit mit dem BSM Mit dem Geschäftsführer des BVI, RA Jürgen Kasper, verbindet uns eine langjährige Zusammenarbeit. Zunächst als Mitglieder des verbandsübergreifenden Arbeitskreises Lebensmittelhygiene und Mitautoren der viel beachteten zertifizierten Hygieneleitlinie, entwickelte sich im Lauf der Jahre ein intensiver Informationsaustausch der Verbände über branchenspezifische Themen. Wer als betroffener Arbeitgeber rechtlichen Beistand zu oben dargestellter Thematik sucht, kann sich an RA Kasper wenden: Kontaktdaten: RA Jürgen Kasper Klettenberggürtel 51, 50939 Köln Telefon (02 21) 46 10 20 Fax (02 21) 46 58 82 E-Mail: [email protected] (BSM-Presseinformation) Interessant für die betroffenen Arbeitgeber, die von der Rentenversicherung in Anspruch genommen wurden, ist, in welchem Umfang Rückerstattungsansprüche gestellt werden können. (RA Jürgen Kasper) Steuerpolitik: Ende der Zettelwirtschaft für Millionen Steuerzahler naht – Vereinfachungen ab 2017 geplant – „Für Millionen von Steuerzahler naht das Ende der Zettelwirtschaft“, kommentierte Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder das Maßnahmenpaket zur Steuervereinfachung, das die Finanzminister der Länder am 29.5.2015 beschlossen haben. Sie haben sich auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, mit dem der Steuervollzug durch die stärkere Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik vereinfacht werden soll. Insbesondere braucht der Steuerzahler der Steuererklärung keine Belege mehr beilegen. „Die Finanzämter werden künftig auf die Einreichung von Belegen weitgehend verzichten“, betonte Minister Söder. Bayern hat zusammen mit Nordrhein-Westfalen die Federführung bei der bundesweiten technischen Umsetzung der Vereinfachungen, die zum 1.1.2017 in Kraft treten soll. „Wir werden mit Nachdruck an der Vereinfachung der Steuerverfahren arbeiten“, verspricht der Finanzminister. „Ein stärkerer Einsatz von IT in der Verwaltung soll den Service für die Steuerpflichtigen verbessern, die Steuererklärung einfacher gestalten und Verfahren beschleunigen. Zudem sollen Abläufe modernisiert werden“, teilte Bayerns Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger mit, der auf der Jahreskonferenz auf dem Hambacher Schloss teilnahm. Der Bund und die Länder haben konkrete Reformvorschläge erarbeitet. Belege sollen künftig nur noch bei Bedarf vom Finanzamt angefordert werden. Sie müssen nicht mehr automatisch mit der Steuererklärung eingereicht werden. Falls Belege angefordert werden, sollen diese elektronisch übermittelt werden können. Durch den Verzicht auf die Angabe von Daten, die Dritte der Steuerverwaltung bereits übermittelt haben, soll der Umfang der Steuererklärung deutlich reduziert werden. Das Modernisierungskonzept berücksichtigt eine stärkere Serviceorientierung der Steuerverwaltung. Im Zusammenhang mit der elektronischen Steuererklärung (ELSTER) soll die „vorausgefüllte Steuererklärung“ erweitert werden. Über das ELSTER-Portal können die Bürgerinnen und Bürger prüfen, welche Daten dem Finanzamt bereits vorliegen. Diese können elektronisch abgerufen und in die Steuererklärung übernommen werden. Außerdem sollen durch den Ausbau der digitalen Kommunikation Steuerbescheide und sonstige Schreiben vom Finanzamt elektronisch bekanntgegeben werden können. Auch die Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Schreiben elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Eine stärkere Digitalisierung der Daten soll es in noch größerem Umfang als heute ermöglichen, Steuererklärungen durch spezielle Risikomanagementsysteme zu prüfen. Ein wichtiges Ziel ist es, sich auf die tatsächlich prüfungsbedürftigen Fälle zu konzentrieren. Dies soll dazu führen, dass die Quote der vollständig maschinell bearbeiteten Einkommensteuererklärungen deutlich gesteigert wird. (Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, PM 29.5.2015) 5503 / 30. 6. 2015 BSM 2 Schaustellergottesdienst Erlanger Berg Neuer Evangelischer Seelsorger Torsten Heinrich zelebrierte den Gottesdienst Der Neue heißt ähnlich wie sein Vorgänger. Heinrich, der Nachname ist geblieben, nur der Vorname hat sich geändert, vollständig heißt er Torsten Heinrich. Seit 1. Januar hat die Evangelische „Circus- und Schaustellerseelsorge“ auch eine neue Heimat. Der Sitz ist nun in Witzenhausen. Torsten Heinrich, war bis vor kurzem Jugendpfarrer in Leipzig und leitet nun die Evangelische „Circusund Schaustellerseelsorge“, die seit 1. Januar ihren Sitz in Witzenhausen hat. Den Standort Witzenhausen hat der 52-jährige ganz bewusst ausgesucht. Er wollte eine zentrale Lage, mit guter Fernstraßenanbindung für sein Büro. In Witzenhausen hatte er eine Wohnung in Aussicht, die diesen Anforderungen entsprach. Mit der Wohnung wurde es nichts, aber sein Büro fand seine Heimat in Witzenhausen im Corvinhaus. „Ich mache die ganz normale Arbeit eines Gemeindepfarrers, nur halt in ganz Deutschland“, sagt Heinrich. Ob Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten, Beerdigungen oder Seelsorge – Heinrich wird dorthin reisen, EKD – „Circus- und Schaustellerseelsorge“ Wer ist Torsten Heinrich? Pfarrer Torsten Heinrich. Sein Amt als „Funktionspfarrer“ für die Evangelische „Circus- und Schaustellerseelsorge“ ist auf fünf Jahre befristet. Aufgrund der Erfahrungen seines Vorgängers Pfarrer Horst Heinrich ist er bereits darauf eingestellt, dass er nicht viel Zeit an seinem Wohnsitz oder in seinem Büro verbringen wird. Sein Vorgänger war an 200 Tagen im Jahr auf Volksfesten, Festplätzen und Circussen unterwegs und kam dabei auf 70.000 Kilometer. Er könnte sich an das moderne „Social Media“ anschließen und Gottesdienste und Konfirmationsunterricht per Videokonferenz anbieten. Doch davon hält der Sachse nichts: „Der Glaube ist etwas sehr Persönliches und es geht dabei um Gemeinschaft.“ Deshalb wo sich seine Gemeindemitglieder gerade aufhalten. wird Heinrich zu den Schaustellern fahren und lernen, Er wird vor Ort Kirchen und Friedhöfe, aber auch Auto- wie sie ihren Glauben leben. Diese haben einen skooter und Zirkuszelte für Gottesdienste und Andach- engen Familienzusammenhalt und großes Traditionsten nutzen. bewusstsein. Viel Freude bereitete ihm der GottesDie „Circus- und Schaustellerseelsorge“ der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) betreut seit 50 Jahren Marktkaufleute, Schausteller und Circusse seelsorgerisch. Dieser Gemeinde gehören ca. 23.000 Menschen aus dem vielschichtigen Reisegewerbes an. Der hauptamtliche Pfarrer koordiniert auch Aktivitäten von Pfarrern aus den Landeskirchen. Finanziert wird das Angebot der „Circus- und Schaustellerseelsorge“ von der EKD. Den Gemeindemitgliedern entstehen keine Zusatzkosten für den Service des reisenden Pfarrers. Thorsten Heinrich wurde 1963 geboren und in Leipzig aufgewachsen. Bis zur 8. Klasse besuchte er als Leistungssportler eine Kinder- und Jugendsportschule. Als bekannt wurde, dass er Verwandte im Ruhrgebiet hatte, war er für die DDRNationalmannschaft wegen erhöhter Fluchtgefahr nicht mehr tragbar und musste die Schule verlassen. Er fand seinen neuen Halt in der Kirche. Seit nunmehr 25 Jahren ist Heinrich Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sachsens. Nach seinem Theologiestudium arbeitete er 20 Jahre als Gemeindepfarrer für mehrere Dörfer. In den vergangenen sechs Jahren war der inzwischen 52jährige Stadtjugendpfarrer in Leipzig. Seit dem 1. Januar 2015 übernahm er nun den neuen Aufgabenbereich der „Circus- und Schaustellerseelsorge“. Pfarrer Torsten Heinrich ist telefonisch über das Büro der Circus- und Schaustellerseelsorge erreichbar: Telefon (05542) 5034122 dienst in Erlangen anlässlich der Beschickerversammlung. Auch wenn die Anzahl der Verwaltung höher als der Schausteller erschien, wurde er hier familiär aufgenommen. Am besten gefiel ihm auch die Reaktion seiner „neuen“ Gemeinde. So konnte er sogar schriftlich im Facebook nachlesen: Das war eine tolle Predigt. Der neue Pfarrer ist ein guter Sänger und ein prima Entertainer. Unbedingt zu empfehlen!! Auf dieses will er nun aufbauen und hofft, dass bei seinem nächsten Gottesdienst mehr Gläubige den Weg zum Gottesdienst finden werden. Ein neuer Aufgabenbereich ist wie der Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller e.V. und die Bezirksstelle Erlangen wünscht Pfarrer Thorsten Heinrich Glück und Erfolg für diese neue Aufgabe. (BLV-Pressestelle: JW/Foto) Schon Mitglied im BSM? Neuer Grenzwert beim Betrieb von Gasgeräten BGN-Beratungshilfe zur Abgasführung Geräte wie Herde, Grille oder Heizstrahler, die mit Flüssig- oder Erdgas betrieben werden, erzeugen Abgase. Aus geschlossenen Räumen müssen diese Abgase hinausgeleitet werden. Ob hierfür technische Maßnahmen notwendig sind oder organisatorische ausreichen, richtet sich nach der sogenannten Gesamt-Nennwärmebelastung der aufgestellten Gasgeräte, also die im Dauerbetrieb erreichbare Leistung, gemessen in Kilowatt (kW). Seit dieser Grenzwert im März 2012 von 50 auf 14 kW gesenkt wurde, erreichen die BGN immer wieder Anfragen verunsicherter Unternehmer, die von ihrer Berufsgenossenschaft wissen wollen, ob bei ihnen noch alles regelgerecht ist. Beratungshilfe und Seminare Die BGN hat dafür eine „Beratungshilfe zur Sicherstellung der Abgasführung von Gasgeräten bei Neuanlagen und bestehenden Anlagen“ formuliert. Sie steht im Internet zum Herunterladen bereit (www.bgn.de, Shortlink = 754) und erläutert anhand zahlreicher Beispiele, ob und welche Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen ergriffen werden müssen. Diese reichen von der Betriebsanweisung und Unterweisung der Mitarbeiter, die die Dunstabzugshaube vor Inbetriebnahme der Gasgeräte einschalten müssen, bis hin zu technischen Einrichtungen, die den Betrieb nur zulassen, wenn die Abgas-Abführung sichergestellt ist. Grundsätzlich gilt: Für alle Anlagen, die vor dem ersten März 2012 errichtet wurden, liegt der Grenzwert weiterhin bei 50 kW. Unkritisch sind die Änderungen auch, wenn Geräte entweder nur durch eine 33kgFlüssiggasflasche oder durch maximal zwei 11kg-Flaschen versorgt werden. Hier ist die tatsächlich erreichbare Leistung durch die Entnahmeleistung der Flaschen auf 7,72 kW begrenzt. Wer unter diesen Voraussetzungen ein Gerät betreibt und die Anforderungen an die Abgas-Abführung bereits erfüllt hatte, muss auch nach den aktuellen Änderungen keine weiteren Maßnahmen treffen. Die BGN bietet Seminare zum Betreiben von Flüssiggasanlagen an, eines bereits Anfang Mai. Weitere Informationen hierzu ebenfalls im Internet (www.bgn.de, Shortlink 1446) oder per E-Mail: [email protected] (Pressemitteilung der BGN vom 24. April 2015) Über die BGN: Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) mit Sitz in Mannheim ist seit 1885 die gesetzliche Unfallversicherung für die Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, des Hotel- und Gaststättengewerbes, des Bäcker- und Konditorenhandwerks, der Fleischwirtschaft, von Brauereien und Mälzereien sowie von Schausteller- und Zirkusbetrieben. Alle Beschäftigten in diesen Betrieben sind kraft Gesetzes bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei der BGN versichert – zurzeit rund 3,5 Millionen Menschen in über 400.000 Betrieben. IHR PARTNER P RTNER PA Größter Verband der Schausteller und Marktkaufleute BSM 3 5503 / 30. 6. 2015 Bamberger Frühling Oberfrankens großes Volksfest vom 30. April bis 17. Mai 2015 Endlich war es wieder soweit – zum zweiten Mal startete der Bamberger Frühling auf dem Festplatz in der Zollnerstrasse. Vom 30. April bis 17. Mai erwartete die Besucher zahlreiche Attraktionen, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und kulinarische Vielfalt. Bereits ab 14 Uhr war am 30. April Betrieb auf dem Bamberger Frühling. Fahrgeschäfte, Gastronomie, Belustigung und Kindergeschäfte erwarteten ihre Gäste. Um 17 Uhr zogen Oberbürgermeister Andreas Starke und die Ehrengäste mit einem Umzug zum großen Biergarten. Mit drei Schlägen wurde hier Oberbürgermeister Andreas Starke den Bamberger Frühling 2015 offiziell eröffnet. Auch wenn Oberbürgermeister Andre- Staatsministerin Melanie Huml mit BLV-Vizepräsident as Starke es auf einer Seite als Opfer ansieht, dass der Georg P. Fischer. Von links: Erster Vorsitzender der Bezirksstelle Fürth Eduard Wentzl, Oberbürgermeister Andreas Starke, BLVVizepräsident Georg P. Fischer, BLV-Landesgeschäftsführer Jürgen Wild. ehemalige Festplatz an der Breitenau einer anderen Nutzung zugeführt wurde, so sieht er auch die dadurch entstehenden Arbeitsplätze für die Region. Deshalb lobt er auch in seiner Ansprache das Verständnis und das Vertrauen der Marktkaufleute und Schausteller sowie die Zusammenarbeit mit den Funktionären vor Ort. Auch Staatsminister Huml betonte die Wichtigkeit der traditionellen Volksfeste. Hier ist der Treffpunkt der Bevölkerung aller Schichten, Kulturen und Generationen. Den Bamberger Frühling kann jeder ohne Eintrittspreis besuchen und einfach auch nur einmal so über den Festplatz schlendern. Man kann Ausflüge auf dem Festplatz gestalten und erhält hier ein buntes Programm an Fahrgeschäften, Kulinarischem und Spielgeschäften geboten. „Deshalb hat die CSU zum Schutz dieser Veranstaltungen eine Lärmschutzrichtlinie erarbeitet, die Lärmschutz für Anlieger beinhaltet und dennoch Volksfest in ihrem Ursprung sichert“, so Huml im Interview. Neben dem zum Bamberger Treff gewordenen „Swing Time“, „Orion II“ und Autoscooter standen dieses Jahr weitere attraktive Fahrgeschäfte und Belustigungsgeschäfte den Besuchern zur Auswahl. Der Break Dance ist auf jedem Fest ein Publikumsmagnet für Jung und Junggebliebene. Das freundliche Team und die langjährigen Erfahrung der Familie Michael Wolf sorgen für ein Vergnügen auf höchstem Niveau. Das neue Design 2014 – mit erweiterten Dekorationen und Figuren ist nicht nur bei den Fahrgästen der Hingucker. Auf Anfrage und Wunsch sind Gondel-Reservierungen eine Normalität, vor allem bei Müttern mit kleinen Kindern und auch für ältere Besucher. Eine Rollstuhl-Auffahrtsrampe ist fest integriert und selbstverständlich ist das kundenfreundliche Personal beim Ein- und Aussteigen behilflich. Der „Night Style“ ist nicht nur ein Hochfahrgeschäft, sondern auch ein Überkopfgeschäft, mit beliebig vielen horizontalen, vertikalen und diagonalen Überschlägen. Jede Fahrt ist einzigartig, weil die Fahrt manuell mit dem Joystick gesteuert wird. Kein automatisches Programm! Jede Fahrt ein Unikat! Nicht vergleichbar mit einem Top Spin! Der Fahrablauf wird ganz auf das Publikum abgestimmt, mal mehr oder weniger Loopings. Einzigartig in Deutschland und in diesem Jahr in Bamberg! Auf dem Erfurter Altstadtfrühling wurde es neu geweiht – das „Fun Schiff“. Das „Fun Schiff“ mit Bau- jahr 1978 ist ein Familienfahrgeschäft der Extra-Klasse. Es wurde von den neuen Besitzern Scarlett Haas und Holger Kramer liebevoll – bis hin zu den lustigen Leichtmatrosen auf der Bank – gestaltet. Diese luden zu einer Runde mit dem Traumschiff und viel Spaß ein. Inspiriert von dem amerikanischen Fantasy-Abenteuer-Film „Jumanji“, der zum Teil im afrikanischen Urwald spielt, entwickelte die Schaustellerfamilie Haas ihr 3-Etagen-Erlebnis-Labyrinth und sicherte sich die Rechte an dem geheimnisvollen Namen „Jumanji“. Mit einer großen Bandbreite an phantastischen Effekten wie zum Beispiel Speedrolls, Irrgarten, beweglichen Treppen und Böden, Hängebrücken, Spiegellabyrinth und spiralförmiger Mega-Rutsche übt das „Jumanji“ einen unwiderstehlichen Sog auf Jung und Alt aus – auf „jeden, der darauf sinnt, dass er seiner Welt entrinnt“. „Horrors World“ ist eine 2-stöckige Geisterbahn mit einer Vielzahl von Effekten und Gruselmotiven. „Herzlich Willkommen an Bord! Hallo, wir heißen Sie herzlich willkommen an Bord unseres UBootes „U3000“. Steigen Sie ein und erleben Sie eine fantastische Welt unter Wasser mit atemberaubenden Computeranimationen! Durch eine optimale Synchronisation von Film, Sound, hydraulischen Bewegungen und Effekten wird für Sie eine perfekte Illusion geschaffen und wird dadurch zur Wirklichkeit!“ Aber auch für Kinder war eine Vielzahl von interessanten Geschäften geboten. So stand gleich am Eingang der pneumatische Flieger „Traumflug“. Hier können die kleinen Fahrgäste selbst die Flughöhe bestimmen. Traditionelles Kinderkarussell sowie „Fantasia“ sind bereits seit Jahren Karusselle die eine gleichbleibende Beliebtheit behalten haben. Mit „Old Western“ fahren die kleinen Gäste durch eine Westernlandschaft. Aber auch für Gymnastik ist gesorgt. In der Schiffschaukel ist Muskelkraft und Körperbeherrschung erforderlich um die Gondel in die Höhe zu bringen. Beim Trampolin zählt mehr die Ausdauer und Power. Natürlich konnten sich die großen und kleinen Besucher auch an den vielfältigen Spielgeschäften wie Pfeilwurf, Dosenwerfen oder Schießwagen amü- Staatsministerin Melanie Huml mit BLV-Landesgeschäftsführer Jürgen Wild. sieren oder ihr Glück bei den Verlosungen versuchen. Im kleinen Bierzelt oder im Biergarten „Glöckchen“ kamen die Besucher auf ein kühles Bier in der Schlemmeroase vorbei. Hier fand jeder etwas, Heringsbraterei, Brezelbäckerei, Rahmfleck, Pizza, ungarische Langos und Crêperie – eine kulinarische Reise ohne Bamberg verlassen zu müssen. Das aktuelle Bühnenprogramm konnte auch unter https://www. f a c e b o o k . c o m / p a g e s / B a m b e r g e r-Vo l k s f e s t e / 137844773052916?ref=hl eingesehen werden. (BLV-Pressestelle: JW/Foto) 53. Ochsenfurter Bratwurstfest Resümee der Marktkaufleute, Schausteller und Ochsenfurter Volkstrachtenvereins ziehen zufrieden ihre Bilanz Das 53. Ochsenfurter Bratwurstfest begann traditionell mit einem kleinen Festzug zum Rathaus, wo die Zwergrebellen „Hohestadt“ ein kleines Standkonzert gaben. Hier gab es Freibier von der Kauzen-Brauerei für die zahlreichen Zuschauer. Im Anschluss ging der Zug weiter zum Festzelt. Dort eröffnete der 1. Bürgermeister der Stadt Ochsenfurt, Peter Juks, offiziell das 53. Ochsenfurter Bratwurstfest. Nachdem er sich bei allen Helfern zur Ausrichtung des Bratwurstfestes bedankt hatte, begrüßte er die neue Vorsitzende des Volkstrachtenvereins, Rosemarie Brauner. Ein schöner Brauch ist, dass am zweiten Tag die Gülchsheimer Musikanten ein Standkonzert im Altenheim gegeben wird. Auch hier sponsern die Kauzen Brauerei Bier und die Metzgerei Pregitzer Bratwürste. Der Start des Pfingstritts war noch trocken, aber während des Zuges fing es leicht zu regnen an. Während die ersten Pferde gesegnet wurden, wechselte das Wetter und es goss aus Kübeln. Dennoch füllte sich am Abend das Festzelt und es kam eine kräftige Stimmung auf. Der Dienstag ist der Nationalfeiertag von Ochsenfurt. Traditionell finden sich an diesem Tag zahlreiche Betriebe mit ihren Mitarbeitern auf dem Festgelände ein. Abgerundet wird dieser Tag mit dem großen Abschlussfeuerwerk. Der große Vergnügungspark konnte in diesem Jahr auch wieder mit einer bunten Auswahl die Besucher unterhalten und amüsieren. Über dem Autoskooter von Bernhard Fuchs, Twister von Specht, Kinderkarussell Kübler und Trampolin von Kirschbaum standen für alle Altersgruppen Fahrgeschäfte zur Auswahl. Die Belustigungs- und Spielgeschäfte vom Entenangeln über Ballwerfen und Schießen boten traditionell das, was auf einen Festplatz erwartet wird. Und wer nicht auf seine Pfunde achten musste, konnte sich noch mit Süßigkeiten versorgen. Rosemarie Brauner zog eine äußerst positive Bilanz zum diesjährigen Bratwurstfest. Auch Schausteller Bernhard Fuchs ließ verlauten, dass die Umsätze gut und alle Kollegen zufrieden waren. (BLV-Pressestelle: JW/Foto: privat)
© Copyright 2024 ExpyDoc