Bildungsübergänge gemeinsam gestalten – Vielfalt gerecht

Fotodoku zur Fachtagung Bildungsübergänge gemeinsam gestalten – Vielfalt gerecht werden [09.02.2016]
Fachtagung
Bildungsübergänge gemeinsam gestalten – Vielfalt gerecht werden
Ansätze I Herausforderungen I Strategien
Einladung zu einem Dialog zwischen pädagogischen Akteur/inn/en, Student/inn/en,
sowie Wissenschaftler/inne/n und Verantwortlichen
aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft
am 9. Februar 2016
an der Alice Salomon Hochschule Berlin
Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin
Dokumentation von Mariu Kamil
Fotodoku zur Fachtagung Bildungsübergänge gemeinsam gestalten – Vielfalt gerecht werden [09.02.2016]
Auftakt – Prof. Dr. Susanne Viernickel (ASH), Heike Borkenhagen (IPLE)
Der Beginn der Fachtagung: „Bildungsübergänge gemeinsam gestalten
– Vielfalt gerecht werden.“ Diskussion, Vernetzung und Austausch
zwischen pädagogischen Akteur_innen, Student_innen, sowie
Wissenschaftler_innen und Verantwortlichen aus Verwaltung, Politik
und Wirtschaft stehen im Fokus des Tages in den Räumlichkeiten der
Alice Salomon Hochschule. Zu Beginn zwei Impulsvorträge, gefolgt von
fünf, verschiedene Schwerpunkte vertiefenden Workshops. Zum Ende
des Tages werden die Ergebnisse und Eindrücke im großen Plenum
besprochen und vom Playbacktheater Berlin in Szene gesetzt.
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Begrüßungsveranstaltung – Impulsreferat Dr. Safiye Yıldız
Übergänge im Lebenslauf: (Subjekt-)theoretische Zugänge und reflexive
(Rück)bindungen der Praxis
Dr. Safiye Yıldız (Eberhard Karls Universität Tübingen)
Vielfalt ist nicht nur der sogenannte Migrationshintergrund,
sondern vielmehr die Anerkennung aller gesellschaftlichen
Konstruktionen in ihrer Intersektionalität. Vielfalt bedeutet
Chancen für alle. Vielfalt muss nicht integriert werden, sondern
anerkannt und gefördert.
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Begrüßungsveranstaltung – Impulsreferat Holger Mirow
Übergänge im Bildungssystem – Chancen und Risiken an den Schnittstellen
Eine überwiegend chronologische,
Holger Mirow (Institut für Produktives Lernen in Europa)
nach Lebensalter aufgeschlüsselte
Reise durch die Schnittstellen:
Biografie als subjektive Verarbeitung
einschließlich
der
psychischen Prozesse vor dem
Hintergrund der persönlichen
Entwicklung. Es gibt „Normalerwartungen“ und Spielräume:
Der Übergang in die Sek-I wird
beispielsweise stark von den
Erwartungen der Familie geprägt.
Selbst- und Fremdbestimmung variieren; so ist die Wahl der Kita fast
ausschließlich eine Elternentscheidung, die Wahl der Hochschule in der Regel
überwiegend eine eigene Entscheidung der/des Studierenden. In jedem Falle: Die
Passagen haben „sozialisierende“ und „individualisierende“ Wirkungen („Du
gehörst jetzt zu dieser Gruppe“ und „der spezifische Gang durch eine Auswahl
von Möglichkeiten“). Die Chancen des aktuellen Systems liegen in einem hohen
Maß an Durchlässigkeit, das nicht allen bekannt ist. Es eröffnet prinzipiell
vielfältige Gelegenheiten, auch zu einem späteren Zeitpunkt, auf Umwegen, die
nicht unbedingt Zeitverlust bedeuten müssen, Bildung fortzusetzen, Zertifikate zu
erlangen und damit auch weiterführende Zugangsberechtigungen.
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Workshop 1: Bedeutung pädagogischen Handelns für Übergänge
Prof. Dr. Ulrike Eichinger (ASH), Friederike Bliss (IPLE)
Auf die pädagogischen Akteur_innen kommt es an: Wie können Übergänge vorbereitet und begleitet werden?
Wie kann spezifischen Bedarfen an den professionellen/ lebensweltlichen Schnittstellen begegnet werden? Welche
Schritte und pädagogischen Mittel sind hilfreich, die Phase des Wechsels konstruktiv zu gestalten?
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Workshop 1: Bedeutung pädagogischen Handelns für Übergänge
Prof. Dr. Ulrike Eichinger (ASH), Friederike Bliss (IPLE)
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Workshop 2: Multiprofessionelle Kooperation im Übergang
Prof. Dr. Gesine Bär (ASH), Conny Miksch (IPLE)
Die Gestaltung von Bildungsübergängen ist eine Gemeinschaftsaufgabe vieler Akteure / Akteurinnen: Nicht nur
die „abgebende“ und die „aufnehmende“ Institution sind
beteiligt, auch professionelle „Mittler/innen“ (z. B. der Berufs
– und Studienberatung, aber auch sozialpädagogische
Angebote bis hin zur Suchtberatung) bieten
Unterstützung. Welche Konzepte für ein abgestimmtes
Übergangsmanagement liegen vor? Was fördert und was
behindert eine gute Kooperation der Institutionen und
Personen?
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Workshop 2: Multiprofessionelle Kooperation im Übergang
Prof. Dr. Gesine Bär (ASH), Conny Miksch (IPLE)
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Workshop 3: Zugangsregulierung – was zählt und was nicht
Prof. Dr. Corinna Schmude (ASH), Michael Käselau (IPLE)
Übergänge sind vielfach auch
mit Zugangsentscheidungen
verbunden: Welcher Schultyp
besucht werden darf, welche
Ausbildungen oder
Studiengänge zur Auswahl
stehen, hängt in erster Linie von
der „Leistungsbeurteilung“ ab.
Die Kriterien sind demokratisch
legitimiert und ganz
überwiegend an formaler
Bildung orientiert – aber
gewähren sie auch „gerechte
Chancen“ vor dem
Hintergrund unterschiedlicher
Voraussetzungen? Welche
Formen der Anerkennung
finden praktische bzw.
lebensweltliche Bildung und
welche individuellen und
gesellschaftlichen Chancen
liegen darin?
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Workshop 3: Zugangsregulierung – was zählt und was nicht
Prof. Dr. Corinna Schmude (ASH), Michael Käselau (IPLE)
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Workshop 4: Prüfen und Bewerten – Chancen und Risiken der Standardisierung
Prof. Dr. Susanne Viernickel (ASH), Antje Karras (PLE)
Standardisierte Verfahren gewinnen zunehmend an Bedeutung, um an den Übergängen des Bildungssystems Entwicklungsund Kompetenzfeststellungen zu treffen. Diese Diagnosen sollen der Einzelförderung dienen (Beispiel „Sprachstandsmessung“,
ADHS), als auch der Vergabe von Abschlüssen und Zugangsberechtigungen (Beispiel „Zentrale Prüfungen“). Welche Chancen
bieten die Verfahren einerseits? Welche Risiken sind damit andererseits verbunden?
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Workshop 4: Prüfen und Bewerten – Chancen und Risiken der Standardisierung
Prof. Dr. Susanne Viernickel (ASH), Antje Karras (PLE)
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Workshop 5: Mit Scheitern umgehen oder: was heißt schon „Scheitern“?
Prof. Dr. Christian Widdascheck (ASH), Heike Borkenhagen (IPLE)
Übergänge in Bildungsprozessen und Lebensphasen bieten Möglichkeiten für persönliche Entwicklung, bergen aber auch das
Risiko des Scheiterns. Was sind Bedingungen und Umstände, die eher das Gelingen von Übergängen oder das Scheitern
begünstigen, sowohl auf institutioneller als auch auf persönlicher Ebene? Die Teilnehmer_innen sind in diesem Workshop
eingeladen, vor dem Hintergrund eigener biographischer Erfahrungen, diesen Fragen reflektierend-systematisch
nachzugehen.
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Workshop 5: Mit Scheitern umgehen oder: was heißt schon „Scheitern“?
Prof. Dr. Christian Widdascheck (ASH), Heike Borkenhagen (IPLE)
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Abschlussplenum
Im Plenum, am Ende eines langen, interessanten Tages, voller neuer Ideen, Eindrücke und Tatendrang,
wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshops kurz vorgestellt und die Frage diskutiert, welche
Möglichkeiten es gibt die gewonnenen Erkenntnisse Praxis werden zu lassen.
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Playback Theater Berlin
Das Playbacktheater Berlin bildete als
gelungene Überraschung den Abschluss
und spiegelte durch - im wahrsten Sinne
des Wortes - „Zurück-Spielen" die
Eindrücke der Teilnehmer_innen wider.
Die entstandenen Szenen und Bilder
berühren und spiegeln und leben von der
Vielfalt körpersprachlichen Ausdrucks
und musikalischer Improvisation.
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Ansätze I Herausforderungen I Strategien
Vielen Dank und auf weiterhin gute Zusammenarbeit!