Baumanstrich

JETZT Baumanstrich mit Sumpfkalk machen!
Ebenau, 10.11.2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
der ungewöhnlich milde Herbst verlangt nach einfachen und dabei äußerst wirksamen
Maßnahmen für Ihre Bäume im Garten.
Durch das warme Herbstwetter kommen nicht nur viel mehr ungebetene Gäste (Schädlinge, Pilze,
…) in die Rinde ihrer Bäume, sondern diese erwärmt sich auch noch stark durch die
Sonneneinstrahlung. Es herrscht somit Verwirrung in der Natur und bereits jetzt finden wir einige
Bäume, die vor dem Winter Knospen bilden.
Eine einfache und äußerst effektive Maßnahme ihre Bäume zu schützen ist ein Stammanstrich aus
Sumpfkalk.
Bei sachgemäßer Anwendung wird der Baum vor Ungeziefer geschützt und der Stamm erwärmt
sich durch den weißen Anstrich nicht.
Weiters besticht ein Weiß gestrichener Baum auch durch seine Optik in der oft tristen
Herbstgartenoptik.
Auf unserer Homepage finden Sie eine kurze Anleitung zur empfohlenen Verarbeitung.
Sollten Sie dazu Fragen haben stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne zu Verfügung!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen noch einen sonnigen Herbst.
ANLEITUNG: Baumanstrich mit Sumpfkalk!
Ebenau, 10.11.2015
Obstbäume mit Sumpfkalk streichen? Sicherlich haben Sie davon schon einmal etwas gehört. Für alle, die
nicht wissen, warum man das macht und wie es überhaupt gemacht wird, hier eine Erklärung.
Ein Sumpfkalkanstrich bietet einen hervorragenden Schutz der Bäume im Winter!
Das Kalken von Obstbäumen und anderen Bäumen in den Herbstmonaten beruht auf einer langen Tradition
und bringt den nachweisbaren Nutzen, dass sich gerade im Winter kaum einmal Schädlinge am Baum zu
schaffen machen.
Zeitgleich vermeidet ein Sumpfkalkanstrich Vermoosen der Stämme. Ihr gekalkter Obstbaum beispielsweise
wirkt also weitaus gepflegter und wird Sie auch noch mit einem höheren Obstertrag erfreuen.
Diese Vorteile sind bei Weitem aber noch nicht alles: Ein Baumanstrich mit Sumpfkalk schützt in den
Wintermonaten den Baumstamm vor zu starker Sonneneinstrahlung und dem damit verbundenen zu starken
Erwärmen der Rinde. Auch die Spannungen im Altholz werden durch den Kalkanstich deutlich minimiert
worauf weniger Frost- Risse im Holz zu verzeichnen sind. In diesen Rissen machen sich leider auch wieder jede
Menge Schädlinge breit daher ist der Schutz der Rinde mit Kalk so wichtig. Die weisse Kalkfarbe reflektiert das
Sonnenlicht. Tagsüber wenn die Sonne auf die Rinde einwirkt ist der Stamm einer sehr großen Belastung
ausgesetzt und nachts wirkt der Frost auf den Baum. Der Baum ist somit enormen Temperaturschwankungen
ausgesetzt. In traditioneller Anstrich aus Sumpfkalk wirkt somit wie ein MANTEL auf den Baum.
Obstbäume kalken – So wird’s gemacht
Anwendung Sumpfkalk als Baumanstrich
Das Auftragen von Sumpfkalk geschieht am besten mit einem langen Heizkörperpinsel oder einem möglichst
feinen Quast um auch in die Ritzen besser den Kalk einarbeiten zu können.
1 Raumteil Kalk mit 2- 3 Raumteilen reinem Wasser gut aufrühren und am besten
mehrmals streichen.
Bei ausgeprägten Baumrinden müssen Sie den Kalkanstrich mehrmals hintereinander wiederholen, denn nur
so werden Sie ein porentiefes Streichergebnis erzielen. Der Vorteil: Hierbei werden in der Regel auch bereits
im Obstbaum abgelegte Schädlingslarven gleich mit abgetötet.
Kalken Sie den Baumstamm großzügig
Kalken sollten Sie grundsätzlich immer den ganzen Baumstamm (bis hin zur Baumkrone), damit Schädlinge
nicht mehr vom Boden aus daran hochkriechen können. Verstärken können Sie diese Wirkung nochmals durch
das Aufbringen einer Leimbinde, die Sie auf halber Stammhöhe einmal komplett um den Baum wickeln
müssen.
Kalkanstrich jährlich erneuern
Im Laufe des Jahres wird solch ein Kalkanstrich dann natürlich durch den Regen wieder abgewaschen. Der Kalk
versickert dann im Wurzelbereich was den Vorteil mit sich bringt, dass der Obstbaum gleichzeitig auch noch
gedüngt wird. Allerdings sollten Sie alljährlich im Herbst den Kalkanstrich an den Obstbäumen dann auch
wieder erneuern.
Zeitpunkt und Arbeitsweise
Das Weißen nimmt man am besten vor Einbruch des Winters vor. Benötigt wird der Stammschutz erst vor
allem im Februar und März - wenn die Fröste noch eisig sind, die Sonne aber schon etwas wärmende Kraft hat.
Jedoch ist ein Baumanstrich zu einem späteren Zeitpunkt, also im Dezember oder Januar, aus praktischen
Gründen meist nicht möglich. Entweder ist es dann zu kalt oder zu nass. Gestrichen werden kann nur bei
Plusgraden und auf einen trockenen Stamm. Im richtigen Winter aber trocknen Baumstämme nur ganz selten
noch gründlich aus.
Daher streicht man so früh wie nötig und so spät wie möglich. Je später, desto mehr Farbe wird noch am Baum
haften, wenn er es am meisten nötig hat. Denn die Kalkfarbe löst sich allmählich, wird abgewaschen, blättert
herunter. Wenn man erst im November streicht, hat man daher beste Aussichten, auch noch im Februar und
März einen vollen Farbschutz am Stamm zu haben. Streicht man schon im Oktober, könnte die Farbe bis zum
Frühjahr schon etwas nachlassen.
Daher passt man am besten eine trockene Periode zum Ende Oktober oder im November ab.
Man legt die Baumscheibe unten frei, damit man auch an den untersten Teil des Stammes mit der Farbe
herankommt. Denn gerade am untersten Ansatz bilden sich immer Moose und Ablagerungen, die die
Schädlinge zum Überwintern an den Baum ziehen.
Vor allem Moose also sollten vor dem Anstrich überall am Stamm entfernt werden, auch weiter oben in den
Achseln der größeren Äste (mit dem Baumkratzer am langen Stiel kommt man hier besser hin als mit einem
kurzen Spachtel!).
Wir stehen Ihnen für alle Fragen natürlich sehr gerne zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Dullinger Kalk GmbH
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