Ein „Gesunder Arbeitsplatz“ ist ein wichtiger Teil eines jeden effekti

Gesundheitsmanagement in der Praxis
Ulrike Neideck, Marketing Managerin
Kimberly-Clark Professional*, Koblenz
Uschi Ferry, Inhaberin
Ferry-PR, Idstein
Ein „Gesunder Arbeitsplatz“ ist ein wichtiger Teil eines jeden effektiven Gesundheitsmanagements
Zeigen Sie Erkältungen die kalte Schulter!
Zusammenfassung
Erkältungen, Grippe und Magen-Darm-Infekte sind die häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte
Fehlzeiten in Deutschland1. Ein beängstigender Gedanke? Allerdings! Die Zahlen lügen nicht und es
geschieht jedes Jahr aufs Neue. Erwachsene leiden 2 bis 5 Mal im Jahr an Erkältungen. Schulkinder
sogar 7 bis 10 Mal2. Rund 3,5 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich für frei verkäufliche
Medikamente ausgegeben. Für Arbeitgeber liegen die Kosten sogar noch höher, denn Deutschlands Unternehmen kostet die Abwesenheit der eigenen Mitarbeiter durch Krankheit 130 Milliarden
Euro pro Jahr3. Hinzu kommt, dass eine „normale“ Erkältung auch schwerwiegende Infektionen wie
Nebenhöhlenentzündungen, Ohrinfektionen oder Bronchitis nach sich ziehen kann. Aber sind Erkältungen nicht einfach unvermeidlich? Nein! Zwar ist für Erkältungen keine Impfung in Sicht, aber
es gibt Möglichkeiten, das Risiko einer Ansteckung mit Erkältungs- oder Grippeviren zu verringern.
1.THE HEALTHY WORKPLACE PROJECT*
KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* bietet mit dem Projekt „Gesunder Arbeitsplatz“ ein innovatives
Konzept für mehr Gesundheit und Wohlbefinden im Arbeitsumfeld. Durch gezielte Informationen
und Hygienemaßnahmen wird der Belegschaft geholfen, die Verbreitung von Keimen im Büro zu
verhindern. Das Programm ist einfach umzusetzen, kann krankheitsbedingte Fehlzeiten reduzieren
und das Bewusstsein der Mitarbeiter in Sachen Hygiene stärken. Wir sprechen hier von einer „Win
Win Situation“ für alle Beteiligten.
1 ONS-Bericht 2008
2 S. Johnston, S. Holgate: Epidemiology of viral respiratory infections. In: S. Myint, D. Taylor-Robinson, Herausgeber:
Viral and other infections of the human respiratory tract. London: Chapman & Hall, 1996:1-38.
3 Booz & Company (2009)
Wenn wir über Kosten nachdenken, ist es nicht von ungefähr, dass in der booz&co Studie der Felix
Burda Stiftung3 heute nicht nur von Absentismus, sondern auch von Präsentismus gesprochen wird.
In einer Beispielrechnung wird gezeigt, dass in einem 100-köpfigen Unternehmen pro Jahr ca. €
360.000 für Absentismus sowie Präsentismus zustande kommen. Diese Kosten entstehen also nicht
nur aufgrund von Abwesenheit am Arbeitsplatz, sondern auch wenn man sich „krank zur Arbeit
schleppt“ und dadurch Kolleginnen und Kollegen in Mitleidenschaft zieht. Also, wer krank ins Büro
kommt belastet vielleicht seine Kolleginnen und Kollegen nicht mit Vertretungsarbeit, aber die Ansteckungsgefahr ist enorm hoch und letztendlich wenig produktiv.
KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* geht noch weiter, denn es geht dem Unternehmen neben dem
gesunden Arbeitsplatz auch um das gesunde Umfeld in Kitas, Schulen und Universitäten. Es wurden
Programme aufgelegt, die in diesen Bildungsbereichen für mehr Hygiene sorgen können. Es folgte
ein Konzept für Seniorenheime, denn Gesundheit ist in allen Phasen des Lebens enorm wichtig.
2.Was sagt ein Experte zu dem Thema, wie man sich am besten fit
und gesund hält?
Grundsätzlich ist es immer gut, Sport zu treiben, weil dies das Immunsystem stärkt – gesund zu
leben, also auch kein Übergewicht usw. Unabhängig davon macht es Sinn, eine konsequente Hygiene zu pflegen. Man sollte verstärkt darauf achten, sich oft genug die Hände zu waschen, so
Prof. Dr. Walter Popp, Leiter der Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Essen zum Thema
Handhygiene.
4 M. Nicas. D. Best: A study quantifying the hand-to-face contact rate and its potential application to predicting respiratory tract infection. J.Occup Environ Hyg 2008.5(6)347-52
Kapitel II | Gesundheitsmanagement in der Praxis | Kimberly-Clark Professional*
Wussten Sie, dass man sich pro Stunde 16 Mal ins Gesicht fasst 4“, so Ulrike Neideck von KIMBERLYCLARK PROFESSIONAL*. Wir tun das alles unbewusst. Und jedes Mal können dabei Krankheitserreger übertragen werden und bekommen die Chance, über Nase, Mund oder Poren in den Körper
einzudringen. Achten Sie also darauf, sich öfter die Hände zu waschen oder zu desinfizieren, um die
Zahl der Krankheitserreger so niedrig wie möglich zu halten. Das ist ein sinnvoller erster Schritt“,
so Neideck weiter.
Gesundheitsmanagement in der Praxis
Denn bis zu 80% aller Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Die Finger nur
kurz unters Wasser zu halten bringt gar nichts.
Man sollte versuchen, dass man die Hände insgesamt mit Seife benetzt, das heißt die Handinnenflächen, Handrücken und die Fingerzwischenräume, insbesondere den Daumen, der wird dabei oft
vergessen. Sinnvoll ist Flüssigseife, weil sie einerseits gut dosiert werden kann und andererseits weniger konterminiert ist als ein Stück Seife. Von daher sollte man von Stückseife abraten. Wichtig ist
auch – so der Experte weiter – die Hände gründlich abzutrocknen. Und dazu sollte jeder ein eigenes
Handtuch benutzen. Zuhause denke ich, wird man weiter an den Stoffhandtüchern festhalten. Das
ist nun mal Usus bei uns. Aber im öffentlichen Bereich als auch im Arbeitsumfeld sind Papierhandtücher Standard. Ein Eimalhandtuch, das nach der Verwendung weggeworfen wird. Finger weg von
Heißlufttrocknern, die oft auf öffentlichen Toiletten zu finden sind. Diese Hochdruckgebläse wirken
auf den ersten Blick zwar ganz gut, aber es gibt inzwischen viele Untersuchungen, die zeigen, dass
durch diese Systeme Keime durch die Luft übertragen werden können. Daher sind sie im Vergleich
zu Papierhandtüchern eindeutig unterlegen, fährt Prof. Dr. Popp in seinen Ausführungen fort.
Über KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL*:
KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* ist der Partner für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wenn es um
ausgezeichnete Arbeitsplätze geht. KIMBERLY-CLARK PROFESSIONAL* berät dabei, wie man Arbeitsplätze sicherer, gesünder und produktiver gestalten kann.
Kapitel II | Gesundheitsmanagement in der Praxis | Kimberly-Clark Professional*