Ein Großprojekt nimmt Formen an

REPORT
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Ein Großprojekt
nimmt Formen an
Die Postgasse wird im Rahmen der Umbauarbeiten am Hans-Gasser-Platz ebenfalls adaptiert.
Statue von Hans Gasser muss (wieder) siedeln. Peter Kleinrath
I
m Mittelpunkt der Neugestaltung stehen das
neue Gebäude HansGasser-Platz Nr. 9 (ehem.
Kastner & Öhler-Gebäude,
Anm.) und die damit einhergehende Adaptierung vom
Hans-Gasser-Platz.
-Gasser„Der neugestaltete Hansnur optisch
t
Platz wird die Stadt nichch zahlreiche
bereichern, sondern au en!“
Touristen anlock
Vorbild Haas Haus. In den
Geschäftsflächen vom Haus
am Hans-Gasser-Platz im Erdgeschoß bereits fix: ein beheizter Warteraum für den
Busverkehr, ein bekannter
Gastronomiebetrieb und ein
Herrenausstatter. Im ersten
Stock mietet sich die Stadt
Villach mit der Jugendabteilung ein. Die darüber liegenden exklusiven Wohnungen,
Büroflächen und Penthäuser
sind alle vergeben. Das Gebäude wird komplett in Glas
eingehüllt sein. Als Vorbild
nennt das Architektenteam
rund um Gerald Gadnik und
Folker Schabkar das Haas
Haus am Stephansplatz in
Wien. Gadnik: „Auch das
Haas Haus stand zu Beginn
im Mittelpunkt der öffentlichen Kritik. Mittlerweile ist
es vom ersten Bezirk nicht
mehr wegzudenken. Ähnliches erwarten wir uns hier
in Villach!“
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DRAUSTÄDTER
Albel
Bürgermeister Günther
Platzgestaltung. Für Bürgermeister Günther Albel fügt
sich der Komplex perfekt in
den Platz ein. Albel: „Sobald
das Gebäude fertig ist, gehen
wir in die erste Phase der
Neugestaltung des Platzes.“
Ein Brunnen, der in Art und
Funktion jenem am Rathausplatz entsprechen könnte,
ist ebenso geplant wie ein
Spielplatz, Grünflächen und
neuer Pflastersteinboden.
„Bei den gewünschten Bäumen werden wir platzmäßig
einen Kompromiss eingehen
müssen. Der Verkehr wird
in diesem Bereich auf jeden
Fall entschleunigt – ein Sha-
red Space System ähnlich
jenem in der Bahnhofstraße
ist geplant.“ Inwiefern Parkflächen und breite Gehsteige
hier Platz finden werden ist
noch unklar. Fest steht, dass
sich auch die umliegenden
Straßen (Postgasse, Italienerstraße und Ringmauergasse)
perfekt in die Gesamtoptik
vom Hans-Gasser-Platz eingliedern werden.
Hans Gasser. Im Frühjahr
2017 beginnt Phase II der
Neugestaltung. Dann wird
sich entscheiden, wo die bekannte Statue (die im Lauf
der Geschichte bereits mehrmals „umgezogen“ ist, Anm.)
ihren Platz finden wird. Albel
ruft Vorstand und Mitglieder
der IG HGP4tel dazu auf,
ihre Wünsche und Anliegen
bzgl. Platzplanung bekannt-
zugeben, „damit später auch
alle Seiten mit dem Ergebnis
einverstanden sind“, so der
Bürgermeister weiter. Ein
Vorschlag sieht die Statue
etwas versteckt in der Nähe
vom Restaurant Sterz.
Neues Mobilitätskonzept.
Für Albel bleibt Villach weiterhin eine Autofahrerstadt.
Trotzdem spinnt der Bürgermeister die Shared-Space-Idee
weiter und sieht am Neuen
Hans-Gasser-Platz auch genügend Platz für Radfahrer.
Albel: „Wir können langsam
lernen. Auch andere Innenstadtplätze und Gassen sollen
für Radfahrer befahrbar werden. Auch gegen die Einbahn
fahren wird für Radfahrer
teilweise möglich sein. Der
Hauptplatz wird Fußgängerzone bleiben, am Kaiser-JosefPlatz, in der Lederer- und
Widmanngasse kann ich mir
das allerdings sehr gut vorstellen. Noch sind wir in der
Planungsphase“.
Altstadt stirbt nicht. Albel
weist auch immer wiederkehrende Befürchtungen
bezüglich der umliegenden
Einkaufszentren zurück. „Die
Altstadt stirbt nicht. Das Atrio hat Gäste aus Italien und
Slowenien überhaupt erst zu
uns gebracht. Auch der neugestaltete Hans-Gasser-Platz
wird viele südliche Nachbarn
zum Shoppen und verweilen
einladen.“
©฀KK฀(3)/fotolia.com
REPORT
|1| Der neue Komplex im
Rohbau (Hans-GasserPlatz Nr. 9)
|2| Das Haas Haus in
Wien dient als Vorbild
|3| Regelmäßig trifft sich
die IG HGP4tel zum
Stammtisch
|4| Architekt Gerald
Gadnik
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