Anerkennung für Kreisfußballwart Rainer Nagel und seinem Team

Anerkennung für Kreisfußballwart Rainer Nagel und seinem Team
Rainer Nagel geht mit seiner Mannschaft in die nächste Amtsperiode. Beim
Kreisfußballtag im Saalbau Bornheim sprachen die Vereinsvertreter dem
Kreisfußballwart und seinen Mitstreitern, die sich allesamt wieder zur Wahl stellten,
mit insgesamt nur zwei Gegenstimmen das Vertrauen für die nächsten vier Jahre
aus.
Vor über 100 Vereinsvertretern und zahlreichen Ehrengästen im Saalbau Bornheim
zeigte sich der alte und neue Kreisfußballwart natürlich zufrieden mit dem
erfreulichen Ergebnis, das er gleichzeitig als Auftrag ansah, sich mit seinem Team
weiter intensiv für die Belange der Frankfurter Vereine einzusetzen. Und da gibt es
auch weiterhin einiges zu tun, nicht nur im zeitintensiven administrativen Bereich.
Bevor abgestimmt wurde standen nach der Totenehrung die obligatorischen
Grußworte an. Die Bedeutung des (Amateur-)Fußballs in der Stadt unterstrich die
Anwesenheit etlicher Parteienvertreter.
Jens-Uwe Münker, Abteilungsleiter Sport des Hessischen Innenministeriums und ehemaliger
Geschäftsführer des FSV Frankfurt, würdigte das Engagement im Kreis Frankfurt, der ja
„nicht der einfachste in Hessen“ sei, im Kampf gegen Gewalt auf den Sportplätzen und bei
der Integration vor allem im Hinblick auf die Flüchtlingssituation. „Mit großer Solidarität haben
die Vereine mitgemacht“, lobte Münker, es sei „keine Selbstverständlichkeit, was in den
Vereinen geleistet“ werde.
Wie Sportamtsleiter Georg Kemper, der in punkto Aktivitäten auch auf die mittlerweile
36 Kunstrasenplätze in der Stadt verwies („Wir gehen auf die 40 zu“) und betonte,
dass mit den neuen Betreuungsverträgen für die Sportanlagen die Vereine
keineswegs schlechter gestellt würden. Der Sportkreis-Vorsitzende Roland
Frischkorn unterstrich die Bedeutung der „Frankfurter Erklärung“, in der sich die
hiesigen Vereine zu einem „Miteinander statt gegeneinander“ verpflichtet haben.
Erste Erfolge hätten sich eingestellt. Auch Rolf Hocke, der Präsident des Hessischen
Fußball-Verbandes (HFV), unterstrich bei seinem Abriss über die vielfältigen
Aufgaben des HFV bei der Organisation des „Kerngeschäftes Fußball“ die
Bedeutung des Projektes „Frankfurter Erklärung“.
Auf die diesbezüglich hessenweite Vorreiterrolle des Kreises Frankfurt wies der
Stellvertretende Kreisfußballwart Dietrich Stein hin, bevor zwölf Vereine für ihr
Engagement bei der Umsetzung der Erklärung mit Preisen bedacht wurden. Diese
Vorreiterrolle gedenke man auch weiterhin einzunehmen. So wurde vor der Saison
2014/2015 im Kreis beschlossen, dass die Spieler sich vor dem Anpfiff die Hand
geben. Dies wird nun auch auf die Verbandsebene übertragen. „Fair play – Hand
drauf“ lautet das Motto, so Stein, künftig auch nach dem Spiel. Ganz im Sinne der
„schönsten Nebensache der Welt.“
Nur eine geringfügige Änderung ergab die Wahl des Kreisfußballausschusses
Frankfurt. Neu besetzt wurde nach einem Vorschlag aus der Versammlung der
Posten des Ehrenamtsbeauftragen, den bisher Fußballwart Rainer Nagel mit
bekleidete.
Der Fußballausschuss setzt sich wie folgt zusammen:
Kreisfußballwart, Klassenleiter Freundschaftsspiele und Soma: Rainer Nagel (SV
Heddernheim).
Stellvertretender Kreisfußballwart, Kassenwart, Klassenleiter Pokal und 1822 Cup:
Dietrich Stein (BSC Schwarz-Weiß 19).
Kreisjugendwart und Kreisadministrator: Hans-Joachim Döring (SG Harheim).
Kreisschiedsrichterobmann: Mathias Lippert (Eintracht Frankfurt).
Referent für Frauenfußball: Jürgen Milbredt (Spvgg. Kickers 16).
Kreispressewart: Andreas Wagner (vereinslos).
Referent für Freizeit und Breitensport und Klassenleiter Futsal: Gerhard Richter (FFV
Sportfreunde).
Koordinator für Qualifizierung: Michael Mehrer (SV Niederursel).
Kreisehrenamtsbeauftragter: Haci Hacioglu (Eintracht Frankfurt).
Vorsitzender des Kreissportgerichts: Rolf Heller (Eintracht Frankfurt).
Beisitzer im Kreissportgericht: Stein, Döring, Richter, Christian Faust, Marc Keim
(beide Viktoria Preußen), Holger Handge (Spvgg. Griesheim), Olaf Müller-Knapp
(BSC Schwarz-Weiß 19), Oliver Siebertz (Eintracht Frankfurt).
Beisitzer beim Regionalsportgericht: Handge und Keim.
Beisitzer im Kreisfußballausschuss (werden nicht gewählt) ab der Saison 2016/17:
Klassenleiter KOL und B2: Marc Keim.
Klassenleiter A Süd/Ost: Olaf Müller-Knapp.
Klassenleiter A Nord/West: Gerhard Richter
Klassenleiter B1: Christian Faust.
Die 23 Delegierten für den Verbandstag am 18. Juni 2016 in der Reihenfolge der
erhaltenen Stimmen:
Dietrich Stein, Rolf Heller, Hans-Joachim Döring, Marc Keim, Michael Mehrer,
Christian Faust, Armin Kraaz (Eintracht Frankfurt), Gerhard Richter, Olaf MüllerKnapp , Fedor von Sydow (TG Sachsenhausen), Uwe Henss (Viktoria Preußen),
Claudia Fleckenstein (FV Hausen), Klaus Schleicher (SV Heddernheim), Clemens
Krüger (FSV Frankfurt), Norbert Probst (FC Kalbach), Haci Hacioglu (FC
Serkevtinspor), Klaus Fleckenstein (FV Hausen), Marc Jutzy (BSC Schwarz-Weiß
19), Ottmar Klauss (Rot-Weiss Frankfurt), Klaus Hofmann (FV Hausen), Roderich
Blenk (SV Blau-Gelb Frankfurt), Wilfried Stender (Rot-Weiss Frankfurt), Martina
Strate (Spvgg. Oberrad).
Die Ersatzdelegierten (10) in der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen:
Oliver Stekovits (FSV Bergen), Wilfried Nicolaus (FG Seckbach), Heinz Danz (TSG
Frankfurter Berg), Benno Krämer (1. Rödelheimer FC 02), Ingrid Probst (FC
Kalbach), Daniel Meisinger (TSG Frankfurter Berg), Fritz Müller (SG 28), Dr. Dietrich
Claus Becker (Spvgg. Kickers 16), Tony Gering (Germania Ginnheim), Wolfgang
Schirmer (FFV Sportfreunde).
Bericht: Andreas Wagner – Frankfurt 21.3.2016
Fotos: Rainer Rüffer