Advent und Weihnacht 2015

Advent und Weihnacht 2015
Foto:APA/EPA/Esa/Nasa/Hubble
Du , unser Gott,
wie wunderbar, dass du da bist.
Dein Glanz strahlt aus den Himmeln über die Welt hin!
Wie wunderbar, dass du uns nahe bist!
Du bist Mensch geworden.
Dir sei Lob und Dank.
Liebe Pfarrgemeinde!
Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes!
Früher war sie auf den Advent beschränkt, die Herbergsuche.
Ein schöner Brauch, der an eine harte Realität vor 2000 Jahren
erinnert:
Maria (hochschwanger) und Josef auf der Suche nach einer
Unterkunft.
Mehr als ein Stall war nicht drin.
Bald nach der Geburt dann die
Flucht:
Jesus
wird
ein
Flüchtlingskind.
Heute ist sie Alltag, die Herbergsuche: täglich klopfen Menschen bei
uns an und suchen Unterkunft.
Foto: AFP
Sie sind uns fremd in Sprache, Hautfarbe und Religion und
stellen uns vor große Herausforderungen.
Und viele von uns
haben angesichts dieses Ansturms von
hilfesuchenden Menschen Angst. Sie fühlen sich bedroht.
Ängste sind sehr menschlich. Wo sich Unsicherheit und
Unübersichtlichkeit breit machen, schleicht sich gern die Angst ein.
Und wenn wir in der Angst sind, dann neigen wir zu
Vereinfachungen und versuchen, die komplexe Wirklichkeit wieder
überschaubar zu machen. Auf der Suche nach eindeutigen
Antworten – um wieder Sicherheit zu bekommen – neigen wir zum
Schwarz-Weiß-Denken: es gibt dann nur ein Entweder-Oder,
Freund-Feind, Gut-Böse.
Und wenn wir so in Ängsten stecken, dann haben diese Ängste
etwas Destruktives.
Sie helfen uns nicht mehr, unser Leben zu gestalten und mit den
Veränderungen und Herausforderungen umzugehen.
Sie machen eng, schaffen Mauern in unseren Köpfen, wir schotten
uns ab, bauen Zäune und Mauern … in uns und um uns.
Mag sein, dass so eine Haltung uns kurzfristig manche Probleme
und Herausforderungen vom Hals hält, aber letztlich schadet sie
uns selbst, weil eine solche Haltung uns selbst starr und unlebendig
werden lässt.
Was kann uns da helfen?
Es geht darum, den Schicksalen der Asylwerber und Flüchtlinge
einen Namen bzw. ein Gesicht zu geben.
Die direkte Begegnung mit Flüchtlingen, die Erzählung von
konkreten Geschichten - wie hier im Pfarrbrief - soll davor
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© Auferstehungskirche Neu-Rum
bewahren, fremde Personen und auch fremde Kulturen auf
Stereotypen zu reduzieren.
Wichtig ist der persönliche Kontakt mit Flüchtlingen.
Dadurch wird die Erkenntnis möglich, dass „Flüchtlinge Menschen
sind wie wir.“
Wenn wir einander begegnen hat das Konsequenzen: es verändert
zunächst mich selbst und natürlich auch das Umfeld in meinem
Leben.
Und es wird uns klar, dass wir Menschen begegnen, Menschen mit
ihren konkreten Erlebnissen, Schicksalen, Lebensgeschichten und
Hoffnungen. Dann sind nicht einfach 1000 oder 4000 Flüchtlinge in
Tirol, sondern Jeff aus Nigeria, Kusai aus Syrien, Morteza, Farid,
Mohammed Ehsa und Mostofa aus Afghanistan.
Es ist uns gerade in Tagen wie diesen und in den Wochen und
Tagen vor und rund um Weihnachten aufgetragen, Worte wie
Solidarität und Gastfreundschaft, Empathie und Menschlichkeit neu
zu lernen und zur Sprache zu bringen.
Die Sehnsucht nach Frieden kann verbindend wirken, unabhängig
von Religion, Kultur oder Sprache, der Toleranz, der Gerechtigkeit
und des Dialogs.
Das „Fürchte dich nicht“ – Gottes soll uns alle dabei begleiten.
Gesegnete Weihnacht wünschen
Pfarrkurator
thestudiesinthescriptu...
Pfarrmoderator
Pfarrgemeinderatsobfrau
Jugendleiter
Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.
Henry David Thoreau
Weihnachten 2015
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V e r tr e ib u n g u n d F l u c h t –
erlebten
auch Menschen unter uns
vor 70 Jahren
Wir waren eine deutschsprachige Familie, der Vater ein geborener Wiener,
die Mutter aus der Krain. Wir lebten seit vielen Jahren in unserem Haus unter
dem Loiblpass, heute Slowenien. Dort war meine Heimat, bis zu meinem 15.
Lebensjahr.
Es war vier Tage vor dem Hl. Abend 1945. Mein Vater war gerade mit
Vorbereitungsarbeiten für das Fest beschäftigt, als Titopartisanen ins Haus
stürmten, meine Eltern und uns drei Kinder auf einen LKW verluden und zum
Bahnhof Jesenice/Aßling transportierten. Dort am Bahnhof wurden wir
abgeladen und wir mussten warten, bis wir kurz vor Neujahr in Viehwaggons
weiter verschickt wurden in Richtung der österreichischen Grenze.
Wir waren mehr als 60 Personen, die dann zu Fuß über den Wurzenpass
getrieben wurden. Wind, Schnee, Eiseskälte. Kurz vor der österreichischen
Grenze verschwanden die Partisanen. Wir gingen weiter und trafen jenseits
der Grenze erschöpft, hungrig und fast erfroren auf ein Wärterhaus. Der hier
wohnende Arbeiter nahm uns auf und kochte Tee für uns. Ich werde das nie
vergessen. Die Gendarmerie brachte uns dann in das Aufnahmelager für
Flüchtlinge in Kellerberg bei Villach. Unsere Odyssee war vorerst hier zu
Ende. 16 Monate lang blieben wir im Flüchtlingslager.
Im April 1947 bekam mein Vater in Sillian Arbeit. Wir wurden dort gut
aufgenommen.
Dass uns am Ostersonntag, nach dem Gottesdienst, eine Familie einfach
zum Mittagessen eingeladen hat, geht mir heute noch zu Herzen.
Wir hatten alles verloren, und doch ist alles gut ausgegangen. Dafür bin ich
dankbar.
Ich habe gute Menschen kennengelernt.
W. Fischer geb. Schubert
Pfarre Neu-Rum / Caritas / Rotes Kreuz laden ein:
Vortrag und Gespräch zum Thema
WARUM MENSCHEN FLÜCHTEN
Eine Bestandsaufnahme und ein hautnaher Bericht
Referent: Stefan Maier
Nahost-Koordinator der Caritas Österreich
h
WIE MENSCHEN AUFGENOMMEN WERDEN
Einblicke in die Situation Österreichs
Referent: Rotes Kreuz
Donnerstag, 10. Dezember 2015, 19 Uhr
Pfarrsaal Neu-Rum, Serlesstraße 27
Lassen Sie sich diese Möglichkeit der Information aus 1 . Hand nicht entgehen!
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© Auferstehungskirche Neu-Rum
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V e r tr e ib u n g u n d F lu c h t
erleben Menschen unter uns
heute
Mein Name ist Morteza und komme aus Afghanistan.
Wie lange schon sind Sie in Österreich?
Ich bin seit Dezember 2011 in Österreich.
Warum haben Sie Ihre Heimat verlassen?
Wie sind Sie geflohen? Wie lange, auf welche Weise?
Ich bin wegen des Krieges und der politischen Situation in meiner Heimat
geflüchtet. Ich bin von Iran bis Österreich zu Fuß und mit Autos von
Schleppern geflohen, viel aber zu Fuß.
Wie gefällt Ihnen Österreich? Wie leben Sie jetzt?
Mir gefällt Österreich sehr und bin sehr zufrieden hier.
Ich lebe gerne in Österreich und ich arbeite derzeit und studiere auch
Maschinenbau.
Welche Hoffnungen haben Sie für die Zukunft?
Ich will in Zukunft mein Studium abschließen und einen guten Job finden.
Alles Gute und Danke für das Gespräch.
Das Gespräch führte Christian Braunhofer
„IM MEER SCHWIMMEN KROKODILE“ *)
„Drei Dinge darfst du nie tun, Enaiat, niemals, versprich es mir:
Erstens, Drogen nehmen. Zweitens, Waffen benutzen. Versprich, dass deine
Hand nicht einmal zu einem Holzlöffel greifen wird, wenn er dazu dient, einen
Menschen zu verletzen. Drittens, stehlen. Was dir gehört, gehört dir. Was nicht
dir gehört, nicht. Und merke dir, dass es sich zu leben lohnt, wenn man immer
einen Wunsch vor Augen hat wie der Esel eine Karotte.“
Mit diesen Worten verlässt die Mutter ihr Kind. Sie hat Enaiat außer Landes
geschmuggelt, mehr kann sie nicht für ihn tun.
Als der kleine Enaiat am Morgen erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine
Erinnerungen. Die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat sind
sein Kompass. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa. Er
reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner
grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist ....
Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte des zehnjährigen Enaiatollah Akbari.
„Wie kann man so mir nichts, dir nichts sein Leben ändern, Enaiat? Sich an
einem ganz normalen Vormittag von allem verabschieden? –
Man tut es einfach, Fabio, und denkt nicht weiter darüber nach. Der Wunsch
auszuwandern entspringt dem Bedürfnis, frei atmen zu können. Die Hoffnung
auf ein besseres Leben ist stärker als alles andere.“
*) Fabio Geda, Im Meer schwimmen Krokodile, Knaus München 2011. (In der Bibliothek entlehnbar)
Weihnachten 2015
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refugeeshelp / Flüchtlingshilfe
www.refugeeshelp.wordpress.com
Liebe Pfarrgemeinde!
Viele von euch haben durch ihre Warenspende bereits das Projekt refugeeshelp
unterstützt. Vorweg ein herzliches Danke dafür.
Damit ihr auch wisst, was mit euren Spenden passiert bzw. wo diese ankommen,
möchte ich meine Erfahrungen aus der Arbeit mit den AsylwerberInnen teilen.
Begonnen hat alles mit einer „klein angelegten Aktion“ der sozialdemokratischen
Jugendorganisationen. Schnell wurde uns Beteiligten jedoch bewusst, dass
unsere Aktion nicht klein bleiben würde. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung war
und ist dermaßen groß, dass unser Projekt bald im ganzen Land bekannt wurde
und über alle Partei- und Glaubensgrenzen hinweg Unterstützung fand.
Viele SpenderInnen brachten Spenden in die Sammelstelle. Auch
AsylwerberInnen kamen direkt zu uns und baten um Spenden. Bald war klar, dass
es eine geregelte Struktur braucht. Jetzt gibt es drei sogenannte „Take-AwayTage“ in der Woche, an denen aus allen Asylunterkünften Männer, Frauen und
auch Kinder kommen und sich direkt Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel u.ä. aussuchen können. An den Take-Away-Tagen unterstützen uns auch Asylwerber, die
besser Englisch sprechen, in der Kommunikation, beim Sortieren und Verteilen.
Einige dieser jungen Männer kommen täglich um zu helfen in die Sammelstelle in
der Salurnerstraße 2!
Es gibt über unsere Organisation auch die Möglichkeit, Deutschkurse zu
besuchen. Der Andrang ist enorm. Die vor allem männlichen Teilnehmer lernen
eifrig die deutsche Sprache, was gar nicht so leicht ist, wenn man unsere
Schriftzeichen nicht kennt.
Wir bieten auch Beratung und Unterstützung in gesundheitlichen Fragen an. Es
ist z. B. gelungen, einem Asylwerber kostenfreien Zahnersatz zu organisieren. Wir
haben auch einen Pool an Dolmetschern für Arztbesuche.
Viele Ideen sind noch im Entstehen und es freut uns natürlich immer, wenn wir
Menschen finden, die uns in unserer Arbeit unterstützen. Sehr willkommen sind
weiterhin Warenspenden, aber auch „Zeitspenden“. Wer Genaueres wissen
möchte oder die eine oder andere Stunde Zeit hat, bei uns mitzuhelfen, melde
sich bitte unter 067761669106. Ich lasse mich auch gerne direkt ansprechen. Ich
danke euch allen für eure Solidarität!
Patrick Kugler
Unser Pfarrbüro ist geöffnet:
Di - Fr: 10.00 - 12.00 Uhr und
Mi - Fr: 17.00 - 19.00 Uhr.
Serlesstraße 27, 6063 Neu-Rum. Tel. 0512-263435 Fax DW-16
E-Mail: [email protected], www.pfarre-neurum.at
IBAN: AT54 2050 3004 0000 0303
In dringenden Fällen erreichen Sie uns unter 0676-87307105
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Impressum: Kommunikationsorgan der röm. kath. © Pfarrgemeinde Neu-Rum
Herausgeber, Medieninhaber, Hersteller: Mag. Christian Braunhofer
Redaktion: Helene Mair-Kogler
Öffentliche Bibliothek Pfarre Neu-Rum
LESUNG IM ADVENT mit den Tee und Texte serviert von
Lektorinnen der Pfarre
und dem Büchereiteam
Montag, 14. Dezember um 20 Uhr Pfarrsaal Neu-­‐Rum
„Vielsaitigen“
Wir laden herzlichst ein!
Freiwillige Spenden
Der Nikolaus kommt! Am Freitag, 4. Dezember um 17 Uhr zieht er
vom Vorplatz in die Kirche ein.
Der Nikolaus ist ein Freund der
er bringt ihnen eine frohe Botschaft!
Kinder,
Auf Wunsch kommt der Nikolaus der Pfarre am
Freitag, den 4. Dezember zu Ihnen ins Haus.
Der Besuch des Nikolaus unserer Pfarre ist
kostenlos!
Wir bitten um Anmeldung im Pfarrbüro bis spätestens
Donnerstag, 3. Dezember.
Tel. 0512-263 435
Krankenkommunion Es gibt Menschen in unserer Pfarre, denen es aus verschiedenen
Gründen nicht möglich ist, die Gottesdienste in der Kirche zu besuchen.
Gerade diesen Menschen möchten wir auch den Empfang der Hl.
Kommunion ermöglichen, wenn sie es wünschen. Wir würden sie zu
Hause besuchen.
Wenn Sie Menschen kennen, die nicht mehr in die Kirche kommen
können, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchten, dann teilen
Sie uns das bitte mit.
In den Tagen vor Weihnachten werden die Besuche gemacht.
Pfarrbüro Tel. 0512/263 435
Weihnachten 2015
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GOTTESDIENSTE ADVENT und WEIHNACHTSZEIT
Wir feiern Rorate-Messe jeden Dienstag und Freitag um 6.00 Uhr.
Am Freitag laden wir zum anschließenden Frühstück in den Pfarrsaal ein!
Sa 28.11.
19 Uhr
1. Advent
Gottesdienst mit Adventkranzsegnung
Musik. Gestaltung: Kirchenchor Neu-Rum
mit einem Gastchor
Anschließend „STANDLN“ im Pfarrhof
In stimmungsvoller Atmosphäre können Punsch
und Glühwein, Kekse , Kastanien und andere
gute Dinge genossen werden.
So 29.11.
10 Uhr
Gemeindegottesdienst mit
Wortgottesdienst für Kinder im Pfarrheim
Sa 05.12.
19 Uhr
2. Advent
Gottesdienst
Musik. Gestaltung: Feichtner Stubenmusig
So 06.12.
10 Uhr
Gemeindegottesdienst gestaltet als
Kinder-und Familiengottesdienst
mit Vorstellung der Erstkommunionkinder
musikalisch gestaltet vom Kinderchor
.
Die 08.12
10 Uhr
Mariä Empfängnis
Gemeindegottesdienst
Sa 12.12.
19 Uhr
3. Advent
Gottesdienst
So 13.12.
10 Uhr
Gemeindegottesdienst
19 Uhr
Bußandacht --- Feier der Versöhnung
Musik. Gestaltung: Anna und Lisa Grundhammer
• für 1 Stunde aus der Betriebsamkeit aussteigen
• einen kritischen Blick auf das eigene Denken und
Reden und Handeln wagen
• sehen und einsehen - hören und erkennen
• um Vergebung bitten
• sich zur Umkehr bereit machen
• Segen empfangen
• Dank anstimmen
Tief in dir ist ein Teil, der immer unverletzt geblieben ist - dein göttlicher Anteil:
Strahlend schön, in tiefem Frieden und voller Freude an diesem Sein.
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© Auferstehungskirche Neu-Rum
GOTTESDIENSTE ADVENT und WEIHNACHTSZEIT
4. Advent
Sa 19.12.
19 Uhr
Gottesdienst
So 20.12.
10 Uhr
Gemeindegottesdienst
Musik. Gestaltung:
Bläsergruppe mit Toni Nolf
Wortgottesdienst für Kinder im Pfarrheim
HEILIGER ABEND
Do 24.12.
16.00 Uhr
Kinder Krippenandacht
22.30 Uhr
Christmette
CHRISTTAG
Fr 25.12.
10 Uhr
Festgottesdienst
musikalisch gestaltet vom Kirchenchor
STEPHANITAG
Sa 26.12.
19 Uhr
Gemeindegottesdienst
So 27.12.
10 Uhr
Gemeindegottesdienst
SILVESTER
Do 31.12.
18.00 UHR Jahresabschluss-Gottesdienst
2016
Fr. 01.01.
NEUJAHR
10.00 Uhr
Festgottesdienst
Sa 02.01.
19.00 Uhr
Gemeindegottesdienst
So 03.01.
10.00 Uhr
Gemeindegottesdienst
Mi 06. 01.
DREIKÖNIG - Fest der Erscheinung des Herrn
10.00 Uhr
Gemeindegottesdienst
gemeinsam mit den SternsingerInnen
Kinder-Wort-Gottesdienste
29.11.
20.12.
31.01.
28.02.
27.03.
Am Beginn des Sonntagsgottesdienstes, 10 Uhr in der Bibliothek
Eingeladen sind alle Kinder ab 2 Jahren!
Das KiWo-Team versucht im ersten Teil des Gottesdienstes mit
einfachen Worten und Mitteln die Botschaft des Evangeliums an
die Kinder weiterzugeben! Anschließend ziehen sie gemeinsam
in die Kirche ein und feiern mit den „Großen“ weiter.
Weihnachten 2015
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Tragt eure Hoffnung hinaus
So geht, ihr Hoffenden,
tragt eure Hoffnung in die Welt:
Hoffnung,
die mitten in der Nacht den neuen Morgen spürt
und in der Ungewissheit Glauben wagt
Hoffnung,
die in die sterbende Erde noch Samenkörner streut
und Kinder zeugt im Angesicht der Un-Zukunft
Hoffnung,
die Tränen trocknet mitten im Schmerz
und Friedenstauben zu den Schlachtfeldern schickt
Geht, die ihr hoffen könnt,
tragt eure Hoffnung
in die Welt!
(Wilma Klevinghaus)
Gesegnete Weihnacht!
Weihnachtsevangelium
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle
Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies
geschah
zum
ersten
Mal;
damals
war
Quirinius
Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt,
um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa
hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem
heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht
Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria,
seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort
waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und
sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte
ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der
Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und
hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel
des
Herrn
zu
ihnen,
und
der
Glanz
des
Herrn
umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber
sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde
euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil
werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der
Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das
soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind
finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein
himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
großes
Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist
Friede bei den Menschen seiner Gnade.
Lk 2, 1-14
Weihnachten 2015
ANKÜNDIGUNGEN
Exerzitien im Alltag
In der Fastenzeit bieten wir in unserer Pfarre wieder
Exerzitien im Alltag an, zum Thema:
„Beherzt leben –
mit den Werken der Barmherzigkeit“
Wie leben in einer Welt von heute?
Wie leben angesichts der Flüchtlingsströme in Europa?
Was meint das alte Wort „Barmherzigkeit“ für uns im
21. Jahrhundert?
Die Impulse bei den Exerzitien im Alltag „beherzt leben“ bereiten den Boden,
diesen und anderen Fragen nachzugehen und zu erfahren: Gott hat ein Herz für
uns und deshalb können wir einander be-herzt begegnen.
In diesen fünf Wochen nehmen wir uns täglich ca. 30 Minuten Zeit für die Impulse
und treffen uns einmal in der Woche an einem Abend für 2 Stunden mit anderen
TeilnehmerInnen, um zur Ruhe zu kommen, uns auszutauschen, uns gegenseitig
zu bestärken und gemeinsam zu beten.
Begleitung: Barbara Dominguez
EIN BESONDERER BEITRAG
DANKE auch an die Pfarrgemeinde Neu-Rum
Auszüge aus einem Brief an Pfarrkurator Christian Braunhofer
... Du hast daraus wirklich ein schönes Bild von ihr gezeichnet - und nicht nur schön,
wie ein gestelltes Foto - sie ist richtig erkennbar geworden in vielen ihrer Facetten.
Dafür danke ich Dir - auch im Sinne von Franz - noch einmal von ganzem Herzen.
Und dieses Danke möcht sich ausbreiten auf alle, die da in Neu-Rum in der
Pfarre wirken und alle, die dort Gemeinde sind und Gemeinschaft erlebbar
machen. Das hört sich - im Bayrischen könnt ich sagen - "gschwoin" an.
Aber wie drückt man das aus?
Wir sitzen da - in der ersten Reihe - vor Irmis Sarg - den unsagbar traurigen
Franz zwischen uns - und es wird so spürbar: dieses "Fürchte dich nicht!" und
der "Friede sei mit dir" und dieses "Vater unser". Es ist einfach ganz klar - nicht
dahergeredet - wirklich spürbar: von guten Mächten wunderbar geborgen. Wir
sind gehalten und getragen von vorn und ganz fest auch von allen Seiten - von
dieser ganzen Gemeinde. Meine Kinder spüren es - jeder spürt es:
Da ist etwas ganz Starkes, da kann uns garnix passieren. Amen.
Oder doch - Danke.
Maria
Vielen Dank,
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© Auferstehungskirche Neu-Rum
dass dieser Brief hier
veröffentlicht werden darf.
ANKÜNDIGUNGEN
Warenkorb für das „Sprungbrett“
An jedem 1. Samstag und
Sonntag kann der Warenkorb in
der Kirche befüllt werden!
Welche
Waren
besonders
gebraucht werden, wird in der
Kirche und im Schaukasten
bekanntgemacht.
Wir starten wieder!
Samstag,
Sonntag
5./6. Dezember
Montags 9.00 bis 10.15 Uhr
Termine:
Jänner:
Feber:
März:
April:
14.30 bis 17.00 Uhr
Termine:
Jänner: 14. / 28.
18.
01.
07.
04.
/
/
/
/
25.
08. / 15. / 22 / 29.
14.
11. / 18. / 25.
Donnerstagsrunde
der Senioren
Feber:
11. / 25.
im Pfarrsaal
März:
10. / 31.
Wir freuen uns immer über Besuch!
April:
14. / 28.
FLOHMARKT
Viel Arbeit, das Sammeln, Herräumen, Aufbauen, Sortieren,
Verkaufen bis zum Ende am Samstag, hat uns begleitet.
Was in Erinnerung geblieben ist, ist eine nette, feine Gemeinschaft mit
46 Menschen, die ihre Kräfte, Fähigkeiten und Zeit geschenkt haben. So ist es
wirklich ein großes Projekt unserer Pfarre, das nur mit einem guten
Miteinander möglich ist.
Mit dem stolzen Ergebnis von € 2.742,83 wurden alle Mühen und Anstrengungen
reichlich belohnt.
Danke allen, die das mitgetragen haben: den Sachspendern, Einkäufern,
Verkäufern, den Konditorinnen für ihre herrlichen Kuchen, den Helfern beim
Aufräumen und den Geldspendern für ihre großzügige Unterstützung!
Danke! Christine Kaltenböck
Weihnachten 2015
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In unserer Pfarre sind getauft worden :
Valeria Matyas
Sophie Früh
David Quaiser
Matteo Steinriegler
Lena König
Leontina Jovanovic
Livia Gaßler
Michael Gaßler
Elena Rübl-Rupp
Samuel Bertignoll
Alessandro Munari Gutierrez-Solana
Julian Hölbling
Samuel Huber
Anna Niedrist
Lena Hilpold
SEIT NOVEMBER 2014
Matteo Casotti
Jakob Brugger
Johannes Brugger
Anna Ekaterina Luschin
Moritz Lackner
Lea Terzer
Elias Hutter
Luca Reisenbauer
Vanessa Weiss
Johanna Knapp
Sahra Schiller
Emilio Berger
Alessandro Prantl
Philina Reithofer
Das Ja-Wort gaben sich in unserer Pfarrkirche:
Bianca Steger und Philipp Jenewein
Zu Gott heimgegangen sind:
Veronika Corradina
Gertraud Sverak
Maria Thaler
Karin Hohn
Anton Pitsch
Johanna Häusler
Hansjörg Schreiner
Hildegard Angerer
Georg Schreiner
Theresia Schirmer
Helmut Triendl
Waltraud Frisch-Bukowetz
Anna Möldner
Willi Fiechtner
Friedl Schreiner
Erich Mairhofer
Pauline Dicht
Anitta Götz
Günther Gsteu
Hildegard Gollreiter
Reinhold Nocker
Deshka Andreeva Ilcheva
Elisabeth Mair
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SEIT DEZEMBER 2014
Georg Bürkle
Hugo Kieln
Karoline Falger
Theresia Defant
Walter Zanolin
Johanna Steiner
Hedwig Moser
Dietlinde Mete
Margret Wechselberger
Roland Partholl
Ignaz Löschnauer
Gerhard Wieser
Hilde Prepstl
Romed Bucher
Walter Haselwanter
Maria Kröll
Irmgard Tschaikner
Luise Sternad
Gerd Hrabovsky
Günter Lamprecht
Josef Hirschbichler
Hedwig Wolf
Sonja Trafoier
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© Auferstehungskirche Neu-Rum
Pfarrausflug am 26.10.2015
Dieser strahlende Herbsttag! Ein Bus voller gut gelaunter Menschen! Die atemberaubend
schöne Fahrt durch den lichtdurchfluteten Bregenzerwald! Diese außergewöhnliche
Kirche in Lingenau! Und dann noch Bregenz!!
Und auf der Heimfahrt der volle Mond am dunklen Himmel!
Ein Tag
zum
Staunen
und
Danken!
Mehr Fotos auf der Homepage pfarre-neurum.at (Bildergalerie)
Halleluja!!!! Den Kirchenchor gibtʼs wieder!!!!
Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass Rudi sich als unser langjähriger, verdienstvoller
Kirchenchorleiter verabschiedet hat und auch einige Sängerinnen ihren Stimmen nicht
mehr vertrauten. Viele dachten mit Bedauern: Das war’s also, es gibt keinen Kirchenchor
mehr.
Einige Unentwegte wollten weitermachen. Als erster Rettungsanker erschien Harald und
studierte mit uns einige Lieder ein, die wir am Schulschlusssonntag sangen. Vielen
Dank, lieber Harald!!
Seit Herbst ist
Simon Lehner
unser Chorleiter.
Ein junger begnadeter
Sänger (jahrelang bei den
Wiltener Sängerknaben),
Student an der PHT, sehr
musikalisch, kompetent,
geduldig und humorvoll.
Verstärkung haben wir durch neue Sänger und Sängerinnen bekommen: Barbara,
Christine, Hildegard und Patrick. Fein, dass ihr bei uns seid.
Über weitere sangesfreudige Menschen würden wir uns sehr freuen, besonders Männer
sind bei uns herzlich willkommen.
Proben sind jeden Mittwoch um 20h im Pfarrheim.
Ingrid Tentschert
Weihnachten 2015
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Die Menschen in den Armutsregionen unserer Welt wissen selbst
am besten, wie sie mit vereinten Kräften ihr Leben verbessern können.
Durch Sternsinger-Spenden haben sie die Möglichkeit, diese Pläne auch
umzusetzen.
Rund 500 Sternsinger-Hilfsprojekte in 20 Ländern verändern konkret das
Leben von mehr als einer Million Menschen in den Armutsregionen in Afrika,
Asien und Lateinamerika. Eines davon ist in Nordost-Indien.
Diese Region ist reich an kultureller und landwirtschaftlicher Vielfalt, aber
trotzdem sehr arm. Durch jahrzehntelange gewalttätige Konflikte zwischen
Volksgruppen wurden Schulen, Spitäler, Häuser, Straßen zerstört. Es fehlt
den Menschen an Sicherheit, Nahrung und Bildung. Leidtragende sind
besonders die Kinder. Bildung für Kinder und Berufstraining für
Jugendliche soll den Weg aus der Armut ermöglichen und Hoffnung auf
Zukunft geben. Die dortige Partnerorganisation der Dreikönigsaktion
unterstützt Kinder und deren Familien und setzt sich für ein friedvolles
Miteinander der Volksgruppen ein.
Die Sternsinger sind in Neu-Rum
vom 2. – 5. Jänner unterwegs.
Sie starten jeweils um 16:30 Uhr
und freuen sich, wenn sie von Ihnen
erwartet werden!
Samstag, 2.1.:
Innstraße 46, 48, 50 / Kugelfangweg 5-11, 17-19 / Siemensstraße 18-26, 45.
Sonntag, 3.1.:
Innstraße 3-5, 11-17, 21-23, 4-44 / Siemensstraße 43 /Kugelfangweg 21-27 /
Steinbockallee 36, 41, 41a, 41b / Serlesstraße 26-28 / Siedlerweg /
Mittergasse / Habichtstraße 17-23.
Montag, 4. 1.:
Glungezerstraße / Serlesstraße 18-24 / Habichtstraße 1-15, 2-12 /
Austraße 24-44, 29-77 / Feldstraße / Neubaustraße / Kugelfangweg 1-3 /
Steinbockallee 30-34 , 45.
Dienstag 5. 1.:
Hechenbergstraße/ Roßschwemme / „Rumer Spitz“ (Austraße 1-11,
Serlesstraße 2-8)/ Serlesstraße 14-16, 30-42 /.Rumer Hof/
Austraße 13- 27a/ Kugelfangweg 29-39/ Bundesstraße.
Mittwoch, 6.1. – Dreikönig:
Im Anschluss an den Gottesdienst kommen die Sternsinger ins SOKO.
© Auferstehungskirche Neu-Rum