MuT - Mentorinnen unterstützen weibliche Teenager beim

MuT - Mentorinnen
unterstützen weibliche Teenager
beim Einstieg in das Berufsleben
Modellprojekt in Worms und Bad Kreuznach
durchgeführt von ARBEIT & LEBEN gGmbH
Projektjahr 2012
Wir bieten Mentoring an, weil...
sich die vielfältigen Potentiale und Fähigkeiten der Schülerinnen mit Migrationshintergrund häufig nicht in
den Schulleistungen oder auf dem Arbeitsmarkt widerspiegeln. Es fehlt den Mädchen oft eine kontinuierliche begleitende Unterstützung.
Das MuT-Mentorinnen-Projekt bietet jungen Migrantinnen diese individuelle Unterstützung in der Berufsfindung und bei der Ausbildungsplatzsuche und trägt so dazu bei, dass die Mädchen in die Arbeitswelt integriert werden.
Berufsmentoring richtet sich an...
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Mädchen mit Migrationshintergrund (Mentee), die sich mit Hilfe einer
Mentorin aktiv um ihre beruflichen Perspektiven bemühen. Angesprochen
sind u.a. Mädchen der Realschulen plus von der 8. bis zur 10. Klasse sowie Mädchen der Berufsvorbereitungsjahre der berufsbildenden Schulen.
berufserfahrene Frauen (Mentorin), die ihre beruflichen Kenntnisse
gerne an Schülerinnen mit Migrationshintergrund weitergeben möchten.
Unser gemeinsames Ziel ist, dass...
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die berufstätigen Frauen die Rolle der Mentorin gut ausfüllen. Sie begleiten die Schülerinnen als Vorbilder und helfen ihnen, ihre persönlichen Fähigkeiten zu reflektieren und die passenden beruflichen Perspektiven zu ermitteln. Die Mentorin kann der Schülerin erste Erfahrungen in
der beruflichen Praxis vermitteln.
die Schülerin im vertrauensvollen Umgang mit einer Mentorin ihre
Berufsideen entwickeln und Schritt für Schritt nachhaltig umsetzen kann.
Sie kann sich auf den für sie richtigen Beruf bewerben.
die Schülerinnen ihre sozialen Kompetenzen in der Zusammenarbeit mit
der Mentorin erweitern und sich Methodenwissen bei der Recherche und
der Auswertung aneignen.
Die Stärken des Projekts liegen darin, dass...
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berufserfahrene Frauen ihre eigenen Erfahrungen, Kenntnisse und Kontakte im Beruf und bei der Berufswahl an die Schülerinnen weitergeben.
Mädchen außerhalb des Elternhauses mit einer vertrauten Person Berufswünsche diskutieren und mit
Unterstützung an der Umsetzung arbeiten können.
Eltern ebenfalls über Bildungswege und Berufsoptionen informiert werden.
Schulen ihr Berufsorientierungsangebot erweitern können.
Das erwartet die Teilnehmerinnen...
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Die Mentorinnen und Mentees werden bei der Bildung eines Tandems unterstützt
(Matching).
ARBEIT & LEBEN führt mit beiden ein intensives Erstgespräch.
Eltern werden informiert, eingebunden und um ihre Unterstützung gebeten.
Die Mentorinnen und Mentees verabreden selbständig mindestens 2 gemeinsame Treffen pro Monat.
Die Mentorinnen werden geschult und erhalten Instrumente, um die Schülerinnen unterstützen zu können.
Die Schülerinnen können an Gruppenangeboten zur Verbesserung ihre Fähigkeiten und zum Austausch
untereinander teilnehmen.
Die Mentorinnen können sich austauschen und Unterstützung einholen (Runde Tische).
Kontinuierlich wird ARBEIT & LEBEN den Mentorinnen und Schülerinnen bei allen Fragestellungen behilflich sein.
Die Zusammenarbeit zwischen Mentorin und Schülerin dauert ca. 6 bis 12 Monate.
Das Mentoring wird mit dem Tandem und den Eltern in einem ausführlichen Abschlussgespräch beendet.
Das werden die Mentorinnen und Mentees erreichen!
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Es sind vertrauensvoll zusammenarbeitende Tandems von Mentorinnen und Mädchen entstanden.
Eltern haben ihr Einverständnis gegeben und wünschen sich für ihre Töchter eine Mentorin als Begleitung.
Die Mädchen erproben ihre sozialen und methodischen Kompetenzen: sie lernen sich an Absprachen zu
halten, Gespräche zielgerichtet vorzubereiten, Informationen zu beschaffen und auf Menschen zu zugehen.
Die Schülerinnen haben gelernt, über ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken nachzudenken und
erkunden nun die dazu passenden Branchen. Das geschieht auf sehr unterschiedliche Weisen:
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Mädchen bereiten Gespräche bei der Berufsberatung mit ihren Mentorinnen und Eltern vor;
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Schülerinnen beschaffen sich Informationen aus dem Internet (z. B. beim BIZ), um einen
Überblick über geeignete Berufe zu erhalten oder sie erkunden mit Unterstützung der Mentorin „unbekannte“ Berufsfelder.
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Sie bemühen sich sehr intensiv um Plätze für Praktika.
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Mädchen erkundigen sich, wie sie höhere Schulabschlüsse erreichen können.
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Mädchen bewerben sich auf Ausbildungsplätze oder setzen die Schule fort.
Haben Sie Interesse oder Fragen, rufen Sie uns an!
Projektträgerin für MuT Bad Kreuznach und MuT Worms:
ARBEIT & LEBEN gGmbH
Gesellschaft für Beratung und Bildung
Hintere Bleiche 34
55116 Mainz
Ansprechpartnerinnen:
Frau Vera Zybina (MuT Worms)
Tel.: 06241 / 97 43 13
Mail: [email protected]
Gefördert wird das Projekt MuT durch
Frau Maike Buck (MuT Bad Kreuznach)
Tel.: 0151 / 524 105 33
Mail: [email protected]