Ausgabe Juli / August 2015

impuls
INF ORM AT IONEN F ÜR UN T ERNEHMEN
7|8_2015
So geht
Portal „Technologiekompetenz Gründerberatung
bei saar.is
des Saarlandes“
TITELTHEMA | SEITE 8
SEITE 7
w w w.saar-is.de
EDITORIAL
Inhalt
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Arbeitgeberattraktivität:
„Tue Gutes und rede darüber“
Familienfreundliches Unternehmen mit ausgefallenen Ideen
China & ASEAN – Chancen für
saarländische Unternehmen
TITELTHEMA
Neu: Portal der Technologiekompetenz des Saarlandes
Web oder stirb – 2. Praxistag
Online-Marketing
CSR: Umwelt und Industrie
müssen kein Gegensatz sein
Das Saarland auf der IAA –
gemeinsam mit Luxemburg
Firmennews
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Forschung
Technologie-Workshop „Industrielle Computertomographie“
Impressum
saar.is – saarland.innovation&standort e. V.
Geschäftsführer: Volker Giersch, Christoph Lang, Jörg Kugler
Franz-Josef-Röder-Straße 9 / 66119 Saarbücken
www.saar-is.de / [email protected]
Tel.: 0681 9520-470
USt.-IdNr.: 813344455 / Vereinsregister: DE VR 2398
Redaktion, Satz: Tatjana Kares, saar.is
Druck: Krüger Druck u. Verlag GmbH & Co. KG, Dillingen
Erscheinungsweise: neun Ausgaben jährlich
Alle in diesem Druckwerk mit Weblinks genannten Webseiten
wurden zum Zeitpunkt der Drucklegung auf mögliche Rechts­
verstöße überprüft. Es wird keine darüber hinausgehende
Gewähr für die Inhalte genannter Webseiten übernommen.
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Europa lohnt sich!
So geht Gründerberatung bei
saar.is
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AUSGABE 7-8 | 2015
impuls
Auch vor dem Hintergrund weltpolitischer Krisen sind die Länder Europas wieder stärker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit vieler
Unternehmen gerückt. Das gilt auch für die saarländische Wirtschaft: Großbritannien bleibt wichtigster Exportmarkt, dicht gefolgt
von Frankreich. Auch die Ausfuhren nach Italien und Spanien zogen
kräftig an. Europa ist und bleibt für exportorientierte Unternehmen
attraktiv!
Das Enterprise Europe Network unterstützt Sie gerne bei der
Optimierung Ihrer geschäftlichen Möglichkeiten und dem Aufbau
internationaler Kooperationen gerade im europäischen Ausland.
Kontakte zu über 600 wirtschaftsnahen Organisationen, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern in mehr als 50 Ländern, ein gemeinsames Intranet und eine große Datenbank sorgen
für die richtige Vernetzung. Egal, ob Sie nach Partner und Kunden
für Ihre Produkte im Ausland suchen, Ressourcen zur Umsetzung
einer innovativen Geschäftsidee benötigen oder Interesse an einem
europäischen Förderprogramm haben – das Enterprise Europe Network hilft Ihnen gerne weiter. Dabei ist der Großteil des Angebotes
auf Grund der Förderung durch die Europäische Kommission und
regionaler Kofinanzierung für Unternehmen unentgeltlich.
Einen guten Überblick über die europaweiten Aktivitäten des EEN
liefert der Veranstaltungskalender (Hinweis auf S. 15). Dort finden
sicher auch Sie das passende Event für Ihren Bedarf.
Jörg Kugler
Geschäftsführer
Ausgabe 7-8 | 2015
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
KMU-Check Arbeitgeber­
attraktivität: „Tue Gutes
und rede darüber“
Im Rahmen des Modellvorhabens „KMUCheck – Fit für den Arbeitsmarkt“ wurden inzwischen 38 KMU hinsichtlich ihres
Optimierungspotenzials, als attraktiver
Arbeitgeber zu agieren, analysiert. Das
umsetzungsorientierte Feedback wurde von
den beteiligten Unternehmen gerne und
dankbar angenommen. So auch von dem
Unternehmen INFOsys Kommunal in Kirkel,
das Software für die kommunale Verwaltung
entwickelt und vermarktet.
Das Unternehmen kann auf
eine bewegte Firmengeschichte
zurückblicken: Nach Gründung
im Jahr 1990 beginnt die Firma
sehr schnell mit der Entwicklung von Softwarelösungen, die
in den nachfolgenden Jahren
erfolgreich vermarktet werden.
Mit dem plötzlichen Tod des
Firmengründers Martin Hoßfeld
in 2010 durchlebt das Unternehmen eine schwere Zeit, die für
manch andere Firma mit der
Liquidierung endet.
Jan Hoßfeld, der Sohn des
Firmengründers, übernimmt die
Leitung: „Uns war von Anfang
an klar, dass wir diese Krise nur
gemeinsam mit unseren Mitarbeitern meistern können. Durch
die intensive Einbeziehung
aller in die weitere Unternehmensentwicklung ist ein hohes
Commitment und ein toller
Zusammenhalt entstanden, der
bis heute ein Garant für den
weiteren Erfolg von INFOsys
Kommunal ist.“
Ein gutes Zeichen dafür ist auch,
dass das Unternehmen nach
dem Generationenwechsel
erfolgreiche Jahre verbuchen
konnte und so in diesem Jahr
sein 25-jähriges Firmenjubiläum
feiert.
Ausgabe 7-8 | 2015
v.l.n.r.
Dr. Christoph
Esser, Projekt­
koordinator KMUCheck Arbeitge­
ber-Attraktivität
bei saar.is, Jan
Hoßfeld und Eve­
line Kronenberger
von INFOsys
Kommunal
Jan Hoßfeld hat den KMU-Check
als Chance genutzt, um sich den
Ist-Zustand seines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber
von außen strukturiert spiegeln
zu lassen. „Was mir besonders
gut an dem Verfahren gefallen
hat war, dass wir auch eine
Rückmeldung über Vorgehensweisen erhalten haben, die wir
im Sinne der Arbeitgeber-Attraktivität bereits gut umgesetzt haben. So wurde beispielsweise die
Durchführung unserer jährlichen
MA-Jahresgespräche ausdrücklich
als Stärke identifiziert. Ein identifiziertes Verbesserungspotenzial
betrifft die Darstellung unserer
Arbeitgeber­attraktivität nach
außen. Hier wollen wir in Zukunft
stringent nach dem Motto „Tue
Gutes und rede darüber!“ unsere
Vorzüge als Arbeitgeber noch
effektiver kommunizieren. Der
Check hat uns dazu wertvolle
Umsetzungshinweise geliefert.“
Eveline Kronenberger, Marketing-Chefin und zweite Interviewpartnerin, ergänzt: „Das
umfangreiche Feedback des
KMU-Checks hat uns zielgerichtet Ansätze aufgezeigt, mit
denen wir die Nachhaltigkeit unseres Mitarbeitermanagements
weiter steigern können.“
Hintergrund:
DAS MODELLVORHABEN WIRD
AUS MITTELN
DES EUROPÄISCHEN FONDS
FÜR REGIONALE
ENTWICKLUNG
(EFRE)
FINANZIERT.
„KMU-Check – Fit für den
Arbeitsmarkt“ ist ein gemeinsames Projekt von saar.is,
IBO-In­stitut für Industrieinformatik und Betriebsorganisation der htw saar und ISO
Institut für Sozialforschung
und Sozialwirtschaft e. V. im
Auftrag des saarländischen
Ministeriums für Wirtschaft,
Arbeit, Energie und Verkehr.
Das Modellvorhaben läuft
noch bis 30. September 2015.
Für interessierte Unternehmen stehen nur einzelne
Plätze zur kostenlosen Teilnahme zur Verfügung.
KONTAKT
saar.is, Dr. Christoph Esser
Tel.: 0681 9520-440
E-Mail: [email protected]
impuls
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saar.is-DIENSTE
AK TUELL
Familienfreundliches
Unternehmen mit
ausgefallenen Ideen
Michael Jakobs, Geschäftsführer der Jakobs Bedachungsgesellschaft mbH in St. Ingbert, ist wohl ein Chef, von dem Arbeitnehmer
träumen. Er arbeitet daran, dass seine Belegschaft gerne zur Arbeit
kommt. Und kämpft mit individuellen Mitteln dafür, seine Fachkräfte zu sichern und neue zu rekrutieren. Mit Erfolg. Gerade erhielt er
das Saarländische Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“
von der saar.is-Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“.
Ute Knerr, saar.is (zweite v.r.), Thomas Debrand, Stadt St. Ing­
bert (oben Mitte) und Lisa Herbrand, HWK (dritte v.r.), freuen
sich gemeinsam mit Familie Jakobs über das Gütesiegel „Fami­
lienfreundliches Unternehmen“ (Foto: Michael Hassdenteufel)
Jakobs: „Für Probleme gibt es
Lösungen, die wir gemeinsam
finden.“
Elf Mitarbeiter hat Michael
Jakobs, mit eingeschlossen
seine Frau und seine Mutter.
Ein Familienunternehmen, wie
es viele im Saarland gibt, aber
doch irgendwie anders. Nicht
nur, dass der sechsjährige Sohn
und seine Freunde regelmäßig
nach der Schule auftauchen. Der
Eigentümer weiß, wie wichtig
es ist, gute Facharbeiter zu
halten und auch zu bekommen,
denn die Arbeit auf dem Dach
ist körperlich hart: Im Laufe
der Berufsjahre gibt es immer
wieder Situationen, die es den
Arbeitern schwer machen, ihrem
geregelten Beruf nachzugehen.
Hier greift Michael Jakobs ein
und versucht zu unterstützen.
Beispiele gibt es schon viele: Da
wird der Arbeitsplatz eines langjährigen, älteren Arbeitnehmers
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impuls
neu gestaltet: „Zwei Mitarbeiter
arbeiten jetzt im Innendienst.
Sie übernehmen Lagerarbeiten
und bereiten das Tageswerk
vor. Das benötigte zu Anfang
eine neue Organisation. Jetzt
sehen wir, dass damit die
Produk­tivität sogar steigt“, so
Jakobs. Oder: Ein aus Tschechien
stammender Handwerker, den
Jakobs beim Segeln kennenlernte, arbeitet heute in Rentrisch
für den Dachdeckerbetrieb.
Die Familie unterstützte den
Osteuropäer beim Erlernen der
deutschen Sprache und bei der
Wohnungssuche.
Im Familienunternehmen Jakobs
sind die Wege kurz, auch bei der
Eingliederung eines Meisters
nach der Bundeswehrzeit oder
bei familiären Verpflichtungen:
„Wir versuchen, die Arbeitszeiten kurzfristig und flexibel an
die Familienbedürfnisse individuell anzupassen“, so Jakobs,
der die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
genau kennt.
Arztbesuche mit Kindern,
Krankenhausaufenthalte von
Angehörigen sind hier kein Problem. Auch weil eine familienfreundliche Unternehmenskultur
herrsche, denn kurzfristiger Urlaub wegen familiärer Belange
sei nur möglich, weil Kollegen
einspringen. Kinder könnten
bei Bedarf mal mit ins Büro
gebracht werden. Gemeinsame Ausflüge und Firmenessen
gehörten ebenfalls zur Jahresplanung.
saar.is: Überreichung des Gütesiegels nach erfolgreichem
Zertifizierungsprozess
Jetzt erhielt Michael Jakobs,
der den Familienbetrieb in der
dritten Generation seit dem
Jahr 2000 leitet, das Gütesiegel
„Familienfreundliches Unternehmen“. Ute Knerr, Leiterin
der unter dem Dach von saar.is
angesiedelten Servicestelle „Arbeiten und Leben im Saarland“
überreichte die Urkunde.
Während des kostenfreien
Zertifizierungsprozesses, an
dessen Ende die Verleihung des
Gütesiegels stand, erarbeitete
Michael Jakobs mit den Experten von saar.is weitere individuelle Möglichkeiten zur Familienförderung für seinen Betrieb.
Das Unternehmen plant in den
nächsten zwei Jahren, junge
Väter mit einem Betreuungskostenzuschuss für KiTa-Kinder
zusätzlich zu fördern. Zum Gütesiegel erhielt der auch in der
Handwerkskammer engagierte
Unternehmer eine Urkunde und
mehrere Aufkleber überreicht,
mit denen er seine Familienfreundlichkeit jetzt auch nach
außen kommunizieren kann.
KONTAKT
saar.is, Elisabeth Hessedenz
Tel.: 0681 9520-453
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
China & ASEAN – Chancen für
saarländische Unternehmen
Asien hat als Empfänger deutscher Waren in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Neben der VR
China, die bereits auf Platz vier
der wichtigsten Abnehmerländer vorgerückt ist, entwickeln
sich die zehn ASEAN-Länder zu
interessanten Exportmärkten.
Mit der ASEAN Economic Community (AEC), die offiziell am 31.
Dezember 2015 startet, entsteht
sukzessiv ein gemeinsamer
Wirtschaftsraum mit über 600
Mio. Konsumenten. Japanische
Unternehmen nutzen die Chancen, die sich aus der neuen Zollfreiheitszone ergeben, bereits
und auch europäische Firmen
ziehen verstärkt nach.
Saarländischen Unternehmen
mit Asien-Interesse bietet saar.is
am 21. Juli 2015 die Möglichkeit,
sich über neue Potenziale und
Chancen in China und den
ASEAN-Staaten zu informieren.
Martin Röth, InterGest-Partner
und Repräsentant der saarländischen Wirtschaft in Hongkong,
wird unter dem Titel „China &
ASEAN – Die Asien Landkarte
wird neu geschrieben. Welche
Chancen bieten sich damit für
Sie und Ihr Geschäft in und mit
Asien?“ referieren.
Zudem können für die Zeit
vom 20. bis 24. Juli 2015 auch
Einzelgespräche mit Martin Röth
vereinbart werden. Die Terminvereinbarung übernimmt das
saar.is-Außenwirtschaftsteam.
Mehr als Guinness und
Whiskey – Wirtschaftsreise nach Irland
Irland ist innerhalb kurzer Zeit vom Sorgenkind der EU
zum Spitzenreiter beim Wirtschaftswachstum in Europa
aufgestiegen. Kein Strohfeuer, meinen Experten, denn
Irland hat einige nachhaltig wirkende Trümpfe in der
Hand: multinationale Unternehmen, die das Land als
EU-Produktionsbasis für Waren und Dienstleistungen
nutzen, Dublin als internationales Finanzzentrum
von Rang, Unternehmen, die einer Reihe von gefragten Produkten anbieten. Neue Förderprogramme für
Hochtechnologie- und andere innovative Produkte sorgen mit für Aufbruchstimmung – davon können auch
KMU aus dem Ausland profitieren. saar.is bereitet daher
für November 2015 eine Wirtschaftsreise nach Irland
vor. Nähere Informationen werden spätestens nach
den Sommerferien vorliegen.
KONTAKT
saar.is, Raphaela Adam
Tel.: 0681 9520-480
E-Mail: [email protected]
Saarländischer Staatspreis für
Design 2015 ausgelobt
Auch in diesem Jahr schreibt
das Ministerium für Wirtschaft,
Arbeit, Energie und Verkehr des
Saarlandes wieder den Saarländischen Staatspreis für Design
aus. saar.is führt den Wettbewerb durch. Unternehmen,
Institutionen und Designer, die
innovative Produkte entwickelt
und auf dem Markt eingeführt
haben, sind aufgerufen, sich zu
beteiligen. Die Ausschreibung
läuft bis 16. Juli 2015.
Nach den Rekordbewerberzahlen
des vergangenen Wettbewerbs
Eines der ausgezeichneten Produkte
aus dem Jahr 2013 (Foto: Dirk Guldner)
Ausgabe 7-8 | 2015
erhofft sich Wirtschaftsministerin
Anke Rehlinger nochmals eine
Steigerung. „Die Kreativwirtschaft
im Saarland hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten
Boom erlebt. Sie wird ein immer
stärkerer Pfeiler der Saarwirtschaft. Ich denke, wir können uns
in diesem Jahr auf noch mehr
Beiträge freuen.“ 2013 hatten
sich rund 100 Teilnehmer mit 190
Arbeiten beworben.
Bis zu zwölf hervorragend
gestaltete Erzeugnisse aus den
Bereichen Produktdesign und
Kommunikationsdesign (analoge
und digitale Medien) werden im
Rahmen des Wettbewerbs ausgezeichnet. Die Bewertung der
eingereichten Produkte erfolgt
unter den Kriterien Gebrauchstauglichkeit, Sicherheit, Umweltverträglichkeit, Material oder
Fertigungstechnik. Bei medialen
Darstellungen bewertet die Jury
unter anderem gestalterische
Impressionen von der Preisverleihung 2013
(Foto: Dirk Guldner)
5CCTNÀPFKUEJGT
5VCCVURTGKUHØT&GUKIP
und technische Innovation sowie
Design- und Marketingstrategie.
Rehlinger betont: „Der Staats­
preis Design ist inzwischen eine
anerkannte Auszeichnung in der
Kreativszene – die Chance auch
gerade für Jungunternehmer,
sich am Markt zu etablieren.“
Firmen, die am Landeswettbewerb teilnehmen und prämiert
werden, können sich auch für
den Designpreis auf Bundes­
ebene bewerben.
Weitere Informationen auf:
www.designpreis.saarland.de
KONTAKT
saar.is, Sabine Betzholz-Schlüter
Tel.: 0681 9520-474
E-Mail: sabine.betzholz-schlueter@
saar-is.de
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Quelle ©istockphotocom/sekulicn
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Ausgabe 7-8 | 2015
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
So geht Gründer­
beratung bei saar.is
Zahlreiche Großprojekte warten in Saarbrücken auf ihre Realisierung.
Unter anderem eines der bedeutendsten Bauwerke der Landeshauptstadt, die frühere Französische Botschaft, oder auch der
Umbau des Ludwigsparkstadions, der im Sommer 2017 abgeschlossen sein soll. Beide wurden von einem jungen, innovativen saarländischen Unternehmen unterstützt. white|c entwickelte ein auf dem
Markt neues 3D-Laserscanning-Verfahren, das Bauwerke exakt abbildet, vermisst und analysiert. Mit technischen Machbarkeitsstudien
und Beratungen bei der Erstellung seines Businessplans unterstützte saar.is den jungen Gründer Dr. Christian Müller von Anfang an.
Höhere Auflösung, unterschiedliche Ansichten, höchste Präzi­
sion, zusätzliche Einsatzgebiete
„3D auf den Punkt gebracht“:
So heißt das Motto der jungen
Firma, die 2013 ihre Türen für
Unternehmen aus den Bereichen Planung & Konstruktion
sowie Automotive öffnete. Das
Motto passt! Punktgenau scannen die Mitarbeiter von white|c,
ein Spin-off-Unternehmen des
Deutschen Forschungszentrums
für Künstliche Intelligenz (DFKI),
Gebäude oder ganze Straßenzüge: „Unsere innovativen
Produkte und Dienstleistungen
sorgen dafür, dass die Welt um
Sie herum digital nutzbar wird“,
werben Dr. Christian Müller und
sein Team für ihre Dienstleistung.
Mithilfe einer neuen, im DFKI
entwickelten 3D-Laserscanning-Technologie nehmen sie
die Umgebung millimetergenau
in 3D und Farbe auf. Es entsteht
eine sogenannte Punktewolke, aus der je nach Bedarf und
Wunsch der Kunden interaktive
Filme, Grundrisse, Schnitte oder
plastische Modelle erzeugt
werden.
KONTAKT
saar.is, Peter Schommer
Tel.: 0681 9520-444
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
Keine Fehlplanungen mehr
„Egal ob der Kunde seinen Umbau, wie beispielsweise das Ludwigsparkstadion, im Ist-Zustand
millimetergenau bis zur hintersten Ecke dargestellt haben
möchte oder ein Modell eines
komplett neuen Stadions, mit
dem neuen Verfahren können
schon im Voraus alle Eventualitäten berechnet werden. Dass
beispielsweise ein neu gebautes
Gerät wegen Fehlplanung nicht
mehr in den dafür vorgesehenen Raum passt, kann nicht passieren“, so Müller. Ein Scanner,
ähnlich einer großen Kamera
werde im Außenbereich auf bis
zu 17 Meter Höhe hochgepumpt
und scanne Gebäude ab. Im
Innenbereich arbeite man dagegen meist mit kleinen Stativen.
Automotive: Fahrsimulationen
zu Fahrtüchtigkeit und Sicherheit
Im Automotive-Bereich entwickelt
das junge Unternehmen Softwareanwendungen wie Fahrsimulationen für die Orthopädie
an der Uniklinik. Nach Knie- oder
Hüftoperationen sind die Gelenke
mehr oder weniger schnell wieder
belastbar. 100 % Kraft und schnelle Reaktionsfähigkeit sind beim
Autofahren ein Muss. In einem
Auto simuliert die Software von
white|c eine Fahrt und gibt dem
Fahrer Anweisungen. Eine spätere
Analyse zeigt deutlich, ob ein Patient sich schon wieder hinter das
Steuer setzen sollte oder nicht.
Dr. Christian Müller
(rechts im Bild)
und Peter Schom­
mer, Gründungs­
berater bei saar.is
Unterstützung durch saar.is: optimierter
Businessplan, technische Machbarkeit,
Fördermittelantrag
Christian Müller entwickelte das 3D-Laserscanningverfahren am DFKI. Hier
entstand auch die Idee, sich mit dieser
Technologie selbständig zu machen. Grund
genug für den begeisterten Informatiker,
sich Hilfe und Informationen bei saar.is zu
holen: „Wir unterstützen und informieren
Gründungswillige im technischen und betriebswirtschaftlichen Bereich. Außerdem
vermitteln wir Fördermittel“, erklären die
Gründer-Berater. Bei white|c überprüfte
saar.is die technische Machbarkeit des
Produkts: Ist die Technologie in der Praxis
realisierbar? Ist eine Marktreife überhaupt
möglich? Dies wurde in gemeinsamen
Gesprächen und mit Experten erörtert.
Der Kontakt zu einem betriebswirtschaftlichen Berater wurde zusätzlich vermittelt.
Resultat war ein optimierter Businessplan,
der überzeugte. Auch einen finanziellen
Zuschuss aus dem Beratungsprogramm
des Wirtschaftsministeriums konnte Chris­
tian Müller mit Hilfe von saar.is beantragen. Dieser war nur ein Teil der Finanzierung: „Nach der Prüfung unterschiedlicher
Fremdfinanzierungsmöglichkeiten entschieden wir uns für eine Mischlösung: Die
Saarländische Investitionskreditbank und
ihr Partnerunternehmen Saarländische
Wagnisfinanzierungsgesellschaft sowie
die Sparkasse Saarbrücken übernahmen
zusätzlich zu einem großen Anteil Eigenmitteln das Fremdkapital“, so Müller.
impuls
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saar.is-DIENSTE
AK TUELL
Jetzt online: Portal der
Technologiekompetenz
des Saarlandes
Das neue Portal technologiekompetenz.saar-is.de stellt die Leistungskraft der saarländischen Unternehmen dar und bringt Angebot und Nachfrage nach technologischen Produkten und Dienstleistungen der Schlüsselbranchen zusammen. saar.is hat das Angebot
an die Saarwirtschaft entscheidend erweitert. Profitieren Sie vom
Marketing der Plattform, indem sie neue Kunden und Technologiepartner auf sich aufmerksam machen. Ihr Unternehmen ist laufend
im Gespräch und wird über neue Wege online gefunden.
ZIM-Neuauflage
Kleine und mittlere Unternehmen
können wieder Zuschüsse aus dem
Zentralen Innovationsprogramm
Mittelstand – ZIM für ihre Forschungsund Entwicklungsprojekte beantragen.
Das Programm fördert jährlich rund
4.500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Im Vergleich zum Vorjahr
stehen dafür nun 30 Mio. € mehr, insg.
543 Mio. € pro Jahr, zur Verfügung.
Die neue ZIM-Richtlinie beinhaltet
einige Neuerungen für KMU, etwa die
Ausweitung auf Unternehmen mit
bis zu 499 Beschäftigten, die Verdopplung des Zuschlags für Auslandskooperationen und die Erhöhung der
förderfähigen Kosten.
Im Mittelpunkt steht die Förderung
von Einzel- und Kooperationsprojekten zur Entwicklung neuer technologischer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die förderfähigen Kosten
können bis zu 380.000 € pro Unternehmen betragen. In Kooperation mit
Unternehmen sind Forschungseinrichtungen mit einer Förderquote von
100 % antragsberechtigt. Weiterhin
kann das Management zum Aufbau
von technologieorientierten Netzwerken gefördert werden.
Weitere Informationen auf:
www.zim-bmwi.de
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impuls
Zu den seit vielen Jahren etablierten Netzwerken automotive.
saarland und healthcare.saarland kommen weitere Netzwerke der Informationstechnologie
und Produktionstechnik hinzu.
Das Ziel ist die Vernetzung der
Akteure innerhalb der Branche,
die Anbahnung neuer Kooperationen und Kontakte sowie die
Weiterentwicklung von technologischem Know-how.
Aktuell liegen die Kompetenzen
der saarländischen Unternehmen als Branchenkatalog in
Papierform vor. Ein hilfreiches,
gemessen an den Möglichkeiten
der heute verfügbaren digitalen
Medien aber ausbaufähiges
Werbemittel.
saar.is geht daher konsequent
den nächsten Schritt und stellt
demnächst die bekannten
Branchenkataloge online. Das
Ergebnis kann sich sehen lassen:
Im Saarland ansässige Unternehmen der Branchen automotive, healthcare, it und produktionstechnik, wirtschaftsnahe und
wissenschaftliche Forschungsinstitutionen und Labore können
ihre Produkte und Dienstleistungen in einem modernen full
responsiven Webseiten-Tool
veröffentlichen.
Ihr Vorteil: Sie verbinden, vernetzen und tauschen sich mit
allen beteiligten Unternehmen
der Branche, aber auch branchenübergreifend und extern
aus. Sie erreichen andere und
werden erreicht. Sie gewinnen
neue Partner und informieren
sich über Trendthemen in der
Branche und in der Forschung.
Die neuen digitalen Kompetenzseiten sorgen dafür, dass Ihr
Unternehmen ständig im Gespräch ist. Andere Unternehmen
informieren sich, was Sie gerade
entwickeln und bearbeiten.
Technologietransfer, Technologieentwicklung und Technologieberatung bilden heute
mehr denn je die Grundlage für
Leistungsstärke und Wachstum.
Vernetzen Sie Ihr Unternehmen
weiter. Im PC, auf Tablet und
Laptop und unterwegs auf dem
Smartphone. Rufen Sie uns an!
Weitere Informationen auf:
www.saar-is.de/fue-intensiv
KONTAKT
saar.is, Patrick Rosar
Tel.: 0681 9520-451
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
Erfolgreiches Speed-Dating beim
saarländischen Verkehrsgewerbe
Partnervermittlung durch „Speed-Dating“ kann
auch bei der Arbeitsvermittlung ein erfolgreiches
Format sein! Das ist das Ergebnis des ersten saarländischen Speed-Datings in Saarlouis. Unternehmer aus dem Transportbereich, die dringend Fachkräfte suchen, trafen interessierte Bewerber und
verließen die Veranstaltung mit vielversprechenden Aussichten. Die Servicestelle Ü55 von saar.is
hatte die Idee und fungierte als Mitorganisator.
Achim Mücke, Fuhrparkmanager der Spedition Dachser,
sucht dringend Fahrer für seine
Hofdienste. Der Saarbrücker
Thomas Krahforst, Betriebsleiter
von Saar-Bus, sucht Busfahrer
für seine Wechselschichten im
Nahverkehr. Monika Meiers,
Geschäftsführerin von Müllenbach Reisen, benötigt Busfahrer
für die Langstrecke. Drei Unternehmer, drei unterschiedliche
Bedürfnisse. Sie alle und zahlreiche mehr suchen händeringend
Fachkräfte. Unterstützung erhielten sie nun von saar.is, dem
Job Center Saarlouis und dem
Landesverband Verkehrsgewerbe Saarland (LVS).
Initiiert von der Servicestelle
Ü55 trafen sich vor kurzem
vier Lkw-Unternehmen, drei
Busunternehmen und über 80
Bewerber zum Speed-Dating.
Fünf Minuten hatten Bewerber und Unternehmen jeweils
Zeit, um einen ersten Eindruck
voneinander zu gewinnen.
Für die späteren Arbeitgeber
war die Veranstaltung ein
voller Erfolg: „Wir hatten drei
aussichtsreiche Gespräche“, so
Achim Mücke. „Diese Teilnehmer
werden wir zu einem ausführlicheren Gespräch einladen. Bei
einem Bewerber bin ich sehr
zuversichtlich, dass es klappt.“
Es sei schwierig, Fahrer für den
Hofdienst zu gewinnen. Denn
dort sei zum Teil schwieriges
Rangieren auf engstem Raum
gefragt. Auch Thomas Krahforst
ist nach der Veranstaltung optimistisch. Er benötigt Fahrer, die
morgens in der Rush-hour drei
bis vier Stunden und nachmittags noch einmal einige Stunden
fahren. Für die Arbeitnehmer
sind dies unattraktive Arbeitszeiten.
Reiner Sieren ist einer der Bewerber, die vom Speed-Dating
profitierten. Seine Gesundheit
macht ihm derzeit zu schaffen.
In zwei Unternehmen hat er
nun die Möglichkeit, trotzdem
anzufangen.
KONTAKT
saar.is, Birgit Steiner
Tel.: 0681 9520-494
E-Mail: [email protected]
Web oder stirb – 2. Praxistag Online-Marketing
Nichts geht mehr ohne Werbung, Kommunikation, Markenbildung und Vertrieb im Web.
Informieren Sie sich aus erster
Hand, worauf Sie sich zukünftig
im Online-Marketing einstellen müssen. Beim 2. Praxistag
Online-Marketing von saar.is,
eBusiness-Lotse Saar und IHK
Saarland am 9. Juli 2015 berichten Experten über Trends und
erfolgreiche Strategien sowie
deren Umsetzung, speziell bei
kleinen und mittleren Unternehmen. Infostände bieten die Gelegenheit, sich zu informieren und
mit Dienstleistern ins Gespräch
zu kommen. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Um Anmeldung wird
gebeten.
Weitere Informationen auf:
www.ebusiness-lotse-saar.de/veranstaltungen
KONTAKT
saar.is, Monika Köhl
Tel.: 0681 9520-470
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
Programm:
ab 12:30 Uhr
Besuch der Ausstellung
dreihundertbilder, DURY Rechtsanwälte, Internet Marketing Agentur,
ma-x neue Medien GmbH, phase
grün. onlinemarketing & krea­tion,
ting Beratungs-GmbH
13:00 Uhr Begrüßung
Volker Giersch, Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland
13:15 Uhr
Web oder stirb – In digitalen
Zeiten vorne mitspielen statt
untergehen
Kerstin Hoffmann, Dr. Kerstin
Hoffmann Unternehmenskommunikation
14:15 Uhr
Sympathische und emotionale
Webseitengestaltung – Wie
geht das?
Frank Schwarz, ma-x neue Medien GmbH
15:30 Uhr
Virtuelle und erweiterte Realität
– Vom Gaming zur Schlüsselrolle
im Online-Marketing?
Thorsten Hary, bildpiloten –
Agentur für Film GmbH
16:15 Uhr
Facebook für Business – Tipps,
Tricks und Erfolgsgeschichten
Torsten Bost, ting BeratungsGmbH
17:30 Uhr
Neues aus dem Alltag einer
Suchmaschine – Worauf sich Unternehmen vorbereiten sollten
Achim Dräger, Internet Marketing Agentur Achim Dräger und
Raffael Burgardt GbR
18:15 Uhr
Alles was Recht ist im Online-Marketing
Heike Cloß, IHK Saarland
ab 19:00 Uhr
Get together
impuls
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saar.is-DIENSTE
AK TUELL
CSR: Umwelt und
Industrie müssen kein
Gegensatz sein
Die V&B Fliesen GmbH beschäftigt 850 Mitarbeiter am Hauptsitz Merzig sowie an den
Standorten Mettlach und La Ferté-Gaucher. Nachhaltigkeit und Umweltengagement
sind fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Im Rahmen des CSR-Management-Seminars von saar.is am 23. Juli 2015 werden Personalchef Frank Detemple und
Umweltmanager Gerhard Helfen zum Thema „Umweltmanagement und verantwortungsvolle Unternehmensführung“ referieren.
Starke Einbindung der Mitarbeiter
Dass es bei Nachhaltigkeit und
Umweltengagement vor allem
auf die Einstellung der Mitarbeiter ankommt, macht Gerhard
Helfen, Umweltmanager der V&B
Fliesen GmbH deutlich. So kürt
das Unternehmen regelmäßig
Mitarbeiter, die sich in besonderem Maße für das Thema „Umwelt im Unternehmen“ engagieren, zu „Umweltchampions“.
Helfen: „Wir kommunizieren unser Umweltengagement intern
wie extern und binden insbesondere unsere Auszubildenden
in Umweltprojekte ein.“ Gerade
für junge Leute gibt es zahlreiche Angebote: Am Green Day,
dem bundesweiten Orientierungstag über Berufe mit Bezug
zum Umwelt- und Klimaschutz,
öffnet das Unternehmen Schülern seine Pforten und bietet als
einziges Industrie­unternehmen
im Saarland die Möglichkeit, ein
freiwilliges ökologisches Jahr
(FÖJ) zu absolvieren.
v.l.n.r.: Dr. Uwe Rentmeister, IHK Saarland,
Alexander Slis und Anne Stührenberg von saar.is,
Reinhold Jost, Umweltminister des Saarlandes,
und von V&B Fliesen Heike Koltes, Gerhard
Helfen, Frank Detemple
Geschäftsführerin Denise Tamblé betont, dass Umweltschutz
bei der V&B Fliesen GmbH
„Chefsache“ ist: „Der Umweltschutz ist bei uns organisatorisch direkt an die Geschäftsführung angebunden, und wir
haben in den letzten Jahren
kräftig in diesem Bereich investiert.“ Rund 25 Mio. € gingen
u. a. in eine Wärmerückgewinnungsanlage und in die Verbesserung der Recyclingprozesse.
„Mit unseren modernen Produktionsmethoden sorgen wir
dafür, dass Ressourcen in einem
Höchstmaß geschont werden.
Auch in der Lieferkette wird
darauf geachtet, dass hohe Umweltstandards eingehalten werden“, erklärt Tamblé. So wurde
die V&B Fliesen GmbH als erster
Fliesenhersteller in Deutschland
nach EMAS zertifiziert, dem
zurzeit strengsten und umfassendsten Umweltstandard, und
bezieht, ebenfalls als einziger
der Branche, alle Lieferanten
in sämtliche Qualitätsmanagement-Prozesse mit ein.
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impuls
Aktuelle CSR-Termine:
FÜR FRAGEN ZU
WIRKUNGSVOLLEM NACHHALTIGKEITSMANAGEMENT UND
DEN KOSTENFREIEN CSRBERATUNGSANGEBOTEN STEHT
IHNEN UNSER
TEAM GERNE
ZUR VERFÜGUNG
23./24. Juli 2015
Workshop „CSR-Leadership
und Innovation“
23. Juli 2015
Fachvortrag: „Vom Umweltmanagement zur Corporate
Social Responsibility“
Frank Detemple | Gerhard
Helfen, V&B Fliesen GmbH
www.villeroy-boch.com
www.respecting-nature.com
Nachhaltigkeit durch Innovation
V&B Fliesen GmbH setzt Digitaldrucktechnologie für die Designs
ihrer hochwertigen Wand- und
Bodenfliesen ein. Diese innovative Technik ermöglicht vielfältige
Gestaltungen in hochauflösender
Bildqualität und spart, verglichen
mit der herkömmlichen Druckweise, Druckmedien und Pasten
ein. Dazu kommt eine 100 %-ige
Recyclingquote der Rohstoffe im
Produktionsprozess. Neben den
Umweltthemen spielen für das
Unternehmen auch soziale Komponenten eine elementare Rolle.
So gibt es flexible Arbeitszeitmodelle in der Verwaltung, inkl. der
Möglichkeit zur Telearbeit. Auch
Maßnahmen zum Gesundheitsmanagement stehen zunehmend im Fokus.
Anlässlich seines Besuchs bei
V&B Fliesen Anfang Juni zeigte
sich auch Umweltminister
Reinhold Jost beeindruckt vom
Umweltmanagement des Keramikherstellers: „Die V&B Fliesen
GmbH ist ein positives Beispiel
dafür, dass umweltbewusstes
und erfolgreiches Wirtschaften
Hand in Hand gehen.“
Weitere Informationen auf:
www.csr.saarland.de
KONTAKT
saar.is, Alexander Slis
Tel.: 0681 9520-595
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
Mitmachen und SaarlandMarketing-Partner werden
Sie haben schon öfters Partnermotive an Großflächen im
Saarland entdeckt oder verfolgen auf der Facebookseite der
Landesregierung (Direktlink:
www.facebook.com/saarland.
de), welche Unternehmen sich
bereits mit einem Individualmotiv beteiligen? Ihnen gefallen die
frechen Headlines und die wiederkehrende Bubble-Optik richtig
gut? Dann nehmen Sie Kontakt
zum Saarland-Marketing auf und
sprechen Sie mit uns über die
verschiedenen Möglichkeiten,
ein eigenes Motiv zu gestalten.
Sollten Sie zum Beispiel selbst
über Grafik-Kenntnisse verfügen und pfiffige Ideen haben,
basteln Sie sich Ihr Motiv doch
einfach selbst – völlig kostenfrei.
Oder arbeiten Sie schon langjährig mit einem vertrauensvollen
Dienstleister zusammen, der Ihre
Werbematerialien entwirft? Auch
in der Wahl Ihres Partners sind
Sie völlig frei, wenn es um die
Erstellung eines Individualmotivs
geht. Lediglich die endgültige
Freigabe Ihrer Kreation bitten wir
VERMITTELN SIE
DAS POSITIVE
IMAGE IHRES
UNTERNEHMENS
AM STANDORT
SAARLAND,
NUTZEN SIE EIN
PARTNERMOTIV!
Sie mit uns abzustimmen, damit
eine gewisse Einheitlichkeit
und somit der charakteristische
Wiedererkennungswert aller Motive gewahrt bleibt. Außerdem
besteht natürlich jederzeit auch
die Möglichkeit, ein komplettes
Werbemotiv mit unserer Kreativ­
agentur HDW umzusetzen.
Machen Sie mit und präsentieren Sie Ihr Unternehmen als das,
was es ist: Ein Teil der saarländischen Wirtschaft und ein gutes
Argument für den Standort
Saarland.
Weitere Informationen auf:
www.willkommen.saarland
KONTAKT
saar.is, Iris Müller
Tel.: 0681 9520-345
E-Mail: [email protected]
Die Besten kommen aus dem Saarland! …warum
Fachkräftesicherung bereits in der Schule beginnt…
Dass Fachkräftesicherung bereits in der Schule beginnt, zeigt
das Beispiel der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle
aus dem Saarland. Diese hat im
ersten Halbjahr 2015 den 1. Platz
im Bundeswettbewerb „Starke
Schule“ belegt und sich deutschlandweit unter 649 Bewerbern
durchgesetzt. Ausgezeichnet
wurde das besonders innovative Konzept der Berufs- und
Studienwahlorientierung und
die damit verbundene systematische Förderung der Schüler.
Ein Baustein dieses besonderen
Konzepts ist das Projekt AnschlussDirekt von saar.is. Hier
werden bereits ab Klasse 8 gute
bis mittlere Hauptschüler auf
Ausgabe 7-8 | 2015
ihrem Weg in die Ausbildung gecoacht. Ein wichtiger Aspekt ist
das Modell der Wirtschaftspaten,
in dem sich zahlreiche saarländische Unternehmer engagieren.
Personalverantwortliche und
Ausbilder simulieren hier ehrenamtlich Vorstellungsgespräche.
Sie informieren die Schüler auch
über die Berufe im eigenen
Betrieb und die damit verbundenen Anforderungen.
Ein System mit Erfolg! Das
Projekt AnschlussDirekt existiert mittlerweile an 31 Schulen
im Saarland. Im vergangenen
Jahr haben 56 % aller dort
betreuten Jugendlichen eine
Ausbildung aufgenommen.
Finanzierungspartner sind
Wirtschaftsministerium, IHK
Saarland und Agentur für Arbeit.
Eine weitere AnschlussDirektSchule, die Mühlbachschule in
Schiffweiler, wurde im Mai mit
dem saarländischen Schulpreis
ausgezeichnet. Auch hier ist die
Berufsorientierung fester Bestandteil des Lernumfeldes. Und
auch hier beginnt die Fachkräftesicherung bereits in der Schule!
KONTAKT
saar.is, Mirjam Caspers
Tel.: 0681 9520-416
E-Mail: [email protected]
impuls
11
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
Lehrgang
„Gesunde Führung (IHK)“
Herzmuskel
reparieren
Das „gesunde Unternehmen“ als
Wettbewerbsvorteil. Wie wollen
Sie mit Ihrem Unternehmen für
die Zukunft attraktiv aufgestellt
sein? Besonders für Unternehmen und Führungskräfte bringt
der demografische Wandel
gravierende Veränderungsbedarfe mit sich. saar.is bietet
dazu einen Lehrgang an mit der
Möglichkeit, das IHK-Zertifikat
„Gesunde Führung (IHK)“ zu
erlangen.
Gesund führen heißt, dafür
zu sorgen, dass sich alle am
Arbeitsplatz wohler fühlen. Der
primäre Ansatzpunkt ist das
zwischenmenschliche Wohlbefinden. Die Voraussetzung
Herzmuskelzellen sorgen dafür,
dass sich das Herz zusammenzieht und so das Blut durch den
Körper pumpt. Bei Herzerkrankungen können diese Zellen
absterben oder nicht mehr
ihre volle Leistung entfalten.
Saarbrücker Forscher haben
ein Verfahren entwickelt, mit
dem sie solche Zellen auf einer
Nanooberfläche nachzüchten.
Das Besondere: Die Zellen
wachsen dabei entlang einer
vorgegebenen Richtung. Nur so
können sie sich wie im gesunden Gewebe richtig zusammenziehen. Als Nanopflaster könnte
die Methode künftig zum Einsatz kommen, etwa um angeborene Herzfehler bei Kindern
zu korrigieren, aber auch um
Patienten nach einem Infarkt zu
behandeln. Die Studie wurde in
„Nanotechnology“ veröffentlicht.
(Quelle: http://idw-online.de/
de/news627271)
hierfür ist eine entsprecheden
Sensibilisierung der Führungskräfte sowie – als unverzichtbare Basis – ein gesundheitsgerechter Umgang mit sich selbst,
denn nur wer eine Balance
vorlebt kann glaubwürdig als
Vorbild für die Mitarbeiter agieren.
Dieser Lehrgang startet am
14. September 2015. Die Kosten
betragen 1.790 € zzgl. MwSt. Die
Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.
KONTAKT
saar.is, Anja Schönberger
Tel.: 0681 9520-441
E-Mail: [email protected]
Wie Tablets und Smartphones
Muskeln und Gelenke belasten
Wer stundenlang am Rechner
sitzt oder viele SMS am Handy
tippt, verspannt sich den Nacken
und manchmal sogar den Daumen. Saarbrücker Informatiker
haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das naturgetreu simuliert,
welche Muskeln und Gelenke
von IT-Geräten besonders
beansprucht werden. Zugleich
zeigt es, wie schnell und präzise
ein Nutzer ein Gerät bedienen
kann. Für ihre Technik erfassen
die Forscher Bewegungen eines
Probanden mit Kameras und
übertragen sie auf ein Modell
des menschlichen Körpers. Das
Verfahren könnte für Produktdesigner und Arbeitsmediziner
interessant sein. Bei ihrer Studie
haben die Wissenschaftler beispielsweise das Nutzerverhalten
bei einem an der Wand angebrachten Berührungsbildschirm
untersucht. Gerätedesigner
könnten die Technik verwenden,
um ihre Produkte besser auf den
12
impuls
Saarbrücker Infor­
matiker um My­
roslav Bachynskyi
(rechts) haben ein
Verfahren entwi­
ckelt, das natur­
getreu simuliert,
welche Muskeln
und Gelenke von
IT-Geräten beson­
ders beansprucht
werden. Foto:
Oliver Dietze
Nutzer zuzuschneiden. Darüber
hinaus ist sie für Arbeitsmedizin und Industrie von Interesse,
etwa um Arbeitsplätze in großen
computergesteuerten Produk­
tionsanlagen zu verbessern.
(Quelle: http://idw-online.de/
de/news626950)
Weitere Informationen auf:
www.healthcare.saarland.de
KONTAKT
saar.is, Dr. Thomas Siemer
Tel.: 0681 9520-459
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
saar.is-DIENSTE
AK TUELL
Berufsbegleitend zum Automotive-Master
IAA: Saarland organisiert
Gemeinschaftsstand zusammen mit Luxemburg
Die saarländische Automobilindustrie und weitere produzierende Branchen können auch
in diesem Jahr auf das Angebot
des berufsbegleitenden Master-Studiengangs „Automotive
Production Engineering“ zurückgreifen. Fach- und Führungskräfte mit ingenieurstechnischem
Hintergrund haben die Möglichkeit, sich bis zum 1. August 2015
bei der htw saar zu bewerben.
Der Automotive-Master ist eine
Ini­tiative der saarländischen
Industrie, des Netzwerks automotive.saarland, des Fraunhofer
IZFP und der Berufsakademie
ASW.
Eine Informationsveranstaltung findet am 20. Juli 2015
um 17:00 Uhr in der IHK Saarland statt. Studienleiter Prof.
Dr. Bernd Valeske (htw saar/
Fraunhofer) stellt die Inhalte des
Studiengangs gemeinsam mit
Prof. Dr. Frank Kneip von den
Wirtschaftswissenschaften der
htw saar vor. Spezifische Fragen
zum Format und Studienmodalitäten beantworten darüber
hinaus Christine Jordan-Decker,
IWW/htw saar, Prof. Dr. Andreas
Metz, ASW, und Dr. Pascal Strobel, automotive.saarland.
Der Studiengang vermittelt Ingenieurs- und Führungskräftekompetenz. In den Lehrveranstaltungen wird großer Wert auf eine
Verzahnung von Theorie und
Praxis gelegt. Dies wird durch begleitende Unternehmensprojekte
und Studienarbeiten in regionalen Forschungseinrichtungen
(ZeMA/Fraunhofer) untermauert.
Durch Wahlpflichtmodule können
die Studierenden ihre Kenntnisse
entweder stärker in der Produktionstechnik oder in der Führungskräfteausbildung erweitern.
Mit einem über 200 m² großen
Gemeinschaftsstand präsentiert
sich das Saarland in diesem Jahr
gemeinsam mit Luxemburg
auf der weltweit wichtigsten
Automesse IAA in Frankfurt. Sieben deutsche und drei luxemburgische Unternehmen sowie
zahlreiche Forschungsinstitute
von der Saar demonstrieren
vom 17. bis 27. September 2015,
wie fortschrittlich und zukunftsorientiert die Region im Automobilbereich arbeitet. Organisiert
wird der Stand von automotive.
saarland und der Messeabteilung von saar.is.
Sensorherstellung für Assistenzsysteme, innovative Motorblöcke,
gewichtsreduzierte Karosserieteile, Oberflächenbeschichtungen
sowie Werkzeug- und Maschinenbau aus beiden Ländern sind
Weitere Informationen auf:
www.htwsaar.de/weiterbildung/automotive
Ausgabe 7-8 | 2015
die Schwerpunktthemen. In
einer Technologieleistungsschau
werden sich außerdem regionale
Forschungsinstitute mit Exponaten aus der Automobilforschung
präsentieren.
Der Gemeinschaftsstand ist
bereits komplett ausgebucht.
Unternehmen aus dem Automobilbereich, Hochschulen und
Institute sowie das saarländische und das luxemburgische
Automobilnetzwerk werden
vor Ort sein. Auch in diesem
Jahr findet der Saarlandtag
mit Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer statt.
Sie wird am 21. September in
Frankfurt erwartet. Am Luxemburgtag, 17. September, kommt
Corinne Cahen, luxemburgische
Ministerin für Familie, Integra­
tion und für die Großregion.
Studententeam entwickelt
Rennwagen mit Elektroantrieb
BESUCHEN SIE
DIE WEBSEITE
DES NETZWERKS
AUF WWW.
AUTOMOTIVE.
SAARLAND.DE
Studenten der Universität
des Saarlandes haben einen
Rennwagen entwickelt, der mit
Elektroantrieb rasend schnell
durchstartet. Sie wurden dabei
von einigen Studenten der htw
saar unterstützt, seit kurzem
ist auch die Berufsakademie
des Saarlandes (ASW) beteiligt.
Bei der technischen Entwicklung und dem Management
im Rennstall mischen neben
Studenten der Mechatronik
und Materialwissenschaft auch
Wirtschaftsinformatiker und Betriebswirte mit. Mit dem neuen
Fahrzeug wollen die Studenten
schon im September an zwei internationalen Rennen in Italien
und Tschechien teilnehmen.
(Quelle: http://idw-online.de/
de/news632600)
Der Rennwagen des Evolution Racing Teams
der Universität des Saarlandes
Weitere Informationen auf:
www.automotive.saarland.de
KONTAKT
saar.is, Dr. Pascal Strobel
Tel.: 0681 9520-492
E-Mail: [email protected]
impuls
13
FÖRDERPROGRAMME/NEWS
Förderprogramme/News Land
Wettbewerb
„aktiv & engagiert 2015“
Aktionsbündnis
Zuwanderung
Zahlreiche Studien bestätigen es:
Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren, steigern
nicht nur die Akzeptanz bei ihren
Kunden, sie präsentieren sich
auch als sympathischer, attraktiver Arbeitgeber und haben
dadurch starken Zulauf von
Nachwuchskräften. Ein Punkt, der
gerade in Zeiten des Fachkräftemangels immer wichtiger wird.
Im Saarland hat sich in den vergangenen Jahren auch in diesem
Bereich Beachtliches getan.
Insbesondere mittelständische
Unternehmer engagieren sich.
Vieles von dem ist jedoch in der
breiten Öffentlichkeit noch nicht
hinreichend bekannt. Aus diesem
Grund sucht die IHK Saarland
gemeinsam mit ihren Partnern –
der Landesarbeitsgemeinschaft
Pro Ehrenamt und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit,
Das Zukunftsbündnis Fachkräfte Saar (ZFS) hat unter Leitung
von Wirtschaftsministerin Anke
Rehlinger ein „Aktionsprogramm
Zuwanderung“ erarbeitet, um
das Saarland als attraktive Zuwanderungsregion zu positionieren, ohne die inländischen
Potenziale zu vernachlässigen.
Gleichzeitig enthält das Aktionsprogramm Lösungsansätze für
die Bewältigung der aktuellen
Flüchtlingssituation.
Mit dem Programm wird ein
Rahmen für die gesteuerte
Zuwanderung gesetzt, um das
Saarland positiv ins Gespräch zu
bringen. Auch saar.is ist Partner
im Zukunftsbündnis Fachkräfte
Saar. Im September ist ein Zuwanderungskongress geplant.
Energie und Verkehr – in diesem
Jahr erneut Vorbilder in Sachen
gesellschaftliches Engagement.
Zeigen Sie dem Saarland, wie
engagiert Ihr Unternehmen und
Ihre Mitarbeiter sind und was
Sie für die Gesellschaft und die
Region leisten – sei es, indem
Sie Geld für soziale und kulturelle Projekte spenden, sich in
gemeinnützigen Organisationen
engagieren, Sportvereine oder
Schulen unterstützen oder Ihre
Mitarbeiter für ehrenamtliche
Tätigkeiten freistellen.
Wirtschaftsministerin Anke
Rehlinger und IHK-Präsident
Dr. Richard Weber werden die
Sieger im Herbst auszeichnen.
Die Bewerbungsfrist endet am
15. September 2015.
Weitere Informationen auf:
www.saarland.ihk.de
Kennzahl 1392
Weitere Informationen auf:
www.saarland.ihk.de
Kennzahl 17.11366
Förderprogramme/News Bund
Gründercoaching Deutschland:
aktuelle Änderungen
Um eine Förderlücke aufgrund
der Verzögerung des Starts der
ESF-finanzierten Beratungsprogramme zu vermeiden, bietet
die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das „Gründercoaching
Deutschland“ seit 1. Mai 2015
aus KfW-Mitteln an.
Antragsberechtigt sind Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft, der freien Berufe sowie Social Entrepreneure
in gemeinnütziger Rechtsform
in den ersten zwei Jahren
nach Gründung. Die selbständige Tätigkeit kann in Teil- oder
Vollzeit ausgeübt werden. Das
14
impuls
Nettoberatungshonorar darf
maximal 4.000 € betragen. Bei
der Förderung wird maximal ein
Beratungshonorar von 100 € pro
Stunde berücksichtigt. Es dürfen
höchstens acht Stunden pro
Tag beraten und abgerechnet
werden.
Existenzgründer erhalten in den
neuen Bundesländern (ohne
Berlin und die Region Leipzig)
einen Zuschuss in Höhe von
75 % des Honorars.
Förderungen von Existenzgründern aus dem „Gründercoaching
Deutschland“ inklusive der Variante für Gründungen aus der
WIR BEI
SAAR.IS UNTERSTÜTZEN SIE BEI
IHREN FÖRDER­
ANTRÄGEN!
Arbeitslosigkeit der ESF-Förderperiode bis Ende April 2015 werden auf die maximale Bemessungsgrundlage von 4.000 €
angerechnet. Die Auszahlung
des Zuschusses wird für alle
Zusagen ab dem 1. Mai 2015
ausschließlich an die Antragsteller erfolgen. Abtretungen an
Berater oder andere Dritte sind
ausgeschlossen.
KONTAKT
saar.is, Peter Schommer
Tel.: 0681 9520-444
E-Mail: [email protected]
Ausgabe 7-8 | 2015
FÖRDERPROGRAMME/NEWS
Förderprogramme/News EU
Gerechte und
faire Besteuerung von EUUnternehmen
Das bei saar.is angesiedelte Enterprise Europe Network (EEN) gibt
eine eigene Publikation heraus. Im „Newsletter Enterprise Europe
Network Rheinland-Pfalz/Saar“ informieren wir Unternehmen aus
der Region darüber, wie sie von der EU profitieren können. Sie finden den Newsletter auf der Homepage von saar.is im Menüpunkt
„Publikationen“ bzw. auf www.een-rlpsaar.de und können ihn dort
auch kostenlos abonnieren.
Marktpotenzial England
erkennen!
Der Exporterfolg der saarländischen Wirtschaft in den
angelsächsischen Raum ist vor
allem der Automobilindustrie zu
verdanken. Doch nicht nur für
diese Branche bietet der Markt
lukrative Absatzchancen. Die Exportzahlen steigen kontinuierlich auch in den Branchen Maschinenbau, Medizintechnik und
Lebensmittel. Aus diesem Grund
empfängt die IHK Saarland
in Zusammenarbeit mit dem
Enterprise Europe Network bei
saar.is am 16. September 2015
eine Wirtschaftsdelegation aus
Notthingham, der heimlichen
Hauptstadt der Midlands. Während eines Mittagsessens haben
saarländische Unternehmen die
Möglichkeit, die teilnehmenden
Firmen aus England kennen zu
lernen sowie ihre Produkten und
Dienstleistungen zu präsentieren.
Ideen zur Entwicklung der
Kreislaufwirtschaft gesucht
Die Europäische Kommission
fragt im Rahmen einer öffentlichen Konsultation nach Meinungen zu einem neuen Konzept
für die Kreislaufwirtschaft. Bis
20. August 2015 können Bürger,
Verbände, Unternehmen und
andere Interessenträger Beiträge einsenden. Sie werden in
einen Aktionsplan einfließen,
den die EU-Kommission bis Ende
des Jahres vorstellen will. Eine
stärker kreislauforientierte Wirtschaft kann Innovation stärken,
Anreize für neue Geschäftsmodelle und Technologien schaffen und so Nachhaltigkeit und
Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft langfristig
verbessern.
Im Gegensatz zum Wirtschaftsmodell des „Nehmens, Herstellens und Wegwerfens“ hat die
Kreislaufwirtschaft zum Ziel,
den Wert der Stoffe und die
Energie, die bei der Herstellung
von Produkten eingesetzt wurden, so lange wie möglich zu
Ausgabe 7-8 | 2015
erhalten und so das Abfallaufkommen und den Ressourcenverbrauch zu minimieren. Die
Optionen zur Erarbeitung einer
wettbewerbsfähigen Kreislaufwirtschaft in Europa werden
sich mit der Abfallbewirtschaftung und weitergehenden
Fragen befassen und den
gesamten Lebenszyklus eines
Produkts einbeziehen, wobei
die Gegebenheiten in den einzelnen Mitgliedstaaten berücksichtigt werden. Sie beinhalten
Maßnahmen zum intelligenten
Produktdesign, zur Wiederverwendung und Reparatur von
Produkten, zum Recycling, zum
nachhaltigen Konsum ebenso
wie zur Abfallbewirtschaftung,
zu Recyclingraten, zum intelligenten Rohstoffeinsatz, zur
Stärkung der Märkte für Sekundärrohstoffe sowie sektorspezifische Maßnahmen.
(Quelle: http://ec.europa.eu/
deutschland/press/pr_releases/13355_de.htm)
DIE KOOPERA­
TIONSANZEIGEN
UNSERES
NETZWERKS
FINDEN SIE IM
„NEWSLETTER
ENTERPRISE
EUROPE NETWORK RHEINLAND-PFALZ/
SAAR“ (S.O.)
Die Europäische Kommission will
die Besteuerung von Unternehmen in der EU gerechter
und transparenter gestalten.
Vor der Vorlage eines entsprechenden Aktionsplans in den
kommenden Wochen haben
sich die Kommissare soeben
in einer Orientierungsdebatte
auf ein Konzept verständigt,
um gegen missbräuchliche
Steuerpraktiken vorzugehen
und nachhaltige Einnahmen zu
sichern. Dazu gehören eine gemeinsame Bemessungsgrundlage für die Körperschaftssteuer
auf EU-Ebene und der Kampf
gegen die Steuervermeidung
im Einklang mit internationalen
Organisationen wie der OECD.
Die Steuer-Transparenz soll
weiter erhöht und die steuerlichen Rahmenbedingungen für
Unternehmen im Binnenmarkt
verbessert werden.
Bereits im März 2015 hatte die
EU-Kommission konkrete Schritte
zur Förderung der Steuertransparenz in der EU vorgelegt. Sie
sollen für mehr Offenheit und
Zusammenarbeit zwischen den
Mitgliedstaaten in Fragen der
Unternehmensbesteuerung sorgen. Ein wesentlicher Bestandteil
des Pakets ist ein Vorschlag für
den automatischen Austausch
von Informationen über verbindliche Steuerauskünfte. Dazu
laufen die fachlichen Diskussionen der EU-Staaten.
Informationen/Veranstaltungen auf:
www.een-rlpsaar.de
http://een.ec.europa.eu/tools/services/EVE/Event/ListEvents
KONTAKT
saar.is, Carine Messerschmidt
Tel.: 0681 9520-452
E-Mail: carine.messerschmidt@
saar-is.de
impuls
15
NEUES AUS SA ARL ÄNDISCHEN FIRMEN
Marketing-Kampagne von
SCHMIDT ausgezeichnet
Alljährlich prämiert der Deutsche
Franchise-Verband die besten
Franchise-Systeme. In diesem
Jahr bewarb sich in der Kategorie Marketing erstmals auch
das in mittlerweile 27 Ländern
vertretene deutsch-französische
Familienunternehmen SCHMIDT,
Türkismühle. Mit der Edition von
exklusiv geschriebenen „Küchen-Krimis“ schlug SCHMIDT im
vergangenen Jahr in Deutschland einen neuen Weg im Marketing ein. Diese außergewöhnliche Idee mit den eigens für das
Unternehmen geschriebenen
Büchern brachte SCHMIDT unter
die ersten drei Finalisten.
„Mit unserer Krimi-Reihe wollten
wir einen neuen Weg im Marketing einschlagen – und es ist
schön zu sehen, dass wir damit
ins Schwarze getroffen haben.
Vor allem freuen wir uns, dass
die Bücher bei unseren Kunden
auf einen solchen Zuspruch
stoßen“, erzählt Caroline Leitzgen, die Marketingleiterin des
fünftgrößten Küchenherstellers
in Europa.
Die beiden Bücher „Mord zum
Aperitif“ im Juni 2014 und „Drama beim Dinner“ im November
2014 aus der Feder des renommierten Krimi-Autors Uwe Voehl
sorgten nicht nur in der Branche
für Aufsehen. Diese außergewöhnliche Marketing-Idee
erwies sich auf Anhieb als Bestseller unter den E-Books und
als Kundenmagnet. Ein Buche­
xemplar erhielt jeder Interessent
kostenlos in den Partnerhäusern von SCHMIDT. Dazu musste
er lediglich den Krimi-Coupon
aus der jedes Jahr im Juni und
November erscheinenden
SCHMIDT-Wohnraum-Zeitung
mitbringen. Rund 10.000 neue
Kontakte wurden so geknüpft.
„Eine Marketingkampagne, die
für Überraschung sorgte und
Als erster Küchenhersteller überhaupt gab SCHMIDT gleich
eine ganze Krimi-Serie in Auftrag. Mit dieser außerge­
wöhnlichen Marketingkampagne gelang dem deutsch-fran­
zösischen Traditionsunternehmen die Nominierung zum
Marketing Award 2014 des Deutschen Franchise-Verbandes.
Quelle: SCHMIDT
den gewünschten ‚Aha!‘-Effekt
auslöste – mehr vermag Marketing in einer reizüberfüllten
Konsumwelt kaum zu bewirken“, urteilt Caroline Leitzgen.
SCHMIDT hat nun mit einem
bittersüßen „Tod zum Dessert“
die Krimi-Serie abgerundet.
Weitere Informationen auf:
www.schmidt-kuechen.de
Industrie 4.0: Bei VOIT wird Vision zur Realität
Quelle: Voit Automotive GmbH
Die Anforderungen der Automobilindustrie sind hoch. Bauteile
in den Fahrzeugen werden
komplexer und anspruchsvoller.
Neue Technologien und Produktionsanlagen sind deshalb
Voraussetzungen, um auf dem
Automotive-Markt zu bestehen.
Mit der 1.900 Tonnen-Großpresse beginnt für die St. Ingberter
16
impuls
VOIT Automotive GmbH ein neues Zeitalter. 21 Mio. € investiert
VOIT bis Herbst 2015 in ein neues
Großpressenzentrum, auch, um
die Arbeitsplätze der 1.000 Mitarbeiter langfristig zu sichern.
Internetbasiertes Fahren,
autonomes Fahren, Industrie
4.0. Das sind die Schlagworte,
die Politik und Industrie in den
Mund nehmen, wenn es um die
langfristige Planung beispielsweise in der Automobilindustrie
geht. Schon jetzt benötigen die
zahlreichen Assistenzsysteme
und neuen Antriebsmöglichkeiten, die in unseren Fahrzeugen
versteckt sind, immer komplexere Bauteile und damit in der
Produktion weitere Arbeitsschritte. Um mithalten zu können, sind Automotive-Unternehmen gezwung en, sich weiter
zu entwickeln, anzupassen
und in innovative Technologien
DIESE RUBRIK
HABEN WIR FÜR
MITTEILUNGEN
SAARLÄNDISCHER UNTERNEHMEN
EINGERICHTET
und Maschinen zu investieren.
Die Geschäftsführung der VOIT
Automotive GmbH hat das frühzeitig erkannt. Für ihren größten
Kunden, die ZF Friedrichstal
AG am Standort Saarbrücken,
fertigen sie jetzt seit mehr als
zehn Jahren in enger Zusammenarbeit Bauteile, u. a. für das
Acht-Gang-Automatgetriebe.
Die technologische Entwicklung
der Getriebe, hin zu leistungsstarken und ressourcenschonenden
Automatgetrieben, Hybrid- und
Elektromotoren fordert leistungsstärkere Produktionsanlagen und
jede Menge Prozess-Know-how.
Im Fall VOIT sind das z. B. Großpressen. Während bisher eine
neunstufige Presse ausreichte,
hat die neue Großpresse zwölf
vollautomatische Stufen.
Weitere Informationen:
www.voit.de/unternehmen/standorte/voit-automotive
Ausgabe 7-8 | 2015
FORSCHUNG UND LEHRE
Neues von der Saar-Universität
Potenzial für Innovationen bietet die anwendungsorientierte Forschung der Universität den saarländischen Unternehmen. Mit aktuellem Forschungswissen und Problemlösungen aus der Universität können auch kleine und mittlere
Firmen Marktnischen besetzen und ihr Angebot erweitern – ein Plus für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. An der
Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft eröffnet die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT)
Wege für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Europäischer
Erfinderpreis für
Saar-Forscher
Professor Andreas Manz ist
Gewinner des Europäischen
Erfinderpreises 2015 in der Kategorie Lebenswerk. Der gebürtige Schweizer, der seit einigen
Jahren in seiner Wahlheimat
Saarbrücken lebt, gilt als geistiger Vater der „Lab-on-a-ChipTechnologie“. Die Anwendungsgebiete dieser millimeterkleinen
Chip-Labore reichen vom alltäglichen Gebrauch in Form von Blutzuckermessgeräten bis hin zum
DNA-Schnelltest für Erbkrankheiten. Das Europäische Patentamt
verlieh Professor Manz den Preis
am 11. Juni in Paris. Er ist Gruppenleiter der Forschungsabteilung Microfluidics bei KIST Europe
(Korea Institute of Science and
Technology Europe).
(Quelle: www.kist-europe.de)
Internationale Data
Science Summer School
Vom 21. bis 25. September 2015 veranstaltet
der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb.
Wirtschaftsinformatik im Dienstleistungsbereich
(ISS) unter der Leitung von Professor Wolfgang
Maaß, eine Summer School zum Thema Data
Science an der Universität des Saarlandes –
auch für Berufstätige. Neben den theoretischen
Grundlagen soll vor allem ein mathematisches und wirtschaftliches Verständnis für die
grundlegenden Ideen des Forschungsfelds Data
Science vermittelt werden. Die Organisatoren
erwarten Teilnehmer aus ganz Deutschland
und aus Europa. Die Teilnahme kostet für Berufstätige (inkl. Verpflegung) 695 €.
Weitere Informationen zur KWT auf:
http://iss.uni-saarland.de/de
Ausgabe 7-8 | 2015
Masterstudiengang
verbindet Computer- und
Bildungs­wissenschaften
Wie können berührungsempfindliche Bildschirme optimal in den Unterricht integriert
werden? Mit solchen Fragen beschäftigen sich Bildungstechnologen. Im Masterstudi­
engang „Educational Technology“ erlernen sie das nötige Rüstzeug. Foto: Iris Maurer
Er ist an der Schnittstelle zwischen Computer- und Bildungswissenschaften angesiedelt und
vermittelt wichtige Kenntnisse
aus Pädagogik, Psychologie und
Informatik – der Masterstudiengang „Educational Technology“
an der Universität des Saarlandes. Bildungstechnologen
erforschen beispielsweise, wie
neue Techniken im Schulunterricht oder bei Schulungen
von Mitarbeitern in Unternehmen sinnvoll genutzt werden
können. Studien­interessierte
können sich bis 15. Juli 2015 auf
http://edutech.uni-saarland.de/
de bewerben.
Im viersemestrigen Masterstudiengang stehen neuartige Technologien im Mittelpunkt. „Wir erforschen, wie diese zum Beispiel
in den sozialen Medien oder
auch im Klassenzimmer helfen,
Wissen zu konstruieren, zu
kommunizieren und anzuwenden“, erklärt Armin Weinberger,
Professor für Bildungstechnologie und Wissensmanagement
an der Saar-Uni. „Gerade für die
Akzeptanz der neuen Medien
ist es wichtig, dass man über pädagogische und psychologische
Kenntnisse verfügt.“
Neben den Uni-Fachrichtungen
Bildungswissenschaften und Informatik sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche
Intelligenz (DFKI) und die htw
saar am Studiengang beteiligt.
Weitere Informationen zur KWT auf:
www.uni-saarland.de/kwt
KONTAKT
Axel Koch
Tel.: 0681 302-2656
E-Mail: [email protected]­­land.de
impuls
17
FORSCHUNG UND LEHRE
Neues von der htw saar
Sie suchen die direkte Verbindung aus einer Hand zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und dies über den Weg der
angewandten Forschung und Entwicklung? Wenden Sie sich an FITT! Die FITT gGmbH ist gleichzeitig Schnittstelle und
Katalysator der Technologie-Entwicklung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar).
Betriebswirtschaftslehre im Beruf studieren
Das Institut für wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) der
htw saar entwickelt und betreibt
seit 2006 ein stetig wachsendes akademisches Weiterbildungsportfolio mit Master- und
Bachelor-Abschlüssen und
Zertifikaten. Im Oktober 2015
wird wieder der berufsintegrier­
te Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft angeboten. Er
gewährt Arbeitskräften mit einer
kaufmännischen Ausbildung die
Möglichkeit, berufsbegleitend
einen akademischen Abschluss
zu erwerben und damit neue
Karrierewege zu beschreiten.
Gleichzeitig spricht dieser Studiengang erfahrene Berufspraktiker(innen) an, die schon immer
eine weitere Qualifizierungsmöglichkeit gesucht haben.
So können Mitarbeiter gezielt
weitergebildet werden, das Personalentwicklungsportfolio der
Unternehmen wird erweitert,
das Unternehmen wird mit dieser attraktiven Option interessanter für neue Arbeitskräfte.
Durch Praxisprojekte können die
Studierenden das erlangte Fachwissen direkt im Unternehmen
einsetzen und die Ergebnisse
als Studienleistung einbringen.
Weitere Meldungen aus der Region
DFKI ist “Ausgezeichneter Ort
im Land der Ideen”
Display as a Service - DaaS, André Mailänder.
DaaS eröffnet und ermöglicht neue Gemein­
schaftserlebnisse in der lokalen und globalen
visuellen Kooperation, indem es die starre
Zuordnung von Pixelquellen auf Displays
überwindet, wie sie heute existiert. Stattdessen
werden Pixelinhalte “ von überall nach überall”
transportiert, und dies ohne teure Spezial-Hard­
ware. DaaS ersetzt dedizierte Kabelverbindun­
gen durch eine dünne Software-Schicht und ein
generisches Datennetzwerk.
Weitere Informationen auf:
www.daas.tv
www.dfki.de
18
impuls
Mit Display as a Service (DaaS)
gehört das Deutsche Zentrum
für Künstliche Intelligenz (DFKI)
zu den 100 Preisträgern des
bundesweiten Wettbewerbs
„Ausgezeichnete Orte im Land
der Ideen“ 2015. Die Technologie
zur dynamischen Verknüpfung
von Bildschirmen verwandelt
eine unbegrenzte Anzahl von
Einzelmonitoren in ein virtuelles
Display, in eine gigantische Bildschirmwand – ohne Videokabel
und ohne Verzerrung. Entwickelt
wurde die Technologie in der
DFKI-Arbeitsgruppe von Prof.
Dr. Philipp Slusallek und am Intel
Visual Computing Institute, einer
Forschungskooperation von Intel
mit der Saar-Universität und
dem DFKI. DaaS erhielt im März
2013 den mit 50.000 € dotierten
ersten Preis des CeBIT Innova­
tion Award. (Quelle: http://
idw-online.de/de/news630950)
Mehr als ein Fünftel der zu
erbringenden Leistungen ist mit
diesen Unternehmensprojekten
verbunden.
Die Kosten belaufen sich auf
600 € pro Semester. Bewerbungen sind bis 1. August 2015 auf
www.htwsaar.de/wiwi/studium/studienangebot/BBW-Bachelor möglich.
Weitere Informationen zu FITT auf:
www.fitt.de
KONTAKT
Georg Maringer
Tel.: 0681 5867-641
E-Mail: [email protected]
Ehrung für HBKStudierende
Die Saarland Offensive für
Gründer hat beim Kurzfilmwettbewerb „Selbstständig in 45
Sekunden“ die besten Arbeiten ausgezeichnet. Mit diesen
unkonventionellen Filmen will
die SOG künftig noch mehr junge
Leute für die unternehmerische
Selbstständigkeit interessieren.
15 Produktionen hatten die Studierenden eingereicht, die ersten
drei Plätze wurden von Staatssekretär Jürgen Barke, Sparkassendirektor Uwe Johmann, Professor
Ivica Maksimovic von der HBK
und Tim Baas, Programmdirektor
bei Radio Salü, ausgezeichnet.
Zusätzlich vergab die Sparkasse
Saarbrücken einen Sonderpreis.
Die Filme werden demnächst
u. a. auf den Seiten von SOG und
ihrer Netzwerkpartner sowie auf
Facebook zu sehen sein.
Weitere Informationen auf:
www.gruenden.saarland.de
Ausgabe 7-8 | 2015
TERMINE
Weiterbildung
mit saar.is
ab 7. September 2015
in Zusammenarbeit mit DEKRA
Akademie
Grundlehrgang nach § 9 EntsorgungsfachbetriebeVO sowie §§
4 und 5 Anzeige- und ErlaubnisVO
Referententeam aus Wirtschaft
und Verwaltung
Kosten: 880 € zzgl. MwSt.
16. und 17. September 2015
in Zusammenarbeit mit DEKRA
Akademie
Fortbildung gemäß § 11 EntsorgungsfachbetriebeVO sowie § 5
Anzeige- und ErlaubnisVO
Referententeam
Kosten: 480 € zzgl. MwSt.
Technologie-Workshop „Industrielle
Computertomographie (CT)“
Die Computertomographie (CT) ist eine Untersuchungsmethode, die auch eine Prüfung von sehr komplexen Objekten ermöglicht. Ursprünglich für die medizinische
Diagnostik entwickelt, wird die Computertomographie heute zunehmend in der
Industrie als aussagekräftige, zerstörungsfreie Prüfmethode eingesetzt.
Als bildgebendes Verfahren liefert die Computertomographie anschauliche, drei­
dimensionale Volumenbilder und erlaubt so einen aussagekräftigen Blick ins Materialinnere. Dabei kann sie für fast alle Werkstoffe von Kunststoff über Keramik und
Leichtmetall bis hin zu Stahl und Guss eingesetzt werden.
Der Technologie-Workshop von saar.is am 23. Juli 2015 (15:00 Uhr bis 18:00 Uhr) im
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, Campus E3.1 in Saarbrücken, gibt eine praxisorientierte Einführung in die Technik der Computertomographie und zeigt die Möglichkeiten anhand von konkreten Beispielen auf. Besonderes
Angebot: Die Teilnehmer können eigene Prüfobjekte zur Demonstration beisteuern.
KONTAKT
KONTAKT
saar.is, Jürgen Luckas
Tel.: 0681 9520-493
E-Mail: [email protected]
saar.is, Peter Schommer
Tel.: 0681 9520-444
E-Mail: [email protected]
2. Juli 2015
Implementierung eines strategischen Personalmanagements
für die Generation Y
Referentin: Sabine Ment, Werteorientierte Beratung & Coaching,
St. Wendel
Kosten: 285 € zzgl. MwSt.
2. und 3. Juli 2015
Optimierung der Büroorganisation
Referentin: Noura Ben Hassine,
Strahlendersonne.de, Merzig Kosten: 540 € zzgl. MwSt.
9. Juli 2015
Wie schaffe ich eine attraktive
Mitarbeiter-Marke – Employer
Branding für die Generation Y
Referentin: Sabine Ment, Werteorientierte Beratung & Coaching,
St. Wendel
Kosten: 285 € zzgl. MwSt.
Ausgabe 7-8 | 2015
13. Juli 2015
Umsatzsteuer in Binnenmarkt
und Export
Referent: Stefan Schuchardt,
Contradius Exportberatung,
Ahnathal
Kosten: 295 € zzgl. MwSt.
15. Juli 2015
Kundenbeschwerden erfolgreich
managen
Referentin: Sabine Behr, Mitarbeiterin im Beschwerdemanagement eines Kreditinstituts,
Saarlouis
Kosten: 285 € zzgl. MwSt.
16. Juli 2015
Von der Gruppe zum Hochleistungsteam
Referent: Volker Schwarz, Betriebspädagoge, Team&DialogTraining, Schwalbach/Saar
Kosten: 285 € zzgl. MwSt.
VIELE WEITERE
INTERESSANTE ANGEBOTE
FINDEN SIE IN
UNSEREM SEMINARKALENDER
(WWW.SAAR-IS.
DE UNTER
„QUALIFIZIERUNG“)
21. Juli 2015
Nationaler und internationaler
Vertrieb von Medizinprodukten
Referenten: Reusch Rechtsanwälte, Saarbrücken
Kosten: 145 € zzgl. MwSt.
14. September 2015
Umgang mit verärgerten Kunden
Referentin: Constanze Trojahn,
Agentur Vmi, Spiesen-Elversberg
Kosten: 285 € zzgl. MwSt.
15. und 16. September 2015
Schlagfertige und erfolgreiche
Verkaufskommunikation
Referent: Gerrit Busmann, GBG
Gerrit Busmann Gruppe, Bonn
Kosten: 560 € zzgl. MwSt.
KONTAKT
saar.is, Anja Schönberger
Tel.: 0681 9520-441
E-Mail: [email protected]
impuls
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saar.is
Haus der Saarwirtschaft
Franz-Josef-Röder-Straße 9
66119 Saarbrücken
Internet: www.saar-is.de
E-Mail: [email protected]
Tel. 0681 9520-470
Fax 0681 5846125
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das E-Mail-Abo ist kostenlos
Ansprechpartnerin: Tatjana Kares
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