GemeindeB Februar und Maerz 16

Miteinander
Gemeindeblatt für die evangelischen Gemeinden
Nichel, Niebel, Rietz und Treuenbrietzen,
sowie Lobbese, Pflügkuff und Zeuden
Ausgabe 01.16
Februar 2016 und März 2016
Jahreslosung 2016: Gott spricht: Ich will euch trösten, wie eine Mutter
tröstet.“ (Jes. 66,13)
Seite | 1
Auf ein Wort !
Liebe Leserin, lieber Leser,
in der Jahreslosung für das Jahr 2016 wird Gott mit einer Mutter verglichen.
Das ist ein Bild!
Aber in den zehn Geboten, wie sie in der Bibel stehen, steht das Bilderverbot:
„Du sollst dir kein Gottesbild machen, keinerlei Abbild, weder dessen“, was im
Himmel, auf oder unter der Erde noch was im Wasser ist. (2. Mose 20,4).
Gleichzeitig aber spricht die Bibel selbst in einer Fülle von Bildern und
Vergleichen von Gott. Doch gerade diese Fülle der Bilder schützt vor einer
einseitigen Festlegung Gottes. Wie in einem Kaleidoskop von verschiedenen
Vorstellungen relativieren und überblenden sich die Bilder. In dieses
Kaleidoskop gehören auch die spezifisch weiblichen und mütterlichen Bilder
von Gott:
Damit sind wir im Buche des Propheten Jesaja: Mit einer Gebärenden wird
Gott verglichen (Jes. 42,14; 49,9-13); Gott trägt den Rest des Hauses Israel wie
eine Mutter ihr Kind (Jes. 46,3f); und: „Kann eine Frau ihr Neugeborenes
vergessen? Sie erbarmt sich doch über ihr leibliches Kind. Wenn sie es
vergäße, ich (Gott) vergesse dich nicht!“ (Jes. 49,15; vgl. EG 243,3) Zuweilen
väterliche und mütterliche Züge Gottes sind kaum voneinander zu
unterscheiden, besonders dort, wo von Gottes Erbarmen die Rede ist.
Das Bild von Gott als Mutter, gibt dem Jesajabuch eine Note, die andere
Prophetenbücher so nicht aufweisen.
Kinder werden groß; wir haben es in der Jahreslosung (Jes. 66,13) mit einem
erwachsenen Menschen zu tun. Die Person, die getröstet wird, ist im
Hebräischen mit „isch“ bezeichnet, also mit „Mann“ oder „jemand“. Wir haben
es mit keinem Säugling oder Kind mehr zu tun, sondern mit einer erwachsenen
Person. Auch sie braucht mütterlichen Trost.
Seite | 2
Der Trost liegt darin, dass die Stadt, die so viel Leid durchgemacht hat, jetzt
zum Wallfahrtsort wird, an dem alle Menschen lernen können, wie ein gutes
Miteinander aussieht.
Unsere Jahreslosung steht in einem Gedicht am Ende des Jesajabuches:
Die Rahmung dieses Gedichtes (66,6+15-16) spricht von der Gewalt um
Jerusalem, wobei die Schuld der Stadt nie aus dem Blick gerät.
Der Mittelteil (66,7-14) spricht von Gott als Mutter und der Freude über
Jerusalem:
Gott, durch den (die!?) Jerusalem geboren wird (7-9) und die Völker, die hier
Frieden finden: „Denn siehe so spricht der Herr: Siehe, ich breite aus bei ihr
den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen
überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf den Armen getragen werden, und
auf den Knien wird man sie liebkosen. Ich will euch trösten, wie eine Mutter
tröstet (Jahreslosung); ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden.“ (66,12+13)
Das erinnert an ein anderes bekanntes Wort aus dem Jesajabuch: Einmal
werden die Völker sagen; „lasst uns zum Berge des Herrn gehen…Da werden
sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn
es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben und sie werden
hinfort nicht mehr lernen, Kriege zu führen.“ (Jes. 2,2-4)
Das Buch des Propheten Jesaja geht zurück auf den Propheten, der etwa von
740 v. Chr. bis etwa 700 v. Chr. in Jerusalem gewirkt und den Untergang
Jerusalems und Israels prophezeit hat. Dieses Buch wurde weitergeschrieben
durch die kommenden Generationen, die die Zerstörung Jerusalems erleben
mussten, die Deportation nach Babylon und schließlich die Heimkehr und den
Wiederaufbau der Stadt und des Tempels im Jahre 520 v. Chr.
Quer durch dieses Buch haben Generationen ihre Erfahrungen eingeschrieben,
über Jahrhunderte.
Wer die Katastrophen Jerusalems durchgemacht hat, hat sich verändert. Glaube
kann reifer werden, gerade wenn er viel durchgemacht hat. Hier am Ende des
Jesajabuches erfolgt Verheißung des Trostes nach einer langen
Leidensgeschichte; die ganze Kritik und der ganze Zorn Gottes, aber auch
Seite | 3
seine Güte und der Neuanfang, die durch das Jesajabuch aufgeschrieben
wurden und bewahrt sind.
Die Verheißung des Trostes ergeht an eine erwachsene Person, die diese
Geschichte und ihre prophetische Deutung kennt. Die Aufforderung, sich über
Jerusalem zu freuen, ergeht an die, die über diese Stadt getrauert haben (Jes.
66,10). Sie ergeht an Menschen heute, die die Tiefen und Höhen des Lebens
kennen. Freude über Gottes Zuwendung.
Die Beziehung zu Gott kann reifen. Insofern ist die Zusage des mütterlichen
Trostes als Jahreslosung, durch die ein längerer Zeitraum in dem Blick kommt,
durchaus am rechten Ort.
Lassen sie uns darüber miteinander nachdenken,
Ihr Pfarrer Gunther Seidel
Inhalt
Auf ein Wort
Inhalt
Kindergottesdienst, Kinderkirche
Christenlehre
Konfirmandenunterricht
Wir feiern Gottesdienst
Kirchliche Amtshandlungen
Nachrichten aus der Verwaltung
Nachrichten aus der Kirchengemeinde
Immobilien
Veranstaltungskalender
Kreise
Kontakte und Impressum
S. 2
S. 4
S. 5
S. 6
S. 6
S. 7
S. 9
S. 10
S. 10
S. 13
S. 14
S. 18
S. 20
Seite | 4
Kindergottesdienst
Herzliche Einladung zum KINDERGOTTESDIENST für die Kinder der Kita
„Arche Noah“ um 9.30 Uhr am 19.02. und am 08.04.2016.
Ab Mai werden die Kindergottesdienste wieder in der Kirche St. Marien
stattfinden.
Bibel erzählen für Kinder
Herzliche Einladung zum BIBEL ERZÄHLEN für die Kinder der Kita „Arche
Noah“. am 29.01. und am 04.03.2016.
Kinderkirche
Herzlich eingeladen sind alle Kinder zur
Kinderkirche im Raum des Gemeindehauses
Großstr. 51. Wir wollen zusammen biblische
Geschichte hören, spielen, singen und basteln.
Termine 2016:
Februar
März
April
Mai
Juni
08.02.2016
07.03. 2016
11.04.2016
23.05.2016
16.06.2016
Seite | 5
Christenlehre Schuljahr 2015/16
Boßdorf Freitag 15.00 Uhr
Februar 2016
12.02.2016
März
11.03.2016
26.02.2016
Rietz Donnerstag 16.00 Uhr
Februar 2016
11.02.2016
März
10.03.2016
25.02.2016
Gemeindepädagogin FS Astrid Just 033748-10571 [email protected]
Konfirmandenunterricht
Die Konfirmandentage finden an einem Samstag im Monat von 9.00 bis 13.00
Uhr statt.
Die nächsten Male treffen wir uns am 20. Februar 2016 und dann zur
Konfirmandenrüste nach Wittenberg vom 18. bis 20. März 2016. Wir fahren
gemeinsam mit Pfarrer Clemens Bloedhorn aus Wittbrietzen und den
Konfirmanden seiner Gruppe.
G.Seidel A. Just
Seite | 6
Wir feiern Gottesdienste
Freitag 4. März 2016 - Weltgebetstag
Herzliche Einladung zum Weltgebetstag 2016 – Frauen aller Konfessionen
laden ein. Wir feiern den ökumenischen Gottesdienst am 4. März um 19.30
Uhr im Gemeinderaum Großstr. 48 unter der Überschrift
„Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“
Passionsandachten
Unter der Überschrift „Wo bist Du“
laden wir am 9.März und am 16. März 2016 um 18.30 Uhr in den
Gemeinderaum Großstr. 48 ein, um gemeinsam Dia’s von Kreuzwegstationen zu bedenken.
Lobbese (auch für die Gemeinde Zeuden):
14. Februar
13. März
24. März
28. März
Invokavit
Judika
Gründonnerstag
Gottesdienst mit Abendmahl
Ostermontag
11.00 Uhr
11.00 Uhr
17.00 Uhr
11.00 Uhr
Petrikirche Nichel:
07. Februar
06. März
25. März
27. März
Estohimi
Lätare
Karfreitag
Gottesdienst mit Abendmahl
Ostersonntag
08.30 Uhr
08.30 Uhr
08.30 Uhr
08.30 Uhr
Seite | 7
Niebel:
28. Februar
25. März
27. März
Okuli
Karfreitag
Gottesdienst mit Abendmahl
Ostersonntag
09.30 Uhr
08.30 Uhr
09.30 Uhr
Pflügkuff und Zeuden:
21. Februar
24. März
28. März
Reminiszere
Gründonnerstag
Gottesdienst mit Abendmahl
Ostermontag
08.30 Uhr
16.00 Uhr
08.30 Uhr
Estohimi
Lätare
Karfreitag
Ostersonntag
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
11.00 Uhr
Rietz:
07. Februar
06. März
25. März
27. März
Treuenbrietzen Kapelle des Johanniter Krankenhauses:
07. Februar
14. Februar
21. Februar
28. Februar
06. März
13. März
20. März
25. März
27. März
Estohimi
Invokavit
Reminiszere
Okuli
Lätare
Judika
Palmsonntag
Karfreitag
Ostersonntag
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
10.00 Uhr
Treuenbrietzen Seniorenwohnpark
28. Februar
20. März
Okuli
Palmsonntag
08.30 Uhr
08.30 Uhr
Seite | 8
Treuenbrietzen Gemeinderaum Großstr.48
07. Februar
Estomihi
09.30 Uhr
08. Februar
Rosenmontag „Barockoko Oho“
19.30 Uhr
14. Februar
Flötenkonzert
Invokavit
09.30 Uhr
21. Februar
28. Februar
04. März
Reminiszere
Okuli
Freitag
Weltgebetstagsgottesdienst
Lätare
Judika
Palmsonntag
Gründonnerstag
Musik zur Passion mit Abendmahl
06. März
13. März
20. März
24. März
09.30 Uhr
11.00 Uhr
19.30 Uhr
09.30 Uhr
09.30 Uhr
09.30 Uhr
19.30 Uhr
Treuenbrietzen St. Marien Kirche
25. März
Karfreitag
Gottesdienst mit Abendmahl
und der Kantorei St. Marien
Ostersonntag
Ostermontag
27. März
28. März
09.30 Uhr
11.00 Uhr
09.30 Uhr
Kirchliche Amtshandlungen
Von uns gegangen ist und ruht in Gottes Händen
Semmler, Erich
Lohse, Hermann
* 24.11.1920
* 19.01.1942
† 18.11.2015 Treuenbrietzen
† 02.12.2015 Berlin
Stand: 15. Januar 2016
Seite | 9
Nachrichten
… aus der Verwaltung
Seit dem 20.12.2015 ist unser Friedhofsteam wieder komplett. Herr Steffen
Reichert hat als Friedhofsmitarbeiter seine Arbeit bei uns aufgenommen.
… aus der Kirchengemeinde:
Getauft wurden 2015:
Bernd Lieblang
Treuenbrietzen
Konfirmiert wurden 2015:
Sarah-Michelle Rüter
Treuenbrietzen
Hagen Remus
Treuenbrietzen
Moritz Bürger
Treuenbrietzen
Niels Höhne
Treuenbrietzen
Gian Luca Romanazzi
Niebel
Paul Mählis
Treuenbrietzen
Jannik Bilawa
Niebel OT Niebelhorst
Kirchlich getraut wurden 2015:
Markus und Monique Eichelbaum, geb.
Kaplick
Treuenbrietzen
Seite | 10
Kirchlich bestattet wurden 2015:
Marianne Hansen
Treuenbrietzen
Ingeborg Gatzky
Treuenbrietzen
Charlotte Knüppelholz
Treuenbrietzen
Ingrid Kreiselmayer
Treuenbrietzen
Gerda Paeper
Treuenbrietzen
Siegfried Krause
Treuenbrietzen
Erich Semmler
Treuenbrietzen
Herman Lohse
Berlin
Seite | 11
Immobilien
Einraumwohnung im Gemeindehaus Großstr. 48, Obergeschoß
Die evangelische Kirchengemeinde vermietet ab 1. Februar 2016 eine schöne,
helle 1-Zimmer-Wohnung (Größe 49,52 m²) mit Bad und großer Wohnküche
ausgestattet mit Elektroherd, Abzugshaube, Kühlschrank und Spüle.
Auskünfte und Besichtigungstermine erteilt das Kirchenbüro.
Die evangelische Kirchengemeinde vergibt
• in der „Berliner Siedlung“ in Treuenbrietzen Baugrundstücke im Wege
des Erbbaurechtes zur Errichtung von Einfamilienhäusern. Die
Grundstücke sind zwischen 653 m² und 726 m² groß. Der monatliche
Erbbauzins liegt zwischen 74,00 € und 82,00 €.
• außerdem in der Bismarkstraße in Treuenbrietzen ein Grundstück (Flur
2, Flurstück 105) 590 m².
Die Voraussetzung zur Errichtung der Wohnhäuser richtet sich nach Vorgaben
der Stadt Treuenbrietzen. Eine Bindung an den Bauträger besteht nicht.
Bitte richten Sie Ihre Anfragen an das beauftragte Büro: Immobiliendienst
Hans-Georg Sehmsdorf, Tel 030/68 904 144 oder 0171/580210934 oder
033748 70165.
Rückfragen können auch an das Kirchenbüro oder den Gemeindekirchenrat
gestellt werden.
Seite | 12
Veranstaltungskalender
Februar 2016
Rosenmontag 8.Februar um 19-30 Uhr im
Gemeinderaum
„Barockoko Oho“ - Flötenmusik vom Hofe
Friedrichs des Großen.
Fröhliches Fest im Zeichen des Barock (Verkleidungsfest für Neugierige)
Birgit Katterwe, Flöte – Henrike Ette, Klavier
Eintritt 8,-/ ermäßigt 5,- Euro
März 2016
Gründonnerstag 24.März 2016 um 19.30 Uhr
„Musik zur Passion“ mit Abendmahlsfeier
Geistliche Sololieder J. S. Bach
Aus dem musikalischem Gesangbuch des Georg Christian Schemelli
(ehemaliger Treuenbrietzner Kirchenmusiker)
Herr Schemelli war als Treuenbrietzener Kirchenmusiker von 1707 bis 1727
tätig. Er gab das „Musicalische Gesang-Buch 1736 in Leipzig“ heraus. “Es
enthält 954 geistliche Lieder.“ (Quelle: Wikipeda, Stichwort: Georg Christian
Schemelli)
Seite | 13
Mai 2016
KREISKIRCHENTAG 2016
Am 22. Mai 2016 findet wieder ein Kreiskirchentag statt.
Unter dem Motto
MUT TUT GUT
wollen wir an diesem Tag im Kloster Lehnin beisammen sein und
* fröhlich Gottesdienst feiern
* gemeinsam essen und trinken
* uns austauschen
* einander mutmachende Geschichten erzählen
* gegenseitig ermutigende Projekte vorstellen
* uns in unseren Regionen wahrnehmen
* Freude an den Angeboten für Kinder und Jugendliche haben
* der musikalischen Darbietung des Kreiskirchentagsprojektchores unter der
Leitung von Winfried Kuntz (Bad Belzig) lauschen – es erklingt Musik von Carl
Gottlieb Reissiger (1798 in Belzig ☺ bis 1859) und Johann Baptist Vanhal (1739
bis 1813).
Ab 9.30 Uhr sind Sie auf dem Klostergelände herzlich willkommen - es gibt
Kaffee und Tee sowie eine kleine Stärkung, bevor wir um 10.30 Uhr in der
Klosterkirche einen festlichen Gottesdienst feiern, in dem Propst Dr. Stäblein
die Predigt halten wird.
Wir freuen uns auf viele Gäste aus den Gemeinden unseres Kirchenkreises
und grüßen Sie alle herzlich.
Für den Vorbereitungskreis, Gabriele Maetz.
Seite | 14
Juni 2016
Vorschau auf die Sabinchenfestspiele
Sie wissen sicher, dass vom 10.Juni bis 19.Juni unsere Sabinchenfestspiele
stattfinden. Am Freitag werden die Festspiele in der St. Marien Kirche mit
einem Orgelfeuerwerk eröffnet. Herr Joachim Thoms aus Berlin improvisiert
über die Moritat von Sabinchen. Gleichzeitig können die Besucher eine
Ausstellung „Impressionen unserer Wagner-Orgel von 1741“ betrachten.
Wir feierten Advent
…, Sonnabend vor dem 1. Advent
Wir feierten einen Familiengottesdienst am Samstag vor dem 1. Advent zum
Thema: „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“
Wenn wir eine Tür öffnen, treten wir in einen neuen Raum überschreiten eine
Schwelle. Manchmal braucht man dazu Mut, manchmal schreitet man mit
Freuden voran, auf jeden Fall erwartet uns etwas Neues. Mit dem 1. Advent
beginnt ein neues Kirchenjahr somit wird eine neue Tür geöffnet und dieser
Psalm ist immer das Thema des 1. Advents. Im Gottesdienst hatten wir für
jeden Adventsonntag eine Tür. Die Türen hatten verschiedene Farben. Grün
war die Farbe für das erste Tor und stand für die Hoffnung. Hildegard von
Bingen sprach einmal von der Grünkraft. Im Buch Jeremia wird der Mensch
mit einem grünen Baum am Wasser verglichen, der all sein Vertrauen und
seine Hoffnung auf Gott setzt.
Rot war die zweite Tür. Rot ist die Farbe der Liebe. Johannes sagt: „Gott hat
die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab. Damit jeder, der
an ihn glaubt, nicht verloren geht.
Für Paulus ist die Liebe das Größte und wir Menschen brauchen die Liebe wie
das Licht und die Luft zum Atmen.
Die dritte Tür enthielt die Farbe Blau.
Seite | 15
Blau wie das Wasser, wie der Himmel an einem schönen Tag. Im Wasser kann
sich der Himmel spiegeln, das Wasser bringt in der Wüste leben hervor, wir
brauchen es in den Dürrezeiten unseres Lebens. Es löscht unseren Durst.
Die vierte Tür war gelb. Gelb steht für das Licht, für die Sonne, die uns wärmt,
in der wir auftanken und Kraft schöpfen, fehlt die Sonne leiden wir unter
Vitamin D Mangel und werden müde und sind abgeschlagen. Mit Jesus kam
das Licht in die Welt, er kam als Tröster in die Welt, er macht uns Mut und
öffnet uns die Augen.
Trost braucht ein jeder einmal, da kommt die Jahreslosung gerade recht:
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja
66,13
Nun haben wir wieder eine neue Tür geöffnet, ungefragt, denn die Zeit fragt
nicht, keiner kann zurück wir müssen alle durch die Tür und in das Jahr 2016.
Ich wünsche Ihnen viel Grün, Rot, Blau und Gelb und mögen sie stets getröstet
werden, wenn sie das Bedürfnis danach haben. Auch das neue Jahr wird wieder
Familiengottesdienste bringen, Fahrten mit Kindern und Familien für die
Konfirmanden die Vorbereitung auf ihre Konfirmation und für uns alle das ein
oder andere Schlechte, aber auch das ein oder andere Gute.
Astrid Just
…, Sonntag der 2. Advent
Ein großes „Dankeschön“
Hiermit möchte sich der GKR Lobbese für den gelungenen Adventssonntag am
13.12.2015 anlässlich. des Konzertes der Gruppe „Höfisch Gesang“ bei allen
Besuchern bedanken. Krankheitsbedingte Ausfälle bei dieser Gruppe
schmälerten aber nicht die gute Stimmung in unserer festlich geschmückten
Kirche.
Schon allein der stimmungsvoll beleuchtete Weg zu unserem Gotteshaus
machte den zahlreichen erwartungsvollen Gästen aus unseren
Nachbargemeinden Lust und gute Laune auf diese Veranstaltung. Bei
Glühwein, Tee , Kaffee und weihnachtlichem Gebäck hörten wir
Seite | 16
Weihnachtslieder, Sprüche von Martin Luther und Joachim Ringelnatz. Auch
waren unsere Stimmbänder beim gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern
gefragt. So recht hatte Niemand Lust nach Beendigung des Konzertes, die
Kirche zu verlassen. Und so ließen wir den Abend mit anregenden Gesprächen
und Anekdoten aus unserem dörflichen Leben ausklingen.
GKR Lobbese
Kreise
Kinderkreis in Niebel
Winterkirche
11.00 Uhr
Seniorenkreis
Niebel
15.00 Uhr
Nach Vereinbarung
E. Kurths-Wunderlich
19. Februar 2016
18. März 2016
G. Seidel
Gemeindenachmittag Sprengel Zeuden
Lobbese
15.00 Uhr
17. Februar 2016
16. März 2016
G. Seidel
Frauenkreis
Niebel
19.00 Uhr
Nach Vereinbarung
E. Kurths-Wunderlich
Rietz
16.00 Uhr
22. Februar 2016
21. März 2016
A. Just
Treuenbrietzen
19.30 Uhr
17. Februar 2016
04. März 2016 Weltgebetstag
A. Just
Seite | 17
Gesprächskreis
Treuenbrietzen
14.30 Uhr
10. Februar 2016
09. März 2016
G. Seidel
Frauenhilfe
Treuenbrietzen
14:30 Uhr
Dienstags - Nach Vereinbarung
(Großstr. 48)
U. Zimmermann
Ruhepol-Kaffee
Treuenbrietzen
ab 09.30 Uhr
Jeden Mittwoch
(Großstr. 48)
1. Mittwoch im Monat mit einem gemeinsamen Mittagstisch
U. Zimmermann
Junge Gemeinde „TreuenSpießer“ (außer in den Schulferien)
Treuenbrietzen
17:30 – 18:30 Uhr Donnerstag
Tilla Bauer und Lisa Thiele
Johanniter-Krankenhaus:
Treuenbrietzen
13.00-14.00 Uhr Dienstag – Donnerstag
Offene Kapelle und Gesprächsangebot
Frau Döpmann
Posaunenchor
Treuenbrietzen
(Großstr. 48)
19.30 Uhr
Donnerstag
J. Lüdersdorf
Chor (außer in den Schulferien)
Treuenbrietzen
19.30 Uhr
(Großstr. 48)
Dienstag
H. Etté
Seite | 18
Kontakt
Internet:
www.ekmb.de/treuenbrietzen
Evangelische Kirchengemeinde
Friedhofsverwaltung und Büro
Adelheid Höhne
Großstr. 48; 14929 Treuenbrietzen
Tel: 033748-70165
Fax: 033748-20455
Mail: [email protected]
Mo 09:00 – 11:00 Uhr
Di
10:00 – 12:00 + 16:00 – 18:00 Uhr
Fr
09:00 – 12:00 Uhr
Pfarramt
Gemeinde
Pfr Gunther Seidel
Geschäftsführung
Großstr. 51; 14929 Treuenbrietzen
Tel&Fax: 033748-15363
Mail: [email protected]
Gemeindepädagogik
Astrid Just
Berliner Chaussee 28;
14929 Treuenbrietzen
Tel: 033748-10571
[email protected]
Kirchenmusik
Henrike Etté
Lüsse 25;
14806 Bad Belzig
033841-45072
Impressum
„Miteinander“ Gemeindeblatt für die
evangelischen Gemeinden
Nichel, Niebel, Rietz und Treuenbrietzen,
sowie Lobbese, Pflügkuff und Zeuden
Redaktion:
GKR Marina Kanisch, Thea Rüger
Krankenhaus
Pfr Frau A. Döpmann
Krankenhausseelsorger/in
Johanniter-Krankenhaus im Fläming
Treuenbrietzen GmbH
Johanniterstr. 1; 14929 Treuenbrietzen
14929 Treuenbrietzen
Tel: 033748 8-2256
Mail: [email protected]
Nächste Ausgabe:
April/Mai 2016
Redaktionsschluss:
10. März 2016
Wenn nichts anders angegeben: Fotos und
Texte von der Redaktion erstellt bzw. zur
Verfügung gestellt.
Ein gesegnetes neues Jahr,
Gesundheit und Wohlergehen wünschen wir allen mit den Worten des Psalms 103,11 -Wie sich der Himmel über der Erde wölbt, so umgibt Gottes Liebe alle.
Seite | 19