2015 Nr. 3 - Pfarrei Untergriesbach

Michaeli Blattl
Ihr Pfarrbrief Nr. 3/2015
Vom 26. Juli bis 25. Okt. 2015
Pfarrbrief zu den Ferien der Pfarrgemeinde Untergriesbach
50
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Na dann…
ab in den Urlaub
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Die Seite 2
Liebe Leser unseres Pfarrbriefes,
Auf dieser Seite wollen wir vom Pfarrbriefteam, sie in den Ferien entlassen.
Wir wünschen allen die in den Urlaub fahren oder fliegen, dass Sie gesund
und erholt wieder nach hause kommen. Allen die diese Zeit zu hause verbringen (müssen), gilt, dass auch sie sich eine schöne Zeit gönnen. Und jenen
die trotz der Urlaubszeit arbeiten, wünschen wir eine Bestätigung ihres Tun’s.
Bei all dem, denken sie auch an unsere Umwelt. Denken Sie beim Wandern,
beim Fahren daran, dass wir ohne Natur nicht leben können, sehr wohl aber
die Natur ohne uns. Dazu möchten wir Ihnen einige Gedanken mit auf den
Weg geben.
Gott, segne meinen Urlaub!
Segne diese Wochen des Freiseins von allen Pflichten,
dass Körper und Geist sich erholen von vergangenen Mühen,
dass die Seele neue Spannkraft gewinnt.
Segne diese Wochen,
dass Enttäuschungen heilen können,
weil nicht alles so lief, wie ich es erhoffte,
weil Grenzen spürbar wurden, eigene und die der anderen.
Segne diese Wochen,
damit Leichtigkeit in mein Leben tritt und dein Lächeln,
und lass mich erkennen, Last und Mühe sind nur Windhauch,
Windhauch aber auch Erfolg und Ansehen.
Segne diese Wochen,
dass Friede sich neu verankere in mir,
der Friede mit dir und der Welt,
der Friede mit mir und meinem Geschick.
Segne diese Wochen,
lass mich zur Ruhe kommen,
dass ich mich neu finde und orte
und erkenne, was dein Wille ist.
Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de
Ihr Pfarrbriefteam um Pfarrer Erwin Blechinger,
Hans Springer, Hilde Seele, Christa Köberl, Melanie Fesl, Claudia Weber.
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Aus dem Inhalt
Seite 4
Seite 20
Nachruf
Krippenfiguren
zum plötzlichen Tod von Otto Mayerhofer
Zum Stand der vorgesehenen Renovierung
Seite 6
Seite 22 u. 23
Ausflug
Kommunionkinder in Sammarei
Senioren-Herbstprogramm
Frauenbund-Programm
Seite 7
Seite 24
Krapfen-Erlös
Landfrauen übergeben Erlös
Frauenbund
Weinfest-Vorankündigung
Seite 8
Seite 26
Pfingst-Flurumgang
Missionar auf Zeit
Seite 9
Philipp Skarecky für ein Jahr in Tansania
Mutter-Kind-Gruppen
Seite 28
wieder aktiv
Mei erst’s Marmeladenbrot
Seite 10 u. 11
von Paula Steinberger
Vor und nach der Erkommunion
Seite 29
Zu den Vorbereitungen des Festes und
Erinnerungen zum Fest
Flurdenkmäler in der Pfarrei
Seite 12
Seite 30
Firmung
im Pfarrverband Untergriesbach/Gottsdorf
Seite 12
Fronleichnam in der Pfarrei
und einwenig Geschichte um das Fest
Seite 16
Deva an seinem neuen Wirkungsort
gebührend empfangen
Zusammenfassung in Vorbereitung
Kein Essen für den Eimer!
Misereor startet Online-Pedition
Seite 33
Familiennachrichten
Seite 35
Einladung zum Familientag
der Diözese
Seite 36
Seite 17
Das Letzte
Amann-Ausstellung
Seite 18
-3-
Nachruf für Otto Mayerhofer
A
llzufrüh, ganz plötzlich ist am 25. Juni Otto Mayerhofer verstorben. All
das was noch zu tun war, musste er zur Seite legen, musste Abschied
nehmen von den Seinen und seinen Freuden. Wir hoffen für ihn, dass er nun
dort ist, wo wir uns auch einmal wähnen dürfen.
Herr Mayerhofer hat nicht nur in seiner Familie sondern auch in der Pfarrei eine große Lücke hinterlassen.
Hier ein Auszug aus dem Nachruf von Pfarrer Blechinger beim Requiem am
30. Juni, am Tag des Heiligen Otto, Bischof von Bamberg.
(..) Otto hat sich auch vorbildlich und engagiert in das Leben der Pfarrgemeinde
St. Michael eingebracht, als Pfarrgemeinderatsvorsitzender, als dessen Mitglied,
als Lektor, ausgebildeter Wortgottesdienstleiter und Kommunionhelfer, und das
über Jahrzehnte, zuletzt bis letzten Advent sogar als Betreuer, fast möchte ich sagen als Opa unserer fast 60 Mann-und-Frau-starken Ministrantentruppe.
Wohl auch deswegen, weil er seinen vor Jahren übernommenen Dienst als Beauftragter des Pfarrgemeinderates für die Förderung von kirchlichen Berufungen
in der Gemeinde wie alles, was er anpackte, mit Eifer, Ernst und Freude ausüben
und erfüllen wollte. Dazu aber am Ende des Requiems noch eigens ein paar
Worte des Dankes und der Anerkennung für seine Dienste in der Pfarrei.
Nicht zu vergessen seine spontane Bereitschaft, selbstverständlich am Pfingstmontag beim Flur- und Felderumgang mitzugehen, vorzubeten und die Stationen
an den 5 Altären zu übernehmen, weil Herr Diakon und ich nicht konnten, oder –
wie vor einiger Zeit passiert – aufzustehen und professionell am Sonntag einen
Wortgottesdienst hinzulegen, weil meine Vertretung sich zeitlich vertan hat. (..)
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Erinnerungen …
an die Verabschiedung von Otto Mayerhofer
aus seiner Aufgabe als Ministrantenbetreuer am 26. Oktober 2014
Manche Vorkommnisse in der Zeit als Betreuer der Ministrantengruppe waren auch zum
Schmunzeln.
Susanne Hanel und
Johannes Stemp sagen „Danke“ für die
geleistete Arbeit
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Ausflug der Kommunionkinder nach Sammarei
Am Dienstag, den 30. Juni, fand für uns Kinder der 3. Klassen der Kommunionausflug statt. Das Wetter war super und der Ausflug lustig und schön.
Wir sind zuerst nach Sammarei gefahren. Das ist ein alter, kleiner Wallfahrtsort in der Nähe von Vilshofen. Das Glockenspiel hat uns mit „Maria breit den
Mantel aus“ empfangen. Nach einer kurzen Andacht haben wir vom Mesner
eine Kirchenführung bekommen. Besonders beeindruckt waren wir von der
alten Holzkapelle, über die die heutige Kirche drüber gebaut wurde.
Anschliessend ging es mit dem Bus weiter in den Wildpark Ortenburg. An der
Kasse versorgten wir uns mit Tierfutter und gingen den Rundweg. Viele Tiere
liefen frei herum und manchmal musste man durch die Gehege gehen zum
Füttern. Die Rehe haben uns richtig verfolgt!
Nach einer Stärkung mit einem Eis sind wir wieder nach Untergriesbach zurück gefahren. Viel zu schnell war der schöne, aber auch anstrengende
Vormittag vorbei.
Julia Miedl – Klasse 3b
Bild rechts: Besuch in der
bekannten Wallfahrtskirche Sammarei
Bild unten:
Ein erfrischendes Eis
beim Besuch im Tierpark
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Krapfen brachten 500 Euro ein
A
m 28. Juni verkauften nach dem Gottesdienst die Landfrauen köstliche
ausgezogene Krapfen. Trotz der großen Menge die vorbereitet waren
musste so mancher Kirchenbesucher den Heimweg ohne die Köstlichkeit antreten, so überwältigend der der Zuspruch. Acht Landfrauen kümmerte sich
am Tag zuvor zu hause schon um ihre „zugeteilte“ Teigmenge und brachte
sie am morgen des Sonntag in die Krapfenbackstube, die im Pfarrsaal eingerichet war. Kaum war der Gottesdienst zuende, begann schon der „Run“ auf
die schon vorbereiteten Krapfen, und die gingen weg, wie die sprichwörtlichen „warmen Semmel“. Die Nachkommenden mussten schon warten bis
wieder eine Wanne voll fertig war. Bis dann eben kein Teig mehr da war. Dabei kam dann auch die Idee von einem „Krapfensonntag“ so um Johanni und
Peter und Paul auf.
N
un war die Ortbäuerin von Untergriesbach, Frau Berta Atzesberger und
Frau Gertaud Fesl (für die Lämmersdorfer Bäuerinnen) im Pfarrhof und
konnten Herrn Pfarrer Blechinger den Erlös von 500 Euro für die anstehende
Renovierung der kostbaren barocken Figuren des Untergriesbacher Kripperls
überreichen. Pfarrer Erwin Blechinger freute sich natürlich über den finanziellen Beitrag der Landfrauen.
Von guten Dingen umgeben, fühlte sich Pfarrer Blechinger als die
Landfrauen den Erlös im Pfarrhof vorbei brachten.
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Pfingst-Flurumgang
Z
um alljährlichen Pfingstflurumgang sind am Pfingstmontag in allerfrüh’
nach einem Gottesdienst die Untergriesbacher zu ihrem Flurumgang aufgebrochen. Heuer war die Route 2 an der Reihe. Über Kinzesberg,
Unterötzdorf und Oberötzdorf zog die Wallfahrergruppe wieder durch den
Ficht nach Untergriesbach zurück. Bei der Bichlmeierkapelle erwarteten sie
die Salvatorbruderschaft mit der die Prozession wieder zur Kirche zog.
Gebete, Evangelium und Bitten an den Herrgott hat bereitwillig
Otto Mayerhofer in Vertretung von Pfarrer Blechinger übernommen.
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Mutter-Kind-Gruppen
A
uf ein buntes Frühlings- und Sommerprogramm
blickt unsere Mutter - Kind - Gruppe in diesen Tagen zurück.
Zunächst nahmen interessierte Mütter an einem ErsteHilfe-Kurs am Kleinkind teil, der in Kooperation mit der Mutter-Kind-Gruppe
Gottsdorf unter Leitung von Hr. Schaubert stattfand. Das hier erworbene oder
aufgefrischte Wissen kann für alle Eltern große Alltagsrelevanz besitzen und
ermöglicht es, durch geübte Verhaltensmuster in entsprechenden Notfallsituationen mit Kindern richtig und besonnen zu reagieren.
In freudiger Erwartung auf das Osterfest wurden von den Müttern und ihren
Kindern kleine Osterhasenmasken gefertigt, die zunächst unsere kleinen Racker schmückten und später die Osternesterl individuell verzierten, bevor
diese auf dem Würmchenspielplatz von unseren eifrigen „Nesterlsuchern“ gefunden wurden.
Mit Hand- und Fuß machten sich unsere Kleinen auch an das kreative Basteln für die Muttertags- und Vatertagsgeschenke und sorgten mit ihren
gelungenen Ergebnissen für so manche zauberhafte Überraschung.
Einer der Höhepunkte in unserem Sommerprogramm stellte der Ausflug in
den Funpark Babalu nach Passau dar. Auf zahlreichen Rutschen, Klettertürmen, Elektroautos und im Bällebad blieb bei unseren Kleinen kein Wunsch
offen. Da ausgiebiges Spielen und Toben natürlich hungrig macht, war die
anschließende Stärkung in Form von Pommes und Apfelschorle allen nur willkommen.
In Anbetracht des großen Spaßes, den hier alle hatten, sind auch schon die
nächsten Aktionen in Planung, so z.B. ein gemeinsamer Besuch der Eisdiele
oder ein Ausflug in die Märchenwelt und in den Zoo nach Linz. Für Abwechslung und Spiel und Spaß ist also auch in Zukunft auf jeden Fall gesorgt.
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„Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
Dieses Motto hatten ja die Eltern heuer für die erste heilige Kommunion ihrer
Kinder gewählt. Die Arbeiten zur Vorbereitung der Erstkommunikanten hatten
Elke Schanzer und Sabine Schlickenrieder übernommen. Eine Übersicht der
vielen Aktionen in der Zeit seit Weihnachten zeigt wie vielfältig diese Arbeit
sein kann.
ur Vorbereitung auf die den FestDer Besuch des Dom in Passau war
tag trafen sich die
für alle eine besonderes Erlebnis. Bei
Erstkommunionkinder an einigen
der Führung des großen GottesNachmittagen in den gebildeten Tisch- hauses haben die jungen Christen
gruppen.
viel über das altehrwürdige Bauwerk
erfahren.
Die Tischkerzen, die Mütter und Kin-
Z
der für den Festtag bastelten war eine
besondere Herausforderung für die
Fingerfertigkeit von Jung und „Alt“. An
einem weiteren Nachmitter erfuhren
die Kinder mehr über das Sakrament
der Taufe. Dabei haben sie auch mehr
über ihre Namenpatrone erfahren.
Dass das Brot, das man beim Bäcker
bekommt nicht einfach daliegt, sondern dafür viele Handgriffe notwendig
sind um konnten Eltern und Kinder
beim Besuch der Bäckerei Schmid in
Obernzell erfahren. Dabei konnten die
Drittklässler zusehen, wie die Backwaren auch heute noch mit der Hand
hergestellt werden. Dass sie dabei
selbst Hand anlegen durften, war wohl
ein besonderes Erlebnis. Dabei war
der Verzehr der selbstgebackenen
Pizzen und Brezen wohl ein besonderes Erlebnis.
Thema eines weiteren Treffens waren
die 14 Kreuzwegstationen den die
Gruppen miteinander gebetet haben.
Zum anstehenden Palmsonntag banden die Mütter mit den Kindern
Palmbuschen.
Der Kreuzweg auf den Höhenberg
musste wegen des schlechten leider
ausfallen.
In den Tagen vor dem Erstkommunisonntag kamen die verschiedenen
Gruppen zur Beichte in die Pfarrkirche.
Bei dieser Gelegenheit machte unser
Herr Pfarrer Blechinger auch eine
kleine Führung durch die Pfarrkirche
und die Kinder durften einmal „hinter
die Kulissen" blicken. Dabei kamen
sie auch mal in die Sakristei und
konnten sehen was hinter dem Hochaltar ist.
Bei der Gelegenheit weihte Pfarrer
Blechinger die selbstgeknüpften Rosenkränze der Erstkommunionkinder.
Das Gemeinschaftserlebnis in den
Gruppen war sowohl für die Kinder
als auch für die Mütter sehr schön.
Zum Abschluss der gemeinsamen
Unternehmung fanden sich alle Beteiligten zu einem Abendessen
zusammen.
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Erstkommunion - auch ein Fest für die Familie
Da hat nun eine Mutter der Pfarrbriefredaktion ihre Zusammenstellung zum Fest
der ersten heiligen Kommunion Ihres Sohnes der Pfarrbriefredaktion zum
Durchblättern zur Verfügung gestellt. Was man sich darin für eine Arbeit gemacht hat ist schon erwähnenswert.
Frau Simone Pilsl hat die Taufe ihres Sohnes Benedikt an den Anfang der Bildermappe gestellt. Danach wird die gesamte Kommunionvorbereitung in der
Tischgruppe dargestellt. Zu erwähnen ist, dass sich in der Gruppe jede der Mütter ein-bringen konnte, die Treffen selbst gestalten konnten. So sind in der
Mappe die Bilder vom Kerzenbasteln, der Besuch beim Bäcker, der Besuch bei
einem Kreuzweg in der Kirche und auch die Arbeit beim „Weihboinbind’n“ ist im
Bild festgehalten. Ein Dombesuch mit Führung durch das große Gotteshaus und
die hl. Beichte gehören auch dazu. Viele Texte, zum Beispiel zum Brot, Texte
von der gestalteten Maiandacht, Ausschnitte vom Pfarrbrief mit den Kommunionkindern und das bunt bebilderte „Vaterunser“ machen das Werk zu einem
Erinnerungsstück für den kleinen Benedikt. Natürlich sind auch die Bilder vom
Gottesdienst am Erstkommuniontag enthalten, die im Gruppenbild mit allen Kindern gipfeln.
Schön dass es noch so eine christliche Erziehung der Kinder gibt. Leider steht
aber dieser Tag, wie auch der Tag der Firmung für viele primär unter dem Stern
der Geschenke die den Kindern sehr wohl gegönnt werden sollen. Wichtig ist
aber das Sakrament, dass sie hier in der Kirche empfangen dürfen. Wir wünschen uns für Benedikt
und auch für die anderen
Erstkommunionkinder,
dass sie auch in den
kommen-dden Monaten
und Jahren nicht abtauchen, um bei der Firmung
wieder hervor zu krabbeln. „Auftauchchristen“
könnte man sowas nennen, die immer wenn sie
meinen, da bräuchte ich
die Kirche, sich an sie erinnert. (Springer)
Eine Sonnenblume in der
Mappe zeigt den
Benedikt in Mitten seiner
Freunde von der
Tischgruppe.
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Firmung im Pfarrverband Untergriesbach / Gottsdorf
N
ach vielen Wochen der Vorbereitung kam für 38 Jungen und
Mädchen des Pfarrverbandes Untergriesbach / Gottsdorf der Tag der
Firmung immer näher. Am 22. Mai
war dann der große Festtag. Domprobst Hans Striedl im Auftrag des
Bischof von Passau, Stefan Oster
nach Untergriesbach um die Jungchristen beider Pfarreien zu Firmen.
Schon im Pfarrhof machte sich Striedl
mit den gewählten Vertretern der
Pfarrei bekannt. Außerdem war auch
die Lehrerschaft vom Mittelschule und
Gymnasium anwesend, wenn ihre
Schüler das Sakrament der Firmung
empfangen. Nach dem Einzug in die
Kirche begrüßte dann auch noch Bürgermeister Hermann Duschl den Gast
aus Passau im Namen der politischen
Gemeinde, aber auch der Pfarrgemeinde in der Untergriesbacher
Pfarrkirche. Der Firmspender ging in
seiner Predigt auf das Erwachsenwerden der jungen Menschen ein und
forderte sie auf ein Leben als von
Gott gefirmte Christen zu leben, nicht
nur ein Sonntagschrist zu sein, sondern wirklich den Glauben zu leben.
Dabei forderte aber auch die Eltern
und vor allem auch die Paten auf, das
ihre dazu zutun dass eben die Jungen und Mädchen nur nur ab und zu
auftauchende Christen sind, sondern
eben aktiv am Leben einer Pfarrgemeinde teilnehmen. Nach der
Erneuerung des Taufversprechens
betete Striedl vor der eigentlichen Firmung zum Klang der großen Glocke
für die vor ihm Knienden damit der
heilige Geist auf die Buben und Mädchen herab komme. Bei der Erteilung
des Firmsakraments nahm sich der
Firmspender viel Zeit um mit den
Firmlingen und auch den Paten ins
Gespräch zu kommen. Zum Schluss
des Firmgottesdienstes bedankte sich
eine Abordnung aus Gottsdorf und
Untergriesbach mit einem kleinen Geschenk beim Firmspender für die
Erteilung des Firmsakraments.
(Springer)
Nach dem Schlusslied stellten sich die 38 Firmlinge aus beiden Pfarreien vor dem Hochaltar zu
einem gemeinsamen Foto auf. 2. v.l. Domprobst Hans Striedl, rechts Pfarrer Erwin Blechinger.
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Fronleichnam in der Pfarrei
B
ei herrlichstem Fronleichnamswetter
zog wieder eine große Anzahl Gläubiger durch den Markt. Nach dem
Gottesdienst, der dafür schon um 8 Uhr
angesetzt war, zogen die Untergriesbacher zuerst zur Lindenkapelle, dann
weiter durch die Badgasse zur Röhrndlkapelle, anschliessend zum Altar bei
Kindermoden Kainz um zuletzt beim Altar im Markt (Heindl) Station zu machen.
ihm stammt auch die berühmte Sequenz
"Lauda, Sion, Salvatorem", die im Fronleichnamsgottesdienst früher niemals
fehlte. Die Dominikaner haben die Ausbreitung dieses Festes stark gefördert.
1311, wurde es unter Papst Clemens V.
(1305 - 1314) auf dem Konzil von Vienne bestätigt und 1317 unter Papst
Johannes XXII. (1316 - 1334) endgültig
weltweit angeordnet wurde. 1264 fanden
in Rom, Münster und Orvieto die ersten
Fronleichnamsfeien statt, 1273 in Bene-
D
diktbeuren, 1274 in Köln, 1276 in
Osnabrück.
ie Anregung zum Fronleichnamsfest
entstammt einer Vision der heiligen
Augustinernonne Juliana von Lüttich.
Am 11. August 1264 erhob Papst Urban
IV. (1261 - 1264), Fronleichnam als
"Fest des Leibes Christi" zum allgemeinen kirchlichen Fest. Thomas von Aquin
war an dieser Enzyklika wesentlich beteiligt und hat die Texte für das Offizium
und die Messe zusammengestellt. Von
Gerade die Fronleichnamsprozession
versinnbildlicht gelebtes Christentum:
Zum Ende des Osterfestkreises symbolisiert sie den christlichen…
…Lebensvollzug, das gläubige "Wallen",
das Ziehen durch die Zeit, dem ewigen
Vater entgegen. Es ist die Heimkehr der
- 13 -
Kinder Gottes in das himmlische Jerusalem. Diesen Gedanken nimmt der Introitus
des 2. Sonntags nach Ostern ebenso auf ("Der Herr ward mein Beschützer; er führte mich hinaus in die Weite") wie das Tagesevangelium, in dem es heißt: "Es
begleitete ihn auf dem Weg das Volk in großen Scharen" (Lk 14,25ff.). In Gestalt
der geweihten Hostie wird Christus selbst durch Stadt, Flur und Wald geführt. Der
realpräsente Gott wird sichtbar, er verläßt das "fanum" (lat. Tempel, Allerheiligste)
und durchzieht das "profanum" (das dem Allerheilgsten Vorgelagerte). Zu diesem
Zweck entstand die Monstranz, ein Ostensorium mit Lunula - ein halbmond- förmiges Schiffchen, in das die Hostie eingesteckt wird. Auch der Baldachin, der
Tragehimmel, ursprünglich ein
Herrschaftszeichen der
Monarchen, wurde für kultische
Zwecke übernommen.
In der Reformation entwickelte
sich Fronleichnam
zu einem konfessionsscheidenden
- 14 -
Merkmal. Luther bezeichnete
Fronleichnam 1527
als "allerschädlichstes
Jahresfest". Ihm fehlte
die biblische Grundlegung, Prozessionen
galten ihm als Gotteslästerung.
Das Konzil von Trient
(1545 - 1563) bestätigte das
Fronleichnamsfest,
das nun einen demonstrativen Akzent
bekam: Mit großem Aufgebot und Aufwand zeigten die Katholiken ihren Glauben.
Subdiakone, Diakone, Priester, Nonnen, Mönche und Messdiener zogen mit Fahnen, Schellen und Weihrauch, begleitet von den Honoratioren und
Erstkommunikanten, Gruppen von Frauen und Männern, geordnet nach Ständen,
Verbänden, Bruderschaften und Vereinen durch Stadt und Flur. Betend und singend begleiteten sie durch festlich geschmückte Straßen das Allerheiligste. Die
Prozession endet mit einem feierlichen Gottesdienst.
© Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln; http://www.festjahr.de/festtage/fronleichnam.html
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Deva an seinem neuen Wirkungsort herzlich empfangen
„Wir haben heute viel zu feiern“
So begrüßte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Maria Stemmer am Pfingstsonntag die Gottesdienstbesucher der Pfarrei St. Josef in Altötting Süd.
Neben dem Jahrestag der Weihe von Bischof Oster begrüßte die Pfarrgemeinde keinen geringeren als ihren neuen Pfarrvikar Deva. Bereits in den
zwei zurückliegenden Wochen hatten schon viele „Südler“ ihren Neuen ins
Herz geschlossen. Deva hatte sich die 14 Tagen bereits intensiv ins Gemeindeleben eingebracht.
Diakon Thomas Zauner überbrachte beim feierlichen Einführungsgottesdienst
die guten Wünsche des ganzen Pastoralteams. Leider konnte Stadtpfarrer
Prälat Günther Mandl wegen der Pfingstwallfahrer nicht am Gottesdienst teilnehmen. Der Kirchenchor umrahmten den Festgottesdienst und die Fahnen
von Trachtenverein und der katholischen Landjugend umrahmten Deva bei
seinem Gottesdienst.
Am Ende des Gottesdienstes hieß Robert Wandl stellvertretend für die Kirchenverwaltung Deva herzlich willkommen und meinte schmunzelnd: „Er geht
davon aus das die kurze Anwesenheitszeit von Priestern in der Pfarrei nun
unterbrochen sei und Deva mindestens bis zu seinem Ruhestand hier bleibe.“
Pfarrgemeinderatsvorsitzende Stemmer überreichte Deva eine Fotocollage
mit Bildern der letzten 14 Tage in der Pfarrei. Und weil Deva erzählte, dass in
Indien Namenstage mit einem Grillfest begangen werden, erhielt er von ihr einen Grill mit dem Hintergedanken, bald eine Grillfeier in Devas schönen
Garten feiern zu können.
Schließlich wurde Deva von den Ministranten mit einem Rosenspalier zum
Pfarrheim begleitet, wo die Pfarrbevölkerung, bei einem Stehempfang erste
Kontakte zu ihren neuen Priester knüpfen konnten.
Da gerade an diesem Tag das Gartenfest des Trachtenvereins stattfand ging
die Feier dort weiter. Da Deva in seinen Wirkungsorten im Bayerischen Wald
beim Schuhplatteln schon erste Erfahrungen sammeln konnte, freuen sich die
Trachtler auf ein neuen Mitglied im Verein.
Übernommen aus einem Zeitungsartikel aus der Altöttinger Ausgabe der
PNP.
Wir wünschen Deva alles Gute für sein Wirken in der Pfarrei St. Josef in Altötting-Süd. (Springer)
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Amann-Ausstellung für die Röhrndlkapelle
I
m Schlachthaus-Atelier von Frau Christa Rott fand im April eine Ausstellung
mit Bildern des verstorbenen Passauer Künstlers Alfons Amann. Bei der
Übernahme der Informationen dazu ist ein Fehler unterlaufen. Natürlich wäre
der gesamte Aufwand bei den 200 Euro die im letzten Pfarrbrief mitgeteilt
wurden mehr oder weniger umsonst gewesen.
Richtig ist, dass natürlich mehr als 2000 Euro in die „Renovierkasse“ der
Röhrndlkapelle eingegangen sind. 200 Euro kamen aus dem Erlös des Kaffee-und Kuchenverkaufs des Frauenbundes.
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Schwer zu glauben, aber in fünf Monaten ist Weihnachten
Sie werden nun sagen, blöde Überschrift, jetzt um die Zeit schon an Weihnachten denken. An Weihnachten denkt zum Beispiel jetzt schon Frau
Christa Köberl, die sich schon seit längerer Zeit um die Restaurierung der alten, barocken Untergriesbacher Kripperlfiguren angenommen hat. Im
folgenden lesen sie, was sie mit Frau Schauberger-Kristl in dieser Sache unternommen hat.
ist. Und so schickte Herr Rührl auch
Fotos und erläuternden Text an Dr.
Wartena, der im Bayerischen Natiom Weihnachtspfarrbrief 2014 haben nalmuseum für Volkskunde und damit
sich Ilse Schauberger-Kristl und ich auch für die dortige umfangreiche
als neue Betreuerinnen unserer KirKrippensammlung zuständig ist.
chenkrippe vorgestellt. Außerdem
Dr. Wartena hat „angebissen“, und
konnten wir berichten, dass die Krip- als er Ende März im Obernzeller Kepe erstmals einen Schutz aus
ramikmuseum dienstlich zu tun hatte,
Plexiglas bekommt. Der Frauenbund kam er auch in Untergriesbach vorhat aus dem Reinerlös des Adventsbei. Er war sehr angetan von unserer
markts einen Großteil der Kosten
schön restaurierten Kirche und geübernommen; den Rest trugen private nauso von unseren barocken
Spender. “Vergelt’s Gott!“ im Namen Krippenfiguren. So regte er an, sie
der Pfarrgemeinde. Die wertvollen al- genau zu erfassen und sie durch eine
ten Figuren sollen dadurch vor
Restauratorin reinigen und restaurieBerührungen geschützt werden.
ren zu lassen. Bereits zwei Tage
eim Aufbau der ersten Szene, al- später schickte er uns die Adressen
von drei erfahrenen Restauratoso der Herbergssuche, eine
rinnen. Mit der Diplomrestauratorin
Woche vor Weihnachten war auch
Sabine Schwab aus Kösslarn haben
Kreisheimatpfleger Helmut Rührl mit
seinem Fotoapparat dabei, um von ei- wir in Absprache mit Pfarrer Blechinger im April Kontakt aufgenommen.
ner ganzen Reihe besonderer
Frau Schwab hat sich unsere Krippe
Figuren Aufnahmen zu machen. Für
am 19. April von Ilse Schauberger
eine Krippenausstellung vor etlichen
Jahren in Breitenberg hatte er bereits Kristl und von mir zeigen lassen. Sie
konnte uns sofort sagen, dass die äleinige Figuren aus unserer Krippe
testen Figuren jene mit den
ausgeliehen, hatte vor allem die beweglichen Gliederpuppen gezeigt. Als Wachsköpfen sind, also 16 Figuren
erfahrener Betreuer von Krippenaus- von den bis jetzt erfassten 85. Es
handelt sich vor allem um die Heilige
stellungen, z.B. im Kloster Asbach
Familie, um die Engel und einige bürund im Diözesanmuseum, weiß er,
gerlich gekleidete Personen. Die
dass die Untergriesbacher Kirchenhölzernen Köpfe sind teilweise sehr
krippe „ein uralter wertvoller Schatz“
ausdrucksstark und sicher mehreren
Wie geht’s weiter mit unserer
Kirchenkrippe?
I
B
- 20 -
Schnitzern zuzuordnen – eine Arbeit,
mit der wir Laien wohl überfordert
sind.
der Holzteile – von uns Laien wohl als
„Bemalung“ der Köpfe mit Bärten,
Haaren, Lippen und Wangen sowie
ei seiner Sitzung Ende April habe der Beine mit Stiefeln, Strümpfen,
ich dem Pfarrgemeinderat vorge- Schuhen bezeichnet- wird gefestigt
und ergänzt. Die Bekleidung wird
schlagen, den Erlös des heurigen
nach der Reinigung mit speziellem
Pfarrfestes als Grundstock für die
Seidenfaden gesichert, eventuell aus
Restaurierung mehrerer Krippenfidem Fundus ergänzt. Alle Figuren
guren aufzuwenden, und das wurde
auch einstimmig so beschlossen. So sollen auf Vorschlag der Restauratorin einheitliche neue Standplatten
konnten wir Frau Schwab beauftragen, erste Kostenangebote zu erstellen erhalten – bisher waren das Platten
von sehr unterschiedlicher Größe,
für Engel, Hirten und Diener, die um
Form und Farbe.
1700 entstanden sind und an denen
B
Diener
(Inventar-Nr. 39) 602,14 €
Engel
(Inventar-Nr. 70) 547,40 €
in den letzten Jahrzehnten nichts verändert wurde. Die innere
Konstruktion soll gefestigt werden, so
dass kein Arm mehr lose herunterhängt, kein Kopf mehr herunterfallen
kann. Wachs-und Holzteile sowie die
Originalkleidung werden mit Spezialverfahren gereinigt – es hat sich im
Lauf der drei Jahrhunderte so einiges
an Staub festgesetzt, wurde durch
Berührung und Lagerung an die Figuren gebracht. Die sog. Farbfassung
F
Hirte
(Inventar-Nr. 48) 602,14 €
rau Schwab hat 4 wunderschöne
Engel (ähnlich wie St. Michael auf
dem Hochaltar, allerdings haben sie
ihre Flügel verloren), einen Diener
und einen Hirten bereits genauer unter die Lupe genommen und rechnet
jeweils mit 10 bis 13 Arbeitsstunden,
abhängig vom Zustand der einzelnen
Figur. Eine Arbeitsstunde kostet 46 €
plus Mehrwertsteuer, also 54,74 €.
- 21 -
N
och kann niemand sagen, ob der
Erlös des nächsten Pfarrfestes
für die Restaurierung von 3, 4 oder 5
Figuren ausreichen wird. Und viele
weitere im Fundus bräuchten genauso dringend eine fachkundige
Restaurierung, wobei sicher nicht bei
allen so viele Arbeitsstunden wie bei
den Engeln nötig sind. Welche Familie, welche Firma, welcher Verein in
der Pfarrei wäre bereit, die Patenschaft für „ihren“ Engel, Hirten,
Diener, „ihre“ Magd oder Bäuerin zu
übernehmen? Gerne können wir gemeinsam ihr „Patenkind“ aussuchen
und dann von Frau Schwab die Kosten errechnen lassen, bevor Sie sich
endgültig entscheiden. Aber auch die
Förderung einzelner Arbeitsstunden
würde mithelfen, dass unsere wertvolle alte Krippe wieder ein würdiges
Aussehen erhält. Bitte, melden Sie
sich bei Pfarrsekretärin Claudia Weber, wenn Sie die Patenschaft für
eine Figur oder für eine Arbeitsstunde
(oder mehrere?) übernehmen möchten; selbstverständlich stellt Ihnen die
Pfarrei eine Spendenquittung aus.
Und Dr. Wartena hat den Paten oder
Spendern ein besonderes „Zuckerl“
zugesagt: eine kostenlose Führung
durch die Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums mit Weihnachtsszenen aus Neapel, Sizilien
und dem Alpenraum – natürlich in der
Advents- oder Weihnachtszeit.
(Christa Köberl)
- 22 -
- 23 -
Die Mitglieder des Frauenbundes waren in den letzten
Monaten wieder recht aktiv. Auf dem Programm stand
eine Abendwanderung bei traumhaften Wetter auf dem
Fitnessweg in Oberkappel mit anschließender Einkehr
beim Hendlwirt.
Für Familien wurde eine Führung im frisch renovierten
Bergwerk Kropfmühl angeboten. Leider war das
Interesse hier nicht sehr groß. Die Besichtigung war aber
sehr interessant.
Die Damenrunde auf dem Rannasee-Steg bei Oberkappel
Vorankündigung:
Der Partnerschaftsverein Civezzano veranstaltet
-hoffentlich bei besserem Wetter als im vorigen Jahr-
am 12. September 2015 ab 17:00 Uhr
im Pfarrgarten sein zweites Untergriesbacher Weinfest
Allen Freunden des „Italienischen“, und nicht nur diesen sei
angeraten, sich den Termin frei zu halten.
Für Musik zu italienischen Spezialitäten ist gesorgt.
Es spielen die „Obernzeller Buam“
- 24 -
W
ieder einmal Brotbacken wie zu Großmutters
Zeiten. Bei Familie Weidinger in Kothmühle bei
Denkhof fühlten sich einige der teilnehmenden Frauen in
ihre Kindheit zurück versetzt. Nicht nur die einzelnen Arbeitsschritte, sondern vor allem auch der Duft des frisch
gebackenen Bauernbrotes erinnerte an die guten alten
Zeiten. Zum Abschluss durfte jede Teilnehmerin einen frischen Laib aus dem Holzbackofen mit nach Hause
nehmen.
- 25 -
Als Missionar auf Zeit (MaZ) in Tansania
L
iebe Pfarrangehörige,
sehr verehrte Leserinnen und Leser,
mein Name ist Philipp Skarecky, ich bin
20 Jahre alt, wohne in Taubing, und
möchte Ihnen nun ein bisschen von
meinem Vorhaben in Ost-Afrika, genauer in
Tansania erzählen.
Am 28. Juli fliege ich nach Daressalam, um
im August mein Freiwilliges Soziales
Jahr (FSJ) zu starten. Während dieses
Jahres werde ich an verschiedenen Stellen
vor Ort eingesetzt sein. Zum einen werde
ich versuchen, Kindern in den unteren
Klassenstufen Englisch etwas näher zu
bringen, und zum anderen werde ich in
einem Krankenhaus als gelernter Pfleger
das Personal weitgehend unterstützen.
Natürlich gehört dazu auch, die dort einheimische Sprache, die sich Kiswahili nennt, zu erlernen.
Wohnen werde ich voraussichtlich zusammen mit meinem Mitstreiter aus
Vilshofen in einem Haus der Salvatorianer-Ordensbrüder in Mkuranga und an
einem anderen Ort am Meer. Die nächste größere Stadt ist Daressalam.
Wir freiwilligen „Missionare auf Zeit“ (MaZ) gehen natürlich nicht „blind“ in
das jeweilige Land. Auf und in verschiedenen Seminaren werden wir darauf
vorbereitet, wie man sich im jeweiligen Land angemessen verhält, was dort so
üblich ist und wie man sich in schwierigen Situationen helfen kann. In den Vorbereitungsseminaren und im Land selber steht das Motto „Mitarbeiten,
Mitleben, Mitbeten“ im Vordergrund.
Das Ganze wird von der Diözese Passau und den Salvatorianern organisiert.
Unsere Ansprechpartner hierbei sind: Pater Georg Fichtl (Salvatorianer) und
Pastoralreferent Carmelo Ramirez (Referat Weltkirche der Diözese Passau).
Pater Georg Fichtl kümmert sich hierbei um die Freiwilligen, die nach Asien,
Afrika und Europa gehen, und Carmelo Ramirez kümmert sich um die, die nach
Lateinamerika gehen.
Natürlich kostet so ein Einsatz auch Geld und wir Missionare auf Zeit wurden
gebeten, uns einen Solidaritätskreis aufzubauen. Hierfür spenden Sie nicht
für den einzelnen „MaZ´ler“, sondern für die Möglichkeit, junge Leute wie mich
in ein fremdes Land schicken zu können. Die Beiträge werden dafür eingesetzt,
dass weiterhin eine interkulturelle „Völkerverständigung“ zustande kommen
kann.
- 26 -
Salvator-Missionen • Liga Bank eG
BLZ 75090300 • Kto.-Nr. 2333619
BIC GENODEF1M05
IBAN DE45 7509 0300 0002 3336 19
Spendenstichwort: „Solidaritätskreis/MaZ Philipp Skarecky“
L
iebe Pfarrangehörige,
sehr verehrte Leserinnen und Leser,
mein Name ist Philipp Skarecky, ich bin 20 Jahre alt, wohne in Taubing, und
möchte Ihnen nun ein bisschen von meinem Vorhaben in Ost-Afrika, genauer
in Tansania erzählen.
Am 28. Juli fliege ich nach Daressalam, um im August mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu starten. Während dieses Jahres werde ich an
verschiedenen Stellen vor Ort eingesetzt sein. Zum einen werde ich versuchen,
Kindern in den unteren Klassenstufen Englisch etwas näher zu bringen, und
zum anderen werde ich in einem Krankenhaus als gelernter Pfleger das Personal weitgehend unterstützen. Natürlich gehört dazu auch, die dort
einheimische Sprache, die sich Kiswahili nennt, zu erlernen.
Wohnen werde ich voraussichtlich zusammen mit meinem Mitstreiter aus
Für Leser, die mit dem Namen Skarecky nicht’s oder nicht viel anfangen
können - Herr Skarecky ist ein Enkel des allseitsbekannten, früheren
Fahrschullehrer, Herr Josef Seiffert.
B
eim Missionar auf Zeit (MaZ) erhalten junge Christen und Christinnen (ab
18 Jahren) die Möglichkeit, im Rahmen eines Freiwilligendienstes missionarische Erfahrungen in einer anderen Kultur zu sammeln. Das Programm
besteht seit den 1980er Jahren und richtet sich an Christen, die sich in einem
anderen Land als Vermittler zwischen Kirchen in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen engagieren wollen. Ermöglicht wird dies durch
missionarische Gemeinschaften in Deutschland und entsprechende Missionsorden im Ausland. Die Teilnehmer werden dabei voll in den Alltag der
religiösen Gemeinschaft integriert – es wird also zusammen gelebt, gearbeitet
und gebetet.
Mehr zu Missionar auf Zeit finden Interessierte auf
http://www.freiwilligenarbeit.de/freiwilligendienste-im-ausland/missionar-auf-zeit-maz.html
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Mein erst´s Marmeladenbrot
von Paula Steinberger
Wenn I an mei Schulzeit denk,
dös sitzn af da hoatn Bäng,
ois Pause hoates Bauernbrot,
wo ma zum beiß´n ghabt hat sei Not.
Butta aufs Brot gabs bei uns niamois,
trotzdem is uns nix stecka bliebm im Hois.
Oli boa Wocha is Brot bocha woan
So um die 14 Loab – in unsam Bochofa dahoam.
Mit der großn Familie wurde so vü verbraucht,
dös ganz Hoate, hod ma in d´Mehlsuppm taucht.
So erinner I mi an den Dog,
wo I zur Pause an mein trockan Brot gnaglt hob.
„Schmeckt dir dein Brot?“ Hat a fremda Mann mi gfragt,
I ho natürlich „Ja“ zu eahm gsagt.
Dös Haus nebm da Schui wo I gstandn bin, war a Konditorei,
der Fremde sagt zu mir „Komm geh mit mir da hinein!“
Voi Mißtrauen bin I eahm gfoigt,
I hab ned gwußt wos der von mir woit.
D´Frau Ruf hat er dann gfragt,
obs Marmelade fürs oame Kind aufs Brot aufi hod.
Sie hod glei ganz vüi af mei Scherzl göm
und des war dös erste – unvergessene - Marmeladenbrot in meim Löm.
Voller Freid hab I mi bedankt mit an „Gelts Gott“
bin ganga und es hat nu a´moi so guat gschmeckt dös hoate Brot
Nächsten Tag hätt I mi wieder af des gleiche Platzl hingstöht,
kemma is da Fremde nimma –
denn so vü Glück hod ma nua oamoi af da Wöd.
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Die Flurdenkmäler in der Pfarrei Untergriesbach
S
ie zeugen von der Volksfrömmigkeit
einer längst vergangenen Zeit,
wenn gleich sie auch heute noch gepflegt werden. Während noch im 19. Jh.
diese Zeitzeugen sehr häufig an den
Wegrändern standen und zum stillen
Gebet eingeladen haben, sind es heute
eher die Verkehrsschilder und Buswartehäuschen die uns in unserer
umtriebigen Zeit auf unseren Wegen
begleiten, manchmal auch zum Verweilen einladen.
einer Gegend erzählen.
Seit mehr als 20 Jahren sammle ich
nun schon diese Flurdenmäler in der
Pfarrei. Dabei musste ich aber auch
feststellen dass viele Informationen dazu schon „weggestorben“ sind.
Nun, so glaube ich, kann ich daran gehen, das Buch mit vielen Bildern und
Information fertig zu stellen. Bis es wirklich fertig ist, wird das heurige Jahr
noch ins Land gehen.
Dabei ist es doch so manche Geschich- Nun zu meinem Anliegen
te, die sich hinter einem Feldkreuz oder
Gut 150 Exemplare stehen in den
einer Kapelle am Wegrand verbirgt, die
Fluren rund um Untergriesbach und es
der Grund für das Vorhandensein eines
ist leicht möglich dass ich doch eins dasolchen Denkmals ist.
von übersehen habe. So habe ich z.B.
Wie von selbst wollen sie von Unheil
im Laufe des vergangenen Jahres zwei
und Schicksalsschlägen für einen einKreuze in der Gressenbachleit’n und
zeln Menschen oder der Bevölkerung
heuer ein Kreuz in Kroding gefunden.
Ein weiteres hat sich auch noch in Ratzing gefunden.
Damit ich auch wirklich eine weitaus
komplette Sammlung von Informationen zusammen habe, wende ich
mich hier mit der Bitte an Sie, mir Ihr
Wissen zu den Kreuzen usw. mitzuteilen und eventuell versteckte
Kreuze, die ich noch nicht gefunden
habe, mitzuteilen.
Dabei ist mir sehr bewusst, dass nach
der Fertigstellung der Sammlung, doch
das eine oder andere Stück auftaucht,
das man „vergessen“ hat.
Das Buch wird auf gut 200 Seiten die
Flurdenkmäler von ganz oben, in Steinbüchl und Kühberg bis hinaus aus die
Donauleit’n bei Endsfelden in Bild und
Text zeigen.
Springer Hans
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Kein Essen für den Eimer!
Misereor startet Online-Petition gegen Lebensmittelverschwendung
Lebensmittel sind zu schade für die Mülltonne.
© Peter Weidemann
Ein Drittel aller Lebensmittel wird jedes Jahr auf der ganzen Welt weggeworfen. Auf dem Weg von den Feldern auf die Teller werden jährlich bis zu 20
Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland entsorgt. Dies entspricht
500.000 Lastwagen voller Essen, die jedes Jahr auf dem Müll landen. Das
katholische Hilfswerk Misereor fordert nun in einer Online-Petition Bundesagrarminister Schmidt und den deutschen Bundestag auf, diese masslose
Verschwendung zu stoppen.
Entsprechendes Gesetz in Frankreich
„Wer die Nahrungsmittelverschwendung reduziert, kann die Ernährungslage
weltweit verbessern“, betonte Agrarminister Schmidt schon 2014. Taten
folgten diesem beherzten Kommentar bisher nicht. Frankreich hat reagiert
und ein Gesetz verabschiedet, das die Supermärkte verpflichtet, die überschüssigen Lebensmittel nicht auf den Müll zu werfen.
In einer Online-Petition fordert Misereor den deutschen Bundestag auf, noch
in diesem Jahr einen Gesetzesentwurf einzureichen, der die maßlose Verschwendung stoppt. Viele Unterstützer werden gesucht. Mitmachen kann
jeder unter http://www.misereor.de/lebensmittelverschwendung.
Eine Nachricht im Pfarrbrief kann weitere Mitstreiter motivieren.
Verschwendung von wichtigen Ressourcen
Während rund 800 Millionen Menschen weltweit hungern, landen in Deutschland jährlich 20 Millionen Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Wertvolle und
begrenzte Ressourcen an Energie, Wasser und Boden werden sinnlos vergeudet, beschreibt Misereor die Situation unter www.misereor.de. So
werden fast 30 Prozent des weltweiten Ackerlandes und ein Viertel des gesamten Wasserverbrauchs der Erde für die Produktion von Lebensmitteln
verwendet, die schließlich weggeworfen werden. Dies betrifft auch arme Menschen in den Ländern des globalen Südens, die den Preis für den westlichen
Lebensstil zahlen.
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Gegen Billig- und Überschussproduktion
In diesen Ländern belegen die reichen Länder 18,2 Millionen Hektar Land für
die Produktion ihrer Lebensmittel und den Anbau von Futtermitteln für die
Fleischproduktion und verdrängen damit einheimische Kleinbäuerinnen und
Kleinbauern. All dies sind Auswüchse eines Agrar- und Produktionsmodells,
das auf Billig- und Überschussproduktion sowie auf Ausbeutung von Mensch
und Umwelt setzt.
Misereor setzt sich für ein Ernährungssystem ein, das die Rechte armer
Menschen in den Mittelpunkt stellt und eine kleinbäuerliche Landwirtschaft stärkt. Ein Ende der Lebensmittelverschwendung in Deutschland
ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, so das Hilfswerk.
Pressemitteilung Misereor/EK
Lebensmittel sind zu schade für die Mülltonne.
Weshalb willst du in die Dschungel gehen?
Was hoffst du dort zu finden?
Genauso, wie der Duft in der Blume wohnt,
so weilt Gott immerfort in deinem eigenen Herzen.
Suche Ihn mit Ernsthaftigkeit, du findest Ihn dort.
Sikhismus
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Dafür sagen wir Vergelts Gott…
…an Möbel Meier für die Spende von 320,00 €
Fußboden–-Ausbesserungsarbeiten im Jugendheim.
Sie haben Zeit ?
Wir haben eine Aufgabe!
Die Telefonseelsorge Passau bietet ab Ende
September wieder eine einjährige Ausbildung zur/zum
ehrenamtlichen
Telefonseelsorgerin/seelsorger an. Wenn sie
Interesse und Zeit haben,
melden sie sich bis Ende
Juli gerne bei uns unter Telefon:
0851 7568690 oder
unter 0800 111 0 222.
Freianzeige Telefonseelsorge, farbig
© www.telefonseelsorge.de
Bildnachweis:
Titelbild: Bildtitel: Junger Fahrgast, Urheber: © Martin Manigatterer
Bild S. 24 (unten): Bildtitel: Weinstock, Urheber: © Elmar Waigand
Bild S. 31: Bildtitel: Lebensmittel sind zu schade für die Mülltonne, Urheber: © Peter Weidemann
Alle Bilder von http://www.pfarrbriefservice.de
Datenschutz:
Im Pfarrbrief können Sakramentenspendungen, Alters- und Ehejubiläen, Geburten, Sterbefälle, Ordens- und Priesterjubiläen usw. mit Namen und ggf. mit
Anschrift des Betroffenen sowie dem Tag und der Art des Ereignisses veröffentlicht werden, wenn der Betroffene nicht vorher schriftlich oder in sonstiger
geeigneter Form widersprochen hat. Widersprüche sollten dem Pfarramt
schriftlich mitgeteilt werden.
Im Internet dürfen diese persönlichen Daten nur veröffentlicht werden, wenn
der Betroffene vorher schriftlich eingewilligt hat.“
- 32 -
Antonia Maria Maurer
Maximilian Ludwig Rott
Luisa Wagner
Valentin Maier
Josef Reischl u. Martina Reischl geb. Lang
Walter Rieger u. Maria Rieger geb. Krinninger
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Sterbefälle
Anna Moser 77 Jahre
Ludwig Bauer 83 Jahre
Otto Mayerhofer 70 Jahre
Irma Hirz 80 Jahre
Maria Reichhart 85 Jahre
Gertraud Oberneder 58 Jahre
Joseph Perr 86 Jahre
Klaus Rodler 49 Jahre
Marianne Scholz 87 Jahre
Hell, Frieda..........................90 Jahre
Perr, Rosa...........................81 Jahre
Oberneder, Erna.................82 Jahre
Luger, Rosa........................82 Jahre
Knollmüller, Anna................80 Jahre
Höfler, Katharina.................88 Jahre
Kupper, Emma....................87 Jahre
Hochhuber, Anna................81 Jahre
Eggert, Maria......................83 Jahre
Wimmer, Hedwig.................93 Jahre
Ritt, Anna............................82 Jahre
Baierl, Waltraud..................81 Jahre
Waldbauer, Maria................88 Jahre
Rodler, Josef.......................82 Jahre
Kneidinger, Johann.............92 Jahre
Ramerseder, Max...............84 Jahre
Steininger, Emma...............80 Jahre
Ratzinger, Ludwig...............84 Jahre
Wagner, Richard.................80 Jahre
Eggert, Herbert...................83 Jahre
Steinberger, Paulina...........88 Jahre
Pongratz, Hermine..............90 Jahre
Kronawitter, Gertraud..........80 Jahre
Worat, Theres.....................85 Jahre
Gell, Theresia......................81 Jahre
Miedl, Ernestine..................80 Jahre
Thaler, Anna.......................82 Jahre
Behringer, Josef..................80 Jahre
Fesl, Frieda.........................80 Jahre
Bieringer, Max.....................90 Jahre
Waldbauer, Theres.............83 Jahre
Bauer, Gertraud..................88 Jahre
Vonrath, August..................80 Jahre
Kneidinger, Karl..................87 Jahre
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Herzliche Einladung
zum Familientag
mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB
Sonntag, den 27. September 2015
11:30 Uhr Familiengottesdienst im Dom St. Stephan
anschließend Segnung der Familien
Gemeinsames Mittagessen
Buntes Programm für die ganze Familie bis 16:00 Uhr
Anmeldung bitte mit folgendem Abschnitt bis 18.09.2015:
"-----------------------------------------------------------------------------------------------------------Referat Ehe und Familie, Domplatz 7, 94032 Passau
Tel. 0851/393.6101 - Fax 0851/393.6109 - [email protected]
Eltern
Name, Vorname
Adresse
E-Mail
Telefon
Kinder
Name, Vorname, Alter
Name, Vorname, Alter
Name, Vorname, Alter
Name, Vorname, Alter
Teilnahme am Mittagessen jao neino
Datum, Unterschrift
- 35 -
Redaktionsschluss für den
nächsten Pfarrbrief:
Der nächste Pfarrbrief
erscheint am
15. Okt. 2015
25. Okt. 2015
...und - Wenn Sie beim Lesen des Pfarrbriefes einen Fehler finden.
...dürfen Sie ihn behalten.
hier arbeiten Menschen für Menschen und keine Maschinen.
Impressum
Herausgeber: Pfarrei Untergriesbach,
Passauer Strasse 9; 94107 Untergriesbach
Inhalt:
Pfarrbriefteam – Redaktion
Druck:
Gemeindebriefdruckerei
Martin-Luther-Weg 1
29393 Gr. Oesingen
Öffnungszeiten des Pfarrbüros:
Montag - Mittwoch: 8.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag und Freitag: geschlossen
Pfarrbüro und Pfarrer
Telefon: 08593 / 213
Fax: 08593 / 8433
e-Mail: [email protected]
e-Mail Pfr. Blechinger: [email protected]
Internetseite: www.pfarrei-untergriesbach.de
–Diakon Frank Plechinger
Röhrndl 40
94107 Untergriesbach
Telefon: 08593 / 93244 ab 19:30 Uhr
e-mail: [email protected]
–Gemeindereferent Günter Maier
Linden 3
94107 Untergriesbach
Telefon: 08593/1791
e-mail: [email protected]
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