Versagen mit System - Rosa-Luxemburg

Sie möchten regelmäßig Informationen über Veranstaltungen
des Rosa-Luxemburg-Clubs erhalten!
 -----------------------Hiermit bitte ich um weitere Informationen über

die Rosa Luxemburg Stiftung

Veranstaltungen des Rosa Luxemburg Clubs in
Mönchengladbach
Name
------------------------------------------------------------------------Vorname
------------------------------------------------------------------------Geburtsdatum
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Über die Rosa-Luxemburg-Stiftung
Die Rosa Luxemburg Stiftung gehört zu den großen Trägern
politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik
Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen
Grundströmung des demokratischen Sozialismus.
Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein
»Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V."
entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit
agierenden Institution politischer Bildung, zu einem
Diskussionsforum für kritisches Denken und politische
Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine
progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der
Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtliche Akteure.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung
• organisiert politische Bildung, verbreitet Kenntnisse
über gesellschaftliche Zusammenhänge in einer
globalisierten, ungerechten und unfriedlichen Welt;
• ist ein Ort kritischer Analyse des gegenwärtigen
Kapitalismus;
• ist ein Zentrum programmatischer Diskussion über
einen zeitgemäßen demokratischen Sozialismus, ein
sozialistischer Think-Tank politiknaher Alternativen;
• ist in der Bundesrepublik Deutschland und international
ein Forum für einen Dialog zwischen linkssozialistischen
Kräften, sozialen Bewegungen und Organisationen,
linken Intellektuellen und
Nichtregierungsorganisationen;
• fördert junge Intellektuelle mittels Studien- bzw.
Promotionsstipendien;
• gibt Impulse für selbstbestimmte gesellschaftliche
politische Aktivität und unterstützt das Engagement für
Frieden und Völkerverständigung, für soziale
Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander.
Diskussion/Vortrag
am 24. Juni 2015 um 19.00 Uhr
mit
Heike Kleffner
Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss für die
Bundestagesfraktion der Partei DIE LINKE.
Ausstellung
vom 24. Juni bis 22. Juli 2015
"Versagen mit System"
Die Verstrickung von Verfassungsschutz
und Nazis. Erkenntnisse aus dem NSU
Untersuchungsausschuss.
Kontakt zum Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach
E-Mail: [email protected]
Webseite: http://www.rlc-mg.de
Bitte einsenden an:
Peter Behr
Hardter Waldstr. 146a
41169 Mönchengladbach
V.i.S.d.P:
Dietmar Henkel
Sophienstraße 5-7
41065 Mönchengladbach
Ort:
Galerie "Lebende Wände"
Hauptstraße 2
41236 Mönchengladbach
Der Verfassungsschutz (VS) gilt als
„Frühwarnsystem“ gegen die Bedrohungen
der verfassungsmäßigen Ordnung in der
Bundesrepublik. Seit der Gründung der VSÄmter werden jedoch immer wieder
Skandale, Kompetenzüberschreitungen und
Grundrechtsverletzungen bekannt. Mit der
Selbstenttarnung des Terrornetzwerkes
National-sozialistischer Untergrund (NSU)
ist deutlich geworden: Der VS hat als
Frühwarnsystem versagt.
Affären mit VS-Beteiligung werden in den
öffentlichen Debatten oft als Pannen
behandelt und geraten schnell wieder in
Vergessenheit. Eine Betrachtung über
einzelne Fälle hinaus zeigt jedoch, dass sich
bestimmte
Muster
wiederholen.
Tatsächliche
Bedrohungen
für
die
Demokratie, etwa durch militante Neonazis,
verfolgt die Behörde nur ungenügend.
Gleichzeitig werden Gefahren überschätzt,
z.B. wenn der VS es als seine Aufgabe
betrachtet,
linke
Punkbands
zu
überwachen.
"Eine Ausstellung vom Forum für kritische
Rechtsextremismusforschung (im Engagierte
Wissenschaft e.V.) und Weiterdenken Heinrich Böll Stiftung Sachsen e.V."
Die einseitige Fokussierung der Behörde
auf die Beobachtung von „Verfassungsfeinden“ an den „äußeren Rändern“ der
Gesellschaft folgt der Logik des
Extremismusmodells – der fragwürdigen
Arbeitsgrundlage des VS.
Dies führt auch dazu, dass Alltagsrassismus
und menschenfeindliche Einstellungen in
der Mitte der Gesellschaft für den VS keine
Rolle spielen. Wer ihrer Ansicht nach als
bedrohlich gilt und wer nicht, vermittelt
die Behörde immer häufiger im Rahmen
von Bildungsangeboten.
Im Kern bleibt der VS ein Geheimdienst
und entzieht sich dadurch einer
wirksamen, demokratischen Kontrolle.
Unter diesen Umständen ist der nächste
große VS-Skandal nur eine Frage der Zeit.
Ein Blick zurück zeigt auf: Das Handeln des
VS schadet der Demokratie mehr als es ihr
nützt. Die Ausstellung beleuchtet auf 20
Tafeln in sechs thematischen Abschnitten
die Ursachen und Hintergründe für dieses
Versagen mit System.
1. Daten und Fakten
2. Entstehung des Verfassungsschutzes
3. Theorie
und
Praxis
des
Verfassungsschutzes
4. V-Leute und der NSU-Komplex
5. Der Geheimdienst in der politischen
Bildung
6. Perspektiven: Wie weiter mit dem VS?
Begleitend zur Ausstellungseröffnung
findet eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Heike Kleffner statt - sie
ist Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss für die Bundestagesfraktion der
Partei DIE LINKE. Sie berichtet über die
bisherigen Erkenntnisse der Zusammenarbeit von Verfassungsschutz und Nazis.
Im Zusammenhang mit NSA, NSU, No-SpyAbkommen Lüge der Bundeskanzlerin und
bisher nicht aufgeklärten Fälle wie z.B. das
Attentat Oktoberfest München 1980 und
das Wirken von Gladio in der Bundesrepublik sicherlich eine interessante
Veranstaltung zu der Frage, wer die Macht
im Staat hat.
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Eine Veranstaltung/Kooperation von
RLS NRW und dem Rosa Luxemburg
Club Mönchengladbach.
Öffnungszeiten:
vom 24. Juni - 03. Juli 2015
10.00 bis 14.00 Uhr
vom 06. Juli - 17. Juli 2015
10.00 bis 12.00 Uhr
vom 20. Juli - 22. Juli 2015
16.00 bis 18.00 Uhr
außer Samstag und Sonntag