Charlotte Lang

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Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
Anna Lasselsberger
7 Fragen zu SQA
Summary: Im folgenden Beitrag soll ein Bild gezeichnet werden, wie SQA, seine Kernbotschaften und Instrumente im dritten Jahr der Implementierung auf den unterschiedlichen Ebenen des Schulsystems angenommen werden. Zu Wort kommen Schulleiter/innen, Pflicht- und Landesschulinspektor/inn/en, SQA-Schul- und Landeskoordinator/inn/en, Verantwortliche des BMBF, Schulentwicklungsberater/innen und Mitarbeiter/innen von Pädagogischen Hochschulen. Sie alle stellten der SQA-Bundeskoordination im BMBF ihre Antworten auf sieben Fragen zu SQA zur Verfügung.
7 Fragen zu SQA
1. Wie würden Sie die Grundidee/-philosophie von SQA beschreiben? Was macht den Kern
von SQA aus?
2. Welche Nutzen haben Entwicklungspläne aus Ihrer Sicht?
3. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Bilanz- und Zielvereinbarungsgesprächen gemacht? Wie würden Sie deren Nutzen bewerten?
4. Welche Unterstützung brauchen Schulen in schulischen Qualitätsentwicklungsprozessen?
5. ausschließlich für Führungspersonen: Worin sehen Sie Ihre Führungsverantwortung im Zusammenhang mit SQA?
6. Zu den SQA-Koordinator/inn/en:
a. an Führungskräfte: Welche Bedeutung hat für Sie, dass es eine/n SQA-Koordinator/in
auf Ihrer Ebene gibt (Schule, Land, Bund)? Wobei fühlen Sie sich besonders
unterstützt?
b. an SQA-Schul- bzw. Landeskoordinator/inn/en: Worin sehen Sie Ihre wichtigste/n Aufgabe/n als SQA-Koordinator/in? Was würden Sie noch brauchen, um Ihre Aufgabe/n
optimal erfüllen zu können?
c. an alle übrigen Personen: Worin sehen Sie die wichtigste/n Aufgabe/n der SQA-Koordinator/innen auf allen Ebenen?
7. Nennen Sie die drei wichtigsten Gelingensfaktoren für Schulentwicklungsprozesse im
Sinne von SQA.
Die SQA-Bundeskoordinatorin bedankt sich bei allen Beiträger/inne/n für ihre Antworten.
Der Rücklauf war so groß, dass an dieser Stelle nur ein kleiner Teil der eingelangten Texte
abgedruckt werden kann. Alle Antworten werden – nach Freigabe durch die Verfasser/innen – auf der SQA-Website www.sqa.at nachzulesen sein.
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Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
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1. Wie würden Sie die Grundidee/-philosophie von SQA beschreiben?
Was macht den Kern von SQA aus?
Die Grundidee ist die Verzahnung von Schulentwicklung und Unterrichtsentwicklung auf
Basis eines zeitgemäßen Lern- und Systembegriffes zur Verbesserung der Bildungsqualität
unter Einbeziehung aller am Bildungsprozess beteiligten Ebenen.
Der Kern von SQA ist die Bildungsqualität.
Klaus Tasch, Schulleiter AHS, Steiermark
Der Kern besteht in der Philosophie, nicht in irgendeiner Dokumentations- oder Gesprächstechnik. Die Grundphilosophie ist strukturierte Reflexion!
Michael Sörös, LSI AHS, Wien
Outputorientiertes Schulqualitätsmanagement; gedacht und gehandelt von Zielen her;
Einbeziehung eines Schulteams; längerfristige und strukturierte Planung + Umsetzung.
Christine Simbrunner & Elisabeth Steininger, Schulentwicklungsberaterinnen, PPH Diözese
Linz
SQA soll die Basis dafür schaffen, Schulentwicklung und Schulqualität als Anliegen der gesamten Schulgemeinschaft zu implementieren. Der Kern von SQA ist die Übernahme von
Verantwortung für den eigenen Arbeitsplatz für alle Lehrer/innen.
Günther Vormayr, LSI AHS, Oberösterreich
Ich möchte die Einschätzung eines LSI bei den BZG wiedergeben, weil sie mir sehr passend
erschien: SQA ist Schulentwicklung mit Stil. Was den Stil dieser Schulentwicklungsinitiative
ausmacht, ist die Tatsache, dass alle Ebenen des Systems gleichermaßen betroffen und beteiligt sind und jeder/jede in seiner/ihrer Rolle die Verantwortung für die Weiterentwicklung im System und am System wahrnimmt, um letztendlich das Lernen der Schülerinnen
und Schüler optimal zu befördern.
Andrea Werner-Thaler, Abteilung I/2 (NMS, PTS) im BMBF
Neu ist meines Erachtens die Einbindung der Lehrer und Lehrerinnen in die Entwicklung
und Evaluierung des Schulstandortes und in weiterer Folge der Regionen und Länder. Damit sehe ich eine Möglichkeit, die bislang gepflegte Vorgangsweise, die „von oben herab“
Regeln und Richtungen vorgab, nunmehr durch Ideen und erfolgreiche Praxis von Seiten
der Basis aus innovativ zu ändern.
Gottfried Zwielehner, SQA-Schulkoordinator und IT-Beauftragter, NMS Vöcklabruck
Die Grundidee von SQA sehe ich darin, dass an Themen der Schulentwicklung über einen
längeren Zeitraum abgestimmt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Standortes gearbeitet
wird. Dieses gezielte Hinschauen auf die „Problemstellen“ in der eigenen Schule kann dazu
führen, dass wirklich Verbesserungen vorgenommen werden, die Hand und Fuß haben – da
ja für den eigenen Standort wichtig und notwendig und daher auch mitgetragen von einer
breiten Masse der Kolleginnen und Kollegen.
Petra Jelencsits, SQA-Schulkoordinatorin APS, Burgenland
Das Schulteam merkt erstmals wirklich, wo und was sie gemeinsam beeinflussen können.
Die Ressourcen werden gebündelt, verschriftlicht und später evaluiert. Ich finde, somit
verpuffen die Energien nicht mehr so stark. Ziele werden klar sichtbar.
Schulleiterin Allgemeine Sonderschule, Haag
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Die bereits vorhandene Schulentwicklung deutlicher sichtbar zu machen, noch besser zu
strukturieren und dadurch noch verbindlicher zu gestalten; Weg aus der Beliebigkeit hin
zur Verbindlichkeit.
LSI AHS, Tirol
SQA schafft einen organisatorischen und strukturellen Rahmen für Schulentwicklung.
Durch die Funktion einer Schulkoordinatorin/eines -koordinators ist die Kooperation im
Schulteam quasi institutionalisiert. Durch die Einrechnung in die Lehrverpflichtung wird
zumindest die Koordination der Schulentwicklungsarbeit, wenn auch nur sehr gering, als
Arbeit gewertet.
Elisabeth König-Hackl, Schulleiterin, G 19, Wien
Systematisierung der Schulentwicklung inkl. Dokumentation und Gewährleistung der
Nachhaltigkeit.
Schulleitung AHS, Tirol
Dialog halten/in Dialog gehen innerhalb eines Lehrerkollegiums und darüber hinaus
(Schulpsychologie, Referenten,…) über schulrelevante Themen/Inhalte.
SQA-Schulkoordination APS, Salzburg
Die Steigerung und Entwicklung von Qualität an Schulen! Alle Beteiligten benötigen einen
gemeinsamen Wissensstand, um Ideen festlegen, fördern, entwickeln und umsetzen zu
können.
Astrid Sonnleitner, Schulleiterin Volksschule, Steiermark
Ich bin der Meinung, dass man SQA unbedingt weiterführen muss. Die Grundidee bringt
„neuen Wind“ in eine Schule und geht endlich weg von „das könnten wir machen“, „das
machen wir dann“. In Konferenzzimmern wird oft über gute Ideen oder Projekte diskutiert,
aber ohne Verbindlichkeit. Meist wird dann gar nichts gemacht oder es bleibt einer über,
der es in die Hand nimmt. Mit SQA wird ein Plan konkret gemacht und auch festgehalten
WER ihn durchführt! Dieses genaue Festhalten der Schritte und zuständigen Personen
macht den Kern von SQA aus.
Sandra Reich, SQA-Koordinatorin, VS Im Ungarviertel, Wiener Neustadt
2. Welche Nutzen haben Entwicklungspläne aus Ihrer Sicht?
Die Weiterentwicklung der eigenen, aber auch der gemeinsamen Vorhaben einer Schule,
das „Mithineinziehen aller Kollegen in das Boot“; alle arbeiten gemeinsam an einer Sache;
eine gewisse Verpflichtung gegenüber dem Aufgeschriebenen; bessere Zusammenarbeit
der Kollegenschaft.
Gabriele Fohringer, SQA-Schulkoordinatorin in einem SQA-Verbund
a. Weg vom Berichtswesen für die Schublade – Hin zum Planen für die Zukunft
b. Im besten Sinn: Fördern von Teams und Teamarbeit
c. Leben des Evaluationszyklus
Theresa Volpe-Pühringer, SQA-Landeskoordinatorin APS, Kärnten
Die Entwicklungspläne unterstützen ein geordnetes Reflektieren und dokumentieren längerfristig den Entwicklungsprozess an den Standorten.
Eva Lackner-Ibesich & Veronika Rampetsreiter, SQA-Landeskoordinatorinnen APS, Wien
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Bei durchdachter und reflektierter Verfassung sind EPs ein geeignetes Instrument, um
Ziele nicht nur zu formulieren, sondern auch weiter im Fokus zu haben. Anhand der EPs
bleibt der Blick für das Erreichen der Ziele im Auge und es können Korrekturschleifen eingelegt werden. Der EP birgt aber auch die Gefahr, dass es sich lediglich um eine Aufzählung von Maßnahmen handelt, die ohne konkretes Verfolgen eines Ziels gesetzt werden.
Verena Fellner-Deringer, SQA-Landeskoordinatorin AHS, Wien
Sie verschaffen einen Überblick; ich sehe sie als Leitfaden. Ich empfinde die Absicht, sich
konkrete Ziele zu stecken und gleichzeitig die Möglichkeit zu haben, diese regelmäßig zu
überdenken bzw. anzupassen, als sehr positiv. Die Betonung darauf, dass die Ziele realistisch sein sollen, ist dabei essentiell.
Maja Reich-Bosseau, SQA-Schulkoordinatorin, G 19, Wien
Sind sinnvoll, da Ziele, Vorhaben wirklich konkret formuliert werden, jeder Kollege ständig
darauf zurückgreifen und nachlesen kann. Besonders in größeren Schulen, bei vielen Kollegen, ist dies von Vorteil. Auch in der Vorarbeit kommen viele Ideen, Kleinziele und Vorhaben bei der Erstellung der Pläne heraus. Wichtig ist, dass man die Pläne ständig aktualisiert, da in der Praxis – während der Zielumsetzung neue Ideen oder Änderungen auftreten
können.
Andrea Koisser, SQA-Schulkoordinatorin, PVS Sta. Christiana, Wiener Neustadt
Das Festschreiben von Zielen und Umsetzungsschritten erhöht die Verbindlichkeit. Es ist
eine Maßnahme gegen die Vergesslichkeit, weil im „Biorhythmus“ des Unterrichtsjahres
mit Beginn eines neuen Schuljahres Dinge leicht in Vergessen geraten, die im vergangenen
Schuljahr beschlossen wurden. [...]
Auguste Seidl, Pädagogische Hochschule Steiermark
Die Entwicklungspläne dienen einerseits dazu, die eigenen Schulentwicklungsfelder zu priorisieren und zu realisieren, andererseits stellen sie eine verbindliche Zielvereinbarung dar,
auf welche jedes Kollegium die Möglichkeit hat, seinen Bedürfnissen und Visionen entsprechend einzuwirken.
Edwin A. Causevic, SQA-Schulkoordinator, Neue Mittelschule 1, Ried im Innkreis
Entwicklungspläne regen dazu an, „bei der Sache“ zu bleiben.
Schulleitung AHS, Tirol
In Papierform gegossene und strukturierte Konzepte, die als Anhaltspunkt und Fahrplan für
alle Beteiligten zur Verfügung stehen.
Schulleitung AHS, Salzburg
Die einzige Möglichkeit, den Prozess im Auge zu behalten, konsequent voranzutreiben und
auch kritisch die Ergebnisse zu hinterfragen, ist der Entwicklungsplan. Er hält fest, spiegelt
wider und regt zu Diskussionen an, die notwendig sind, um Schulentwicklungsprozesse zu
leben.
Eva Ponsold, Schulleiterin AHS, Steiermark
Bessere Steuerungsmöglichkeit durch festgeschriebene Meilensteine (Zielkontrolle). Einfacheres Überprüfen der notwendigen Arbeitsschritte, Tätigkeiten sowie Haupt- und Neben-
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ziele. Sollte es erforderlich sein (z.B. bei „Nicht-Erreichen“ eines Zwischenzieles), ist auch
ein zeitgerechtes Reagieren bzw. Einschreiten gewährleistet.
Gabriele Weinhandl, SQA-Schulkoordinatorin APS, Burgenland
Entwicklungspläne dienen als Planungsinstrument und Orientierungshilfe im Rahmen der
Schulentwicklungsarbeit. Vor allem in Bezug auf die erste Durchführung der standardisierten, kompetenzorientierten Reifeprüfung spielt der Entwicklungsplan für die Zielerreichung eine unterstützende Rolle.
Gabriela Kriebitz, SQA-Landeskoodinatorin AHS, Steiermark
3. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Bilanz- und Zielvereinbarungsgesprächen gemacht? Wie würden Sie deren Nutzen bewerten?
BZGs sind dann wirklich hilfreich, wenn die Gesprächspartner in den EP eingearbeitet sind
und interessiert daran sind, was sich am jeweiligen Standort wie auswirkt und entwickelt.
Sie können ein guter Leitfaden sein, um Impulse zu geben, die Ressourcenfrage anzusprechen und um Wertschätzung auszudrücken! Auch können auf diesem Weg gute Ideen den
Weg „nach oben“ finden!
Ursula Gerstenbauer, SQA-Landeskoordinatorin AHS, Tirol
Das Gespräch „auf Augenhöhe“ mit Vorgesetzen nimmt den Druck, entsprechen oder nur
externen Forderungen nachkommen zu müssen. Die Entwicklung am Standort steht im
Mittelpunkt und das Gespräch ist eines unter Experten, wobei die/der Externe (z.B. LSI)
hilfreich mit dem Blick von außen beitragen kann. Somit wird letzten Endes die Selbstverantwortung der Beteiligten am Standort gefördert. Erfolge und der Umgang mit Fehlern
können besprochen und reflektiert werden.
Andrew Funk, SQA-Schulkoordinator AHS, Oberösterreich
Die Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche bilden die Basis für Reflexionsgespräche hinsichtlich der Schulentwicklungsprozesse. Das Hinterfragen von Zielen, Maßnahmen und
Indikatoren und das gemeinsame Philosophieren darüber eröffnet neue Dimensionen im
Entwicklungsprozess und ermöglicht das Beschreiten neuer Wege. Aus meiner Sicht sind
sie völlig unverzichtbar und die logische Fortsetzung der in OÖ bereits institutionalisierten
jährlichen Mitarbeitergespräche mit den Direktor/innen.
Günther Vormayr, LSI AHS, Oberösterreich
Es entstand enormer Zeitdruck!! Das Gefühl einer Prüfungssituation und vollkommener
Kontrolle kamen auf!
Schulleitung APS, Salzburg
BZG bringen eine Außensicht ins System. Sie können Druck machen, aber auch Druck mindern. Dann nämlich, wenn im BZG von Entschleunigung gesprochen wird, wenn in verfahrenen Situationen Alternativen besprochen werden etc.
Wilhelm Zillner, Schulleiter, BRG/BORG Kirchdorf
Schwierig ist für mich, aber auch für die SchulleiterInnen, der Zeitfaktor. Das Alltagsgeschäft – Verwaltungsaufgaben und vor allem Krisen- und Konfliktmanagement – neh-
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men derartig zu und beanspruchen einen hohen Prozentsatz der Arbeitszeit. Daher ist es
sehr oft schwierig, Zeitfenster für SQA bzw. BZGs zu finden.
Gerlinde Potetz, Pflichtschulinspektorin, Burgenland
BZGs halte ich für sehr wichtig. Einen Nutzen kann man nur daraus ziehen, wenn beide
Seiten gut vorbereitet in das Gespräch gehen.
Claudia Diller, SQA-Landeskoordinatorin AHS, Salzburg
(…) Der Nutzen lässt sich aus den Meinungen der bisherigen Teilnehmer/innen in der
Weise subsummieren, dass SQA ohne BZG sinnlos ist.
Werner Zwickl, SQA-Landeskoordinator APS, Burgenland
Die Gespräche orientieren sich am Entwicklungsplan und sind daher klarer strukturiert und
konkreter; dadurch wird gezieltes Nachfragen (und Berichten) auf allen Seiten ermöglicht
und die Gespräche können gewinnbringend und effizient gestaltet werden.
Monika Prettenthaler, SQA-Schulkoordinatorin, Bischöfliches Gymnasium Graz, Steiermark
Die Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen zu Reflexionsprozessen, Zielen und Anliegen des Schulstandorts mit der Schulaufsicht erfolgte in konstruktiver und wertschätzender Art und Weise. Aus den Gesprächen waren einerseits Lob und Anerkennung herauszuhören, woraus Motivation geschöpft werden konnte, andererseits wurden Ansatzpunkte
für Korrekturen in der Weiterarbeit gesetzt.
Gottfried Dangl, Schulleiter AHS, Oberösterreich
Ich persönlich bin noch auf dem Weg zu einem optimalen BZG. In meiner Tradition der
Schulbesuche zweimal jährlich fanden im Rahmen der Besuche schon immer Zielvereinbarungen und Bilanzierungen statt, aber eben neben vielen anderen Gesprächsthemen und
Begegnungen an der Schule. Dennoch denke ich, dass der Fokus meinerseits noch stärker
auf das BZG gelegt werden muss. Ich denke für mich an verschiedene Varianten, weiß
aber, dass ich mich für einen prozesshaften Weg im Rahmen dieser Gespräche entschieden habe und muss dafür noch die für mich beste Form finden. Dadurch würde sich aus
meiner Sicht auch der Nutzen dieser Gespräche potenzieren.
Gerda Lichtberger, LSI AHS, Steiermark
4. Welche Unterstützung brauchen Schulen in schulischen Qualitätsentwicklungsprozessen?
Finanzielle, personelle und zeitliche Ressourcen, um die Entwicklungspläne umsetzen zu
können. Netzwerke und Partner aus dem Bereich Schule und außerhalb des Schulbereichs.
Wertschätzung für die pädagogische Arbeit.
Peter Manhart, GRg 3 Boerhaavegasse, Wien
Es wäre hilfreich, mehr Einblick in die Abläufe anderer Schulen zu bekommen. Es muss
nicht jeder das Rad neu erfinden, gut koordinierte Netzwerke könnten hilfreich sein. Auch
die Sicht von außen würde in vielen Bereichen einige Vorteile bringen.
Norbert Santner, Schulleiter, BRG Spittal/Drau
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Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
Das kommt auf den Entwicklungsinhalt an. Personelle oder finanzielle Ressourcen, externe
Beratung und/oder Begleitung – manchmal braucht man einfach nur den Entschluss, eine
Schule in Ruhe arbeiten zu lassen, ohne gut gemeinte Zurufe und Interventionen von außen.
Christian Schacherreiter, Schulleiter, BG/BRG Peuerbachstraße, Linz
Schulen stehen vor großen Aufgaben: Sie betreiben heute oft gleichzeitig eine Vielzahl von
Veränderungsinitiativen. Schulentwicklungsprojekte und interdisziplinäre Aufgabenstellungen sind mittlerweile zum Bestandteil der Anpassung an eine immer komplexer werdende Umwelt geworden. In diesem Kontext braucht es hochprofessionelle und menschlich kompetente Berater/innen, die Schulen auf dem Weg zu einer Lernenden Organisation
begleiten und den hohen Anspruch an schulische Qualitätsentwicklungsprozessen sicher
stellen.
Josef Oberneder, Vizerektor, Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Ermutigung darin, sich auf kleine Schritte zu konzentrieren – diese aber bewusst zu gehen
und darauf zu achten, dass die Ergebnisse ins System kommen und dort auch bleiben –
Nachhaltigkeit. Bei der konkreten Umsetzung scheinen mir externe Berater/innen bzw.
Moderator/innen sehr hilfreich, insbesondere zur Entlastung der Schulleitung, da diese ja
in vielen Situationen eine Doppelrolle übernehmen muss.
Christian Kitzberger, LSI AHS, Oberösterreich
Mittleres Management an jeder Schule, sonst wird der positive Grundgedanke von SQA in
der historischen Rückschau als teures und „in den Sand gesetztes“ Projekt gesehen werden!
Helmut Zeiler, LSI AHS, Wien
Eigentlich keine.
Daniela Egelwolf, Allgemeine Sonderschule Haag
Je nach schulischen Voraussetzungen brauchen die Schulen an Unterstützungsmaßnahmen: Fortbildung zu den Themen, Schulentwicklungsberatung bzw. -begleitung,
Reflexionsmöglichkeiten, Unterstützung bei Selbstevaluation, Angebote an Fremdevaluationsmöglichkeiten.
Margarethe Koncki-Polt, SQA-Landeskoordinatorin APS, Niederösterreich (auch Schulleiterin)
Neben dem Austausch mit anderen Schulen ist es sicherlich wichtig, Informationen und
Unterstützung im Bereich der Qualitätsentwicklung zu bekommen (z.B. Instrumente für die
Evaluierung,…). Mir erscheint es auch wichtig, dass die Kolleg/-innen nicht überfordert
werden. Es sollten kleine Schritte sein, die zu den Zielen führen. Am wichtigsten erscheint
mir, dass alle Schulpartner mit dabei sind.
SQA-Schulkoordinator AHS, Salzburg
Experten, Fortbildungen und Hospitationen an anderen Schulen, die unser SQA-Thema bereits umsetzen.
SQA-Schulkoordinator APS, Salzburg
Aus meiner Sicht ist eine Möglichkeit der permanenten individuellen Begleitung notwendig, welche jedoch aus finanziellen Gründen nur schwer erfüllbar ist. Wünschenswert ist
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Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
die Eröffnung der Möglichkeit, dass in der Person der Landeskoordinatorin dieser individuelle Support geleistet werden kann. Zusätzlich braucht es eine kontinuierliche Professionalisierung der Schulleiter/innen und Schulkoordinator/innen, um den Qualitätsprozess voranzutreiben. SQA ist keine punktuelle Abhandlung von Einzelaktivitäten im Sinne des Aktionismus, sondern der gesamte Entwicklungsprozess von Schule auf allen Ebenen. [...]
Manuela Radler, SQA-Landeskoordinatorin APS, Steiermark
Ich halte den Erfahrungsaustausch unter den SchulleiterInnen für sehr wichtig – das passiert hauptsächlich auf Eigeninitiative – dafür sollten Rahmenbedingungen geschaffen
werden. [...]
Michaela Seidl, Schulleiterin APS, Burgenland
5. ausschließlich für Führungspersonen: Worin sehen Sie Ihre
Führungsverantwortung im Zusammenhang mit SQA?
Die Gestaltung von Sinn: meine positive Überzeugung für SQA zu zeigen, zu erklären, vorzuleben, Vorbild und Modell zu sein.
Die Gestaltung von Kommunikation: vor allem durch die Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche, aber auch alle anderen Anlässe wie z.B. Bildungsstandards, Schulbesuche, usw.
Die Gestaltung von operativer Arbeit: Systematisches TUN! Auf allen Ebenen!
Pflichtschulinspektorin, Niederösterreich
Führen heißt für mich „Klimakontrolle“ – Führung braucht ein Klima der Wertschätzung,
eine gute Feedbackkultur. Dies zu fördern liegt in meiner Verantwortung!
Klaus Bachler, Schulleiter, Gymnasium Werndlpark, Steyr
Als Führungsperson liegt meine Aufgabe nicht nur darin, SQA zu implementieren, sondern
„die Suppe am Köcheln zu halten“ und alle Beteiligten zu unterstützen, Kommunikation
dazu zu fördern, nachzufragen und beispielgebend die richtige Haltung zu haben.
Doris Adensam, Schulleiterin, VS Heidenreichstein (auch SQA-Landeskoordinatorin APS)
Ich sehe meine Führungsverantwortung in Zusammenhang mit Qualitätsentwicklung/Schulentwicklung am Standort in der strategischen Planung, der Personalentwicklung, dem Delegieren wichtiger SE- und QE-Aufgaben an die dafür bestmöglich geeigneten
Personen und in der Etablierung eines funktionierenden (internen und externen) Evaluationssystems. Darüber hinaus liegt meine Verantwortung in der Kommunikation des
Schul-/und Qualitätsentwicklungsprozesses mit der vorgesetzten Dienstbehörde (dem LSI).
Claudia Valsky, Schulleiterin, G 11 Geringergasse, Wien
Auf das Kollegium zu hören und es zu motivieren.
Schulleitung AHS, Salzburg
Als Führungskraft habe ich die Aufgabe, glaubhaft zu vermitteln, dass ich mich zu SQA
bekenne. Meine Verantwortung liegt darin, auf Basis der EPs und BZGs die Qualitätsentwicklung der Schulen so einzuschätzen, dass ich mich bei Bedarf sowohl unterstützend als
auch regulierend in die laufenden Prozesse einbringen kann.
Susanne Traußnig, LSI AHS, Kärnten
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Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
Als Führungskraft der Sektion Allgemeinbildung im BMBF sehe ich meine Verantwortung
im Zusammenhang mit SQA darin, den Gesamtprozess zu unterstützen, über Abläufe informiert zu sein und zum Erhalt der notwendigen Rahmenbedingungen beizutragen. Darüber hinaus ist es mir wichtig, die Verzahnung mit anderen Vorhaben/Initiativen und Projekten wahrzunehmen und auf sie hinzuweisen, um so Synergien herzustellen. Das bezieht
sich auf die Sektion intern, vor allem aber auch auf unsere Wirkung nach außen.
Augustin Kern, stv. Leiter der Sektion I im BMBF
6. a. an Führungskräfte: Welche Bedeutung hat für Sie, dass es eine/n
SQA-Koordinator/in auf Ihrer Ebene gibt (Schule, Land, Bund)? Wobei
fühlen Sie sich besonders unterstützt?
Diese Rolle ist von zentraler Bedeutung. Während der Erstellungsphase des Entwicklungsplanes jemanden zur Seite zu haben, der unentwegt den Prozess im Blick hat, koordiniert,
die nächsten Schritte hervorhebt oder auch Zeitpläne abstimmt, ist ein unglaublicher
Vorteil. Außerdem war die Moderation der BZGs durch die Bundeskoordination auch eine
enorme Unterstützung bei der Strukturierung und Vorbereitung der Gespräche und als
„Hüterin der Zeit“ eine unglaubliche Entlastung, weil man sich voll dem Gesprächspartnerinnen und -partnern widmen konnte und trotzdem am Ende noch ausreichend Zeit für die
Verschriftlichung der Vereinbarungen vorhanden war.
Andrea Werner-Thaler, Abteilung I/2 (NMS, PTS) im BMBF
Ohne meinen SQA-Koordinator gäbe es an meiner Schule kein SQA. Er hat „sein Ohr“ bei
den Kolleg/innen, beobachtet gelingende Schritte, sieht Stolpersteine, ist bei den Kolleg/innen sehr geschätzt. Er ist ein logischer Denker, strukturiert und effizient. Auf Stadtschulratsebene ist für mich wichtig, dass die Zusammenschau Wiens immer wieder vernetzt wird und Fortbildungsangebote koordiniert werden.
Ursula Madl, Schulleiterin, GRG 19, Wien
Die SQA-Koordinatorin unterstützt bei der Erstellung des EP, einzelne Schritte werden mit
ihr konkretisiert, der Zeitrahmen und Maßnahmenkatalog wurden gemeinsam erarbeitet!
Besondere Unterstützung erfahre ich durch die Möglichkeit des Gedankenaustausches.
Inge Röhrenbacher, Schulleiterin
Ansprechperson bei Unsicherheiten und Fragen, Unterstützung bei Orientierung, Zielfindungsprozess und Prozessplanung, das bedeutet: Unterstützung bei der Umsetzung von
SQA und falls notwendig Prozessbegleitung.
Eveline Langerwisch, Schulleiterin einer Volksschule, Steiermark
Der Schulleiter als „Einzelkämpfer“ wird entlastet und bekommt Beistand im Kampf gegen
die Windmühlen. ;-)
Hannes Thomas, Schulleiter APS, Burgenland
Im organisatorischen und operativen Bereich, bei der gemeinsamen Beratung von strategischen Entscheidungen, bei der Erstellung des Landesentwicklungsplanes.
Waltraud Mori, LSI AHS, Wien
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Steht für Fragen zur Verfügung, ist Bindeglied, erinnert zielstrebig an Notwendigkeiten,
steht für gedanklichen Austausch zur Verfügung, kann für Infoveranstaltungen angefordert
werden, koordiniert im Land Schulen und die PH.
Gerlinde Potetz, Pflichtschulinspektorin, Burgenland
6. b. an SQA-Schul- bzw. Landeskoordinator/inn/en: Worin sehen Sie
Ihre wichtigste/n Aufgabe/n als SQA-Koordinator/in? Was würden Sie
noch brauchen, um Ihre Aufgabe/n optimal erfüllen zu können?
Meine Aufgabe ist es, gemeinsam mit der Leitung die Bedingungen zu schaffen, dass die
Punkte aus dem EP umgesetzt werden können. Ich sehe mich auch als Ansprechperson für
SQA-Angelegenheiten (von Seiten der Lehrer, als auch von Seiten der Eltern).
Silke Kohlbach, SQA-Schulkoordinatorin APS, Steiermark
Es wäre mir angenehm, ich wäre als SQA-Beauftragter nicht allein in meiner Rolle. Die
Zusammenarbeit mit den anderen Kolleg/innen ist zwar konstruktiv, manchmal bleibt mir
nur einfach wirklich kaum Zeit zum Atmen.
SQA-Schulkoordination, GRG 19, Wien
Vermittlung, dass Schulentwicklung Aufgabe von allen (Schulpartnern) ist und nicht von
der Schulleitung (LSR, Ministerium) durchgeführt werden kann; Koordinationsarbeiten,
durch das Sammeln und Einbringen von Ideen.
SQA-Schulkoordinator AHS, Tirol
Wissensmanagement; Aufbau und Unterstützung eines Erfahrungsaustauschnetzwerkes
für und mit den SQA-Schulkoordinator/innen; Austausch mit Forschung und Praxis im Bereich Schulentwicklung.
Markus Neuhold, SQA-Landeskoordinator AHS, Burgenland
• Bindeglied zu sein, einerseits Rückmeldung der Bedürfnisse aus den Schulen in Richtung
Schulaufsicht auf Landesebene, andererseits zwischen Schulen, PH und Schulaufsicht
speziell zum Thema Fortbildung, aber auch zum BMBF
• Support und Hilfestellung für Schulleitungen und Schulkoordinatoren/innen
• Bundesweite Vernetzung, um voneinander zu lernen (Erfahrungsaustausch)
• Abhalten von Workshops und Seminaren
Es bräuchte vielleicht noch mehr Vernetzung mit den Pflichtschulinspektoren/innen in den
Regionen.
Michael Dollischal, SQA-Landeskoordinator APS, Niederösterreich (auch Schulleiter)
Ich bräuchte mehr Zeit. Als Landeskoordinatorin ist man zeitlich sehr intensiv eingespannt.
Es gilt ein breites Feld im System Schule zu „beackern“ (LSI, PSI, Schulen).
Christina Brandauer, SQA-Landeskoordinatorin APS, Salzburg
Erziehung und Unterricht • Jänner/Februar 1-2|2015
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Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
6. c. an alle übrigen Personen: Worin sehen Sie die wichtigste/n Aufgabe/n der SQA-Koordinator/innen auf allen Ebenen?
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Botschafter/innen für SQA (aber nicht: Missionar/innen...)
Drehscheiben-Funktion: Kommunikator/innen von SQA zwischen den jeweiligen Ebenen
„SQA-Auskenner/innen“
„SQA-Erfahrungsweitergeber/innen“ (siehe Drehscheibe)
„SQA-Arbeiter/innen“ (Endredaktion der EP, Koordination der SQA-Besprechungen und
-Konferenzen, Gesprächspartner/innen der Schulleitung)
Ganz schön viel für z.B. einen Vormittag ...
Angelika Linsmeier, EBIS-Geschäftsstelle
7. Nennen Sie die drei wichtigsten Gelingensfaktoren für Schulentwicklungsprozesse im Sinne von SQA.
• Die Betroffenen sind am Prozess beteiligt.
• Die Themen im EP sind der Schulgemeinschaft ein Anliegen.
• Jedes Mitglied der Schulgemeinschaft übernimmt Verantwortung.
Mona Perkhofer-Czapek, SQA-Geschäftsstelle
• Zeit und langfristige Perspektiven bzw. Planungssicherheit
• Positive, auf demokratischen Gesichtspunkten basierende Grundeinstellung aller Schulpartner zu Schule und Unterricht sowie zu allen im eigenen Haus/im System arbeitenden
Menschen
• Teamorientierung (Beibehalten eines mittleren Managements, Arbeitsgruppen), Gestaltungswille als Anliegen von allen, Gesprächsbereitschaft auch in Konfliktfällen
Dagmar Höfferer, SQA-Schulkoordinatorin, GRG 21, Wien
Schulleitung muss voll hinter den SQA-Themen stehen und „voran gehen“ und das Kollegium von dem Mehrwert – ohne Mehraufwand – für jeden einzelnen überzeugen; SQA-Koordinator/in muss erfahren und anerkannt sein.
Schulleitung AHS, Tirol
Alle Lehrer/innen einer Schule für die „Sache begeistern“.
Schwächen erkennen und Möglichkeiten für Verbesserungen suchen.
Schritt für Schritt das Umsetzen bis zu den gewünschten Zielen.
SQA-Schulkoordination und Schulleitung APS, Salzburg
Transparenz auf allen Ebenen. Ein Steuergruppenteam (SQA-Team), das sich wöchentlich
treffen kann (Stundenplan!). Eine Fokussierung auf wenige wesentliche Themen. Übernahme von Ergebnisverantwortung.
Sylvia Zeller, SQA-Schulkoordinatorin, WIKU BRG, Graz
Wertschätzung aller Personen einer Schulgemeinschaft gegenüber. Mut zur Veränderung,
auch wenn viel Kraft, Energie und Zeit gebraucht werden. Wille zum Erfolg.
Christina Stoff, SQA-Schulkoordinatorin, WIKU BRG, Graz
Erziehung und Unterricht • Jänner/Februar 1-2|2015
Lasselsberger, 7 Fragen zu SQA
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• Schulentwicklung ist ein partizipativer Prozess, der nur in "gemeinsamer Verantwortung"
gelingen kann.
• Schulentwicklung im Sinne von SQA braucht Führung und Rollenklarheit.
• Der berufliche Existenzgrund der Lehrkraft ist der/die Schüler/in. Die Entwicklungen
müssen während des gesamten Prozesses für diese Ebene gedacht sein und auch dort
ankommen!
Gertraud Greiner, SQA-Landeskoordinatorin APS, Oberösterreich
ZUR AUTORIN
Mag.a Anna LASSELSBERGER, Studium der Germanistik und der Anglistik/Amerikanistik (Lehramt).
Von 1999 bis 2012 Lehrerin an einer mehrsprachigen AHS in Wien, seit 2007 tätig im Referat für
Migration und Schule im Bundesministerium für Bildung und Frauen (vormals Bundesministerium
für Unterricht, Kunst und Kultur). Referentin in der Lehrer/innenaus- und -fortbildung (Schwerpunkte: Migration & Schule, Unterricht in mehrsprachigen Klassen, Mehrsprachigkeit im Deutschunterricht), Veröffentlichungen zu den Themen Mehrsprachigkeit und Deutschunterricht im Kontext von Migration.
Seit 2012 in der Abteilung für Schulentwicklung und Bildungsforschung im BMBF mitverantwortlich
für die Implementierung von SQA. SQA-Bundeskoordinatorin.
Erziehung und Unterricht • Jänner/Februar 1-2|2015