Informationen für die Zeit vor der Geburt - Geburtshilfe See

Informationen für die Zeit vor der Geburt
Schwangerschaft und Geburt am See-Spital in Horgen
Betreuung durch erfahrene
Hebammen von A bis Z
See-Spital
Frauenklinik
Asylstrasse 19
8810 Horgen
Tel. 044 728 17 02
www.see-spital.ch
Hebammentelefon
044 728 17 00
Mit der Geburtshilfe des See-Spitals sind Sie gut
aufgehoben. Von der Schwangerschaft
über die Geburt bis zum Wochenbett werden Sie
von Hebammen betreut. Dies stärkt unsere
Beziehung und Ihr Vertrauen zugleich. Rufen Sie
uns doch einfach an, wenn Sie in Erwartung
sind oder Fragen haben. Wir beraten Sie gerne.
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[email protected]
http://geburten.see-spital.ch
Inhaltsverzeichnis
Natürliche Geburt in Sicherheit
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Natürliche Geburt in Sicherheit
Liebe Eltern
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Vollumfängliche Betreuung während der Schwangerschaft
Reguläre Schwangerschaftskontrollen
Hebammensprechstunde
Ultraschall
Risikoschwangerschaft
Mutterpass
Herzlichen Glückwunsch! In Erwartung Ihres Babys stehen Sie in einer
wunderbaren und unvergesslichen Lebensphase. Das See-Spital setzt
alles daran, dass Sie Ihr Kind auf möglichst natürliche Weise gesund
und sicher zur Welt bringen können und dies für Sie ein einzigartiges
Erlebnis wird.
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Die Hebamme: Ihre Ansprechperson
Hebammengespräch
Vorgeburtliche Akupunktur
Weitere naturheilkundliche Unterstützung
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Kurse
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Rund um die Geburt
Die natürliche Geburt
Was sind Anzeichen dafür, dass es losgeht?
Schmerzlinderung
Geburtszimmer
Steisslage
Kaiserschnitt
Wunschkaiserschnitt
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So liegen Sie im Wochenbett
Familienzimmer
Komfortzuschlag Geburtshilfe
Extras für Zusatzversicherte
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Der Aufenthalt im Spital
Rooming-in
Besuch
Essen
Aufenthaltsdauer
Direkt nach der Geburt nach Hause
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Die Zeit danach
Was gehört in den Koffer fürs Spital?
Mit dieser Information möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie
sich auf Ihre Schwangerschaft einstellen und auf die bevorstehende
Geburt optimal vorbereiten können.
Das Hebammen- und Ärzteteam des See-Spitals sowie unsere Belegärztinnen und Belegärzte begleiten Sie während der Schwangerschaft,
bei der Geburt und im Wochenbett, bis hin zur ersten Zeit wieder zu
Hause.
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Vollumfängliche Betreuung während der Schwangerschaft
Die Hebamme: Ihre Ansprechperson
Wir betreuen Sie vom positiven Schwangerschaftstest bis zur
Geburt. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, bereits
vor der Geburt ein Vertrauensverhältnis zu unseren Ärztinnen
und Ärzten sowie zu unseren Hebammen aufzubauen.
Unsere Hebammen sind nicht nur Ihre Ansprechpersonen
während der Geburt, sondern übernehmen mit der Durchführung von Routinekontrollen, Hebammengespräch und vorgeburtlicher Akupunktur auch während der Schwangerschaft
eine sehr wichtige Funktion.
Reguläre Schwangerschaftskontrollen
Während der Schwangerschaft gibt es in regelmässigen Abständen empfohlene Untersuchungen. In
unkomplizierten Schwangerschaften reichen in der
Regel sieben Kontrollen bis zum Termin aus.
Hebammensprechstunde
Bei einer problemlosen Schwangerschaft können
zwei bis drei der regulären Schwangerschaftskontrollen bei der Hebamme stattfinden. Wie auch
sonst üblich, werden dort alle notwendigen medizinischen Untersuchungen vorgenommen. Die
Hebammensprechstunde ist eine ganzheitliche,
durch hebammenspezifische Aspekte erweiterte
Beratung. Sie berücksichtigt sowohl ärztliche als
auch psychosoziale Aspekte. Bei neu erfassten
Risiken oder Schwangeren mit gesundheitlichen
Problemen erfolgt die Kontrolle ausschliesslich
durch die Ärztin bzw. den Arzt. Dabei ist die ergänzende Beratung durch die Hebamme möglich.
Ultraschall
Mit Ultraschall lässt sich das ungeborene Kind direkt
in der Gebärmutter beobachten. Das ist nicht nur
ein schönes Erlebnis für Sie, sondern kann uns
helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Sie können
bei uns im Spital alle zwei bis drei vorgesehenen
Ultraschalluntersuchungen durchführen lassen.
Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer
3-D-Ultraschalluntersuchung.
Risikoschwangerschaft
Auch im Fall schwangerschaftsbedingter Probleme
und Erkrankungen sind wir immer für Sie da. Wir
begleiten Risikoschwangere unterschiedlicher
Problematiken. Die Einbindung unserer Praxis ins
See-Spital und die gute Zusammenarbeit mit den
anderen Fachbereichen wie der Ernährungs- und
Diabetesberatung und den Kinderärzten ermöglichen Ihnen und auch Ihrem Kind eine direkte und
unkomplizierte Mit- oder Weiterbehandlung.
Mutterpass
Alle Frauen, die wir während der Schwangerschaft
betreuen, erhalten von uns einen Mutterpass. Darin
werden alle Kontrollen und Untersuchungsbefunde
inklusive Ultraschall dokumentiert. Der Mutterpass
enthält sowohl Daten zum Gesundheitszustand der
werdenden Mutter als auch zur Entwicklung ihres
Kindes. Der Mutterpass ist somit nicht nur eine
schöne Erinnerung an die Zeit vor der Geburt, sondern auch ein nützliches medizinisches Dokument,
das insbesondere auf Reisen zusätzliche Sicherheit
im Notfall gibt.
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Schwangere Frauen, die von der Frauenklinik
See-Spital betreut werden, kommen mit unseren
Hebammen – wenn sie das wünschen – schon in
den Routinekontrollen in Berührung.
Hebammengespräch
Das Hebammengespräch ist eine kostenlose Dienstleistung des See-Spitals für Frauen, die von der Frauenklinik betreut werden. Wir geben Ihnen hier die
Möglichkeit, sich in aller Ruhe mit Ihrer Hebamme
zusammenzusetzen und in einem persönlichen und
ausführlichen Gespräch Ihre Anliegen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Geburt zu äussern. Erzählen Sie uns von Ihren Wünschen für die
Geburt und die Stillzeit. Nutzen Sie aber auch die
Gelegenheit, sich noch einmal vor Ort zu erkundigen, welche Möglichkeiten Ihnen für die Geburt
und fürs Wochenbett offenstehen. Die individuelle
Beratung durch unsere Hebammen wird Ihnen Aufschluss über all Ihre Fragen geben.
Bitte melden Sie sich ca. 6 Wochen vor dem
errechneten Geburtstermin bei uns fürs Hebammengespräch an, Tel. 044 728 17 00.
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Kurse
Vor allem bei der ersten Geburt empfiehlt sich eine gute und
umfassende Geburtsvorbereitung durch eine Hebamme. Sie
klärt Fragen, hilft, allfällige Ängste abzubauen, und bereitet
Frauen und deren Partner auf das Leben mit dem Baby vor.
In unseren Geburtsvorbereitungskursen erhalten
Sie von diplomierten Hebammen wertvolle Informationen und praktische Tipps zu Schwangerschaft,
Geburt, Wochenbett und Stillzeit.
Vorgeburtliche Akupunktur
Ab der 36. Schwangerschaftswoche, das heisst rund
vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin
bieten wir Ihnen zur ganzheitlichen Geburtsvorbereitung auch Akupunktur an. In vier Sitzungen,
die einmal pro Woche stattfinden, führen unsere
ausgebildeten Hebammen die Akupunktur durch.
Ziel sind die Reifung des Gebärmutterhalses und eine
Verkürzung der Geburtszeit (Eröffnungsperiode).
Termine können Sie über das Hebammentelefon
044 728 17 00 vereinbaren.
Eine Sitzung kostet CHF 50.–. Klären Sie mit Ihrer
Krankenkasse ab, inwieweit diese bereit ist, die
Kosten für die geburtsvorbereitende Akupunktur
durch Hebammen zu übernehmen.
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Weitere naturheilkundliche Unterstützung
Unsere Hebammen verfügen über ein grosses naturheilkundliches Wissen und unterstützen Sie nach
Wunsch sowohl während der Schwangerschaft
während der Geburt und im Wochenbett mit Tee,
Akupunktur, Homöopathie, Aromaanwendungen
oder Wickeln.
Gerne nehmen wir Anmeldungen entgegen. Das
See-Spital führt regelmässig Abendkurse unter der
Woche (insgesamt an fünf Abenden) sowie Intensivkurse am Wochenende durch. Die aktuellen Daten
finden Sie auf der Homepage der Geburtshilfe:
http://geburten.see-spital.ch > Kurse
Das See-Spital hat ein reiches Kursangebot. Neben
Kursen rund um die Geburt (Geburtsvorbereitung,
Stillgruppe, Rückbildung) werden auch solche für
die Schwangerschaft oder später für Mutter und
Baby angeboten. Das Kursangebot richtet sich nach
der Nachfrage.
Das aktuelle Kursangebot finden Sie auf der Homepage des See-Spitals:
www.see-spital.ch > Weitere Angebote > Kurse
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Rund um die Geburt
«So viel Natur wie möglich, so wenig Medizin wie nur nötig».
Das ist die Philosophie unserer Geburtenabteilung. Wir möchten Ihnen eine natürliche Geburt ganz nach Ihren Wünschen
ermöglichen, mit viel Komfort und der Sicherheit des Spitals
für unvorhergesehene Komplikationen.
Was sind Anzeichen dafür, dass es losgeht?
Wer zum ersten Mal vor einer Geburt steht, hat oft
Angst, den richtigen Zeitpunkt zu verpassen, ins
Spital zu fahren. In der Regel verlaufen die ersten
Geburten jedoch gemächlich.
Grundsätzlich gilt: Setzen Sie sich jederzeit mit
einer unserer Hebammen in Verbindung, wenn Sie
Fragen haben oder unsicher sind.
Melden Sie sich auf jeden Fall bei uns, wenn:
• Sie regelmässig alle fünf Minuten Wehen haben,
• das Fruchtwasser abgegangen ist (Blasensprung),
• Sie starke Blutungen haben.
Die natürliche Geburt
Jede Geburt und jeder Geburtsverlauf sind einzigartig. Verläuft die Geburt unkompliziert, ist es in erster
Linie die Hebamme, die Sie begleitet und betreut.
Sie informiert Sie über das Voranschreiten der Geburt und über die Möglichkeiten von Gebärhaltung
und Schmerzlinderung, wird sich individuell und
unvoreingenommen auf Sie einlassen und Sie der
Situation entsprechend bestmöglich betreuen.
Spätestens bei der Geburt ist neben der Hebamme
auch der verantwortliche Arzt oder die verantwortliche Ärztin zugegen.
Solange keine medizinischen Gründe dagegensprechen, kann die werdende Mutter die von ihr
bevorzugte Gebärposition einnehmen. Dabei stehen
Hilfsmittel wie Badewanne, Seil, Majahocker oder
Pezziball zur Verfügung.
Schmerzlinderung
Kaum eine Geburt ist gänzlich schmerzfrei. Doch
Schmerzempfinden ist sehr individuell. Nach wie vor
gebären viele Frauen ohne den Einsatz von Schmerzmitteln. Meist ist es für die Gebärenden jedoch
beruhigend, zu wissen, dass diverse Methoden zur
Verfügung stehen, die Schmerzen zu lindern oder
sogar weitgehend auszuschalten.
Oft helfen bereits einfache Methoden wie eine
richtige Atmung, Bewegung, eine veränderte
Geburtsposition oder ein Bad. Wenn das zu
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wenig Entlastung bringt, so reicht die Palette der
Schmerzlinderung von komplementär-medizinischen
Methoden wie Homöopathie, Akupunktur, Massagen und Wickeln bis hin zu Schmerzmitteln der klassischen Schulmedizin.
Wir bieten am See-Spital eine patientenkontrollierte
Schmerztherapie an. Über eine Pumpe kann die
Frau per Knopfdruck bestimmen, wie viel Schmerzmittel sie akut benötigt. Eine Überdosierung ist
dabei nicht möglich.
Bei der Periduralanästhesie (PDA) wird im Bereich der
Lendenwirbelsäule, nahe dem Rückenmark, ein Katheter eingeführt, um die Nerven im Unterkörper zu
betäuben. Das führt zu einer Entspannung im Unterleib und zu einer fast vollständigen Schmerzfreiheit.
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Steisslage
Die vaginale Geburt aus Steisslage ist durchaus
möglich und wird am See-Spital durchgeführt. Die
Entscheidung für eine vaginale Entbindung bei
Steisslage erfolgt nach ausführlicher Beratung sowie
nach sorgfältiger Abwägung der kindlichen Grösse
im Verhältnis zum mütterlichen Becken und nach
Ausschluss weiterer Geburtsrisiken. Gerne können
Sie einen Termin für ein solches Beratungsgespräch
in unserer Praxis unter Tel. 044 728 17 02 vereinbaren, am besten 4 bis 6 Wochen vor dem errechneten Termin.
Ist eine vaginale Geburt bei Steisslage nicht zu
empfehlen, so kann vor dem sonst erforderlichen
Kaiserschnitt eine Drehung des Kindes in Schädellage versucht werden. Wir beraten Sie gerne, welche
Methoden dafür in Frage kommen.
Geburtszimmer
Mit unseren drei voll ausgestatteten Geburtszimmern – alle mit Badewanne – stellen wir sicher, dass
stets genügend Kapazität zur Verfügung steht. Es ist
uns wichtig, dass Sie sich bei uns geborgen fühlen.
Aus diesem Grund sind unsere Geburtszimmer farblich einzigartig gestaltet und vermitteln eine warme
und wohltuende Atmosphäre. Dass Sie in unseren
Geburtszimmern eine unverbaute Sicht auf den
Zürichsee geniessen, wird Sie zum Zeitpunkt der
Geburt wohl wenig kümmern. Wenn Sie jedoch Ihr
Kleines endlich in den Armen halten, wird die wunderschöne Aussicht den unvergesslichen Moment
vielleicht noch unvergesslicher machen.
In unseren Geburtszimmern entscheiden Sie mit,
wie Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchten: auf dem
Gebärbett, auf der Bodenmatte oder auf dem
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Kaiserschnitt
Beim Kaiserschnitt wird das Baby auf operativem
Weg aus der Gebärmutter der Mutter geholt. In
der Schweiz kommt rund jedes dritte Kind per
Kaiserschnitt zur Welt.
Mayahocker. Oder ziehen Sie eine Wassergeburt in
der Gebärbadewanne vor? Sie brauchen sich nicht
im Voraus festzulegen, sondern wählen frei und
spontan nach Ihrem Gefühl aus den vielen Möglichkeiten aus, die wir Ihnen bieten.
Man unterscheidet zwischen primärem und sekundärem Kaiserschnitt. Der primäre Kaiserschnitt ist
geplant und wird durchgeführt, bevor die Geburt
natürlich eingesetzt hat. Dafür gibt es Gründe wie
regelwidrige Lage des Kindes, Lebensgefahr für
Mutter oder Kind sowie Vorerkrankungen von
Mutter oder Kind, usw. Der sekundäre Kaiserschnitt
hingegen wird aufgrund von Komplikationen nötig,
die während der Geburt auftreten und nicht mit
Einsatz von Saugglocke behoben werden können.
Wunschkaiserschnitt
Heutzutage wird der Kaiserschnitt zum Teil bewusst
einer Spontangeburt vorgezogen. Aus Angst vor
dem unbekannten Wehenschmerz oder möglichen
Dammverletzungen unter einer natürlichen Geburt
wird der Kaiserschnitt sozusagen als «kleineres Übel»
erachtet und als berechenbarer empfunden. Zu
glauben, ein Kaiserschnitt sei völlig risikofrei, wäre
hingegen ein Trugschluss. Ein Kaiserschnitt ist ein
operativer Eingriff, der in Regionalanästhesie oder
Vollnarkose durchgeführt wird und die Schmerzen
danach sind nicht zu unterschätzen.
Wir und die Gesellschaft für Pädiatrie sind der
Meinung, dass eine komplikationsfreie Geburt für
Mutter und Baby die schonendste und oft auch die
am besten empfundene Art ist, ein Kind zu kriegen.
Dass vor einer Geburt Ängste aufkommen, ist dabei
völlig normal. Besprechen Sie diese mit uns! Unsere
Hebammen sowie unsere Ärztinnen und Ärzte stehen Ihnen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung.
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So liegen Sie im Wochenbett
Bei uns liegen Sie grundsätzlich im 3-Bett-Zimmer, wenn Sie
eine Grundversicherung abgeschlossen haben. Es ist uns aber
immer ein Anliegen, es unseren Wöchnerinnen so gemütlich
wie möglich zu machen.
Komfortzuschlag Geburtshilfe
Mit dem Komfortzuschlag haben Sie die Möglichkeit, von den Annehmlichkeiten einer höheren
Versicherungsklasse zu profitieren. Das bedeutet,
dass Sie eine beleg- bzw. kaderärztliche Betreuung
erhalten und während Ihres Aufenthalts in einem
2er- oder 1er-Zimmer (ohne weitere Hotellerieleistungen) liegen. Liegt eine Wöchnerin im 1er-Zimmer, so kann der Partner gratis übernachten und
frühstücken.
Es gelten folgende Komfortzuschläge (Pauschalpreise, d. h. unabhängig von der Aufenthaltsdauer):
Allgemein im 1er-Zimmer: CHF 4'000.–
Allgemein im 2er-Zimmer: CHF 3'000.–
Halbprivat im 1er-Zimmer: CHF 1'000.–
Für Eltern ist die erste gemeinsame Zeit mit ihrem
Baby mit vielen intensiven Momenten verbunden –
Momente, die manche gerne sehr privat zu erleben
wünschen.
Familienzimmer
Für Paare, bei denen der Partner gerne mit Frau und
Kind die Zeit im Wochenbett verbringen möchte,
haben wir unser Familienzimmer im Angebot. Das
Zimmer liegt ebenfalls auf der Wochenbettstation,
ist aber nicht wie ein Spitalzimmer, sondern eher
wie ein Hotelzimmer eingerichtet. Das heisst: Sie
fühlen sich nicht wie im Spital, profitieren jedoch
von der vollen Spitalbetreuung. Das Familienzimmer
bieten wir zu folgenden Konditionen an:
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Wöchnerinnen mit einer Zusatzversicherung haben
immer Vorrang. Wir können Ihnen aus diesem
Grund kein Upgrade garantieren. Dieses ist von der
Anzahl der belegten Zimmer abhängig.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der
Patientenaufnahme des See-Spitals,
Telefon 044 728 11 03.
Extras für Zusatzversicherte
Sind Sie halbprivat versichert, so liegen Sie bei uns
im Zweierzimmer, Privatversicherte im Einzelzimmer.
Unsere zusatzversicherten Wöchnerinnen geniessen
die Annehmlichkeiten von H-Quality. Ausserdem erhalten Sie von uns zum Abschied eine Rossis-Wickeltasche und – wie alle Frauen, die bei uns gebären –
einen Babystrampler «See-Meitli» oder «See-Bueb».
Allgemein: CHF 250.– / Nacht
Halbprivat: CHF 150.– / Nacht
Privat: kostenlos (Anmeldung erforderlich)
Bei Allgemeinversicherten sind folgende Leistungen
nicht im Preis enthalten: beleg- oder kaderärztliche
Betreuung, Mahlzeiten für den Partner (ausser Frühstück), TV, Geschenk vom See-Spital, H-QualityLeistungen. Für zusatzversicherte Patientinnen
gelten die üblichen Leistungen von H-Quality.
• Reservationen für das Familienzimmer sind nicht
möglich (first come, first serve).
• Ist das Familienzimmer belegt, so kann gegebenenfalls auf andere Zimmer ausgewichen werden
(wobei dann die Ausstattung spitalüblich ist).
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Der Aufenthalt im Spital
Die Zeit danach
Im Wochenbett erfolgen die ersten kinderärztlichen
Untersuchungen beim Baby, eine Einführung in die Pflege
und Betreuung des Neugeborenen, eine Unterstützung
beim Stillen und erste Tipps für die Rückbildung.
Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Start mit
Ihrem Baby. Gerne dürfen Sie sich bei Fragen auch nach
dem Spitalaufenthalt an uns wenden.
Zimmerpartnerinnen, falls Sie sich nicht in einem
Einzelzimmer befinden. Gerne können Sie sich mit
Ihrem Besuch auch ins Restaurant Bella Vista, in den
Aufenthaltsraum oder in der wärmeren Jahreszeit
auf die Gartenterrasse begeben.
Was gehört in den Koffer fürs Spital?
Für die Geburt
• Schweizerinnen: Familienbüchlein / Ausländerinnen: Ausweise gemäss Informationsblatt des Zivilstandsamtes (Passkopie und Geburtsurkunde der
Mutter und – wenn vorhanden – Eheschein)
• Mutterpass See-Spital (wenn vorhanden)
• Blutgruppenausweis
• bequeme Kleider (z. B. grosses, langes, altes
T-Shirt des Partners, bequeme Hose, evtl. Socken)
• evtl. Fotoapparat und Lieblingsmusik
Essen
Mit einer abwechslungsreichen, gesunden und
schmackhaften Küche legen wir ein besonderes
Augenmerk auf Ihr Wohlbefinden. Zur Stärkung
bieten wir Ihnen eine von unseren Experten für
Traditionelle Chinesische Medizin rezeptierte
Hühnersuppe an. Diese Suppe ist blut- und milchbildend, fördert die Rückbildung und bringt den
Kreislauf in Schwung.
Rooming-in
Geniessen Sie die erste Zeit mit Ihrem Baby. Wir
pflegen bei uns das Rooming-in, d. h. dass das Baby
Tag und Nacht bei Ihnen sein darf. Das bedeutet
aber nicht, dass wir Ihnen das Kleine nicht auch einmal abnehmen, wenn Sie sich erholen möchten.
Besuch
Ihr Partner und Ihre Kinder dürfen Sie jederzeit
besuchen kommen. Für alle anderen gelten die
Besuchszeiten zwischen 14.00 Uhr und 21.00 Uhr.
Seien Sie sich bewusst, dass die erste gemeinsame
Zeit mit ihrem Baby einer gewissen Umstellung
bedarf. Wir empfehlen Ihnen, den Besuch auf ein
Minimum zu beschränken. Sie tun damit nicht
nur sich selbst etwas zugute, sondern auch ihren
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Aufenthaltsdauer
Sie entscheiden, wann Sie nach Hause gehen möchten. Die Mütter bleiben nach der Geburt in der
Regel zwischen 3 und 5 Tagen bei uns. Wenn keine
Komplikationen zu erwarten sind, spricht von unserer Seite aber nichts dagegen, dass Sie schon früher
nach Hause gehen, wenn Sie das wünschen.
Direkt nach der Geburt nach Hause
Sie können bei uns auch ambulant gebären. Suchen
Sie doch bereits während der Schwangerschaft das
Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie
dies in Betracht ziehen. In diesem Fall ist es wichtig,
dass Sie Unterstützung für die Zeit zu Hause organisieren. Wir vermitteln Ihnen gerne einen Kontakt zu
Hebammen, die Sie zu Hause betreuen.
Unterstützung zu Hause
Bis zum zehnten Tag nach der Geburt wird von der
Grundversicherung Hebammenbetreuung bezahlt.
Das heisst: Eine Fachfrau kommt, wenn nötig, einmal pro Tag zu Ihnen nach Hause. Sie führt bei
Ihnen und Ihrem Kind Kontrollen durch und klärt
offene und neue Fragen.
Nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit einer frei
praktizierenden Hebamme in Ihrer Region auf.
www.hebammensuche.ch oder www.hebamme.ch
Für das Wochenbett
• Trainingsanzug, bequeme Kleider für tagsüber
(bitte denken Sie daran, dass der Umstandsbauch
meist nicht von heute auf morgen verloren geht).
• Pyjama
• Socken und Hausschuhe
• Necessaire mit eigenen Toilettenartikeln
Im Spital vorhanden
• Stilleinlagen
• Netzunterhosen
• Föhn, Frotteetücher, Waschlappen
• Binden
• Kleider und Windeln für das Neugeborene
Für das Neugeborene (für den Austritt)
• Kleider
• Maxi-Cosi fürs Auto
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