Leseprobe «MoneyFit 3

INHALT
Lohn – Versicherungen – Budget
Engpass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . LohnabrechnungundSteuern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Vorsorgesystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . WozuVersicherungen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ausgabenkontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
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Handel – Internethandel
Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Internethandel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . GefahrenimInternethandel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ZahlungsartenimInternethandel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
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Kauf – Finanzierung
Autokauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kauf–Finanzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . FinanzielleÜberraschungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
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Kaufvertrag
Kaufvertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
AblaufdesKaufvertrages . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
DieBedeutungdereinzelnenSchrittebeimKaufvertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
MöglicheProblemebeimKaufvertrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Selbstständigkeit
JulieziehtzuihremFreund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . WaskostetdieSelbstständigkeit? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sicheristsicher? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
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Sparen
Sparen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Wenigerausgeben–mehrsparen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
WohinmitdemErsparten? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Lösungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
DIE HAUPTPERSONEN
Im Mittelpunkt des Lehrmittels «MoneyFit 3» steht eine sympathische junge Familie. Die Familie erlebt verschiedene Situationen rund ums Thema Geld. Die Geschichten drehen sich um
die Erlebnisse der Geschwister Julie (18) und Brian (17). Sie gibt mehr Geld aus, als sie als Berufslernende verdient. Er handelt mit alten Uhren und verdient gutes Geld.
Zudem gibt es viele Informationen zu den Themen Risiko und Versicherung, Internethandel,
Autokauf oder Auszug aus dem elterlichen Haushalt.
Entdecken Sie die spannende Welt des Geldes und lernen Sie dabei viel Neues zu den Themen
«Lohn – Versicherungen – Budget», «Handel – Internethandel», «Kauf – Finanzierung», «Kaufvertrag», «Selbstständigkeit» und «Sparen».
Philipp Fischer-Taylor (Vater) ist
48 Jahre alt und Buchhalter in einem
kleinen Unternehmen. Sein Hobby ist
Jazzmusik. Er spielt Klavier.
Pamela Fischer-Taylor (Mutter) ist 46 Jahre
alt und selbstständige Physiotherapeutin.
Sie stammt aus England, wo ihre Eltern
leben.
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Sohn Brian besucht die
dritte Klasse des musischen Gymnasiums und
spielt gerne Fussball.
Hund Nino ist ein alter
Herr, frisst gern feine
Leckerli und liegt am
liebsten auf seiner warmen Decke.
Tochter Julie absolviert eine Lehre als
Informatikerin und spielt Bassgitarre in
einer Rockband.
Lohn – Versicherungen – Budget
Lohnabrechnung und Steuern
Julie ist im dritten Lehrjahr und erhält folgende Monatsabrechnung:
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SPOTLIGHT
1. Erklären Sie die Abkürzungen «AHV», «ALV», und «NBU» in Julies
Lohnabrechnung.
2. Finden Sie heraus, warum Julie keine Beiträge für die Pensions­
kasse abgezogen werden.
3. Gelegentlich werden im Lohnausweis Spesen aufgeführt. Erklären
Sie den Begriff.
4. Wer Geld verdient, muss in der Regel Steuern zahlen. Finden Sie
heraus, wann Sie steuerpflichtig werden.
5. Gehen Sie davon aus, dass Sie über Julies Einkommen verfügen
und Steuern bezahlen müssen. Welcher Steuerbetrag ist am
wahrscheinlichsten?
100 Franken
500 Franken
Nettolohn
Nettolohn ist der Betrag, der nach Ab­
zug von obligatorischen Versiche­­­
rungsprämien (und eventuell Beiträgen
an Unterkunft und Verpflegung) vom
Bruttolohn übrigbleibt. Die Prämie
für die obligatorische Unfallversicherung bezahlt die Arbeitgeberin / der
Arbeitgeber.
1000 Franken
6. Klären Sie ab, was passiert, wenn Julie die Steuern nicht bezahlt.
7. Vergleichen Sie Ihre Lösungen in der Klasse.
Bruttolohn
Mit Bruttolohn wird der Betrag bezeich­
net, der einer Arbeitnehmerin oder
einem Arbeitnehmer gemäss Arbeitsoder Lehrvertrag zusteht.
Was wäre, wenn …
Was passiert, wenn Julie ihre
Steuererklärung nicht ausfüllt?
Kauf – Finanzierung
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Autokauf
Jedes der fünf Bandmitglieder erhält etwa 120 Franken pro Monat. Diese werden für die Pflege
der Instrumente, für Rücklagen zum Kauf neuer Instrumente usw. eingesetzt. Von der jährlich
erspielten Gage von rund 16 000 Franken wird die Hälfte (8000 Franken) für Proberaum, Transport, Organisation, Unterhalt usw. verwendet.
1. Beurteilen Sie, ob die Band einen Kleinbus kaufen soll. Nach welchen Kriterien entscheiden
Sie?
2. Schätzen Sie ab: Kann die Band finanziell einen Kleinbus verkraften? Begründen Sie Ihren
Entscheid.
3. Wo findet sich Ihrer Meinung nach im Budget der Band noch etwas Spielraum, um einen Bus
zu finanzieren?
4. Welche Alternativen zu einem Kleinbus können Sie der Band empfehlen?
5. Vergleichen Sie Ihre Resultate mit einer Partnerin / einem Partner.
Was wäre, wenn …
… die Band einen Kleinbus geschenkt bekäme?
FOKUS
Unterhaltskosten
Die Kosten für ein Auto können in Fixkosten und varia­
ble Kosten unterteilt werden.
Fixkosten
Die fixen Kosten umfassen Amortisation, Verkehrssteuer, Haftpflichtversicherung, evtl. Voll- oder
Teilkaskoversicherung, Selbstbehalte, Abstellplatz oder
Garage sowie evtl. einen Verkehrsclubbeitrag und die
Autobahnvignette.
Variable Kosten
Die variablen Kosten sind abhängig von den gefahrenen
Kilometern und beinhalten Benzin, Reifen, Service bzw.
Reparaturen, Öl, Fahrzeugpflege.
Amortisation
Dieser Betrag stellt die Rückstellung für den späteren
Ersatz des Autos dar. Wer nach vier Jahren ein gleichwertiges Modell kaufen will und das Auto noch einen
Marktwert von 40 Prozent des Kaufpreises hat, dann
müssen jährlich 15 Prozent des Neupreises zurückgelegt
werden.
Bei Occasionen wird vom Zustand und Alter des Autos
ausgegangen und eine realistische Schätzung über die
weitere Lebensdauer vorgenommen.
SPOTLIGHT
Haftpflichtversicherung
Die Motorfahrzeughaftpflichtversicherung ist obligatorisch.
Damit sind Personen- und Sachschäden versichert, die durch
den Betrieb des Fahrzeuges
entstehen können.
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Kaskoversicherung
Diese Versicherung ist nicht
obligatorisch. Mit der Voll- oder
Teilkaskoversicherung werden
Schäden versichert, die am Auto
durch Fremdeinwirkung entstehen können (z. B. Hagel- oder
Parkschaden).
1. Der Vater ist mit Julies Berechnung nicht einverstanden und kommt auf eine wesentlich höhere
Belastung. Rechnen Sie selbst die Tabelle durch und
tragen Sie Werte ein, die für Sie und für Ihren Kanton
gültig sind.
2. Diskutieren Sie in der Klasse die Frage, ob der Bus für
die Band tragbar ist. Tragen Sie die Argumente dafür
und dagegen zusammen.