Gesprächsforum zum Thema Sterbebegleitung in Deutschland MdB

Südthüringer RUNDSCHAU
Seite 2 Samstag, 31. Oktober 2015
Gesprächsforum zum Thema
Sterbebegleitung in Deutschland
Suhl. Unter dem Titel „Hilfe
beim Sterben oder zum Sterben“ - Diskussion zur aktuellen
Debatte im Deutschen Bundestag lud der Südthüringer
Bundestagsabgeordnete Mark
Hauptmann am 21. Oktober
2015 in den Ratssaal der Volkshochschule Suhl ein.
Gemeinsam mit Experten
aus Politik, Medizin und Kirche beleuchtete Hauptmann
das aktuell kontrovers diskutierte Thema, zu dem der Deutsche Bundestag am 6. November 2015 ein Gesetz verabschieden wird.
Wie sollen Sterbende begleitet werden? Wie ist die Rolle
von Ärzten und Angehörigen?
Was bedeuten geschäftsmäßige Angebote zur Suizidbeihilfe für Menschen, die sich
schwach oder als Last für andere fühlen? Mit diesen und
weiteren existenziellen Fragen
rund um das Thema Sterbebegleitung befassten sich der
Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU), Dr.
Thomas Günther, Anästhesist
und Palliativmediziner sowie
Pfarrer Thomas Schumann,
beide am SRH Zentralklinikum
Suhl tätig.
Michael Brand legte im Juni
dieses Jahres den im Parlament
bislang aussichtsreichsten Gesetzentwurf mit Abgeordneten
aus allen Fraktionen vor. Der
Unionsabgeordnete stellte in
Suhl anhand von Beispielen
aus persönlichen Erfahrungen
und Gesprächen die Kernpunkte seines Gesetzentwurfes
vor, der ein Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe
beinhaltet und den massiven
Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung vorsieht: „Das
Geschäft mit dem Tod muss
gestoppt und die Hilfen im
Palliativ- und Hospizbereich
ausgeweitet werden“, forderte
Brand. Für ihn und weitere 208
Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen kommt es vor allem
darauf an, den Bereich der organisierten Suizidbeihilfe zu
bekämpfen: „Dies darf nicht
zu einer Option neben anderen
werden. Die Menschen müssen Widerspruch bekommen,
wenn der Gedanke auftritt
‚Ich möchte sterben‘. Deshalb
dürfen wir Suizidbeihilfe in
Deutschland nicht normalisieren. Die Diskussion um die Alternativen ist die Wichtigere“,
so Michael Brand. Dr. Thomas
Günther bestätigte die Auffassung Brands mit Blick auf seine
Erfahrungen als Palliativmediziner. Viele Patienten mit einer
tödlichen Diagnose hätten vor
allem den Wunsch zu sterben,
um Angehörige nicht zu belasten. Auch er sehe hier die
Notwendigkeit, die Pflege im
Palliativ- und Hospizbereich
stärker auszubauen, äußerte
jedoch Zweifel an der finanziellen Machbarkeit und gab zu
bedenken: „Die Politik kann
Probleme nur dann wirksam
regeln, wenn es den Nachdruck
der Gesellschaft dazu gibt“.
Tod und Sterben seien noch
immer Tabuthemen, kritisierte
der Mediziner.
Auch Klinikseelsorger Thomas
Schumann unterstrich
diesen Eindruck und machte
deutlich, dass sich die zeitlebens bestehende Abhängigkeit von anderen Menschen
Information an unsere
Geburtstagskinder!
(sr). Neuerungen im bundeseinheitlichen Meldegesetz treten ab 1. November 2015 in Kraft. .
In diesem wurde auch die Veröffentlichung von Altersjubiläen neu geregelt.
Auf Grund dessen dürfen wir ab Ausgabe 44, Samstag, 31.
Oktober nur noch Altersjubiläen ab dem 70. Geburtstag,
danach jeden fünften weiteren Geburtstag und ab dem
100. Geburtstag jährlich veröffentlichen.
Wir bitten höflichst um Beachtung!
Ihr Team der Südthüringer Rundschau
auch und gerade am Ende des
Lebens zeige. Schumann verwies auf das bereits bestehende Netz der Sterbebegleitung
durch Seelsorger oder Hospizeinrichtungen, plädierte jedoch dafür, das Sterben nicht
zu tabuisieren oder verkürzen
zu wollen, sondern als letzte
Phase des Lebens zu verstehen:
„Würdevolles Sterben ist nicht
das Sterben, dessen Zeitpunkt
ich selbst bestimmen kann“,
unterstrich Schumann.
In
der
anschließenden,
von Mark Hauptmann moderierten Diskussion mit den
Nr. 44 Jahrgang 25/2015
Veranstaltungsgästen hob Michael Brand noch einmal die
Notwendigkeit einer Regelung
der Sterbebegleitung durch den
Gesetzgeber hervor. Dieser sei
durch Artikel 1 des Grundgesetzes zum Schutz der Menschenwürde verpflichtet, die
auch beim Sterben bewahrt
werden müsse, so der Bundestagsabgeordnete. Auch Mark
Hauptmann betonte die Bedeutung des Gesetzgebungsverfahrens und sprach insbesondere den zahlreichen ehrenamtlichen Hospizbegleitern
seinen Dank für ihre Arbeit aus.
MdB Mark Hauptmann und MdL Henry Worm zu
Besuch bei der Firma Arkal- Automotive in Crock
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Frau Marianne Pretzer, Eisfeld
Herr Ehrenfried Leipold, Hirschbach
Herr Heinz-Hermann Noe, Schleusingen
Herr Karl-Heinz Töpfer, Rappelsdorf
Herr Baldur Belz, Hinternah
Frau Gertha Günsch, Hildburghausen
Frau Elfriede Koch, Schnett
Frau Johanna Förster, Wallrabs
Herr Werner Danz, Römhild
Herr Harald Gangnus, Haina
Frau Lieselotte Müller, Reurieth
Herr Dieter Schrimpf, Hildburghausen
Herr Bruno Bezwoda, Häselrieth
Herr Artur Bauer, Heldburg
Herr Walter Sauerbrei, Pfersdorf
Frau Sigrid Schübel, Hildburghausen
Frau Dagmar Kummer, Breitenbach
Frau Rosemarie Reuter, Hirschbach
Herr Norbert Dettki, Themar
Frau Johanne Höfner, Hildburghausen
Herr Karl-Heinz Räthlein, Hildburghausen
Herr Herbert Motschmann, Hildburghausen
Herr Edgar Rögner, Poppenwind
Herr Egon Fabig, St. Kilian
Frau Anna Höfling, Schleusingen
Frau Hella Kretzler, St. Kilian
Herr Gerhard Heptner, Römhild
Herr Heinz Schunk, Römhild
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Zu welchem Anlaß auch immer:
gerne gestalten und veröffentlichen wir Ihre
Privat- oder Familienanzeigen
in der Südthüringer Rundschau.
Unsere Mitarbeiter
beraten Sie unter
☎ 0 36 85 / 7 93 60
Landkreis Hildburghausen
31.10. bis 7.11.2015
Ärzte-Notdienst
Polizei 110
Rettungsleitstelle Suhl
Tel: 03682/4007381
dringende ärztliche Hausbesuche anmelden Notfall
Nr. 116117 oder 112
Polizeiinspektion Hildburghausen 03685/7780
Polizeiinspektion Suhl
03681/32000 oder 369196
Region Hildburghausen/
Schleusingen Eisfeld
Feuerwehr 112
Für Notfallbehandlungen Henneberg Klinik Hildburghausen, Schleusinger Str. 17,
Sprechzeiten: Mo/Fr. 16:00
bis 19:00 Uhr; Sa/So/
Feiertag 9:00 bis 12:00 Uhr
und 16:00 bis 19:00 Uhr
Bereitschaftsdienst
Wohnungsgesellschaft
Karin Müller vom
2.11.-9.11.2015
Tel.: 0171/6576596
Krankenhäuser
Auf dem Foto v.l.n.r. Geschäftsführer Friedrich Schulte, Leiter
Technik Roman Kirchner, MdB Mark Hauptman (CDU), MdL
Henry Worm (CDU).
Foto: Hertzsch Büro MdB und Rottmann Büro MdL
Hildburghausen. Bundestagabgeordneter Mark Hauptmann (CDU) und Landtagsabgeordneter Henry Worm
(CDU) besuchten dieser Tage
gemeinsam mittelständische
Unternehmen im Landkreis
Hildburghausen. Einen vorderen Platz auf der Besucherliste
nahm die israelische Firma ARKAL im Ortsteil Crock der Gemeinde Auengrund ein. Begleitet wurden die beiden Politiker
durch den Bürgermeister Rene
Pfötsch. Auf dem 104.000 m²
großen Firmengebäude stellt
das Unternehmen mit derzeitig
über 100 Mitarbeitern jährlich
gut 7,5 Mio Kunststoffteile her.
ARKAL fungiert als Direktzulieferer für die großen bekanntesten Automarken, aber auch
für die Firmen wie „Brose“ in
Coburg.
Der Standort in Crock kam
2013 zur Firmengruppe dazu
und komplettierte damit das
1963 in Israel gegründete Unternehmen. Eine strukturierte
Unternehmenskultur, Erfahrung im Marktsegment und
ein hohes Maß an Weiterentwicklung sind Grundvoraussetzung, um als Direktzulieferer „ Just in Time“ den Ansprüchen der Kunden gerecht zu
werden.
Die Firma ist in den letzten
Jahren wirtschaftlich und personell gewachsen, spürt jedoch
heute ebenso wie die meisten
mittelständischen Unternehmen den derzeitig grassierenden Fachkräftemangel und
sucht deshalb versierte Mitarbeiter und Auszubildende am
Standort Crock.
Familienplanung ankurbeln
Kinderwunschzentren bieten verschiedene Behandlungsmethoden an
Die Südthüringer Rundschau
gratuliert herzlich
Notdienste - Service
(rgz-p/rae). Einige US-Firmen
bezahlen ihren weiblichen Angestellten das Einfrieren und
Lagern ihrer Eizellen. Dieses
sogenannte Social Freezing soll
den Frauen eine ungehinderte
Karriere ermöglichen, bevor sie
Mütter werden.
Aber auch mit Hilfe der
Fruchtbarkeitsmedizin sind die
Chancen auf eine erfolgreiche
Schwangerschaft unter 39 am
besten. Wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, bieten
Kinderwunschzentren verschiedene
Behandlungsmethoden
an, die beispielsweise auf www.
kinderwunsch.de erklärt sind.
Fußgänger,
Vorübergehender
orientalische
Märchenfigur
Meeresstachelhäuter
(Mz.)
babylonischer
Mondgott
Henneberg Klinik Hildburghausen 03685/7730
Klinikum Suhl 03681/35-9
Krankenhaus Meiningen
03693/900
Wasser- und Abwasserverband
Notdienste bei Störungen
und Havariefällen
Stefan Kost vom
2.11.-9.11.2015
Tel.: 03685/403286 od.
0170/9331059
Apothekennotdienste
Sa., 31.10.2015
- Kloster-Apotheke
Schleusingen
- Apotheke am Straufhain
Streufdorf
So., 1.11.2015
- Markt-Apotheke Eisfeld
- Mohren-Apotheke
Römhild
Mo., 2.11.2015
- Schloßpark-Apotheke
Hildburghausen
Di., 3.11.2015
- Adler-Apotheke
Schleusingen
- Linden-Apotheke
Bad Colberg-Heldburg
Mi., 4.11.2015
- Theresen-Apotheke
Hildburghausen
Do., 5.11.2015
- Marktapotheke Themar
- Linden-Apotheke
Brattendorf
Fr., 6.11.2015
- Grabfeld-Apotheke
Jüchsen
- Spangenberg-Apotheke
im MEGA-Center
Schleusingen
- Auenapotheke Eisfeld
Sa., 7.11.2015
- Wald-Apotheke Heubach
- Apotheke am Markt
Hildburghausen
großes
Meerestier
Quadrillefigur
deutsche
Vorsilbe
Strom
Thüringer Energie AG:
Störungs-Nummern
Strom: 0361/73907390
Erdgas: 0800/6861177
Gas
03685/7773755;
0800/6861177
Schwimmhalle
Hildburghausen Werra
Sport und Freizeitbad
Oberes Kleinodsfeld
Tel.: 03685/404333
Märkte
Hildburghausen
jeweils donnerstags
Wochenmarkt ab 8.00 Uhr
franz.,
span.
Fürwort:
du
Naumburger
Domfigur
histor.
Bereich
vieler
Städte
2
seitliche
Körperpartie
zugkräftig
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Fasanenvogel
Fernsehen
(Abk.)
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protzen,
angeben
Futtergefäß
Kfz-Z.
Erlangen
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Landenge von
Malakka
(Indien)
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B A E
HE I MA T QU I Z
RE T I SCH ENA
den
Mund
betreffend
Einwand
großes
Raubtier
UP
NA T E
AUEN
Lösung für das
Kreuzworträtsel
aus der KW 43.
CLEOPATRA
orientalischer
Wollstoff
Luftsportutensil
Tel. 0 36 85 / 4 09 68 51
Handy 01 51 / 14 38 23 87
Schauspieler
4
französische
Zustimmung
verwirrt
Abkochbrühe
6
9
3
4
5
6
7
8
9
10
helles
englisches
Bier
Stillstand im
Verkehr
niederländischer
Pudding
Verhältniswort
1
große
Distanz
2
5
Obere Marktstraße 26
98646 Hildburghausen
und so
weiter
(latein.
Abk.)
1
englisch:
nach,
zu
Lobrede
vollständiges
Bienenvolk
griechische
Unheilsgöttin
Mit der Familienplanung sollten
Paare nicht zu lange warten.
Foto: djd/MSD/Corbis
böse
Geister
Ahrimans
frühe
semit.
Bez. für
Gott