Wer kooperiert, gewinnt

Wer kooperiert, gewinnt
gewinnt
• Die Verantwortung für die gesamte Pastoral/den gemeinsamen Auftrag wird geteilt.
Das entlastet die Einzelnen.
• Verschiedene Berufe und Qualifikationen, unterschiedliche Kompetenzen
und Charismen sind in ihrer Vielfalt ein Reichtum für die Gestaltung der
Pastoral/die Erfüllung des jeweiligen Auftrags.
• Die Entwicklung von neuen Wegen für eine zukunftsfähige Pastoral kann nur
gemeinsam gelingen.
• Ein Team dient als Forum, verschiedene Perspektiven in den Blick zu nehmen,
Fragen und Zweifel zu diskutieren, Prozesse zu reflektieren, Ziele zu vereinbaren.
• Gegenseitige Beratung und kollegiales Feedback helfen, die eigene Arbeit
zu reflektieren und zu verbessern.
• Teamarbeit erfordert Zeit und setzt gleichzeitig Energien bei den Mitgliedern frei,
die der Arbeit zugute kommen.
gewinnt
• Ein gut funktionierendes Team fördert die Berufszufriedenheit, ermöglicht Visionen,
steigert die Qualität der „Arbeit“, strahlt Dynamik (Spirit) aus.
Visionen und Ziele
für die Pastoral
Visionen und Ziele
Teams in der Pastoral orientieren sich
• am Evangelium
• an den Lebenswirklichkeiten der Menschen in ihrem Lebensraum
(z.B. Seelsorgeeinheit, bürgerliche Gemeinde).
• an diözesanen Zielen und Optionen.
Auf dieser Basis entwickeln die Teammitglieder eine gemeinsam getragene Vision für ihre Arbeit,
aus der heraus sie spezifische Ziele und Projekte entwickeln.
Vision und Ziele werden mit Kirchengemeinderäten bzw. Gremien abgestimmt,
angepasst und fortgeschrieben. Sie werden schriftlich festgehalten, breit kommuniziert und
neuen Teammitgliedern vermittelt.
Vision und Ziele werden regelmäßig überprüft und an sich verändernde Situationen angepasst.
Visionen und Ziele
Leitung und Führung
von Teams in der Pastoral
Leitung und Führung
Die Leitung eines Teams trägt Sorge für die gelingende
Zusammenarbeit und für Teamentwicklung.
Teamentwicklung braucht Zeit, die eingeplant wird.
Die Leitung sorgt für die Klärung von Aufgaben und Rollen im Team.
Führung und Leitung wird in einem kooperativen Stil wahrgenommen.
Das bedeutet konkret:
• Sorge für ein Klima offener Kommunikation, um die besten Lösungen zu finden
• Förderung einer Kultur des gegenseitigen Respekts
• Einbinden von Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse
• Ermutigen zu neuen Ideen und Kritik
• Delegieren von Aufgaben, Verantwortung und Entscheidungskompetenz
Leitung und Führung
Rollen und Aufgaben
im Team
Rollen und Aufgaben
Die Mitglieder des Teams bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein.
Kenntnisse aus früheren oder anderen Tätigkeiten sind bereichernd.
Rollen, Aufgaben, Delegationen und Funktionen im Team sind geklärt
und transparent miteinander vereinbart. Sie werden regelmäßig überprüft
und können unter den Teammitgliedern wechseln.
Ein Organigramm mit den Zuständigkeiten ist hilfreich.
Bei aller notwendigen Klärung braucht es auch Flexibilität aller Mitglieder,
so dass gegenseitige Vertretung möglich ist.
Rollen und Aufgaben
Teamkultur
Teamkultur
Das Team richtet sich am Evangelium aus und macht dies für andere sichtbar.
Teams lassen sich durch die Lebenswirklichkeiten der Menschen inspirieren und leiten.
Die Teammitglieder sind nach innen kritisch und solidarisch, nach außen loyal.
Die Mitglieder des Teams kommunizieren auf Augenhöhe und akzeptieren ihre Unterschiedlichkeit.
Konflikte sind Lebenszeichen und bieten Entwicklungschancen, um konstruktiver und vertrauensvoller zusammenarbeiten zu können.
Wer Ideen einbringt, erlebt Wohlwollen und Unterstützung.
Teambesprechungen finden in einem geschützten Rahmen statt
(Informationen werden nur nach Absprache hinausgetragen).
Entscheidungen des Teams werden von den Teammitgliedern nach innen und außen vertreten.
Teamkultur
Teamorganisation
und Arbeitsmethoden
Teamorganisation
Vereinbarungen zu Arbeitsabläufen und Entscheidungen sind verbindlich für alle Teammitglieder.
Konkrete Vereinbarungen zu den Modalitäten der Teamsitzungen sind festgelegt.
• Organisationsabläufe
(Informationsfluss, Wege der Kommunikation, Zusammenarbeit mit Pfarrbüros, etc.)
• Sitzungshäufigkeit
• Erstellen der Tagesordnung
• Dauer und Ablauf der Teamtreffen
• Moderation (wechselnd nach einem bestimmten Modus)
• Protokoll und Ergebnissicherung
• Vereinbarungen und Verbindlichkeit (wer für was und bis wann)
Zeitfenster werden vereinbart für
• theologische und inhaltliche Diskussion anstehender Themen
• Kommunikation im Team
• ein regelmäßiger Klausurtag (mindestens jährlich)
Teamorganisation
Entwicklung /
Weiterentwicklung
Entwicklung
Vereinbarungen und Aufgabenverteilung im Team werden
jährlich überprüft und weiterentwickelt.
Schritte zur Integration neuer Teammitglieder sind abgesprochen.
Teams nutzen regelmäßig eine Beratung von außen
zur Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit.
Ein Wechsel in der Leitung bietet die Chance, die Arbeit im Team weiterzuentwickeln.
Dazu eignet sich eine Teamklausur, die in den ersten drei Monaten nach Stellenantritt möglichst
mit Unterstützung durch eine externe Moderation/Beratung stattfindet.
Entwicklung
Die Rolle des Pastoralteams
im Gesamtgefüge
der Seelsorgeeinheit
Gesamtgefüge
Das Pastoralteam ist Teil des kooperativen Leitungsgefüges
der Kirchengemeinden einer Seelsorgeeinheit.
Es ist geklärt und transparent, welche Aufgaben und Kompetenzen das Team
und seine einzelnen Mitglieder im Rahmen des kooperativen Leitungsgefüges
(KGR, Pastoralausschuss, gemeinsamer Ausschuss, usw.) hat.
Gesamtgefüge
Das Pastoralteam
Pastoralteam
Die für den Dienst in einer Seelsorgeeinheit (Kirchengemeinden und Gemeinden für Katholiken
anderer Muttersprache) bestellten pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das
Pastoralteam. Dazu gehören Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten/innen, Pastorale
Mitarbeiter/innen und Pastoral- und Gemeindeassistenten/innen mit jeweils eigenen Berufsprofilen.
Das Pastoralteam ist eingebunden in den institutionellen Rahmen Kirchengemeinden – Seelsorgeeinheit – Dekanat – Diözese. Es trägt unter der Leitung des Pfarrers gemeinsam mit den gewählten
Kirchengemeinderäten Verantwortung für die Gestaltung der Pastoral in einer Seelsorgeeinheit.
Das Pastoralteam orientiert sich an den Team-Standards. Die Mitglieder haben abgesprochene
eigenständige Arbeitsbereiche im Hinblick auf die Gemeinden in der Seelsorgeeinheit und auf
verschiedene Zielgruppen und Einrichtungen. Sie tragen für ihre Arbeitsbereiche Verantwortung und
planen und gestalten ihre Prozesse selbständig. Sie bringen ihre Kompetenzen in die Arbeit ein.
Im regelmäßigen Dienstgespräch führen sie die verschiedenen Aufgaben und Bereiche zusammen,
beraten und unterstützen sich gegenseitig.
Vor Ort spricht sich das Pastoralteam in regelmäßigen Abständen und in verbindlicher Form mit
den Pfarramtssekretärinnen, den Mesnern/innen, den Kirchenmusiker/innen, den Erzieher/innen
und anderen Angestellten der Gemeinden ab.
Pastoralteam