william shakespeare - re-book Marketing & Kommunikation

Riedel Communications, Halle V, 11.| 12.| 13.| 16.| 17.| 19.| 24.| 26.| 27. September 2015 jeweils 19.30 Uhr
ROMEO
&
JULIA
WILLIAM SHAKESPEARE
GRUssWORTE
ROMEO
&
JULIA
WILLIAM SHAKESPEARE
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebes Publikum,
als ich im Jahr 2012 in völlig
anderem Zusammenhang durch
Wuppertal zog, um ungewohnte
Orte für künstlerische Unternehmungen zu suchen, stand
ich zum ersten Mal in Halle V.
Umgehend war ich fasziniert von
diesem Raum, und ein ehemaliges
Vorarbeiterbüro in einer der
Ecken – welches letztlich doch
nicht Teil der Inszenierung wurde
- verleitete mich spontan zu dem
Ausspruch: „Ah, hier gibt es schon
einen Balkon, hier müssen wir
‚Romeo und Julia‘ spielen“.
Was damals reiner Spaß war,
formte sich Anfang 2014 zur
konkreten Idee. Shakespeares
jugendliche Helden sind „ein Liebespaar, dem seine Sterne feind“,
dessen Geschichte seit über vier
Jahrhunderten die Menschen in
ihren Bann schlägt. Das Stück
bleibt aktuell in seiner Thematik,
dem tragisch scheiternden Versuch, sich über Vorurteile und
soziale Schranken hinwegzusetzen. Ganz gleich, ob sich diese auf
Familien, auf Nationalität, Rasse,
Religion oder politische Gesinnungen beziehen.
Ziel war auch, den sicheren – beziehungsweise den in der heutigen
Zeit leider gar nicht mehr so
sicheren – Hafen des städtischen
Theaters zu verlassen und ein
Projekt zu schaffen, das nicht nur
verschiedene Künstler und Künste,
sondern auch Institutionen,
Firmen und Bürger Wuppertals
und der Region vernetzt. Der so
reichen, vielseitigen und lebendigen Kulturlandschaft Wuppertals
– die schon lange ihren Beitrag
dazu leistet, dass diese Stadt viel
lebens- und liebenswerter ist, als
manche meinen – versuchen wir
eine weitere Farbe hinzuzufügen.
Großartig, wie viele offene Türen
und Arme sich hierfür fanden.
Ich danke von Herzen allen, die
uns künstlerisch, organisatorisch,
finanziell, logistisch, technisch
oder mit Rat und Ermutigung
unterstützt haben und freue mich
nun mit Ihnen auf ein hoffentlich
spannendes Ergebnis dieser
abenteuerlichen Reise.
Verehrtes Publikum,
zuweilen ergänzen sich Ideen und
Initiativen so, dass man sie einfach
in die Tat umsetzen muss.
Die Produktion „Romeo und Julia“
ist so eine glückliche Konstellation.
Die Idee des Regisseurs Robert
Sturm, die Kunst Tony Craggs,
die Räume der Firma Riedel und
das Know-how der Wuppertaler
Bühnen sind so eine kreative
Verbindung, an deren Ende unsere
Produktion „Romeo und Julia“
steht.
Aber wie so oft in der Kultur
braucht es zur Realisierung
zusätzliche Mittel. Unsere Suche
nach Unterstützern war erfolgreich. Besonders mit Hilfe des
Ministeriums für Familie, Kinder,
Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der
Dr. Werner Jackstädt Stiftung,
aber auch mit vielen anderen
Institutionen und Unternehmen
konnte das Projekt „auf die Bühne“
gebracht werden. All denen und
auch Ihnen, dem Publikum, ein
herzliches Dankeschön.
Willkommen zu den Vorstellungen!
ENNO SCHAARWÄCHTER
Geschäftsführer der Wuppertaler
Bühnen und Sinfonieorchester
GmbH
ROBERT STURM
Regisseur
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Die Besetzung
das team
FÜRST ESCALUS Herrscher von Verona
Stephan Ullrich
Übersetzung:
Frank-Patrick Steckel
CAPULET
Jost Grix
Regie
Robert Sturm
LADY CAPULET
Julia Wolff
Raum
Tony Cragg
MONTAGUE
Jörg Reimers
Bewegung
Jean Laurent Sasportes
LADY MONTAGUE, Violine, Viola
Gunda Gottschalk
Musik
Wolfgang Schmidtke
Matthias Burkert
GRAF PARIS verwandt mit Fürst Escalus
Maximilian Strestik
JULIA Tochter der Capulets
Luise Kinner
ROMEO Sohn der Montagues
Bernhard Glose
Musikalische Einstudierung
Werner Dickel
Kostüme
Julia Warndorf
TYBALT Julias Vetter
Moritz Heidelbach
Video
Ralf Silberkuhl / 6tant
Sven Petersen, Marie Pannen /
evs interactive
MERCUTIO Romeos Freund, verwandt mit Fürst Escalus
Andreas Potulski
Dramaturgische Beratung
Susanne Abbrederis
BENVOLIO Romeos Freund und Vetter
Konstantin Shklyar
Regieassistenz, Inspizienz
Gesa Linnéa Hocke
AMME Julias
Ingeborg Wolff
Technische Gesamtleitung
Manni Vogel
LORENZ ein Franziskanermönch
Hans Richter
Bühnenmeister
Wolfgang Heidler
SIE
Helena Pikon
Morena Nascimento
Lichtkonzept
Fredy Deisenroth
ER
Matthias Burkert
Livemusik:
das Schönberg-Ensemble der Hochschule für Musik und Tanz
Köln, Standort Wuppertal:
Victor Chaves Percussion, Karla Domínguez Blockflöte,
Gaitano Dsharaschneli Violine, David Geer Cello,
Daniel Rheinbay Percussion, Liza Solovey Laute, Mandoline,
Felix Stachelhaus Percussion, Franz-Josef Staudinger Percussion, Marina Eichberg Viola
Für ihre Unterstützung danken wir Dietrich Rauschtenberger
und Uwe Fischer-Rosier.
Beleuchtung
Sarah Gante
Rente Berger
Logistik, Organisation
Markus Riedel
Praktikanten
Kolja Birkenbach
Alexander Sturm
Besonderer Dank gilt der
Geschäftsführung sowie den
Mitarbei­terinnen und Mitarbeitern
der Wuppertaler Bühnen und von
Riedel­Communications,­dem Team
um Tony Cragg sowie Karolina
Becker und Antje Lieser.
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Romeo & Julia
Julia Forever
Die Mauern in der Via Cappello 23
tragen eine Last, für die sie nicht
gemacht sind. Sie sind übersät mit
Wünschen, Namen, Zeichnungen
und Kritzeleien. Enrico e Giorgia,
Ruth und Hermann, Bette e Luca,
Roby and Kathy. Immer dasselbe. ­
Zwei Namen, ein Herz. Große
Herzen, kleine Herzen, protzige,
blutende und schüchterne Herzen.
Herzen mit und ohne Pfeil. Der
Platz auf den verwitterten Mauern
der Toreinfahrt zum Palazzo Capuleti reicht nicht aus. Die Herzen,
Namen und Versprechen aus vielen
Jahren und Jahrzehnten liegen
in dichten Schichten übereinander, zerfließen zu einer einzigen
unlesbaren Liebeserklärung. Mit
roter Farbe und großen Buchstaben hat jemand diesen unendlichen
Liebestext überschmiert: EXTASIE.
Fett steht es über den ungezählten
Liebesschwüren und ist fast so
etwas wie ein Titel für jene große
Aufführung, die es vor vielen hundert Jahren in einer einzigen Nacht
auf dem schmalen Steinbalkon im
Innenhof des Palazzo Capuleti für
ein paar Stunden gegeben haben
muss.
Was damals mit klopfenden
Herzen auf dem Balkon geflüstert
wurde, ist heute auf einer schlichten Steintafel an der Hauswand
nachzulesen. „But soft? What light
through yonder window breaks? It
is the east and Julia is the sun…“ –
„Doch still, was schimmert durch
das Fenster dort? Es ist der Osten
und Julia die Sonne!”, schwärmte
der verliebte Romeo vor beinahe
siebenhundert Jahren, als er Julia
auf dem schmalen Balkon zum
ersten Mal auf ihn warten sah.
Der Andenkenstand im Innenhof ist gut sortiert. Der Palazzo
Capuleti ist eine Pilgerstätte, eine
Liebespilgerstätte für Tausende
von Liebesmüden und Liebessuchenden aus aller Welt. Julia ist
ihre Schutzheilige. Zwischen dem
Andenkenstand und der Schrifttafel steht sie etwas verloren, steif
und traurig auf einem Sockel. Mit
leerem Blick starrt sie auf eine
Stelle unter dem Balkon, an der
Romeo in jener legendären Nacht
gestanden haben mag, nachdem
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er unter Lebensgefahr über die
Gartenmauer in den dunklen Hof
geklettert ist. Kaum jemand, der
den Innenhof heute durch die offene Toreinfahrt betritt, verlässt ihn
wieder, ohne Julias linke Brust und
ihren linken Arm berührt zu haben.
Das bringt Liebesglück.
Mit der Hand auf der Brust lassen
sich fröhliche und verlegene
Besucher mit der Liebesbringerin fotografieren. Jeder darf, was
eigentlich nur Romeo durfte. Das
ist eine Gaudi, ein Liebesglück in
Miniaturformat, ein Unterpfand wie
all die hier feilgebotenen Aschenbecher, Unterteller, Pralinen und
Kugelschreiber. Profane Reliquien
einer unechten Heiligen.
Aber Julias Platz ist nicht im Himmel, sondern auf den Brettern des
Theaters. Und zur Legende wurde
sie nicht durch einen kirchlichen
Erlass, sondern durch einen Dichter. Allerdings hat William Shakespeare diese Geschichte einer
großen Liebe nicht erfunden.
Matteo Bandello und Luigi da Porto,
zwei Autoren der italienischen
Renaissance, haben sie bereits im
frühen 16. Jahrhundert erzählt. Ob
die beiden jedoch an eine wirkliche
Liebesgeschichte im Verona des
14. Jahrhunderts gedacht, ob sie
sogar den schmalen Steinbalkon in
der Via Cappello vor Augen hatten,
auf dem Romeo Montecchi und
Julia Cappelletti sich ewige Liebe
schworen, ist heute nicht mehr zu
sagen. Sicher ist einzig, dass die
Familien Montecchi und Cappelletti
im Jahr 1303, in dem die Tragödie
sich ereignet haben soll, in Verona
lebten und von Herzen miteinander
verfeindet waren. Da Porto berichtet, wie Romeo, ein „junger, schlanker und aufgeräumter“ Mann,
eines Abends auf einem Fest der
Familie Cappelletti erschienen und
in die Seele der einzigen Tochter
des Hausherrn so tief eingedrungen sein soll, dass „sie fortan nicht
mehr ihr eigen war“. „Alsobald“
erzählt er, „glühten die beiden
Geliebten in gleichen Flammen“
und konnten nicht mehr anders,
als sich an allen Orten, „mit Augen
zu weiden“. Doch das Schicksal,
das, wie der Renaissanceautor versichert, „jeglicher irdischen Freude
abhold ist“, zerstört die Liebe.
Außer der Augenweide, einem
zärtlichen, nächtlichen Gespräch
auf dem Balkon und einer kurzen
Hochzeitsnacht haben die Liebenden von der Liebe nichts gehabt.
Romeo tötet im Kampf Julias Vetter
Tybalt und wird aus der Stadt
verbannt. Julia soll mit einem
Herrn der Veroneser Gesellschaft
verheiratet werden, sucht sich aber
dem Lauf der Dinge durch ein Gift
zu entziehen, das den Tod für kurze
Zeit todesecht vortäuscht. Sie will
in der Familiengruft beigesetzt
werden, dann fliehen und Romeo
in die Verbannung folgen. Doch
natürlich kommt der Brief, in dem
sie Romeo diesen Plan entdeckt,
nicht an. Und natürlich hört Romeo
von Julias Tod, steigt verzweifelt in
ihre Gruft, vergiftet sich (wirklich!)
und stirbt. Julia erwacht, erkennt
„in einem Meer von Zähren und
bleicher als Asche“ die ausweglose Lage, „lässt noch einmal ihr
unendliches Leid, den Verlust des
Geliebten, durch die Seele ziehen
und beschließt, nicht mehr zu
leben; sie hält den Atem an sich,
solange sie kann, und stößt ihn
dann in einem Schrei sterbend von
sich und fällt auf den toten Leib des
Geliebten nieder“.
Fast alles geht schief in dieser
Geschichte. Die Familien sind
verfeindet, ein Vetter wird erschlagen, ein Brief kommt nicht an,
Julia erwacht um ein Weniges zu
spät. Die große Liebe stolpert über
die kleinen Zufälle, den Blödsinn
des Lebens. Julias Geschichte ist
genauso idiotisch wie wirkliche
Liebesgeschichten, die selten so
hochherzig und rein verlaufen,
dass ihnen nicht ein Briefträger,
der Kleingeist oder der Familienzwang ein Bein stellen könnten.
Aber anders als in Julias Heiligenlegende stirbt die Liebe im wirklichen Leben meist vor den Liebenden. So bleibt ihnen genügend Zeit,
wieder von der unvergänglichen,
der großen, wahren und einzigen
Liebe zu träumen. Von einer Liebe
ohne Leben. Doch diese Liebe gibt
es nur in den Erzählungen, Märchen und Dramen.
Iris Radisch (gekürzt)
(aus: Merian 44, 1991)
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Matthias Burkert
wurde 1953 in Duisburg geboren
und machte sein Abitur in Wuppertal. Das Musikstudium mit
dem Hauptfach Klavier an der
Hochschule für M
­ usik und Tanz
Köln Standort Wuppertal schloss
er bei Harald Bojé, einem Weggefährten Karl Heinz Stockhausens,
mit dem Staatsexamen ab. Mit
Bojé ver­band ihn die Leidenschaft
für Neue Musik, für Improvisation
und für völlig neue Ansätze in der
Klavierpädagogik. Trompete und
Gesang waren seine Nebenfächer.
1978 nahm er das Angebot eines
Lehrauftrages für Klavierdidaktik
seiner Hochschule an. Von 1976
bis 2001 war er Musikalischer
Leiter des Theaters für Kinder und
Jugendliche in Wuppertal. 1979
engagierte ihn Pina Bausch an
ihr Tanztheater. In der intensiven
Zusammenarbeit mit ihr prägte
Burkert über drei Jahrzehnte
entscheidend den musikalischen
Auftritt des Tanztheaters, seit
1995 zusammen mit Andreas
Eisenschneider. Er wirkt auch auf
der Bühne in Stücken mit, musiziert dort nicht nur am Klavier.
Gemeinsam mit Eisenschneider
hatte er in Wim Wenders’ Film
„Pina“ die musikalische Leitung.
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Tony Cragg
wurde 1949 in Liverpool geboren.
Studium am Gloucestershire College of Art and Design, Wimbledon
School of Art, ab 1973 am Royal
College of Art in London. Anregungen aus Minimalismus und
LandArt prägten seine künstlerischen Anfänge. Er begann mit
Fundobjekten zu arbeiten, bevor
er traditionelle Materialien wie
Stein, Eisen und Bronze für sich
entdeckte. 1976 führte ihn ein
Lehrauftrag an die Ecole des
Beaux-Arts in Metz. Im Jahr darauf zog er nach Wuppertal, dem
Wohnort seiner ersten Frau, wo er
bis heute lebt und arbeitet. 1978
nahm er seine Lehrtätigkeit an der
Kunstakademie Düsseldorf auf,
seit 1988 als Professor, bis er 2001
auf einen Lehrstuhl für Bildhauerei an der Akademie der Künste
in Berlin wechselte. 2006 kehrte
er als Prorektor an die Kunstakademie Düsseldorf zurück und war
von 2009 bis 2013 deren Rektor. In
einer nahezu unüberschaubaren
Vielzahl von Ausstellungen präsentiert Tony Cragg seit 1977 sein
Werk in renommierten Museen
weltweit. Mehrmals war er auf
der Biennale von Venedig und der
documenta in Kassel sowie auf
den Biennalen von São Paulo und
Sydney vertreten. 1988 wurde ihm
der Turner Prize verliehen, 2003
wurder er zum Commander of the
British Empire ernannt. Zu den
bedeutendsten Bildhauern der
Gegenwart zählend, nahm er 2007
den Praemium Imperiale, den
Weltkulturpreis des japanischen
Kaiserhauses, entgegen. Seit
2014 ist er Ehrenbürger der Stadt
Wuppertal.
Werner Dickel
war langjähriges Mitglied des
Ensemble Modern, einem der
weltweit profiliertesten Ensembles für Neue Musik sowie des
Chamber Orchestra of Europe.
Seine Ausbildung absolvierte er
bei Rainer Moog in Köln, bei NobukoImai in Utrecht und Sandor Végh
am Mozarteum in Salzburg. Dort
war er auch Mitglied der Camerata
Academica unter der Leitung von
Sandor Végh. Seit 1995 hat er eine
Professur für Viola und Streicherkammermusik an der Wuppertaler
Abteilung der Musikhochschule
Köln inne und ist überdies freiberuflich als Kammermusiker und
Dirigent tätig, wobei sein Interesse
in gleichem Maße der neuen wie
auch der traditionellen Musik gilt.
Seit 1999 ist er künstlerischer
Leiter der Kammermusikreihe
„Musik auf dem Cronenberg“.
Bernhard Glose
wurde 1982 in Herdecke geboren.
Studium von 2004 bis 2008 an der
Folkwang Hochschule Essen.
Engagements bei den Städtischen
Bühnen Münster (2008 bis 2012),
außerdem Schauspielhaus
Bochum (2007) und Wuppertaler Bühnen (2007). Er wirkte in
verschiedensten Theaterproduktionen mit, aber auch bei Film- und
Fernsehproduktionen. Er erhielt
den „Preis als bester Schauspieler
der Gesellschaft der Musik- und
Theaterfreunde Münster und des
Münsterlandes e. V.“ (2012), wurde
nominiert für den „Faustpreis“
(2012) mit der „Odyssee in einer
Stunde“ (Bruno Stori, Regie: Katrin
Herchenröther) und erhielt den
Ensemble-und Publikumspreis
beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielschulen in
Salzburg, für „Die Kleinbürgerhochzeit“ (Regie:
W.D. Sprenger, 2007).
Gunda Gottschalk
ist europaweit auf Festivals für
zeitgenössische und improvisierte
Musik vertreten (Violine/Viola) und
gastierte auf Avantgarde Festivals
in den USA, Kanada, der Mongolei,
Russland, etc. Gunda Gottschalk
spielt improvisierte und zeitgenössische Musik und bringt ihre
Klangarbeit in Verbindung mit
Tanz, Theater, Film, Komposition,
Bildender Kunst und Literatur. In
Wuppertal und NRW belebt sie
die Szene durch freie Projekte,
mit Partita Radicale, dem WIOOrchester und der Reihe soundtrips NRW. Sie ist außerdem im
Vor­stand der Peter Kowald
Gesellschaft tätig, organisiert
Festivals, betreut das Projekt
Artist in Residenz und ist verantwortlich für die Programmgestaltung.
Jost Grix
wurde 1966 in Kassel geboren
und studierte zunächst Kunst und
Sport an der GHK Kassel, bevor er
seine Schauspielausbildung an der
Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg begann.
Von 1993 bis 2000 war er unter den
Intendanten Volker Canaris und
Anna Badora fest am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert. Hier
arbeitete er u. a. mit Sönke Wortmann, Dimiter Gotscheff, Karin
Beier, Dietrich Hilsdorf, Nicolas
Stemann und Patrick Schlösser.
Weitere Stationen waren das
Schauspielhaus Bochum, das
Thea­ter Bremen, das Schauspiel
Köln u. a. Seit 2010 arbeitet er
an der Folkwang Universität der
Künste Essen als Rollenlehrer.
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„Romeo & Julia ist ein besonders relevantes Stück für die heutige Zeit.
Es ist reine Psychologie – wie Menschen zu Freunden und Feinden werden, wie sie Liebe und Hass ausleben und wie sehr das alles auf einer
irrationalen Basis stattfindet.“
Tony Cragg (Raum)
Moritz Heidelbach wurde 1987 in Köln geboren.
Seit 2008 ist er Regieassistent
bei diversen Film- und Fernsehproduktionen (u. a. Tatort). Von
2010 bis 2014 studierte er an der
Schule des Theaters im Theater
der Keller in Köln, währenddessen
Engagements an den Wuppertaler
Bühnen, dem Comedia Theater
und am Theater der Keller. Die
Inszenierung von „Waisen“(Dennis
Kelly, Regie: Sandra Reitmayer)
am Theater der Keller, wurde mit
dem Kölner Theaterpreis 2013
ausgezeichnet, hier spielt er die
Rolle des „Liam“. Zuletzt spielte
er am Staatstheater Saarbrücken. Außerdem spielte er diverse
Rollen in Kino- und Fernsehfilmen
u. a. Suite Française (intern. Kinofilm und im Tatort (Köln/Münster).
Als Sprecher ist er u. a. für WDR
und Deutschlandfunk tätig.
12
Luise Kinner
wurde 1985 in Kiel geboren. Sie
sang mit 14 Jahren ihre erste
Solopartie in der Oper „Eduard auf
dem Seil“ (Regie: Katja Czellnik)
am Theater Kiel. Es folgten Gast­
engagements in Zusammenarbeit
mit Schauspiel- und Opernregis­
seuren wie Daniel Karasek,
Kirsten Harms, Friderike Vielstich
und Friederike Karig. Nach dem
Abitur studierte sie zunächst Gesang am Musikinstitut in Halle und
schloss letztlich 2015 ihr Schauspielstudium an der Folkwang
Universität der Künste in Bochum
ab. In dieser Zeit spielte sie u. a.
am Schauspielhaus Bochum,
am Theater Oberhausen und am
AL-Kasaba Theatre in Ramallah.
Ab der Spielzeit 2015/2016 ist
sie festes Ensemblemitglied am
Münchner Volkstheater.
Morena Nascimento
wurde 1980 in Belo Horizonte
(Brasilien) geboren. Sie studierte
Tanz an der Campinas State University bei Eusébio Lobo, Graziela
Rodrigues, Márcio Aurélio; gleichzeitig Tanzprojekte mit verschiedenen Choreographen wie Holly
Cavrell, Lara Pinheiro, Jorge
Garcia. Sie war Tänzerin und
Choreographin der Tanzgruppe
„Primeiro Ato“ (Belo Horizonte).
2005 wurde sie mit den Preisen
SESC-SATED/MG (beste Tänzer/
in) and APCA/SP (beste Tänzerin
und Choreographie) ausgezeichnet. Im selben Jahr begann sie ihr
Studium an der Folkwang Hochschule in Essen, wo sie auch bei
Dominique Mercy, Lutz Förster
und Anne Marie Benati studierte.
Sie wirkte u. a. in „Das Frühlingsopfer“ (2007, choreographiert von
Pina Bausch) mit und war von
2008 bis 2010 festes Ensemblemitglied im Tanztheater Wuppertal
Pina Bausch. Sie lebt in São Paulo,
ist aber regelmäßig Gast am Tanztheater Wuppertal.
Helena Pikon
wurde 1956 in Suresnes (Frankreich) geboren. Zu tanzen begann
sie 1975 mit Jaques Patarozzi in
der Compagnie „La Main“. Bereits
1977 folgte ihr erster Auftritt am
Wuppertaler Tanztheater in dem
Stück „Renate wandert aus“. Später kreierte sie mit Pina Bausch
Rollen für die Stücke „Walzer“,
„Nelken“, „Auf dem Gebirge hat
man ein Geschrei gehört“, „Two
Cigarettes in the Dark“, „Viktor“,
„Ahnen“, „Das Stück mit dem
Schiff“, „Ein Trauerspiel“, „Nur
Du“, „Der Fensterputzer“, „Wiesenland“, „Água“, „Für die Kinder
von gestern, heute und morgen“,
„Ten Chi“, „Vollmond“ und „Sweet
Mambo“. Zu sehen war sie auch
in Pina Bauschs Film „Die Klage
der Kaiserin“ (1990) sowie in Wim
Wenders‘ Film „Pina“ (2011).
Andreas Potulski
wurde 1980 in Berlin geboren. Von
2004 bis 2008 studierte er Darstellende Kunst an der Folkwang
Hochschule, Studiengang Schauspiel in Bochum. Er spielte in verschiedenen Filmen und Fernsehproduktionen mit, u. a. im Spielfilm
„Vergiss mein Ich“, im Fernsehfilm
„Für kein Geld der Welt“, im „Tatort Münster“ oder in den Serien
„Die Chefin“ und „Wilsberg“. Er
hatte Engagements am Schauspielhaus Bochum, am Theater an
der Ruhr und dem Schauspielhaus
Köln. Zudem arbeitet er als Sprecher für den WDR, Deutschlandradio, diverse Hörspiele und als
Synchronsprecher für Film und
Fernsehen. Er ist auch als Journalist und Schriftsteller tätig.
Jörg Reimers
stammt aus Norddeutschland.
Er besuchte in den 70er Jahren
die Schauspielschule in Hamburg
und begann seine Laufbahn 1979
in Ingolstadt am Stadttheater.
Weitere Engagements führten
ihn nach Moers und Wuppertal.
Hier gehörte er von 1988 bis 2001
zum Ensemble der Wuppertaler
Bühnen. Gastverträge führten
ihn nach Leipzig, Magdeburg und
an die Düsseldorfer Rheinoper.
Seit 2001 arbeitet er frei, auch für
Film und Fernsehen, u. a. spielte
er im Spielfilm „Der Krieger und
die Kaiserin“ von Tom Tykwer und
im Tatort „Herrenabend“. Für die
Theatergastspiele Kempf geht
er regelmäßig auf Tournee. Von
2010 bis 2014 stand er bei den
Bad Hersfelder Festspielen auf
der Bühne der Stiftsruine. Jörg
Reimers lebt in Wuppertal.
13
Hans Richter
wurde 1943 in Karlsruhe geboren, ist in Wien aufgewachsen
und italienischer Staatsbürger.
Er war Wiener Sängerknabe
und ging nach dem Abitur auf
die Schauspielschule Krauss in
Wien. Es folgten Engagements
an Wiener Experimentierbühnen.
1967/68 spielte er im Theater in
der Josefstadt, 1968 bis 1972 am
Landestheater Bregenz und bei
den Bregenzer Festspielen. Von
1972 bis 2008 war er am Schauspielhaus Wuppertal, wo er in über
200 Rollen zu sehen war. Er hatte
Gastverträge am Schauspielhaus Düsseldorf, Schauspielhaus
Kassel und am Schauspiel Essen.
1987 bis 2001 war er bei über 25
Inszenierungen Regisseur und
Oberspielleiter im privaten TIC
Theater in Cronenberg - Wuppertal. Im Fernsehen sah man ihn
u. a. in verschiedenen Serien wie
„Balko“, „Die Komissarin“, „Die
Wache“ und „Sterne des Südens“.
Bis heute gastiert Hans Richter
bei den Wuppertaler Bühnen und
wird auch von anderen Theatern
engagiert.
14
Jean Laurent Sasportes
wurde in Casablanca geboren und
studierte Mathematik, Physik und
Philosophie in Aix-en-Provence
und Marseille sowie Tanz u. a. bei
Peter Goss in Paris. Von 1979 bis
1996 war er Mitglied des Tanztheaters Wuppertal, dem er seither immer noch als Gast für zahlreiche
Stücke verbunden ist. Seit 1996 ist
er als Tänzer, Choreograph und
Schauspieler selbstständig tätig.
Mit dem Musiker Peter Kowald
entstanden verschiedene Stücke.
Außerdem arbeitet er mit Künstlern aus den Bereichen Musik,
Tanz und Improvisation wie Hans
Reichel, Gunda Gottschalk, Peter
Jacquemyn, Joëlle Léandre, Günter Baby Sommer, Paul Hubweber
und Tetsu Saitoh, mit dem er regelmäßig auch durch Japan tourt.
Eine Gastprofessur führte ihn von
2005 bis 2012 immer wieder nach
Tokyo. In Wuppertal leitet er seit
2005 die Tanzreihe „Iconoclaste“
im Café ADA und seit 2007 das
Café ADA Tanztheater Ensemble.
2013 wurde sein Stück „Looking
for Kenji“ in Tokyo gezeigt. Im
Film ist er u. a. zu sehen in Pedro
Almodóvars „Hable con ella“, Pina
Bauschs „Die Klage der Kaiserin“,
in der NHK-Fernsehproduktion
„Mari Natsuki in Wuppertal“ sowie
in Wim Wenders‘ „Pina“.
Wolfgang Schmidtke
wurde 1956 geboren. Er spielt
Saxophon und Bassklarinette und
ist auch als Komponist und Arrangeur sehr bekannt. Er studierte
zunächst Musikwissenschaft in
Münster, später Musik im Hauptfach Saxophon an der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal.
Seit den 80er Jahren ist er in
verschiedenen Bereichen zeitgenössischer Musik tätig, zeichnet
verantwortlich für Konzerte, Tourneen und CD-Produktionen u. a.
mit Ginger Baker, Peter Kowald,
Karlheinz Stockhausen, Peter
Brötzmann, John Lindbergh, Bobby McFerrin und mit sinfonischen
Orchestern. Als Komponist und
Arrangeur begleitete er zahlreiche
Produktionen für den WDR, u. a.
mit dem Auryn Quartett, Lisa Bassenge, Hans Reichel und mit der
WDR Big Band.. Schmidtke gründete die Jazz-Fusion-Band „Das
Pferd“ und 1998 das „Wolfgang
Schmidtke Orchestra“. Von 2010
bis 2014 war er Leiter der Schauspielmusik bei den Bad Hersfelder
Festspielen. Er ist künstlerischer
Leiter der Konzertreihe „Nachtfoyer der Wuppertaler Bühnen“. Als
Kurator und musikalischer Berater
begleitet er seit 2003 die Pina
Bausch-Tanzfestivals. Schmidtke
ist Co-Leiter des Jazzpool NRW.
Konstantin Shklyar
wurde 1988 in Russland geboren.
Er studierte zunächst Vergleich­
ende Literaturwissenschaft in
Innsbruck und dann Schauspiel
am Max Reinhardt Seminar in
Wien. Während der Ausbildung
erhielt er erste Rollen in diversen
Theaterproduktionen und Kurzfilmen, u. a. am Theater der Jugend
und am Theater in der Josefstadt.
Seinen Abschluss machte er 2013
mit der Diplominszenierung
„Laby­r inth“. Erste Filmrolle in
„Liebemacht“ (Regie: Dieter Berner, 2013). In der Spielzeit 2013/14
hatte er Gastengagements am
Stadttheater Konstanz und an
der Schaubühne Berlin. In der
Spielzeit 2014/15 war er festes
Ensemblemitglied am Schauspiel
Wuppertal.
Maximilian Strestik
wurde 1980 in Essen geboren. Er
absolvierte seine Schauspielausbildung in Bochum. Erste Gastengagements hatte er in Bielefeld,
Wuppertal und Bochum. Von 2008
bis 2010 war er Ensemblemitglied
des Bochumer Schauspielhauses
und bis 2012 an den Städtischen
Bühnen Münster. Zur Zeit ist
Maximilian Strestik hauptsächlich in der freien Theaterszene
beschäftigt. Neben kleinen Filmund Fernsehauftritten spielt er
vor allem am Rottstr 5 Theater in
seiner Wahlheimatstadt Bochum.
Robert Sturm
wurde 1965 als Sohn eines Schauspielerehepaares geboren. Ab
1990 studiert er in Köln Theater-,
Film- und Fernsehwissenschaft,
Philosophie und Internationale
Politik. Noch vor seinem Abschluss
wandert er in die Praxis ab und
arbeitet in Budapest und Szolnok
als Regieassistent und Dramaturg. Dort folgen bald erste eigene
Inszenierungen. Nach der Begegnung mit Pina Bausch in Ungarn
während der Recherchereise des
Tanztheaters zu „Wiesenland“
1999 wurde er 2000 ihr Künstlerischer Assistent und Probenleiter.
Nach ihrem Tod 2009 übernahm
Robert Sturm bis zum Frühjahr
2013 gemeinsam mit Dominique
Mercy die Künstlerische Leitung
des Tanztheaters Wuppertal gemeinsam mit Mercy war er
auch Künstlerische Berater bei
Wim Wenders´ Film „Pina“ - und
übernahm im November 2012 mit
Ulli Stepan die Co-Leitung von
„PINA40 – 40 Jahre Tanztheater
Wuppertal Pina Bausch“. Am
Tanztheater ist er weiterhin als
Leiter der Künstlerischen Administration und als Probenleiter
beschäftigt.
15
Stephan Ullrich
wurde 1960 in Solingen geboren.
Nach seiner Ausbildung an der
Neuen Münchner Schauspielschule spielte er in Moers, Bochum,
Düsseldorf, Aachen und Essen.
Am Schauspielhaus Bochum war
er von 1986 bis 1996 engagiert.
Er arbeitete mit vielen bekannten Regisseuren und übernahm
verschiedene Fernsehrollen, u. a.
in „Samt und Seide“, „Amerika“
(ZDF) und „Forsthaus Falkenau“
(ZDF). Er tritt auch als Rezitator
auf, unter anderem mit „Auf der
Suche nach der verlorenen Zeit“
von Marcel Proust, „Der Zauberberg“ von Thomas Mann und mit
„Der Mann ohne Eigenschaften“
von Robert Musil. An der Oper
Wuppertal war er 2013 zu sehen in
„Glückliche Reise“ und „Bluthochzeit“. 2014/15 spielte er in „Kunst“
von Yasmina Reza und „OREST“
nach Sophokles, Aischylos und
Euripides am Prinz Regent Theater Bochum, sowie in „Endstation
Sehnsucht“ und „Doktor Faustus“
am Theater Osnabrück.
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Julia Warndorf
wurde 1978 in Düren geboren und
machte 2003 ihren Abschluss als
Herrenschneiderin an der Oper
in Bonn. Bis sie sich 2008 in die
Selbstständigkeit aufmachte,
sammelte sie Erfahrungen beim
Theater an der Ruhr, der Oper
Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Schnitttechnikerin. Julia
Warndorf arbeitet als freie Schneiderin und Kostümassistentin für
Theater-und Musicalproduktionen, des Weiteren als Dozentin für
Kostümbild. Ihre Motivation ist es
dabei Kindern und Jugendlichen
die Welt des Kostüms in Workshops und Kursen anschaulich
und begreifbar zu machen.
Ingeborg Wolff
wurde im westfälischen Oelde
geboren und wuchs in Düsseldorf
auf. Schauspielausbildung von
1963 bis 1965. Es folgten erste
Engagements in Bremen und
Dinslaken; Gastverträge u. a. in
München, Düsseldorf und BadenBaden. Von 1972 bis 79 arbeitete
sie am Staatstheater Wiesbaden
und ging 1979 erstmalig an die
Wuppertaler Bühnen. Zwei Jahre
später wechselte Ingeborg Wolff
in die Freie Theaterszene zum
Mobilen Rhein-Main-Theater nach
Frankfurt/M. Sie bereiste mit einem Projekt zum Thema Arbeitslosigkeit – einer Auftragsproduktion des DGB – die Bundesrepublik,
um dann als Ergebnis dieser
politischen Theaterarbeit bei den
gewerkschaftlich angebundenen
Ruhrfestspielen Recklinghausen
für zehn Jahre als Schauspielerin
und Regisseurin zu arbeiten. Gastverträge am Schauspiel Essen und
Münster folgten. Holk Freytag holte sie 1992 ins Ensemble der Wuppertaler Bühnen, dem sie über
anderthalb Jahrzehnte angehörte.
Mit der Titelpartie in Brechts
„Mutter Courage“ verabschiedete sich das Ehrenmitglied der
Wuppertaler Bühnen im Herbst
2008 in den Ruhestand. Seitdem
arbeitet sie als freie Schauspielerin und Regisseurin, schreibt Texte
für ihre Kabarettprogramme und
Chanson-Abende und unterrichtete an der Folkwang-Hochschule
als Dozentin im Fach Schauspiel.
Julia Wolff
wurde in München geboren. 1991
machte sie ihr Schauspieldiplom
an der Folkwang-Hochschule
Essen. Erste Engagements
führten sie nach Recklinghausen, Essen, Bochum, Bremen,
Hamburg, Gießen, Oldenburg und
Erfurt. Von 1997 bis 1999 spielte sie am Schauspielhaus Graz,
danach bis 2002 am Deutschen
Theater Göttingen und bis 2004
am Theater Freiburg. Von 2004 bis
2014 war sie Ensemblemitglied
am Schauspiel der Wuppertaler
Bühnen, seit der Spielzeit 2014/15
ist sie in verschiedenen Stücken
am Schauspielhaus Bochum, z. B.
in „Drei Männer im Schnee“ und
„Delikatessen“ zu sehen. Sie spielte auch in zahlreichen Fernseh-,
Film- und Rundfunkproduktionen
mit, wie „Sie und Er“ (ARD 1991),
„Nicht von schlechten Eltern“ (ZDF
1993), „Bärenbude“ (WDR 2013)
und „Letzte Ausfahrt Sauerland“
(ARD 2014). 2013 erhielt sie einen
Lehrauftrag für Rollenunterricht
an der Folkwang-Universität der
Künste.
von links nach rechts: Victor Chaves Percussion, Marina Eichberg Viola
Liza Solovey Laute, Mandoline, Gaitano Dsharaschneli Violine
David Geer Cello, Karla Domínguez Blockflöte
Franz-Josef Staudinger Percussion, Felix Stachelhaus Percussion
Daniel Rheinbay Percussion
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Wieder die Amme … noch einmal die Amme … wie schön …wie aufregend; nach 1979 in der Inszenierung von Horst Siede ….. nach 2001 unter
der Regie von Johannes Claus und jetzt - 2015 - noch einmal auf die
Suche zu gehen mit Robert Sturm und einem Ensemble, das sich nur für
diese Produktion zusammengefunden hat: freie Szene mischt sich mit
Stadttheater …
Musiker, Tänzer und Schauspieler erarbeiten gemeinsam an einem
ungewöhnlichen, wunderbaren Spielort … in einem ungewöhnlichen
Bühnenbild einen Klassiker, der nie aufgehört hat, zu berühren … das
ist es, was mich nicht aufhören lässt, das Theater zu lieben und immer
wieder neue Wege zu gehen.
Ingeborg Wolff („Amme“)
ort & zeit
Partner
Riedel Communications
Halle V
Uellendahler Str. 353
42109 Wuppertal
Eine Produktion der Wuppertaler Bühnen
und Sinfonieorchester GmbH in Partnerschaft mit RIEDEL Communications GmbH
& Co. KG
11.| 12.| 13.| 16.| 17.| 19.| 24.| 26.| 27.
September 2015 jeweils 19.30 Uhr
Preise & Tickets 27 Euro, ermäßigt 12 Euro
Förderer
Wir danken besonders der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung
und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur
und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Ticket-Hotline:
0202 5637666
CityCenter Schloßbleiche
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10 – 18 Uhr
Samstag: 10 – 14 Uhr
Online-Buchung:
www.kulturkarte-wuppertal.de
E-Mail-Buchung:
[email protected]
und an allen ADticketVorverkaufsstellen sowie online
unter www.adticket.de
Impressum
Fotos:
Seite: 8, 9, 12–18
Ralf Silberkuhl
Seite: 1, 4, 7, 10–11
Laszlo Szito
Design:
wppt:kommunikation, Klaus Untiet
Pressearbeit:
Ruth Eising, [email protected]
Gesamtproduktion:
Ley & Wiegandt
Das Projekt wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:
akzenta GmbH & Co. KG
Bayer Pharma AG
Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG
Karl Deutsch Prüf- und Messgerätebau GmbH & Co. KG
Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH
fischerandfriends GmbH
Theaterfreunde der Wuppertaler Bühnen
KNIPEX C. Gustav Putsch KG
Leyendecker GmbH
Dr. Jörg Mittelsten Scheid
Parkett Dietrich GmbH & Co. KG
radprax Gesellschaft für Medizinische Versorgungszentren mbH
Wolfgang Schmahl GmbH & Co. KG
K.A. Schmersal GmbH & Co. KG
Stadtsparkasse Wuppertal
Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland
Thöne und Partner GmbH & Co. KG Vorwerk & Co. KG
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