Heimlich, still und leise

INHALT
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Wo kommst
du her,
wo gehst
du hin?
Rotwild ansprechen
Ein Lackl von einem Hirsch röhrt auf Sie zu,
und Sie hätten auch einen Erntehirsch frei
– was ist nun zu tun? Ansprechen natürlich
und das tatsächliche Alter am lebenden
Stück ermitteln. Das ist nicht einfach, und
selbst erfahrene Profis ziehen dabei Sorgenfalten. Doch Hubert Zeiler weiß, wie
man Rotwild verlässlich auf sein Alter hin
anspricht, was zu beachten und zu bedenken ist, um auf der sicheren Seite zu sein.
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FOTO: T. KRANABITL
Mehr als nur Trophäe
Der Steinbock ist eigentlich die einzige
heimische Wildart, bei der man das Alter
schon vor dem Schuss zweifelsfrei feststellen kann. Die Sicheln haben so deutliche
Wülste, dass man das auch auf mittlere
bis größere Entfernung im Spektiv noch
erkennen kann. Bei genauer Betrachtung
fällt aber auf, dass dieses Hornwachstum
verschiedenen Kriterien unterliegt und
längst nicht alle Jahre gleich ist. Ursachen
dafür können aus der Verschiebung von
Vegetationsperioden ebenso abgeleitet
werden wie von innerartlichem Stress. Es
scheint auch so zu sein, dass dominate,
alte Steinböcke das Hornwachstum bei
jungen Böcken sogar bremsen.
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Bock am Heck
Geschmorter Dachs im Apfelmost
Heckträger für den Wildtransport sind
eine tolle Sache. Sie sind einfach zu beladen, und der Jagdwagen wird innen nicht
verschmutzt. Doch hier lauert der Teufel
im Detail: Verschmutzung und hygienische Belastung des Wildbrets können die
Folge sein, von Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung gar nicht zu reden.
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Es muss nicht immer Schalenwild sein,
auch der große Marderartige liefert erstklassiges Wildbret. Dachse ernähren sich
ja nicht viel anders als Wildschweine, sind
im Grunde Allesfresser. Deshalb ist auch
ein Dachsbraten rein äußerlich kaum von
einem Wildschweinbraten zu unterscheiden. Und auch die Trichinenfrage haftet
beiden Wildarten an.
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Heimlich, still und leise
Das Schwarzwild breitet sich europaweit aus, was vielen Jägern gar nicht ungelegen
kommt. Bei gleichzeitigem Rückgang des Niederwildes hofft man nämlich, hier eine jagdliche Lücke schließen zu können. Schwarzwild sorgt durch seine Vorsicht vor dem Menschen
dafür, dass seine Anwesenheit nicht immer auf den ersten Blick entdeckt wird. Insofern ist
das Ansiedeln dieser Wildart meist ein fast unmerklicher Prozess.
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Still lebt die Beute
AUSSERDEM IM SEPTEMBER
Lug und Trug in freier Wildbahn
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DER ANBLICK 9/2015
Die Darstellung von Jagd und Jägern in
der Kunst ändert sich. Auch die Gemälde
mit Stillleben von jagdlicher Beute sind
von der Gestaltung ganz klar ihrer Entstehungsepoche zuordenbar. In seiner
Beurteilung jagdlicher Stillleben befasst
sich Dr. Harald Vetter diesmal mit dem
beginnenden technischen Zeitalter, das
zwischen Revolution und Imperialismus hin und her schwankte. Auch in
jenen Jahren haben sich herausragende
Künstler mit Jagdbeute befasst. Seite 70
6 Aus dem Jagdmuseum Schloss Stainz
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Der Mangold – Bald schreien sie wieder
11 Mitteilungen der Jagdverbände
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Frisch aus Revier und Labor
19 Jagdkalender
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Neben dem Pirschsteig
27 Sonne & Mond
82
Auswerfen und Abbalgen von Flugwild
39 Vereinsnachrichten
85
Reviergang im September – Lange Herbstabende
40 Auf Wortpirsch
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Andreas Hörtnagl: Blutjunger Hirschjäger
56 Jägerleut’
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Philipp Meran: Ein Septemberbock
62 Kleinanzeigen
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