Schuljahr 2015/2016 Bezirksfortbildung SCHRITT FÜR SCHRITT

Schuljahr 2015/2016
Bezirksfortbildung
SCHRITT FÜR SCHRITT GEMEINSAM GEHEN
Vielfalt in Lernen und Verhalten
Schritt für Schritt gemeinsam gehen 2015/2016
Fortbildungen für alle Bezirke ……………………………………………………………………………….7
Bezirk Bozen ……………………………………………………………………………………………………….9
Bezirk Überetsch/Unterland ………………………………………………………………………………..17
Bezirk Burggrafenamt …………………………………………………………………………………………21
Bezirk Eisacktal ………………………………………………………………………………………………….30
Bezirk Vinschgau ………………………………………………………………………………………………..41
Bezirk Pustertal ………………………………………………………………………………………………….44
Anmeldeformular ………………………………………………………………………………………………..51
Abmeldeformular ………………………………………………………………………………………………..52
3
Herausgeber
Deutsches Schulamt
Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung
Amba-Alagi-Straße 10, 39100 Bozen
Tel. 0471 417660
www.provinz.bz.it/Schulamt
Redaktion
Gorana Stanić
4
Koordination und Information
BEZIRK BOZEN
Grundschulsprengel Bozen
Marienplatz 1, 39100 Bozen
Tel. 0471 976233, Fax 0471 325876
BEZIRK ÜBERETSCH/UNTERLAND
Grundschulsprengel Auer
Hauptplatz 5, 39040 Auer
Tel. 0471 810436, Fax 0471 810970
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Stufenübergreifender Schulsprengel Meran/Stadt
Karl-Wolf-Straße 30, 39012 Meran
Tel. 0473 446151, Fax 0473 446212
BEZIRK EISACKTAL
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Gilbert und Julius Durst«
Maria-Montessori-Straße 4, 39042 Brixen
Tel. 0472 833628, Fax 0472 837680
BEZIRK VINSCHGAU
Schulsprengel Schluderns
Schulgasse 13, 39020 Schluderns
Tel. 0473 615146, Fax 0473 615146
BEZIRK PUSTERTAL
Schulverbund Pustertal
Für die in dieser Broschüre angeführten Angebote: SSP Welsberg, Tel. 0474 94408
5
Nah an den Bedürfnissen
Im Bereich der Integration ist die Bezirksfortbildung »Schritt für Schritt gemeinsam gehen« seit
vielen Jahren fester Bestandteil der Fortbildung für Kindergärten und Schulen.
Jahr für Jahr übernehmen engagierte Personen die Organisation und sorgen dafür, dass
pädagogische Fachkräfte im Kindergarten, Lehrpersonen aller Schulstufen und Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter für Integration aus einem vielschichtigen Programm an Fortbildungen wählen können,
das ihren beruflichen Bedürfnissen entgegenkommt.
Auch für das Schuljahr 2015/2016 haben die Koordinatorinnen und Koordinatoren der
Bezirksfortbildung und die jeweiligen Planungsgruppen auf Bezirksebene viele
integrationsspezifische Fortbildungen geplant.
Die Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung hat alle Angebote aus den Bezirken Bozen,
Überetsch/Unterland, Burggrafenamt, Vinschgau, Eisacktal und Pustertal in der vorliegenden
Broschüre gesammelt.
Es liegt nun ein abwechslungsreiches Angebot vor, das der weiteren Professionalisierung bei der
anspruchsvollen Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im Kindergarten, als Lehrperson oder
Mitarbeiterin und Mitarbeiter für Integration dienen soll.
Franz Lemayr
Leiter der Fachstelle für Inklusion und Gesundheitsförderung
6
Fortbildungen für alle Bezirke
7
Sehbehinderung und Unterricht
Zielgruppe:
Lehrpersonen, Integrationslehrpersonen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
für Integration aller Schulstufen, die mit einem blinden oder sehbehinderten
Schüler oder einer blinden oder sehbehinderten Schülerin arbeiten.
Schwerpunkte:
Im Rahmen der fachspezifischen Fortbildung werden folgende Inhalte
thematisiert und erläutert:
•
Auswirkungen von Sehbehinderung oder Blindheit auf den Schulalltag
•
Der sehbehindertengerechte Schularbeitsplatz
•
Grundsätze des Unterrichts mit blinden oder hochgradig sehbehinderten
Schülerinnen und Schülern – didaktische Maßnahmen und
Arbeitsblattgestaltung
•
Medien und Hilfsmittel für Sehbehinderte sowie blinde Schülerinnen und
Schüler
•
Die Simulation des Unterrichts mit sehbehinderten Schülerinnen und
Schülern
Referenten:
Spezialisiertes Fachpersonal des Blindenzentrums »St. Raphael«
Ort:
Blindenzentrum »St. Raphael«, Schießstandweg 36, Bozen
Termin:
Dienstag, 29.09.2015 von 09.00 bis 16.00 Uhr
Anmerkung:
Teilnehmerzahl unbegrenzt
Der Schüler/die Schülerin mit Diabetes mellitus
Zielgruppe:
Lehrpersonen aller Schulstufen
Schwerpunkte:
Die Veranstaltung bietet nützliche Informationen und Hinweise, welche die
pädagogischen Fachkräfte in der Begleitung der Kinder und der
Zusammenarbeit mit der Familie unterstützen; dazu zählen auch Hinweise zur
Insulinpumpe. Die Möglichkeit zum Austausch ist gegeben.
Referenten:
Expertinnen und Experten des Krankenhauses Bozen
Ort:
Krankenhaus, Bozen
Termin:
Dienstag, 22.09.2015 von 14.30 bis 17.30 Uhr
Kursleitung:
Anita Krapf
Anmerkung:
Veranstalter: Italienisches Schulamt in Zusammenarbeit mit dem »Verein
junger Diabetiker der Provinz Bozen«
8
Bezirk Bozen
9
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es ist uns auch heuer wieder gelungen, die Aufstellung der Seminarangebote in Form der
vorliegenden Broschüre zusammenzuführen.
Die Seminare sind stufenübergreifend ausgerichtet und sprechen demzufolge pädagogische
Fachkräfte im Kindergarten, Lehrpersonen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration
der Grund-, Mittel-, Ober- und Berufsschule an.
Die Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen nimmt die eigene Direktion mittels
Anmeldekarte entgegen. Die Direktionen sind gebeten, die Anmeldekarten
bis Freitag, 18. September 2015 an den Grundschulsprengel Bozen zu übermitteln.
Zugelassene Personen erhalten eine Bestätigung. Die Anmeldungen sind verbindlich.
Die Arbeitsgruppe
Annamaria Ardemagni, Koordinatorin für Integration, Lehrerin der Grundschule
Simonetta Cola, Bereich Berufsbildung
Angelika Ebner Kollmann, Schuldirektorin
Elisabeth Florian, Lehrerin der Oberschule
Verena Geier, Lehrerin der Grundschule
Maria Luise Reckla, Integrationsberaterin am Pädagogischen Beratungszentrum Bozen
Katrin Unterhofer, Kindergärtnerin
Michaela v. Wohlgemuth, Lehrerin der Mittelschule
Anmeldungen
Bis 18. September 2015 an den Grundschulsprengel Bozen, Marienplatz 1, 39100 Bozen,
Tel. 0471 976233, Fax 0471 325876
10
BEZIRK BOZEN
Kinder, Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bildungsbedürfnissen
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen der Grund- und
Mittelschule, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration
Schwerpunkte:
Bei dieser Fortbildung werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den
Themen »Inklusive Bildungseinrichtung« und »Besondere Bildungsbedürfnisse«
auseinandersetzen und sich mit einigen grundlegenden Definitionen
beschäftigen. Sie erfahren, welche gesetzlichen Bestimmungen zugrunde liegen
und erhalten einen Überblick über die Abläufe von der Feststellung des
besonderen Bedürfnisses bis zum Individuellen Bildungsplan und über mögliche
Maßnahmen.
Referentin:
Maria Luise Reckla
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Montag, 28.09.2015 von 15.30 bis 18.30 Uhr
Praxisbegleitung Unterstützte Kommunikation
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen aller Schulstufen,
der Berufs- und Fachschule sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Integration
Schwerpunkte:
Das primäre Ziel liegt darin, die Selbst- und Mitbestimmung von Kindern und
Jugendlichen ohne Lautsprache durch entsprechende
Kommunikationsmöglichkeiten im schulischen Alltag zu stärken. Dies soll dazu
führen, auch diese Schülerinnen und Schüler möglichst barrierefrei am
Unterricht und am sozialen Leben teilhaben zu lassen.
Die Integrationslehrerin Margot Pohl unterstützt Lehrpersonen von Kindern und
Jugendlichen ohne Lautsprache dabei, im alltäglichen Unterricht und in der
Klassengemeinschaft eine gegenseitige Kommunikation aufzubauen oder diese
weiterzuentwickeln.
Neben Inputs zu theoretischen Aspekten und praktischen Erfahrungen soll den
Teilnehmerinnen und den Teilnehmern Raum zum Austausch geboten werden.
Folgende Inhalte werden angeboten: Seite über mich,
Kommunikationsassistenz, Strukturierung, Kern- und Randvokabular, Literacy,
Peer-Training, Unterrichtsmaterial und Kommunikationshilfen gemeinsam
erarbeiten und exemplarische Unterrichtseinheiten planen.
Referentin:
Margot Pohl
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
montags, 05.10.2015, 09.11.2015, 07.03.2016 und 02.05.2016
von 15.30 bis 18.30 Uhr.
Es ist möglich, sich zu einzelnen Treffen anzumelden.
Kursleitung:
Katrin Unterhofer
11
BEZIRK BOZEN
Spektrum Autismus
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen aller Schulstufen
sowie der Berufs- und Fachschule sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Integration
Schwerpunkte:
Im Zentrum der Fortbildung steht die Praxisbegleitung anhand konkreter
Situationen und praktischer Erfahrungen, mit denen die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer bei ihrer täglichen Arbeit mit Kindern, Schülerinnen und Schülern
mit Spektrum Autismus konfrontiert sind. Dafür ist der Austausch von
gemeinsamen Erfahrungen bezüglich Maßnahmen, Schwierigkeiten, Problemen
usw. sehr gewinnbringend und Inhalt der Praxisbegleitung.
Referentin:
Christine Gröber
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Montag, 12.10.2015 (für Einsteiger), Folgetreffen für alle Interessierten:
Mittwoch, 18.11.2015, Montag, 11.01.2016, Mittwoch, 24.02.2016 und Montag,
14.03.2016
von 15.30 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Verena Geier
Den Anforderungen im inklusiven Bildungsprozess gerecht werden
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen aller Schulstufen
sowie der Berufs- und Fachschule sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Integration
Schwerpunkte:
In fünf Treffen werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den
spezifischen Anforderungen in inklusiven Bildungseinrichtungen
auseinandersetzen und Überlegungen anstellen, wie sie konstruktiv im Team,
mit Eltern und Fachkräften der Dienste kommunizieren und kooperieren
können. Weiters wird Fallbesprechungen und kollegialem Erfahrungsaustausch
genügend Raum gegeben.
Referentinnen:
Christine Gasser und Maria Luise Reckla
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Mittwoch, 14.10.2015, Montag, 30.11.2015, Montag, 18.01.2016, Montag
29.02.2016
von 15.30 bis 18.30 Uhr
12
BEZIRK BOZEN
Lesen und schreiben lernen – Früherkennung von Schülerinnen und Schülern mit
erhöhtem Risiko
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grundschule, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration
(Schwerpunkt Anfangsunterricht)
Schwerpunkte:
Es ist inzwischen unumstritten, dass durch frühzeitige und kompetente
Förderung auch sogenannte Risikokinder eine angemessene LeseSchreibkompetenz entwickeln und Sekundärfolgen ausbleiben oder minimiert
werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, was zu einem
optimierten Unterricht im Schriftspracherwerb im Anfangsunterricht
dazugehört, wie sie Lese- Schreibkompetenzen der Schülerinnen und Schüler
beobachten, mögliche Risikofaktoren erkennen und gezielte Fördermaßnahmen
setzen können.
Referentinnen:
Christine Damian und Maria Luise Reckla
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Montag 19.10.2015 von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Verena Geier
Selektiver Mutismus im Kindesalter
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte im Kindergarten, Lehrpersonen der Grundschule,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration
Schwerpunkte:
Ein Kind, das sehr zurückhaltend ist und Probleme hat, mit anderen verbalen
und manchmal auch nonverbalen Kontakt aufzunehmen. Im Kindergarten oder
in der Schule spricht es weder mit Erzieherinnen noch mit Kindern, auch nicht
mit Pädagoginnen und Pädagogen, die es mag. Das Kind schweigt im gering
erweiterten Umfeld, aber es gibt keine grundlegende Beeinträchtigung oder
Behinderung, die das Schweigen erklären würde. Können dies schon Hinweise
auf selektiven Mutismus sein? Wie erkenne ich selektiven Mutismus? Wer
diagnostiziert ihn? Wie können Pädagoginnen und Pädagogen helfen? Mit
welchen Maßnahmen können Mädchen und Jungen mit diesem Störungsbild im
Kindergarten und in der Schule unterstützt werden? Gibt es ein Netzwerk
Schule/Kindergarten – Familie – Fachkräfte?
Zu den theoretischen Grundlagen wollen wir den praktischen Alltag beleuchten.
Referentin:
Sabina Montesel
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
02.12.2015 von 15.30 bis 18.30 Uhr
13
BEZIRK BOZEN
Kursleitung:
Katrin Unterhofer
Anmerkung:
Besondere Hinweise
Elterngespräche konstruktiv führen
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen aller Schulstufen
sowie der Berufs- und Fachschule sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Integration
Schwerpunkte:
Elterngespräche sind besonders bei Kindern mit Lern- und
Verhaltensbeeinträchtigung ein wichtiger Bestandteil der Elternarbeit. Häufig
sind diese Gespräche notwendig, weil es Konflikt- oder Problemsituationen gibt,
die angesprochen werden müssen. Das fällt nicht immer leicht.
Um gute Gespräche erfolgreich zu führen, ist geeignetes Handwerkszeug nötig:
Eine gute Vorbereitung, die Kenntnis von Gesprächstechniken und das Wissen
um Kommunikationsgrundlagen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den
Ausschlag geben, ob ein Gespräch zufriedenstellend verläuft oder eben nicht,
ob Inklusion gelingt oder nicht.
Die richtige Grundhaltung, eine gute Beziehung, eine angenehme Atmosphäre
und die geeigneten Techniken sind entscheidend dafür, gezielt und erfolgreich
mit den Eltern zu kommunizieren und produktiv im Hinblick auf eine gelungene
Inklusion zusammenzuarbeiten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in das Thema der
Gesprächsführung, wie sie ein Gespräch vorbereiten, es strukturieren und
steuern können. Sie erleben kurze Ausschnitte konkreter Gesprächssituationen
aus Ihrem Alltag und erfahren, wie sie sich in schwierigen Situationen
gegenüber Eltern verhalten können.
Referentin:
Alexandra Schreiner Hirsch
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Mittwoch, 09.12.2015 von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Annamaria Ardemagni
Dyskalkulie bei Kindern und Jugendlichen
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Integration
Schwerpunkte:
Eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) entsteht üblicherweise in der frühen
14
BEZIRK BOZEN
Grundschulzeit und hat Auswirkungen auf die gesamte schulische Laufbahn.
Aufgrund des hierarchischen Aufbaus mathematischer Inhalte »wachsen sich«
jedoch basale Defizite durch den Umgang mit erweiterten Zahlenräumen, den
Aufbau schriftlicher Rechenverfahren oder die Nutzung des Taschenrechners
nicht »aus«, sondern behindern auch den Kompetenzaufbau in der Mittelschule
noch beträchtlich.
Bei dieser sehr praxisbezogenen Fortbildungsveranstaltung sollen Defizite
rechenschwacher Schülerinnen und Schüler in Bezug auf mathematische
Basiskompetenzen behandelt werden, die sich üblicherweise im Verlauf der
Grundschulzeit entwickeln und auch bei älteren Schülerinnen und Schülern
noch zu beobachten sind und den Aufbau weiterer mathematischer Fertigkeiten
behindern. Auf der Grundlage neuer wissenschaftlicher Modelle der
mathematischen Kompetenzentwicklung soll geklärt werden, welche
Basiskompetenzen als Grundlage für ein vertieftes, anwendungsbezogenes
Verständnis mathematischer Inhalte und Verfahren unverzichtbar sind und wie
eine effiziente Förderung rechenschwacher Schülerinnen und Schüler im
schulischen Alltag der Grund- und Mittelschule gestaltet werden kann.
Referentin:
Petra Küspert
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Donnerstag, 18.02.2016 von 15.30 bis 18.30 Uhr
Spannung und Entspannung für Körper und Geist, Stressprävention
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen aller Schulstufen
sowie der Berufs- und Fachschule sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für
Integration
Schwerpunkte:
Viele Lehrpersonen beklagen ein stetig wachsendes Gefühl des
Überfordertseins, steigender Belastung oder gar spürbaren körperlichen
Kräfteverlustes. Die Auswirkungen sind auf Dauer hohe Unzufriedenheit am
Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld und mit sich selbst. Das Gefühl innerer Leere
und fehlender Energie für die Bewältigung solcher Situationen breitet sich
zunehmend aus. Darüber hinaus können ernsthafte Erkrankungen auftreten,
unter anderem mögliche Symptome wie chronisches Kopfweh,
Verdauungsbeschwerden, emotionale Erschöpfung, Ängste, Depression,
Antriebslosigkeit, Herz- und Atembeschwerden. Mittels gezielter Übungen
werden in diesem Workshop persönliche wertvolle Energien und Ressourcen
aufgebaut, um künftige Herausforderungen besser meistern zu können.
15
BEZIRK BOZEN
Referentin:
Brigitte Regele
Ort:
Grundschule »Johann Wolfgang von Goethe«, Marienplatz 1, Bozen
Termin:
Montag, 22.02.2016 und Mittwoch, 02.03.2016 von 14.30 bis 16.30 Uhr
Kursleitung:
Annamaria Ardemagni
16
Bezirk Überetsch/Unterland
17
Liebe Lehrpersonen,
auch heuer ist es uns wieder gelungen, neben der schon bewährten Bezirksfortbildung auch
spezielle Weiterbildungsangebote aus dem Bereich »Schritt für Schritt« zu organisieren.
Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den Gedanken der inklusiven Schule weiterzuentwickeln und die
Lehrpersonen dabei zu unterstützen, in gemeinsamer Verantwortung einen Unterricht zu gestalten,
der alle Schülerinnen und Schüler in ihrem individuellen Lernprozess begleitet.
Die Seminare sprechen die Lehrpersonen, vor allem die Integrationslehrpersonen, sowie die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration der Grund- und Mittelschule an.
Die Anmeldungen zu den Seminaren erfolgen über das eigene Schulsekretariat in derselben Form
wie jene zu den anderen Fortbildungen im Bezirk und sind verbindlich.
Die Mitglieder der AG Fortbildung im Schulverbund
Angelika Bendetta, SSP Kaltern
Lorena Cassetta, SSP Tramin – Zweite Sprache Italienisch
Jutta Gelmini, GSP Neumarkt
Ulrike Hofer, GSP Auer
Simone Kofler, Mittelschule Neumarkt
Brigitte Pernter, SSP Tramin
Tanja Pernter, SSP Leifers
Karin Tanzer, Pädagogisches Beratungszentrum Bozen
Adolf Werth, Mittelschule Neumarkt
18
Bezirk Überetsch/Unterland
Dyskalkulie bei Kindern und Jugendlichen
Zielgruppe:
Nachmittagsveranstaltung für Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule
Schwerpunkte:
Eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) entsteht in der frühen Grundschulzeit und
hat Auswirkungen auf die gesamte schulische Laufbahn. Aufgrund des
hierarchischen Aufbaus mathematischer Inhalte »wachsen sich« basale Defizite
nicht »aus«, sondern behindern auch den Kompetenzaufbau in der Mittelschule.
Bei dieser praxisbezogenen Veranstaltung wird auf der Grundlage neuer
wissenschaftlicher Modelle der mathematischen Kompetenzentwicklung
aufgezeigt, welche Basiskompetenzen für ein vertieftes Verständnis
mathematischer Inhalte und Verfahren unverzichtbar sind und wie eine
effiziente Förderung im schulischen Alltag der Grund- und Mittelschule gestaltet
werden kann.
Referentin:
Petra Küspert
Ort:
Grundschule Auer
Termin:
Mittwoch, 17.02.2016 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Ulrike Hofer
Anmerkung:
Besondere Hinweise
Sprachstörungen – was tun?
Zielgruppe:
Nachmittagsveranstaltung für Lehrpersonen der Grundschule
Schwerpunkte:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in den komplexen
Prozess der Sprachverarbeitung. Anhand kurzer theoretischer Grundlagen und
praktischer Übungen wird versucht, eine Antwort auf folgende Frage zu finden:
Wie kann ich im Unterricht auf die Bedürfnisse von Kindern mit Sprachstörung
eingehen?
Referentin:
Karin Hofer
Ort:
Mittelschule Tramin
Termin:
Freitag, 25.09.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Brigitte Pernter
19
Bezirk Überetsch/Unterland
Lese-Rechtschreib-Schwäche frühzeitig erkennen
Zielgruppe:
Nachmittagsveranstaltung für Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule
Schwerpunkte:
Folgende Aspekte stehen im Mittelpunkt:
•
Welches sind die Ursachen für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche?
•
Welche Stufen gibt es in Hinblick auf die Vorbereitung auf den
Schriftspracherwerb im Vorschulalter (phonologische Bewusstheit)?
•
Welche Möglichkeiten gibt es, bei einem Kind eine Lese-RechtschreibSchwäche frühzeitig zu erkennen?
•
Welche Fördermöglichkeiten und geeigneten Fördermaterialien gibt es?
Referent:
Alois Pallua
Ort:
Grundschule Auer
Termin:
Montag, 12.10.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Ulrike Hofer
20
Bezirk Burggrafenamt
21
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das vorliegende Fortbildungsprogramm wurde von der Planungsgruppe »Schritt für Schritt –
Umgang mit Vielfalt« des Bezirkes Meran/Burggrafenamt erstellt.
Es wurden insbesondere zwei Schwerpunkte berücksichtigt:
1. Die Weiterentwicklung der eigenen Professionalität (spezifische Fachdidaktik,
professioneller Austausch, Reflexion)
2. die Zusammenarbeit mit Diensten und Einrichtungen (Zusammenarbeit mit dem Netz).
Viele Angebote sind schulstufenübergreifend ausgerichtet.
Anmeldungen
Die Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen erfolgen über die Homepage des
Fortbildungsverbundes Burggrafenamt unter www.fortbildung-bga.it zu den Bedingungen und
Vorgaben des Fortbildungsverbundes Burggrafenamt.
Planung und Organisation der Veranstaltungen
Miriam Brunner – Kindergartendirektion Meran
Gerda Gostner – Kindergartendirektion Lana
Ursula Pixner – SSP St. Leonhard/Passeier
Brigitte Kaserer – SSP Meran/Untermais
Barbara Gamper – SSP Algund
Maria Dosser – Gymnasien Meran
Jolanda Schwienbacher – Landesberufsschule »Savoy« Meran
Oliver-Paul Defatsch – Landesberufsschule »Luis Zuegg« Meran
Roberta Ciola – »Urania« Meran
Rosemarie Schenk – Deutsches Schulamt/Pädagogisches Beratungszentrum Meran
Brigitte Öttl – SSP Meran/Stadt
22
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Das inklusive Bildungssystem in Südtirol – Gesetzliche Grundlagen, Entwicklungen,
Chancen und Möglichkeiten
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens und Lehrpersonen aller Schulstufen
Schwerpunkte:
Integration und Inklusion an Kindergarten und Schule sind im Umbruch. Grund
dafür sind einige neuere gesetzliche Bestimmungen, die – so meinen manche
Stimmen – gar einen Paradigmenwechsel eingeläutet haben. Besonders das
Gesetz 170 aus dem Jahr 2010 und die nachfolgenden Bestimmungen zu den
Maßnahmen zugunsten der Kinder und Jugendlichen mit spezifischen
Lernstörungen oder anderen Entwicklungsstörungen stellen Kindergarten und
Schule vor neue Anforderungen.
Der Referent erörtert in dieser Nachmittagsveranstaltung den gesetzlichen
Rahmen und die Entwicklungen im Bereich der Inklusion von Kindern,
Schülerinnen und Schülern mit besonderen Bildungsbedürfnissen. Gemeinsam
mit den Teilnehmenden wird diskutiert, welche Chancen und Möglichkeiten die
gesetzlichen Rahmenbedingungen bieten.
Referent:
Franz Lemayr
Ort:
Sozialwissenschaftliches, Klassisches, Sprachen- und Kunstgymnasium,
G.-Verdi-Straße 8, Meran
Termin:
Montag, 14.09.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Brigitte Öttl
Lernstörung – Leistungsvermeidung – Leistungsverweigerung – Verhaltensstörung:
Kann die Spirale durchbrochen werden?
Zielgruppe:
Integrationslehrpersonen der Mittel-, Ober- und Berufsschule
Schwerpunkte:
Lernstörungen führen oft zu Misserfolgserlebnissen und zu
Vermeidungsverhalten bis hin zu Leistungsverweigerung und Störverhalten.
In dieser Fortbildung soll das einfühlsame Zuhören eingeübt werden, um das
Verhalten der Jugendlichen zu verstehen und nach Möglichkeit bestehende
Konflikte konstruktiv lösen zu können.
Außerdem sollen Anleitungen gegeben werden, wie Lehrkräfte Schülerinnen
und Schüler beim Umgang mit unangenehmen Gefühlen unterstützen und wie
gelingende und klare Elterngespräche geführt werden können.
Konkrete praxisbezogene Maßnahmen können in dieser Fortbildung eingeübt
werden.
23
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Referentin:
Elisabeth Hickmann
Ort:
Berufsschule »Luis Zuegg«, Rennstallweg 24, Meran
Termin:
Montag, 05.10.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Jolanda Schwienbacher
Anmerkung:
max. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
ADHS in der Schule – »Teacher Training«
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grund-, Mittel- und Oberschule
Schwerpunkte:
Erscheinungsbild
Strukturierende Maßnahmen
Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit ADHS
Kooperation Schule und Eltern
Referentinnen:
Sigrid Dorfer und Alexandra Meister
Ort:
Krankenhaus Meran, Rossinistr. 1, Trakt D – 3. Stock; kleiner Sitzungssaal
Termin:
montags, 12.10.2015, 09.11.2015, 14.12.2015 und 11.01.2016
von 15.00 bis 16.30 Uhr
Evaluationstermin: 07.03.2016 von 15.00 bis 16.30 Uhr
Anmerkung:
max. 8 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Umgang mit schwierigen Situationen – Fallbesprechungen aus der Praxis
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens, Lehrpersonen aller Schulstufen
sowie der Berufsbildung, Integrationslehrpersonen, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter für Integration
Schwerpunkte:
Im Berufsalltag ist man immer wieder mit komplexen und konfliktgeladenen
Situationen konfrontiert. Das Erkennen von Dynamiken im Kind oder
Jugendlichen, in der Gruppe und im Klassenrat oder Lehrerteam ist ein
wertvolles Instrument, um aus dem Mitspielen auszusteigen und nach neuen
Formen des Miteinanders zu suchen. Erkennen, welches Ziel ein Kind, ein
Jugendlicher oder eine Jugendliche, aber auch ein Erwachsener mit seinem
Verhalten verfolgt, kann helfen, Ziele zu verändern und neue Vereinbarungen
24
BEZIRK BURGGRAFENAMT
zu treffen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
in ihren Ressourcen zu stärken und mit ihnen Lösungsmöglichkeiten zu
erarbeiten.
Referentinnen:
Christine Gasser und Rosemarie Schenk
Ort:
Grundschule »Karl Erckert«, Romstraße 132, Untermais, Meran
Termin:
Montag, 19.10.2015 von 16.15 bis 18.15 Uhr und vier monatliche Folgetreffen
Kursleitung:
Brigitte Kaserer Hellweger
Anmerkung:
max. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Rechenschwäche kompakt – Grundlageninformationen und Anregungen für den
Unterricht sowie den Umgang mit rechenschwachen Kindern
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grundschule
Schwerpunkte:
Die Teilnehmenden setzen sich mit grundlegenden Aspekten der Symptomatik
und Diagnostik von Rechenschwäche sowie mit allgemeinen
Betreuungsaspekten und Präventionsmaßnahmen auseinander. Es werden
Förderideen zu den wesentlichen Grundlagenbereichen wie Zahlenverständnis,
Stellenwert, Strich- und Punktrechnung gegeben.
Referent:
Alexander Grüneis
Ort:
Aula der Grundschule »O. v. Wolkenstein«, Texelstraße 14/C, Meran
Termin:
Montag, 26.10.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Brigitte Öttl
Elterngespräche erfolgreich und konstruktiv führen
Zielgruppe:
Integrationslehrpersonen der Mittel-, Ober- und Berufsschule
Schwerpunkte:
Elterngespräche sind ein wichtiger Bestandteil der Elternarbeit. Häufig sind
diese Gespräche notwendig, weil es Konflikt- oder Problemsituationen gibt,
die angesprochen werden müssen. Das fällt nicht immer leicht.
Um gute Gespräche erfolgreich zu führen, ist geeignetes Handwerkszeug nötig:
eine gute Vorbereitung, die Kenntnis von Gesprächstechniken sowie das Wissen
um Kommunikationsgrundlagen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den
Ausschlag geben, ob ein Gespräch zufriedenstellend verläuft oder nicht.
25
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Die richtige Grundhaltung, eine gute Beziehung, eine angenehme Atmosphäre
und die geeigneten Techniken sind entscheidend für ein gezieltes und
erfolgreiches Kommunizieren mit den Eltern und nicht zuletzt auch im Team
unter Kollegen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten konkrete Informationen zum
Thema Gesprächsführung, wie sie ein Gespräch vorbereiten, es strukturieren
und steuern können. Sie erleben konkrete Gesprächssituationen aus ihrem
Alltag und erfahren, wie sie sich in schwierigen Situationen gegenüber Eltern
verhalten können.
Referentin:
Elisabeth Hickmann
Ort:
Berufsschule »Luis Zuegg«, Rennstallweg 24, Meran
Termin:
Montag, 26.10.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Jolanda Schwienbacher
Anmerkung:
max. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Treffen der Koordinatorinnen und Koordinatoren für Integration sowie interessierter
Lehrpersonen und pädagogischer Fachkräfte für Integration
Zielgruppe:
Koordinatorinnen und Koordinatoren für Integration sowie interessierte
Lehrpersonen und Fachkräfte für Integration an Kindergärten und Schulen aller
Stufen
Schwerpunkte:
Bei den Treffen gibt es Raum für einen Austausch und für Fallbesprechungen im
Zusammenhang mit der Tätigkeit des Koordinators oder der Koordinatorin für
Integration und der Tätigkeit als pädagogische Fachkraft oder Lehrperson für
Integration.
Am 16.11.2015 und am 14.03.2016 finden Treffen zum Thema »Krise
als Chance – Jugendliche mit Lernstörungen in schwierigen Situationen
begleiten« mit Heike Torggler und Rosemarie Schenk statt.
Referenten:
Rosemarie Schenk, Heike Torggler u. a.
Ort:
Palais Esplanade, Mediensaal, 6. Stock; Sandplatz 10, Meran
Termin:
montags mit Beginn am 16.11.2015 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr,
Folgetermine werden vereinbart
Kursleitung:
Rosemarie Schenk
26
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Anmerkung:
Nachmeldungen an das Pädagogisches Beratungszentrum Meran –
Integrationsberatung – Fax Nr. 0473/252289 oder per E-Mail:
[email protected] – bis 10.11.2015 und 08.03.2016
Von der Schule in die Arbeitswelt
Zielgruppe:
Lehrpersonen und Fachkräfte für Integration – Mittelschule, Oberschule und
Berufsschule
Schwerpunkte:
•
Einblick in die Tätigkeit des Dienstes für Arbeitseingliederung
•
Unterstützungs- und Vermittlungsmaßnahmen
•
Möglichkeiten und Wege für Schülerinnen und Schüler mit besonderen
Bildungsbedürfnissen nach Abschluss der Bildungspflicht
•
Fallbeispiele
•
Erfahrungsaustausch
Referentinnen:
Sigrid Wally und Rosemarie Schenk
Ort:
Palais Esplanade, Mediensaal, 6. Stock; Sandplatz 10, Meran
Termin:
Montag, 23.11.2015 von 14.30 bis 17.30 Uhr
Kursleitung:
Maria Dosser
Lese-Rechtschreib-Schwäche frühzeitig erkennen
Zielgruppe:
Kindergärtnerinnen und Lehrpersonen der Unterstufe der Grundschule
Schwerpunkte:
Im Seminar werden Ursachen für Lese-Rechtschreib-Schwäche und Stufen der
Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb im Vorschulalter (phonologische
Bewusstheit) vorgestellt und besprochen. Zudem werden Möglichkeiten
aufgezeigt, die Lese-Rechtschreib-Schwäche frühzeitig zu erkennen und
geeignete Fördermaterialien einzusetzen.
Referentinnen:
Carmen Stoll und Anke Jörgeling Mittich - Lehrpersonen der Grundschule und
Mitglieder der Arbeitsgruppe Frühförderung im Schulverbund Pustertal
Ort:
Mittelschule Meran/Stadt, Carl Wolf-Straße 30, Meran
Termin:
Montag, 23.11.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Gerda Gostner
Anmerkung:
Besondere Hinweise
27
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Einfluss von Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen auf die kindliche Entwicklung
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte der Kindergärten und Lehrpersonen im
Anfangsunterricht
Schwerpunkte:
Die Fähigkeit, Dinge um uns und in uns wahrzunehmen, ist Grundlage für alle
Lebensprozesse. Wahrnehmungen sind subjektiv und oft unbewusst. Das
Seminar hat zum Ziel, Prozesse der Informationsverarbeitung über die
Sinnessysteme zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie sich Beeinträchtigungen
im kindlichen Verhalten zeigen können. Gemeinsam werden förderliche
Maßnahmen für die Optimierung von Wahrnehmungsprozessen
zusammengetragen.
Referentin:
Ulrike Galler
Ort:
Mittelschule Meran/Stadt, Carl Wolf-Straße 30, Meran
Termin:
Montag, 30.11.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Gerda Gostner
Anmerkung:
max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Einfluss von Wahrnehmung und Wahrnehmungsstörungen auf die kindliche Entwicklung
Zielgruppe:
Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Kindergärtnerinnen
und Kindergärtner sowie Interessierte
Schwerpunkte:
Die Fähigkeit, Dinge um uns und in uns wahrzunehmen, ist Grundlage für alle
Lebensprozesse. Wahrnehmungen sind subjektiv und oft unbewusst. Einblicke
in die Verarbeitung von Sinnesreizen und möglichen Beeinträchtigungen sollen
Eltern sowie Erzieherinnen und Erzieher darin unterstützen, Verhaltensweisen
ihrer Kinder besser zu verstehen. Auf dieser Basis werden dann Möglichkeiten
aufgezeigt, wie im Zusammensein mit den Kindern spielerisch wertvolle
Sinneseindrücke erfahren werden.
Referentin:
Ulrike Galler
Ort:
Urania-Haus, Ortweinstraße 6, Meran
Termin:
Montag, 30.11.2015 von 20.00 bis 22.00 Uhr
Kursleitung:
Roberta Ciola
28
BEZIRK BURGGRAFENAMT
Schülerinnen und Schüler mit Lernstörungen – gesetzliche Grundlagen und
Fördermöglichkeiten
Zielgruppe:
Lehrpersonen und Fachkräfte für Integration – Mittelschule, Oberschule und
Berufsschule
Schwerpunkte:
In dieser Fortbildung geht es um die Lernstörungen wie z. B. LeseRechtschreib-Störung, Rechenstörung und AD(H)S
Die Referentinnen behandeln folgende Inhalte:
•
Symptome, Ursachen und Folgen von Lernstörungen: Warum haben
diese Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten? Wie geht es ihnen und
wo stoßen sie in der Schule an ihre Grenzen?
•
Gesetzliche Grundlagen: Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung
Referentin:
Valentina Kiesswetter und Rosemarie Schenk
Ort:
Sprachengymnasium Meran, Otto Huber-Straße 72, Meran
Termin:
Montag, 18.01.2016 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Maria Dosser
29
Bezirk Eisacktal
30
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Arbeitsgruppe »Vielfalt im Lernen und Verhalten« des Bezirks Eisacktal hat für das Schuljahr
2015/2016 erneut ein Fortbildungsangebot zu integrationsspezifischen Themen erstellt. Sie hat sich
bemüht, bei der Auswahl der Themen die Vorschläge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der
Schulen zu berücksichtigen sowie die Schwerpunkte im Vergleich zum vergangenen Jahr wieder
etwas zu verlagern.
Integration und Inklusion ist ein Anliegen aller pädagogischen Fachkräfte und Lehrpersonen,
folglich sind zu den Veranstaltungen neben Integrationskindergärtnerinnen, Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für Integration und Integrationslehrpersonen auch alle interessierten pädagogischen
Fachkräfte des Kindergartens sowie Klassen- und Fachlehrpersonen der jeweiligen Schulstufe
eingeladen. Bei begrenzter Teilnehmerzahl haben die Ersteren jedoch das Vorrecht. Die einzelnen
Angebote sind meist übergreifend ausgerichtet und ermöglichen somit einen Austausch zwischen
Kindergarten und Schule, zwischen den einzelnen Schulstufen und Schultypen.
Anmeldungen
Die Anmeldungen zu den einzelnen Veranstaltungen sind von nun an ausschließlich über das
Portal für die Bezirksfortbildung Eisacktal/Wipptal (www.fortbildung-ew.it) bis spätestens
zwei Wochen vor Durchführung der Veranstaltung möglich.
Die Angebote finden Sie unter der Kategorie »Schritt für Schritt – Vielfalt im Lernen«.
Anmeldungen für Integrationslehrpersonen ohne Spezialisierung, welche die 25 Stunden
Fortbildung absolvieren, werden in Papierform über die Direktorin oder den Direktor mit einem
entsprechenden Vermerk vorgenommen.
Die Anmeldungen sind verbindlich, Abmeldungen sind nur in begründeten
Ausnahmefällen bis zwei Wochen vor Durchführung der Veranstaltungen über das Portal
möglich.
Die Veranstalter plädieren diesbezüglich an das Verantwortungsbewusstsein der Teilnehmerinnen
und Teilnehmer.
Für die Durchführung der Veranstaltungen ist eine Mindestteilnehmerzahl von 12 Personen
notwendig.
Fortbildungsveranstaltungen, für die bis zum Anmeldeschluss die Mindestteilnehmeranzahl nicht
erreicht wird, müssen abgesagt werden.
Die Planungsgruppe
Markus Liensberger, Direktor der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation
»Julius und Gilbert Durst« in Brixen und Koordinator der Arbeitsgruppe
Gabriela Maria Engl, Direktorin der Mittelschule »Oswald von Wolkenstein« in Brixen
Anna Pfitscher, Direktorin der Mittelschule »Herz-Jesu-Institut« in Mühlbach
Martha Schatzer, Direktorin der Kindergartendirektion Brixen
Marianna Fischnaller Stöckl, Direktorin des Grundschulsprengels Brixen
Anna Steinmann, Koordinatorin für Integration an der Fachschule Salern
Renate Heissl Deporta, Integrationsberatung am Pädagogischen Beratungszentrum Brixen
31
BEZIRK EISACKTAL
Treffen der Koordinatorinnen und Koordinatoren für Inklusion
Zielgruppe:
Erzieherinnen und Lehrpersonen aller Schulstufen mit Koordinierungsauftrag im
Bereich Integration/Inklusion im Bezirk Eisacktal/Wipptal
Schwerpunkte:
•
Schulstufenübergreifender Informations- und Erfahrungsaustausch zu
Themen der Integration/Inklusion in allen Schulstufen
•
Weitere aktuelle Themen nach Wunsch der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer
Referentin:
Renate Heissl Deporta
Ort:
Pädagogisches Beratungszentrum Brixen, Stadelgasse 8 B
Termin:
Mittwoch, 30.09.2015 (und zwei bis drei Folgetermine, die mit den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern vereinbart werden) von 15.00 bis 16.30 Uhr
Kursleitung:
Renate Heissl Deporta
Anmerkung:
Anmeldungen bis Mittwoch, 16.09.2015
Feinfühlig und interessiert – Elterngespräche kompetent führen
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens und Lehrpersonen aller Schulstufen
Schwerpunkte:
Wie leicht fällt es, Angenehmes zu erzählen, und wie schwer, Unangenehmes
mitzuteilen. Deshalb ist es wichtig, bei Gesprächen mit Eltern von Kindern mit
besonderen Bedürfnissen feinfühlig und interessiert aufzutreten, um
Missverständnissen vorzubeugen.
An zwei Nachmittagen zeigt die Referentin mithilfe zweier wichtiger
Kommunikationstechniken, dass auch schwierige Gespräche für beide Seiten
positiv verlaufen können, um somit mehr Zufriedenheit im Miteinander zu
erreichen.
Referentin:
Elke Albertini
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
Termin:
Dienstag, 06.10.2015 und Mittwoch, 14.10.2015 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
max. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Dienstag, 22.09.2015
32
BEZIRK EISACKTAL
Praktische Hinweise für den Unterricht mit Kindern mit Lese-Rechtschreib-Störungen
(LRS) im Grundschulalter
Zielgruppe:
Lehrpersonen der 1. und 2. Klasse Grundschule
Schwerpunkte:
Lesen und Schreiben sind in unserer Gesellschaft wichtige Kulturtechniken. In
der Grundschule sollten die Kinder die Basis für schnelles, sinnbetontes Lesen
und ein gutes Leseverständnis sowie für orthografisch korrektes Schreiben
erwerben.
Wo sind in diesem Prozess die Stolpersteine für Kinder mit Schwierigkeiten und
wie helfen wir ihnen darüber hinweg?
Welche Materialien sind in den Unterricht integrierbar und auch für die ganze
Klasse sinnvoll?
Referentin:
Valentina Kiesswetter
Ort:
Grundschule »V. Goller«, Dantestraße 39, Brixen
Termin:
Mittwoch, 21.10.2015 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Marianna Fischnaller
Anmerkung:
max. 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Mittwoch, 07.10.2015
Praktische Hinweise für den Unterricht mit Kindern mit Lese-Rechtschreib-Störungen
(LRS) in Mittelschule und Oberschule
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Mittelschule und Oberstufe
Schwerpunkte:
Immer wieder haben Schülerinnen und Schüler auch in den höheren
Schulstufen Schwierigkeiten mit dem Lesen und Schreiben. Dies wirkt sich
zunehmend auf alle Fächer und auch auf die Selbstsicherheit sowie leider oft
auch auf die Einstellung zu Schule und Lernen aus. Hier gilt es, einerseits die
grundlegenden Fertigkeiten zu entwickeln und andererseits auch zunehmend
Kompensationsmaßnahmen und Hilfsmittel einzusetzen, damit die Betroffenen
den Unterrichtsstoff lernen und möglichst selbstständig erarbeiten können.
Erfolgserlebnisse stärken das Selbstwertgefühl und können eine positive
Entwicklung in Gang setzen.
Referentin:
Valentina Kiesswetter
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
33
BEZIRK EISACKTAL
Termin:
Donnerstag, 29.10.2015 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
max. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Donnerstag, 15.10.2015
Beobachtung von Schülerinnen und Schülern – Analyse, Diagnose und Intervention
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule
Schwerpunkte:
Nach einigen Grundinformationen über die inklusive Schule und die Bedeutung
der ICF werden folgende Fragen angesprochen und gemeinsam diskutiert:
•
Wie erfolgt die Diagnostik?
•
Welche schulischen Informationen sind wichtig, um eine gezielte
Abklärung zu ermöglichen?
•
Welche konkreten Möglichkeiten zur Beobachtung gibt es?
Referenten:
Walter Plattner, Petra Schlechtleitner, Renate Heissl Deporta
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
Termin:
Montag, 09.11.2015 von 15.00 bis 17.30 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
max. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Montag, 26.10.2015
Spektrum Autismus – Autistische Verhaltensweisen verstehen
Zielgruppe:
Schwerpunkte:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens und Lehrpersonen aller Schulstufen
1. Was verstehen wir unter Autismus (Definition und Ursachen)?
2. Die wichtigsten Merkmale der verschiedenen Krankheitsbilder wie
Asperger, Kanner, High Disfunction usw.
3. Abstract (Theorie und Praxis) über die verschiedenen Förder- und
Therapiemaßnahmen in Bezug auf die perzeptiven, kognitiven,
kommunikativen und sozialen Kompetenzen
34
BEZIRK EISACKTAL
•
Affolter/Sonderegger
•
TEACCH (Treatment and Education of Autistic and related
Communication handicapped Children)
•
PECS (Picture Exchange Communication System) und unterstützte
Kommunikation
•
SOKU Autismus (Soziale Kommunikation)
4. Fallbeispiele (Erfahrungsberichte, Video, DVD)
Referentin:
Christine Gröber
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
Termin:
Donnerstag, 19.11.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
max. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Donnerstag, 05.11.2015
Baukastensystem LESIKUS – Effektive, individuelle Leseförderung am Computer
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Unter- und Oberstufe
Schwerpunkte:
Mit LESIKUS kann eine systematische, wirksame Leseförderung nach
wissenschaftlichen Methoden und aktuellen Forschungserkenntnissen der
Lesepsychologie selbst durchgeführt werden – ohne wissenschaftliches
Hintergrundwissen.
Das Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen wird in den Mittelpunkt gestellt.
Ausgehend vom persönlichen Leistungsstand wird jedes Kind dort abgeholt, wo
es steht. Die Software passt die Übungen an das jeweilige Kind an.
Themen:
1. Feststellen der defizitären Lesestufen
2. Systematischer Übungsaufbau einer effektiven, symptomorientierten
Leseförderung in kleinsten Schritten nach den Lesekus®-Prinzipien
3. Vorstellung und kurzes praktisches Arbeiten mit folgenden LeseFörderprogrammen in Verbindung zum aktuellen Stand der
Leseforschung:
•
»Buchstaben-Blitz Spezial« (Gero Tacke/Scherling) zum dauerhaften
35
BEZIRK EISACKTAL
Einprägen ins Langzeitgedächtnis und zum schnellen Abrufen der
Buchstaben in Sekundenbruchteilen
•
»Grundkurs-Lesetechnik-Programme« zum Einüben und Automatisieren
des synthetischen Lesens und der selbstständigen Silbengliederung
(Schwerpunkt Lesegenauigkeit)
•
»Wörterblitz« (Geo Tacke) zur Steigerung der Lesegeschwindigkeit und
zum schnelleren Abruf der Wortbedeutungen
•
»Wortschatz/Wortfilter« zum schnellen Erstellen und Üben von
Wortlisten (Wortleseaufbau nach dem Stufenmodell)
•
Tierquiz zum allmählichen Übergang von der Wortebene auf die
Satzebene und zur Lesemotivation
Referentin:
Claudia Scherling
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
Termin:
Donnerstag, 26.11.2015 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
max. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Donnerstag, 12.11.2015
Inklusion in der Oberstufe – Index und gesetzliche Grundlagen
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Oberstufe
Schwerpunkte:
Inklusion heißt Veränderung und steht in engem Zusammenhang mit der
Weiterentwicklung der Qualität von Schulen. Mit dem Index für Inklusion steht
in diesem Zusammenhang ein international erprobtes Instrument zur
Begleitung von Schulen zur Verfügung. Nach einer Begriffsklärung von
»Integration« und »Inklusion« werden pädagogische Aspekte von Inklusion
betrachtet, die als Basis für den Index gelten. Die Auseinandersetzung bildet
damit die Voraussetzung für eine inklusive Schulentwicklung. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Informationen zu den rechtlichen
Grundlagen, die in Anlehnung an nationale und internationale Bestimmungen
auch für Südtirols Schulen gelten.
Referentin:
Renate Heissl Deporta
Ort:
Brixen, Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen
Termin:
Donnerstag, 26.11.2015 von 15.00 bis 18.30 Uhr
36
BEZIRK EISACKTAL
Kursleitung:
Renate Heissl Deporta
Anmerkung:
Anmeldung bis Donnerstag, 12.11.2015
Treffen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration
Zielgruppe:
Schwerpunkte:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration aller Schulstufen
•
Der Mitarbeiter und die Mitarbeiterin für Integration in der inklusiven
Schule
•
Schulstufenübergreifender Austausch zu Erfahrungen und aktuellen
Themen der Integration/Inklusion
Referentin:
Renate Heissl Deporta
Ort:
Pädagogisches Beratungszentrum Brixen, Stadelgasse 8 B
Termin:
mittwochs, 09.12.2015 und 20.04.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Renate Heissl Deporta
Anmerkung:
Anmeldung bis 25.11.2015
Früherkennung von Lernstörungen in der Grundschule – Austauschtreffen im Bezirk
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grundschule, die sich mit dieser Thematik befassen
Schwerpunkte:
Austausch über Möglichkeiten und Erfahrungen im Zusammenhang mit der
Früherkennung von Lernstörungen in der Grundschule
Referentin:
Renate Heissl Deporta
Ort:
Pädagogisches Beratungszentrum Brixen, Stadelgasse 8 B
Termin:
Donnerstag, 10.12.2015 von 14.30 bis 16.00 Uhr (und weitere Treffen nach
Vereinbarung)
Kursleitung:
Renate Heissl Deporta
Anmerkung:
Anmeldung bis Donnerstag, 26.11.2015
37
BEZIRK EISACKTAL
ADHS-Teachertraining
Zielgruppe:
Schwerpunkte:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens und Lehrpersonen der Grundschule
•
Informationen, Beratung, Austausch von Erfahrungen und
Möglichkeiten in der Praxis
•
ADHS in der inklusiven Schule
•
Arbeit an Fallbeispielen
•
Entwicklung von konkreten Handlungsstrategien im Kindergarten und in
der Schule
Referentin:
Renate Heissl Deporta
Ort:
Brixen, Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen
Termin:
Mittwoch, 16.12.2015 (und zwei weitere aufeinander aufbauende Folgetermine,
die mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vereinbart werden)
von 15.00 bis 17.00 Uhr
Kursleitung:
Renate Heissl Deporta
Anmerkung:
max. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Mittwoch, 02.12.2015
Vom Kritzeln, Malen und Zeichnen zur Grafomotorik
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte des Kindergartens und Lehrpersonen der 1. und
2. Klasse Grundschule
Schwerpunkte:
Am ersten Nachmittag vermittelt die Referentin grundlegende Kenntnisse zu
den Bereichen Entwicklung der Handmotorik, der Händigkeit, des Zeichnens
und von Fördermöglichkeiten für die Basisbereiche der Grafomotorik.
Auf dieser Basis werden an den Folgenachmittagen in einer interaktiven
Arbeitsweise mögliche Beeinträchtigungen besprochen, praktische
Fördermöglichkeiten erprobt und gezielte Maßnahmen für das schreibauffällige
Kind vorgestellt.
Referentin:
Ulrike Galler
Ort:
Grundschule »V. Goller«, Dantestraße 39, Brixen
Termin:
mittwochs, 16.12.2015 und 13.01.2016 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Marianna Fischnaller
38
BEZIRK EISACKTAL
Anmerkung:
max. 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldung bis Mittwoch, 02.12.2015
Dyskalkulie in der Mittel- und Oberstufe
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Mittel- und Oberstufe
Schwerpunkte:
Eine Rechenschwäche (Dyskalkulie) entsteht üblicherweise in der frühen
Grundschulzeit und hat Auswirkungen auf die gesamte schulische Laufbahn.
Aufgrund des hierarchischen Aufbaus mathematischer Inhalte »wachsen sich«
jedoch basale Defizite durch den Umgang mit erweiterten Zahlenräumen, den
Aufbau schriftlicher Rechenverfahren oder die Nutzung des Taschenrechners
nicht »aus«, sondern behindern auch den Kompetenzaufbau in Mittel- und
Oberschule noch beträchtlich.
Bei dieser sehr praxisbezogenen Fortbildungsveranstaltung sollen Defizite
rechenschwacher Schülerinnen und Schüler in Bezug auf mathematische
Basiskompetenzen behandelt werden, die üblicherweise nach der
Grundschulzeit noch bestehen und damit auch die Mathematikleistung in der
Mittel- und Oberschule massiv beeinträchtigen. Auf der Grundlage neuer
wissenschaftlicher Modelle der mathematischen Kompetenzentwicklung soll
geklärt werden, welche Basiskompetenzen als Grundlage für ein vertieftes,
anwendungsbezogenes Verständnis mathematischer Inhalte und Verfahren
unverzichtbar sind und wie eine effiziente Förderung rechenschwacher
Schülerinnen und Schüler im schulischen Alltag gestaltet werden kann.
Referentin:
Petra Küspert
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
Termin:
Montag, 15.02.2016 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
Anmeldung bis Montag, 01.02.2016
39
BEZIRK EISACKTAL
ADHS bei Kindern und Jugendlichen
Zielgruppe:
Lehrpersonen aller Schulstufen
Schwerpunkte:
Aufmerksamkeitsstörungen wie ADS oder ADHS äußern sich nicht nur im
Erleben und Verhalten der betroffenen Kinder und Jugendlichen, sondern
können sich auch in erheblichem Maße auf deren Erfolg im schulischen Lernen
auswirken. So lassen sich – aktuellen Zahlen zufolge – bei bis zu 80 Prozent
dieser Schüler Lese-Rechtschreib- und/oder Rechenschwächen feststellen.
In diesem Seminar sollen auf der Basis neuer empirischer Befunde AD(H)Stypische Besonderheiten in der kognitiven Verarbeitung herausgearbeitet
werden. Nachfolgend werden die besonderen Anforderungen hinsichtlich des
didaktisch-methodischen Vorgehens bei der Förderung von Kindern und
Jugendlichen mit Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen in
Kombination mit AD(H)S vorgestellt. Die Präsentation konkreter Übungsformate
und die Bearbeitung von Falldarstellungen intensivieren den praktischen Bezug
der Veranstaltung.
Folgende Themen stehen im Zentrum des Seminars:
•
Besonderheiten des Lernens bei AD(H)S
•
Typische Risikostellen beim Aufbau schriftsprachlicher und
mathematischer Kompetenz
•
Analyse etablierter didaktischer Vorgehensweisen und Übungsformen
•
Sinnvolle Lern- und Übungsformen für AD(H)S-Kinder
•
Effiziente Hausübungen
Referentin:
Petra Küspert
Ort:
Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert
Durst«, Maria-Montessori-Straße 4, Brixen
Termin:
Dienstag, 16.02.2016 von 15.00 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Simon Raffeiner
Anmerkung:
Anmeldung bis Dienstag, 02.02.2016
40
Bezirk Vinschgau
41
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
aufgrund der guten Zusammenarbeit von Vertreterinnen und Vertretern des Kindergartens und
aller Schulstufen des Bezirks Vinschgau ist es möglich, im Bereich »Umgang mit Vielfalt im Lernen
und Verhalten« ein stufenübergreifendes Fortbildungsprogramm anzubieten.
Die Fortbildungsangebote, die vom Bezirk Vinschgau organisiert werden, finden Sie auch unter
www.fovi.bz.it.
Die Planungsgruppe:
-
Vertreterinnen und Vertreter der Schulsprengel, der Oberstufe und des Kindergartens im
Vinschgau
-
Beraterinnen des PBZ Vinschgau
-
Fortbildungskommission Vinschgau (Verena Rinner, Martina Rainer, Herbert Raffeiner)
-
Der Koordinator der Bezirksfortbildung Vinschgau (Jürgen Tragust)
Anmeldungen:
Die Anmeldung zu den Fortbildungsveranstaltungen erfolgt ausschließlich über die
Website www.fovi.bz.it
Mit der Anmeldung verpflichten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die gesamte
Veranstaltung zu besuchen. Abmeldungen sollten nur in begründeten Fällen und möglichst
rechtzeitig erfolgen.
Infos zu den Angeboten am Schulsprengel Schluderns, Tel. 0473 615146
42
BEZIRK VINSCHGAU
Auf dem Weg zu einem effektiven Rechtschreibunterricht – Grundlagen
Zielgruppe:
Lehrpersonen und pädagogische Fachkräfte der Grundschule
Schwerpunkte:
Eine effektive Rechtschreibarbeit basiert auf den Prinzipien der deutschen
Rechtschreibung. Folgende Grundlagen zum Richtigschreiben werden
aufgezeigt: vom Laut über die Silbe zum Wort und zum Satz. Dabei steht das
lautgetreue Verschriften im Mittelpunkt. Die Anbahnung wichtiger Strategien
und Arbeitstechniken wird durch viele praktische Beispiele verdeutlicht. Die
vorgestellten Differenzierungsmöglichkeiten orientieren sich am
Leistungsspektrum der Schülerinnen und Schüler und ermöglichen ihnen die
Erfahrung des Leistenkönnens. Eine Prävention von Lese-RechtschreibSchwäche ist damit gegeben.
Referentin:
Ute Steinleitner
Ort:
Mittelschule Schlanders
Termin:
Freitag, 13. November 2015 von 9.00 bis 17.00 Uhr
Kursleitung:
Irene Rechenmacher
Auf dem Weg zu einem effektiven Rechtschreibunterricht II – Strategien erwerben und
anwenden
Zielgruppe:
Lehrpersonen und pädagogische Fachkräfte der Grundschule
Schwerpunkte:
Eine effektive Rechtschreibarbeit basiert auf den Prinzipien der deutschen
Rechtschreibung. Durch die Vermittlung grundlegender Strategien und
Arbeitstechniken gelingt es, die Schülerinnen und Schüler zu eigenständigem
Nachdenken über Rechtschreibphänomene und zielgerichtetem Üben
anzuleiten. So können die Kinder an ihrem jeweiligen Standort abgeholt und zu
erfolgreichem Arbeiten geführt werden.
Verbunden mit viel Praxis soll dies bei der Veranstaltung aufgezeigt werden.
Referentin:
Ute Steinleitner
Ort:
Mittelschule Schlanders
Termin:
Freitag, 18. März 2016 von 09.00 bis 17.00 Uhr
Kursleitung:
Irene Rechenmacher
43
Bezirk Pustertal
44
Die in dieser Broschüre angeführten Angebote stammen aus dem Fortbildungsangebot des
Schulverbundes Pustertal. Diese Fortbildungen werden von der Fachstelle für Inklusion und
Gesundheitsförderung finanziert.
Anmeldung: Die Anmeldung zu den Fortbildungsveranstaltungen des Schulverbundes Pustertal
erfolgt mittels Anmeldeformular ausschließlich über die eigene Direktion. Die Anmeldefrist endet
jeweils drei Wochen vor Kursbeginn. Anmeldungen, die nach Ablauf der Frist getätigt werden,
können nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie sich bitte nur zu jenen Kursen an, die Sie
tatsächlich zu besuchen beabsichtigen. Die Anmeldung zu einer Fortbildungsveranstaltung bedeutet
eine verbindliche Teilnahme auch an den Folgetreffen.
Abmeldung: Abmeldungen sollten nur in begründeten Fällen und möglichst rechtzeitig erfolgen.
Auch die Abmeldung erfolgt mittels Abmeldeformular schriftlich über die eigene Direktion.
Abwesenheiten werden nur dann als entschuldigt angenommen, wenn diese schriftlich über die
eigene Direktion in die koordinierenden Schulsprengel gelangen. Kurzfristige Abmeldungen oder
das Nichterscheinen ohne Abmeldung verursachen beträchtliche Kosten und nehmen anderen
Interessierten Plätze weg. Wir bitten Sie diesbezüglich, verantwortungsbewusst zu handeln.
Informationen zu den Angeboten erhalten Sie am Schulsprengel Welsberg unter der
Telefonnummer 0474 944086.
www.snets.it/sv-pustertal/fortbildung/default.aspx
45
BEZIRK PUSTERTAL
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten (UV 03)
Zielgruppe:
Mitglieder der Arbeitsgruppe (geschlossene Gruppe)
Schwerpunkte:
Austausch über die Arbeit und Rolle der Ansprechperson zum Bereich an der
jeweiligen Schule/am Sprengel, Auseinandersetzung mit Fragestellungen zum
Thema, Besprechung von Vorgehensweisen in Problemsituationen, Vernetzung
mit Diensten im Bezirk, Fallbesprechungen
Referenten:
verschiedene
Ort:
Mittelschule Ursulinen, Tschurtschenthaler Park 1, Bruneck
Termin:
montags, 28.09.2015, 16.11.2015, 15.02.2016, 04.04.2016 und 23.05.2016
von 14.45 bis 17.45 Uhr
Kursleitung:
Elisabeth Pallua, Wolfgang Grüner
Sprachkompetenzen für einen gelingenden Schuleintritt (UV 07)
Zielgruppe:
Integrationslehrpersonen an Kindergärten und der 1. und 2. Klasse
Grundschule
Schwerpunkte:
-
Die Sprachentwicklung im Vorschulalter
-
Welche sprachlichen Auffälligkeiten sind im Vorschulalter am häufigsten zu
beobachten und wie beeinflussen sie den Lese-Schreib-Prozess?
-
Bedeutung der phonologischen Bewusstheit als Vorläufermerkmal für das
Lesen und Schreiben
-
Wie kann bereits im Kindergarten der spätere Lese-Schreib-Prozess
wirksam unterstützt werden?
-
Auf welche sprachlichen Kompetenzen sollte im Anfangsunterricht
besonders geachtet werden, damit die Kinder das Lesen und Schreiben
erfolgreich erlernen?
Referentin:
Ruth Volgger
Ort:
Mikado, Josef-Ferrari-Straße, Bruneck
Termin:
Donnerstags, 08.10.2015 und 22.10.2015 von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Martina Dorfmann Niederkofler
Anmerkung:
max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
46
BEZIRK PUSTERTAL
Treffen der Koordinatorinnen und Koordinatoren für Integration (UV 05)
Zielgruppe:
Koordinatorinnen und Koordinatoren für Integration an Kindergärten und
Schulen aller Stufen
Schwerpunkte:
Ziel der Treffen ist ein Austausch über die Arbeit und die Rolle der
Koordinatorin oder des Koordinators, die Auseinandersetzung mit
Fragestellungen zur Integration und Inklusion sowie die Klärung praktischer
Fragen und Anliegen im Zusammenhang mit der Vernetzung mit Diensten im
Bezirk.
Referenten:
verschiedene
Ort:
Aula Magna der Mittelschule »Dr. Josef Röd«, Josef-Ferrari-Straße 14, Bruneck
Termin:
montags, 05.10.2015, 23.11.2015, 01.02.2016, 21.03.2016 und 09.05.2016
von 14.45 bis 17.45 Uhr
Kursleitung:
Wolfgang Grüner
Treffen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration für Kinder und Jugendliche
mit Beeinträchtigung in Kindergarten und Schule (UV 08)
Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration an Kindergärten sowie Grundund Mittelschulen
Schwerpunkte:
Schwerpunkte der Treffen sind:
-
Austausch über die Arbeit und die berufliche Rolle
-
Klärung praktischer Fragen und Anliegen
-
theoretische Inputs durch Gastreferenten oder Gastreferentinnen
Referenten:
verschiedene
Ort:
Mittelschule Ursulinen, Tschurtschenthalerpark 1, Bruneck
Termin:
montags, 12.10.2015, 30.11.2015, 22.02.2016 und 02.05.2016
von 14.45 bis 17.45 Uhr
Kursleitung:
Wolfgang Grüner
47
BEZIRK PUSTERTAL
Lernentwicklung beobachten, individualisiertes Lernen ermöglichen und Begeisterung
wecken (UV 04)
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grund- und Mittelschule
Schwerpunkte:
Die Wahrnehmung individueller Lernstände, die Einschätzung von
Entwicklungspotenzialen und eine motivationsförderliche Rückmeldung sind in
der Begleitung von Kindern und Jugendlichen eine besondere Herausforderung,
aber gleichzeitig auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, diese in ihrer
Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung zu stärken. Im Seminar werden
daher zunächst einige wesentliche Voraussetzungen für die Bewahrung der
Lernfreude, die verhaltensnahe Beobachtung und die Entwicklung von
Interessen aufgezeigt und diskutiert, um dann bewährte Praxisbeispiele
auszutauschen und neue Möglichkeiten zu vertiefen, welche individualisiertes
Lernen ermöglichen und eine persönliche Lernbegleitung erleichtern.
Referentin:
Heike Torggler
Ort:
Mikado, Josef-Ferrari-Straße, Bruneck
Termin:
Mittwochs, 30.09.2015 und 28.10.2015 von 14.45 bis 17.45 Uhr
Kursleitung:
Monika Schwingshackl
Anmerkung:
max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Vom zählenden Rechnen zum Rechnen in der Vorstellung (UV 22)
Zielgruppe:
Lehrpersonen der Grundschule (vorzugsweise im Anfangsunterricht)
Schwerpunkte:
Die Ablösung vom zählenden Rechnen stellt für Kinder in der Grundschule einen
entscheidenden Schritt für ein erfolgreiches Mathematiklernen dar. Allerdings
reicht es in der Regel nicht aus, Kinder lediglich dazu aufzufordern, nicht mehr
zu zählen oder ihre Finger nicht zu nutzen. Verfestigen sich Abzählstrategien
bei der Bearbeitung von Rechenaufgaben, kann dies zu mathematischen
Lernschwächen führen. Im Seminar werden Hintergrundinformationen zu
mathematischen Lernschwächen gegeben und Möglichkeiten aufgezeigt, wie
Ablösprozesse angestoßen und Vorstellungen erweitert werden.
Referentin:
Ulrike Galler
Ort:
Mikado, Josef-Ferrari-Straße, Bruneck
Termin:
Kursleitung:
Donnerstags, 10.03.2016 und 17.03.2016 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Wolfgang Grüner
48
BEZIRK PUSTERTAL
Mathematische Basiskompetenzen an der Schnittstelle zwischen Kindergartenabschluss
und Anfangsunterricht (UV 02)
Zielgruppe:
Pädagoginnen und Lehrpersonen im Anfangsunterricht
Schwerpunkte:
Anfang und doch kein Anfang. Schulanfängerinnen und Schulanfänger verfügen
bereits über Fähigkeiten im Mengen- und Zahlenwissen. Die Ausprägung der
rechnerischen Fähigkeiten und die Unterschiede können jedoch beachtlich sein.
Worauf kommt es beim Rechnenlernen an? Welche Fähigkeiten gilt es bereits
im Kindergarten zu stärken? Über welche Vorkenntnisse können Kinder am
Ende der Kindergartenzeit verfügen? Wie können Lehrpersonen die
unterschiedlichen Ausgangslagen der Kinder im Anfangsunterricht erfassen und
welches sind zentrale Kompetenzen, die es zu erarbeiten gilt, damit Kinder
nicht bei früheren ineffektiveren Strategien des Rechnens stehen bleiben?
Referentin:
Ulrike Galler
Ort:
Mikado, Josef-Ferrari-Straße, Bruneck
Termin:
Donnerstags, 24.09.2015 und 15.10.2015 von 15.30 bis 18.30 Uhr
Kursleitung:
Martina Dorfmann Niederkofler
Anmerkung:
max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Unterstützte Kommunikation (UV 19)
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte im Kindergarten, Lehrpersonen aller Schulstufen
sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Integration
Schwerpunkte:
Wie kann Integration gelingen, wenn nicht alle Kinder gesprochene Sprache
verwenden? Was können alle Beteiligten aus der besonderen
Kommunikationssituation lernen? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten
die Möglichkeit der Anwendung und Implementierung unterstützter
Kommunikation im Kontext der inklusiven Schule oder des inklusiven
Kindergartens. Anhand von Beispielen aus der Praxis und
Selbsterfahrungsübungen soll es möglich werden, das Erlernte unmittelbar in
den Unterrichtsalltag zu übertragen.
Referentin:
Margot Pohl
Ort:
Mikado, Josef-Ferrari-Straße, Bruneck
Termin:
Kursleitung:
Freitag, 26.02.2016 von 09.00 bis 17.30 Uhr
Wolfgang Grüner
49
BEZIRK PUSTERTAL
Einsatz mobiler Medien für die Differenzierung im Unterricht (UV 12)
Zielgruppe:
(Integrations-)Lehrpersonen aller Stufen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
für Integration
Schwerpunkte:
Tablets als einfach zu bedienende, hoch verfügbare Medien können im
Unterricht für Information, Kommunikation, Produktion und Präsentation in
vielfältiger Weise eingesetzt werden. Ein zentrales didaktisches Moment
inklusiven Lernens stellt das individualisierte, selbstgesteuerte Lernen dar.
Hierfür eignen sich mobile Computer in idealer Weise, weil sie als dezentral
eingesetztes Medium den individuellen Lern- und Aneignungsprozess medial
begleiten können. Für Schülerinnen und Schüler mit besonderem
Unterstützungsbedarf ermöglicht der Einsatz von Tablets darüber hinaus,
Kommunikation zu unterstützen, motorische Einschränkungen zu kompensieren
oder Einschränkungen aufgrund von Sinnesbeeinträchtigungen abzumildern.
Mit geeigneten Unterrichts- und Einsatzmethoden können auch motorische
Beeinträchtigungen kompensiert oder Einschränkungen abgemildert werden.
Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung können im Regelunterricht
leichter integriert werden und auch für Klassen mit hohem Anteil an
Integrationsschülern eröffnen Tablet-Computer neue Wege.
Der Kurs gibt Einblick in Praxiserfahrungen des Oberschulzentrums Sand in
Taufers, das Tablet-PCs bereits, nach umfangreichen Vorarbeiten, im dritten
Jahr erfolgreich in vielen Fächern und Unterrichtsszenarien in den Unterricht
einbindet. Die Veranstaltung ist für Lehrerinnen und Lehrer sowie
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Grundschulen, Mittelschulen sowie für
Oberschulen geeignet. Gezeigt werden Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen
(Apps) im Unterricht, die für alle Klassenstufen adaptierbar sind.
Referent:
Chris Veltman
Ort:
Oberschulzentrum Sand in Taufers
Termin:
Donnerstag, 29.10.2015 von 15.00 bis 18.00 Uhr
Kursleitung:
Wolfgang Grüner
50
ANMELDEKARTE BEZIRKSFORTBILDUNG 2015/2016
Anmeldeformular
Bezirksfortbildung 2015/2016
An den Veranstalter
Vorname
Nachname
Straße
PLZ und Ort
Geburtsdatum
Telefon
Unterrichtsfach/Berufskategorie
Direktion
Ich melde mich verbindlich zu folgender Fortbildung/zu folgenden Fortbildungen an:
Titel der Fortbildung:
Ort/Zeit:
Titel der Fortbildung
Ort/Zeit:
Bei Verhinderung verpflichte ich mich, dies umgehend dem Veranstalter schriftlich mitzuteilen. Ich kenne meine Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit dem Datenschutz und
bin damit einverstanden, dass meine Daten unter vollständiger Berücksichtigung des gesetzvertretenden Dekretes Nr. 196/03 (Datenschutzkodex) in elektronischer Form
verarbeitet und den Teilnehmenden an den Veranstaltungen weitergegeben werden.
Antragsteller/in
Die Direktorin/Der Direktor
Datum
51
ABMELDEKARTE BEZIRKSFORTBILDUNG 2015/2016
Abmeldeformular
Bezirksfortbildung 2015/2016
An den Veranstalter
Vorname
Nachname
Straße
PLZ und Ort
Geburtsdatum
Telefon
Unterrichtsfach/Berufskategorie
Direktion
Ich teile Ihnen mit, dass ich mich von folgender Fortbildungsveranstaltung abmelde:
Titel der Fortbildung:
Ort/Zeit:
Begründung für die Abmeldung:
Ich kenne meine Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit dem Datenschutz und bin damit einverstanden, dass meine Daten unter vollständiger
Berücksichtigung des gesetzvertretenden Dekretes Nr. 196/03 (Datenschutzkodex) in elektronischer Form verarbeitet werden.
Antragsteller/in
Die Direktorin/Der Direktor
Datum
52