Erfolgsfaktor Wertschätzung

Erfolgsfaktor Wertschätzung - besser miteinander
ANMODERATION
Moritz Freiherr Knigge, Nachfahre des berühmten Knigge, aufgewachsen auf Rittergut
Bredenbeck, Sitz der Freiherren Knigge im Hannoverschen ist Deutschlands Botschafter für
das bessere Miteinander. Als Autor, Redner und Coach vertritt er zeitgemäße Höflichkeit
und gelebte Wertschätzung in Wirtschaft und Gesellschaft.
Dabei verzichtet Moritz Freiherr Knigge auf den erhobenen Zeigefinger – zugunsten des
Fingers an der eigenen Nase. Sein lehrreicher und unterhaltsamer Vortrag „Erfolgsfaktor
Wertschätzung“ empfiehlt uns augenzwinkernd, dort zu beginnen, wo wir den größten
Hebel haben: bei uns selbst. Ein Vortrag für Menschen, die Regie über ihre Beziehungen
führen wollen, statt sich als Spielball ihrer ach so ungehobelten Mitmenschen zu fühlen.
Ein Impuls für das bessere Miteinander – wertschätzend, praktisch und humorvoll.
INHALT
»Die meisten Menschen wissen sehr genau, was man im Umgang miteinander zu tun und
zu lassen hat. Insbesondere, was die anderen zu tun zu lassen haben.«
Neun von zehn Menschen wünschen sich heute bessere Umgangsformen. Man fühlt sich
geradezu umringt von schlechtem Benehmen: ungezogene Junge, starrköpfige Alte,
geringschätzende Vorgesetzte, respektlose Mitarbeiter und Kollegen...
Man hält sich selbst für höflich und zeigt schnell auf andere.
Man spielt „spielt Richter Gnadenlos“ und setzt sich gleichzeitig einen Heiligenschein auf.
Meist ohne es zu merken.
»Für mich hat die Höflichkeit zwei Feinde: Den Glauben an die Unhöflichkeit der anderen
und den Glauben an die eigene Höflichkeit.«
In seinen Vortrag geht Moritz Freiherr Knigge der Frage nach, wie das bessere Miteinander
tatsächlich gelingen kann. Ein Vortrag für Menschen, die den Mut haben über sich selbst
lauter zu lachen als sich über ihre andere aufzuregen. Die bereit sind ihren Anteil an einer
mißlungenen Begegnung ebenso zu erwägen, wie ihr reichhaltiges Potenzial zum Gelingen
beizutragen.
»Das bessere Miteinander entsteht im Bewusstsein für die eigenen geringschätzenden
Neigungen und wertschätzenden Möglichkeiten.«
Ein Vortrag über die Kraft der Einsicht, der Erfahrung, des Selbstbewusstsein, der
Zuvorkommenheit und des Wohlwollens. Für Menschen, die nicht alles glauben, was sie
Besser
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Miteina
über sich und andere denken und den kürzesten Weg zu ihren Mitmenschen wählen
wollen: den Sprung über den eigenen Schatten.
MORITZ FREIHERR KNIGGE IM GESPRÄCH
In Umfragen äußern drei von vier Menschen, dass sie sich mehr Wertschätzung wünschen.
Woran liegt das?
Daran, dass wir Menschen uns lieber damit beschäftigen, was andere tun oder lassen
sollten, statt da anzufangen, wo wir den größten Hebel haben: bei uns selbst.
Aber es gibt sie doch – diese kleinen und großen Rüpel da draußen.
Vielleicht. Auf jeden Fall glaube ich, dass die Nahkampfzone deutlich kleiner ist als
angenommen. Ob uns das Zwischenmenschliche stresst oder erfreut, liegt nicht daran, wie
die Dinge sind, sondern was wir aus ihnen machen.
Das müssen Sie genauer erklären.
Nun, es macht einen großen Unterschied, ob ich ein Missverständnis oder einen Konflikt,
ob ich Absicht oder Ungeschicklichkeit unterstelle, ob ich alles auf die Goldwaage lege oder
anderen etwas zu Gute halte. Sind die anderen die Rüpel oder bin doch vielleicht ich der
Spießer? Dieses Denken in Alternativen nenne ich wohlwollende Konstruktion.
Was genau verstehen Sie darunter?
Die wohlwollende Konstruktion erinnert an Pippi Langstrumpfs Motto „ich mache mir die
Welt, wie sie mir gefällt“. Ich nehme mir die Freiheit, Wirklichkeit für unerheblich zu
erklären, wenn Begegnung zu misslingen droht. Ich beteilige mich lieber am Misslingen als
auf mein Recht zu pochen und erweitere damit die Freundlichkeitszone. So wie der ältere
Herr in der Londoner U-Bahn, der sich entschuldigt, obwohl er angerempelt wurde.
Aber ist das nicht ein wenig romantisch?
Finden Sie? Mir ist durchaus bewusst, dass gerade in Unternehmen, wo man alles wiegen,
messen und rechnen können muss, das Zwischenmenschliche manchmal als „Ringelpietz
mit Anfassen“ betrachtet wird. Dabei fördert ein gutes zwischenmenschliches Klima
Leistung und Gesundheit.
Das bessere Miteinander als Burnout-Prävention?
Naja, es ist einfach nicht effizient seine Energien zu vergeuden, indem man sich ständig
über alles und alle aufregt. Wertschätzung nimmt die Spannung raus und verhindert
Reibungsverluste. Gelassenheit entlastet. Ich sage oft: „Wenn Sie an Wertschätzung schon
nicht glauben, seinen Sie wenigstens so egoistisch, wertschätzend zu sein. Denn es nützt
Ihnen.
Besser
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