PERSÖNLICH. INNOVATIV. ERFOLGREICH.

CAMPUS
FACHHOCHSCHULE BURGENLAND. BRINGT BESONDERES ZUSAMMEN
WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
DAS SIND DIE
SPANNENDSTEN
FORSCHUNGSFRAGEN
GASTKOMMENTAR
SO COOL SEHEN
STUDIERENDE
IHRE FH
ZERTIFIKAT
WIR
Studienführer
2014/2015
SIND
FAMILIE
START IN DAS STUDIENJAHR 2015/2016
NEWSLETTER 02/2015
FH Burgenland
PERSÖNLICH.
INNOVATIV.
ERFOLGREICH.
1
Campus 02/2015
P. B . B . A B S . N I E D E R Ö S T E R R E I C H I S C H E S P R E S S E H A U S , G U T E N B E R G S T R A S S E 1 2 , 31 0 0 S T. P Ö LT E N 1 4 Z 03 9 9 8 1 M , R E T O U R E N A N P O S T F A C H 555, 1 0 0 8 W I E N
Geschätzte Leserinnen! Geschätzte Leser!
Liebe FH BurgenländerInnen!
Nun heißt es: Volle Power für das neue Semester und
100 Prozent Konzentration auf die frischen Inhalte.
Das betrifft an der FH Burgenland heuer so viele
Menschen wie noch nie: mehr als 1.000 Erstsemestrige starten ihr Studium. Insgesamt lernen dann über
2.000 Wissbegierige an unserer Hochschule.
Welchen (noch) unbekannten Gesichtern Sie im Hörsaal begegnen werden, verraten wir Ihnen auf Seite 3.
Auch neue MitarbeiterInnen bringen frisches Knowhow in bestehende und einen neuen Studiengang. Auf
Seite 5 wiederum werden Sie wahrscheinlich bekannte
Gesichter sehen: Nämlich die Preisträger der FH
Awards sowie den ersten Honorarprofessor der FH
Burgenland. Genauer ansehen sollten Sie sich als Studierende auch Ihre KommilitonInnen. Warum? Das
verrät Lektorin Dorli Muhr in ihrem Gastkommentar
auf Seite 7. Dass topaktuelle Themen am Studienplan
stehen, zeigt die Lehrredaktion der Studierenden Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung
zum Thema: Vegan mit Plan – siehe Seite 9.
Für das kommende Semester wünschen wir Ihnen jedenfalls viele Höhenflüge – vielleicht finden Sie in der
Story auf Seite 8 Inspiration dafür. Wir hoffen, Sie haben eine interessante Lektüre und denken daran, uns
Ihre spannenden Geschichten an [email protected] zu schicken. Denn, der nächste CAMPUSNewsletter kommt im Winter.
Ihr Georg Pehm und Josef Wiesler, Geschäftsführer
schloss er mit ausgezeichnetem Erfolg ab. „Am besten gefällt mir, dass mich die Kollegen auch alleine arbeiten lassen. Und wenn ich Hilfe brauche, bekomme ich diese“,
so der Lehrling.
FH BURGENLAND ERHÄLT ZERTIFIKAT
„HOCHSCHULE UND FAMILIE“
Damit der Spagat zwischen Job und Familie leichter
wird, hat die FH Burgenland Maßnahmen erarbeitet,
um noch familienfreundlicher zu werden. „Nach einem
9-monatigen Audit haben wir das Grundzertifikat
hochschuleundfamilie des Familienministeriums erhalten“, sagt die Audit-Beauftragte der FH Burgenland,
Petra Kiradi. „Wir haben konkrete Ideen und einen
Fahrplan für die nächsten drei Jahre ausgearbeitet.“
Aktive Vaterschaft
Peter Klanatsky, Hochschullehrer und Forscher am Department Energie-Umweltmanagement: „Ich bin der
FH sehr dankbar, dass ich in Väterkarenz gehen und so
den Tagesablauf meines kleinen Sohnes auch unter der
Woche miterleben und mitgestalten konnte.“
Campus 02/2015
LEHRE AN DER FACHHOCHSCHULE
Ein akademisches Studium ist nicht die einzige Ausbildung, die man an der FH Burgenland absolvieren kann.
Christian Hierzer (im Bild oben links) beispielsweise ist
einer der sechs Lehrlinge an der Fachhochschule. Systemadministrator Günter Kleinrath bildet ihn seit zwei Jahren am Studienzentrum Pinkafeld aus. „Die größte Herausforderung ist, den Ausbildungsplan optimal in die
Berufswelt zu integrieren und genügend Zeit für die Erledigung der verschiedenen Aufgaben bereitzustellen“,
sagt Kleinrath.
Bibliothek, Büro, IT, Event
In der Bibliothek arbeitet Anja-Michaela Kokas (Bild unten). „Eine Leseratte war ich immer“, erzählt die 19-Jährige, die eine einjährige Lehre zur Archivs-, Bibliotheksund Informationsassistentin absolviert. Im Bereich
Mechatronik wiederum lässt sich der leidenschaftliche
Handwerker Lukas Klein seit Mai ausbilden. Drei weitere Lehrlinge starteten im Sommer Lehren als Bürokaufmann, in der IT-Technik sowie der Veranstaltungstechnik. Vielleicht entscheiden sie sich nach der Lehre mit
Matura ja auch noch für ein FH-Studium.
Lehre mit Matura
Hierzer schließt die Berufsausbildung IT-Technik in der
Form Lehre mit Matura ab – und das mit Begeisterung
und guten Noten: Das zweite Jahr der Berufsschule
2
FH Burgenland
© Foto im Lohnbüro
Knapp 1.000 Studierende beginnen im
Wintersemester 2015/16 eine akademische
Ausbildung an einem der fünf Departments
der FH Burgenland.
Frisches
Know-how
für das neue
Semester
Rund 1.900 Studierende werden im Wintersemester 2015/16 an der FH Burgenland in
8 Bachelor- und 13 Masterstudiengängen studieren. Sie profitieren vom Wissen von
50 ForscherInnen, 77 Lehrenden und knapp 500 LektorInnen.
INFORMELLER ERFAHRUNGSAUSTAUSCH
SYSTEMATISCH ORGANISIERT
Sie kennen das sicher: Wichtige Gedanken werden informell ausgetauscht – also beim Kaffee in der Betriebsküche oder zufällig am Gang. Über Abteilungs- und Hierarchiegrenzen hinweg spricht „der Verkauf“ mit „der
Technik“, „die Buchhaltung“ mit der Geschäftsführung.
Dieser informelle Austausch bringt unterschiedliche Erfahrungen zusammen – und daraus entsteht wertvolles
Neues. Die Sache hat nur einen Haken: Sie ist vom Zufall abhängig.
Inspirierende Umgebung …
Am Wirtschaftsdepartment der FH Burgenland versucht
daher ein Forschungsteam, dem Zufall auf die Sprünge
FH Burgenland
Sozialarbeits-Know-how
Auch das Department Soziales, das nun in sein 2. Jahr startet, hat sich für die künftigen Lehrveranstaltungen Verstärkung gesichert: Manuela Brandstetter wird Hochschullehrerin für Soziale Arbeit. Die diplomierte Sozialarbeiterin
und studierte Soziologin ist seit vielen Jahren Lektorin: an
der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, dem Institut für
Soziologie der Universität Wien und an mehreren Fachhochschulen. 2012 hat sie an der Universität Hildesheim
ihr Habilitationsprojekt gestartet.
Kommunikations-Know-how
Michael Roither, gebürtiger Salzburger und nunmehr
Wahl-Burgenländer, übernahm im Sommer die Leitung
des Masterstudiengangs Information Medien Kommunikation. Der Journalist und Kommunikationsexperte tritt
damit die Nachfolge von Silvia Ettl-Huber an, die im
Sommersemester zur Forschungsleiterin der FH Burgenland sowie zur Geschäftsführerin der FH-Tochter Forschung Burgenland ernannt wurde. Zuvor hat Michael
Roither das Zentrum für Journalismus und Kommunikationsmanagement der Donau-Universität Krems in Niederösterreich geleitet.
readyforhealth
Auch die Riege der FH Burgenland-Tochterfirmen hat
sich vergrößert: Das Unternehmen für Gesundheitsberatung readyforhealth nimmt nun – unter der Leitung von
Markus Glatz-Schmallegger und dem Leiter des Departments Gesundheit der FH Burgenland, Erwin Gollner –
die Arbeit auf. Glatz-Schmallegger hat Sozialethik an der
Theologischen Fakultät der Universität Wien studiert, war
als Schulleiter der Expositur der Schule für Sozialbetreuungsberufe der Caritas Wien tätig und ist gleichzeitig Inhaber einer Beratungsfirma für Personal, Management
und Bildung.
zu helfen. „Wir suchen Hebel, um informellen Erfahrungsaustausch systematisch zu organisieren“, sagt Departmentleiter Sebastian Eschenbach. Ein wichtiger Hebel sei der Ort. „Wir haben daher einen Bereich mit 80
Quadratmetern im FH-Gebäude zum flexiblen Arbeitslabor umgebaut. Hier können wir unter kontrollierten
Bedingungen testen, wie sich unterschiedliche Möglichkeiten der Raumgestaltung auswirken, zum Beispiel:
Welche Art der Beleuchtung wird als angenehm empfunden? Welche Möbel werden genutzt? Welche technischen
Hilfsmittel werden verwendet? Welche Rolle spielt das
Raumklima?“, erklärt Eschenbach.
... für fruchtbare Kommunikation
„Partner bei der Konzeption des Labors war das in diesem
Bereich führende Fraunhofer-Institut IAO Stuttgart“, so
Amelie Cserer vom Wirtschaftsdepartment, die die Einrichtung des Labors koordiniert hat. „Eine Florawall,
also eine spezielle Wand mit vielen verschiedenen Pflanzen, sorgt für die Begrünung. Von zwei hochinnovativen
Unternehmen aus dem Burgenland – Lumitech und
Neudoerfler – kommen flexible Lösungen für Beleuchtung und Möblierung.“
Das Labor nimmt im September den Betrieb auf. „Jeder,
der die Kommunikation in seinem Arbeitsumfeld fördern will, kann mit seiner Fragestellung zu uns kommen.
Wir können die Ideen im Normalbetrieb einer Hochschule mit vielen hundert Nutzerinnen und Nutzern wissenschaftlich fundiert testen“, so Eschenbach.
3
© Stadtwerke Hartberg
Cloud-Know-how
Fachwissen am neuesten Stand der Technik wird der Burgenländer Markus Gerhard Tauber ab sofort in „seinen“
neuen Masterstudiengang einbringen: Cloud Computing
Engineering am Department Informationstechnologie
und Informationsmanagement. Sein Wissen hat sich der
IT-Spezialist als Koordinator des Forschungsfeldes High
Assurance Cloud am Austrian Institute of Technology
(AIT) sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of St Andrews, UK, angeeignet.
„ENERGIESCHWAMM“ VERSORGT STADT
Mit dem Forschungsprojekt „Hybrid Grids DEMO“
will ein Forschung-Burgenland-Team die Stadt zum
Energieschwamm machen. Das Ziel: Die Energie in
Stadt und Umland soll optimal aufgenommen und
auch wieder abgegeben werden. „Im steirischen Hartberg soll ein funktionaler Energiespeicher entstehen“,
erklärt Projektleiter Markus Puchegger von der Forschung Burgenland. So können kurzfristige Stromüberschüsse und Wärmeenergiedefizite ebenso wie Schwankungen über Monate ausgeglichen werden. Beides wird
durch die stärkere Einbindung von erneuerbaren Energieformen bedingt. „Die Stadt und die Studierenden
(z. B. vom Master Gebäudetechnik und Gebäudemanagement) werden als Erste von den Learnings erfahren“, so der Leiter des Departments Energie-Umweltmanagement, Rektor Gernot Hanreich.
Campus 02/2015
Gastkommentator Karl-Heinz Fischer ist Student
des Studiengangs Information Medien Kommunikation. Zuvor hat er die Ausbildung zum Großhandelskaufmann absolviert und als Online-Redakteur
gearbeitet.
Masterthesis für
das Gemeinwohl
FH REAL.
Absolvent Stefan Brandeis verfasste seine Masterthesis zum Thema „Economy for the Common Good:
Compatibility with the EU’s Competition Policy and applicability of ECG-principles within Public Procurement of
local municipalities“ (Eisenstadt, 2015).
Als erste FH Europas schlüsselte die FH Burgenland auf, was sie für das Gemeinwohl
tut – abseits von gewinn- und finanzbezogenen Ziffern. Student Stefan Brandeis
arbeitete an der Bilanzierung mit und sah sich die Indikatoren „Gerechte Einkommensverteilung“ sowie „Innerbetriebliche Transparenz und Demokratie“ an der FH genauer
an. Anschließend widmete er sich auch in seiner Master-Thesis für das englischsprachige Masterstudium European Studies dem Gemeinwohl.
CAMPUS: Herr Brandeis, wie sind Sie auf das Thema
Gemeinwohl-Ökonomie – kurz: GWÖ – gekommen?
Das Buch „Die Gemeinwohl-Ökonomie“ von Christian
Felber hatte ich mir 2011 aus privatem Interesse gekauft.
Als es dann das Projekt der Gemeinwohlbilanz für die FH
Burgenland gab, habe ich gerne mitgearbeitet.
CAMPUS: Was ist genau Inhalt Ihrer Masterarbeit?
Ziel war es, herauszufinden, ob die Gemeinwohlbilanz
ein Tool für einen Vergabeprozess sein kann. Meine Antwort ist: Ja. Die Effektivität hängt aber von der Branche
ab und davon, ob Kriterien außerhalb von „Preis“ im jeweiligen Fall tatsächlich entscheidend sind.
Durchschnittsalter
der Studierenden
27 Jahre
Gesamt
25 Jahre
Bachelor
Master
30 Jahre
Vollzeit
23 Jahre
29 Jahre
Berufsbegleitend
NICHTS ALS DICKE WÄLZER?
In Zeiten des Internets haben Bibliotheken scheinbar an
Reiz verloren, doch das Angebot der Fachbibliotheken
der FH Burgenland in Eisenstadt und Pinkafeld überzeugt auch im digitalen Zeitalter: In der Bibliothek können benötigte Seiten eingescannt und auf USB-Stick mit
nach Hause genommen werden. 5.500 E-Journals und
120.000 E-Books wiederum können auch von zu Hause
aus heruntergeladen werden.
Campus 02/2015
CAMPUS: Steht die Arbeit in Zusammenhang mit Ihrer beruflichen Tätigkeit?
Ja, genau. Ich bin im Baugewerbe tätig. Dort ist der Vergabeprozess ein ständiger Begleiter meiner Arbeit und so
hat sich dieses Thema für die Masterarbeit angeboten.
CAMPUS: Nachdem Sie erfolgreich Ihr Studium beendet haben – halten Sie Fragen rund um die GWÖ
für ein passendes Thema für eine Abschlussarbeit?
Ich halte das Thema der GWÖ für äußerst verfolgenswert. Meine Arbeit enthält aus diesem Grund auch eine
eigene Auflistung von möglichen weiteren Forschungsfragen, welche sich durch meine Forschung ergeben haben.
Mit Roland Gutmann, der mich bei der Forschungsarbeit
begleitet hat, steht auch ein GWÖ-Vertrauter als Betreuer
zur Verfügung. Interessierten kann ich gerne mit relevanten Kontakten helfen.
Anfragen an [email protected] werden gerne
weitergeleitet.
GEMEINWOHLÖKONOMIE
Ein „Wirtschaftsmodell der anderen Art“ steckt
hinter dem Begriff Gemeinwohlökonomie. Statt auf
Gewinnorientierung und Profitmaximierung setzt
es auf allgemeingültige Werte. Mit ihrer Gemeinwohlbilanz belegte die FH Burgenland, was sie für
das Gemeinwohl tut und wo noch Aufholbedarf
besteht. An der Hochschule gibt es mit Claudia
Gutmann eine eigene Gemeinwohlbeauftragte.
„Damit der Beginn der wissenschaftlichen Arbeit nicht
so schwerfällt, helfen wir gerne bei der Auswahl der Literatur“, so Andreas Hepperger, Leiter der FH BurgenlandBibliotheken. Er und sein Team unterstützen auch MaturantInnen bei der vorwissenschaftlichen Arbeit. Alle
Interessierten können sich einen Bibliotheksausweis holen und so Bücher zu den Themen Wirtschafts-, Informations- und Kommunikationswissenschaft, Energie/
Umwelt- und Gesundheitsmanagement sowie zentralosteuropäische Sprachen ausleihen.
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© Foto im Lohnbüro
Vor der Prüfung und im Projekt sind wir alle gleich.
Dann heißt es „learning by learning“. Ansonsten ist das
Leben an der FH facettenreich wie ein Fliegenauge.
Manche folgen dem Leistungsprinzip, andere folgen
ihren niederen Instinkten. Die Lockstoffe des Alkohols
und der Damenwelt haben schon so einige von der aktiven Mitarbeit ferngehalten. „Wer feiern kann, kann
auch arbeiten“ ist nicht immer das Credo – und eine
glatte Lüge.
Diejenigen, die zumindest unter der Woche Vernunft
walten lassen, freuen sich an den Werktagen über die
freien, unbelegten Steckdosen und die frische Luft im
Hörsaal. Die pure Anwesenheit allein zeugt jedoch
noch nicht bei jedem von der Fähigkeit, dem Lektor zu
folgen. Der Geist ist willig, aber der rechte Zeigefinger
ist schwach. In einer Generation, die mit Fernsehen
und Videospielen aufgewachsen ist, hören Laptop,
Smartphone und Facebook aber auch nie auf, uns interessante Inhalte aufzudrängen. Das meiste davon gefällt sogar. Aus dieser dornröschenhaften Reaktionsstarre kann uns nur ein guter Vortragender mit
faszinierenden Schilderungen wachküssen. Und falls
nicht, dann gibt es immer noch den Foliensatz zum
Durchzappen …
FH Burgenland
Ehre & Glamour für
Wissenschaft & Leistung
FH Burgenland Awards für erstklassige
Forschung, Lehre und Mitarbeit
DIE PANNONIA RESEARCH
AWARDS 2015 GINGEN AN:
• Energie-Umweltmanagement: „Numerical
investigation of velocity profiles in a squaresectioned
90° curved air duct“ von DI Florian Wenig
• Energie-Umweltmanagement: „Development of
a Hardware-in-the-Loop test method for heat
pumps and chillers“ von DI (FH) DI Werner
Stutterecker, DI Thomas Schoberer, BSc, DI Gernot
Steindl
• Gesundheit: „Wer führt das Krankenhaus? Eine
Analyse der Führungsstrukturen in österreichischen
Krankenanstalten“ von Carina Raidl, BA MA
• Gesundheit: „Integrierte Gesundheitsberichterstattung im Burgenland“ von Barbara Szabo, BA
MA, Prof. (FH) Mag. Florian Schnabel MPH, Prof.
(FH) Mag. Dr. Erwin Gollner MPH
• Informationstechnologie und Informationsmanagement: „Problemfelder und Lösungsansätze
bei der Einführung von Social Media Monitoring
im Issues Management“ von Sarah Surenjan, BA
• Wirtschaft: „Unternehmensrisiko bei geringem
Börsenhandel – Eine Analyse der CEE
Aktienmärkte“ von Karlo Golubović, BA MA
Die PreisträgerInnen des Pannonia Research Award 2015 (v. l.): Florian Wenig, Karlo Golubović, Carina Raidl, Werner
Stutterecker, Thomas Schoberer, Gernot Steindl, Sarah Surenjan, Barbara Szabo, Florian Schnabel und Erwin Gollner.
Der „Pannonia Research Award“ wurde in der 22-jährigen Geschichte der
FH Burgenland schon fünf Mal vergeben – noch nie aber in so würdigem Rahmen:
auf Schloss Esterhàzy. Der Empiresaal bot auch das richtige Ambiente für drei neue
Auszeichnungen: den „Teaching Award“, den „MitarbeiterInnen Award“ und die
erste Honorar-Professur der FH Burgenland.
Numerische Untersuchungen in einem Windkanal; Analyse der Führungsstrukturen in österreichischen Krankenanstalten; neue Technologien im Einsatz für die Förderung der Lerner-Autonomie. Aus der Vielzahl von
Themen, die an der FH Burgenland bearbeitet werden,
stechen diese und einige weitere aufgrund ihrer Qualität
und Innovationskraft hervor. An die Lehrenden, ForscherInnen und MitarbeiterInnen, die dieses Besondere entstehen lassen, vergab die FH Burgenland im Juni Awards.
Awards für Forschung und Lehre
Mit dem Pannonia Research Award werden seit 2007
herausragende Arbeiten zum Thema „Regionale und europäische Zukunftsfragen“ in den Themenfeldern der
fünf Departments der FH Burgenland prämiert. „Es ist
wichtig, dass die Ergebnisse der oft einsamen Forschungsarbeit Öffentlichkeit gewinnen. Der Pannonia Research
Award soll auch dazu motivieren, in den Forschungsbereichen der FH Burgenland zu forschen und zu publizieren“, sagte die Forschungsleiterin der FH Burgenland,
Silvia Ettl-Huber, die die Preise überreichte.
Zukunftsweisende Lehre
Der erste Teaching Award für innovative Lehrkonzepte
prämierte zwei herausragende Unterrichtskonzepte über
zeitgemäße, aktuelle Fremdsprachendidaktik für gemeinschaftliches bzw. individuelles Lernen in virtueller Umgebung. Er ging an Veronica Woloszczuk-Dal-Bianco
FH Burgenland
und Lawrie Moore-Walter für ihre Arbeit „Smart Tools
for Self-Directed, Personalized Learning at FH Burgenland“ sowie an Birgit Phillips für „Empowering students:
Using technology enhanced learning to foster learner
autonomy”.
„Das Team ist der Star“
Den MitarbeiterInnen Award widmeten die beiden Geschäftsführer den herausragenden Leistungen des ganzen
Teams der Fachhochschule.
Erste Fachhochschul-Honorar-Professur
„Fachhochschul-Honorar-Professor ist kein Titel, um
den man sich bewerben kann“, hielt der Rektor der FH
Burgenland Gernot Hanreich fest, als er die Laudatio auf
den ersten Fachhochschul-Honorar-Professor der FH
Burgenland hielt. „Man muss vorgeschlagen werden.
Dann wird der Vorschlag durch eine Berufungskommission geprüft und es folgt ein Hearing. Die Entscheidung
muss schließlich vom FH-Kollegium bestätigt werden“,
so Hanreich. Gerd Hartinger habe mit seiner Ausbildung
und Lehrtätigkeit, seiner beruflichen Praxis, den Bemühungen um Forschung, Entwicklung und Innovation auf
allen Stationen dieses Entscheidungsweges überzeugt.
Ihn verbindet mit der Hochschule eine langjährige und
enge Zusammenarbeit – er habe besondere Leistungen
für die Weiterentwicklung der FH Burgenland erbracht.
5
Name: Honorar-Fachhochschul-Professor Mag. Dr.
Dipl.-HTL-Ing. Gerd Hartinger, MPH
Geburtsdatum: 05.12.1961
Tätigkeit: Geschäftsführer der Geriatrischen
Gesundheitszentren der Stadt Graz
Hobbys: Tanzen, Reisen, Lesen, Laufen, Volleyball,
Qigong, Pilates
Lebensmotto: Proaktiv handeln und die Zukunft
zum Guten gestalten und Menschen als „Servant
Leader“ (Anm. d. Red.: „Dienende Führungsperson“
nach Robert K. Greenleaf ) fördern.
FH-Rektor Gernot Hanreich über ihn: „Es sind
besondere Persönlichkeiten wie er, die der FH Burgenland ermöglichen, Besonderes zusammenzubringen.“ Seit 2003 ist Gerd Hartinger als externer Lektor am Department Gesundheit tätig und hat im
Entwicklungsteam mehrerer Studiengänge mitgearbeitet.
Campus 02/2015
MICHAELA STÖCKELMAYR
ABSOLVENTIN DES MASTERS INTERNATIONALE WIRTSCHAFTSBEZIEHUNGEN
Das Thema der Masterarbeit: Die Auswirkungen
haptischer Reize einer Verpackung auf die Produktwahrnehmung und -bewertung.
Betreut von: externer Lektor und Marketingexperte
Claus Ebster
Meine Motivation, das Thema zu wählen: In einer
Vorlesung hat uns Claus Ebster die Notwendigkeit
weiterer Forschungen im Bereich Greiferfahrung im
Marketing aufgezeigt. Nachdem ich mich etwas
eingelesen hatte, war für mich klar, dass ich in diesem
Bereich etwas machen möchte.
MICHAEL LAMPRECHT
ABSOLVENT DES MASTERS GEBÄUDETECHNIK UND GEBÄUDEMANAGEMENT
Das Thema der Masterarbeit: Bei der Verbrennung
biogener Festbrennstoffe entstehen Staubemissionen.
Diese werden in Aerosole und grobe Flugaschepartikel unterteilt. In meiner Arbeit wurde die Freisetzung der groben Flugaschepartikel vom Brennstoffbett, deren Deposition im Kessel sowie Emissionen
am Kamin anhand eines Testlaufes mit einer Hackschnitzelheizung untersucht und anschließend mit
CFD-Simulationen verglichen. Ziel war die Überprüfung des „Discrete Phase Models“. Derartige
Simulationen werden im Zuge einer Produktentwicklung durchgeführt.
Betreut von: externer Lektor Georg Hofmeister
Meine Motivation, das Thema zu wählen: Motiviert
durch die Vorlesung „Energie-, Impuls- und Stoffaustausch“ sowie „Computational Fluid Dynamics“ von
Christian Heschl, hat sich die Masterarbeit im Zuge
meiner Arbeitstätigkeit neben dem Masterstudium bei
der KWB GmbH ergeben.
KATJA RIFFEL
ABSOLVENTIN DES BACHELORS
GESUNDHEITSMANAGEMENT UND
GESUNDHEITSFÖRDERUNG
MONIKA FIKERMENT
ABSOLVENTIN DES MASTERS INFORMATION MEDIEN KOMMUNIKATION
Das Thema der Bachelorarbeit: Die „Balanced
Scorecard“ und ihr Einsatz als Managementsystem in
Gesundheitseinrichtungen am Beispiel der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz.
Betreut von: Hochschullehrerin an der FH Burgenland Ute Maurer
Meine Motivation, das Thema zu wählen: Ich habe
während meines Berufspraktikums bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz mit der
Balanced Scorecard gearbeitet. Dieser wurde zu den
üblichen vier eine fünfte Perspektive mit dem Aspekt
Umwelt & Nachhaltigkeit hinzugefügt. Das hat mein
Interesse geweckt.
Das Thema der Masterarbeit: „Bürgerkommunikation 3.0“. Die Arbeit basiert auf der Forschungsfrage
„Welche Potenziale haben Online-Medien in der Kommunikation zwischen Gemeinden und Bürgern?“.
Betreut von: Silvia Ettl-Huber, Forschungsleiterin an
der FH Burgenland
Meine Motivation, das Thema zu wählen: Im Zuge
meiner Berufstätigkeit habe ich bereits Gemeinden in
Kommunikationsfragen beraten. Hierbei bemerkte
ich, dass das Wissen der Gemeindeverwaltung um den
adäquaten Einsatz von Online-Medien in der Bürgerkommunikation sehr gering ist. Aus diesem Grund
wollte ich erfahren, was Gemeinden und BürgerInnen
unter moderner Bürgerkommunikation verstehen.
5 Fragen
5 Arbeiten
Masterthesis, Bachelorarbeit oder Seminarbericht. Die CAMPUS-Redaktion
stellt besonders spannende wissenschaftliche Arbeiten von 5 Studierenden
der FH Burgenland vor.
THOMAS ULLRICH
STUDENT DES BACHELORS
SOZIALE ARBEIT
Das Thema der Seminararbeit: Warum ist Schulsozialarbeit als Drehscheibe zwischen SchülerInnen,
Lehrpersonal und Eltern wichtig?
Betreut von: Departmentleiter an der FH Burgenland
Roland Fürst
Meine Motivation, das Thema zu wählen: Da ich
selbst schon in einigen Projekten mit Schulen gearbeitet habe, interessiert mich das Thema Schule/Schul
sozialarbeit sehr. Außerdem finde ich es enorm wichtig, dass Schulsozialarbeit auch im Burgenland einen
höheren Stellenwert bekommt.
austrian
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management
Grenzenlos.
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Campus 02/2015
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6
FH Burgenland
Blind Date mit diversen Folgen
ten Vorteil der Fachhochschule. Gemeinsame Brainstormings, gemeinsame Analysen, Teamprojekte, Konnotationsbeurteilungen, Interpretationsvergleiche ... das sind die
Methoden, die das bereits – oftmals nur theoretisch –
angelegte Fach-Know-how abrufen und zu – praktischen!
– Aha-Erlebnissen führen. Die LektorInnen sollten sich als
Impulsgeber und Katalysatoren verstehen. Ja, freilich, wir
vermitteln Wissen, aber vor allem sehe ich mich als Trainerin, als Sparringpartnerin, als Motivatorin und als Begleiterin in einen neuen Lebensabschnitt.
Diversity in echt
Uniforme Ausbildungsmethoden sind für standardisierte
Systeme essenziell. Kategorisiertes Wissen und gleichwer-
Vollzeit/Berufsbegleitend
Studierende in Prozent
Gesamt: 1.986
Berufsbegleitend:
Die Gastkommentatorin und Lektorin für Internationales Weinmarketing Dorli Muhr empfiehlt aktives Networking
unter Studierenden.
Behutsam taste ich mich mit Fragen
heran, beobachte die Reaktionen auf
Erzählungen, registriere, wann gelacht
wird. Und wem das Lachen vergeht.
Man will die Aufmerksamkeit gewinnen – aber niemandem zu nahe treten. Die ersten gemeinsamen Stunden
sind wie ein Blind Date. Sensibilität
ist gefragt.
sie hin? In den wenigen Stunden, die
wir zusammen verbringen, ist es ein
unmögliches Vorhaben, sie alle von
ihrem individuellen Wissensstand zu
einem gemeinsamen auszubilden.
Diese Herausforderung des vielfältigen Vor-Lebens ist aber auch ein
unschätzbares Argument für die Fachhochschule. In der Diversität liegt die
Kraft für ganz neue, ungeahnte Entwicklungen. Wer hier frontal unterrichtet, erkennt nicht das Potenzial
des Gegenübers.
Viel Vorwissen
Dorli Muhr ist EigentümeWenn ich einen neuen Jahrgang
rin der international tätigen
unterrichte, stehe ich vor einem bunAgentur Wine&Partners und
ten Haufen an Vorwissen. Da sitzen
des Weingutes Muhr-van der
welche, die Marketing an der WU
Netzwerken ist alles
Niepoort am Spitzerberg.
abgeschlossen haben, und andere, die
An der FH ist es nämlich wie im wirkzwar den Ausdruck SWOT noch nie
lichen Leben: der Erfolg liegt im Nethörten, dafür aber die chemische Forwork. Wer wachen Auges und ohne
mel der malolaktischen Gärung selbst im Tiefschlaf rezitie- Vorurteile durch die Ausbildung geht, wird rasch erkenren. Einige wissen über den Stoffwechsel der Mikroorga- nen, dass der Benefit nicht (nur) von den Vortragenden
nismen im Boden Bescheid, verstehen aber nur Bahnhof, kommt, sondern in mindestens ebenso großem Maße von
wenn die Kollegin von Response-Elementen spricht.
den KommilitonInnen. Jeder Lehrgang besteht aus ExpertInnen unterschiedlichster Fachrichtungen. Ihr Wissen
Alles außer frontal
anzuzapfen, es mit dem eigenen zu verknüpfen und daraus
Wo holt man sie ab, die Studierenden? Und wo bringt man überraschende Cuvées zu kreieren, sehe ich als den größ-
1.324
66 %
Vollzeit:
662
33 %
tige Abschlüsse werden in hierarchischen Konzernen und
in Beamtenkarrieren belohnt. Agile Betriebe hingegen
schätzen das, was neuerdings als „Diversity“ beschlagwortet wird – auch, weil man damit der realen Gesellschaft am
nächsten kommt: verschiedene Altersgruppen, unterschiedliche kulturelle, religiöse und soziale Herkünfte,
ganz divergierende Charaktere. In der Vielfältigkeit, in der
Eigenverantwortung und im Eigenengagement, im Respekt und im Miteinander liegt die Dynamik. Die Fachhochschule hat die Chance, das Zukunftslabor für eine
bessere, diverse Gesellschaft zu sein.
Welche Inhalte im Masterstudium Internationales Weinmarketing sonst noch gelehrt werden, erfahren Sie hier:
www.fh-burgenland.at/studienangebot
Studierende – Aufteilung auf Departments in Prozent
STUDIERENDE: AUFTEILUNG AUF DEPARTMENTS IN PROZENT
Soziales
2,5 %
Wirtschaft
36,5 %
Gesundheit
12,6 %
Informationstechnologie &
Informationsmanagement
24,8 %
Energie- & Umweltmanagement
23,6 %
FH Burgenland
7
IMPRESSUM:
Medieninhaber & Hersteller: NÖ Pressehaus Druckund VerlagsGes.m.b.H., Gutenbergstraße 12, 3100
St. Pölten. Mitglied des VÖZ. Art Copyright ©© Bildrecht,
Wien. Redaktion und Mitarbeit am „CAMPUS-Newsletter der FH Burgenland“: Claudia Gutmann, Martina
Landl, Maria Magdalena Pavitsich, Georg Pehm, Raphaela Reinfeld-Spadt und Christiane Staab (FH Burgenland) sowie Gerald Bischof, Tanja Gastegger und
Christine Haiderer (NÖN). Fotos: FH Burgenland.
Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach
§ 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten.
Die Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz ist unter
www.noen.at/Impressum ständig aufrufbar.
- gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“
des Österreichischen Umweltzeichens, NP DRUCK, UW-Nr. 808
Campus 02/2015
FOKUS AUF
PATIENTINNEN
UND PATIENTEN
3 Fragen an Gesundheitsexperten,
Studiengangsleiter Peter J. Mayer
1) „Integrierte Versorgung“ wird oft
als die Zukunft unseres Gesundheitswesens gesehen. Was steckt dahinter? Der Fokus ist auf den Patienten gerichtet. Es geht um eine bessere
Abstimmung der einzelnen Versorgungsbereiche. Insbesondere ältere
Menschen sollen durch das Gesundheitssystem geleitet werden.
2) Was sind die konkreten Vorteile
für die Patienten? Patienten sollen
sich darauf verlassen können, dass die
Qualität der Behandlung in allen Versorgungsbereichen eine sehr hohe
bleibt und gut betreute Übergänge geschaffen werden – z. B. vom Spital in
die häusliche Wohnumgebung.
3) Dazu gibt es ein eigenes Studium.
Ja, erstmals in Österreich, seit Herbst
2014. Es ist das viersemestrige berufsbegleitende Masterstudium „Integriertes Versorgungsmanagement“ am
Standort Pinkafeld. Die Expertise unserer AbsolventInnen wird im gesamten Gesundheitssystem, in allen Einrichtungen und eben an den
Schnittstellen entlang der Versorgungsketten gebraucht.
PHD: START FÜR DEN
2. JAHRGANG
„Nachdem sich die Doktoranden des
ersten Jahrgangs am Campus Eisenstadt die wissenschaftlich-fachlichen
Grundlagen erworben haben, arbeiten
sie nun für die nächsten zwei Jahre an
den Partnerunis an der Dissertation“,
so Irena Zavrl, Hochschullehrerin
und Initiatorin der Joint Cross-Border-PhD-Programme „International
Economic Relations & Management“.
Doktorand Martin Setnicka beispielsweise forscht zu Steuer-Harmonisierung in der EU. Die PhD-Partner
sind die Universität West-Ungarn in
Sopron, die Wirtschaftsuniversität in
Bratislava, Slowakei, und die Universität Juraj Dobrila Pula, Kroatien.
Der nächste Jahrgang startet im
November.
Campus 02/2015
Absolvent Lukas Unger mit zwei seiner Flugroboter, die er wegen der negativen Assoziationen nur ungern „Drohnen“ nennt.
Burgenländischer
Flugroboter hebt ab
Nach über zwei Jahren ist das Start-up „Skyability“ ready for take-off. Es stattet Drohnen mit
spezieller Messtechnik aus. Die Einsatzgebiete sind vielfältig, das Unternehmen einzigartig.
Hinter dem mit unterschiedlichen Messsystemen ausgestatteten
Flugroboter steckt das Know-how der drei Gründer Lukas
Unger, Philipp Knopf und Joachim Fertl. Unger studierte an der
FH Burgenland Energie- und Umweltmanagement sowie Nachhaltige Energiesysteme – und bringt über 10 Jahre Erfahrung im
Industrieanlagenbau mit.
„Die Idee hinter Skyability war, mit einer Drohne die Stare aus
den Weingärten im Seewinkel zu vertreiben, da diese viel Schaden anrichten“, so Unger. Doch aus einer Markt- und Potenzial-
analyse des Roboters gingen noch über 100 Anwendungsfälle
hervor. So können etwa defekte Stellen in Leitungen lokalisiert
werden, ohne die dazugehörigen Anlagen abzuschalten.
„Viel gebracht hat mir die strukturierte Herangehensweise an
wissenschaftliche Fragestellungen, die ich mir im Studium erarbeiten konnte“, so Unger. „Wertvoll sind auch die Netzwerke
aus der Studienzeit.“ Ab Herbst ist eine Zusammenarbeit mit
namhaften Energieversorgungsunternehmen geplant, mittelfristig soll der gesamteuropäische Markt erschlossen werden.
FH-ERFOLG BEIM LINZTRIATHLON
KONSTANZE BREITEBNER
ALS STARGAST
GOOGLE-MANAGER AN
FH BURGENLAND
Die Physiotherapie-Studierenden Anna
Brandl, Sebastian Tischler und Olivia
Zach haben bei der FH-Staatsmeisterschaft im Triathlon-Team-Sprint den
2. Platz erreicht.
Die Schauspielerin schlüpfte für eine
Lehrveranstaltung in Gesundheitsund Krankenpflege in die Rolle einer
82-jährigen Dame mit gesundheitlichen Beschwerden.
Markus Parzer, Manager für GoogleAdwords, wird am 9. Oktober für einen Gastvortrag ans IT-Department
kommen und über Online-Trends
und die Arbeit bei Google sprechen.
ÜBERNACHTEN BEI FREUNDEN
AM NEUSIEDLER SEE
WEIN VON TOSKANISCHER
GEFÄNGNISINSEL GORGONA
KONGRESS „E-NOVA“:
NACHHALTIGE GEBÄUDE
Ein Team des Bachelors Internationale
Wirtschaftsbeziehungen untersuchte
die Privatzimmervermietung in Illmitz
und Podersdorf mit der ehemaligen
Weinkönigin Patricia Steiner.
Elite-Verkostung: Die letzten zwei ihrer 3.500 wertvollen Flaschen des Jahrgangs 2014 schenkte das Weingut Marchesi de’ Frescobaldi den Studierenden
von Internationales Weinmarketing.
Am 26. und 27. November 2015 findet
am Campus Pinkafeld der 19. Internationale Kongress „e-nova“ statt.
Anmeldung unter:
www.fh-burgenland.at/enova2015
8
FH Burgenland
Vegan mit Plan
Die Autorinnen und der Autor dieses
Beitrags (v. l.): Carola Panzenböck,
Martina Meister, Alexander Scherf, Katja
Riffel, Gerda Kohlenberger, Katrin
Henmüller. Studierende des Bachelorstudiengangs Gesundheitsmanagement und
Gesundheitsförderung am Standort
Pinkafeld.
ÖKZ-LEHRREDAKTION
Fleischlos zu essen ist der Trend des 21. Jahrhunderts. Immer mehr Menschen meiden sogar
sämtliche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Ob das gesund ist, fragten Studierende des
Bachelors Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung die Ernährungswissenschaftlerin
Gerda Steinfellner für die Fachzeitschrift „Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ“.
Einer Schätzung zufolge verzichten ca. 80.000 Menschen in
Österreich völlig auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Studien der American Dietetic Association (ADA) haben ergeben,
dass vegane Ernährung gesund ist. Durch den deutlich höheren
Gemüse- und niedrigeren Fettanteil beugt Veganismus Krankheiten wie Adipositas und Diabetes mellitus vor und kann Symptome von Rheuma, Schuppenflechte und Neurodermitis
abschwächen. Aber auch die Ergebnisse anderer großer Studien
weisen auf positive Wirkungen auf die Gesundheit hin: Veganer
trinken weniger Alkohol, rauchen seltener, konsumieren seltener
Genussmittel und Drogen, bewegen sich regelmäßiger.
von Klienten gefragt, worauf sie achten müssen, wenn sie fortan
vegan leben wollen. Es kommen auch Mütter zu mir, die sich
über die vegane Ernährungsweise ihrer Kinder Sorgen machen.
Gegen eine gut geplante vegane Ernährung in allen Lebensphasen, einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit, scheint also
nichts einzuwenden zu sein. Im Gespräch erläutert die Ernährungswissenschaftlerin Gerda Steinfellner die Motivation, sich
rein pflanzlich zu ernähren, und spricht über mögliche Risiken.
Steinfellner: Veganer beziehen Kalzium, Eisen und Zink aus
pflanzlichen Quellen. Durch die rein pflanzliche Ernährung ist
die Aufnahme von Spurenelementen höher. Studien zeigen zwar,
dass Osteoporose häufiger in Ländern mit hohem Milchkonsum
auftritt. Allerdings gibt es noch keine Studien, die zeigen, ob
Veganer häufiger oder seltener Osteoporose entwickeln. Vitamin
B12 kommt nur in Produkten tierischen Ursprungs vor. Die Vitamin-B12-Speicher halten zwar über einen längeren Zeitraum,
In welchem Ausmaß ist Veganismus in Ihrer Arbeit ein Thema?
Gerda Steinfellner: Bei der Ernährungsberatung werde ich öfters
Wie stehen Sie als Ernährungsexpertin zu Veganismus?
Steinfellner: Ich finde es sehr begrüßenswert, dass sich die Menschen vermehrt mit ihrer Ernährung beschäftigen. Bei einer veganen Ernährung sollte man aber die Zusammensetzung der Nahrung genau planen, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Wie beurteilen Sie die Risiken und Gefahren im Hinblick auf
Mangelerscheinungen?
Die Lehrredaktion ist Teil der Lehrveranstaltung „Öffentlichkeitsarbeit
im Gesundheitswesen“ im 5. Semester
des Bachelorstudiengangs Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. Die externe Lektorin und
Chefredakteurin der Fachzeitschrift
„Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ“, Elisabeth Tschachler, leitet diesen praxisnahen Unterricht.
Die Beiträge der Studierenden, die jeweils in der ÖKZ erscheinen, sind Teil
der Beurteilung.
jedoch sind sie irgendwann erschöpft. Um
Mangelerscheinungen zu vermeiden, ist
die jährliche Überprüfung des VitaminB12-Status und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bei Bedarf empfehlenswert.
Welche gesundheitlichen Vorteile kann
ein Verzicht auf tierische Produkte bringen?
Steinfellner: Der Konsum von tierischen
Produkten wird von ExpertInnen immer
wieder mit dem Auftreten von Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht,
dies ist jedoch abhängig von der Menge des
Fleisch- und Milchkonsums.
Für Literaturhinweise siehe: Das österreichische Gesundheitswesen – ÖKZ vom 17.06.2015
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FH Burgenland
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Campus 02/2015
FRANK KÖSTERS
KOMPETENZEN IM JOB DIREKT UMSETZEN
Frank Andreas Kösters studierte an der FH Burgenland den zweijährigen Masterstudiengang Business Process Engineering and
Management. „Für mich war das Konzept des berufsbegleitenden
Studiums mit Präsenzzeiten am Freitag und Samstag optimal in meine
internationale berufliche Tätigkeit integrierbar. Das war ein ausschlaggebender Faktor, an der FH Burgenland zu studieren, denn die
zusätzlichen E-Learning-Einheiten konnte ich flexibel einplanen.
Jedenfalls waren die Studieninhalte eine unmittelbare Bereicherung,
da ich die erworbenen Kompetenzen in meinem Job direkt umsetzen
konnte.“ Bei der EVN ist er als IT-Projektmanager und im Enterprise
Content Management tätig. „Besonders gut am Studium war der Mix
aus Theorie und Praxis, die Vermittlung von Managementskills und
natürlich das Prozessmanagement.“
ANITA LAWAKELI
NEUES LEBEN IN NEUSEELAND
SIGRID KOSAK
INTERNATIONALES PROJEKT „NUTRITION DAY“
Die gelernte Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin Anita Lawakeli studierte am Campus
Pinkafeld den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. Für ihr
Berufspraktikum ging Anita an die University of
Auckland, Neuseeland – eine Entscheidung, die ihre
Zukunft maßgeblich veränderte. „Ich habe in
Neuseeland meinen jetzigen Mann kennengelernt.
Wir haben einen dreijährigen Sohn und ich konnte
mich mit meinem Bachelor in Neuseeland auch
beruflich toll entwickeln.“ Sie machte die
Ausbildung zur Well Child Nurse und betreut
regionale Familien. Zusätzlich ist sie als NurseTrainerin wie auch als stellvertretende Leiterin
innerhalb der Organisation Plunket im östlichen
Teil Aucklands tätig. „Ich kann somit meine beiden
Qualifikationen bestens in mein Berufsleben
einbringen.“
Für Gesundheitsförderung interessiert sich Sigrid Kosak schon lange.
„Ich wollte ansetzen, bevor die Menschen krank werden, und habe mich
deshalb ursprünglich gegen den Krankenhausbereich entschieden.“ Irgendwie ist es nun aber doch das Krankenhaus geworden. Sie leitet das
internationale Projekt „nutrition day“: Weltweit wird dafür jährlich
eine Fragebogenerhebung zu Mangelernährung in Krankenhäusern
durchgeführt. „Besonders gefällt mir an diesem Projekt, dass es um die
Wissenschaft geht, aber auch die Patienten gehört werden und den
Krankenhäusern die Rutsche für Verbesserungen gelegt wird“, sagt sie.
An der FH Burgenland studierte sie den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung, danach berufsbegleitend den Masterstudiengang Management im Gesundheitswesen. „Meine Highlights: das persönliche Klima an der FH und die
Möglichkeit, Praktika zu machen.“ Z. B. bei der WHO in Dänemark.
ES GIBT IM LEBEN
GENUG, DAS
NICHT PASST.
JOBS, DIE PASSEN.
24 Stunden online und jeden
Samstag in der Zeitung.
Campus 02/2015
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FH Burgenland
Auch nach der Sponsion verlieren sich die
Absolventinnen und Absolventen der FH Burgenland
nicht aus den Augen. Sie vernetzen sich über alumni
FH Burgenland. Im Bild: alumni FH BurgenlandGeschäftsführerin Barbara Kramer-Meltsch mit Marco
Voit, Sarah Heiling, Kathrin Henmüller und Gerald
Eichhober.
© Foto Tschank
SEMINARANGEBOT FÜR MITGLIEDER
Starkes Programm
für das Netzwerk
Während die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen der FH Burgenland
ihren FH-Abschluss feierten und den lernfreien Sommer genossen, gestalteten die
Menschen hinter alumni FH Burgenland ein aktivitätenreiches Programm.
In Vorstandssitzungen, Ideen-Workshops und Arbeitsgruppen arbeitet das alumni FH Burgenland-Team an
Aktivitäten, die den Mitgliedern eine wertvolle Plattform
für Networking und Weiterentwicklung bieten. „Wir suchen nach Möglichkeiten, damit die alumni und alumnae auch weiterhin gewinnbringend untereinander und
mit der Alma Mater verbunden bleiben können“, sagt die
Präsidentin von alumni FH Burgenland, Kathrin Renz.
„Die AG Internationales bastelt beispielsweise an einer
Alumni Map, um zu zeigen, wo überall auf der Welt die
AbsolventInnen leben und arbeiten. Ein weiteres Team
erarbeitet Weiterbildungsseminare“, so Renz. „Unterstützung suchen wir noch für die Organisation von regelmäßigen Stammtischen – zum Beispiel in Wien und Graz.
Wir freuen uns über Nachrichten von jedem, der mitmachen möchte.“
NEDELJKO MALIC
FH ABSOLVENT AM BALL
Dank einer neuen Kooperation steht ein spezielles
Seminarangebot der FH Burgenland-Tochter
„Akademie Burgenland“ ab September auch den
Mitgliedern von alumni FH Burgenland zur
Verfügung. „Das eigens für die FH-Absolventen
zusammengestellte Programm umfasst zum Beispiel
Zertifizierungen für Projektmanagement oder
Coaching für Führungskräfte. Künftig werden wir
auf Anfrage auch eigene Seminare für alumni
organisieren“, so Geschäftsführerin Bettina Frank.
Information und Anmeldung:
www.akademie-burgenland.at
Chancen zum Weiterkommen
„Unsere Aktivitäten der vergangenen Monate haben sehr
positives Feedback erhalten“, sagt die alumni FH Burgenland-Geschäftsführerin Barbara Kramer-Meltsch. Bewährt
habe sich der CV-Check samt der Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos zu machen – das werde jetzt an beiden FH-Standorten ein jährlicher Fixpunkt. Genauso sei
der Frühlingsball ein rauschendes Fest gewesen. „Der Termin für den 2. Ball in der Orangerie Eisenstadt steht bereits fest: Bitte den 16. April 2016 auffallend im Kalender
markieren“, so Kramer-Meltsch. Für alle BachelorabsolventInnen der FH Burgenland, die nun in den Master
starten, gibt es ein „Special Welcome Event“.
Alle Termine und weiteren Veranstaltungen sind unter
www.fh-burgenland.at/alumni zu finden.
STEFAN MEY
KOSMOPOLITISCHER AUTOR MIT FH-BACKGROUND
„Wenn man fest entschlossen ist, dann geht es.“ So
beschreibt der Profifußballer Nedeljko Malic die
letzten zehn Jahre seines Lebens. Ohne Deutschkenntnisse kam er 2005 durch den Fußballclub SV
Mattersburg nach Österreich. Nach zwei Studien im
Bereich Energie-Umweltmanagement an der FH
Burgenland in Pinkafeld schreibt er aktuell an seiner
Doktorarbeit an der BOKU Wien. „Ich bin sehr
stolz darauf, dass ich meine Freizeit so gut nutzen
konnte“, sagt der Vater einer kleinen Tochter. „Dem
SV Mattersburg habe ich viel zu verdanken – ebenso
den Top-Fachleuten am Campus Pinkafeld.“
Dass er sein Studium in Mindeststudienzeit abschließen konnte, verdankt er neben seinem unermesslichen Ehrgeiz und seinem Talent zum strukturierten Arbeiten auch der Flexibilität und persönlichen Betreuung im Studiengang.
Internationalität wurde dem Diplomatensohn Stefan Mey in die Wiege
gelegt. Teile seiner Kindheit verbrachte er in Russland, Südafrika und
Indien. Kosmopolitisch ging es weiter: Er entschied sich für den Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland in Eisenstadt, verbrachte sein Erasmus-Semester in Den Haag, das
Berufspraktikum bei Bosch in Zagreb.
Das breit gefächerte Know-how zu wirtschaftlichen und internationalen Themen aus dem Studium kam ihm bald zugute – er begann seine
journalistische Karriere als freier Journalist und wurde dann Redakteur
beim Wirtschaftsblatt. Seit 2014 arbeitet Stefan Mey als Online-Journalist beim Wirtschaftsmagazin Format.
Er lebte und arbeitete auch in Indien. Seine Erfahrungen sind in seinem Roman „Indien 2.0: Twittern im Tuk Tuk“ nachzulesen.
Stefanie Pfingstner erkannte bereits während der Schulzeit an einer
HAK, „dass mich die wirtschaftliche Seite der IT sehr interessiert“.
„Ausschlaggebend für meine Entscheidung, an die FH Burgenland zu
gehen, war neben den inhaltlichen Aspekten sicher auch die überaus
persönliche Atmosphäre hier.“ Sie studierte im damaligen Studiengang
Informationsberufe in Eisenstadt. Mit Jahresbeginn rückte Pfingstner in das strategische Führungsteam des Wiener IT-Dienstleisters
Gekko it-solutions auf und verantwortet in dieser Funktion Finanzen
und Administration. Ihre Hauptaufgaben liegen in der innerbetrieblichen Organisation und dem Finanzwesen, im Controlling und dem
Reklamations- und Beschwerdemanagement. Sie ist zudem hauptverantwortlich für die Buchhaltung, Lohnverrechnung und die Jahresabschlussarbeiten.
FH Burgenland
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© FGEKKO
STEFANIE PFINGSTNER
STUDIUM AN DER FH BURGENLAND – INHALTLICH
TOP UND SEHR PERSÖNLICH
Campus 02/2015
Ich bin
Energie-Gewinnerin.
Weil Windkraft auch fürs
Internetsurfen gut ist.
Martina F.
Energie-Gewinnerin.
om
Mit Ökostr ft.
n
in die Zuku
Campus 02/2015
Nicht nur Computer werden immer innovativer – auch Windenergieanlagen, die den Strom dafür liefern.
Energie Burgenland setzt mit großem Erfolg auf Windkraft und produziert mit modernen Windenergieanlagen
jährlich rd. 1 Mrd. kWh Ökostrom für ca. 233.000
1
FH Burgenland
12 Haushalte. Damit ist Energie Burgenland die Nummer
bei Ökostrom und ein Vorbild im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung. www.energieburgenland.at