BILLY zu Gast beim Killi

Pressemitteilung
24.07.2015
BILLY zu Gast beim Killi
Vorschulkinder der Kita BILLY bestaunen den Killifisch am FLI
Jena. Forschen, staunen und probieren – Unter diesem Motto fand am 22. Juli zum sechsten Mal der
BILLY-Forschertag am Leibniz-Institut für Altersforschung (FLI) statt. 15 Vorschulkinder der Bilingualen
Integrativen Kindertagesstätte BILLY in Jena konnten den FLI-Wissenschaftlern bei Ihrer Arbeit über die
Schulter schauen, selber kleine Experimente durchführen und über die grünen Nieren der Fische staunen.
Kinder sind unendlich neugierig. Mit großen Augen gehen sie durch die Welt, wollen alles wissen und
ausprobieren – beste Voraussetzungen, um sie auch mal einen Blick in die Welt der Wissenschaft werfen zu
lassen. Das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena lud deshalb am 22. Juli
zum bereits sechsten Mal 15 Vorschulkinder der Bilingualen Integrativen Kindertagesstätte BILLY zu einer
Stippvisite in die FLI-Labore ein.
„Ich bin jedes Mal begeistert, mit welcher Freude und zugleich Ernsthaftigkeit die kleinen Forscher bei der
Sache sind“, berichtet Prof. Christoph Englert, der die Veranstaltung mit seinem Team seit sechs Jahren
organisiert. „Vor allem, wenn sie selber experimentieren dürfen, sind sie Feuer und Flamme“.
Auch dieses Jahr haben sich die FLI-Forscher wieder ein buntes Programm für die kleinen
Nachwuchswissenschaftler überlegt. In einer kleinen Einführung erklärte Christoph Englert den
Vorschülern, wie alt der Mensch und andere Tiere werden können. Danach durften sie an drei Stationen
mikroskopieren, pipettieren – und einfach nur staunen. Zum Beispiel über frisch geschlüpfte Türkise
Prachtgrundkärpflinge (Killifische), deren Herz sie unter dem Mikroskop schlagen sehen konnten.
Eine kleine Laborstation lud die BILLY-Kinder dazu ein, mit echten Pipetten Wasser zu färben und es auf
einer „Rüttelplatte“ so richtig durchzumischen. Dass es dabei kräftig blubberte und schäumte, versteht sich
von selbst. Die FLI-Forscher hatten außerdem eine lange Reihe von Mikroskopen aufgebaut, in denen die
neugierigen Vorschüler Fische, Zellen, aber auch Alltägliches wie Haare oder Stoffstücke ganz genau unter
die Lupe nehmen konnten. Ein Highlight war sicher auch der Besuch im Fischcontainer, dem Zuhause der
FLI-Killifische. Hier staunten die Kinder des BILLY-Kindergartens über den Killi-Kindergarten – frisch
geschlüpfte Fischbabys und winzige Eier auf Torfplatten. Auch der Schwimmtunnel – das Fitness Center der
Fische – sorgte für große Augen bei den kleinen Besuchern.
„Es macht unglaublichen Spaß, Kinder von der Wissenschaft zu begeistern“, freut sich Christoph Englert am
Ende des BILLY-Forschertages. „Und uns Wissenschaftlern hilft es, durch die schlauen Fragen der kleinen
Forscher unsere komplizierte Arbeit auf die einfachen und wichtigen Dinge zu reduzieren – so lernen wir an
einem solchen Tag auch viel von den Kindern, die vielleicht die Forscher von morgen sind“.
Vorstand
Wissenschaftlicher Direktor
Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph
Administrativer Vorstand
Dr. Daniele Barthel
Pressekontakt
Dr. Kerstin Wagner
Tel.: +49 (0)3641 656378 / E-Mail: [email protected]
Hintergrundinformation.
Das Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena widmet sich seit 2004 der
biomedizinischen Alternsforschung. Über 330 Mitarbeiter aus 30 Nationen forschen zu molekularen Mechanismen
von Alternsprozessen und alternsbedingten Krankheiten. Näheres unter www.fli-leibniz.de.
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den
Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den
Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante
Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt
Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute
pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. in Form der WissenschaftsCampi, mit der Industrie und
anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen
Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der
Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.100 Personen, darunter 9.200
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,64 Milliarden Euro. Näheres unter
www.leibniz-gemeinschaft.de.
Kontakt.
Dr. Evelyn Kästner
Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI), Beutenbergstr. 11, 07745 Jena
Tel.: 03641-656373, Fax: 03641-656351, E-Mail: [email protected]
Vorschüler der BILLY-Kita bestaunen Fische am FLI. (Foto: E. Kästner/FLI)
Einem Wissenschaftler über die Schulter geschaut: Tom Bates zeigt BILLY-Vorschülern die
schlagenden Herzen kleiner Killifische. (Foto: E. Kästner/FLI)
Zellen und Haare unter der Lupe: Eine BILLY-Nachwuchsforscherin beim Mikroskopieren.
(Foto: E. Kästner/FLI)