,,Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und

,,Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet
die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander
und tyrannisieren ihre Lehrer’’- meinte Sokrates vor ca. 2500 Jahren. Treffen
seine Worte auf die heutige Jugend zu? Wie sind die Jugendlichen des 21. Jhs?
Bist du eine typische Jugendliche unserer Zeit? Äußere, begründe und belege
mit Beispielen deine eigene Meinung!
Das erste, was in den Sinn kommt, wenn ich an die Jugend denke, ist die
Vielfalt. Jeder
Teenager ist anders, wir werden in der Welt nicht zwei
identische Menschen finden. Dies ist mit vielen Dingen verbunden, u.a. Alter,
Kultur, Land, Erziehung und Überzeugungen. Aber auch die Menschen des
gleichen Alters, im gleichen Land, die in der gleichen Kultur und in derselben
Kultur aufwachsen, sogar Zwillinge, sind unterschiedlich. So ist es schwer, alle
Teenager in die Tasche mit dem Etikett ,,unhöfliche und rebellische Jugend’’ zu
werfen.
Ich denke, dass die Worte von Sokrates die gegnwärtige Situation nur zu
einem gewissen Grad abgeben. Ja, manchmal kann man die Jugend als
rebellisch beschreiben, aber es ist mehr eine Übergangsfrist. Auch das
rebellische Verhalten ist für jeden Menschen unterschiedlich. Für einige wird es
z.B von zu Hause wezuglaufen mit dem Transparent: ,,Ich hasse die ganze
Welt’’, für andere bildet das Problem ,,Danke’’ nach Beendigung des
Familienessens.
Liebt die Jugend den Luxus? Ja, aber nur diese, die diesen Luxus hat und
wurde von den Eltern auf solche Art und Weise erzogen, dass es etwas sehr
Wichtiges im Leben spielt. Die Eltern haben eine große Rolle hier- es hängt von
ihnen ab, welche Herangehensweise zu bestimmten Fragen ihre Kinder haben
werden. Im Luxus ist es nichts Böses, aber wenn die Eltern ihren Kindern
zeigen, dass das etwas Kostbares ist, worum sich kämpfen lohnt und demnach
andere beurteilen, machen sie einen riesigen Fehler.
Das gleiche gilt für Manieren. Junge Leute lernen diesie Dinge zu Hause.
Natürlich ebenfalls hier, beeinflussen das die Altersgenossen und die
Umgebung, in der man lebt. Die entscheidende Rolle spielen hier deshalb die
Eltern, denn dank ihnen erwirbt das Kind die Gewohnheiten. Wir müssen
zugeben, dass junge Menschen oft nicht mit ihren Eltern zustimmen. Dies
ergibt sich einfach aus Mangel an Wissen und Erfahrung. Die Eltern sagen oft
,, wenn du in meinem Alter wirst, wirst du verstehen’’. Für die Kinder ist dieses
Argument nicht ausreichend, um daran glauben zu können. Vielleicht sollten sie
den Älteren mehr vertrauen und die Eltern sollten den Kindern alles besser
erklären, einfach viel mehr zusammen sprechen.
Jugendliche wollen oft nichts tun und lieber sich ausruhen oder sich
amüsieren. Klar gibt es Ausnahmen, aber ein sehr großer Teil glaubt nun daran,
dass sie ihre Jugendzeit völlig genießen müssen. Sehr oft haben auch junge
Leute keinen Respekt vor den Lehrern. Sie argumentieren mit ihnen, erfinden
unhöfliche Spitznamen. Die Einstellung der jungen Menschen vor etwa 25
Jahren war im Vergleich zu der Gegenwart ganz, ganz anders.
Zusammenfassend, wie ist die Jugend des 21. Jahrhunderts? Wie oben
schrieb ich- unterschiedlich. Es gibt Jugendliche, die rebellisch sind, nicht ihre
Eltern und Lehrer respektieren, die, den Luxus lieben, nichts unternehmen
wollen und schlechte Manieren haben. Es gibt gleichzeitig diejenigen, die ihren
Eltern gehorsam sind und erkennen, wie viel sie für sie jeden Tag tun. Sie
behandeln auch die Lehrer mit Respekt, schätzen alles, was sie haben, höflich,
aktiv und fleißig sind. Was wichtig ist, ist die Tatsache, dass jeder Mensch
anders ist und auch sich staending verändert.
Bin ich ein typischer Teenager? Nein, weil es eigentlich keine solchen gibt.
Jeder lebt in einem anderen Ort auf der Welt, in einer anderen Kultur, hat eine
andere Familie, andere Freunde, Ansichten, Interesse, Leidenschaften und
Begabungen. Typisch also bin ich nicht. Ich lebe normal, versuche mich zu
entwickeln und meine Horizonte zu erweitern. Die Sache, die mich persönlich
von den anderen unterscheidet ist mein Glaube an Gott und die Tatsache, dass
mein ganzes Leben sich darauf stützt.
Filip Śmigielski, klasa II
ZSO nr 5 w Bydgoszczy, Szarych Szeregów 4a, 85-829 Bydgoszcz