Seminarprogramm 2016 - Landesarbeitsgemeinschaft Freie

Oktober 2015
Liebe Leserinnen und Leser,
wir hören und sehen es jeden Tag in den Medien: die
ganze Welt ist in Bewegung. Selten aus freien Stücken,
sehr oft unter dem Druck der herrschenden Verhältnisse. Auch die LAG bildet dabei keine Ausnahme und
auch in unserem Seminarprogramm gibt es kleine Veränderungen.
Das Erscheinungsbild der Jahresbroschüre haben
wir leicht verändert, die Preise wurden nach einem
Vorstandsbeschluss etwas angehoben. Neue aktuelle
Themen sind hinzu gekommen wie etwa Flüchtlingskinder in der Kita, Informationen zu Qualitätsentwicklung und -management sowie einige Seminare rund um
das Thema Sprache. Neu sind auch einige Kooperationen, z.B. mit dem Institut für den Situationsansatz (ISTA)
(s. Seite 50).
Bewährte und immer wieder nachgefragte Themen aus
der pädagogischen Arbeit haben wir selbstverständlich beibehalten. Dazu gehören entwicklungspsychologische Hintergründe, Schlüsselsituationen aus dem
Alltag, Kommunikation und Kooperation mit Kindern,
Eltern und KollegInnen, die Entwicklung und Förderung
sozialer, emotionaler und kognitiver Kompetenzen und
das wichtige Thema Resilienz.
Auch schwergängigere Themen wie Integration, Inklusion, Beteiligung und Vielfalt versuchen wir weiterhin auf den Weg zu bringen, da diese uns täglich in der
Praxis begegnen (können) und wir alle lernen müssen,
damit umzugehen.
Bei alldem liegt uns am Herzen, die bekannte und
bewährte Qualität unserer Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und aller am Thema Interessierten weiterzuentwickeln als einen wichtigen Beitrag zur
Sicherung von Wohlbefinden und Bildung der Kinder im
Lebensraum Kita. Doch lesen und überzeugen Sie sich
selbst.
Viel Entdeckungslust beim Blättern und Stöbern!
Catharina Perschmann und Kerstin Reichel
Dach- und Fachverband für
Kindertageseinrichtungen in frei
gemeinnütziger Trägerschaft
Die Landesarbeitsgemeinschaft Freie Kinderarbeit
Hessen e.V. ist ein Zusammenschluss von frei gemeinnützigen Trägervereinen, die in Hessen Kindertageseinrichtungen, u.a. Krabbelstuben, Kinderläden, altersgemischte Gruppen und Schülerläden betreiben.
Sie wurde 1984 gegründet, um die Qualität der Arbeit
in selbst organisierten Kindertageseinrichtungen zu erhalten und zu stärken sowie Neugründungen zu unterstützen.
Als Dach- und Fachverband hat sie die Aufgabe, die Interessen der Kinder, Eltern, Fachkräfte und Träger in diesen Einrichtungen zu vertreten und die Arbeit weiterzuentwickeln und zu fördern.
Auch beim massiven Ausbau von Betreuungsplätzen für
Kinder ab dem ersten Lebensjahr stellt die Vielfalt kleiner Elterninitiativen und frei gemeinnütziger Träger im
Land weiterhin eine feste Größe in der hessischen Kinderbetreuungslandschaft dar. Oftmals gehen sie schnell,
flexibel, überschaubar und wohnortnah auf die Bedürfnisse von Eltern beziehungsweise Familien ein. Nach wie
vor ist Beteiligung und Engagement eines ihrer zentralen Merkmale.
Die Geschäftsstelle der LAG hat ihren Sitz in Frankfurt/
Main und bietet zur Unterstützung der Fachkräfte und
Träger folgende Angebote:
•
•
•
•
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Beratung & Information
Fortbildung & Qualifizierung
Fachpolitik & Interessenvertretung
Vernetzung & Koordination
Wir finanzieren unser Angebot durch Zuschüsse des
Landes Hessen und der Stadt Frankfurt/Main, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Beratungshonorare und Kursgebühren.
Sie wollen uns unterstützen? Das ist ganz einfach: Sie
werden Fördermitglied oder überweisen eine Spende
auf das u. g. Konto. Selbstverständlich erhalten Sie dafür
eine steuerlich absetzbare Spendenquittung. Wenn Sie
Fragen haben, rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
LandesArbeitsGemeinschaft
Freie Kinderarbeit Hessen e.V.
Große Friedberger Straße 16-20
60313 Frankfurt/Main
069 - 59 03 38 069 - 597 09 77
@ [email protected]
www.laghessen.de
Telefonzeiten:
Mo, Mi, Fr 9:00-12:00 Uhr, Do 14:00-17:00 Uhr
Frankfurter Sparkasse 1822
Konto 456 055 BLZ 500 502 01
IBAN 1050 0502 0100 0045 6055
BIC HELADEF1822
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Information zur Anrechenbarkeit
der LAG Seminare für die
Qualitätspauschale nach dem
Hessischen Kinderförderungsgesetz
Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP) und
die Handreichung „Kinder in den ersten drei Lebensjahren“ sind die Grundlagen (fast) jedes unserer Seminare und selbstverständlich auch der Weiterbildung
„Qualität für die Arbeit mit den Jüngsten©“.
Laut Gesetz dienen entsprechende Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate als Nachweis für die Qualtätspauschale des Hessischen Kinderförderungsgesetzes
(KiföG), s. nebenstehende Auszüge und Erläuterungen.
Auf welche jeweiligen Themen und Inhalte des HBEP
sich die einzelnen Seminare beziehen, finden Sie in ener
Übersicht auf unserer Homepage unter www.laghessen
/fortbildung.de.
Zur Überarbeitung der Konzeption mit Bezug zu denGrundsätzen des HBEP bieten wir außerdem die Möglichkeit der Inhouse Begleitung durch erfahrene
ReferentInnen (s. Seminare auf Wunsch auf Seite 62)
Unsere Angebote sind offen für alle Interessierten,
unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Website des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (HMSI) unter Kinderförderungsgesetz / Erläuterungen oder in der Geschäftsstelle der LAG.
4
HKJGB §32 Abs.2
Qualitätspauschale (HBEP)
Für Tageseinrichtungen, welche die Grundsätze und
Prinzipien des Bildungs-und Erziehungsplans für Kinder
von null bis zehn Jahren in Hessen zur Grundlage ihrer
pädagogischen Arbeit machen, wird eine Pauschale
von bis zu 100 Euro für jedes in der Tageseinrichtung
vertraglich oder satzungsgemäß aufgenommene Kind
gewährt.
Dies setzt eine Erklärung des Trägers voraus, wonach
• Die pädagogische Konzeption der Tageseinrichtung die Arbeit nach dem HBEP widerspiegelt
und
• Mindestens eine in der Tageseinrichtung beschäftigte Fachkraft an Fortbildungen zum HBEP teilgenommen hat oder die Tageseinrichtung durch
eine entsprechend qualifizierte Fachberatung
kontinuierlich beraten und begleitet wird.
Was bedeutet:
„…eine in der Einrichtung beschäftigte Fachkraft…“?
Mindestens eine fortgebildete Fachkraft muss zum
Stichtag 1.3. tatsächlich in der Einrichtung beschäftigt
sein - entscheidend ist der Bestand des Arbeitsverhältnisses. Sofern die einzige fortgebildete Fachkraft
im weiteren Verlauf des Jahres aus dem Anstellungsverhältnis ausscheidet, ist dies für die Förderung des
laufenden Kalenderjahres aufgrund der Stichtagsbetrachtung unschädlich. Um die Förderung im Folgejahr erneut erhalten zu können, ist dann eine weitere
Fachkraft fortzubilden.
„…hat an Fortbildungen zum Bildungs- und
Erziehungsplan teilgenommen...“?
Geeignete Fortbildungen sind die Modulfortbildungen sowie Leitungsfortbildungen, die das HSM/HKM
anbieten, aber auch andere Fortbildungen auf der
Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplans. Der
Umfang der besuchten Fortbildung muss mindestens
1-3 Tage betragen. Wiederholte Fortbildungen verlangt
das Gesetz nicht, im Sinne der BEP-Philosophie werden
diese aber empfohlen.
5
BerufspraktikantInnen anleiten
Wer zukünftige ErzieherInnen während des Berufspraktikums anleitet, sollte für diese Aufgabe gut qualifiziert
sein. Die Qualifizierung umfasst insgesamt drei Blöcke
à zwei Tage sowie einen Abschlusstag. Der erste Teil
bereitet auf die Aufgaben als Praxisanleitung vor:
• Voraussetzungen für die Anleitung
• Auswahl und Bewerbungsverfahren
• Phasen des Anleitungsprozesses und Bedeutung
des Ausbildungsplans
• Aufgaben sowie Verantwortung von PraktikantInnen und AnleiterInnen
• Methoden für den Anleitungsprozess.
Im zweiten Teil werden Erfahrungen reflektiert, Themen
vertieft sowie folgende Inhalte neu behandelt:
• Festlegen der Lernziele und Überprüfen der
Lernerfolge
• Beurteilen der Leistungen und Fähigkeiten in der
pädagogischen Praxis.
Im dritten Teil wird die gesamte Anleitung evaluiert.
Die LeiterInnen werden im ersten Teil und zum
Abschluss miteinbezogen. Von den Teilnehmenden wird
erwartet, dass sie eine Hausarbeit vorlegen und sich
am Abschlusstag an einem Fachgespräch beteiligen.
Die TeilnehmerInnen erhalten ein Zertifikat.
In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt
(bitte Abmeldebedingungen der VHS beachten auf S.67)
Kursnummer
01 / 2016
Kursleitung
Susanne Petersen, Trainerin für Personalund Organisationsentwicklung
Kurs 1.1: 25.+26.02.,15.+16.09.2016,23.+
24.02.+08.05.2017
Kurs 1.2: 17.+18.03.,22.+23.09.2016,
02.+03.03.+09.05.2017,
jeweils 9:00-16:00 Uhr
Vhs Frankfurt/Main, Sonnemannstr. 13
€ 399
12 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
6
Jede Beschwerde ist ein Geschenk
Beschwerden sind Ausdruck nicht erfüllter Erwartungen
und deuten damit immer auf Probleme hin, egal wer
dafür verantwortlich ist.
In dieser Fortbildung wollen wir uns der Beschwerde als
Chance nähern. Es geht darum, wie wir mit Eltern, Team
und Träger über verschiedene Ansichten im Gespräch
bleiben und eine Beschwerdekultur in der Einrichtung
verankern können.
Inhalte:
• Beschwerden als Problemhinweis im Team
nutzen.
• Beschwerdegespräche moderieren.
• Aushandlungsprozesse gestalten und anleiten.
• Kommunikationskultur in der Einrichtung
entwickeln.
• Durch ein Beschwerdemanagement die eigene
Arbeit transparent machen und Zufriedenheit
erhöhen.
• Eine fehler- und dialogfreundliche Kultur der
Zusammenarbeit entwickeln.
Sie werden verschiedene Formen der Beschwerdebewältigung kennenlernen. Anhand von konkreten
Situationen aus Ihrer Praxis werden Lösungsansätze im
kollegialen Austausch entwickelt, die in eine Weiterentwicklung der Konzeption nach den Anforderungen
des Bundeskinderschutzgesetzes einfließen können.
Kursnummer
02 / 2016
Kursleitung
Christiane Schweitzer, BA, Erzieherin,
Fachkraft für den Situationsansatz
03.+04.03.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
7
Elterngespräche im Verfahrensablauf
des § 8a SGB VIII
Zwang oder Chance?
Die Durchführung von Elterngesprächen im Rahmen des
Verfahrensablaufs bei drohender Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII stellt pädagogische Fachkräfte
vor Herausforderungen.
Das Seminar will Sicherheit dazu vermitteln, wie Elterngespräche vor und während der kriteriengeleiteten
Risikoabschätzung und beim Erstellen des Schutzplanes
geführt werden können.
Inhalte:
• Veränderung der eigenen Rolle bei der Durchführung des Schutzauftrages.
• Zielorientierte Gesprächsführung in Krisensituationen.
• Erlernen neuer Techniken und Methoden bei
der Gesprächsführung.
• Eine Balance finden zwischen Motivation und
wertschätzender Konfrontation der Eltern.
• Schutzplan: Kontrolle oder Chance auf Veränderung?
Die Gesprächsinhalte werden mit Hilfe von Rollenspielen, Methoden der Gesprächsführung und Fallbeispielen aus der Praxis vermittelt.
In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt
(bitte Abmeldebedingungen der VHS beachten auf S.67)
Kursnummer
03 / 2016
Kursleitung
Petra Böhl-Scheuermann,
Diplomsozialarbeiterin
03.+04.03.2016, 9:00-16:00 Uhr
Vhs Frankfurt/Main, Sonnemannstr. 13
€ 88
12 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
8
Auch Kleinkinder entscheiden mit
Partizipation in Krabbelstuben und Krippen
Die Grundlagen für eine demokratische Alltagskultur
in der Kindertagesstätte entstehen aus einer respektvollen Interaktion, aus ersten Kommunikationsversuchen und deren Erfolg, aus der Offenheit des Kindes
und aus der Haltung der Erziehenden. Autonomie und
Partizipation beginnen mit der Achtung der Persönlichkeit des Kindes, unabhängig von seinem Lebensalter:
Signale des Kindes werden wahr- und ernstgenommen,
seine Bemühungen selbst zu handeln werden respektiert, wo immer es möglich ist.
Das Streben nach Selbstbestimmung und Selbstständigkeit und die Erkenntnis des eigenen ICH führen etwa am
Ende des zweiten Lebensjahres dazu, dass der eigene
Wille in den Vordergrund tritt. Je nachdem wie es dem
Kind und seinen Erwachsenen gelingt, diesen Entwicklungsschritt zu integrieren, kann es zur Rebellion, zur
Überanpassung oder zu einem demokratischen Prozess des Aushandelns kommen, der sowohl altersentsprechende Möglichkeiten als auch die Persönlichkeit
des Kindes berücksichtigt.
Das Seminar zeigt vor diesem entwicklungspsychologischen Hintergrund praktische Möglichkeiten auf,
um Klein(st)kinder in Entscheidungen miteinzubeziehen
und dadurch die Entwicklung ihrer sozialen, kommunikativen und selbstbezogenen Kompetenzen zu unterstützen.
Kursnummer
04 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
11.03.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
9
Streit und Wut in der Kindergruppe
Streit, Wut, heftige Auseinandersetzungen verbaler und nonverbaler Art in der Kindergruppe sind im
pädagogischen Alltag eine Herausforderung für
ErzieherInnen, stoßen sie doch in solchen Situationen immer wieder an ihre Grenzen. Heftige Gefühle etwa können die erwünschte notwendige Selbstkontrolle bedrohen. Sollen sie, müssen sie nicht
sogar eingreifen oder sollen sie abwarten, ob die Kinder ihre Auseinandersetzungen selbst regeln? Was
ist da eigentlich in der Gruppe los? Wie sollen sich
ErzieherInnen verhalten, um eine derart affektgeladene Situation konstruktiv für alle Beteiligten zu lösen?
Ausgehend von Beispielen aus der Praxis der ErzieherInnen werden theoretische Aspekte zur Gefühls- und
Affektentwicklung im Individuum bzw. im Gruppengeschehen beleuchtet. Außerdem werden auch Aspekte
der Gruppenkultur und typische Gruppenphänomene
wie z.B. die Sündenbock-Bildung oder die Aufspaltung
in gute und böse ErzieherInnen im gemeinsamen Gespräch reflektiert.
Ziel des Seminars ist es, das häufig nicht-bewusste
Zusammenspiel zwischen Individuum und Gruppe zu
erkennen, die Selbst- und Fremdwahrnehmung zu
schärfen, um die eigenen Handlungskompetenzen
zu erhöhen. Damit Kinder auch in diesen Situationen
begleitet und unterstützt werden, wie es professioneller Auftrag und Selbstverständnis erdordern.
Kursnummer
05 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Carla Pehle, Diplompädagogin
14.+15.03.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Geschäftsstelle
€ 180 / Mitglieder € 90
12 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
10
Verschiedene Modelle der
Beobachtung und Dokumentation
Eine Abendreihe
Den Entwicklungsstand eines Kindes, seine Fähigkeiten und Stärken zu erkennen, ist die zentrale Aufgabe der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Erst
Beobachtungen und ihre Reflexion machen eine individuelle Stärkung der kindlichen Kompetenzen möglich.
Im kollegialen Austausch und im Austausch mit Eltern
und Kindern kann so eine individuelle, entwicklungsangemessene, die Interessen der Kinder aufgreifende
Planung der pädagogischen Arbeit erfolgen.
An drei Abenden werden verschiedene Instrumente
der Beobachtung und Dokumentation vorgestellt, dabei
stehen unterschiedliche Entwicklungsthemen im Fokus.
An den ersten beiden Abenden werden Beobachtungsverfahren zur Erfassung des Sprachstandes, der sozial-emotionalen Entwicklung und Resilienz vorgestellt,
sowie Instrumente, die die kindlichen Kompetenzen in
unterschiedlichen Entwicklungs- und Bildungsbereichen
betrachten.
Am dritten Abend geht es um die Dokumentation und Bildungsbegleitung der Kinder an Hand von
Bildungs- und Lerngeschichten und Portfolioarbeit.
• Beobachtung und Dokumentation in der Kita
(Kinder von 3-6 Jahren)
• Beobachtung und Dokumentation in Krippe und
Krabbelstube (Kinder von 0-3 Jahren)
• Bildungsbeobachtung und Bildungsbegleitung in
der Kita (Kinder von 0-6 Jahren)
Kursnummer
06 / 2016
Kursleitung
wann
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
6.1: 16.03.2016
6.2: 11.05.2016
6.3: 14.06.2016, jeweils 17:30-20:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 40 / Mitglieder € 20 pro Abend
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
11
Warum Nestgruppen?
Kinder unter Drei in offenen oder
alterserweiterten Kitas
Besonders Kinder in den ersten drei Lebensjahren brauchen für ein gutes Ankommen in der Kita Menschen und
Räume, die ihnen Geborgenheit und Sicherheit geben.
Sie brauchen ein „Nest“ als Ausgangspunkt für ihre Ausflüge in die anderen Räume. In einem solchen Nest ist
alles auf die Bedürfnisse der Jüngsten abgestimmt, das
heißt die konzeptionelle Planung sowie die räumlichen
und materiellen Angebote werden wie in einer Krippengruppe entwickelt.
Die Einrichtung einer Nestgruppe macht einen behutsamen Start in die Gesamteinrichtung möglich. Die
Kinder können dann in eine Stammgruppe oder in die
offene Einrichtung wechseln, wenn der individuell
richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.
In Nestgruppen sind spezifisches Fachwissen zur
Entwicklung der Kleinsten und eine hohe Beobachtungskompetenz notwendig. Die pädagogischen MitarbeiterInnen begleiten altersgemischte Interaktionen
und den Übergang in den Bereich der Größeren und
arbeiten dazu in enger Abstimmung mit dem Gesamtteam.
Das Seminar stellt verschiedene Modelle von Nestgruppen vor und gibt Gelegenheit eigene Konzepte zu
entwickeln.
Kursnummer
07 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
21.+22.03.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
12
Das Recht auf Teilhabe
in den Blick nehmen
Das Recht auf Teilhabe aller Kinder und ihrer Familien ist die zentrale Forderung, wenn von Inklusion gesprochen wird. Alle Fachkräfte in der Praxis kennen aber auch die Situation, dass nicht alle Kinder gleichermaßen an allem in der Kita teilhaben
können. Das kann sehr unterschiedliche Ursachen haben:
• das Kind hat aufgrund seiner persönlichen
Eigenarten Schwierigkeiten, sich an Spielsituationen zu beteiligen (Sprachbarrieren, Behinderung, Verhaltensprobleme …)
• ein Kind wird von anderen Kindern abgelehnt
oder gar ausgegrenzt
• ein Kind kann aufgrund der Lebenssituation seiner Familie nicht teilhaben
• ein Kind besucht die Kita unregelmäßig
• die Strukturen in der Kita stellen für einige Familien Barrieren dar
An den beiden Seminartagen wollen wir deshalb
folgenden Fragen nachgehen mit dem Ziel, gemeinsam
praxistaugliche Lösungen und Strategien zu entwickeln:
• Wie können wir Kinder unterstützen, in Kindergruppen ihren Platz zu finden?
• Wie können wir offene und versteckte Barrieren
aufspüren?
• Wir können wir im Team unseren eigenen Vorurteilen auf die Spur kommen?
Kursnummer
08 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Ursel Heinze, Diplompädagogin
21.+22.03.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Geschäftsstelle
€ 180 / Mitglieder € 90
12 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
13
Qualitätsentwicklung in der Kita
Modelle, Methoden und Werkzeuge für Leitung und
Team
Qualität in der pädagogischen Arbeit zu entwickeln,
weiterzuentwickeln und langfristig zu sichern ist Teil
des gesetzlichen Auftrages für Kindertagesstätten,
deren Träger und Leitungskräfte.
Gesellschaftliche Veränderungen und neue Rahmenbedingungen führen zu einem fortlaufenden Wandel.
Als lernende Organisationen sind Kindertageseinrichtungen gefordert, ihr Angebots- und Leistungsprofi kontinuierlich zu überprüfen, anzupassen und zu präzisieren.
Das Tagesseminar bietet eine Einführung in Modelle,
Methoden und Werkzeuge der Qualitätsentwicklung
und Qualitätssicherung und orientiert sich dabei eng am
Hessischen Bildungs-und Erziehungsplan.
Dabei stehen Zielfindung und Erfolgskriterien, Aufgabenverteilung und Dokumentation im Mittelpunkt.
Kursnummer
09 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
07.04.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
14
Aufsicht und Sicherheit in
Krabbelstuben und Krippen
Eine Grundvoraussetzung der öffentlichen Kinderbetreuung ist es, den Schutz und die Sicherheit der
ihr anvertrauten Kinder sicherzustellen. Dies gilt ganz
besonders für Kleinkinder in den ersten Lebensjahren. Neben der altersgemäßen Gestaltung der Räume in Krabbelstuben und Krippen ist auch das unterschiedliche Sicherheitsniveau im Vergleich zu älteren
Kindern zu beachten. Krabbelkinder haben eine deutlich
geringere Eigensicherungsfähigkeit (Gefahrenerkennung und -bewältigung). Deshalb müssen sie auch
stärker beaufsichtigt werden. Darüber hinaus sind
wegen anderer Körperabmessungen im Vergleich zu
älteren Kindern andere Schutzmaße beispielsweise für
Kopffangstellen wie Balkongitter zu berücksichtigen.
Im Seminar wird u.a. über folgende Themen referiert:
• Aufsichtspflicht und Haftung
• Gesetzliche Unfallversicherung
• Sichere Gestaltung von Krabbelstuben und
Krippen.
Anschließend steht der Referent für Fragen der TeilnehmerInnen zur Verfügung.
Diese Fortbildung richtet sich an Leitungen, stellvertretende Leitungen und pädagogische Fachkräfte, die
als Sicherheitsbeauftragte tätig sind oder bestellt werden.
Kursnummer
10 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Edgar Gutsche, Unfallkasse Hessen
12.04.2016, 17:00-20:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 10
16 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
15
Vorstandsarbeit
Kompaktseminar
Dieses Seminar richtet sich primär an überwiegend
ehrenamtlich geführte Trägervereine von Kindertageseinrichtungen in Hessen. Nach einem allgemeinen Überblick über Ihre Aufgaben als Träger bzw. Vorstände
vormittags können Sie am Nachmittag wählen zwischen
den Schwerpunkten Finanzen und Kommunikation.
Trägeraufgaben gut organisieren und sicher erledigen
Kindertagesbetreuung in der Trägerschaft von kleinen,
frei gemeinnützigen Vereinen wird in der Regel mit
großem Engagement von allen am Prozess Beteiligten
organisiert. Das gilt für ehrenamtlich tätige Vorstandsmitglieder ebenso wie für hauptamtlich beschäftigte
PädagogInnen. Oft teilen sich Vorstand, Eltern und
Team die vielfältigen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche. Wie die anfallende Arbeit trotz steigender
Anforderungen verantwortungsvoll und erfolgreich
erledigt werden kann, wird Thema dieser Veranstaltung
sein. Wir werden dabei
• eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen
Verantwortungsbereiche machen,
• das komplexe Arbeitsfeld von Trägern genauer
in den Blick nehmen und
• Instrumente kennen lernen, die eine verlässliche
Aufgabenteilung erleichtern.
Dazu stellen wir entsprechendes Informations- bzw.
Arbeitsmaterial zur Verfügung und tauschen uns über
die gängige Praxis in den Vereinen aus. Denn schließlich
soll das große Engagement dazu führen, den Bestand
der Kindereinrichtung langfristig abzusichern.
Verena Hausen, Diplomsozialpädagogin
9:00-13:00 Uhr
16
Finanzplanung im Verein
Vorstände mit Finanzverantwortung wechseln in freier
Trägerschaft oft schon nach kurzen Zeiträumen. Sich
einen Überblick über die Finanzen zu verschaffen,
gelingt nicht immer reibungslos, nimmt viel Zeit in
Anspruch und bereitet in der Regel allen Beteiligten im
Ehrenamt Kopfzerbrechen.
Die Anforderungen werden zunehmend komplexer:
die öffentlichen Zuschussgeber mit ausreichendem
Zahlenmaterial und einer optimalen Berichterstattung
versorgen, in einer Vorstandssitzung über die Finanzlage
berichten und die Gesamtfinanzierung über das Jahr
hinweg sicherstellen.
Intensiv beschäftigen wir uns an diesem Nachmittag mit der Einnahmen- und Ausgabenstruktur einer
Kinderbetreuungseinrichtung, der Budgetierung zu
Beginn eines Kindergartenjahres und dem Abgleich der
tatsächlichen Kosten am Ende, dem Soll-Ist-Vergleich.
Denn es gilt mehr denn je: Bestens informiert und gestärkt die Zahlen im Überblick behalten!
N.N., MitarbeiterIn der LAG
13:30-17:30 Uhr
Kommunikation zwischen Vorstand und Team
Gutes Miteinander ist wesentlich davon abhängig,
dass jedeR seine Aufgaben kennt und zuverlässig erledigt. Ein reibungsloser Arbeitsablauf und ein offenes Gesprächsklima tragen dazu bei, dass die Atmosphäre entspannt bleibt. Anerkanntermaßen hat die
MitarbeiterInnenzufriedenheit auch großen Einfluss auf
die Gesundheit. Ein gutes Miteinander, Respekt und gegenseitige Wertschätzung kommt allen, auch Kindern
und Eltern, zugute.
In selbst organisierten Einrichtungen ist Kommunikation
manchmal nicht einfach, weil ehrenamtliche Vorstände
eine Doppelrolle innehaben: Sie sind Arbeitgeber auf
der einen Seite und Eltern auf der anderen. Die ErzieherInnen sind die ausgebildeten ExpertInnen in der Pädagogik, aber auch ArbeitnehmerInnen. Keine leichte Aufgabe also. Wie es dennoch gelingen kann und wie man
sich auf Gespräche vorbereitet, soll Thema dieses Nach17
mittags sein. Gemeinsam werden wir auch erarbeiten,
wie auf der Basis transparent definierter Arbeitsaufgaben Entwicklungs- bzw. Kritikgespräche geführt
werden können. Und wie ein guter Informationsfluss
und ein Klima respektvoller, wertschätzender Kommunikation hergestellt werden kann.
Nicht erst reden, wenn es etwas zu meckern gibt,
sondern sich regelmäßig Zeit nehmen, kann helfen,
interne Konflikte zu minimieren. Und wenn es doch
etwas zu meckern gibt, dann entscheidet die Art, wie
Kritikgespräche geführt werden, ganz wesentlich über
den Erfolg.
Sabine Niemeyer, Diplomsozialpädagogin
13:30-17:30 Uhr
Kursnummer
11 / 2016
Kursleitung
Verena Hausen, Sabine Niemeyer,
N.N. MitarbeiterIn der LAG
11.1: 16.04.2016
11.2: 26.11.2016, jeweils 9:00-17:30 Uhr
LAG Geschäftsstelle
€ 180 / Mitglieder € 90
12 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
18
„Schwierige“ Kinder
Auffälliges Verhalten verstehen lernen
Die Zahl der „schwierigen“ Kinder scheint ständig zu
steigen. Der Umgang mit Störungen und Verhaltensauffälligkeiten in der Kindergruppe beschäftigt die Fachkräfte und stellt sie vor große Herausforderungen.
Wenn Kinder sich aggressiv, zappelig oder extrem leise
und zurückgezogen zeigen, müssen wir das ergründen,
um zu verstehen, was damit zum Ausdruck kommt über
das Kind, seine Entwicklung, sein Beziehungsgeflecht,
seine Krisen.
Dabei stellen sich etwa folgende Fragen:
• Was ist „normales“ Verhalten und wann weicht
Verhalten von der Norm ab?
• Ist auffälliges Verhalten gleich eine
individuelle Störung?
• Wie erkenne ich Botschaften und Alarmzeichen
und wie gehe ich professionell damit um?
• Wie kann ich mir das Verhalten / die Situation
erklärbar machen?
• Welche Rolle spielen die Gruppe, die Tages- und
Angebotsstruktur?
• Was stört das Kind? Was stört mich?
• Wie kann ich das Kind und die Gruppe im
pädagogischen Alltag entlasten und handelnd
unterstützen?
• Was kann Eltern entlasten und unterstützen?
• Wer und was kann mir Unterstützung geben?
Das Seminar will sich diesen Fragen nähern und sie am
Beispiel einzelner Situationen bearbeiten.
Kursnummer
12 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
18.+19.04.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
19
Erfolgreich Gespräche führen
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Sie führen ein Gespräch mit Eltern oder KollegInnenen
und verlieren den Faden, vergessen Ihre Argumente und
fühlen sich nicht wohl in Ihrer Haut?
In Ihrem Beruf stehen Sie den ganzen Tag in ständigem Kontakt mit anderen Menschen, reagieren auf Ihre
Gesprächspartner und diese auf Sie. Gespräche sind
komplexe Prozesse mit vielen gleichzeitigen, sich
ständig verändernden Faktoren und deshalb störanfällig. Eine hochgezogene Augenbraue, ein falsches
Wort, eine Unaufmerksamkeit in der Einschätzung des
Gegenübers und schon ist alles anders.
In diesem Seminar werden Sie sich mit Ihrem eigenen Gesprächsverhalten und dessen Wirkung bewusst
auseinandersetzen. Durch den gezielten Einsatz von
Gesprächstechniken stärken und erweitern Sie Ihre
kommunikativen Fähigkeiten. Da die Bedingungen für
jedes Gespräch anders sind, lernen Sie Situationen zu
analysieren und Gesprächstechniken individuell und
flexibel einzusetzen.
Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit zu vielen
Übungsgesprächen aus Ihrem Alltag. Dadurch schulen
Sie Ihre Fähigkeit zur kreativen Kommunikation.
Kursnummer
13 / 2016
Kursleitung
Rita Wedermann, Diplompsychologin,
Supervisorin
25.+26.04.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
20
Autonomie und Eigensinn
bei den Jüngsten
Eine Herausforderung für PädagogInnen
Bereits von Geburt an entwickelt jedes Kind seine Persönlichkeit und seinen Willen. Die ab dem zweiten
Lebensjahr zunehmenden Selbstständigkeitsbewegungen des kleinen Kindes durch Selbstbehauptung und
Rebellion gegen Grenzen setzende Erwachsene charakterisieren eine Entwicklungsphase, die allgemein Trotzphase genannt wird. Sie kennzeichnet eine Entwicklungsaufgabe, deren positive Bewältigung zum Aufbau
von Autonomie, stabilem Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Frustrationstoleranz führt.
Das Kind erlebt dabei oft heftigste Gefühle zwischen
Autonomie und Abhängigkeit. Auch Eltern und PädagogInnen stellt diese wichtige kindliche Entwicklungsphase vor anstrengende Herausforderungen: Unversehens lassen sie sich in aufreibende Machtkämpfe verstricken, bei denen es mehr oder weniger nur noch um
Sieger oder Verlierer zu gehen scheint.
In dem angebotenen Seminar werden Sie Gelegenheit
haben anhand von Beispielen aus Ihrer Praxis solchen
emotionsgeladenen Situationen nachzuspüren und
Ihren Blick für ungewollte Verstrickungen zu schärfen.
Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie fördern
zudem die eigene pädagogische Kompetenz. Dies wird
Ihnen helfen, in der konfliktanfälligen Trotzphase so zu
handeln, wie es Ihren pädagogischen Vorstellungen und
Absichten entspricht.
Kursnummer
14 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Carla Pehle, Diplompädagogin
25.+26.04.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Geschäftsstelle
€ 180 / Mitglieder € 90
12 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
21
Emotionale Intelligenz
In diesem Seminar erforschen und reflektieren Sie Ihre
persönliche Wirkung auf andere; die Art und Weise, wie
Sie mit anderen in Kontakt treten und fördern so Ihre
emotionale Intelligenz.
Mit verschiedenen Übungen zu den Kompetenzen der
Emotionalen Intelligenz nach GOLEMAN werden Sie
erkennen, wie Ihre Persönlichkeitsanteile und Ihre
Gefühle das eigene Handeln steuern. Sie erfahren, wie
Sie Konfliktsituationen besser gestalten und beeinflussen können. Durch die Entwicklung der eigenen emotionalen Intelligenz sind Sie nicht nur Vorbild im Team,
sondern können diese Fähigkeit auch bei den zu betreuenden Kindern fördern und ihnen helfen, ihre Gefühle
zu leben, ohne andere dabei zu verletzen.
Zu diesem Thema werden Sie einen kurzen Film
sehen: Baby-Beobachtung - gegen Aggression und
Angst, zur Förderung von Feinfühligkeit und Empathie.
Gemeinsam werden wir Ideen entwickeln, wie Sie auch
Eltern für dieses Thema interessieren und gewinnen
können. Anhand vieler Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag
trainieren Sie genau die Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches Berufsleben und auch für ein erfülltes Privatleben erforderlich sind.
Kursnummer
15 / 2016
Kursleitung
Rita Wedermann, Diplompsychologin,
Supervisorin
28.+29.04.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
22
Feinfühligkeit und Empathie
Beziehungsaufbau und tägliche Interaktion
Entscheidend für die Qualität der Interaktionen ist die
Feinfühligkeit, mit der die Bedürfnisse und Signale der
Kinder wahrgenommen, interpretiert und angemessen
beantwortet werden.
Doch was genau ist eigentlich Feinfühligkeit?
Wir wissen inzwischen auch, dass Lern- und Bildungsprozesse dann am nachhaltigsten sind, wenn sie in emotional bedeutsamen Situationen stattfinden. Nur durch
die emotionale Sicherheit, die durch beständige Beziehungen und Interaktionen entsteht, ist das Kind in der
Lage, seine Umwelt vertrauensvoll zu erforschen und
selbst emotionale Sicherheit zu gewinnen. Bildung
gelingt nicht ohne Bindung! Wie aber gestalten wir gute
und tragfähige ErzieherInnen-Kind-Beziehungen? Was
trägt zu ihrem Aufbau bei? Was kennzeichnet deren
Qualität? Was stärkt die emotionalen Kompetenzen von
Kindern?
Wir werden Wissen, Haltung und personale Kompetenzen der Fachkräfte betrachten und reflektieren.
Wie kann es gelingen, die wichtigsten sozialen
Bedürfnisse des einzelnen Kindes im Blick zu haben und
gleichzeitig emphatisch auf die Dynamik der Gruppe zu
reagieren?
Filmbeispiele zu vorsprachlichen Signalen, Feinzeichen
eines Kindes und Szenen von Gruppensituationen sollen
helfen, diese zu verstehen und zu interpretieren.
Kursnummer
16 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
04.05.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
23
Übergänge verstehen, gestalten
und begleiten
Von der Familie in die Krippe,
von der Krippe in den Kindergarten
Übergänge begleiten uns ein Leben lang. Es sind komplexe Wandlungsprozesse, die uns vor große emotionale Herausforderungen stellen. Und das umso mehr, je
jünger wir sind. Übergänge beinhalten ein großes
Wachstumspotential, sie sind Krise und Chance in
einem: man kann an ihnen wachsen oder scheitern.
Für diese Übergänge brauchen Kinder und Eltern gute
fachliche Begleitung und die Einrichtungen tragfähige
Konzepte. Das Seminar beschäftigt sich mit den Fragen:
• Was brauchen Kinder für gelingende Übergänge
und Umgewöhnungen aus der Familie in die
Krabbelstube/Krippe? In die andere/neue
Kindertageseinrichtung ? Aus der Nestgruppe in
den Regelbetrieb/ein offenes Haus?
• Welche Konzepte werden gebraucht für diese
Eingewöhnungen/Umgewöhnungen/Übergänge/Transitionen?
• Was brauchen Eltern im Übergang von den
pädagogischen Fachkräften an Beratung, Begleitung und Unterstützung?
• Wie kann man Kinder und Gruppen darauf vorbereiten?
• Wie können wir die Übergänge konkret und
altersangemessen gestalten?
Im Seminar werden die Fragen und Konzepte der TeilnehmerInnen aus der Praxis für die Praxis gemeinsam
reflektiert und bearbeitet.
Kursnummer
17 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
09.+10.05.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
24
Künstlerisches Experimentieren
mit den Kleinsten
Gerade „kleine Menschen“ wollen experimentieren keine Kunst im Sinne der Schönheit schaffen - sie vielmehr erleben, sich in ihr entdecken. Sie verfolgen kein
Ziel, wollen anfassen, schmecken, in Bewegung sein,
von Kopf bis Fuß erspüren. Sie erzählen Geschichten,
verändern Ansichten, Umsichten, Einsichten: blau ist rot
und rot ist blau, ein Klecks ein Haus, ein Strich die Katz.
Was ist dieses etwas, das sich Kreativität nennt?
Wo wohnt die Phantasie und was haben dreckige Hände
mit all dem zu tun?
Nach einer kleinen Portion Theorie wollen wir uns an
diesem Tag vor allem einem widmen: dem Experiment.
Wir werden dabei überwiegend praktisch arbeiten, um
eine Vielzahl an möglichen Materialien kennenzulernen.
Zudem werden Wege aufgezeigt, künstlerische Prozesse behutsam anzuleiten und wie wir den Ideenreichtum und die Phantasie der Kleinsten bewahren können.
In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt
(bitte Abmeldebedingungen der VHS beachten auf S.67)
Kursnummer
18 / 2016
Kursleitung
wann
Brigitte Brautmann, Diplomdesignerin
18.1: 13.05.2016
18.2: 11.11.2016, jeweils 9:00-16:00 Uhr
Vhs Frankfurt/Main, Sonnemannstr. 13
€ 88 + € 5 Materialkosten
12 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
25
Die Bedeutung von Kindergruppe
und Freundschaften
Für die Bildung und Entwicklung von Kleinstkindern
Auch für Kinder in den ersten drei Lebensjahren sind die anderen Kinder ihrer Gruppe von großer Bedeutung. Sie bauen Beziehungen und Freundschaften auf und organisieren sich selbstständig.
In alterstypischen Spielformen, in bewegten Spielen,
entwickeln sie eigene Kommunikationsformen und
lernen von- und miteinander. In teilweise lauten
Bewegungs-, Imitations-, Quatschspielen entsteht eine
eigene, gefühlvolle Gruppenkultur. Kinder erweitern so
ihre kognitiven, körperbezogenen, kommunikativen,
emotionalen und sozialen Kompetenzen. Sie stellen aktiv
Situationen her, in denen sie Bedeutungen teilen, Regeln
erfinden und sich gemeinsam bilden.
Das Seminar zeigt auf und reflektiert:
• wie Kinder sich in den ersten drei Lebensjahren
organisieren,
• wie sich ihre Kompetenzen und Bildungsprozesse in und durch die Gemeinschaft entwickeln,
• wie die Rolle der Erwachsenen in diesem
Prozess assistierend und begleitend
wahrgenommen werden kann.
Kursnummer
19 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
17.+18.05.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
26
Was bedeutet eigentlich
Ko-Konstruktion?
In der Handreichung zum hessischen Bildungs- und
Erziehungsplan (HBEP) wird ein ko-konstruktives Bildungsverständnis beschrieben, das die soziale Interaktion als Grundlage pädagogischen Handelns der ErzieherIn beschreibt. Die pädagogischen Fachkräfte sollen
BegleiterInnen und ModeratorInnen der Kinder sein, die
sie in ihrem Selbstbildungsprozess anregen. Für diesen
sollen sie zwar noch verantwortlich, aber nicht (mehr)
führend sein.
Das erfordert in der Regel ein Umdenken der eigenen Haltung Kindern und Eltern gegenüber und die
Bereitschaft den Alltag gemeinsam mit den Kindern zu
gestalten. Im Unterschied zu vielen anderen pädagogischen Ansätzen ist im ko-konstuktiven Konzept jedes
Kind gleichrangig (nicht gleich!) mit Erwachsenen und
Kindern, unabhängig von Alter, Entwicklungsstand,
Herkunft etc.
Dieses Seminar kann die TeilnehmerInnen dazu anregen,
sich mit dem Ansatz der Ko-Konstruktion in ihrer Praxis
auseinanderzusetzen, ihr Rollenverständnis zu reflektieren und neue Impulse für ihren Umgang mit Kindern
zu erhalten.
Kursnummer
20 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Susanne Mattern, Diplompädagogin
19.05.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
27
Foto-Geschichten-Bücher
Einzelne Kinder beachten, ihnen Aufmerksamkeit
schenken, sie mit ihren Interessen und Eigenheiten
wahrnehmen, ist ein wesentlicher Teil der Arbeit in
Kindertageseinrichtungen. Der Versuch, sich ein Bild
zu machen von einem Kind, kann auch ganz im wörtlichen Sinne mit der Kamera geschehen.
Fotografieren ist eine Möglichkeit, eine Situation, einen
Spielverlauf, das Tun eines Kindes zu dokumentieren.
Die Erfahrung zeigt aber, dass Fotos nicht immer das
wiedergeben, was wir mit unseren Augen wahrgenommen haben. Schwierige Lichtverhältnisse, andere Personen oder Gegenstände, die vom Wesentlichen ablenken
- es gibt viele Hindernisse, die es erschweren, aussagekräftige Bilder zu machen.
Und dann ist da noch die digitale Bilderflut...
Wir werden uns in den beiden Seminartagen ausführlich mit dem Fotografieren beschäftigen, mit einfachen
und hilfreichen Tipps, die direkt praktisch ausprobiert
werden können. Es wird außerdem Anregungen dafür
geben, wie aus Fotos im Gespräch mit dem Kind ein
Foto-Geschichten-Buch werden kann, das die für das
Kind bedeutsamen Momente zeigt. Auch das wieder
ganz praktisch mit Kleber und Pappen, Falzbein und
Bohrer, Nadel und Faden.
Wie lässt sich die digitale Bilderflut eindämmen und
ordnen? Dieser Frage werden wir nachgehen und natürlich gibt es Raum für individuelle Fragen und Wünsche.
Eine digitale Kamera mit geladenem Akku und leerer
Speicherkarte sollte unbedingt mitgebracht werden.
Kursnummer
21 / 2016
Kursleitung
Barbara Fahle, Diplompädagogin,
Fotografin
20.05.+08.07.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
28
Entdecken, forschen, lernen
Naturwissenschaft mit Kleinkindern
Junge Kinder lernen eigentlich immer und mit Freude.
Sie lernen, indem sie etwas tun und sie verstehen,
indem sie es wiederholen. Sie lernen in Alltagszusammenhängen, anschauungs- und erfahrungsbezogen. Sie
lernen in sicheren Beziehungen und im Austausch mit
anderen Erwachsenen und Kindern. Kleinkinder brauchen umfassende, vielfältige Anregungen durch die
soziale und materielle Umgebung, um eigene Erfahrungen machen und Wahrnehmungs- und Denkmuster ausbilden zu können.
Das Seminar setzt sich mit den neuronalen Grundlagen und Entwicklungsthemen der Kinder zwischen zwei
Monaten und drei Jahren auseinander und stellt den
Bezug her zu einem Material- und Raumangebot, welches Kindern das entdeckende Forschen ermöglicht.
Dabei sollen folgende Themenbereiche besondere
Beachtung finden:
• Was passiert in kleinen Köpfen?
Entwicklung von 0-3
• Grundlagen der Wahrnehmung mit allen Sinnen wachsen:
–– Fühlen und Berühren
–– Bewegung und Gleichgewicht
–– Hören, Hinhören, Zuhören
–– „Das Auge erwacht…“
• Mengen, Formen, Farben: erste Schritte in die
Welt der Mathematik.
Kursnummer
22 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
07.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
29
Gelassen und mit Freude
im Arbeitsalltag
„Wer gut zu sich selbst sein kann,
kann auch Gutes für andere tun“.
Wer kennt das nicht: Ein voller Arbeitstag, mal wieder
ist alles anders als geplant. Zeit und Ruhe zu finden und
so wieder mit Kraft und Freude mit den Kindern zu sein,
scheint völlig unmöglich.
An zwei Abenden dürfen Sie gut zu sich selbst sein. Sie
lernen aktiv Möglichkeiten kennen, die helfen, in einem
angespannten Arbeitsalltag wieder durchzuatmen
und die eigene innere Kraft und Ruhe zu finden. Vieles
davon wird in den Arbeitstag integrierbar sein, um mit
Gelassenheit die Freude in der Arbeit mit den Kindern
wiederfinden zu können.
Sowohl für berufliche Situationen als auch für das
eigene Leben erproben wir Übungen zur Achtsamkeit,
Entspannungsübungen aus der Progressiven Muskelentspannung und auch einfache und kurze Dehnübungen.
Wir werden Atemübungen in Bewegung kennenlernen
und bewusstes Atmen beim Teetrinken für die kleinen
Pausen des Lebens ausprobieren.
Mit geführten Fantasiereisen können die eigenen Kraftquellen wiederentdeckt werden, um dann entspannt in
den Alltag zurückzukehren.
Kursnummer
23 / 2016
Kursleitung
Pia Kruse, Physiotherapeutin,
Heilpraktikerin
08.+15.06.2016, 17:30-20:30
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
30
Alles was Recht ist
Für Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen
Eine Vielzahl rechtlicher Grundlagen regelt heutzutage
den Betrieb einer Kindertageseinrichtung und alle Leitungskräfte unterliegen dem Anspruch, diese hinreichend zu kennen um den laufenden Betrieb sicher zu
stellen.
Ziel dieses Seminares ist die Auffrischung und Aktualisierung fundierter Kenntnisse dieser rechtlichen
Grundlagen. Ebenso wichtig ist der anschließende
Transfer in die jeweilige Praxis der Kindertageseinrichtung und die Klärung von Leitungsverantwortung
und Leitungsaufgaben in diesem Kontext.
Inhalte:
• Bundes- und Landesrecht: SGB VIII, HKJGB
(inklusive KiFöG, Fragen zum Rechtsanspruch)
• Kinder- und Elternrechte
• Aufsichtspflicht
• Datenschutz
• Inklusion/Integration
(Behindertenrechtskonvention, Hessische Rahmenvereinarungen, Hessisches Schulgesetz)
Die TeilnehmerInnen
während des Seminars.
erhalten
dazu
Unterlagen
Kursnummer
24 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Ursel Heinze, Diplompädagogin
10.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
31
Wie zurückhaltende Kinder
ins Gespräch kommen
Kinder lernen Sprache im alltäglichen Kontakt mit anderen Menschen. In vielfältigen Kommunikationssituationen erfahren Kinder die Macht der Worte und die
Regeln des Dialogs und bilden ihre kommunikativen und
sprachlichen Fähigkeiten heraus.
Zurückhaltenden Kindern fehlen diese Erfahrungen
häufig. Sie ergreifen von sich aus nicht das Wort,
werden leicht übersehen und stehen bei Gruppenaktivitäten oft am Rande. In diesem Seminar soll das
zurückhaltende Kind im Fokus stehen.
Wir werden die Merkmale von kindlichen Kommunikationsstilen kennenlernen und interaktions- und sprachfördernde Strategien erarbeiten, die besonders hilfreich sind im Umgang mit zurückhaltenden Kindern. Die
Strategien können in Alltagssituationen von Kita oder
Krippe eingesetzt werden und benötigen kein besonderes Material. Es werden sowohl Interaktionen
zwischen Kind und Erwachsenem als auch von Kindern
untereinander analysiert und entsprechende Förderstrategien diskutiert. Die Inhalte werden durch kurze
Videosequenzen veranschaulicht.
Der zweite Seminartag dient der Überprüfung der
Praxistauglichkeit der vermittelten Strategien anhand
der Erfahrungen der TeilnehmerInnen. Es besteht auch
die Möglichkeit, Videos mit Beispielen aus der eigenen
Praxis vorzustellen.
Kursnummer
25 / 2016
Kursleitung
Ute Limbarth, Diplompädagogin,
Logopädin, Hanen-Trainerin
13.+27.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
32
Lernwerkstatt für Kinder
von 4-6 Jahren
Das Lernen der Kinder begleiten
Lernwerkstätten sind Räume voller inspirierender
Materialien, die zum Anfassen einladen und zum
Staunen anregen. In den Lernwerkstatt-Räumen oder
in einer Lernwerkstatt-Kiste finden Kinder eine strukturierte Sammlung von Alltagsmaterialien aus ihrer
Lebenswelt und auch didaktische Materialien.
So lädt etwa die Mathekiste die Kinder ein, sich in
Themen wie Messen und Wiegen zu vertiefen. In einer
Schreibwerkstatt finden die Kinder Buchstaben aus
unterschiedlichen Schriften, verschiedenste Schreibmaterialien, eine Schreibmaschine, eine Schiefertafel, Postkosten und Briefmarken, Buchstaben aus Holz,
Nudelbuchstaben und vieles mehr. Die Kinder können
hier die Materialien frei wählen und sie entsprechend
ihrer Interessen wiederholt nutzen, sie arbeiten alleine
oder in Kleingruppen und werden dabei von einer Fachkraft begleitet.
Das Modell der Lernwerkstatt nutzt die Erkenntnis, dass
Kinder selbsttätig Strukturen entschlüsseln und eigene
Lernwege finden wollen. Es ist sehr vielfältig und lässt
sich so in allen Gruppenformen realisieren.
Das Seminar stellt dieses Modell vor und gibt auch
Gelegenheit, selbst neue Ideen zu entwickeln.
Kursnummer
26 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
15.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
33
Kinder unter Drei:
Aktiv, neugierig und kompetent
Kinder sind von Geburt an aktiv Lernende: Sie treten in
Beziehung zu anderen Menschen, sie erforschen ihre
Umgebung, sie entdecken ihr ICH und sie erweitern
rasant ihre Möglichkeiten der Kommunikation.
Damit dieses erstaunliche Potential zur vollen Entfaltung kommt, sind Kinder auf einfühlsame und kompetente Bezugspersonen angewiesen, brauchen die
soziale Gruppe der anderen Kinder sowie bewusst
gestaltete, anregende Räume, in denen sie sich wohlfühlen.
Dieses Seminar möchte Sie (wieder) dafür sensibilisieren, dass schon die Jüngsten Akteure ihres Entwicklungs- und Bildungsprozesses sind und Sie ermutigen,
in Alltagssituationen Bildungsanlässe zu sehen, aufzugreifen und zu begleiten.
Inhaltliche Impulse der Seminartage sind:
• Entwicklungsschritte der ersten drei Lebensjahre kennen und achtsam begleiten
• Gestaltung des Überganges und der
Eingewöhnung für Kind und Eltern
• Raumgestaltung und Materialangebot
• Planung von Tagesrhythmus und - ablauf
• Erfahrungsaustausch aus der Praxis für die
Praxis.
Die dreitägige Fortbildung richtet sich sowohl an erfahrene Fachkräfte, die ihre Arbeit reflektieren als auch an
BerufsanfängerInnen, die neu in die Arbeit mit Klein(st)
kindern einsteigen möchten.
Wir laden Sie sehr herzlich zum Dialog miteinander ein!
Kursnummer
27 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
20.-22.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 270 / Mitglieder € 135
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
34
Kooperation mit Eltern
in der Integration
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern geht
von einem Beziehungsdreieck zwischen Eltern, Kind und
ErzieherIn aus, in dem die Fachkraft die professionelle
Arbeit zu leisten hat.
Besonders bei Eltern der Integrationskinder erfordert die Kooperation ein hohes Maß an Verständnis,
Geduld und Geschick. Dies gilt auch bei Eltern, die ihrer
Elternrolle in unseren Augen nicht gerecht werden. Hier
müssen die Fachkräfte nicht nur rhetorisch geschickt,
sondern auch fähig sein, die eigene Rolle zu reflektieren und die Perspektive der Eltern einzunehmen. Sie
müssen auf Widerstände, Unverständnis und Kritik
reagieren und gemeinsam mit den Eltern Lösungen entwickeln können.
Wir werden an Fallbeispielen der TeilnehmerInnen die
sehr unterschiedlichen Sichtweisen der Eltern auf ihr
Kind erkunden. Zudem werden wir Gesprächsmethoden erproben, die das Vertrauen und die Ressourcen
der Eltern stärken, um so gemeinsam die Entwicklung
des Kindes und den Integrationsprozess von Eltern und
Kind unterstützen zu können.
In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt
(bitte Abmeldebedingungen der VHS beachten auf S.67)
Kursnummer
28 / 2015
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Brigitte Hagner, Diplomsozialpädagogin
20.+21.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
Vhs Frankfurt/Main, Sonnemannstr. 13
€ 88
12 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
35
Vom Zusammenspiel der Sinne
Musik und Bewegung als Alltagsbausteine der
Wahrnehmungsentwicklung
Von Geburt an haben Kinder Freude und Spaß an
elementaren Ausdrucksformen wie Bewegung, Singen
und Tanzen. Über das Spiel mit der eigenen Stimme und
über ihre Bewegungen erfahren Kinder Selbstwirksamkeit und werden zum selbstständigen Handeln angeregt. Sie entwickeln ein Gespür dafür, was ihnen gut
tut und werden in ihren körperbezogenen Kompetenzen gestärkt. Mit musikalischem Spiel und psychomotorischen Bewegungsangeboten können ErzieherInnen
dieses Interesse der Kinder aufgreifen und ihnen
zahlreiche Erfahrungen im Kita-Alltag ermöglichen.
Die Verknüpfung von Körpererfahrung mit Sozial- und
Materialerfahrung schafft Situationen, in denen das
Lernen für Kinder in bedeutsamen emotionalen und
sozialen Zusammenhängen steht, alle Sinne anregt und
außerdem grundlegend für die kognitive und die Sprachentwicklung ist.
Im Kurs erhalten Sie viele praktische Anregungen für
einen kreativen und lustvollen Umgang mit Liedern,
Versen und Reimen in Verbindung mit Bewegung.
Theoretische Grundlagen zur Wahrnehmungsentwicklung und sensorischen Integration werden somit
praktisch erfahrbar.
Die Inhalte des ersten Seminartages können in der
eigenen Praxis erprobt und am zweiten Tag reflektiert
werden.
Kursnummer
29 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Brigitte Heinz, Diplomsozialpädagogin
23.06.+23.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
36
Kleines Theater mit großer Wirkung
Kamishibai für Kinder von 2-4 Jahren
Schon immer hat sich das Kamishibaitheater als
ein hervorragendes Werkzeug dafür bewährt, mit
Kindern in Kommunikation zu treten.
Die Art und Weise, wie die Geschichten durch das sich
öffnende Tor des kleinen Bildertheaters an das junge
Publikum herantreten, wecken Aufmerksamkeit und
Neugierde. Das gemeinsame Betrachten, Zuhören und
Empfinden ist ein sehr starkes Moment, welches die
Kinder miteinander und mit dem Erzähler verbindet.
Mitmachgeschichten laden die kleinen Zuschauer dazu
ein, teilzunehmen, Zauberformeln zu wiederholen, in
die Hände zu klatschen oder Fragen zu beantworten.
Kommunikation und Dialog geschehen ganz natürlich.
Die ErzieherInnen haben in diesem Seminar die
Möglichkeit, sich der Kunst der Kamishibai-Aufführung
zu nähern und den Einsatz von Mitmachgeschichten in
diesem besonderen Rahmen einzuüben.
Seminarinhalt:
• Einsatzmöglichkeiten und Besonderheiten des
Kamishibai-Theaters
• Spezifischer Nutzen des Kamishibai-Theaters in
der Sprach- und Kommunikationsförderung mit
Kleinkindern
• Erste Erfahrungen mit „Mitmach-Geschichten“.
Kursnummer
30 / 2016
Kursleitung
Guylène Colpron, Sprachtherapeutin,
Hanen-Trainerin
28.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
37
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Erziehungspartnerschaft mit Eltern gestalten
In der Frühpädagogik sind Eltern wichtige Kooperationspartner. Wer ein Kind aufnimmt, nimmt auch immer
seine Familie mit auf. Diese Tatsache zu akzeptieren fällt
nicht immer leicht. Besonders dann, wenn die Wertvorstellungen und Orientierungen von Eltern nicht mit
unseren übereinstimmen, wenn die Fremdheit zu groß
ist, scheint eine Kooperation auf Augenhöhe schwierig
zu sein.
Es soll der Frage nachgegangen werden, wie ich allen
Eltern respektvoll und höflich begegnen und sie als
Erziehungspartner anerkennen kann, ohne die eigenen
Werte, das Wohl des Kindes und die Ziele der Kita aus
den Augen zu verlieren.
An den beiden Seminartagen können die TeilnehmerInnen diesen inneren Konflikt beleuchten und Impulse
für einen guten Umgang damit erhalten. Dazu sollten sie
bereit und in der Lage sein, sich selbst und die eigene
innere Haltung zu reflektieren und sich für neue Sichtweisen zu öffnen. Das Seminar will Stolpersteine und
eigenes Verhalten in der Zusammenarbeit mit Eltern
reflektieren, damit der gemeinsame Blick auf das Kind
gelingen kann.
Kursnummer
31 /2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Susanne Mattern, Diplompädagogin
29.+30.06.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
38
Stressregulierung im Kleinkindalter
Resilienz beginnt auch in der Krabbelstube
Resilienz bedeutet trotz widriger Umstände zu gedeihen und im Erwachsenenleben auf Selbstschutz- und
Abwehrkräfte zurückgreifen zu können, die uns helfen,
schwierigen Lebenssituationen zu begegnen und sie
konstruktiv zu bewältigen. Wie die moderne Forschung
zeigt, sind diese „guten Nerven“ nicht unbedingt Glückssache oder vererbt, sondern vor allem auch von den
Erfahrungen abhängig, die man im frühesten Kindesalter macht. Durch die Art und Weise, wie Erwachsene
Kindern in dieser ersten Lebenszeit dabei helfen, mit
überfordernden Reizen, Stresssituationen oder Traumata umzugehen, erwerben diese ihre eigenen Fähigkeiten zur Stressbalance und entwickeln Widerstandskraft. Fachkräfte in Krippe und Krabbelstube leisten hier
in ihrer täglichen Arbeit einen sehr wichtigen Beitrag zu
einer Entwicklung, die sich lebenslang auswirkt.
Bewusster und angemessener Kontakt, der Raum für
Selbstregulierungsprozesse lässt, kann Kindern dabei
helfen, nach stressigen Situationen wieder zu Sicherheit
und Orientierung zurück zu finden. So lernt das Kind
durch Erfahrung und für zukünftige kritische Situationen, dass und wie das innere Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.
Im Seminar soll der Blick geschärft werden für Anzeichen von Stress bei Kleinstkindern ebenso wie für
ihre Selbstregulierungsfähigkeiten. Darüber hinaus
sollen Fallbeispiele und die Prinzipien eines hilfreichen
Beziehungsverhaltens erörtert werden.
Kursnummer
32 / 2016
Kursleitung
Ilse Roeder-Debus, Pädagogin MA,
Verein Traumahilfe e.V.
04.+05.07.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
39
Mit Kindern kleine Geschichten
erfinden
Die Freude am mündlichen Erzählen wecken
Aus Freude beim Zuhören einer gut erzählten Geschichte,
wenn innere Bilder aufsteigen, entsteht ganz natürlich der Wunsch zum eigenen Erzählen. Durch Gesten,
Mimik, Sprache, Spiel ... Kinder sind geborene Geschichtenerzähler! Das Erzählen ist eine wesentliche Fähigkeit
des Menschen, welche sich ständig weiterentwickelt
und achtsam unterstützt werden sollte. Kinder, denen
auf dem Weg zum Erzählen geholfen wird und die ihre
Erzählkompetenz entfalten können, haben deutlich bessere Chancen in der Schule. Kennen wir die Grundbausteine von Geschichten, können wir die kleinen Erzähler
besser darin unterstützen, ihrer Geschichte Form und
Ausdruck zu geben. Erzählimpulse, wie das japanische
Papiertheater Kamishibai, wie „Lutz“ - Dein Freund oder
das Geschichtensäckchen ermöglichen hierbei auch Kindern mit geringem Wortschatz in der deutschen Sprache, die Bilder ihrer Innenwelt mitzuteilen.
Die Kita kann hierbei einen förderlichen Raum dafür
schaffen, dass Geschichten ihren Weg zum Ohr des
Zuhörers finden und dass kleine Erzähler zu großen
werden. Seminarinhalte:
• Das offene Ohr.
• Bedingungen für das Erzählen:
Die Entwicklung der Erzählfähigkeit.
• Was eine Geschichte zur Geschichte macht
(Aufbau und Struktur).
• Strategien um das Erzählen zu fördern.
• Erzählimpulse (Kamishibai, Geschichtensäckchen, „Storyteller“, ...).
Kursnummer
33 / 2016
Kursleitung
Guylène Colpron, Sprachtherapeutin,
Hanen-Trainerin
06.+07.07.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
40
Kinder mit Behinderungen
in Krabbelstube und Kita
Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte, die bisher
noch wenige Erfahrungen mit behinderten Kindern und
deren Familien haben. Es soll dazu dienen, fachliche
Kenntnisse zu erweitern, einen eigenen Standpunkt zu
finden und sich mit grundlegenden Fragen rund um das
Thema Integration und Inklusion auseinanderzusetzen.
Ziel ist es in der pädagogischen Begleitung der beteiligten Kinder, der Beratung der betroffenen Eltern und
gegenüber den Kolleginnen im Team professioneller
und handlungssicherer zu werden.
Mit folgenden Fragen werden wir uns beschäftigen:
• Was versteht man genau unter Integration
und Inklusion?
• Wie ist meine persönliche Haltung dazu?
• Was steht dazu in der hessischen
Rahmenvereinbarung Integration?
• Was sind meine Aufgaben? Wo muss ich mich
abgrenzen?
• Worauf kommt es beim Beginn der Integration
besonders an?
• Wie gestalte ich den Anfang und wie gehe ich zu
Beginn in Kontakt mit den Eltern und dem
behinderten Kind?
Kursnummer
34 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
11.+12.07.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
41
Interkulturelle Arbeit
Ausgehend von konkreten Situationen und Erfahrungen im Alltag geht es im Seminar darum, diese gemeinsam zu reflektieren und Einblicke in Konzepte interkultureller Arbeit zu erhalten. Ziel ist es konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Praxis kennenzulernen. Dazu
gehört unter anderem die Sensibilisierung und Reflektion eigener Kultur- und Denkmuster:
• Welche Rolle spielt mein eigenes „kulturelles
Gepäck“ in der pädagogischen Arbeit?
• Bewusster Umgang mit Sprache und
verschiedenen Erziehungsmustern.
• Wie beeinflussen sich Erziehungsvorstellungen
und -praktiken Eltern und von pädagogischen
Fachkräften?
• Umgang mit Eltern und Elterngesprächen mit
Hilfe der Grundlagen von interkultureller
Kommunikation.
• Sensibilisierung, Auseinandersetzung und
Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt
und Andersartigkeit.
In Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt
(bitte Abmeldebedingungen der VHS beachten auf S.67).
Kursnummer
35 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Anette Seelinger, Diplompädagogin
11.+12.07.2016, 9:00-16:00 Uhr
Vhs Frankfurt/Main, Sonnemannstr. 13
€ 88
12 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
42
… und plötzlich bin ich Leitung!
Profilentwicklung und Profilbildung
Führen und leiten sind komplexe Aufgaben, auf die
Sie durch eine sozialpädagogische Ausbildung meist
kaum vorbereitet werden. In dieser Fortbildung geht es
darum, sich in der Rolle als Leitung zu finden, auch unter
sich ändernden Rahmenbedingungen.
Inhalte:
• Rollenfindung und Standortbestimmung als
Leitung
• Ebenen der Leitungsposition
• Kommunikation und Kooperation im Team
• Leiten von Gruppen und Teams
• Gestaltung und Leitung von Besprechungen
• Mitarbeitergespräche führen und anleiten
• Zielsetzung und Zielentwicklung
• Reflexion und Feedbackkultur
In dieser Fortbildung können Sie sich mit Ihrer Rolle
als Leitung auseinandersetzen. Das Methodenrepertoire soll erweitert werden, um Leitungsaufgaben
besser erfüllen zu können.
Es geht neben der Rollensicherheit auch um die Vermittlung von methodischem Know-how, das Kennenlernen von Führungsinstrumenten und die Auseinandersetzung mit der eigenen Führungspraxis.
Kursnummer
36 / 2016
Kursleitung
Christiane Schweitzer, BA, Erzieherin,
Fachkraft für den Situationsansatz
18.+19.+20.07.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 270 / Mitglieder € 135
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
43
Zur Praxis der Anleitung
in Krabbelstuben und Krippen
Im Berufspraktikum geht es neben dem Erwerb praktischer Erfahrungen und der Umsetzung des bis dahin
erworbenen theoretischen Wissens vor allem auch um
die Schulung der Fähigkeit zur Reflektion und Selbstreflektion. AnleiterInnen brauchen für ihre Aufgabe
nicht nur Rollenklarheit und Anleitungsstrukturen, sie
müssen auch die speziellen Anforderungen, die Schlüsselsituationen und -kompetenzen für die Arbeit mit
Klein(st)kindern und deren Eltern kennen und vermitteln können.
Erforderlich ist ein bewusster Umgang mit eigenen
Persönlichkeitsanteilen, Berufsrolle und professioneller Haltung. Es geht darum, in Beziehung zu sein, sich
als Bezugsperson zur Verfügung zu stellen und dennoch
über eine wohlwollende innere Distanz zu verfügen.
Die täglichen Aufgaben heißen: beobachten, verstehen,
reflektieren, unterstützen, begleiten und zwar das Kind,
seine Eltern und sich selbst. Denn Kinder in den ersten
Lebensjahren sind in höchstem Maße auf kompetente
und aufmerksame Fachkräfte angewiesen.
In der Reflektion von Schlüsselsituationen im Krippen-/
Krabbelstubenalltag wollen wir das Wissen um diese
Altersgruppe auffrischen und unsere respektvolle,
wertschätzende Haltung gegenüber dem Kind und
seinen Eltern erneuern. Dieses Seminar richtet sich an
erfahrene Fachkräfte aus Krabbelstuben und Krippen,
die jetzt bereits BerufspraktikantInnen anleiten oder
dies vorhaben.
Das Seminar ist eine Ergänzung zum Seminar 01/2016
und findet in Kooperation mit der VHS Frankfurt statt.
Kursnummer
37 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
29.+30.08.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
44
Neue Medien im Kita-Alltag
Digitaler Fernseher, Computer, Smartphone und
IPad sind in vielen Familien gern und viel genutzte
Medien. Auch Kinder im Vorschulalter nutzen diese
Medien bereits häufig und mit großer Begeisterung.
ErzieherInnen haben die Möglichkeit, die Kinder ihrer
Einrichtung in ihren ersten Schritten bei der sinnvollen Anwendung dieser Medien zu begleiten. Gleichzeitig können sie den Kindern helfen, die vielfältigen
Erfahrungen, die sie mit neuen Medien machen und in
den Kindergartenalltag einbringen, zu verarbeiten. Für
pädagogische Fachkräfte ist es daher bedeutsam und
sinnvoll zu wissen, wie sie den Kindern einen altersgerechten und förderlichen Umgang mit den neuen
Medien vermitteln können.
Inhalte der zweitägigen Fortbildung zur Mediennutzung
im Vorschulalter:
• Entwicklungspsychologische Aspekte der
Medienerziehung
• Medienbildung im Kindergartenalltag
• Chancen und Risiken der neuen Medien
• Förderung von Lebenskompetenzen bei der
Anwendung von neuen Medien
• Eltern und Medien: Inhaltliche und methodische
Anregungen für die Durchführung von Elternabenden zum Thema
Die TeilnehmerInnen werden gebeten eigene Notebooks und Tablets mitzubringen.
Präventionskampagne der Stadt Frankfurt/M.
Kursnummer
38 / 2016
Kursleitung
Stephanie Köster, Diplomsozialpädagogin,
Fachstelle Prävention vae
13.+14.09.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 20 / Mitglieder € 10
16 TeilnehmerInnen
14 Tage vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
45
Die Signale verstehen
ErzieherInnen in Krabbelstuben und Krippen sind gefordert, achtsam und feinfühlig Signale und Verhalten der einzelnen Kinder wahrzunehmen und zu verstehen, denn: In den ersten Lebensjahren kann ein Kind
seine Gefühle noch nicht in Worte fassen und sie nicht
ohne Unterstützung von Bindungspersonen regulieren. Gleichzeitig ist es existenziell darauf angewiesen,
dass seine Signale feinfühlig und prompt beantwortet
werden.
Hierbei stellt sich nicht nur die Frage, was Signale
wie Schreien, Rückzug, Überängstlichkeit bedeuten,
sondern auch, welche Verhaltensweisen der Kinder
normal entwicklungsbedingt sind und welche nicht, und
wie eine gute Interaktion und Assistenz als ErzieherIn
aussehen kann.
Das Seminar geht diesen Fragen nach und nimmt
folgende Themen in den Blick:
• Emotionale und soziale Entwicklung der Kinder
in den ersten drei Lebensjahren
• Theoretische Grundlagen für „auffallendes“
Verhalten bei Kindern: Ursachen, Entstehung
und Hintergründe
• Beobachtungs- und Dokumentationsformen für
kindliches Verhalten
• Gestaltung der Erziehungspartnerschaft mit
Eltern in schwierigen Situationen
• ErzieherInnen-Kind-Beziehung.
Kursnummer
39 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
20.+21.09.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
46
Mit Kindern essen
in Krabbelstube und Krippe
Essen ist weit mehr als bloße Nahrungsaufnahme: es ist
ein sinnliches und soziales Rundumerlebnis!
Beim Essen entwickeln Kinder Geschmackssinn und
Körpergefühl, sie üben ihre Feinmotorik, äußern ihre
Bedürfnisse und machen die Erfahrung, dass diese
gehört und beantwortet werden.
Das gemeinsame Essen ist verbunden mit Ritualen und
wiederkehrenden Handlungen, Kinder erleben sich hier
als Teil der Gemeinschaft, sie helfen engagiert beim
Tischdecken und Abräumen. Beim Essen lernt das Kind,
dass es als Person respektiert wird, es lernt seinen
Körper kennen, übt seine Selbstständigkeit und kann so
Selbstvertrauen entwickeln.
Die Essenssituationen so zu gestalten, dass sie zu
einem lust- und freudvollen Miteinander beitragen,
ist eine zentrale pädagogische Aufgabe, die wir an diesem
Seminartag gemeinsam in den Blick nehmen:
• Einrichtung, Ausstattung, Material, Gruppengröße, Personalschlüssel beim Essen
• Rhythmus, Ablauf der Essenssituationen
• Haltung der Bezugspersonen
• Partizipation und Selbstbestimmung beim Essen
• Gemeinsame Essenszeiten als Bildungszeiten.
Kursnummer
40 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
22.09.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
47
Windelfrei werden
Ein spannender Prozess für Kinder, Eltern
und Fachkräfte
Die Sauberkeitsentwicklung ist ein ganz normaler und
doch bedeutungsvoller Entwicklungsprozess in den
ersten Lebensjahren eines Kindes. Dieser Prozess ist eng
mit der Autonomieentwicklung verbunden und kann
bei jedem Kind anders verlaufen. Fachkräfte und Eltern
können Kinder bei diesem Prozess unterstützen und
begleiten.
Allerdings gibt es oft sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie diese Begleitung aussehen soll, wann
sie beginnt, wie lange sie dauert und wer welche Verantwortung hat. Oftmals scheint das „Sauberwerden“
eher ein Problemfeld zu sein als ein weiterer Schritt des
Kindes in die Selbstständigkeit.
Das Seminar informiert über die Hintergründe der
Sauberkeitsentwicklung, die Feinzeichen der Kinder und
gibt Gelegenheit zum Austausch über die Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern.
Einzelne Themen sind dabei:
•
•
•
•
•
Entwicklungsvoraussetzungen
Reifeprozesse Schritt für Schritt
Übung macht den Meister
Hindernisse und Rückschritte
Dialog und Zusammenarbeit mit Eltern.
Kursnummer
41 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
23.09.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
48
Flüchtlingskinder in der Kita
Unterstützungsmöglichkeiten und Herausforderungen
Menschen, die ihre Heimat und ihre Verwandten unter
meist schrecklichen Umständen aufgeben mussten sind
in ihrer neuen Umgebung auf besondere Unterstützung
angewiesen, um wieder ein Gefühl von Sicherheit und
Zugehörigkeit entwickeln zu können. Die MitarbeiterInnen in der Kita, denen sie ihre Kinder anvertrauen,
gehören dabei zu denjenigen, die in hohem Maße zum
Aufbau eines neuen Bezugsrahmens beitragen können.
Sie vermitteln einerseits hier geltende Strukturen un d
Normen und erhalten andererseits immer wieder Einblicke in die Schreckensbilder, die im Inneren der Kinder
und ihrer Eltern weiterleben.
Die Fortbildung will deshalb sowohl Grundlagen vermitteln über die Auswirkung von Traumatisierung durch
Flucht und Verlust von Sicherheit und vertrauter Umgebung für die Einzelnen und das Familiensystem, als
auch erarbeiten, was zur Stabilisierung von dermaßen
erschütterten Kindern hilfreich und unterstützend beitragen kann.
Neben theoretischen Grundlagen zu Auslösern und
Anzeichen von Traumatisierung sollen auch Prinzipien
eines traumasensiblen Umgangs mit den betroffenen Kindern erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen
mögliche Fallstricke in der Arbeit mit traumatisierten
Familien sowie die Bedeutung von Selbstfürsorge in der
Arbeit mit traumatisierten Menschen thematisiert werden.
Kursnummer
42 / 2016
Kursleitung
Ilse Roeder-Debus, Pädagogin MA,
Verein Traumahilfe e.V.
10.+11.10.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
49
Fachkraft für den Situationsansatz
Information zur berufsbegleitenden Weiterbildung
mit Zertifikat in Kooperation mit dem Institut für den
Situationsansatz (ISTA ), Berlin
Diese Weiterbildung wird in einem offenen Modulsystem angeboten, das heißt die Teilnehmenden entscheiden selbst, welche Module sie zu welchem Zeitpunkt
belegen. Darüber hinaus stehen die einzelnen Module
jeweils allen interessierten Fachkräften offen, auch
wenn sie nicht an der gesamten Weiterbildung teilnehmen.
Das Konzept Situationsansatz geht von Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien aus, erschließt sie
als Lernsituationen und formuliert den Anspruch, dass
Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Lebenswelt
gemeinsam gestalten und auf gesellschaftliche Prozesse
Einfluss nehmen. Der Situationsansatz bezieht Lernprozesse auf erfahrbare Schlüsselsituationen. Wissen,
Fähigkeiten und Fertigkeiten werden in ihren Normund Sinnzusammenhängen erworben.
Sachbezogenes und soziales Lernen bilden eine Einheit
und verankern sich in personaler Kompetenz. Damit
ergibt sich eine hohe Übereinstimmung mit der Philosophie des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans.
Gesamtumfang der Weiterbildung:
• 51 Seminartage
• 9 Praxisberatungen
• Selbststudium und Dokumentation.
Weitere Informationen finden sich unter
www.situationsansatz.de.
50
Partizipation:
Demokratie leben von Anfang an
Modul 3 der Weiterbildung
Fachkraft für den Situationsansatz
Partizipation wird gesetzlich eingefordert, denn Partizipationserfahrungen von Kindern und Jugendlichen
sind von zentraler Bedeutung für den Bestand von
Demokratie.
In Bildungseinrichtungen sollen Kinder erleben, wie
gleichberechtigte Teilhabe und Beteiligung von allen
verstanden und gestaltet werden kann. Kinder zu beteiligen bedeutet, sie als Subjekte zu begreifen, die ihr
Leben zunehmend selbstständiger in die Hand nehmen.
Es bedeutet, dass Kinder ausreichend Möglichkeiten
haben Situationen im Alltag selbst zu gestalten. Pädagogische Fachkräfte ermöglichen Kindern sich Wege selbst
zu suchen und diesen Prozess individuell wie gemeinschaftlich einzubinden. Eigensinn und Gemeinsinn
gehören untrennbar zusammen.
Die Kita als ein Lernort demokratischen Handelns
ermöglicht Kindern Mit- und Selbstbestimmung in vielfältigen Situationen. In der Fortbildung geht es darum,
ein Verständnis von Partizipation zu entwickeln und
Bedingungen zu schaffen, unter denen Demokratie
altersangemessen erfahrbar wird. Folgende Themen
werden behandelt:
•
•
•
•
•
Schlüsselsituationen im Leben der Kinder
Beteiligung von Kindern
Auseinandersetzung mit Normen und Werten
Elternpartizipation
Kita als aktiver Teil der sozialen Infrastruktur.
Kursnummer
43 / 2016
Kursleitung
Christiane Schweitzer, BA, Erzieherin,
Fachkraft für den Situationsansatz
26.-28.10.2016, 03.-05.04.2017
05.05.2017, jeweils 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 635 / Mitglieder € 320
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
51
Bildungs- und Lerngeschichten
Beobachten und Dokumentieren
in Kindertageseinrichtungen
Kinder wollen lernen. Sie sind neugierig auf alles,
erforschen sich selbst, ihre unmittelbare Umgebung
und das, was sie interessiert und bewegt.
Beobachten und dokumentieren in Kindertageseinrichtungen bedeutet genaues Hinschauen, aufmerksames
Wahrnehmen, sich ganz früh mit den Kindern in das
Abenteuer lebenslanges Lernen begeben und Freude
daran haben.
Individuelle Lernprozesse stehen im Mittelpunkt und
werden in Form von Bildungs- und Lerngeschichten
dokumentiert. Diese spiegeln dem Kind sein Bildungsinteresse, seine Lernstrategien und seine Lernfortschritte. Darüber hinaus erlebt es, dass ErzieherInnen
seine Stärken wahrnehmen und anerkennen.
Ziel der Fortbildung ist, ErzieherInnen Anregungen
zu geben, wie sie ko-konstruktiv mit Kindern deren
Entwicklungsweg beobachten, nachvollziehen und
dokumentieren, um weiterhin wichtige ImpulsgeberInnen sein zu können.
Wie Bildungs- und Lerngeschichten darüber hinaus dazu
dienen, die pädagogische Arbeit zu planen, wie dies im
Alltag seinen Platz findet und was alle Beteiligten davon
haben, ist Thema dieser Fortbildung und wird anhand
praktischer Beispiele veranschaulicht.
Kursnummer
44 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Karola Bicherl, Diplomsozialpädagogin
02.+03.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Woche vor Kursbeginn
52
Beißen, Kratzen, Schubsen
in der Krabbelstube
Wenn Kinder anfangen zu beißen, zu kreischen und zu
schubsen, bleibt keine ErzieherIn ruhig. Obwohl das
Berufsideal zwar fordert, souverän, einfühlsam und
liebevoll zu den Kindern zu sein, gelingt dies in solchen
Situationen häufig nicht.
Wir wollen diesem Phänomen nachgehen und zwar
sowohl unter entwicklungspsychologischen als auch
unter gruppendynamischen Aspekten:
• Wie ist die aktuelle Gruppenzusammensetzung?
• In welcher Entwicklungsphase sind die Kinder
gerade?
• Welche Gruppenkultur haben wir: Was ist bei
uns erlaubt, was ist verboten, welche Regeln
haben wir aufgestellt und warum?
• Gab es Gruppenereignisse?
• Was spielt sich bei einem solchen Geschehen
eigentlich ab und warum?
• Wie können wir das verstehen?
• Welche Rolle habe ich übernommen?
• Wie kommunizieren wir mit den Eltern darüber?
Ziel ist es, anhand von Fallgeschichten und Szenen
solchen konflikthaften, emotional hoch aufgeladenen
Situationen nachzuspüren, um im pädagogischen Alltag
so handeln zu können, wie es dem eigenen Anspruch
entspricht.
Kursnummer
45 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Carla Pehle, Diplompädagogin
04.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Geschäftsstelle
€ 90 / Mitglieder € 45
12 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
53
Bewegte Schritte in unsere Sprache
Alltagsintegrierte psychomotorische Sprachförderung
Die Unterstützung der kindlichen Sprachentwicklung
stellt von Anfang an eine zentrale Bildungsaufgabe
im pädagogischen Alltag dar. Sprache als bedeutsames Handlungsinstrument und wesentliches Merkmal
menschlicher Interaktion zu erwerben und zu festigen,
ist ein ganzheitlicher, aktiver und konstruktiver Prozess.
Psychomotorik als wertschätzende Haltung gegenüber der Freude an Bewegung kann diesen Prozess alltagsbezogen anregen und bereichern, da sie von der
Körperlichkeit des Kindes ausgeht, welches über
Bewegung und Handlung seine Umwelt wahrnimmt.
Eine gelingende Interaktionsbegleitung unterstützt
seine Entwicklung.
Im Seminar werden Möglichkeiten alltagsintegrierter, psychomotorisch orientierter Sprachförderungund Sprachbildung praktisch erfahren und theoretisch
erklärt.
Die zentrale Bedeutung der Sprachmodelle durch die
Erwachsenen wird thematisiert und in vielen Videobeispielen sichtbar gemacht. Es wird verdeutlicht,
welche zentrale Rolle Bewegung und Handlung für
Kinder bedeutet, die sich Sprache aneignen.
Das Angebot ist für Fachkräfte aus Kitas und Krippen mit
der Altersspanne von 2-7 Jahren gedacht.
Kursnummer
46 / 2016
Kursleitung
Silvia Bender, Logopädin,
Psychomotorikdozentin
08.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 90 / Mitglieder € 45
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
54
Die richtigen Worte finden
Gespräche mit Eltern
In diesem Seminar wollen wir uns mit der Gesprächsführung in der Zusammenarbeit mit Eltern beschäftigen.
Dazu gehören:
• Aspekte der Kommunikation
• Planung von Gesprächen
• Gesprächstechniken
• Reflexion der eigenen Haltung und Rolle.
Eine vertrauensvolle Kooperation setzt eine offene
und wertschätzende Kommunikation sowie eine zugewandte dialogische Haltung voraus. Doch:
• Wie kann ich als ErzieherIn Verständnis für die
Situation, die Problemlagen und die Ängste von
Eltern entwickeln, wenn ich vielleicht neu im
Beruf und selbst noch kinderlos bin?
• Wie kann ich respektvoll und wertschätzend
meine fachliche Sicht der Dinge erklären und
Eltern zur Kooperation gewinnen? Auch Eltern,
die hohe Ansprüche an sich und ihre Kinder
stellen, die einen höheren Bildungsabschluss als
ich selbst haben? Oder Eltern, die eine andere
Muttersprache sprechen und aus einem
anderen Kulturkreis kommen?
• Wie finde ich die richtigen Worte im passenden
Moment – gerade auch in schwierigen
Situationen?
Wir wollen Theorie und Praxis eng miteinander verknüpfen. Rollenspiele und Übungen dienen dabei der
eigenen Reflexion, der Übertragbarkeit auf Gesprächssituationen mit Eltern und der Entwicklung neuer Ideen
und Lösungsmöglichkeiten.
Kursnummer
47 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Elke Hiemer, Diplomsozialpädagogin
14.+15.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
55
Resilienz fördern
Vertiefungsseminar
ErzieherInnen sollen und wollen die psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) von Kindern stärken. Voraussetzung dafür ist auch die eigene Resilienz, die
authentisch gelebt wird. Wie ErzieherInnen resilient bleiben und wie sie die Resilienzfaktoren von Kindern und Eltern fördern können, sind die Themen dieser Fortbildung. Auf dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse aus der Resilienzforschung werden die pädagogische Praxis und die eigene Haltung sich selbst, den Kindern und Eltern gegenüber unter folgenden Fragestellungen reflektiert:
• Welche Folgen hat meine eigene Biografie in
Bezug auf Resilienz, auf mein Selbstkonzept, auf
mein Bild vom Kind und auf meine Erwartungen
an Eltern?
• Wie kann Resilienz trotz schwieriger Lebensumstände gefördert werden?
Der berufliche und persönliche Alltag der TeilnehmerInnen wird nach Ressourcen durchleuchtet, die ErzieherInnen, Kinder und Eltern stark machen können.
Angrenzende Themen können dabei sein: bedürfnisorientierte Pädagogik, Wahrnehmung, Achtsamkeit, die
Bedeutung von Gefühlen, Abgrenzung, Nein sagen, Hilfe
holen und geben, Macht und Ohnmacht, etc.
Das Seminar ist als Vertiefung gedacht für TeilnehmerInnen aus den Vorjahren oder auch für Personen, die sich
schon in anderer Weise mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Kursnummer
48 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Susanne Mattern, Diplompädagogin
17.+18.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
56
Kraftvoll handeln und
stimmig kommunizieren
Das innere Team: Methode nach Schulz von Thun
Wohl jeder kennt das Phänomen, dass unsere innere
Reaktion auf einen Menschen, auf ein Ereignis, auf eine
anstehende Entscheidung nicht einheitlich und klar ist,
sondern gemischt, undeutlich, vielfältig, schwankend:
man ist hin- und hergerissen.
Ausgehend von dem Ziel, Kommunikation so zu gestalten, dass sie sowohl in Übereinstimmung mit sich selbst
als auch mit den Erfordernissen der Situation erfolgt,
entwickelte SCHULZ VON THUN den Gedanken einer
„inneren Mannschaftsaufstellung“. Je nach Situation
muss die Mannschaft erst zu einem funktionstüchtigen
„Inneren Team“ heranwachsen.
In diesem Seminar lernen sie das Modell des „Inneren Teams“ kennen. Dies ist eine Methode, mit der Sie
eigene Persönlichkeitsanteile, die sich als innere Stimmen bemerkbar machen, identifizieren und miteinander in Austausch bringen können.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihrer
eigenen „inneren Mannschaft“ bei anstehenden Entscheidungen vertraut zu machen. Wenn Sie Ihre innere
Vielstimmigkeit verstehen lernen und zur inneren Teamentwicklung fähig werden, können Sie kraftvoll handeln und stimmig kommunizieren.
Kursnummer
49 / 2016
Kursleitung
Rita Wedermann, Diplompsychologin,
Supervisorin
21.+22.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
57
Spielerisch und praktisch
Lösungen mit Kindern finden
Alle Kinder stehen im Laufe ihrer Entwicklung immer
wieder vor Herausforderungen. Bei manchen Kindern ist das mit Schwierigkeiten verbunden, sie entwickeln Ängste, Wutanfälle oder Lernschwierigkeiten auf
bestimmten Gebieten. Jetzt sind Sie mit Ihrer Kompetenz, Kreativität und Phantasie gefragt, um gemeinsam
mit den Kindern Lösungen zu finden. Wünschen Sie sich
für Ihre Arbeit manchmal neue Ideen?
In diesem Seminar lernen Sie den lösungsorientierten Ansatz der „Ich schaff´s“- Methode nach FURMAN
kennen. Diese Methode bietet eine Vielfalt von neuen
Ideen, mit der Kinder Schwierigkeiten positiv und
konstruktiv überwinden können, indem sie neue
Fähigkeiten lernen. Der Gedanke, eine Fähigkeit zu
entwickeln, ist für Kinder viel attraktiver und motivierender, als die Vorstellung Schwierigkeiten überwinden
zu müssen.
Für die pädagogische Arbeit mit Kindern entwickeln
Sie in diesem Seminar ein anderes Problembewusstsein. Wie Sie über Probleme nachdenken und wie Sie
versuchen diese zu lösen, hat einen enormen Einfluss nicht nur auf Ihr Wohlbefinden, sondern auch auf
das Wohlbefinden der Kinder. Durch viele praktische
Beispiele bietet Ihnen das Seminar die Möglichkeit zur
kreativen Umsetzung.
Dieses Seminar bezieht sich hauptsächlich auf die Arbeit
mit Kindern von 3-10 Jahren.
Kursnummer
50 / 2016
Kursleitung
Rita Wedermann, Diplompsychologin,
Supervisorin
24.+25.11.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
58
Das Abenteuer der frühen Jahre
Kinder in ihrem Selbstkonzept stärken
In den ersten drei Lebensjahren vollzieht sich die
Entwicklung von Kindern in einem atemberaubenden
Tempo. Rollend, krabbelnd und schließlich laufend sind
die Kinder in dieser Welt unterwegs. Sie erlernen die
grundlegenden Bewegungsmöglichkeiten, erwerben
in der Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern soziale und sprachliche Kompetenzen und lernen
auch viel über sich selbst. Sie sind Partner in der Interaktion, brauchen das Zusammensein und suchen aktiv
nach Übereinstimmung.
Die Entwicklung des Selbst ist ein zentrales Thema:
Bindungsbedürfnis und Autonomiebestreben, Selbsttätigkeit und Hilfe bei der Selbstregulation müssen
gleichermaßen erfüllt sein. Die Kinder brauchen den
Spiegel der Erwachsenen, das Erleben mit Gleichaltrigen
und die Erfahrung der Selbstwirksamkeit, um schließlich
ein Bild vom eigenen ICH zu gewinnen. In der Arbeit mit
Säuglingen und jungen Kindern ist es wichtig, all diese
Entwicklungsschritte zu kennen, zu würdigen und zu
unterstützen.
Das Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungsbereiche. Dabei stehen die Entwicklung des kindlichen Selbst, seines Selbstvertrauens und
seines Selbstwertgefühls und die stärkenden Verhaltensweisen der Fachkräfte im Vordergrund.
Kursnummer
51 / 2016
Kursleitung
wann
wo
Kosten
maximal
Anmeldeschluss
Thea Pfeffer, Diplompädagogin
01.+02.12.2016, 9:00-16:00 Uhr
LAG Seminarzentrum NeueRäume
€ 180 / Mitglieder € 90
16 TeilnehmerInnen
4 Wochen vor Kursbeginn
59
Weiterbildung Frankfurt
„Qualität für die Arbeit
mit den Jüngsten©“
Unter diesem Motto findet seit 2004 mehrmals jährlich eine Weiterbildung für pädagogische Fachkräfte in
Frankfurter Krabbelstuben, Krippen und Kitas statt.
Diese zertifizierte Weiterbildung vermittelt Wissen und
aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung, Bildung und
Erziehung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren.
Sie erweitert die fachlichen und personalen Handlungsfähigkeiten, unterstützt die Reflektion der professionellen Rolle und Haltung und stärkt das berufliche Selbstverständnis.
Themen der Weiterbildung:
• Entwicklungsgrundlagen und -aufgaben der
Kinder in den ersten drei Lebensjahren
• Grundhaltungen bei der Begleitung von
früh-kindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozessen
• Klein(st)kinder untereinander und im Kontext
der Gruppe
• Qualitätskriterien für die Bildung, Betreuung
und Erziehung der Jüngsten
• Bindungstheorie, Eingewöhnung und Übergänge
• Raumgestaltung und Tagesablauf
• Schlüsselsituationen im Alltag: Spielen, Essen,
Schlafen, Pflege, Schutz und Achtsamkeit
• Beziehungsgestaltung, Interaktion und
Kommunikation
• Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
• Beobachtung und Dokumentation.
Gefördert durch:
60
„Qualität für die Arbeit mit den Jüngsten©“
Die Weiterbildung Frankfurt:
• startet zwei Mal im Jahr als
trägerübergreifendes Angebot
• mit 9 Fortbildungstagen in 3 Modulen
• für je 20 TeilnehmerInnen / Fachkräfte
• begleitet durch Theorie-Praxis-Reflexion
• Praxisaufgabe und Präsentation
• Zertifikat bei erfolgreicher Teilnahme
• Abschlusstag am Ende der Weiterbildung
Darüber hinaus gibt es im Rahmen dieser Weiterbildung
verschiedene weitere Bausteine:
3-tägige Fortbildung
für LeiterInnen aus beteiligten Einrichtungen:
„Leitungsfunktion und die Entwicklung pädagogischer
Qualität für Kinder in den ersten drei Lebensjahren“
Inhousefortbildungen sind auf Anfragen möglich zu
• Konzeptionsentwicklung
• Teamentwicklung
• weiteren thematischen Schwerpunkten aus der
pädagogischen Arbeit mit Kleinkindern
Fortbildung für Mitarbeitende**
in Krabbelstuben, Krippen und Kitas:
„Ein buntes Team für Krabbelkinder“
6 Veranstaltungstage sowie
2 Sitzungen Theorie-Praxis-Reflexion
**Für Mitarbeitende in Gruppen nach § 25b, Abs. 2 Hess.
KiföG, d.h. alle Personen ohne abgeschlossene und in
Deutschland anerkannte pädagogische Fachschul- oder
Fachhochschulausbildung.
Weitere Informationen, Termine und Anmeldung über
die LAG Geschäftsstelle oder unter www.laghessen.de.
61
Seminare auf Wunsch
Inhouse Seminare zu Themenschwerpunkten
Zusätzlich zu den Seminaren aus dem Programm bieten
wir auf Anfrage die Möglichkeit, diese oder andere Themenschwerpunkte auch als Inhouse-Seminare für ganze
Teams in ihren Einrichtungen zu buchen, zum Beispiel:
•
•
•
•
•
•
•
Kinder in den ersten Lebensjahren in der Kita
Beobachtung und Entwicklungsdokumentation
Zusammenarbeit mit Eltern
Emotionale Intelligenz
Resilienz
Alltagsintegrierte Sprachförderung
Die Kita als Lernort Praxis.
Inhouse Seminare zu Teamentwicklung
Gute Zusammenarbeit im Team trägt ganz wesentlich
zur Qualität der pädagogischen Arbeit einer Kindertageseinrichtung bei. Sie ist nicht immer selbstverständlich und bedarf vor allem dann der Unterstützung und
Begleitung, wenn Teams größer und bunter (verschiedene Ausbildungen, Kulturen, Sprachen) werden, wenn
Alte mit Neuen zusammenarbeiten oder sehr viele
Veränderungen stattfinden. Oft kann ein fachkundiger
Blick von außen hilfreich sein für eine gelungene Teambildung und -entwicklung.
Inhouse Seminare zur Konzeptionsentwicklung
Neben dem Einstieg in die Konzeptionsentwicklung
und Hilfe bei der erstmaligen Gliederung und Entwicklung einer schriftlichen Konzeption bieten wir auch
Unterstützung bei der Weiterentwicklung. Das Bundeskinderschutzgesetz stellt seit 2012 neue Anforderungen
an die Kindertageseinrichtungen, die in den jeweiligen
Konzeptionen berücksichtigt werden müssen. Auch
das Hessische Kinderförderungsgesetz setzt bestimmte konzeptionelle Bausteine voraus für den Erhalt einer
sogenannten Qualitätspauschale. Das bedeutet, dass
auch bereits bestehende Konzeptionen überarbeitet
und ergänzt werden müssen.
62
Folgende Themen können zum Beispiel als einzelne Bausteine bearbeitet werden:
• Umgang mit individuellen Unterschieden und
soziokultureller Vielfalt (Inklusion)
• Beschwerdemanagement in der
Zusammenarbeit mit Eltern
• Ausgestaltung des Kinderschutzes
• Beteiligung von Kindern und Kinderrechte,
Beschwerdemanagement für Kinder
• Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung- und
Qualitätssicherung
• Beobachtung und Dokumentation von
Bildungs- und Lernprozessen
• Gestaltung von Übergängen.
Diese unterschiedlichen Seminare auf Wunsch können
von einzelnen (oder mehreren kleinen) Teams, Einrichtungen oder Trägervereinen angefragt und gebucht
werden. Mitgliedsgruppen der LAG werden vorrangig
berücksichtigt. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anfrage.
Die Seminare werden von LAG-nahen, erfahrenen und
bewährten ReferentInnen durchgeführt. Die Vermittlung und formale Abwicklung läuft über die LAG. Über
uns werden mit den Einrichtungen vorher jeweils die
inhaltlichen Schwerpunkte, Termine und Preise abgestimmt und vereinbart.
Anfragen bitte direkt und frühzeitig
an die LAG Geschäftsstelle!
63
How to gründ…
Gründungsberatung
Eltern und PädagogInnen, die eine Kindertageseinrichtung gründen wollen, kennen sich nicht automatisch im
Dschungel von Paragrafen, Rechtsverordnungen und
Verwaltungsvorschriften aus. Woher auch?
Welche Geldquellen gibt es zur Finanzierung von selbst
organisierter Kinderbetreuung? Wie können wir Politik
und Verwaltung von der Förderungswürdigkeit unseres Projektes überzeugen? Mit welchen Stolpersteinen
müssen wir rechnen?
Das Seminar informiert über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Gründung einer Kindertageseinrichtung in frei gemeinnütziger Trägerschaft.
Inhalte des Seminars sind:
• gesetzliche Rahmenbedingungen und
Fördermöglichkeiten
• Vereinsgründung und Gemeinnützigkeit w
• Rahmenkonzept und Trägeraufgaben
• Kostenplan und Personalkostenberechnung
• Kooperation mit dem öffentlichen Jugendhilfeträger.
Nähere Informationen und Termine können in der LAG
Geschäftsstelle erfragt werden und sind ebenfalls zu
finden unter www.laghessen.de
64
Zu den Formalitäten 
65
An- und Abmeldebedingungen LAG
Zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular hier oder
unter www.laghessen.de vollständig ausfüllen und an
uns zurückschicken (Post/Fax). Bei Anmeldung per Email
geben Sie bitte Ihre vollständigen Daten an
(s. Anmeldeformular).
• Ihre schriftliche Anmeldung gilt für uns als verbindliche Zusage für Ihre Teilnahme an dem
angegebenen Kurs.
• Sie erhalten von uns circa 2 Wochen nach Ihrer
Anmeldung eine Anmeldebestätigung. Die Rechnung wird in der Regel 2 Wochen vor Kursbeginn
verschickt.
• Bei der Überweisung vergessen Sie bitte nicht,
Ihre Rechnungsnummer sowie die Kundennummer gut leserlich zu vermerken.
• Nachricht erhalten Sie danach von uns nur noch,
wenn Veränderungen mitzuteilen sind.
• Falls Sie sich wieder abmelden (müssen), können
wir die Kursgebühr nur dann in voller Höhe zurück
erstatten, wenn dies spätestens 4 Wochen vor
Kursbeginn geschieht. Bei kurzfristigeren Abmeldungen können Sie die Gebühr nur dann zurückerhalten, wenn Sie oder wir eineN ErsatzteilnehmerIn stellen können.
• Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Auch für den Fall, dass eine der Regelungen
ungültig ist.
• Noch Fragen? Bitte im LAG-Büro anrufen!
66
Abmeldebedingungen VHS Frankfurt
Bei den Kursen in Kooperation mit der VHS Frankfurt
gelten deren Abmeldebedingungen:
• Bis 10 Tage vor Kursbeginn wird das gezahlte
Entgelt und besondere Kosten in voller Höhe
erstattet.
• Bis einen Werktag vor Kursbeginn wird eine
Abmeldegebühr in Höhe von 30% des Entgeltes,
mindestens jedoch von 10 € erhoben. Entgelte
unter 10 € werden in voller Höhe fällig.
Ein Anspruch auf die Erstattung der besonderen
Kosten entsteht nicht.
• Ab dem Tag des Veranstaltungsbeginns besteht
kein Anspruch auf Erstattung.
• Die Abmeldung muss mit Abgabe der Anmeldebestätigung persönlich oder schriftlich (Datum
des Poststempels) erfolgen.
67
Verbindliche Anmeldung
Bitte vollständig!!! und in DRUCKBUCHSTABEN ausfüllen und an die LAG zurückschicken. Anmeldung ist
auch per E-Mail, Fax und online möglich (s. S. 3.)
Ich melde mich für den folgenden Kurs an:
Titel:
Kursnummer:
Datum:
Frau □
Name, Vorname:
Herr
□
Adresse (privat):

@
Einrichtung:
Adresse:

@
Trägername:
Betreute Altersgruppe:
□ ja □ nein
Rechnung an: □ Einrichtung □ privat □ Träger
Mitglied der LAG? Datum und Unterschrift:
68
An diesem Seminar interessieren mich
folgende Fragen und Schwerpunkte:
69
Verbindliche Anmeldung
Bitte vollständig!!! und in DRUCKBUCHSTABEN ausfüllen und an die LAG zurückschicken. Anmeldung ist
auch per E-Mail, Fax und online möglich (s. S. 3).
Ich melde mich für den folgenden Kurs an:
Titel:
Kursnummer:
Datum:
Frau □
Name, Vorname:
Herr
□
Adresse (privat):

@
Einrichtung:
Adresse:

@
Trägername:
Betreute Altersgruppe:
□ ja □ nein
Rechnung an: □ Einrichtung □ privat □ Träger
Mitglied der LAG? Datum und Unterschrift:
70
Zur Jahresübersicht 
71
Seminarprogramm 2016
Kurs
Titel
01/2016 BerufspraktikantInnen
Seite 6 anleiten
Termine
S. 6
02/2016 Jede Beschwerde ist ein
Seite 7 Geschenk
03.+04.03.
03/2016 Elterngespräche im
Seite 8 Verfahrensablauf des § 8a
03.+04.03.
04/2016 Auch Kleinkinder entscheiSeite 9 den mit
11.03.
05/2016 Streit und Wut in der
Seite 10 Kindergruppe
06/2016 Verschiedene Modelle BeobSeite 11 achtung und Dokumentation
14.+15.03.
Termine
S. 11
07/2016 Warum Nestgruppen?
Seite 12
21.+22.03.
08/2016 Das Recht auf Teilhabe in
Seite 13 den Blick nehmen
21.+22.03.
09/2016 Qualitätsentwicklung in der
Seite 14 Kita
07.04.
10/2016 Aufsicht und Sicherheit in
Seite 15 Krabbelstuben und Krippen
12.04.
11/2016 Vorstandsarbeit
Seite 16 Kompaktseminar
16.04.
26.11.
12/2016 „Schwierige“ Kinder
Seite 19
18.+19.04.
13/2016 Erfolgreich Gespräche
Seite 20 führen
25.+26.04.
14/2016 Autonomie und Eigensinn
Seite 21 bei den Jüngsten
25.+26.04.
15/2016 Emotionale Intelligenz
Seite 22
28.+29.04.
16/2016 Feinfühligkeit und Empathie
Seite 23
17/2016 Übergänge verstehen,
Seite 24 gestalten und begleiten
18/2016 Künstlerisches ExperimenSeite 25 tieren mit den Kleinsten
72
Termin
04.05.
09.+10.05.
13.05.
11.11.