"Die KZ-Außenlager in Düsseldorf"

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23. Februar 2016
pld – Pressedienst der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Mahn- und Gedenkstätte
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"Die KZ-Außenlager in Düsseldorf"
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Die Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, lädt am Donnerstag, 3.
März, 19 Uhr zu einem Vortrag mit Dr. Peter Henkel ein. Titel: "Der
Einsatz muss im wahrsten Sinne des Wortes erschöpfend sein. Die KZAußenlager in Düsseldorf". Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Der Begriff "Konzentrationslager" stellt die zentrale Chiffre für den
Terror der Nationalsozialisten dar. Schon Zeitgenossen wussten um die
bedrohliche Wirkung des Kürzels "KZ". Kaum bekannt ist hingegen, dass
die großen und bekannten Lager in der zweiten Kriegshälfte ein riesiges
Netz an Außenlagern und -kommandos unterhielten. Solche
Außenkommandos gab es auch in Düsseldorf. Die Häftlinge aus den
Lagern Stoffeln, Berta I (heute Grafental) und II (Rather Straße),
Kirchfeldstraße sowie dem Bombenräumkommando Kalkum waren für
jeden Düsseldorfer sichtbar. Sie waren eingesetzt in der geheimen
Rüstung, in der Trümmerräumung und der Blindgängerbeseitigung.
Unzählige kamen hier ums Leben. Sie starben an Krankheiten, durch
Luftangriffe oder wurden ermordet.
Dr. Peter Henkel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Mahn- und
Gedenkstätte, zeichnet erstmals zusammenhängend die Geschichte und
Aufarbeitung der Düsseldorfer Außenlager nach. Diese Geschichte der
Außenlager in Düsseldorf ist zugleich auch Gegenstand des Ende März
erscheinenden Bandes 6 der Kleinen Schriftenreihe der Mahn- und
Gedenkstätte Düsseldorf. Mitherausgeber sind die durch ehemalige
Außenlagerstandorte betroffenen Bezirksvertretungen 1, 2 ,3 und 5. Das
Buch von Peter Henkel "Die Düsseldorfer KZ-Außenlager. Der Einsatz
von KZ-Häftlingen in Düsseldorf zwischen 1942-1945" (Droste Verlag)
ist für fünf Euro in der Mahn- und Gedenkstätte und im Buchhandel
erhältlich.
(arz)