- Kirche in Stützengrün

Der Wegweiser
Februar 2016
Philipp Jakob Spener
Ev.-Luth. Kirchgemeinde
Stützengrün
Telefonisch erreichen Sie:
Pfarramt, Auerbacher Straße 6
3516
Öffnungszeiten der Kirchkasse: di.& do. 15 bis 18 Uhr
Pfarrer Michael Poppitz
280434
Unsere Faxnummer: 037462/280502
Internet:
www.kirche‐stuetzengruen.de
Friedhofsmitarbeiter Jörg Börner (privat):
3131
Verwaltungsangestellte Birgit Schneider (privat):7193
Katechetin Katrin Zeeh (privat):
03771/251471
Diakoniestation Eibenstock:
037755/55171
Helga Müller
4246
Monatsspruch Februar:
Wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. (Markus 11,25)
Unsere Gottesdienste:
Sonntag, 7. Februar – Estomihi 10:30 Uhr Familiengottesdienst zur Jahreslosung
mit anschließendem Kirchenkaffee
Kollekte: Gesamtkirchliche Aufgaben der VELKD
(9:30 Uhr)
Mittwoch, 10. Februar – Aschermittwoch
19:30 Uhr Sakramentsgottesdienst in Hundshübel
im Pfarrhaus zum Beginn der Fastenaktion „7 Wochen ohne“
Sonntag, 14. Februar – Invocavit 10:30 Uhr Gottesdienst
gleichzeitig Kindergottesdienst
(9:00 Uhr)
Sonntag, 21. Februar – Reminiscere
9:00 Uhr Gottesdienst
gleichzeitig Kindergottesdienst
(10:30 Uhr)
Sonntag, 28. Februar – Okuli 9:30 Uhr Blaukreuz‐Gottesdienst mit Heiligem Mahl (alkoholfrei) und Jürgen Naundorf
gleichzeitig Kindergottesdienst
Kollekte: Blau‐Kreuz‐Arbeit
Sonntag. 6. März – Lätare 10:30 Uhr Gottesdienst
gleichzeitig Kindergottesdienst
(9:00 Uhr)
Die in den Klammern angegebenen Zeiten sind die Gottesdienstanfangszeiten in
Hundshübel.
Achtung – Wichtig! ‐ Unsere Konten bei der KD‐Bank:
Liebe Stützengrüner Kirchgemeindeglieder, liebe Leser des Wegweisers!
Wie wir Ihnen bereits im Wegweiser Januar mitteilten, hat uns die Erzgebirgssparkasse die Kostenfreiheit für unsere Konten entzogen. Wir müssen jetzt für jede Überweisung auf das Konto der Erzgebirgssparkasse Gebühren entrichten. Bitte überweisen Sie in Zukunft nur noch auf unsere neu eingerichteten Konten bei der KD‐Bank Dresden. Diese werden kostenlos geführt. (Kontendaten siehe unten). Vielen Dank!
SWIFT‐BIC: GENO DE D1 DKD Kirchgeld: IBAN DE15 3506 0190 1672 6000 29
Friedhof, Rechnungen, Gebühren, Spenden: IBAN: DE 43 3506 0190 1672 6000 10
Unsere Gemeindekreise:
Kurrende:dienstags um 17:00 – 17:45 Uhr (außer in den Ferien) Kirchenchor:
montags um 19:30 Uhr Flötenkreis:
nach Absprache Frauenstunde:
Mittwoch, den 17.02. um 14:00 Uhr im Pfarrhaus Bibelstunde:
Donnerstag, 18.02. um 19:30 Uhr im Pfarrsaal
Junge Gemeinde: freitags um 19 Uhr im Häusel Mutti‐Kind‐Kreis: Dienstag, 09./23.02. um 9:00 Uhr im Grund
Die Landeskirchliche Gemeinschaft lädt
ein: (G = Grund; N = Neulehn)
Sonntagsschule:
sonntags 14:30 Uhr (während der Gemeinschaftsstunde)
Gemeinschaftsstunde: sonntags um 14:30 Uhr
außer: am 21.02. um 9:30 Uhr
Gemeinschaftsstunde mit Kaffeetrinken: Sonntag, 28.02. um 14:30 Uhr
Familien‐ Gemeinschaftsstunde: Sonntag, 21.02. um 14:30 Uhr
Blau‐Kreuz‐Stunde: Sonntag, 28.02. um 14:30 Uhr
Bibel‐ und Gebetsstunde: Mittwoch, 03./10./17.02. um 19:30 Uhr Bibelstunde: Donnerstag, 04./11.02. um 19:30 Uhr
Mittwoch, 24.02. um 15:30 und 19:30 Uhr
Gebetsstunde:
Donnerstag, 18./25.02. um 19:30 Uhr
Jugendkreis:
samstags um 19:00 Uhr
Kinderbibelkreis: mittwochs um 17:00 Uhr
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G/N
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Kinder‐Kino‐Nachmittag
am Sonnabend, den 27. Februar, um 16:00 Uhr im Pfarrhaus
Wir laden recht herzlich ein!
(Teil 4)
Vorankündigung:
Am Sonntag, den 6. März 2016, findet in unserer Ev.‐Luth. Kirche ein Konzert von und mit Sefora Nelson um 17:30 Uhr statt. Karten gibt es im Pfarramt, Alpha‐Buchhandlung, Martinas Fundgrube, Buchhandlung Meyer Ticketpreise: 16,50 €, ermäßigt: 10,50 €*, Abendkasse 18,00 € (*Schüler, Studenten, Behinderte – nur gegen Ausweisvorlage) Ticketvorverkauf ab 1. Februar!
+
Vorankündigung:
Weltgebetstag der Frauen 2016
am Freitag, den 4. März 2016 um 19 Uhr im Bürgerhaus in der Hübelstraße 12 a
In diesem Jahr gestalteten Frauen aus Kuba die Gottesdienstordnung für diesen Abend.
Reformationskalenderblatt für Februar:
Philipp Jakob Spener
Liebe Leser,
Am 5. Februar 1705 starb in Berlin der Pfarrer Philipp Jakob Spener im Alter von 70 Jahren. Geboren 1635 in Rappoltsweiler im Elsass wuchs er in einer frommen Juristenfamilie auf. Nach dem Studium der Theologie war er am Straßburger Münster Freiprediger. Später war er 20 Jahre lang Pfarrer in Frankfurt am Main, fünf Jahre lang Oberhofprediger an der Dresdner Hofkirche und zuletzt 14 Jahre lang Pfarrer und Probst zu St. Nicolai in Berlin – sehr eindrucksvolle Stationen für einen Pfarrer! Doch was hat dieser Mann mit der Reformation zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Als Spener geboren wurde, war die Zeit der Reformation längst vorbei. Die großen Konfessionskriege zwischen Katholiken und Protestanten waren 1648 mit dem Westfälischen Friede offiziell beendet. Da war Spener gerade einmal 13 Jahre alt.
Doch Philipp Jakob Spener schrieb 1675 ein kleines Büchlein, dass zur damaligen Zeit einschlug wie eine Bombe. Der Titel des Buches lautet: „Pia desideria oder herzliches Verlangen nach gottgefälliger Besserung der wahren Evangelischen Kirche“. Spener beschreibt in diesem Buch die Zustände der Kirche seiner Zeit und bringt sechs Reformvorschläge. Liest man dieses kleine Büchlein, so spürt man an vielen Stellen, dass es an Aktualität nicht verloren hat: Die Kirche Jesu gibt für Spener ein jammervolles Bild. Der Glaube ist in den Gemeinden verflacht, selbst unter den Geistlichen mangelt es an lebendigem Gottvertrauen. Die Folge ist ein innerer Zerfall der Kirche. Eine solche Kirche hat keine Kraft, das Evangelium fröhlich und mutig weiter zu tragen. Doch was hilft dagegen? Vor allem die ersten drei Vorschläge sind heute noch bedenkenswert:
„Das Wort Gottes ist reichlicher unter uns zu bringen.“ Spener fordert hier neben guten, tiefgründigen Predigten vor allem die Förderung der persönlichen Bibellese und die Förderung von Bibelstunden. Ganz nach dem Motto: Nur wer Gottes Wort kennt, kann auch nach Gottes Willen leben.
Die Bibelstunden gibt es noch heute. Doch angesichts der Teilnehmerzahl muss man sagen, sie führen eher ein Schattendasein. Bei der persönlichen Bibellese prüfe jeder und jede sich selbst. Spener hätte zu seiner Zeit seine Glaubensgeschwister gefragt: „Wie oft hast du die Bibel gelesen?“ Ich glaube, uns könnte er heute lediglich fragen: „Hast du die Bibel überhaupt einmal durchgelesen?“
„Aufrichtung und fleißige Übung des geistlichen Priestertums“: Gemeinde sind nicht die Pfarrer und die hauptamtlichen Mitarbeiter. Gemeinde ist die Gemeinschaft der Glaubenden. Das Gemeindeleben wird deshalb von allen getragen. Das gilt auch für das Predigtamt. Natürlich sind Pfarrer eingesetzt zur öffentlichen Wortverkündigung, aber eben nicht als alleinige Wortverkündiger. Jeder Christ ist dazu verpflichtet seine Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn „zu ermahnen, zu bekehren, zu erbauen, für alle zu beten und für ihre Seligkeit nach Möglichkeit zu sorgen“. Stellen Sie sich einmal vor, jeder Christ würde damit ernst machen! Sähen unsere Gemeinden dann nicht ganz anders aus – lebendiger, vielfältiger?
„Das Christentum besteht nicht im Wissen sondern in der Tat.“ Was Gott uns schenkt, muss im Alltag sichtbar werden. Das im Wort Gottes Gehörte möchte in die Praxis kommen. Gott schenkt uns seine Liebe. So zeigt sich wahrer Glaube laut Spener in der tätigen Liebe. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wo Christen die Liebe Gottes leben, werden Menschen berührt und mit Gott in Verbindung gebracht – mehr als alle Predigten es tun können.
Diese kleine Schrift war kein theoretischer Entwurf Philipp Jakob Speners. Er hat dies in seinem eigenen Leben und Wirken selbst umgesetzt. Dadurch wurde Spener zum Vater des Pietismus und zu einem Reformator nach der Reformation. Uns bleiben vor allem diese drei Vorschläge Speners als Aufgabe, um Gottes Wirken in den Gemeinden sichtbar werden zu lassen.
Veranstaltungen und Gottesdienste
in der Haberleite 4 in Eibenstock
im Februar 2016
Mittwoch, 3. Februar – 10:00 Uhr – Gottesdienst mit Abendmahl mit Pastor Leibe von der Ev.‐meth. Kirche Eibenstock‐Carlsfeld
Dienstag, 9. Februar – 14:30 Uhr – Faschingsfeier
Montag, 15. Februar – 15:00 Uhr – Feier zum Valentinstag
Mittwoch, 17. Februar – Gottesdienst mit Pfarrer Becher von der Ev.‐Luth. Kirche Eibenstock‐Carlsfeld
Donnerstag, 25. Februar – 15:00 Uhr ‐ Kegelturnier
Jubelkonfirmation
Die Jubelkonfirmation findet in diesem Jahr am Sonntag Misericodias Domini, also am 9./10. April, statt. Es wird wieder am Sonnabend vorher ein Abendmahlsgottesdienst (um 14:30 Uhr) stattfinden und dann am Sonntag der Gottesdienst (um 10:30 Uhr).
Es sind alle eingeladen, die in diesem Jahr das 25., 40., 50., 60., 65., 70., usw. Konfirmationsjubiläum feiern. Wer hat Adressen von ehemaligen Schulkameraden, die nicht mehr in Stützengrün wohnen? Helfen Sie uns bitte, indem Sie diese Anschriften an uns weiterleiten. Zum Merken ‐ „Kontaktstellen Kirche“
Die Evangelische Kirche in Deutschland bietet unter der nebenstehenden, kostenlosen Rufnummer von Montag bis Freitag (außer an bundesweiten Feiertagen) von 09:00 bis 18:00 Uhr
Auskunft zu allen Kirche und Gemeinde betreffenden Informationen. Dazu steht eine sehr gute Datenbank zur Verfügung, die es ermöglicht, den Anrufer in den meisten Fällen sofort und gut zu beraten. Ansonsten vermitteln die Mitarbeiter dann auch Kontakte in konkrete Kirchgemeinden oder Ämter/Werke der Landeskirchen. Blaukreuzsonntag am 28. Februar 2016
Bitte wenden! Jetzt bitte wenden!
Freundlich, aber bestimmt, macht mir eine Frauenstimme aus meinem Navigationsgerät klar, dass ich mich nicht mehr auf der zum Ziel führenden Route befinde. Einerseits bin ich froh, mich im Straßengewirr mir fremder Städte, durch mein Navi sicher geleitet zu wissen, doch hier auf der neuen Autobahn nach Leipzig schalte ich die nervende Stimme lieber auf stumm. Ich weiß es selbst besser, mein Navi ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Wie ist das aber in unserem oft so komplizierten Leben. Woher oder von wem bekommen wir die Orientierung, wessen Rat nehmen wir ernst oder wissen wir tatsächlich in allem selbst am besten Bescheid? Ich persönlich greife gerne zur Bibel. Die Bibel, werden manche sagen, ist doch überholt, nicht mehr aktuell und zeitgemäß. Ich meine, die meisten die so denken haben die Bibel noch nie gelesen. Gerade in unseren Tagen, wo immer mehr Fragen, Ängste und Probleme die Menschen regelrecht krank machen, brauchen wir eine klare Orientierung. Durch die Bibel spricht der Planer, Schöpfer und Erhalter dieser Welt und unseres Lebens zu uns.
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Schalten Sie bitte nicht ab!
Alle, und auch Sie ganz persönlich sind herzlich eingeladen zum Blaukreuzsonntag am 28. Februar in Stützengrün – um 9:30 Uhr in die Ev.‐Luth. Kirche und um 14:30 Uhr in die Landeskirchliche Gemeinschaft.
Es grüßt Sie Johannes Queck