- EuroBus

Nr. 3/2015 –––– Verlag EuroBus GmbH –––– ISSN 1866-1629 –––- G 31061
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ITB
Das Forum für Bustouristik und Bustechnik in Europa
Die neue
EuroBus
Leserreise:
Innsbruck,
Tirol und
Swarovski
Seiten 10-11
Städte-Tipp:
Bremen
und Bremerhaven
ITB AKTUELL
Rekordergebnis für die ITB
Bustouristisches Ideen-Füllhorn in 26 Hallen
Berlin. 175.000 Besucher an fünf
Tagen: Mit glänzenden wirtschaftlichen Perspektiven für die kommenden Monate präsentiert sich
Seiten 8 -9
RDA
Mit Daimler
Bussen am
Polarkreis
Berlinghoff
kandidiert
Seite 18
Bustest:
Die neuen
Setra ComfortClassMitglieder
Seiten 20-21
und Gebrauchtbusse
Seite 22
Ronald Berlinghoff, Berater in
der Bustouristik, will in den RDAVorstand. Der Touristikmanager
wird bei der Jahreshauptversammlung in Leipzig (15.-18. 4.)
kandidieren. Da Konrad Behringer für keine weitere Amtsperiode zur Verfügung steht, wird
ein Platz im Vorstand frei.
(Mehr auf S. 6 dieser Ausgabe).
die weltweite Reiseindustrie, ungeachtet anhaltender internationaler Krisen und geopolitischer
Risiken, zum Beginn der Reisesaison 2015 in Bestform. Fazit: Die
ITB wird als bustouristischer Ideengeber immer wichtiger!
Das Fazit zum Abschluss der ITB
Berlin, der weltweit führenden
Messe der internationalen Reisebranche, lautet: Stimuliert durch
sinkende Energiepreise bei niedrigen Zinsen, eine geringe Inflation
und positive Konjunkturaussichten
für die Eurozone und Nordamerika
geht die Branche mit größten
Erwartungen in das laufende Reisejahr.
Fortsetzung auf Seite 2>>
BUSUNTERNEHMER Hermann Meyering (l.), mit Ehefrau und Tochter, nutzte die ITB zum Einkauf,
während eine chinesische Delegation mit BTZ-Chef Peter Siemering (M.) einen Kooperationsvertrag mit
Bremen unterschrieb.
EIGENE STÄNDE am geeigneten Ort bringen auch mehr Kunden, wie Karin Urban (l.) und Johannes
Schön (r.) mit Team spürten.
ITB AKTUELL
IMPRESSUM
EURO-KALENDER 2015
März
Juli
VPR:
26. – 28. 3. Jahrestagung in
Bad Neuenahr
BTB Süddeutschland:
1. 7. Bustouristik-Workshop
in Ingolstadt, Stadttheater
April
11. Deutscher Seniorentag:
2. – 4. 7. im Congress Center
der Messe Frankfurt / M.
RDA:
15. – 18. 4. RDA-Jahrestagung
in Leipzig
Bustouristik-Workshop
Freizeitpark Slagharen:
17. – 19. 4. mit 220 Ausstellern
aus der Bustouristik
(Niederlande)
BUGA:
18. 4. Eröffnung der
Bundesgartenschau in der
Havelregion
RDA-Workshop:
21. – 23.7. in der KölnMesse
Oktober
Busworld Europe:
16. – 21. 10. Europas größte Busmesse in Kortrijk, Belgien
BTB Wien:
28. – 29.10. in Wien / Vösendorf
Österreichs Bustouristik-Messe
für Mittel-/ Osteuropa
Mai
VORSCHAU 2016
VPR Roadshow „Trends“:
5. – 7. 5. Paketer-Workshop
auf Flussschiffen ab Deggendorf
(Donau), Lindau (Bodensee) und
Wertheim (Main)
Januar
VPR VIP-Treff:
28. – 30.1. in Dresden,
Maritim Hotel
Verlagsanschrift:
Verlag EuroBus GmbH
Postfach 1142, D-55289 Saulheim
Schiessersgarten 2, D-55291 Saulheim
Telefon + 49 (0) 6732 4588
Fax + 49 (0) 6732 4587
[email protected]
www.eurobus.de
ITALIEN und die Expo Mailand: Am Stand von
MIT stimmten Lorenzo Risatti (l.) und der Ex-Chef
der Expo-Hannover Norbert Bragmann sowie
Marco De Nicolais positiv ein.
ÖSTERREICH UND MEHR DEUTSCHLAND:
Darauf haben sich bei Travel Partner die Geschäftsführer Coos Willemse (l.) und Michael Poot
eingestimmt.
Auf bustouristischer Ideensuche
An den Ständen der Ideengeber/Fundgrube für neue Programme
Insbesondere in Deutschland
herrscht beim Verbraucher gegenwärtig eine ausgelassene Urlaubsstimmung. Positive Tarifabschlüsse
und die anhaltende stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt
bei sinkenden Lebenshaltungskosten sorgen für ausgeprägte Kauflaune und motivieren die Bürger
mehr denn je, ihr Geld für eine
Urlaubsreise auszugeben. Davon
profitiert insbesondere das Segment der Luxusreisen.
Die ITB Berlin konnte ihre Position
als weltweite Leitmesse der internationalen Reiseindustrie weiter
unterstreichen.
10.096 Aussteller aus 186 Ländern
– mehr als zwei Drittel davon
internationale Aussteller – präsentierten sich in 26 komplett ausgebuchten Hallen. Insgesamt reisten
rund 115.000 Fachbesucher (2014:
114.000) nach Berlin. Der Anteil
der Fachbesucher aus dem Ausland ist auf 43 Prozent gestiegen
(2014: 40 Prozent). Sie sind in diesem Jahr aufgrund reger Geschäftstätigkeiten länger als im
Vorjahr auf der ITB Berlin geblieben, die Aufenthaltsdauer ist auf
2,4 Tage gestiegen (2014: 2,1 Tage). Das Volumen der während der
Leistungsschau der globalen Rei-
Das mag man gar nicht glauben...
ISSN 1866-1629
Chefredakteur:
Heinz Lopuszansky
Rosenweg 11, D-68623 Lampertheim
Telefon: + 49 (0) 6256 6511
Fax: + 49 (0) 6256 6512
[email protected]
sebranche getätigten Geschäftsabschlüsse stieg nach Schätzungen der Messe Berlin von rund
6,5 Milliarden Euro im letzten Jahr
auf 6,7 Milliarden Euro.
Von der positive Stimmung profitieren nach Einschätzung der
Messe Berlin alle relevanten Reiseziele: von den europäischen
Metropolen über die Mittelmeerländer bis hin zu den Fernreisedestinationen. Besonders erfreulich:
Das Reiseland Deutschland bricht
weiter alle Rekorde. Bereits zum
fünften Mal in Folge wächst der
Tourismus in Deutschland – und
zwar in jedem einzelnen Bundesland.
Die nächste ITB Berlin findet von
Mittwoch bis Sonntag, 9. bis 13.
März 2016, statt. Offizielles Partnerland sind die Malediven.
Marketing & Anzeigenabteilung:
Nina Haßler / [email protected],
Nicole Infeld / [email protected],
Irene Kleefeld / [email protected],
Laura Pender / [email protected],
Petra Walldorf / [email protected]
Telefon + 49 (0) 6732 4588
Telefax + 49 (0) 6732 4587
Büro München:
Claudia Schwerdtfeger M.A.
CS Creative Sales
Lindwurmstraße 91 RG, 80337 München
Telefon + 49 (0) 89 55293781
Telefax + 49 (0) 89 45229406
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16. bis 18. April 2015 in Leipzig
RDA NEWS
Mindestlohngesetz: Kontrollen ausländischer Busunternehmer ausgesetzt
Die Bundesfinanzdirektion West hat dem RDA mit Schreiben vom 18. Februar 2015 bestätigt, dass bis zur Klärung der europarechtlichen Fragen, die
Kontrollen ausländischer Unternehmer nach dem Mindestlohngesetz auch
in Bezug auf die Personenbeförderung im reinen Transitverkehr ausgesetzt
werden. Die Meldepflicht und dementsprechende Zollkontrollen sind für
ausländische Unternehmer im Rahmen derer Gelegenheitsverkehre im
Transit nach und durch Deutschland bis auf weiteres ausgesetzt. Dies gilt
nicht für Kabotageverkehre. Der RDA empfiehlt ausländischen Mitgliedern,
den Fahrern das Schreiben der Bundesfinanzdirektion West für den Fall
etwaiger Kontrollen mitzugeben.
Dieter Gauf im Interview mit RTL-Nachtjournal
RDA-Hauptgeschäftsführer Dieter Gauf zeigte sich im RTL-Nachtjournal
vom 23.02.2015 überzeugt davon, dass sich der Markt der Fernlinienbusse
weiterhin dynamisch entwickeln wird mit neuen Strecken und neuen Wettbewerbern.
RDA-Akademie: Die „Original“ Partner-Seminare
Die Partner-Seminare sind gedacht als Vorbereitung auf den RDA-Workshop.
Partner-Seminar I: Der deutsche Bustouristik Markt
Vermittelt werden grundlegende Informationen u.a. zu: Handelsbräuchen,
Arbeitsweisen, Kennzahlen, Kontakten, Kundenstruktur und Reiserecht.
Partner-Seminar II: Das busgerechte Angebot von der Idee bis zum
Vertrag
Dieses Seminar zeigt, wie Teil I in konkrete Angebote umgesetzt wird.
Zielgruppe für die Partner-Seminare I und II: Vertragspartner der Bus- und
Gruppentouristik
Es referieren Prof. Dr. Harald Bartl und MPhil u. Dipl.-Betriebswirt Dieter
Gauf.
Termin: Partner-Seminar I: 6. Mai, Partner-Seminar II: 7. Mai 2015 in Köln
Preis je Seminar: 290,- €, RDA-Mitglieder zahlen 100,- €, zzgl. MwSt.
Partner-Seminar III: Der perfekte Messe-Auftritt
Das Seminar ist als Einführung für Erstaussteller in den RDA-Workshop
gedacht und im Standpreis eingeschlossen. Michael Fleischhauer, Kommunikationsberater des RDA-Workshops, behandelt alle Aspekte einer erfolgreichen Messeplanung.
Termin: 8. Mai 2015 in Köln
2
Bei den Urlaubsreisen der Deutschen
erwartet die FUR (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen) nach
einem guten Jahr 2014 für denTourismus 2015 noch bessere Aussichten.
Vier von fünf Deutschen haben sich
bereits mit der Planung ihrer
Urlaubsreisen beschäftigt. Ebenfalls
sehen mehr Personen für 2015 ausreichende finanzielle Möglichkeiten
(64 Prozent, Vorjahr 59 Prozent) und
zeitliche Möglichkeiten (57 Prozent,
Vorjahr 53 Prozent). Wachsen können besonders die Zahl der Reisen
und die dafür aufgewendeten Ausgaben. 25 Prozent der Deutschen
wollen 2015 mehr verreisen als im
Vorjahr und 28 Prozent wollen mehr
Geld für Reisen ausgeben.
Gute Aussichten also auch für die
Aussteller des RDA-Workshops.
Denn dort erwartet die Gruppenund Bustouristikanbieter für alle Reisewünsche ihrer Kunden ein umfangreiches Angebot.
Mit BusPlus, der Kampagne des Jahres 2015, stellt der RDA-Workshop
die Kombination der Reiseverkehrsmittel in den Mittelpunkt. „Mit
Bus&Schiff, Bus&Flug und anderen
Optionen für BusPlus kommen die
Gruppenreiseveranstalter den Wünschen ihrer Kunden nach Komfort
und Erlebnis gleichermaßen nach,
bauen gleichzeitig aber auch ihre
Marktchancen
aus,“
erörtert
Annette Sperling, RDA-Projektleiterin, die Kampagnenwahl.
Neben den kombinierten Reisen
gehen viele Veranstalter mit „aktiven“ Reisen (Wandern, Rad, auch in
eher außergewöhnlichen Gegenden)
auf den verstärkten Wunsch der Kunden nach mehr individuellen Gestaltungsmöglichkeiten ein.
Über das Messeangebot hinaus
generiert der RDA-Workshop Winwin-Situationen für Aussteller und
Besucher. Zum Beispiel mit der Einladung an alle Teilnehmer, dem Branchennachwuchs eine Bühne zu
geben. „Für Auszubildende aus
Betrieben oder von Hochschulen
ebenso wie für junge Profis, die
bereits mit beiden Beinen im Beruf
stehen, haben wir ein attraktives
Stefanie Wagner/[email protected]
Telefon + 49 (0) 6732 9381970
Gebrauchtbusmarkt:
Silvia Jaster/[email protected]
Telefon + 49 (0) 6732 4588
Telefax + 49 (0) 6732 4587
[email protected]
Gesamtherstellung:
Werbeagentur Wellisch GmbH
Schiessersgarten 2b, D-55291 Saulheim
Telefon
+ 49 (0) 6732 4588
Telefax
+ 49 (0) 6732 4587
Druck:
Printec Offset medienhaus
Ochshäuser Str. 45, 34123 Kassel
Verbreitungsart:
Entgeltliche Verbreitungsweise € 3,50
Erscheinungsform:
12 x im Jahr. Im Falle höherer Gewalt bestehen
keinerlei Ansprüche.
Anzeigenpreise:
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23
Mitglied im:
IVW geprüft
Fortsetzung auf Seite 3>>
Angebot entwickelt“, so
Annette Sperling. Dank
Frei-Tickets
plus Führung,
ermäßigten
Der touristische Nachwuchs ist wieder eingeladen.
Anreisemöglichkeiten mit Fernlinienbussen, Programme auf einer Sonderfläche
vorzustellen; Young Professionals
einem Kontingent kostenloser Übernachtungen in der DJH Köln-Deutz finden hier eine Lounge für Dialog,
und der Gratis-Teilnahme am RDA- Inspiration und persönlichen AusAbend können Young Professionals tausch. Und nicht zuletzt bietet das
die Vielfalt der Bus- und Gruppen- TrendForum am dritten Messetag
touristik entdecken. Zudem haben Inhalte, die junge Fachkräfte und
Arbeitgeber gleichermaßen inspiHochschulen und Weiterbildungseinrichtungen Gelegenheit, ihre rieren.
Teure Franken – was nun!
Preiserhöhungen durch den Wechselkurs
Der teure Franken zwingt die Branche zum Handeln, so Prof. Dr. Harald
Bartl, Vorsitzender des RDA-Rechtsausschusses: „Durch die Änderung
des Frankenwechselkurses können
sich bei Reisen die zu erbringenden
Leistungen jedenfalls dann erhöhen,
wenn bei Einkauf der Reiseleistungen nicht Euro, sondern Franken vereinbart wurden. Kalkulatorisch bezieht sich dies auf Hotel,Verpflegung
und Zusatzleistungen, soweit diese
an die Leistungsträger in Franken zu
zahlen sind. Das kann bei manchen
Reisen zu einer Mehrbelastung von
30 Prozent führen. In früheren Jahren tauchte das Problem im Zusammenhang mit der „Dieselpreisexplo-
www.eurobus.de
SERVICE-REISEN GIESSEN war wieder stark vertreten, hier
Geschäftsführer Karl Heyne im Kundengespräch.
sion“ bereits auf.Wichtig ist insofern
auch, dass Preissenkungen derzeit
grundsätzlich nicht weitergegeben
werden müssen. Das ist allerdings
nicht unstrittig. Die Absicherung
durch Devisentermingeschäfte etc.
dürfte in kleineren und mittleren
Unternehmen nicht anzutreffen sein.
Ein sicherer Weg wäre der Abschluss
in Euro, weil dann der Vertragspartner das Risiko seiner Währung trägt.
Die Tourismusbranche muss sich auf
derartige Unwägbarkeiten einrichten. Die Zeiten dürften unruhiger
werden.“ Den gesamten Kommentar mit Handlungsempfehlungen von
Prof. Dr. Bartl finden sich unter
www.rda.de Rubrik Recht.
www.rda.de
EUROBUS – 3 /2015
STAGE ENTERTAINMENT lief gleich mit 3 Musicals am Stand von
Hamburg groß auf. Prokurist Michael Ellert hier vor dem Modell des
neuen Theaters.
RUNDGANG ÜBER DIE ITB
Bustouristische Ideensuche auf der ITB
An den Ständen der Ideengeber / Fundgrube für neue Busreise-Programme
Lorenzo Risatti, Geschäftsführer
von Michelangelo Travel, ist überzeugt: „Die Expo in Milano wird
ein Erfolg werden“.
Der Geschäftsführer von MIT, authorisierter Reseller für die Weltausstellung 2015, sieht eine gewisse Zwangsläufigkeit: „Die ersten drei Monate werden wohl
schlecht anlaufen, doch wenn alle
bemerkt haben, was in Mailand ab
1. Mai tagtäglich geboten wird,
werden immer mehr kommen,
sodass es die letzten Monaten
dann herausreißen werden.“
Risatti wird in dieser Vermutung
von kompetenter Seite unterstützt.
Kein Geringerer als der Expo-Organisator von Hannover, Norbert
Bargmann, teilte am Stand von
MIT diese Auffassung. „Die Italiener wollen bei der Expo zwar ihre
Fehler alleine machen, aber Busreiseveranstalter sind bei Michelangelo Travel in guten Händen, wenn
sie zur Expo fahren. Und das sollten sie. Denn die Expo birgt per se
schon Neugier in sich.“
das Deutschland-Büro in Heidelberg leitet: „Wir werden unsere Paketangebote für Deutschland nach
dem bisherigen Erfolg ausbauen“.
Willemse erläuterte am Stand das
Konzept der Ellmauer, die nach
ihren Großveranstaltungen wie
„Alpenländer Musikherbst“ in Tirol
mit jeweils über 6.000 Besuchern
(die meisten kommen mit Reisebussen) nun auch ein dreitägiges
„Festival der Blasmusik“ auf die
Beine stellen wollen.
„Wir möchten neben den normalen
Leistungen, die jeder bieten kann,
das ganz besondere Erlebnis bei
einer Reise kreieren, richtige Erlebnisse produzieren.“ Beispielswiese
„einen jodelnden Japaner auf der
Alm“ oder einen „in die Gruppe
eingeschmuggelten Tenor, der im
passenden Augenblick bei einer
Besichtigung eine Arie schmettert“.
Mit dieser Strategie wollen Willemse und Pooth, die mehr und
mehr Aufgaben von dem sich auf
spezielle Aufgaben konzentrierenden CEO Hannes Winkler übernehmen, auch deutsche Busreiseveranstalter überzeugen, „ihr“
Deutschland unter neuen Gesichtspunkten anzubieten.
Travel Partner mehr
Deutschland-Pakete
Hamburg greift nach
dem Weltmarkt
>> Fortsetzung von Seite 2
„Die Expo wird ein
Erfolg“
Buchhaltung:
Breites Portfolio für alle Urlaubswünsche
64. RDA Mitgliederversammlung:
CHARMANTES TIROL: Florian Kahr, BUS Tirol Chef, mit Manuela
Mörtenbäck und Marlene Paulweber (r.) von der Tirol Werbung.
Redaktion:
Marinus Gottlieb
RUNDGANG ÜBER DIE ITB
>> Fortsetzung von Seite 1
Geschäftsführerin: Marina Wellisch
Telefon: + 49 (0) 6732 9381971
[email protected]
41. RDA-Workshop
RDA TERMINE
ITB A KTUELL
internationalen Märkten offensiv
zu generieren“, gab sich Dietrich
von Albedyll am überfüllten Stand
optimistisch.
Der Geschäftsführer von Hamburg
Tourismus betonte: „Die Hotelbetten dafür sind vorhanden, ständig
entstehen neue Kapazitäten, auch
an den Stadträndern.“ Bei einem
speziellen Kreuzfahrt-Tag auf der
ITB wurden neue Partner zusammen geführt.
stadt kommen wird – und nun
auch noch die Vorankündigung
für eine Nachfolge-Story des
„Phantom der Oper“, ebenfalls
aus der Feder des Erfolgskomponisten Andrew Lloyd Webber,
„Liebe stirbt nie“. „Das wird der
Renner schlechthin“, prophezeit
Ellert nach den Erfahrungen der
ersten beiden Messetage – und
Hamburg zu weiteren touristischen
Rekordbilanzen mitverhelfen.
Musicals hoch 3
Hotels & More schon
2016 „gepackt“
So bunte und für die Bustouristik
vielversprechende Blüten trieb die
Musicalsszene noch nie: Gleich
3 neue Top-Hits hatte Stage Entertainment am Hamburg-Stand zu
vermarkten – und damit alle
Hände voll zu tun. „Ich komme aus
dem Dauer-Reden seit 2 Tagen
nicht mehr heraus“, zeigte sich
Prokurist Michael Ellert regelrecht
„überwältigt von dem gewaltigen
Andrang“, den das „Angebot
hoch 3“ des wichtigsten MusicalProduzenten auf dem Kontinent
bei der ITB in Berlin auslöste.
„Das Wunder von Bern“, gerade
einmal angelaufen im neuen eigenen Stage-Theater neben dem
„König der Löwen“ in Hamburg,
dann der neue Disney-Hit „Aladin“, der in die Flora der Hanse-
Erster! Als erster Paketer hat
Hotels & More bereits den kompletten 100seitigen Katalog für
2016 mit auf die ITB gebracht! Der
Grossbritannien-Spezialist mit Sitz
in London war erstmals mit einem
eigenen großen Stand in Halle 18
vertreten, rückte sich also gleich
doppelt und selbstbewusst in den
Vordergrund.
Für Geschäftsführerin Karin Urban
ist das neue Standkonzept eine
logische Folge der ungebrochen
starken Buchungszahlen mit PaxRekorden aus der Bus- und Gruppentouristik der letzten Jahre.
„Die beiden Tische am Gemeinschaftsstand von VisitBritain waren auf Dauer zu wenig“, so Urban
Fortsetzung auf Seite 6 >>
HAMBURG strebt zu neuen Ufern: Dietrich von Albedyll (M.),
flankiert von NDR-Moderatorin und Stadtsenator, präsentierte eine
Kooperation mit Amsterdam.
TOP-REISEVERANSTALTER: Zum zweiten Mal hat Ingo Dobbert
(r.) für seinen Paketer CTS den Titel TOP-Reiseveranstalter aus den
Händen von TourVERS Geschäftsführer Michael Wäldle entgegen
nehmen können.
SWAROVSKI eröffnet im April sein erweitertes Glitzer-Paradies in
Wattens / Tirol, wie Touristikleiter Markus Haas am Stand erläuterte
(mehr auf Seite10 und 11 dieser Ausgabe, EuroBus Leserreise).
Coos Willemse, Geschäftsführer
des österreichischen Paketers Travel Partner, ist sich mit Michael
Poot einig, der als COO jetzt auch
Die Ziele Hamburgs werden immer
weiter gesteckt: Mit einer bei der
ITB unterzeichneten Kooperation
mit der Stadt Amsterdam gehen
die touristisch von
konstanten Steigerungszahlen angespornten Hamburger einen großen
Schritt weiter und
zielen auf den
Weltmarkt. „Besonders die wachsenden Zahlen bei
den Kreuzfahrten
ermutigen uns, zusätzliches GästeDIE STEIERMARK wurde einmal mehr ebenso
sachkundig wie charmant von Marketingleiterin
potenzial auf den
Sonja Piro präsentiert.
DAS NEUE POSTBUS-DESIGN mit dem Horn des Postillons wurde
erstmals auf einem Scania-Fernbus bei der ITB vorgestellt.
EUROBUS – 3 /2015
www.eurobus.de
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EUROBUS – 3 /2015
EUROBUS – 3 /2015
www.eurobus.de
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ITB AKTUELL
RUNDGANG ÜBER DIE ITB
An den Ständen der Ideengeber/Fundgrube für neue Programme
>> Fortsetzung von Seite 3
Bremen kooperiert
mit China
Hoher Besuch am Stand von Bremen und Bremerhaven: Eine Delegation aus der chinesischen Partnerstadt Dalian war gekommen,
um die touristische Zusammenar-
Und Bremen will noch mehr. Was
es alles an neuen Attraktionen in
beiden Schwesterstädten gibt –
von der Neueröffnung des Universums und der Botanika bis zu dem
neuen Wahrzeichen, dem historischen Schulschiff „Alexander von
Humboldt“, das einen festen Liegeplatz an der Schlachte erhält –
konnten Fachbesucher am Stand
erfahren.
programme in die Täler Tirols vor.
Besonders der Weitwanderweg
„Adlerweg“, interessant für sportliche Gruppen und Vereine, aber
auch Programme rund um die
„High Line 179“ bei Reutte – mit
403 m die längste Fußgängerbrücke der Welt – und das begehbare
Jakobskreuz sind für Busgruppen
attraktiv.
Mit Spannung erwartet wird bereits der „ruhende Gegenpol“ und
ein Muss bei jedem Tirol-Programm (übrigens auch Programmteil der neuen EuroBus Leserreise
„Innsbruck und die faszinierende
Welt Tirols“): Die im April statt findende Neueröffnung der erweiterten Swarovski-Kristallwelten, von
der bei dieser ITB „absolut nichts
durchsickerte“, wie Markus Haas,
Head of Tourism & Sales, konsequent dicht hielt. Von der beeindruckenden „Glitzerwolke über
dem See“ wussten manche bereits ... Aber, es soll ja noch viel
mehr auf die Besucher warten ...
Auch Manuel Lampe am Stand von
Innsbruck hatte alle Hände voll zu
tun, das große Informationsbedürfnis der Fachbesucher nach
News aus der Hauptstadt der
Alpen zu stillen. Überflüssig zu
erwähnen, dass die EuroBus-Leserreisenden natürlich auch Innsbruck genießen können ...
BUS Tirol und Swarovskis
neue Wunderwelt
„Entdecke die Vielfalt“
Tirol zeigte sich bei dieser ITB sehr
„Bus-nahe“: Florian Kahr, neuer
Projektleiter der Kooperation BUS
Tirol bei der Tirol Werbung, stellte
in Gesprächen die neuen und
bewährten Partner für Busreise-
„Wir haben selten so viel Zulauf
bei der ITB gehabt wie dieses Mal
an unserem neuen Stand“: Johannes Schön, Geschäftsführer von
Schön Touristik, freute sich mit seinem Team über die ausgesprochen
Berlinghoff kandidiert für RDA-Vorstand
Ronald Berlinghoff, Berater in der
Bustouristik, will in den RDA-Vorstand. Der Touristikmanager wird
bei der Jahreshauptversammlung
in Leipzig ( 15. – 18.4.) kandidieren. Da Konrad Behringer für
keine weitere Amtsperiode zur
Verfügung steht, wird ein Platz im
Vorstand frei.
Der Hamburger Berlinghoff zu seiner Kandidatur: „Seit ziemlich ge-
gute Resonanz, die der Standortwechsel weg von Italien und hin
zu Frankreich und dem Gemeinschaftsstand von Atout France in
die Halle 2.2 gebracht hat.
Schließlich bietet der Inselspezialist unter den Paketern mit Korsika
auch ein französísches Produkt
an ... „Die ersten beiden Tage waren wirklich enorm“, registrierte
Schön bei der Fülle der Gespräche
„sehr viele qualifizierte Anfragen
für Reisen nach Sardinien, Elba
und Korsika, aber auch Sizilien“.
Schön weiter: „Dabei geht es ganz
konkret um die Vielfalt unserer
Programme und damit in die Programmtiefe“. Da Schön Touristik
aus Darmstadt vergleichsweise
wenige Destinationen gegenüber
einem Generalisten im Portfolio
hat, bietet Schön mit dem Slogan
STÄDTEREISEN-TIPP
nau 25 Jahre beobachte und begleite ich die Aktivitäten des RDA.
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung in Leipzig möchte
ich meine Mitarbeit im Vorstand
anbieten und zukünftig Verantwortung übernehmen. Da ich die Gruppentouristik in all ihren Facetten
kenne und für zahlreiche Unternehmen in der Geschäftsführung
tätig war, kann ich sicher die unterschiedlichen Sichtweisen der Mitgliedergruppierungen verstehen und
vertreten.“
Berlinghoffs Vita ist eng mit der
Bustouristrik verbunden:
1991-1999 Autokraft Kiel,
1999-2001 Stella AG Hamburg,
2001-2003 Stage Entertainment
und
2003-2006 H & H TUR Karlsruhe.
Mit seinem 2006 gegründeten Un-
ternehmen www.touristikmanagement.com ist Berlinghoff auch
Mitglied im RDA.
„Meine Partner sind zum großen
Teil dank meiner Akquisition auch
Mitglied im RDA und erwarten von
mir ihre Interessenvertretung im
Verband:
Steiermark Tourismus, INFOX, Colexio, Falkensteiner Hotels und
STEWA Touristik.
Wenn die Jahreshauptversammlung mich zum Vorstandsmitglied
wählen sollte, freue ich mich auf
die konstruktive Arbeit im RDA
und IBV“, so Ronald Berlinghoff.
„Entdecke die Vielfalt“ für jede
erdenkliche Zielgruppe individuell
zugeschnittene Programme an.
„Für Eisenbahnfreaks ebenso wie
für Yoga-Interessierte, für Landfrauen und für Geologen gleichermaßen“.
Schön Touristik sieht die eigene
Konzeption bestätigt, „Gruppenreiseveranstaltern ständig neue
Impulse zu liefern, um Stammkunden etwas Neues anbieten zu können und auch neue Zielgruppen
anzusprechen.“
i
Tel.: 06021 5803394
Mobil: (+)49 (0)172-7793243
[email protected]
www.touristikmanagement.com
VFF
Fährtouristik bei der ITB
Neue Ideen auf bewährten Routen
Christoph Knobloch ist mit der Geschäftsentwicklung bei
DFDS Seaways sehr zufrieden.
300 Jahre und ein Fest-Sommer
Karlsruher Stadtgeburtstag mit über 500 Veranstaltungen
Drei Monate dauern die Feierlichkeiten zur Gründung Karlsruhes im
Jahre 1715. Über 500 Veranstaltungen stehen in dieser Zeit auf
dem Programm. Dieses präsentierte Karlsruhe auf der ITB in Berlin, gleich an 2 Ständen. Klaus
Hoffmann, Geschäftsführer der
KTG Karlsruhe Tourismus, erläuterte: „Stadt der Forscher, Kulturdestination, erfolgreicher Wirtschaftsstandort und eine Stadt für
Genuss und Lebensfreude – mit
den vielfältigen Attraktionen des
Festivalsommers stellen wir das
gesamte Spektrum Karlsruhes auf
der ITB dem internationalen Publikum vor“.
Eines der Highlights des Festivalsommers ist die Eröffnungsshow am
20. Juni. Mit 40.000 Besuchern
gleichzeitig auch die größte Veranstaltung des gesamten Festivalsommers. Mit dem Bau des Karlsruher
Schlosses begann vor 300 Jahren die
Geschichte der Stadt und genau
dort findet auch die Feier des Jahres
statt. Das Spektakel beginnt am späten Nachmittag und endet nach Mitternacht.
Die Schlossfassade wird zu einer
Riesenleinwand. Bühnen, auf denen
sich Akrobaten, Sänger, Musiker,
Tänzer, Chöre ständig abwechseln.
Immer geht es dabei um eines, eine
Hommage an Karlsruhe und die
Jung-dynamisches Karlsruhe bei der ITB: Die Marketing-Verantwortlichen um Klaus Hoffmann (KTG) mit Oberbürgermeister
Dr. Frank Mentrup (2.v.l.) am Stand.
6
Menschen, die die Stadt geprägt
haben.
Den kulturellen Auftakt zum Stadtgeburtstag macht das Badische
Landesmuseum mit einer am 9. Mai
beginnenden großen Ausstellung,
die sich mit dem Stadtgründer
Markgraf Karl Wilhelm von BadenDurlach auseinandersetzt. Eben
jenem badischen Landesfürsten,
dem der Legende nach im Traum die
Idee zur Errichtung eines neuen
Schlosses kam, die Keimzelle für
das heutige Karlsruhe.
In der Staatlichen Kunsthalle ist
dann ab dem 30. Mai eine zweite
große Landesausstellung zu sehen
mit dem Titel „Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden“. Und
zu guter Letzt gibt es eine weitere
Premiere. Ein noch nie dagewesenes Ausstellungsformat mit internationaler Strahlkraft präsentiert das
ZKM I Zentrum für Kunst und
Medientechnologie Karlsruhe. Die
300-tägige „GLOBALE“ zeigt die
Vielfalt und den Reichtum der globalen Gegenwartskunst und zwar
vom 20. Juni bis Mitte April 2016.
Dabei verknüpft sie Kunst, Wissenschaft, Technologie und Demokratie
Patrick Brandt, Geschäftsführer des Fähren-Paketers FerryKnowHow,
zeigte sich positiv überrascht darüber, „wie gut unser Produkt
St. Petersburg visafrei mit der St. Peter Line ankommt.“ Von Russland-Krise keine Spur ...
Der neue Flyer für KarlsruheProgramme.
und prägt damit einen völlig neuen
Kunstbegriff. Außerdem präsentiert
die Städtische Galerie Karlsruhe
vom 27. Juni bis 4. Oktober 2015
eine ebenso außergewöhnliche wie
faszinierende Ausstellung zum Lebenswerk des großen Karlsruher
Architekten und Stadtplaners Friedrich Weinbrenner.
Karlsruhe wird so 2015 zum Publikumsmagnet, das Menschen aus
aller Welt anziehen wird. Die Busund Gruppenreiseveranstalter, das
hat diese ITB gezeigt, werden
dabei sein ...
www.eurobus.de
Detlev Düwel, Vertrieb
der Förde Reederei Seetouristik (FRS), mit der
Weißen Flotte in Stralsund ein Partner der Bustouristik.
Kathrin Schiemann, die neue Leiterin
der Geschäftsstelle des Fährverbands VF,
mit VFF-Präsident Christian Totzeck.
EUROBUS – 3 /2015
Van Goghs Sonnenblumen erstrahlen
über Amsterdam
ADVERTORIAL
Urban, die sich mit ihren vier Mitarbeiterinnen aber auch am neuen
Satellitenstand mit eigenem Branding nicht über Leerzeiten beklagen konnte.
Im Gegenteil: „Wir treffen hier
den Großteil unserer Kunden, die
ITB wird auch für Bus- und Gruppenreiseveranstalter zum Pflichttermin.“
Den neuen Katalog so früh herauszubringen, hat das engagierte
Team von Hotels & More durch
eine konsequente Umstellung der
Produktion auf die Wintermonate
bewältigt. Die darin zwangsläufig
enthaltenen „Ab-Preise“ begründet Urban damit, „dass die meisten Kunden keine komplett vorgegebenen Programme buchen, sondern Bausteine verändern, wodurch ohnehin eine Preisänderung
entsteht.“
Im neuen Katalog sind unter den
64 Rundreisen über ein Dutzend
komplett neue Programme, weitere sind überarbeitet worden. Im
Fokus stehen dabei kulinarische
Touren sowie Aktivreisen auch
abseits gewohnter Wanderprogramme.
Neu aufgenommen worden ist
eine Kombination London-Paris,
die speziell für Busreiseveranstalter von Interesse sein dürfte.
beit mit der Unterzeichnung eines
Kooperationsvertrags zu stärken.
Die Direktoren des Dalian Travel &
Tourism Bureau, Jungping Li,
Shuyan Wang, Shibo Qiao und Jianyuan Lu, unterzeichneten mit
Bremens Wirtschaftssenor Martin
Günthner und Peter Siemering,
Geschäftsführer der Bremer Touristik-Zentrale BTZ ein entsprechendes Abkommen.
Bremen und Bremerhaven haben
im vergangenen Jahr in touristischer Hinsicht erneut deutlich
zugelegt. „Die Zahl der Übernachtungen in Bremen hat einen
Höchststand erreicht und erstmals
die Millionengrenze überschritten“, berichtete Günthner von
einer Steigerung der Übernachtungszahlen um 6,1 % auf 1,015
Mio. Dabei sind 1,7 Milliarden
Euro Bruttoumsatz durch den Tourismus erwirtschaftet worden.
MIT BEHRINGER TOURISTIK UNTERWEGS
RDA
Bustouristische Ideensuche
INF OREISE BEHRINGER TOURISTIK
60 Bus- und Gruppenreiseveranstalter
ließen sich von der Grachtenstadt und
„125 Jahre Van Gogh“ neu inspirieren
Für seine diesjährige Informationsreise hatte sich Behringer Touristik aus ganz bestimmten Gründen Amsterdam ausgesucht: Zum Einen wird dort Van Goghs Todestag vor 125
Jahren groß begangen und eignet sich als Marketing-Anreiz für neue Busreiseprogramme.
Zum Anderen „wird der Reisebus bei 21 Prozent aller Städtereisen eingesetzt und hat
bei dem aktuellen Trend zu Kulturreisen noch weit größeres Potenzial bei den verschiedensten Zielgruppen“, zeigten sich Konrad und Tina Behringer bei der Begrüßung der
60 mitreisenden Bus- und Gruppenreiseveranstaltern aus Deutschland, Österreich und
der Schweiz überzeugt.
setzen kann“, freute sich Michaela
Wirtz von Felix-Reisen (Köln) und
war besonders von der spontanen
Die Teilnehmer waren nach drei
Lichterfahrt mit dem Bus durch das
ereignisreichen Tagen, bei denen es
nächtliche Amsterdam angetan.
das Wetter mehr als gut mit ihnen
„Das Kulturangebot ist einfach
meinte, schlicht begeistert. „Ich
herausragend und kann bei Reisen
habe sehr viele Anregungen von
mit verschiedenen Zielgruppen eindieser Reise mitgenommen, die ich
gesetzt werden“, war Dr. Ulrich
in unseren Programmen auch umBasteck von Wörlitz Tourist aus Berlin, der in diesem Jahr sein 25. Firmenjubiläum feiert, besonders von dem Museumsund dem Konzertbesuch
überzeugt. Gerd Paulussen von Busreisen Lüngen aus Mönchengladbach zeigte sich, wie viele
andere Teilnehmer auch,
von
dem gruppenfreundBei der Bootsfahrt durch die Grachten.
lichen Golden Tulip Hotel
in unmittelbarer Citynähe angenehm überrascht: „Hervorragende
Qualität der Speisen bei
einer ungewöhnlich großen Büfettauswahl und
ein sehr guter Service“,
verteilte der Hollanderfahrene Busreiseveranstalter Bestnoten.
Gespannte Erwartung
Erwartungsvolle Teilnehmer am Museumsplein von
herrschte bei den TeilAmsterdam.
nehmern, viele davon
langjährige Geschäftspartner, die „Amsterdam
unter anderen Gesichtspunkten erleben“ wollten. „Ich kann nur das
gut an meine Endkunden
verkaufen, was ich auch
selbst erlebt habe“,
erhoffte sich nicht nur
Diana Schmiedt von Kröger-Busreisen (HarseAuf dem Weg ins Rijksmuseum.
feld) neue Aspekte von
Begeisterte Teilnehmer
Vor Rembrandts berühmter „Nachtwache“.
EUROBUS – 3 /2015
dieser Inforeise – sie wurde nicht
enttäuscht.
Van Gogh und
Rembrandt
Die Infotour startete mit einem
Besuch im Van Gogh Museum – im
Wechsel erwartete das Rijksmuseum mit seinen 8.000 Meisterwerken aus dem sogenannten „Goldenen Jahrhundert“ der niederländischen Malerei auf dem Museumsplein die Besucher. Bei „Van Gogh
– 125 Jahre Inspiration“ steht die
gesamte künstlerische Entwicklung
des von der Malerei besessenen
Impressionisten im Mittelpunkt. Die
Ausstellung ist so konzipiert, dass je
nach Interessenslage alle Besucher
ihren Rundgang selbst bestimmen
und so viel aufnehmen können, wie
sie möchten. Ähnliches gilt auch
für den Besuch des erst im vergangenen Jahr nach langen Renovierungsarbeiten wiedereröffneten
Rijksmuseums ganz in der Nähe. Es
kann auch ohne Führung individuell
begangen werden.Ausgestattet mit
interaktiven Audio- bzw. Videoguides finden die Besucher Rembrandts weltberühmte „Nachtwache“ und die epochalen Kunstwerke der Meister des „Goldenen
Zeitalters“ auch selbst. Modernste
Museumspädagogik auf höchstem
Level, die jeden in der Gruppe „seinen“ Besuch im Rijksmuseum ganz
individuell erleben lässt. „Einfach
hervorragend“, wie Jens Zombik
von Brauer-Reisen in Nordhausen
kommentierte.
Auf Grachtenfahrt
Eine zweistündige Bootsfahrt auf
dem Grachtenring durch das von
Im schwimmenden China-Restaurant Sea Palace.
„I amsterdam“ Fotomotiv vor dem Rijksmuseum mit Rembrandt-Ausstellung.
Wasserläufen durchzogene alte
Amsterdam ist ein Klassiker und
kann wie an diesem Tag zu einem
ganz besonderen Erlebnis gestaltet
werden. Ein humoriger Kapitän und
fixes Servicepersonal gehören dazu
– so wurde bei dieser Infofahrt die
Bootstour bei strahlendem Sonnenschein zu einer malerischen
Kamerafahrt – vorbei an den – aus
Steuergründen – immer schmaler
werdenden Hausfassaden einer
beeindruckenden Architektur und
pittoresken Hausbooten, die zu
unvorstellbaren Höchstpreisen ihre
Besitzer wechseln.
Abends Musikgenuss mit gehaltvollem Mozart im Konzertsaal der
Stadt oder kulinarisches Highlight
auf Chinesisch im pompösen Sea
Palace, das als schwimmendes Restaurant am Oosterdok vor Anker
liegt, mit anschließendem Rundgang durch das nächtliche Vergnügungsviertel – bei beidem erlebten
die Teilnehmer Amsterdam auf
besondere, sehr unterschiedliche
Arten, die sich allerdings nicht ausschließen, zumal man den Rundgang auch an einem anderen Tag
machen kann.
Der bäuerliche Gegenpol
Die einstündige Busfahrt am nächsten Tag nach Nuenen, dem zweijährigen Wirkungsort Van Goghs,
bringt einem das Malergenie, der
zeitlebens tragisch erfolglos war
und dessen Bilder heute zu Millionenwerten gehandelt werden, einen großen Schritt näher. Während
seines dichten Schaffenszyklus’
(1883 – 1885) entstanden hier zahl-
Beim Museumsbesuch.
www.eurobus.de
Auf Grachtenfahrt.
reiche seiner bäuerlichen Szenen,
darunter das weltberühmte Gemälde „Die Kartoffelesser“. Nicht
nur für Kunstfans ist Nuenen interessant, ein Besuch in der damaligen Welt der Bauern schafft einen
ruhigen Gegenpol zum quirligen
Amsterdam. Beim typischen holländischen Mittagsimbiss in der „Wassermühle von Opwetten“ wurde
der Eindruck vertieft.
des bot sich das Abendessen im
Café American mit seinem Jugendstil-Ambiente geradezu an. Beim
letzten Besuch an der Hotelbar
ließen die Reiseteilnehmer eindrucksvolle Erlebnisse Revue passieren, und das anwesende siebenköpfige Team von Behringer
Touristik konnte eine hervorragende und vielgelobte Organisationsleistung mit „viel Spaß an der
Freude“ abschließen.
Wer sich dem Alternativprogramm
in Amsterdam angeschlossen hatte, bekam
einen weiteren Leckerbissen der Stadt zu sehen:
die Hermitage und eine
echte Grachtenvilla. Die
niederländische Dependance der russischen Eremitage von St. Petersburg zog alle in ihren
Bann, zumal in einer Sonderausstellung erstmals
berühmte Gruppenporträts unter einem Dach
zu sehen sind.
Zur Abrundung dieses
Amsterdam-Wochenen-
Van Gogh Fans Helge Riedel, Diana Schmiedt und
Andy-M. Kokoc vor den Sonnenblumen.
Vom Delfter Porzellan begeistert.
7
BREMEN
BREMERHAVEN
ADVERTORIAL
ZWEI STÄDTE – EIN LAND: Am Stand von Bremen und Bremerhaven bei der ITB in Berlin.
VERTRAGSUNTERZEICHNUNG: Eine Delegation aus der chinesischen Partnerstadt Dalian bei der Unterzeichnung eines touristischen Kooperationsabkommens mit Bremer Verantwortlichen: 2.v.l. neben der Dolmetscherin Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz, Wirtschaftssenator Martin Günthner und BTZ-Geschäftsführer
Peter Siemering (M.).
Die HAVENWELTEN BREMERHAVEN mit busfreundlichem Reisebusterminal.
BLICK AUF BREMERHAVEN AM WESERUFER.
Kontakt: Bremen + Bremerhaven
Bremen: Tel. 0421 - 30 800 75
Bremerhaven: Tel. 0471 - 80 936 176
[email protected]
NACH DEM REKORDJAHR NEUE ZIELE
BREMERHAVEN
Neue Attraktionen locken Reisebusse an die Weser
Abtauchen, staunen, verstehen
Bremen und Bremerhaven am Gemeinschaftsstand „Zwei Städte – ein Land“ bei der ITB erfolgreich
Ab Sommer neue Erlebnisausstellung im Schaufenster Fischereihafen
12 Prozent) bereits fast die ZweiMillionenmarke. Im Land Bremen
wurden 2.288.584 Übernachtungen (plus 11 Prozent) verzeichnet.
Tourismus im Aufwind
HOHER BESUCH: Auch die Direktorin der Deutschen Zentrale für
Tourismus (DZT), Petra Hedorfer, kam zur Vertragsunterzeichnung
mit der China Travel Service (CTS) an den Stand mit Peter Siemering
(BTZ) und Wirtschaftssenator Martin Günthner (l.).
Großer „Bahnhof“ am Gemeinschaftsstand von Bremen und Bremerhaven bei der ITB: Eine hochrangige chinesische Delegation
aus der Partnerstadt Dalian war
eigens nach Berlin angereist, um
während der Internationalen Tourismus Börse eine Vereinbarungserklärung über eine weitreichende
touristische Kooperation mit Bremen zu unterzeichnen. Die Präsentation der Schwesterstädte unter
dem Moto: „Zwei Städte – ein
Land“ bildete einen würdigen
Rahmen für diese medienwirksame Vertragsunterzeichnung.
Während der gesamten Messetage
war das Interesse der touristischen
Einkäufer an den neuen Veranstaltungs-Highlights und den stationären Angeboten vom neu renovierten Universum in Bremen über die
„Alexander von Humboldt“ bis zu
der neuen Attraktion Bremerhavens, der „Expedition Nordmeere“
in den Fischereiwelten, sehr lebhaft. „Wir sind mit der Resonanz
während der ITB sehr zufrieden“,
kommentierte Peter Siemering,
Geschäftsführer der BTZ Bremer
Touristik-Zentrale die erfolgreichen Messetage.
Neuer Rekord
Damit dürfte sich die positive Entwicklung der Tourismuszahlen für
Bremen und Bremerhaven weiter
fortschreiben lassen. Denn die
Zahl der Übernachtungsgäste in
Bremen hat einen neuen Höchststand erreicht. Diese positive
Nachricht konnte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner
auf der ITB verkünden. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes stiegen die Gäste-Ankünfte für
die Stadt Bremen im Jahr 2014 um
6,1 Prozent auf 1.015.107 und
überschritten damit erstmals die
Millionengrenze. Die Übernachtungen in den gewerblichen
Beherbergungsbetrieben erreichten hingegen mit 1.913.546 (plus
UNIVERSUM WIEDERERÖFFNET: Direktor Geschäftsführer
Dr. Herbert Münder (Universum) und Silke Ladewig (botanika) am
ITB-Stand.
8
„Die schon seit einigen Jahren
anhaltende positive Entwicklung
der Gästezahlen ist höchst erfreulich“, sagte der Senator. „Denn
der Tourismus zählt in Bremen zu
den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. So werden in der Stadt rund
1,7 Milliarden Euro Bruttoumsatz
durch den Tourismus erwirtschaftet. Etwa 31.000 Menschen leben
hier von dieser Branche. Allein
im Gastgewerbe des Bundeslandes Bremen arbeiten inzwischen
17.100 Erwerbstätige. Das ist ein
Plus von 25 Prozent in den letzten
zehn Jahren.“ 70 % aller Übernachtungen werden in Bremen
von Geschäftsreisenden generiert.
„Gute Handelskontakte von Bremer Firmen, wissenschaftliche
Netzwerke sowie eine lebendige
Mice-Branche (Meetings, Incentives, Congresses and Events) sind
also elementar wichtig für die
Stadt“, so der Senator.
Neue Attraktionen
für Busreisen
Aber auch die Touristik ist im Aufwind – und mit ihr ebenso die Busund Gruppentouristik. Für Busund Gruppenreiseveranstalter stehen auch 2015 wieder neue spannende Publikumsattraktionen auf
dem Programm: „Mit der Alexan-
der von Humboldt, dem alten und
nun für Bremen schön hergerichteten Segelschiff, das ab Mai 2015
im Europahafen vor Anker geht,
bekommen wir ein neues Symbol
für die maritime Seite Bremens
und zugleich für den hohen Freizeitwert der Stadt. Nur kurz zuvor
eröffnen die beiden Wissenswelten Universum und botanika ihre
komplett neu gestalteten Dauerausstellungen und setzen damit
ebenfalls ein Zeichen für die neue
touristische Attraktivität Bremens“, so Günthner.
Mehr Hotels
für Bremen
Die Hotelsituation schafft dabei
die geeigneten Voraussetzungen.
So wurden vom Statistischen Landesamt Ende 2014 insgesamt 93
Hotels mit insgesamt 10.588 Betten in der Stadt Bremen dokumentiert. 2004 waren es noch 72 Hotels mit 7.603 Betten. Das sind fast
3.000 Betten mehr in zehn Jahren,
ein Plus von knapp 40 Prozent.
Die durchschnittliche Bettenauslastung ist auf 46,3 Prozent gestiegen. Und das Wachstum in der
Hotellandschaft geht weiter. In
2014 eröffneten unter anderem
das Elements pure – Feng Shui
Concept Hotel, das Five Seasons
und das Motel One am Brill. Für
die nächsten Jahre sind weitere
Häuser in Planung, so beispielsweise zwei Hotels am Bahnhofsvorplatz, zwei in der Überseestadt
und ein barrierefreies Hotel für
alle an der kleinen Weser.
NEUES VOM SEEFISCHKOCHSTUDIO BREMERHAVEN:
v. l. Christina Klug, Petra Neykov (Geschäftsführerin FBG),
Sebastian Gregorius (FBG), Christina Klug (Seefischkochstudio)
und Raymond Kiesbye, Geschäftsführer von Erlebnis Bremerhaven.
www.eurobus.de
Interessant für Gruppenreiseveranstalter ist die Tatsache, dass
eher in sogenannte Nischenhotels
investiert wird als in immer weitere klassische Businesshäuser.
Geschehen ist dies bereits mit den
unterschiedlichen Budget-Designhotels, wie dem 7things, dem Motel One oder dem Prizeôtel. So
kann Bremen durchaus auch noch
spezielle Gruppenhotels oder Herbergen für Radtouristen vertragen.
fitiert auch Bremen“, so Siemering.“
Es gibt kein typisches Sommerloch
mehr in Bremen. Dazu tragen unter
anderem die vielen überregional
interessanten Veranstaltungen über
die Sommermonate bei. Ob La
Strada, Festival Maritim, Breminale,
Shakespeare im Park oder Sommer
in Lesmona – in Bremen gibt es
spannende Unterhaltung für alle
Zielgruppen.“
Alexander von Humboldt
Weltweite Vermarktung
Peter Siemering, Geschäftsführer
der Bremer Touristik-Zentrale (BTZ),
berichtete, dass sich Bremen mit
seinen Angeboten immer besser im
Markt positioniere. „Unsere Pluspunkte sind ein sehr gutes PreisLeistungs-Verhältnis, sehr gute
internationale Kontakte durch die in
Bremen ansässigen Firmen und
natürlich, dass Bremen die ‚Stadt
der kurzen Wege‘ ist. Wir haben
einen internationalen Flughafen,
der nur zehn Straßenbahnminuten
von der Innenstadt entfernt liegt,
ein Messezentrum direkt neben
dem Bahnhof und tolle Locations
für Veranstaltungen von 50 bis
15.000 Menschen. Deshalb ist die
Stadt ein hochfrequentiertes Geschäftsreiseziel. Nach Aussage des
GfK / IMT-Monitor vom Februar
2015 begeistern sich aber auch
immer mehr private deutsche Urlauber für eine Reise im eigenen Land.“
Die Städtereise bleibt mit einem
Anteil von rund 19 Prozent die
stärkste Reiseform im Deutschlandtourismus. „Von diesen Trends pro-
Die neuen touristischen Leistungsträger wie die Alexander von Humboldt oder die neu gestalteten Wissenswelten „bringen ebenfalls mehr
Aufmerksamkeit bei Reiseveranstaltern und den Busreisenanbietern, die insgesamt jährlich viele
zehntausende Touristen nach Bremen bringen,“ so Siemering weiter.
Ausblick auf 2015
Neben den neuen touristischen Einrichtungen gibt es auch wieder viele
spannende Veranstaltungen, wie
zum Beispiel Sonderausstellungen
in der Kunsthalle (Emile Bernard –
Am Puls der Moderne), der Weserburg (Land in Sicht – 400 Jahre
Landschaftsbilder), dem FockeMuseum (Fußball – Halleluja) und
dem Übersee-Museum (Faszination
Wale). „Wir gehen davon aus, dass
auch das laufende Jahr positiv für
den Tourismus ausfallen wird,
wenngleich nicht in jedem Jahr ein
solches Rekordergebnis zu erwarten ist“, so Peter Siemering abschließend.
DIE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG BREMEN (WFB) war mit Tessa
Heyde und Jens Joost-Krüger vertreten.
EUROBUS – 3 /2015
RDA- UND IBV-VIZEPRÄSIDENT Hermann Meyering, Vorsitzender
der Gütegemeinschaft Buskomfort und aktiver Busreiseveranstalter
mit Ehefrau und Tochter beim Einkaufsgespräch am Stand.
Auf eine Entdeckungsreise in die
Meerestiefen der Nordmeere nimmt
ab Sommer 2015 eine neue fischereispezifische Erlebnisausstellung
in Bremerhaven mit. Im Schaufenster Fischereihafen können dann aufsehenerregende Exponate aus der
Nordsee und dem Atlantik bestaunt
oder in einer spannenden Inszenierung Erkenntnisse zum deutschen
Fischereiwesen und zur Fischverarbeitung gesammelt werden. Spannende Ausstellungsstücke kommen
aus der bislang eingelagerten
Landessammlung des legendären
HIGHLIGHT BREMERHAVEN
Sail Bremerhaven 2015
Festival der Windjammer 12.– 16.8.2015
1986. 1990. 1995. 2000. 2005.
2008. 2010 – und jetzt 12. – 16.
August 2015: Die „Sail Bremerhaven“ ist längst eine internationale
Institution geworden in einer
Stadt und Region, die der segelnden Schifffahrt traditionell und
historisch eng verbunden ist.
Über 250 große Tiefwasser-Segler
wurden zwischen 1840 und 1926
auf den Werften von Rickmers und
Joh. C. Tecklenborg gebaut. Große
Schulschiffe wie die „Krusenstern“ (ex. „Padua“) oder „Statsraad Lehmkuhl“ (ex „Großherzog
Friedrich August“) segeln heute
noch. Ganz zu schweigen von der
Bark „Alexander von Humboldt
II“, die seit 2011 der schwimmende Botschafter Bremerhavens
in der internationalen Gemeinschaft der Windjammer und des Sail
Training ist.
„Sail Bremerhaven“ ist vor allem
deshalb auch Ausdruck der Identität
der größten Stadt an der deutschen
Nordseeküste, die seit über 180 Jahren vom Schiffbau, der Schifffahrt
und der Hafenwirtschaft lebt. Die
Erforschung der Meere und der Pole
unserer Erde, die Forschung in der
deutschen und europäischen Schifffahrtsgeschichte oder die authentische Bewahrung von kulturellem
maritimem Erbe gehören deshalb
auch heute zu den großen Aufgaben der Stadt, die zum achten Mal
seit 1986 Gastgeber für das internationale Festival der Windjammer
„Sail Bremerhaven“ ist.
Der moderne Segler Alexander von Humboldt II aus Bremerhaven.
EUROBUS – 3 /2015
uchen!
eltörns b :
g
e
S
e
v
Attrakti raten Sie gern
Wir be
936 -148
0471 80
Und es ist gute Tradition, dass die
Regierung der Bundesrepublik
Deutschland und des Bundeslandes Bremen gemeinsam mit der
Stadt Bremerhaven die internationale Gemeinschaft der Segler auf
großen und kleinen Windjammern, auf Hochseeyachten und
Traditionsschiffen im August 2015
wiederum einlädt in die Seestadt
Bremerhaven – eine Stadt, die ihr
Gesicht in den vergangenen Jahren stark verändert hat und sich
zu einem maritimen Zentrum der
Forschung, Hochtechnologie, Kultur und des maritimen Tourismus
entwickelt hat.
„Nordseemuseums“. Mit der populärwissenschaftlichen Ausstellung
verfolgt die Betreiberin FBG das
Ziel, Bremerhavens Kernkompetenz
in Sachen Speisefisch nachhaltig zu
vermitteln und über Bremerhavens
Bedeutung als wichtigem Standort
der Lebensmittelindustrie zu informieren. Die rund dreiviertelstündige Expedition eignet sich gleichermaßen für Jung und Alt, als
Gruppenerlebnis ebenso wie als
eine individuelle Entdeckungsreise.
Auf rund 800 Quadratmetern entsteht zurzeit im Schaufenster Fischereihafen die „Expedition Nordmeere – Fischereiwelten Bremerhaven“, inklusive einer integrierten
Veranstaltungsfläche. Dort, wo bis
zum Oktober 2013 zwei Jahrzehnte
lang das „Atlanticum“ über Fische
und Meere informiert hat, öffnet die
neue Erlebnis-ausstellung am 4. Juli
2015. Sie nimmt die Idee des Atlanticums auf und führt sie ins Zeitgemäße: Der Besucher wird diesmal
wesentlich mehr anfassen und
selbst erleben dürfen, denn ihm stehen zwei virtuelle Figuren zur Seite:
Kinder werden von einem „Klabautermann“ an die Hand genommen,
Erwachsene von der fiktiven Figur
eines Wissenschaftlers. Die Begegnungen finden virtuell statt, da
jeder Besucher am Eingang ein digitales „Logbuch“ in Form eines Tablet-PCs geliehen bekommt. Bei 150
der gezeigten Exponate können
dann mit Hilfe sogenannter „Augmented-Reality-Marker“ Texte, Bilder oder Filmclips mit umfangreichen Hintergrundinformationen auf
dem Tablet abgerufen werden.
DER ZOO AM MEER in den Havenwelten Bremerhaven.
www.eurobus.de
Sieben Abteilungen umfasst
die neue Ausstellung, die die
Besucher in einem Rundgang durchstreifen. Zunächst führt das Thema
„Fischerei damals und
heute“ in den Fischereihafen
Bremerhaven als Ausgangspunkt einer Nordmeer-Forschungsreise. Besucher erAUSSTELLUNGSSTÜCK: Anglerfisch
fahren hier Spannendes zur aus der Tiefsee.
Geschichte des Ortes als
bedeutendem Standort für FischLegendäres
fang und -forschung und über hochNordseemuseum
wertige Fischverarbeitung. Wie hart
die Arbeit auf hoher See auch heute
Denn Unterwasser- und Fischereinoch ist, zeigt das „Forschungswelten als touristische Themen haschiff“, das sowohl auf als auch
ben in Bremerhaven eine lange Geunter Decke betreten werden kann.
schichte: So zog von 1921 bis 1986
In die „Geheimnisse des Meeres“
das „Nordseemuseum“ seine Beführt die dritte Station der Expedisucher in den Bann. In der Blütezeit
tion und damit in die UnterwasserEnde der 1970er kamen jährlich
welt der nordischen Meere. Vitrinen
über 30.000 Besucher in das vielund Grafiken vermitteln anschauseitige Museum, um etwas über
lich, in welchen Lebensräumen die
das Leben im Meer zu lernen. Die
jeweiligen Meeresbewohner zu
Ausstellung präparierter LebeweHause sind. Einen Schritt weiter
sen aus der Nordsee und dem
geht es in die „Tiefsee“: Der geNordatlantik war einzigartig. Doch
heimnisvolle, mit Schwarzlicht bedas Museum musste 1986 schlieleuchtete Raum lässt den völlig
ßen und die Exponate wurden sorglichtlosen Bereich des Meeres ab
sam eingelagert – um jetzt teil800 Metern Tiefe lebendig werden.
weise in die „Expedition NordFür den rund 300 Quadratmeter
meere“ integriert zu werden. So
großen Veranstaltungsbereich hawird der Anglerfisch, von denen
ben sich die Ausstellungsmacher,
präpariert damals nur wenige exisdie Bremer Erlebniskontor GmbH,
tierten, seines skurrilen Aussehens
ebenfalls etwas Schönes überlegt:
wegen die Besucher zukünftig wieGäste von Gala-Essen, Tagungen
der faszinieren.
oder kulturellen Veranstaltungen
Die Ausstellung „Expedition Nordsitzen unter beeindruckenden Walmeere – Fischereiwelten Bremerhaskeletten. Sie sind Prunkstücke aus
ven“ eröffnet am 4. Juli 2015. Sie
der Landessammlung des legendäist ganzjährig täglich von 10 Uhr bis
ren „Nordseemuseums“.
18 Uhr geöffnet.
FULL HOUSE am ITB-Stand.
9
SWAROVSKIS NEUE WUNDERWELTEN können kurz nach der Neueröffnung der neuen Wunderkammern im „Reich des Riesen“ in Wattens bestaunt werden.
EUROBUS LESERREISE vom 9. bis 12. Juni 2015
EuroBus, Innsbruck Tourismus und Partner laden ein
Innsbruck, die Hauptstadt der Alpen, zählt mit ihren 25 Feriendörfern zu den vielseitigsten und abwechslungsreichsten Destinationen Tirols. Selten liegen Natur- und Kulturerlebnisse, Stadt und Berg, so eng beieinander und sichern ein facettenreiches Angebot für jeden Geschmack. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und
Ausflugsziele wie auch ausgezeichnete Hotels und Gasthöfe heißen Bus- und Gruppenreisepartner willkommen. Innsbruck blickt nicht nur auf eine lange Geschichte zurück, die durch die Verschmelzung von historischen Gebäuden und moderner Architektur widergespiegelt wird, die Landeshauptstadt überzeugt genauso
durch ihre einzigartige Lage.
und neuen Bauten, wie etwa dem neuen
Café & Restaurant Daniels, einer kristallinen
Wolke die über einem schwarzen Spiegelteich schwebt und einem von weißen Birkenstämmen getragenen Empfangsgebäude.
Auch das Innere des Riesen wird sich im
Zuge der Erweiterung verjüngen. Die Wunderkammern werden von außergewöhnlichen Künstlern bespielt und für Faszination
sorgen.
Hier das Programm:
Dienstag, 9. Juni
Die Anreise startet am Dienstag mit dem
Reisebus nach Innsbruck. Voraussichtliche
Abfahrtsorte, Dortmund, Wetzlar, Frankfurt / M., Nürnberg und München.
Nachmittags Ankunft und Check in im Hotel
Ramada. Umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse im Herzen Tirols befindet
sich das 3*** Superior Hotel Ramada Innsbruck Tivoli in perfekter Lage direkt gegenüber der Olympiaworld. Es ist hervorragend
an das Zentrum, den Bahnhof, den Flughafen
sowie an die Autobahn angebunden. Als
eines der größten Gebäude Innsbrucks mit 12
Etagen besticht es durch seine beeindruckende Architektur und fügt sich dennoch
hervorragend in die Umgebung ein. Zur Ausstattung des Nichtraucherhotels gehört ein
Frühstücksrestaurant in der 11. Etage sowie
eine angrenzende Terrasse, ein kleiner aber
feiner Fitness- und Saunabereich, eine BistroBar sowie eine Lounge in der Lobby. Mit insgesamt 159 modern eingerichteten und klimatisierten Zimmern zählt es zu den größeren Hotels in Innsbruck und ist daher bei
Gruppen sehr beliebt.
Anschließend geht es zur Einstimmung zum
zünftigen Tiroler Abend mit Abendessen
und Showprogramm bei Familie Gundolf.
Im Anschluss wird in den Tiroler Landesmuseen ein kleiner Workshop mit regionalen Leistungsträgern abgehalten.
Das Abendessen wird auf dem Bergisel eingenommen – im neuen Restaurant des Tirol
Panorama, nach der Besichtigung der Bergisel Sprungschanze. Anschließend Fahrt
zurück ins Hotel.
DA FLIEGEN DIE RÖCKE, wenn die Familie Gundolf zu ihrem typischen Tiroler
Abend mit Showprogramm einlädt.
Tradition und beste Unterhaltung ist hier
kein Widerspruch: Die Familie Gundolf veranstaltet seit 1967 Tiroler Abende und
begeistert ihre Gäste mit traditioneller
Volksmusik, Tiroler Tänzen und Schuhplattlern sowie typischem Tiroler Gesang und
Jodelliedern. Ein stimmungsvoller Abend ist
garantiert!
Mittwoch, 10. Juni
Am nächsten Morgen steht nach einem
ausgiebigen Frühstück ein Besuch der Swa-
rovski Kristallwelten auf dem Programm,
inklusive Aperitif und einer VIP-Führung
durch die neu eröffnete außergewöhnliche
Erlebniswelt mit ihren Wunderkammern und
dem Kristall-Park.
Während das Tiroler Familienunternehmen
Swarovski im kommenden Jahr sein 120jähriges Bestehen feiert, begehen die Swarovski Kristallwelten in Wattens ihr 20 jähriges Jubiläum. Die Neugestaltung der einzigartigen touristischen Destination, die aus
diesem Anlass am 30. April 2015 wiedereröffnet wird, ist die bisher größte Erweite-
DIE BERÜHMTE SPRUNGSCHANZE
auf dem Bergisel.
Donnerstag, 11. Juni
Der Tag beginnt nach dem Frühstück (und
dem Kofferpacken) mit einer Führung durch
das neueste Museum in Innsbruck, dem
Audioversum. Hier erwartet die Besucher
nach einem Aperitif eine faszinierende interaktive Ausstellung zum Thema Hören. So
kann man etwa dem Zwitschern unsichtbarer Vögel nachgehen und dadurch die räumliche Wahrnehmung erkunden. Im schalldichten Schreiraum lässt sich ausprobieren,
AUSFLUG IN DIE BERGWELT rund um Innsbruck.
wie laut man wirklich schreien kann. Außerdem lernen die Besucher die Hör-Rekordhalter der Tierwelt kennen oder erfahren wie
die Schleiereule mit ihrem perfekten Gehör
Mäusen hinterherjagt.
Danach geht es zur Nordkettenbahn und
hinauf zum Mittagsstopp auf 2.000 m in
das Restaurant Seegrube.
Um ca. 13.30 Uhr Weiterfahrt in die Ferienregion Hall-Wattens. Zahlreiche Schätze
erwarten die Gäste hier im Herzen Tirols:
rung der kristallinen Erlebniswelt. Auf 7,5
Hektar entsteht in Zusammenarbeit mit
Künstlern aus aller Welt und international
renommierten Architekten rund um die
Ikone des Riesen eine Kristall-Parklandschaft mit einmaligen Kunstinstallationen
Foto: www.hall-wattens.at
Die historische Stadt Hall mit der größten
Altstadt Westösterreichs, die Münze Hall mit
Münzerturm als Geburtsort des Talers und
Dollars, das wildromantische Halltal im
Karwendelgebirge, die Wallfahrtsbasilika in
Absam, der einzigartige Kugelwald am
Glungezer, die größte Holzkugelbahn der
Welt und vieles mehr.
Diese Verbindung aus perfekter Erreichbarkeit und Anbindung, städtischem Flair und
ländlicher Beschaulichkeit, Natur und Kultur,
Tradition und Moderne, bietet spannende
INNSBRUCK mit seiner Flaniermeile vor dem imposanten Alpenpanorama.
Gegensätze und den idealen Rahmen für
besondere und außergewöhnliche Reisen.
telalter – zu Fuß durch die Jahrhunderte“
erleben, wird das Abendessen im Erlebnisrestaurant „Ritterkuchl“ eingenommen.
Bei einem Besuch im „größten Gemüsegarten Tirols“ zwischen Thaur und Absam kann
man einen Blick in die Tiroler Landwirtschaft
werfen. Mit der Wallfahrtsbasilika Absam
wird eine bedeutende Marien-Pilgerstätte
besichtigt, bevor im 4-Sterne-Landhotel
Reschenhof in Mils bei Hall neu eingecheckt
wird.
Freitag, 12. Juni
Am Abschlusstag wird nach einem ausgiebigen Frühstück im Landhotel Reschenhof
die Münze Hall mit Münzerturm besichtigt,
einschließlich Führung und Prägen einer
eigenen Münze.
Nach einer Stadtführung durch Hall in Tirol,
bei der die Teilnehmer eine „Reise ins Mit-
Nach so vielen Erlebnissen wird die Gruppe
mit dem Reisebus die Rückreise antreten.
Leistungen:
• 3 x Übernachtung / Frühstück in
4-Sterne-Hotels
• Besuch Swarovski Kristallwelten
• zünftiger Tiroler Abend
• Workshop und Besuch des Tiroler
Landesmuseum
• Besichtigung Berg Iselschanze
• Besuch Audioversum Museum
• Fahrt mit der Nordkettenbahn
• Stadt Hall, Münze Hall u.v.m.
• Besuch Wallfahrtsbasilika Absam
EuroBus und Innsbruck Tourismus laden zu der Leserreise
„Innsbruck und Swarovskis funkelnde Welt der Steine“, vom 9. bis 12. Juni 2015, herzlich ein.
Der Sonderpreis beträgt 195,– Euro pro Person im DZ, EZ-Zuschlag 35,– Euro pro Nacht (zzgl. MwSt.).
Programmänderungen vorbehalten.
Ja, ich melde mich hiermit verbindlich an
Unterbringung im
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EZ, Anzahl der teilnehmenden Personen ______
Bitte dringend Anmeldecoupon vollständig ausfüllen.
Auftragsbestätigung und Reiseunterlagen werden Ihnen vom Verlag EuroBus zugesandt.
Veranstalter: Innsbruck Tourismus.
DIE MÜNZE HALL mit ihrem Münzerturm wird ebenfalls besucht.
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DAS RAMADA HOTEL INNSBRUCK TIVOLI besticht schon alleine durch die
beeindruckende Architektur.
www.eurobus.de
DAS GOLDENE DACHL von Innsbruck, eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
EUROBUS – 3 /2015
EUROBUS – 3 /2015
Unternehmensbezeichnung
Vorname / Name 1. Person
Geburtsdatum
Vorname / Name 2. Person
Geburtsdatum
Funktion im Unternehmen
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Tel.: 06732 4588 · Fax: 0 6732 4587 · [email protected]
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ERLEBNI SPA RKS
GA RTENREISEN
BUSFREUNDLICHE HOTELS
HANSA-PARK
FRANKENLAND
Erholung im Bayerischen Wald
Mehr erleben am Meer
Parks und Gärten im Romantischen Franken Blumen-Reise durch Europa
Morada Hotel Bischofsmais als ideales Standorthotel für Ausflüge
Neuheiten für die neue Saison am Strand der Ostsee
Die Region rund um Ansbach und Rothenburg ob der Tauber überrascht mit vielfältiger Garten- und Landschaftsarchitektur
Idyllisch in die Natur eingebettet: Das Morada Hotel Bischofsmais.
Bischofsmais. Umgeben von der
einzigartigen Natur des Bayerischen Waldes, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet
Mitteleuropas, befindet sich der
staatlich anerkannte Erholungsort
Bischofsmais. Er ist auch unter
dem Namen Holunderdorf bekannt. Hier kann man die gesundheitsfördernde Wirkung des Holunders am eigenen Leib erfahren
und bei Spaziergängen den Alltag
vergessen.
Nahe der Donaustädte Regensburg, Deggendorf und Passau können die Gäste vom Gipfel des
Geißkopfes eine fantastische Aussicht auf die Urlaubsregion zwischen der Grenze zu Tschechien
und der Donau genießen. Oft
reicht im Bayerischen Wald das
Grün direkt bis vor die Haustür
und so ist auch das Morada Hotel
Bischofsmais umgeben von einer
einzigartigen Waldlandschaft.
Das Hotel verfügt über 98 Zimmer,
die alle komfortabel mit Dusche /
WC oder Bad / WC, Sat-TV (größtenteils Flachbild) mit Radio, Telefon und viele von ihnen mit
Schreibtisch ausgestattet sind.
Viele Zimmer verfügen zudem
über einen Balkon
oder eine Terrasse.
Fünf barrierefreie Zimmer sorgen außerdem
dafür, dass kein Gast
außen vor bleiben
muss. Alle Zimmer
sind bequem mit dem
Aufzug erreichbar.
Im Restaurant werden
neben der internationalen Küche auch
regionale Spezialitäten angeboten. Das
gemütliche Café mit
der Sommersonnenterrasse lädt zum Verweilen bei Kaffee,
Kuchen und der ein
oder anderen Erfrischung ein. Eine Besonderheit des Hotels ist die Festhalle, die mit ihren typisch bayerischen Motiven eine WohlfühlAtmosphäre erzeugt.
Das Hotel verfügt über einen Wellness- und Freizeitbereich mit eigenem Schwimmbad. Anschließend
empfiehlt sich ein Besuch der
Sauna oder man genießt die Sonne
auf der großen Liegewiese. Wer es
gern etwas sportlicher mag, der
verabredet sich zu einem Spiel auf
der Micro-Bowlinganlage. Aber
auch eine Runde Tischtennis ist ein
exzellenter Zeitvertreib.
In den nahegelegenen Donaustädten wie Regensburg, Deggendorf
und Passau erwarten den Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Zu nennen
wären z. B. das Schloss St. Emmeram der Fürstin Gloria von Thurn
und Taxis und die größte Domorgel
der Welt. Aber auch Regen, die
Perle am Fluss, hat mit dem Gläsernen Wald, der Burgruine Weißenstein und dem „Fressenden
Haus“ viel zu bieten und eignet
sich ebenfalls ideal für einen
Tagesausflug. Ein absolutes Highlight ist zudem das beeindruckende Walhalla in Donaustauf.
Für Veranstaltungen jeglicher Art
offeriert das Haus verschiedene
Räumlichkeiten für bis zu 350 Personen. Egal ob Tagung, Seminar
oder Feier – Das erfahrene Team
berät professionell und persönlich
und sorgt dafür, dass die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg
wird. Selbstverständlich ist es auch
gern bei der Planung ereignisreicher Tagesausflüge behilflich.
Aufgeführt ist das Hotel im
Morada Gruppenplaner 2015, der
viele Arrangements enthält, die
dafür sorgen, dass Busreiseveranstaltern eine große Auswahl für
individuelle Gruppenreisen zur
Verfügung steht.
i
Weitere Informationen:
Kostenfreie Telefonnummer:
00 800 11 23 11 11
www.morada.de
(mit Gruppen-Newsletter
und Last-Minute-Angeboten aller
Morada Häuser)
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An der Bucht der Königin der Hanse
– dort, wo der Strand ganz feinen
Sand hat und dort, wo weiße Segel
und blaues Wasser zusammengehören, liegt der Hansa-Park, Deutschlands einziger Erlebnispark am
Meer.
Es ist die einzigartige Kombination aus Themenpark und Ostseestrand, die den Charme des HansaParks ausmacht. Hier finden Besucher nicht nur die Hanse in ihrer
schönsten Form vor, sondern auf
insgesamt 46 ha mehr als 125 Attraktionen von „Chill bis Thrill“. Insgesamt 35 Fahrattraktionen sowie
vier verschiedene Live-Shows begeistern von den Kids bis hin zu den
Best Agern alle gleichermaßen. Nicht
zu vergessen: Die beeindruckenden
Events wie „Zeit der Schattenwesen“ und „Herbstzauber am Meer“.
Hier gibt es große Achterbahnen
und jeden Tag gelebte Kinder- und
Familienfreundlichkeit zugleich. Der
Park verdient hierfür schon seit Jahren immer wieder das Gütesiegel
„OK für Kids“. Auch im Bereich der
Gastronomie wurde er mehrfach für
das beste Preis-Leistungsverhältnis
ausgezeichnet. Fazit: Essen mitbringen lohnt sich (fast) nicht!
Neuer Hyper-Coaster
Im Laufe der Saison wird der Signature-Ride Kärnan eröffnet werden.
Mit einer Schienenhöhe von 73 m
wird er einer der drei höchsten
Hyper-Coaster in Europa sein. Sein
Turm misst 79 m. Die Streckenlänge beträgt 1.235 m. Für Thrillseeker ein absolutes Muss und für
Familien eine Herausforderung.
Mit Saisonbeginn 2015 wird es
überall im Park Hotspots geben,
die kostenloses Surfen im Internet
ermöglichen. Eine Erweiterung
des Gästeservices, die sowohl den
Großen als auch den Kleinen
gefallen wird.
Neu in der Varieté-Show: „Flying
Balance – The Pearls of Ethiopia“.
Vier Equilibristinnen voller Anmut
und Ästhetik, Grazie und Glamour
und verblüffender Körperbeherrschung balancieren aufeinander,
übereinander und nebeneinander.
Das Duo Szeibe zaubert Akrobatik
am Trapez über den Köpfen der
Zuschauer im perfekten Zusammenspiel von Mut, Kraft und eleganter Choreographie. Auch einen
neuen 4D-Film gibt es im FantasticCinema: „Rio: Das 4D Erlebnis“.
Öffnungszeiten 2015: Vom 1. April
bis 1. November täglich ab 9 Uhr
bis 18 Uhr.
Highlights der Saison
„Ostern im Hansa-Park“ vom 5. bis
6. 4. „Sommerblüten“ vom 1. 7. bis
15. 9. 2015.
„Zeit der Schattenwesen“ vom
3. und 4. 10. und vom 9. bis 11. 10.
2015.
„Herbstzauber am Meer“ vom
17. 10. bis 1. 11. 2015.
In den letzten 16 Tagen der Saison
verwandelt sich der Park in ein
Lichtermeer.
www.hansapark.de
Unvergessliches ersteigern
Große Online Charity Auktion auf Auktionsportal „United Charity“
Europa-Park Geschäftsführer Roland Mack eröffnet die Auktion.
www.eurobus.de
zeiten sind möglich. Auf einer Führung durch die angeschlossene
Keramik-Manufaktur lernt man
die in kunstvoller Handarbeit hergestellten Leyk-Fachwerk-Lichthäuser kennen, die man auch auf
vielen Weihnachtsmärkten antrifft
und die ein schönes Souvenir und
Geschenk nicht nur zur Adventszeit darstellen. Ausreichend Busparkplätze sind ebenso vorhanden
wie Ruhe-Ecken, in denen man
beim Tee und Kuchen den Vögeln,
Schmetterlingen und Libellen zuschauen kann, wie sie die Teiche
umtanzen. www.lotos-garten.de
Kopfüber im „Fluch von Novgorod“ ...
EUROPA-PARK
Rust. 40 Jahre Europa-Park: Anlässlich der Jubiläumssaison versteigert
Deutschlands größter Freizeitpark
gemeinsam mit dem größten Charity-Auktionsportal Deutschlands
„United Charity“ ganz besondere
Erlebnisse und historische Raritäten, die man nicht kaufen kann.
Wer schon immer einmal mit Freunden im verwunschenen Märchenwald des Europa-Park übernachten
wollte, oder eine historische Dekoration aus der Parkgeschichte sein
Eigen nennen möchte, hat ab sofort
die Gelegenheit dazu. 40 Auktionen werden unter www.europapark.de und www.unitedcharity.de
innerhalb der kommenden 40 Wochen unter den Hammer kommen.
Die Erlöse kommen den beiden
gemeinnützigen Vereinen „Einfach
helfen e.V.“ und „Santa Isabel e.V.“
zugute.
Den Auftakt zur Eröffnung der Jubiläumssaison am 28. März macht ein
BODENSEE
VIP-Paket für die ganze Familie:
hautnah dabei sein, wenn die Familie Mack bei der offiziellen Eröffnungszeremonie am 28. März den
feierlichen Startschuss in das Jubilä-
umsjahr gibt. Zwei Nächte in einer
Themensuite des parkeigenen 4Sterne-Erlebnishotels „Colosseo“
übernachten und einen persönlichen Guide an der Seite haben, der
einem Fragen beantwortet, spannende Hintergrundinformationen
gibt und die Wartezeiten verkürzt.
Als Krönung kann der Europa-Park
bei einer Fahrt mit dem Heißluftballon von oben bestaunt werden. All
dies und vieles mehr kann bei der
Auktion auf „United Charity“ ab
dem 11. 3. 2015 ersteigert werden.
Bereits seit der Eröffnung des
Europa-Park steht die soziale Komponente im Vordergrund. Das Engagement beträgt jährlich insgesamt
rund zwei Millionen Euro.
www.europapark.de
PAKETER
La Cordée übernimmt Werles Paketer
Zusammenschluss ohne viele Worte: Der Karlsruher Frankreichspezialist
La Cordée Reisen – eine Marke der „Wir sind Frankreich GmbH“ – übernimmt zum 1. 4. 2015 die Firma „Gruppenreisen in Frankreich“ von Waldi
Werle. Unser Foto zeigt Waldi Werle mit Philippe Masson.
Barockschloss Dennenlohe.
(jb) Auf der ITB in Berlin standen in
diesem Jahr unter anderem interessante Gartenreisen im Fokus
vieler Bus- und Gruppenreiseveranstalter. EuroBus hat sich umgesehen und Gärten und Parks im Romantischen Franken entdeckt, die
sich zu einer abwechslungsreichen
Themenreise verbinden lassen.
Orangerie und Rosen
Karl Friedrich von Zocha hatte es
zeitlebens nicht leicht, was auch
an seinem ausschweifenden Lebensstil gelegen haben mag. Trotz zahlreicher Ämter war er immer auf
der Suche nach Einkünften, um
sich ein standesgemäßes Leben
leisten zu können. In Paris entdeckte er seine Liebe zur Architektur, studierte bei den Baumeistern
des Sonnenkönigs Ludwig XIV.
Diese Weltläufigkeit muss der
Markgräfin Christiane Charlotte
mächtig imponiert haben, 1719
ernannte sie ihn zum Hofbaumeister. Als solcher hinterließ er in Ansbach, in dem bis dahin überwiegend barock gebaut wurde, einige
herausragende Gebäude im Stil
des französischen Klassizismus.
Darunter die im Jahre 1726 begonnene Orangerie, an die sich nach
Süden hin der Hofgarten anschließt. Etwas salopp auch »Pomeranzenhaus« genannt, weil hier
im Winter die exotischen Pflanzen
aufbewahrt werden, ist das einflügelige Gebäude mit den großen
Fenstern ein in seiner Klarheit
beeindruckender Bau, der harmonisch in Park und Hofgarten übergeht. Zocha hat sich hier an das
Die Orangerie in Ansbach.
Lustschloss »Grand Trianon« in
Versailles angelehnt. Die doppelte
Lindenallee spendet im Sommer
wohltuenden Schatten, an ihrem
Ende liegt der für mich schönste
Platz im Park: Ein Pavillon, von
dem aus im 19. Jahrhundert die
eleganten Damen ein Boot bestiegen, um sich durch die Kanäle, die
den Hofgarten durchzogen, rudern
zu lassen. Im Kräuter- und Rosengarten, der auf Leonhart Fuchs
zurückgeht, der von 1528 bis 1535
Leibarzt des Markgrafen Georg
des Frommen war, genieße ich
jedes Jahr erneut das Feuerwerk
an Blüten und Düften.
www.ansbach.de
Leyks Lotos-Garten
Sechs Jahre lang haben Ursula
Leyk und Bernd Schulz-Leyk an der
Verwirklichung ihres Traumes gearbeitet, jetzt geht Leyks LotosGarten in die vierte Saison. Von
März bis Dezember kann der asiatische Landschafts- und Wassergarten vor den Toren Rothenburgs
ob der Tauber besichtigt werden.
Hier in den 5000
Quadratmetern des
Landschaftsgartens
spürt man, vom Tor
der Weisheit über
die rot im Sonnenlicht
strahlende
Brücke der Erleuchtung bis zum kleinen Wasserfall der
Wiederkehr, dass
Pflanzen, Steine,
Teiche und Sitzgruppen, Schirme,
Terrassen und das
Teehaus eine Seele
haben. Für Gruppen
bis 50 Personen
gibt es auf Vorbestellung in der
Cafeteria Tee, Kaffee
und Kuchen,
Tipp für Busgruppen: Leyks Lotos-Garten.
© Fotos: Jörg Berghoff auch kleine MahlEUROBUS – 3 /2015
Rhododendrenpracht
und Bhutan-Tempel
Frisch gemähter Rasen, über dem
der Tau liegt, duftende Blumenrabatten, einladende Parklandschaften, im Mai die Blütenpracht im
Rhododendronpark und in der
Ferne neigen mächtige Kiefern ihr
Haupt im Wind: All das verbreitet
im Schlosspark Dennenlohe bei
Unterschwaningen eine seltene
Faszination. Gartenfreunde aus
aller Welt begeben sich hierher in
die ein wenig abgelegene, verträumte Hesselberg-Region, um
ein Park- und LandschaftsgartenProjekt zu studieren, dass in seiner
Art einzigartig ist.
Baronin Fanny und Baron Robert
von Süsskind haben ein Refugium
aus Park- und Landschaftsgärten
geschaffen, das zusammen mit
dem Barockschloss Dennenlohe,
1734-50 von Ansbachs Markgrafen-Hofbaumeisters Leopoldo Retty
gebaut, eine nahezu perfekt erscheinende Welt darstellt. Ein
Höhepunkt ist der Rhododendronpark, den der Baron 1990 neu entworfen hat und der inzwischen mit
dem Status eines Botanischen Gartens ausgezeichnet wurde. Ein Dutzend kleine Inseln im See sind mit
Brücken verbunden, Elemente der
fernöstlichen Mythologie fügen
sich harmonisch in die dschungelartige Pflanzenvielfalt ein. In der
Bucht vor dem Wasserfall, der sich
über die Mauer des Lustgartens
ergießt, blühen 3.000 Seerosen ein atemberaubender Anblick. Seit
2006 entsteht auf 26 Hektar ein
neuer Landschaftspark mit Arboretum, ein Mosaik aus Kultur- und
Wildlandschaften, an dem nicht
nur das Schloss-Gartenteam, sondern auch Partner aus Asien teilhaben. So ist der Tempel auf dem
Roten Berg Baumeistern aus Bhutan zu verdanken.
Insel Mainau – Paradies mitten im See
Das Schloss Mainau mit Frühlingsausstellungen.
Mainau. Im Blumenjahr 2015 lädt
die Insel Mainau mit dem Jahresmotto „God Dag, Kalimera, Dobrý
Den – Reise durch Europa“ ein,
den vielseitigen Kontinent zu entdecken: Landestypische Pflanzungen verwandeln einzelne Parkbereiche auf der Blumeninsel in
europäische Themenwelten – ein
Spaziergang über die Bodenseeinsel wird so zu einer Reise durch die
Gärten Europas. Auch die MainauGastronomie verwöhnt ihre Gäste
mit abwechselnden landestypischen Spezialitäten.
Orchideen, Tulpen, Rosen und
Dahlien: Üppiger Blütenflor das
ganze Jahr über, ein Park mit
einem über 150 Jahre alten Baumbestand, die barocke Pracht von
Schlossanlage und Kirche, dazu
der mediterrane Charakter – das
ist die Mainau. Der schwedische
Adelige Lennart Graf Bernadotte
baute die Insel zum größten Tourismusunternehmen am Bodensee
Orchideenschau noch bis 3. Mai.
aus. Die nachfolgende Generation
ist bestrebt, Besuchern aus aller
Welt immer wieder neue Impulse
für Naturgenuss und Entspannung
zu geben. Im Schmetterlingshaus
gibt es ganzjährig rund 40 exotische Arten aus der Nähe zu bestaunen.
Termine:
Orchideenschau, bis 3. Mai.
Frühlingsausstellung „Frühlingserwachen“, 7. April bis 3. Mai.
Tulpen und Frühjahrsblüte, im April
3. Internationaler Bodensee Trachtentag, 26. April.
Gräfliches Inselfest, 14. bis 17. Mai
Rosenblüte und Wahl der MainauRosenkönigin, 12. bis 28. Juni.
Dahlienblüte und Wahl der
Mainau-Dahlienkönigin, 4. September bis 4. Oktober.
Gräfliches Schlossfest, 1. bis
4. Oktober.
Hochzeitsmesse„Verliebt, Verlobt,
Verheiratet!“7. bis 8. November.
Frühlingsstraße zum See.
Winterausstellung 2015 / 2016
Einsteigen in die Welt von Märklin“, 13. November 2015 bis 14.
Februar 2016.
i
Park und Gärten haben ganzjährig
von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet.
Telefon: + 49 (0) 75 31/303-0
Telefax: + 49 (0) 75 31/303-248
[email protected]
www.mainau.de
www.dennenlohe.de
www.eurobus.de
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FESTSPIEL- UND KULTURREISEN
KULTURREISEN
MUSICALS
PRAGER KULTURKALEIDOSKOP 2015
Vor der Kulisse des Doms „träumen“
Das Phantom und „Liebe stirbt nie“
Die „Wölffe“ zu Besuch bei Dornröschen
Gandersheimer Domfestspiele 2015 mit 4 Neuproduktionen
Die „Fortsetzung“ feiert im Herbst Deutschland-Premiere
Glanzvolle Highlights in der Goldenen Stadt mit 2.000 Busgästen
Bad Gandersheim. Jedes Jahr in
den Sommermonaten verwandelt
sich der Platz vor der Bad Gandersheimer Stiftskirche in eine beeindruckende Festspiellandschaft. Die
Gandersheimer Domfestspiele, Niedersachsens größtes Freilichttheater, finden in diesem Sommer vom
20. Juni bis 16. August bereits zum
57. Mal statt und stehen weit über
die Grenzen der Region hinaus für
hochklassiges und unterhaltsames
Schauspiel und Musiktheater. So
finden jährlich über 50.000 Besucher den Weg in die Festspielstadt,
um die Vorstellungen vor der
atmosphärischen Kulisse der romanischen Stiftskirche zu erleben.
Unter dem Spielzeitmotto „Mit Dir
will ich träumen!“ präsentieren
die Gandersheimer Domfestspiele
vier Neuproduktionen auf ihrer
imposanten Freilichtbühne. William Shakespeares spielerischromantische Liebeskomödie „Wie
es euch gefällt“ lädt zum Träumen
ein, in „Die Comedian Harmonists“ wird die Geschichte einer
der berühmtesten Musikgruppen
aller Zeiten erzählt – und dabei
dürfen die großen Hits der Gruppe,
wie „Mein kleiner, grüner Kaktus”
oder „Ein Freund, ein guter
Freund“, natürlich nicht fehlen.
„Eselhundkatzehahn“ nennen die
Festspiel-Macher ihre neueste Uraufführung, ein Ausreißerstück mit
viel Musik nach dem Märchen „Die
Hamburg. „Das Phantom der
Oper“ ist das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Erfolgskomponist
Lord Andrew Lloyd Webber erzählt
nun die bewegende Geschichte in
einer faszinierenden Fortsetzung
des Musicals weiter: „Liebe stirbt
nie“. Im Herbst 2015 wird sie im
Stage Operettenhaus Deutschlandpremiere feiern.
Die Inszenierung von „Love never
dies“ unter der Regie von Simon
Phillips wurde von Kritikern und
Zuschauern gleichermaßen geliebt,
als sie 2011 in Australien Premiere
feierte. Seitdem wurde sie in Melbourne, Sydney und Tokio aufgeführt und die preisgekrönte DVDAufnahme hat weltweit die Herzen vieler Fans berührt.
Das australische Kreativteam hat
sich nun wieder vereint, um diese
besondere Fassung zum ersten Mal
14
Vor dem Gandersheimer Dom wird Theater gespielt.
Bremer Stadtmusikanten“ für Kinder und Familien. Besonders spektakulär verspricht die Rockoper
„Jesus Christ Superstar“ der Musical-Legenden Andrew Lloyd Webber und Tim Rice zu werden. Der
Schauspiel-Monolog „Judas“ im
Ehemaligen Klosterkeller unter
dem Rosencafé im Kloster Brunshausen zeigt unter der Regie von
Festspielintendant Christian Doll
in Europa auf die
Bühne zu bringen, in
der Musicalmetropole
Hamburg. „Liebe stirbt
nie“ besticht mit den
eingängigen Melodien
aus der Feder von
Andrew Lloyd Webber,
einem 30-köpfigen En- Alles auf einen Blick – ein Composing-Foto
semble, über 300 auf- von „LSN“. © Jeff Bushby mit freundlicher Genehmiwändigen Kostümen gung der Australischen Cast von Love Never Dies).
und einem prachtvollen Set – stilecht in Szene gesetzt
sehnt es sich nach seiner einzig
von dem Schein tausender Lichter.
wahren Liebe und seinem musikaDie Geschichte beginnt zehn Jahre
lischen Zögling, Christine Daaé.
nach seinem Verschwinden aus
Angelockt von einem mysteriösen
dem Pariser Opernhaus. Das PhanImpresario kommen Christine, ihr
tom ist in ein neues Leben nach
Mann Raoul und deren junger
New York entflohen und lebt hier
Sohn für einen großen Auftritt
nun mitten unter den lauten Fahrnach Coney Island. Doch dann
geschäften und Freak Shows auf
nimmt das Drama seinen Lauf, von
Coney Island, dem Jahrmarkt der
dem Christine dachte, dass es
Neuen Welt. Doch noch immer
lange vorüber sei ...
STÄDTEREISETIPP DRESDEN
einen weiteren spannenden Blick
auf eine der wichtigsten Geschichten der westlichen Welt: die letzten
Tage im Leben Jesu Christi.
Ergänzende Infos, Spielplan und
Eintrittskarten:
Tel.: 05382 73-777
[email protected]
bad-gandersheim.de
www.gandersheimerdomfestspiele.de
Geheimtipp politisches Kabarett
Die „Herkuleskeule“ in Dresden seit über 50 Jahren erfolgreich
Dresden. Die Herkuleskeule feierte
am 1. Mai 2011 ihren 50. Geburtstag. Schon zu Mauerzeiten für brisantes politisches Kabarett bekannt
und auch im Westen damals schon
ein Geheimtipp für Kenner der
Szene, bestätigen heute die Zuschauer aus Ost und West, dass die
Programme der Keule zum Besten
gehören, was es an Ensemblekabarett in Deutschland gibt. Gegründet
von Manfred Schubert und geprägt
von Komödianten wie Hans Glauche mit seinem unvergesslichen
„Gustav und Erich“, waren es später Wolfgang Stumph, Uwe Steimle,
Günther Pölitz oder Manfred
Breschke, die sich auf den Keulenbrettern zu namhaften Kabarettisten entwickelten.
1970 kam Wolfgang Schaller ins
Ensemble. Vor allem seine mit Peter
Ensikat geschriebenen Kabarettstücke, die überall an den Theatern im
Osten nachgespielt wurden, machten die Herkuleskeule zum Markenzeichen für politisches Kabarett
in der DDR. Der „Eulenspiegel“
schrieb: „Die Herkuleskeule hat in
all den Jahren der Erstarrung wie
ein Eisbrecher gewirkt und anderen
mit ihrem Mut geholfen.“
1987 kam es zur legendären ersten
gemeinsamen Veranstaltung zweier
deutscher Kabaretts, der Lach- und
Schießgesellschaft und der Herkuleskeule. Gerhard Polt und Dieter
Hildebrandt hatten ihren Anteil
daran, dass die Dresdner als erstes
ostdeutsches Kabarett noch vor
Maueröffnung im Münchner Residenztheater gastieren konnten.
Heute beweisen Birgit Schaller, Brigitte Heinrich, Rainer Bursche,
Michael Rümmler, Detlef Nier, Erik
Lehmann und die Musiker Jens
Wagner (Musikalischer Leiter) , Volker Fiebig und Thomas Wand allabendlich, dass das oft totgesagte
politische Kabarett weiterlebt. Die
jährlich 350 Vorstellungen im Haus
sind fast immer ausverkauft, und
mit über 100 Gastspielen pro Jahr
quer durch Deutschland erobert
www.eurobus.de
Prag. (cb) Was treibt seit nunmehr
32 Jahren in der sicher nicht idealen
Reisezeit Februar / März außergewöhnlich viele Busgruppen nach
Prag? Die Antwort geben Busgäste
durch begeisternde Kommentare
und Wiederholungsbesuche selbst.
Der Paketer Wolff Ost-Reisen lädt zu
einem einzigartigen Kulturfestival
in eine der schönsten Städte
Europas, das bei verwöhnten Kunstkennern und Neukunden gleichermaßen gut ankommt.
tern. Stets aber wird ihm das Beste
geboten, denn im Prager Kulturkalender ist Wolff eine feste Größe
und Tschechiens bedeutende Künstler unterstützen die Programmplanung. Diese beginnt für die „gute
Fee“ des Festivals, Marie Luise Bertalanffy, und ihr Team mit einem
Vorlauf von zwei Jahren. Wichtige
Kriterien sind dabei: Welche Oper
passt zu den Kunden – nicht zu
moderne Aufführungen, Premieren
oder Termine kurz danach ...
Exzellente Programme
Da die großen Häuser komplett angemietet werden, müssen die Spielpläne koordiniert werden und bei
hohen Besucherzahlen zwei Veranstaltungen an einem Tag stattfinden.
Dank guter Beziehungen zu Intendanten, Dirigenten und Künstlern
nimmt Marie Luise Bertalanffy auch
Der Gruppenreiseveranstalter kann
sich dabei zwischen drei Terminen
der Veranstaltungsreihe entscheiden und wählt seinen Gästen entsprechend zwischen Oper, Ballett,
Konzerten und Marionettenthea-
Das Ensemble der Herkuleskeule.
sich das Ensemble singend, spielend und musizierend die Theater,
Stadthallen und Brettlbühnen zwischen Cottbus und Köln, München,
GLANZVOLLE AUFFÜHRUNGEN für Wolff-Gäste in der Staatsoper.
Berlin und Oberniederwitz und fällt
mit garstigbösen Programmen auch
in die friedliche Schweiz ein.
www.herkuleskeule.net
STIMMEN DER TEILNEHMER:
Die Erwartungen übertroffen
Organisation, Qualitätsniveau und Hotels top
Irmtraud Kuhn, Kulturverein
DGB Karlsruhe: „Seit 25 Jahren
besuche ich mit Gruppen das
Wolff-Kulturfestival und habe
dafür sehr viele Wiederholer. Diese
sind begeistert von dem hohen
Qualitätsniveau der Künstler und
den wechselnden Aufführungen
an drei Terminen zur Wahl. Die
stets gleiche Reiseleiterin kennt
die speziellen Wünsche unserer
Gruppen und erfüllt diese aus dem
Wolff-Bausteinprogramm.“
Ines Diebel, BBS Reisen, Bad
Überslingen: Das Gesamtpaket hat
ein sehr hohes Niveau für verwöhte Gäste. Beste Theater, Künstler und neue Inszenierungen. Sonderwünsche werden häufig eingebaut."
Ehepaar Kochs (mit Felix-Reisen
Köln dabei):
„Organisation und Qualität des
Gesamtprogramms beeindruckte
uns sehr. Bei den Veranstaltungen
gab es beste Plätze und glanzvolle
Aufführungen. Vom Superhotel bis
Stadtführungen stimmte einfach
alles.“
Ehepaar Koch.
VOR ORT DABEI: v. l. Marie Luise Bertalanffy, Kirsten Wolff und
Filip Mardjonovic von Wolff Ost-Reisen.
EUROBUS – 3 /2015
EUROBUS – 3 /2015
Einfluß auf die Spielpläne, wobei in diesem
Jahr berühmte Opern
wie Aida, Barbier von
Sevilla, La Traviata und
das Ballett Dornröschen
begeisterten. Lachend
erzählt sie, daß viele
Probleme in guten
Gesprächen gelöst werden. So werden den
Gästen seit Jahrzehnten, diesmal waren es
rund 2.000 an drei
Terminen, Programme
der Superlative garantiert – und das treue
Buspublikum belohnt
Wolff mit einer Wiederholungsquote von 50 %.
ADVERTORIAL
FESTSPIELE
DIE REISEBUSSE zur Wolff-Veranstaltung haben freie Vorfahrt sogar vor die Staatsoper.
Hinter den Kulissen
Die ursprüngliche Idee, das damals
flaue Wintergeschäft der Busunternehmer anzukurbeln und „Karnevalsflüchtlingen“ ein Reisezückerchen zu bieten, wurde in drei Jahrzehnten zu einem Highlight und
einer fantastischen Eigenproduktion im sicher nicht kleinen Kulturprogramm der Wolffs, wobei die
Möglichkeit stadtnaher und bezahlbarer Hotels eine Rolle spielten.
So kommen die Gäste in den Genuss kurzer Anfahrtwege und staunen nicht schlecht, wenn freundlich
lächelnde Polizisten abends zwei
Spuren der Schnellstraße vor Staatsoper und Nationaltheater sperren,
denn dort fahren im Fünf-Minutentakt die Busse mit Wolff-Gästen
zum bequemen und gefahrlosen
Aussteigen vor.
Diese vom Magistrat erteilte Sondergenehmigung ist eines von
vielen Details, die von einem qualifizierten Team vor Ort zu bewältigen sind. „Wer, wann, wo, neben
wem?“ – zur Lösung dieser Frage
und um wechselweise die Busgäste auf die Topplätze der Prager
Festspielhäuser zu bringen, wird für
jede Veranstaltung ein Sitz-Masterplan erstellt. Daneben müssen die
touristischen Programme den hochwertigen Kulturhighlights angepasst werden. Dazu fließen
erfüllte Sonderwünsche der Busunternehmer in die Besichtigungen
ein. Wiederholende Gruppen werden stets vom gleichen Reiseleiter
begleitet und betreut. Da viele
Busgruppen das Programm um einen Tag verlängern, werden die
gewünschten Bausteine zu einem
attraktiven Puzzle zusammengefügt. Die Frage nach ständig neuer
Motivation für das Festival beantwortet Hartmut Wolff schmunzelnd. „Die Treue und der Dank
zufriedener Busgäste, Gewinnung
neuer Kunstfreunde und die hohe
Anerkennung durch die Stadt Prag
sind Ansporn genug“.
Tschechien und besonders Prag
bieten ein Füllhorn an busspezifischen, gruppengerechten Touristikprogrammen, wobei vor allem
die Adventskonzerte in Marienbad, Prag und Pilsen „made by
Wolff“ sind, und in denen laut
Kirsten Wolff „unglaublich viel
Know-How und Herzblut steckt“.
DIE REISEBUSSE kommen aus ganz Deutschland, die Gäste werden vor Ort fachkundig betreut.
DIE WOLFF-GÄSTE vor der mit Spannung erwarteten Aufführung.
OPERN vom Feinsten.
DER BUS-TIPP
Wolff lässt die Puppen tanzen ...
Marionettentheater Spejbl und Hurvinek auch deutschsprachig
Prag. (cb) Alljährlich beim Prager Kulturkaleidoskop präsentiert Wolff Ost-Reisen den Gästen
ein Kleinkunstereignis der Superlative, das stets aufs Neue begeistert. Das älteste professionelle Puppentheater Tschechiens
stellt sich dabei in einer deutschsprachigen Darbietung glänzend
auf die Wünsche deutscher Gruppen ein.
Die Hauptfiguren der Inszenierung sind Spejbl und Hurvinek –
Vater und Sohn, die zeitnah die
unterschiedlichen Weltsicht zweier Generationen widerspiegeln.
Sie philosophieren über aktuelle
Alltagsprobleme und führen die
Gäste vom inneren Schmunzeln
zu lebhaften Lachstürmen.Überwiegend finden die Auftritte auf
der Heimatbühne in Prag statt,
das Theater unternimmt jedoch
saisonal ausländische Gastspielreisen, so auch in die Bundesrepublik. Schwerpunkte liegen dabei
in Berlin (UraniaTheater am Kudamm) und im Norden Deutschlands.
www.eurobus.de
Das Prager Theater verfügt über
300 Plätze und die Marionettenausstellung im Foyer sorgt für
besonderes Flair. Die deutschsprachigen Programm werden ständig
aktualisiert und können zeitlich
nach Wünschen der Busunternehmer variiert werden, so zum Beispiel während des Tages mit Kurzprogramm. Noch immer gelten
aktuelle, deutschsprachige Aufführungen als Rarität und sind
ein wahres Highlight für Eröffnungs- oder Saisonabschlußfahrten. Die langjährige Partnerschaft mit Wolff Ost-Reisen
erlaubt variable Planung und
individuelle Gestaltung für Gruppen.
www.wolff-ostreisen.de
IM MARIONETTENTHEATER: (3.v.l.) Kirsten Wolff, Marie Luise
Bertalanffy und Direktorin Helena Stachova mit Akteuren von Spejbl
und Hurvinek.
Foto: Bergerhoff
15
BUSTECHNIK
BUSTECHNIK
THEMA VERKEHRSSICHERHEIT
OTOKAR
BUSUNTERNEHMEN
Sicherheit im Reisebus erhöhen
Großauftrag für Malta
Innovative Ideen für ÖPNV
Zentrale Internetplattform unter dem Dach des DVR gestartet
142 Otokar Vectio C City-Busse für CUNISA
Beim ÖPNV-Innovationskongress des WBO ausgezeichet
Ein Setra bei der Wasserdurchfahrt auf dem Testgelände. Quelle: EvoBus
Wer im weltweiten Netz surft und
die Begriffe „Sicherheit“ und
„Reisebus“ eingibt, landet auf der
Internetseite www.sicherheit-imreisebus.de. „Wir wollten eine
zentrale Plattform schaffen, auf
der Fakten zur Sicherheit im Reisebus gebündelt werden“, unterstreicht Jürgen Bente, Projektleiter
des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR).
Ausgangspunkt, so Bente weiter,
seien mehrere schwere Omnibusunfälle im Jahr 2003 gewesen, die
bundesweite Diskussionen ausgelöst hatten. Aber auch in der jüngeren Vergangenheit haben sich
immer wieder schwere Unglücke
ereignet, wie im März des vergangenen Jahres, als in der Schweiz
22 Schulkinder auf dem Rückweg
aus den Skiferien in einem Reise-
bus aus Belgien bei einem Unfall
im Tunnel ums Leben kamen und
viele weitere verletzt wurden.
Die zentrale Internetplattform stellt
für die Bereiche Unternehmensorganisation, technischer Zustand
und Ausstattung der Busse, sowie
der Qualifikation der Fahrer Checklisten zur Verfügung, mit denen der
Unternehmer den erreichten Sicherheitsstand erfassen und seinen
Betrieb auf eventuelle Schwachstellen abklopfen kann. Darüber
hinaus enthält der Kriterienkatalog
ausführliche Zusatzinformationen
und Erläuterungen zu den einzelnen Kriterien. Er bietet Übersichten
und Listen zur Dokumentation,
wiederkehrender Vorgänge wie
zum Beispiel technische Überprüfungen oder Unterweisungen, Mustertexte für Fahreranweisungen
beziehungsweise -informationen
und vieles mehr. Diese Hilfsmittel
können bei Bedarf betriebsspezifisch abgewandelt werden. Zusätzlich enthält der Katalog Quellenhinweise zu Gesetzestexten und
Verordnungen. „Der Kriterienkatalog wird somit zu einem wichtigen Werkzeug für den Unternehmer bei der Optimierung von
Betriebsabläufen und der Steigerung der Sicherheitsqualität“,
betont Bente.
Ein zweiter wichtiger Bereich in
der Präventionsarbeit des DVR
ist das fahrpraktische Sicherheitsprogramm „Reise- und Linienbus“. Hier übernimmt der DVR die
Koordinierungsarbeit für die Programmentwicklung/-weiterentwicklung sowie die Aus- und Fortbildung der eingesetzten Trainer / Moderatoren und deren Qualitätssicherung. Diese Angebote
entsprechen den im Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz formulierten Lernzielen. Der DVR entwickelt seit Mitte der 1970er Jahre
Angebote mit fahrpraktischem
Anteil, die über DVR-Mitglieder
bundesweit angeboten werden
(www.dvr.de / sht) und die eine
ideale Verknüpfung zwischen
Theorie und Praxis darstellen. Speziell ausgebildete Trainer / Moderatoren führen diese Veranstaltung in kleinen Gruppen mit maximal zwölf Teilnehmern durch.
Der Volvo 7900 Electric-Hybrid im Stadtverkehr.
Foto: Volvo
Rexer, Calw, ausgezeichnet. Die
barrierefreien Kleinbusse erweitern in den sogenannten Tagesrandlagen das öffentliche Verkehrsangebot.
In der Kategorie „Umweltverbund,
Nachhaltige Verknüpfung von
Fahrrad und ÖPNV“ ging der Preis
an den Rems-Murr-Kreis und Omnibusverkehr Ruoff, Waiblingen.
Damit Fahrräder einfach, sicher
und schnell im Linienverkehr mitgenommen werden können, wur-
de ein Pilotprojekt gestartet, das
die Mitnahme von jeweils fünf
Fahrrädern im Bus und im Heck
ermöglichen soll.
Der Sonderpreis ging dieses Jahr
an die Stadt Böblingen für das Projekt „ÖPNV-Priorisierung mittels
Satellitennavigation“. Ein Telematiksystem sorgt seit Mitte 2013
für eine dauerhaft „Grüne Welle“
bei den Bussen des Busunternehmens Pflieger im Stadtverkehr
Böblingen.
ÖPNV
Volvo emissionslos in Stockholm
Acht Elektro-Hybridbusse Volvo 7900 jetzt im regulären Linieneinsatz
Stockholm. Eine Omnibuslinie, die
ausschließlich mit den leisen, sparsamen und praktisch abgasfreien
Elektro-Hybridbussen von Volvo betrieben wird, ist ab sofort in Stockholm Realität.
Auf der Linie 73, die durch die Innenstadt von Stockholm führt, sind
ab dem 16. März insgesamt acht
Elektro-Hybridbusse des Typs Volvo
7900 Electric Hybrid im regulären
Linienverkehrseinsatz unterwegs.
„Inzwischen sehen immer mehr
Großstädte den Linienverkehr mit
elektrifizierten Bussystemen als
einen kostengünstigen Weg zur Verringerung von Problemen wie
schlechter Luftqualität und Lärm.
Unsere Lösung macht das Reisen
attraktiver und nutzt der Umwelt,
ohne dass die Städte dafür große
Investitionen in eine neue Infrastruktur tätigen müssen. In Stockholm bietet sich uns eine weitere
Gelegenheit, die Elektro- Hybridtechnologie unter wirtschaftlichen
Bedingungen zu demonstrieren“,
lautet das Statement von Håkan
Agnevall, Präsident der Volvo Bus
Corporation.
Seit Dezember 2014 werden die
Elektro-Hybridbusse von Volvo auch
in Hamburg eingesetzt. Der Antrieb
erfolgt über einen Elektromotor, der
von einer Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Batterie gespeist wird. Die
Batterien werden an den Endhaltestellen über Schnellladevorrichtun-
gen in nur sechs Minuten aufgeladen. Die Stromabnahme erfolgt
über Ladeschienen auf dem Dach
der Busse. Zusätzlich sind die Busse
mit einem Fünfliter-Dieselmotor in
Euro-6-Ausführung ausgerüstet,
der mit Biodiesel betrieben wird. Im
Vergleich mit herkömmlichen Bussen bieten die Elektro-Hybridbusse
beträchtliche Umweltvorteile: Der
gesamte Energieverbrauch liegt um
60 Prozent niedriger. Klimaschädliche Abgase werden um 90 Prozent
verringert, da die Busse Biodiesel
und Windenergie als Energiequelle
nutzen. Der Geräuschpegel während des elektrischen Betriebs entspricht dem einer normal geführten Unterhaltung.
Der Vectio C Midibus von Otokar.
Sakarya. Otokar Europa hat einen
Großauftrag aus Malta für die Lieferung von Stadtussen erhalten. Bis
zum Ende des Jahres wird der türkische Bushersteller 142 Vectio C an
den ÖPNV-Betreiber von Malta, das
spanische Unternehmen CUNISA,
liefern. Dabei handelt es sich um
den größten Auftrag für einen türkischen Bushersteller mit rechtsgelenkten Fahrzeugen.
Vectio C
Der Vectio C ist ein 9,6 Meter langer Low-entry-Stadtbus. Der Midi
zeichet sich durch seine Funktionalität aus, verfügt über 2 Türen
und eine Rollstuhl-Rampe. Eine
unabhängige Vorderradaufhängung
und ein automatisches Getriebe
sorgen für Fahrgastkomfort. Die
integrale Struktrur des Buses steht
für Langlebigkeit wie auch ein
niedriges Gesamtgewicht und
trägt mit zu niedrigen Betriebskosten bei. Der Vectio C ist mt einem
Euro 6 Motor ausgestattet.
Otokar gehört zur türkischen Koç
Gruppe und ist auf eigene technische Lösungen für spezielle Anfor-
derungen von Bus-Betreibern fokussiert. 1963 in Sakarya gestartet, beschäftigt Otokar derzeit
rund 2.300 Mitarbeiter und bezeichnet sich selbst als größter türkischer Bushersteller – und dies
im fünften Jahr in Folge. 2011
wurde Otokar Europa gegründet,
um gezielt auf dem europäischen
Markt den Absatz zu stärken.
i
Auf unserem Foto die Preisträger: Stadt Böblingen, Reinhardt Schopf (l.), OVR, Horst Windeisen (3.v.r.),
Landkreis Calw, Michael Stierle, (2.v.r.) und Arno Ayasse, ganz rechts vom Busunternehmen Rexer.
Die Preise überreichte Ministerialdirektor Uwe Lahl (M).
Foto: MVI / Uwe Nüssle
www.otokar.com
BUS-GEWICHT
ONLINE-GEWINNSPIEL
EU erlaubt jetzt 19,5 Tonnen
Ein Netzwerk feiert Geburtstag
FAHRERSCHULUNGEN
Bdo begrüßt Angleichung auf europäischer Ebene
35 Jahre OmnibusVermittungsZentrale (OVZ)
Unfälle vermeiden und Kosten senken
Straßburg. Das EU-Parlament hat
beschlossen, das zulässige Gesamtgewicht für zweiachsige
Busse europaweit auf 19,5 Tonnen anzuheben. Das geht aus
einer in Straßburg verabschiedeten EU-Richtlinie hervor.
„Wir freuen uns, dass unsere
Argumente gehört wurden“, kommentierte die Hauptgeschäftsfüh-
Neue Termine für Busfahrer-Training von Dittmeier und DEKRA
Würzburg. Die Dittmeier Versicherungsmakler – Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen – führt zusammen mit der
Dekra-Akademie im Frühjahr wieder die bewährten Fahrerschulungen für Busfahrer durch.
Das individuelle Busfahrer-Training
von Dittmeier und Dekra zeichnet
sich durch einen hohen Praxisanteil
aus. Dazu gehört beispielsweise
das Fahren im Realverkehr mit
direktem Feedback für den Fahrer.
„Gut ausgebildete Busfahrer sind
entscheidend für die Effizienz und
den Erfolg eines Busunternehmens“, erläutert Thomas Dittmeier,
Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler. „Nach unserer
Erfahrung verursachen Fahrer, die
öfter in Unfälle verwickelt sind,
sehr wahrscheinlich größere Schäden, wenn das Unternehmen keine
Maßnahmen ergreift.
Tatsache ist leider auch, dass viele oder kostenintensive Unfälle
zwangsläufig zu höheren Versicherungskosten an Bussen führen.
Genau da setzt unser Training an,
indem wir auffällige Schadensursachen sowie häufig in Unfälle verwickelte Fahrer ermitteln, analysieren
und die individuelle Schulung in
Theorie und Praxis darauf anpassen." Das Training ist speziell auf
schulungsbedürftige Fahrer zugeschnitten. Nachweislich reduziert
das Training die Anzahl der Unfälle
und die Schadenskosten effektiv.
16
Stuttgart. Unter dem Motto
„Innovative Ideen für ein zukunftsweisendes öffentliches Verkehrsangebot“ waren erstmals
mehrere WBO-Mitgliedunternehmen in einem Jahr bei den Gewinnern des ÖPNV-Innovationspreises
des Landes
In der Kategorie „Betrieb / Verkehrsplanung, alternative Bedienformen im ländlichen Raum“
wurde das Rufbusangebot „Centro“ des Busunternehmens Albert
www.eurobus.de
In einer Analyse wertet Dittmeier
Schäden nach Auffälligkeiten zu
unter anderem Fahrern und Unfallursachen aus. Dittmeier bespricht
die Schäden und Analysen mit der
Dekra. Gemeinsam erarbeiten die
Spezialisten Maßnahmen für ein
auf das jeweilige Busunternehmen
zugeschnittene
Schulungsprogramm. Anschließend stimmen sie
zusammen mit dem Busunternehmen die Inhalte für den Schulungstag ab. Dazu gehören etwa
Art und Umfang der zu vermittelnden theoretischen Kenntnisse und
welches Praxis-Fahrtraining aus
der Analyse der Schäden sinnvoll
ist. Das Konzept ist individuell auf
die jeweiligen Fahrer zugeschnitten. Das Training bindet die Fahrer
aktiv ein, es erfordert ihr Mitmachen und Mitdenken. Nach der
Schulung wertet Dittmeier die
Schäden erneut und überprüft
damit den Erfolg der Maßnahmen.
In der Vergangenheit waren in den
meisten Fällen bessere Schadensverläufe und damit günstigere Versicherungskosten die Folge. Ein
positiver Nebeneffekt sind zudem
ein geringerer Kraftstoffverbrauch
und niedrigere Betriebskosten.
rerin des bdo Bundesverbandes
Deutscher Omnibusunternehmer,
Christiane Leonard, in Berlin.
Bislang lag das Gewicht in
Deutschland bei 18 Tonnen, die
Regelungen in den einzelnen EULändern sind unterschiedlich. „Wir
begrüßen die Angleichung auf
europäischer Ebene, da es keine
technischen Probleme bei der
Anhebung des Gesamtgewichts
gibt, zumal höhere Gewichte in
anderen Ländern schon Realität
sind“, sagte Leonard. Die Last
der Busse hat durch Anforderungen der Barrierefreiheit, durch
umweltfreundliche Motoren und
weitere technische Einrichtungen in den zurückliegenden Jahren ständig zugenommen.
Heidelberg. Die OVZ und die Bustouristik – das war und ist eine
lebendige Partnerschaft. Zwar ist
auch heute – wie vor 35 Jahren –
eine Leerfahrt eine Leerfahrt, aber
die Anforderungen der Mitglieder
und die technischen Voraussetzungen haben sich in diesen dreieinhalb Jahrzehnten rasant verändert.
Das serviceorientierte und inno-
vative OVZ-Team um
Andreas Bering (2. v.
r.) hat seit der Firmengründung am 16. 02.
1980 das Ohr am Puls
unserer Branche und
ist einer der Knotenpunkte im Netzwerk
Bustouristik. Das wird im Jubiläumsjahr u. a. mit einem Gewinnspiel
auf der Homepage www.ovz.de,
gefeiert.
Frühjahrstermine
Werl am Samstag, 11. April.
Altensteig-Wart am Samstag,
18. April.
Hohenlockstedt am Samstag,
18. April.
Nürnberg am Samstag,
18. April.
Weimar am Samstag,
25. April.
Augsburg am Samstag, 9. Mai.
Brühl am Samstag, 30. Mai.
Neue Termine für das Busfahrer-Training in Theorie und Praxis von
Dittmeier und DEKRA.
EUROBUS – 3 /2015
EUROBUS – 3 /2015
www.eurobus.de
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POLAR- BUSTEST
BUSTECHNIK
BUS-HEIZUNG
PERSÖNLICH
***PERSÖNLICH***
Spheros gibt Gas
Das neue Gasheizgerät Thermo G
Bis – 40 °C
ELCHTEST AM POLARKREIS: Citaro-Gelenkbus beim Winter Testing von Daimler Buses.
AUF TUCHFÜHLUNG: Entwicklungs-Chef
Gustav Tuschen ganz entspannt.
DER LENKROBOTER, justiert an der Scheibe,
übernimmt die Kontrolle.
BUS WINTER TESTING 2015
Der Stern leitet durch Eis und Schnee
Daimler Buses zum Wintertest auf dem Eissee am Polarkreis / Citaro, Travego, Sprinter und
Setra Top Class „auf’s Glatteis geführt“
von Citaro und CapaCity, von Setra
TopClass und Sprinter, bei härtesten klimatischen Bedingungen
DER TRAVEGO SAFETY COACH und der Setra TopClass vor dem Test
auf dem meterdick zugefrorenen Eissee (Positions-Display kleines Foto).
Arvidsjaur. (lop) „Das Material
und die Technologie von Mercedes- und Setra-Bussen unter Extrembedingungen testen", ist das
Ziel der Aktion „Winter Testing
2015“, die Daimler Buses dieser
Tage am Polarkreis im schwedischen Arvidsjaur durchführte.
Ausgeloste Kunden aus ganz Europa und Fachjournalisten testeten
auf dem für diese Zwecke besonders präparierten Eissee in der Einsamkeit Lapplands die Fähigkeiten
von minus 10 Grad und darunter
(im Extremfall sollen es in den
letzten 40 Jahren auch schon mal
bis minus 40 Grad gewesen sein)
funktionale Normalität an den Tag
zu legen und auf rutschigem Untergrund des meterdick zugefrorenen Sees Brems- und Ausweichmanövern Stand zu halten.
„Was wir sonst nur durch Simulation annähernd erzeugen können,
kann man hier in der Realität erleben", gerät Entwicklungs-Chef
Gustav Tuschen ins Schwärmen.
Das Anspringen des Motors, die
automatische Vorwärmung von Ad
Blue, die Klimatisierung im Bus mit
einhergehendem Mehrverbrauch,
aber auch das Funktionieren von
Wischerblättern, Abdichtungen und
Schließverhaltend der Kofferraumklappen – es gibt nichts, was nicht
getestet wird hier im Schnee Lapplands, wo das „Mekka des Versuchs“ – ähnlich wie im nahe
gelegenen Arjeplog und in Rovaniemi in Finnland – liegt.
Icemaker im VersuchsMekka
Die Wetterstationen melden hier
186 Frosttage im Jahr, der Jahresmittelwert beläuft sich auch gerade einmal 0 Grad. Die gesamte
Automobilindustrie macht sich diese Rahmenbedingungen zu Nutze,
Hersteller und Zulieferer haben
ganzen Strandabschnitte fest gemietet und kommen mit insgesamt
30.000 Entwicklungsingenieuren
alljährlich hierher. Spezialisierte
„Icemaker“ haben maßgeschneiderte Fahrbahnen mit verschiedenen Rauigkeits-Graden des Eises
präpariert, dessen Belastbarkeit
auf bis zu 40 Tonnen Gewicht freigegeben ist.
Harte Bedingungen
auf dem Eissee
Meterdickes Eis mit glatter Oberfläche – mal mit, mal ohne Schnee:
Die Testbedingungen können nicht
härter sein. Der Travego Safety
Coach, der Citaro und CapaCity
sowie der Setra TopClass müssen
ihr Bestes geben bei diesen extremen Tests am Polarkreis.
Gefahren werden Slaloms, Bremsausweichmanöver und Vergleichsbremsungen bei 30 und 60 km/h.
Im Spurwechsel-Test überzeugt der
Citaro mit seinem modifizierten
Gelenk und der komplett neuen
Ansteuerungstechnik. Druckmes-
sungen an den Zylindern werden
vorgenommen. Der Maximaleinschlag von 54 Grad wird am offenen Boden eines Testbusses verdeutlicht. Beim CapaCity überrascht der keinesfalls größere Wendekreis wie beim Citaro Gelenkbus.
Mit allen derzeit machbaren Sicherheitsrat-Features ausgestattet,
zeigt der Travego Safety-Coach,
wie er auch unter extremen Slalom-Belastungen selbst auf Eis
nicht ausbricht. Sicher wie auf
Asphalt meistert der Top-Reisebus
den eisglatten Untergrund. Man
merkt: Viel Lenken hilft nicht
immer viel! Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP arbeitet dagegen eindrucksvoll.
Bei der Vollbremsung mit 30 und
60 km / h beweisen die Bremssysteme ABS und ABR ihre Berechtigung. Merke: Doppelte Geschwindigkeit verdoppelt nicht nur den
Bremsweg, sondern vervierfacht
ihn! Bei der Notbremsung mit verschiedenen Untergründen – links
glatte Fahrbahn und rechts mit
etwas Grip im Schnee – verläuft
der Bremsweg völlig gerade aus
dank ABS, wenn der Fahrer nur ein
wenig zur glatten Seite nach links
gegensteuert. Und beim Notbremsen und Ausweichen eines Hindernisses gilt: Nur ganz wenig nach
rechts steuern (in diesem Fall) und
das Ausweichen gelingt.
Nach einem voll ausgefüllten Testing-Tag wurde klar deutlich: Auf
technischer Seite ist im Hause
Daimler einmal mehr ganze Arbeit
geleistet worden, ganz getreu der
Aussage von Entwicklungs-Chef
Gustaven Tuschen: „Wir wollen immer noch mehr als eigentlich erforderlich ist – das ist unser Anspruch
und unsere Motivation.“ Die Tester
aus ganz Europa sind am Ende
überzeugt: Eine hervorragende
Veranstaltung, die Einblick gab in
die Arbeit der Entwickler und das
stete Ringen um Verbesserungen
im Detailbereich nachvollziehbarer
machte.
DER SETRA TOPCLASS S 516 HDH macht eine Top-Figur am
Polarkreis ...
18
www.eurobus.de
DER CITARO beim Bremstest auf dem Eis.
Wie sein Vorgänger
verfügt das Thermo
G über eine Heizleistung von 30 kW.
Der wesentliche
Vorteil gegenüber
dem GBW besteht
darin,
dass das
Das neue Gasheizgerät Thermo G von Spheros
Heizgerät
für einen
ist ab sofort erhältlich.
Foto: Spheros
größeren Temperaturbereich ausgelegt ist. So kann
Gilching. Spheros bringt ein neues
das Thermo G bei Temperaturen
speziell für Gasbusse entwickeltes
bis zu – 40 °C zum Einsatz komGasheizgerät auf den Markt. Das
men. Darüber hinaus überzeugt es
mit Erdgas betriebene Heizgerät
mit seinem optimierten GasdruckThermo G wurde auf den langjähregler, durch geringeres Gewicht
rigen Erfahrungen sowie der Tradisowie kompakte Abmessungen,
tion des erfolgreichen Vorgängerwodurch ein einfacherer Einbau
modells GBW aufgebaut und optiim Fahrzeug möglich ist. Auch
miert.
die Diagnosefähigkeit wurde beim
Als einziger Hersteller liefert SpheGBW-Nachfolger optimiert.
ros Gasheizgeräte an Buskunden
So kann das Thermo G via Blinkweltweit. Viele tausend Geräte
code und dem PC-basierten Diagsind täglich im Einsatz – hauptnosesystem Spheros Thermo Test
sächlich in Europa, Russland und
(STT) ausgelesen werden. Und
Nordamerika. Ein langjähriger Beweil das Thermo G eine wesentlich
weis für die Betriebssicherheit der
geringere Anzahl an Bauteilen und
Technologie! Aktuell ist insbesonKleinteilen besitzt, erhöht sich
dere aus den asiatischen Märkten
darüber hinaus auch die Zuverläswie China und Südkorea eine steisigkeit des Geräts. Das Gasheizgegende Nachfrage zu verzeichnen.
rät ist äußerst geräuscharm und
Erhältlich als CNG-Variante, sorgt
hinsichtlich seiner Schnittstellen
das innovative Heizsystem Ther(Wasser, Befestigung, Lufteinlass
mo G mit hoher Heizleistung, geund Abgasauslass) kompatibel zu
ringen Emissionen für angenehme
den Spheros Diesel-Heizgeräten.
Temperaturen im Bus – auch schon
Die internationale Spheros Gruppe
vor dem Start.
MAN: Klatt neuer
Kommunikationschef
Die Unternehmenskommunikation der MAN Truck & Bus AG
wird von April
2015 an kommissarisch von
Stefan Klatt
(50), bislang
stellvertretender Kommunikationschef, geleitet. Der bisherige MAN-Kommunikationsleiter
Andreas Lampersbach (52) übernimmt ab 1. April 2015 die Leitung des Bereiches „Kommunikation Unternehmen & Wirtschaft“ der Volkswagen AG,
Wolfsburg.
Dipl. Ing. Stefan Klatt, ist seit
2001 im Unternehmen, derzeit
als Leiter Regierungs- und Politikbeziehungen der MAN Gruppe. Zuvor verantwortete er leitende Positionen in diversen Unternehmen der deutschen Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft.
ist seit Jahren weltweit richtungweisend für wirtschaftliche, umweltfreundliche und zuverlässige
Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme im Omnibus. Mit seinen
Heizungs- und Klimasystemen ist
Spheros Weltmarktführer. Gesteuert von der Unternehmenszentrale
in Gilching bei München garantiert Spheros an derzeit 21 Standorten weltweit Kundennähe und
Service.
Preis für MAN Carbon-Träger
Innovationspreis für 70 % leichtere Tragstruktur
Ingenieure von MAN und Munich
Composites haben den JEC Award
2015 für leichten Kohlefaser-Federträger gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Neuentwicklung
eines Luftfederbalgträgers aus
carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) für Busse.
JEC ist der größte Industrieverband
für Composite-Werkstoffe. Ziel des
gemeinsamen Projektes war eine
deutliche Gewichtseinsparung bei
dem rund 1,60 Meter langen Träger
an der Hinterachse. Der heutige
Standard im Fahrzeugbau sind Träger aus Stahl. Sie tragen über die
verbundenen Luftfederbälge das Gewicht des Busses.
Die Tragstruktur des
Luftfederbalgträgers
hat ein Gewicht von
rund 53 kg. Der Prototyp für diese Tragstruktur mit einem Bei der Preisübergabe v. l.: Olaf Rüger (Munich
CFK-Hohlprofil ist Composites), Susanne Rübsamen (MAN),
rund 70 Prozent Norbert Elbs (MAN), Martin Stoppel (MC).
leichter, und würde
in harten Praxistests ihre Alltagsdamit die Nutzlast eines Busses um
tauglichkeit beweisen. Darüber
einen Fahrgast erhöhen. Im Anhinaus gilt es die Wirtschaftlichkeit
schluss an die Prototypenentwickzu bewerten.
lung müssen die Komponenten nun
GEMESSEN wird grundsätzlich alles an Bord, speziell die neue
Steuerungstechnik am Drehgelenk.
ENTWICKLER Robert
Kappel im Schneetreiben.
EISIGE VERHÄLTNISSE.
SCHWERE SICHTVERHÄLTNISSE auf Schnee und keine nennenswerte Fahrbahnmarkierungen in der Tundra.
... und überzeugt ebenso in der Spurhaltung und Bremsstabilität wie
der neue Sprinter Travel 65.
Fotos: Lopuszansky
EUROBUS – 3 /2015
EUROBUS – 3 /2015
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BUSTECHNIK
BUSTECHNIK
SETRA OMNIBUSSE
SETRA OMNIBUSSE
Setra CC – über kurz oder lang ...
Setra – über kurz oder lang Neuester Küchenkomfort für Reisebusse
Die neuen ComfortClass Mitglieder: Der Dreiachser S519HD und der Kompaktbus Setra S511HD
Dreiachser S 519 HD und S 511 HD
Mit der Umstellung auf Euro 6
haben die Neu-Ulmer ihre ComfortClass von Grund auf erneuert.
Neben den neu ins Programm
Midibus auf jeden Fall pfiffiger
wirken als zuvor.
Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei dem
bus leicht steuern, wozu neben
dem Kompaktmaß auch die aufwändige Fahrwerkstechnik beiträgt: So wurden Querlenker und
Kontraste aus jung und alt: Der 10,5 m Setra 511 HD vor dem altrömischen Heidentor in der Marktgemeinde
Petronell-Carnuntum.
Fotos: Görgler, Setra
genommenen Mitteldeckern (EuroBus 11-2014) runden der lange
Dreiachser S 519 HD sowie der aus
der TopClass übernommene Kompaktbus S 511 HD das Angebot der
Baureihe ab – die wir beide hier
vorstellen.
Unsere Testrunden durchs Burgenland bildeten einen Mix aus Autobahn, Überlandrouten und Ortsdurchfahrten, mit einigen hügeligen Abschnitten. Wir waren gespannt, wie sich Setras Mini- und
Maxivariante auf der Straße präsentiert.
Unser erster Kandidat, der Clubbus S 511 HD, entspricht dem Typ
Reisebus, mit dem die Traditionsmarke Kässbohrer nach dem Krieg
groß geworden ist: Ein komfortabel ausgestatteter Reisebus im
Midi-Format, mit selbsttragender
Konstruktion (z. B. S 6, S 8, S 9).
Lange der Spitzenklasse zugeordnet (S 312 HD, S 411 HD), musste
sich der aktuelle Clubbus aus der
Baureihe TopClass verabschieden
und gehört nunmehr zur ComfortClass 500 (CC).
Pfiffiges Design
Somit gibt es anstelle der „La
Linea“ längs der Dachkante eine
geschwungene Aluminiumleiste
oberhalb der Fensterbrüstung –
die vorne wie hinten leicht abfällt
und damit die ausgezeichnete
Aerodynamik der CC-Baureihe betont. Das neue Design lässt den
Technische Daten Setra
ComfortClass S 511 HD
Maße (L / B / H):
10.465 / 2.550 / 3.770 mm
Bodenhöhe / Stehhöhe:
1.370 / 2.100 mm
Radstand / Überhänge (v / h):
5.005 / 2.265 / 3.195 mm
Wendekreis: 17.468 mm
Gepäckraum (Mittel- / Heckeinstieg, inkl.Toilette): 5,3 m3 / 7,5 m3
Motor: OM 470 (10,8 l), 290 kW
20
S 511 HD – wie bei seinen beiden
Vorgängern S 312 HD und S 411
HD – um einen „kurzen Langen“
handelt. Also kein eigenständig
entwickeltes Midi-Format, vielmehr eine angepasste Variante auf
Basis der Standardlänge. Dies bedeutet: volles zulässiges Gesamtgewicht (18 t) und große Räder.
Dennoch hat der 511er innerhalb
der Baureihe seine Eigenheiten:
Während ansonsten das Längenmaß der CC-Typen ausschließlich
durch unterschiedliche Radstände
umgesetzt wurde, hat man hier
zusätzlich die Überhänge gekürzt.
Damit wirkt das Midi-Format stimmig, zudem ist diese Anpassung
vorteilhaft in Bezug auf den
Böschungswinkel. Der Wendekreis
beträgt nur 17,5 m, was den Midi
zum Kurvenspezialisten macht.
Zügig voran kommt er ohnehin,
denn die mittlere Motoren-Baureihe OM 470 – hier in der Ausführung mit 290 kW (394 PS) – hält
reichlich Reserven vor. Im Testbus
kombiniert mit dem optionalen
PowerShift-Getriebe, arbeitet der
Antrieb komfortabel und wirtschaftlich zugleich, denn die Automatik setzt – ganz zeitgemäß –
auf möglichst niedrige Drehzahlen. Diese Abstimmung hat übrigens im Zusammenwirken mit weiteren Maßnahmen dazu beigetragen, dass die ComfortClass 500
Verbrauchsmessungen stets mit
sehr günstigen Werten absolvierte.
Wie erwartet, lässt sich der Midi-
Stoßdämpferaufhängung der Vorderachse extra weich gelagert,
zudem konnte das Einfederverhalten durch eine neuartige Form der
Stabilisatoren optimiert werden.
Hinsichtlich der Ausstattungsvielfalt übertrumpft der 511er seine
größeren Geschwister sogar noch
an Flexibilität. Denn der Käufer
kann alternativ zur Mitteltür den
Heckeinstieg wählen, was wie bei
den neuen Mitteldeckern (515/516
MD) von Setra zusätzliche Möglichkeiten bietet. So stehen dem
Betreiber mit Mitteleinstieg einschließlich Bord-WC 5,3 m3, ohne
WC-Modul 6,5 m3 Gepäckraumvolumen zur Verfügung. Dagegen
sind es mit Heckeinstieg 7,5 m3,
unabhängig vom Einbau einer
Küche oder Toilette. Bei einer 3Sterne-Klassifizierung können im
S 511 HD insgesamt 41 Passagiere
Platz nehmen, bei fünf Sternen
sind es 32 Fahrgäste. Ist das Fahrzeug mit einem Heckeinstieg ausgestattet, können in der 3-SterneVariante 38 Reisende Platz nehmen. Unser Testbus war entsprechend der 4-Sterne-Klassifizierung
mit 36 Voyage-Plus-Stühlen ausgestattet worden, wobei in der
letzten Sitzreihe zugunsten der
Bewegungsfreiheit auch nur vier
Sitze zur Verfügung stehen.
(394 PS), 1.900 Nm (1.100/min)
Getriebe: 8-Gang Mercedes-Benz
GO 250- 8 PowerShift
Kapazität: 36 Fahrgastsitze
Leergewicht / zul. Gesamtgewicht: 12,4 t / 18 t
Radstand / Überhänge (v/h):
7.140 / 2.890 / 3.315 mm
Wendekreis: 23.656 mm
Gepäckraum
(Serie, inkl. Toilette): 11,23
Motor: OM 471 (12,8 l), 350 kW
(476 PS), 2.300 Nm (1.100 / min)
Getriebe: 8-Gang Mercedes-Benz
GO 250-8 PowerShift
Kapazität: 65 Fahrgastsitze
Leergewicht / zul. Gesamtgew.:
16,4 t / 24 t
Technische Daten Setra
ComfortClass S 519 HD
Maße (L / B / H):
14.945 / 2.550 / 3.770 mm
Bodenhöhe / Stehhöhe:
1.370 / 2.100 mm
des Midis in die ComfortClass
keine Rede sein. Vielmehr gliedert
sich der kürzeste Setra-Reisebus –
der von seinen bisherigen Höhenmaßen ohnehin nicht zur TopClass
passte – gut in die Baureihe CC
500 ein. Unter den Aspekten
Sicherheit und Innovation bleibt er
jedoch Top: Die Assistenzsysteme
samt Front-Collision-Guard (Crashelemente einschließlich dem bei
einem Frontalaufprall nach hinten
rutschenden Fahrerarbeitsplatz)
sind hier ebenso integriert wie die
gute Aerodynamik mit Absenkung
der Fahrzeughöhe bei hohen
Geschwindigkeiten (ab 95 km /h).
Das Fahren mit dem flotten Midi
macht übrigens ausgesprochen
Spaß; selbst wenn er bei hohen
Geschwindigkeiten nicht mit dem
Geradeauslauf glänzen kann, wie
seine größeren Geschwister. Dies
fällt natürlich besonders auf, wenn
man Gelegenheit hat, die verschiedenen Fahrzeuglängen nacheinander zu fahren.
Der Raumriese
Wir wechseln zum S 519 HD. Der
15-m-Bus bietet eine Maximum an
Kapazität und Gepäckraum, was
ihn wiederum zum Spezialisten
macht. Sicherlich ist der 519er
nicht unbedingt für kurvenreiche
Serpentinen oder einen dauerhaften Einsatz in engen Altstädten die
ideale Lösung; der Radstand zwischen Vorder- und Antriebsachse
beträgt immerhin 7,1 m, woraus
sich ein Wendekreis von 23,7 m
ergibt. Dies sind 2,4 m mehr als
beim Zweiachser in 12,2 m-Standardlänge. Jedoch ist dieser Wert
für einen derart langen Dreiachser
erstaunlich günstig. Möglich macht
dies die aktiv gelenkte dritte
Achse, die weit mehr als eine einfache Nachlaufachse darstellt: Bis
30 km/h entspricht der Lenkwinkel
exakt dem Einschlag der Vorderräder, darüber hinaus – bis 50 km/h
– reduziert sich die elektronisch
gesteuerte Synchronfunktion. Bei
höheren Geschwindigkeiten bleibt
die Achse zentriert und trägt dazu
bei, dass der lange Bus förmlich
dahingleitet. Die ausgewogene
Abstimmung der ComfortClass
rundet dann den guten Fahrkomfort für Buspiloten und Reisende
gleichermaßen ab.
Auch wenn man enge Kurven weit
BORDKÜCHEN
Der kompakte S 511 HD zeigt sich als flotter Flitzer mit modernster
Technik.
Wie man es im Setra-Cockpit nicht anders erwartet: Sehr gute Sicht
und Funktion bei angenehmen Platzverhältnissen.
Zuverlässige und moderne Küchentechnik mit Genussfaktoren
(jb) Wer seinen Reisegästen zeitgemäßen Komfort bieten will, braucht
nicht nur hochwertige Sitze, eine
High-Tech-Klimaanlage und neueste Unterhaltungselektronik. Noch
immer geht die Liebe vor allem
durch den Magen. Eine hochwertige Bordküche, die schmackhafte
Snacks und aromavolle Getränke
liefert, ist die Krone der KomfortPhilosophie. Die neuen Modelle
von Frenzel und TM sind beste Beispiele für Busreise-Bausteine mit
Genussfaktoren.
Frenzels Snackautomat
FOAS 155
>> Fortsetzung von Seite 20
Unser Midibus war entsprechend der 4-Sterne-Klassifizierung mit
36 Voyage-Plus-Stühlen ausgestattet worden – womit er einen hohen
Reisekomfort bietet.
außen angehen muss und das Ausschwenken des Hecks im Augen
behalten sollte: An Abbiegungen
oder beim Rangieren merkt man
schnell, dass sich mit dem 519er
auch scheinbar schwierige Situationen meistern lassen. Eine große
Hilfe ist – einmal mehr bei einem
derartigen Längenformat – der
automatische Vortrieb, der mit der
Umstellung auf Euro 6-Antriebe
für das PowerShift-Getriebe eingeführt wurde; dies geschieht wie
bei einem Wandlergetriebe durch
Lösen der Betriebsbremse. Selbst
an Steigungen lässt es sich mit
dieser Funktion problemlos Anfahren, womit der Hersteller auf einen
Berganfahrassistenten – der bei
automatisierten Getrieben das
Rückrollen vor dem Einkuppeln
verhindert – verzichten konnte.
Stärkster Antrieb
Unser Testbus war mit dem optionalen Sechszylinder-Reihenmotor
OM 471 (12,8 l) ausgerüstet, dem
stärksten Triebwerk im SetraAngebot. Mit seiner Leistung von
350 kW (476 PS) und einem maximalen Drehmoment von 2300 Nm
entspricht es dem früher eingesetzten V8-Motor OM 502 LA (16 l)
– und zeigt sich mindestens genauso laufruhig. In Kombination
mit der 8-Gang PowerShift-Schaltung und der langen Achsübersetzung überzeugt der Antrieb in
jeder Hinsicht. Mit Tempo 100
unterwegs, zeigte der Drehzahlmesser nur 1200 Touren an. Sicherlich hätte für unsere Fahrvorstellung auch der serienmäßige Antrieb mit dem 10,8 l Motor OM 470
(315 kW / 428 PS) völlig gereicht,
doch so waren wir mit viel Reserven und bestmöglicher Laufruhe
unterwegs.
Hervorzuheben ist auch bei diesem Antrieb wieder die schnelle
Reaktion des Voith-Wasserretarders, mit dem sich die Bremsfunktion durch die Dauerbremse innerhalb von Sekundenbruchteilen
einleiten lässt; dies beruhigt einmal mehr, wenn man mit einem
24-Tonner unterwegs ist. Bei dem
Wasserretarder handelt es sich um
einen integrierten Sekundärretarder, der als Brems- und Kühlmedium das Wasser der Motorkühlung
nutzt. Der ansonsten notwendige
Wärmetauscher entfällt ebenso
wie ein Ölwechsel. Dieses Aggregat
wird von Daimler Buses für beide
Marken (MB und Setra) in Verbindung mit dem automatischen
PowerShift-Getriebe eingesetzt.
Übrigens kann sich auch der S 519
HD ab 95 km / h zwecks Aerodynamik um 20 mm „ducken“, verfügt
zudem über alle sicherheitsrelevanten Ausstattungen der Baureihe CC 500. Neu für den S 519
HD ist der Front-Collision-Guard,
der beim Vorgänger S 419 GT-HD
wegen der abweichenden Konstruktion der Überhänge nicht
umgesetzt werden konnte. Zudem
wird – in der gesamten Baureihe –
ab Sommer der automatische
Bremsassistent ABA2 durch ABA3
ersetzt; das weiterentwickelte System reagiert auch auf stehende
Fahrzeuge mit einer Vollbremsung,
was bisher mit ABA2 noch nicht
möglich war.
Maximale Kapazität
nutzen?
Der lange Setra 519 HD lässt sich
flexibel ausstatten und kann bis zu
72 Fahrgäste befördern. Doch der
damit verbundene enge Sitzabstand dürfte bei den Fahrgästen
kaum akzeptiert werden, unabhängig davon, ob im Reise- oder
Fernlinieneinsatz. Unser Testbus
war mit 65 Fahrgastsitzen (inklusive Küche und WC) ausgerüstet
und bot damit 3-Sterne-Komfort,
wie er für viele Einsätze völlig ausreichend ist. Will man den Raumriesen wirklich komfortabel ausrüsten, kommt man auf 56 Sitzplätze (4*); damit dürfte die Busreise so komfortabel sein, wie man
es von der Marke Setra erwartet.
Übrigens lassen sich im 519 HD
Rollstuhlplätze sowie ein Liftsystem installieren. Viel Platz bietet
die längste ComfortClass auch
unter Deck: Der Stauraum ist
11,2 m3 groß, ohne WC sogar
12,4 m3.
Das EuroBus-Fazit
Setra hat mit dem 511 HD ebenso
wie mit dem 519 HD seine ComfortClass 500 um zwei interessante Spezialisten ergänzt. Der
eine als Großraumbus für Reise
und Fernlinie, der andere als Kompakt-Format für Shuttle-, VIP- und
Clubbuseinsätze. Hinzu kommt
die Flexibilität durch Mittel- oder
Heckeinstieg beim 511 HD sowie
eine Vielfalt an Ausstattungen
innerhalb der gesamten Baureihe.
Hervorzuheben ist zudem die umfangreiche Ausstattung mit Sicherheits- und Assistenzsystemen. Dass dies alles seinen Preis
hat, dürfte bekannt sein. Allerdings relativieren Werterhalt und
Wiederverkaufspreis die höheren
Investitionen. Schließlich wird
unter der Hausmarke Omniplus
ein breitgefächertes Serviceangebot garantiert. Letztendlich
muss jeder Betreiber für sich selber abwägen, in welchen Bustyp
er investiert. Bemerkenswert ist
die Vielfalt der jetzt vollständigen Baureihe CC 500 mit acht
Varianten: S 515 MD, S 516 MD,
S 511 HD, S 515 HD, S 516 HD2,
S 516 HD, S 517 HD und S 519 HD.
Jürgen Görgler
Der schwäbische Busausstatter
Frenzel bietet seit über zehn Jahren erfolgreich Automatensysteme
für Reisebusse an. Bisher lag der
Schwerpunkt bei Heiß- und Kaltgetränkeautomaten. Darüber hinaus stellt Frenzel auch eine echte
Innovation vor: den Snackautomat
für Reisebusse: FOAS 155.
Der Unternehmensbereich Frenzel
Modular hat den Kombiautomaten
FOAS 155 für Heißgetränke und
Snackboxen neu an den Start gebracht. Er ermöglicht dem Busbetreiber, das Getränke- und Snackangebot entsprechend seinen Anforderungen zusammenzustellen. So
lassen sich etwa Boxen mit süßer
oder salziger Befüllung mit verschiedenen Heißgetränken kombinieren. Diese sind beim FrenzelPartner LSG Sky Chefs erhältlich.
Die modulare Bauweise ermöglicht
die Bestückung von bis zu vier verschiedenen vorbereiteten Getränken. Durch die Bedienelektronik
und den integrierten Münzwechsler
ist eine einfache und transparente
Abrechnung jederzeit gewährleistet. Verkaufen ohne Verkäufer lautet das Motto bei den Automatensystemen für Busse. Die modulare
Bauweise erlaubt eine Vielzahl an
Variationsmöglichkeiten für die Bestückung. Geschäftsleiter Patrick
Frenzel betont: „Die aktuelle Situation am Markt bestätigt uns in
der Entwicklung weiterer Automatensysteme. Die sich momentan
im Fernlinieneinsatz befindlichen
Fahrzeuge sind eigentlich klassische Reisebusse, deren Ausstattung
auf die Bedürfnisse einer Reise-
gruppe mit Reisebegleitung abgestimmt sind. Ein Selbstbedienungskonzept mit einer Standard Miniküche umzusetzen, ist nicht optimal,
da diese nicht für solch einen Einsatzzweck konzipiert ist. Unsere
Automatensysteme entsprechen
dagegen den Anforderungen, die
an Produkte für den Fernlinien- und
Reisebuseinsatz gestellt werden.“
www.frenzel.de
TM setzt Maßstäbe
Die neue Bordküche Multi Plus 2G
wurde mit komplett überarbeiteten Komponenten und frischem,
modernem Design auf den Markt
gebracht. Vom exklusiven Touch
Panel über eine servicefreundlichere, zweigeteilte Rückwand bis
hin zur neuen CaféPerfect 40 Kaffeebrühmaschine lässt
die Multi Plus 2G
der zweiten Generation
keinerlei
Wünsche offen. Der
neue Star unter
den TM Bordküchen
stellt eine rundum
erneuerte Weiterentwicklung der bestehenden Küche
Multi Plus dar und
trägt den Wünschen
der Kunden Rechnung. Die einzelnen
Komponenten der Bordküche wurden zum Großteil komplett neu
designt und überarbeitet, was der
Multi Plus 2G ein junges, frisches
Gesicht verleiht. So wurde die bewährte Kaffeebrühmaschine CP40
nicht nur hinsichtlich ihrer Eigenschaften weiterentwickelt, sondern
sie wurde auch einem kompletten
Facelift unterzogen. Der gesamte
Korpus der Küche besticht durch
seine deutlich runderen, geschwungeneren Konturen und passt sich so
genau dem Trend in der Formensprache der Busindustrie an. Bei
Nacht wird sie durch ihre LED hinterleuchteten Haltegriffen zu einem
besonderen Blickpunkt mit futuristischem Look.
Auch in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Individualität kann die
TM MultiPlus2G
neue Küchengeneration überzeugen. Eine zweiteilige Rückwand
bietet den Vorteil der servicefreundlichen und schnellen Wartung und
Reparatur. Individualisierungsmöglichkeiten bestehen unter andrem
durch das Anbringen werkseigener
Tische an die Rückwand, einer Aluleiste, die an der Vorderoberseite
verläuft und an welcher der Busunternehmer sein firmeneigenes Logo
anbringen kann, sowie ein Inlay im
gangseitigen Seitenteil, das ebenfalls nach den Wünschen des jeweiligen Busherstellers individualisiert
werden kann. Auch das Innenteil
der Küche ist flexibel gestaltet,
somit hat der Kunde im selben
Küchengehäuse unterschiedlichste
Ausstattungsmöglichkeiten wie
zum Beispiel eine Ausführung mit
einer CP40 oder aber mit zwei Kaffeemaschinen.
www.tmtech.de
Fortsetzung auf Seite 21>>
Keine „Degradierung“
Bleibt festzuhalten: Von „Degradierung“ kann nach dem Wechsel
Geht doch! Auch mit 15 m Länge lassen sich moderne Reisebusse wie der 519 HD gut manövrieren – dank
aktiv lenkender dritter Achse.
www.eurobus.de
EUROBUS – 3 /2015
EUROBUS – 3 /2015
www.eurobus.de
21
GEBRAUCHTBUS- UND KLEINANZEIGEN / BUSINDUSTRIE
Bus
GmbH & Co. KG
MERCEDES-BENZ BUSSE
Gasmotor erweitert Euro VI Familie
Sauberer, effizienter und leiser Antrieb für den urbanen Einsatz
Wir lieben Busse
Citaro C2 EZ 03/2012; 78.000 km; 220 KW
(EEV); ZF-Ecolnie (6-Gang); 29-Sitzpl.; Retarder,
KLIMA, H / S; Kneeling, elektr. Rampe; KLIMA;
95 km/h; FMS; Matrix, Innenverlaufsanzeige;
Scheckheft gepflegtes Fahrzeug, da EVOBUSVorführfahrzeug! Neuwertiger Zustand!
Citaro C2
EZ 06 / 2012; 210 KW (EURO 5); 66.500 km;
29-Sitze; H / S; Kneeling, WNR; Klima, 90 km / h;
Bodenbelag „Schiffsboden-Optik“; Matrix, etc.;
scheckheftgepflegtes Fahrzeug,
ex. Vorführfahrzeug. TOP Zustand.
Citaro O 530
EZ 08 / 2011; 101.000 km; 220 KW (EURO 5);
Retarder, 26-Sitze; Klima, 95 km / h; H / S; Kneeling,
elektr. Rollstuhlrampe, Matrix; Innenverlaufsanzeige,
Scheckheft gepflegtes Fahrzeug,
da Vorführbus.
O 530 LE
EZ 05/2008; nur 175.000 km; 35-Sitze, 220 KW,
(EURO 4); Retarder, Voith Automatik (ECO- u. Powerprogramm); H / S; Kneeling, elektr. Rollstuhlrampe,
Matrix, etc.; ex Vorführbus Evobus.
S 415 UL 01/2008; 220 KW / 300 PS (EURO 5);
237.000 km; 6-Gang; 51+4-Klappsitze an KIWA Stellplatz + Fahrer (ges. 56-Sitze); Rollstuhllift; Matrix;
KLIMA; Standheizg, DV; … – sehr gepflegtes
Fahrzeug. (baugleiches Fahrzeug aus EZ 08/2009
mit 405.000 km auch verfügbar)
MAN A21 – Lions City (neues Model);
EZ 01/ 2006; 37-Sitze; 55-Stehpl.; ORIGINAL nur:
408.000 km; 206 KW / 280 PS (EURO 3); KLIMA;
mech. Klapprampe; INIT-Verkabelung;
… scheckheftgepflegtes Fahrzeug aus
Kommunalbetrieb.
Weitere Fahrzeuge finden Sie unter: www.will-bus.de
Will Bus GmbH & Co. KG · Wildgarten 10
97475 Zeil am Main, 97437 Haßfurt, 97461 Hofheim
Tel. +49 (0) 95 24 / 85 09 05 · Fax +49 (0) 95 24 / 85 09 07
E-Mail: [email protected] · Internet: www.will-bus.de
Mannheim. Produktionsstart bei
Mercedes-Benz in Mannheim: Am
2. März ist der erste Gasmotor
der neuen Euro VI-Generation
vom Band gelaufen. Dank innovativer Motoren-Technologie
setzt er Maßstäbe beim
Thema Umweltfreundlichkeit, denn die CO2-Emissionen liegen bis zu
20 Prozent unter denen
eines Dieselmotors. Bei
Verwendung von Biogas
wird die CO2-Bilanz nochmals attraktiver – der Motor ist somit das umweltverträglichste Modell der Mannheimer Motorenfamilie.
Andreas Moch, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk
Mannheim: „Das jüngste Mitglied
der Mannheimer Motorenfamilien
besticht durch geringen CO2 Ausstoß und besonders niedrige Geräuschemissionen. Mit unserem
Gasmotor leisten wir so einen
wertvollen Beitrag zu sauberem
und umweltfreundlichem Verkehr
in Ballungszentren.“
Für Mercedes-Benz sind Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung
fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Beim neuen Gasmotor M936 G hat Mercedes-Benz
alles darangesetzt, um an dem
Erfolg der bewährten Motoren
anzuknüpfen und seine Vorreiterrolle bei leistungsstarken und
umweltfreundlichen Motoren wei-
Ihre Anzeigenberatung:
SILVIA JASTER
Telefon: 0 67 32/45 88
[email protected]
D-24941 Flensburg
Am Friedenshügel 15
oder Gunnar Witte, Tel.: 01 74 -1 85 51 94
Der neue Erdgasmotor M 936 G.
ter auszubauen. Der neue Reihensechszylinder erreicht die Performance eines Dieselmotors und
setzt gleichzeitig neue Maßstäbe in
Geräusch- und Abgasemissionen.
Ob mit fossilem Erdgas oder mit
regenerativem Biogas – der M 936 G
erfüllt weit mehr als die geforderten Normen und sorgt künftig in
Daimler-Nutzfahrzeugen für saubere Fahrt.
Wie ein Dieselmotor
Druckunterlagenschluss
für April: 10.4. 2015
Telefon: 04 61/ 5 03 19 30
Telefax: 04 61/ 5 03 19 35
O 550 Integro (2006),
53+1 Sitz- und 22 Stehplätze, Euro 4
SETRA S 415 UL (2007),
49+4+1 Sitze hoch/fest,
35 Stehplätze, Klima,
Euro 4
SETRA S 317 UL (2005),
59+1 Sitz- und 46 Stehplätze, Klima, Euro 3
SETRA S 411 HD
(2004), 37+1+1 Schlafsessel, Klima, Partikelfilter
MAN R 13 (2007)
57+1 Sitz- und 40 Stehplätze, Matrix, Euro 4
SETRA S 415 HDH
(2008) 46+1+1 Schlafsessel, Vollausstattung
www.busteile-billiger.de
neu – überholt – gebraucht
Suche Omnibusse für
Italien
SETRA S 315 UL (2005),
49+1 Sitze hoch/ fest,
37 Stehplätze, Schaltgetriebe, Euro 3
Integro O 550 (2008),
55+2+1 Sitze hoch/fest,
Klima, Automatik, Euro 4
SETRA S 315 NF (2002),
44+1 Sitz- und 36 Stehplätze, Klima, Euro 3
SETRA S 315 UL (2003),
45+1 Sitze hoch/ fest,
40 Stehplätze, Automatik,
Euro 3
Setra, Mercedes, Neoplan
MAN, Reisebus, Linienbus
ab Bj. 84 auch Unfallbusse
gute Bezahlung.
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Fax 0039 0744 304800
Funk 0039 348 3325922
Zum 1. Mai 2015
übernimmt Holger Mandel (Foto) als Vorsitzender der Geschäftsführung
die Verantwortung der MAN Truck & Bus
Deutschland. Mandel wechselt innerhalb des VW-Konzerns von der
Volkswagen Financial Services
AG. Dort war er während der letzten drei Jahre für den Aufbau
und die Führung der globalen
Truck & Bus Dienstleistungsaktivitäten verantwortlich. Holger
Mandel ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Die
MAN Truck & Bus Deutschland beschäftigt auf dem deutschen Heimatmarkt rund 4.800 Mitarbeiter.
Sie verfügt mit eigenen Servicebetrieben und Servicepartnern über
mehr als 350 Servicestandorte
und nimmt mit einem Umsatz von
rund 2,5 Mrd. Euro eine der führenden Positionen im Lkw- und
Busmarkt in Deutschland ein
(Stand 2013).
MB Linienbusse:
Reisebusse:
Mercedes:
MB O 580 – 16 RHD Travego
EZ 09 / 04, 320 KW, 435 PS, 774 tkm,
Euro 3, 50 Sitze, AS-Tronic 12 Gang,
Länge 12,82 m, Vollausstattung
4 x MB O 405 N
EZ: Feb. - Nov. 2000, 157 – 184 KW,
11967 ccm, 33 – 41 Sitze, 640 850 tkm, Autom., Euro 2, Matrix,
Standheizung, ZF- und Voith Automatik, Teilweise: Citaro Cockpit,
AT-Motor und AT-Getriebe
O 530 Citaro G EZ: 10/02,
220 KW, 299 PS, 12 Liter Motor,
609.550 km, 52 Sitze, Euro 3,
Matrix, Rampe, Kneeling, Standheizung
13 x MB O 530 Citaro
EZ: 12 / 02 - 04, 205 – 220 KW,
500 – 700 tkm, 38 Sitze, Euro 3,
ZF-Autom., Matrix, Standheizung,
Rollstuhl Rampe, Kneeling,
9 x mit grüner Plakette, Retarder,
Standheizung, Klima
SETRA S 319 NF (2001),
58+1 Sitz- und 69 Stehplätze, Getriebe neu
MB O 350 – Tourismo 17 RHD-L
EZ 08 / 07, 315 KW, 428 PS, 601 tkm,
53 Sitze, Euro 3, Schalter, AHK,
3-Achsen, Länge 13,99 m
MB O 350 Tourismo 16 RHD
EZ: 04/ 08, 419 tkm, 50 Sitze LuxlineBestuhlung, 315 KW, 428 PS, Euro 4,
6-Gang-Schalter, Vollausstattung,
weiß, Länge: 12,96 m
SETRA 417 HDH EZ: 12 / 04,
320 KW – V 8 Motor, EURO 3,
56 Sitze, 733 tkm, AS-Tronic, Klima,
Schlafkabine, WC, Küche, 3 Flachbildschirme, Kühlschrank,
Länge 13,85 m
MAN Linienbusse:
Alle Preise zzgl. MwSt.
MAN A 21 Lion´s City NL 263
EZ: 12 / 05, 552 tkm, 191 KW,
260 PS, 12 Liter Motor, Euro 3,
37 Sitze, Rampe, Standheizung,
ZF-Automatik, Retarder, Matrix
!!!!!!!!!!!! WIR RÜSTEN BUSSE
AUF GRÜNE PLAKETTE UM
!!!!!!!!
3 x MAN A 21 EZ: 12 / 03,
539.466 km, 228 KW, 310 PS,
12 Liter Motor, Euro 3, 38 Sitze,
Rampe, Standheizung, VoithAutomatik, Retarder, Matrix,
Klima
www.eurobus.de
MB O 580 – 17 RHD Travego
EZ 12 / 06, 310 KW, 422 PS, 488.tkm,
52 Sitze, Euro 3, AS-Tronic,
Farbe weiß, Vollausstattung,
Länge 13,85 m
O 345 Conecto EZ: 10/05,
406.389 km, 220 KW, 299 PS, Euro
3, 49 / 36 Überlandsitze mit Gurt,
6-Gang Schaltwagen, Klappfenster,
Kofferräume, Matrix, 100 km / h
3 x MAN A 21 EZ: 12 / 04,
492.541 km, 228 KW, 310 PS,
12 Liter Motor, Euro 3, 38 Sitze,
Rampe, Standheizung, VoithAutomatik, Retarder, Matrix, Klima
E-Mail: [email protected]
Internet: www.Omnibushandel-Nord.com
22
OM 936 aus der neuen Generation
BlueEfficiency Power mit 7,7 l Hubraum. Er wird als monovalenter
(nur Gasantrieb) Motor mit komprimiertem Erdgas betrieben (CNG
= Compressed Natural Gas), leistet
222 kW (302 PS) und erreicht
ein maximales Drehmoment von
1.200 Nm. Mit diesen Daten sowie
mit seiner kraftvollen Leistungsentfaltung ist der einstufig aufgeladene Motor seinem Pendant mit
Dieselantrieb völlig ebenbürtig.
Holger Mandel
neuer Bus-Chef
Der neue Erdgasmotor M 936 G basiert auf dem Turbodieselmotor
Gebrauchte Ersatzteile
Sprinter 518 CDI
(2007), 16+1 Sitzplätze,
Klima, 184 PS
PERSÖNLICH
Lassen Sie sich den Bus Ihrer Wahl in
Ihrer firmeneigenen Farbe lackieren.
D-31634 Steimbke
Tel.: 05026 / 902816/18
Fax: 05026 / 902828
e-mail: [email protected]
Internet: www.langreder.de
EUROBUS – 3 /2015