Nr. 1 / 2015 - GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik

12. Jahrgang / Nr. 1 1 Quartal 2015 – Verlag 1.01 – ISSN 1613-6522
1/2015
Magazin für Komfort & Qualität
Moderne
Gebäudetechnik
Intelligente Lösungen für mehr Komfort,
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit
Gira Assistance
www.gira.de
Musik und Nachrichten aus der Wand
Gira Radio RDS
Jalousien ohne Kraftaufwand bedienen
Gira Jalousie-Steuertaster
Licht bei Bedarf automatisch schalten
Gira Automatikschalter 2
Temperatur zeitgesteuert regeln
Gira Raumtemperatur-Regler
mit Uhr und Kühlfunktion
Sehen, wer vor der Tür steht
Gira Wohnungsstation Video
Mehr Orientierung und Sicherheit
Gira SCHUKO-Steckdose mit
LED-Orientierungsleuchte
Sicherer Zugang ohne Schlüssel
Gira Keyless In Fingerprint
Hilfe rufen, wenn es erforderlich ist
Gira Notrufsets
Brände und Rauch rechtzeitig erkennen
Gira Rauchwarnmelder Dual / VdS
Breite Funktionsvielfalt im einheitlichen Design
Licht und Strom automatisch ein- und ausschalten, per Zeitsteuerung optimiert heizen oder kühlen, drinnen sehen, wer draußen
steht, gut unterhalten und informiert werden, Hilfe rufen, wenn man Hilfe benötigt: Gebäudetechnik von Gira bietet Lösungen,
die Sicherheit und Komfort mit Wirtschaftlichkeit verbinden. Ob einzelne Produkte für Strom, Licht, Heizung oder Türkommunikation, Steuerung per Funk oder die Automatisierung mit der gesamten Intelligenz eines zentral gesteuerten KNX / EIB Systems:
Die Möglichkeiten moderner Gebäudetechnik sind heute fast unbegrenzt. Weitere Informationen und Broschüren-Bestellung
unter www.gira.de/assistance
Abbildungen: Schalterprogramm Gira E2, Reinweiß glänzend
EDITORIAL
Angehörige: Rückgrat der Pflege
Aktuelle Pflegestatistik
D
ie im März dieses Jahres veröffentlichte aktuelle
Pflegestatistik 2013 des Statistischen Bundesamtes
weist für Deutschland mehr als 2,6 Mio. Pflegebedürftige
aus. Davon werden mehr als zwei Drittel in den eigenen
vier Wänden versorgt. Um die Pflege kümmern sich in
fast 50 Prozent aller Fälle ausschließlich Angehörige.
Weitere 23,5 Prozent werden ebenfalls zu Hause versorgt.
Sie werden gemeinsam von Angehörigen und ambulanten
Pflegediensten oder alleine durch amulante Pflegedienste
betreut. Lediglich knapp 30 Prozent der pflegebedürftigen
Deutschen werden vollstationär in einem Heim betreut.
Seit dem Jahrtausendwechsel ist damit die Anzahl der
Pflegebedürftigen in Deutschland um 610.000 Menschen
angestiegen. Gleichzeitig stieg die Anzahl der zu Hause
Versorgten um 410.000 Personen.
Diese beeindruckenden Zahlen machen unmißverständlich
deutlich, welchen wichtigen Stellenwert der familiäre
Zusammenhalt in unserer Gesellschaft hat.
durchschnittlichen monatlichen Heimkosten können sich
im Ernstfall auf 3.000 − 4.000 EURO summieren. Im Ländervergleich gibt es allerdings deutliche Unterschiede. So
ist für die vollstationäre Pflegeversorgung in NRW deutlich
mehr aufzubringen als beispielsweise in Sachsen-Anhalt.
Besonders hart trifft es Frauen. Denn deren durchschnittliche monatliche Rente schwankt (je nach Bundesland)
zwischen 427 EURO (Saarland) und 827 EURO (Berlin Ost).
Bei Männern sieht es zwar etwas besser aus (zwischen
durchschnittlich monatlich 1033 EURO in Bayern
und 1158 EURO im Saarland), doch ohne weitere
„Finanzspritzen” lässt sich
damit die Vollzeitpflege weder durch Pflegedienste zu
Hause noch im Pflegeheim
finanzieren.
Das gilt umso mehr, als auch die Bevölkerungsprognosen
bis 2060 nichts Gutes vorhersagen. Die Ende April 2015
veröffentlichte 13. koordinierte Bevölkerungsprognose
des Statistischen Bundesamtes weist selbst bei stärkerer
Zuwanderung keine günstigen Erwartungen aus. So werden
dann insgesamt nicht mehr 80.8 Mio. Deutsche (2013) in
Deutschland leben, sondern lediglich noch 73,1 Mio. Ist
die Zuwanderung schwächer, so werden es nur noch 67,6
Mio. sein. Bleiben wir bei der „günstigeren” Prognose unter
Berücksichtigung der stärkeren Zuwanderung, so werden
die über 65-Jährigen bis 2060 von 16,5 Mio. (2013) auf
mehr als 23 Mio. Menschen anwachsen. Da bei dieser
Betrachtungsweise die Bevölkerung im Erwerbsalter gleichzeitig um 23 Prozent (ca. 11 Mio.) zurückgehen wird,
sind die Aussichten kaum als rosig zu bezeichnen. Weder für
den Arbeitsmarkt, noch für die zu erwartenden Rentenleistungen und erst recht nicht für die Rahmenbedingungen
in der Pflege. Wohlgemerkt: dies ist die Betrachtung unter
den günstigeren Bedingungen.
Wirft man in diesem Zusammenhang einen Blick auf die
Pflegekosten, so wird schnell deutlich, dass zukünftig
immer mehr Pflegebedürftige auf die Pflegebetreuung
durch Angehörige angewiesen sein werden. Denn die
DAS
Fazit: entweder die Politik
findet endlich einen fairen
Weg alle Erwerbstätigen an
den Kosten des Sozialversicherungswesens zu beteiligen, oder in absehbarer Zeit
wird wohl kaum mehr ein deutscher Rentner oder eine
deutsche Rentnerin die im Fall der Fälle aufzubringenden
Pflegekosten leisten. Was dann noch bleibt lesen Sie in
der Überschrift. Nur, wer 90 Jahre alt ist, hat vermutlich
60 bis 70-Jährige Kinder. Wenn es dumm läuft, müssen die
dann selber schon Pflege in Anspruch nehmen.
Vor diesen Hintergründen ist es für die Zukunft um so
wichtiger für jeden Einzelnen, entsprechende Maßnahmen
zu treffen. Eine Pflegezusatzversicherung ist dabei eine
Sache − die Gestaltung des eigenen Wohnumfeldes eine
andere (siehe Seiten 10 − 33).
□
Günther Klauke
Geschäftsführer
Verlag 1.01
OPTIMUM
3
Inhalt 1/2015
ED I T OR I AL
Angehörige: Rückgrat der Pflege Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes lassen aufhorchen. Die
aktuellen Statistiken zur Pflege und Bevölkerungsprognose sprechen eine deutliche Sprache.
3
Günther Klauke, Geschäftsführer Verlag 1.01
A K T U ELL
Assistenzsysteme zur Verbesserung der medizinischen
und pflegerischen Versorgung Technische Unterstützung kann dafür sorgen, länger im gewohnten Lebensumfeld
verbleiben zu können. Derartige Systeme werden gerne unter dem Begriff „AAL
Ambient Assisted Living“ zusammengefasst.
6
Dipl.-Kfm. Marcus Sauer, GGT, Leiter Schulung und Consulting
B AU EN
Bauliche Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung Der Beitrag zeigt geeignete bauliche Maßnahmen auf, die als Leistungen im Rahmen
der gesetzlichen Pflegeversicherung beantragt werden können.
10
Manfred Häpp, Concepts for Communication, Düren
W OH NEN
GGT
Moderne Gebäudetechnik für das Wohnen im Alter Ein Pflegefall innerhalb der Familie gab für das Ehepaar aus dem Schwarzwald
den entscheidenden Anstoß, ein Haus zu bauen, in dem es sich auch bis ins hohe
Alter komfortabel und sicher leben lässt.
18
In eigener Sache Informationen der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®
„Barrierefreie“ Elektrotechnik − der Zukunftsmarkt!
Rückblick BAU 2015
24
I N H A LT
4
LICHT
P R OD U K T E
S ER V I C E
Gutes Licht für Garage und Carport Eine optimale Außen- und Innenbeleuchtung sorgt für Sicherheit
34
Praktisches für Haus und Wohnung 36
Inhalt Impressum
Personenaufzüge
für
Privathäuser
4
43
Rollstuhlaufzüge & Seniorenlifte
für
alle Einsatzzwecke
www.hiro.de
Ihr Partner für barrierefreies Wohnen
Über 110 Jahre Erfahrung im Aufzugsbau
Meller Straße 6
33613 Bielefeld
Tel. : 0521 - 96 55 216
Fax: 0521 - 96 55 240
Assistenzsysteme
zur Verbesserung
der medizinischen und
pflegerischen Versorgung
Dipl.-Kfm. Marcus Sauer,
GGT, Leiter Schulung
und Consulting
Ausgangslage
Technische Unterstützung kann dafür
sorgen, länger im gewohnten Lebensumfeld verbleiben zu können. Dabei
übernehmen technische Systeme
in den eigenen vier Wänden meist
wichtige Steuerungs- und Überwachungsfunktionen.
Derartige Systeme werden gerne unter
dem Begriff „AAL Ambient Assisted
Living“ zusammengefasst. Allerdings
existiert derzeit keine einheitliche
Definition, so dass „AAL“ unterschiedliche Bedeutungsebenen aufweisen
kann.
Eine sehr umfassende Definition enthält die Begriffserklärung von VDI/
VDE-IT:
„AAL sind Konzepte, Produkte und
Dienstleistungen, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden und verbessern
mit dem Ziel, die Lebensqualität für
Menschen in allen Lebensabschnitten
zu erhöhen.“
Damit wird AAL als hybrides Produkt
definiert, das sowohl eine technische
Dimension aufweist, wie auch vermittelnde Dienstleistungen durch Dritte.
Die technische Dimension bezieht sich
auf die Basisinfrastruktur im häuslichen Bereich. Hier muss durch intelligente Gebäude- und Elektrotechnik
die Voraussetzung dafür geschaffen
werden, AAL-Systeme einsetzen zu
können.
A K T U E L L
6
Als problematisch stellt sich derzeit
die zweite Dimension dar, nämlich
die Dienstleistung durch Dritte, die
durch das AAL-System im häuslichen
Umfeld initiiert werden muss: diese scheitert derzeit meist noch an
tragfähigen Geschäftsmodellen. Die
einzige Ausnahme stellt das am Markt
bewährte System des klassischen
Hausnotrufs dar.
Akteure aus den Bereichen Pflege
und Versorgung sind sich weitgehend
darin einig, dass es ohne technische
Hilfsmittel wie Notrufanlagen nicht
möglich ist, mit zunehmendem Alter
und fortschreitenden gesundheitlichen
Einschränkungen sicher alleine in der
häuslichen Umgebung zu verbleiben.
Es herrscht ein breiter Konsens, dass
jede Technik, die eine höhere Lebensqualität für das Alter oder besondere
Lebenslagen ermöglicht bzw. erleichtert (hier: AAL-Systeme) grundsätzlich
zu begrüßen ist.
Kritiker äußern allerdings auch die
Sorge, dass AAL-Systeme eine „Vorstufe“ zu einer völligen Überwachung
und Fremdbestimmung sein könnten.
Hier spielt auch die Singularisierung
und Isolation im Alter eine entscheidende Rolle: Ältere Menschen
leben zunehmend alleine, ohne bzw.
mit wenig sozialen Kontakten. Meist
fehlt zudem aufgrund von räumlicher
Entfernung die Einbindung in die
Familiengemeinschaft der Kinder- und
Enkelkindgeneration.
...DIE ZWEITE GENERATION.
Ergo Grip
Bequemes Armauflegen im Sitzen,
verschiedene Greifmöglichkeiten.
Eine echte Unterstützung beim
Aufstehen!
LED Alarm
Leuchtet automatisch in der
Dämmerung und bei einem
Sturz ertönt das Alarmsignal.
TOPRO Quick
Einfacher Radwechsel mit Steckachse. Ideal bereift auf Kopfstein­
pflaster oder glatten Böden.
Damit verlieren viele ältere Menschen
die Schlüsselpersonen in ihrer Nähe,
die im Notfall für sie agieren können.
Hier gewinnen Pflegedienste oder andere Stellen an Bedeutung, die über
ein Notrufsystem informiert werden
können. Solche Systeme werden zudem
häufig von Angehörigen aus Eigeninteresse eingesetzt, um für sich selbst
ein Gefühl der Sicherheit und Entlastung zu erhalten. Leider fehlen bisher
Langzeitstudien oder Erhebungen, die
den nachhaltigen Nutzen belegen. Es
liegen insbesondere keine Daten vor,
die ein Einsparpotenzial aufzeigen,
welches durch die Möglichkeit, länger
zuhause wohnen zu können, erreicht
wird.
Derartige unabhängige Studien gibt es
derzeit weder auf Basis quantitativer
Erhebungen noch auf qualitativer Basis. Unabhängige Studien könnten die
Grundlage sein, zukünftig keine Einzelfallprüfungen mehr zu benötigen.
Handlungsempfehlungen
• Einleitung
o In der Regel sind es nicht die Betroffenen selbst, die sich für technische Assistenzsysteme interessieren und
deren Einsatz wünschen. Vielmehr sind es Familienmitglieder von älteren und / oder gehandicapten Menschen, die deutlich früher bereit sind, über den Einsatz von Notrufsystemen und ergänzenden technischen
Lösungen im Haushalt ihrer Angehörigen nachzudenken oder darüber ins Gespräch zu kommen. So zeigt die
Erfahrung von Pflegekräften, dass Notrufsysteme erst dann für ältere und / oder gehandicapte Menschen
von Interesse sind, wenn bei ihnen bereits ein kritisches Lebensereignis eingetroffen ist.
o Um möglichst frühzeitig eine Akzeptanz für technische Lösungen zu erhalten, sollte zunächst eine Ver-
mittlung über Komfort-Funktionen erfolgen. So kann der Umgang mit der Technik bereits erlernt werden,
solange der Nutzer noch „fit“ ist. Bei Bedarf können dann Hilfs- und Notfall-Funktionen ergänzt werden,
deren Bedienbarkeit bereits bekannt und akzeptiert ist.
o Werden technische Lösungen über ein Defizit-Modell kommuniziert, führt dies meist zu einer Ablehnung
durch die Betroffenen selbst („So alt / krank / eingeschränkt bin ich doch noch nicht.“).
• Datenschutz / Datensicherheit
o Belange von Datenschutz und Datensicherheit müssen in jedem Fall berücksichtigt werden. Sensible personenbezogene Daten müssen vor dem Zugriff durch Dritte geschützt sein.
Wichtig ist auch die Sicherheit des Systems, mit dem jederzeit Notrufe oder sonstige sicherheitsrelevante
Meldungen abgesetzt werden können. Hier sind beispielsweise Aspekte wie Stromausfall oder mangelnde
Netzabdeckung (auf Mobilfunk basierende Lösungen) zu berücksichtigen. Es muss in jedem Fall eine Abschätzung des durch potenzielle Systemfehler erzeugten Gefahrenpotenzials erfolgen.
o Komplexe technische Systeme können eine nicht zu unterschätzende Störanfälligkeit aufweisen. Selbst bei
klassischen Lösungen wie dem Hausnotruf in Verbindung mit Sturzsensoren gibt es immer noch eine hohe
Fehlerrate.
o Schulungen und Beratungen im Umgang mit dem Problem der Störanfälligkeit sind wünschenswert, werden
bislang jedoch noch nicht bzw. viel zu selten angeboten.
o Bei spezifischen Krankheitsbildern oder Einschränkungsgraden ist ein Kompromiss zwischen Datenschutzbe-
langen und persönlicher Sicherheit zu treffen.
A K T U E L L
8
□
• Finanzierung
o Hilfsmittelversorgung durch die gesetzliche Krankenversicherung:
Da im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung derzeit grundsätzlich keine Präventivleistungen vorgesehen sind, gestaltet sich die Versorgung von AAL-Systemen in Zusammenwirken mit den Kostenträgern
als schwierig bzw. nahezu unmöglich. Für eine Aufnahme von Produkten aus dem AAL-Umfeld in das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung müssten neue Produktgruppen im Rahmen der
Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses entwickelt werden.
o Versorgung durch die gesetzliche Pflegeversicherung:
Grundvoraussetzung ist die Einstufung des Betroffenen in eine Pflegestufe.
Im Zuge der Gewährung von Zuschüssen für Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen können auch elektrotechnische Systeme realisiert werden, solange sie nachweislich die selbstständige Lebensführung des Betroffenen
erhöhen oder seine Pflege erleichtern. Für entsprechende Maßnahmen stehen seit 1. Januar 2015 pro Versichertem pro Maßnahme maximal 4.000 EUR zur Verfügung. Diese Mittel können bei entsprechendem Bedarf
relativ unkompliziert abgerufen werden.
Hausnotrufsysteme sind ebenfalls im Leistungskatalog der gesetzlichen Pflegekassen aufgeführt. Diese können
bei entsprechender medizinischer Indikation genutzt werden.
• Kauf von AAL-Systemen
o Es besteht die Möglichkeit über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder über die NRW-Bank Darlehen
für die Anschaffung und Inbetriebnahme von AAL-Systemen zu erhalten. Die KfW-Darlehen werden durch die
Hausbank des Kunden abgewickelt und scheitern daher häufig am Alter des Kreditnehmers. Alternativ dazu gibt
die KfW aus Mitteln des Bundes seit Oktober 2014 einen Zuschuss in Höhe von 8% bzw. 10% der förderfähigen
Investitionskosten, maximal 4.000 EUR bzw. 5.000 EUR. Die Förderquote ist abhängig vom Umfang der Maßnahme. Der höhere Satz wird nur bei Umsetzung des KfW-Standards „Altersgerechte Wohnung/Altersgerechtes
Haus“ berücksichtigt. Beide Varianten, sowohl das Darlehen als auch der Zuschuss, sind an sehr konkrete
Förderbedingungen („Förderbausteine“) der KfW gebunden.
o Das Programm „RLBestandsInvest“ der NRW-Bank wird über die Kreisverwaltungen abgewickelt, scheitert aber
meist an hohen bürokratischen Barrieren im Rahmen der Antragstellung.
o Grundsätzlich möchten viele ältere Menschen in der heutigen Zeit ein Darlehen nur sehr ungern bis gar nicht in
Anspruch nehmen. Es sind in der Regel die Angehörigen, die über Eigenkapital oder über die Inanspruchnahme
eines Darlehens den Einsatz von AAL- Systemen ermöglichen.
o Miete von AAL-Systemen
Grundsätzlich ist ein Mietmodell anzustreben, nach dem AAL-Systeme „leihweise“ vergeben werden und bei
nicht mehr vorhandenem Bedarf zurückgegeben werden können. Dieses Modell wird von den HausnotrufAnbietern bereits bundesweit erfolgreich praktiziert.
Ein solches Modell stellt allerdings hohe Anforderungen an den Montageaufwand und die Wiederverwertungsmöglichkeit eines Systems.
DAS
OPTIMUM
9
Bauliche Maßnahmen
zur Wohnumfeldverbesserung
Leistungen
der gesetzlichen Pflegeversicherung
Aufgrund des demografischen
Wandels werden viele Menschen
länger mobil bleiben. Viele ältere
Menschen möchten in ihrem vertrauten Wohnquartier alt werden.
Auch Bindungen zu Verwandten,
Freunden und Bekannten festigen
die Zugehörigkeit zum vertrauten
Stadtteil.
Manfred Häpp, Concepts for Communication, Düren
D
as Leben in der gemieteten Wohnung soll erleichtert werden,
wenn Familien mit einem behinderten
Angehörigen zusammen wohnen oder
plötzlich Pflegebedürftigkeit vorliegt.
Nicht immer ist ein kompletter Umbau
erforderlich, oft helfen schon kleinere
bauliche Veränderungen, das Leben mit
einer Pflegestufe zu ermöglichen. Für
gesetzlich und privat Pflegeversicherte
finden die gesetzlichen Bestimmungen
gleichermaßen Anwendung. Der Antragsweg zur Erlangung der Leistungen
kann jedoch abweichen. Der Beitrag
zeigt geeignete bauliche Änderungen
auf, die als Leistungen im Rahmen
der gesetzlichen Pflegeversicherung
beantragt werden können.
B A U E N
10
Vor jeder geplanten Maßnahme ist die
Frage der Machbarkeit der Umsetzung
zu prüfen. Alternativ kann der Umzug
in eine andere barrierefreie Wohnung
in Erwägung gezogen werden. Es ist
auch möglich, in die Wohnung eines
Angehörigen zu wechseln.
Die Beratung über eine geplante
bauliche Anpassung als sog. Wohnumfeldmaßnahme kann mit Kosten
verbunden sein. Sie entstehen für eine
Wohnberatung in privater Trägerschaft
oder durch Fachhandwerker. Diese
Kosten können bei Vorliegen einer
Pflegestufe als „vorbereitende Leistung“ für solch ein Vorhaben anteilig
erstattet werden. Obwohl solch eine
Beratung auch durch eine Wohnberatung der Kommune bzw. karitativen
Träger oder durch einen Pflegeberater
der Pflegekasse kostenlos durchge-
www.kaldewei.de
Design unD funktionalität
Xetis aus kaldewei stahl-email 3,5 mm.
Mit der XETIS Systemlösung setzt Kaldewei wieder einmal Maßstäbe
in der modernen Badarchitektur. Die neue emaillierte Duschfläche mit
integriertem Wandablauf verschmilzt nahezu mit dem Badezimmerboden.
Kein Ablauf stört das puristische Design der fugenlosen Duschfläche aus
Kaldewei Stahl-Email 3,5 mm. Durch 13 verschiedene Abmessungen integriert sich die neue XETIS mühelos in jedes Bad und wird mit dem
verdeckten Wandablauf zu einem einzigar tigen Design-Highlight.
Das Zusammenspiel der exzellenten Materialeigenschaften von Kaldewei
Stahl-Email 3,5 mm mit den Systemkomponenten der Installationspakete
macht die neue XETIS zu einer ausgereiften Produktlösung.
führt wird, ist die Anfrage bei einem
qualifiziertem Fachhandwerker für
barrierefreies Bauen zu überdenken.
Diese Handwerker bringen zusätzlich
bauliche Fachkenntnisse und Wissen zu
gesundheitlichen Beeinträchtigungen
in ihre Beratung ein. Umfangreiches
Produktwissen, das im Ausstellungsbereich der GGT Deutsche Gesellschaft
für Gerontotechnik® zusätzlich erworben werden kann, erweitert dieses
Wissensspektrum. Dabei kommt im
Beratungsansatz auch der Komfortaspekt nicht zu kurz.
Wichtig ist, noch nicht mit dem Vorhaben begonnen zu haben und vorab
den Kontakt mit der Pflegekasse
aufzunehmen. Darstellung 1 zeigt
den Ablauf des Antragsverfahrens
bis zum Erhalt des Gutachtens als
Empfehlung auf. Abweichungen im
Antragsweg sind je nach Bundesland
und Krankenkasse möglich.
Einzelheiten mit Praxisbeispielen
sind in einer Ausführungsrichtlinie
geregelt, die der Medizinische Dienst
der Krankenkassen zur Beurteilung
heranzieht.
Betroffen sind geplante Umbauten
und Ergänzungen in der gemieteten,
der selbst genutzten Wohnung oder im
Haushalt, im dem der Pflegebedürftige
aufgenommen werden soll. Es muss
zwingend eine Pflegestufe vorliegen
oder beantragt werden. Die betreffende Person muss zusätzlich von der
Pflege unabhängiger werden bzw. die
Pflegekraft oder die Angehörigen in
den Arbeitsabläufen entlastet werden.
Die Leistungsvoraussetzungen greifen
bereits bei Vorliegen der Pflegestufe
Null, so dass bauliche Maßnahmen
auch für Personen mit festgestellter
Demenz bzw. eingeschränkter Alltagskompetenz vorgenommen werden
können.
Wohnumfeldverbesserung Finanzierung von baulichen Anpassungsmaßnahmen
gem § 40 (4) SGB XI
Antragseingang bei der Pflegekasse
- Beratungspflicht nach § 7 SGB XI
- Alternative: umfangreiche Beratung bei
a) Pflegeberatungsstellen
b) Pflegestützpunkten
c) Trägerübergreifende Servicestellen
Pflegekasse kann medizinischen Dienst
Gutachten mit Empfehlungscharakter
der Krankenkasse mit Prüfung beauftra-
geht an Kunde oder dessen Betreuer
gen
- Kein Rechtsanspruch auf vollumfängliche Bewilligung der baulichen
Maßnahme
Darstellung 1: Ablauf des Antragsverfahrens
Der maximale Zuschuss für Einzelpersonen beträgt je Maßnahme 4.000 Euro.
Ein Eigenanteil ist nicht zu leisten,
es sei denn, der maximale Zuschuss
wird überschritten.
Auch kleine ambulant betreute Wohngruppen können Leistungen beantragen und zusammenlegen (poolen). Bei
mehr als vier Pflegebedürftigen wird
der bewilligte Gesamtbetrag anteilig
auf die Versicherungsträger der Pflegebedürftigen aufgeteilt. Reichen die
bewilligten Zuschüsse nicht aus, so
können die Maßnahmen im Rahmen
der Eingliederungshilfe für Behinderte
nach SGB XII (Sozialhilfe) ergänzt
werden, wobei die gesetzlichen Einkommens- und Vermögensgrenzen
nach diesen Bestimmungen berück-
B A U E N
12
sichtigt werden. Maßgeblich für den
Leistungsgrund sind die §§ 53 ff bzw.
60 ff. SGB XII (Eingliederungshilfe für
Behinderte, Sozialhilfe und Pflege).
Bei der baulichen Maßnahme als Eingliederungshilfe muss eine anerkannte
Schwerbehinderung vorliegen.
Die Wohnumfeldverbesserung wird
den Pflegehilfsmitteln zugeordnet.
Die Pflegekassen prüfen die mindestens zweijährige Vorversicherungszeit und die Pflegebedürftigkeit für
voraussichtlich mindestens sechs
Monate. Arbeitsgrundlage für die
Bemessung der Pflegebedürftigkeit
und Zuordnung zu einer Pflegestufe ist
der sog. Barthel-Index. Das „Ob“ und
die Höhe fallen in das Ermessen der
Pflegekasse. Jede erneute Änderung
der Pflegesituation kann eine erneute
bauliche Änderung rechtfertigen.
Das clevere Konzept zum
Austausch der Badewanne
Vorher
Nachher
Das Kinemagic-Komplettduschsystem
Nur 1 Tag Einbau
Passt in jedes Bad
Vielfältige Modellauswahl
Sicher und bequem
Große Inklusiv-Ausstattung
Zum Komplett-Festpreis inkl. Entsorgung
der alten Badewanne
Weitere Auskünfte durch
SFA Sanilife
Telefon: 06074/309 28-0
www.kinemagic.de
Darstellung 2: Beispiele bauliche Anpassungen nach SGB XI
Nicht finanzierbare Maßnahmen
Bewilligungsfähige Maßnahmen
•
•
•
•
•
•
•
•
Einbau einer bodengleichen Dusche mit rutschhemmendem Belag und Flieseneinbau.
Treppenlifte / Rampen
Installation von Wasseranschlüssen in der Küche, wenn
die Waschmaschine aus Platzgründen aus dem Bad entfernt werden muss.
Ein- und Umbau von Küchenmobiliar z.B. eine unterfahrbare Arbeitsplatte angelehnt an den Bedürfnissen des
Pflegebedürftigen.
Beidseitige Handläufe an Treppen.
Bewegungsmelder / Elektroleitungen am Bett.
Erstmaliger Einbau eines Türspions / Gegensprechanlage
mit Bildkontakt in der Wohnung, wenn diese im Haus
schon vorhanden ist.
Nachgewiesene Fahrtkosten und Verdienstausfall pflegender Angehöriger.
•
•
•
•
•
•
•
Ausbesserungen von Treppenstufen
Wegpflasterung vor dem Hauseingang
Maßnahmen der Einbruchsicherung
Deckenlift
Lichtgestaltung im Außenbereich
Überdachung von Carport
Aufzugsneubau
Wer seine Eigentumswohnung für die
Pflege umbauen will oder die vorgestellten Maßnahmen für sein selbst
genutztes Ein- oder Zweifamilienhaus
umzusetzen beabsichtigt, muss vorab
die Leistungen der Pflegekasse für die
baulichen Anpassungen ausgeschöpft
haben.
Bild 1: Beispiel für eine bewilligungsfähige Maßnahme: Schwellenfreier Durchgang auf Terrasse
und Balkon.(Bild: ALUMAT Frey GmbH)
B A U E N
14
Wohnungseigentümer benötigen zudem häufig die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft − beispielsweise
für das Anbringen von Handläufen.
Es kann für Wohnungseigentümer
sinnvoll sein, kleinere Maßnahmen
wie das Beseitigen von Schwellen,
Anbringen von Haltegriffen im Bad
oder das Nachbessern von Kommunikationseinrichtungen als Wohnumfeldmaßnahmen zu planen und eine
umfangreichere Badmodernisierung
und die Neugestaltung der Zugänge
zum Haus und zur Wohnung ggf. aus
Landesfördermitteln zu prüfen.
Berührend klangvoll
Highlight in Design und Funktion: Das Smart Radio mit Touch-Display im Schalterdesign zum
Wandeinbau. Mit Display in Schwarz oder Weiß inklusive Shortcut-Funktionen für Wecker,
Sleep-Timer und Favoriten. Display- und Tastenhelligkeit einstellbar: Im Nachtmodus komplett
abgedunkelt – ideal für die Installation am Bett. RDS-Betrieb, Nebenstellen- und AUX-Eingang
runden die Features ab.
ALBRECHT JUNG GMBH & CO. KG | Volmestraße 1 | 58579 Schalksmühle | www.jung.de
Landesförderung NRW für den Mietwohnungsneubau mit Gruppenwohnungen
Gefördert wird der Wohnungsneubau
und der Wohnungserwerb nach den
Wohnraumförderbestimmungen WFB
NRW 2015. Diese Ausführungsrichtlinien ändern sich jährlich.
Fördernehmer sind Privatpersonen
oder die Wohnungswirtschaft. Eine
Wohngruppe kann sich auch als eingetragene Genossenschaft gründen und
sich eigenverantwortlich organisieren.
Auch ein eingetragener Verein zur Umsetzung ambulanter Betreuung, kann
eine Wohngruppe in einem bestehenden Mietwohnkonzept einbringen. Es
müssen dann aber zusätzliche Mieter
im Haus leben. Förderinstrument ist
ein Darlehen, über dessen Beantragung
die Stadt- oder Kreisverwaltung und
die NRW Bank beraten und entscheiden. Die Kommune erstellt den Bewilligungsbescheid, die NRW-Bank zahlt
die Mittel aus. In den Mietwohnungen
leben Gruppen von behinderten oder
älteren Menschen sowie Mieter ohne
Beeinträchtigungen zusammen. Die
Gruppe ist auf maximal acht Personen
zuzüglich der übrigen Mieter begrenzt.
Der Pflege- und Betreuungsbedarf
wird von der Gruppe eigenverantwortlich organisiert. Es gibt individuelle
Wohnflächen mit Wohnbereich, Bad
/ WC und Küchenbereich sowie eine
gemeinsam genutzte Fläche für alle
Bewohner, die aber der Wohnfläche
zugerechnet wird.
Die Förderhöhe hängt von der Wohnungsgröße (max. 50 Quadratmeter),
dem Mietniveau der Gemeinde und
dem Einkommen der Mieterhaushalte
ab. Es kann ein Zusatzdarlehen für
den Einbau von Aufzügen, für ein
zusätzliches Pflegebad oder für die
Gestaltung des Außenbereiches für
demenziell Erkrankte oder behinderte
Menschen beantragt werden.
Ebenso werden die Schaffung von
Appartments im Haus und die Realisierung des Passivhausstandards
gefördert.
Förderungen für Eigentümer von
Eigenheimen, Eigentums- und Mietwohnungen
Es ist ratsam, vor der Mittelbeantragung abzuklären, ob die Kommune noch über abrufbare Geldmittel
verfügt. Neben den Landesdarlehen
für den barrierereduzierten Wohnungsbestand können ergänzende
Zuschüsse für die vorab beschriebenen Maßnahmen durch die Kommune
gezahlt werden. Zusätzlich können
aus Landesmitteln gefördert werden:
-
Barrierefreie Gestaltung von Wegen und Freiflächen
-
Badumbau
-
Grundrissänderungen zur Schaffung von mehr Bewegungsflächen
-
Im Innenbereich müssen mindestens ein Wohn- oder Schlafraum,
Küche und Bad schwellenfrei
erreichbar sein.
Es bestehen keine Belegungs- oder
Mietpreisbindung oder Einkommensund Wohnflächenobergrenzen. Die
Wohnung muss aber größer als 34
Quadratmeter sein.
Das Grunddarlehen beträgt je Wohnung 15.000 Euro, ist aber auf max.
50% der förderfähigen Bau- und
Baunebenkosten begrenzt. Mithilfe eines Zusatzdarlehens kann der
erstmalige Aufzugseinbau in Höhe
von 2.100 Euro je Wohnung oder ein
barrierefreies Erschließungssystem in
Höhe von 3.000 Euro je erschlossener
Wohnung gefördert werden, wobei
die max. Förderobergrenze wie beim
Grunddarlehen besteht.
Je nach Kommune kann ein Zuschuss
für Wohngruppen mit besonderem
Betreuungsbedarf und für die Er-
G G T
16
schließung sowie für den erstmaligen Aufzugseinbau gewährt werden.
Der städtische Zuschuss wird nach
Fertigstellung durch die Ämter für
Wohnraumförderung gezahlt. Die
Gesamtfinanzierung der Maßnahme
muss gesichert sein. Die gezahlten
Zuschüsse dürfen nicht mietwirksam
□
umgerechnet werden. Quelle: concepts for communication
Manfred Häpp, [email protected]
ALLES BESTENS
IM GRIFF.
HANSAMEDIJET FLEX wurde für den CARE-Bereich
entwickelt und erfüllt besondere funktionale Anforderungen, z.B. mit dem um 360° drehbaren Griff und dem
zur einfachen Reinigung abnehmbaren Brauseboden.
Das HANSAPROTEC-System gewährleistet maximale
Sicherheit, höchsten Komfort – und gleichzeitig
unbeschwertes Duschvergnügen. Für ihre spezielle
Konzeption erhielt HANSAMEDIJET FLEX 2013
das „RAL-Gütezeichen barrierefrei“, für ihr „Design
mit Mehrwert“ den „iF product design award 2014“.
www.hansa.com
HANSAMEDIJET FLEX
Zukunftsweisend
Moderne Gebäudetechnik
für das Wohnen im Alter
Ein Haus zum Wohlfühlen und alt werden mit großem
Wintergarten war der Wunsch der Bauherren. Markant
ist der riesige Wintergarten, der an der Südseite
über zwei Geschosse an das Gebäude anschließt.
Ein Haus, in dem man sich wohlfühlen und alt werden kann – das
schwebte den Bauherren aus Süddeutschland vor. Am Rande des
Schwarzwaldes fand das Ehepaar
ein passendes Grundstück. Erste
Bleistiftskizzen waren schnell
aufs Papier gebracht – fest stand:
Altersgerecht sollte das neue
Heim sein, dazu energetisch
zukunftsfähig sowie naturverbunden und umweltfreundlich.
Entstanden ist ein gemütliches
Domizil im Grünen – ausgestattet
mit modernster Gebäudetechnik.
E
in Pflegefall innerhalb der Familie gab für das Ehepaar aus dem
Schwarzwald den entscheidenden
Anstoß, ein Haus zu bauen, in dem
es sich auch bis ins hohe Alter komfortabel und sicher leben lässt. Ein
weitläufiger Garten war den Bauherren
ebenfalls wichtig, sodass die Wahl auf
ein knapp 2.900 m² großes Grundstück
fiel. Ein dreiviertel Jahr nach Abriss
des Altbaubestands führten sie das
erste Gespräch mit Architekt Michael
Rebholz. Bis dahin hatten die Bauherren bereits genaue Vorstellungen
vom neuen zu Hause entwickelt und in
Bleistiftskizzen aufs Papier gebracht.
Elf Monate später folgte der erste
Spatenstich – ein Jahr darauf konnten
die Bauherren einziehen.
„Wir wollten zwar altersgerecht, aber
trotzdem mehrgeschossig bauen“, erklärt der Bauherr. „Somit war auf jeden
Fall ein Aufzug nötig, um sich im Alter
keine Gedanken ums Treppensteigen
W O H N E N
18
machen zu müssen.“ Der Wunsch nach
einem großen Wintergarten führte
das Ehepaar schließlich zur heutigen
Gebäudeform: Aus einem querverlaufenden und ca. 600 m² umfassenden
Grundkörper schiebt sich gen Süden
ein turmähnlicher und beide Geschosse
umschließender Wintergarten, der zum
zentralen gestalterischen Element des
Hauses wird. An einer Gebäudeseite
schließt auf ca. 120 m² eine separate
Nebenwohnung an, die bei Bedarf von
Haushalts- oder Pflegekräften bewohnt
werden könnte.
Umschmeichelt wird der imposante
Wintergarten von einem Koi- und
Pflanzenteich – über eine steinerne
Brücke gelangt man in die weitläufige
Gartenlandschaft: Die meisten Pflanzen und Steine des parkähnlichen Ensembles hat das Ehepaar auf gemeinsamen Reisen selbst ausgesucht. Drinnen
setzt sich ihre Liebe für Natursteine
fort – insgesamt wurden rund 120
Tonnen verbaut. So ziehen sich Granitfliesen in unterschiedlichen Farbnuancen und Musterungen durch das
gesamte Gebäude. Im offen gehaltenen
Erdgeschoss markieren sie zusammen
mit vereinzelten Wandmodulen die
verschiedenen Wohnbereiche.
Schon beim Eintreten fällt der Blick
direkt in den von massiven Sandsteinsäulen gerahmten und mediterran
gestalteten Wintergarten. Zur Linken
befindet sich ein Arbeitszimmer,
rechterhand gelangt man über den
Wohnbereich in die geräumige Küche.
Ein gemütlicher Essplatz wurde vor den
großflächigen Fensterfronten samt
grüner Kulisse platziert. Um sich auch
im Alter möglichst uneingeschränkt
im Haus bewegen zu können, wurden
alle Wege und Türen mit mindestens
einem Meter Breite ausgeführt. Die
Eingangs- und Zwischentüren sind
überdies zweiflüglig angelegt, so dass
auch Krankenbetten mühelos rangiert
werden könnten. Mit dem Fahrstuhl
gelangt man im Falle eingeschränkter
Mobilität mühelos ins Unter- und
Obergeschoss – obendrein nimmt er
den Bauherren schon heute schweres
Gepäck ab.
Marmorfliesen in unterschiedlichsten Farbnuancen und Musterungen ziehen sich durch das gesamte
Gebäude und markieren die einzelnen Wohnbereiche.
Mit großen Fensterfronten setzt sich das Wohnen von drinnen nach draußen offen fort.
Im Obergeschoss befinden sich die
privaten Räumlichkeiten sowie ein
Wellness-Bad mit einer ebenerdigen
Duschlandschaft, Whirlpool, Dampfbad
sowie einer Sauna mit Sternenhimmel.
Der besondere Clou: Ein innenliegender
Balkon ragt in den Wintergarten hinein
und bietet einen faszinierenden Ausblick. Im Untergeschoss ist neben den
Kellerräumen auch eine zusätzliche
Küche samt Weinkeller zum gemütlichen Beisammensein untergebracht.
Dabei schaut man durch eine große
Glastrennwand direkt in den Koi-Teich.
Der großzügige Wintergarten erweckt den Eindruck im Freien zu sitzen. Ein innenliegender Balkon
ragt in den Wintergarten und bietet einen faszinierenden Ausblick.
DAS
OPTIMUM
19
Definierte Beleuchtungsszenen lassen sich auf
den Tastsensoren im Schalterdesign „E22“
abrufen im Haus und auch im Wintergarten.
Der Wintergarten lässt sich thermisch mit zwei 4,5 cm dicken Glasscheiben vom Haus trennen. Mit
einem Tastendruck versinken sie im Boden.
schalten, das Terrassendach ausfahren
oder die via Wärmepumpe gespeisten
Heizkörper regeln bei geöffnetem
Fenster nach einer definierten Zeit
automatisch runter. Damit die Fensterflächen im Wintergarten nicht
beschlagen, werden sie automatisch
belüftet. Zwei jeweils 360 kg schwere
und 4,5 cm dicke Glasscheiben riegeln
ihn obendrein thermisch vom übrigen
Haus ab. Mit einem Tastendruck lassen
sie sich schnell im Boden versenken.
Moderne Gebäudetechnik sorgt u.a. für Sicherheit und Komfort. Einfach und intuitiv bedienen lässt
sich das intelligente Haus beispielsweise am großen „Control 19 Client...
Doch nicht nur bei der Architektur des
Hauses haben die Bauherren voraus
gedacht – großen Wert legen sie auch
auf eine moderne und zukunftssichere
Energie- und Gebäudetechnik. „Wir
wollten nicht nur altersgerecht bauen, sondern ein Haus errichten, das
ohne fossile Brennstoffe auskommt,
die Umwelt schont und dabei mit
zukunftweisender Technik arbeitet“,
erklärt der Bauherr.
Sämtliche Komponenten wie Heizung,
Lüftung, Jalousien, Licht oder die
Alarmanlage sind via KNX System
verbunden. Über den „FacilityServer“
kommunizieren sie miteinander: Hier
laufen alle Informationen zusammen und definierte Befehle werden
automatisch und in Abhängigkeit
zueinander an die einzelnen Komponenten übermittelt, für mehr Komfort,
Energieeffizienz und Sicherheit.
So lassen sich zum Beispiel auf einen
Knopfdruck alle Lichter im Haus aus-
W O H N E N
20
...oder dem kleineren „Control 9 Client“.
Hier erscheint unter anderem auch das
Bild der Türkommunikation, wenn gerade
jemand klingelt.
<
Barrierefreies Bauen
Beuth Kommentar in 2 Bänden
Praktiker wissen:
„Barrierefreies Bauen“ ist nicht einfach nur ein Trend, sondern angesichts der demographischen Entwicklung absolute Notwendigkeit.
Praktiker informieren sich:
Am besten mit dem neuen, als Grundlagenwerk konzipierten
Beuth Kommentar „Barrierefreies Bauen“.
Praktiker erhalten:
// die Kommentierungen der DIN 18040 -1 sowie der DIN 18040-2
für Planungssicherheit und Qualitätssicherung sowie
// die Originaltexte der Normen für bestmögliche Orientierung.
Beuth Kommentar
Barrierefreies Bauen
Band 1: Kommentar zu DIN 18040-1
von Gerhard Loeschcke, Lothar Marx, Daniela Pourat
1. Auflage 2011. 308 S. 24 x 17 cm. Gebunden.
98,00 EUR | ISBN 978-3-410-20544-9
Beuth Kommentar
Barrierefreies Bauen
Band 2: Kommentar zu DIN 18040-2
von Gerhard Loeschcke, Lothar Marx, Daniela Pourat
1. Auflage 2012. ca. 200 S. 24 x 17 cm. Gebunden.
98,00 EUR | ISBN 978-3-410-20652-1
Bestellen Sie unter:
Telefon +49 30 2601-2260
Telefax +49 30 2601-1260
[email protected]
www.beuth.de
Auch als E-Books unter
www.beuth.de/sc/barrierefreies-bauen
≤≥
des „ FacilityServers“ – so lassen sich
nicht nur die Verbrauchswerte der
Haustechnik, sondern auch Störmeldungen beispielsweise von Heizung,
Photovoltaikanlage oder Teichpumpe
per SMS ans Mobiltelefon schicken.
„Mit dem KNX System ist unser Haus
heute schon bestens auf das Wohnen
im Alter vorbereitet“, freuen sich die
Bauherren. „Es lässt sich jederzeit an
geänderte Wünsche und Bedürfnisse
anpassen, einfach durch die Programmierung zusätzlicher Funktionen und
gegebenenfalls durch die Einbindung
□
neuer Geräte.“
Auch bei eingeschränkter Mobilität gelangt man ins Ober- und ins Untergeschoss – über den
Fotos: Ulrich Beuttenmüller für Gira
integrierten Fahrstuhl.
Quelle: GIRA Giersiepen GmbH & Co. KG
Das Wellness-Bad mit Whirlpool und Blick in den Himmel.
Bedienen lässt sich das intelligente
Gebäude unkompliziert über zwei
große Touchpanels in der Küche
und im Eingangsbereich sowie über
den Computer oder Tastsensoren im
Schalterdesign „Gira E22“. Hier sind
beispielsweise definierte Lichtszenen
gespeichert, die sich auf Wunsch auch
mit Musik oder den Rollläden koppeln
lassen. In den Fluren sorgen Bewegungsmelder für eine bedarfsgerechte
Lichtsteuerung – wie im restlichen
Gebäude ist die Beleuchtung beinahe
komplett mit LED-Downlights gelöst.
Dank einer speziellen „ FacilityServer“
App kann die gesamte Elektroinstallation auch von unterwegs übers
Smartphone oder Tablet überwacht
und gesteuert werden. Für optimale
Sicherheit hat der Integrator Mundinger im gesamten Haus Rauchwarnmelder Dual/VdS verbaut, die Alarm
schlagen, bevor es gefährlich wird.
Zudem ist eine Türkommunikation
mit Videofunktion integriert, so lässt
sich vor dem Öffnen der Haustür sehen, wer geklingelt hat. Ebenfalls für
Sicherheit sorgt die Kontrollfunktion
W O H N E N
22
In eigener Sache
Informationen der
GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®
50 plus
„Barrierefreie“ Elektrotechnik –
der Zukunftsmarkt!
D
er demografische Wandel hat Deutschland seit einigen Jahren fest im Griff:
auf der einen Seite der Bevölkerungspyramide gibt es immer weniger Nachwuchs,
auf der anderen Seite werden immer mehr
Menschen in unserem Land immer älter.
Und kaum einer davon möchte seinen
Lebensabend im Senioren- oder Pflegeheim
verbringen.
Dies liegt auch daran, dass sich mehr als
2/3 der über 65-jährigen durchaus fit und
vital fühlen. Deren Ziel ist es, möglichst
lange in der vertrauten Umgebung wohnen
zu können. Ein Wunsch, der gleichermaßen
für Eigentümer wie Mieter gilt.
Moderne Elektrotechnik kann hier einen
wichtigen Beitrag leisten: gut geplant,
generationenübergreifend und ohne
Barrieren realisiert kann sie dafür sorgen,
dass dieses Ziel erreicht wird. Die GGT
Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®
berät unter diesem Aspekt seit mehr als
20 Jahren Fachleute wie Endkunden –
G G T
24
unter anderem auch in Kooperation mit
dem ZVEH.
Dabei geht es nicht zwangsläufig um den
Einsatz hochkomplexer technischer Systeme. Das Spektrum möglicher Lösungen
kann vom einfachen Orientierungslicht
mit LED und Bewegungsmelder über
automatisierte Fenster und Türen bis hin
zu aufwändigen BUS-Systemen reichen.
Wichtig ist, dass der Nutzer im Mittelpunkt
steht mit seinen Ansprüchen an Komfort,
Nutzerfreundlichkeit, Sicherheit, Funktionalität, Ästhetik und Design.
Bei aufwändigeren und umfassenderen
Lösungen gewinnt die Vernetzung von
Komponenten immer mehr an Bedeutung,
was allerdings häufig eine große Barriere
für Bauherren, Investoren oder Vermieter
darstellt: da barrierefreies Bauen überwiegend ein Thema im Bestand ist, findet
man nur selten die Bereitschaft, Wände
„aufzuhacken“, um dort neue Leitungen
zu verlegen. Aus diesem Grund stellt
die drahtlose Vernetzung von Systemen
aktuell einen wichtigen Trend bei der
barrierefreien Sanierung im Bestand dar.
Der qualifizierte Fachbetrieb des Elektrohandwerks sollte sich hier als kompetenter Ansprechpartner positionieren.
Letztendlich hat nur er einen Überblick
über die gesamte Haustechnik und über
mögliche Lösungen, die im Rahmen der
bestehenden Installation denkbar sind.
Bei Anfragen von Endkunden stellen die
Berater der GGT allerdings immer häufiger
fest, dass sich der Markt teilweise bereits
in eine andere Richtung verlagert hat. So
bietet der Elektronik-Versandhandel zahlreiche Funksysteme zur Heimvernetzung
an, gleiches gilt für Energieversorger oder
Mobilfunkanbieter. Neu sind in diesem
Feld die Hersteller von Smartphones, die
in ihren Betriebssystemen Bausteine für
die Heimautomation integriert haben.
Auch hier positioniert die GGT immer
wieder den Fachhandwerker, denn was bei
DAS
OPTIMUM
25
vielen dieser Lösungen gerne übersehen
wird: es sind häufig nur Insellösungen,
die in sich geschlossen sind. Sobald
Erweiterungen erfolgen sollen, die über
den Standard hinausgehen oder neue
Anforderungen der Nutzer hinzu kommen,
beispielsweise auch durch altersbedingte
Veränderungen oder gar Pflegebedarf,
stoßen diese Lösungen schnell an ihre
Grenzen. Hier kann nur der Fachbetrieb
des Elektrohandwerks frühzeitig auf offene
Systeme und Kompatibilität der Produkte
hinweisen und damit den Aspekt der vorausschauenden Planung berücksichtigen.
Dies ist auch einer der Gründe, warum die
KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) in
ihren aktuellen Förderprogrammen zum
altersgerechten Umbau im Bestand bei
Elektrotechnik und Assistenzsystemen
ausdrücklich offene und untereinander
kompatible Systeme fordert. Außerdem
wird von der KfW zwingend die Installation
durch Fachhandwerker verlangt.
Einen Einblick in den Markt rund um
die „Generation 50plus“, in normative
Vorgaben, in Möglichkeiten der Finanzierung von altersgerechten Bauprojekten
und in die praktische Umsetzung bietet die Zertifizierung zum „Fachbetrieb
für senioren- und behindertengerechte
Elektrotechnik“. Diese wird vom ZVEH in
Kooperation mit der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® seit einigen
Jahren erfolgreich angeboten.
Praktische Umsetzungsbeispiele bieten
zwei technisch hochwertig ausgestattete
Musterhäuser sowie eine 1.200 m² große
Dauerausstellung der GGT in Iserlohn. □
„Generationengerecht Bauen“
Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, hat
in ihrer 50jährigen Geschichte erstmals die Schallmauer von 250.000
Besuchern durchbrochen. Eines der
Glanzlichter: die GGT-Sonderschau
Demographie goes green by GGT
Bauen – Wohnen – Arbeiten
einfach clever
Generationengerecht Bauen
– „Demografie goes green“
by GGT
G G T
26
D
ie BAU ist unverzichtbar, alle
wollen dabei sein. Diesen Eindruck
gewann jeder, der sich seinen Weg
durch die 17 Messehallen bahnte.
Allgemeiner Tenor der Aussteller: Die
Hallen waren vom ersten Tag an voll.
Die BAU zeigte nachdrücklich, wofür
sie bekannt ist und worauf sich ihr Ruf
gründet: Randvolle Messehallen, spektakuläre Standbauten, professionelle
Gespräche an den Messeständen und
vor allem: Besucher aus der ganzen
Welt.
Zu der schon seit langer Zeit völlig
ausgebuchten Fachmesse kamen an
sechs Messetagen 251.200 Besucher,
das sind über 16.000 mehr als 2013.
Auch aus Deutschland war eine größere Besucheranzahl zu verzeichnen,
der deutliche Zuwachs ist aber den
internationalen Gästen zu verdanken.
Rund 72.000 Besucher kamen aus dem
Ausland, das entspricht einem Plus von
20 Prozent. Auch als „Architektenmesse“ wurde die BAU ihrem Ruf wieder
absolut gerecht. Etwa 65.000 Besucher
aus Architektur- und Planungsbüros
besuchten die Veranstaltung, dass
bedeutet gegenüber 2013 noch einmal
ein Plus.
Barrierefreie Komfortschiene und elektrisch angetrieben: die Hebe-/Schiebetür von GU.
Immer in der Aufmerksamkeit der Besucher während der BAU 2015: LUCTRA® von DURABLE ist das
Das eine große Thema gab es diesmal
auf der BAU nicht. Im Vordergrund
standen Produkt- und Systemlösungen zur Steigerung der Energie- und
Ressourceneffizienz, Umwelt und
Ressourcen schonende Materialien und
Technologien. Abseits technologischfunktionaler Themen ging es vor allem
darum, wie man das Wohnen, Leben
und Arbeiten in der Stadt der Zukunft
gestaltet.
Begleitend zu den Präsentationen der
Aussteller wurden die Leitthemen der
BAU 2015 (Intelligent Urbanization
– Energie- und Ressourceneffizienz
– Mensch und Gebäude) in mehreren Sonderschauen thematisiert und
veranschaulicht - aus verschiedenen
Blickwinkeln und unter unterschied-
erste biologisch wirksame Leuchtensystem für den Arbeitsplatz, das diese Erkenntnisse individuell
nutzbar macht.
Die intelligente Technik von IQfy setzt neue Maßstäbe für Sicherheit und Komfort – und hilft
Energie einzusparen. Mit IQmat beispielsweise lassen sich sämtliche Stromverbraucher über einen
integrierten Drucksensor steuern, ganz egal ob im Bett oder im Schreibtischstuhl installiert.
DAS
OPTIMUM
27
Harmonie pur an den Eingängen zum
Wohn- bzw. Arbeitsbereich: Türkommunikation (Siedle) und intelligente Haustüren (esco, links) und GU
(unten).
lichen Aspekten. Die BAU arbeitete
dabei mit renommierten Partnern
zusammen: Mit der Fraunhofer-Allianz
Bau, der DGNB Deutsche Gesellschaft
für nachhaltiges Bauen, dem ift Rosenheim sowie der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik®.
„Demografie goes green“ by GGT
Wie bereits 2011 und 2013 war auch
diesmal wieder die GGT-Sonderschau
„Generationengerecht Bauen – wirtschaftlich, flexibel, barrierefrei“
eines der Glanzlichter. Dabei griff
die Präsentation den Gedanken einer
sowohl energetisch orientierten als
auch generationenübergreifenden
Nachhaltogkeit in der modernen Gebäudepraxis auf. In eindrucksvoller
Weise verknüpfte die Präsentation
„Demografie goes green“ by GGT damit
erstmalig energetische und barrierefreie Nurtzerwünsche, Anforderungen
und Notwendigkeiten. Gemeinsam
mit zahlreichen Industriepartnern
zeigte die GGT wie komfortables,
generationengerechtes Bauen unter
den verschiedenen Anforderungen von
„Wohnen, Leben und Arbeiten unter
einem Dach“ aussieht und was dabei
zu berücksichtigen ist.
Auf einer Fläche von rund 300 qm
wurden in der Halle A4 bereits in der
dritten Auflage multifunktional nutzbare Räumlichkeiten in bewährter, realistischer Art und Weise erstellt sowie
mit Produkten ausgestattet, die jung
und alt gleichermaßen ansprechen.
Das modulare Gesamtkonzept wurde
auch diesmal von den GGT-Expertenentwickelt und ist u.a. optimal einsetzbar für das Wohnen und Arbeiten
unter einem Dach.
„Als Weltleitmesse in Sachen Bauen
war die BAU 2015 in München nicht
nur für die Industrie unerlässlich,
sondern auch diesmal wieder für die
GGT ein absolutes Muss“, zeigte sich
die GGT-Geschäftsführerin Martina
Koepp augesprochen zufrieden mit
der BAU 2015.
Das Konzept
Neben Anforderungen wie
– multifunktional nutzbar
– nachhaltig
– flexibel
– energieschonend
– kostenbewusst
– generationengerecht
– barrierefrei
G G T
28
stand die Nutzbarkeit als Wohnraum
und Arbeitsstätte im Vordergrund:
„Drei unter einem Dach” macht das
möglich. Bei diesem Entwurf verfügen
zwei der drei Wohnoktogone über
einen eigenen Eingang.
Bei der gezeigten high-end-Variante
mit unsichtbar (im Rahmen) angetriebenen Haustüren (eine von esco, eine
weitere von GU), die in die jeweilige
Hausautomation integriert sind. Alle
Varianten der Zutrittskontrolle (von
der Transpondertechnik bis zu Bluetooth) lassen sich bei diesem Antrieb
verwenden.
Im Innenraumbereich sind überwiegend Schiebetüren (BOS) zum Einsatz
gekommen. Das schafft Bewegungsfreiraum. Auch bei diesen Türen wurden
teilweise unsichtbare Antriebssysteme
eingesetzt. Zudem verfügte eine der
Türanlagen über eine beeindruckende
LED-Beleuchtungstechnik.
Intelligentes Licht gab es auch für
den Arbeitsbereich: LUCTRA® von
DURABLE ist das erste biologisch
wirksame Leuchtensystem für den
Arbeitsplatz, das diese Erkenntnisse
individuell nutzbar macht.
Viele weitere innovative Produkte
und Produktgruppen vervollständigen
die Musterimmobilie in einzigartiger
Weise. So auch der Plattform-Senkrechtaufzug HIRO A4. Er stellt eine
preisgünstige Alternative zu herkömmlichen Aufzugsanlagen dar, da
er sich auch nachträglich einfach in
bestehende Gebäude integrieren lässt.
Alle Highlights hier zu nennen und zu
erläutern ist aus technischen Gründen
leider unmöglich. Die in einer Auflage
von 10.000 Stück gedruckte Gebäudebroschüre war leider bereits während
der BAU 2015 vergriffen.
Die nächste BAU findet vom 16. bis
21. Januar 2017 auf dem Gelände der
□
Messe München statt.
GGT-Akademie 2015
Mit dem aktuellen Schulungsprogramm bietet die GGT-Akademie wieder über 50 Seminare
und Veranstaltungen rund um den Markt der „Generation 50plus“. Darunter sind die
„Klassiker“ für das Sanitär- und Elektrohandwerk, aber auch zahlreiche Veranstaltungen
für Architekten und Planer mit speziellen Themenschwerpunkten.
10. / 11. Juni 2015: Fachbetrieb KOMFORT barrierefrei – die Zertifizierung für das
Sanitärhandwerk. Der gesamte Überblick über den Markt, über Normen und Richtlinien,
über Finanzierungsfragen und natürlich über den Menschen aus der „Generation 50plus“.
19. / 20. August 2015: Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Elektrotechnik – Zertifizierung für das Elektrohandwerk mit einem Schwerpunkt auf „barrierefreier“ Elektrotechnik, Licht und altersgerechten Assistenzsystemen. Eine Zertifizierung
in Kooperation mit dem ZVEH.
Alle Einzelheiten zu den jeweiligen Terminen finden Sie in unserem neuen Schulungskatalog unter der Adresse www.gerontotechnik.de/schulung. Oder Sie fordern ein
gedrucktes Exemplar direkt bei der GGT an.
Generationengerecht Bau
– „D
Somfy macht das Zuhause intelligent und
das Wohnen sicherer und komfortabler. Per
Smartphone, Tablet oder PC läßt sich die ganze
Haustechnik vor Ort oder aus der Ferne, manuell
oder automatisch steuern. Ganz egal, ob es sich
um Beleuchtung, Fenster, Rolladen, Markise
oder andere Elemente handelt.
G G T
30
uen
Demografie goes green“
by GGT
IMPRESSIONEN
Ob Drehflügel- oder Schiebetür, mit
Zutrittskontrollsystem oder LED-Beleuchtung: BOS hat die passende
Innentür für alle Bedarfslagen.
Gästebad vom Feinsten: mit hochwertigen Produkten von Artweger,
BOS, TECE, TOTO, SAM, SOMFY und Winkhaus wurde perfekter Badespass
auf kleinem Raum realisiert.
F O R S C H U N G
32
Komfortbad in Perfektion: Im
Wohnbad fanden sich weitere Premiumhersteller zusammen. Artweger, BOS, TECE, TOTO, SAM, Somfy,
Winkhaus, SchlüterSystems sowie
Villeroy & Boch Fliesen präsentieren moderne, sichere, komfortable
HIRO A4 - der Plattform-Senkrechtaufzug
Badkultur mit neuester Technik
überraschte in München die Besucher. Nicht
und LED-Beleuchtung.
nur weil das gezeigte Modell auch ausprobiert
werden konnte, sondern besonders weil die
preiswerte Aufzugtechnik auch nachträglich
installiert werden kann.
Frische Luft für jeden Arbeits- oder Wohnbereich:
Dezentrale Lüftungssysteme von Inventer.
Absolut Schwellenlos und doppelt magnetisch abgedichtet: die ALUMAT-Profile.
Gutes Licht für
Garage und Carport
Eine optimale Außen- und Innenbeleuchtung
sorgt für Sicherheit
Carport oder Garage schützen
das Fahrzeug vor Wind und Wetter. Hier werden Autos be- und
entladen, mitunter auch kleine
Reparaturen erledigt und weiterer Stauraum für Fahrräder oder
Gartengeräte genutzt. Eine gut
geplante Außen- und Innenbeleuchtung gibt Sicherheit –
und schützt vor unerwünschten
Schrammen, so die Brancheninitiative licht.de.
Licht für Zufahrt und Wege
Schon für die Zufahrt zu Carport oder
Garage ist gutes Licht ratsam. Dies
gilt vor allem, wenn dieser Weg etwas
länger ist und auch von Fußgängern als
Zugang zum Haus genutzt wird. Eine
ausreichende und blendfreie Beleuchtung sorgt dafür, dass Hindernisse in
der Einfahrt, etwa Unebenheiten im
Boden oder vergessenes Spielzeug,
rechtzeitig erkannt werden. Dafür
eignen sich Poller- und Mastleuchten,
die ihr Licht nach unten abgeben. Sie
können gut mit überrollbaren Bodenleuchten kombiniert werden, die eine
hervorragende Orientierungshilfe bei
der Einfahrt zur Garage darstellen.
Bei einem Carport oder Garagen mit
Dachüberstand sorgen Dacheinbauleuchten und Downlights für eine
gute Ausleuchtung der Außenbereiche. Sofern jedoch die Zufahrt zur
Garage sehr lang ist oder ein Wagen
regelmäßig auf der Zufahrt parkt, sind
Mastleuchten mit einer Lichtpunkthöhe von mindestens zwei Metern die
bessere Wahl. Eine Wegebeleuchtung
lässt sich sinnvollerweise nicht nur
vom Haus, sondern auch von Garage
oder Pforte aus bedienen. Besonders
komfortabel sind Leuchten mit integriertem Dämmerungsschalter oder
Bewegungsmelder. In diesem Fall
sollten Lichtquellen sofort den vollen
Lichtstrom abgeben. Empfehlenswert
sind zum Beispiel effiziente LEDs oder
Halogenlampen.
Beleuchtung von Garage
und Stellplatz
Für ideales Licht in Garage und Carport
sorgen mehrere Leuchten, die in ausreichender Höhe an den Seitenwänden
oder unter der Decke links und rechts
vom Abstellplatz angebracht werden.
Nur eine Leuchte in der Deckenmitte
ist wenig effektiv. Sie würde lediglich
das Wagendach erhellen, während die
übrigen Bereiche im Schatten bleiben.
L I C H T
34
Dient die Garage auch als Abstellplatz
für Fahrräder oder wird viel am Wagen
gearbeitet, sind eine dritte und vierte
Leuchte kein Luxus. Energiesparende
Leuchtmittel sind LEDs und stabförmige Leuchtstofflampen. Besonders
komfortabel für die Garage ist eine
mit der Fernbedienung des Garagentors
gekoppelte Innenbeleuchtung: Mit
dem Öffnungsbefehl geht das Licht an.
Leuchten im und am Carport müssen
eine höhere Schutzart haben. Sie
sollten mindestens die Schutzart IP 44
tragen und damit gegen Feuchtigkeit
und Wasser geschützt sein.
Eine gut geplante, blendfreie Beleuchtung bietet Sicherheit in der
Garage und auf der Zufahrt, überrollbare Bodeneinbauleuchten geben
Orientierung beim Einparken.
Quelle: www.licht.de
GENERATION 2.0
Neue Designs | Optimierte Lichtleistung | Intuitive Bedienbarkeit | Erweiterte Anwendungsmöglichkeiten
Lebensqualität durch Licht.
vitaLED® ermöglicht die Steigerung Ihres Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit.
www.brumberg.com
Praktisches
für Haus und Wohnung
„Circu+“
Qualität und Vielfalt bei Elektromobilen
Für jede Anforderung das passende Fahrzeug
Damit für jedes Anforderungsprofil ein geeignetes Fahrzeug
zur Verfügung steht, hat der Anbieter das Angebot von Afikim
um weitere Fahrzeuge ergänzt. Das gesamte Spektrum reicht
vom „circu Mobie“, der nur 23 Kilogramm wiegt, mit wenigen
Handgriffen zusammengefaltet und deshalb bequem überall mit
hingenommen werden kann, bis zum „circu S4“. Dieser repräsentative Scooter verfügt über ein souveränes Fahrverhalten,
eine hohe Zuladung und eine große Variabilität. Auf Wunsch
kann er zum Beispiel mit einem zweiten Sitz oder einem Dach
ausgestattet werden. Zwischen diesen beiden Fahrzeugen sind
zahlreiche individuelle Mobile mit entsprechenden Ausstattungen möglich. Für jeden Anspruch und jedes Budget ist ein
geeignetes Fahrzeug vorhanden. Sogar „Easy Rider“ werden
fündig, denn beim „circu SE“ kommt dank der langen Federgabel
echtes Motorradfeeling auf.
Das Vertriebsunternehmen legt großen Wert darauf, seine
Kunden ausführlich und persönlich zu beraten. Dafür hat
das Unternehmen inzwischen zwei Standorte und kooperiert
mit zahlreichen autorisierten Händlern. Das Servicenetz wird
beständig ausgebaut, um die Wege für Interessenten und
Kunden weiter zu verkürzen. Als besonderen Service bietet
„circu+“ aber auch unverbindliche Vorführungen beim Kunden
an. Nach einem ersten Vorgespräch am Telefon kommt einer
der kompetenten Mitarbeiter des Unternehmens mit geeigneten
Modellen angereist, sodass der Interessent Probefahrten in
seiner gewohnten Umgebung durchführen kann.
Starker Partner für mehr Mobilität
Mobilität ist in jedem Alter ein wichtiger Baustein moderner
Lebensqualität. Deshalb hat sich „Circu+“ darauf spezialisiert, für
seine Kunden höchst individuelle Mobilitätslösungen zu finden.
Dank des breiten Angebots an hochwertigen Elektromobilen
und umfassenden Service von Anfang an erschließen sich den
Nutzern vielfältige Möglichkeiten.
Auf den ersten Blick sieht alles ganz einfach aus: draufsetzen
und losfahren. Doch in der Praxis sind Anschaffung und Nutzung eines Elektromobils meistens komplexer. Es macht einen
Unterschied, ob der Nutzer eher im Wald oder im Supermarkt
fahren will. Ob er eine große Garage hat, in der er das Fahrzeug
abstellen kann, oder ob er es auch mal mit auf Reisen nehmen
möchte. Neben vielen weiteren Fragen stellt sich nicht zuletzt
oft auch die nach der Kostenübernahme. „Ein Elektromobil
bringt seinem Fahrer nur dann auf die Dauer den gewünschten
Nutzen, wenn alle Faktoren berücksichtigt und optimal aufeinander abgestimmt werden“, stellt Isa Said, Geschäftsführer
von „Circu+“ fest.
Das Unternehmen aus Hagen hat deshalb seine gesamte Struktur
auf dieses Ziel ausgerichtet. Die Grundlage bietet eine breite
Flotte von hochwertigen Fahrzeugen. Während die meisten
Elektromobile heutzutage aus Fernost kommen, ist das Unternehmen alleiniger Vertriebspartner des israelischen Herstellers
Afikim in Deutschland. Dieser ist bereits seit 30 Jahren für
die außerordentlich hohe Qualität seiner Produkte bekannt.
Insbesondere in sensiblen Bereichen, wie der elektronischen
Steuerung und beim Fahrwerk, verbaut Afikim hochwertige
Komponenten anerkannter Lieferanten. Die Fahrzeuge lassen
sich deshalb perfekt auf die individuellen Ansprüche der Nutzer
einstellen und sind außerordentlich robust.
Persönliche Betreuung und Service im Vordergrund
„Auch nach dem Kauf bleibt circu+ ein verlässlicher Partner“,
verspricht Isa Said. Alle Premium-Modelle sind automatisch mit
einem einjährigen Servicepaket ausgestattet. Dieses beinhaltet
zahlreiche Leistungen, die allesamt ein Ziel haben: Die Mobilität des Nutzers möglichst lückenlos aufrechtzuerhalten. Das
Spektrum reicht von der kostenlosen Reparatur vor Ort bis zur
Bereitstellung eines Ersatzfahrzeugs. Für Nutzer, die sich nicht
sofort für ein Modell entscheiden können oder nur vorübergehend eine Unterstützung ihrer Mobilität benötigen, bietet das
Unternehmen einen Mietservice zu attraktiven Konditionen an.
Herkules Mobile GmbH firmiert in circu plus GmbH
Telefon: 0 800 67 93 728
Telefax: 00 49 23 81 46 71 2
E-Mail: [email protected]
www.circu-plus.de
P R O D U K T E
36
SFA SANIBROY
Elegante Kombinationslösung aus Dusche und Wanne
bringt Entspannung pur
Bei der Einrichtung des Badezimmers gehen die Wünsche oftmals
auseinander. Diskussionsstoff gibt es vor allem zwischen zwei
Personengruppen – den Duschfreunden und den Badenixen.
Damit es bei der Beantwortung der Frage „entweder-oder“ nicht
zum Zwist kommt, gibt es nun eine Möglichkeit, alle Parteien
glücklich zu machen.
Praktisch, komfortabel und formschön – das sind die Attribute,
die die neue Dusch-Badewanne „SaniDuo III“ aus dem Hause
SFA Sanibroy in sich vereint. Kürzlich auf der ISH in Frankfurt
vorgestellt, passt sie sich durch ihre schlanken Maße – sie ist
in drei unterschiedlichen Größen erhältlich – jeder Umgebung
an und benötigt nur wenig Platz. Da sie bereits auf einem
Rahmengestell montiert geliefert wird, geht darüber hinaus
der Einbau der Allround-Lösung für das Badezimmer rasch und
komplikationslos über die Bühne. Dabei bietet die SaniDuo III
zudem ein Höchstmaß an Sicherheit für Jung und Alt. Wo früher
der Wannenrand als Stolperfalle im Badezimmer galt, ist das
Geheimnis bei der Duschwanne ihre elegante Glastür aus acht
Millimeter starkem Sicherheitsglas, die mit einer Aufbauhöhe
von 50 beziehungsweise 130 Millimetern einen problemlosen
Einstieg gewährleistet. Der rutschfeste Boden sorgt zusätzlich
für einen sicheren Stand. Neben hochwertigen Armaturen hat
man für die designstarke Frontoder Seitenschürze aus Glas die
Farbauswahl zwischen schwarz
und weiß. Statt eines Vorhangs
dient eine feststehende Seitenscheibe aus sechs Millimeter
starkem Sicherheitsglas als
effektiver Spritzschutz. Diese
verhindert nicht nur eine Überschwemmung des Badezimmers, sondern ist gleichzeitig
ein echter Hingucker. Die im
Lieferumfang enthaltene, bequeme Kopfstütze macht darüber hinaus das Vollbad zu einem
Wellness-Erlebnis. Nicht zuletzt stellen eine Sitzgelegenheit
und ein Haltegriff – beides optional erhältlich – vor allem für
in ihrer Bewegung eingeschränkte Personen eine große Hilfe
bei der Körperhygiene dar.
SFA Sanibroy GmbH
Waldstraße 23 / Gebäude B5
63128 Dietzenbach
Telefon: 00 60 74 30 92 80
Telefax: 00 60 74 30 92 2 89 0
E-Mail: [email protected]
www.sanilife.de
OPTIMUM_A5_LVWT_210x148_OPTIMUM_Anz_111_210x148 08042015
Waschtische nach Maß
Längenvariable Waschtische nach Maß ermöglichen Gestaltungsfreiheit
und passgenaue, barrierefreie Lösungen.
Waschtische | Accessoires | Barrierefrei | Beschläge
www.hewi.com
Hansa
wasserzugang der Armatur solange kaltes Wasser bei, bis die
eingestellte Temperatur erreicht ist. Im Falle eines Kaltwasserausfalls verhindert er, dass zu heißes Wasser ausströmt, indem
es den Warmwasserzugang sofort schließt − das schützt den
Nutzer vor Verbrühungen. Die unter einer Abdeckung liegende
Temperatureinstellung ist nur mit einem Werkzeug erreichbar,
und rundet das Sicherheitspaket „Hansaminimat“ dadurch ab.
„Hansaminimat“ − für maximale Sicherheit und Hygiene in Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten
Thermische Desinfektion: flexibel und schnell durchführbar
Sicher ist sicher: Als ständige Vorsorge gegen eine Verkeimung
der Wasserleitungen in öffentlichen und halböffentlichen
Sanitäranlagen fordert das DVGW-Arbeitsblatt 551, dass das
Warmwasser auf mindestens 60° C eingestellt werden muss.
Regelmäßig durchgeführte thermische Desinfektionen mit
mindestens 70° C heißem Wasser tragen zudem dazu bei, dass
das Legionellenwachstum vermindert wird.
Und so funktioniert die thermische Desinfektion: Einfach den
mitgelieferten Schlüssel in die Abdeckkappe einstecken, den
Griff nach vorne ziehen und bis zum Anschlag drehen. Nun ist
der Thermostat entriegelt. Das auf mindestens 70° C erhitzte
Wasser fließt anschließend für mindestens drei Minuten aus
der geöffneten Armatur. Neu: „Hansaminimat“ schließt eine
Fehlbedienung oder Manipulation fast vollständig aus. Dank der
roten Signalfarbe am Thermostat ist für jeden sofort ersichtlich, dass dieser momentan entriegelt ist und eine thermische
Desinfektion durchgeführt wird. Die Durchflussmenge beträgt
13 Liter Wasser pro Minute.
Zeitsparend und praktisch für Hausmeister und Installateure
ist, dass sich der Thermostat ohne Schlüssel wieder verriegeln
lässt. So kann die thermische Desinfektion an mehreren Waschtischen und in mehreren Räumen parallel durchgeführt werden.
Weiteres Plus: Nach dem Spülvorgang bleibt die ursprüngliche
Temperatureinstellung erhalten − erneutes Justieren ist nicht
erforderlich.
Thermische Desinfektion ohne Nachjustieren der Temperatur
Für Armaturen, die im Pflegebereich oder in Kindergärten
genutzt werden, gelten strenge Sicherheitsrichtlinien: Sie
müssen die Nutzer vor Verbrühungen schützen und für die
thermische Desinfektion geeignet sein. Der neue Eckventilthermostat „Hansaminimat“ erfüllt diese Kriterien und ist noch
nutzerfreundlicher als zuvor. Um den Thermostaten nach der
thermischen Desinfektion zu verriegeln, ist kein Werkzeug mehr
nötig. Außerdem bleibt die zuvor eingestellte Wassertemperatur erhalten: Das bedeutet mehr Sicherheit, und verschafft
Haustechnikern oder Installateuren zudem eine beachtliche
Zeitersparnis.
Einfaches Nachrüsten − auch bei bestehenden Installationen
Praktisch: Ohne bauliche Veränderungen kann jede Waschtischarmatur mit einem Sicherheitsthermostat versehen werden. Auch
bestehende Installationen lassen sich nachträglich schnell und
einfach mit dem neuen Thermostaten ausstatten: Einfach auf
das Eckventil montieren − fertig.
Für effektiven Verbrühschutz am Waschtisch
Damit Nutzer sich am Waschtisch nicht verbrühen, ist der
Einsatz von Thermostaten in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder Kindergärten die optimale Lösung: Um bestehende
Einhandmischer-Installationen um dieses Feature zu erweitern,
lassen sie sich einfach auf das Eckventil montieren, und garantieren Sicherheit am Waschtisch.
Der Eckventilthermostat regelt und begrenzt die Temperatur
als vollwertiger Thermostat auf den voreingestellten Wert von
39° C. Dieser Wärmegrad stellt einen zuverlässigen Schutz für
sensible Haut dar. Der Sicherheitsthermostat mischt dem Warm-
HANSA Armaturen GmbH
Sigmaringer Str. 107
70567 Stuttgart
Telefon: 00 49 711 16 14-0
Telefax: 00 49 711 16 14-368
E-Mail: [email protected]
www.hansa.de
P R O D U K T E
38
Siedle
Alles im Blick mit der 180°-Kamera
wer vor der Tür steht. Die neue Kamera mit 180° Erfassungswinkel rückt die Schwiegereltern, die Freundin oder den netten
Nachbarn ins Blickfeld. Auch kleine Frechdachse können sich
nicht mehr verstecken: Die Kamera erfasst den kompletten
Bereich vor der Tür; nichts und niemand bleibt verborgen.
So können Sie schnell noch etwas überziehen oder im Wohnzimmer für Ordnung sorgen, bevor Sie die Tür öffnen und die
Besucher herzlich begrüßen. Denn Überraschungen gibt es nicht
mehr − dank der Kamera, die alles im Blick hat.
Die neue 180°-Kamera für die Sprechanlage vermittelt nicht nur
Sicherheit, sondern ist
einfach praktisch: Sie
sehen jederzeit, wer vor
Ihrer Haustür steht.
Endlich Wochenende:
ausschlafen, im Bett
frühstücken, in den Tag
hinein leben. Doch jeder
kennt den Moment, wenn
man sich gerade noch einmal wohlig in das Kissen kuscheln
will und es plötzlich an der Haustür klingelt − und man hat
immer noch den Pyjama an.
Wie gut, dass die Sprechanlage von Siedle ganz bequem zeigt,
S. Siedle & Söhne
Telefon- und Telegrafenwerke OHG
Bregstraße 1
78120 Furtwangen
Telefon: 00 49 77 23 63-0
Telefax: 00 49 77 23 63-300
www.siedle.de
Geberit
Neue Duschrinne
für Entwässerungslösungen um eine Lösung für den Einbau
bodenebener, barrierefreier Duschen. Thomas Brückle, Bereichsleiter Marketing bei Geberit Deutschland: „Bauherren schätzen
zunehmend den Komfort, den zeitgerechte Badezimmer bieten.
Vor allem bodenebene Duschen liegen hier im Trend. Mit dem
bewährten Wandablauf und der neuen Duschrinne stellt Geberit
jetzt zwei ausgereifte Produkte zur Wahl, die unterschiedliche
Bausituationen und Designansprüche bedienen.“
Geberit GmbH & Co. KG
Theuerbachstraße 1
88630 Pfullendorf
Telefon: 00 49 75 52 934-01
Telefax: 00 49 75 52 934-300
E-Mail: [email protected]
www.geberit.de
Zu den Neuheiten auf der ISH in Frankfurt gehörte in diesem
Jahr die neue Duschrinne Geberit „CleanLine“. Diese fügt sich
dank ihres ablängbaren Rinnenprofils und ihrer schlanken Form
problemlos in nahezu jede räumliche Situation ein. Im Vergleich
zu konventionellen Duschrinnen lässt sich „CleanLine“ besonders unkompliziert und schnell reinigen. Mit der Duschrinne
erweitert der Sanitärtechnikspezialist sein Portfolio
DAS
OPTIMUM
39
Coram
WC-Sitze von Tiger bieten Komfort für alle
Altersklassen
Der passende Sitz für
jeden Benutzer
Barrierefreiheit im Bad ist
heute wichtiger denn je
− schwellenlose Duschen,
Haltegriffe und körpergerecht geformte Waschtische
sind Themen, mit denen sich
Hausbesitzer immer stärker
auseinandersetzen. Dabei
nicht zu unterschätzen und
doch schnell zu übersehen:
die Toilette. Auch der WCSitz sollte genau an die Bedürfnisse der Benutzer angepasst
sein. Die Marke Tiger aus dem Hause Coram bietet hier für alle
Ansprüche das richtige Modell und kombiniert Funktionalität
mit ansprechendem Design.
lästiges Ein- und Aushängen von separaten Einsätzen. Aus
Thermoplast hergestellt, ist der WC-Sitz robust und langlebig, dabei aber
auch nicht zu
schwer für den
Nachwuchs. Weitere Sicherheit
für die Jüngsten
bietet die Absenkautomatik, die
die Finger vor
dem Einklemmen
schützt. Sind die Kinder groß genug, sodass der kleinere Sitz
nicht mehr benötigt wird, lässt er sich dank einer Klick-Funktion
einfach komplett entfernen. Ebenfalls praktisch: Mit der „EasyClean-Funktion“ kann der „Tulsa Family“ mit einem Knopfdruck
abgenommen werden und ermöglicht so eine einfache Reinigung
von Sitz und WC-Becken.
Mehr Komfort im Bad
Der großzügige Toilettensitz „Grand Comfort“ trägt seinen
Namen nicht ohne Grund. Denn eine besonders große Sitzfläche garantiert maximalen Komfort und zusätzliche Stabilität.
Mit den Maßen 425 x 440 mm (B x L) ist sie deutlich breiter
als bei herkömmlichen Modellen und kann gleichzeitig auf
alle Standard WC-Becken montiert werden. Der Sitz ist aus
hochwertigem Holz gefertigt und gewährleistet zusammen mit
extra stabilen Scharnieren eine Belastbarkeit bis zu 250 kg.
Zusätzliches Highlight: Das Slow Close-System verhindert ein
Zuschlagen des Deckels und damit Schäden am Sitz.
Coram (Deutschland) GmbH
Ravensstraße 38
41334 Nettetal
Telefon: 00 49 21 57 12 09 -111
Telefax: 00 49 21 57 12 09 -100
E-Mail: [email protected]
www.coram-bad.de
Einer für alle
Die ideale Lösung für
einen Mehrgenerationenhaushalt bietet der
WC-Sitz „Tulsa Family“,
der sich dank eines integrierten Kindersitzes
auch an die kleinen
Familienmitglieder anpasst. In den normalen
Deckel eingebunden,
lässt sich der kleinere
Ring dort einfach mit
dem integrierten Magneten verankern und
lösen − so entfällt
P R O D U K T E
40
oberkante reicht, ist das
Modul sowohl im Stehen als auch im Sitzen
nutzbar. Erhältlich ist
das Waschtisch-Modul
auch mit integriertem
Lichtspiegel. Die warmweiße LED-Beleuchtung
hinter satinierten Spiegelrändern sorgt für eine
harmonische Lichtquelle.
Kombiniert werden kann
das Modul mit dem HewiWaschtisch aus Mineralguss. Integrierte Griffmulden dienen als
Haltegriffe oder praktische Handtuchhalter.
S 50 basiert auf zwei Komponenten: einer Vorwandinstallation,
die in der Rohbauphase montiert wird, sowie einem Fertigbauset, das sich aus den jeweiligen Funktionselementen und den
abschließenden Acrylglasfronten zusammensetzt. Beide Module
von S 50 erfüllen die Höhenvorgaben der DIN 18040, SIA 500
und ÖNORM B 1600.
Erhältlich sind die Module in den Farben Weiß und Grau mit
hochwertigen Plexiglasfronten ab Juli 2015.
HEWI
Individuell höhenverstellbar − S 50
Mit S 50 bietet Hewi Waschtisch- und WC-Module, die sich in
ihrer Höhe individuell an die Bedürfnisse aller Nutzer anpassen
lassen. Angetrieben durch einen Motor können die Module per
Funkfernbedienung stufenlos auf die passende Höhe eingestellt
werden. Hewi bietet mit den höhenverstellbaren Modulen ein
hohes Maß an Komfort und Sicherheit. Funktion und Design
bilden bei S 50 eine Einheit.
WC-Modul
Mit dem höhenverstellbaren WC-Modul hat der Nutzer die Möglichkeit die Höhe des WCs individuell anzupassen. Die Sitzhöhe
des WC-Moduls kann bis zu 150 mm nach oben auf eine Höhe
von 575 mm und nach unten auf 425 mm variiert werden. Das
WC-Modul ist sogar während der Nutzung verstellbar und dient
so gleichzeitig als bequeme Setz- und Aufstehhilfe. Optional
können Stützklappgriffe neben dem WC integriert werden, die
dem Nutzer zusätzlichen Halt und Sicherheit bieten. Die Stützklappgriffe sind in barrierefreier Höhe neben dem WC montiert
und werden mit dem WC in der Höhe angepasst. Die Betätigung
der Spülung erfolgt über eine sensorgesteuerte Spülauslösung
oder eine manuelle Betätigungsplatte. Das WC-Modul verfügt
über handelsübliche Anschlüsse und kann mit ausgewählten
Dusch-WCs kombiniert werden.
HEWI Heinrich Wilke GmbH
Postfach 12 60
D-34442 Bad Arolsen
Waschtisch-Modul
Das höhenverstellbare Waschtisch-Modul kann von 700 mm auf
1000 mm stufenlos auf die benötigte Höhe des Nutzers angepasst
werden. Mit einem integrierten Spiegel, der bis zur Waschtisch-
Telefon: 00 49 56 91 82-0
Telefax: 00 49 56 91 82-319
E-Mail: [email protected]
www.hewi.com
Duschanlage für jeden
Raum
Die um bis zu 180° aufschwenkbare
Kaiser Vario Duschanlage (Foto: in
„Parkposition“ nach dem Duschen) passt
in Bäder jeder Größe.
Sie ist besonders empfehlenswert bei
körperlichen Einschränkungen, die den
Einsatz von Gehhilfen oder Rollstuhl
bzw. die Mithilfe von Pflegepersonal
erforderlich machen.
Kaiser Vario Duschanlagen • Dirk Kaiser GmbH
Schlesienstraße 26 • 21391 Reppenstedt
Telefon 04131/64458
www.kaiser-vario.de Email: [email protected]
DAS
OPTIMUM
41
Busch-Jaeger zeigt neue KNX-Präsenzmelder
Optimale Lösungen insbesondere für den Zweckbaubereich – Hohe Erfassungsqualität und spezielle
Komfortfunktionen
ratursensor ausgestattet. Auf diese Weise können sie nicht nur
als Präsenz- bzw. Bewegungsmelder eingesetzt werden, sondern auch als Raumtemperaturregler. Beide Premium-Varianten
ermöglichen als besondere Komfortfunktion, das Licht in zwei
Stufen auszuschalten.
Der mit nur 80 Millimeter Kantenlänge und einer Aufbauhöhe
von lediglich 16 Millimetern besonders kompakte Präsenzmelder „Mini KNX“ verfügt ebenso wie der Präsenzmelder „KNX“ (91
Millimeter Kantenlänge und 23 Millimeter Aufbauhöhe) über
zwei Kanäle als Bewegungsmelder bzw. Konstantlichtschalter
(Präsenzmelder). Beide Modelle unterscheiden sich insbesondere
hinsichtlich des Erfassungsbereiches. Bei einer Montagehöhe
von drei Metern deckt der Präsenzmelder „Mini KNX“ einen
Radius von maximal acht Metern, der Präsenzmelder „KNX“
einen Radius von maximal 12 Metern ab.
Für den Einsatz auf Flughäfen, in Sporthallen und Lagerhallen wurde die Variante „Busch-Wächter® Sky KNX“ entwickelt,
konzipiert insbesondere für große Einbauhöhen. Dieses Modell
ist in der Lage, bei einer Montagehöhe von sechs Metern sich
bewegende Personen in einem Erfassungsbereich von 18 Metern
zu erkennen, bei einer Montagehöhe von zwölf Metern sogar
noch in einem Radius von 24 Metern.
Speziell für den Zweckbaubereich hat Busch-Jaeger eine neue
Generation KNX-Präsenz- und -Bewegungsmelder entwickelt.
Trotz einer extrem flachen Bauform – je nach Ausführung beträgt
die Aufbauhöhe bei Unterputz-Deckenmontage lediglich 16 bzw.
23 Millimeter – verfügen alle Modelle über eine hervorragende
Erfassungsqualität und eine enorme Reichweite. Innovativ ist
nicht nur die Technik, sondern auch das Design: Basierend auf
einer quadratischen Grundform mit abgerundeten Ecken erscheinen die neuen Modelle dezent-elegant und erinnern eher an
eine Leuchte als an klassische Bewegungs- oder Präsenzmelder.
Mit der neuen Produktlinie präsentiert der Hersteller eine
innovative Modellpalette leistungsfähiger KNX-Präsenz- und
Bewegungsmelder, die für nahezu alle Einsatzbereiche insbesondere im Zweckbau perfekte Lösungen bietet.
Basierend auf einer quadratischen Grundform mit abgerundeten
Ecken wirkt das Design der neuen Präsenzmelder von Busch-Jaeger
dezent-elegant.
Präsenz- und Bewegungsmelder leisten einen wertvollen Beitrag
für mehr Komfort und Energieeffizienz, weil sie das Licht bedarfsgerecht ein- und ausschalten, zum Beispiel wenn Räume
betreten bzw. wieder verlassen werden. Die neue Modellgeneration bietet ideale Lösungen für unterschiedliche Anforderungen
bei KNX-Installationen zum Beispiel für Büros, Sitzungsräume,
Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser usw.
Die Farbvariante Silber ist insbesondere für den Einbau in dunkle
Decken gedacht.
Die neue Generation Präsenzmelder zeichnet sich – insbesondere
bei der Unterputz-Installation – durch eine extrem flache Bauform
aus. Für die Aufputzmontage sind spezielle Gehäuse verfügbar.
Besonderen Wert legten die Entwickler auf eine einfache und
schnelle Installation und Inbetriebnahme. So lassen sich die
Premium- und die Sky-Versionen beispielsweise auch mit einer
Infrarot-Fernbedienung einschalten. Leiter oder Gerüst sind
dazu nicht mehr erforderlich. Auch die Kalibrierung ist schnell
erledigt. Für die Aufputzmontage stehen spezielle Aufputzgehäuse mit Bajonettverschluss zur Verfügung.
Weitere Informationen erhalten Sie über den zentralen Vertriebsservice
der Busch-Jaeger Elektro GmbH:
Tel. 00 49 2351 956-1600, Fax 00 49 2351 956-1700 oder
www.BUSCH-JAEGER.de.
Die Varianten Mini Premium KNX und Premium KNX bieten
insgesamt vier Kanäle und sind zusätzlich mit einem Tempe-
P R O D U K T E
42
IMPRESSUM
„DAS OPTIMUM“ ist das offizielle
Organ der GGT Deutsche Gesellschaft
für Gerontotechnik® mbH, Iserlohn. Die
Zeitschrift erscheint alle drei Monate.
Auflage: 11000 Stück.
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom
1. Januar 2009.
Gerichtsstand für Vollkaufleute ist Iserlohn. Für alle übrigen Kunden gilt dieser
Gerichtsstand für das Mahnverfahren.
Herausgeber:
Verlag 1.01, Klauke & Runte GbR,
Iserlohn.
GGT Deutsche Gesellschaft
für Gerontotechnik® mbH, Iserlohn;
Layout: Taurus Design, Iserlohn
Verlag und Redaktion:
Verlag 1.01, Klauke & Runte GbR,
Max-Planck-Straße 5, 58638 Iserlohn.
Telefon 00 49 ‒ 23 71 ‒ 15 24 22
Telefax 00 49 ‒ 23 71 ‒ 15 26 94
E-Mail: [email protected]
Redaktion:
Günther Klauke, Chefredakteur
Volkmar Runte, Chefredakteur
Einzelverkaufspreis: 3,50 Euro
Copyright Verlag 1.01, Iserlohn
Zum Abdruck angenommene Beiträge,
Manuskripte und Bilder, einschl. der Negative, gehen mit der Ablieferung in das
Eigentum des Verlages über. Damit erhält
er gleichzeitig im Rahmen der gesetzl.
Bestimmungen das uneingeschränkte Veröffentlichungs- und Verarbeitungsrecht.
Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag und Redaktion keine Gewähr.
®
Mit Namen gekennzeichnete Beiträge
geben die Meinung der Verfasser wieder
und müssen nicht mit der des Verlages
und/oder der Redaktion übereinstimmen.
Für Werbeaussendungen von Herstellern
und Inserenten in abgedruckten Anzeigen
haftet der Verlag nicht.
Die in der Zeitschrift und alle in ihr veröffentlichten Beiträge und Abbildungen
sind urheberrechtlich geschützt. Alle
Rechte, insbesondere das der Übersetzung
in andere Sprachen, sind vorbehalten. Mit
Ausnahme der gesetzlich zugelassenen
Fälle ist eine Verwertung ohne Einwilligung des Verlages strafbar.
ISSN 1613-6527
Design • Funktion • Wirtschaftlichkeit
LineaCompact Sino-S
Die spiegellose Schiebetürzarge LineaCompact Sino-S nutzt den vorhandenen Raum
optimal, da der Platzbedarf für den Schwenkbereich zum Öffnen einer Drehflügeltür
entfällt. Durch den äußerst schmalen Zargenspiegel entsteht eine filigrane und
ansprechende Kombination von Funktion und Design.
Die Profile des Einlaufkastens sind verstärkt. Dies ermöglicht eine problemlose
Befestigung von belastungsfähigen Bauteilen an beiden Seiten der Wände (z. B.
Stütz- und Haltegriffe, Handläufe). Bei Nutzungsänderungen können die Bauteile
auch noch Jahre später sicher montiert werden.
Die Zarge und der Einlaufkasten sind komplett vormontiert und ermöglichen eine
schnelle und einfache Montage. Das Türblatt läuft in der Wand.
Stahlzargen
BOS GmbH Best Of Steel
Architekten-Beratung:
+49 (0) 25 72 - 203 203
[email protected]
www.BestOfSteel.de
DAS
OPTIMUM
43
er!
Vom Marktführ
Wo Komfort
wohnt.
Mehr oder weniger Licht. Jalousien auf oder zu. Heizung kühler oder
wärmer. Mit dem neuen, einzeiligen Busch-priOn® Display ganz einfach
zu programmieren. Für Lebensräume zum Wohlfühlen. Entdecken Sie
mehr Komfort auf // www.BUSCH-JAEGER.de
Busch-priOn®
www.BUSCH-JAEGER.de
Die Zukunft ist da.