- IG Eberstädter Vereine

Eberstädter
Nachrichten
Ausgabe 1 / 201 5
3. Jahrgang
"
r
e
b
u
a
z
n
e
t
ü
l
B
r
te
d
ä
t
s
r
e
"E b
unabhängige Zeitung der Interessengemeinschaft
Eberstädter Vereine e.V.
www.ig­eberstadt.de
www.ig­eberstadt.de
­1­
www.ig­eberstadt.de
­2­
LIEBE LESERINNEN UND LESER!
Mit der 4. Ausgabe unserer IG­
mindest Fördermitglied.
Zeitschrift geht diese bereits in den
Die IG Vereine plant, organisiert
3. Jahrgang.
und richtet alljährlich die 4­tägige
Ewwerschter Kerb aus. Die Finan­
Nach wie vor bei den Leserinnen
zierung des stets sehr umfangrei­
und Lesern beliebt, ist sie auch er­
chen Programmes verdanken wir
folgreicher
Vorstel­
zum großen Teil der ungebroche­
Vereine
nen Spendenfreudigkeit der Eber­
Werbeträger.
lungsberichte
einiger
haben schon vielfach Interesse ge­
städter
weckt bei Suchenden nach Freizeit­
Heimatfest dieser Größenordnung
angeboten
ehrenamtlicher
liegt schließlich jedem am Herzen.
Tätigkeit. Genau diesem Zweck soll
Daher beteiligen sich auch Firmen
die Zeitschrift dienen. Die IG Verei­
gerne mit einer attraktiven Darbie­
ne ist eine Solidargemeinschaft von
tung am Festzug. Als Eigentümerin
aktuell 60 Vereinen, zu denen der
und Betreiberin der Grillhütte er­
Gewerbeverein
freut sich der IG­Vorstand im Be­
und
Darmstadt­Eber­
Geschäftswelt.
stadt e.V., kurz Ortsgewerbeverein,
darfsfall
und
auf dem Land gleichkommen! Die
zählt. Dieser wiederum vertritt die
kostenfreier kleinerer Reparaturen
über 24.000 Einwohner Eberstadts
Interessen
aus
oder Instandsetzungen durch Fach­
sind mit allem versorgt; man muss
Handel, Banken und Gewerbe. Es
leute. Eine Gegenleistung wird nie
das Angebot nur nutzen. Kaufen
ist somit
unser Bestreben, neben
dafür erwartet. Dies sei an dieser
Sie in Eberstadt ein und entschei­
den Vereinen und Hobbygruppen
Stelle lobend erwähnt. Mit umfang­
den
auch
reichen Reparatur­ oder Renovie­
einen
rungsarbeiten,
wird
seiner
Eberstadts
Mitglieder
Geschäftsleben
mittels
Zusammen
-
arbeit zu stärken.
auch
Ein
prompter
die
nach
Sie
sich
hiesigen
hier
gut
vertrauensvoll
für
Dienstleister.
Es
für
uns
gesorgt!
mittlerweile 15 Jahren Grillhütten­
betrieb allmählich anfallen, wurden
Das Zustandekommen dieser Zeit­
In Eberstadt werden viele Geschäf­
und werden generell Eberstädter
schrift verdanken wir ebenfalls den
te bereits seit Generationen inha­
Handwerker beauftragt. Aus unse­
Inserenten, denn mit ihren Anzei­
bergeführt. Es schafft Vertrauen,
rer Sicht immer ein zufriedenstel­
gen können die Druckkosten ge
wenn Familientradition fortgesetzt
lendes
deckt werden.
wird. Auch dieses Jahr können wie­
Bürgerschaft,
der
ortsansässige
und
gutes
Miteinander.
Vereine
und
Ge­
Unternehmen
schäftswelt in harmonischem Ein­
Ich
Jubiläen begehen: Die Gartenzen­
klang kann gut funktionieren, wenn
beim Lesen!
trale Traser, besser bekannt als
alle dazu beitragen.
„Samen­Traser“, blickt auf 85 Jahre
zurück; der Fliesenlegermeisterbe­
Es bietet sich auch schon bald dazu
trieb Wilhelm Ross auf 60 Jahre;
Gelegenheit. Ich darf Sie daher
und die jüngste Apotheke, die Post­
sehr herzlich einladen, am Sonn­
Apotheke, gibt es auch schon 25
tag, 22. März 2015 die Gewerbe­
Jahre. Letztes Jahr feierten Betten­
schau
und Raumausstattung Kniess, einst
Herzen
„Betten­Kniess“,
90­jähriges
und
Überzeugen Sie sich selbst davon,
Getränke­Muth
80­jähriges
Fir­
was geboten wird. Auch wenn im
menjubiläum.
Nahezu
alle
wünsche
Ihnen
viel
Freude
Evelyn Schenkelberg
im
Ernst­Ludwig­Saal
Eberstadts
zu
im
Eber­
Alltag oft Wege um den persönli­
chen Bedarf zu decken lang sind –
Mitglied in einem oder mehreren
es gibt aber Einkaufsmöglichkeiten!
Vereinen, sogar in Führungsposi­
Viele
tionen. Und mag die knapp bemes­
idyllisch gelegen, haben gar keine
sene Freizeit oft keine Aktivitäten
Läden. Wobei Eberstadts herrliche
im Verein zulassen, so ist man zu
Naherholungsgebiete
Kommunen,
fast
www.ig­eberstadt.de
­3­
1.Vorsitzende der
IG Eberstädter Vereine
besuchen.
städter Geschäftsleute sind auch
kleinere
-
zwar
denen
Der fröhlich Eber wünscht Ihnen
eine schöne Zeit!
www.ig­eberstadt.de
­4­
www.ig­eberstadt.de
­5­
www.ig­eberstadt.de
­6­
WINZERFEUER DER EBERSTÄDTER HOBBYWINZER
Kurzfristig festgelegt wurde vom
Vorsitzenden der Eberstädter Wein­
gärtner, Hans­Gerhard Knöll, ein
vereinsinternes Treffen am 4. Ok­
tober 2014. Dazu hatte er auch bei
einer zufälligen Begegnung am sel­
ben Tag spontan die Vorsitzende
der IG Eberstädter Vereine als Gast
eingeladen.
Nach langer mühevoller Arbeit im
Wingert wollte man nun in gemütli­
cher Runde die Saison beenden.
Die roten Trauben „Regent“ und
„Cabernet Cortis“ und die weißen
„Johanniter Trauber“ waren gele­
geholt, und einem „Winzerfeuer“
prächtige
sen, und nun können in Rossdorf in
stand somit nichts mehr im Wege.
Himmel. Es hatte bereits begonnen
den Kellern des Weingutes Edling
Die Hobbywinzer, die es in der Kür­
zu dämmern; der Mond über dem
der Rote Watz und der Weiße Watz
ze der Zeit einrichten konnten, ka­
Frankenstein bot eine mystische
in Ruhe reifen.
men am späten Nachmittag und
Kulisse
Nach der Lese erfolgte ein radikaler
(noch!) bei angenehmen Tempera­
Als alles niedergebrannt war ­ man
Rebschnitt,
turen in den Eberstädter Wingert.
hatte inzwischen auch dankbar die
das
Man traf sich vor der Hütte zum
Nähe des wärmenden Feuers auf­
Schnittgut hatte man zu einem rie­
gemütlichen Plaudern und Umtrunk
gesucht – war es 20.00 Uhr und
sigen
mit Knusperstangen und Weißbrot.
stockdunkel. Nach und nach trat
sowie
Rebpflegeaktionen,
Haufen
umfangreiche
und
unmittelbar
neben
hohe
zu
Flamme
diesem
in
den
Schauspiel.
die Gesellschaft den Heimweg an;
dem Gelände aufgetürmt. Dieser
Berg dürrer Äste sollte verbrannt
Allmählich wurde es Zeit, das Feuer
bis auf zwei „Feuerwächter“, die
werden. Eine amtliche Genehmi­
zu entfachen. Die Männer waren in
aus Sicherheitsgründen weiter die
gung hierzu mit sämtlichen Sicher­
der Tat mit „Feuer und Flamme“ bei
Stellung hielten.
heitsvorkehrungen
der Sache, denn bald loderte eine
wurde
ein­
www.ig­eberstadt.de
­7­
www.ig­eberstadt.de
­8­
JUGENDROTKREUZ EBERSTADT
Im Henry­Dunant­Heim des DRK
Eberstadt in der Eysenbachstraße 1
treffen
sich
jeden
Freitag
von
16.00 bis 17.30 Uhr (außer in den
Schulferien) die Mitglieder des JRK
Eberstadt. Im Moment besteht die
den
Gruppe unter der Leitung von An­
sondern es wird auch gespielt, ge­
gelmäßig im Einsatz.
drea Mittl und Angelika Borger aus
bastelt und es werden gemeinsame
Wer neugierig geworden ist und
Teenies im Alter von 12 bis 16 Jah­
Ausflüge unternommen. Viel Spaß
gerne mal eine Gruppenstunde be­
ren.
hatten die Teenies im Maislabyrinth
suchen möchte, ist herzlich will­
Mitglieder werden können alle in­
in Groß­Umstadt. Eine Herausfor­
kommen!
teressierten Mädchen und Jungen
derung war das Bezwingen des
Das Gruppenfoto, das einen Teil
von 6 bis 16 Jahren. Offiziell ist ei­
Schlauchturms der Bergwacht in
der
ne JRK­Mitgliedschaft bis zum Alter
Rodau. Hier konnten sich die Ju­
treuerinnen zeigt, entstand am 27.
von 25 Jahren möglich; allerdings
gendlichen unter fachlicher Aufsicht
September 2014. An diesem Tag
wechseln in der Regel in Eberstadt
der Bergwacht im Klettern erpro­
feierte das Jugendrotkreuz Eber­
die Jugendlichen mit 16 Jahren in
ben und wurden in die Geheimnisse
stadt
die DRK­Bereitschaft.
der Seilsicherung und der richtigen
mit einem Sommerfest am Henry­
Knotentechnik eingeweiht.
Dunant­Heim. Es gab allerlei inter­
Kennt­
Die JRKler unterstützen als Nach­
essante Spiele, eine Hüpfburg, und
nisse in Erster Hilfe vermittelt und
wuchs die Bereitschaft bei diversen
für
regelmäßig geübt. Die so erworbe­
Diensten und Veranstaltungen. Da­
Getränke und Kaffee und Kuchen
nen Fähigkeiten sind natürlich auch
zu zählt u.a. die Kinderbetreuung
war
im privaten Bereich wie beispiels­
an den Blutspendeterminen, die re­
weise bei Sport und Spiel, sowie im
gelmäßig über das Jahr verteilt
Haushalt sehr nützlich. Wer glaubt,
stattfinden. Auch bei den Senioren­
dass der Spaßfaktor dabei zu kurz
nachmittagen ist das JRK gerne
kommt, täuscht sich. Die fundierte
gesehen.
Ausbildung hat sich bewährt. 2014
werden
konnte sich das JRK den 1. Platz im
Jugendgruppe
Kreiswettbewerb
selbst
In
den
Gruppenstunden
spielerisch
altersgerecht
in
werden
Birkenau
si­
Gruppenstunden
behandelt,
Hier
von
der
gebastelte
chern.
Deko­Artikel
oder
Neben der Ersten Hilfe befassen
Grußkaten,
sowie
sich die Mädchen und Jungen auch
selbstgekochte
mit den Grundsätzen des Deut­
Marmelade
schen Roten Kreuzes. Aber nicht
Verkauf angeboten.
nur theoretische Themen werden in
Auch
zum
beim
www.ig­eberstadt.de
­9­
Kerbeumzug
ist
Jugendlichen
sein
leckeres
auch
das
mit
ihren
20­jähriges
Essen,
JRK
re­
Be­
Bestehen
erfrischende
reichlich
gesorgt.
Andrea Mittl und Susanne Schäfer
An dieser Stelle möchten ich
mich sehr herzlich bei allen
Inserenten bedanken, durch
deren Anzeigen es möglich war,
diese Zeitung zu erstellen. Ich
bitte Sie freundlichst, liebe
Leserinnen und Leser, bei
Einkäufen, Bedarf eines
Dienstleistungsunternehmens
oder Handwerksbetriebs, bei
Ihrem nächsten
Restaurantbesuch oder Ausflug
die genannten Firmen zu
berücksichtigen. Vielen Dank für
Ihre Bereitschaft.
Ihr Dieter Gimbel
www.ig­eberstadt.de
­ 10 ­
DIE GESCHICHTE EINES SCHWIMMVEREINS IN EBERSTADT VOR ÜBER
100 JAHREN
Als zur Erstellung einer Festschrift
Einzelkabinen
Wasserbecken
tengrund) kamen sie zur Vereins­
anlässlich des 50­jährigen Beste­
standen. Zugang von außen. Im
gründung zusammen; es wurde ein
hens der DLRG Eberstadt im Jahre
Auskleideraum konnte man dann
Vorstand mit Karl Simon als 1.
2010 alte Aktenbestände gesichtet
über eine Steintreppe (ca. 1 qm
Vorsitzenden gewählt. Zum Grün­
wurden, fiel den Zuständigen ein
groß) ins Wasser steigen und sich
dungsjahr macht der Briefschreiber
Brief von Karl Simon vom 27. Juni
ins Wasser setzen. Ins Freie konnte
keine Angaben; aber er erwähnt,
1969 an den damaligen DLRG­Vor­
man aus der Zelle nicht, sondern
dass
sitzenden Edwin Treschau in die
musste durch die Eingangstür ins
glieder den Grundschein zur DLRG
Hände. Der höchst interessante In­
Wasser. Selbstverständlich gab es
gemacht haben. Der neue Verein
halt dieses Briefes weist auf einen
streng
nach
ge­
war äußerst aktiv, so dass bald Fa­
Schwimmverein in Eberstadt hin,
trennte
Badezeiten.
Zusam­
brikanten, Geschäftsleute, Arbeiter
der den meisten wohl nicht mehr
menbaden
in Erinnerung sein dürfte.
gegen die guten Sitten. Auch war
Schichten der Eberstädter hinzu­
ringsherum um das Wasserbecken
kamen. Man machte schließlich ei­
Briefes
eine Holzverschalung. Doch nach
ne Eingabe bei der Bürgermeisterei
schreibt, dass er als gebürtiger
kurzer Zeit waren bereits Astlöcher
über die Entfernung der „Arche
Darmstädter seit 1909 in Eberstadt
entstanden, die insbesondere be­
Noah“
wohnte. Als Bub schon früh mit
nutzt
Dem wurde stattgegeben, denn al­
dem Wasser des „Großen Woog“
Weiblichkeit badete!
Der
Verfasser
dieses
im
Geschlechtern
Ein
verstieß
wurden,
wenn
seinerzeit
die
holde
und
1910
mehrere
Angestellte
aus
dem
Vereinsmit­
usw.
aus
allen
Wasserbecken.
le Mitglieder und viele, viele Eber­
städter
vertraut gemacht, setzte er natür­
unterstützten
dieses
lich die Schwimmerei mit seinen
Durch das regelmäßige Baden fan­
Vorhaben. So wurde also die „Ar­
Freunden
„Flöh­
den Karl Simon und seine Freunde
che
bad“, dem ersten Schwimmbad von
bald Gleichgesinnte, die sich zu ei­
nach Feierabend in Trümmer ge­
1899 an der heutigen Modaupro­
nem
Eberstadt“
legt, und Karl Simon schreibt dazu
menade, fort. Damals gab es noch,
zusammenschlossen. Auch weibli­
wörtlich: „Es war für alle Anwe­
so schildert er sehr ausführlich, die
che Anhänger waren zugelassen.
senden eine helle Freude, als die
„Arche Noah“. Das waren etwa 3
Im
„Zum
letzten Stücke aus dem Wasser
bis 4 Zellen aus Brettern, die als
Mühltal“
Mühltalstraße/Hir­
gezogen wurden, und die Wasser­
im
Eberstädter
„Schwimmverein
damaligen
(Ecke
Gasthaus
www.ig­eberstadt.de
­ 11 ­
Noah“
von
den
Anhängern
www.ig­eberstadt.de
­ 12 ­
fläche war somit frei zum Schwim­
men.“ Allerdings mussten die
Schwimmer außerhalb des Wasser­
beckens als Ersatz Umkleideräume
aus dem gleichen Material errich­
ten. Für das Vereinsbaden beka­
men sie wöchentlich 2 x abends
zugeteilt; selbstverständlich für
beiderlei Geschlecht. Das verstieß
zwar gegen die damalige Sitten­
moral, war aber die beste Reklame
für den Schwimmverein und das
Schwimmbad. Die hölzernen Um­
kleidekabinen waren nicht lange
zeitgemäß und wichen bald darauf
einem Umbau aus Stein, bzw. Be­
ton. Die Einweihung der neuen
Umkleidekabinen
glich
einem
Volksfest. Samstags Festakt im
„Darmstädter Hof“, sonntags Früh­
konzert im Gasthaus „Zum Mühl­
tal“, nachmittags Sammeln der
Vereine zum Festzug und Ab­
marsch mit Musikkapelle durch die
mit Fahnen geschmückten Straßen
zum Schwimmbad. Dort gab es
Schwimmdarbietungen Darmstäd­
ter Vereine. Sogar der damalige
Deutsche Meister im Schwimmen,
Herr Berges aus Darmstadt, er­
freute die Zuschauer mit Vorfüh­
rungen
seiner
Schwimmarten.
Abends war Siegerehrung und an­
schließend
Abschlussball
im
„Darmstädter Hof“. Der Schwimm­
verein nahm in der Folgezeit an
vielen Veranstaltungen aktiv teil,
z.B. 7 km Stromschwimmen im
Rhein bei Gernsheim, Kreis­ und
Gauschwimmfesten. Traurigerweise
kam während des 1. Weltkrieges
alles zum erliegen. Militärdienst,
Verwundungen, Gefallene usw. ris­
sen große Lücken in die Reihen der
Aktiven und hatte die Auflösung
des Schwimmvereins zur Folge. Die
letzten noch vorhandenen Vereins­
mitglieder traten der Schwimmab­
teilung des DT Eberstadt bei, dem
man auch in einer feierlichen Sit­
zung im Gasthaus „Zur Eisenbahn“
(früher Pfungstädter Straße) das
Vereinseigentum wie Wasserbälle
und Tore, sowie den Bargeldbe­
www.ig­eberstadt.de
­ 13 ­
stand übergab. Leider kam es
durch Inflation, Arbeitslosigkeit,
aber auch durch Wegzug ehemali­
ger Aktiver nie mehr zu einer Neu­
gründung.
Es sei noch erwähnt, das Karl Si­
mon in seinem Brief vom 27. Juni
1969 abschließend schreibt: „Wenn
ich heute besuchsweise nach dem
schönen Eberstadt komme und das
schöne Schwimmbad im Mühltal
sehe, freue ich mich innerlich sehr
über den schwimmerischen Fort­
schritt in Eberstadt. Ich bin jetzt im
75. Lebensjahr und möchte be­
haupten, dass der Turn­ und
Schwimmsport
wesentlich
dazu
beigetragen hat, mich so gesund
und
munter
zu
erhalten.“
Vielleicht gibt es noch Eberstädter,
die Zeugnisse (Fotos, Zeitungsaus­
schnitte oder ähnliches) über die­
sen
Schwimmverein
haben!
Roland Dotzert, Vorsitzender der
DLRG Ortsgruppe Eberstadt
www.ig­eberstadt.de
­ 14 ­
LATERNENUMZUG DER IG EBERSTÄDTER VEREINE
dieses Puppentheater mit jährlich
Uniformen und großen Stablampen
neuen Stücken als fester Bestand­
für sicheres Überqueren der Straße
teil zur Kerb, wird jedes Mal sehn­
„Im Hirtengrund“ in der schnell
lichst erwartet und ist nicht mehr
hereinbrechenden
wegzudenken.
zum
Trotz des fröhlichen Gesangs der
immer
vielen kleinen Laternenträger mit
zeitgleich stattfindet, ist auch hier
ihren größtenteils selbstgebastel­
der Eintritt frei. Die Kosten für das
ten Kunstwerken als wunderschöne
Honorar der Puppenkünstlerin trägt
Tier­
die IG Vereine.
steckten sich Mond und Sterne
Der Laternenumzug, der am 20.
hinter Wolken und die liebe Sonne
November 2014
bereits zum 6.
war eh‘ schon schlafengegangen.
Mal in Folge stattfand und mittler­
Aber das tat der Begeisterung kei­
weile Tradition ist, war so gut be­
nerlei Abbruch. Zum Abschied gab
sucht wie noch nie. Um 17.00 Uhr
es für jedes Kind eine kleine Hefe­
traf man sich in der Dämmerung
schnecke als Belohnung für‘s Mit­
auf dem Rathausplatz. Eine nahezu
machen.
endlos anmutende Schlange aus
Bronzewatz hinterm Rathaus nicht
kleinen Kindern mit Laternen, be­
schlecht,
gleitet von Eltern, Großeltern und
überrascht von dem leuchtenden
ganz kleinen Geschwisterchen im
bunten Treiben! Sonst ist es näm­
Buggy bewegte sich die Modaupro­
lich ziemlich einsam und dunkel um
menade entlang in östlicher Rich­
ihn herum um diese Zeit!
Als
Pendant
Seniorennachmittag,
Seit
einigen
Jahren findet
jedes Jahr Mitte November, dem
der
oder
Dunkelheit.
Fantasiefiguren
ver­
Donnerstag nach Buß­ und Bettag,
ein Laternenumzug für alle Kinder
statt, den die IG Vereine ausrich­
tet.
Als sich im April 2008 der Vorstand
der IG Vereine neu konstituierte,
wurde in einer der ersten Sitzun­
gen allgemein beschlossen, in Zu­
kunft
das
kulturelle
Programm
auszuweiten und mit eigens für
Kinder
bestimmten
Veranstaltun­
gen den künftigen Bürgerinnen und
Bürgern etwas zu bieten, um somit
das Eberstädter Vereinsleben für
alle Altersklassen attraktiv zu er­
halten. So fand 2009 erstmals ein
Laternenumzug statt. Den mit viel
Aufwand meistens selbstgebastel­
ten Laternen sollte noch einmal
Gelegenheit geboten werden, sich
leuchtend bei einem Laternenum­
zug zu präsentieren. Anfangs noch
mit
überschaubarer
doch
wuchs
in
den
die
Beteiligung,
folgenden
Zahl
der
Jahren
Teilnehmer
ständig. 2010 wurde das Angebot
für Kinder innerhalb der Kerb er­
weitert: am Kerb­Samstag gab das
Puppentheater KOLIBRI sein erstes
Gastspiel mit dem Stück „Die klei­
ne Katze Tatze“. Seitdem gehört
tung zum Hainweg und von dort
über die Odenwaldstraße und Eber­
städter Kirchstraße zurück zur Wie­
se
hinter
dem
Rathaus.
Die
Sicherheitsbegleitung hatten wie­
der 3 freiwillige Helfer der DLRG
übernommen, die jedes Jahr sehr
gerne diese Aufgabe übernehmen.
Sie sorgen in ihren neonfarbenen
www.ig­eberstadt.de
­ 15 ­
Da
und
staunte
er
war
der
bestimmt
www.ig­eberstadt.de
­ 16 ­
KLEINGÄRTNERVEREIN EBERSTADT 1979 E.V.
auch in der Anlage Steckenborn­
folgende Aufgaben:
weg Toiletten mit einer Entsor­
Im Winter fallen zwar nicht so viele
Arbeiten in einem Kleingarten an;
trotzdem bietet er den Pächtern
immer wieder neue Überraschun­
gen, was die Vielzahl an Tierarten
betrifft, die sich gerade in der Win­
terzeit wegen der Ruhe gerne in ei
-
ner Kleingartenanlage aufhalten.
Viele Pächter haben deshalb Fut­
terstellen verschiedenster Art in ih­
rem
Kleingarten
eingerichtet.
­die Schaffung neuer, sowie die Er­
gungsstation für Campingtoiletten
haltung, Verbesserung und Siche­
errichtet. Die Finanzierung erfolgte
rung seiner bestehenden Anlagen,
aus Mitteln des Landes Hessen,
­seinen Mitgliedern Kleingärten zu
dem Kreisverband Starkenburg der
verpachten,
Kleingärtner e.V. und aus Eigen­
­seine Mitglieder fachlich zu bera­
mitteln.
ten,
Wer Interesse an weiteren Infor­
­die
Jugend
zur
Naturverbunde
-die
geltenden
Umweltschutzvor­
-
oder direkt beim 1. Vorsitzenden
tengesetz einzuhalten.
Friedhelm
bestehenden
essenten die Anlage vor Ort zu
Kleingartenanlagen
hat der Verein in jüngster Zeit so­
zeigen und entsprechende Erläute
wohl in der Anlage Kreuzweg, als
rungen zu geben.
nicht mehr weit. Dann beginnt für
die Pächter die Arbeit im Kleingar­
ten. Sie legen dann wieder die
Grundlage für eine üppige Blumen­
-
te von Salaten, Gemüse und Obst.
verfolgt
und
unmittelbar
Eberstadt
ausschließlich
gemeinnützige
Zwecke durch Förderung der Klein­
gärtnerei.
Der
Verein
hat
06151­
1. Vorsitzende auch bereit, Inter­
Vereine erscheint, ist der Frühling
e.V.
(Tel.
Hinsichtlich der Verbesserung der
Wenn nun diese Zeitschrift der IG
1979
Brill
591998) informieren. Gerne ist der
scher.
Kleingärtnerverein
www. KGV Eberstadt 1979 eV.de
schriften und das Bundeskleingar
Pächtern mit herrlichem Gezwit­
Der
mationen hat, kann sich entweder
über die Homepage des Vereins
Besonders die Vögel danken es den
pracht, sowie eine reichhaltige Ern
-
nheit anzuregen,
u.a.
Auf, un´nix wie hie´in die
www.ig­eberstadt.de
­ 17 ­
-
Wenn Sie, liebe Leserinnen
und Leser, etwas in den „Eberstädter Nachrichten“
mitteilen möchten, lassen Sie es uns bitte wissen.
Gerne veröffentlichen wir, mit Ihrem Einverständnis,
auch Ihren Leserbrief in der nächsten Ausgabe.
Im Namen der Redaktion
Dieter Gimbel, Redaktionsleiter
www.ig­eberstadt.de
­ 18 ­
EHRENBRIEF DES LANDES HESSEN FÜR KLAUS DANIEL KRAFT
Wer einmal eine Veranstaltung im
Eberstädter
Ernst­Ludwig­Saal besucht hat ­ sei
wurde Mitglied im 1966 gegründe­
für
es auf kultureller, politischer, na­
ten Mandolinenorchester Eberstadt
Reparaturarbeiten im Saal, sowie
turwissenschaftlicher
und schon kurz darauf in den Vor­
die
Schulfeier, Vereinsfeier oder eine
stand
als
des
chenausstattung ist er zuständig.
private Feier – dem ist auch der
noch
jungen
berufen.
Hierbei erhält er manchmal Unter­
Name Klaus Daniel Kraft nicht un­
1983 zählte er zu den Gründungs­
stützung durch jemand aus dem
bekannt. Er ist nämlich der Mann,
mitgliedern des Kulturellen Förder­
Vorstand des Kulturellen Förder­
in
vereins
vereins.
dessen
Händen
Basis,
die
eine
gesamte
Vereinstätigkeit.
Vergnügungswart
Vereins
Ernst­Ludwig­Saal
und
Renovierungs­
Wartung
und
der
kleinere
gesamten
Kü­
Dank seiner Fachkennt­
wurde
ne ihn geht im wahrsten Sinn des
für den Zuständigkeitsbereich tech­
Konditor gelernt!) und seines un­
Wortes
nische
ermüdlichen
Einzig
er
allein
Vorstandsmitglied
sinnvoll und bezahlbar sind. Auch
Funktion der Saaltechnik liegt. Oh­
nichts.
alsbald
Er
Planungen.
Einige
Jahre
nisse
(eigentlich
hatte
er
einst
ehrenamtlichen
Ein­
kennt sich aus mit der Bedienung
später war er als 2. Vorsitzender
satzes
sämtlicher Geräte für Licht­ und
gemeinsam mit dem 1. Vorsitzen­
Ernst­Ludwig­Saal die beste und
Tontechnik,
und
den Dr. Erich Kraft (nicht verwandt
modernste Licht­, Ton­ und Büh­
(Funk)Mikrofone, Beamer, Übertra­
oder verschwägert!) jede Woche
nentechnik sämtlicher vergleichba­
gungsanlage, Scheinwerfer, Spots
bei der Bauleiterbesprechung da­
rer
usw.
bei. Man hatte nämlich erfolgreich
Lautsprecher
besitzt
der
Eberstädter
Darmstädter
Bürgersäle!
für den Erhalt des sich damals in
Seit
Klaus Daniel Kraft, Jahrgang 1938,
desolatem
terverein
trat bereits als Bub in die Fechtab­
Ernst­Ludwig­Saales gekämpft und
e.V.“ alljährlich im Januar/Februar
teilung der TSG 1846 Darmstadt
dessen Abriss verhindert. Nach der
seine beliebten Bühnenstücke im
ein und übernahm nach einigen
Wiedereröffnung im Herbst 1990
Ernst­Ludwig­Saal
Jahren das Amt des Zeugwartes,
organisierte Klaus die technische
Klaus bei allen 6 Vorstellungen als
der für Waffen und Geräte zustän­
Ausstattung, die zum großen Teil
technischer
dig ist. Dieses Amt bekleidete er
aus Mitteln des Kulturellen Förder­
Ein Blick in „seinen“ Regieraum,
bis zur Auflösung der Fechtabtei­
vereins (KFV) finanziert wurde. Seit
den er Interessierten gerne ge­
lung und dem Übertritt der Mitglie­
1995 ist Klaus Daniel Kraft 1. Vor­
währt, lässt jeden staunen; für
der in den Darmstädter Fechtclub.
sitzender des KFV und hält seitdem
Laien
den Saal stets auf dem neuesten
Eberstadt kann stolz sein auf seine
Im Jahre 1974 begann für Klaus ­
technischen Stand; immer darauf
„gut Stubb“, wie die Einheimischen
so nennen ihn viele Freunde ­ seine
bedacht,
liebevoll
Zustand
dass
befindlichen
Neuanschaffungen
2001 der Eberstädter Thea­
„Frankenstein­Bühne
aufführt
Leiter
eher
den
eine
ist
involviert.
Raumstation!
Ernst­Ludwig­Saal
nennen, und auf Klaus
Daniel Kraft. Er hat die
Verleihung des Ehren­
briefes
des
Landes
Hessen
für
Jahre
ehrenamtliche
über
Vereinstätigkeit
60
wahr­
lich verdient, und dazu
gratulieren
wir
sehr
herzlich.
Klaus Daniel Kraft
inmitten seiner
Vorstandsmitglieder
mit Lebensgefährtin
und drei seiner
insgesamt fünf
.
Enkelkinder
www.ig­eberstadt.de
­ 19 ­
www.ig­eberstadt.de
­ 20 ­
MINERALIEN­ UND FOSSILIENFREUNDE DARMSTADT­EBERSTADT E.V.
Seit fast 25 Jahren haben sich in
erwachsene „Einsteiger in die Welt
anstaltete „Mineralien­ und Fossili­
diesem Verein Freunde der Minera­
der Fossilien“.
enbörse“. Im Jahr 2015 findet die
lien und Fossilien zusammengefun­
Den Vereinsmitgliedern stehen Ste­
Börse am Sonntag, 6. September
den, um gemeinsam zu sammeln,
insäge, Schleif­ und Poliermaschi­
statt; wie immer im Ernst­Ludwig­
Kenntnisse
ne,
auszutauschen,
Kon­
takte zu pflegen, gemeinsame Ex­
Ultraschallbad,
kursionen
pneumatischer
durchzu­
führen
und
vieles mehr zu veranstalten. Zwei
Präpariersti­
Mal
chel
im
Monat
treffen
sich
die
und
Mi­
Sammler zu Diskussionen, Vorträ­
kroskop
gen, der Betrachtung und Bestim­
Verfügung. Die
mung von Funden.
vielseitigen
Der 2. Montag im Monat steht im
und
Zeichen der Fossilien, am 4. Mon­
essanten
tag geht es
träge
um Mineralien, sowie
zur
inter­
Vor­
werden
gemeinsame Veranstaltungen und
mit PC, Bea­
Vorträge. Treffpunkt ist das Haus
mer und Pro­
der Vereine in Eberstadt, Oberstra­
jektionsleinwand
ße 16, Raum 11 im 2. Stock, je­
gestaltet. Gemeinsam wird jedes
Saal von 10:00­17:00 Uhr. Dann
weils um 20:00 Uhr.
Jahr ein Vereinsausflug mit Bus­
werden
fahrt unternommen. Ziele der letz­
Sammler aus der Region und aus
Der Schwerpunkt bei den Minerali­
ten Jahre waren z.B. die Börse in
ganz Deutschland ihre Mineralien
ensammlern liegt bei Achaten, Mi­
St. Marie­aux­Mines, das Salzberg­
und Fossilien aus aller Welt und
neralien der Grube Clara, alpinen
werk
Muschel­
Schmuck anbieten. Die Cafeteria
und
kalkmuseum
Achat­
auf der Empore versorgt die Besu­
Urweltmuseum
cher mit Kaffee, Kuchen und hei­
weltweiten
Fundstellen.
Bei
Friedrichshall,
Ingelfingen,
Händler
und
den Fossiliensammlern liegen Ziele
Museum
und Sammelschwerpunkte in der
Thallichtenberg,
Fränkischen Schweiz, der Eifel und
Bergwerk „Weiße Grube“ Imsbach.
stellungen zu besonderen Minerali­
dem Mainzer Becken. 2014 wurden
Die Veranstsaltungen und das Vor­
en­ und Fossilienthemen runden
Gruppen­Exkursionen in den Mu­
tragsprogramm
dieses
schelkalk der Umgebung von Heil­
netseite zu entnehmen. Zu allen
kostet für Erwachsene 2,00 €, für
bronn
Veranstaltungen und Terminen sind
Jugendliche bis 14 Jahre ist der
durchgeführt. Jedes Jahr veranstal­
Gäste herzlich willkommen.
Eintritt frei. Die Eberstädter sind an
ten wir eine Exkursion ins Mainzer
Der Höhepunkt des Vereinslebens
diesem Sonntag herzlich eingela­
Becken für Kinder, Jugendliche und
ist die jährlich seit 23 Jahren ver­
den, sich an schönen Stücken zu
und
in
das
Elsass
Freisen,
wieder
Museum
sind
der
und
Inter­
ßen
Würstchen.
Erlebnis
ab.
Sonderaus­
Der
Eintritt
erfreuen und „dies oder das“ zu
erwerben.
Weitere Informationen gibt es unter:
www.eb­mineralienclub.de,
1. Vorsitzenden Christian Bracke
0172­6871435, oder
2. Vorsitzenden Volker Meinhardt
06151­591442
www.ig­eberstadt.de
­ 21 ­
www.ig­eberstadt.de
­ 22 ­
"VERDIENTE EWWERSCHTER"
IG VEREINE EHRT EBERSTÄDTER BÜRGER
Seit einigen Jahren ehrt die Inter­
Jahre im Verein gemeinnützig tätig
schon seit Jahrzehnten und sogar
essengemeinschaft
sein und kein Vorstandsamt beklei­
für
Eberstädter
Vereine e.V. im Rahmen ihres Neu­
den.
dem Vereinsleben für ehrenamtli­
Vor einigen Jahren hat der IG­Vor­
ches Engagement der ganz beson
stand beschlossen, solchen Eber­
deren Art.
städterinnen und Eberstädtern mit
einer Ehrung für langjährige fleißi­
Es handelt sich dabei um Damen
ge Vereinsarbeit zum Gemeinwohl
und Herren aus den Mitgliedsverei­
der
Bürgerschaft
zu
danken.
nen, die in der Öffentlichkeit weit­
gehend
unbekannt
sie
Ausgezeichnet mit einer Urkunde
weder dem Vorstand angehören,
als „Ewwerschterin 2014“ wurden
noch nach außen hin selten in Er­
dieses Jahr Maria Hofmann (GV
scheinung treten – jedoch als „gute
Germania, Naturfreunde, Eberstäd­
Geister“ im Hintergrund wirken und
ter Bürgerverein) und Erna Dächert
für ihren Verein daher unentbehr­
(DRK, Ortsgruppe Eberstadt). „Ew­
lich
werschter 2014“ ist Klaus Schwarz
sind.
werschter“
Als
sind,
da
„verdiente
müssen
sie
auch
Ew­
in
Eberstadt wohnen, mindestens 5
(GV
Vereine
tätig.
Die seitherigen Ausgezeichneten:
jahrsempfangs drei Personen aus
-
mehrere
Männerquartett
Harmonie).
Diese drei Personen sind teilweise
2011
Petra
Roßmann
(Rassegeflügel­
zuchtverein), Kurt Ruff (Bürger­
verein)
und
Gerd
Schumann
(TG 07)
2012
Nora
Geißler
(Mandolinenorches­
ter), Hannelore Knieß (Kultureller
Förderverein
und
Jakob
Ernst­Ludwig­Saal)
Weicker
(Kaninchen­
zuchtverein)
2013
Gisela
Bittner
Irmgard
(Schützenverein),
Hermann
(CVJM)
und
Hella Müller (Bürgerverein, Natur­
freunde)
Bezirksverwalter Achim Pfeffer und IG­Vorsitzende Evelyn Schenkelberg bei der Ehrung von Maria Hofmann und
Klaus Schwarz. Leider konnte Erna Dächert die Ehrung nicht persönlich entgegennehmen.
www.ig­eberstadt.de
­ 23 ­
www.ig­eberstadt.de
­ 24 ­
Einladung zur
Frühjahrsmesse
im Ernst­Ludwig­Saal
Schwanenstraße 42, DA­Eberstadt
am Sonntag, 22. März 2015
von 11:00 – 18:00 Uhr.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Der zentrale Teil der Schwanenstraße
bis zum Eberstädter Marktplatz präsentiert
sich als Autosalon.
Der Gewerbeverein Eberstadt e.V.
lädt herzlich ein und freut sich
über regen Besuch!
AUFLÖSUNG DES LETZTEN PREISRÄTSELS
bacher Tal aus, den Franken­
Gewonnen haben: Karin Meich­
stein erreicht, gab es als Preis
ler­Dörr,
das Buch „Auf dem Franken­
Schlitt, Gisela Schönfelder und
stein“, ein historischer Roman
Ilse Ulbricht.
von Karl Henkelmann.
„Unterm
Regenbogen“,
dem
Namen einer Kleinkindergruppe
der
Kindertagespflege
stadt,
werden
die
Eber­
kleinen
Glücksbringer liebevoll betreut.
Sie haben diesmal die Lose ge­
zogen und unter den vielen Zu­
schriften
mit
richtigen
Antworten die 5 Preisträger er­
mittelt. Das Lösungswort lautet
„Himmelsleiter“. Und weil man
über
die
Himmelsleiter,
dem
steilen Wanderweg vom Beer­
www.ig­eberstadt.de
­ 25 ­
Edith
Rost,
Moni
www.ig­eberstadt.de
­ 26 ­
KENNEN SIE EBERSTADT ?
Hier können Sie wieder Ihr Wissen testen und mit etwas Glück sogar gewinnen!
Die Kästchen sind wie folgt auszufüllen:
1.
heimische Vogelart
2.
findet an Kerb­Samstag in der Oberstraße statt
3.
in einer Kleintierzuchtanlage am Alten Dieburger Weg züchtet man ...
4.
Eberstadt ist das Tor zum ...
5.
Höhepunkt der Ewwerschter Kerb ist
6.
er machte auf seiner Reise nach Italien 1775 im Gasthof "Zum Ochsen" Zwischenstation
7.
125 Jahre bestand 2014 der Männergesangverein ...
8.
was wird im VC Eberstadt gespielt?
9.
Kinder fahren an Kerb gerne ...
10.
im Süden Eberstadts gibt es das Kinderhaus ...
11.
kleiner Park an der Modaupromenade
Das Lösungswort senden Sie bitte bis spätestens 15. Mai 2015 an: IG Eberstädter Vereine e.V., Pfarrer­May­Str.
4, 64297 DA­Eberstadt, oder per Fax: 06151­52594, oder per E­Mail: [email protected]
Unter den richtigen Antworten verlosen wir wieder 5 Gewinne!
Die Auflösung des letzten
Der fröhliche Eber
Preisrätsels finden Sie auf der
wünscht viel Spaß
Seite 25 in diesem Heft.
beim Rätsellösen!
www.ig­eberstadt.de
­ 27 ­
SEIT 20 JAHREN IM EINSATZ FÜR DIE EBERSTÄDTER
STREUOBSTWIESEN
enspiele angeboten. 2005 wurde
Fruchtaufstriche und Obstbrände,
der Naturkindergarten gegründet,
aus den Früchten der Streuobst­
in dem schon die Kleinsten an die
wiesen her. Dadurch kann zumin­
Natur herangeführt werden. Exkur­
dest ein Teil des Obstes verwertet
Ein Dutzend junger Leute gründete
sionen
und die Streuobstwiesen kulina­
1995
baumschnitt
den
Verein
Freundeskreis
sowie
Kurse
zum
Obst­
und
zur
risch
erlebbar
gemacht
werden.
e.V.
Obstverwertung runden das Pro­
Daneben organisiert der FES ein
(FES) mit dem Ziel, die wertvolle
gramm ab. In den verschiedenen
Aufpreisvermarktungsprojekt
für
Kulturlandschaft der Streuobstwie­
Angeboten lernen Kinder und Er­
regionalen
der
sen im Osten Eberstadts zu erhal­
wachsene spielerisch und mit allen
über
ten
Deren
Sinnen ihre natürliche Umwelt ken­
vertrieben wird.
Fortbestand war durch die weitge­
nen und schätzen. Die Identifikati­
In den vergangenen zwei Jahren
hende Nutzungsaufgabe stark be­
on mit Natur und Umwelt wird
wurden
droht.
Streuobstwiesenzentrums
Eberstädter
Streuobstwiesen
und
zu
pflegen.
Bioland­Apfelsaft,
Handel
die
und
zwei
Gastronomie
Gebäude
des
20
Jahren
gefördert. Alljährliche Höhepunkte
Sachen
Land­
im Vereinsleben sind das Schaf­
tisch saniert, renoviert und mit ei
schaftspflege ist viel geschehen:
schurfest am Muttertag sowie das
ner Pflanzenkläranlage ausgestat­
Etwa 1.600 junge Obstbäume wur­
Kelterfest
den
Anfang
In
nunmehr
Engagement
in
gepflanzt,
alte
und
junge
Obstbäume geschnitten, mehrere
Oktober.
Hektar Streuobstwiesen, die be­
Hier
kön­
reits von hohen Brombeeren voll­
nen
die
ständig
Besucher
überwuchert
waren,
wurden freigelegt und die dauer­
beim
hafte Pflege des Grünlandes durch
Scheren
Beweidung organisiert. Seit 2012
der Schafe
hat der FES die Beweidung mit ei­
bzw. beim
ner eigenen Herde von 200 Mutter­
Keltern der
schafen selbst übernommen.
Äpfel
Die
Eberstädter
ist
-
zu­
Skepsis
vieler
sehen und
verflogen.
Nach
teilweise
anfängliche
energe­
vielen Jahren kontinuierlicher Ar­
mit Hand anlegen. Die Wiese am
tet. Das Hauptgebäude wurde bar­
beit hat der FES durch Pflegemaß­
Streuobstwiesenzentrum bietet da­
rierefrei umgestaltet.
nahmen
Landschaft
für einen herrlichen Rahmen und
Alle Arbeiten werden neben ange­
erreicht. Natürlich kommt die Ar­
trotz vieler Besucher jeden Alters,
stellten und freiberuflichen Mitar­
beit nicht nur den Menschen zugu­
die neben selbstgebackenem Ku­
beitern
te, die sich in ihrer „Eberstädter
chen
die
ehrenamtlicher Helfer geleistet. Die
Toskana“, wie die Streuobstwiesen
Produkte der Streuobstwiesen ge­
Helfer setzen sich zum Teil seit
gerne genannt werden, erholen.
nießen, herrscht eine entspannte
Jahren regelmäßig für den Verein
Vielmehr profitierten hiervon auch
familiäre Atmosphäre.
ein und helfen bei vielfältigen Ak­
die hier vorkommenden,
vielfälti­
Der FES stellt verschiedene Pro­
tionen, wie Festen, Obsternte oder
gen Tier­ und Pflanzenarten; bei
dukte, wie z.B. frischen Apfelmost,
Bekämpfung des Jakobskreuzkrau­
viel
für
die
und
Schafsbratwürsten
von
einer
großen
Zahl
Gartenrot­
tes. An dieser Stelle sei
schwanz, der Grünspecht und der
daher ein herzlicher Dank
äußerst seltene Wendehals.
an alle Helfer ausgespro­
Von Anfang an stand für die Ver­
chen, ohne deren Einsatz
einsgründer
vieles nicht möglich wäre!
den
Vögeln
pädagogik
z.B.
der
auch
und
die
die
Umwelt­
Wissensver­
Infos über die vielfältigen
Angebote und Veranstal­
tungen unter www.streu­
obstwiesen­eberstadt.de
oder Jahresprogramm
anfordern unterTel.:
06151­53289
mittlung an oberster Stelle. Dazu
werden neben frei buchbaren Pro­
grammen
für
Schulklassen
und
Kindergartengruppen laufend Kin­
der­ und Jugendgruppen und Feri­
www.ig­eberstadt.de
­ 28 ­
GESANGVEREIN GERMANIA 1894 E.V.
und der Vereins­
1. August 2012 gelang der Germa­
betrieb
ruhte.
nia wieder ein echter Glücksgriff.
1950 wurde dem
Sie versteht es, alle Sängerinnen
Letztes Jahr konnte die Germania
bis dahin reinen Männerchor ein
und Sänger zu motivieren. Nach
ihr 120­jähriges Gründungsjubilä­
Frauenchor
die
wie vor finden die Promenaden­
um feiern. Die Wiege der Germania
Germania erreichte mit einem ge­
konzerte im Rathausgarten bei den
stand am 1. April 1894 im Gast­
mischten Chor ihre größten Leis­
Eberstädtern
haus des Metzgermeisters Philipp
tungen.
Bundes­
Unvergessen ist das adventliche
Krämer in der Heidelberger Land­
leistungssingen und Auftritte beim
Konzert in der Dreifaltigkeitskirche
straße,
Hessischen Rundfunk 1955, die Be­
im Dezember 2014 anlässlich des
teiligung beim 16. Deutschen Sän­
120­jährigen
der
„Zum
heutigen
goldenen
Gaststätte
Hirsch“.
angeglieder,
Es
gerbundfest
und
folgten
1968
in
Beachtung.
Vereinsjubiläums.
Stuttgart,
Es sollte sich im Laufe der Ge­
sowie
schichte des Vereins immer wieder
kirchenmusikalische Konzerte und
wird neben dem Gesang auch ge­
zeigen,
und
Freundschaftssingen in der Region.
pflegt.
Nachfolger aus dem Namen „Ger­
In all den Jahren ruhten die Ge­
dungen
mania“ und ihrem Wahlspruch „In
schicke stets in Händen erfahrener
Ausflüge,
Freud und Leid zum Lied bereit“,
Chorleiter. Erfolgreiches Abschnei­
bel’schen Schmiede, Frühlingskaf­
der
den beruht jedoch immer auf guter
fee­Nachmittag
schmückt, die Ausdauer, Kraft und
Zusammenarbeit
restloser
Vereine, Ehren­ und Familienaben­
Beharrlichkeit nahmen, die sie be­
Hingabe zwischen Chorleiter, Vor­
de gehören zum festen Jahrespro­
nötigten, um ihre vielfältigen Auf­
stand und Sängerschaft. Ab dem
gramm.
gaben, die vom einfachen Volkslied
Jahre 1982 begann mit dem Chor­
Neue Sängerinnen und Sänger sind
bis zur modernen Chorliteratur die­
leiter Joachim Hausmann und sei­
herzlich willkommen bei den Chor­
ser Tage vom ausgehenden 19.
nem Nachfolger Martin Ludwig ab
proben dienstags im Haus der Ver­
Jahrhundert bis in 21. Jahrhundert
2001 eine neue Zeit bei der Ger­
eine. Der Frauenchor beginnt um
Bestand haben sollte. Mit der für
mania. Mittlerweile war die Zahl
19:30
damalige
stattlichen
der Aktiven stark zurückgegangen;
kommen
Zahl von 24 aktiven Sängern be­
es wurden aber dennoch vielbeach­
gann der Männerchor im Grün­
tete Konzerte durchgeführt, die ei­
dungsjahr mit leichten Liedern im
nigen
Volkston. Nach acht Vorsitzenden
Erinnerung sein dürften. Mit Ange­
Telefon 06151/51985,
mit unterschiedlich langen
lika Henß als neuer Chorleiterin seit
E­Mail: [email protected]
dass
auch
die
Gründer
die
Vereinsfahne
Verhältnisse
zahlreiche
große
noch
Chorkonzerte,
und
in
sehr
Amtszeiten wurde am 15.
April 1983 mit Toni Daßler
erstmals eine Frau zur 1.
Vorsitzenden gewählt, und
sie
hat
dieses
Amt
bis
heute inne.
Das erste große Vereins­
fest feierte die Germania
im Jahre 1900 aus Anlass
der ersten Fahnenweihe.
In den Jahren 1904, 1924
und
1934
feierte
man
stets kleine Gründungsju­
biläen mit einem Sänger­
fest.
Leider
fand
das
50­jährige Jubiläum 1944
nicht statt; es war Krieg
www.ig­eberstadt.de
­ 29 ­
guter
Geselligkeit
und
Kameradschaft
Freundschaftliche
mit
Uhr
anderen
Grillfest
und
die
Vereinen,
in
im
um
Verbin­
der
Gei­
Haus
20:15
Männer
der
Uhr
dazu.
Kontakt: 1. Vorsitzende
Toni Daßler,
www.ig­eberstadt.de
­ 30 ­
NEUE ERKENNTNISSE ÜBER DIE FRÜHZEIT VON BURG UND FAMILIE
FRANKENSTEIN
das
750­jährige
Jubiläum
2002,
Michael Müller konnte anhand neu
entdeckter und neu ausgewerteter
das sich auf eine
Urkunden
Urkunde
von
dass unsere Bergsträßer Franken­
zu
steiner vom Breuberg im Odenwald
1252
bezog,
Hierüber fand am 3. November
2014 ein höchst interessanter Vor­
Michael Müller, der 2. Vorsitzende
Mitte des 13. Jahrhunderts hier ei­
trag des Geschichtsvereins Eber­
des Geschichtsvereins und Fran­
ne Burg errichteten. Somit bleibt
Ernst­Lud­
kenstein­Experte, nahm sich in sei­
die Urkunde mit der Erstnennung
wig­Saal statt. Über die Geschichte
nem Vortrag vom 3. November
des Frankensteins von 1252 wei­
von Burg Frankenstein meint man,
2014 alle diese Behauptungen und
terhin
es sei alles erforscht. Im Jahre
Daten der Reihe nach vor. Es gab
ment für den Ursprung von Burg
2002 wurde in der Region mit
zur gleichen Zeit nämlich drei Fa­
und Familie.
großem Gepränge die 750­Jahrfeier
milien Frankenstein, die allesamt in
In seiner Begrüßung zu Beginn des
der Burg gefeiert, wozu es Vorträ­
der gleichen Region wirkten: Fran­
Vortragsabends
ge, Ausstellungen und Publikatio­
kensteiner aus der Pfalz, bei Kai­
zende des Geschichtssvereins Dr.
im
worden.
nachweisen,
unrecht
stadt/Frankenstein
gefeiert
schlüssig
stammten
und
das
tatsächlich
entscheidende
wies
der
erst
Doku­
Vorsit­
nen gab.
Erich
Angeregt durch diese Aktivitäten
auf
Kraft
hat der danach gegründete Ge­
beitsweise
schichtsverein
Eberstadt/Franken­
eines Histori­
stein immer wieder Neuigkeiten zu
kers hin, wie
Geschichte von Burg, Familie und
es
Herrschaft Frankenstein zutage ge­
nachprüfbare
fördert und der Öffentlichkeit prä­
und
sentiert.
kundige
Be­
Insbesondere zur Frühzeit der Burg
lege
und
im 13. Jahrhundert gab es noch
Beweise
die
Ar­
gelte,
offen­
zu
manche Unklarheiten. Es tauchen
serslautern, bei Bad Salzungen in
sammeln
nämlich in schriftlichen Quellen im­
Thüringen und unser Frankenstein
historische
mer wieder Frankensteiner aus viel
an der Bergstraße. Diese Familien
können.
früheren Zeiten auf. Auf der Spei­
kannten sich nicht nur gegenseitig;
Gästen konnte auch Familie Fran­
sekarte
wird
sie waren auch miteinander ver­
ckenstein und Abordnungen ande­
sogar ein Ursprung im 10. Jahr­
wandt. Dennoch sind sie unter­
rer Geschichtsvereine der Region
hundert behauptet. Demnach wäre
schiedlichen
begrüßt werden. Weitere Veran­
der
Burggaststätte
Ursprungs.
und
auszuwerten,
Aussagen
Unter
den
um
treffen
zu
zahlreichen
staltungen des
Geschichtsver­
eins im Ernst­
Ludwig­Saal:
23.3.2015
„Provinzial­
und
Pflegean­
stalt
Eber­
stadt“, Vortrag
von
Dr.
Grimm, ehem.
Chefarzt
Auf Grundlage der Forschungen des Geschichtsvereins Eberstadt/Frankenstein baute Roland Creter ein Modell
der mittelalterlichen Burg. Es wurde beim Vortrag im Ernst­Ludwig­Saal ausgestellt. (Foto: Geschichtsverein)
www.ig­eberstadt.de
­ 31 ­
DER ODENWALDKLUB BIETET WANDERN UND GESELLIGKEIT
So führt z.B. im April eine Wande­
Ziel ist stets – mit Rücksicht auf
rung nach Goddelau ins Büchner­
die älteren Teilnehmer – an das
museum,
dem
öffentliche Nahverkehrsnetz ange­
„Holzschuhpfad“ durch die Pfalz,
bunden, so dass man jeder Zeit
ebenfalls
nach Eberstadt zurückfahren kann.
im
im
Oktober
April
auf
eine
Natur­
schutzwanderung auf den Kühkopf,
Am 3. Mai 1882 wurde die Orts­
gruppe Eberstadt des Odenwald­
klubs gegründet. Seit dieser Zeit
ist der OWK ununterbrochen als
einziger Wanderverein in Eberstadt
etabliert.
Auch wenn die großen Sport­ und
Turnvereine mit einem breitgefä­
cherten Angebot aufwarten und ei­
ne
Wanderabteilung
verschiedenen
neben
Ballsportarten
bis
hin zu modernem Trendsport Be­
stand hat, so kann sich der Oden­
waldklub immer noch als reiner
Wanderverein in Eberstadt behaup­
ten.
Wandern ist „in“. Zwar ist das In­
teresse junger Familien oder Ju­
gendlicher,
sich
durch
Mitgliedschaft an den Verein zu
binden, rückläufig, aber dafür bei
den etwas älteren Bewegungsfreu­
digen
ungebrochen.
ständlich
hat
man
Selbstver­
im Mai eine Weinlagenwanderung
Der Wanderplan 2015 umfasst ein
in Groß Umstadt, und in der Ad­
vielfältiges Angebot an interessan­
ventszeit wird ein Weihnachtsmarkt
ten
in der Region besucht, verbunden
und den benachbarten Mittelgebir­
mit einer Stadtführung. Ganz im
gen in verschiedenen Wanderkate­
Zeichen der Brauchtumspflege ste­
gorien (Strecke, Gehzeit). Somit
hen die Teilnahme an der alljährli­
kann jeder nach eigenem Ermes­
chen
sen
Sonnenwendfeier
erkannt
Wanderangebot
das
den
An­
August begibt man sich auf eine
Gäste sind jederzeit willkommen!
knapp
1­wöchige
einmal
hinein.
Wanderfreizeit
Wanderungen des OWK Eberstadt
werden im eigenen Schaukasten in
übte Radfahrer fahren im Frühjahr
der Heidelberger Landstraße 227
für mehrere Tage am Neckar ent­
und in der Tagespresse, sowie im
lang. Radwanderungen in die Um­
Internet
bekanntgegeben.
gebung sind übrigens sehr beliebt;
sie ergänzen das übliche Wander­
Unter der Telefonnummer
angebot und finden von März bis
06151­51212 ist der Wanderplan
Oktober an jedem 3. Freitag eines
kostenlos erhältlich.
Monats statt. Speziell für Senioren
www.owk­da­eberstadt.de
gibt es 1 x monatlich donnerstags
einen etwas längeren Nachmittags­
spaziergang
Einkehr
zum
mit
anschließender
Kaffeetrinken.
menwanderungen mit his­
und
Erklärun­
gen sowohl unterwegs als
auch am jeweiligen Ziel.
Die Informationen sind je­
weils kurz gefasst und für
jeden verständlich. Es sind
Exkursionen!
Wanderung
auf der Schwäbischen Alb, und ge­
umfasst daher auch The­
keine
besten
ner
gepasst. Der Wanderplan
naturkundlichen
Am
erfest im Herbst in Ernsthofen. Im
sprüchen der Moderne an­
torischen
Odenwald
schnuppert man als Neuling bei ei­
im
und
auswählen.
im
Herchenrode und dem Kartoffelfeu­
Vorstand die Zeichen der
Zeit
in
Wanderungen
Im
Mittelpunkt steht die in­
teressante Wanderstrecke.
www.ig­eberstadt.de
­ 32 ­
Das
IM TURNVEREIN 1876 E.V. GIBT ES TANZSPORT FÜR PAARE
die
Kondition
geht er selbst zum regelmäßigen
Training und wurde in den vergan­
Mann
genen Jahren dafür mit Erfolg be­
vor
Marktstraße,
nahe dem Marktplatz im Herzen
von Eberstadt, befindet sich einer
der ältesten Turn­ und Sportverei
-
ne Darmstadts.
In die Jahre gekommen ist er kei­
neswegs,
wie
das
umfangreiche
Sportangebot des Turnvereins 1876
e.V. beweist. Fitness, Gesundheits­
zwei
lohnt.
burtstag schenkte.
Jianping Wu wurde er 2013 Hes­
Erst ein langsamer, dann
senmeister in der Sen­III A­Klasse,
zwei
schnelle
Gymnastik
Tanzpartnerin
der zweithöchsten Turnierklasse im
Wiegeschritt.
Wenn
die
deutschen
Haltung
gar
so
Tanzsport.
Nach
dem
nicht
Erringen des Dreieichpokales Ende
stimmt, können die Tän­
April 2014 stieg das Tanzpaar jetzt
zer
auch
in die Sonderklasse auf. Sein Wis­
Schwitzen
sen und Können gibt der 52­Jähri­
manchmal
ins
„Tanzen
und
ist
ge
gerne
an
die
Paare
der
irgendwann
Tanzsportabteilung weiter. Das gilt
erwischt es jeden“, stellt
für die Lateinamerikanischen Tänze
Trainer
Holter­
genauso wie für die Standardtänze.
mann fest. Ganz egal wie
Und am Ende eines Jahres steht
lange
die Abnahme des Tanzsportabzei­
Birger
die
Paare
schon
tanzen, ob sie seit Jahren
chens
dabei sind oder gerade
Haben Sie Interesse? Dann kom­
auf
dem
Programm.
erst angefangen haben.
men Sie freitags abends einfach in
Freitags um 20:30 Uhr bietet die
der Jahnturnhalle vorbei. Machen
Tanzsportabteilung auch eine Grup­
Sie
pe
Schnupperstunden.
für
Anfänger
und
mit
bei
drei
kostenlosen
Tanzen
und
Wiedereinsteiger an.
bewegen Sie sich zusammen mit
Der lizenzierte Trainer unterrichtet
Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin
und trainiert die Paare der Tanz­
zu den Rhythmen von Cha­Cha­
sportabteilung des Turnvereins seit
Cha, Tango oder langsamen Walzer.
vielen Jahren. Und er weiß, wovon
Aktuelle
Informationen
zu
allen
Workshops
und
Kursangeboten
und
des TV 1876 e.V.
Gerätturnen gehören ebenso dazu
der
seiner
ein
Leichtathletik, Trendsportarten und
wie
Mit
und
sport und ganzheitliche Bewegung,
Kinderturnen,
Jahren
einen Tanzkurs zum Ge­
Sport,
Eberstädter
er spricht. Als aktiver Turniertänzer
sagt Andrea, die ihrem
kommen.
der
das
Koordinationsvermögen“,
schön
In
und
Tanzsport.
finden
Sie
der
Webseite
auf
unter
Jeden Freitag um 19:30 Uhr schie­
www.
ben zehn Paare schwungvoll ihre
tv­eberstadt.de
Füße zur Musik über das Parkett
Hartmut Wetzel,
der Jahnturnhalle in der Eberstäd­
06157/86488
ter Marktstraße 7. Die Bewegung
und
verstehen sie als Ausgleich zum
Gudrun
Berufsalltag und als beste Gele­
Meinhardt,
genheit, um als Paar einer gemein­
06151/591442
samen Sportart nachzugehen. „Es
macht einfach viel Spaß, trainiert
www.ig­eberstadt.de
­ 33 ­
TURNGESELLSCHAFT 07 EBERSTADT E.V.
DAS GRÖSSTE BREITENSPORTANGEBOT IN EBERSTADT
Die Jahre 2013/14 standen bei der
TG 07 ganz im Zeichen des
Umbaus. Die in die Jahre gekom­
mene Schlossturnhalle, Ende der
Fünfziger Jahre in Eigenhilfe der
Mitglieder erbaut, wurde in zwei
Bauphasen energetisch saniert und
mit einem erweiterten Anbau ver­
sehen.
Möglich geworden war die Maßnah­
me in dieser Zeit, weil drei Fakto­
ren, die die Finanzierung möglich
machten,
zusammenfielen:
seit
2007 wurden regelmäßig Rückla­
gen für die damals schon projek­
tierte
Baumaßnahme
gebildet.
Nach Jahren der Unsicherheit in
der Sportpolitik der Wissenschafts­
stadt Darmstadt, gab es nun kon­
krete Zusagen von Zuschüssen;
auch vom Land Hessen. Und nicht
zuletzt die historisch niedrigen Fi­
nanzierungskosten bei Darlehen.
Trotzdem war es ein Riesenschritt
für den Verein; ging es doch um
eine Investitionssumme von rund
einer
halben
Million
Euro!
ein Raum für Kinderwagen und
Buggys für die jüngsten Turner
der TG.
Im Sommer 2014 folgten dann Ar­
beiten am Dach, an der Hallende­
cke
und
das
eigentliche
„Einpacken“ der Außenwände. Im
Zuge der Maßnahmen wurde die
Elektrik der Halle modernisiert und
für die Turner eine Longe an der
Decke verbaut. Für den Sportbe­
trieb in der Umbauzeit gab es Aus
weichquartiere in der Nachbar­
schaft, u.a. beim TV 1876 in der
Jahnturnhalle und ­ von vielen ger­
-
perer
und
Anja Mertin
ein
Tanz­
projekt mit
jungen
Teilnehme­
rinnen ein­
studiert
und an ei­
nigen
Ta­
gen
zur
Aufführung
gebracht.
Dafür
er­
hielt
die
Truppe im Herbst einen Hauptpreis
der Sparkassen Sportförderung in
Höhe
von
1.000
Euro.
Im Jahresverlauf wurde auf Betrei­
ben des Stadtverordneten Lutz
Achenbach eine Straße im Neu­
baugebiet nach Julius Gernsheimer,
einem Gründungsmitglied der TG
07 und der erste Vorsitzende des
Vereins, benannt. Es ist weiterhin
geplant, einen Stolperstein zum
Gedenken an Julius Gernsheimer
zu verlegen, für den die TG 07 be­
absichtigt, die Patenschaft zu
übernehmen.
Für das Jahr 2015 ist die TG 07
Eberstadt mit nahezu 1.400 Mit­
gliedern bestens gerüstet. Es wird
wieder ein Himmelsleiterlauf am
30.5.2015 durchgeführt. Im Be­
reich Jedermannsport soll das
Raumangebot für weitere Kurse
und Übungsstunden durch externe,
sowie vorhandene und bislang un­
genutzte Räume erweitert werden.
Hierzu sucht der Verein ständig
n e u e Ü bu n gs l e i te r / i n n e n m i t gu te n
Nachdem die Zusagen der Stadt
und des Landes soweit fest waren,
wurde mit der Sparkasse Darm­
stadt, der Hausbank des Vereins,
über
die
Darlehensmodalitäten
verhandelt. Der Rest kam aus Ei­
genmitteln, den schon erwähnten
Rücklagen. Im Sommer 2013 wur­
den die Glasbausteine durch mo­
derne Fenster ersetzt und der
Anbau mit Geräte­ und Umklei­
deräumen ergänzt, sowie eine be
hindertengerechte Toilette einge­
baut. Besonderer Clou im Anbau ist
-
ne genutzt ­ im Schwanensaal mit­
ten im Stadtteil. Natürlich blieben
auch Störungen und Pannen nicht
aus. Im Herbst 2014 wurden die
Halle und die Anbauten noch durch
Anstriche verschönert. Vielen 07ern
gefallen die neuen Farben, und die
Einschränkungen sind nun auch
Vergangenheit.
Bei dem ganzen Rummel um den
Umbau gab es aber auch noch
Sportbetrieb und Vereinsleben. So
wurde beispielsweise im Sommer
unter der Leitung von Janina Klap­
www.ig­eberstadt.de
­ 34 ­
Ideen, Helfer im Verein und Vor­
stand, die die TG 07 und damit das
gr ö ß te
B r e i te n s po r ta n ge bo t
in
Eberstadt auch 2015 weiter voran­
br i n ge n .
Nähere Infos zu den Angeboten der
TG 07 gibt es im Internet unter
http://www.tg07­eberstadt.de
Gerd Momberger
GESANGVEREIN FROHSINN 1842 DARMSTADT­EBERSTADT
In
jedem
Jahr
Termine.
begehen wir den
Der Chor und die Dirigentin freuen
Gründungstag
sich sehr, wenn Sie es einmal aus­
Wie aus der Jahreszahl zu erken­
des Frauenchores im Jahre 1950
probieren und völlig zwanglos in
nen, ist der Frohsinn der älteste
mit einem gemütlichen Kaffeenach­
einer Chorprobe am Freitag von
Gesangverein in Eberstadt.
mittag im Januar. Am Ostermontag
19:00 bis 21:00 Uhr in die Ober­
Seit über 10 Jahren leitet Frau Ka­
macht der Chor einen Osterspa­
straße in das Haus der Vereine im
rin Glitscher mit viel Erfolg und An­
ziergang in ein Lokal in der nähe­
1. Stock kommen. Dort können Sie
erkennung
ren
dann
unseren
gemischten
Umgebung
von
Eberstadt.
hören,
wie
vielfältig
und
unser
Liedgut
ist.
Chor. Da sie in Nieder­Beerbach
Neben der Weihnachtsfeier im Haus
auch einen „Frohsinn“ leitet, ergab
der Vereine mit Ehrungen langjäh­
es sich, dass wir die gleichen Lie­
riger
der einstudierten und so gemein­
Grillfest im Sommer in der Gei­
Tel.: 06151­58712,
sam
bel’schen Schmiede ein fester Be­
E­Mail: [email protected]
mit
den
Sängerinnen
und
-
Sängern aus Nieder­Beerbach auf
Vereinsmitglieder
standteil
der
ist
reichhaltig
Monika Luft 1. Vorsitzende
unser
wiederkehrenden
treten können.
Mit unseren Liedern erfreuen wir
die Zuhörer beim Eberstädter Os­
tereiermarkt
in
der
Geibel’schen
Schmiede oder beim „Offenen Sin­
gen“ im Rathausgarten. Im ver­
gangenen
Jahr
haben
wir
uns
wieder am großen Chorgruppen­
konzert
im
Staatstheater
Darm­
stadt beteiligt. Beim Chortreffen
am Waldsportplatz aus Anlass des
125­jährigen
sangvereins
monie
1889
schönen
Jubiläums
des
Ge­
Männerquartett
haben
wir
Pokal
Har­
einen
erhalten.
UNTERWEGS MIT DER IG EBERSTÄDTER VEREINE E.V.
Wegen der recht weiten Anreise
„Welt des weißen Goldes“, in 2500
teilweise
und des sehr umfangreichen Pro­
Jahre
anmutenden
grammes hatte man dieses Jahr
Thüringens. Angetan mit blauem
terirdische Labyrinth. Man sollte
den
Eberstädter
Bergkittel und Helm ging’s für die
nicht glauben, dass man „nur“ mit
Vereine um einen Tag erweitert.
Gruppe zuerst mit dem „Förder­
35 km/h unterwegs war! Unter­
Die bereits seit Monaten detailliert
korb“, einem vergitterten Aufzug
brochen wurde die Fahrt durch et­
beschriebenen und den 61 Mit­
mit mindestens 20 Personen Fas­
liche Stopps, wie beispielsweise die
gliedsvereinen bestens bekannten
sungsvermögen, 500 m tief hinab.
1980 entdeckte Kristallgrotte und
Aktivitäten und Anmeldemodalitä­
Auf einem weitläufigen Areal ste­
der Bereich, in dem der Goldschatz
ten ließen ein interessantes
Ausflug
der
lG
Wo
-
Salz­ und Kaligeschichte
einer
Achterbahnfahrt
Reise durch das un­
hen dort die ziemlich niedrig kon­
der
chenende erwarten.
struierten
mit
Kunstwerke zur Sicherheit eingela­
So starteten am Samstagmorgen,
Sitzbänken für ca. 25 bis 30 Perso­
gert waren und nach Kriegsende
dem 6.9.2014, 36 Personen – Mit­
nen längs auf der offenen Ladeflä­
1945 durch amerikanische Truppen
glieder aus über 10 Vereinen und
che. Nachdem sich jeder auf einen
rechtzeitig „erbeutet“ wurden; al­
Gäste – zur Fahrt ins thüringische
Sitzplatz gedrückt hatte, eng auf
lerdings zum Schutz vor den raff­
Merkers. Im dortigen Salzbergwerk
Tuchfühlung
gierigen
der K + S KALI GmbH taucht man
begann
rasantem
(glücklicherweise!) zu spät kamen!
in der Tat für 3 Stunden ein in eine
Tempo durch niedrige, enge Gänge
Außerdem gab es eine Führung
einzigartige
eine insgesamt etwa 20 km lange,
durch
Erlebniswelt,
in
die
mit
Fahrzeuge
mit
dem
Nachbarn,
(gefühlt!)
www.ig­eberstadt.de
­ 35 ­
Reichsbank
und
Russen,
ausgedehnte
die
zahlreiche
damals
Museumsbe­
www.ig­eberstadt.de
­ 36 ­
reiche mit Exponaten aus über 500
de, bezog man (leider nur für 1
merrodelbahn, einem Spaziergang
Jahren Bergbaugeschichte. Per Vi­
Nacht!) Quartier. In ca. 5 Minuten
durch den Märchenwald oder ein­
deosimultation konnte man an an­
war bequem durch die Fußgänger­
fach nur von der Aussichtsterrasse
derer Stelle vom Fahrzeug aus eine
zone der historische „Ratskeller“
des Restaurants am Info­Zentrum
nahezu
Spren­
am Markt erreicht, wo unter einem
den regen Flugbetrieb beobachten
gung verfolgen. Ebenso eine far­
urgemütlichem Deckengewölbe der
und den herrlichen Blick auf die
benprächtige Lasershow und eine
Tag
imposante Berg­ und Hügelland­
Fahrt durch einen „Fun­Park“ mit
Gaumenfreuden endete.
schaft
Klettereinrichtungen und Hochseil­
Am Sonntagmorgen nahm man ge­
Rhön zu genießen.
garten, wohl der einzige unterirdi­
gen 10.00 Uhr Abschied vom hüb­
Als krönender Abschluss des Tages
sche seiner Art welt­, zumindest
schen
Salzungen
und diesem Wochenende allgemein
jedoch deutschlandweit. Selbstver­
und fuhr los Richtung Wasserkup­
erwartete uns die traditionsreiche
ständlich
wurde
pe. Die thüringisch­hessische Lan­
Äppelwoiwertschaft
Abenteuer
ständig
von
desgrenze passierte man allerdings
der
ausführlichen Erklärungen und In­
bei einem zwar kurzen, aber sehr
Dank der immer noch recht milden
formationen durch den Gästefüh­
heftigen Regenguss. Im trockenen
Temperaturen in den Abendstun­
rer,
Bus sitzend konnte man nur hoffen,
den ließ man draußen auf Bänken
Fahrzeug chauffierte!
dass sich möglichst bald die Sonne
an Tischen unter alten Bäumen bei
Tief beeindruckt von all dem Gese­
wieder
heimischen Spezialitäten den Tag
henen und Erlebten setzte man am
hatte tatsächlich Erbarmen und be­
ausklingen.
späten Nachmittag die Fahrt im
reitete uns einen strahlend blauen
Dieser
(wesentlich geräumigeren und be­
Himmel
höchstem
Ausflug wurde allein vom 2. Vor­
quemeren!) Bus fort zum eigentli­
Berg. Vom Besucherparkplatz aus
sitzenden der IG Eberstädter Ver­
chen
täuschend
der
echte
das
auch
gesamte
begleitet
eigenhändig
Tagesziel,
leckeren
Städtchen
blicken
über
thüringischen
Bad
ließ!
Und
Hessens
Petrus
in
der
Dauth­Schnei­
Frankfurt­Sachsenhausen.
wunderschöne
nahen
auf 917 m Höhe bot sich nun je­
eine,
dem die Möglichkeit, die nächsten
organisiert und durchgeführt. Es
schen Thüringer Wald und Rhön im
4 Stunden individuell zu gestalten.
war seine Idee, dieses Ziel für
Werratal. Dort erwartete die Grup­
Das Angebot wurde auch vielfältig
2014 auszuwählen und sehr er­
pe eine Führung durch’s Gradier­
genutzt. Vom Rundflug in kleinen
folgreich in die Tat umzusetzen.
werk
schönen
Sportflugzeugen bis hin zum eige­
Hierfür gebührt ihm ein herzliches
Fach­
nen Segelflieger­Feeling mit einem
Dankeschön.
werkstil. Im „Haus Hufeland“, ei­
1­Personen­Segler über eine kurze
Meichler­Dörr aus der Gruppe, die
nem Hotel Garni des Kurhauses am
Distanz, einer Wanderung zur 3 km
ständig mit „schussbereiter“ Ka­
Burgsee, direkt an der
ruhigen
entfernten Fuldaquelle oder hoch
mera dafür sorgte, dass der Aus­
und abseits jeglichen Durchgangs­
zum Radom auf dem 950 hohen
flug
verkehrs gelegenen Uferpromena­
Gipfel, einer Abfahrt auf der Som­
festgehalten wird.
sehr
hennebergisch­fränkischen
www.ig­eberstadt.de
­ 37 ­
Dieter
2014
Gimbel,
2­tägige
Sole­Heilbad Bad Salzungen zwi­
im
dem
das
bei
Ebenso
in
geplant,
an
zahlreichen
Karin
Fotos
© esh
www.ig­eberstadt.de
­ 38 ­
SCHÜTZENVEREIN FRANKENSTEIN E.V. 1957
noch einige Zeit in gemütlicher
Runde zusammen.
Heinrich Vetter
Ehrenvorsitzender
Schützenverein
Frankenstein­Eberstadt
Am Sonntag, den 07.12. 2014 fand
das Königsschießen der Jugend des
Schützenvereins Frankenstein
Eberstadt statt.
Nach Begrüßung der Jungschützen
durch
den
Vorsitzenden
Richard
Raupach, begrüßte dieser auch den
Jugendleiter
Holger
Weingärtner,
sowie alle Anwesenden.
Er erklärte den Jungschützen noch­
mals
die
Modalitäten
und
die
Handhabung des Gewehres.
Unter der Aufsicht des Jugendlei­
ters konnten die sieben jugendli­
chen
Schützen
schreiten
und
endlich
ihre
zur
Tat
schießsportli­
chen Leistungen beweisen.
Nach 2­maligem Durchgang mit je­
weils zwei Schuss stand das Ergeb­
nis fest.
Jugendschützenkönig
für
2015
wurde Jessica Knieß, die auch im
Jahre 2014 schon die Königskette
erhalten hat.
Wir wünschen der Jugendkönigin
Jessica Knieß viel Freude mit der
Königskette, die damit den Schüt­
-
zenverein Frankenstein in Eber
stadt vertritt.
Viel
Erfolg
und
immer
„
GUT
SCHUSS“
Bei Kaffee und Kuchen saß man
www.ig­eberstadt.de
­ 39 ­
„DREI BÄUME FÜR DIE EINHEIT“
NATURFREUNDE WEIHEN NATURDENKMAL AM RIEDBERG EIN
Baumpflanzaktion. Der Gedanke zu
diesem Naturdenkmal beruht auf
der Schutzgemeinschaft Deutscher
Wald. Viele Städte und Gemeinden
haben sich schon beteiligt. In Bonn
war sogar Bundeskanzlerin Angela
Merkel
während
der
Einweihung
dabei. Drei verschiedene Bäume
Am 9. November 2014 fand in An­
sollen als „nachwachsendes Denk­
wesenheit des Oberbürgermeisters
mal“ die deutsche Wiedervereini­
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
gung
Jochen Partsch, des stellv. Stadt­
versinnbildlichen:
verordnetenvorstehers
Ludwig
symbolisch an die alte Bundesre­
Achenbach, des Bezirksverwalters
publik, die Kiefer an die ehemalige
Achim Pfeffer, weiterer politischer
DDR und die Eiche inmitten der
Vertreter,
Gruppe an die wiedervereinte Bun
Vereinsvertretern
und
Vorstandsmitgliedern der IG Eber­
vor
25
die
Jahren
Buche
soll
-
hen festgehalten. Alle waren sehr
beeindruckt,
desrepublik erinnern.
denn
„nachwachsendes
städter Vereine, sowie zahlreicher
ein
solches
Denkmal“
ent­
interessierter Bürger auf dem Ge­
Naturfreund Otto Guthier vom Vor­
spricht genau der Grundidee der
lände der NaturFreunde, Ortsgrup­
stand der OG Eberstadt hatte die
NaturFreunde aus der Gründerzeit
pe
Idee von einem Besuch bei der be­
mit
freundeten
rungsschichten
Eberstadt,
Einweihung
am
des
Riedberg
die
Naturdenkmals
„Drei Bäume für die Einheit“ statt.
Ortsgruppe
Schweb­
heim bei Schweinfurt mitgebracht
Zielsetzung,
allen
Wald
Bevölke­
und
Berg­
landschaft bei freiem Zutritt für
Freizeit und Erholungszwecke zu
erhalten. Es wurde daher umge­
hend Beschluss gefasst, auf dem
Gelände
der
OG
Eberstadt
am
Riedberg – und obendrein für die
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
in
jeglicher Hinsicht kostenfrei – in
Eigenarbeit und Eigenfinanzierung
das Naturdenkmal „Drei Bäume für
die
Einheit“
zu
erstellen.
Die Aktiven, die sich ohnehin wö­
chentlich
amtlichen
mittwochs
zum
Arbeitseinsatz
ehren­
treffen,
um sich um den baulichen Erhalt
des Riedberghauses und die Pflege
des Geländes kümmern, haben den
für die Pflanzaktion vorgesehenen
Platz gerodet, planiert und herge­
Karl­Heinz Steingässer, Vorsitzen­
und den Eberstädter Vereinskolle­
richtet, sowie die Pflanzungen, das
der der Eberstädter NaturFreunde,
gen unterbreitet. In Fotos hatte er
Aufstellen
erläuterte in seiner Begrüßungsan­
die dort gepflanzten Bäume mit ei­
Herstellung der Pfähle übernom­
sprache
ner Bank zum besinnlichen Ausru­
men.
Sinn
und
Zweck
der
www.ig­eberstadt.de
­ 40 ­
der
Schilder
und
die
Nicht nur wegen des denkwürdigen
Datums wurde der 9. November,
der Tag des Mauerfalls, gewählt –
auch auf Rat der Baumschule hin
war diese Zeit nun bestens geeig­
net.
Oberbürgermeister
Jochen
Partsch streifte in seiner Einwei­
hungsrede die wechselvolle deut­
sche Geschichte während zweier
Weltkriege bis hin zur glücklichen
Wiedervereinigung,
deren
man
nach 25 Jahren hier gedachte. Lo­
bende Worte als Zeichen der Dank­
barkeit
richtete
er
an
die
NaturFreunde, auf deren Initiative
hin und ihrem unermüdlichen Fleiß
Eberstadt
um
ein
Naturdenkmal
städter Vereine
die Anlage mit
reicher ist. Um die Sache endgültig
zwei rustikalen Ruhebänken und
abzurunden, wird im Frühjahr 2015
einem dazu passenden Tisch auf­
die Interessengemeinschaft Eber­
werten.
Karl­Heinz Steingässer
H a t I h n en d i e Z ei t u n g b i s j et z t g ef a l l en ?
Da n n d ü rf en w i r d em n ä c h s t g es p a n n t s ei n , et w a s ü b er I h ren V erei n
z u l es en .
Die Redaktionsgruppe der
IG Eberstädter Vereine
ist unter der folgende E­Mail­Adresse [email protected]
für Sie erreichbar.
Die zukünftigen Ausgaben erscheinen immer im
März und Oktober.
Redaktionsschluss ist Ende Juli und Dezember.
Dieter Gimbel, Redaktionsleiter
www.ig­eberstadt.de
­ 41 ­
www.ig­eberstadt.de
­ 42 ­
DER ASB SÜDHESSEN INFORMIERT:
wissenschaftliche Studien gezeigt,
und Auffrischungskurse in Erster
dass
Hilfe,
Kursteilnehmer
nachhaltiger
Kurse
für
Führerscheinan­
Erste Hilfe lernen, wenn sich die
wärter sowie für Ersthelfer im Be­
kürzer.
Kurse auf die Vermittlung wesentli­
trieb und außerdem Erste Hilfe bei
Ab dem 1. April 2015 verkürzt sich
cher Inhalte beschränken. Die neue
Kindernotfällen, sowie zum richti­
die
in
Erste­Hilfe­Ausbildung startet des­
gen
Deutschland grundlegend. Darauf
halb ab dem 1. April 2015 in abge­
(AED) an. Sonderschulungen für
weist der Arbeiter­Samariter­Bund
speckter Form. Erhalten bleiben auf
Senioren,
Südhessen hin. Die Änderung be­
jeden Fall die Wiederbelebung, die
Grundschulkinder und „Erste Hilfe
trifft
die
Wundversorgung und das Einsetzen
am Hund“ runden die Schulungen
dung
sowie
des
ab.
Erste­Hilfe­Kurse
w e r de n
Erste­Hilfe­Ausbildung
Erst­Hilfe­Grundausbil­
die
Schulung
für
betriebliche Ersthelfer. Die Kurse
Automatisierten
Externen
Umgang
mit
Defibrillatoren
Kindergartenkinder,
Defibrillators (AED).
ASB­Mitglieder können 1 x jährlich
werden von ursprünglich 16 Unter­
Unklar ist noch, ob auch der Kurs
kostenlos einen von verschiedenen
richtseinheiten reduziert. Um eine
„Lebensrettende
Sofortmaßnah­
Kursen besuchen. Bitte melden Sie
Unterrichtsstunde verlängert wird
men“ für Führerscheinanwärter von
sich an unter 06151­5050, bzw.
hingegen der Auffrischungskurs. Er
der Änderung betroffen sein wird.
servicezentrale@asb­darmstadt.de
umfasst nun ebenfalls neun Unter­
„Wir gehen aber davon aus, dass er
und bringen Sie Ihren ASB­Mit­
richtseinheiten.
wie die anderen Kurse auf neun
gliedsausweis mit. Dieses Angebot
Unterrichtsstunden
gilt jedoch nicht für „Lebensretten-
richtseinheiten
auf
neun
Unter­
angepasst
„Die Änderungen werden massive
wird“, sagt
Konsequenzen für die Erste Hilfe
Georg
haben“, betont ASB­Bundesarzt Dr.
Auffrischungskurs
dann
Der ASDB hofft, dass es durch die
Gerhard Scholz. „Die Kürzung der
einen Kurs für alle.“ (Über den Um­
verkürzte Erste­Hilfe­Ausbildung in
Erste­Hilfe­Ausbildung von zwei auf
fang des Kurses wird das Bundes­
Zukunft
einen Unterrichtstag führt hoffent­
verkehrsministerium
Deutschland geben wird.
lich dazu, dass mehr Menschen ih­
lich Anfang Januar 2015 entschei­
re Erste­Hilfe­Kenntnisse auffrisch­
den. Der ASB Südhessen bietet
en werden.“ Auf die Entschlackung
Grund­
der
Erste­Hilfe­Ausbildung
ASB­Bundesarzt Dr.
Scholz.
„Abgesehen
gäbe
haben
Erste Hilfe (BAGEH) und die Be­
rufsgenossenschaften im Septem­
ber 2014 geeinigt. Der ASB ist
Mitglied in der BAGEH, deren Vor­
sitz der Verband 2015 übernehmen
wird.
der
Kürzungen
ist,
dass viele Erste­Hilfe­Maßnahmen,
wie z.B. die Herz­Lungen­Wieder­
belebung, im Laufe der Jahre ver
einfacht wurden. Außerdem haben
www.ig­eberstadt.de
­ 43 ­
vom
voraussicht­
sich die Bundesarbeitsgemeinschaft
Hintergrund
es
de Sofortmaßnahmen“.
mehr
Ersthelfer
Foto: ASB / M. Soltau
in
www.ig­eberstadt.de
­ 44 ­
RUNDE UND HALBRUNDE JUBILÄEN 2015 IN EBERSTADT
Vor 95 Jahren:
1920: Am Waldsportplatz beginnen die Bauarbeiten.
Vor 85 Jahren:
1930: Bau des Eintrachtbrunnens, nahe des Judenbrünnchens im Mühltal.
Vor 70 Jahren:
1945: Die Ortsverwaltung Darmstadt­Eberstadt ruft Anfang November per Aushang alle Bürgerinnen
und Bürger auf, sich sonntags ab 7.00 Uhr freiwillig an der Schuttbeseitigung zu beteiligen,
damit bis zum Jahresende alle Trümmer, die der Krieg hinterließ, weggeräumt sind und somit
der Wiederaufbau beginnen kann.
Vor 65 Jahren:
1950: In der Kirchtannensiedlung entstehen Wohnblocks und über 40 Siedlungshäuser.
Vor 60 Jahren:
1955: Der Kindergarten (heute Christuskirchengemeinde) wird eingeweiht.
Vor 55 Jahren:
1960: Der Kindergarten „Kinderglück“ wird eingeweiht.
Gründung des VfR Eberstadt (Verein für Rasenspiele).
Gründung der DLRG Ortsgruppe Eberstadt.
Richtfest für die Turnhalle der TG 07 in der Schlossstraße.
Vor 50 Jahren:
1965: Die Evangelische Stadtmission Eberstadt weiht in der Büschelstraße ihr neues Heim ein.
Vor 45 Jahren:
1970: Die SVE weiht ihre neue Kegelbahn auf dem Waldsportplatz ein.
Die Frankensteinschule (Grundschule) nimmt den Unterricht auf.
Vor 35 Jahren:
1980: Gründung des Eberstädter Bürgervereins von 1980 e.V. (Geibel’sche Schmiede)
Vor 30 Jahren:
1985: Erstmals findet an den 4 Adventwochenenden der Weihnachtsmarkt statt.
Vor 25 Jahren:
1990: Gründung des Nachbarschaftsvereins Eberstadt­Süd e.V.
Einweihung der neuen Großsporthalle Hirtengrundhalle und des
renovierten Ernst­Ludwig­Saales (Schwanensaal).
Vor 15 Jahren:
2000: Gründung der Eberstädter Theatergruppe „Frankenstein­Bühne e.V.“
Wiederinbetriebnahme des Hetterbachbrunnens zum Auftakt der Kerb.
Vor 10 Jahren:
2005: Der neue Eberstädter Naturpfad (grünes N) wird von den Naturfreunden angelegt.
© esh
Quellenangabe: Teilweise aus „Chronik zur Eberstädter Geschichte“ von Friedel Kirschner
www.ig­eberstadt.de
­ 45 ­
H e ra u s g e b e r
I n te re sse n g e m e i n sch a ft
E b e rstä d te r Ve re i n e e . V.
H i n we i s :
1 . Vorsitzende Evelyn Schenkelberg
Pfarrer-May-Straße 4
64297 Darmstadt-Eberstadt
Der Anzeigenteil der „Eberstädter Nachrichten“
steht außerhalb der Verantwortung der Redaktion.
Anzeigen stellen allein die Meinung der dort
erkennbaren Auftraggeber dar. Die Redaktion
behält sich das Recht des Komprimierens bzw.
sinnvollen Kürzens von Beiträgen vor.
Internet: www.ig-eberstadt.de
An ze i g e n p re i se
Mail: [email protected]
R e d a kt i o n s l e i t u n g , L a y o u t u n d S a t z
A4
2. Vorsitzender Dieter Gimbel
Achim Pfeffer
Mail: [email protected]
A5
A6
An ze i g e n
Evelyn Schenkelberg
Hildegard Hartmann
Auflage: 2.500 Exemplare
B a n kve rb i n d u n g
Sparkasse Darmstadt
IBAN: DE82 5085 01 50 0004 0086 50
BIC: HELADEF 1 DAS
farbig 11 0,-- EUR
sw
90,-- EUR
farbig 65,-- EU R
sw
55,-- EUR
farbig 45,-- EUR
sw
35,-- EUR
Das Layout stellt folgende Anfordeungen an die
Beiträge, Bilder und Anzeigen. Bilder bitte mit
mind. 300dpi und nicht in Office Dateien
einbinden, sondern separat und ausschließlich als
JPEG Datei uns zusenden. Die Anzeigen bitte in
den gewünschten Größen uns ebenfalls als JPG
Datei zusenden. Sie ersparen dem Layouter
dadurch viele Arbei t.
Vielen Dank die Redaktion
Titelbild: Rosemarie Höhl
www.ig­eberstadt.de
­ 46 ­
www.ig­eberstadt.de
­ 47 ­
www.ig­eberstadt.de
­ 48 ­