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INHALT
Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Herzlichen Glückwunsch
1. Aktuelles
Herzlichen Glückwunsch
2. karate-do
Karate-Gi
3. Gewaltprävention / SV
Waffen zur Selbstverteidigung?
4. Über den Tellerrand…
Was ist eigentlich Judo?
4. Termine
5. Lehrgänge
6. Weisheiten
„Der Weg zum -Schwarzgurt- macht schlank“ dieser Ausspruch könnte auch von Jürgen sein.
Nach einem harten Trainingsweg, voller Konzentration auf das Wesentliche, hat unser
Karateka Jürgen Redlich den 1. DAN erreicht.
Wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen Dir auf deinem karate-do weiterhin viel
Erfolg, und was in der „Jukuren-Klasse“ sehr wichtig ist, ganz viel Gesundheit.
Leider lag der Redaktion bei der Veröffentlichung kein aktuelles DAN-Bild vor, jedoch könnt Ihr
sehen, von „blau bis schwarz“ bleibt der TG-Karateka stets jung.
Machen wir es Jürgen gleich, trainieren wir hat und fleißig auf unserem karate-do.
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Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Karate - Gi
Der Karate-Gi / Karate Anzug bildet die Grundausstattung des Karateka.
Zum Karate-Gi gehören
• eine Jacke (Uwagi)
• eine weite Hose (Zubon)
• ein Gürtel (Obi) aus Stoff
Alle Teile des Karate Gi sind robust und strapazierfähig und in den
meisten Fällen aus Baumwolle gefertigt.
Den Karate Gi trägt man im Karate bei allen Trainings- und
Wettkampfaktivitäten, vom An- bis zum Abgrüssen.
(karate-do)
Was macht einen Gi so besonders
Der Karate Gi ist in Schnitt, Passform und Eigenschaften für Training und Wettkampf im Karate
optimal gestaltet. Der feste, dicke Stoff ist besonders saugstark und sorgt für eine gute Kühlung.
Die mechanische Beanspruchung an einen Karate Gi ist hoch.
Der Stoff wird im Zuge einer Technik an den Berührungspunkten gescheuert und z. B. im
tiefen Stand gedehnt, zudem muss man den Trainingspartner z. B. bei einem Feger auch am
Karate Gi festhalten können.
Der weite und leicht “verkürzte” Schnitt ermöglicht einen weiten Aktionsradius und verhindert,
dass man sich bei einer Technik im Stoff “verheddert”.
Was man beim Kauf beachten sollte
Den Karate Gi kann man in unterschiedlichen Stoffstärken kaufen. Dabei wird die Stärke des
Stoffs in Unzen pro Quadratyard angegeben; das führt zu folgenden Materialbezeichnungen:
Materialstärke / Qualität:
Karate Gi 8 oz (271 g/m²)
Karate Gi 10 oz (340 g/m²)
Karate Gi 16 oz (542 g/m²)
usw.
Die richtige Größe des Karate-Gi, bezieht sich auf die Körpergröße in cm, hier immer darauf
achten, dass der Karate-Gi während des Waschvorganges „einlaufen kann“!
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Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Karate - Gi
Zu empfehlen ist ein Karate Gi mit 10 oz Materialstärke, wobei Kinder und Anfänger auch 8 oz
bevorzugen. Von der Materialstärke sind einige Eigenschaften des Karate Gi abhängig:
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Gewicht
Reißfestigkeit
Widerstandsfähigkeit (wichtig, wenn der Karate-Gi regelmäßig gewaschen wird)
Saugfähigkeit
kühlender Effekt
wie der Stoff bei einer Technik / einem Stand fällt
Geräuschkulisse bei einer Technik
Pflege
Die meisten Anbieter geben bei Kauf eine Pflegeanleitung bei. Wichtig ist, den Gi nicht zu
heiß zu waschen (Angaben auf dem Etikett beachten). Den Trockenvorgang im Trockner sollte
man vermeiden, ebenso den Einsatz von Bleichmitteln oder Waschmittel mit Kalklöser.
Ein Gi läuft auch bei richtiger Pflege bis zu einer Hand breit ein. Bei falscher Pflege kann der
Stoff beschädigt oder brüchig werden, er franst dann aus oder läuft sehr stark ein.
Mischgewebe ist im Vergleich zu reiner Baumwolle leichter zu pflegen und unempfindlicher.
Der Gi muss auch nicht nach jeder Trainingseinheit in die Waschmaschine, sollte aber immer
gut durchtrocknen. Flecken lassen sich mit Gallseife entfernen; auch bei nur gelegentlicher
Anwendung von Fleckensalz sollte man auf eine geringe Konzentration an Bleichmitteln achten.
Der Gürtel gehört nicht mit in die Waschmaschine
Wer einen weißen Gi bevorzugt, sollte ihn immer ohne Gürtel waschen, denn der Gürtel färbt ab!
Das Abfärben tritt auch durch Reibung zwischen Gürtel und Gi während des Trainings auf.
Am wenigsten färbt der Gürtel ab, wenn er weder gewaschen, noch, wie oft empfohlen, vor dem
ersten Tragen in kaltes Wasser gelegt wird.
Kosten
Karate Gi Kinder: ab 30,- € aufwärts
Karate Gi Jugendliche und Erwachsene: ab 60,- € aufwärts
Gürtel: 5 – 10 €
Spezielles zu Farbe, Form und Wettkampf
Bei Kauf eines Karate Gi, der Auswahl von Farbe, Form / Schnitt und beim Aufnähen von
Applikationen sollte man darauf achten, ob im Dojo, Verband oder in den Wettkampfregeln
Vorgaben gemacht werden.
Bitte fragt doch einfach eure Trainer/-innen, hier bekommt Ihr weitere Informationen!
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Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Waffen zur Selbstverteidigung?
Selbstschutz und Selbstverteidigung – immer mehr Menschen überlegen sich, wie sie
ihre eigene Gesundheit schützen können.
Auch in unseren SV-Kursen bei der TG-Heddesheim, ist es regelmäßig ein Thema: „Soll
ich mich mit zusätzlichen Waffen in einer Notsituation verteidigen?“
Wir möchten Euch in einer Serie die im Handel erhältlichen „Mittel“ vorstellen und hier
eine Grundlage zur Meinungsbildung anbieten.
Zu jedem Produkt, wird der in unserer Abteilung für die SV-Ausbildung zuständige
Ausbilder Peter Kröffges, seine persönliche Bewertung und Einschätzung abgeben.
Teil 2 „Schrillalarm / Schlüsselalarm“
Ein Schrill-Alarm / Schlüsselalarm ist ein Alarmgeber, der in einem Notfall
Angreifer abschrecken soll.
Die kleinen, handlichen Geräte funktionieren dabei ähnlich wie die Fanfaren / Sirenen,
die man aus dem Fußballstadion kennt. Im Regelfall wird ein extrem lauter, schriller Ton
erzeugt. Dieser liegt meist in der Lautstärke eines startenden Düsenjets.
Dieser Alarmton hat zwei Auswirkungen. Zum einen werden andere Menschen auf eine
eventuelle Notsituation aufmerksam. Diese können dann im Fall der Fälle die Polizei
verständigen oder gleich selbst zur Hilfe eilen. Zum anderen wird der Angreifer auch
physisch abgeschreckt, denn der Alarmton verursacht Schmerzen in den Ohren.
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Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Die Vorteile:
• einfachst zu handhaben
• keine Nebenwirkungen
• keine Gefahr selbst beeinträchtigt zu werden
• günstig in der Anschaffung
• von der Polizei empfohlen
Die Nachteile:
Angreifer wird nicht außer Gefecht gesetzt. In einer einsamen Umgebung oder bei Nacht
ist die Wahrscheinlichkeit von fremder Hilfe gering.
Meine Meinung:
Der Schrillalarm / Schlüsselalarm ist ein sinnvolles Mittel, um in einer
Gefährdungssituation „Öffentlichkeit“ herzustellen.
Weiterhin ist die leichte Handhabung ein wichtiges Kriterium, um
die Nutzung auch für JEDERMANN möglich zu machen.
In der Trainerausbildung in den Bereichen Gewaltschutz und Selbstverteidigung, wird der
Schrillalarm / Schlüsselalarm auch durch die Polizei empfohlen, weil sich der Einsatz in der
Praxis bewährt hat. Natürlich sollte der angeschaffte Schrillalarm / Schlüsselalarm
regelmäßig auf seine Einsatztauglichkeit geprüft werden, denn auch hier kann den Batterien
die „Luft ausgehen“.
Ja, ich empfehle den Schrillalarm / Schlüsselalarm zur Ergänzung, jedoch ist dies auf
keinen Fall ein Ersatz für ein regelmäßiges Gewaltschutz-/ Selbstverteidigungstraining.
Mit einem Preis von ca. 10,00 € sind die Geräte erschwinglich und eine Anschaffung
lohnend.
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Ausgabe 5 / 2014 -
16.11.2014
Über den Tellerrand…
Was ist eigentlich Judo?
Judo ist eine Sportart, von der eigentlich Jeder schon
gehört hat und doch wissen nur Wenige, um was es in
dieser Sportart eigentlich geht.
Der Eine erinnert sich beim Begriff „Judo“ vielleicht an
die erste olympische Goldmedaille 2004 in Athen von
Yvonne Böhnisch, oder hat Bilder von Ole Bischof vor
Augen, der 2008 nach dem Gewinn der Goldmedaille
seinen Trainer auf den Schultern jubelnd durch die Halle trug. Andere sehen einfach zwei
Menschen an zwei weißen Kitteln rumzerren oder stellen sich etwas eher Meditatives vor.
Doch was ist Judo denn nun eigentlich wirklich?
Das Faszinierende an Judo ist, dass man diese Sportart nie „ausgelernt“ hat. Man kann 30 Jahre
intensiv Judo trainiert haben und doch begegnen einem Judoka immer wieder neue Techniken
oder Varianten einer Technik. Im Laufe der Jahre können Techniken durch Regeländerungen
oder trainingswissenschaftliche Aspekte verändert oder angepasst werden. Das Repertoire
eines Judoka ist nie vollkommen, die Ausführung einer Technik nie fehlerfrei. Einen guten
Judoka zeichnen Bescheidenheit, hohes Durchhaltevermögen und einen enormen Lernwillen
aus. Das sind Qualitäten, die auch im Leben neben der Matte sehr hilfreich sind.
Die 2 Prinzipien des Judo
Judo findet ihren Ursprung in verschiedenen japanischen Kampfkünsten, hat sich inzwischen
jedoch zu einer faszinierenden olympischen Sportart entwickelt und genießt auf allen fünf
Kontinenten hohe Popularität. Judo - aus dem Japanischen übersetzt „der sanfte Weg“ –
basiert auf 2 Prinzipien.
Sei-Ryoku-Zen-Yo
Das technische Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ oder auch „Bester Einsatz vorhandener
Kräfte“ - ist eines der beiden Prinzipien, auf welchen Judo basiert. Jigorō Kanō, der Begründer
der Sportart Judo, wollte damit den Begriff JU („sanft, geschmeidig, nachgebend“ übersetzt)
verdeutlichen. Dies zeigt sich im Judoalltag durch das Ausnutzen von Bewegungen und
Schwachpunkte des Gegners. Dabei spielt das sinnvolle Einsetzen des eigenen Gewichtes
und der eigenen Kraft eine große Rolle.
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Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Über den Tellerrand…
Was ist eigentlich Judo?
Ji-Ta-Kyo-Ei
Das 2. Prinzip spricht die moralische Seite dieser Sportart an. Übersetzt könnte es
„Gegenseitiges Helfen für den wechselseitigen Fortschritt und das beiderseitige Wohlergehen“
bedeuten. Jigoro Kano wollte zum Ende des 19. Jahrhunderts mehr als nur eine
Zweikampfsportart entwickeln, er wollte vielmehr eine Lebenseinstellung vermitteln.
Mit diesem zweiten Prinzip möchte er uns den Begriff DO („Weg, Prinzip, Grundsatz“)
näherbringen. Beim Training kommt dieses Prinzip zur Anwendung durch Rücksichtnahme
auf Alter, Geschlecht und die körperliche und technische Entwicklung des Trainingspartners.
Schon von klein auf lernt ein Judoka Verantwortung für seinen Partner und Gegner zu
übernehmen.
Deshalb hat Judo auch einen hohen erzieherischen Wert.
Die 2 Säulen des Judo
Traditionell steht Judo auf zwei Säulen, welche noch immer beide praktiziert werden – auf der
einen Seite die Kata, eine Art Kür und auf der anderen Seite der Shiai, der Wettkampf.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden gewisse Formen für den Wettkampf angepasst bzw.
viele ursprüngliche Waffen-, Tritt- und Schlagtechniken sowie alle Hebel außer Ellbogenhebel
wurden entfernt. Waffen-, Schlag- und Tritttechniken finden wir jedoch in verschiedenen KataFormen wieder. Sie spielen dort eine maßgebende Rolle.
Im Shiai gilt es, den Partner mit einer Wurf- oder Bodentechnik zu besiegen. Wertungen
können im Stand mit Eindreh-, Fuss-, Selbstfall-, Abtauch-, Beingreif-, und Kontertechniken
erzielt werden. Im Boden kann mit Halte, Würge- oder Hebeltechniken ein Kampf entschieden
werden.
Gelingt es, den Gegner mit Schwung auf den Rücken zu werfen und ihn 25 Sekunden
auf dem Rücken festzuhalten, oder aber den Gegner durch eine Würge- oder Helbeltechnik zur
Aufgabe zu zwingen, so wird dies mit Ippon bewertet und der Kampf ist entschieden.
Gelingt die Technik nicht optimal, d. h. es fehlt bei einem Wurf eventuell an Dynamik oder der
Gegner kann sich aus dem Haltegriff befreien, dann wird der Wurf oder der Haltegriff mit einer
Teilwertung (Waazari und Yuko) bewertet.
weitere Informationen findet Ihr unter:
http://www.judobund.de
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Ausgabe 1 / 2015 -
24.02.2015
Termine
24.04.2015
19:00 Uhr
Jahreshauptversammlung der TG-Heddesheim
TG-Vereinsgaststätte
25.04.2015
1. Selbstverteidigungsworkshop (für Erwachsene)
der TG-Heddesheim
Lehrgänge
07.03.2015
Karatelehrgang mit Schahrzad Mansouri
in Seeheim-Jugenheim
21.03.2015
SV-Lehrgang mit Jürgen Kestner
in Böhl-Iggelheim
18.04.2015
Karatelehrgang mit Silvio Campari
in Schriesheim
weitere Informationen zu Lehrgängen: http://www.karate-kvbw.de / http: //www.karate.de
Weisheiten
Wer lächelt, statt zu toben,
ist immer der Stärkere..
(jap. Weisheit)
Herausgeber:
Turngemeinde Heddesheim 1891 e.V. - Abteilung Karate - Ahornstrasse 64, 68542 Heddesheim
V.i.S.d.P.: Peter Kröffges Kontakt: [email protected]
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