Dom zu Brandenburg feiert Jubiläum

beständig neu
Der Dom zu Brandenburg feiert sein 850-jähriges Jubiläum
Jubiläumsprogramm
3. Mai – 31. Oktober 2015
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Auf sicherem Fundament
Grußwort der Oberbürgermeisterin
Dr. Dietlind Tiemann. . ................................................ 2
Beständig neu
Grußwort des Kurators
Dr. Cord-Georg Hasselmann.................................. 3
Der Dom zwischen Gestern und Morgen.. .............. 4
Programm
Konzerte und Theater............................................. 10
Ausstellung und Führungen................................. 36
Lesungen und Vorträge.......................................... 54
Gottesdienste und Feste....................................... 62
Brandenburger Kirchenkatze. . .............................. 80
Service.......................................................................... 84
3
gruSSworte
Dr. Dietlind Tiemann
Dr. Cord-Georg Hasselmann
Auf sicherem Fundament
Beständig neu
Seit 8 ½ Jahrhunderten prägt der Dom St. Peter und Paul wie
kein anderes Bauwerk das Bild der »Chur- und Hauptstadt der
Mark Brandenburg«. In seiner wechselvollen Geschichte hat das
imposante Gebäudeensemble viele Eingriffe in die historische
Bausubstanz erfahren und seine Gestalt im Lauf der verschiedenen Epochen mehrmals verändert.
Unter dem Motto »Beständig neu« feiert das Domstift Brandenburg vom 3. Mai bis zum 31. Oktober 2015 gemeinsam mit der
Domgemeinde, den beiden Evangelischen Schulen und anderen
Einrichtungen am Dom das 850jährige Jubiläum der Grundsteinlegung des Domes.
Seit der Grundsteinlegung im Jahr 1165 unverändert geblieben
ist jedoch die große Anziehungs- und Ausstrahlungskraft, die die
»Mutterkirche« unseres heutigen Bundeslandes Brandenburg
auf die Menschen ausübt. Schließlich war und ist der Dom seit
jeher nicht nur Zentrum christlichen Glaubens, sondern auch Ort
für Kunst und Kultur, des Dialogs und der Bildung.
Wir Brandenburgerinnen und Brandenburger sind stolz darauf,
dass es uns nach der politischen Wende und der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes mit Hilfe prominenter Fürsprecher und
zahlreicher Spenden gelungen ist, den einsturzgefährdeten Dom
zu retten. Auf ein sicheres Fundament gestellt und jahrelang aufwändig saniert, erstrahlt er heute wieder in alter Schönheit und
neuem Glanz. Wir freuen uns darauf, den Besucherinnen und
Besuchern der zahlreichen Veranstaltungen des abwechslungsreichen Jubiläumsprogramms die Erfolge unserer gemeinsamen
Anstrengungen präsentieren zu können.
Dr. Dietlind Tiemann
Oberbürgermeisterin
Wie an keinem anderen Gebäude Brandenburgs lässt sich am
Dom die Geschichte unseres Landes zeigen. Diesem Zusammenhang von Bau- und Landesgeschichte ist die große Jubiläumsausstellung gewidmet, die am 3. Mai 2015 eröffnet werden
wird. Während des Jubiläums werden wir große Gottesdienste
feiern und Andachten in kleinem Kreis halten. Es wird Konzerte
mit hiesigen und auswärtigen Organisten geben. Der Staatsund Domchor Berlin ist ebenso dabei wie die Brandenburger
Band »Patchwork«.
In der Reihe »Dom am Abend« werden Prominente Vorträge
halten und aus ihren Büchern lesen. Für Kinder gibt es Ent­
deckungsreisen im Dom, auch die Evangelischen Schulen planen
Spannendes. Alle Veranstaltungen, kirchliche wie kulturelle,
insgesamt weit über 200, finden Sie in dieser Broschüre.
Das Jubiläum fällt mit dem Abschluss der Sanierung der Domkirche und mit der BUGA zusammen. Das ist ein Glücksfall, weil
wir so besonders vielen Besuchern zeigen können, wie schön der
Dom geworden ist – ein altehrwürdiger und doch ganz lebendiger Jubilar. Kommen Sie zu uns, wir freuen uns auf Sie.
Dr. Cord-Georg Hasselmann
Kurator
4
5
Allgemein
Dom zu Brandenburg
Krypta
Der Dom zwischen Gestern
und Morgen
Von 1951 bis 2006 befand sich am Dom das Predigerseminar, eine Ausbildungsstätte für Theologinnen und Theologen. Während der friedlichen
Revolution 1989 fanden im Dom Friedensgebete
statt, friedliche Demonstrationen wurden von hier
aus organisiert.
Im diesem Jahr wird der Dom St. Peter und Paul in
Brandenburg an der Havel 850 Jahre alt. Für rund
30 Generationen war er ein markantes, Orientierung gebendes Gotteshaus. Der Dom steht
auch für eine wechselvolle und spannungsreiche
Beziehung zwischen Kirche und Politik. Zuallererst
aber erzählt er die Geschichten von Menschen, die
hier zu Hause waren und sind.
Der Dom wurde in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Zeuge von Umbrüchen,
Zusammenbrüchen und Neuanfängen und blieb
doch stets seinem Auftrag treu, ein Ort des Gottesdienstes und ein Zeichen des Glaubens in der
Welt zu sein. »Beständig neu« lautet deshalb das
Motto des Jubiläums, bei dem wir in zahlreichen
Konzerten, Lesungen, Vorträgen und Gottesdiensten das Gestern und Morgen feiern, Ausblicke
geben und die Vergangenheit lebendig machen
wollen. Der Blick geht dabei weit zurück: Im Jahr
1165 wurde der Grundstein für den Dom gelegt.
Aus dieser ersten Bauphase sind z. B. die Kapitelle
in der Krypta erhalten. Seine endgültige Gestalt
erhielt der Dom in der Gotik. Er zählt deshalb zu
den frühesten, heute noch erhaltenen Monumentalbauten der nordeuropäischen Backsteinarchitektur. Bis in die Reformationszeit prägten die
Prämonstratenser das Leben am Dom.
Die Markgrafen von Brandenburg und späteren
Könige von Preußen waren mit dem Dom stets
eng verbunden, ihnen verdankt er wertvolle Kunstwerke.
6
Seit dem Abschluss der aufwändigen Sanierung im
Sommer 2014 erstrahlen Gebäude und Kunstwerke in ihrer Gesamtheit schön wie nie. Erleben Sie
den 850-jährigen Dom in seinem Jubiläumsjahr
zugleich als Gotteshaus der christlichen Gemeinde und als einen Ort der Kultur, der Bildung und
vielfältiger Begegnungen. Es lohnt sich.
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im Dom zu Brandenburg an der Havel ab Mitte
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7
programm
Datum
Veranstaltung
Seite
Datum
Veranstaltung
Seite
03.05.
Feierliche Eröffnung des Domjubiläums
64
17.06.
Von der Messe bis zur Motette in Landessprache
20
03.05.
Eröffnung der Jubiläumsausstellung
40
21.06.
Jubiläumsgottesdienst
69
06.05.
Von Dom zu Dom – Erstes Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
12
07.05.
Kunstwerke im Miniaturformat –
Siegel im Domstiftsarchiv
40
08.05.
Lesung mit Prof. Dr. Peter Bieri
56
13.05.
Ein kleiner Blumenstrauß voller Töne
14
14.05.
Motorradgottesdienst am Dom mit anschließender
Gedenkfahrt
65
14.05.
Vom Wissen um 1500
41
16.05.
Himmelfahrt des Herrn –
wie soll ich mir das vorstellen?
82
17.05.
Tausend Jahre wie ein Tag
66
18.05.
Lesung mit Prof. Dr. Bernhard Schlink
56
20.05.
Von alten Weisen zu modernen Arrangements
14
21.05.
Die Darmwinde des Heiligen Erasmus –
welche Bedeutung haben Bilder?
42
24.05.
Gottesdienst zu Pfingsten
67
24.05.
Klavierabend
15
31.05.
Gottesdienst – Domprediger zu Gast – Freiberg
67
27.05.
In Großvaters Hand –
Tradition und Erneuerung in der Synagoge
16
Von Lumpen und Hadern –
Papierproduktion in alter Zeit
42
Von Dom zu Dom – Zweites Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
17
28.05.
03.06.
04.06.
Vorstellung der Festschrift
57
06.06.
Konzert im Rahmen des Brandenburger Kinder- und
Jugendchortreffens des Landesmusikrates (LMR)
18
07.06.
Gottesdienst – Domprediger zu Gast – Havelberg
68
10.06.
Musik für Trompete und Orgel aus vier Jahrhunderten
18
11.06.
Unsichtbare Bilder sehen
43
13.06.
Stationen der Kirchengeschichte
44
13.06.
Dennoch singt die Nachtigall
19
14.06.
Gottesdienst – Domprediger zu Gast – Magdeburg
68
16.06.
Der Dom vor leerem Himmel
58
8
20.06.
Wo ist Peter? Finde Paul!
82
24.06.
Ökumenisches Projekt des deutsch-polnischen
Pilgerwegs Magdeburg-Gniezno
70
24.06.
Von Dom zu Dom – Drittes Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
21
25.06.
Alte Bärte – Alte Hüte
45
25.06.
Trondheimer Knabenchor
22
27.06.
Schulfest der evangelischen Schulen am Dom
70
01.07.
Hinterm Schloss der Park mit Rittersporn
und Königskerze
23
02.07.
Eingebunden für die Ewigkeit –
kostbare Bucheinbände
45
04.07.
Rennen um den Dom –
Domjubiläumslauf mit den evangelischen Schulen
72
04.07.
Chorvesper im Brandenburger Dom
23
05.07.
Familiengottesdienst 70 Jahre Domkindergarten
mit Sommerfest
72
05.07.
Nichts. Was im Leben wichtig ist.
23
06.07.
Nichts. Was im Leben wichtig ist.
23
07.07.
Der Dom in schwieriger Zeit
58
08.07.
Vom Dom weg … zum Dom
24
09.07.
Kunstgenuss und Gaumenfreude
46
10.07.
Ein klassisches Programm für Trompete und Orgel
24
11.07.
Abiturgottesdienst des Evangelischen
Domgymnasiums
73
12.07.
Gottesdienst und Fest im Grünen – der Dom und die
Dörfer – was wäre unser Dom ohne seine Dörfer?
73
14.07.
Kunst und Kirche – ein spannungsvolles Bild
59
15.07.
Von Dom zu Dom – Viertes Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
25
16.07.
Hier dürfen Sie sonst nicht hin –
Dachboden und Keller
46
18.07.
Maiglöckchen und Sauerampfer –
was bedeuten die Bilder?
83
19.07.
Gottesdienst
74
9
PROGRAMM
Datum
Veranstaltung
Seite
Datum
Veranstaltung
16.09.
Von Dom zu Dom – Siebtes Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
33
17.09.
»Am seidenen Faden« – ein Blick durchs Mikroskop
auf Projekte der Textilrestaurierung
51
22.07.
Chattin’ with Bach
26
23.07.
Mit dem Operngucker durch den Dom
47
29.07.
Klassisches Konzert für Orgel und Trompete
26
30.07.
Von Seidenwebern und Perlenstickern
48
05.08.
Von Dom zu Dom – Fünftes Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
27
06.08.
Preußens Gloria – Orden und Ehrenzeichen
48
12.08.
Sommermusik
28
13.08.
Tod und Jenseitsvorstellungen im Mittelalter
49
14.08.
Orgelkonzert zur Nacht
28
15.08.
Tiere und Ungeheuer im Dom
83
18.08.
Familie und Partnerschaftlichkeit
59
19.08.
Happy-Birthday-Brass!
29
20.08.
Die Preußen und der Dom
49
23.08.
Brandenburgische Sommerkonzerte
29
25.08.
Kirche nach dem Sozialismus und vor dem
Reformationsjubiläum
60
26.08.
Exsultet iam angelica turba caelorum
30
27.08.
Die Domglocken
50
30.08.
Gottesdienst zur Einschulung der Evangelischen
Grundschule am Dom
02.09.
Seite
18.09.
Freitags-Gottesdienst der Schulen und Kindergärten
75
19.09.
Bauen in Backstein – Bögen und Gewölbe
83
19.09.
Klassiker im Popgewand
33
22.09.
Wer hat Angst vor der Religion?
61
23.09.
Wege – Grenzen – Horizonte
34
24.09.
Die Ritterakademie zu Brandenburg
52
27.09.
Gottesdienst – Dompredigerin zu Gast – Braunschweig
76
30.09.
Musik für Kopf und Bauch
34
01.10.
Technik der Domsanierung
52
02.10.
Freitags-Gottesdienst der Schulen und Kindergärten
77
03.10.
Festakt zum Tag der Deutschen Einheit
77
06.10.
Dürfen wir mitfeiern? Ein katholischer Blick auf ein
protestantisches Jubiläum
61
08.10.
Schwere Jungs und kleine Fische –
die Gefängnisse am Dom
53
74
11.10.
Gottesdienst – Tag der Grundsteinlegung des Doms
zu Brandenburg an der Havel im Jahr 1165
78
Von Dom zu Dom – Sechstes Konzert
Domorganisten aus aller Welt musizieren
30
15.10.
Führung durch die Jubiläums­ausstellung
53
03.09.
Für Studenten und Scholaren –
Stiftungsurkunden und ihre Folgen
50
04.09.
Narrenbilder in Brandenburger Kirchen
60
05.09.
Gottesdienst zur Einschulung des Evangelisches
Domgymnasiums
75
05.09.
Hymnus-Choralfantasien über Paul Gerhardts Lieder
31
08.09.
Herausforderung für die Kirche heute
61
17.10.
Der Taufstein – was bedeutet die Taufe?
83
17.10.
Jochen Kowalski & Il Concertino Virtuoso
35
18.10.
Staats- und Domchor Berlin in Begleitung der
Lautten-Compagney
35
22.10.
Führung durch die Jubiläums­ausstellung
53
30.10.
Finissage der Jubiläumsausstellung
53
31.10.
Reformationsgottesdienst zum Abschluss des
Domjubiläums mit anschließendem Empfang der
Landeskirche
79
09.09.
Kryptakonzert
32
10.09.
Chorgebet und Schäferstunde –
die Amouren des Domkapitels
51
12.09.
Jubiläumsfest auf dem Burghof
75
Sonntagsgottesdienste, sofern nicht anders angegeben um 10:30 Uhr
13.09.
Gottesdienst am Tag des offenen Denkmals
75
Mittagsgebet Montag bis Freitag, täglich um 12:00 Uhr
13.09.
Chorkonzert
32
Vesper mit Abendmahl, am Donnerstag um 18:00 Uhr
Regelmäßige Veranstaltungen
30 Minuten Orgelmusik, »Orgel Punkt 4« täglich um 16:00 Uhr
Soweit nicht anders angegeben, finden alle Veranstaltungen im Dom statt.
10
11
Konzerte &
Theater
Feste werden mit festlicher Musik gefeiert. Das gilt
erst recht, wenn ein Dom runden Geburtstag hat.
Deshalb präsentieren wir Ihnen zum Jubiläum
Xx 00.00.
ein Feuerwerk musikalischer Besonderheiten aus
achteinhalb
00:00
Uhr Jahrhunderten. Es erklingen Kantaten,
Chorwerke, Bläser- und Orgelkonzerte, aber auch
Lorem ip
Jazz
und moderne Kompositionen. Dabei wird der
venentatis
Dom zur Bühne für gefeierte Solisten aus dem Inund Ausland wie für junge Künstler der Region. Ein
Höhepunkt sind die Konzerte der Reihe »Von Dom
zu Dom«, in der herausragende Organisten aus aller
Welt die berühmte, 1725 fertiggestellte Wagner­
orgel unseres Doms auf ganz besondere Weise zum
Klingen bringen.
konzerte & theater
Sarah Baldock
Mi 06.05.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Xx 00.00.
00:00 Uhr
Lorem ip
venentatis
Wagnerorgel Detail
Wagnerorgel
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Die Wagnerorgel im Dom zu
Brandenburg
Erstes Konzert: Eröffnung der Konzertreihe mit
Domorganistin Sarah Baldock, Chichester Cathe­
dral, GB.
Wahrscheinlich besaß der Brandenburger Dom
bereits im 14. Jahrhundert eine Orgel. Im Jahre
1604 wurde ein Neubau der alten, völlig unbrauchbar gewordenen nötig. Nachdem diese neue
Orgel im Jahre 1722 durch einen Blitz zerstört worden war, schuf der märkische Orgelbauer Joachim
Wagner (1690-1749) zwischen 1723 und 1725 jene
Orgel, die noch heute im Dom zu hören und zu
sehen ist. Die Kosten beliefen sich auf 2.180 Taler
bei freier Logis und kostenlosem Transport der
Werkzeuge und Materialien.
Unter dem Titel »Von Dom zu Dom – Domorganisten aus aller Welt musizieren« erklingen im BUGAund Domjubiläumsjahr 2015 ganz besondere
Orgelkonzerte mit führenden Organistinnen und
Organisten an großen europäischen Kathedralen
im Dom zu Brandenburg an der Havel. Der Dom
besitzt mit seiner Wagner-Orgel eine der zehn
bedeutendsten Barockorgeln im europäischen
Raum. Das Instrument wurde seit 1723 hervorragend gepflegt und ist ein großer Kulturschatz.
Dieser Schatz verpflichtet uns gerade in diesem
Jahr, das Instrument von seiner besten Seite zu
präsentieren.
Den Anfang macht Sarah Baldock, langjährige
erste Organistin an der Kathedrale zu Chichester
(GB). Sie ist eine Organistin der Extraklasse und
wurde 2007 mit gerade einmal 31 Jahren, zur Musikchefin der Kathedrale von Chichester berufen.
Dort gehörte zu ihrem Dienst auch die Leitung
des weltberühmten Knabenchores der Kathedrale.
Sarah Baldock verließ Chichester 2014, um zum
Cheltenham Ladies‘ College zu wechseln bleibt
der Kathedrale aber freundschaftlich verbunden.
An der historischen Wagnerorgel von 1723 erklingen Werke von Stanley, Purcell und Bach u.a.
14
Die Orgel im Brandenburger Dom ist heute nicht
nur das größte erhaltene Instrument Joachim
Wagners, sondern mit ihren 29 originalen und
insgesamt 33 Registern samt der erhaltenen
technischen Substanz diejenige Orgel, die über
den größten historischen Bestand aller erhaltenen
Wagnerorgeln verfügt. Der Klangreichtum und die
Klangschönheit des Instruments im Raum gehören
zum Bedeutendsten, was die Orgelbaugeschichte
hervorgebracht hat.
Die Disposition der Wagner-Orgel wurde insbesondere im 19. Jahrhundert geringfügig geändert und manche Stimmen dem Zeitgeschmack
angepasst oder gar entfernt. Diese Änderungen in
der Disposition wurden aber 1951 bzw. 1965/1966
rückgängig gemacht. Schließlich wurde die Orgel
zwischen 1997 und 1999 so restauriert, dass
Intonierung, Mensurierung und historische Temperierung weitestgehend dem Originalzustand
entsprechen.
15
konzerte & Theater
Brandenburger Bläser
Severin von Eckardstein
Mi 13.05.
Ein kleiner Blumenstrauß voller Töne
So 24.05.
Klavierabend
19:30 Uhr
Konzert der Brandenburger Bläser, Leitung:
Domkantor Marcell Fladerer-Armbrecht.
17:00 Uhr
Severin von Eckardstein spielt Werke von Bach,
Schubert und Mendelssohn
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Mi 20.05.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Tolle Töne – bunte Blumen – Brandenburger
Bläser: Im Rahmen dieser Sommermusik im Dom
spielen die Brandenburger Bläser am Dom ein
farben- und facettenreiches Programm. Musik
verschiedener Jahrhunderte und verschiedener
Stilrichtungen nimmt die Vielfalt und Schönheit
der Pflanzenwelt genauso auf wie die wechselvolle
Entstehungsgeschichte der Domkirche.
Von alten Weisen zu modernen
Arrangements
Chöre und Orchester des Evangelischen
Domgymnasiums
Eintritt: 18 €
Severin v. Eckardstein (Jahrgang 1978) ist einer
der bedeutendsten deutschen Pianisten seiner
Generation und mit Solo- und Orchesterkonzerten
auf den Podien der Welt zu Hause.
Der Förderverein Dom zu Brandenburg veranstaltet dieses Konzert zum 90. Geburtstag seines
Ehrenvorsitzenden Prof. Knud Caesar und übergibt
damit den frisch restaurierten Bechstein-Flügel aus
dem Jahr 1904 dem Domstift Brandenburg.
Karten für dieses Konzert sind an der Abendkasse
erhältlich. Die Mitglieder des Fördervereins Dom
zu Brandenburg haben freien Eintritt.
Das Domgymnasium ist eine gebundene Ganztagsschule mit musisch-sprachlichem Profil. Für
Schüler der Klassen 7, 8 und 9 gibt es eine Bläserund eine Chorklasse. Ein Oberstufenchor und
das Schulorchester komplettieren die musische
Ausrichtung. Probenwochenenden, musikalisch
gestaltete Schulgottesdienste und jährliche Schulkonzerte gehören seit Jahren zum Schulalltag. Das
Konzert zum Domjubiläum ist ein Höhepunkt für
Chöre und Orchester des Gymnasiums.
16
17
konzerte & theater
Mirlan Kasymaliev
Mi 27.05.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Mimi Sheffer
In Großvaters Hand – Tradition und
Erneuerung in der Synagoge
Ein Kaleidoskop synagogaler Musik zwischen Ges­
tern und Heute. An der Orgel: Mirlan Kasymaliev;
Sopran: Mimi Sheffer.
»In der Synagoge will man die Hand seines
Großvaters spüren«, lehrte der Kantor der Großen
Synagoge in Jerusalem, Naftali Hershtik. Er beschreibt »das Gefühl von Heimat, die Sehnsucht
nach der Kindheit und deren Erinnerungen«. »Die
bekannten Melodien, das Licht und selbst der
Duft der Synagoge ziehen einen immer wieder
dorthin.« Doch wer seine Heimat verliert und seine
kulturellen Wurzeln kappen muss, lernt zwangsläufig Neues kennen und kann sich dem Einfluss des
Fremden nicht entziehen. Dies geschah vielen jüdischen Komponisten, die während des Holocaust
fliehen mussten. Ihnen blieb die Erinnerung an
Bekanntes, ein Gefühl von Zerstörung und gleichzeitig ein Neubeginn in fremder Umgebung.
Marcell Fladerer-Armbrecht
Mi 03.06.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Zweites Konzert: Orgelmusik aus fast 850 Jahren.
An der Orgel: Marcell Fladerer-Armbrecht, Dom­
kantor.
Das Buxheimer Orgelbuch ist ein um 1460/70
entstandener Codex mit 256 Originalkompositionen und Bearbeitungen für Tasteninstrumente.
Im zweiten Konzert der Reihe »Von Dom zu Dom«
erklingen einige dieser Kompositionen als älteste
Beispiele mehrstimmiger Orgelmusik. Natürlich
fehlen nicht die Werke der großen Barockkomponisten Bach, Buxtehude und Lübeck. Doch auch
manch moderne klassische Komposition lässt sich
farbenreich auf unserer Barockorgel darstellen.
Marcell Fladerer-Armbrecht ist seit Oktober 2012
Kantor am Brandenburger Dom St. Peter und Paul.
Neben den Ensembles am Dom leitet er freiberuflich den Kreuzberger Kammerchor.
In dem Programm, das die Sopranistin und Kantorin Mimi Sheffer gemeinsam mit dem Organisten
Mirlan Kasymaliev präsentiert, erklingen Melodien
von Ben Haim, denen der orientalische Rhythmus des Mittelmeerraumes innewohnt, ebenso
wie neue populäre Musik aus Israel von Naomi
Shemer.
18
19
konzerte & Theater
Wagnerorgel Manuale
Landesjugendchor Brandenburg
Sa 06.06.
Sa 13.06.
Dennoch singt die Nachtigall
17:00 Uhr
Werke von Jörg Widmann, Thomas Morley, Claudio
Monteverdi, Josef Rheinberger, Fanny Hensel sowie
nationale und internationale Folklore. Es musiziert
der Landesjugendchor Brandenburg; Leitung: Prof.
Hans-Peter Schurz.
16:00 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Mi 10.06.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Konzert im Rahmen des Brandenburger Kinder- und Jugendchortreffens
des Landesmusikrates (LMR)
Zum ersten Mal treffen sich die Landeskinder- und
Landesjugendchöre Brandenburgs vom 5. Juni
bis 7. Juni 2015 in Brandenburg an der Havel. Das
öffentliche Konzert im Dom ist der Auftakt dieses
Treffens.
Musik für Trompete und Orgel aus
vier Jahrhunderten
Es erklingen Werke von John Stanley, W. A. Mozart,
J. S. Bach, Petr Eben u.a., an der Trompete:
Joachim Pliquett, an der Orgel: Arvid Gast.
Seit 1979 konzertieren sie gemeinsam: Joachim
Pliquett, Solotrompeter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, und Arvid Gast, Professor für
Künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule
Lübeck. Ihr gemeinsames Repertoire beginnt mit
der Epoche, in der die Trompete als virtuoses
Soloinstrument hervorzutreten begann und in der
die Orgel eine musikalische Glanzzeit erlebte: dem
Barock. Es endet mit zeitgenössischen Werken, die
den beiden Musikern gewidmet und auf den Leib
geschrieben wurden.
20
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Der Landesjugendchor Brandenburg wurde im
April 1992 vom Landesmusikrat Brandenburg gegründet. Seitdem wird der Chor vom Ministerium
für Wissenschaft, Forschung und Kultur finanziell
gefördert. Unter der künstlerischen Leitung von
Prof. Hans-Peter Schurz erarbeiteten die Sängerinnen und Sänger ein Konzertrepertoire, das
sowohl traditionelle Vokalmusik als auch geistliche
und weltliche Chorliteratur aller Musikepochen
umfasst. Inzwischen hat das Ensemble etwa 30
Mitglieder und trifft sich fünf- bis sechsmal im Jahr
zu gemeinsamen Probenphasen.
Prof. Hans-Peter Schurz war von 1967 bis 2004
Schulmusiker und Chordirigent am Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasium Neuruppin. In dieser
Zeit gründete er den Märkischen Jugendchor, den
Neuruppiner A-Cappella-Chor, den Kammerchor
»Jeunesse« Berlin und den Landesjugendchor
Brandenburg. Alle Ensembles führte er zu nationalen und internationalen Erfolgen. Konzertreisen
führten ihn in nahezu alle Länder Europas, nach
Südamerika, Japan und in die USA.
21
konzerte & Theater
Brandenburger Vokalconcertisten
Mi 17.06.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Blick zum Hohen Chor
Von der Messe bis zur Motette in
Landessprache
Werke von Johann Christoph Altnikol und Claudio
Monteverdi, an der Orgel: Fred Litwinski. Es musi­
zieren die Brandenburger Vokalconcertisten unter
Leitung von Domkantor Marcell Fladerer-Arm­
brecht.
Die Geschichte der Evangelischen Kirchenmusik
ist auch die Geschichte der Reformation. Selbstverständlich gehören die lateinischen Messen zu
unserem Erbe, sie sollen und dürfen in unseren
Gotteshäusern erklingen. Martin Luther wollte mitnichten das Latein aus der Kirche vertreiben, aber
die Liturgie in Landessprache und das evangelische Kirchenlied sind zweifelsohne Errungenschaften einer Zeit, in der sich auch in der Kirchenmusik
in wenigen Jahren viel geändert hat. Das Konzert
zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Die Brandenburger Vokalconcertisten trafen sich
im Jahr 2014 zu einem ersten Projekt, als aufgrund
der Bauarbeiten im Dom kein Passionskonzert an
der Orgel stattfinden konnte. Die zwölf Sängerinnen und Sänger aus den Chören der Stadt
erarbeiten nunmehr ihr zweites projektbezogenes
Programm und ergänzen damit das kirchenmusikalische Profil der Havelstadt.
22
Mi 24.06.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Michael Schönheit
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Drittes Konzert: mit Domorganist Michael Schön­
heit, Merseburger Dom.
Michael Schönheit erhielt seine erste musikalische
Ausbildung im Klavier- und Orgelspiel bei seinem
Vater, dem Organisten Walter Schönheit, und war
bis 1978 Mitglied der Thüringer Sängerknaben in
Saalfeld. Nach Abschluss seines Studiums an der
Leipziger Hochschule für Musik »Felix Mendelssohn Bartholdy« trat er die Nachfolge seines
Vaters an der Johanniskirche in Saalfeld an. 1986
wurde Schönheit zum Gewandhausorganisten
berufen. Gleichzeitig wurde er Mitglied des Bach­
orchesters Leipzig.
Michael Schönheit unterrichtet seit 1994 Künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik
Nürnberg, ist künstlerischer Leiter der Merseburger Orgeltage und wurde außerdem im März 1996
zum ehrenamtlichen Domorganisten des Merseburger Domes ernannt. In den letzten Jahren
arbeitet er zunehmend als Dirigent, so leitet er seit
1998 die Merseburger Hofmusik sowie das Ensemble Collegium Vocale Leipzig. Michael Schönheit
widmet sich besonders dem historischen Hammerklavier. Er spielt seit 2006 einen Hammerflügel der
Firma John Broadwood aus dem Jahr 1805.
23
konzerte & Theater
Trondheimer Knabenchor
Klaus Büstrin
Do25.06.
Trondheimer Knabenchor
Mi 01.07.
19:30 Uhr
Werke von Johannes Brahms, Gustav Jenner, Jon
Laukvik und Knut Nysted u.a. Orgel: Erling With
Aasgård; Leitung: Bjørn Moe.
19:30 Uhr
Eintritt: 15 €
ermäßigt: 13 €
Der Nidarosdomens Guttekor, zu deutsch:
der Knabenchor an der Nidaroskathedrale zu
Trondheim, ist der führende und mit seiner über
900-jährigen Tradition der älteste Knabenchor
Norwegens. Durch regelmäßige Gottesdienste,
Konzerte, Tourneen und CD-Aufnahmen hält er
eine jahrhundertelange Kirchenmusiktradition
an Norwegens Kulturwahrzeichen aufrecht. Auch
außerhalb der Kathedrale ist der Chor aktiv, bei
nationalen und internationalen Begebenheiten ist
er oft als Kulturbotschafter dabei.
Das umfassende Repertoire des Chores reicht von
der alltäglichen Liturgie im Gottesdienst über traditionelle Knabenchorliteratur bis hin zu Neukomponiertem. Dirigent Bjørn Moe stellt das Konzertprogramm sorgfältig für jeden Auftritt zusammen,
wobei er großen Wert darauf legt, sowohl lokale
als auch norwegische und internationale Komponisten auszusuchen. Dabei wählt der Chor gerne
anspruchsvolle und teils selten aufgeführte Werke.
Der Konzertchor verfügt über 45 aktive Knabenund 25 Männerstimmen.
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Hinterm Schloss der Park mit Rittersporn und Königskerze
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Musik und Wort. Literarische Wanderungen mit
Theodor Fontane, Karl Foerster und Karl Heinrich
Waggerl. Lesung: Klaus Büstrin, Orgel: Marcell
Fladerer-Armbrecht, Domkantor.
Sa 04.07.
Chorvesper im Brandenburger Dom
19:30 Uhr
mit der Kantorei der Erlöserkirchengemeinde Moabit
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
So 05.07.
Mo06.07.
jeweils
19:00 Uhr
Eintritt:: 4 €
ermäßigt: 2 €
Mit Werken von Rheinberger, Palestrina, Reutter,
Wangenheim, Świder, Mozart, Becker. Kantorei der
Erlöserkirchengemeinde Moabit, Leitung: KMD
Edda Straakholder.
Nichts. Was im Leben wichtig ist.
Theaterstück nach dem Jugendroman von Janne
Teller. Eine Veranstaltung des Domgymnasiums.
»Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es
sich nicht, irgendetwas zu tun.« Mit diesen Worten
verlässt Pierre eines Tages den Unterricht. Seine
Mitschüler beschließen, ihrem Klassenkameraden
das Gegenteil zu beweisen. Der Kurs »Darstellendes Spiel« bringt die Frage auf die Bühne, was
im Leben wichtig ist. Karten erhalten Sie an der
Abendkasse des Domgymnasiums.
25
konzerte & Theater
Prof. Dr. Christoph Krummacher Wagnerorgel Register
Magne Harry Draagen
Mi 08.07.
Vom Dom weg … zum Dom
Mi 15.07.
19:30 Uhr
Werke von J. S. Bach, Georg Böhm, François
Couperin und Felix Mendelssohn Bartholdy. Orgel:
Prof. Dr. Christoph Krummacher, ehemaliger Dom­
organist zu Brandenburg.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Christoph Krummacher war zunächst Domorganist in Brandenburg an der Havel und von 1980
bis 1992 Universitätsorganist und Dozent an der
Theologischen Fakultät der Universität Rostock.
1992 wurde er zum Professor für Kirchenmusik und
Direktor des Kirchenmusikalischen Instituts der
Hochschule für Musik und Theater Leipzig berufen, deren Rektor er zudem von 1997 bis 2003 war.
Emeritierung 2014. Rundfunk- und CD-Produktionen. Konzert­reisen, Juroren- und Gastdozententätigkeiten führten ihn in fast alle europäischen
Länder, nach Russland, Fernost und in die USA.
Fr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Wagnerorgel Detail
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Viertes Konzert: Werke von Bjarne Sløgedal,
Johann Sebastian Bach, Johann Kasper Kerll und
Knut Nystedt u. a. Es spielt: Domorganist Magne
Harry Draagen, Nidarosdom, Trondheim.
Magne H. Draagen, geboren 1974, studierte nach
dem Abitur Kirchenmusik an der Musikhochschule
in Oslo. 2003 bis 2012 war er Domkantor/Domorganist an den Domkirchen in Oslo und Stavanger.
Seit 2012 hat er das Amt des Domkantors und
Hauptorganisten am Nidarosdom in Trondheim
– Nationalheiligtum und Hauptkirche Norwegens –
inne. Als Organist am Nidarosdom ist ihm sowohl
die berühmte Barockorgel des Silbermann-Schülers Joachim Wagner von 1741 anvertraut, als auch
die 2014 neu renovierte Steinmeyer-Orgel, eine
der größten Kirchenorgeln Nordeuropas.
10.07. Ein klassisches Programm für
Trompete und Orgel
19:30 Uhr
Trompete: Prof. Ludwig Güttler; Orgel: KMD Fried­
rich Kircheis
Ludwig Güttler zählt als Solist auf der Trompete
und dem Corno da caccia zu den erfolgreichsten
Virtuosen der Gegenwart und genießt weltweit
den Ruf des besten Bachtrompeters.
Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie beim
Veranstalter unter Telefon (0212) 383 66 88;
www.bubu-concerts.de/kuenstler/ludwig-guettler/
26
27
konzerte & Theater
Prof. Uwe Komischke, Thorsten Pech
Daniel Schmahl, Tobias Berndt
Friedemann Johannes Wieland
Mi 22.07.
Chattin’ with Bach
Mi 05.08.
19:30 Uhr
Bach im Jazzgewand. Trompete und Flügelhorn:
Daniel Schmahl; Orgel: Tobias Berndt.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Freuen Sie sich auf einen Chat der besonderen
Art, bei dem Johann Sebastian Bach lebendig wird
als leidenschaftlicher, lebenslustiger und verblüffend lässiger Mensch unserer Zeit.
Daniel Schmahl und Tobias Berndt fühlen sich der
Musik des großen Thomaskantors verbunden. Auf
ihrem Album »Chattin’ with Bach« ziehen sie nun
aus dem fruchtbaren Boden des Kontinents die
buntesten Blumen und köstlichsten Früchte. So
haben Sie Bach noch nie gehört – aber so werden
Sie ihn immer wieder hören wollen!
Mi 29.07.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Fünftes Konzert: Werke von J. S. Bach, C. Ph. E.
Bach und Dietrich Buxtehude. Es spielt Domor­
ganist Friedemann Johannes Wieland, Ulmer
Münster.
Friedemann Johannes Wieland studierte Kirchenmusik in Esslingen, ist seit 2010 erster Organist
und Kantor am Ulmer Münster und gibt Konzerte
im In- und Ausland. Auch seine CDs wie »Orgelmusik der Romantik« und »Barocke Klangpracht«
zeugen von seinem Können.
Klassisches Konzert für Orgel und
Trompete
Trompete: Prof. Uwe Komischke; Orgel: Thorsten
Pech.
Im Jahre 1977 musizierten der Trompeter Uwe Komischke und der Organist Thorsten Pech erstmalig
zusammen. Im Jahr 1991 entstand eine erste CD,
die durch weitere jährliche Aufnahmen inzwischen
auf 26 Einspielungen in unterschiedlichen Besetzungen angewachsen ist. Seit 20 Jahren gehen sie
gemeinsam auf Konzertreisen.
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29
konzerte & Theater
Susanne Walter
Geigenspiel
emBRASSment
Mi 12.08.
Sommermusik
Mi 19.08.
Happy-Birthday-Brass!
19:30 Uhr
Triosonaten- und Kantatensätze im Hohen Chor des
Domes, Werke von Heinrich Schütz, Georg Fried­
rich Händel und Johann Sebastian Bach u.a. Anita
Carla Wolf – Sopran, Susanne Walter – Violine, Ute
Wolff – Flöte, Marcell Fladerer-Armbrecht – Orgel
und Cembalo.
19:30 Uhr
850 Jahre Dom, 150 Jahre Jean Sibelius
Werke skandinavischer Komponisten u.a. von
Friedrich Kuhlau, Edvard Grieg und Jean Sibelius.
Es spielt emBRASSment – Leipziger Blechbläser­
quintett.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Fr
14.08. Orgelkonzert zur Nacht
21:00 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Orgel: Marcell Fladerer-Armbrecht, Domkantor.
Wunschprogramm der Zuhörer. Sie wünschen –
der Domkantor spielt. Bitte senden Sie Ihre Wünsche bis 15. Juli per Mail an:
[email protected]
Sie lieben ein bestimmtes Orgelstück und wollen
es gerne auf unserer Wagner-Orgel hören? Sie
haben ein Lieblingsstück und fragen sich, wie es
wohl auf einer historischen Barockorgel klingen
würde? Wünschen kostet nichts, manchmal werden Wünsche sogar wahr.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
So 23.08.
Brandenburgische Sommerkonzerte
17:00 Uhr
CLASSICA GRANDIOSA – Mikis Theodorakis zum
90. Geburtstag. Vocal Concert Dresden, Leitung:
Peter Kopp. Moderation: Ulrich Amling. Mit Wer­
ken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Tschai­
kowski, Mikis Theodorakis, Arvo Pärt u.a.
Hier wird gleich ein doppelter runder Geburtstag
gewürdigt: Mikis Theodorakis’ 90. Geburtstag und
das 850-jährige Domjubiläum von St. Peter und
Paul fallen in diesem Jahr zusammen. Theodorakis ist berühmt für seine über 1000 Lieder und
die Filmmusik zu »Alexis Sorbas«, aber auch für
sein lebenslanges politisches Engagement. Seine
Liturgie Nr. 2, Kindern gewidmet, die in Kriegen
getötet wurden, wird ergänzt durch weitere liturgische Werke europäischer Komponisten. Unter
Peter Kopps Leitung zeichnen die Konzerte des
Vocal Concerts Dresden emotionale Strahlkraft
und feinsinnige interpretatorische Intelligenz seit
mehr als 20 Jahren aus.
Beim Veranstalter erhalten Sie Informationen und Karten für
dieses kostenpflichtige Konzert: www.brandenburgischesommerkonzerte.de/kartenverkauf.html
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31
konzerte & Theater
Ensemble VOX Nostra
Daniel Beckmann
Sächsische Bläser-Philharmonie
Mi 26.08.
Exsultet iam angelica turba caelorum
Sa 05.09.
19:30 Uhr
Es musiziert das Vokalensemble VOX Nostra unter
Leitung von Burkhard Wehner.
17:00 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Mi 02.09.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Der feierliche Gesang Exsultet ist eines der
ältesten musikalischen Zeugnisse des Doms. Im
Brandenburger Evangelistar des 13. Jahrhunderts
ist der Gesang in Neumen-Notation aufgezeichnet. Das solistisch besetzte Vokalensemble Vox
Nostra aus Berlin unter der Leitung von Burkhard
Wehner hat ein festliches Musikprogramm zusammengestellt, welches musikalisch bis in die Zeit
der Erbauung des Doms zurückreicht.
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Eintritt: 15 €
ermäßigt: 13 €
Hymnus-Choralfantasien über Paul
Gerhardts Lieder
Präsentiert in einer Fassung für großes Bläsersin­
fonieorchester. Es spielt die Sächsische Bläser-Phil­
harmonie.
»Hymnus« ist ein Zyklus bekannter Choralmelodien in sieben Bildern nach Texten von Paul Gerhardt. Die Choralfantasien bedienen sich hauptsächlich bekannter Originalmelodien. Die Idee
des Projektes ist es, die ursprünglichen Gedichte
Gerhardts den Melodien der späteren Vertonungen durch die Kantoren der Nikolaikirche in
Berlin, Johann Crüger und Johann Georg Ebeling,
gegenüberzustellen. Leitung: Thomas Clamor.
Sechstes Konzert: Es erklingen Werke von Nikolaus
Bruhns, Johann Sebastian Bach und Felix Mendels­
sohn-Bartholdy u.a. Es spielt Domorganist Daniel
Beckmann, Mainz.
2010 wurde Daniel Beckmann durch Karl Kardinal
Lehmann 29-jährig zum Domorganisten an den
Hohen Dom St. Martin zu Mainz berufen, wo er
seither die Verantwortung für die liturgische und
außerliturgische Orgelmusik trägt. Er initiierte die
monatlichen Orgelmatineen und den Internationalen Orgelsommer, plant derzeit gemeinsam mit
der Domorgelkommission eine groß angelegte
Renovation der Domorgel und ist regelmäßiger
Gast in Kathedralen, Philharmonien und anderen
Orgelmusikzentren des In- und Auslandes.
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33
konzerte & Theater
Brandenburger Motettenchor
Duo Kirchhof
Falk and sons
Mi 09.09.
Kryptakonzert
Mi 16.09.
19:30 Uhr
Werke von Josquin des Préz, Palestrina, Francesco
da Milano, J.S. Bach, Georg Philipp Telemann und
Sylvius Leopold Weiss. Viola da Gamba: Martina
Kirchhof; Laute: Lutz Kirchhof.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Lutz und Martina Kirchhof konzertieren seit 1996
gemeinsam in Konzerten mit alter europäischer
Musik. Ihre feinen und geheimnisvollen Instrumente wurden vom Humanismus bevorzugt, weil deren
farbenreicher Klang ein Höchstmaß an Subtilität
und Gestaltungsvielfalt ermöglicht.
Das Zusammenspiel von Laute und Viola da
Gamba galt als besonders anrührend und heilsam
und kann auch ein modernes Publikum mit seinem
ungewöhnlichen Charme verzaubern.
So 13.09.
Chorkonzert
17:00 Uhr
A cappella-Werke verschiedener Epochen. Es mu­
siziert der Brandenburger Motettenchor; Leitung:
Fred Litwinski.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Der Brandenburger Motettenchor wurde 2006
durch Fred Litwinski gegründet und ging aus projektbezogener Arbeit hervor. Die knapp 40 Sängerinnen und Sänger proben zweimal monatlich. Der
aktuelle Schwerpunkt liegt auf A-cappella-Literatur. Die Chormitglieder kommen zum größten Teil
aus Brandenburg an der Havel, aber auch aus dem
Land Brandenburg und aus Berlin.
Domorganist KMD Claus-Erhard Heinrich
Von Dom zu Dom – Domorganisten
aus aller Welt musizieren
Siebtes Konzert: Werke von Johann Sebastian Bach
u.a. Domorganist KMD Claus-Erhard Heinrich,
Halberstadt.
KMD Claus-Erhard Heinrich wurde 1960 in Frankfurt am Main geboren und ist seit 1997 Kantor am
Dom zu Halberstadt und Leiter des Kirchenmusikalischen Seminars Halberstadt. Er komponiert und
gibt regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. Bei
vielen seiner Konzerte bezieht er Improvisationen
und Jazzelemente mit ein.
Sa 19.09.
Klassiker im Popgewand
17:00 Uhr
Die Toccata im Wandel der Zeit, Band: Dieter Falk
and Sons.
Eintritt: 15 €
ermäßigt: 13 €
»TOCCATA« ist ein gemeinsam erarbeitetes Stück
Musik: 5 mal J. S. Bach, 5 mal G. F. Händel, da­
runter auch sein »Halleluja« aus dem Messias und
jeweils ein Barock-Hit von Pachelbel und Albinoni.
Alte Klänge einmal anders.
In jedem Jahr gibt der Chor im Herbst vier bis fünf
Konzerte und wirkt zu besonderen Anlässen im
Kirchenkreis mit.
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35
konzerte & Theater
Berliner Vokalkreis
Patchwork
Staats- und Domchor Berlin
Mi 23.09.
Wege – Grenzen – Horizonte
Sa 17.10.
19:30 Uhr
Motetten von Gottfried August Homilius, Ernst
Friedrich Richter, Wilhelm Weismann und die Mes­
se für zwei vierstimmige Chöre von Frank Martin.
Berliner Vokalkreis, Leitung: Johannes Raudszus.
17:00 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Die Idee, anspruchsvolle A-cappella-Literatur mit
stilgerechter, kleiner Besetzung aufzuführen, führte
1983 junge Berliner Sängerinnen und Sänger
zusammen. Der Berliner Vokalkreis trat schon bald
mit Motetten und Madrigalen aus Barock und
Gegenwart im Ostteil Berlins und im Umland auf.
1992 übernahm Johannes Raudszus die Leitung
des Chores. Mit einer Besetzung von ca. 35 Sängerinnen und Sängern sind optimale Voraussetzungen für eine Interpretation auch doppelchörig
besetzter Kompositionen vom 17. Jahrhundert bis
zur Gegenwart gegeben.
Mi 30.09.
Musik für Kopf und Bauch
19:30 Uhr
Konzert zum Abschluss der Sommermusiken im
Dom. Es spielt die Band Patchwork, Brandenburg
an der Havel.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Weitere Informationen unter:
www.patchwork-band.com/
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Jochen Kowalski & Il Concertino
Virtuoso
Werke u.a. von Bach, Händel, Purcell, Corelli,
Gluck, Vivaldi und Mozart.
Preise und Kartenbestellung über
[email protected] bzw.
Telefon (03381) 211 22 17. Benefizkonzert des Fördervereins
Dom zu Brandenburg an der Havel
So 18.10.
Staats- und Domchor Berlin in
Begleitung der Lautten-Compagney
17:00 Uhr
Hochzeits- und Trauermusiken des Hauses Hohen­
zollern. 850 Jahre Dom zu Brandenburg, 600 Jahre
Eintritt: 15 €
Hohenzollern in Preußen, 550 Jahre Staats- und
ermäßigt: 13 €
Domchor Berlin, Leitung: Prof. Kai-Uwe Jirka.
Der Staats- und Domchor Berlin ist einer der renommierten Knabenchöre Deutschlands. Er ist die
älteste musikalische Einrichtung Berlins. Bereits
1465 stellte Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg
für die Musik in der »Dhumkerke« fünf »Singeknaben« ein. Seit 1990 singt der Chor wieder im
Berliner Dom. Konzertreisen führten ihn unter
anderem in viele Länder Europas, in die USA,
nach Japan, Russland und Israel. Neben zahlreichen Preisen, unter anderem beim Deutschen
Chorwettbewerb, wurde der Chor 2002 mit dem
Europäischen Jugendchorkulturpreis ausgezeichnet und 2006 für einen Grammy Award nominiert.
Das Berliner Musikleben bereichern die Ensemblemitglieder durch Auftritte in Produktionen der
Opernhäuser und Mitwirkungen bei Konzerten in
der Berliner Philharmonie.
37
Jubiläums­
ausstellung &
Führungen
Geschichte besteht nicht selten aus Geschichten.
Solche lustigen und bewegenden Darstellungen aus
der 850-jährigen Domgeschichte wollen wir Ihnen
zum
Jubiläum präsentieren. Ein Höhepunkt ist
Xx 00.00.
die faszinierende Ausstellung, in der der Dom als
00:00
SpiegelUhr
der Zeitläufte und der Landesgeschichte im
Mittelpunkt
steht. Hier wird Vergangenheit erlebbar
Lorem ip
venentatis
– ob beim Blick auf die verschiedenen Bauphasen,
die wechselnden Kleidermoden der Domherren oder
die Dombeleuchtung. Thematische Sonderführungen
berichten unter anderem über die Darm­winde des
Heiligen Erasmus, von Lumpen und Hadern sowie
über kostbare Bucheinbände und erlauben den Zutritt zu verbotenen Orten wie dem Dachboden und
dem Keller des Doms.
jubiläumsausstellung & führungen
Böhmischer Altar
Triumphkreuzgruppe
Dom zu Brandenburg
Der Dom als steinerner Zeuge –
die Jubiläumsausstellung
Der frisch sanierte Dom steht als Jubilar und
steinerner Zeuge der Geschichte im Mittelpunkt
der faszinierenden Jubiläumsausstellung, die Sie
von Mai bis Oktober erleben können. Wir laden
Sie ein zu einer spannenden Reise durch 850 Jahre
Dom(bau)geschichte. Entdecken Sie prägnante
(Um-)Bauphasen der Romanik, Gotik, des Barock,
der Romantik und des 20. Jahrhunderts mit den jeweiligen Veränderungen in Bauwerk und Ausstattung. Dabei ist der Dom gleichzeitig Spiegel der
jeweiligen Zeit und der Landesgeschichte.
Die damaligen Umbauten prägen den Dom noch
heute. 1648, am Ende des 30-jährigen Krieges,
wurde der Dom zur evangelischen Kirche.
Über die Jahrhunderte hinweg waren die Landesherren eng mit dem Dom verbunden. Sie statteten
ihn mit Kunstwerken aus und ließen ihn immer
wieder, der jeweiligen Zeit entsprechend, umbauen: König Otto I. hatte im Oktober 948 das Bistum
Brandenburg als Ausgangspunkt für die Slawenmission gegründet. Als Bischof Wilmar 1165 den
Grundstein für den neuen Dom legen ließ, knüpfte
er an die Tradition des ottonischen Bistums an. Bis
ins 20. Jahrhundert berief man sich auf Otto den
Großen und feierte 1948 das 1000. Bistumsjubiläum.
Modelle der einzelnen Bauphasen machen den
Besuchern der Ausstellung den Wandel über die
Jahrhunderte deutlich. Weitere Zeitleisten zeigen
andere Facetten der Domgeschichte: »Licht im
Dom« beschäftigt sich mit 850 Jahren Dombeleuchtung. Eine »Modenschau« zeigt, wie sich die
Domherrenmode verändert hat. Unter dem Stichwort »Dom in Kinderaugen« beginnt und endet
der Rundgang im Dom der Gegenwart. Schulkinder haben ihren Dom untersucht und künstlerisch
umgesetzt.
Als Friedrich I. aus dem Haus der Hohenzollern
Kurfürst wurde, stiftete er »seinem« Dom ein
Gewand mit dem Brandenburger Wappen auf der
Brust. Dieser Mantel wie zahlreiche andere kostbare Kunstwerke stammen aus der späten Gotik.
40
100 Jahre nach der Reformation war das lutherische Bekenntnis auch an der Ausstattung erkennbar. Die Domsanierung durch Karl Friedrich
Schinkel fiel in eine Zeit, als man das Mittelalter als
Teil der nationalen Identität sah. Die Preußenkönige nutzten den Dom für eine pompöse Selbst­
inszenierung.
Eröffnet wird die Jubiläumsausstellung am Sonntag, den 3. Mai durch Minister Dr. Frank-Walter
Steinmeier, MdB und Vorsitzender des Kuratoriums
850 Jahre Dom zu Brandenburg. Thematische
Sonderführungen durch Museum, Archiv und Dom,
die wir Ihnen auf den kommenden Seiten präsentieren, runden das Programm zum Jubiläum ab.
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jubiläumsausstellung & führungen
Siegel Kurfürst Friedrich I.
von Brandenburg
Ausschnitt Triumphkreuzgruppe
Mondphasen, Darstellung Steißlage, 1539 (Bild unten)
So 03.05.
Eröffnung der Jubiläumsausstellung
Do14.05.
Vom Wissen um 1500
12:00 Uhr
durch Minister Dr. Frank-Walter Steinmeier MdB,
Vorsitzender des Kuratoriums 850 Jahre Dom zu
Brandenburg.
18:30 Uhr
Sonderführung über erstaunliche Kenntnisse
und absurde Vorstellungen mit Dr. Rüdiger von
Schnurbein, Museumsleiter, und Christian Radeke,
Dipl.-Theologe.
Erleben Sie die vielen Facetten des Doms in dieser
liebevoll aufbereiteten Ausstellung. Entdecken Sie
auf einer Reise durch 850 Jahre Domgeschichte
Veränderungen in Bauwerk und Ausstattung. Eine
Modenschau zeigt, wie sich die Domherrenmode
über die Jahrhunderte hinweg verändert hat. Unter dem Stichwort »Dom in Kinderaugen« beginnt
und endet der Rundgang im Dom der Gegenwart.
Do
Do07.05.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Kunstwerke im Miniaturformat –
Siegel im Domstiftsarchiv
Sonderführung mit Dr. Uwe Czubatyn­ski,
Domstifts­archivar.
Als Zeichen der Beglaubigung haben Siegel die
Geschichte der Menschheit durch Jahrtausende
hinweg begleitet. Das Domstiftsarchiv besitzt an
seinen Urkunden zahlreiche Beispiele mittelalterlicher Siegel. Bei den meisten handelt es sich
um Pergamenturkunden mit Wachssiegeln, die
außerordentlich empfindlich sind und deshalb
eines besonderen Schutzes bedürfen. In etlichen
anderen Fällen ist später auch auf Papier gesiegelt
worden. Sehr selten, nämlich nur von den Päpsten,
wurden dagegen Siegel aus Blei angefertigt.
42
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Die Führung zeigt anhand von Handschriften und
frühen Drucken einen spannenden Querschnitt
spätmittelalterlichen Wissens. Sie berichtet von
erstaunlichen Erkenntnissen, etwa von einer tragbaren Sonnenuhr oder von genauen Positionsberechnungen von Sonne und Mond.
Was Hebammen damals wissen mussten,
steht in dem Lehrbuch De partu hominis Über die Geburt des Menschen des Frankfurter Arztes
Eucharius Rösslin von 1539.
Wie geht man mit Steißlagen
um und worauf hat man bei
Zwillingsgeburten zu achten?
Anderes lässt uns schmunzeln: Werner
Rolevinck, ein Kölner Kartäusermönch, hatte um
1470 seinen fasciculus temporum fertig gestellt,
eine Weltgeschichte, die Bestsellerauflagen
erreichte. Darin wartete er mit bemerkenswertem
Detailwissen auf: Im Laderaum der Arche Noah
fand sich sogar Platz für Unrat und Dung…
43
jubiläumsausstellung & führungen
Buchmalerei 15. Jh., Stiftsbibliothek
Do21.05.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Do28.05.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Heiliger Erasmus und Georg
Die Darmwinde des Heiligen Erasmus – welche Bedeutung haben
Bilder?
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Gesten und Gebärden, Kleidung und Körperhaltung spielten im Mittelalter eine große Rolle. Die
Bilder auf den Grabsteinen und Altären geben
viel über die Verstorbenen preis oder erzählen
Geschichten aus Evangelien. Anderes ist Propa­
ganda, manch ein Künstler machte sogar vor Verunglimpfungen seiner Zeitgenossen nicht halt. Die
Sprache der Bilder hat sich mit der Zeit verändert
– mancher betrauert gar den Verlust christlicher
Inhalte auf den Grabdenkmalen der Neuzeit.
Malerei und UV Kopie
Do11.06.
Unsichtbare Bilder sehen
23:00 Uhr
Eine ultraviolette Nachtführung durch die ehemali­
ge Stiftsbibliothek mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Zahlreiche Wandmalereien haben sich im Dom erhalten. Leider sind sie manchmal bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Die gotischen Darstellungen in
der ehemaligen Stiftsbibliothek sind ein solcher
Fall. Mit einem Trick aber kann man unsichtbare
Bilder wieder sichtbar machen. Dann tauchen
Ranken und Figuren auf: Frauen versammeln sich
zum Tanz, Ritter stürzen im Turnier aufeinander zu,
Fischer werfen die Angel aus. Auch wenn dieser
Trick nur in der Nacht funktioniert, sollten Sie Ihre
Sonnenbrille dabei haben.
Von Lumpen und Hadern –
Papierproduktion in alter Zeit
Sonderführung mit Konstanze Borow­ski,
Dipl.-Archivarin.
Papier gehört zu den wichtigsten Erfindungen der
Menschheit. Das Domstiftsarchiv besitzt in seinen
reichen Beständen an Archivalien und Büchern
zahlreiche Beispiele verschiedener Papiersorten.
Die Führung zeigt sowohl wunderbar erhaltene Papiere, die inzwischen 500 Jahre überdauert haben,
als auch säurehaltige Papiere jüngeren Datums,
die ihrem Zerfall entgegengehen. Aus diesem
Grunde werden auch Methoden der Bestandserhaltung auf interessante Weise vorgestellt.
44
45
jubiläumsausstellung & führungen
Böhmischer Altar
Domherr Adam von Döberitz, 1627
Kalvarienberg, Detail eines Buchdeckels
um 1240 (Bild unten)
Sa 13.06.
Stationen der Kirchengeschichte
Do25.06.
Alte Bärte – Alte Hüte
10:30 Uhr
Führung durch die Jubiläumsausstellung, Sankt
Gotthardt und die Stadt Brandenburg mit Dr. Uwe
Czubatynski, Domstiftsarchivar; Dr. Rüdiger von
Schnurbein, Museumsleiter; Prof. Dr. Strohmai­
er-Wiederanders; Dr. Joachim Müller.
18:30 Uhr
Sonderführung zur Barttracht der Domherren, de­
ren Kopfbedeckung und anderen alten Hüten mit
Dr. Rüdiger von Schnurbein, Museumsleiter.
Treffpunkt
Domportal
Die Stadt Brandenburg an der Havel ist reich mit
kirchlichen Denkmälern ausgestattet. Die Exkurs­
ion wird zusammen mit dem Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte e.V. veranstaltet
und will diese Schätze erfahrbar machen. Zu
Beginn wird daher die große Jubiläumsausstellung
im Dommuseum gezeigt. Nach Andacht und Mittagessen folgt eine Führung durch die Gotthardtkirche mit Frau Prof. Dr. Strohmaier-Wiederanders
(Berlin). Das in seltener Geschlossenheit erhaltene
Inventar von St. Gotthardt zeigt, wie durch die
Jahrhunderte Bürgergemeinde und Kirchengemeinde eng miteinander verbunden waren. Den
Abschluss bildet ein archäologischer Stadtrundgang mit Dr. Joachim Müller (Brandenburg), der
anhand der kirchlichen Gebäude Entstehung und
Wachstum Brandenburgs aufzeigen wird. Die
Exkursion beginnt um 10.30 Uhr am Eingang des
Domes.
Anmeldung erforderlich unter
Telefon (0 33 81) 2 11 22 15 oder
E-Mail: [email protected]
Anmeldeschluss: 5. Juni.
46
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Do02.07.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Die Grabsteine und Epitaphien zeigen die Verstorbenen in Habit oder Mode ihrer Zeit. Mancher
trägt Vollbart, ein anderer ist glatt rasiert. So bieten die Grabsteine und Altäre eine Modenschau
durch die Jahrhunderte. Sie verraten aber auch
Hinweise auf die Identität der Toten. So führen
manche alten Hüte zu Erkenntnissen.
Eingebunden für die Ewigkeit –
kostbare Bucheinbände
Sonderführung mit Dr. Uwe Czubatyn­ski,
Domstifts­archivar.
Das Domstiftsarchiv besitzt in seinen historischen
Bibliotheksbeständen Beispiele aus allen Epochen
des Bucheinbands. Die Führung versucht, eine
kleine Auswahl dieser Schätze zu zeigen.
Sammelbände mit Flugschriften der
Reformationszeit, schweinslederne
Bände mit Namen und Wappen der
einstigen Besitzer, Pergamentbände aus alten Kirchenbibliotheken.
Von besonderem Interesse sind
Reste mittelalterlicher Handschriften, die sich in manchen Bucheinbänden entdecken lassen.
47
ausstellungen & führungen
jubiläumsausstellung
& führungen
Dachboden
Epitaph Adam von Königsmarck 1621, Detail Hölle
Do09.07.
Kunstgenuss und Gaumenfreude
Do23.07.
Mit dem Operngucker durch den Dom
18:30 Uhr
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
18:30 Uhr
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Do16.07.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Freuen Sie sich bei dieser Sonderführung auf eine
kulinarische Überraschung.
Anmeldung erbeten unter [email protected]
Hier dürfen Sie sonst nicht hin –
Dachboden und Keller
Sonderführung mit Christian Sacharowitz,
Museologe.
Manche Räume des Domes darf ohne Begleitung
niemand betreten. Deshalb sind sie nicht weniger
spannend, sie bieten bemerkenswerte Einblicke
und Aussichten. Etwa der verwinkelte Dachboden: Vom Lüftungsloch kann man direkt auf den
Altar schauen. Man sieht die Gewölbe von oben,
manch zugesetztes Fenster gibt viel über den Bau
des Domes preis. Ein Keller ist bemerkenswert
geschmückt, er kündet aber auch von baulichen
Fehlgriffen. Entdecken Sie die »verborgenen«
Räume.
48
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Das Epitaph für den 1621 gestorbenen Dechanten
Adam von Königsmarck im Langhaus des Domes
ist ein Meisterwerk des Manierismus – und ein Fall
für den Feldstecher: Erst beim genauen Hinsehen
entfalten die detailreichen Szenen ihre ganze
Dramatik: Hier steigt ein Mensch, der mit gefalteten Händen um Gnade fleht, aus dem Grab. Dort
schleppen gehörnte Teufel die Verdammten in
die Hölle. Mühevoll hat der Künstler individuelle
Gesichter herausgearbeitet. Einer trägt einen
Oberlippenbart, ein anderer einen Spitzbart und
langes welliges Haar. Über diesem turbulenten
Geschehen thront Christus auf der Erdkugel.
Auch manch anderes Detail erkennt man erst,
wenn man ganz genau hinsieht.
49
jubiläumsausstellung & führungen
Chormäntel, Perlensticker Korporalienkästchen (Bild unten)
Adler auf der Orgel
Do30.07.
Von Seidenwebern und Perlenstickern
Do13.08.
18:30 Uhr
Sonderführung mit Geertje Gerhold, Textil­
restauratorin.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Do06.08.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Gewänder für den liturgischen Gebrauch sowie
Textilien, die zur Ausschmückung der Kirchen
dienten, wurden im Mittelalter aus prachtvollen
Seidengeweben hergestellt und mit kostbaren und
aufwändig ausgeführten Stickereien verziert. Mustervorlagen und Vorzeichnungen für die
verschiedenen Handwerke kamen meist
von Malern, die technische Ausführung
lag bei den Webern und Stickern. Die
Führung geht auf die Zünfte der Weber
und Sticker ein und beleuchtet die
technischen Aspekte der Samtproduktion und Goldspinnerei. Sie zeigt u.a. Beispiele von
Seidenbrokaten und Goldstickereien.
Preußens Gloria –
Orden und Ehrenzeichen
Sonderführung mit Konstanze Borow­ski,
Dipl.-Archivarin.
Das Domstiftsarchiv verfügt über einige illustrierte
Druckwerke des 19. Jahrhunderts, die uns das
einstige Ordenswesen erklären. Ferner existiert
eine Sammlung von Orden und Ehrenzeichen des
19. Jahrhunderts, die einfachen Bürgern im Gefolge der Kriege verliehen wurden. Häufig wurden
diese Denkmünzen in besonderen Schaukästen
in den örtlichen Kirchen aufbewahrt. Die Führung
gibt einen Einblick in diese uns weitgehend fremd
gewordene Welt.
50
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Domansicht innen 1849
Tod und Jenseitsvorstellungen im
Mittelalter
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Die Erwartung des Weltengerichts am jüngsten
Tag prägte die Jenseitsvorstellung der mittelalterlichen Christen. Diese Führung beleuchtet die
sechs Werke der Barmherzigkeit, die zur Grundlage der Jenseitsvorsorge im Mittelalter wurden,
klärt aber auch ein andere Frage: Was geschieht
mit tot geborenen Kindern, die nie die Taufe
empfangen haben? Einer der beeindruckendsten
Grabsteine im Dom beantwortet diese Frage.
Do20.08.
Die Preußen und der Dom
18:30 Uhr
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Die Beziehung der Preußen zum Dom sind denkbar unterschiedlich: Sie sind Stifter und Bauherren,
Schulgründer und Totengräber. Auf die Preußen
geht die Ritterakademie zurück. Einst tagte auch
die Preußische Nationalversammlung im Dom. Die
Preußen waren es auch, die das Domstift auflösten, um es wenig später wieder einzusetzen. Die
Umbrüche oder Neuanfänge in der preußischen
Geschichte haben ihre deutlichen und sehr prägenden Spuren im Brandenburger Dom hinterlassen, die sich besonders an der Ausstattung und
den Kunstwerken zeigen. Mehr noch: Dass das
Jubiläum des Domes gefeiert werden kann, ist
nicht zuletzt dem Engagement der Preußenkönige
gedankt.
51
jubiläumsausstellung & führungen
Domglocke heruntergelassen 1942
Stiftungsurkunde des Matthäus
Ludecus 1598
Prunkgewand Mitte 15. Jh.
Do27.08.
Die Domglocken
Do10.09.
18:30 Uhr
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Do03.09.
18:30 Uhr
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
»Wenn ich geläutet werde, hört, ich rufe euch,
kommt zum Gottesdienst.« Seit dem 14. Jahrhundert verkündet eine der vier Domglocken diese
Botschaft. Rund zwei Tonnen wiegt die größte und
gleichzeitig jüngste Glocke, die 1697 von Johann
Greten in Magdeburg gegossen wurde. Der
kurfürstliche Stückgießer Martin Heintze goss 1679
die Stundenglocke und schmückte sie aufwändig.
Aber: Wann wurde eigentlich geläutet und was
verdiente der Glöckner?
Für Studenten und Scholaren –
Stiftungsurkunden und ihre Folgen
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Do17.09.
18:30 Uhr
Sonderführung mit Dr. Uwe Czubatyn­ski,
Domstifts­archivar.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Das Domstiftsarchiv verwahrt treuhänderisch auch
das Pfarrarchiv der Stadt Perleberg. In diesem
Bestand befinden sich außergewöhnlich viele Beispiele von Stiftungsurkunden des 15. bis 18. Jahrhunderts. Die Führung präsentiert nicht nur eine
Auswahl dieser Urkunden, sondern erläutert auch
die Anliegen der einzelnen Stiftungen: Abschaffung des Schulgelds, Stipendien für Schüler und
Studenten, Förderung des Handwerks, Unterstützung der Geistlichen und Spenden für Arme.
Treffpunkt
Domportal
52
Brandenburger Adler, Detail vom Mantel
Kurfürst Friedrichs I. 1415
Chorgebet und Schäferstunde –
die Amouren des Domkapitels
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Auch ein Priester hat Hormone – mancher musste
tief in die Tasche greifen, um die Strafe für seine
Unzucht zu begleichen. Peter Behme zum Beispiel,
der einst Kantor am Dom war, ließ seine Kinder
vom Landesherren legitimieren. So konnten sie
wenigstens die Erbfolge antreten. Diese Führung
zeigt auch den Umgang mit Priesterkindern, deren
Zukunft gesichert werden sollte.
»Am seidenen Faden« – ein Blick
durchs Mikroskop auf Projekte der
Textilrestaurierung
Sonderführung mit Geertje Gerhold, Textil­
restauratorin.
Zur Ausschmückung der Kirchen dienten im Mittelalter kostbare Seidenstoffe und Stickereien, die als
liturgische Gewänder, Altarbehänge und Tücher
in unterschiedlichsten Funktionen Verwendung
fanden. Feine Gold- und Seidenfäden wurden in
italienischen, persischen und zentralasiatischen
Seidengeweben zu reichen Mustern verwebt und
in böhmischen Stickereien zur Anfertigung von
Heiligenfiguren verwendet. Die Führung durch die
Textilrestaurierungswerkstatt bietet die Möglichkeit, einen Blick durchs Mikroskop auf Seidengewebe und Stickereien des Hoch- bis Spätmittelalters zu werfen.
53
jubiläumsausstellung & führungen
Ansicht/Grundriss 1705
Ritterakademie/Bootstaufe 1924
Do24.09.
Die Ritterakademie zu Brandenburg
18:30 Uhr
Sonderführung mit Christian Sacharowitz,
Museologe.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Mit Unterstützung des Königs von Preußen wurde
1705 die Ritterakademie als Schule für die Abkömmlinge des märkischen Adels gegründet und
von der märkischen Ritterschaft und dem Domstift
unterhalten. Ziel war der vollkommene Hofmann,
der sich auf dem höfischen und gesellschaftlichen
Parkett perfekt bewegen konnte. Entsprechend
war der Lehrplan angelegt: Französisch, Mathematik, Reichs- und Rechtsgeschichte sowie Staatenkunde spielten für den künftigen Hofmann ebenso
eine Rolle wie Tanzen und Fechten. Über 250 Jahre
prägte die Ritterakademie so das Leben am Dom.
Do01.10.
Technik der Domsanierung
18:30 Uhr
Sonderführung mit Christian Radeke,
Dipl.-Theologe.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Bestrumpfter Zuganker, Kugelkopfbohrpfahl,
Betonmanschette – die Methoden der Domsanierung sind hochtechnisch und doch traditionell: Schon Karl Friedrich Schinkel machte den
Vorschlag, die Fundamente des Doms zu unterfangen; die gotischen Baumeister kannten bereits die
Technik der Zuganker. Freilich ist die Technik heute
komplexer. Moderne Zuganker wurden mit technischem Raffinement nachträglich in das Mauerwerk
eingebohrt, der Turm steht heute auf zahlreichen
Betonlanzen. Ganz herkömmlich, in traditioneller
Handwerksarbeit wurden hingegen Dachstuhl und
Gewölbe saniert.
54
Gefängnis/Umbau 1825
Steckbrief Krüger
Do08.10.
Schwere Jungs und kleine Fische –
die Gefängnisse am Dom
18:30 Uhr
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Treffpunkt
Domportal
Bis 1929 war die Dominsel eine eigene politische
Gemeinde mit eigenen Vollzugsbeamten und
einer eigenen Rechtsprechung. Dazu brauchte es
Arrestzellen und Kriminalgefängnisse. Auf alten
Plänen sind sie noch zu sehen: In der rechten
Haushälfte saßen die kleinen Fische. Wegen der
schweren Jungs ließ man die Fenster in der linken
Hälfte doppelt sichern. Viele Kapitalverbrechen
scheint es nicht gegeben zu haben: In den meisten
Fällen handelte es sich um säumige Schuldner. Es
sind aber auch ein Mord aus Eifersucht und ein
Prozess wegen Sodomie überliefert.
Do15.10.
Do22.10.
Führung durch die Jubiläums­
ausstellung
18:30 Uhr
17:00 Uhr
Sonderführung mit Dr. Rüdiger von Schnurbein,
Museumsleiter.
Eintritt: 5 €
ermäßigt: 3 €
Der Dom im Spiegel der Zeiten und Moden – eine
Reise durch 850 Jahre Dom(Bau)-Geschichte.
Der Treffpunkt für beide Sonderführungen ist am
Domportal.
Fr
30.10. Finissage der Jubiläumsausstellung
17:00 Uhr
55
Lesungen &
Vorträge
Xx 00.00.
Im Brandenburger Dom hat das gesprochene Wort
00:00 Uhr
besonderes Gewicht. Zum Jubiläum werden Worte
Lorem
ip im Rahmen der Gottesdienste ihren Weg
nicht nur
venentatis
in die Herzen und Köpfe der Zuhörer finden. Unter
dem Titel »Dom am Abend« lesen bekannte Autoren
wie Bernhard Schlink und Pascal Mercier. Vorträge
von namhaften Theologen, Historikern und Politikern zu spannenden Themen wie »Kirche nach dem
Sozialismus« oder »Der Salafismus und die Freiheit
der Religion« geben außergewöhnliche Denkanstöße.
lesungen & Vorträge
Prof. Dr. Bernhard Schlink
Fr
Prof. Dr. Peter Bieri
08.05. Lesung mit Prof. Dr. Peter Bieri
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Mo18.05.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Einführung und Moderation durch Dr. Kerstin Gäf­
gen-Track, Domherrin und Oberlandeskirchenrätin
Der Philosoph und Schriftsteller (Pseudonym:
Pascal Mercier) liest aus seinem Roman »Nachtzug nach Lissabon«. Im Anschluss spricht er über
Fragen von Bildung und Poesie.
Lesung mit Prof. Dr. Bernhard
Schlink
Einführung und Moderation durch Barbara Schnei­
der-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek,
Berlin.
Der Jurist und Schriftsteller,
Autor des Weltbestsellers »Der
Vorleser«, liest aus seinem Roman »Die Frau auf der Treppe«.
58
Burghof mit Ritterakademie
Do04.06.
Vorstellung der Festschrift
18:30 Uhr
Zu einem besonderen Geburtstagsfest gehört eine
besondere Festschrift. Sie wird unter dem Titel
»850 Jahre Dom zu Brandenburg an der Havel«
von Dr. Rüdiger von Schnurbein im Auftrag des
Domkapitels herausgegeben und präsentiert. Das
liebevoll und kenntnisreich gestaltete Buch berichtet vom Neubeginn des Bistums Brandenburg im
12. Jahrhundert, von spätgotischen Domumbauten und der repräsentativen Backsteinarchitektur,
von Umbrüchen und Beständigkeit im Glauben,
vom Umgang mit dem Kirchenraum und seiner
Ausstattung, aber auch von der Sorge um das
Denkmal. Einzelbeiträge widmen sich unter anderem den Sanierungen und der Denkmalpflege im
19. und 20. Jahrhundert, den Retabeln des Doms,
der Studienbibliothek, dem Predigerseminar, dem
Domstiftsarchiv und der zum Domstift gehörenden
Forstwirtschaft.
Veranstaltungsort: Aula der Ritterakademie
59
lesungen & Vorträge
Dom zu Brandenburg
Di
16.06. Der Dom vor leerem Himmel
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Di
Prof. Dr. Manfred Gailus
Vortrag von Dr. Petra Bahr, Leiterin der Hauptab­
teilung Politik und Beratung der Konrad Adenauer
Stiftung Berlin und bis 2014 Kulturbeauftragte der
EKD. Einführung und Moderation durch Hans-Ul­
rich Schulz, Generalsuperintendent i.R., Domherr.
Prof. Monika Grütters
Di
14.07. Kunst und Kirche –
ein spannungsvolles Bild
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Monika Grütters ist erste stellvertretende Vorsitzende der CDU Berlin. Von 1995 bis 2005 war sie
Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin. Seit
2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages.
In der vergangenen Legislaturperiode leitete
Monika Grütters als Vorsitzende den Ausschuss
für Kultur und Medien. Seit Dezember 2013 ist sie
Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
07.07. Der Dom in schwieriger Zeit
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Vortrag von Prof. Monika Grütters, Staatsministerin
für Kultur und Medien, Berlin. Einführung und
Moderation durch Prof. Dr. Wolfgang Huber, Dom­
dechant und Bischof i.R.
Vortrag von Prof. Dr. Manfred Gailus, Historiker
aus Berlin. Er spricht über die Zeit 1933-1945 am
Brandenburger Dom. Einführung und Moderation
durch Prof. Dr. Erardo Rautenberg, Generalstaats­
anwalt.
Di
18.08. Familie und Partnerschaftlichkeit
19:00 Uhr
Vortrag von Manuela Schwesig, Ministerin für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
60
61
lesungen & Vorträge
Dr. Ellen Ueberschär
Prof. Dr. Margot Käßmann
Prof. Dr. Udo Di Fabio
25.08. Kirche nach dem Sozialismus und
vor dem Reformationsjubiläum
19:30 Uhr
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Di
Albrecht Schönherr kritisch weitergedacht. Vortrag
von Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des
Deutschen Evangelischen Kirchentages, Fulda.
Einführung und Moderation: Stephan-Andreas
Casdorff, Chefredakteur des Tagesspiegel.
Geboren und aufgewachsen in Ostberlin, arbeitete Dr. Ellen Ueberschär nach dem Studium der
evangelischen Theologie in Berlin und Heidelberg
als wissenschaftliche Mitarbeiterin und promovierte 2002 an der Universität Marburg. Von 2004
bis 2006 war sie als Studienleiterin für Theologie,
Ethik und Recht in der Evangelischen Akademie
Loccum tätig. Des Weiteren engagiert sie sich als
Vorsitzende des Programmbeirats der Point Alpha
Stiftung.
04.09. Narrenbilder in Brandenburger
Kirchen
18:00 Uhr
Fr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Vortrag und Führung mit Dr. Peter Knüvener,
Kunsthistoriker, Landesmuseum Hannover. Einfüh­
rung und Moderation: Dr. Thomas Drachenberg,
Landeskonservator.
62
Di
Di
Tobias Przytarski
08.09. Herausforderung für die Kirche heute
22.09.
19:30 Uhr
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Vortrag von Prof. Dr. Margot Käßmann, Botschafte­
rin der EKD zum Reformationsjubiläum. 850 Jahre
Dom zu Brandenburg – 500 Jahre Reformation.
Einführung und Moderation: Prof. Dr.-Ing. Burghil­
de Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der Fachhoch­
schule Brandenburg.
Wer hat Angst vor der Religion?
Der Salafismus und die Freiheit der Religion. Vor­
trag von Prof. Dr. Udo Di Fabio, ehemaliger Richter
am Bundesverfassungsgericht, Bonn. Einführung
und Moderation durch Tillmann Stenger, Vor­
standsvorsitzender der ILB.
06.10. Dürfen wir mitfeiern? Ein katholischer Blick auf ein protestantisches
19:30 Uhr
Jubiläum
Di
Eintritt frei,
um Spenden
wird gebeten.
Prälat Tobias Przytarski, Diözesanadministrator
des Erzbistums Berlin. Moderation: Dr. Cord-Georg
Hasselmann, Domstiftskurator.
Prälat Tobias Przytarski, Diözesanadministrator
des Erzbistums Berlin. Geboren 1959 in Berlin.
Zum Priester geweiht 1984 in Rom. 2001 bis 2012
Offizial des Erzbistums Berlin. 2005 bis 2012 Leiter
des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg. 2012
bis 2014 Generalvikar des Erzbistums Berlin. Seit
2013 Vorsitzender des Caritasverbands für das
Erzbistum Berlin. Seit 2014 Diözesanadministrator
des Erzbistums Berlin.
63
Gottesdienste
& Feste
Xx 00.00.
00:00 Uhr
Lorem ip
venentatis
Seit vielen Generationen ist der Dom St. Peter und
Paul ein eindrucksvolles Gotteshaus. Besonders in
schwierigen und wechselvollen Zeiten war und ist
er ein Ort, an dem Menschen Orientierung und
Halt, Zeit für Einkehr und Besinnung, für Gebet und
Zwiesprache finden. Zum Jubiläum wird der Dom
als Ort christlicher Gemeinschaft auf ganz besondere Weise erlebbar.
gottesdienste & feste
Brandenburger Kantatenkreis
So 03.05.
10:30 Uhr
Custom-Bike
Feierliche Eröffnung des
Domjubiläums
Eröffnung des Domjubiläums im Rahmen eines
Festgottesdienstes. Prediger: Dechant Prof. Dr.
Wolfgang Huber, Bischof i.R. Liturgie: Pfarrer
Detlef Lippold. Musik: „Lobe den Herren, den
mächtigen König der Ehren“ von J.S. Bach Bran­
denburger Kantatenkreis, Oberstufenchor des
Domgymnasiums, Orchester und Solisten, Leitung:
Bernhard Barth; Orgel: Marcell Fladerer-Arm­
brecht, Domkantor.
Im Anschluss an den Gottesdienst: Eröffnung
der Jubiläumsausstellung durch Minister Dr.
Frank-Walter Steinmeiner, MdB und Vorsitzender
des Kuratoriums 850 Jahre Dom zu Brandenburg.
Grußworte von Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, und von Frau Dr.
Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt
Brandenburg an der Havel.
Ab 12 Uhr Empfang des Domstifts Brandenburg
im Café Friedgarten in der Nordklausur. Musikalische Begleitung durch die Band »Patchwork« aus
Brandenburg an der Havel. Die Jubiläumsausstellung wird ab 13 Uhr geöffnet sein, an diesem Tag
eintrittsfrei.
66
Do14.05.
10:30 Uhr
Motorradgottesdienst am Dom mit
anschließender Gedenkfahrt
Pfarrer Bernd Schade, Beauftragter der EKBO für
Motorradfahrende; Pfarrer Ralf Schwieger (Fried­
richswalde) und Dompfarrer Detlef Lippold.
Die Tradition der Biker-Gottesdienste von und für
Motorrad-Fahrende geht auf Trauer- und Gedenkgottesdienste Mitte der 1970-er Jahre für tödlich
verunfallte MotorradfahrerInnen zurück. Längst
aber sind die Gottesdienste nicht mehr allein dem
Gedenken gewidmet, sondern wenden sich nach
Form und Sprache in besonderer Weise an Motorradbegeisterte.
Seien Sie dabei – Sie müssen nicht selber BikerIn
sein – wenn der Dom an Christi Himmelfahrt, den
14. Mai um 10.30 Uhr die Glocken läuten und die
Motoren röhren lässt.
Nach dem Gottesdienst wird es eine Ausfahrt
geben. Auch wenn Sie selbst über kein Bike
verfügen, ist es nicht ausgeschlossen (vorhandene
Schutzkleidung vorausgesetzt), dass Sie sich auf
einen Sozius schwingen können.
67
gottesdienste & feste
Detail Marienaltar
Freiberger Dom
So 17.05.
Tausend Jahre wie ein Tag
So 24.05.
Gottesdienst zu Pfingsten
09:30 Uhr
Fernsehgottesdienst des ZDF, Predigt: Dechant Prof.
Dr. Wolfgang Huber, Liturgie: Dompfarrer Detlef
Lippold, Musikalische Ausgestaltung: Marcell Fla­
derer-Armbrecht, Domkantor.
10:30 Uhr
Generalsuperintendentin Heilgard Asmus.
Pfingsten ist gewissermaßen der Geburtstag der
Kirche. Gottes Geist wurde uns an Pfingsten gegeben – und damit begann die Kirche, als Gemeinschaft glaubender und handelnder Menschen, zu
leben. Das Leitwort für diesen Gottesdienst heißt:
Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch
meinen Geist geschehen, spricht Gott (Sach 4,6).
Den Gottesdienst hält Pfarrerin Heilgard Asmus.
Sie ist Generalsuperintendentin für den Sprengel
Potsdam und Vertreterin des Dechanten des Domstifts Brandenburg.
Es gibt viele Menschen, die nicht oder nicht mehr
in eine Kirche gehen können, aber auf einen christlichen Gottesdienst und die Gemeinschaft nicht
verzichten möchten. Ihnen möchten die Fernsehgottesdienste die Teilhabe ermöglichen. Für den
Fernsehgottesdienst am 17. Mai hat das ZDF den
Brandenburger Dom ausgewählt.
Mit der biblischen Erkenntnis, dass vor Gott tausend Jahre wie ein Tag sind, erzählt dieser Gottesdienst vom Handeln Gottes, von seinem Mitgehen
über die Generationen hinweg. Die Predigt hält
der frühere Landesbischof und EKD-Ratspräsident
Prof. Dr. Wolfgang Huber, der als Dechant dem
Domkapitel vorsteht. Bitte nehmen Sie Ihre Plätze
bis 9:00 Uhr ein.
68
So 31.05.
Gottesdienst – Domprediger zu Gast
10:30 Uhr
Domprediger Superintendent Christoph Noth,
Freiberg.
Am Trinitatisfest feiert die christliche Gemeinde
die drei Wesenserscheinungen Gottes und lauscht
diesem Geheimnis. Das BUGA-Motto »Von Dom
zu Dom« war Anlass, zum Brandenburger Domjubiläum VertreterInnen anderer Dome einzuladen,
Gottesdienst zu halten. Den Sonntag Trinitatis hält
Dompfarrer Superintendent Christoph Noth des
Doms zu Freiberg. Christoph Noth ist seit 2010
Pfarrer der Domgemeinde und Superintendent
des Kirchenbezirkes Freiberg. Mit 40.000 Gemeindegliedern in mehr als 40 Gemeinden reicht der
Kirchenbezirk von Dresden über das Osterzgebirge bis an die Grenze zur Tschechischen Republik.
69
gottesdienste & feste
Havelberger Dom
Lichtspiel/Stufen
So 07.06.
Gottesdienst – Domprediger zu Gast
So 21.06.
Jubiläumsgottesdienst
10:30 Uhr
Domprediger Frank Städler, Havelberg
10:00 Uhr
in Anwesenheit des Bundespräsidenten Joachim
Gauck. Predigt: Bischof Dr. Markus Dröge. Liturgie
Dechant Prof. Dr. Wolfgang Huber, Bischof i.R. und
Generalsuperintendentin Heilgard Asmus, stellver­
tretende Dechantin. Es musiziert das Orchester des
Evangelischen Domgymnasiums.
Den 1. Sonntag nach Trinitatis hält Dompfarrer
Frank Städler vom Dom zu Havelberg. Mit diesem
Sonntag beginnt die Kirchenjahreszeit, die die
Farbe Grün trägt. Grün ist die Farbe der Hoffnung,
die Farbe des Lebens. Von vielen als festlose,
ereignislose Zeit apostrophiert, ist die Trinitatiszeit
tatsächlich das Fest des Lebens in seiner je unterschiedlichen Gestalt. Frank Städler ist seit Juli 2012
Dompfarrer zu Havelberg.
So 14.06.
Gottesdienst – Domprediger zu Gast
10:30 Uhr
Domprediger Giselher Quast, Magdeburg
Den Gottesdienst am 2. Sonntag nach Trinitatis
hält Domprediger Giselher Quast des Magdeburger Doms. Der Magdeburger Dom ist der erste
gotische Kathedralbau auf deutschem Boden
und neben dem Brandenburger Dom einer der
bedeutendsten Sakralbauten der östlichen Bundesländer. Schon nahezu sein ganzes Leben ist
Giselher Quast dem Dom verbunden, sang schon
als Junge 14 Jahre im Domchor und erlernte dort
das Orgelspiel. Auch seine Vikariatszeit nach dem
Studium am Kirchlichen Oberseminar hat Giselher Quast in Magdeburg absolviert. Nach zwei
Jahren im Pfarrdienst an anderer Stelle wurde er
zum Domprediger berufen, seit 1979 übt er dieses
Amt am Magdeburger Dom aus. Er initiierte die
Friedensgebete am Magdeburger Dom und die
Montagsdemonstrationen 1989.
70
Der Menschensohn ist gekommen zu suchen
und selig zu machen, was verloren ist (Lk. 19,10).
Dieses Wort steht über dem zentralen Festgottesdienst zum 850-jährigen Jubiläum des Doms zu
Brandenburg am 3. Sonntag nach Trinitatis – ein
Lobpreisgottesdienst auf Gottes suchendes und
aufsuchendes Wesen.
Der Gottesdienst wird vom rbb direkt übertragen
Bitte nehmen Sie deshalb Ihre Plätze bis 9:45 Uhr
ein.
71
gottesdienste & feste
Huldigende
Mi 24.06.
12:00 Uhr
Sa 27.06.
11:00 Uhr
Wege beschreiten
Fassade (Junes)
Taufstein (Carla)
Ökumenisches Projekt des
deutsch-polnischen Pilgerwegs Magdeburg-Gniezno
Wir feiern von 11 bis 14 Uhr hinter der Ostklausur
mit allen Schülern, Eltern sowie Freunden ein
buntes, fröhliches Schulfest zum Abschluss unseres
Schuljahres. Jeder ist herzlich willkommen.
»Von Johanni zu Peter und Paul«. Gottesdienst mit
einer Predigt von Erzbischof em. und Seniorprimas
Henryk Muszynski.
Verschiedene musikalische Ensembles spielen auf,
die Domkirche wird mit Chorgesang gefüllt – auch
zum Mitsingen.
Am Johannistag macht der 13. Deutsch-Polnische
Ökumenische Pilgerweg zwischen Magdeburg
und Gniezno (Gnesen) im Dom zu Brandenburg
die erste Station. Erzbischof em. und Seniorprimas
Henryk Muszynski aus Gnesen wird einen Gottesdienst halten. Der Pilgerweg nimmt die großen
christlichen Jubiläen in der Mitte Europas in den
Blick: 2015 das 850-jährige Bestehen des Brandenburger Doms, 2016 das 1050-jährige Jubiläum der
Taufe Polens und 2017 das 500-jährige Reformationsjubiläum.
Spielerische und sportliche Angebote werden
gemacht. Und viele Köstlichkeiten werden vorbereitet, die dazu einladen, zu verweilen und es sich
gut gehen zu lassen.
Schulfest der evangelischen Schulen
am Dom
Der 27. Juni 2015 wird ein Tag des fröhlichen Fei­
erns der Evangelischen Schulen rund um den Dom.
Neu und doch auch beständig ist nun schon das
Grundschulensemble, das in den letzten Jahren
gewachsen ist und seit dem Jahr 2000 besteht.
In diesem Jahr verlegt das Domgymnasium aus
Anlass des Domjubiläums sein Schulfest auch auf
den Burghof. Im Schatten des Doms gibt es ein
buntes Programm.
72
850 Jahre Dom zum Mitmachen, die Seele-baumeln-Lassen und Genießen in einer lebendigen
Schulgemeinschaft.
11:00 bis 12:30 Uhr:
Erleben Sie, wie 850-jährige Geschichte am Dom
durch 270 Kinder lebendig wird. Erwarten Sie die
alten Slawen, Mönche aus der Domklausur, Ritterzöglinge, tanzende Kirchenfenster, u.a.
12:30 bis 14:00 Uhr:
An vielen von den Eltern vorbereiteten kulinarischen Ständen können sich alle schmausend
stärken.
»Kinder-Dombauhütte«: Zusammen mit dem Dommuseum und den Eltern wollen wir verschiedene
Baugewerke einladen, die ihre Arbeit zum Erhalt
des Domes vorstellen. Die Kinder dürfen Dinge
selber ausprobieren.
In der Remise findet eine Tombola mit vielen tollen
Kinderpreisen statt.
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gottesdienste & feste
Sa 11.07.
17:00 Uhr
15:00 Uhr
Rennen um den Dom – Domjubiläumslauf mit den evangelischen
Schulen
Die Evangelische Grundschule und das Evangelische Gymnasium am Dom zu Brandenburg laden
alle Interessierten zum Lauf um den Dom ein.
Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin kann am
4. Juli zwischen 15.00 und 17.00 Uhr nach dem
Motto »Einen Schritt für jedes Jahr« auf den Spazierwegen um den Dom mindestens 850 Schritte
laufen und damit etwas für sich und seine Gesundheit tun. Die Schulen möchten so ihre Verbundenheit mit dem Domstift, der Dominsel und der
Stadt Brandenburg ausdrücken. Das Startgeld beträgt 1 Euro plus X und dient einem guten Zweck.
Schirmherrin ist die Oberbürgermeisterin der Stadt
Brandenburg a.d.H. Frau Dr. Dietlind Tiemann.
Informationen und Anmeldungen unter
[email protected] oder unter
Telefon (03381) 20 87 60 15.
So 05.07.
14:00 Uhr
Familiengottesdienst 70 Jahre Domkindergarten mit Sommerfest
Nicht nur der Dom selbst feiert Jubiläum, auch
der Kindergarten der Domkirchengemeinde auf
dem Burghof kann auf 70 Jahre Bestehen zurückblicken. Wir feiern dies mit einem Familiengottesdienst und anschließendem Sommerfest. Mit
seinem pädagogischen Erfahrungsschatz verfügt
der Kindergarten über 60 Plätze, davon zehn im
Krippenbereich.
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Ein ganz besonderer Gottesdienst in Anwesenheit
der Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg
a.d.H., Frau Dr. Dietlind Tiemann.
Die Abiturzeugnisübergabe des Domgymnasiums findet traditionell im Rahmen eines großen
Festgottesdienstes statt, der von Schülerinnen und
Schülern, Lehrkräften und der Schulleitung gestaltet wird. Er ist ein Höhepunkt im Schuljahr und vermittelt einen lebendigen Eindruck vom Charakter
unseres evangelischen Gymnasiums am Dom.
Abiturienten des Evangelischen Gymnasiums
Sa 04.07.
Abiturgottesdienst des Evangelischen
Domgymnasiums
Ehrengast in diesem Jahr ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel, Frau Dr.
Dietlind Tiemann, die eine Festansprache an die
frisch gebackene Abiturientia halten wird.
Außerdem werden verschiedene Abiturientenpreise vergeben: Der Helmut-Reihlen-Preis für die
beste/den besten Abiturienten, der Domstifts­preis
für besonderes soziales Engagement und der
Knud-Caesar-Preis der Ritterakademie für besondere Leistungen im Fach Geschichte.
So 12.07.
14:00 Uhr
Gottesdienst und Fest im Grünen –
der Dom und die Dörfer – was wäre
unser Dom ohne seine Dörfer?
Durch die seit seiner Gründung dazugehörenden
Domdörfer hat der Dom eine fast »väterliche«
Ausstrahlung ins ländliche Umfeld. Die Domdörfer
lieferten mit Pachtabgaben, Dienstleistungen,
Agrar- und Forstprodukten die materielle Grundlage für das geistliche und weltliche Leben auf
dem Brandenburger Burghof. In Seelensdorf,
einem der kleinsten Domdörfer, bekannt durch
den seit über sechs Jahrhunderten vom Domstift
bewirtschafteten Wald, soll mit einer fröhlich-festlichen Veranstaltung gemeinsam mit den anderen
Domdörfern, christlichen Gemeinden und den
Schulen am Dom dieser 850-jährigen Tradition
gedacht werden.
Veranstaltungsort: 14798 Havelsee / OT Seelensdorf
75
gottesdienste & feste
Sa 05.09.
10:30 Uhr
Gottesdienst zur Einschulung des
Evangelisches Domgymnasiums
Dieser Gottesdienst ist Höhepunkt im Schuljahr
und gibt einen Einblick in das besondere Profil
unseres evangelischen Gymnasiums. Er wird von
der Bläser- und Chorklasse des Vorjahrgangs musikalisch gestaltet.
Schüler der Evangelischen Grundschule
So 19.07.
Gottesdienst
10:30 Uhr
Predigt: Siegfried-Thomas Wisch, Superintendent.
Sa 12.09.
Jubiläumsfest auf dem Burghof
13:00 Uhr
Informieren Sie sich aktuell auf unserer Webseite.
So 13.09.
Gottesdienst am Tag des offenen
Denkmals
10:30 Uhr
Dieser 7. Sonntag nach dem Trinitatisfest erzählt
vom Leben, davon, wie und womit der Mensch
gespeist wird. Er vergewissert uns unserer Nähe
zu Gott und zueinander – als Gemeinde. Den Gottesdienst hält Superintendent Siegfried-Thomas
Wisch des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg, zu dem der Dom mit seiner
Gemeinde gehört. Der Kirchenkreis umfasst rund
100 Gemeinden und ist mit rund 29.000 Gemeindegliedern der größte im Sprengel Potsdam.
Predigt: Pfarrerin Cornelia Radeke-Engst, ehemali­
ge Dompfarrerin.
Traditionell am zweiten Sonntag im September
lädt Brandenburg und Umgebung seit 15 Jahren
zu Einsichten und Aussichten ein. Eine Vielzahl von
Türmen und Kirchen öffnen sich zum Besuch und
belohnen mit einem herrlichen Blick auf die Umgebung. Der Türmetag ergänzt den heutigen Tag des
offenen Denkmals.
18.09. Freitags-Gottesdienst der Schulen
und Kindergärten
10:30 Uhr
Fr
So 30.08.
10:30 Uhr
Gottesdienst zur Einschulung der
Evangelischen Grundschule am Dom
Schon seit über dreihundert Jahren wird das in
der Satzung verbriefte Ziel schulischer Bildung am
Dom verwirklicht. Am Anfang stand die Ritterakademie zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Hier
wurden keine Ritter ausgebildet, sondern die
Kinder der umliegenden Güter unterrichtet. Ganze
Familiengenerationen lernten hier fürs Leben. An
diese christliche Bildungstradition knüpft seit dem
Jahr 2000 die Evangelische Grundschule am Dom
an. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, den Segen Gottes und seine Zuwendung erfahrbar zu machen.
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Die Evangelische Grundschule lädt Kindergärten
und Schulen zum Freitags-Gottesdienst ein.
»Gott erschafft den Menschen« (1. Mose 2) – die
Kinder, die Gottesdienst mit uns feiern, können in
dieser Geschichte erfahren, wie Liebe dem Leben
Sinn gibt.
Gott wendet sich konzentriert einem Detail der
Schöpfung zu und formt den Menschen, aus wenig
Wertvollem schafft er etwas Geniales. Er haucht
seinem Geschöpf den Lebensodem ein. Dadurch
wird Gott für den Menschen zum Gegenüber,
seine Liebe gibt dem Leben Sinn. Im Anschluss an
den Gottesdienst formen wir menschliche Figuren
aus Knetmaterialien.
77
gottesdienste & feste
Braunschweiger Dom
So 27.09.
10:30 Uhr
Auf Entdeckungstour
Gottesdienst – Dompredigerin zu
Gast
Dompredigerin: Cornelia Götz, Braunschweig.
02.10. Freitags-Gottesdienst der Schulen
und Kindergärten
10:00 Uhr
Fr
Die Evangelische Grundschule lädt Kindergärten
und Schulen zum Freitags-Gottesdienst ein.
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1. Johannesbrief 5,4). Dieses Wort steht
über dem 17. Sonntag nach Trinitatis. Das ist nicht
nur eine Verheißung, sondern stellt eine Tatsache fest: Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt
überwunden hat.
»Gottes Geist feuert an« (Apg 2,1 ff) – die Kinder,
die Gottesdienst mit uns feiern, erfahren: Gott ist
stets nahe bei den Menschen, unsichtbar, aber
herzlich und stark.
Ein begeisternder Geist, eine unheimliche Kraft
ergreift die Jünger und treibt sie hinaus zu den
Menschen. Dort erleben sie: Der Funke der
Begeisterung springt über, das Feuer der Liebe
Gottes brennt und verwandelt uns. Wir sehen
die Menschen durch den liebenden Blick Gottes
und wenden uns ihnen zu. So kommt es zu einer
echten Begegnung mit unseren Mitmenschen, wir
erkennen, wo wir ihnen helfen können. Obwohl wir
fehlbare Menschen sind, dürfen wir gewiss sein:
Gottes Geist verlässt uns nicht.
Dompredigerin Cornelia Götze, geboren in
Chemnitz, ist seit 2014 am Dom zu Braunschweig
St. Blasii. Zuvor war sie persönliche Referentin des
Landesbischofs der evang.-lutherischen Kirche in
Braunschweig. Nach einem Staatsexamen an der
Medizinischen Fachschule Erfurt und dem Theologiestudium in Jena wechselte sie 1999 in die
Braunschweiger Kirche, absolvierte dort ihr Vikariat
und bewährte sich in verschiedenen Kirchgemeinden.
Der Braunschweiger Dom ist ein durch seine
Geschichte und herausragenden Kunstwerke
international bekanntes Gebäude, profiliert durch
die Braunschweiger Domsingschule, in der – einmalig im evangelischen Deutschland – über 800
Menschen regelmäßig musizieren. Als City-Kirche
verwirklicht sie interessante und wichtige Projekte
in der und für die Stadt.
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Sa 03.10.
17:00 Uhr
Festakt zum Tag der Deutschen
Einheit
Kaffeetafel ab 16:00 Uhr.
79
gottesdienste & feste
Dom innen
So 11.10.
10:30 Uhr
Hoher Chor mit Taufstein
Gottesdienst – Tag der Grundsteinlegung des Doms zu Brandenburg an
der Havel im Jahr 1165
Predigt: Dr. Christian Stäblein, Propst der Evan­
gelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz.
Für dieses Datum – heute der 19. Sonntag nach
Trinitatis – ist der Tag der Grundsteinlegung für
den Dom vor 850 Jahren verbrieft. Diesen besonderen Gottesdienst hält der mit Wirkung vom
15. August 2015 amtierende Propst Dr. Christian
Stäblein. Der Propst ist Stellvertreter des Bischofs
und theologischer Leiter des Konsistoriums der
Landeskirche.
Obwohl einem Theologenhaushalt entstammend
– seine Mutter war eine der ersten Pfarrerinnen
der hannoverschen Landeskirche – studierte Dr.
Stäblein zunächst Jura, bevor er sich der Theologie zuwandte. Von 2005 bis 2008 war er Pfarrer im
Gemeindedienst, als Studiendirektor des Predigerseminars Kloster Loccum befasste er sich seit 2008
mit Grundlagenfragen der Theologie.
80
Paulus/Kanzel
Sa 31.10.
17:00 Uhr
Glasmalerei aus Paretz/Obedentia
Reformationsgottesdienst zum
Abschluss des Domjubiläums mit
anschließendem Empfang der Landeskirche
Predigt: Dr. Markus Dröge, Liturgie: Dechant Prof.
Dr. Wolfgang Huber, Generalsuperintendentin Heil­
gard Asmus, Musik: Marcell Fladerer-Armbrecht,
Domkantor.
Eine Vielfalt an Veranstaltungen brachten die überregionale Bedeutung des Brandenburger Doms,
seine Geschichte, das Leben über 34 Generationen in und um den Dom zum Ausdruck. Gemeinsam beschließen Dechant Prof. Dr. Wolfgang Huber, Generalsuperintendentin und stellvertretende
Dechantin Heilgard Asmus und Landesbischof
Dr. Markus Dröge mit dem Festgottesdienst am
Reformationstag 2015 und einem anschließendem
Empfang der Landeskirche das Jubiläumsjahr.
Dieses Datum richtet die Aufmerksamkeit schon
auf das Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation 2017,
in dem der Dom als »Wiege der Mark« ebenfalls
eine herausragende Rolle spielen wird.
81
Brandenburger
Kirchenkatze
Die »Brandenburger Kirchenkatze« wohnt auf
einem Konsolstein im nördlichen Seitenschiff des
Xx
00.00.
Doms.
Von dort blickt sie neugierig auf große und
kleine
Besucher.
Ihren Namen leiht sie als Titel für
00:00 Uhr
viele Veranstaltungen, die sich besonders an Kinder
Lorem
ip Das Dommuseum und die Domgemeinde
richten.
venentatis
bringen kleinen Besuchern ab drei Jahren den Dom,
seine Ausstattung und das christliche Leben über die
Jahrhunderte auf spielerisch-spannende Weise nahe.
Gemeinsam geht ihr auf Entdeckungsreise durch den
Dom: Welche Ungeheuer hausen hier? Wieso blüht
ein Maiglöckchen auf einem der Bilder? Wo verstecken sich die Patrone, die dem Dom seinen Namen
gaben? Also: Wo ist Paul? Findet Peter! Der Eintritt
ist frei. Treffpunkt ist jeweils vor dem Domportal.
brandenburger kirchenkatze
Fassade (Kilian)
Sa 16.05.
14:00 Uhr
Giebelschrank (Hanna)
Himmelfahrt des Herrn –
wie soll ich mir das vorstellen?
Sonderführung für Kinder ab 3 Jahren.
Rosetten (Dorin, Helen, Emilia, Selina)
Sa 18.07.
14:00 Uhr
Fassade (Theo)
Maiglöckchen und Sauerampfer –
was bedeuten die Bilder?
Sonderführung für Kinder ab 3 Jahren.
Sa 20.06.
Wo ist Peter? Finde Paul!
Sa 15.08.
Tiere und Ungeheuer im Dom
14:00 Uhr
Sonderführung für Kinder ab 3 Jahren.
14:00 Uhr
Sonderführung für Kinder ab 3 Jahren.
Geht mit uns bei der Suche nach den beiden
Schutzheiligen auf Entdeckungsreise durch den
Dom.
Sa 19.09.
Bauen in Backstein –
Bögen und Gewölbe
Die Dompatrone Petrus und Paulus sind über all
im Dom versteckt. Auf Bildern, als Figuren, sogar
in Comic-Strips. Manchmal sind sie prächtig gekleidet. Dann stöhnen sie unter der Last der Orgel.
Ein lustiges Bilder-Such-Spiel erschließt den Dom
aus einer anderen Sicht – und das nicht nur den
Kindern.
84
14:00 Uhr
Sa 17.10.
14:00 Uhr
Sonderführung für Kinder ab 3 Jahren.
Der Taufstein –
was bedeutet die Taufe?
Sonderführung für Kinder ab 3 Jahren.
85
service
Impressum
Öffnungszeiten
Dom und Ausstellung
Mo bis Sa 10 – 17 Uhr
So 11.30 – 17 Uhr
(nach dem Gottesdienst)
Domstift Brandenburg
Burghof 10
14776 Brandenburg/Havel
[email protected]
www.dom-brandenburg.de
Eintritt
Erwachsene 5,– Euro
ermäßigt 3,– Euro
Gruppen ab 10 Personen
pro Person 4,– Euro
Inhaber von BUGA-Tickets
3,– Euro
Kinder, Schüler, Studierende
haben freien Eintritt.
Ihr Weg zu uns
Mit dem Auto:
Autobahn A2 /Abfahrt
Brandenburg a. d. Havel
Mit der Bahn:
RE 1 von Berlin,
ODEG von Rathenow
Wir danken für die Unterstützung
Hauptförderer
Förderer
Eckard-Wegner-Stiftung
Medienpartner
Herausgeber
Domstift Brandenburg
Burghof 10
14776 Brandenburg/Havel
[email protected]
www.dom-brandenburg.de
Redaktion
Lars Herde, Alte Schule – Texte und Themen
[email protected]
Konzept und Gestaltung
b2 medien IDEEN | KONZEPTE | DESIGN
www.b2-medien.de
Druck
Druckerei Weidner GmbH
www.druckerei-weidner.de
Fotonachweis
Titelbild: Radkronleuchter/südliches Querhaus/Böhmischer Altar
© Christian Muhrbeck; S. 01 Radkronleuchter/südliches Querhaus
© Christian Muhrbeck; S. 04: Dom zu Brandenburg © Christian
Muhrbeck; S. 05: Krypta © Christian Muhrbeck; S. 10/11: Wagner­
orgel Detail © Christian Muhrbeck; S. 12: Wagnerorgel Detail
© Christian Muhrbeck; S. 13: Wagnerorgel © Christian Muhrbeck;
S. 15: Severin von Eckardstein © Neda Navaee; S. 18: Wagnerorgel Manuale © Christian Muhrbeck; S.19: Landesjugendchor
© Landesjugendchor Brandenburg (www.ljc-brandenburg.de/
Impressum/Pressematerial); S. 21: Domblick zum Hochchor
© Christian Muhrbeck; S. 23: Klaus Büstrin © Klaus Büstrin; S. 24:
Wagnerorgel Register © Christian Muhrbeck; 25: Wagnerorgel
Detail © Christian Muhrbeck; S. 28: Geigenspiel © kashamara/
www.photocase.de; S. 30: Daniel Beckmann © Werbewerkstatt
Korinski; S. 32: Duo Kirchhof © www.lutz-kirchhof.de/duokirchhofluteandviol; S. 38: Böhmischer Altar/S. 39: Triumphkreuzgruppe/S. 39: Dom zu Brandenburg/S. 40: Ausschnitt Triumphkreuzgruppe © Christian Muhrbeck; S. 42: Buchmalerei 15. Jh.,
Stiftsbibliothek © Staatsbibliothek Berlin; S. 54/55: Man holding
Bible on dark background © Africa Studio/www.fotolia.com;
S. 56: Prof. Dr. Bernhard Schlink © Gaby Gerster/Diogenes Verlag;
S. 57: Burghof mit Ritterakademie/S. 58: Dom zu Brandenburg
© Christian Muhrbeck; S. 59: Prof. Monika Grütters © Christof Rieken;
S. 60: Prof. Dr. Margot Käßmann © Monika Lawrenz; S. 67: Freiberger Dom © kawhia/www.fotolia.com; S. 68: Havelberger Dom
© Maik Gleitsmann-Frohriep; S. 69: Lichtspiel/Stufen und S. 70:
Wege beschreiten © Stefanie Krüger; S. 76: Braunschweiger Dom
© Martina Berg/www.fotolia.com; S. 77: Auf Entdeckungstour © Dr.
Rüdiger von Schnurbein; S. 78: Dom innen/Hochchor mit Taufbecken/S. 79: Paulus/Kanzel © Christian Muhrbeck; S. 80/81: Kinder
im Chorgestühl © Dr. Rüdiger von Schnurbein; S. 82/83: Kinderbilder © Evangelische Grundschule
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Stand April 2015
86
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