ein standort für die Wissenschaft - dresdner

Dr e s dn e r S ta d t t e i l z e i t u ng Aus g a be 7/2 015
Prohliser Zeitung
Mit Kalende
Mit INJOY med zu
mehr Gesundheit
Deutschland
trainiert
r 2016
Leubnitz-Neuostra Lockwitz Mockritz Nickern Niedersedlitz Reick Strehlen Torna
Heißer Sommer
Sonne satt und tropische Temperaturen – der Juli hat uns bisher
mächtig ins Schwitzen gebracht.
Am Wahlkampf der OB-Kandidaten kann es nicht gelegen haben, der war sachlich und fair.
Für Schweißperlen sorgte eher
die Entscheidung an der Wahlurne: Dirk Hilbert, Eva-Maria
Stange oder Lars Stosch? Mit
gut zehn Prozent Vorsprung
(54,2 Prozent) siegte Dirk Hilbert, der derzeit amtierende OB,
der sich bestens auskennt im
Amt. Für ihn wird es jetzt erst
richtig heiß, wenn er das umsetzen will, was er versprochen hat:
Dresden einen, Dresden wirtschaftlich voranbringen. Er will
die Stadt gestalten – dazu hat er
in den nächsten sieben Jahren
Gelegenheit. Aber das wird nur
mit dem Stadtrat und den Bürgern gehen – heiße Debatten
sind da eingeschlossen.
Nach dere Wahl bedankte sich
die Stadt bei den 2935 Wahlhelfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Zunächst gibt es eine kleine
Verschnaufpause für alle: Genießen Sie den Sommer, wenn
er schon mal da ist.
Ihre Christine Pohl
Die nächste „Prohliser
Zeitung“ erscheint am
26. August. Redaktionsund Anzeigenschluss dafür
ist am 17. August 2015.
Sommerferien
Prohlis. Ab 3. August findet
in der Außenstelle der JugendKunstschule im Palitzschhof,
Gamigstraße 24, ein abwechslungsreiches Ferienprogramm
statt. Es kann genäht, gewebt,
gefilzt, gedruckt oder gebacken
werden. Wer möchte, kann sich
am 5. und am 12. August, jeweils
von 9 bis 11.30 Uhr, am kreativen Gestalten von Keramik versuchen. Am 12. August sollen
z. B. Windlichter entstehen. Bunte Blüten können am 15. August
gefilzt werden.
Auch Workshops werden angeboten: Das Thema Buchbinden
für Kinder ab 8 Jahre steht vom
5. bis 7. August und vom 12. bis
14. August auf dem Programm.
Dabei kann u. a. ein eigenes Notizheft oder ein individuelles Tagebuch für die Urlaubsreise entstehen. Am 10. und 11. August
sowie am 17. und 18. August
können Ferienkinder sich eine
kleine Gürteltasche nähen. (PZ)
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– genaue Infos auf Seite 3 –
Unsere Themen
ƒƒHI LIGHTS
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ƒƒSommertipps
S . 6/7
ƒƒBildung
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Ihre Zeitung im Internet
„Schneller, Schneller!“ GroSSes Wetteifern beim Seifenkistenrennen am 13. juni. Das traditionelle Koitsch-
grabenfest auf dem Stadtteilplatz Walter-Arnold-Straße zog rund 700 Besucher an. Sie erlebten u.a. ein Wohngebiets-Schachturnier, Live-Musik vom Schulchor der 129. Grundschule und von der Band „Charlies Mannen“.
An der Seifenkisten-Rallye beteiligten sich acht Mannschaften aus lokalen Schulen und Jugendeinrichtungen.
Gewonnen hat das Team „COD-Zocker“ der Abert-Schweitzer-Schule. Veranstalter des Festes waren das Stadtteilbüro Am Koitschgraben und Akteure vor Ort. Foto: Stadtteilbüro Koitschgraben
Migration im Alltag – es geht!
Im Gespräch mit René Bastian, Sozialpädagoge im Hort der
122. Grundschule „Am Palitzschhof“
Prohlis. „Die aktuelle Debatte
über die Öffnung unserer Gesellschaft für Menschen aus aller Welt
ist unlogisch“, findet René Bastian. Er gehört zu den Fachkräften
des Hortes der 122. Grundschule
„Am Palitzsch­hof“, der vom VSP
e. V. (Verbund sozialpädagogischer
Projekte) betrieben wird. „Unsere
Gesellschaft hat diese Frage längst
entschieden und lebt Öffnung. Sie
lebt sehr gut damit. Mit Widersprüchen leben und diese täglich
anzugehen, erfordert eher Mut als
Ignoranz.“ Die Fachkräfte stellen sich im Alltag seit Jahren dieser Aufgabe. Das Fazit: Es gibt nur
ein Menschenbild. Das Team geht
seit Jahren ehrlich und offen damit um. Die Vielfalt wird gelebt,
gestaltet und erstritten. Die Statistik 2006 bis 2015 zeigt, dass von
1.510 Familien 438 in der Schule
einen Migrationshintergrund haben – eine Mischung aus 53 Regionen. Probleme tun sich auf, wo
Vorurteile, Ignoranz oder Unwissen im Spiel sind. Das sind Herausforderungen. Angst und Ausgrenzung sind kein guter Ratgeber.
spüren, dass wir Teil einer globalisierten Welt sind. Die Schule
ist der Ort, um mit Offenheit und
Wissen dieser Vielfalt Geltung zu
verschaffen. Welcher Erwachsene
kann schon volkswirtschaftliche
Vorgänge verstehen? Menschlichkeit und Würde kann aber
jeder vermitteln.“ So stammen
31 Familien aus Vietnam. Das ist
Folge des Vietnamkrieges und
des Mangels an Arbeitskräften in
der DDR. „Arbeitskräfte wurden
gebraucht, Menschen sind geblieben“, heißt es. Es folgten Familien aus Osteuropa, Ergebnisse der Umbrüche in den 90ern
(Russland 11, Lettland 8, Tadschikistan 9). Flüchtlinge kamen
ab 1991 aus Exjugoslawien (Bosnien, Kosovo, Mazedonien). Es
folgte Nahost (Irak 8, Afghanistan 16, Iran 14). Die letzte Welle
kam 2010, der „arabische Frühling“ (Tunesien 23, Algerien 18,
Syrien 17). Die Ukraine ist mit
16 stark vertreten. Dort kriselt
es seit 2004. Seit 2014 ist Krieg.
„Diese Fakten sind Teil unserer
Lebenswelt und unser Land trägt
Mitverantwortung. Zusätzlich
ist das volkswirtschaftliche Verschmelzen Europas erkennbar.
Wenn die Randregionen Europas
entindustrialisiert werden, müssen die dortigen Menschen zu
den Arbeitsplätzen migrieren.“
(weiter Seite 4)
ƒƒProhlis: Spiegel globaler
Politik und Geschichte
„Anhand der Zahlen lässt sich
eine regelrechte Geschichte der
Krisengebiete der vergangenen Jahrzehnte schreiben. Wir
KInder der 122. Grundschule malen „ihre“ Welt. Foto: R. Bastian
www.dresdnerstadtteilzeitungen.de
Ferien-Workshop
bei Spike
Altstrehlen. Vom ersten Tag,
Sketch, Buchstaben auf Papier
und Leinwand hin zum großflächigen Graffitipiece auf der
Wand – hier beim Graffiti Stylewriting Workshop entwickelst du
deinen Style, deine Letters, deine
Pieces, Throw-Ups und Tags, egal
ob simpel oder wild. Der Workshop findet vom 31. Juli bis zum
2. August täglich 12 bis 15 Uhr
im Jugendhaus Spike, Karl-LauxStraße 5, statt.(PZ)
Anmeldungen bitte unter
[email protected]
www.spikedresden.de
Achtung Baustelle!
Leubnitz-Neuostra. Bis 6. September wird die B 172 Dohnaer Straße von der Tornaer Straße bis zur Spitzwegstraße sowie der Knotenpunkt Hauboldstraße ausgebaut. Dabei werden
u. a. drei Bushaltestellen barrierefrei umgebaut und zwei weitere Bushaltestellen erneuert, Querungen in die B 172 für Versorgungsunternehmen eingebaut,
Schächte der Stadtentwässerung
Dresden und des Straßen- und
Tiefbauamtes saniert und große
Teile der Asphaltdecke erneuert.
Ab 13. Juli wird die stadtwärtige
Fahrbahn voll gesperrt und der
Verkehr großräumig über die Reicker Straße umgeleitet. Die Arbeiten in den Fahrstreifen sollen
bis zum Ende der Sommerferien, 21. August, beendet sein. Danach folgen noch Restarbeiten bis
6. September.
Die Kosten betragen etwa eine
Million Euro. (PZ)
Service | Ausstellungen
2
„Wer ist der Mann auf
dem Tuch?“
Ausstellung über das Turiner Grabtuch
Vom 8. August bis 13. September ist in der Dresdner Hofkirche,
Schlossplatz, eine Ausstellung
über eine ganz besondere Relique
zu sehen. Dabei wird der Frage
nachgegangen: „Wer ist der Mann
auf dem Tuch?“ Im Mittelpunkt
steht das Turiner Grabtuch – eine
originalgroße Kopie und eine
dem Abdruck entsprechende Figur. 20 Stelen, sieben Exponate
und acht Sitzwürfel laden zudem
zu einer erkenntnisreichen und
zugleich besinnlichen Ausstellung ein. Sie verbindet Glauben
und Wissen: Texte der Heiligen
Schrift zu Leiden und Kreuzigung
Jesu Christi, wissenschaftliche
Untersuchungen über den Abdruck eines Mannes auf dem Turiner Grabtuch und historische
Forschungen verdichten die Annahme, dass der Mann auf dem
Leinen Jesus von Nazareth war
und dieses Tuch seinen Leichnam
umhüllte.
Die Ausstellung ist das Ergebnis
einer mehrjährigen Forschungsarbeit. Der Malteserorden übernahm die Trägerschaft über die
Ausstellung, der Erzbischof von
Köln, Joachim Kardinal Meisner,
sagte die Schirmherrschaft zu und
der Malteser Hilfsdienst verantwortete die Projektleitung.(StZ)
www.malteser-turinergrabtuch.de
Foto-Querschnitte
Tolkewitz. Einen „Querschnitt“
aus seinem fotografischen Schaffen zeigt Stefan Behr bis zum
Erntedankfest in der Bethlehemkirche in Tolkewitz, Marienberger Straße 65. Stefan Behr, geboren 1964 in Leipzig, lebt seit 1996
in Dresden. Er hat Metallgestaltung an der Kunsthochschule
Burg Giebichenstein studiert
und ist der Chronist der ev.luth. Kirchgemeinde Blasewitz.
Mit seinen Fotografien gestaltet er u. a. die Kirchennachrichten der Gemeinde sowie Plakate
und Flyer. Die Fotoausstellung
ist u. a. jeden Mittwoch, 17 bis
19 Uhr, zu besichtigen. (StZ)
Letztes Geleit
Licht sieht man im Dunklen besser
Sonderausstellung in den Technischen Sammlungen
Von Gerhard Ziegner
„HI LIGHTS“ nennt sich die
Ausstellung, die im Rahmen des
Internationalen Jahres des Lichts
2015 bis zum 19. Juni 2016 in den
Technischen Sammlungen Dresden gezeigt wird.
Die Initiative für das Projekt
ging vor einigen Jahren anlässlich eines halben Jahrhunderts
Lasertechnik vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und
Strahltechnik aus. Gemeinsam
mit den Technischen Sammlungen Dresden wurde nicht nur
das ursprüngliche Thema Laser
auf andere Technologien erweitert, sondern es gelang darüber
hinaus, zahlreiche Dresdner Ins­
titute und Sponsoren für dieses
aufwändige Unternehmen zu begeistern.
Licht als Grundlage des Lebens
fasziniert in all seinen Facetten.
Es bringt im wahrsten Sinnes des
Wortes Erhellendes ins Dunkle,
auch im Sinne von Erkenntniszuwachs. Zunehmend gewinnt Licht
als Werkzeug an Bedeutung – sei
es als Laser oder als Informationsträger und Messinstrument.
Die Ausstellung zeigt anhand
von Originalexponaten die
Entwicklung der Lasertechnik, auf großen Labortischen
auch speziell entwickelte Versuche, neue Technologien und
die vielfältigen lichttechnischen
In der Ausstellung sind u. a. historische und zeitgemäße Apparate zu
sehen und verblüffende Mitmach-Experimente zu erleben. Foto: Ziegner
Entwicklungen in den unterschiedlichsten Funktionen. Die
zweisprachigen Erläuterungen
gehen natürlich auch auf aktuelle
Forschungsprojekte und zukünftige Entwicklungen ein.
Neben Übersichtsführungen für
alle Ausstellungsbesucher werden speziell für Schüler auch
unterschiedliche auf die Altersstufen abgestimmte Workshops
angeboten, die generell eine
Einführung in die Ausstellung
umfassen.
ƒƒLicht! – Ein Gespenster-
Zur Museumsnacht am 11. Juli bietet die Künstlergruppe Kazoosh!
eine fantastische Lichtperformance zur Mitternacht in den Technischen Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1–3. Das Lichtspektakel startet hinter 16 Fenstern im 7. Obergeschoss. Im Museumshof
heißt es von 21.30 bis 1 Uhr: Lichtgrafik open air. Die Dresdner
Künstlerin Claudia Reh lässt einen imaginären Garten auf der Fassade zum Innenhof wachsen. (StZ)
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Zschachwitz Tel.: 2 01 58 48
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alle Telefone Tag und Nacht erreichbar
www.museen-dresden.de
www.dresdner-lichtjahr.de
Impressum
Dresdner Stadtteilzeitung
ƒSV SAXONIA
ƒHerausgeber:Verlag für Recht,
Wirtschaft und Kultur GmbH
Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Gesamtherstellung und Verlag
ƒSVƒAnzeigenleitung:
SAXONIA VERLAG für Recht,
Wirtschaft und Kultur GmbH
Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Tel. 0351 4852621
www.dresdner-stadtteilzeitungen.de
Redakteurin:
ƒChristine
ƒVerantwortliche
Pohl
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Unsere Gaststätte bietet Ihnen einen würdigen Abschluss Ihrer Trauerfeier.
Bestattermeister Jörg Strugalla – Inhaber Karl Strugalla
fasziniert. Weil es aber offensichtlich im Museum spukt,
musste die Co-Produktion mit
den Technischen Sammlungen
in ein Gespensterforschungsprojekt umgewandelt werden. Das
ist für alle Beteiligten neu, spannend und faszinierend zugleich.
Nach mehreren Theaterveranstaltungen für die ab 8-Jährigen Anfang Juli ist das Stück erst
wieder ab 15. September zu sehen. Das Ziel dabei ist, die Begeisterung für die Wissenschaften weiter zu tragen und Neugierde zu wecken.
Forschungs-Projekt
Auch das tjg.theater junge generation ist vom Thema Licht
Licht-Jahr-Markt
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Dresdner Stadtteilzeitung
Wer einen Fluss überquert,
muss die eine Seite verlassen.
Mahatma Gandhi
Tag & Nacht für Sie erreichbar: 0351 / 42 999 42
Gompitzer Str. 29 l Spitzwegstr. 66a l Großenhainer Str. 163
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Sport
Dresdner Stadtteilzeitung
Ladies Run
mit Prosecco
12. Juli: Laufstrecken
ab fünf Kilometer Länge
Dresden-Altstadt. Am 12. Juli erobern laufbegeisterte Frauen die
Dresdner Altstadt. Beim „Deutsche Post Ladies Run“ geht es entlang der Elbe und mitten durch
die Innenstadt. Angeboten werden Laufstrecken zwischen 5 und
10 Kilometer. Nach Aussagen des
Veranstalters steht der Spaß im
Vordergrund – Prosecco, Massage und Rahmenprogramm gehören dazu. Mit oder ohne Zeitnahme, das bleibt jeder Teilnehmerin
selbst überlassen.
Start und Ziel wird am Altmarkt
sein. Von da aus geht es auf eine
malerische Laufrunde vorbei
an der Semperoper, dem Theaterplatz und der Elbwiese. Am
Altmarkt lädt bereits ab 11. Juli
die zweitägige „Ladies Town“ –
ein buntes Ausstellerdorf – zum
Shoppen und Verweilen ein, inklusive eines Kinderbereiches.
Sonntagnachmittag fällt der
Startschuss für den Lauf.
Ganz vorn steht dann Lucy Diakovska. Die ehemalige No AngelsSängerin ist passionierte Läuferin
und hat im letzten Jahr viele Frauen für die Laufserie begeistert.
(StZ)
www.deutschepost-ladiesrun.de
3
Sommerfest mit Bootstaufe beim
125 Jahre alten Dresdner Ruderverein
Von Christine Pohl
Der Höhepunkt der Vereinsregatta des Dresdner Rudervereins
am 20. Juni ließ auf sich warten.
Schauerregen und Gewitter hatten für Verzögerungen gesorgt
und so starteten die drei Achter
erst nach 18.30 Uhr. Wer in welchem Boot ruderte, wurde ausgelost, Unterstützung gab es vom
benachbarten Universitätssportverein. Ganz knapp gewann der
„Holzachter“. „Wir brauchen gar
keine neuen Boote, unsere alten
machen’s doch noch“, hieß es
scherzhaft unter den Vereinskameraden. Ein neues wurde dann
aber an dem Abend doch noch
getauft.
Zuvor erinnerte die Vereinschefi n Ina Kalder an die lange Tradition des Dresdner Rudervereins.
Am 15. Februar 1890 ging er aus
drei Rudervereinen hervor. 1990
gründete sich der Dresdner Ruderverein neu, der Dresdner
Frauenruderverein kam dazu.
Der 125. Geburtstag wurde in
diesem Jahr im Februar ganz
groß gefeiert (die „Blasewitzer
Zeitung“ berichtete).
Und so standen auch die diesjährige Vereinsregatta und das
anschließende
traditionelle
Sommerfest mit Sonnenwendfeuer ganz im Zeichen des Jubiläums. Mit Pokalen und Medaillen wurden die diesjährigen
Meister in den einzelnen Klassen geehrt, ebenso die Sieger des
Achter-Rennens. Außerdem erhielten 17 Sportlerinnen und
Sportler ihre Nominierung für
den Bundeswettbewerb. Für die
größte bundesweite Regatta der
11- bis 14-Jährigen wünschte Ina
POKALE UND MEDAILLEN für die Ver-
einsmeister.
PACKENDES FINISH DER beiden schnellsten Ruder-Achter.
Fotos: Pohl
DAS NEUE VEREINSBOOT trägt den Namen „Gerhard Seifert“. Die Taufe
nahmen seine Witwe Annelore und seine Tochter Ingrid vor.
Kalder alles Gute: „Wir drücken
allen die Daumen.“
Eine posthume Ehrung erfuhr
Gerhard Seifert. Ein neues (wiederaufgebautes) Boot erhielt seinen Namen. Bis zu seinem Tod
im Dezember 2014 war Gerhard
Seifert untrennbar mit dem Rudersport und dem Dresdner
Ruderverein verbunden. Über
70 Jahre wirkte er als Sportler,
Trainer, Vorstandsmitglied und
Manager. Seine Frau Annelore Seifert und Tochter Ingrid
Seifert, Vorsitzende des Sächsischen Elberegattavereins, tauften den roten Ruder-Dreier.
Zum Ausklang des Abends sorgten dann die Mannen von Torpedo Laubegast für ausgelassene
Stimmung.
www.dresdner-ruderverein.de
Mit INJOY med zu mehr Gesundheit
Das INJOY med Dresden Striesen beteiligt sich an der nationalen Kampagne „Deutschland trainiert“
Wer körperliche und psychische Beschwerden langzeitig
bekämpfen möchte, muss auf eine gesunde Lebensweise
achten. Hierzu gehören der Ausgleich des alltäglichen Bewegungsmangels durch ein gezieltes Training und eine ausgewogene Ernährung. Als Teil der Kampagne „Deutschland
trainiert“ können die Trainer des INJOY med Dresden 30 Interessierten das dafür notwendige Handwerkszeug an sechs
kostenlosen Tagen liefern.
Training ist ein essentieller Bestandteil eines langen und gesunden Lebens. In Zeiten von Computer- und Büroarbeit gilt
dies mehr denn je:
Eine Studie der Universität Cambridge hat herausgefunden,
dass jährlich 600.000 Menschen an Bewegungsmangel sterben. Außerdem leiden in Deutschland 7,6 Millionen Menschen
an Diabetes und laut der Weltgesundheitsorganisation haben
vier Millionen Deutsche Depressionen.
Die Fitnesskette INJOY setzt genau da an. INJOY hat dazu die
Kampagne „Deutschland trainiert“ konzipiert. Raoul Barthel
vom INJOY med in Striesen erklärt: „Wir wollen Deutschland
gesünder machen, das Gesundheitsbewusstsein der Bürger
schärfen, sie coachen und ihnen das nötige Handwerkszeug für
ein aktiveres Leben zur Verfügung stellen. So bekämpfen wir
die Volkskrankheit ,Bewegungslosigkeit‘ und ihre schwerwiegenden Folgen.“
INJOY bietet den Kunden ein individuell abgestimmtes Gesundheitsportfolio. Schwerpunkte sind dabei das betreute
Muskeltraining und die Anleitung zur selbstständigen, gesun-
den Ernährung. Weitere Pfeiler sind das Training von Ausdauer,
Koordination und Entspannung.
Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln
verspricht: „Eine gut trainierte Muskulatur minimiert das Krankheitsrisiko deutlich – und das bis ins hohe Alter. So kann sich jeder mit Muskeltraining vor vielen weit verbreiteten Krankheiten
schützen. Daneben erhöhen aktive Muskeln den Energie-Grundumsatz des Körpers und machen schlank.“ Neben Prof. Dr. Ingo
Froböse unterstützen weitere Wissenschaftler, aber auch Sportler und Prominente die Kampagne.
Auf der Website www.deutschland-trainiert.de
finden Interessierte weiteiniert.de
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können an einem großen
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Im Rahmen der Kampagne
„Deutschland
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Leben. Gleich anrufen unter
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Deutschland
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Freizeit
4
Prohliser Lesereihe
mit Hans Rick
HANS RICK STELLT Ende Juli seine Schlossgeschichte vor.
Am 30. Juli, 18 Uhr, wird
die Prohliser Lesereihe im
Palitzsch hof fortgesetzt. Diesmal liest der Prohliser Hans
Rick aus seinem 2013 erschienenen Büchlein „Advent im
Schloss“ sowie aus unveröffentlichten Manuskripten. Das Leben des heute 87-Jährigen ist
faszinierend, nicht nur, weil er
zu den Menschen gehört, die
am 29. Februar geboren wurden, und er im kommenden Jahr
erst seinen 22. Geburtstag feiert. Im Muldental aufgewachsen, begann er 1944 seine Ausbildung bei der Reichspost in
Burgstädt (Sachs.) und überlebte den Krieg und die Gefangenschaft . 1952 übernahm er in seiner Freizeit die Leitung des damaligen Oschatzer Post-Ensembles. 1964 verschlug es ihn nach
Dresden, wo er weiterhin bei der
Post tätig war. Bald kam er mit
dem Volkschor Dresden-Bühlau
in Kontakt, seit 1983 unter dem
Namen „Carl Maria von Weber
Chor“ bekannt, und übernahm
hin und wieder vertretungsweise die künstlerische Leitung.
Inzwischen ist er zum Ehrenmitglied ernannt worden. 2001
gründete er den Seniorenchor.
Einmal im Monat singt er noch
heute bei den Proben mit. Jahrzehnte hat Hans Rick auch im
Chor der Christuskirche Strehlen mitgesungen, baute 1973 ein
Orchester auf und leitete dieses Ensemble bis Mitte der 90er
Jahre. Inzwischen nicht mehr
aktiv dabei, ist er bei Konzerten aber stets ein willkommener
Gast. Zu Hause spielt er einmal
in der Woche Geige und Klavier.
„Um das Gehirn zu trainieren“,
wie er sagt. Das Gehirn trainiert
er aber auch bei einer weiteren
Leidenschaft , dem Schreiben. Er
hat schon als Kind gern gelesen
und sich Gedichte ausgedacht.
Erste Liebesgedichte landeten
noch im Papierkorb. Später festigte sich sein Schreibstil und
Hans Rick hatte den Mut, das
eine oder andere zu veröffentlichen. Durch eine Bekanntschaft
im „Westen“ wurden 1973 erste
Gedichte von ihm im Gütersloher Verlagshaus veröffentlicht.
Erst zwei Jahre später war in der
DDR im „Sonntag“ ein Gedicht
von ihm zu lesen.
Noch heute schreibt er gern
Briefe und auch Gedichte an seine Kinder und Enkel. Er ist ihnen dankbar, dass sie ihn überredet haben, sich einen Laptop
anzuschaffen. Daran sitzt er
noch heute und schreibt, wenn
er neue Impulse bekommt. Die
erhält er unter anderem einmal im Monat durch die ökumenische Schreibwerkstatt der
Diakonie, an der er nach wie
vor regelmäßig teilnimmt. Viele Naturgedichte, Weihnachtsund Adventsgedichte und -geschichten, aber auch Gedichte
zu aktuellen gesellschaftlichen
Entwicklungen sind in seiner
Sammlung zu finden. Einige seiner Gedichte wurden sogar vertont, unter anderem vom
Dresdner Komponisten Professor Wilfried Krätzsch mar, dem
heutigen Präsident der Sächsischen Akademie der Künste,
und von Burkhard Rüger, Kantor der Christusgemeinde.
(Claudia Trache)
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Foto: Trache
01 62/6 55 33 33
[email protected]
Dresdner Stadtteilzeitung
SV Strehlen erhält einen Kunstrasenplatz
Der Hartplatz Dohnaer Straße 154 – von denen, die darauf
spielen müssen, auch „Schleifscheibe“ genannt – ist nahezu
vier Jahrzehnte alt. Bisher wurden auf diesem Sportplatz der
SV Eintracht Strehlen lediglich
Werterhaltungsarbeiten durchgeführt. Der hochwassersichere
Platz steht auch vielen anderen
Vereinen zur Verfügung. In den
Jahren 2010 bis 2014 wurden hier
bei einer jährlichen Nutzungszeit von etwa 1.000 Stunden insgesamt 521 Punktspiele absolviert.
Nach ausführlichen Diskussionen
entschied man sich nun dafür,
ab Frühjahr 2016 einen Kunstrasenplatz mit zwei integrierten Kleinfeldern und angepasster Flutlichtanlage zu errichten.
Auch ein neuer Sicherheitsbereich
soll entstehen. Vorgesehen ist,
die Ballfangnetze zu reparieren.
Für die nächsten Jahre wird auch
DIE „SCHLEIFSCHEIBE“ WIRD grün: Ab nächstes Jahr soll die Sportanlage
einen Kunstrasenplatz erhalten.
Foto: Ziegner
erwogen, das Funktionsgebäude durch einen Neubau zu ersetzen. Die Bauzeit für das insgesamt
mit 573.000 Euro geplante und
mit 171.000 Euro vom Land geförderte Kunstrasen-Projekt ist mit
Ferienspiele in Prohlis
Prohlis. Für alle daheimbleibenden Ferienkinder bieten
die Wohnungsgenossenschaft
„Glückauf “ Süd Dresden e. G.
und die GAGFAH GROUP
in Zusammenarbeit mit dem
Quartiersmanagement und dem
Stadtteilmarketing Prohlis in
den Sommerferien jeden Donnerstagnachmittag von 14 bis
18 Uhr in verschiedenen Wohnhöfen Spiele auf der Wiese an.
Auf die Kinder warten u. a. ein
Riesen-Erdball und ein Riesen4-Gewinnt-Spiel. Für diejenigen, denen noch immer die Erinnerungen vom letzten Winterurlaub im Kopf herumgeistern,
wird Sommerski angeboten.
Aber auch Pedalos, Kinderschminken und Stelzenlauf werden für jede Menge Spaß sorgen.
Am 13. August kommt sogar eine
historische Feuerwehr zum Anschauen, Anfassen und Ausprobieren. Die Angebote sind für alle
Besucher kostenlos.
(PZ)
 Termine/Orte:
16. Juli: Hof Spreewalder Straße/Geberbach
23. Juli: Hof Herzberger Straße
30. Juli: Hof Gamigstraße/Berzdorfer Straße
6. August: Hof Vetschauer Straße/Gubener Straße
13. August: historische Feuerwehr an der Prohliser Allee 31
und 33
20. August: Hof Mareicke, Vetschauer Straße/Lübbenauer Straße
Kontakt 0351 2727216
www.qm-prohlis.de
Migration im Alltag –
es geht!
(Fortsetzung von Seite 1)
„So kommen Griechen (12), Spanier (12), Italiener (12), Bulgaren
(12) und Rumänen (13) an unsere Schule. Diese Menschen sind
europäische Pendler, so wie die
ca. drei Millionen Ostdeutschen,
die nach der Wende nach Westdeutschland emigriert sind.“

Tägliches Miteinander
Ohne Sondermittel ermöglichen
die Fachkräfte der 122. Grundschule seit Jahren ein tagtägliches
Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft und Sprache. Es gibt Unterricht „Deutsch
als Zweitsprache“. Sprache ist das
Wesentliche. Es sollen keine kulturellen Unterschiede eingeebnet
werden. Die Vielfalt macht das
Leben aus. Über die Unterschiede muss über die Sprache aber
Verständigung möglich sein. An
dieser Stelle würde mehr Personal vervielfachende Effekte bei
der Integration ermöglichen.
„Hier ist keine heile Welt. Hier
gibt es Konflikte. Es ist eine lebendige Welt! Und wie man sieht:
Es funktioniert seit Jahren!“, so
der Sozialpädagoge René Bastian.
(RF)
122. Grundschule „Am Palitzschhof “
Gamigstraße 30
Telefon 4062278 (René Bastian)
70 Werktagen veranschlagt. Ein
Eingriff in die Saison mit vorübergehender Verlagerung des Spielbetriebes von Eintracht Strehlen
wird im kommenden Jahr daher
unumgänglich.
(G.Z.)
Höhlenforscher
Prohlis. Am 16. Juli, 19 Uhr,
lädt das Palitzsch-Museum, Gamigstraße 24, zu einem Vortrag unter dem Titel „Sächsische
Schweiz – ein Höhlenforscher
berichtet“ ein. Der Dresdner Roland Winkelhöfer hat seit 1962
die Felsenwelt der Sächsischen
Schweiz erkundet.
(C.T.)
Selbstverteidigung
Prohlis. Die Bürgerinitiative Prohlis bietet einen Kurs zur Selbstverteidigung speziell für Frauen und
Kinder an. Er findet immer montags, 18 bis 19.30 Uhr, in den Räumen der JugendKunstschule, Gamigstraße 24, statt.
(PZ)
Anmeldung über die Bürgerinitiative,
Prohliser Allee 33; Telefon 2723177
www.buergerinitiative-prohlis.de
glücklich wohnen.
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Natur & Umwelt
Dresdner Stadtteilzeitung
5
Die Elbekinder aus
Kleinzschachwitz
Von Franziska Lauer
„Party-Müll verschandelt Elbwiesen“, so lautete jüngst die
Schlagzeile einer großen Dresdner Tageszeitung. Nicht zum
Feiern sondern zum Müll sammeln sind die ca. 200 Kinder der
65. Grundschule am 3. Juni mit
ihren Lehrern zu den Elbflächen
ausgezogen.
Zur Mitte der Projektwoche
„Elbe“, in der sie viel Wissenswertes über den Fluss, der durch ihre
Stadt fließt, vermittelt bekommen haben und den sie natürlich
als Spiel- und Entdeckungsort
selber gut kennen, knöpften sie
sich an diesem heißen Tag zwischen dem Kleinzschachwitzer
Ufer und der Wostra den Müll
vor. Mit großem Elan, Handschuhen und robusten Müllsäcken ausgestattet, wandelte sich
die anfängliche Enttäuschung
der Kinder, dass sich unter dem
frischgemähten Gras ja doch
kaum Müll finden lassen würde,
in gut gefüllte Säcke.
Die am Elbufer zurückgelassenen Glasflaschen kennt wahrscheinlich jeder; dass sich unter dem Grün und den Steinen ebenfalls Kabel, Batterien,
Teppichreste, Kleidungsstücke,
Besteck, Bolzenschneider oder
auch Kassetten finden lassen
würden, hätten die Kinder der
4b wohl nicht vermutet.
Die Kinder der 3a winkten begeistert, als auf der Elbe ein Polizeiboot vorbeidüste und Wellen
ans Ufer schickte. Gleich darauf
wurde die Konzentration aber
wieder auf die Freilegung der
zwischen den Steinen tief in der
Erde vergrabenen rostigen Felge
gelenkt. Die galt es, mit gebündelten Kräften zu bergen.
Schließlich konnten zwei Dutzend gut gefüllte große Müllsäcke am Elberadweg gelagert werden, die dankenswerterweise am
Mittag von der Stadtreinigung
abgeholt wurden.
Nach getaner Arbeit durfte der
Spaß natürlich auch nicht zu
kurz kommen: Steine werfen,
Steintürme bauen, über Porzellanscherben staunen. Große
Freude herrschte darüber bei den
Kleinzschachwitzer
Elbekindern, dass sie selbst einen kleinen Beitrag zur Sauberkeit des
Elbufers und dem Lebensraum
vieler Enten und Gänse, Fische
und Möwen leisten konnten.
Die Klasse 3a begutachtet ihre „Müllausbeute“. Foto: F. Lauer
Gartenspaziergänge
Unter dem Motto „Nachwuchs
stellt Stadtgrün vor – Stadtgrün
für den Nachwuchs“ finden in
diesem Jahr wieder Gartenspaziergänge in Dresden statt. Sie
sind Teil eines bundesweiten
Angebots von öffentlichen Gartenveranstaltungen unter der
BDLA-Marke „Gartenwelten“.
Die nächsten Termine sind im
August und September.
„Ohren und Augen auf“ heißt
es am 26. August, wenn Schüler
durch die Bürgerwiese führen.
Treffpunkt ist 16 Uhr am Mozartbrunnen an der Bürgerwiese.
Schüler der 6. Klasse des Gymnasiums Bürgerwiese gehen gemeinsam mit dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft auf
Tour und zeigen die Besonderheiten in dieser grünen Oase. Am
2. September wird die Kindertagesstätte Lohmener Straße 8 besucht und „mit Kinderaugen“ - so
der Titel des Spaziergangs – betrachtet. Treffpunkt ist am 2. September, 17 Uhr, an der Kindertagesstätte in Pillnitz. Die Führung
liegt in den Händen von Axel
Stein, Leiter der Kita, und Halina
Starkloff, Amt für Stadtgrün und
Abfallwirtschaft.
(Bis nach Pillnitz fährt u.a. die
Buslinie 63 in Richtung Bonnewitz, HSt. Lohmener Straße.)
Seit dem 21. Mai finden in diesem Jahr die Gartenspaziergänge statt. Sie führten u.a. zu
den Bühlauer Waldgärten, zu
Pflanzenraritäten auf dem TUCampus, durch den Pillnitzer
Schlossgarten und das Landesgymnasium für Musik.
(StZ)
Gruppenbild mit Erstem Bürgermeister Dirk Hilbert (1. Reihe, mitte), Verbandsvorsitzendem Frank Hoffmann
(l.), Udo Seiffert (1. Reihe, 2. v. l., mit Pokal) und den anderen Ausgezeichneten und Jurymitgliedern.
Bienenfleiß im Gartengrün
KGV „Am Tummelsbach“ gewinnt Kleingartenwettbewerb
Von Christine Pohl
bildet Imkerpaten aus. Wissbegie- und AusEine kleine Biene weist den Weg: rige Zuhörer sind auch die Schüler zeichnung
Hier geht es lang am Gartenzaun, der benachbarten 25. Grundschu- v e r d i e n vorbei an Kirsch- und Apfelbäu- le. Sie haben in der Anlage ihr ei- ter
Garmen, an Rosen und Kohlrabi zum genes „grünes Klassenzimmer“ tenfreunde
Schaukasten von Imker Korbi- und werden dabei von den Flora- endlich das
nian Falk. Zum Gartentag am Gärtnern unterstützt. Und erfah- Geheimnis:
14. Juni bekommt er viel Besuch. ren viel über die Imkerei. So wird Udo SeifWissenschaftsministerin Dr. Eva- frühzeitig ein Samenkorn gelegt, fert, Vorsitzender der Sparte „Am
Maria Stange und Erster Bürg- aus dem bei dem einen oder an- Tummelsbach“ aus Cossebaude
meister Dirk Hilbert besichtigen deren die Lust am Gärtnern er- konnte den Siegerpokal „Flora“
entgegen nehmen. Mit 24 Parzelmit Frank Hoffmann, Vorsitzen- wächst.
der des Stadtverbandes „Dresdner An diesem Tag sind viele langjäh- len die kleinste Anlage der WettGartenfreunde“, und vielen, vie- rige Gartenfreunde zusammenge- bewerbsteilnehmer. Aber sie hatte
len Gästen die Kleingartensparte kommen, um gemeinsam zu fei- aus Sicht der Jury das Motto „At„Flora 1“ an der Bergmannstra- ern und zu erfahren, welche Gar- traktiv für Jung und Alt“ am besße 39. Sie ist an diesem Tag Gast- tenanlage als schönste ausgezeich- ten umgesetzt. Die gepflegte Angeber für die Auszeichnungsfeier net wird. Frank Hoffmann machte lage besticht durch ihre Streuobstim Wettbewerb um den schönsten es spannend und lüftete nach Kul- wiese am Hang, mit Spielplatz und
Kleingarten.
turprogramm, Gartenrundgang Kräuterbeet, mit der Terrasse am
Vereinsheim. Im kom„Ich bin total glücklich
menden Jahr soll die
darüber, dass wir einen
Anlage verdoppelt wereigenen Imker in der Anden, durch „Heirat“ mit
lage haben“, freut sich
der Nachbarsparte. Den
Sven-Karsten Kaiser, der
zweiten Platz belegte die
Vorsitzende von „Flora“.
Traditionssparte KGV
Die Bienen sorgen mit
Rudolphia 1902 vor der
ihrem Fleiß für reiche
KGV „am Geberbach“,
Ernte. Es sind Berliner
die sich zum ersten Mal
Bienen, die die Dresdner
am Wettbewerb beteiligBlüten umschwärmen.
te.
Vor zweieinhalb Jahren
In der „Flora 1“, die im
kam Korbinian Falk in
vergangenen Jahr den
die sächsische Landeshauptstadt und brachte Imker Korbinian Falk zeigt gern im Schaukasten das Pokal erhielt, gab es am
14. Juni noch einen weisie mit. Fünf Völker be- Leben der Bienen.
teren Grund zum Feiern:
treut er, aber selbst 10 bis
Die Gartenanlage wur12 würden noch genug
de 105 Jahre alt. Das ersFutter hier finden, sagt
te Geburtstagsständchen
er. An seinem Schaukasschmetterte der Fanfaten am Gartenzaun errenzug. Musikalisch graklärt er kurz den „Weg“
tulierte u.a. der Chor der
des Honigs, bis er im Glas
25. Grundschule.
landet und lässt an eiIm nächsten Jahr gibt es
ner vollen Wabe schnupeine neue Chance, den
pern. Der Bauingenieur
Wanderpokal zu erobern.
hatte schon als JugendliDann heißt das Motto des
cher seinem Opa bei den
Wettbewerbs, den Stadt
Bienen geholfen, und vor
und Kleingartenverband
fünf Jahren sich intensiv
organisieren, „Demograder Imkerei zugewendet.
fischer Wandel“.
Hier gibt er sein Wissen
in Workshops weiter und Blühender Gärtnerstolz in der Flora 1. Fotos: Pohl
(Fortsetzung Seite 11)
66
Dresdner
DresdnerStadtteilzeitung
Stadtteilzeitung
Buchtipp
Ein Blick in eine Stadt
Von Vivian Herzog
Jeden Tag gehen wir unserer
Wege. Vorbei an Restaurants,
Brunnen und namenlosen Hausnummern. Und manchmal fragen wir uns „Was verbirgt sich
dahinter?“ Lektorin Ute Nitzsche
und Krimiautor Frank Goldammer haben genauer hingesehen.
Sie befragten 41 (lokal)prominente Dresdnerinnen und Dresdner an ihren Orten und sammelten diese Porträts im Buch
„Stadtgespräche aus Dresden“.
Auf jeweils vier Seiten erzählen sie, was sie nach Dresden
und an diesen Ort führte und
was sie mit der Stadt verbinden:
Welche Überraschung Winfried
Gensch bei einer Orang-UtanGeburt im Dresdner Zoo erlebte.
Was Buchladenbesitzer Christian Budde mit Erich Kästner gemeinsam hat. Wie Stefan Weiland vom Umweltingenieur zum
Honigproduzenten wurde und
warum seitdem im Hechtviertel
nicht nur der Bär steppt, sondern
auch Bienen summen.
Die Beiträge sind vielfältig: Ob
bekannte Gesichter wie Schauspieler Rolf Hoppe oder weniger bekannte wie die Schwestern Meyer-Götz vom „Curry &
Co.“ – für jeden ist etwas dabei.
Ergänzt werden diese Anekdoten von Fotos der Befragten und
ihrer Orte. Als Leser fühlt man
sich im wahrsten Sinne des Wortes angesprochen – und erkennt
die Gebäude, wenn man davor
steht. Diese Mischung aus Information und Menschlichkeit
macht das Buch so einzigartig.
Also: Nehmen Sie das Buch in
die Hand und begeben Sie sich
an einem sonnigen Tag auf eine
Reise durch Dresden. Vielleicht
erleben Sie Ihr eigenes „Stadtgespräch“?
Ute Nitzsche, Frank Goldammer:
„Stadtgespräche aus Dresden“,
Softcover, 192 Seiten
ISBN: 978-3839217146
Vorfahrt – 200 Jahre
Straßenverkehr im Museum
Altstadt. „Vorfahrt“, so lautet der
Titel der neuen Dauerausstellung
zum Straßenverkehr. Sie wird zur
Museumsnacht am 11. Juli im
Verkehrsmuseum auf dem Neumarkt eröffnet. Das passt auch
so richtig zur Sommerzeit: Mobil sein – ob auf zwei, drei oder
vier Rädern, je nachdem, wie weit
man reisen möchte.
Wie kommt man am besten
von A nach B? Das hat Visionäre und Techniker schon immer
angespornt, verschiedenartigste Fahrzeugkonstruktionen zu
entwickeln. In der neuen Dauerausstellung Straßenverkehr sind
Geschichte, Gegenwart und Zukunft der individuellen Mobilität in all ihren Facetten erlebbar.
Eindrucksvoll und modern auf
zwei Ebenen inszeniert, führt sie
die Entwicklung der Zweiräder,
Automobile und Nutzfahrzeuge
zusammen.
Die Besucher können eine „zeitreisende“ Familie durch 200 Jahre Verkehrsgeschichte begleiten – von der Postkutsche und
Sänfte über das Laufrad und die
ersten motorisierten Fahrzeuge
bis zu den heutigen Kraftfahrzeugen. In fünf Zeitfenstern gibt
die Familie Einblick in die jeweilige Lebens- und Verkehrswelt.
Und wie bewegen wir uns in
der Zukunft? Antworten darauf
können in der modernen Informations- und Mitmachstation
zur Mobilität von morgen gefunden werden. Verkehrsexperten stellen sich dem Thema, aber
auch die Meinungen und Ideen
der Besucher sind gefragt. Sie
können aktiv an der Gestaltung
der Mobilität der Zukunft mitwirken.
ƒƒ11. Juli: Museumsnacht
ƒƒ19.30 Uhr: Museums-Spezialität: Mit Direktor Joachim
Breuninger ins Gespräch kommen, wenn er sein Lieblingsexponat vorstellt
ƒƒ19, 21, 23 Uhr: Abenteuer, Geschwindigkeit und Fortschritt
(Führung durch die neue Dauerausstellung Straßenverkehr)
ƒƒ18–20 Uhr: Hochradfahrschule
ƒƒ22.30 Uhr: Fahrradveteranen –
Nachtausfahrt der Pedalritter
ƒƒ18–24 Uhr: FahrtüchtigkeitsTest an Fahrsimulatoren des
Auto Club Europa e. V.
ƒƒ18–24 Uhr: Tretauto-Wettfahren Klein gegen Groß
ƒƒ18–24 Uhr: LEGO-Wettbewerb
zum Thema „Mein Auto der
Zukunft“
www.verkehrsmuseum-dresden.de
Ahoi Sommer! Mit Volldampf ist der Juli seit einigen Tagen in Dresden unterwegs. Schönes Wetter ist vor allem bei den Festen unter freiem Himmel gefragt. Ob Inselfest in Laubegast, das Stadtfest Canaletto, das
Dampfschifffest vom 14. bis 16. August oder der Palais-Sommer und die Filmnächte – die Organisatoren haben sich wieder viel einfallen lassen für die Dresdner und Touristen. Genießen Sie eine schöne entspannte
Foto: Ziegner
Zeit. Anregungen dafür finden Sie in unseren Stadtteilzeitungen. Sommer in der City
Ferienauftakt
am 12. Juli
z. B. einen vergünstigten Eintritt
in den Zoo oder 18 Gutscheine,
u. a. ist auch einer für das Asisi Panometer dabei. (StZ)
Für großen Ferienspaß bei den 6www.dresden.de/ferienpass
bis 14-jährigen Mädchen und Jungen sorgt wieder der Ferienpass
des Jugendamtes der Stadt DresKegeln
den: Rund 1.200 Veranstaltungsangebote sorgen für Abwechs- Der Kegelverein KSV Dresdenlung vom 11. bis 23. August. Das Leuben e. V. beteiligt sich am Fegroße Familienfest zum Ferien- rienpass der Stadt Dresden. So
auftakt startet am 12. Juli, von 14 können Schulkinder am 22. Juli,
bis 18 Uhr, auf dem Gelände der am 27. Juli und am 19. August
Filmnächte am Elbufer. Nicht nur das Spiel mit Kugel und Kegel in
Kinder- und Jugendhäuser öffnen der Zeit von 9 bis 11 Uhr auf der
ihre Pforten, auch die Dresdner Kegelsportanlage Pirnaer LandBäder, Museen und Bibliotheken straße 121b ausprobieren. (StZ)
Telefonische Anmeldung unter
erwarten die Ferienkinder. Am
0172 7923638 (Monika Otto).
19. August ist von 10 bis 12 Uhr
ein Besuch im Rathaus geplant,
der zusätzlich mit einem Blick auf
Garten-Ferien
Dresden vom Kreuzkirchturm
verbunden wird. Der Ferienpass Zschachwitz. Vom 10. bis
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bietet vielerlei Vergünstigungen, 14. August verwandelt sich
das Putjatinhaus, Meußlitzer
Straße 83, in eine Erlebnis- und
Entdeckungswelt. Wer will,
kann eine eigene Radiosendung
planen, Experimente und Wissensexpeditionen starten, in der
Gaming-Zone zum Spielexperten oder in der Kreativwerkstatt
zum Künstler werden. (StZ)
www.putjatinhaus.de
Palais-Sommer
Das Kulturfestival im Park des Japanischen Palais lockt vom 31. Juli
bis 23. August. Im Zentrum stehen ein internationales Pleinair
mit der Vergabe des CanalettoPreises für die besten Bilder, sowie die Veranstaltungsreihen der
Klaviernacht und der Hörspielnacht. Weitere Veranstaltungsreihen sind die Palais.Poesie und das
Yoga im Park. Rahmenprogramme ergänzen das Festival.(StZ)
www.palaissommer.de
14. Johannstädter Elbefest
„Johannstadt mal anders“
So. 9.8.2015 10:00 Fährgarten Johannstadt
Ankunft der Elbeschwimmer | Aktionen für Kind und Kegel | Bühnen-Programm
Eintritt frei
18:00 Konzert mit „Tänzchentee“
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Stadtteilzeitung
Dresdner
77
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Ferienworkshop Fotostory 2.0
24. Juni: Halbzeit bis Weihnachten! Ein Datum, dass die Biker für einen Sommerspaß nutzen. Am 24. Juni fuh-
ren auf rund dreißig weihnachtlich geschmückten Motorrädern Weihnachtsmänner, Engel und Elche zur „Bikerweihnacht“ durch Dresden. Genau ein halbes Jahr vor Weihnachten treffen sich dazu seit mehreren Jahren zum Spaß Motorradbegeisterte aus der Region. Startplatz war der Theaterplatz, bevor es zum Zwischenstopp auf die Dinglingerstraße ging. Das nächste Ziel hieß: Entenbratenessen. Foto: Steffen Dietrich
Stadtfest Canaletto
Altstadt. Kulturelle Vielfalt und
Lebensfreude bietet das diesjährige Dresdner Stadtfest vom
14. bis 16. August. Mehr als
1.000 Künstler sorgen für Abwechslung unter dem Motto
„Barock trifft Karibik“. Musik,
Tanz, Show und Theater sorgen
drei Tage lang in der Innenstadt
und entlang der Elbe für Partystimmung. Die Besucher können zwischen 15 Erlebniszonen
und 10 Bühnen pendeln und dabei einen bunten Mix aus Pop,
Rock und Klassik erleben. Cocktails unter Palmen oder zünftiges Mittelalterspektakel? Kunstund Handwerkermarkt oder Familien-Sport auf dem Altmarkt?
PC-Sommercollege
für Frauen
Das Frauenförderwerk Dresden
bietet zwischen dem 13. Juli und
dem 14. August ein PC-Sommercollege an. Es richtet sich insbesondere an erwerbslose und von
Erwerbslosigkeit bedrohte Frauen und wird von den Gleichstellungsbeauftragten von Dresden
und der Landesdirektion Sachsen unterstützt. Das College bietet fünf Module zur effektiven
Nutzung von Office- und Bildbearbeitungsprogrammen. Dazu
gehören u. a. Word, Exel, Power
Point. Das College findet im Bürohaus nahe des Hauptbahnhofes, Strehlener Straße 12, 5. Etage, statt. Interesse? Dann melden
Sie sich unter Telefon 2026910
oder per E-Mail [email protected] an. (StZ)
www.frauenfoerderwerk.de
Höhenfeuerwerk? Für jeden sollte etwas dabei sein. (StZ)
www.dresden.de/stadtfest
Standseilbahn
Loschwitz. Vom 24. bis 28. August erhalten Schüler vormittags
einen exklusiven Blick hinter die
Kulissen der Standseilbahn. Sie
können das Maschinenhaus an
der oberen Station des technischen Denkmals besichtigen.(BZ)
Anmeldung: [email protected] oder
unter Telefon 8572410
Ausstellungen
Laubegast. In der Bibliothek,
Österreicher Straße 61, zeigen
Monika und Bernd Römhild
Aquarelle getreu dem Motto
„Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“. Beide malen
nicht nur im „stillen Kämmerlein“ sondern waren u. a. mit dem
österreichischen Aquarellisten
Heinz Schweizer unterwegs. Die
Ausstellung ist vom 10. Juli bis
30. September zu sehen.
Altstadt. Urbane Fiktionen auf
Papier von Claus Weidensdorfer
werden bis 24. Juli in der Galerie
Döbele, Schössergasse 29, ausgestellt.
Striesen. Bis 28. August präsentiert die Künstlerin Uta Frenzel
ihre Acrylmalerei auf Leinwand
in der Galerie des Medienkulturhauses Pentacon, Schandauer
Straße 64. (StZ)
Open-Air: Nabucco
Giuseppe Verdis bekannteste
Oper Nabucco präsentiert von The
Milano Festival Opera kommt in
Starbesetzung mit Orchester, Chor
und Solisten u. a. Cristian Lanza
und Giulio Boschetti nach Dresden. Die Freilichtbühne Junge
Szene aus Nabucco. Foto: PR
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Garde Dresden bietet am 7. August einen einmaligen Opernabend mit über 100 Mitwirkenden
schaffen. Beginn ist 19.30 Uhr.
Das Lied des Gefangenenchors
„Va Pensiero“ gehört heute zu den
international bekanntesten Freiheitshymnen. Verdi kompnierte
die Oper als 28-Jähriger nach dem
Tod seiner Frau und ihrer beiden
Kinder. Er erhielt das „Libretto“
der Oper Nabucco, in der die Geschichte des letzten Königs der Babylonier erzählt wird. Verdi hatte
zu dieser Zeit keine Freude mehr
am Leben und an der Musik. Die
Worte des Gefangenenchores gaben ihm Hoffnung, er komponierte die Oper, die in der Mailänder
Scala am 9. März 1842 uraufgeführt wurde.
www.highlight-concerts.com
Wer in den Ferien gern Computer und spannende Geschichten verbinden möchte, ist genau
richtig beim Ferienworkshop in
der medien@age der Jugendbibliothek Dresden. Nach Auszügen
aus einer spannenden Detektivstory könnt ihr Szenen als Fotocomic gestalten. Ihr seid Regisseure, Fotografen, Set-Gestalter
und Texter!
Modernste Tablets und witzige
Apps stehen für Fotografie und
Bearbeitung zur Verfügung! Erfahrene Medienpädagogen stehen
euch zur Seite. Die Fotostory kann
am Ende jeder mit nach Hause
nehmen.
Das Projekt wird gefördert vom
Deutschen Bibliotheksverband,
der Stiftung Digitale Chancen
und vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung.
Der Workshop findet vom 20. bis
22. Juli jeweils von 9.30 Uhr bis
14 Uhr statt. Die Teilnahme ist
inklusive Mittagessen kostenlos,
Fahrkarten werden erstattet.
Anmeldung unter Telefon 4861781
direkt in der medien@age
Tolles Lichtspektakel
Am 3. Oktober tauchen atemberaubende Feuerwerke den
Dresdner Abendhimmel in ein
buntes Licht. Ein spannender
Kampf der Feuerwerker erwartet die Besucher im Ostragehege, wenn Deutschlands Feuerwerkprofis mit ihren extravaganten Pyro Musicals in den
Wettbewerb um den begehrten
Championtitel treten. Zum abwechslungsreichen
Rahmenprogramm, das bereits 16 Uhr
beginnt, gehört der Auftritt
von Livebands. Ein weiteres
Highlight ist die atemberaubende Licht- und Lasershow von
Jürgen Matkowitz. Laserlicht,
Feuerzauber und Musik verschmelzen zu einem Kunstwerk.
www.pyrogames.de
Carmina Burana
Ein einmaliges Konzerterlebnis
erwartet Klassikliebhaber am
25. Juli auf der Freilichtbühne
„Junge Garde“ in Dresden. Umrahmt von einem imposanten
Licht- und Laserspektakel, gespielt von der Nordböhmischen
Philharmonie Teplice und exzellenten Solisten präsentieren sich
die berühmtesten und erfolgreichsten Chorwerke des 19. und
20. Jahrhunderts, gefolgt vom
beliebtesten Werk ernster Musik,
der Orff‘schen Kantate „Carmina Burana“.
Zu Beginn tauchen die Besucher
ein in die Werke der berühmtesten Opernchöre. Romantisch
wird es mit den wunderschönen
Melodien des „Lohengrin“ von
Richard Wagner. Im zweiten Teil
erzählt „Carmina Burana“ voller
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Ein Besonderes Opernerlebnis.
Foto: A. Lander
Lebenslust von der Liebe und der
Liebeswerbung im mittelalterlichen Lebensgeist. Das OpenAir-Spektakel beginnt 20 Uhr.
www.opern-festspiele.de
Bildung
8
„Warum wir nach Dresden
gekommen sind...?“
Jüdischer Frauenverein zeigt neue Ausstellung
Neustadt. Noch bis zum 23. Juli
können alle Interessierten in der
Ausstellung „Warum wir nach
Dresden gekommen sind…?“
mehr über das Schicksal von in
Dresden lebenden jüdischen Migranten und Spätaussiedlern,
die überwiegend aus der Ukraine stammen, kennenlernen. Die
Ausstellung, bestehend aus zehn
1,60 Meter hohen Acryl-Säulen,
ist im Lichthof des Sächsischen
Staatsministeriums für Kultus
am Carolaplatz 1 zu sehen. In den
zwölf Interviews wird deutlich,
warum Menschen ihre Heimat
verlassen, und wie es ethnischen
Minderheiten in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion ergeht,
in denen kein staatlicher Schutz
vor antisemitischer und nationalistischer Volksverhetzung
existiert. Es ist bereits die dritte Ausstellung, die die Mitglieder des Jüdischen Frauenvereins erarbeitet haben. Gefördert
wird das Projekt durch das Lokale Handlungsprogramm der
Landeshauptstadt Dresden. Wie
die beiden ersten Ausstellungen
(„Fragt uns, wir sind die Letzten“, „Wer ein Leben rettet, der
rettet die ganze Welt“) ist auch
die aktuelle Ausstellung als unterrichtsbegleitendes Bildungsangebot für Gymnasien und andere Schulen konzipiert. Die Acryl-Säulen können mit geringem
Aufwand in jeder Aula aufgebaut
werden, um so den Geschichts-,
Gesellschaftskunde-, Religionsund Ethik-Unterricht aller Altersstufen zu ergänzen.
(Claudia Trache)
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Schon seit den 1960er Jahren
steht der Name ROBOTRON für
Qualität und technisches Knowhow. Schulungen und Zertifi zierungen im IT-Bereich gehören
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Lingnerallee 3, 01069 Dresden
Dresdner Stadtteilzeitung
20 Jahre IHK-Bildungszentrum
Mit 200 Gästen, darunter zahlreiche Vertreter von Unternehmen sowie Akteuren im Bereich
der beruflichen Bildung, feierte
das IHK-Bildungszentrum Dresden am 12. Juni sein 20-jähriges
Bestehen.
„Mit Service, Verlässlichkeit und
Vera nt wor t u ngsbew usstsei n
nimmt die IHK-Bildungszentrum Dresden gGmbH die aktuellen Anforderungen – demografische Entwicklung, Änderung
der Förderinstrumente, Wettbewerb und stärkere Kleinteiligkeit der Bildung – in Angriff“,
konstatierte Dr. Detlef Hamann,
Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Dresden. Seit 1995 agiert die Einrichtung als modernes Servicecenter,
dass seine Bildungsangebote am
regionalen Arbeitsmarkt orientiert. Für viele Branchen organisiert das Bildungszentrum sowohl Erst- als auch Fortbildung.
Ein besonderes Spektakel zum 20-Jährigen. Jährlich senden mehr als 100 Unternehmen ihre Auszubildenden, vor allem der Metall- und
Elektroberufe, zur überbetrieblichen Ausbildung in das Bildungszentrum der IHK. Mehr
als 6.000 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer nutzen jedes Jahr
die Angebote zur beruflichen
Der eine möchte seinen Schulabschluss nachholen, ein anderer das Abitur oder sich beruflich weiterbilden. Aus- und Weiterbildung sind ein Thema, das
nicht nur Schulabgänger betrifft.
Die Motive mögen für den einzelnen unterschiedlich sein. Will
man nur seine Kenntnisse auffrischen oder ein Fernstudium aufnehmen? Zusätzliche oder höhere Qualifikationen bieten im Arbeitsleben mehr Chancen. Und
der eine oder andere entdeckt erst
später sein Interesse an einem
Beruf, der mehr seinen Neigungen entspricht als der, den er erlernt hat. Wer sich darüber informieren möchte, findet viele Beratungsmöglichkeiten. Die Bundesagentur für Arbeit bietet das
Internetportal KURSNET für
Aus- und Weiterbildung. Es enthält 500.000 aktuelle Angebote,
400.000 davon können mit einem
Bildungsgutschein gefördert werden. KURSNET informiert über
Zugangsvoraussetzungen, Bildungseinrichtungen, Lerninhalte
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Schüler werden in den Ferien zum Experimentieren in die Volkshochschule, Schilfweg 3, eingeladen. Vom 14. bis 16. Juli und vom 18.
bis 20. August können sie von 10 bis 11.30 Uhr u.a. Kristalle züchten
und diese mit dem Mikroskop untersuchen. www.vhs-dresden.de
Weiterbildung und Qualifizierung. Mittlerweile 125.000 Teilnehmer haben sich bei Weiterbildungsmaßnahmen des Bildungszentrums qualifiziert.
Dieses Engagement bei der Ausund Weiterbildung ihrer Mitarbeiter würdigten die Gäste in ihren Dankesworten. (StZ)
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Freistaates nennt sich Bildungsmarkt Sachsen. Neben verschiedenen Bildungsangeboten wird
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Weiterbildungscheck Sachsen.
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500 Euro).
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noch über 300 freie Stellen (Mitte Juni). Ein Azubi-Speed-Dating ist am 8. September von 13
bis 17 Uhr bei der IHK geplant.
Mit dem Lehrstellenradar 2.0
hat die Handwerkskammer
Dresden eine App zur Lehrstellensuche entwickelt. 580 Lehrstellen verzeichnete die Lehrstellenbörse Mitte Juni. Wer sich
für eine Ausbildung im Handwerk interessiert, sollte sich den
Termin für den Aktionstag Bildung der Handwerkskammer
Dresden merken. Er findet am
26. September, 10 bis 16 Uhr,
statt. (StZ)
Wissenswertes unter:
www.kursnet.arbeitsagentur.de,
www.bildungsmarkt-sachsen.de
www.dresden-ihk.de
www.hwk-dresden.de
Engagement
Dresdner Stadtteilzeitung
„Prohlis von seiner
schönsten Seite“
Noch bis zum 30. September
kann im Palitzschhof in der JugendKunstschule Dresden die
Fotoausstellung „Prohlis von
seiner schönsten Seite“ besichtigt werden. Organisiert wurde sie vom Stadtteilmarketing
Prohlis (bestehend aus Prohliszentrum, Palitzschmuseum,
GAGFAH, WGS, Quartiersmanagement Prohlis, Ortsamt und
Stadtplanungsamt). Gezeigt werden Fotografien vom Stadtteil
Prohlis, die so manchen Dresdner überraschen werden. Zwischen den Hochhäusern von
9
Freude am Schreiben von
Gedichten und Geschichten
Prohlis werden die schönsten
Blickwinkel des Stadtteils festgehalten und idyllische Plätze
und Grünflächen eingefangen.
Die Fotos stammen von Anwohnern, denen ebenfalls daran gelegen ist, zu zeigen, dass Prohlis
besser ist als sein Ruf, sowie von
Menschen, die mit dem Stadtteil
gut vertraut sind und die nahezu idyllischen Ecken kennen. Die
Ausstellung kann innerhalb der
Öff nungszeiten oder nach telefonischer Absprache (Tel.: 0351
7967228) besucht werden. Der
Eintritt ist frei.
(C.T.)
Ehrenamtsmeile würdigt
Nachbarschaftshelfer
DIE SCHREIBFREUDIGEN SIEBEN: Regelmäßig tauschen sie sich über ihre neuen Einfälle aus.
SIND FÜREINANDER DA: Edda Kalmar (l.) und Isolde Tischer.
Prohlis. Isolde Tischer und Edda
Kalmar haben sich vor ein paar
Jahren in der AWO-Begegnungsstätte kennengelernt und angefreundet. Beide wollten nicht allein sein, nachdem ihre Männer
verstorben waren. Sie suchten
Kontakt zu anderen Menschen.
Dabei war Edda Kalmar davon
überzeugt, dass sie als Rentnerin
nie eine Seniorenbegegnungsstätte betreten würde. Zwei ihrer Bekannten haben sie dann
doch einfach mitgenommen, zunächst zu Festen der AWO. Bald
kam sie auch zum Kartenspielen
vorbei und traf Isolde Tischer.
Zwischen beiden entwickelte
sich eine Freundschaft. Sie entdeckten gemeinsame Interessen
auch außerhalb der AWO-Begegnungsstätte und sind seitdem
füreinander da. Edda Kalmar
begleitet die 84-Jährige regelmäßig zu Arztterminen, geht für
sie einkaufen oder schaut nach
dem Rechten. Besonders schwierig sind die Wochenenden, wenn
die Begegnungsstätte geschlossen hat. Da freut sie sich über ihren Besuch. Für die 73-Jährige ist
es selbstverständlich zu helfen.
„Wir sind uns sehr sympathisch.
Da ist es für mich eine Art
Freundschaftsdienst, ihr zur Seite zu stehen“, erzählt sie. „Isolde
Foto: Trache
Tischer ist aber auch für mich
da, wenn ich einen Rat brauche“.
Beide wohnen nur wenige Hauseingänge voneinander entfernt.
„Wenn Not bei mir ist, dann ist
Edda Kalmar da“, ist Isolde Tischer sehr dankbar. Sie genießt
es, jemanden in der Nähe zu haben, auf den sie jeder Zeit zählen kann. „Wenn ich einen Augenarzttermin an der Hauptstraße habe, gehen wir hinterher in
ein Café und machen uns einen
schönen Tag.“ Bei diesen Worten
merkt man Isolde Tischer an, wie
wertvoll für sie die Fürsorge von
Edda Kalmar ist.
 Empfehlung für Ehrung
Bisher fi ndet diese Art von Engagement meist im Verborgenen statt. Genau diese Menschen
möchten das Quartiersmanagement Prohlis und die AWO im
Rahmen der jährlich stattfi ndenden Ehrenamtsmeile (am 28. August) würdigen. Wer Prohliser
kennt, die sich uneigennützig
um ältere oder erkrankte Menschen kümmern, kann sich bis
7. August gerne an die AWO (Telefon 0351 3230560) wenden, damit auch diese Nachbarschaftshelfer zur Ehrenamtsmeile eingeladen werden können.
(Claudia Trache)
Kürzlich waren Autoren des
Schreibcafés bei der Prohliser
Lesereihe im Palitzschhof zu erleben. Sie stellten ihre Werke
vor: Humorvolles, Kurzweiliges, Geschichten, aber auch Naturgedichte. Am ersten und dritten Montag im Monat, jeweils 14
bis 16 Uhr, kommen die zurzeit
sieben aktiven Mitglieder des
Schreibcafés in den Räumen des
AWO-Seniorentreffs zusammen.
Hier in der Prohliser Allee 33 lesen sie sich ihre Arbeiten gegenseitig vor, geben sich Tipps und
sparen auch nicht mit Kritik. Einige von ihnen haben in persönlich schweren Lebenslagen, zum
Beispiel in der Zeit von Arbeitslosigkeit oder Krankheit, mit
dem Schreiben begonnen, haben sich Wut und Trauer von
der Seele geschrieben. Persönlich Erlebtes, Zwischenmenschliches und die kleinen Freuden
des Lebens sind oft verwendete
Themen. Auch wenn einige bereits an Wettbewerben teilgenommen, ein Gedicht oder eine
Geschichte veröffentlicht hahaben, so schreiben sie doch in
der Regel für sich selbst, für das
Schreibcafé oder ihre Familien.
Hin und wieder haben sie in der
Vergangenheit bereits in Begegnungsstätten der Volkssolidarität oder in einem Seniorenheim
aus ihren Werken gelesen. „Es
macht immer viel Spaß“, sind
sich alle einig. Gern würden sie
auch künft ig in anderen Einrichtungen lesen.
Organisiert wird der regelmäßige Treff des Schreibcafés zurzeit
von Gisela Böttger. Sie schreibt
selbst in erster Linie Märchen,
vor allem für ihre Enkel, hat aber
auch eine Geschichte über das
einstige Prohliser Sternenstädtchen verfasst. Sie ist die gute Seele des Treffs, sorgt für Kaffee und
Tee, hat die Fäden in der Hand.
Der einzige Herr in der Runde ist derzeit Hans Ruben. Der
78-Jährige schreibt seit der Wende in einem humorvollen Stil
Gedichte über die Natur. Eine
Geschichte über den „Prohliser
Paten für
Flüchtlinge gesucht!
Prohlis. Das Netzwerk „Prohlis
ist bunt“ sucht Bürgerinnen und
Bürger, die sich ehrenamtlich für
Flüchtlinge engagieren möchten.
Das Netzwerk möchte für Flüchtlinge in Stadtteil ein Klima des
Willkommens schaffen. Um Betroffenen zu helfen, werden Menschen gesucht, die Flüchtlinge unterstützen. Solche „Paten“ sollen
die Flüchtlinge, die in Prohlis dezentral in Wohnungen leben, bei
alltäglichen Dingen unterstützen,
etwas mit ihnen unternehmen
oder auch Kontakte zu Nachbarn
vermitteln. Hierbei arbeiten sie
mit Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern zusammen.
(PZ)
Interessenten melden sich im
Quartiersmanagement/Stadtteilbüro
Prohlis, Prohliser Allee 33,
[email protected], Tel.: 2727216
oder im Ortsamt Prohlis
Prohliser Allee 10, 3. OG,
[email protected],
Telefon 4888316
Ev.-luth. Kirche Dresden Prohlis
Georg-Palitzsch-Straße 2,
[email protected],
Telefon 2841149
Foto: Trache
Gemeindeknüppel“ gehört ebenso zu seinen Werken. Seit einigen Jahren mit dabei ist Renate
Kleist. Sie schreibt seit den 80er
Jahren Gedichte und Kurzgeschichten. Bereits in Brandenburg war die geborene Sächsin viele Jahre in einer Gruppe
„Kreatives Schreiben“ aktiv. 2010
zog sie nach Prohlis und fand
mit dem Schreibcafé eine neue
Gruppe. „In der Gruppe kann
man sich austauschen und gegenseitig das Verfasste vorlesen“,
so die Diplom-Betriebswirtin im
Ruhestand. Sie hat einfach Spaß
am Schreiben. „Wenn ich nicht
schreiben kann, bin ich nicht
glücklich“, sagt sie. Ein eigenes
Buch mit dem Titel „Löwenherz“
hat sie bereits fertig. Nun sucht
sie jemanden, der es druckt.
(Claudia Trache)
Kontakt: [email protected]
Dieselstraße
24 • 01257 DD
Legale Graffiti
Zur 17. Graffiti Jam Urban Syndromes erhielt der Altstrehlen 1
e. V. am 27. Juni einen Zuwendungsbescheid über 8.000 Euro
von der Stadt. Mit dem Geld können die sechs legalen Graffitistandorte in Dresden über das
Projekt SPIKE betreut werden.
SPIKE sorgt dafür, dass es immer
einen Ansprechpartner für die Jugendlichen vor Ort gibt. Außerdem werden Ordnung und Sauberkeit kontrolliert. Viele international und national bekannte
Graffiti-Sprüher und Street-Artists trafen sich Ende Juni auf der
Karl-Laux-Straße, um gemeinsam
Kunstwerke zu schaffen.
(PZ)
10
Vier Millionen Euro für
neue Wohnstätte
Von Gerhard Ziegner
Altleuben. Nach dem Dixielandspektakel im Mai gab es am
5. Juni bei der CULTUS gGmbH
wieder etwas zu feiern: Die
Grundsteinlegung für die neue
Wohnstätte für Menschen mit
geistiger Behinderung „Haus an
der Hertzstraße“.
Die Umsetzung des Ersatzneubaus gestaltete sich schwierig. So
verursachte z.B. ein Prioritätenwechsel wegen des Hochwassers
im Juni 2013 einen Verzug von
etwa einem Jahr. Ende 2014 erfolgte die Zusage für Fördermittel. Im April begannen die ersten
Bauarbeiten. Die 48 Bewohner
des Hauses H freuen sich schon
jetzt auf den Umzug in ihr neues Heim. Die Hälfte der neuen
Zimmer werden rollstuhlgerecht
ausgestattet sein. Bis Herbst 2016
soll der 3,7 Millionen Euro teure Neubau fertig sein. Finanzielle Unterstützung kommt von der
Sächsischen Aufbaubank und der
Landeshauptstadt Dresden.
Begleitet von guten Wünschen
wurde traditionsgemäß die Kapsel mit den Zeitdokumenten und
Münzen versenkt und eingemauert. Die Heimbewohner bedankten sich für ihr neues Zuhause und die ständige gute Betreuung: „Dafür wollen wir einfach
mal DANKE sagen!“ Ein Wunsch
wurde auch geäußert: „Hier, wo
wir jetzt feiern, könnte doch eine
kleine Schwimmhalle stehen!“
Bevor das passiert, wird wohl aber
erst die steinerne Schale gleich
nebenan wieder als Brunnen im
Grünen sprudeln.
Die Wohnstätte mit 48 Zimmern soll bis zum Herbst 2016 fertig sein.
Foto: Ziegner
Erster Spatenstich
fürs Wohnglück
Gruna. Die Kinder fühlten sich
auf dem Grundstück gleich heimisch, jeder wollte mal auf der
Hüpfburg hopsen. „Wenn alle
Eingeladenen kommen, werden
wir heute 15 Kinder hier haben“,
schätzte Steffen Kretzschmar,
Geschäftsführer von basis D,
ein. Anlass der kleinen Feier am
23. Juni war der Baubeginn für die
künftige Wohnanlage an der Tiergartenstraße 94. Hier entstehen
13 Eigentumswohnungen sowie
sechs Eigenheime. Zum 1. Spatenstich kamen nicht nur künftige Eigentümer und Interessenten,
sondern auch die Nachbarn, die
sich für das Baugeschehen inte­
ressieren. Beim 1. Spatenstich legten Birgit Schneider und Rainer
Wahl mit Hand an, sie freuen sich
schon auf ihr neues Zuhause. In
rund einem Jahr soll Einzug gefeiert werden.
(C.P.)
Baustart am 23. Juni: Die künftigen Bewohner griffen zusammen mit
Thomas Weber von basis D (r.) zum Spaten. Foto: Pohl
Neubau
Dresdner Stadtteilzeitung
Im Modell, das Geschäftsführer Thomas Ertel in den Händen hält, ist der evangelische Kindergarten schon
fertig. Aktuell ist die Bodenplatte gegossen und am 1. September wird Richtfest gefeiert. Foto: Pohl
Kinder willkommen
Neue Sporthalle, neue Schulen – jetzt baut die FES einen Kindergarten
Von Christine Pohl
Striesen. Der Campus der Freien evangelischen Schule (FES)
an der Hausdorfer Straße wächst
weiter: Neben dem neuen Gebäude für Grund- und Oberschule
zeichnet sich bereits der Standort für den Kindergarten ab. Die
Fundamentplatte ist gegossen, im
Juli erfolgt der Rohbau. Der Termin für das Richtfest steht bereits
fest: „Am 1. September, 15 Uhr,
wird gefeiert“, freut sich Thomas
Ertel, der Geschäftsführer der
FES. 70 Kinder werden hier ab
März 2016 betreut werden, davon
58 im Alter ab drei Jahre, auch
drei Integrationsplätze sind dabei. Die Stadt rechnet schon fest
mit den Plätzen, sie sind im Bedarfsplatz des Eigenbetriebs Kindertagesstätten eingeplant.
In dem zweigeschossigen Flachbau werden im Obergeschoss die
Kinder ab drei Jahre betreut. Für
sie wird es einen Baubereich geben, einen Kreativbereich und
einen für Rollenspiele. Im Erdgeschoss ist das Domizil für die
zwei Gruppen der Krippenkinder. Draußen, direkt vor ihren
Gruppenräumen, lockt eine Terrasse, bevor es ins Grüne oder in
den Sandkasten geht. Rund um
das Kitagebäude ist viel Platz
zum Spielen und Entdecken.
19.000 Quadratmeter groß ist
das Gelände, auf dem sich vor
nicht allzu langer Zeit noch die
alte Turnhalle und der Schulgarten befanden. „Hier haben
wir einen schönen abgegrenzten Außenbereich, in dem wir
möglichst viel Bewegungsraum
schaffen wollen“, erläutert Ertel.
Wie alles im Detail aussehen soll,
daran wird derzeit noch gearbeitet: „Wir sind in der Findungsphase.“
Klar ist das Grundkonzept, in
dessen Mittelpunkt das Kind
steht. Es orientiert sich am
christlichen Glauben, so wie es
in der evangelischen Grund- und
Oberschule gelebt wird. „Willkommen sind alle, die zu unserem Konzept Ja sagen“, betont
der Geschäftsführer. Auch in den
FES-Schulen sind nur etwas über
50 Prozent der Schüler konfessionsgebunden. Bevor die Kleinen
hier Einzug halten, hält Thomas
Ertel erst einmal Ausschau nach
geeigneten Erziehern für das
neue Team.
www.fes-dresden.de
Zukunft trifft Tradition
Theegarten-Pactec weiht neues Firmengebäude ein
Dobritz. Das Dresdner Unternehmen Theegarten-Pactec weihte am 3. Juli auf historischem
Grundstück an der Breitscheidstraße 46 ihr neues Verwaltungsund Produktionsgebäude ein. Der
Gebäudekomplex ist das größte Bauprojekt in der über 80-jährigen Unternehmensgeschichte.
Mit dem 33 Millionen Euro teuren
Projekt ist der erste Bauabschnitt
realisiert. Das Gesamtvorhaben
soll bis Mitte 2017 vollendet sein.
Der Firmenneubau besteht u.a.
aus einem Bürogebäude mit Produktions- und Lagerhallen, Sozial- und Technikeinbau. Mit der
Erweiterung verbunden ist die
Schaffung von 50 Arbeitsplätzen.
Mit den neuen Hallen sollen sich
die Montageprozesse verbessern.
„Ich freue mich zu sehen, wie das
Unternehmen wächst, neue Arbeitsplätze schafft und mit dieser
Mit zahlreichen Gästen wurde die Eröffnung gefeiert. Erweiterung in die Zukunft investiert – hier am Standort Dresden“,
sagt der amtierende Bürgermeister
Dirk Hilbert. Das Unternehmen
Theegarten-Pactec gehört zu den
weltweit führenden Herstellern
von Verpackungstechnologien für
Süßwaren. „Der Neubau ist eine
Foto: PR
Grundvoraussetzung, um auch
in Zukunft Hightech-Maschinen
für unsere Kunden bauen und ein
langfristiges Wachstum sichern zu
können“, erklärt Markus Rustler,
Geschäftsführender Gesellschafter
von Theegarten-Pactec.
(StZ)
www.theegarten-pactec.de
Dresdner Stadtteilzeitung
Bauen & Wohnen
Neubau, Umbau, Sanierung –
was bleibt auf Dauer?
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Die neuen Kindertagesstätten in der Burgenlandstraße und in der Junghansstraße (unten).
Zum bundesweit begangenen
„Tag der Architektur“ unter dem
Motto „Architektur hat Bestand“
am letzten Juniwochenende nahmen Tausende Dresdner die
Einladung an, sich neu Gebautes oder Saniertes genauer anzuschauen oder Architekten und
Bauherren dazu zu befragen. Zur
Auswahl standen 25 Objekte, darunter sechs Kindertagesstätten,
mehrere Gymnasien, öffentlich
genutzte Gebäude und Privathäuser.
Vor allem Kindertagesstätten
wurden gut besucht. In der neuen
Einrichtung in der Burgenlandstraße 30 in Laubegast erläuterte Architekt Philipp Herrich von
STELLWERK Architekten die Besonderheiten. Auf einem ehemaligen Sportgelände entstand ein
Drei-Geschosser mit überdachter
Terrasse im 2. Obergeschoss. Die
städtische Kita für 81 Kinder öffnete Ende 2014. Der Standort ist
nicht hochwassergefährdet, versicherte Architekt Philipp Herrich.
Eine wichtige Aussage für Laubegast, das zweimal in kurzer Zeit
stark vom Hochwasser betroffen
war. Für den Außenbereich griffen die Architekten von evergreen
landschaftsarchitektur das Thema „Burg“ auf: So können die
Kinder im Burgenland herumklettern, und sich in eine „begehbare Königskrone“ zurückziehen.
Ein großer Bergahorn am Eingang und hohe Bäume im Gelände blieben erhalten. Zum neuen
Grün gehört u. a. ein junger „Burgenahorn“.
In der neuen Kindertagesstätte in
der Junghansstraße 54 eroberten
die Kinder am Sonnabend ausgelassen den Bewegungsraum mit
Kletterwand, während sich die Eltern von Architekt Georg Otto das
Haus erklären ließen. Der Neubau für 125 Kinder wird seit Januar genutzt. Mit den Kosten von
1,5 Millionen Euro sei man im
Budget geblieben, betonte Architekt Otto. An der schlichten Fassade fallen die z. T. hervorstehenden Fenster auf, deren Rahmen in
kräftigen Farben leuchten.
ƒƒHeizen mit Eis
Das umgebaute Mehrfamilienhaus in der Karl-Roth-Straße 2
verblüffte die Besucher in mehrfacher Hinsicht. Nur wenig erinnerte an das Haus aus den 1960er
Jahren mit Garagen und Satteldach. 14 Monate lang war das Bestandsgebäude von 2013 bis 2014
umgekrempelt worden. Der Giebel wurde zurückgebaut, ein flaches Dachgeschoss mit großer
Terrasse entstand. Großzügige
Fotos (3): Pohl
Fensterfronten lassen auf der
Südseite Licht und Sonne herein.
Der dunkle Putz saugt diese auf.
„Wir sind sehr aufwändig mit der
Gebäudestruktur umgegangen,
um die heutigen Anforderungen
an das offene helle Wohnen zu
realisieren“, betont Architektin
Claudia Deutscher, die sich unter dem Dach ihr Architekturbüro eingerichtet hat. Aus den beiden vorhandenen kleinen Wohnungen entstand eine Maisonettewohnung. Innovativ ist auch
die Energieversorgung. Dafür
sorgen zwei Eisspeicher im Vorgarten, Wärmepumpe und Sokombiniert
larluftkollektoren,
mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung. So ist ein modernes
Energieeffizienzhaus 85 mit rund
350 Quadratmetern Wohnfläche
entstanden. (C. Pohl)
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Die Energie-Berater
Die Serie in Ihrer Stadtteilzeitung
Energiespar-Tipps für den Sommer
Sommer, Sonnenschein, Urlaub: Wer
ein paar kleine Tipps beachtet, kann
in der heißen Jahreszeit auch noch
Energie sparen.
in den Früh- oder Abendstunden richtig durchlüften und tagsüber Jalousien,
Markisen und Rollläden als Schutz
vor der Sommerhitze benutzen.
Öffnen Sie Kühlschränke und Kühltruhen so selten und kurz wie möglich
– das spart Energie.
Noch ein Tipp bevor Sie in den Urlaub
fahren: Schalten Sie alle elektrischen
Geräte aus und vermeiden Sie StandbyVerbrauch, auch wenn Sie den ganzen
Tag draußen verbringen. Kühlschrank
und Kühltruhe möglichst vor Reiseantritt leeren und abtauen.
Auf den Wäschetrockner können Sie
im Sommer verzichten. Bei warmen
Temperaturen und einem kleinen
Lüftchen trocknet die Wäsche im Garten oder auf dem Balkon schnell und
energiesparend.
Verzichten Sie auf Klimageräte, denn
dies sind wahre Stromfresser. Besser
Modernisiertes Mehrfamilienhaus mit „Eisspeicher“.
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(Fortsetzung von Seite 5)
„Die Kleingärtner drängeln in unsere Gärten, da braucht es uns um
die Zukunft nicht bange zu sein“,
ist Frank Hoffmann zuversichtlich. Zum 25-jährigen Bestehen
des Stadtverbandes wurde der Kooperationsvertrag mit der Landeshauptstadt erneuert. Zum Stadtverband gehören 363 Kleingartenanlagen auf einer Fläche von
792 Hektar. 109 Gärten mussten
wegen Flutschäden aufgegeben
werden. Die Stadt bereitet Ersatzflächen für Kleingärten vor, auch
im Zuge des geplanten Wissenschaftsstandortes Ost müssen Gärten verlagert werden.
Weitere nützliche Hinweise zum
Thema „Energiesparen“ erhalten
Sie von unseren Energieberatern im
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Gesundheit | Soziales
12
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Gottesdienst: So 10.30 & 17.00 Uhr
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„Komm und sieh es!“ (Johannes 1:46)
70 Jahre Volkssolidarität
Soziales Engagement
im „Walter“
Strehlen. Der Duft von Mittagessen zieht durch die Räume der Begegnungsstätte „Walter“ im Stadtteil Strehlen, eine der vier Ausgabestellen der E.I.B.I. Suppenküche. „Um über die Suppenküche
ein Mittagessen zu erhalten, ist
der Dresden-Pass oder ein Sozialhilfebescheid Vor­aussetzung“, erklärt Yvonne Haufe-Brosig, Leiterin der Beratungs- und Begegnungsstätte der Volkssolidarität
an der Walter-Arnold-Straße 23.
„Das ‚Walter‘ ist durchaus etwas Besonderes“, ist die 37-Jährige überzeugt. „Wir gehören zum
Fördergebiet ‚soziale Stadt‘, betreuen neben der Suppenküche
weitere soziale Projekte und stehen als Beratungsstätte Hilfesuchenden bei allen Fragen rund um
Seniorenberatung wie Pflegestufen, Zuzahlungen oder auch Patientenverfügung zur Seite.“ Bei
diesen regelmäßigen Beratungen
ist der Sozialpädagogin der relativ
hohe Anteil von Migranten und
Spätaussiedlern aufgefallen, die
kaum die Angebote der Begegnungsstätte wahrnehmen. So entstand die Idee des Samowar­treffs,
der einmal im Monat an einem
Freitag stattfindet (24. Juli, 13 bis
15.30 Uhr). Migranten, Aussiedler sowie interessierte Einheimische haben dabei die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu
kommen.
Ein weiteres Projekt ist die
Tauschbörse, die von einem Ehrenamtlichen geleitet wird. Kleidung, Haushaltsgegenstände, die
nicht mehr benötigt werden, aber
noch brauchbar sind, können
Treff im „Walter“.
abgegeben und dafür nach Dingen Ausschau gehalten werden,
die man selbst gebrauchen kann.
Jeden Donnerstag von 16 bis
19 Uhr sind alle Interessierten
zum sozialen Stammtisch eingeladen. „Viele Menschen kommen
hierher, um nicht alleine zu Hause
zu sitzen und Kontakte zu knüpfen. Von der Dresdner Tafel erhalten wir Essen, woraus wir Vesper
und ein Abendbrot bereiten. Oft
werden Gesellschaftsspiele gespielt“, erzählt die Leiterin. Relativ neu ist das Frühstücksangebot
(10. Juli), das einmal im Monat
freitags von 8.30 bis 10 Uhr stattfindet. „Dazu bringen wir extra
eine Tagezeitung mit, die wir gemeinsam lesen. Danach unterhalten wir uns über aktuelle Nachrichten“, so Yvonne Haufe-Brosig. Am 8. Juli startet 13.30 erstmalig das Projekt „Bücherkiste“.
„Hier schauen wir einfach, wie es
sich entwickelt und welche Wünsche die Teilnehmer haben“, so
die Sozialarbeiterin. Das regelmäßige Vorstellen von Büchern
ist denkbar oder eine Art Erzählcafé, wobei die Gäste über eigene Erfahrungen berichten. Sport,
Spiel und Spaß mit Bewegungsspielen und heiteres Gedächtnistraining spielen aber auch eine
Rolle im „Walter“. Fest im Programm steht jeden Freitag (13 bis
14.30 Uhr) ebenso der „Wochenausklang“. „Einige Gäste bleiben
meist nach der Suppenküche noch
bei uns und verbringen gerne ihre
Zeit im ,Walter‘“, so die Erfahrung
von Yvonne Haufe-Brosig. (Claudia Trache)
Foto: VS-Begegnungsstätte
Dresdner Stadtteilzeitung
Versöhnung und Freundschaft
zwischen den Völkern
Von Claudia Trache
Seit 1992 ist sie in Dresden aktiv, die Gesellschaft zur Hilfe für
Kriegsveteranen in Russland.
Während in den ersten zehn bis
zwölf Jahren ihrer Tätigkeit die
materielle Hilfe für Kriegshospitäler, Kindereinrichtungen und
Waisenhäuser im Vordergrund
stand, so geht es heute verstärkt
um die persönlichen Beziehungen zwischen den Deutschen und
den Russen. „Eine Brücke zwischen Ost und West aufrecht zu
erhalten“, ist Jörg-Uwe Laasch ein
ganz persönliches Bedürfnis. Der
70-Jährige studierte vier Jahre in
Moskau, spricht fließend Russisch
und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Entwicklungen
in Russland, aber auch der Ukraine. Seit vielen Jahren organisiert
die Gesellschaft unter Vorsitz von
Dr. Hannelore Danders Begegnungen mit russischen Kriegsveteranen. In diesem Jahr war eine
sechsköpfige Dresdner Delegation
in Moskau, nahm an verschiedenen Gedenkveranstaltungen zum
70. Jahrestag des Sieges teil, so
am 11. April, dem internationalen Gedenktag der Befreiung der
Konzentrationslager. Auf einer
Konferenz in Moskau stellten die
Dresdner ein Projekt vor, das zum
Ziel hat, das Gedenken an die 225
in Dresden während des Zweiten
Weltkrieges verstorbenen und auf
dem St.-Pauli-Friedhof anonym
beerdigten Kindern von sowjetischen und polnischen Zwangsarbeiterinnen mit einer persönliche Namenstafel wach zu halten. Bei einem weiteren Meeting
trafen die Dresdner auch Aleksej Skripnik wieder, der 1944 als
Kind einer Zwangsarbeiterin in
Chemnitz geboren wurde und im
vergangenen Jahr mit einer Delegation nach Dresden kam. „Er
ist extra aus Jekaterinburg nach
Moskau gekommen, um uns wiederzutreffen“, erzählt Jörg-Uwe
Laasch gerührt.
Eine Begegnung mit Moskauer
Schülern der 10. und 11. Klasse
gehörte ebenfalls zum Besuchsprogramm. Wenige Wochen später kam eine siebenköpfige Delegation aus Russland zum Gegenbesuch nach Dresden. Gemeinsam nahmen sie am 23. April,
dem Tag der Befreiung des Lagers Zeithain, an der dortigen
Gedenkveranstaltung teil, sowie zwei Tage später am Torgau-Tag. Regelmäßig nach Torgau und Dresden kommt auch
Nikolai Michailowitsch Beljajew. Der heute 93-Jährige war
1945 an der Erstürmung des
Reichstages beteiligt. Wie bereits im vergangenen Jahr trafen die russischen Gäste Schüler
Vertreter der Gesellschaft besuchten mit einer Delegation ehemaliger
minderjähriger Häftlinge aus Russland einen Friedhof des sowjetischen
Kriegsgefangenenlagers in Zeithain anlässlich des 70. Jahrestages der
Befreiung des Lagers durch die Rote Armee.
Foto: privat
im Radebeuler Lößnitzgymnasium, erzählten über ihre Zeit in
Deutschland, über die Kriegsgefangenschaft und beantworteten
Fragen der Schüler. Ob sie heute noch Hass auf die Deutschen
empfinden, wollten die jungen
Leute häufig wissen. „Sie empfinden kein Hass. Sie sind dankbar dafür, dass wir Deutschen
ihnen die Hand zu Freundschaft
und Versöhnung reichen“, erzählt Jörg-Uwe Laasch. Diese
jährlichen Besuche wären ohne
die finanzielle Unterstützung der
Stiftung „West-östliche Begegnungen“ nicht möglich. Die Mitglieder der Gesellschaft zur Hilfe
für Kriegsveteranen in Russland
begleiten immer wieder auch Angehörige ehemaliger Zwangsarbeiter, die durch Internetrecherchen ihre Verwandten auf Friedhöfen in Zeithain sowie Dresden
und Umgebung gefunden haben
und diese Gräber vor Ort besuchen möchten.
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