Stadt Journal Nr. 101, März/April 2015

STADT JOURNAL
Postwurfsendung an sämtliche Haushalte
Die aktuelle Bürgerinformation
Nr. 101
März/April 2015
Inhaltsverzeichnis
Hochwasserschutz
Seite 3
Asylbewerberunterkunft
Seite 4
Drittes Gleis: Bauarbeiten
und Straßensperren
Seite 5
Gartenabfallsammlung,
Problemmüllsammlung
Seite 8
Energiebilanz der
Mittelschule
Seite 12 - 13
Grenzenlose Spiele
Seite 14 - 15
Rund um das
„KONTAKT“
Seite 18 - 19
Stadtentwicklung
Seite 23
Veranstaltungen und
Termine
Seite 24 - 25
Lokwelt
Seite 27
Mehr Infos Seite 6
Infoveranstaltung
3. Gleis
Versteigerung von
Fundsachen
70 Jahre Bombenangriff
Freilassing
Am 31. März 2015 findet
um 19.00 Uhr im Rathaussaal eine Infoveranstaltung über die anstehende Baumaßnahme und
die Straßensperrungen im
Zuge der Bauarbeiten zum
3. Gleis statt.
Die nächste öffentliche
Versteigerung von Fundrädern und allgemeinen
Fundsachen wie zum
Beispiel Schmuck findet
am Mittwoch, 1. April 2015
um 16.00 Uhr
im Bauhof Freilassing,
Pilgrimstraße 12, statt.
Der Hobbyhistoriker
Jan Diblik schildert die
Geschehnisse des
Bombenangriffs kurz
vor Kriegsende vor
70 Jahren.
Weitere Infos Seite 9
Seite 2
Neujahrsempfang
Im Januar fand wieder der traditionelle
und erneut sehr gut besuchte Neujahrsempfang der Stadt Freilassing statt.
Durch die Auflösung des Gebirgsfernmeldebataillons 210 konnte die erst im
Jahr 2011 geschlossene Patenschaft zwischen dem Bataillon und der Stadt nicht
mehr aufrechterhalten werden. Dass die
Bundeswehr aber für Freilassing enorm
wichtig ist, hat nicht zuletzt ihr unermüdlicher Einsatz nach dem Hochwasser
2013 gezeigt. Im Rahmen des Neujahrsempfangs 2015 wurde daher eine Patenschaft mit der Stabsfernmeldekompanie
der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall eingegangen.
Kulturförderungspreis für
Edmund Rilling
A lä li h dder dder W
Anlässlich
Werkschau
k h zu seinem
i
70
70. G
Geburtstag erhielt der Freilassinger Künstler Edmund
Rilling den Kulturförderungspreis der Stadt.
Im Bild oben v.l.: Magister Cordula Hofman,
Bürgermeister Josef Flatscher und Edmund Rilling.
Bild Rechts : Bürgermeister Flatscher übergibt
Edmund Rilling die Urkunde zum Kulturförderungspreis.
(Bericht auf Seite 7)
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März/April 2015 • Seite 3
Hochwasserschutz
Anstrengungen der Stadt
machen sich bezahlt: Nachhaltige Verbesserung der Hochwassersicherheit an der Saalach
Bereits kurz nach dem Hochwasser im
Juni 2013 stand die alte Eisenbahnbrücke
über der Saalach in Verdacht, Mitschuld an
der Katastrophe zu haben. Bestätigt wurde
dies durch ein von der Stadt Freilassing in
Auftrag gegebenes Gutachten, ausgeführt
durch den Experten mit Lehrstuhl an der
TU München, Prof. Dr. Peter Rutschmann.
Das Gutachten wurde erstmalig im Dezember 2013 dem Stadtrat vorgestellt.
Bereits ab diesem Zeitpunkt drängte die
Stadt auf eine Veränderung an der Eisenbahnbrücke. Konkret lautete die Forderung: Die Sohlstufe unterhalb der Brücke,
die den Abtransport des Geschiebes in
der Saalach behindert und so zu einer Aufstauung des Wassers führt, soll im Zuge
der Bauarbeiten zum „Dritten Gleis“ tiefer gelegt werden.
Monatelanger Schriftverkehr zwischen
der Stadt Freilassing und den zuständigen
Behörden und Institutionen wie der Salzburg AG, der Deutschen Bahn und dem
Land Salzburg folgten. Immer wieder musste Bürgermeister Josef Flatscher in Gesprächen mit den Verantwortlichen auf
die Wichtigkeit der Maßnahme hinweisen und zu deren Ausführung drängen.
Erst nachdem der Bürgermeister und seine Hauptamtsleiterin im Beisein der Landtagsabgeordneten Michaela Kaniber die
Forderungen dem Bayerischen Verkehrsund Innenminister Joachim Herrmann bei
einem persönlichen Treffen im Rathaus näher brachten, schien auch der Knoten bei
den zuständigen Behörden zu platzen.
Dass mit den Baumaßnahmen im Januar
2015 begonnen wurde, kann das Stadtoberhaupt deshalb nur ausdrücklich begrüßen. „Ich freue mich, dass unsere Hartnäckigkeit und unsere Anstrengung nun
belohnt werden und der Hochwasserschutz für Freilassing noch einmal verbessert wird!“ unterstreicht Flatscher. „Die
Tieferlegung der Sohlstufe ist ein wichtiger Schritt für Freilassing, bis der Schutz
vor einem 100jährigen Hochwasser endgültig hergestellt ist,“ schließt sich Hauptamtsleiterin Andrea Schenk, die mittlerweile selbst zu einer Fachfrau in Sachen
Hochwasserschutz avancierte, bei einem
gemeinsamen Termin an der Eisenbahnbrücke an.
Bürgermeister Josef Flatscher und Hauptamtsleiterin Andrea Schenk freuen sich,
dass das Drängen der Stadt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes führt.
Arbeiten zur Tieferlegung der Sohle unter der Bahnbrücke. Seite 4
Chance auf ein neues Leben
Asylbewerber ziehen in kernsaniertes Gebäude ein
In der ehemaligen Feigenkaffeefabrik an der Zollhäuslstraße ist eine moderne
Unterkunft für Asylbewerber entstanden. Links auf dem Bild: Martin Simmerstätter,
Regierung von Oberbayern und Verwaltungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft,
Erster Bürgermeister Josef Flatscher und Angela Aicher von der Max Aicher GmbH.
Bis zu 65 Asylbewerber sollen in dem
komplett sanierten Gebäude an der Zollhäuslstraße ihr mittelfristiges Zuhause finden. Ende Februar zogen die ersten Bewohner in die neue Unterkunft ein.
Durch Krieg und Umweltkatastrophen
verlieren auf der ganzen Welt täglich Tausende ihre Heimat. Den Meisten bleibt
nichts außer die Flucht in ein fremdes Land
und in eine ungewisse Zukunft. Für diejenigen, die es bis ins Berchtesgadener Land
geschafft haben, könnte dies nun vorerst
ein gutes Ende der langen und beschwerlichen Reise sein. Bereits Anfang 2014 entschied sich die Firma Max Aicher GmbH
dazu, die ehemalige Feigenkaffeefabrik mit
der vor einigen Jahren abgebrannten Discothek „Fun“ an der Zollhäuslstraße umzunutzen. Eine Kernsanierung mit einer
komplett neuen Raumaufteilung sollte das
alte Gebäude in eine schlichte aber dennoch moderne und angenehme Wohnmöglichkeit für Asylbewerber verwandeln.
Sieht man sich in den neuen Sanitärräumen oder in den Küchen um erkennt man
gleich: Das Ziel, das man sich hier gesetzt
hat, wurde erreicht!
Das neue Objekt stellt einen weiteren
Schritt in die richtige Richtung dar. Laut
den aktuellen Prognosen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge erwartet man 2015 nämlich weitere 300.000
Asylbewerber (Erst- und Folgeantragsteller), die in Deutschland Schutz suchen. Das
neue Objekt wurde zusätzlich zu der bereits bestehenden Unterkunft an der Römerstraße, die sich direkt an der Gemeindegrenze zu Ainring befindet und schon
seit vielen Jahren existiert eröffnet. Dort
wohnen derzeit 33 Asylbewerber. Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher bedankte sich bei dieser Gelegenheit auch
bei seinem Amtskollegen, Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger, für die gute und
werber im Alter zwischen 18 und 25 Jahre
untergebracht sind, die an einem Berufsvorbereitungsprojekt teilnehmen. Lehrkräfte der Staatlichen Berufsschule BGL
vermitteln ihnen insbesondere grundlegende Sprachkenntnisse und kulturelles
Wissen, um ihnen eine Perspektive hin zu
einer beruflichen Ausbildung zu ermöglichen. Später absolvieren sie auch verschiedene Praktika in handwerklichen, industriellen und sozialpflegerischen Berufen. „Im
Gegensatz zu ihrer Heimat, in denen man
sich das Wissen und das Können verschiedener Berufe meist durch ‚learning by doing‘ aneignet, ist das Ziel hier später eine
abgeschlossene und anerkannte Berufsausbildung“ erklärt Karl Ott von der Berufsschule BGL.
Hilfestellung bekommen die Asylbewerber neben den Ansprechpartnern der Regierung auch von der Caritas BGL und
dem KONTAKT Freilassing. Durch Sozialberatung und verschiedenen Angeboten zur Verbesserung der Sprachkenntnisse oder Unterstützung beim Asylverfahren
können diese Einrichtungen auch bei alltäglichen Hürden unter die Arme greifen.
Bürgermeister Josef Flatscher (rechts) im Gespräch mit Karl Ott
von der Staatlichen Berufsschule BGL (links) und Ghori Amjad,
der vor einem Jahr aus Pakistan nach Deutschland gekommen ist.
problemlose Zusammenarbeit in Sachen
Asylunterkunft Römerstraße.
Bei seinem ersten Gang durch die Wohneinheiten kam das Stadtoberhaupt auch
gleich mit einem jungen Bewohner der
Asylunterkunft ins Gespräch. Trotz seines
noch relativ kurzen Aufenthalts spricht
Ghori Amjad überraschend gut Deutsch.
Erst vor einem Jahr hatte er seine Eltern
und seine sechs Geschwister in Pakistan
verlassen um nach Deutschland zu kommen, wie er erzählt.
Das Besondere an der Unterkunft ist,
dass hier unter anderem junge Asylbe-
Impressum
Herausgeber: Stadt Freilassing,
Erster Bürgermeister Josef Flatscher
Münchener Straße 15, 83395 Freilassing
Tel. 6309-0, E-Mail: [email protected]
Redaktion: Dr. Ulrich Zeeb, Daniel Beutel
Veranstaltungskalender:
Helga Weber und Ursula Kasberger,
Kulturreferat, Tel. 6309-66, Fax 6309-11
Layout und Herstellung:
Hinteregger Druck, 83395 Freilassing, Tel. 66362
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Baumaßnahme „3. Gleis“
Informationen zum Baubeginn und Straßensperrungen
Die Baumaßnahme begann mit Rodungsarbeiten an der Reichenhaller Straße im Februar dieses Jahres. Nach dem offiziellen Zeitplan der DB Projektbau GmbH starten die Bauarbeiten selbst mit
der Verlegung des Ölbaches im Bereich der Reichenhaller Straße im April.
Im Juni beginnt der Bau der ersatzweisen Abstellgleise und Parkplätze westlich der Güterhalle, die Errichtung der Stützwand am
Regenüberlaufbecken an der Reichenhaller Straße sowie die Eisenbahnüberführung über die Reichenhaller Straße. Ab Juli folgt
dann der Beginn der Baumaßnahmen an den Eisenbahnüberführungen über die B 20 und über den Mühlbach.
Im Zuge der Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Reichenhaller Straße kommt es zu Beeinträchtigungen im Straßenver-
Im Zuge der Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Reichenhaller Straße kommt es zu
Beeinträchtigungen im Straßenverkehr.
Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten sind in vollem Gange.
Bahnhaltepunkt Freilassing-Hofham
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 hielten erstmals Züge der Berchtesgadener Land Bahn (BLB) am neuen Bahnsteig in Freilassing-Hofham. Am Montagmorgen herrschte dann
gleich reger Betrieb an der neuen Haltestelle. Ein offizielles Empfangskomitee wartete auf den ersten Schülerzug aus Richtung Bad
Reichenhall, der pünktlich um 7.09 Uhr in Hofham einfuhr.
„Es ist ein Einstieg in einen wirklichen S-Bahn-Verkehr“, freute
sich Bürgermeister Josef Flatscher, der allerdings gleichzeitig feststellte, dass es sich um einen ersten Schritt handelt und noch weitere Haltestellen folgen müssen, um den Schienen-Nahverkehr
noch attraktiver für alle zu machen.
Rund 1,3 Millionen Euro investierten der Bund, der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn AG in den Neubau dieses 1.015en
bayerischen Bahnhofs, der aus einem 180 Meter langen und 2,75
Meter breiten Bahnsteig mit Wartehäuschen besteht. Eine 31 Meter lange Rampe macht auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit
Kinderwägen einen problemlosen Weg möglich. Ein spezielles
Blindenleitsystem mit Bodenmarkierungen komplettiert die bar-
kehr auf der Reichenhaller Straße zwischen Rupertusstraße/Zollhäuslstraße und Bahnhofstraße:
Beginnend mit einer 70tägigen Vollsperrung vom
15. Juni bis 24. August 2015 folgt ein einspuriger
Verkehr mit Ampelregelung mit mehreren einzelnen Vollsperrungen bis April 2016.
Ein zweispuriger Verkehr wird wieder von
April bis Ende August 2016 möglich sein, gefolgt von zwei weiteren Vollsperrungen und einer kurzen einspurigen Phase bis Oktober 2016.
Der Freilassinger StadtBus sowie auch alle sonstigen Linienverbindungen werden während der
gesamten Baumaßnahme fahren. Auch die Schülerbeförderung ist während dieser Zeit durchgehend gewährleistet! Änderungen im Busverkehr werden rechtzeitig bekannt gegeben. Am
31. März findet eine Informationsveranstaltung
über die Baumaßnahme im Rathaus statt, zu der
alle Bürger recht herzlich eingeladen sind.
rierefreie Erschließung des neuen Bahnhofs. Auch wenn die Freude bei Bürgermeister Josef Flatscher über die neue Haltestelle
groß war, auf dem Wunschzettel steht noch eine weitere Bahnhaltestelle ganz oben, nämlich im Industriegebiet Nord. Gespräche
mit der Südostbayernbahn laufen diesbezüglich bereits.
Empfangskomitee für den ersten Schülerzug am Haltepunkt Hofham (von links): Diplom-Ingenieur Peter
Brandl von der BLB, Landrat Georg Grabner, Bürgermeister Josef Flatscher, Johann Ramstötter, Bahnhofsmanagement Oberbayern der Station&Service AG, und
Florian Liese vom bayerischen Innenministerium.
Seite 6
Linie 24 wieder in Betrieb
Die Linie 24 fährt wieder: im Bild von links
Sachbearbeiter Stephan Ahne von der Stadt
Freilassing, Heinz Reischl, Leiter Linienverkehr bei Albus Salzburg, Busunternehmer
Thomas Richter aus Freilassing, Bürgermeister Josef Flatscher, Peter Brandl als Vertreter der Salzburg AG und Albus SalzburgGeschäftsführer Hermann Häckl.
Die Buslinie 24 nahm nach einem Jahr
Zwangspause im Dezember 2014 ihren
Betrieb auf und bringt nun wieder Fahrgäste ohne Umsteigen von Freilassing zum
Hanuschplatz im Salzburger Zentrum. Der
Betrieb der Linie wird von den Städten
Salzburg und Freilassing sowie vom Land
Salzburg finanziert.
Die Salzburger Albus und das Freilassinger Busunternehmen Hogger fahren tagsüber im 30-Minuten-Takt die gewohnten
Haltestellen an. Ein Wermutstropfen ist,
dass der 24er an Sonn- und Feiertagen sowie an Wochentagen im Früh- und Spätverkehr nur mehr im 40-Minuten-Takt und
nur zwischen Sonnenfeld und Forellenwegsiedlung verkehrt, mit Anschluss an die
Obuslinie 4.
Dafür bietet er andere Vorteile: So fährt
er im Vergleich zu früher nachts wesentlich
länger und ist an den Salzburger „Nacht-
Eintrittskarten für das beliebte Frühjahrssingen sind im Rathaus erhältlich.
Frühjahrssingen
Unter dem Motto „Land der Berge, Land
der Seen – eine volksmusikalische Reise
durch unser schönes Alpenland“ findet am
Samstag, 28. März 2015 um 19.30 Uhr in
der Aula der Berufsschule Freilassing das
17. Frühjahrssingen statt.
In der vom Obst- und Gartenbauverein Freilassing frühlingshaft-freundlich dekorierten Aula und unter der bewährten
Gesamtleitung vom bekannten Volksmusikanten und Musiklehrer Hermann Huber
wird ein zünftiger Abend für begeisterte
Volksmusikliebhaber und solche, die es
noch werden wollen, gestaltet. Es konnte der vielseitige Volksmusiker und Leiter der Inzeller Musikschule, Heinrich Albrecht aus Siegsdorf als Sprecher gewonnen
werden, der mit Witz und Charme die Mitwirkenden ankündigen wird: Die „Perlseer Dirndl“ vom Chiemsee, das österreichische Volksmusikensemble „Ö-Streich“,
den „Auzinger Zwoagsang“ aus der
Ramsau, die „Bernauer Lausbuben Musi“,
die den Traunsteiner Lindl 2014 gewonnen
haben und das Ziachduo Hans Schröpfer &
Hermann Huber.
Eine sehr ansprechende Präsentation mit
Bildern aus unserer Heimat wird die musikalische Veranstaltung harmonisch umrah-
stern“ angebunden. Dieser bietet die Möglichkeit, auch zur Nachtzeit in Salzburg
in alle Himmelsrichtungen Verbindungen
wahrnehmen zu können. Knapp nach 1
Uhr bietet der 24er von der Haltestelle
Forellenwegsiedlung in Liefering den letzten Anschluss nach Freilassing sowie auch
nach Salzburg.
Bayerischer Städtetag
Bürgermeister Josef Flatscher
neuer Ausschussvorsitzender des
Bayerischen Städtetags
Im Herbst 2014 wurde Bürgermeister
Josef Flatscher in der konstituierenden
Sitzung des Ausschusses der kreisangehörigen Verbandsmitglieder des Bayerischen Städtetags zum neuen Ausschussvorsitzenden gewählt. Die Wahlen finden in einem 3 Jahresrhythmus
statt.
Der Bayerische Städtetag ist der Verband der zentralen Orte Bayerns. Er vertritt die Städte und Gemeinden mit zentralörtlichen Funktionen. Zu seinen Mitgliedern zählen die 25 kreisfreien Städte,
die 29 Großen Kreisstädte und über 200
weitere kreisangehörige Städte und Gemeinden (deren Ausschussvorsitz nun
Erster Bürgermeister Josef Flatscher
führt) mit insgesamt 6,9 Millionen Einwohnern. Der Ausschuss der kreisangehörigen Städte bildet somit den größten
Ausschuss des Verbands. Der Bayerische
Städtetag wurde 1896 in München gegründet und ist der älteste kommunale
Spitzenverband in Bayern.
men. Schon seit den Anfängen begleiten
Rosi und Hans Fürmann mit ihren großformatig projizierten Fotos das Frühjahrssingen und bringen in diesem Jahr gemäß
dem Thema des Abends die wundervolle
Vielfalt unserer schönen Heimat mit in die
Aula der Berufsschule.
Eintrittskarten gibt es im Kulturreferat
der Stadt Freilassing, Münchener Str. 15,
Tel. 6309-66 oder -67 und in der Buchhandlung Zehrer an der Reichenhallerstr.
17, Tel. 1693.
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Werkschau zum 70sten von Edmund Rilling
Bürgermeister Josef Flatscher eröffnete
die Ausstellung am 5. März und sprach mit
launigen Worten über den Künstler und
Menschen Edmund Rilling: „Deine Kunst
hast du in Europa und an einigen Plätzen
dieser Welt gezeigt, und wie ich in deiner
früheren Ausstellung sagte, könnte man
dich als Kunstdiplomat bezeichnen.“ Mag.
Cordula Hofman hielt die Laudatio.
Musikalisch untermalt wurde die Vernissage von Rektor Helmut Fürle an der Gitarre und Manfred Perchermeier am Kontrabass.
Kulturförderungspreis für
Edmund Rilling
Magister Cordula Hofman (links) hielt die Laudatio zur
Vernissage der Werkschau von Edmund Rilling (rechts).
Seinen 70. Geburtstag feierte im Kreise
seiner Freunde der Freilassinger Künstler Edmund Rilling. Was liegt für einen
Künstler da nicht näher, als eine Werkschau seines Schaffens zu gestalten? Mit
viel akribischer Arbeit stellte der gebürtige Oberösterreicher Rilling einen Querschnitt seines Schaffens zusammen und
präsentiert diesen in der Galerie im Alten
Feuerwehrhaus.
Sylvia Hladky in Ruhestand verabschiedet
„Ohne Sylvia Hladky würde es unser Eisenbahnmuseum Lokwelt nicht geben,“
stellte Bürgermeister Josef Flatscher beim
„offiziellen“ Abschiedsbesuch von Sylvia
Hladky in der Lokwelt fest und dankte ihr
sehr herzlich für ihr Engagement für die
Lokwelt. Sie ging nun zum Jahresende in ihren wohlverdienten Ruhestand. Ihre Nachfolgerin als Leiterin des Verkehrszentrums
des Deutschen Museums ist Dr. Bettina
Gundler.
Insgesamt 37 Jahre arbeitete Sylvia Hladky für das Deutsche Museum und war als
Leiterin der Verkehrsabteilung maßgeblich
für den Aufbau des Verkehrszentrums des
Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe in München verantwortlich. Das
seit der Jahrtausendwende in Planung befindende Verkehrszentrum und die Eröffnung der einzelnen Hallen 2003 und
2006 war ein Glücksfall für Freilassing.
Auf Grund des neuen Konzeptes des Verkehrszentrums mussten etliche Lokomotiven, die ursprünglich auf der Museumsinsel im Deutschen Museum ausgestellt
waren, anderweitig untergebracht werden.
Frau Hladky setzte sich gegen anfängliche
Widerstände aus München für den Stand-
ort Freilassing ein. Für sie war der historische Freilassinger Rundlokschuppen der
ideale Ort, um die Lokomotiven in authentischer Umgebung zu präsentieren. Inzwischen wird das auch von den ehemaligen
Kritikern aus München so gesehen!
Nicht nur die Lokomotiven brachte Sylvia Hladky nach Freilassing, sie stand der
Stadt auch mit ihrer Erfahrung bei der
Konzeption der Lokwelt und des musealen Betriebes mit Rat zur Seite.
Überrascht wurde der Künstler damit,
dass ihm Bürgermeister Flatscher auf der
Vernissage den Kulturförderungspreis der
Stadt Freilassing für sein künstlerisches
Schaffen und sein Engagement für die Stadt
überreichte. Dieser Preis war letztmalig
2009 vergeben worden.
Die Ausstellung kann noch bis 29. März
wochentags von 16 bis 19 Uhr, Samstag
von 11 bis 15 Uhr und Sonntag von11 bis
13 Uhr in der Galerie im „Alten Feuerwehrhaus“ in der Lindenstraße besucht
werden.
Sylvia Hladky studierte an der Münchener
Fachhochschule Technische Physik, arbeitete am Max-Planck-Institut in Martinsried
und kam 1978 an das Deutsche Museum,
wo sie die Abteilungen für Atomphysik und
Kernenergie mit aufbaute. Hier schrieb sie
auch ein kritisches Buch zur Kernenergie.
Später übernahm sie die Leitung der verkehrstechnischen Abteilung. Auch wenn Sylvia Hladky sich nun im Ruhestand befindet,
war ihr „offizieller Abschiedsbesuch“ nicht
ihr letzter Besuch in der Lokwelt. Denn,
wie sie selbst sagt, ist die Lokwelt auch ihr
„Kind“ und liegt ihr sehr am Herzen!
Ohne sie würde es die Lokwelt nicht geben: Sylvia Hladky (links), ehemalige Leiterin
des Deutschen Museums Verkehrszentrum, ging in den Ruhestand. Bürgermeister Josef
Flatscher dankte ihr bei ihrem Abschiedsbesuch in der Lokwelt für ihr Engagement.
Seite 8
Sammlung von
Gartenabfällen
Die Stadt Freilassing führt vom 23. bis 30.
März 2015 eine kostenlose Sammlung von
Gartenabfällen durch. Den für Ihr Grundstück zutreffenden Termin entnehmen Sie
bitte dem Abfallkalender der Stadt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Stellen Sie jedoch die Gartenabfälle deutlich sichtbar am Straßenrand oder an der
Grundstückseinfahrt bereit und nicht hinter Hecken oder Häuschen. Der Straßenverkehr oder Fußgänger dürfen nicht behindert werden.
Sämtliche organischen Abfälle aus dem
Garten werden mitgenommen. Ausgenommen davon sind jedoch Baumstämme oder
Äste mit einem Durchmesser von mehr als
10 Zentimetern, Blumenerde, Bauschutt
und sonstiger Erdaushub. Je Grundstück
dürfen höchstens drei Kubikmeter Gartenabfälle bereitgestellt werden. Strauchwerk
und Äste sind auf Haufen zu legen, die nicht
mit Schnüren oder Drähten zusammenge-
bunden werden dürfen. Blätter, Rasenschnitt
und sonstige Kleinteile sind in verrottbare
Papiersäcke zu füllen, die zusammen mit den
Gartenabfällen kompostiert werden. Solche Säcke sind im städtischen Bauhof und
im Recyclinghof Pletschacher zum Preis von
1,50 EURO erhältlich. Gartenabfälle in Plastiksäcken werden nicht mitgenommen!
Die Gartenabfälle sind am Tag der Abholung bis spätestens 7 Uhr morgens am
eigenen Grundstück so bereit zu stellen,
dass sie von der Straße aus mit dem Kran
problemlos erreicht werden können. Sie
dürfen aus Sicherheitsgründen nicht unter
Strom- und Telefonleitungen gelegt werden. Aus Witterungsgründen kann sich die
Abfuhr auch um einen Tag verzögern. Stellen Sie aber trotzdem die Gartenabfälle
rechtzeitig bereit. Grundstücke, an denen
die Abfälle zu spät herausgestellt werden,
werden nicht nochmals angefahren!
Gartenabfallannahme-Stelle
wieder geöffnet
Seit März ist auch wieder die kostenlose
Annahme der Gartenabfälle aus Freilassin-
Aktenvernichtung und Problemmüllsammlung
Die Stadt Freilassing bietet für Privathaushalte die Möglichkeit der kostenlosen Vernichtung von Akten oder sonstigen persönlichen Schriftstücken an. Die Aktion
wird ergänzend zur gleichzeitig stattfindenden Problemmüllsammlung des Landkreises durchgeführt:
Donnerstag, 21. Mai 2015 von 13.30
Uhr bis 15.30 Uhr, Lokwelt Freilassing,
großer Parkplatz, Westendstr. 5
Die zu vernichtende Aktenmenge soll
den Inhalt von zehn vollen Aktenordnern
nicht übersteigen. Die Schriftstücke sind
aus den Ordnern herauszunehmen, da die
Ordner selbst nicht vernichtet werden.
Folgende Problemstoffe können
beim Giftmobil abgegeben werden:
Flüssige Farben und Lacke (außer Dispersionsfarben), Holzschutzmittel, Leime und
Kleber, Lösungsmittel, Verdünner, Waschbenzin, Frostschutzmittel, Backofenreiniger, WC- und Abflussreiniger, Entkalker,
Waschmittel, chemische Abfälle aus Heimlabors, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Gifte, ölhaltige Feststoffe,
Ölfilter (jedoch kein Altöl), quecksilberhaltige Abfälle (z.B. Thermometer).
Nicht angenommen werden:
Altöl, Autoreifen, Autoteile, Trockenbatterien, Leuchtstoffröhren, Öfen, Feuerlö-
scher, Feuerwerkskörper, Sprengkörper,
Munition, Druckgasflaschen, Flüssigkeiten
in offenen Gefäßen, eingetrocknete Farben und Lacke, Dispersionsfarben, Abfälle
aus Arztpraxen, Kliniken und Apotheken.
Batterien jeglicher Art können kostenlos in Geschäften abgegeben werden, die diese Batterien führen. Altöl
muss derjenige kostenlos zurücknehmen, der das Frischöl an den Endverbraucher abgegeben hat. Dispersionsfarben bitte eintrocknen lassen oder
binden und dem Hausmüll beigeben.
Medikamente dürfen in haushaltsüblichen Mengen zum Hausmüll gegeben
werden. Manche Apotheken nehmen
die Medikamente auch zurück.
Gewerbebetriebe
Gewerbebetriebe können Problemabfälle am Freitag, 22. Mai von 12 bis 13 Uhr
in Obersurheim am Bauhof/Wertstoffhof
der Gemeinde Saaldorf-Surheim gegen
Gebühr abgeben.
Bitte bringen Sie Ihre Abfälle nur während
der Annahmezeit! Denken Sie daran, dass
am Sammelplatz vor oder nach der Aktion abgestellter Problemmüll schwerwiegende Folgen haben kann (z. B. Kinder
nehmen Gifte an sich).
ger Haushalten in haushaltsüblichen Mengen beim Recyclinghof Pletschacher in der
Breslauer Str. 61 möglich.
Öffnungszeiten März:
Mo. - Do.: 7.30 - 12.00 Uhr,
13.00 - 16.30 Uhr,
Freitag:
7.30 - 14.00 Uhr
Samstag:
10.00 - 11.30 Uhr.
Öffnungszeiten April bis
einschließlich November:
Mo. - Do.: 7.30 - 12.00 Uhr,
13.00 - 16.30 Uhr
Freitag:
7.30 - 16.00 Uhr
Samstag:
9.00 - 11.30 Uhr.
Anlieferungen außerhalb der Öffnungszeiten sind nicht möglich.
Bitte die Gartenabfälle bereits sortiert
nach den bekannten Fraktionen Gras- und
Heckenschnitt, holzige Gartenabfälle und
sonstige Gartenabfälle anliefern.
Vermischte Fraktionen können nicht angenommen werden.
Die Schüler der Montessori Schule
Freilassing beim beim Eislaufen im
Salzburger Volksgarten. STADT JOURNAL
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März/April 2015 • Seite 9
SCHWERPUNKT 70 Jahre Bombardierung
Am 25. April 2015 ist es siebzig Jahre her,
dass Freilassing den wohl schrecklichsten
Tag seiner Geschichte erleben musste.
Lange Zeit galt der Rupertiwinkel als
ein sicherer Teil des „Reichsluftschutzkellers“, da die Stützpunkte der RAF und
USAF vorerst zu weit entfernt waren, um
die sichere Rückkehr der Bomber gewährleisten zu können. Man erfuhr vom
Schrecken der Bomberangriffe durch Ausgebombte und Umquartierte, die hier vorläufigen Schutz und Unterkunft fanden.
Erst als die Alliierten Einsatzflughäfen
1944 näher rückten und die US-Bomber
mit größerer Reichweite zur Verfügung
standen, war es mit der Ruhe und Sicherheit in unserer Heimat endgültig vorbei.
Der Bombenkrieg hat Freilassing bis zu
diesem Tag verschont, die Bevölkerung leidet jedoch seit Februar 1945 unter den
fast täglichen Tieffliegerangriffen, die zahlreiche zivile Opfer forderten. Die benachbarte Mozartstadt hatte nicht so viel
Glück und musste vom 16. Oktober 1944
bis zum 27. Februar 1945 insgesamt 13
verheerende Bombenangriffe, die insgesamt 458 Todesopfer forderten, erleben.
An diesem sonnigen 25. April 1945 zwischen 10:58 und 11:03 Uhr greifen insgesamt 109 B-24 „Liberator“ die Mozartstadt wiederholt an. Trotz der schweren
Zerstörungen in der Mozartstadt stand
allerdings nicht Salzburg im Mittelpunkt
des Interesses. Der Obersalzberg, Traunstein, Bad Reichenhall, Hallein und Freilassing waren an diesem Tag die Ziele, damit haben wohl so kurz vor dem nahen
Kriegsende die wenigsten Bewohner gerechnet, man hoffte, die letzten Tage des
Großdeutschen Reiches halbwegs unversehrt zu überstehen.
In Freilassing griff die 416. Bombardement Group der 9. US-Army Air Force mit
ihren 38 Flugzeugen aus Frankreich kommend kurz nach 17 Uhr das Heereszeugamt an und vernichteten es bei diesem
Überraschungsangriff. Drei ausländische
Arbeiter und zehn Soldaten bezahlen diesen Angriff mit ihrem Leben, doch der
Schrecken war noch nicht vorbei.
Um 22 Uhr wurde in Salzburg Fliegeralarm ausgelöst, aufgrund mangelnder oder
nicht ausreichender Luftschutzeinrichtungen suchten die Freilassinger Sicherheit im Kanal, der bald keine Menschen
mehr aufnehmen kann. Der verbleibende
Rest der Schutzsuchenden, Mütter mit ih-
ren Kindern, alte Männer und Frauen glauben in den nahen Auwäldern vor den sich
nähernden Bombern sicher zu sein.
Die ersten „Christbäume“ tauchen Freilassing in gleißendes Licht und die Markierungsbomben fallen ins Zielgebiet, der
tödliche Angriff begann. 82 aus Italien kommende Bomber legen in 10 Minuten Freilassing in Schutt und Asche, die Flucht in
die Au erweist sich als tödlicher Irrtum,
denn die Fehlwürfe einiger Bomber landen
in diesem unverbauten Gebiet.
Archivbild Foto: Ministry of Defense, London
Die meisten furchtbaren tödlichen Verletzungen entstanden durch splitternde
Bäume und Äste, die anderen Bombenopfer wurden in Bombentrichtern, ihren Kellern und notdürftigen Splittergräben verschüttet oder begraben.
Spätere Luftbildauswertungen der Amerikaner haben die traurige Tatsache an das
Tageslicht gebracht, dass über 50% der
abgeworfenen Bomben über 300 Meter
weit entfernt vom tatsächlichen Ziel einschlugen und das Gebiet nicht trafen.
Freilassing hatte bei diesem zweiten sinnlosen Angriff insgesamt 63 Todesopfer zu
beklagen, eine wirkliche militärische Notwendigkeit gab es für diesen Bombenangriff nicht.
Auch die Erschießung des Amerikanischen US-Air Force Captains Chester
E. Coggeshall am 16. April 1945 durch den
damaligen Freilassinger Bürgermeister August Kobus war kein Grund für die Zerstörung Freilassings. Es sollte vielmehr in
erster Linie die totale Luftherrschaft der
Alliierten demonstriert werden, weiters
wollte man durch die Angriffe auf Freilassing, Traunstein, Bad Reichenhall und Hal-
lein die Deutschen Nachschubwege aus
Angst der Alliierten vor der nicht vorhandenen „Alpenfestung“ zerstören.
Die große Zahl der Bombenopfer führte
dazu, dass die Toten in einem Sammelgrab
auf dem Friedhof in Salzburghofen bestattet wurden, obwohl noch im Februar 1944 die Beisetzung von Bombenopfern in Massengräbern durch Adolf Hitler
streng untersagt wurde, denn dies gleiche
den Ausrottungsschicksalen, die den Feinden zugedacht waren.
Was die meisten Freilassinger vergessen
haben oder nicht wissen, die letzte Ruhestätte unserer Bombenopfer liegt nur einige Schritte von der Grabstelle des am 16.
April 1945 erschossenen Amerikaners, der
seine letzte Ruhe nach einer langen Reise
auf dem Friedhof in Framlingdale/Long Island im Staate New York gefunden hat.
An der Stelle, wo der Pilot bis zu seiner
Exhumierung am 11. Mai 1945 bestattet
war, soll mit einer Gedenktafel an dieses
andere, sinnlose Opfer des Krieges seitens
der Stadt Freilassing gedacht werden.
Diese kleine Gedenktafel soll uns daran
erinnern, dass sich solche Geschehnisse
nicht wiederholen dürfen, sie soll ein regionaler Beitrag zur Völkerverständigung,
zur Versöhnung ehemaliger Kriegsgegner
sein und was vielleicht am allerwichtigsten
ist: eine Mahnung gegen den Krieg.
Am 25. April findet zum 70. Jahrestag der
Bombardierung Freilassings ein ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Marienkirche in Salzburghofen statt.
Jan Diblik
Luftaufnahme.
Foto: Britisches Militär
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Tipps für Fahrradfahrer
Zurzeit liegt Radfahren besonders im
Trend. Radfahren macht Spaß. Der Alltag
fordert ständig eine hohe Mobilität: Von
zu Hause geht es zur Arbeit, in die Schule,
zum Einkaufen sowie zu diversen Freizeitbeschäftigungen. Dabei ist das Fahrrad oft
ein geeignetes Verkehrsmittel. Es bringt die
Nutzer zuverlässig und mit geringen Kosten
ans Ziel. Die lästige Parkplatzsuche entfällt,
Radfahren trägt zur Entlastung des Autoverkehrs bei und ist zudem auch noch gesund.
Doch mehr Fahrradfahrer auf den Straßen
bedeutet leider auch mehr Verkehrsunfälle
mit Radlern. Im Bereich der Polizeiinspektion Freilassing mussten im vergangenen
Jahr 60 Unfälle mit 58 verletzten Radfahrern aufgenommen werden. Gegenüber
dem Jahr 2013 bedeutet dies einen Anstieg
um über 40 Prozent. Wer allerdings glaubt,
Fahrradunfälle ereignen sich wegen der höheren Verkehrsdichte nur im innerörtlichen
Verkehr, der irrt. Über die Hälfte der RadlUnfälle ereignete sich im außerörtlichen Bereich. Im innerörtlichen Bereich der Stadt
Freilassing kam es zu 25 Unfällen.
Deutlich steigen auch die Zahlen der alkoholbedingten Fahrradunfälle. Drei Alkoholunfälle und einen Drogenunfall, fast allesamt mit schwerverletzten Personen,
registrierte die Polizeiinspektion im vergangenen Jahr. Ungeachtet von den Verkehrsunfällen kommt es immer wieder
wegen Fehlverhaltens von Verkehrsteilnehmern, egal ob Fußgänger, Radfahrer oder
Kraftfahrzeugführer, zu Gefahrensituationen und Stress. Gegenseitige Rücksicht
und Vorsicht sowie das Beachten von Vorschriften sind für ein einvernehmliches Miteinander im Straßenverkehr erforderlich!
Bürgermeister Joesf Flatscher überreichte
die Trophäen nach dem Skikurs.
Skikurs der Grundschule
Im Berchtesgadener Land aufwachsen und nicht Ski fahren zu können, ist wie als Nichtschwimmer am Meer zu wohnen. Daher gibt es an der Grundschule Freilassing jedes Jahr
einen Skikurs für die Kinder der 3. und 4. Klassen. Mutig haben sich auch wieder die Anfänger auf die Piste gewagt. Zum Abschluss gab es jeweils ein Skirennen. Die schnellsten
erhielten in der Mehrzweckhalle der Schule ihren Pokal und Medaillen aus den Händen
von Bürgermeister Josef Flatscher.
Drei Tage nach dem Start der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Vail durften Anfang Februar zahlreiche kleine Pistenprofis ihren Pokal in der Freilassinger Grundschule entgegen nehmen. „Wenn ich in eure Runde schaue, habe ich wieder Hoffnung für den
Skinachwuchs“, sagte Bürgermeister Josef Flatscher, bevor er den schnellsten Dritt- und
Viertklasslern ihre Trophäen überreichte.
Zuvor aber zeigte Schulleiter Josef Ametsbichler einige Schnappschüsse von der Piste, die
für großes Lachen sorgten. Auch im Fach Heimatkunde gab es eine kleine Lektion. So galt
es, Watzmann, Hohen Göll, Hohes Brett und die „Schlafende Hexe“ auf Fotos zu erkennen.
Frischen Schnee, Sonnenschein und eine tolle Winterlandschaft habe es während des
Skikurses gegeben, blickte Ametsbichler zurück. Es sei toll zu sehen, wie die Anfänger am
Ende der Skitage die Abfahrt von der Piste beim Kollerlift meistern und die Erfahrenen
mit vollem Tempo hinunterfahren, knapp an die Tore heran. Er dankte der Stadt Freilassing, dem Förderverein, der die Teilnahme aller Kinder ermöglichte, und der Sparkasse
Berchtesgadener Land für die Stiftung der Pokale.
Die besten drei Skifahrer jeder Gruppe durfte diese entgegen nehmen. „Dabei sein ist
alles“, sagt der Bürgermeister zu denen, die zwar leer ausgegangen sind, aber trotzdem
toll auf der Piste waren.
Für die Fahrradfahrer gibt die
Polizei folgende Tipps:
- Sicherheitsabstand halten (insbesondere
zu Vorausfahrenden oder seitlich zu geparkten Autos).
- Richtige Benutzung der Fahrbahnseite auch auf begleitenden Radwegen. Geisterfahrer leben gefährlich. Die Gehwege sind für die Fußgänger bestimmt.
- Erhöhte Aufmerksamkeit bei abbiegenden Kraftfahrzeugen (toter Winkel)
- Nicht auf Gehör fahren - Sichtkontrollen
durchführen und Blickkontakt suchen.
- Aktiv defensiv fahren - bedacht und
vorausorientiert handeln.
- Sicherheitscheck für´s Bike - Beleuchtung und Bremsen regelmäßig prüfen.
Eine Mitteilung der Polizeiinspektion Freilassing
Beim Skikurs der Grundschule bewiesen die
Mädchen ihr Talent auf der Piste.
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Die aktuelle Bürgerinformation
März/April 2015 • Seite 11
Mittelschule beim
„Tag des Bodens“
Parallel zum Unterricht im Fach PhysikChemie-Biologie machten die Klassen 8a
und 8b der Mittelschule Freilassing eine
Exkursion zur Bayerischen Akademie für
Naturschutz und Landschaftspflege (ANL)
nach Laufen. Anlässlich des Tages des Bodens standen dort Experimente rund um
das Thema Boden auf dem Programm.
Gleich nach der Ankunft erklärte Referentin Cecilia Tites die Bedeutung, WichtigDie Mittelschule und das KONTAKT fördern die Deutschkeit und Aufgaben, die der Boden für uns
kenntnisse von Kindern mit Migrationshintergrund.
Menschen hat.
An verschiedenen Stationen konnten
blem auf und fanden eine unkomplizierte
die Schüler anschließend Experimente
Deutsch lernen für Kinder Lösung: Das Jugendbüro der Stadt fördert
durchführen. An der ersten Station wurdiese Kinder mit Hilfe eines zusätzlichen
de mit Gießkannen getestet, wie verschiedene Bodensorten das Wasser speiImmer mehr Eltern mit Migrationshin- interkulturellen Lernprojektes.
chern und Schmutzteilchen filtern können. tergrund holen nach ein oder zwei Jahren
Dabei wird den Kindern von Tobias Eder
An der nächsten Station konnte sie fest- ihre Kinder aus der Heimat nach Deutsch- spielerisch beigebracht: Was ist Deutschstellen, wie saugfähig der Boden war. Bei land. Diese Kinder können in der Regel land, wie und wo ist die Stadtbücherei, was
der sogenannten Schlämmanalyse vermi- kein Deutsch sprechen. Die Mittelschu- gibt es da zu entdecken? Der Besuch des
schte man Boden und Wasser in einem le und das Stadtteilbüro griffen das Pro- Krampuslaufes in Freilassing gehörte geMesszylinder und ließ
nauso dazu, wie die Thematik „Kleidung“
dieses Gemisch weoder das Plätzchen backen zu Weihnachnige Minuten stehen.
ten. Und natürlich sollen die Kinder prakDann zeigte sich, dass
tischen Wortschatz auch theoretisch ansich die schweren Bewenden können. Der Erfolg ließ nicht lange
standteile wie Sand,
auf sich warten. Vor allem, weil durch die
Steine oder Ton unten
Ganztagesschule des Verein Haus der Juabsetzten und leichgend e.V. und die Mittelschule St.Rupert
tere Bodenbestanddiese Kinder normalen Deutsch- und
teile oben sammelDeutschförderunterricht erhalten. Sprache
ten. An Mikroskopen
ist ein Zugang zur Bildung und als solches
gerade für Kinder mit Migrationshinterkonnte man Bodentiere beobachten und
grund elementar wichtig für das Gelingen
mit Karteikarten beder Integration. Die Zusammenarbeit von
Die Schüler der Mittelschule konnten am „Tag des Bodens“
Schule und Jugendarbeit zeigt deutlich, dass
stimmen. Außerdem
an verschiedenen Stationen Experimente durchführen.
Jugendarbeit Bildungsarbeit ist.
wurde der Ph-Wert
verschiedener Bodentypen gemessen. Dieser Wert gibt an, wie sauer der Boden ist.
Von März bis November 2014 wurde an der Mittelschule St. Rupert die zirka 25 Meter lange
Rückseite der Fahrradabstellmauer künstlerisch
gestaltet. Zunächst wurden unter Anleitung der
freischaffenden Künstlerin und Berufsschullehrerin Silke Blumhoff Ideen zur Neugestaltung gesammelt. Anschließend wurden Entwürfe zur Realisierung angefertigt. Schülerinnen und Schüler mehrerer Jahrgangsstufen waren daran beteiligt. Ausgewählte Arbeiten wurden gedruckt und von den
Schülerinnen und Schülern in vielen Arbeitsstunden aufgetragen und stilistisch erweitert. Gemeinsam etwas zu schaffen wurde in den Vordergrund
gestellt. Selbst unter widrigen Wetterverhältnissen wurde fleißig am neuen „Anstrich“ gearbeitet.
Seite 12
Energiebilanz Mittelschule
Positive Drei-Jahres Bilanz des Energiemonitorings
der Mittelschule St. Rupert
Die Mittelschule St. Rupert wurde in den Jahren 2010 bis 2011
generalsaniert. Anlass für die Sanierung waren notwendige Neuordnungen und Erweiterungen der Funktionen, wie Mittagsbetreuung, Schülercafé, Kinderhort und die Unterbringung von Teilbereichen der Volkshochschule und der Musikschule.
Nicht zuletzt sollte das in die Jahre gekommene Gebäude energetisch verbessert werden. Der Stadtrat entschied sich 2009 für eine Generalsanierung zum Passivhausstandard und legte somit den Grundstein für das
spätere energetische Niveau des Schulgebäudes.
Die Maßnahme wurde im Rahmen der FAG-Förderung und des Programms „Investitionspakt 2008“ gefördert. Die Höhe der Investitionen für die Sanierung
zum Passivhausstandard, das heißt für die energetischen Maßnahmen, betrug rund 2.2 Mio. Euro. Die
Förderung für die Maßnahmen aus dem Programm „Investitionspakt 2008“ betrug 1,5 Mio. Euro.
Mit einer Drei-Jahres-Bilanz für die Jahre 2012 bis
2014 kann eine erfolgreich umgesetzte Generalsanierung zum Passivhausstandard festgestellt werden. Die
vom Architekturbüro im Vorfeld geschätzten Einsparpotenziale von 90 % für die Verbräuche der Heizwärmeenergie können auch in der Praxis umgesetzt werden!
Das Konzept, die „Wärme-Energie“ der Schülerinnen
und Schüler, der Lehrer und der Besucher zur Energieerzeugung zu nutzen, geht auf. Schwierigkeiten bereiten Teile der
Büroräume, die aufgrund der geringen Personenzahl in den Räumen teilweise unterkühlt sind. Dennoch findet man in Zusammenarbeit mit der Schulleitung Mittel und Wege, um die notwendige Behaglichkeit zu erreichen.
Energieverbrauch
Der Heizwärmeverbrauch der Mittelschule beträgt rund 15,4
kWh/m² EBF (EBF = Energiebezugsfläche = beheizte Fläche) in
der Drei-Jahres-Mittel Betrachtung. Dies entspricht einem Verbrauch von rund 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter. Im Vergleich
dazu verbraucht die Bücherei, die aufgrund der zu erwartenden
niedrigeren Wärmequellen im Niedrigenergiestandard erbaut
wurde, rund 23 MWh Heizwärme jährlich, was bezogen auf rund
350 m² beheizter Fläche rund 64 kWh/m² entspricht oder 6,4 Liter Heizöl pro Quadratmeter.
Die Steigerung des Stromverbrauchs ist zum einen auf die Anlagentechnik (z.B. Lüftung und Kühlung), aber auch auf die erhöhte
technische Ausstattung des Schulgebäudes (Beamer, Whiteboards,
Computer, Küchen usw.) und die längeren Belegungszeiten der
Einrichtung (Ganztagesschule, VHS, Musikschule) zurückzuführen.
Die Eigenstromerzeugung mit der am Dach der Mittelschule befindlichen 28,5 KWp Photovoltaik-Anlage liegt bei rund 18.000
kWh jährlich. Ins öffentliche Netz werden etwa 8.000 kWh pro
Jahr eingespeist.
Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Mittelschule.
Ausgaben für die Energie
konnten reduziert werden
In der Gesamtbetrachtung der Ausgaben für die Energie, das
heißt Heizwärme, Kühlung und Strom, im Vergleich zum Bestand
vor der Sanierung kann trotz des erhöhten Stromverbrauchs eine
positive Bilanz gezogen werden. Die Kosten für Strom und Heizwärme vor der Sanierung betrugen rund 70.000 Euro pro Jahr. Im
3-Jahres-Mittel werden jetzt rund 37.000 Euro für die Energiekosten (Heizung, Kühlung, Strom) aufgewendet.
CO2 Bilanz wurde verbessert
Mit dem Energieverbrauch ist der CO2 Ausstoß der eingesetzten Energie verbunden. Derzeit wird für die Wärmeenergie die
Nahwärmeleitung von der Grundschule genutzt. Die Erzeugung
der Wärmeenergie erfolgt mit Erdgas. Die Stadt Freilassing setzt
seit 2010 Ökostrom ein.
Die Mittelschule St. Rupert wurde im Passivhausstandard saniert.
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März/April 2015 • Seite 13
Schulprojekt Elektroschrott-Recycling
Schulprojekt Elektroschrott-Recycling: Schüler zerlegen einen PC
und lernen die verschiedenen Materialien der Elektronik kennen.
Vergleich des Jahreswärmeverbrauchs in MWh*
Jahreswärmeverbrauch in MWh*
vor der Sanierung
(5 Jahresdurchschnitt
2005 – 2009)
726 MWh
Jahreswärmeverbrauch
in MWh
für 2012
Jahreswärmeverbrauch
in MWh für
2013
Jahreswärmeverbrauch in
MWh für
2014
Änderung gegenüber Bestand vor
der Sanierung
(Mittelwertvergleich)
65 MWh
75 MWh
46 MWh
- 664 MWh
(- 91,5 %)
*MWh = Megawattstunden
Vergleich der Jahresverbräuche für Strom
Stromverbrauch
vor der Sanierung
(5 Jahresschnitt
von 2005 bis 2009
gerundet auf 1.000
kWh)
83.000 kWh
Gesamtstromverbrauch
2012
Gesamtstromverbrauch
2013
146.000
kWh
131.000
kWh
Gesamtstromverbrauch
2014
152.000
kWh
Änderung
gegenüber
Bestand vor der
Sanierung
(Mittelwertvergleich)
+ 83.000 kWh
(+ 100 %)
Ausgaben für Energiekosten
Gesamtkosten
für Strom und
Heizwärme
vor der
Sanierung
Durchschnittswerte
Gesamtkosten für
Strom und Heizwärme (ohne Berücksichtigung von Einspeisevergütungen der
PV Anlage)
70.000,00 Euro
32.944,43 Euro
Einsparung
zum Bestand
vor der
Sanierung
Im Rahmen des von der Sparkasse
Berchtesgadener Land finanzierten Schulprojektes „Elektroschrott-Recycling“ besuchte Alexandra Huber von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. die beiden 7.
Klassen der Mittelschule St. Rupert und
informierte über das Thema.
Mit zahlreichen Bildern wurden Inhalte
wie „Was ist Elektroschrott?“ und „Welche Elektrogeräte gibt es?“ mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Auch ein
praktischer Teil durfte natürlich nicht fehlen: Anhand der elektronischen Bauteile
eines ausrangierten PCs konnten die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Elektrogeräte aus Rohstoffen wie Gold, Kupfer
und Erdöl hergestellt werden. Außerdem
wurde mit den Beispielen Erdölförderung,
Gold- und Schwefelabbau der Frage nachgegangen: „Wo kommen die Rohstoffe,
die zur Herstellung unserer Elektrogeräte
benötigt werden, her und unter welchen
Bedingungen werden sie abgebaut?“ Eine
wichtige Konsequenz des umweltbelastenden Bergbaus wurde von den Schülerinnen und Schülern klar erkannt: Elektroschrott gehört nicht in den Restmüll. Hier
würden die enthaltenen Rohstoffe verloren gehen. Elektroschrott sollte nach Möglichkeit wieder verwendet werden bzw.
muss recycelt werden. Ein Film mit Gruppenarbeit zeigte schließlich wie Recycling
technisch funktioniert und welche Vorteile
uns Recycling bietet.
Die Sparkasse Berchtesgadener Land
möchte mit dem Projekt erreichen, dass
die Schülerinnen und Schüler erkennen,
dass Elektroschrott kein wertloser Müll
ist, sondern aus wertvollen Materialien besteht. Wir alle können mit unserem Konsumverhalten dazu beitragen, die Umwelt
zu schützen: Man braucht nicht jedes Jahr
ein neues Handy, eine neue Spielkonsole
oder Ähnliches.
-37.055,57 Euro
CO2 Einsparung
Stromenergie
Vor Sanierung
(5 Jahres Mittel
2005 – 2009 CO²
für Strom)
29.800 kg/CO²/Jahr
Nach Sanierung
(inkl. Berücksichtigung der PV Anlage)
43.476 kg/CO²/Jahr
Heizenergie
174.314 kg/CO²/Jahr
13.350 kg/CO²/Jahr
Einsparung CO²
Vergleich
+ 13.675 kg/CO²/Jahr
- 160.964 kg/CO²/Jahr
147.289 kg/CO²/Jahr
Die nächste Ausgabe
des Stadt Journal’s (Nr. 102) erscheint
im Mai 2015.
Redaktionsschluss für die Annahme
von Terminen und Veranstaltungshinweisen für die Mai-Ausgabe: Freitag,
24. April 2015.
Seite 14
Jeder Stadtteil stellt eine Mannschaft, oft in wechselnder Besetzung, für die
verschiedensten Wettbewerbe (Archivbild „Grenzenlose Spiele“ 2012)
Stadtteilsprecher und
Stellvertreter:
Stadtzentrum:
Walter Hasenknopf
Mail: [email protected]
Tel. 0160-97510940
Evgenija Fink
Mail: [email protected]
Tel. 08654-3096102
Neuhofham:
Conny Mitiska
Mail: [email protected]
Tel. 0151-61042902
Angelika Schinagl
Mail: [email protected]
Tel. 08654-650844
„Grenzenlose Spiele“ 2015
Die „Grenzenlosen Spiele“ finden nach
2012 nun zum zweiten Mal statt. Das Motto lautet – wie schon vor drei Jahren: Spiel,
Spaß und Action - ohne Grenzen!
Franca Kana hatte die Idee zu den „Grenzenlosen Spielen“ und fand in Bürgermeister Josef Flatscher und Anni Klinger begeisterte Unterstützer. Ein Projektteam,
bestehend aus dem Sicherheitsbeirat der
Stadt und dem Team des kulinarischen
Nationenfestes, entwickelten nach dem
Vorbild der TV-Unterhaltungssendung
der 70-er „Spiel ohne Grenzen“ ein Städteturnier: Fünf Stadtteile messen sich im
sportlichen Wettkampf bei verschiedenen
Geschicklichkeitsspielen. Die Gewinnermannschaft erhält am Ende der mehrtei-
Spass für Jung und Alt bieten die Wettbewerbe der „Grenzenlosen Spiele“.
ligen Spiele die Punktzahl in Euro umgerechnet und kann damit für ihren Stadtteil
eine gemeinnützige Einrichtung ihrer Wahl
unterstützen.
Hauptziel ist es jedoch, die Integration
aller Bewohner der Stadt Freilassing und
damit das „Wir-Gefühl“ zu fördern, ungeachtet von Herkunft, Hautfarbe, Religion,
Sprache und Kultur. Schirmherr ist Bürgermeister Josef Flatscher.
Der inzwischen verstorbene Stadtchronist Kurt Enzinger hat Freilassing für die
Spiele in fünf Stadtteile gegliedert. Fünf
Stadtteilsprecher vertreten ihre Stadtteile,
die jeweils durch ein Logo und eine Farbe
gekennzeichnet sind:
1. Stadtzentrum: Logo Kirche (gelb)
2. Neuhofham: Logo Rad (orange)
3. Westen: Logo Lok (rot)
4. Industriegebiet: Logo Schraubschlüssel
(hellblau)
5. Salzburghofen: Logo Salzfass (grün).
Über einen Zeitraum von sechs Monaten werden an verschieden Plätzen in der
Stadt sechs Spieltage mit unterschiedlichen „Wettkämpfen“ durchgeführt.
Die Auftaktveranstaltung mit der
Vorstellung der Stadtteilsprecher
findet am Sonntag, 12. April 2015 von
10 bis 12 Uhr im Rathaussaal statt.
An diesem Tag werden folgende Spiele
durchgeführt: Dosenwerfen der Stadtteilsprecher, Tic Tac Toe für die Erwachsenen
und „4-Gewinnt“ für die Kinder. Ganz wichtig: Die Stadtteile können allein dadurch
schon Punkte sammeln, wenn viele Anwohner aus ihrem Stadtteil anwesend sind!
Westen
Stephan Ahne
Mail: [email protected]
Tel. 0176-23569255
Daniela Ahne
Mail: [email protected]
Industriegebiet
Sandra Kinzel
Mail: [email protected]
Tel. 0170-5549739
Werner Kinzel:
Mail: [email protected]
Salzburghofen
Johann Schindler
Mail: [email protected]
Tel. 0170-7153615
Silvia Krois
Mail [email protected]
Tel. 0175-8331474
Ein weiterer Spieltag steht schon fest
und zwar das Fußball-Turnier für Damen,
Herren und Kinder am 14. Juni im ESV-Stadion. Die restlichen Spieltage und Wettbewerbe werden noch bekannt gegeben.
Die Freilassinger Einwohner werden zusätzlich über Flyer informiert. Die „Grenzenlosen Spiele“ können auch über E-Mail
„grenzenlosespiele_freilassing@yahoo.
de“ kontaktiert werden. Das Organisationsteam besteht aus Franca Kana,Carmen
Moreno, Karl Kana, Anni Klinger und
Helmut Wimmer.
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März/April 2015 • Seite 15
Seite 16
Autoshow
Job-Speed-Dating
Ein Kennenlern-Termin der besonderen Art: Neuauflage des erfolgreichen Job-Speed-Dating – In der Freilassinger Mittelschule knüpfen Chefs
und Schüler schnell Kontakt
Die Sympathie zählt, nicht die Zensuren –
das ist auch beim dritten Job-Speed-Dating
des Wirtschaftsforum Freilassing das Motto. Und das soll heißen, es entscheidet der
oft zitierte erste Eindruck, die Chemie zwischen den Gesprächspartnern und nicht
das Zeugnis oder der Lebenslauf. Am Freitag, 20. März können sich in der Freilassinger Mittelschule wieder potentielle Arbeitgeber und Schulabgänger in lockerer und
unkonventioneller Atmosphäre treffen.
Die Ausbildungsleiter oder Geschäftsführer treffen in jeweils fünf Minuten auf
die jungen künftigen Abgänger der Freilassinger Mittelschule. Ganz ohne Zeugnisse,
Noten oder Lebenslauf zu kennen, können sie sich ein Bild von den jungen Menschen machen – und umgekehrt. Es zählt
die Beziehungsebene, nicht die Ebene, in
der es um Noten oder Lebensläufe geht.
Und dort, wo der Funke überspringt und
Sympathien bestehen, werden Daten ausgetauscht. Für die Jugendlichen ist es eine
Chance, ganz unbeschwert künftigen Vorgesetzten gegenüberzutreten. Das Wirtschaftsforum Freilassing ist, zusammen mit
Job-Speed-Dating im vergangenen Jahr.
Am Sonntag, 26. April veranstaltet das
Wirtschaftsforum Freilassing (WIFO) die
traditionelle Autoshow in der Freilassinger Innenstadt. Bereits ab 10 Uhr wird ein
buntes Programm für die ganze Familie geboten. Um Punkt 12 Uhr startet ein langer
Autokorso durch die Innenstadt. Zudem
gibt es bei der WIFO-Tombola wieder
viele Sachpreise zu gewinnen.
Jedes Jahr locken die Neuheiten der Auto-Branche tausende Begeisterte in die
Fußgängerzone, Gewerbegasse und Lindenstraße. Die neuen WIFO-Projektleiter
Herbert und Adrian Winkler haben zahlreiche starke Partner an ihrer Seite: Über
zwanzig Auto- und zahlreiche Zubehörhändler der Region präsentieren die aktuellsten Modelle. Geräumige Familienautos, kompakte Kleinwägen und PS-starke
Sportwägen – es ist für jeden Geschmack
etwas dabei. Selbstverständlich stehen die
Autotüren offen und Probesitzen ist erlaubt. Auch Luxuslimousinen sowie die
getunten Golfmodelle der VW Audi Scene
dürfen natürlich nicht fehlen.
Rund um die Autoshow ist wieder ein
buntes Programm für die ganze Familie
geboten. Das beliebte Quadfahren steht
ebenso auf dem Programm wie Kinderschminken oder Karussellfahrten für die
Kleinen.
Verkaufsoffener Sonntag
Der Freilassinger Einzelhandel mit seinen zahlreichen Fachgeschäften lädt zwischen 12.30 und 17.30 Uhr zum Bummeln
ein und lockt mit aktuellen Frühlingstrends
und individueller Beratung. An den Ständen der heimischen Gastronomie können
sich die Besucher für das Flanieren über
die beliebte Veranstaltung stärken.
Aus dem Job Speed Dating im vergangenen Jahr sind erfolgreich einige
Lehrverträge zustande gekommen. Im Bild sind strahlende Lehrlinge zu
sehen, bei denen es „geklappt“ hat und ein Teil der Veranstalter.
dem Bündnis Jugend in Arbeit und der Industrie- und Handelskammer, Veranstalter
des Job-Speed-Datings. Das Projekt wird
auch unterstützt vom Job Center BGL, der
Caritas, der Stadt Freilassing, TraumBIZ,
der Jugend- und Familienhilfe startklar und
einigen anderen Unternehmen. Bis jetzt
setzen sich rund 30 Betriebe für die Aktion ein und werden leitende Angestellte
oder die Chefs in die Mittelschule entsenden. Das Job-Speed-Dating bietet die Möglichkeit, den richtigen Jugendlichen für die
offene Lehrstelle zu finden. Es bietet aber
auch für die jungen Menschen die Chance,
den richtigen Ausbildungsplatz für ihre Fähigkeiten, Talente und Interessen zu finden.
Ganz viele verschiedene Jobs sind im Angebot: Sei es Dachdecker, Industrie- oder
Einzelhandelskaufmann, Drogistin, Restaurantfachmann, Werkzeugmechaniker, Betonbauer oder Sport- und Fitnesskaufmann. Auch die Stadt Freilassing bietet
einen Ausbildungsplatz zur Verwaltungsfachangestellten im Kommunaldienst an.
„Jeder junge Mensch ist wichtig – wir dürfen keinen verlieren“, sagt Bürgermeister
Josef Flatscher.
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März/April 2015 • Seite 17
Freiwilligenagentur BGL hat neue Leitung
Die Freiwilligenagentur Berchtesgadener
Land ist eine wichtige Anlaufstelle für Engagierte im ganzen Landkreis und hat eine
neue Leiterin. Im Januar übernahm Karin
Niedermeyer diese Aufgabe.
Während ihres Studiums der Sozialen
Arbeit machte sie ein Praktikum im Mehrgenerationenhaus in Freilassing. Zunächst
war sie überrascht, dass es eine Einrichtung ist, in der niemand wohnt, sondern
die verschiedensten Menschen aller Generationen ihre Projektideen für andere einbringen. Es war jedoch faszinierend, wie
vielfältig es ist und wie viel Engagement
unter demselben Dach durch die Freiwilligenagentur vermittelt wird. Das war die
Arbeit, die sie künftig machen wollte.
Diese Arbeit reicht ins Private hinein, ist
Karin Niedermeyer überzeugt. Es stellt
sich die Frage, was kann man machen, um
Dinge zu verbessern. Wie arbeitet man
an Rahmenbedingungen mit unter denen
sich Menschen wohlfühlen und gemeinsam
gute Dinge machen, die möglichst auch
noch Spaß machen.
Für das erste Jahr steht eine gute Einarbeitung auf dem Plan. Natürlich hat sie
viele Ideen, aber die sollen ihre Zeit bekommen zu wachsen. Sicher wird es Weiterbildungen für Freiwillige geben und
einige Energie wird ins Thema Demenz investiert. Insgesamt wäre eine Arbeitswoche damit bereits gut gefüllt, aber das Thema Flüchtlinge ist topaktuell und wird sie
sicher viel beschäftigen.
Montag bis Mittwoch am Vormittag ist
Karin Niedermeyer oft im KONTAKT in
der Oberen Feldstraße 6 in Freilassing.
Am einfachsten ist es ihr eine E-Mail unter [email protected]
zu schicken oder auf dem Handy unter
+49 151 011 094 571 anzurufen und eine
Nachricht zu hinterlassen. Sie meldet sich
gerne zurück und kommt auch vor Ort,
um gemeinsam Ideen zu entwickeln, Kontakt zu anderen Freiwilligen oder Einrichtungen herzustellen.
Aktuelles, Termine und Angebote rund
um das bürgerschaftliche Engagement findet sich auf der neuen Homepage der
Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land
(www.freiwilligenagentur-bgl.de). Selbstverständlich stellt sich auch das Team vor,
informiert über die Leitlinien der Freiwilligenagentur und gibt Einblick in Projekte
und zeigt wer im Landkreis als Kooperationspartner im Freiwilligenbereich aktiv ist.
„Kleine Entdecker“
Antwort zu bekommen, strichen die jungen Forscher mit Stabmagneten über lange
Nägel, die dadurch magnetisiert wurden.
Ebenso faszinierend fanden die Kinder die
Metallsplitter, die mit Hilfe von Magneten
auf einer Platte wie tanzende Igel aussahen.
Der Aufbau unserer Haut wurde mit einer Mauer aus Legosteinen verglichen.
Wie schützen wir uns vor Bakterien, Viren und das starke Sonnenlicht? Warum
schwillt ein Mückenstich an? Erfolglos versuchen die kleinen Entdecker mit einem
Strohhalm, der als Saugrüssel fungierte,
Honig aus dem Glas zu ziehen. Erst durch
die Beimengung von warmem Wasser kamen sie an ihr Ziel. Genauso, wie die Mücke unser Blut verdünnt.
Zum Schluss bekamen alle Kinder einen Forscherausweis ausgehändigt und ein
umfangreiches Forscherpaket für Zuhause.
Der nächste Forschervormittag in der
Bücherei findet am 21. März statt. Eine Anmeldung in der Bücherei ist erforderlich,
da nur begrenzte Plätze verfügbar sind.
Durch eigenes Handeln und Beobachten
naturwissenschaftliche Phänomene zu ergründen, ist das Ziel des Projektes „Kleine
Entdecker“, welches mit Hilfe der Sparkassenstiftung und der LBS vor drei Jahren ins
Leben gerufen wurde. Mittlerweile wird in
Bayern an 15 verschiedenen Standorten
geforscht.
Wer Interesse hat, mit Kindergruppen zu
forschen, kann sich bei Christine Schwaiger, Tel. 585175 oder E-Mail „schwaiger@
startklar-jugendhilfe.de“ melden. Im Mai
wird eine weitere Schulung in Burghausen
stattfinden.
Tanzende Igel in der Bücherei
Zwei spannende Themenbereiche erwarteten die 5- bis 8-jährigen Mädchen
und Jungen beim Forschervormittag“ in
der Stadtbücherei. Silvia Wellenhofer und
Arno Knosp vom Projekt „Kleine Entdecker“ machten spannende Versuche zu den
Themen Magnetismus und Körper.
Welche Materialien sind überhaupt magnetisch? Wie verhält es sich mit Nordund Südpol auf der Erde? Kann man einen Gegenstand magnetisieren? Um eine
Neue Paten für die „Kleinen
Entdecker“
Raphael beobachtet die tanzenden
Igel.
Foto: Christine Schwaiger
Das Projekt „Kleinen Entdecker“ der
Freiwilligenagentur BGL bekommt wieder
neue Paten. In der Lokwelt fand eine spannende Aufbauschulung zu den Themenbereichen Magnetismus und Strom statt. Als
Schulungsleiterin konnte Nadja Schenk
von Geyern von Science Lab München viel
Ihrer langjährigen Erfahrung an die Teilnehmer weitergeben.
Paten bei der Schulung.
Seite 18
KONTAKT Freilassing
Obere Feldstraße 6, 83395 Freilassing
Ansprechpartner/in: Michael Schweiger und Karin Niedermeyer
Tel. 08654 774576 oder 08654 7730 69
[email protected] · [email protected]
Erfolgreiche Arbeit im
KONTAKT
Landtagsabgeordnete Michaela
Kaniber informiert sich im
KONTAKT
Als die Stadt Freilassing im Jahr 2004
in das Bund-Länder-Programm „Soziale
Stadt“ aufgenommen wurde, konnte man
sich nur wünschen, dass sich daraus eine
so positive Dynamik entwickeln würde,
wie es nun schon seit Jahren der Fall ist.
Mittlerweile ist das KONTAKT mehr als
nur ein Quartiersbüro, es ist ein Treffpunkt
für Jung und Alt, ein Ort, an dem das ehrenamtliche Engagement in Freilassing sein
Zentrum gefunden hat. Nach dem Hochwasser 2013 entstand unter anderem hieraus das „Team 71“, eine Gruppe Helfer,
die sich für die Opfer des Hochwassers
einsetzten und mit Rat und Tat zur Seite
standen. Nun besuchte Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber für einen Nachmittag das KONTAKT um sich bei Vertretern
der Caritas, Mitarbeitern aus den Pflegeberufen und der AWO, Mitgliedern des
KONTAKT-Beirats und anderen Helfern
über Probleme zu informieren, bei denen
die Politik aus München beistehen kann.
Susanne Aigner, Bereichsleiterin der
Startklar Jugendhilfe, stellte schon zu Beginn heraus, dass Freilassing mit seinen
vielen Möglichkeiten sich zu engagieren,
Vorbildfunktion im Landkreis übernimmt.
Bürgermeister Josef Flatscher schloss sich
als Vertreter des Hauptträgers - der Stadt
Freilassing - dieser Meinung an: „Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und nichts
Schlechtes ohne etwas Gutes. In Freilassing konnte man die Medaille wenden und
das zahlt sich nun aus!“. Besonders positiv
fiel Michaela Kaniber das aktive Netzwerken auf, das offensichtlich in Freilassing außerordentlich gut funktioniere. Die Landtagsabgeordnete möchte künftig ebenfalls
in dieses Netzwerk zwischen den verschiedenen Stellen und Helfern aufgenommen werden, um näher am Geschehen zu
sein. Unter anderem wurde während des
Treffens, dass übrigens nicht das letzte in
dieser Form gewesen sein soll, über die
Problematik in den Pflegeberufen und über
fehlende Räumlichkeiten für Sprachkurse
oder Mutter-Kind-Treffen gesprochen.
Landtagsabgeordnete Michaela Kaniber zu Besuch im KONTAKT.
Kinderstadt in den Pfingstferien
Auf eine „Reise in die unendlichen Weiten des Weltalls“ führt die Spielstadt des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Freilassing Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 12
Jahren in den nächsten Pfingstferien. Das offene Angebot findet vom 26. bis 29. Mai
2015 jeweils von 9 bis 16 Uhr am Werk 71 statt. Vier Tage wird wieder in der Kinderstadt gemalt, gebastelt, gebaut und gespielt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Kinder- und Jugendbüro, Tel. 774576 oder per Mail an [email protected]
Mutter-Kind-Gruppe
Seit fast 20 Jahren gibt es die Spielmäuse
als freie Mutter Kind Spielgruppe des Vereins „Haus der Jugend“. Vor rund einem
Jahr siedelten die Kleinen mit ihren Mamas vom WERK 71 in das KONTAKT. Die
Vernetzung und Selbstorganisation der
Mütter untereinander steht mit an oberster Stelle. Aber auch die sozialen Kompetenzen der Kinder im Alter von einer Woche bis 3 Jahren sollen durch das freie Spiel
miteinander gefördert werden. Träger der
Spielgruppe ist der Verein „Haus der Jugend Freilassing“ im KONTAKT, Obere
Feldstr. 6.
Mütter und Kinder zwischen 0 und 3 Jahren sind herzlich eingeladen, donnerstags
zwischen 9 und 11 Uhr in den Räumen des
Bürgertreffs zu spielen, zu ratschen und
Spaß zu haben. Für gemeinsame Unternehmungen wird eine Gemeinschaftskasse mit
einem geringen Jahresbeitrag eingeführt.
Gruppensprecherin Jana Schaidinger und
die anderen Mamas freuen sich über interessierte Neuzugänge. Es besteht auch die
Möglichkeit, einen weiteren Termin einzurichten.
Natürlich gilt das Angebot auch für Väter
mit Kind oder für die Oma und den Opa
mit Enkel. Begleitet wird das Angebot vom
Kinder- und Jugendbüro der Stadt Freilassing. Infos gibt es unter Tel. 774576 oder
[email protected]
STADT JOURNAL
Die aktuelle Bürgerinformation
März/April 2015 • Seite 19
Jugendtreff goes Schlittenfahren
Spielplatzpaten
Spielplätze sind Orte der Begegnung. Sie
sind Orte an denen Kinder vor allem frei
spielen können, Erfahrungen sammeln und
Gefahren auch einschätzen lernen. „Spielen“ ist für eine gesunde Entwicklung sehr
wichtig.
Das Kinder- und Jugendbüro sucht Menschen die sich für diese Angebote einsetzen wollen. Menschen, die bereit sind ein
bis zwei Stunden/Woche ehrenamtlich als
Spielplatzpaten aktiv zu sein.
Wer die Herausforderung liebt, eine Vision für Freilassings Kinderspielplätze hat
und sich für Orte, an denen frei gespielt
werden kann, einsetzen möchte, ist da genau richtig. Organisationstalent und die
Fähigkeit mit Menschen umgehen zu können ist wichtig, wenn jemand ein Projekt
koordinieren möchte. Hier liegt der Zeitaufwand bei ca. zwei bis fünf Stunden/Woche ehrenamtlich.
In Freilassing gibt es in fast jedem Stadtteil mindestens einen Spielplatz. Hier können Feste organsiert werden, Kinderkonferenzen durchgeführt oder einfach „nur“
Spiele Tage abgehalten werden. Interesse geweckt? Dann schreibe uns an das-kontakt@
freilassing.de.
Der Jugendtreff des KONTAKT unternimmt regelmäßige Freizeitaktionen. So unternahm der Sozialpädagoge Rudi Hiebl vom Jugendbüro der Stadt mit einer Gruppe von
Jungs eine Aktion Schlittenfahrt zum Hirscheck in der Ramsau.
Am 6. Februar gaben Tobias Regner und Sarah
Brendel im Werk 71 ein Stell-Dich-Ein. Der
bekannte Musiker Tobias Regner und „Geggo“
am Cajon gewährten den Anwesenden einen
Vorgeschmack auf das im April erscheinende
Album. Mit ehrlichen Texten und rockigen
Rhythmen wussten die beiden Musiker zu begeistern, bevor Sarah Brendel samt Band (Philipp am Cello und Moritz an der Geige) die
Bühne betrat. Die drei Interpreten füllten das
Werk 71 mit ihren gefühlvollen Klängen und
berührten durch leise, gehauchte Passagen.
Als das Publikum bei „Kumbaya my Lord“ zum
mitsingen animiert wurde konnte man den Ursprungsgedanken eines Benefizkonzerts förmlich spüren: Helfen. Und dies ermöglichten die
Gäste und Helfer der JukuAG, da der Reinerlös von rund 300 Euro direkt in die Flüchtlingsarbeit der Caritas Freilassing/FINA-Kleiderkammer fließt.
Das KONTAKT wird gefördert von:
Dieses Projekt wird im Städtebauförderungsprogramm `Soziale
Stadt´ mit Mitteln des Bundes
und des Freistaats Bayern gefördert
Bayerisches Staatsministerium
für Arbeit und Soziales,
Familie und Integration
Dieses Projekt wird aus
Mitteln des Bayerischen
Staatsministeriums für Arbeit
und Soziales, Familie und
Integration gefördert.
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Mikrozensus 2015
Auch im Jahr 2015 wird in Bayern wie im
gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung
bei einem Prozent der Bevölkerung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen
Landesamts für Statistik werden dabei im
Laufe des Jahres rund 60.000 Haushalte in
Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen
Lage sowie in diesem Jahr auch zur Krankenversicherung befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem
Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. Die Mikrozensusbefragungen finden ganzjährig von
Januar bis Dezember statt.
Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle Zahlen über die wirtschaftliche
und soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere der Haushalte und Familien ermittelt.
Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche
gesetzliche und politische Entscheidungen
und deshalb für alle Bürger von großer Bedeutung. Um die gewonnenen Ergebnisse
repräsentativ auf die Gesamtbevölkerung
übertragen zu können, ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch tatsächlich an der Befragung teilnimmt.Aus diesem Grund besteht für die meisten Fragen
des Mikrozensus eine gesetzlich festgelegte
Auskunftspflicht, und zwar für vier aufeinander folgende Jahre. Datenschutz und Geheimhaltung sind umfassend gewährleistet.
Auch die Interviewerinnen und Interviewer,
die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor
schriftlich ankündigen und sich mit einem
Ausweis des Landesamts legitimieren, sind
zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.
Statt an der Befragung per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den
Fragebogen selbst auszufüllen und per Post
an das Landesamt einzusenden.
Ehrenamtliche Sicherheitswacht zeigt Zivilcourage
Die ehrenamtlichen Mitglieder der Sicherheitswacht zu Besuch im Rathaus.
Seit einem Jahr haben in Freilassing neben der Polizei auch ehrenamtlich tätige Bedienstete der Sicherheitswacht ein
Auge auf die öffentliche Sicherheit und
Ordnung in der Stadt. Anlass genug für
Bürgermeister Josef Flatscher, neben Polizeichef Gerhard Meier und dem Sicherheitswacht-Sachbearbeiter der Polizei, Michael Slamecka, auch die Mitglieder der
Sicherheitswacht ins Rathaus einzuladen
und sich für ihr Engagement zu bedanken.
Der Bürgermeister dankte in diesem
Rahmen der mit der Stadt eng zusammenarbeitenden Sicherheitswacht für ihre
Leistungen. Es habe sich gezeigt, dass ihre
Mitglieder inzwischen recht erfolgreich arbeiteten und nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken würden. Auf ihren
Fußstreifen begegneten die Sicherheitswächter vielen Leuten und machten sich
so zu Ansprechpartnern für Stadtbewohner und Besucher von Freilassing. Polizeichef Gerhard Meier berichtete, die An-
gehörigen der Sicherheitswacht gingen in
ihrer Freizeit der Tätigkeit nach und erhielten dafür nur eine kleine Aufwandsentschädigung vom Freistaat Bayern. Zudem
seien fast alle Mitglieder berufstätig und
außerdem meist auch noch in anderen Bereichen ehrenamtlich aktiv. Sie hätten bislang deutlich über 1.000 Einsatzstunden
geleistet und seien auch abends unterwegs. Entsprechend hoch sei deshalb die
Akzeptanz der Sicherheitswacht in der Bevölkerung. Weitere Interessenten für die
Tätigkeit als Sicherheitswächter könnten
sich im Übrigen jederzeit bei der Polizeiinspektion Freilassing melden.
In der Runde wurden bisher gemachte
Erfahrungen ausgetauscht und es konnte
auch die eine oder andere Anekdote berichtet werden. Schließlich war man sich
einig, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Sicherheitswacht, Polizei
und Stadt Freilassing auch künftig beibehalten werden solle.
Winterfest in der Kinderkrippe
Als der Elternbeirat der städtischen Kinderkrippe im Dezember das „Winterfest“ plante, konnte niemand ahnen, dass
der 21. Januar ein sonniger und schneeloser Tag wird. Nichts desto trotz wurde
eifrig für diesen besonderen Tag vorbereitet. Als die Türen zum „Winterfest“ geöffnet wurden, waren alle Besucher sehr gespannt: Eltern und Kinder konnten sich an
drei verschiedenen „Mit-Mach-Stationen“
beteiligen. Zum einem wurde die Turnhal-
le in eine Winterlandschaft verwandelt, in
der gesungen, getanzt, Schlitten gefahren
(mit Teppichfleckerl) und mit Schneeflocken (weiße Styroporkugeln) gespielt werden konnte. Im Malatelier durfte
jeder einen Schneemann in SchwammDruck-Technik gestalten. Auch dem Märchen von „Frau Holle“ lauschten viele
Kinderohren. Wer nach all den vielen Aktivitäten Lust auf etwas zu essen bekam,
konnte sich am reichhaltigen Buffet stär-
ken. Der selbstgemachte Kinderpunsch
fand ebenfalls großen Anklang.
STADT JOURNAL
Die aktuelle Bürgerinformation
Vortrag über Demenz
Als zweiter Baustein der Vortragsreihe über den demografischen Wandel und
der daraus resultierenden Probleme in der
Versorgung der Senioren folgt nun nach
„Plötzlich Pflegebedürftig – was ist zu tun“
ein Thema, das immer mehr in den Fokus
der Gesellschaft rückt: die Demenz. Unter dem Titel „Demenz ist nicht das Ende
- das Leben geht weiter“ versucht Initiator,
Moderator und ehrenamtlicher Mitarbeiter im KONTAKT Dietmar Eder, von Beruf Altenpfleger, anhand von Erfahrungen
Betroffener, aber auch aus Sicht der Medizin, Einblicke in die Welt der Demenz zu
vermitteln.
Neben dem bewährten Dreigestirn Birgit Michaelis (Pflegedienstleitung beim
BRK), Andreas Büchner (Einrichtungsleiter
beim BRK) und Dietmar Eder werden der
März/April 2015 • Seite 21
frühere Arzt und 2. Vorsitzender des Generationenbundes Berchtesgadener Land,
Dr. Henner Krauss aus Bad Reichenhall,
und der bekannte Pflegekritiker Claus Fussek den Informationsabend am 26. März
2015 mit gestalten. Beginn ist um 17 Uhr
im Rathaussaal Freilassing.
„Onleihe“ in der Bücherei
Auswählen, einloggen, herunterladen –
so einfach funktioniert das digitale Ausleihen bei der Stadtbücherei. Mit der „Onleihe“ kann jeder Bibliothekskunde rund um
die Uhr aktuelle Bestseller oder Hörbücher ausleihen, ob von zu Hause oder von
unterwegs. Er braucht dazu nur einen Internetanschluss sowie einen PC, Laptop,
Tablet, E-Reader, mp3-Player oder Smartphone und einen gültigen Bibliotheksausweis. Besonderer Vorteil: Der zusätzliche
Service ist für Bibliothekskunden kostenlos. Auch Mahngebühren gibt es bei der
Onleihe nicht: Nach Ablauf der Ausleihfrist
lässt sich die Datei nicht mehr öffnen. Die
„Rückgabe“ erfolgt sozusagen automatisch.
Wer „onleihen“ will, benötigt folgende
kostenlose Software: Adobe Reader, Adobe Digital Editions, Windows Media Player
oder die Onleihe-App. Einmalig muss eine
„Adobe ID“ eingerichtet werden, damit
die Medien aus der Onleihe geöffnet werden können. Sie sind mit einem digitalen
Kopierschutz versehen, dem sogenannten
Digital Rights Management (DRM).
Sind alle zur Verfügung stehenden Exemplare eines Titels entliehen, können diese
mit einem Klick vorgemerkt werden. Zunehmend ermöglicht die Onleihe auch die
„Parallelausleihe”, so dass vor allem bei
stark gefragten Bestsellern die Wartezeit
erheblich verkürzt oder gänzlich vermieden wird.
Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen
an der Mittelschule Freilassing St. Rupert siegte, wie
in den vergangenen zwei Jahren, wieder ein Mädchen.
Anna Unterrainer überzeugte die Jury sowohl mit ihrem geübten Text als auch mit dem Vortrag des Fremdtextes vor Eray Salman und Lukas Oberleitner. Anna
wird die Schule beim Kreisentscheid vertreten.
Im Bild stehend von links: Franz Krittian (Juror), Herr
Hoffmann (Klassenleiter 6a), Herr Maas (Juror), Torsten Balkow (Klassenleiter 6b). Sitzend von links: Eray
Salman, Anna Unterrainer, Lukas Oberleitner.
Im Januar fand im Rathaus
der Kreisentscheid des
56.Vorlesewettbewerbs
statt. Mehr als 600.000
Kinder aller Schularten
beteiligten sich bundesweit am Wettbewerb der
von Erich Kästner ins Leben gerufen wurde. Im
Kreisentscheid konnte
sich Andreas Irlinger aus
Bischofswiesen gegen acht
„Mitleser“ durchsetzen.
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Reinigungspflicht
öffentlicher
Straßengrundstücke
Das städtische Ordnungsamt weist die
Grundstückseigentümer und Hausbesitzer auf die Verpflichtung zur Straßenreinigung hin. Zu reinigen sind die Gehund Radwege, Seitenstreifen sowie
der Fahrbahnrand; insbesondere solche Stellen, wo die Kehrmaschine nicht
hinkommt. Der Kehricht, Schlamm und
sonstiger Unrat ist zu entfernen und
darf nicht der Kehrmaschine überlassen werden. Ferner sind bei Bedarf, insbesondere bei Tauwetter, die Abflussrinnen und Kanaleinlaufschächte freizumachen.
Auskunft erteilt Ihnen gerne das Ordnungsamt der Stadt unter Tel 6309-29.
Spielplatz Schlenkenstraße
Durchgang zum Bahnhaltepunkt
Hofham wird geschaffen
Der neue Bahnhaltepunkt in FreilassingHofham wird gut angenommen. Die Stadt
Freilassing wollte ursprünglich schon vor
der Inbetriebnahme des Bahnhaltepunktes
einen direkten Fußweg durch den Spielplatz
von der Schlenkenstraße zum Bahnhaltepunkt schaffen, da der Spielplatz in unmittelbarer Nähe zum Bahnhaltepunkt liegt. Auf
Bitte von einigen Anwohnern wurde jedoch
zuerst davon abgesehen und der Spielplatz
blieb eingezäunt wie bisher mit nur einem
Zugang von der Schlenkenstraße her.
Die Praxis zeigte jedoch, dass der Weg
durch den Spielplatz zum Bahnhaltepunkt
und zurück gesucht wird. Der Zaun wurde in der Nähe des Bahnhaltepunktes an
mehreren Stellen beschädigt und musste
immer wieder repariert werden. Es musste auch schon ein Kind vom Zaun herunter gehoben werden, da es beim Überklettern hängen blieb.
Nun soll ein durchgängiger Fußweg
durch den Spielplatz zum Bahnhaltepunkt
geschaffen werden. Auf Höhe zum Bahnhaltepunkt soll ein Tor in den Zaun eingebaut werden. Die Arbeiten dafür können
aber erst im Frühjahr vorgenommen werden, wenn die Frostperiode vorbei ist. Als
Übergangslösung wurde aber inzwischen
ein Durchgang im bestehenden Zaun ermöglicht.
„Es ist auf die Dauer personalaufwendig
und teuer, immer wieder den Zaun reparieren zu müssen,“ so Bürgermeister Josef
Flatscher, „außerdem besteht auch Verletzungsgefahr, wenn über den Zaun geklettert oder unten durchgeschlüpft wird.“
Beschädigungen am Zaun Spielplatz Schlenkenstraße.
Jour fixe Literatur
Zum ersten „Jour fixe Literatur“ hatte
der Kulturverein Freilassing im Februar in
die Räume der Stadtbücherei eingeladen.
Die Initiatorinnen Karin Eschertzhuber
und Margit Krieger hatten zum Thema Balladen einen interessanten und abwechslungsreichen Streifzug durch die reichhaltige Balladenliteratur zusammengestellt.
Balladen waren ursprünglich Tanzlieder, die
Geschichten erzählten und in gereimter
Form vorgetragen wurden.
Nach der musikalischen Einstimmung
durch das Lied „Es war ein König von Thule“ wurden als Beispiele für die Volksballaden verschiedene Bearbeitungen der Loreleisage dargeboten. Daran schlossen sich
bekannte und weniger bekannte historische Balladen an wie „Die Bürgschaft“ von
Friedrich Schiller oder „Der Kinderkreuzzug“ von Bert Brecht. Natur- und Schauerballaden wie „Erlkönig“ und „Die Brück‘
am Tay“ folgten. Den Abschluss bildeten die
heiteren Schmunzelballaden „Herr von Ribbeck auf Ribbeck“, „Der Zauberlehrling“
und „Die Heinzelmännchen zu Köln“.
Einfühlsam oder hochdramatisch – je
nachdem, wie es der Charakter der Ballade erforderte, sprachen die beiden Interpretinnen die Texte zur Freude des fachkundigen Publikums. Diese Erzählungen
zählen zu den literarischen Meisterwerken und verdienen es wieder entdeckt zu
werden. Sie sind interessant, spannend und
gut geschrieben und traurigerweise wieder hoch aktuell. Der „Jour fixe Literatur“
findet jeweils am 3. Donnerstag eines Monats von 17 bis 18 Uhr in der Stadtbücherei statt. Der nächste Jour fixe ist am 19.
März. Anlässlich des 70. Jahrestages des
Kriegsendes werden Kurzgeschichten aus
der Kriegs- und Nachkriegszeit gelesen.
Geh- und Radweg an der Kreisstraße BGL2
Im Auftrag des Landkreises wird in
Kürze in einer etwa viermonatigen
Bauzeit der bestehende Geh- und
Radweg von Surheim nach Freilassing um 1,2 km bis nach Eham verlängert. Die Baukosten betragen ca.
735.000 Euro und sind eine wichtige
Investition in die Infrastruktur Freilassings, um auch ohne Auto sicher
unterwegs sein zu können.
STADT JOURNAL
Die aktuelle Bürgerinformation
Stadtentwicklung
Formulierung und Nachjustierung der Ziele für die weitere
Entwicklung der Stadt Freilassing
Das Stadtentwicklungskonzept für Freilassing wurde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erstellt und
Ende 2012 vom Stadtrat verabschiedet.
Auch bei der Umsetzung der Maßnahmen
ist die Bürgerbeteiligung von großer Bedeutung und die Bürger werden bei städtischen Vorhaben mit einbezogen.
Bei den Planungen für die nächsten Jahre und im Rahmen der Vorberatungen zur
Haushalts- und Finanzplanung hat sich gezeigt, dass die Ziele für die Entwicklung der
Stadt Freilassing in einigen Punkte bestätigt oder aber neu justiert werden sollen.
Denn nicht nur die finanziellen Ressourcen, auch die Arbeit von Bürgermeister
und Verwaltung sind darauf ausgerichtet.
Die Haushalts- und Finanzplanung bildet
die finanzielle Grundlage zur Umsetzung
der Ziele einer Kommune in den nächsten Jahren. Die Haushaltsansätze für 2015
stehen konkret zur Verfügung; d.h. die veranschlagten Ansätze können ausgegeben
werden, immer im Rahmen der Geschäftsordnung, die sich der Stadtrat gegeben hat.
Die Finanzplanung gibt Überblick über anstehende Aufgaben und zeigt deren finanzielle Darstellbarkeit.
Die Hochwasserkatastrophe 2013 hat
so einiges durcheinander geworfen und
die Stadt vor neue Herausforderungen
gestellt. Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes sind die Maßnahmen bereits
angelaufen. Die Weichen für den Ersatzneubau des Erholungsparks Badylon sind
gestellt.
Um für die Zukunft gerüstet zu sein und
dem im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes „gemeinsam gestalten – Stadtentwicklung Freilassing“ geprägten Grundsatzes „Freilassing enkelfähig zu machen“
gerecht werden zu können, wurden die
mittel- und langfristigen Ziele als Grundlage für die Arbeits- und Finanzplanung definiert und durch Stadtratsbeschluss bestätigt.
Der Stadtratsbeschluss lautet:
• Die Sicherheit unserer
Bürgerinnen und Bürger
ist ein hohes Gut.
Unser Ziel ist daher eine gemeinsame Positionierung zum Thema „Flughafen Salzburg“. Diese vertreten wir nachhaltig ge-
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genüber den zuständigen Stellen und in den
Arbeits- und Beteiligungsgremien.
Wir forcieren den Ausbau und die Verbesserung des Hochwasserschutzes für Freilassing.
Wir sorgen und erhalten die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung unserer Stadt
erforderliche Infrastruktur. Dazu gehören
eine modern ausgestattete Feuerwehr und
mittelfristig auch der Neubau eines städtischen Bauhofs.
Dazu kommen durch gesamtgesellschaftliche Entwicklungen bedingten Herausforderungen. So wird uns das Thema Unterbringung und Integration von Asylsuchenden in
den nächsten Jahren ein Anliegen sein.
• Kinder und Jugendliche sind die
Zukunft unserer Stadt.
Dazu benötigen wir hervorragende Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für
alle in unserer Stadt.
Wir sehen daher den Ausbau einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung als vordringliche Aufgabe und planen hier konkret
die Einrichtung einer Waldgruppe und den
Neubau des Kindergartens „Villa Sonnenschein“. Ebenso wichtig ist die Weiterentwicklung des Schulstandorts Freilassing mit
der Grundschule als zentralen Chancenpool
für alle Kinder. Vordringlich ist hier die Weiterführung des Schulprofils Inklusion, eine
zeitgemäße Ausstattung der Schulen mittelfristig ein zukunftsfähiger Aus- bzw. Teilneubau der Grundschule, barrierefrei mit
der Möglichkeit der Einführung einer Ganztagsgrundschule.
• Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) „gemeinsam.gestalten
Stadtentwicklung Freilassing“ bestehend
aus den fünf Fachbeiträgen zu den Bereichen Städtebau, Wirtschaftsentwicklung,
Verkehr, Energie und Klimaschutz sowie
Landschaft und Ökologie, wird als Grundlage und Leitbild für die weitere Entwicklung
der Stadt Freilassing bestätigt.
• Getragen werden die weiteren Entwicklungen vom neuen Selbstverständnis der Stadt
als Nebenzentrum in der Kernregion Salzburg. Die Stadt Freilassing betreibt künftig eine aktive Standortentwicklung, die
aktiv, schrittweise und ausgewogen Wohnund Gewerbeflächen entwickelt, aber auch
Landschaftsräume berücksichtigt und dabei in besonderer Weise auf Qualität wie
Nachhaltigkeit setzt, um eine lebenswerte
Wohn- und Arbeitsplatzentwicklung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu befördern.
• Bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen liegen die Schwerpunkte vorrangig in
den Bereichen:
- Neugestaltung des Bahnhofsareals
- Sicherung guter Rahmenbedingungen für
Arbeitsplätze vor Ort
- Entwicklung der Innenstadt
• Weiter werden die Bereiche Klima-, Naturund Umweltschutz, Ausbau des Fuß- und
Radwegenetzes, die Sicherung von leistbarem Wohnraum für Alle und die Weiterentwicklung von Lokwelt und Montagehalle
als kulturellem Zentrum in Kooperation mit
privaten Partnern als wichtig eingestuft.
Die Montessori Schule Freilassing veranstaltete in der letzten Januarwoche einen
Skikurs im tiefverschneiten Saalbach-Hinterglemm. Die Unterkunft lag direkt an der
Skipiste. Aufgrund individueller Vorkenntnisse wurden die SchülerInnen beim Ski fahren
in Gruppen eingeteilt, von Anfängern bis Fortgeschrittene. Nicht nur das tolle Skigebiet und die Motivation der Kinder, sondern auch die gemeinsamen Erlebnisse machten
diese Tage zu einem unvergesslichen Ausflug!!
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Veranstaltungskalender
März
Donnerstag, 19. März
Vortrag: „Von der Dampflok zum
Transrapid - Aus dem Leben
eines Lokführers“, Lokwelt,
Westendstr. 5, 19 Uhr
Infoabend der Montessori-Schule,
Montessori-Schule Freilassing, Lindenstr. 22, 19 Uhr
Samstag, 21. März
Mundharmonikaspieler-Treffen,
Mundharmonikagruppe der Kreuzkirche Freilassing, Gasthaus Rieschen,
Auenstr. 2, 10 bis 16 Uhr
„Zwischenspiel“ der mc-music.org,
Münchener Str. 69, Freilassing, 10 Uhr
Sonntag, 22. März
Treffen für Alleinstehende über 60,
Selbsthilfekontaktstelle, Reichenberger
Str.1, 15 Uhr
Donnerstag, 26. März
Informationsabend: „Demenz ist
nicht das Ende-das Leben geht
weiter“, Mehrgenerationenhaus, Rathaussaal Freilassing, Münchener Str.
15, 17 bis 19 Uhr
Samstag, 28. März
Frühjahrssingen, Stadt Freilassing,
Aula der staatl. Berufsschule,
Kerschensteinerstr. 2, 19.30 Uhr
Dienstag, 31. März
Infoveranstaltung Baumaßnahme
„3. Gleis“, Baumaßnahmen und Straßensperrungen, Deutsche Bahn, Stadt
Freilassing, Rathaussaal, 19 Uhr
April
Dienstag, 7. April
Blutspende, Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes, Rotkreuzhaus,
Vinzentiusstr. 58, 15.30 bis 20 Uhr
Mittwoch, 08. April bis Sonntag, 12. April
Kinderbibelwoche, Evangelische Jugend
Freilassing, Diakoniehaus, Laufener
Str. 6
Freitag, 10. April
Bergfreundetreffen des DAV Sektion Freilassing, Vereinsjugendheim
des DAV, 20 Uhr
Samstag, 11. April
Altkleidersammlung der Georgspfadfinger St. Rupert, Freilassing
Stadtgebiet
Sonntag, 12. April
Jazzfrühschoppen „Summerhill
Dixie Band“, Lokwelt, Westendstr. 5,
11 bis 13 Uhr
Freitag, 17. April
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt
Freilassing e.V., Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing e.V.,
Rathaussaal Freilassing,
Samstag, 18. April
7. CVJM-BGL Flohmarkt, MartinOberndorfer-Str. 3, 8 bis 16 Uhr
Familientag der AGAPE Gemeinde, AGAPE Gemeinde Freilassing e.V.,
AGAPE-Saal, Pommernstr. 12,
10 bis 17 Uhr
Sonntag, 19. April
Jahreshauptversammlung der
G.T.E.V. Rupertiwinkler-Salzburghofen e.V., Vereinsheim der
G.T.E.V. Rupertiwinkler-Salzburghofen
e.V., 8 Uhr
Flohmarkt für Simbabwe, Simbabwehilfe, Freilassinger Fußgängerzone,
10 bis 16 Uhr
Montag, 20. April
Vortrag: „Der politische Islameine Gefahr für Deutschland und
Europa?“, vhs Freilassing, Rathaussaal, Münchener Str. 15, 19.30 Uhr
Samstag, 25. April
Jahreshauptversammlung des VdKSozialverband Freilassing, Hotel
Rupertus, 14.30 Uhr
Gedenkgottesdienst: „70 Jahre
Bombenangriff Freilassing“,
Marienkirche, 18 Uhr
Sonntag, 26. April
Autoshow, WIFO Freilassing e.V.,
Freilassinger Innenstadt, ab 10 Uhr
Verkaufsoffener Sonntag, im Stadtgebiet, 12.30 bis 17.30 Uhr
Dienstag, 28. April
Vortrag: „Testament für körperlich,
geistig oder Psychisch Behinderte“,
vhs Freilassing, Mittelschule,
Zimmer 118, 18 bis 19.30 Uhr
Mai
Freitag, 1. Mai
Maibaumaufstellen, G.T.E.V.Saalachtaler
e.V., Rathausplatz Freilassing,
Mairundfahrt, Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde, Start am Gemeindehaus Bräuhausstr.
Samstag, 2. Mai
Konzert Shanty-Chor, Rathaussaal,
19 Uhr
Sonntag, 3. Mai
Konfirmation, Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde, Kreuzkirche
Freilassing, 10 Uhr
Erstkommunion in St. Rupert,
Rupertuskirche, 10 Uhr
Jazzfrühschoppen „Gumbiller &
Heger, feat. Karbaumer & Meier“,
Lokwelt, Westendstr. 5, 11 bis 13 Uhr
Montag, 4. Mai
Ein Abend mit dem Intendantes des
Salzburger Landestheater Carl
Philip von Maldeghem, vhs Freilassing, Rathaussaal, 19.30 Uhr
Freitag, 8. Mai
Kammerkonzert: „Duoabend“, Kulturverein Freilassing, Aula der staatl.
Berufsschule, Kerschensteinerstr. 2,
19.30 Uhr
Bergfreundetreffen des DAV Sektion Freilassing, Vereinsjugendheim
des DAV, 20 Uhr
Standkonzert der Stadtkapelle
Freilassing, Fußgängerzone, 20 Uhr
Sonntag, 10. Mai
Erstkommunion in St. Rupert,
Rupertuskirche, 10 Uhr
Muttertagskonzert des Landkreisjugendorchester, Musikschule Freilassing, Teisendorf, Bad Reichenhall und
Berchtesgaden, Aula der Mittelschule
St. Rupert, 17 Uhr
Dienstag, 12. Mai
Vortrag mit Exkursion: „Gartenland
Salzkammergut“, vhs Freilassing,
Mittelschule, Zimmer 107,
19 bis 20.30 Uhr
Samstag, 16. Mai
„Zwischenspiel“ der mc-music.org,
Münchener Str. 69, Freilassing, 10 Uhr
Fest: „15 Jahre Aquarium“, Haus der
Jugend e.V., Spielplatz Eichetpark,
15 Uhr
Lampion Fest, Kleingartenanlage „Edelweiß“ e. V. am Krankenhaus, 17 Uhr
Jazznacht „Tango- und Latinonight“, Montagehalle Lokwelt,
Westendstr. 5, 19.30 bis 22.30 Uhr
Sonntag, 17. Mai
Flohmarkt für Simbabwe, Simbabwehilfe, Freilassinger Fußgängerzone,
10 bis 16 Uhr
Erstkommunion in St. Korbinian,
St. Korbinian, 10 Uhr
Lokwelt-Kindertag, Lokwelt, Westendstr. 5, 11 bis 16 Uhr
STADT JOURNAL
Die aktuelle Bürgerinformation
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Dienstag, 19. Mai
Multivisionsvortrag mit Lesung:
„Einfach geh`n...“, vhs Freilassing,
Rathaussaal, 19.30 bis 21Uhr
Donnerstag, 21. Mai
Vernissage „Fotographische Liebeserklärung an die Eisenbahn“,
Lokwelt, Westendstr. 5, 19 Uhr
Freitag, 22. Mai bis Sonntag, 13. September
Ausstellung: „ Fotographische
Liebeserklärung an die Eisenbahn“, Lokwelt, Westendstr. 5,
Kammerkonzert des
Kulturvereins
Fulminanter Klavierabend mit
Matthias Rehrl
In der gut besuchten Aula der Berufsschule gab der 17jährige Pianist Matthias Rehrl aus Surheim Ende Januar ein anspruchsvolles Klavierrezital mit Werken
von Bach, Beethoven, Liszt, Schumann und
Ligeti.
Matthias erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren bei
Ralf Halk, lernte ab 2008 bei Sven Jörge
Schnoor, bevor er im Jahre 2011 in die
Klavierklasse von Prof. Christoph Lieske
an der Universität Mozarteum eintrat, in
deren Vorbereitungslehrgang er bis heute studiert. Der junge Künstler besticht
Matthias Rehrl (rechts) mit Professor Christoph Lieske.
durch seine enorme Fingerfertigkeit. Man
hat angesichts seines Spiels den Eindruck,
keine Passage könne ihm zu schnell sein.
Auch seine musikalische Darstellung offenbarte eine angesichts seiner Jugend er-
staunliche Reife. Eine großartige Leistung!
Das Publikum verabschiedete Matthias
dementsprechend auch mit großem Beifall.
Durch den Abend führte Gundo Vent mit
profunder Sachkenntnis.
Lars Hallin
Karl-Rittmann-Haus
Viele Freilassinger kennen es, das
Karl-Rittmann-Haus in Thalgau-Egg und
trotzdem ist es fast in Vergessenheit
geraten. Die Naturfreunde Freilassing
konnten 1958 das Grundstück erwerben. Da ihnen das Geld fehlte, stiftete es
der frühere Freilassinger Bürgermeister
Karl Rittmann. Aus diesem Grund und
da er auch den Bau des Hauses förderte,
wurde die Hütte nach ihm benannt. Sie
war recht klein und der Nachfrage
bald nicht mehr gewachsen. So war es
für Sepp Maier, dem Vorstand ab 1971,
klar, dass hier Abhilfe geschaffen werden
musste. Man ging an die Erweiterung
der Hütte. Die Naturfreunde Freilassing, damals einer der größten Vereine
der Stadt mit 400 Mitgliedern, konnten
alle Handwerksarbeiten in Eigenregie
vornehmen. Das Karl-Rittmann-Haus
wurde im Jahre 1974 endgültig fertiggestellt und zeigt sich heute noch in re-
noviertem Zustand wie damals. Ein großer
Aufenthaltsraum mit Kachelofen, eine voll
eingerichtete Selbstversorgerküche, Schlafgelegenheiten für bis zu 20 Personen machen den Aufenthalt auf einem weitläufigen
Grundstück mit großer Spielwiese und einer sonnigen Terrasse mit Grillmöglichkeit
zu einem Erlebnis. Das Haus ist bequem
mit dem Auto zu erreichen. Das Karl-Ritt-
mann-Haus wird jetzt von den Rad- und
Wanderfreunden, vormals Naturfreunde
Freilassing, unterhalten und kann an Vereine oder andere Gruppen vermietet
werden. Auskunft und Anmeldung bei
Hüttenwart Rosi Maier, Tel. 08654 / 9920
oder Vereinsvorstand Peter Osterrieder,
Tel. 0176 / 96252639 oder [email protected]
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Lokwelt
Lokwelt auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e.
Über 118.000 Besucher waren auf der
Reisemesse f.re.e in München. Dort hatte
auch die Lokwelt Freilassing als Mitaussteller der Berchtesgadener Land Tourismus
(BGLT) einen vielbeachteten Stand. Insgesamt 12 Ausflugsziele aus dem Landkreis
stellten sich vor, eine Bühne bot Platz für
das Rahmenprogramm – ein großer, schön
gestalteter und repräsentativer Messestand bot sich den zahlreichen Gästen.
Das Interesse der Messebesucher am
Stand der Lokwelt war groß. Angefangen von Gästen, die bereits einmal oder
mehrfach in der Lokwelt waren, über Interessierte, die sich über die Exponate
des Museums und dessen bahnhofsnahe
Lage informierten – alle machten Halt am
„Bahnhof Lokwelt“. Es gab explizite Anfragen für Führungen und das Kinderpro-
gramm, außerdem begeisterte das Jahresveranstaltungsprogramm 2015.
Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass das
Freilassinger Eisenbahnmuseum weit über
die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und
anerkannt ist als ein die Eisenbahngeschichte bewahrendes Haus, das aus der Museumslandschaft nicht mehr wegzudenken ist.
Vortrag „Von der Dampflok zum
Transrapid - aus dem Leben
eines Lokführers“
1958 wurde der gelernte Maschinenschlosser Otto Kulzer im Betriebswerk
München-Ost zum Dampflokführer ausgebildet, 2003 war er in China als Transrapid-Ausbilder tätig. Er selbst nennt es den
„krönenden Abschluss“ seines Berufslebens. Dieses führte ihn aber unter anderem auch nach Jordanien und Liberia, Kolumbien und Ägypten.
Vortrag am Donnerstag, 19. März 2015
um 19.00 Uhr im Seminarraum der Lokwelt. Eintritt: 5,00 Euro.
Freizeitpass 2015
Seit Ende Januar ist der neue Freizeitpass für Kinder
und junge Menschen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land
für 3,50 Euro bei den Städten und Gemeinden erhältlich!
Herausgeber ist das Landratsamt Berchtesgadener
Land, Amt für Kinder, Jugend und Familien. Der Freizeitpass ist ein ganzes Jahr gültig und bietet viele Ideen und
Möglichkeiten für die gemeinsame Freizeitgestaltung.
Im vorderen Teil finden sich attraktive Gutscheine für
ermäßigte oder kostenlose Eintritte, im hinteren Teil sind
übersichtlich die wichtigsten Kinder- und Jugendreisen,
Ferienlager und Familienangebote zusammengestellt. Neben den Gutscheinen und bewährten Angeboten findet
sich auch viel Neues im Programm für 2015.
Im Programm sind unter anderem eine Alpakawanderung und eine 4-tägige Radtour für Menschen mit und
ohne Behinderung, tolle Angebote in Kooperation mit
der Nationalparkverwaltung Berchtesgaden, betreute Feriencamps und Zeltlager für Kinder direkt am See, eine
Städtereise des Kreisjugendrings BGL für Jugendliche
und die Aktion Spielbus in den Sommerferien.
Nähere Informationen zum Freizeitpass und zu den einzelnen Veranstaltungen erteilt Clemens Mayer vom Landratsamt, Tel. 08651-773310, E-Mail: [email protected].
Ein herzliches „Dankeschön“ gilt an dieser Stelle allen beteiligten Gemeinden und Organisationen, die beim
Freizeitpass 2015 mitmachen und allen ehrenamtlichen
Betreuungspersonen.
Jazzfrühschoppen mit der
„Summerhill Dixie Band“
Die Jazzsaison im Freilassinger Eisenbahnmuseum wird am 12. April eröffnet!
„Dixieland ist überall“ – so lautet das
Motto der „Summerhill Dixie Band“. Jenen Schwung, den die Jazzer Swing nennen,
verdankt die Band dem Banjo, das neben
Klarinette, Trompete, Posaune, Kontrabass
und Schlagzeug erklingt. Seit über zehn
Jahren finden die ausgetüftelten Arrangements der Band mit dem gewissen Etwas
in die Herzen der Zuhörer.
Sonntag, 12. April 2015, 11-13 Uhr
Eintritt: 6,00 Euro inkl. Museumsbesuch
STADT JOURNAL
Die aktuelle Bürgerinformation
März/April 2015 • Seite 27
Bilderbuchkino
Mitte Februar fand das erste Bilderbuchkino 2015 in der Bücherei statt, das hervorragend besucht war. Der Dank geht an
Marion Bauer und Helga Weber für ihr engagiertes Vorlesen.
Anders als bei einer normalen Vorlesestunde ergibt sich beim
Bilderbuchkino eine besondere Atmosphäre. Auf eine ganz neue
Art lernen Kinder die Bilderbücher kennen. Das Betrachten
der Bilder auf der Leinwand regt die eigene Phantasie an und
macht Lust auf die Beschäftigung mit dem Buch oder dem gezeigten Thema.
Clown Bitlo
Jahrgangsbaum 2014
Seit 2008 pflanzt die Stadt Freilassing jährlich einen „Jahrgangsbaum“. Eine Freilassinger Bürgerin hatte die Anregung eingebracht, für die neuen Erdenbürger der Stadt junge Bäume zu
pflanzen. Eine Idee, die die Stadt gerne aufgenommen hat und
nun jährlich einen Baum setzt. Der Jahrgangsbaum 2014 wurde im Dezember in der Schmittensteinstraße gepflanzt. Bürgermeister Josef Flatscher nahm im Beisein von Kindern des Kindergartens St. Korbinian und Stadtgärtner Anton Neuer den
Jahrgangsbaum ab. Bei dem Baum handelt es sich um eine
Hainbuche.
Im Bild die Kinder vom Kindergarten St. Korbinian mit ihren Erzieherinnen, Bürgermeister Josef Flatscher und Stadtgärtner Anton Neuer beim Setzen des Jahrgangsbaums 2014.
Clown Bitlo gehört schon fast zum Inventar des Kindergartens in der Schumannstraße. Im Rahmen des diesjährigen Faschingsprogramms führte Clown Bitlo etwas ganz besonderes
auf: Besuch aus aller Welt, in Form von selbst gestalteten Marionetten, war gekommen. Die Puppe, die das jeweilige Land darstellte, erzählte aus ihrer Heimat und trug zum Schluss noch
ein landestypisches Lied vor. So bekamen die Kinder Einblick in
die Kultur der USA, der Türkei, von Indien und auch Italien und
Österreich. Gerade zum Kindergarten Schumannstraße passte
dieses Programm ganz ausgezeichnet, da Kinder aus vielen verschiedenen Kulturkreisen die Einrichtung besuchen.
Die Kinder und auch die Erzieherinnen bedanken sich recht
herzlich bei Bitlo für die lustige Stunde und ebenso beim Kontakt Freilassing, das den Auftritt gesponsert hat.