Allgemeine Einführung - Fachrichtung Psychologie

Fakultät Naturwissenschaften, Fachrichtung Psychologie, Institut für Klinische Psychologie
Bachelor Kolloquium
(I) Allgemeine Einführung
Dresden, den 24.03.2015
Ablauf
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
Exposé
Literaturrecherche
Literaturverwaltungs-/Zitationsprogramme
Manuskriptgestaltung
Zeitplan
Stilfragen
Allgemeine Probleme beim Schreiben
Besonderheiten an der Klinischen
Psychologie
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 2 von 38
1) Exposé
Aufgaben eines Exposés:
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•
erster Entwurf der Abschlussarbeit
• erste Einarbeitung in die Literatur
• Herausarbeiten von Fragestellungen
• Vorstellung des Designs und der
Auswertungsstrategien
Klärung:
Was ist die Fragestellung (FS)?
Wie wird die FS bearbeitet?
Warum wird die FS bearbeitet?
Umfang: 1-2 Seiten
Dauer: 2-4 Wochen
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 3 von 38
1) Exposé - Aufbau
Empirische Arbeiten
Review Arbeiten
Titel der Arbeit
Name, Betreuer, 1.Gutachter, 2.Gutachter
Einleitung
Stand der Forschung (kurz)
 Hinführen zu offenen Forschungsfragen
Ableitung der Fragestellung
(1/2 - 1 Seite)
Methodik
(1/2 Seite)
Untersuchungsdesign
Untersuchungsablauf (inkl. Materialien)
[Statistische Auswertung]
Ergebnisse
Methode der Literatursuche
Kriterien Literatursuche
(Suchterm)
Kriterien Literaturauswahl
Gliederungsplan
Zeit- und Arbeitsplan
Referenzen
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 4 von 38
2) Literaturrecherche - Fachdatenbanken
• Web of Science
• PubMed
 eher „medizinische“
Arbeiten
• PsychInfo
 eher „psychologische“
Arbeiten
• Google Scholar: freiere
Suchbegriffe
• Psychologische Tests:
Testzentrale (Hogrefe)
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 5 von 38
2) Literaturrecherche – mit System
• in der SLUB, am Institut oder per VPN Client
• Schulungen der SLUB
 z.B. „Literaturrecherche in Fachdatenbanken für
Einsteiger“
 Ansprechpartnerin: Frau Queitsch
Tipps für Reviews
• Suchhistorie notieren
• wichtige Referenzen z.T. im Literaturverzeichnis von
Artikeln, v.a. Meta-Analysen und Reviews
• Nutzung mehrerer Datenbanken
• Umgang mit nicht verfügbaren Texten
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 6 von 38
3) Literaturverwaltungs-/Zitationsprogramme
Übersicht Programme
• RefWorks (Campuslizenz, webbasiert)
• EndNote (kostenpflichtig, am Institut verfügbar)
• Zotero (kostenlos, webbasiert)
• Citavi (kostenpflichtig aber günstig)
• Mendeley (kostenlos)
Wichtig:
- alle Quellen im fortlaufenden Text mit Zitationssoftware
(‚cite while you write‘)
- Literaturverzeichnis mit Zitationsoftware
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 7 von 38
4) Richtlinien zur Manuskriptgestaltung
Hausinterne Vorgaben (‘übergeordnet’)
• Times New Roman, 12pt, 1.5zeilig
• Arial, 11pt, 1.5zeilig
• Seitenränder: links mind. 2.5cm für Bindung
• Blocksatz
• Einseitiger Druck
• Deutsche Gesellschaft für Psychologie (2007). Richtlinien zur
Manuskriptgestaltung (3., überarbeitete und erweiterte Aufl.).
Göttingen: Hogrefe.
 Online verfügbar
• Publication Manual of the American Psychological Association
(APA), 6th Edition
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 8 von 38
4) Richtlinien zur Manuskriptgestaltung
Hinweise für Tabellen:
Beschriftung oberhalb: Tabelle X. Titel
Statistische Kennwerte kursiv,
griechische Buchstaben nicht
Horizontale Linien oder Zwischenräume zur Abtrennung,
keine senkrechten Linien oder Schattierungen
---
Hinweise unter der Tabelle: Anmerkungen: Text.
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 9 von 38
4) Richtlinien zur Manuskriptgestaltung
Hinweise für Abbildungen:
Hochkant; mit
Einheit
Deutlich unterscheidbare
Markierungen; Zeichen
8-14pt; keine Farben
Abbildung 1. Scree-Plot und Eigenwertverlauf der Parallelanalyse für die Daten in Studie 1.
Beschriftung unterhalb: Abbildung X. Titel.
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 10 von 38
5) Erstellen eines Zeitplans
- Stichtage/Deadlines festlegen
- Kalkulation verfügbarer Zeit:
• reine Schreibzeit (keine Unterbrechung, Mindestlänge)
• Wochenenden?
- Beachte:
• Lehrveranstaltungen/Seminare
• Korrekturzeit für Betreuer
• Urlaube und Feiertage rausrechnen
• Prüfungszeiten
• Pufferzeiten!
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 11 von 38
5) Erstellen eines Zeitplans
Monat
Termine und Ziele
Zeitaufwand
April/Mai 2013
Exposé schreiben (fertig: 3. Mai)
2 Wochen (Exposé)
Mai 2013
Anmeldung der Bachelor-Arbeit (10. Mai)
Theorieteil schreiben (fertig: 31. Mai)
3 Wochen (Theorie)
Methodenteil schreiben (fertig: 14. Juni)
2 Wochen (Methoden)
Ergebnisteil schreiben (fertig: 5. Juli)
3 Wochen (Ergebnisse)
Juli 2013
Diskussionsteil schreiben (fertig: 26. Juli)
3 Wochen (Diskussion)
August 2013
Abstract, Einleitung, Ausblick und Korrekturlesen
2 Wochen (Korrektur)
Juni/Juli 2013
(fertig: 9. August)
16. August: Abgabe der Bachelor-Arbeit
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 12 von 38
6) Stilfragen
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Satzlänge / Verständlichkeit
Wiederholungen / Reflektieren:
Wiederholungen von Termini für konsistente Darstellung
Reflektieren des eigenen Textes:
 Vor dem Schreiben – Was wollen Sie sagen?
 Inhalt verständlich auch wenn der (Ab)Satz fehlt?
 Versteht ein Laie was gemeint ist?
Den Leser leiten:
Kapitelbeginn: evtl. zusammenfassen was kommt
Abschnitts-/Kapitelende: Zusammenfassung oder Fazit
weniger relevante Konstrukte: keine Ausführungen
sondern auf Quellen verweisen
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 13 von 38
7) Allgemeine Probleme beim Schreiben
• Anfangen
• Aufbau anderer Arbeiten
• Inhaltsverzeichnis / Gliederung erstellen
• Literatur zuordnen
• Befunde: tabellarisch ordnen
• Motivation:
• Zeiten zum Schreiben festlegen
• Rückmeldung einholen (Kommilitonen etc.)
• Blockaden:
• Zeit nutzen: Daten eingeben, Graphen
erstellen, Formatieren
• Kladde / Notizen schrieben
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 14 von 38
8) Besonderheiten einer BA an der
Klinischen Psychologie
Hausinterne Besonderheiten
• Exposé vor formaler Anmeldung der Bachelor-Arbeit
• Anzeige Abschlussarbeiten
• Arbeit wird 1x vom Betreuer Korrektur gelesen (kann
auch in einzelne Abschnitte geteilt werden)
• Gutachter werden vom Bacheloranden mit Exposé
angefragt
• Protokollierung der Betreuer-Treffen
• Selbstständigkeit: Betreuer ist für Nachfragen/Feedback
zuständig, der Arbeitsstil sollte aber selbstständig
bleiben
24.03.2015
BA Kolloquium I
Folie Nr. 15 von 38