Vorgaben 2015/16

pí~åÇ=NKrÉÄÉê~êÄÉáíìåÖ=NPKPKNR=_Ç=
=
=
=
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
N
=
o~ÜãÉåÄÉÇáåÖìåÖÉå=
Die eidgenössische Berufsmaturitätsverordnung legt in Artikel 11 Absatz 4 fest, dass die
Lernenden als Teil der Berufsmaturitätsprüfung gegen Ende des Lehrganges eine
interdisziplinäre Projektarbeit verfassen. (SR 412.103.1, 24.06.2009)
Die Lernenden werden von zwei Fachlehrkräften (Betreuer/innen) aus verschiedenen
Fachschaften begleitet. Gemäss Stundentafel sind für die Arbeit im dritten Jahr zwei
Semesterlektionen vorgesehen. ( http://www.kbw.ch/webautordata/180/Lehrplan_HMS_20110907-1.pdf )
=
O=
=
^åÑçêÇÉêìåÖÉå=
Die Arbeit soll als wichtigstes Ziel die kombinierte und kreative Anwendung von
Ressourcen im Hinblick auf den Aufbau von Kompetenzen ermöglichen. Im Besonderen ist
die Analyse von Problemsituationen, die Auswahl, die Planung und Anwendung von
Lösungsstrategien, die kritische Überprüfung von Prozessen und Resultaten und die
adäquate Darstellung der Resultate von Bedeutung. Dabei soll sowohl auf Selbstständigkeit als auch auf die Zusammenarbeit speziell geachtet werden. (vgl Lehrplan HMS, Seite
7) http://www.kbw.ch/webautor-data/180/Lehrplan_HMS_20131216.pdf
Die Schule stellt eine Auswahl von Themen bereit. Die den Schülerinnen und Schülern
vorzulegenden Themen haben einen Bezug zur Arbeitswelt, lassen aber auch allgemeine
gesellschaftliche und kulturelle Perspektiven nicht ausser Acht.
=
P=
=
=
=
=
cçêã=ìåÇ=rãÑ~åÖ=
Die IDPA wird schriftlich verfasst. Der reine Textteil (Einleitung, Hauptteil und Schlussfolgerungen) umfasst 22'000 bis 24'000 Zeichen, dies entspricht etwa 14 Seiten. Die
Arbeit wird in ausgedruckter (zwei Exemplare) und digitaler Form (in der Regel als WordDokument) abgegeben. Über die genaue Form der Arbeit (Zitieren, Fussnoten,
Quellenangaben) informieren sich die Autor(inn)en auf der Homepage der Schule
(http://www.kbw.ch/webautor-data/44/Zitate_2014.pdf )
Die Arbeit ist wie folgt zu gliedern:
•
Titelblatt (Name der Schule, Datum, Bezeichnung „Interdisziplinäre
•
•
•
•
•
•
•
Projektarbeit“, Titel der Arbeit, Namen der Autor(inn)en, Namen der betreuenden
Lehrpersonen
Inhaltsverzeichnis (höchstens drei Gliederungsebenen)
Abstract (Zusammenfassung, maximal eine halbe A4-Seite, orientiert über Inhalt der Arbeit)
Einleitung (Beweggründe für Thema, persönliche Gedanken etc)
Hauptteil
Schlussfolgerungen
Quellenverzeichnis (neben Internetquellen braucht es mindestens 1 andere Quelle)
Anhänge (inkl. ehrenwörtliche Erklärung, siehe unten)
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
pÉáíÉ=J=N=J=
Für die IDPA sollen etwa 60 Arbeitsstunden pro Team eingesetzt werden. Die Arbeit wird
von Schülerinnen und Schülern in frei gewählten Teams erstellt. Ein Team besteht aus
maximal drei Personen. Ausnahmen regelt die Schulleitung.
=
Q=
=
=
=
R=
^Ää~ìÑ=
Die Betreuerteams reichen der Schulleitung interdisziplinäre Arbeitsthemen ein, je Team
maximal drei Themen. Die Schulleitung sorgt für eine breite und genügend grosse Zahl
von Themen, damit sämtliche Schülerteams eine Auswahlmöglichkeit haben.
Die Schülerteams bewerben sich anschliessend um den Zuschlag eines Arbeitsthemas. Die
definitive Zuteilung erfolgt durch die Schulleitung.. Die Themen können nur von je einem
Team gewählt werden.
Während der Bearbeitungszeit (siehe Zeitplan unten) finden zwei Betreuungsgespräche
statt.
Der Abgabetermin gemäss Zeitplan ist absolut verbindlich. Nicht termingerechte oder
unvollständig eingereichte Arbeiten werden mit Notenabzügen bis zur Minimalnote 1.0
sanktioniert.
Bei der Abgabe ist eine ehrenwörtliche Erklärung (siehe Anhang), dass die Arbeit ohne
unerlaubte Hilfsmittel verfasst worden ist, zu unterzeichnen. Verstösst ein Schülerteam
gegen die Lauterkeit (Plagiatsversuch), gelten die Bestimmungen des Merkblattes
„Unkorrekte Quellenangaben bei Maturitäts- und Projektarbeiten“.
Die Präsentation bildet den Abschluss der IDPA. Dabei befragen die betreuenden
Lehrpersonen das Schülerteam während 25 Minuten zum Inhalt der abgegebenen Arbeit
sowie zum Arbeitsprozess.
_ÉïÉêíìåÖ=
Die IDPA-Note ist Bestandteil der Ergänzungsfachnote. Diese ist die achte Note des
Berufsmaturitätszeugnisses. Ohne abgegebene Arbeit kann diese Note nicht gesetzt
werden und damit auch kein Berufsmaturitätszeugnis ausgestellt werden.
Die Note wird vom Betreuerteam gemeinsam festgelegt und dem Schülerteam spätestens
zwei Wochen nach dem Präsentationstermin eröffnet. Sie wird schriftlich begründet. Die
Gesamtnote gilt grundsätzlich für alle Mitglieder des Schülerteams. Im Falle deutlich
erkennbarer unterschiedlicher Leistungsanteile können die Lehrpersonen Einzelnoten
setzen.
In Zweifelsfällen bei der Notengebung entscheidet die Schulleitung.
Bei der Notensetzung geht das Betreuerteam von dieser Gewichtung aus: Produkt ½ ,
Prozess 1/6 , Präsentation 1/3 (siehe Anhang).
=
S=
=
=
^êÅÜáîáÉêìåÖ=
Ein Exemplar der IDPA bleibt im Besitz der Schule und wird zusammen mit der Bewertung
archiviert. Ohne Zustimmung der Autor(inn)en werden die Arbeiten nicht veröffentlicht.
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
pÉáíÉ=J=O=J=
T=
=
wÉáíéä~å=OMNR=L=NS=
h~äÉåÇÉêïçÅÜÉ= pÅÜìääÉáíìåÖLsÉêï~äíìåÖ= _ÉíêÉìÉêíÉ~ãë=
19 - 22
04.05. – 29.05.
24 - 25
08.06. – 19.06..
26 - 28
22.06. – 10.07.
Nimmt IDPA-Themen
entgegen, erstellt Liste
Verfassen IDPA-Themen
Kick-off Plenum
Themenliste, Information
SuS zu IDPA
Zuteilung Teams /
Themen
Teilnahme am Kickoff-Plenum, Teambildung, Eingabe Wahl
Themen
Ev. Mitsprache bei
Themenzuteilung
34
Nachmittag nach
Jahrgangsinfo:
Teamarbeiten SOL
20.08.
Führen mind. zwei
Betreuungsgespräche
35 - 01
24.08. – 08.01.
(führen u.a. zur Prozessbewertung)
02
11.01., 10 h
Einzug Arbeiten,
Weitergabe an
Betreuerteams; erstellt
Präsentationsplan
03 – 07
09
01.03. – 04.03.
07.03. – 11.03.
Erfasst Note für BMZeugnis, archiviert 1
Exemplar der Arbeiten
Erstellen Arbeit;
nehmen an
Betreuungsgesprächen
teil
Abgabe Arbeiten
Beurteilen Arbeit
Bereiten sich auf
Präsentation vor
Bewerten Präsentation
(Kolloquium) und geben
Note bekannt
Präsentation 25’
(geführte Befragung
zur Arbeit), erhalten
Benotung
Verfassen schriftliche
Kurzbewertung;
Rückgabe Arbeiten:
1 Exemplar an
Schülerteam, 1 Exemplar
Sekretariat
Erhalten schriftliche
Kurzbewertung
18.01. – 19.02.
10
pÅÜΩäÉêíÉ~ãë=
=
=
Winterthur, im April 2015 / Bd
=
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
pÉáíÉ=J=P=J=
UK=^åÜ~åÖ=
=
8.1 Muster eines Projektauftrages IDPA
1
Thema / Arbeitstitel
Lohnt sich Regenwassernutzung im Haushalt ?
Wasserqualität, Verfügbarkeit, Investitionsrechnung
2
3
Personen
Schülerteam
S1 (erste Ansprechperson)
S2
S3
Klasse
3aH
3aH
3bH
Betreuerteam
L1 (erste Ansprechperson)
L2
Fach
Gg
VBR
Projektidee und Eingrenzung des Themas
Der Staat subventioniert im Rahmen der Umweltpolitik ökologische Investitionen. Zur Eindämmung des
Frischwasserverbrauchs fördert er u.a. die Regenwassernutzung.
In der Arbeit ist das Sparpotenzial für einen Privathaushalt zu untersuchen und abzuklären, welche
bautechnischen Auflagen der Staat macht und welche marktgängigen Lösungen es gibt.
Mit einer Investitionsrechnung ist der finanzielle Aspekt abzuklären.
4
Bestätigung / Unterschriften
Ort / Datum Schülerteam
Ort / Datum Betreuerteam
8.2 Ehrenwörtliche Erklärung
Wir erklären, dass wir die vorliegende Arbeit selbstständig, ohne fremde Hilfe und in eigener Sprache verfasst haben
und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel benutzt worden sind.
Insbesondere versichern wir, dass wörtliche und sinngemässe Übernahmen aus anderen Werken (Internet, Bücher,
Zeitschriften u.ä.) mit Fussnoten und im Quellenverzeichnis erwähnt werden.
Wir nehmen zur Kenntnis, dass eine unentschuldbare, verspätete Ablieferung der Arbeit zu einem Notenabzug führt.
Die Arbeit wird mit der Note 1 bewertet, wenn sie ein Plagiat ist.
Ort ………………………………………. Datum ………………………………………
Unterschriften Autor(inn)en: …………………………………………………………………………………………………
Die Arbeit darf einem interessierten Publikum gezeigt / nicht gezeigt werden. (Nicht Zutreffendes streichen)
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
pÉáíÉ=J=Q=J=
8.3 Beurteilungskriterien
•
Produkt (Inhalt), Gewichtung: ein Zweitel
J
J
J
J
J
J
J
J
J
J
•
Prozess, Gewichtung: ein Sechstel
J
J
J
J
J
•
Der Inhalt der Arbeit stimmt mit der Projektidee / Arbeitshypothese überein. Das Thema ist aus
verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Die Arbeit ist logisch aufgebaut, in sich schlüssig und hat eine differenzierte Schlussfolgerung.
Das Thema wird fachlich korrekt und in angemessener Tiefe und Breite behandelt. (Relevanz,
Qualität, Aussagekraft). Die Aussagen sind inhaltlich zutreffend.
Die Arbeit zeugt von Eigenständigkeit und Originalität.
Die verwendeten Quellen sind sorgfältig ausgewählt, vollständig und korrekt als Fussnoten und im
Quellenverzeichnis ausgewiesen. Die Anzahl verwendeter Quellen entspricht der üblichen Praxis.
Der Aufbau der Arbeit entspricht den Vorgaben. Sie ist optisch ansprechend, übersichtlich und
sorgfältig gestaltet.
Eine angemessene Anzahl von Bildern, Grafiken, Diagrammen etc. ist informativ beschriftet und
mit Bezug zum Text eingefügt.
Der Umfang der Arbeit entspricht den Vorgaben.
Die Arbeit ist in einem guten, klar verständlichen Stil geschrieben.
Sie ist frei von grammatikalischen und orthographischen Fehlern.
Der Arbeitungsprozess wird nach einem Zeitplan strukturiert.
Widerstände und Schwierigkeiten werden zielstrebig angegangen.
Vereinbarungen mit den Betreuungspersonen werden eingehalten.
Die Arbeit wird im Team zweckmässig organisiert.
Allfällige Probleme in der Zusammenarbeit werden einvernehmlich gelöst.
Präsentation (Kolloquium), Gewichtung: ein Drittel
J
J
J
J
Jedes Teammitglied weiss über die ganze Arbeit Bescheid. Fachliche Fragen können ebenso
beantwortet werden wie Aussagen zu Grafiken, Tabellen, Diagrammen etc.
Das Schülerteam kann den Erarbeitungsprozess selbstkritisch reflektieren.
Die Fragen werden flüssig und kompetent beantwortet.
Die Befragten antworten in Standardsprache auf gutem Niveau.
8.4 Grobdisposition
Checkpunkte
Überlegungen des Schülerteams
Thema, Arbeitstitel
Wesentliche Fragestellungen,
Arbeitshypothesen
Gliederung der Einleitung
Gliederung des Hauptteils
Gliederung des Schlusses
Bereits bekannte Quellen
Adressen für Interviews
Weitere Bemerkungen, Ideen
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
pÉáíÉ=J=R=J=
8.5 Prozess
Beratungsgespräch 1
Kennen wir die genauen
Anforderungen? Haben wir die
nötigen Informationen?
Was haben wir bereits erledigt?
Ergeben sich Abweichungen zur
Planung oder zum Thema?
Was bleibt zu tun, wie gehen wir
weiter vor?
Beratungsgespräch 2
Welche Konsequenzen haben
allfällige Abweichungen von der
Planung?
Entspricht die Arbeit den
Anforderungen?
Was lief bisher gut / schlecht?
Welche Verbesserungen sind nötig /
möglich?
fåíÉêÇáëòáéäáå®êÉ=mêçàÉâí~êÄÉáí=Efam^FW=sçêÖ~ÄÉå=OMNR=L=NS=
=
pÉáíÉ=J=S=J=