Einladungsflyer (PDF-Datei)

Programmablauf (Änderungen möglich)
Freitag, 6.11.2015
Bis 17 Uhr
Anreise & Einrichten im Haus am Maiberg
17.00 Uhr
Auftakt – Begrüßung und Erwartungen
Moderation: Prof. Hans-Joachim Werner
(Martin Buber-Gesellschaft), Titus Möllenbeck (Haus am Maiberg)
17.30 Uhr
Dialog und Konflikt – Anmerkungen zu
einem spannungsreichen Verhältnis
Referentin: Dr. Sylvia Richter (HumboldtUniversität Berlin)
18.30 Uhr
Abendessen
19.30 Uhr
Von Heppenheim nach Jerusalem –
Martin Bubers Werk und Wirkung
Referent: Prof. Dr. Dominique Bourel
(Universität Sorbonne Paris)
20.45 Uhr
Schuld und Versöhnung: Buber und die
Deutschen in den Nachkriegsjahren
Referent: Dr. Wolfgang Krone (Univ. Köln)
22.00 Uhr
Gemütliches Zusammensein im Weinkeller
Samstag, 7.11.2015
14.00 Uhr
Das echte Gespräch und die Anforderungen der Politik
Referent: Lou Martin (Freier Journalist,
Marseille)
18.00 Uhr
Abendessen; Angebote, u.a. Filmvorführung und Gespräch mit den Regisseuren Yaakoy Lifshin & Aharon Liptez
„The Way of Man“ - A film about Buber
15.30 Uhr
Ein Land und zwei Völker? Martin
Buber und das israelischpalästinensische Verhältnis
Moderation eines Round-Table: Prof. Dr.
Ursula Frost (Universität Köln)
21.30 Uhr
Offener Abend
18.00 Uhr
Abendessen; offener Abend, u.a.
Jüdische Tradition - literarische Moderne
Referent: Prof. Dr. Bernd Witte (Universität
Düsseldorf)
07.45 Uhr
Spiritueller Impuls (Kapelle) & Frühstück
09.00 Uhr
Martin Buber und der Dialog zwischen
den Religionen
Impuls und moderierte Gruppenarbeit
10.30 Uhr
Kaffee- und Teepause
11.00 Uhr
Martin Buber und der Dialog zwischen
den Religionen – eine Bestandsaufnahme der letzten 50 Jahre
Moderation eines Round-Table: Prof. HansJoachim Werner (Martin Buber-Gesellschaf)
Spiritueller Impuls (Kapelle) & Frühstück
09.00 Uhr
Die Anerkennung des Anderen –
eine Figur dialogischen Denkens
Referent: Prof. Dr. Christian Wiese (Universität Frankfurt)
12.30 Uhr
Mittagessen und freie Zeit
10.30 Uhr
Kaffee- und Teepause
14.00 Uhr
11.00 Uhr
Jüdische Identität – die zwei Seelen
der deutschen Juden
Referent: Prof. Dr. Paul Mendes-Flohr
(Hebräische Universität Berlin/University
of Chicago)
Martin Buber und sein Wirken in Heppenheim (Führung im Martin Buber Haus)
Referent: Prof. Dr. Dominique Bourel (Universität Sorbonne Paris) und Johannes Waßmer
(Uni Düsselorf)
15.30 Uhr
Kaffee- und Teepause
Mittagessen
16.00 Uhr
Die Philosophie des Dialogs und das
jüdische Denken – Zur Rezeption von
Martin Bubers „Ich und Du“ in Israel
Referent: Prof. Dr. Ephraim Meir (Bar Ilan
University Israel); Ahrin Flashman (The
Hebrew University Jerusalem)
Programm
07.45 Uhr
Spiritueller Impuls (Kapelle) & Frühstück
09.00 Uhr
„Dialog und Differenz“ – Anmerkungen
zum interreligiösen Dialog
Referent: Prof. Dr. Ephraim Meir (Bar Ilan
University Israel)
10.45 Uhr
Die Bedeutung des dialogischen Prinzips für Konfliktlösungsstrategien
Referent: Davis Silvera (IAEA Israel)
12.15 Uhr
Dialog und Konflikt: Thesen zum dialogischen Prinzip Bubers für Politik, Gesellschaft, Religion und Philosophie
Moderation der Abschlussdiskussion: Prof.
Hans-Joachim Werner (Martin Buber-Gesellschaft), Titus Möllenbeck (Haus am
Maiberg)
13.00 Uhr
Mittagessen und freie Zeit
14.00 Uhr
Reflexion und Evaluation
Moderation: Prof. Hans-Joachim Werner
(Martin Buber-Gesellschaft), Titus Möllenbeck (Haus am Maiberg)
Sonntag, 8.11.2015
07.45 Uhr
12.30 Uhr
Montag, 9.11.2015
Programm
Abschluss der Tagung & Verabschiedung
15.00 Uhr
Kaffee- und Tee und Kuchen
Einladung zur Teilnahme
an der Gedenkfeier zum 9. November
(zusammen mit den ICCJ)
Das dialogische Prinzip nach Martin Buber
Martin Buber gilt als markanter Vertreter der Dialogphilosophie. Der Sinn seines oft zitierten Wortes „Alles
wirkliche Leben ist Begegnung“ artikuliert sich in den
verschiedenen Bereichen seines Denkens und Wirkens: im interreligiösen Dialog, auf dem Feld der zwischenmenschlichen Begegnung und nicht zuletzt im
Verhältnis der Völker zueinander.
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte Buber, der 1938
von Heppenheim nach Jerusalem emigriert war und
dort als Professor für Soziologie und Sozialphilosophie
an der Hebräischen Universität wirkte, zu den ersten
jüdischen Intellektuellen, die den Kontakt mit deutschen
Vertretern aus dem geistigen und politischen Leben
wieder suchte. Davon zeugt seine Rede „Das echte Gespräch und die Möglichkeiten des Friedens“, die er
1953 anlässlich der Verleihung des Friedenspreises
des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche hielt. In ihr wird deutlich, dass für Buber „Dialog“
und „echtes Gespräch“ nicht nur für das persönliche
zwischenmenschliche Verhältnis bedeutsam sind, sondern auch Gestaltungskraft für das politische Verhältnis
zwischen Völkern und das Verhältnis zwischen den
Religionen gewinnen können. Buber sagt dort: „Der
Krieg hat von je einen Widerpart, der fast nie als solcher hervortritt, aber in der Stille sein Werk tut: die
Sprache, die Sprache des echten Gesprächs, in der
Menschen einander verstehen und sich miteinander
verständigen.“
Martin Buber starb am 13. Juni 1965 in Jerusalem –
sein Todestag jährt sich folglich in diesem Jahr zum
50sten Male. Zugleich wurden am 12. Mai 1965 diplomatische Beziehungen zwischen dem Staat Israel und
der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen. Diese
zeitliche Koinzidenz beider Ereignisse ist Anlass genug,
Bubers Bemühungen um Verständigung in einer Tagung zu gedenken und auf neue Herausforderungen auch zwischen beiden Staaten - zu beziehen.
Die Veranstalter möchten in der breit angelegten
Tagung damit auch die Aktualität des dialogischen Prinzips ins Bewusstsein rufen, das den Kern von Bubers
Denken und des menschlichen Miteinanders berührt.
Wir laden herzlich nach Heppenheim ein!
Prof. Hans-Joachim Werner
Titus Möllenbeck
Vorsitzender der Buber-Gesellschaft
Haus am Maiberg
Veranstalter:
 Martin Buber-Gesellschaft
 Haus am Maiberg
Kooperation:
 Martin Buber-Haus e.V.
 Martin Buber-Professur der Univ. Frankfurt
Tagungsleitung:
 Prof. Dr. Hans-Joachim Werner
Tel.: 07243 66462
E-Mail: [email protected]
TAGUNG
 Titus Möllenbeck, Haus am Maiberg,
Tel.: 06252 9306-12
E-Mail: [email protected]
50. Jahre diplomatische Beziehungen
zwischen Israel und der BRD
Teilnehmerbeitrag:
 190,00 EUR (Übernachtung DZ, Verpflegung)
 30,00 EUR Einzelzimmerzuschlag
Ermäßigung nach Absprache für Studierende
„DIALOG UND KONFLIKT“
Lehrerfortbildung:
Für Lehrer/innen aus Hessen ist die Tagung beim
IQ als Fortbildung beantragt.
in Gesellschaft und Politik,
Religion und Philosophie
Anmeldeverfahren:
 Anmeldeschluss: 30.09.2015; die (formlose) Anmeldung wird verbindlich durch die Überweisung
des Teilnehmerbeitrages nach Aufforderung; die
TN-Zahl ist im Haus am Maiberg auf 50 begrenzt.
 Nach Anmeldeschluss erfolgt eine weitere Bestätigung mit weiteren Informationen zur (Organisation der) Tagung.
Akademie für politische und
soziale Bildung der Diözese Mainz
Ernst-Ludwig-Straße 19
64646 Heppenheim
Tel. +49 6252 9306-12 / 15
Fax +49 6252 9306-17
Home: www.haus-am-maiberg.de
50. Jahrestag des Todes Martin Bubers
Das dialogische Prinzip
Fr 6. bis Mo 9. November 2015
Haus am Maiberg –
Heppenheim
Veranstalter:
 Martin Buber-Gesellschaft, Heidelberg
 Haus am Maiberg, Heppenheim
Kooperation:
 Martin Buber-Haus e.V. , Heppenheim
 Martin Buber-Professur der Univ. Frankfurt