dowload der PDF-Ausgabe - Evangelisch

April / Mai 2015
■ Asylkreis Uelsen
■ Orgelrenovierung
■ Neue Beitragstabelle
Gemeindebrief der Ev.-altreformierten Kirchengemeinde Uelsen
Gottesdienste
Kollekten
Anmerkung
April
.
03.
10:00 Uhr
Pastor D. Bouws
Karfreitag
05.
10:30 Uhr
Pastor D. Bouws
(A) Diakonisches Werk
(T) Innere Mission
06.
10:00 Uhr
Pastor H. Heikens
(T) Innere Mission
12.
10:00 Uhr
14:00 Uhr
Pastorin D. Bouws
Pastorin A. Schmidt
19.
10:00 Uhr
14.00 Uhr
Pastor D. Bouws
Pastor D. Bouws
26.
10:00 Uhr
14:00 Uhr
Pastor R. Visser
Pastor T. Müller
03.
10:00 Uhr
14.00 Uhr
Pastor H. Heerspink
Pastor P. Wiekeraad
10.
10:00 Uhr
14:00 Uhr
Pastor D. Bouws
Pastor D. Bouws
14.
10.00 Uhr
Pater H. Bischop
17.
10:00 Uhr
14:00 Uhr
Pastor D. Bouws
Pastor D. Bouws
24.
10:00 Uhr
Pastor D. Bouws
14:00 Uhr
Pastor D. Bouws
(A) Eylarduswerk Gildehaus
Pfingsten
(T) Äußere Mission
Ablegen Glaubensbekenntnis
mit Abendmahl (EK)
25.
10:00 Uhr
Pastor F. Baarlink
(T) Äußere Mission
31.
10:00 Uhr
14:00 Uhr
Pastor D. Bouws
Pastor D. Bouws
(T) Missionsarbeit
des Frauenbundes
Ostersonntag
mit Abendmahl (GK)
Ostermontag
Amtseinführung Kirchenrat
Mai
Familiengottesdienst
in niederl. Sprache
mit niederl. Chor (Almelo)
(D) Gänseblümchen
Christi Himmelfahrt
bei Friedhofskapelle Itterbeck
Pfingstmontag
Erläuterung Kollekten:
(T) Türkollekte
(D) Diakoniekollekte
(A) Abendmahlskollekte
Gedanken
Erfolgsfaktor Teamgeist
„Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob.“
Dass Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern und
Kevin Großkreutz von Borussia Dortmund bei der
FIFA-WM 2014 in Brasilien in einer WG wohnten,
hätten sich beide vor der Reise wohl kaum
ausgesucht.
Für den Erfolg unserer Nationalelf war der
Mannschaftsgeist ein nicht zu überschätzender
Faktor. Dabei muss man ja nicht gleich zu den
allerbesten Freunden werden. Wichtig ist, dass
man das gemeinsame Ziel, den Weltmeistertitel,
nicht aus den Augen verliert.
Als Christen sollen wir einander annehmen. Dazu
fordert uns die diesjährige Jahreslosung auf. Um
dahin zu kommen, muss man nicht die größten
Freunde werden. Der Teamgeist entsteht da, wo
man das Ziel nicht aus den Augen verliert. Für
Christen ist dies Jesus Christus.
Der ist mit gutem Beispiel vorangegangen. Er zeigt
uns, wie das funktioniert: Einander annehmen. An
Karfreitag und Ostern erinnern wir uns daran.
Jesus ruft nicht zum Rachefeldzug gegen seine
Verfolger auf. Im Gegenteil! Er vergibt Petrus und
den anderen Jüngern ihren Verrat. Er nimmt sie
wieder an. Das geschieht zum Lob Gottes. Gott
allein die Ehre.
Dieter Bouws
(Römer 15,7)
Mal angenommen…
Mal angenommen
Ich wär angenommen
Angenommen wie ich bin
Mit meinen Stärken und Schwächen
Mit meinen guten Seiten und meinen Macken
Wenn ich mich gut fühle und auch dann, wenn ich
mich nicht aus mir raustraue
Mal angenommen
Einer mag mich – einfach so
Ich hätte es nicht nötig mich besser zu fühlen als
Andere
Würde ich die Anderen dann auch mögen –
einfach so?
Mal angenommen
es wäre einfach so
ich wäre angenommen und der Andere auch
und Du und ich würden einfach so leben
- angenommen, geliebt und gehalten.
Würde sich für mich nicht alles ändern?
Nehmt einander an – weil Christus Euch
angenommen hat
Nehmt einander an – so wie Christus Euch
angenommen hat
Nehmt einander an – weil es Gott die Ehre gibt,
der Dich und mich gewollte und gemacht hat.
Tobias Feldmeyer
Kirchenrat
Kirchenratswahlen
Die diesjährigen Wahlen brachten – wie schon über
den Abkündigungszettel mitgeteilt – folgende
Ergebnisse:
Für den Bezirk 4 (bisher Hermine Ensink) wurde
Friedhelm Giesbers gewählt.
Für den Bezirk 9 (bisher Gerold Holtvlüwer) wurde
Heinrich Pastunink gewählt.
Als Nachfolger für den Jugendältesten Jürgen Jürries
wurde Anne Pamann gewählt.
Als Nachfolger für den Jugendältesten Jan Plescher
wurde für die restliche Wahlzeit von zwei Jahren GertHeinz Beniermann gewählt.
Als Diakon mit dem Schwerpunkt der Bezirke 1 bis 3
wurde Herbert Köster in der Nachfolge von Sieglinde
Ekelhoff gewählt.
Die Wahlbeteiligung lag bei 41,3 % (Vorjahr 38%).
Der Kirchenrat dankt allen Gemeindegliedern, die sich
an der Wahl beteiligt haben und den neuen
Kirchenratsmitglieder für ihre Bereitschaft, die
Aufgabe als Älteste zu übernehmen.
Die Verabschiedung der bisherigen Ältesten und die
Einführung der neuen Kirchenratsmitglieder finden im
Vormittagsgottesdienst am 19. April 2015 statt.
Wegfall Abendgottesdienste
Hermine Ensink als zuständiges Kirchenrats-mitglied
hat viele Pastoren gefragt wegen der Übernahme von
Abenddiensten in der Zeit der Sommerferien 2015,
aber eine Reihe von Absagen erhalten. Nach
eingehender Beratung beschloss der Kirchenrat
einstimmig, am 26. Juli, am 2. August, 9. August und
am 16. August.2015 keine Abendgottesdienste
durchzuführen.
Ehrenamtsabend am 8. Mai 2015
Erinnert wird an den „Dank-Abend“ für die
Ehrenamtlichen, der um 19:30 Uhr im Gemeindeheim
beginnt. Listen zum Eintragen werden in Kürze
ausgehängt.
Gemeindefahrt am 12. Mai 2015
Erinnert wird an die Gemeindefahrt zur Gedenkstätte
Esterwegen und nach Bunde, die um 7:30 Uhr beginnt.
Listen zum Eintragen werden in Kürze ausgehängt.
Neuausgabe des Gemeindebuches
Im letzten Gemeindebrief wurde bereits darauf
hingewiesen, dass mit Stichtag 1.Juni 2015 ein neues
Gemeindebuch erstellt wird. Zur Arbeitserleichterung
werden alle Gemeindeglieder, die in letzter Zeit
umgezogen sind, gebeten, dies möglichst schnell
Herbert Klinge ([email protected]) mitzuteilen,
sofern es nicht bereits geschehen ist.
Archivausschuss
Nachdem sich kein Gemeindeglied in der im letzten
Gemeindebrief genannten Frist bei Pastor Dieter
Bouws gemeldet hat, entschied der Kirchenrat, dass
der Schriftführer Karl-Heinz Filthuth zusammen mit
Bernd Engbers das Gemeindearchiv weiterführen soll.
Pastor Dr. Gerrit-Jan Beuker, unser altreformierter
Fachmann für Archiv und Geschichte, hat sich die
gesammelten Dokumente angesehen und die gute
Ordnung betont.
Bisher wurden „Grenzbote“ und „Jugendbote“ auch in
Uelsen gesammelt, stehen aber im Archiv der EAK
vollständig zur Verfügung. Überlegt wird deshalb,
unsere Ausgaben zu verschenken. Bisherige
entsprechende Bemühungen verliefen erfolglos.
Wenn jemand die Unterlagen haben möchte, kann
er/sie sich bei Bernd Engbers oder Karl-Heinz Filthuth
melden.
Gespräch mit den Kirchenräten der
benachbarten Gemeinden
Es gibt jährlich eine gemeinsame Sitzung der
reformierten und altreformierten Kirchenräte, in der
beide Gemeinden interessierende Fragen besprochen
werden.
In der nächsten Sitzung am 14.April 2015 wird u.a. auf
die Bibelwoche zurückgeblickt und die Arbeit der ACK
inclusive des Asylkreises besprochen.
Erstmalig werden auch die (Teil-)Kirchenräte der ev.lutherischen und der katholischen Nachbargemeinden
teilnehmen, um bessere Abstimmungen zu erreichen.
Fürbitten in den Gottesdiensten
und im Gemeindebrief
Der Kirchenrat möchte an eine 2013 begonnene
Initiative erinnern, nach der sich alle, die mit Fürbitten
in den Gottesdiensten und im Gemeindebrief genannt
werden möchten , an Pastor Dieter Bouws wenden
können.
Neuer Briefkopf der Kirchengemeinde
Der Kirchenrat hat entschieden, den z.B. in den Wahlzetteln und Abkündigungszetteln zu sehenden „Kopf“ künftig
als offiziellen Briefkopf unserer Kirchengemeinde zu nutzen. Damit soll unser „Logo“ weiter bekannt gemacht
werden.
Evangelisch-altreformierte
Kirchengemeinde Uelsen
Gemeinsam
Gottes Liebe
leben
Pastor Dieter Bouws (1.Vorsitzender)
49843 Uelsen, Eschweg 1
Tel. 05942 – 419
www. altreformiert-uelsen.de
Uelsen,
Veränderungen des Ablaufes bei
Beerdigungen in Itterbeck
Bei den letzten Beerdigungen wurde deutlich, dass der
Ablauf auf dem Friedhof nicht günstig ist. Der
Kirchenrat hat nach eingehenden Beratungen
vorgesehen,
dass
künftig
zunächst
der
Trauergottesdienst, dann die Beisetzung und danach
das Kaffeetrinken erfolgen sollen. Für die Kollekten
sollen „feste Boxen“ aufgestellt werden.
Ausnahmen von diesem Ablauf sind auf Wunsch von
Trauerfamilien möglich. Der Ablauf wird noch mit dem
reformierten Kirchenrat abgestimmt.
Neue Pastorin coll. für die
reformierte Kirche Uelsen
Seit dem 1. März ist Dagny Weyermanns als Pastorin
coll. zur Unterstützung der pastoralen Arbeit in der
reformierten Kirchengemeinde Uelsen tätig. Sie
kommt vom Niederrhein und wohnt mit ihrem Mann
in Bad Bentheim. Dort hat sie ihr Vikariat in der
reformierten Kirchengemeinde absolviert. Nun freut
sie sich auf die neuen Aufgaben in der Gemeinde und
auf die Leute vor Ort.
Elf Jugendliche wollen an Pfingstsonntag ihren Glauben bekennen
Folgende Jugendliche wollen im Vormittagsgottesdienst an Pfingstsonntag ihren Glauben öffentlich
bekennen:
Lena Breukelmann (Halle), Mathis Egbers (Uelsen), Henrik Hans (Neuenhaus), Wiebke Kleefmann
(Uelsen), Arne Kohlmann (Uelsen), Moritz Koning (Itterbeck), Lisanne Köster (Uelsen), Marten
Kronemeyer (Uelsen), Anne Reurik (Neuenhaus), Mathias Schubert (Uelsen) und Timo Segger
(Gölenkamp).
Der Kirchenrat freut sich über ihren Entschluss!
Korrektur: In der letzten Gemeindebriefausgabe war das Sterbedatum von Hermann Reinink nicht richtig
wiedergegeben. Das richtige Sterbedatum lautet: 23.Januar 2015. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
IMPRESSUM
Herausgeber: Kirchenrat der Ev.-altreformierten Kirchengemeinde Uelsen.
Redaktion: Dieter Bouws, Herbert Klinge, Heike Legtenborg
V.i.S.d.P. Pastor Dieter Bouws ■ Druck: Häuser KG, Köln ■ Auflage: 450
Textbeiträge nach Möglichkeit als Worddokument per E-Mail an Heike Legtenborg ([email protected])
Evangelisch-altreformierte Kirchengemeinde Uelsen ■
Adresse: Eschweg 1, 49843 Uelsen - Pastor Dieter Bouws
Telefon: 05942-419 ■
E-Mail: [email protected]
■ Internet: www.altreformiert-uelsen.de
Bankkonto: DE97280699261200744700 - Volksbank Niedergrafschaft
Kollekten & Gaben
05.01.
05.01.
05.01.
05.01.
05.01.
12.01.
12.01.
12.01.
12.01.
19.01.
19.01.
19.01.
19.01.
26.01.
26.01.
Gabe Bangladesch . Ein Leben lang Reis genug
Trauergottesdienst J. Wolter Brotkorb Neuenhaus
Diakoniekollekte Brot statt Böller v. 31.12.2014
Gabe Brot statt Böller
Gabe Kindergottesdienst
Gabe Jungschar
Diakoniekollekte übergemeindliche Diakonie
Gabe Bangladesch - Ein Leben lang Reis genugGabe Gideon Bund
Gabe Ebola - Erkrankung
Gabe Verfolgte Christen
Gabe Jungschar
Gabe Jungschar
Gabe Jungschar
Trauergottesdienst H. Lüchies f. Pflegeheim Uelsen
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
200,00
670,96
445,19
30,00
10,00
20,00
352,35
400,00
50,00
400,00
300,00
20,00
40,00
10,00
478,57
27.01.
Trauergottesdienst H. Reinink
für Christoffel Blindenmission
02.02. Abendmahlskollekte Asylkreis
03.02. Trauergottesdienst J.Engbers
für Christoffel Blindenmission
09.02. Türkollekte Sachkosten für
übergemeindliche Jugendarbeit
09.02. Gabe Brot für die Welt
09.02. Gabe Verfolgte Christen
09.02. Gabe Christoffel Blindenmission
17.02. Trauergottesdienst E.Vischer
für Jahresprojekt Frauenhaus auf Sumba
Jan/ Febr. Diakoniekollekten
Jan/Feb. Kollekten Gemeindearbeit
€ 747,73
€ 778,29
€ 446,50
€
€
€
€
353,47
50,00
40,00
50,00
€ 563,97
€ 869,89
€ 889,99
Kollektenempfehlungen
5. 04. + 06.04.
Türkollekte
Die Kollekte für die Innere Mission dient der
Unterstützung diakonischer und volksmissionarischer
Maßnahmen
auf
örtlicher,
regionaler
und
überregionaler Ebene. Diese Werke sind Wesens- und
Lebensäußerungen der Kirche, die aus der Berufung
19.04.
Türkollekte
Innere Mission
hervorgehen, Gottes Liebe in Wort und Tat zu
verkündigen.
Der Kirchenrat unserer Gemeinde wird das Ergebnis
der Kollekte für die Innere Mission dem Werk
der ERF Wetzlar zukommen lassen.
Missionsarbeit Frauenbund
Wie schon in den letzten Jahren wird die Missionsarbeit durch eine Türkollekte und nicht mehr durch die
Haussammlung des Frauenvereins unterstützt.
24.05. + 25.05.
Türkollekte
Äußere Mission
Mit der Kollekte für die Äußere Mission unterstützen wir die Arbeit unserer Partnerkirchen, insbesondere die
Christliche Kirche von Sumba (GKS), mit der wir seit über 100 Jahren engere Verbindungen haben.
Durch unsere Gaben helfen wir der GKS, ihre
missionarischen und diakonischen Aktivitäten
durchzuführen. Unterstützt werden u. a. die
Theologische Hochschule in Lewa, die Arbeit der
Synode der GKS und medizinische Projekte. Am 1.
Dezember 2013 hat die Gemeinde Wilsum Judith van
den Berg-Meelis und ihre Familie nach Indonesien
ausgesandt. Ihre Arbeit als Dozentin für Theologie an
der Theologischen Fakultät der Universität Kristen
Artha Wacana (UKAW) in Kupang und als Pfarrerin für
die Kirche von Sumba wollen wir in den nächsten
Jahren unterstützen.
Friedel Engbers
Gemeindeversammlung
Gemeindeversammlung am 22. März 2015
Die Gemeindeglieder beschäftigten sich nach dem Vormittagsgottesdienst unter Leitung der
stellvertretenden Vorsitzendes des Kirchenrates, Hermine Ensink, wieder mit einer umfangreichen
Tagesordnung.
Jahresrechnung 2014 und Planungen 2015
Rechnungsführer Herbert Klinge stellte in Ergänzung zu den schriftlich vorher ausgelegten Unterlagen die
Jahresrechnung des vergangenen Jahres vor und die Planungen für 2015.
Sie sind von Kirchenrat und Finanzausschuss in der
gemeinsamen Sitzung am 10.2.2015 beraten und
beschlossen worden. Erstmalig wurde zusätzlich eine
Prüfung
der
Unterlagen
durch
das
Rechnungsprüfungsamt der Ev.-reformierten Kirche
im Rahmen des Kooperationsvertrages durchgeführt,
die Herbert Klinge eine gute Führung der Kassen
bestätigte. Ihm wie auch dem Baubeauftragten Albert
Ekelhoff, den (internen) Prüfern Albert Kronemeyer
und Helmut Plescher und dem Finanzausschuss
dankte Hermine Ensink für ihre Arbeit !
Auch die Prüfung der Diakoniekasse verlief ohne
Beanstandungen und Friedel Engbers wurde für die
gute Kassenführung gedankt.
Beitragsentwicklung
Die Gemeinde ist über die Einsetzung einer Arbeitsgruppe im Gemeindebrief „Sommer 2014“ informiert
worden.
Die Beitragszahlungen sind aktuell gestiegen. Es ist
festzustellen, dass die Zahlungen der 30-49jährigen in
den letzten 12 Jahren gesunken ist, die der 5059jährigen und der über 70jährigen stiegen. Die
Arbeitsgruppe hat daraus den Schluss gezogen, das
die „mittlere Generation“ unserer Gemeinde durch
Kosten für Familie, evtl. Haus u.a. evtl. höher
„belastet“ ist. Dem soll durch eine veränderte
Beitragstabelle mit „Ermäßigungen“ für Kinder
Rechnung getragen werden. Kirchenrat und
Finanzausschuss machen der Gemeinde folgenden
Vorschlag:
Kirchenratsmitglied Harm ten Kate (Foto) berichtete
über das Ergebnis der Beratungen im Kirchenrat und
mit dem Finanzausschuss.
Die Festkosten (Personal, Gebäude, Verwaltung,
Versicherung, Energie, Abgaben) werden bis 2019 um
voraussichtlich knapp 10% steigen, d.h. um jährlich ca.
3.600 €. Diese Mehrkosten könnten aus den
Rücklagen bezahlt werden, führen aber dazu, dass wir
diese „Sicherheiten“ mittelfristig verlieren, was
Kirchenrat und Finanzausschuss nicht für sinnvoll
halten.
Die Beiträge bleiben wie bisher gestaffelt nach dem
Netto-Einkommen der einzelnen Gemeindeglieder
und Familien, allerdings besteht bei Netto-Einkommen
von bis zu 700 € monatlich (was dem Sozialhilfesatz
und einer durchschnittlicher Miete nach dem
Sozialgesetzbuch entspricht)
– außer dem
Grundbetrag von 5,00 € monatlich - keine
Beitragspflicht.
Auswertungen haben gezeigt, dass sich gut ein Drittel
der
Beitragszahler
selbst
bis
zu
diesem
Monatseinkommen einstuft. Ob das der Realität
entspricht, kann nicht gesagt werden. Auf freiwilliger
Basis kann natürlich jedes Gemeindeglied zahlen, was
es zu leisten in der Lage ist.
Für Kinder gab es bisher nur einen Abzug von 3,00 €
pro Kind und Monat . Weil alle wissen, dass Kinder
„Geld kosten“, soll ein Abzug vom Netto-FamilienEinkommen (!) von 10 € für das erste, 30 € für das
zweite, 60 € für das dritte und 100 € für das vierte
Kind erfolgen können. Damit würde gegenüber der
bisherigen Praxis dem besonderen Aufwand von
Familien Rechnung getragen.
Grundlage für den Begriff „Kinder“ in der
Beitragstabelle sind die gesetzlichen Bestimmungen
analog zum Kindergeld, nach denen ein Anspruch bis
zum vollendeten 18. Lebensjahr, bei Fortdauer einer
Ausbildung oder Studium bis zum 25. Lebensjahr
besteht.
Als Beitrag von verheirateten nicht verdienenden
Gemeindegliedern,
deren
verdienender
Ehemann/Ehefrau
nicht
der
altreformierten
Kirchengemeinde angehört, soll ein pauschalierter
Betrag von 10 € monatlich zu Grunde gelegt werden –
auch hier gern auf freiwilliger Basis mehr!
Auf die Rubrik „Verheiratete mit Kindern“ soll in der
Tabelle verzichtet werden, weil es z.B. auch
Alleinstehende und Witwen/Witwer mit Kindern gibt.
Auch die Differenzierung zwischen Verheirateten und
Ledigen soll entfallen. Entscheidend für die Beiträge
ist das Netto-Einkommen (gegebenenfalls beider
Partner) .
Angeboten werden soll (auf freiwilliger Basis),
Beiträge bis zu 100 € jährlich in einer Summe
abbuchen zu lassen, weil die monatlichen
Abbuchungen aufwendiger sind.
Die Tabelle soll zunächst für 2 Jahre gelten. Wenn sich
herausstellt, dass das Beitragsaufkommen sinkt, muss
eine „Nachsteuerung“ erfolgen.
Künftige Beitragstabelle
Netto
Familien
Einkommen
€ 100,00
€ 200,00
€ 300,00
€ 400,00
€ 500,00
€ 600,00
€ 700,00
€ 800,00
€ 900,00
€ 1.000,00
€ 1.100,00
€ 1.200,00
€ 1.300,00
€ 1.400,00
€ 1.500,00
€ 1.600,00
€ 1.700,00
€ 1.800,00
€ 1.900,00
€ 2.000,00
€ 2.100,00
€ 2.200,00
€ 2.300,00
€ 2.400,00
€ 2.500,00
€ 2.600,00
€ 2.700,00
€ 2.800,00
€ 2.900,00
€ 3.000,00
€ 3.100,00
€ 3.200,00
€ 3.300,00
€ 3.400,00
€ 3.500,00
%
2,00%
2,25%
2,50%
2,75%
3,00%
3,25%
3,50%
3,75%
4,00%
4,25%
4,50%
4,75%
5,00%
5,25%
5,50%
5,75%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
6,00%
Erwachsene
€
€
€
€
€
€
€
€
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€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
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€
€
€
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€
€
€
€
€
€
€
€
5,00
6,00
7,00
8,00
9,00
10,00
14,00
18,00
22,50
27,50
33,00
39,00
45,50
52,50
60,00
68,00
76,50
85,50
95,00
105,00
115,50
126,50
138,00
144,00
150,00
156,00
162,00
168,00
174,00
180,00
186,00
192,00
198,00
204,00
210,00
+ 1 Kind
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
-10,00 €
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
8,00
12,50
17,50
23,00
29,00
35,50
42,50
50,00
58,00
66,50
75,50
85,00
95,00
105,50
116,50
128,00
134,00
140,00
146,00
152,00
158,00
164,00
170,00
176,00
182,00
188,00
194,00
200,00
+ 2 Kinder
+ 3 Kinder
Abschlag für Kinder
-30,00 €
-60,00 €
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
5,00 €
5,00
€
9,00 €
5,00
€
15,50 €
5,00
€
22,50 €
5,00
€
30,00 €
5,00
€
38,00 €
8,00
€
46,50 €
16,50
€
55,50 €
25,50
€
65,00 €
35,00
€
75,00 €
45,00
€
85,50 €
55,50
€
96,50 €
66,50
€ 108,00 €
78,00
€ 114,00 €
84,00
€ 120,00 €
90,00
€ 126,00 €
96,00
€ 132,00 € 102,00
€ 138,00 € 108,00
€ 144,00 € 114,00
€ 150,00 € 120,00
€ 156,00 € 126,00
€ 162,00 € 132,00
€ 168,00 € 138,00
€ 174,00 € 144,00
€ 180,00 € 150,00
2016
+ 4 Kinder
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
-100,00 €
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
5,00
15,50
26,50
38,00
44,00
50,00
56,00
62,00
68,00
74,00
80,00
86,00
92,00
98,00
104,00
110,00
Harm ten Kate wies darauf hin, dass wir als Freikirche von den
Zahlungen der Gemeindeglieder abhängig sind und nach Artikel 9
der Kirchenverfassung jedes Gemeindeglied bei der Erfüllung
kirchlicher Aufgaben nach Kräften mitzuwirken hat. Er bat im
Namen des Kirchenrates eindringlich darum, dass jedes
Gemeindeglied seine Zahlungen noch einmal überprüft!
Offen bleibt der Umgang mit den Gemeindegliedern, die keine
Beiträge zahlen, obwohl dies – nach dem äußeren Anschein –
möglich wäre. An sie kann nur immer wieder appelliert werden,
ihren Verpflichtungen nachzukommen.
Die Gemeindeglieder werden gebeten, die vorgestellten Planungen
durchzusehen und ihren jeweiligen Bezirksältesten in den nächsten
Wochen eine Rückmeldung zu geben, ob gegen die Veränderungen
Bedenken bestehen. Dann kann der Kirchenrat auf einer breiten
Grundlage weitere Entscheidungen treffen
Perspektiventwicklung
Über die Beratungen des Kirchenrates ist mehrfach in den Gemeindebriefen informiert worden. Deshalb
waren die meisten Informationen kein „Neuland“ für die Anwesenden.
Schwerpunkt Jugendarbeit
Kirchenratsmitglied Jürgen Jürries (Foto) stellte den Schwerpunkt Jugendarbeit vor.
Er machte deutlich, dass unsere Gemeinde auf einem guten Weg ist.
Hoffnungen werden gesetzt auf die Unterstützung durch die beiden
Jugendreferenten unserer Kirche und die bessere Vernetzung von
Angeboten. Gleichzeitig muss die Gemeinde den Mut haben, Jugendliche
über neue Zugänge zu erreichen im Sinne einer „jugendsensiblen
Kirchengemeinde“.
Hermine Ensink dankte im Namen des Kirchenrates den Jugendältesten und
allen ehrenamtlich in Kindergottesdienst und Jugendarbeit Engagierten!
Musikalische Angebote
Ben Tamminga (Foto) berichtete nach der Zusammenfassung der bestehenden vielfältigen musikalischen
Angebote in unserer Gemeinde über Möglichkeiten der Zusammenarbeit.
Neben der Abstimmung von Auftrittsterminen, dem Einüben neuer Lieder mit der Gemeinde soll auch überlegt
werden, ob z.B. über einen Projektchor weitere „Musikbegeisterte“ gewonnen werden können.
Gottesdienste
Beim Schwerpunkt „Gottesdienste“ erinnerte Pastor Dieter Bouws zunächst an bestehende Angebote. Er
berichtete von Gesprächen mit der Glaubensbekenntnisgruppe über die Beteiligung am gottesdienstlichen Leben
und mögliche „Schwellenängste“.
Im Ergebnis sieht er es als notwendig an, mit
Gottesdiensten „nach draußen“ zu gehen und nannte
als Beispiele den Gottesdienst beim Volksfest in
Itterbeck oder den Motorradgottesdienst auf dem
Festplatz in Uelsen.
Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Zukunft
des Nachmittagsgottesdienstes. In erster Linie
müssten diejenigen gefragt werden, die nachmittags
kommen.
Pastor Bouws sieht drei Möglichkeiten:
► Alles bleibt beim Alten.
Die in den letzten Jahren geringer gewordenen
Besucherzahlen werden weiter
sinken und
irgendwann ist deren Zahl so klein, dass diese
Gottesdienste abgeschafft werden.
► Gottesdienste finden reihum in den niedergrafschafter Gemeinden statt.
Vorteil wären bessere Kontakte untereinander,
Nachteile aber u.a. das Fahren bei schlechtem
Wetter. Er rechnet mit einem nachlassenden
Interesse.
► Nachmittags-Gottesdienste entfallen.
Statt dessen werden die Vormittagsgottesdienste mit
mehr Zeit und teilweise in anderer Form gestaltet;
evtl. auch besondere Veranstaltungen in der Woche
mit Themen, die im Sonntags-Gottesdienst nicht
ausreichend bedacht werden können.
Die Gemeindeglieder werden gebeten, diese
Überlegungen „sacken zu lassen“ und ihren
Bezirksältesten eine Rückmeldung zu geben wie sie
darüber denken. Die Beratungen werden dann im
Kirchenrat zeitnah fortgeführt auch wegen der
Gottesdienst-Planungen für 2016.
Hermine Ensink erinnert daran, dass es immer schwieriger wird, Pastorinnen/Pastoren für die
Nachmittagsgottesdienste zu finden, was sich schon in diesem Sommer mit dem Ausfall mehrerer
Abendgottesdienste (siehe Hinweis bei Mitteilungen des Kirchenrates) bemerkbar macht.
K.H. Filthuth
Zum Nachdenken
In Anlehnung an die Gemeindeversammlung,
Schwerpunkt „Gottesdienste“
-Zukunft der
Nachmittags-gottesdienste- hier ein Artikel aus der
Zeitschrift 3E echt.evangelisch.engagiert, Ausgabe
2/2013, von Dr. Michael Herbst.
Kirche To Go
Wer in den 60er Jahren in Westdeutschland aufwuchs,
kannte in der Regel ein Fernsehprogramm, dann zwei.
Er fuhr Volkswagen oder Opel. Er wählte zwischen
Äpfeln, Birnen und Bananen. Er las die örtliche
Tageszeitung. Er hatte ein Telefon von der Post und
eine Schreibmaschine. Er kannte ein italienisches
Eiscafé und hatte schon mal von Pizza gehört. Zum
Urlaub ging es an die Nordsee oder ins Allgäu. Er
gehörte zu seiner Kirchengemeinde und hatte
„seinen“ Pastor.
Wenn seine Enkelkinder 2013 das hören, können sie
sich das kaum vorstellen. Sie wählen zwischen zig
Fernsehprogrammen, wenn sie nicht lieber bei
YouTube surfen. Sie fahren ein koreanisches oder
japanisches Auto, wenn sie nicht Carsharing
betreiben. Sie kaufen Litschis und Mangos. Sie lesen
ihre Zeitung auf dem iPad. Sie haben ein Smartphone,
mit dem sie twittern, mailen, simsen, Fotos und Musik
verwalten und sich den Weg zum nächsten Coffee To
Go zeigen lassen. Sie überlegen, ob sie vietnamesisch
oder Tex-Mex essen. Sie fliegen nach Kenia oder
klettern in Polen. Wenn sie sich für den Glauben
interessieren, schauen sie sich auf einem Markt
religiöser Möglichkeiten um.
Die kirchliche Monokultur hat ausgedient
Aus einer Welt der überschaubaren Vorgaben wurde
eine Welt, in der Menschen aus einem bunten,
zuweilen verwirrenden Angebot wählen können, aber
auch müssen. Sie suchen, was zu ihnen passt. Sie
nehmen Vorgegebenes nicht mehr einfach hin. Wie
reagiert eine Kirche, die Kirche für das Volk sein will,
auf diese Kultur, in der Vielfalt Norm ist? Schafft sie
ein breiteres Angebot gemeindlicher Lebensformen,
so dass mehr Menschen das eine Evangelium
kennenlernen und erleben können?
Hätte man früher kaum gedacht, dass Mission und
Pluralität sich befreunden könnten, so ist das die
Herausforderung, vor der wir stehen. Eine
missionarische Monokultur kann die Vielfalt der
Lebenswelten kaum erreichen. Wir blieben auf wenige
Menschen beschränkt, denen zufällig gefällt, was uns
gefällt. Bischof Graham Crays Frage muss uns
umtreiben: Wer würde nie das Evangelium hören,
wenn wir weiterhin nur das tun, was wir jetzt schon
tun? Freilich ist die Herausforderung „nicht ohne“, sie
würde uns locken, unsere Komfortzonen zu verlassen,
Liebgewordenes sterben zu lassen und Neues zu
wagen. Wir brauchen Initiativen „von unten“, die nicht
nur zu Tagungen fahren und alles „ganz toll“ finden,
sondern tatsächlich den ersten Schritt tun und sich vor
den folgenden nicht fürchten.
Kirche muss neue Wege gehen
Und ebenso brauchen wir Führungskräfte „von oben“,
die ihre Aufgaben darin sehen, Türen zu öffnen und
Freiräume zu schaffen, damit sich Neues und
Ungewohntes in einer „mixed economy“ (gemischte
Wirtschaftsform) neben dem Vertrauten, aber nicht
mehr allein Hinreichenden entfalten kann.
Kirche ist, wo Gemeinde lebt.
Eine lebendige Gemeinde lebt von Menschen, die sich in ihr engagieren. Vielleicht trägt dieser Artikel dazu bei,
dass er uns als Gemeinde ermutigt, Schritte zu einer neuen Gestalt von Kirche und Gemeinde zu tun.
Gemeindeversammlung
Renovierung der Orgel
Ben Tamminga informiert darüber, dass bei Arbeiten an der Orgel im letzten Jahr deutlich wurde, dass
eine grundlegende Überprüfung, Reinigung und Reparatur notwendig sind.
Nach Einholung von zwei Kostenvoranschlägen und einer
Einschätzung des reformierten Landeskirchenmusik-direktors
Dahlke wurde deutlich, dass es um vier Positionen geht:
1. Reinigung der Orgel und - verbunden damit - auch
Neuausrichtung der Pfeifen und deren Stimmung;
2. Technische Verbesserungen wie Schallschutzkasten um
den Orgelmotor, Einbau neuer Bälge und anderes;
3. Beseitigung klanglicher „Mängel“ wie Ausgleich von
Registern und Pfeifen;
4. Vorrücken der Orgel, um besser an die Laufböden heranzukommen und damit bei späteren
Arbeiten Zeit und damit Kosten zu sparen.
Die Kosten des Angebotes des Firma Kirschner
(Weener) würden sich auf rund 26.000 €
belaufen. Evtl. könnten einige Tischlerarbeiten
von Gemeindemitgliedern übernommen werden,
was die Kosten senkt.
Hinzugerechnet
werden
müssen
bei
Veränderungen am Stellplatz der Orgel Kosten für
die Isolierung an den Außenwänden, Erneuerung
von Fliesen evtl. notwendige Veränderungen von
Elektroleitungen rund 10.000 €.
Der Kirchenrat hat darüber mehrfach – auch
gemeinsam mit dem Finanzausschuss – beraten;
wollte
aber
erst
das
Votum
der
Gemeindeversammlung abwarten.
Ben Tamminga wies darauf hin, dass auch über
die Verschiebung der Arbeiten oder die
Anschaffung einer elektrischen Orgel diskutiert
wurde, der Kirchenrat sich aber dafür
ausgesprochen hat, die Reparaturen gleich
vorzunehmen.
In der Gemeindeversammlung wurden keine
Bedenken gegen die Planungen vorgetragen. Auch hier geht die Bitte an die Gemeinde, das Gespräch mit
den Bezirksältesten zu suchen, wenn Bedenken gegen das Vorhaben bestehen.
Gruppen & Vereine
Kindergottesdienst
05.04.2015
03.05.2015
07.06.2015
OSTERN - Familiengottesdienst in Kirche mit Abendmahl
Familiengottesdienst
Familiengottesdienst
Gruppe B :
12.04.2015
Der barmherzige Samariter
19.04.2015
Jesus macht ein Kind lebendig
Gruppe A :
10.05.2015
17.05.2015
24.05.2015
26.04.2015
Lasset die Kindlein zu mi kommen
31.05.2015
Die Emmausjünger
Himmelfahrt
Pfingsten – die Ausgießung des heiligen
Geistes
Der blinde Bartimäus
Korrektur:
In der letzten Ausgabe unseres Gemeindebriefes wurde aus Versehen Johanne Gerritzen als ausscheidende Mitarbeiterin in der
Jungschar erwähnt. Dieses muss korrigiert werden: Johanne hat als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Küsterdienst aufgehört.
Heike Legtenborg
Termin Bibelworkshop:
Mittwoch, 06. Mai 2015 um 20.00 Uhr im Gemeindehaus
Hierzu wird herzlich eingeladen!
Jugendverein
Hallo!!!
Hier noch mal der Themenplan vom Jugendverein für das 2te Halbjahr 14/15:
Donnerstag, 23.04 Kegeln oder Bowlen
Donnerstag, 21.05 Thema
Donnerstag, 02.07 Abschlussgrillen
Wir treffen uns jeweils um 19.00 Uhr im Jugendkeller. eue Leute sind jederzeit herzlich willkommen1
Thorsten Arends
Für die Jugend ab 14 Jahre
Habt ihr euch nicht auch alle schon mal gefragt, wie sportlich euer Kirchenrat ist, oder wie geschickt sich
die Pastoren außerhalb Ihrer Schreibtische anstellen? Oder vielleicht ob der Jugendverein es auch mit
einem Männerverein aufnehmen kann?
Wir, der Hoogsteder Jugendkreis, haben uns das gefragt und wollen es jetzt testen. Bei
einem großen Volleyballturnier wird sich hoffentlich zeigen, wer sportlich die Nase ganz
weit vorn hat und dann die goldene Bajurette mit nach Hause nehmen darf.
Also der Aufruf an alle Kreise der Gemeinden, an die Kirchenräte, an die Pastoren und
Jugendreferenten und natürlich an die Jugendvereine, trommelt eine mindestens
sechsköpfige Mannschaft, ab 14 Jahren, zusammen, fangt an zu üben und macht euch
bereit für Action reiche Wettkämpfe!
Wann:
Wo:
Startgeld:
30. Mai 2015 um 14:00 Uhr
im Garten der ev. altref. Gemeinde Hoogstede
15€ pro Mannschaft
Nach langen Wettkämpfen und körperlicher Höchstanstrengung haben sich dann alle eine Stärkung verdient. Gegen
18 Uhr wollen wir den sportlichen Nachmittag mit einem gemütlichen, gemeinsamen Grillen auf der Terrasse
abschließen. Hierfür sammeln wir dann einen Beitrag von 6€ pro Person ein, um die Unkosten zu decken.
Es lohnt sich also!!
Meldet euch einfach bis zum 20. Mai bei Saskia Klompmaker mit eurer Mannschaft an.
Telefon: 0175-2362033
oder
Mail: [email protected]
Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und einen tollen Nachmittag mit euch!
Der Jugendkreis Hoogstede
Frauenkreis
Am Montag, 27. April 2015, kommt Frau Dr.Leferink aus Nordhorn zu uns.
Sie spricht zu dem Thema „Kritisieren ohne zu verletzen“.
Der Männerkreis ist dazu eingeladen.
Im Mai machen wir eine Radtour. Der Termin wird noch bekanntgegeben.
Am 01. Juni ist unsere jährliche Fahrt. Sie geht dieses Jahr nach Bourtange. Im Norden Hollands befindet sich die
Festung Bourtange. Die Stadt besitzt 4 Museen, Restaurants, historische Geschäfte. Bourtange ist eine perfekt
restaurierte Festungsstadt, östlich der Stadt Groningen. Über Abfahrtzeiten usw. werdet ihr noch informiert.
Der Frauenkreis bestand in diesem Winterhalbjahr 50 Jahre. Einzelheiten sind uns leider
nicht bekannt. Wer sich noch erinnern kann, melde sich bitte beim Vorstand (Bilder usw.).
Gerda Stegink
Frauentreffen 2015
Frauenarbeitsgemeinschaft
Synodalverband Grafschaft Bentheim
Einladung zum Frauentreffen 2015 am Dienstag, 21. April 2015 im reformierten Gemeindehaus am Markt, Nordhorn
Frau Heidrun Kuhlmann referiert humorvoll aber auch tiefgründig zum Thema:
„Kleider machen Leute – vom Schein und Sein“
Frau Kuhlmann ist uns als Buchautorin und als Referentin, die schon mehrmals auch in der Grafschaft Bentheim mit
ihren Vorträgen begeisterte, bekannt. Nachmittags beginnt die Veranstaltung um 15.00 Uhr. Neben dem Vortrag wird
Frau Wolke mit uns singen. Bei Kaffee und Kuchen besteht Gelegenheit zum Austausch. Abends ab 19.30 Uhr wird der
Vortrag wiederholt. Ein kleiner Imbiss wird serviert. Wir bitten um einen Kostenbeitrag von 5 € pro Person.
Eingeladen sind alle Frauenkreise. Gern geben Sie diese Einladung auch weiter an Interessierte und Frauen aus den
ökumenischen Nachbargemeinden.
Anmeldung möglichst bis zum 16. April 2015 an:
Berendine Hüsemann, Tel. 05921-7 84 76 44
E-Mail: [email protected]
Zu einer weiteren Veranstaltung am Donnerstag, 28. Mai 2015, 19.00 Uhr im Ev.-ref. Gemeindehaus in Schüttorf
zum Thema „Faire Kleidung“ laden wir ebenfalls herzlich ein. Hier wird Frauke Laaser uns informieren über die
Herkunft unserer Kleidung.
Wir würden uns sehr freuen, Sie auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen
Samstag, 09. Mai 2015, 14.30 Uhr in Wilsum
Seminar in Wilsum mit Pastorin Judith van den Berg-Meelis, zurzeit Dozentin in Kupang auf Timor, Pastorin
der GKS (Sumba) berichtet über ihre Arbeit.
Hierzu werden alle Frauen herzlich eingeladen!
Ökumenischer Arbeitskreis
Wie jedes Jahr, haben wir auch dieses Jahr versucht, den Himmelfahrtsgottesdienst auf einen Bauernhof
abzuhalten. Leider ist uns dies nicht gelungen. Also findet der diesjährige Gottesdienst am Donnerstag.,
14.05.2015 (Himmelfahrt) auf dem Vorgelände beim Waldfriedhof in Itterbeck-Egge statt.
Hubert Bischof von der kath. Kirche wird den Gottesdienst mit uns gestalten. Bei schlechter Witterung wird der
Gottesdienst in der Friedhofskapelle verlegt.
Ein zweiter Gottesdienst in Uelsen wird nicht abgehalten.
Wenn jemand die Möglichkeit hat, den Himmelfahrtsgottesdienst in den nächsten Jahren bei sich zu Hause
abzuhalten, möge sich doch bitte bei uns melden. Es muss auch eine Möglichkeit bestehen bei schlechtem Wetter in
eine Halle bzw. in eine Scheune den Gottesdienst zu verlagern.
Johann Arends
Ausblick
Wechsel im Vorstand des Gospelchores
Bei den jährlichen Vorstandswahlen des Gospelchor
Uelsen haben sich folgende Änderungen ergeben:
Heidrun Gülker, bisherige 1. Vorsitzende des Chores
und Bernd Wolberink, Technik, sind aus dem
Vorstand ausgeschieden. Neu hinzugekommen sind
Gerlinde List-Plescher, 2. Vorsitzende und Jan Reurik,
Technik. Den Posten der 1. Vorsitzenden übernimmt
für zwei Jahre Silvia Wolberink.
Wir bedanken uns bei Heidrun und Bernd ganz
herzlich für die geleistete Arbeit und heißen Gerlinde
und Jan in unserem Team herzlich willkommen!!!
Für dieses Jahr haben wir ein Projekt in Angriff
genommen,
bei
dem
wir
ausschließlich
deutschsprachige Lieder für eine Gospelmesse
einstudieren. Sobald das Programm steht, wollen wir
aktiv auf Gemeinden zugehen, um dies in Form eines
Gottesdienstes umzusetzen. Gerne freuen wir uns
noch über männliche Unterstützung!
Konzerttermine
Unser nächster Auftritt ist am Sonntag, 19. April 2015
um 19 Uhr in der ev.-altref. Gemeinde in Bunde.
Am 13. Juni singen wir nachmittags auf dem
Klostermarkt in Frenswegen, vorrausichtlich gegen
16:30 Uhr.
Nähere Informationen, alle Termine, etc. im Internet
unter gospelchor-uelsen.de, bei Facebook oder bei
den jeweiligen Chormitgliedern.
Silvia Wolberink
▲ Bild von unserem Konzert am 28. September 2014 in Uelsen
(Foto: Derene de Vries)
Posaunenchor
Wochenend-Freizeit des Posaunenchores
in Holtgast vom 20. – 22.03.2015
Am Freitagnachmittag ging es bei strahlendem Sonnenschein für den Posaunenchor „mit Kind und Kegel“ los
Richtung Nordsee. Ziel war für 20 Erwachsene und 10 Kinder der Ferienhof Eilts in Holtgast bei Bensersiel.
erkundet werden. Daher erreichten
die meisten recht pünktlich wieder
den Ferienhof.
Vor dem Abendbrot gab es eine
Probe, an der auch unsere drei
Jungbläserinnen Mareen, Sarah und
Thalia ihr Können zeigten. Auch
dieser
Abend
wurde
wieder
gemeinsam mit Musik und viel guter
Laune
im
Gemeinschaftsraum
verbracht.
Nach dem Bezug der Wohnungen und einem leckeren
Abendbrot konnte der Abend gesellig ausklingen.
Nach einem guten Frühstück ging es am Samstag zur
Seehundstation nach Norden-Norddeich. Bei der
Fütterung sowie im anschließenden Vortrag konnten
wir nicht nur einen Einblick in die Arbeit der Station
bekommen, sondern auch viel über die Seehunde &
Co erfahren.
Der Nachmittag fiel leider im wahrsten Sinne „in´s
Wasser“. Der Strand konnte nur in „Buddelklamotten“
Am Sonntag hieß es dann nach dem
Frühstück:
Auto vollpacken und
Aufbruch zur ev. luth. St. MaternianiKirche in Ochtersum. Dort haben wir
den Gottesdienst begleitet und sind nun auch mit
einigen Fotos auf deren Internetseite vertreten…
Bevor es dann zurück in die Grafschaft ging, wurde
noch gemeinsam in Aurich zu Mittag gegessen.
Ich persönlich fand, dass es ein geselliges und schönes
Wochenende war und ich freu mich schon auf die
nächste Fahrt.
Anja Horselenberg
Asylkreis Uelsen
Im letzten Gemeindebrief wurde bereits einiges über die Arbeit berichtet, insbesondere warum sich der
Asylkreis seit fast 25 Jahren für Flüchtlinge in der Samtgemeinde Uelsen einsetzt.
Im Folgenden wird über den aktuellen Stand informiert:
Dem ökumenischen Asylkreis gehören
inzwischen über 30 Personen an. Es ist gut zu
sehen, dass sich immer mehr Menschen in
diese Arbeit mit ihrer Zeit und ihren
Fähigkeiten einbringen. Darüber hinaus gibt es
in der Samtgemeinde einen „Runden Tisch“,
der übergreifende Abstimmungen vornimmt.
Wir müssen davon ausgehen, dass zu den
rund 50 Flüchtlingen im Laufe der nächsten
Monate noch weitere ca. 50 Personen zu uns
kommen. Deshalb benötigen wir weitere
„Unterstützerinnen und Unterstützer“ in der
Asylarbeit.
Die Sitzungen des Asylkreises dienen dazu, die
verschiedenen Aufgaben zu „verteilen“ und
Erfahrungen auszutauschen. Dazu gehören ein
Bustransfer,
die
Übernahme
von
Patenschaften, die Unterstützung bei der
Wohnraumsuche, die Organisation von
Begegnungen und anderes. Unterstützt
werden wir von der beim DRK angestellten
Flüchtlingsbetreuerin Kerstin Goedecke und
Ursula Waldmann-Drews vom reformierten
diakonischen Werk.
Inzwischen hat die Samtgemeinde einen
Kleinbus beschafft. Ein von Erika Jung
organisierter Transport findet regelmäßig
dienstags und freitags von Uelsen nach
Nordhorn und montags und mittwochs von
Getelo nach Uelsen zum Sprachkurs statt.
Fahrer werden immer wieder gesucht. Wer
Interesse hat, kann sich bei Erika Jung via Mail
Erika-jung@gmx,de
oder
Tel. 059423359840) melden
Inzwischen sind zwei Sprachkurse in Uelsen in
den Räumen des Gymnasiums unter
Verantwortung
der
Volkshochschule
angelaufen mit ersten guten Erfahrungen.
Die Übernahme von Patenschaften für
Flüchtlinge ist gut angelaufen und – nach den
Berichten – ein Gewinn für beide Seiten. Da
mehr Familien und Einzelpersonen in den
nächsten Monaten in die Samtgemeinde
kommen, sucht der Asylkreis weiter Patinnen
und Paten. Wer mitmachen möchte, kann sich
bei mir melden.
Ein erstes gelungenes Treffen in unserem
Gemeindeheim bei Kaffee und Kuchen am 2.
Februar 2015 war gut besucht und der
Asylkreis plant für einen Samstag im Juli ein
Sommerfest, um die Kontakte im Sinne einer
Willkommenskultur auszubauen.
Die finanzielle Situation des Asylkreises macht
es möglich, verschiedene Aufgaben zu
bezuschussen. Die anderen Kirchengemeinden
unterstützen wie unsere ebenfalls die Arbeit.
Darüber hinaus kommt die Samtgemeinde für
die Kosten auf.
Wir sind auf Euer Mitdenken und auf Eure Gebete angewiesen, damit wir diese herausfordernde Aufgabe
auch in Zukunft meistern können.
Im Auftrag des Asylkreises
Dieter Bouws
Freiwilliges Soziales Jahr – Bundesfreiwilligendienst
Das Ev.-ref. Diakonische Werk Grafschaft Bentheim ist seit über 25 Jahren im Rahmen des
Freiwilligen Sozialen Jahres tätig. Seit 2011 sind wir als Träger auch im
Bundesfreiwilligendienst engagiert. Wir sind Ansprechpartner für die Region Grafschaft
Bentheim, Ostfriesland und in Teilen des Emslandes.
Freiwilligendienste bieten dir…
eine persönliche Herausforderung!
sinnvolle Zeit zwischen Schule und
Ausbildung oder Studium!
soziale Berufe in der Praxis für deine
berufliche Orientierung!
arbeiten im Team!
viel mehr als nur soziales Engagement!
Wir begleiten dich während deines Dienstes
individuell pädagogisch. Du bekommst ein
monatliches Taschengeld, bist sozialversichert
und hast einen Urlaubsanspruch von
26
Tagen. Der Anspruch auf Kindergeld und
Waisenrente bleibt bestehen.
Deinen persönlichen Interessen entsprechend
kannst du dich für eine Einsatzstelle in unserer
Trägerschaft entscheiden.
Einsatzmöglichkeiten sind:
Kinder- und Jugendhilfe
Kindergärten/Kindertagesstätten/Kinderkrippe
Kranken- und Altenpflege
Einrichtungen für Menschen mit psychischen
Erkrankungen
Kirchengemeinden
Schulen
Bildungsstätten
Sozialstationen
In den jeweiligen Einsatzstellen wirst du von
qualifiziertem Fachpersonal während deines
Freiwilligendienstes angeleitet und unterstützt.
Die pädagogischen Mitarbeiter des Ev.-ref.
Diakonischen
Werkes
sind
kontinuierliche
Ansprechpartner und führen die gesetzlich
vorgeschriebenen
25
Bildungstage
in
Wochenseminaren und Fachtagen durch. Am
Ende deines Dienstes erhälst du ein qualifiziertes
Zeugnis deiner Einsatzstelle und die Teilnahme
an den Bildungstagen wird dir bescheinigt.
Der Weg zu deinem Freiwilligendienst:
Melde dich bei uns!
Wir laden dich zu einem persönlichen
Gespräch ein.
Wir beraten dich bei der Auswahl einer
passenden Einsatzstelle.
Wir vermitteln den ersten Kontakt in die
Einsatzstelle.
Wir bleiben während der Vermittlung im
Austausch.
Hast du eine passende Einsatzstelle
gefunden, unterstützen wir dich bei der
Erledigung der Formalitäten.
Dein Freiwilligendienst kann beginnen!
Gib dem Freiwilligendienst (d)ein Gesicht! Ein Jahr macht Sinn!
Postanschrift:
Ev.-ref. Diakonisches Werk
Grafschaft Bentheim gGmbH
Freiwilligendienste
Geisinkstraße 1
48527 Nordhorn
Telefon: 05921-8802-59
Fax:
05921-8802-55
Mail:
[email protected]
„Oase Oase
im Alltag“
im Alltag
Ökumenische Abendgottesdienste am letzten Sonntag im Monat
in der Ev.-ref. Kirche Uelsen
– Vertraut den neuen Wegen – EG 395
Im Bereich des Gottesdienstes wollen wir in unserer Gemeinde neue – alte Wege
beschreiten.
Neu? Für Uelsen ist ein Gottesdienst in dieser Form ein neues Angebot unserer Gemeinde.
Alt? Entlang den Traditionen der alten christlichen Kirche weit vor den Zeiten der Reformation wollen wir
gemeinsam in ruhiger Atmosphäre auf biblische Texte aus dem Alten und Neuen Testament hören,
gemeinsam singen, beten und eine kurze Auslegung der Texte hören.
Viel Raum gegeben werden soll der Ruhe und Stille und der Musik. Versammelt um eine „liturgische Mitte“
im Chorraum unserer Reformierten Kirche, wollen wir Kraft schöpfen vor und zu Beginn der neuen Woche.
Begleitet wird der Gesang dabei vom Piano oder einer Gitarre; oder wir singen auch mal ohne Instrumente
„a capella“ - und auch neuere geistlichen Liedern (Lass dich hören).
Einmal im Monat feiern wir einen Gottesdienst in besonderer Form als „Oase im Alltag“, jeweils am letzten
Sonntag im Monat in der Ev.-ref. Kirche Uelsen.
„Oase im Alltag“,
29. März 2015, 18-18:45 Uhr
26. April 2015,
18-18:45 Uhr
31. Mai 2015,
18-18:45 Uhr
Lesung mit Jonas und Doro Zachmann
„Ich leide nicht am DownSyndrom!“
Am 20. März begeisterten Jonas Zachmann
und seine Mutter Doro mit einer Lesung in der
altreformierten Kirche in Uelsen das Publikum.
Eines machten beide an diesem Abend allen
Zuhörern deutlich: Down-Syndrom ist keine
Krankheit, an der man leidet.
Ein weiteres Chromosom zu haben, bedeutet ein
anderes und in manchen Bereichen auch ein
eingeschränktes Leben. Es ist jedoch nicht etwas,
worunter man ständig leidet. Durch seine
Fröhlichkeit, seine Offenheit gegenüber anderen Menschen kann Jonas, wie so viele andere Menschen mit DownSyndrom, Schwierigkeiten von uns sogenannten Nichtbehinderten mühelos überwinden.
Auch das wurde deutlich, als Jonas ganz frei zur Musik der Gruppe Möwenpick in der Kirche tanzte. Seine Freude war
einfach ansteckend – und wer hätte es sonst gewagt, spontan diese Freude in einer solchen Form zu schenken?!
Zuerst, so die Mutter des Zweiundzwanzig-jährigen, habe sie Gott gefragt: „Warum hast du mir das zugemutet?“ Bis
mir dann deutlich wurde: „Er hat es mir zugetraut!“ Zwischen „zugemutet“ und „zugetraut“ sind es nur wenige
Buchstaben, so Doro Zachmann, aber im Denken eine ganze Welt.
Wie viele Eltern von Kindern mit
Down-Syndrom erlebte sie die
Kindheit und Jugend mit Jonas trotz
aller Einschränkungen als ein
Geschenk. Wie innig das Verhältnis
zwischen Mutter und erwachsenem
Sohn
war,
konnten
alle
Anwesenden
deutlich
spüren.
Schade nur, dass nicht mehr
Menschen die Chance zu solch
einem
informativen
und
anrührenden Abend wahrnahmen.
Die Band Möwenpick machte ihn
zudem zu einem musikalischen
Genuss.
Dieter Bouws