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31. THEATERTAGE AM SEE
Stand.Punkte
31. Theatertage am See
23.-29. März 2015
Kunst bildet nicht ab,
Kunst macht sichtbar.
Paul Klee
Liebe Freunde der Theatertage am See,
liebe am eigenen Spiel interessierte TheaterfreundInnen!
Was Paul Klee für die bildende Kunst postuliert, gilt für das Theater allemal. Dieses „Sichtbar-Machen“ erfordert Standpunkte. Mindestens den des
Künstlers, der (s)einen Standpunkt einnimmt und aus seiner Perspektive
etwas sichtbar machen will und den Standpunkt des Rezipienten, der aus
seiner Perspektive wahrnimmt, interpretiert, versteht oder auch nicht. Und
da auf der Rezipienten-Seite sich in der Regel nicht nur ein Betrachter findet,
multipliziert sich mit deren Anzahl auch die der Standpunkte. Theater kann
sehr politisch oder sehr unpolitisch sein, eine bestimmte Ästhetik verfolgen,
eine Geschichte zu erzählen, Emotionen wecken, Leerstellen offen und Bilder
entstehen lassen, immer bedarf es dazu eines
Standpunktes. An der Kunstproduktion des
Theaters sind mehrere Künstler beteiligt:
Autoren, Regisseure, Dramaturgen, Schauspieler, Tänzer, Musiker, Bühnen- und Kostümbildner, die Handwerker, die das umsetzen, …
Und alle müssen einen Standpunkt finden
und dem Ausdruck verleihen.
Wir wollen bei den 31. Theatertagen am See
2015 den Fokus auf die Vielfalt und Unterschiedlichkeit möglicher Standpunkte im
Theater lenken. Das Kursprogramm spiegelt dies,
auch die Schulprojekte. Unsere interkulturellen Projekte „wir …hier“ können
gar nicht anders als Standpunkte einnehmen und diese sichtbar werden zu
lassen. Und auch das Theaterprogramm, das so international wie noch nie
zuvor sein wird, macht Standpunkte und ihre Vielfalt sichtbar. Sie werden
auch als Teilnehmer an unseren Projekten und Kursen, ebenso als Zuschauer
im Theater gefordert sein, Standpunkte zu beziehen! Sie können diese …
annehmen, ablehnen, hinterfragen, ins Wanken bringen
verfechten, verteidigen, verfolgen, vernachlässigen, verrücken,
verwerfen,...
Am besten Sie suchen Ihren Stand.Punkt selbst. Wir
können Ihnen dazu vielfältige Gelegenheiten anbieten, finden müssen Sie schon selbst.
Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt auf Sie
Ihr Organisationsteam
der 31. Theatertage am See
Claudius Beck, Andreas Glatz, Harald Eilers,
Britta Lutz, Jürgen Mack, Selma ÖngelChryssowergis, Gerhard Schöll, Andrea
Sprenger, Rita Weiß, Jutta Widmaier
Inhaltsverzeichnis
2015
5JUST
6-7
„wir ... hier“
Ein interkulturelles Projekt im Rahmen der 31. Theatertage
8
Regionale Theaterprojekte
9Projektübersicht
10-18Projektbeschreibungen
20
Anmeldeformular zu den Projektangeboten
21
Übersicht der Wochenendkurse
22-32Kursbeschreibungen
33-35 Informationen zu den Wochenendkursen
36
Der Förderverein THEATERTAGE AM SEE Friedrichshafen e.V.
37 Anmeldeformular zu den Wochenendkursen
38
Unsere theaterpädagogische Ausbildung
39
Das TOB (Theater Oberschwaben-Bodensee)
40uTOBIa
41ZirkusAkademie
42-43 Ausschreibung und Termin der Theatertage 2016
42Impressum
44
Förderer und Kooperationspartner
Theaterprogramm
2015
Bei Redaktionsschluss des Kursheftes stand das Programm
noch nicht endgültig fest. Wir versprechen aber jetzt schon ein
hochkarätiges Theaterprogramm mit vielen großartigen Aufführungen. Wenn Sie einen Kurs buchen, erhalten Sie das Programm
mit der Kursbestätigung zugesandt. Sie können es auch bei
unserer Geschäftsstelle anfordern und finden es ab Ende Januar
im Internet unter www.theatertageamsee.de.
4
1. Jugend- und Schultheatertage
Baden-Württemberg JUST-BW
im Rahmen der 31. Theatertage am See in Friedrichshafen
Einladung und Bewerbungsunterlagen
Vom Montag, dem 23. - Sonntag, dem 29. 3.2015 finden bei uns die ersten Jugendund Schultheatertage Baden-Württemberg statt. Es soll ein Startschuss für eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung und ein Kaleidoskop des Schul- und Jugendtheaters unseres Bundeslandes werden. An den ersten beiden Tage stehen Theaterprojekte
mit jüngeren Darstellern im Mittelpunkt, Mittwoch und Donnerstag richten wir den
Fokus auf SchülerInnen und Jugendliche ab Klasse 8 aufwärts. Dabei werden Theaterprojekte aus allen Regionen des Landes und solche mit inklusiven, integrativen, interund soziokulturellen Konzeptionen zu sehen sein. Wir sind
schon sehr gespannt auf unser „jüngstes Kind“.
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 23. 1.2015.
Das Programm veröffentlichen wir Ende Februar mit dem
Theaterprogramm der 31. Theatertage am See.
Bewerbungsunterlagen anfordern oder downloaden bei:
Förderverein Theatertage am See | Postfach 2946 | 88023 Friedrichshafen
Für Päckchen und Pakete: Zeisigweg 1 | 88045 Friedrichshafen | Telefon: +49 7541 921632
Fax: +49 7541 921639 | [email protected] | www.theatertageamsee.de
Facebook: theatertageamsee
5
wir … hier
2. Interkulturelles Projekt im Rahmen der
31. Theatertage am See 2015
im letzten Jahr führten wir zum ersten Mal dieses interkulturelle Projekt
durch. In zehn Theaterprojekten an unterschiedlichen Schulen in Friedrichshafen und einem Folkloretanzprojekt arbeiteten professionelle Künstler eine
Woche lang mit Schülerinnen und Schülern und präsentierten auf beeindruckende Weise ihre Ergebnisse bei den Theatertagen am See. Der Erfolg
ermutigt uns weiterzumachen und „wir … hier“ fortzusetzen. Die Utopie
lebt weiter! Über ethnische, konfessionelle und soziale Unterschiede hinweg
wollen wir einer Kultur gegenseitiger Wahrnehmung und Wertschätzung
Räume bieten, um daraus Wege anzulegen für neue, gemeinsame, kulturellen Aktivitäten und Projekte.
Kulturen verbinden! Kultur macht stark!
Deshalb laden wir auch 2015 alle Interessierten herzlich zur Teilnahme an
der Fortführung dieses Projektes ein.
Unter einem interkulturellen Projekt verstehen wir
eine Gruppe oder Schulklasse, die sich aus jungen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammensetzt
eine Gruppe oder Klasse, die sich mit der Thematik kultureller Eigenheiten, Verschiedenheiten, Gemeinsamkeiten in jeder
Hinsicht auseinandersetzt.
Gruppen, die beide Aspekte umfassen.
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Bewerben können sich Schulen, Schulklassen, AGs, Jugendtheatergruppen,
konfessionelle, inter- und nichtkonfessionelle Jugendgruppen, alle kulturelle
Aktivitäten pflegenden Vereine aller hier lebenden Kulturen, junge Menschen
mit Asylstatus,… Die Gruppen können altersgemischt, altershomogen und
inklusiv sein. Besonders förderungswürdig erscheinen uns Schularten übergreifende Projekte und solche, die längerfristig auf eine nachhaltige Wirkung
hin konzipiert werden. Entscheidend ist die Auseinandersetzung mit dem
thematischen Rahmen „wir …hier“, wobei die Ausgestaltung des Themas frei
ist und in der Verantwortung der Antragsteller liegt.
Wenn Sie eine Projektidee haben oder wenn Sie für eine multi- oder interkulturell zusammengesetzte Gruppe gerne eine(n) TheaterreferentIn hätten,
der mit Ihnen das Projekt inhaltlich konzipiert und durchführt, bewerben Sie
sich bei uns in digitaler Form
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[email protected]
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Gerne senden wir Ihnen auf Anforderung unsere kleine Dokumentation der
ersten „wir…hier“ Projekte zu.
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Der Projektrahmen:
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Der Förderverein Theatertage am See fördert 5 oder 6 Projekte mit bis zu 1500.- €.
Wenn Sie eine Gruppe oder Projektidee für eine dauerhafte Kon-
zeption haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbin-
dung. In diesem Fall helfen wir dabei, deutlich höhere Mittel dafür zu bekommen.
Ein genauer Projektzeitpunkt wird nicht festgelegt, muss aber zwischen den Referenten und den Theatertagen abgesprochen werden.
Die Projekte müssen vor den 31. Theatertagen am See begonnen werden und sollen bis dahin zumindest ein Zwischenergebnis
präsentieren können. Die Projekte können darüber hinaus fortgeführt werden.
Am Freitag, den 27. 3.2015 werden alle Projekte bei den Thea-
tertagen am See im Rahmen der Abschlussveranstaltung der
1. Jugend- und Schultheatertage Baden-Württemberg (JUST-BW) im Manegentheater in der Bodensee-Schule öffentlich präsentiert.
Die Projekte finden in Friedrichshafen und im Raum Bodensee-
Oberschwaben statt.
Bis Mitte Mai 2015 erstellen Sie eine kleine Dokumentation Ihres Projektes, bei längerfristig angelegten Projekten, einen Zwischen-
bericht.
Die Projekte finden in Eigenverantwortung und in Räumlichkeiten der Antragsteller statt.
>> Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und über Ihre Projektideen
Förderverein Theatertage am See Friedrichshafen e.V.
Bodensee-Schule, Postfach 2946, D 88023 Friedrichshafen
[email protected]
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Mit großzügiger Unterstützung:
Arbeitskreis interkulturelle
Kompetenzen am Seminar
Vielfalt gefällt
der Stadt Friedrichshafen
dem Förderverein Theatertage
am See Friedrichshafen e.V.
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7
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Regionale Theaterprojekte vom
23.-27. März 2015
In der Woche vom 23. – 27. März bieten wir den Schulen, Vereinen, Jugendgruppen usw. in der Region
die Möglichkeit, ihrem Unterricht oder ihrer Theaterarbeit mit Unterstützung professioneller Referenten
neue Impulse zu geben. Darüber hinaus wollen wir auch zeigen, wie Theatermethoden helfen können, die
Bildungspläne Wirklichkeit werden zu lassen, indem sie
- Impulse für ein Schulcurriculum beisteuern,
- den Unterricht bereichern,
- Bausteine zur Entwicklung einer Schulkultur bieten,
- schulische Konfliktfelder bearbeiten helfen,
- Persönlichkeit und vielfältige Kompetenzen fördern, - ästhetisches Lernen fördern.
Nichtschulische Institutionen
Die Kursleiter sind auch in der Lage, sich auf die Wünsche anderer, auch nichtschulischer Institutionen einzustellen. Es kann auch ein Kursangebot entsprechend Ihren Wünschen vereinbart werden. Wenden Sie sich
an unsere Geschäftsstelle, wir finden für Sie einen passenden Referenten.
Teilnehmer
Die Kurse richten sich an Schulen, Schulklassen, Ausbildungsgruppen, Theater-AGs, Theatergruppen, Lehrerkollegien für pädagogische Tage, Kinder-, Jugend- und Senioreneinrichtungen sowie Vereine.
Sie finden in den entsprechenden Schulen und Einrichtungen der Region Bodensee/Oberschwaben oder an
der Bodensee-Schule St. Martin statt.
Zeitrahmen
Die meisten Kurse können für einen bis zu fünf Tagen gebucht werden. Manche müssen zwei- oder mehrtägig stattfinden. Im Einzelfall kann auch eine Verschiebung des thematischen Schwerpunktes entsprechend
Ihren Bedürfnissen mit den Kursleitern vereinbart werden.
Kosten
1-Tageskurs 175 € (6 x 60 Minuten)
2-Tageskurs 340 €
3-Tageskurs 500 €
4- und 5-Tageskurse Preis nach Vereinbarung
Die Kurse werden über unseren Verein stark bezuschusst, und auch für die
Übernachtung der Referenten sorgen wir. U.U. müssen Sie eine Regelung
finden, wie Kursleiter, die ohne Auto anreisen, an Ihre Schule kommen.
Fahrtkosten für den Schulprojektreferenten außerhalb
Friedrichshafens müssen von der Schule übernommen werden!
Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung ausdrücklich an, ob Sie Mitglied in
unserem Förderverein sind. Wir weisen außerdem nachdrücklich darauf hin,
dass die Kurse vor Kursbeginn bezahlt sein müssen.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt mit dem Vordruck Theaterprojektanmeldung auf Seite 20. Geben Sie unbedingt
auch einen Zweitwunsch an. Die Nachfrage ist groß. Als Zweitwunsch empfehlen wir Ihnen, den Kurs eines
anderen Referenten zu wählen, denn in aller Regel bedeuten Absagen, dass der gewünschte Referent schon
ausgebucht ist. Anmeldungen müssen bis zum 10. Februar 2015 eingegangen sein, anschließend werden
die Projekte zugeteilt. Sie erhalten unmittelbar danach Bescheid. Auch nach diesem Termin können Sie
versuchen, noch einzelne Projekte zu buchen.
8
Übersicht
Projektangebote 2015
P1
Kinderzirkus
Andrea Sprenger, Neukirch
ab Klasse 1
P14
Jump in – Move up –
Stockkampfkunst & Hip-Hop
ab Klasse 4
Fé André, Freiburg
P2
Im Märchenwald gibt’s
viel zu sehen Klassen 1- 4
P15
Cornelia Thiele, Weimar
P3
Ich spiel so gern
Bilderbuchgeschichten Mein Körper - Dein Körper im
Spiel – KörperkontaktImprovisation
ab Klasse 5
Daniela Burkhardt, Tübingen
Klassen 1-4
P16
Cornelia Thiele, Weimar
Alles ist Rhythmus –
Rhythmus ist alles
Klassen 5- 13
Archetypen der Heldenreise
ab Klasse 6
Holly Holleber, Heidelberg
P4
Vom kleinen Pling und vom
großen Bomm
Klassen 1- 4
P17
Holly Holleber, Heidelberg
P5
P6
Trommeltheater
Markus Löhr, Sipplingen
Theatersport und andere
Gemeinheiten - Improvisation
nach Keith Johnstone
Klassen 1- 10
P18
Mind-Moves
ab Klasse 6
ab Klasse 2
P19
Szenische Interpretation von
Balladen und Gedichten
Klasse 6-12
P20
Da bin ich
P21
Drama, Baby! ein Schauspielworkshop
ab Klasse 7
Crime Time!
Bühnenkampfworkshop
ab Klasse 7
Ist ein Pferd ein Pferd ein Pferd? Klassen 3-4
Helga Kröplin, Tübingen
P8
Schattentheater
ab Klasse 3
P9
Fortsetzung folgt!
Klassen 3-5
Volker Schubert, Tübingen
Dr. Christoph Daigl, Nürnberg
P10 Klangspuren und Kontrapunkte
Klang- und Rhythmustheater
Anna Hertz, Konstanz
Cornelia Thiele, Weimar
Daniela Burkhardt, Tübingen
P7
Volker Schubert, Tübingen
Daniela Burkhardt, Tübingen
Anna Hertz, Konstanz
P22
Anna Hertz, Konstanz
Klassen 2- 4
P23 English is easy and fun!
Klassen 2- 4
P24
Dr. Christoph Daigl, Nürnberg
Joachim Prasser, Offenburg
P11
Schwarzlichttheater -
Du schaffst das schon, Josefine
Maya Hasenbeck, Hanstedt
P12
Schwarzlichttheater -
Die Werkstatt der Schmetterlinge Maya Hasenbeck, Hanstedt
P13
Teller und Papierkorb fordern
auf zum Tanze
Cornelia Thiele, Weimar
ab dem 2. Jahr
Englisch
Sekundarstufe
Präsenztraining für
Bewerbungen
ab Klasse 8
und
Erwachsene
P25 Ja?! Nein?! Stand-By?!
ab Klasse 8
und
Erwachsene
Dr. Christoph Daigl, Nürnberg
Klassen 3- 6
ab Klasse 7
Authentizität und Präsenz
in Beruf und Alltag
Helga Kröplin, Tübingen
Klassen 3- 12
P26 IMPULSWORKSHOPS oder
INSZENIERUNGSBERATUNG
für Amateurund Schultheatergruppen
9
Regionale Theaterprojekte für Schulen, Vereine u.v.a. 23. - 27. März 2015
AUSSCHREIBUNGEN
Kinderzirkus
P1
Hereinspaziert in die Welt der Jongleure, Akrobaten und Artisten!
Die Manege kennt keine Grenzen! Der Kurs gibt einen Einstieg in
die Welt der Artisten und macht Zirkus als Erlebnisfeld für Spaß,
Spiel und Lust auf mehr erfahrbar. Wir lernen jonglieren, spielen
Diabolo und Poi, hängen uns ans Trapez und gestalten einfache
Akrobatik-Figuren. Fakirkünste mit Nagelbrett und Glasscherben
stehen ebenfalls auf dem Programm. Der Kurs ist für Anfänger und
Neueinsteiger gedacht.
zu Andrea Sprenger
siehe Wochenendkurs W3
Im Märchenwald gibt’s viel zu sehen
P2
Klassen 1-4
Ein Märchenwald versteckt so allerhand Gestalten. Da wohnen
neben den bekannten Märchenfiguren wie Rotkäppchen, Frau Holle,
Hexe und Rumpelstilzchen auch allerhand Tiere, wie z.B. der dicke
Bär, der grimmige Wolf und der Hase mit der roten Nase. Wir wollen
den Wald zum Leben erwecken und ihr sollt selbst Bäume, Märchenfiguren und Tiere werden und kleine bekannte Szenen aus euren
Lieblingsmärchen spielen.
zu Cornelia Thiele siehe Wochenendkurs W1
Ich spiel so gern Bilderbuchgeschichten Klassen 1-4
P3
Manche Kinderbilderbuchgeschichten sind so schön, dass sie
nicht nur zum Vorlesen und Anschauen, sondern auch zum
Theaterspiel einladen. Geschichten, wie die vom „Regenbogenfisch“, vom „Geburtstag der Schildkröte“, vom „Rübchen“ oder
„Pfannkuchen“ sind einfach nachzuvollziehen und lassen, je
nach individuellem Vermögen, viel Freiraum für eigene Kreativität bei der Ausgestaltung des Spiels. Auch können Figuren
ausgetauscht oder hinzugefügt werden, so dass für jede/n
Schüler/in die passende Rolle gefunden werden kann und das
Spiel zum gemeinsamen Spaß wird.
zu Cornelia Thiele siehe Wochenendkurs W1
Klassen 1-4
Es macht „Pling“ und alles schaut auf. Was war das? Der Klang von Geld? Und es macht „Bomm“ und
alles erschrickt. Was war das? Eine Explosion? Und da war noch ein grrrrrt und ein tschtschtsch und
ein…? Und es gibt noch so viele andere Klänge und Töne und Rhythmen, die uns erstaunen, uns singen
und tanzen lassen, uns lachen machen, in Bewegung bringen. Wir gehen auf die Suche nach solchen
Klängen und lassen daraus eine Geschichte entstehen, die wir zusammen spielen und musizieren.
Vielleicht bringt ihr ja schon solche besondere Musik mit, weil ihr Töne und Geräusche machen könnt,
die nur ihr so toll hinbekommt, oder ihr ein Superlied singen könnt, auf einem Instrument spielen könnt
oder einen Superrhythmus … (Bitte bewegungsbequeme Kleidung)
Holly Holleber arbeitet seit vielen Jahren als Musiker, Theaterpädagoge und Lehrer und geht gerne
auf Reisen, auf Musik- und Theaterreisen.
Trommeltheater
Klassen 1-10
Zu Beginn lernen wir spielerisch die Trommeln kennen, wie sie klingen, welche Besonderheiten jedes Instrument hat und was man mit ihnen machen kann. Dabei liegt der
Schwerpunkt nicht auf der Vermittlung von schwierigen Rhythmen, sondern auf das „ins
Spielen kommen“, in den Flow.
Aus diesem spielerischen Entdecken heraus entwickeln wir gemeinsam eine Geschichte, einen Ablauf, der mit den Trommeln gespielt wird – eine Art Trommel-Musical. Als dritten
Teil wollen wir die entstandene Geschichte in Szene setzen und mit Bewegung bereichern.
Eine kleine Präsentation des entstandenen Stückes ist möglich. Das Programm kann für alle Altersstufen
angepasst werden, musikalische Vorkenntnisse im Allgemeinen und Trommelvorkenntnisse sind nicht
erforderlich.
Markus Löhr, Grund- und Hauptschulpädagoge (PH), Musiktherapeut (Master of Arts) und Zirkuspädagoge,
arbeitet in verschiedenen Kliniken im palliativen, onkologischen, psychosomatischen und psychiatrischen
Bereich. Hier verwendet er seine Künste als Medium, um in Beziehung zu treten und Emotionen auszulösen.
Vor allem während Workshops und Seminaren, aber auch zu Auftritten und Konzerten kommt sein achtsamer
Blick auf die Kunst und die dadurch ausgelösten Prozesse zum Tragen.
In diesem Kurs geht es rund ums Improvisieren, die Freude am Spiel und den Mut sich
auszuprobieren und sich seiner schöpferischen Ausdruckskraft zu überlassen, stehen
hier im Vordergrund. Wir werden Grundregeln kennenlernen, die uns in einen natürlichen Spielfluss bringen, unsere Spontaneität steigern und unserer Spiellust freien
Lauf lassen. Schwerpunkt des Kurses werden Basis-Spiele nach Keith Johnstone sein
(Gründer des Theater-Sports), so zum Beispiel die
„Drei Wort-Geschichte“oder das „Stopp-Spiel“. Einfache Techniken der Figurenarbeit,
Übungen zum Hochstatus-Tiefstatus, Dramaturgie und die Entwicklung von Szenen sind weitere Bestandteile des Kurses.
Mitzubringen: Bequeme Kleider, die Lust mich auszuprobieren.
zu Daniela Burkhardt, siehe Wochenendkurs W13
11
Ist ein Pferd ein Pferd ein Pferd?
P7
Klassen 3 und 4
Je nachdem, wie man es betrachtet, ist ein Flusspferd oder ein Zirkuspferd ein
Pferd oder auch nicht. Zumindest stehen die Flusspferde in dieser Geschichte
auf dem Standpunkt, dass Zirkuspferde keine Pferde sind, und vice versa. Beide
wollen nichts miteinander zu tun haben – und beginnen, doch über ihre eigene
Identität nachzudenken. Bis eines Tages etwas geschieht… In diesem Workshop
arbeiten wir entlang des Theaterstücks „FlussPferde“ von Anneli Mäkelä. Es geht
dabei vor allem um das eigene Selbstverständnis und die Akzeptanz des anderen.
zu Helga Kröplin siehe Wochenendkurs W9
Dieses Projekt kann ab Dienstag stattfinden.
Schattentheater
P8
ab Klasse 3
Ob lebensgroß als Mensch oder winzig klein als Scherenschnitt: Wir tauchen ein in
die Welt des Schattentheaters. Wir zaubern farbenfrohe und magische Momente mit
einem Tageslichtprojektor, mit einer Taschenlampe, mit Filterfolie, Sand, Schere
und Senfglas…
Volker Schubert inszenierte sechs Jahre lang Schattentheaterstücke in Kooperation mit einer Grundschule und dem Stadtmuseum Tübingen, welches das Werk der
bedeutenden Schattentheaterkünstlerin Lotte Reiniger beherbergt.
zu Volker Schubert siehe Wochenendkurs W6
Dieser Kurs kann nur Montag und Dienstag stattfinden.
Klassen 3-5
Fortsetzung folgt!
Ein praktisch kreativer Workshop zum Geschichtenerzählen mit den Mitteln des Theaters. Auch
unsere liebsten Geschichten enden irgendwann - im Märchen oft mit dem Satz: „Und wenn sie nicht
gestorben sind, dann leben sie noch heute.“ Aber wenn sie heute noch leben, geht die Geschichte
doch irgendwie weiter, oder? Nur wie? Besucht Schneewittchen regelmäßig die Zwerge im Altersheim
hinter den sieben Bergen? Hat Rotkäppchen nun eine Enkelin mit Tierhaarallergie? Lebt Pipi Langstrumpf immer noch in der Villa Kunterbunt? Ist das Grüffelokind jetzt erwachsen und mit Mäusen
befreundet? In dem Workshop wollen wir zunächst lieb gewonnene Geschichten ansehen, diese
dann gemeinsam weiterspinnen und uns gegenseitig vorspielen. Dabei geht es nicht um richtig oder
falsch, sondern nur um die Fantasie - ob die Fortsetzungen dann dramatisch, romantisch,
lustig oder völlig durchgeknallt sind, ist nicht vorgegeben. Auch verschiedene Versionen
derselben Geschichte sind möglich. Neben der kreativen Arbeit geht es in dem Workshop
durch die gemeinsame Entwicklung von Geschichten und Spielszenen auch ganz viel um
Teamfähigkeit.
P9
Dr. Christoph Daigl studierte Theaterwissenschaften und Anglistik, Schauspiel und
Regie. Neben seinen Engagements auf der Bühne gibt er seit vielen Jahren
regelmäßig im In- und Ausland Theaterworkshops und -kurse für Kinder
und Jugendliche. Er ist künstlerischer Leiter eines Kindertheaters in
Ansbach. www.enter-godot.de
12
Klassen 2-4
Klänge und Rhythmen - oder wie man so schön sagt: der „Soundtrack“ - sind mittlerweile unverzichtbare Bestandteile des Geschehens in Film und Theater. Wir wollen
deshalb in unserem Workshop mit der Stimme und mit Instrumenten experimentieren
und schauen, welche Klangbilder wir für die Bühne erzeugen können. Spannend ist es
dabei, Gegensätze (laut-leise / schnell-langsam/ weich-hart) auszuprobieren und zu
beobachten, wie uns das als Spielende auf der Bühne in unseren Bewegungen und in
unseren Gefühlen und „Stand-Punkten“ beeinflusst.
Mit diesen Erfahrungen gehen wir dann in die Improvisation und erfinden „unser“ eigenes Stück mit
viel Bewegung und - damit es richtig spannend wird - mit eigener Bühnenmusik, die wir mit Klangund Rhythmusinstrumenten selbst gestalten. Alle, die Spaß an Bewegung, Musik und Spiel haben,
sind herzlich eingeladen. Musikalische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt; wenn jedoch jemand
„sein“ Musikinstrument mitbringen möchte - umso besser!
Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und Turn- oder Gymnastikschuhe mitbringen.
Joachim Prasser ist Rektor, Theaterlehrer, Referent in der Lehrerfortbildung und Initiator der „Offenburger Schultheatertage“. Seine Arbeitsweise: Spielerisches Herantasten an Figuren und Texte, Verbindung
des szenischen Spiels mit Musik und Perkussion.
Dieser Kurs kann nur von Mittwoch bis Freitag stattfinden.
Schwarzlichttheater
Du schaffst das schon, Josefine (nach dem Bilderbuch von Hans Wilhelm)
Klassen 2-4
P11
Josefine könnte die kleine Schwester von Pippi Langstrumpf sein. Mit großer Begeisterung probiert sie Sachen aus, die „normale“ Pinguin-Mädchen nicht machen: boxen,
Wasserski fahren oder mit Möwen durch die Luft fliegen. Dem Vater wird es zu viel, er
will, dass sie wie alle anderen Mädchen zur Ballettschule geht. Dort kommt sich Josefine allerdings wie eine Versagerin vor, weil es ihr nicht gelingt, wie ein Schmetterling
oder eine Ente zu tanzen. Zum Glück hat sie gute Freunde, die ihr beistehen. Wollt ihr mit Josefine
über Eisschollen hüpfen, mit dem Tintenfisch tanzen, mit den Möwen durch die Luft fliegen? Denn das
alles und noch viel mehr geht im Schwarzlichttheater ganz wunderbar. Und wenn es wie bei Josefine
am Anfang nicht klappt, dann gelingt das garantiert, wenn man gute Freunde oder tolle Klassenkameraden an der Seite hat. Und die habt ihr bestimmt.
Wir spielen in einem Raum, der ganz schwarz ist und der mit einem besonderen Licht angestrahlt wird,
so dass alles leuchtet, was weiß oder fluoreszierend ist. Wenn man schwarze Kleidung trägt, wird man
überhaupt nicht gesehen und kann dann als starker Helfer Josefine beim Fliegen unterstützen. Bringt
deshalb bitte schwarze langärmelige Anziehsachen mit, um die weißen und leuchtfarbenen Sachen
kümmere ich mich.
zu Maya Hasenbeck siehe Wochenendkurs W5
Für die Schwarzlichtkurse sollten die Schulen einen Raum haben, der komplett abdunkelbar ist!
Optimal wäre, wenn in diesem Raum eine Blackbox steht. Es geht aber auch, dass man Kartenständer
aufstellt und dort Stangen mit schwarzen Tüchern befestigt, so dass man drei dunkle Wände hat. Der
Boden sollte ebenfalls dunkel sein (Folie, Stoffe o.ä.). Außerdem werden ein oder zwei U.V.-LichtRöhren (kann auch gestellt werden), ein Verlängerungskabel und ein CD-Spieler benötigt.
13
Schwarzlichttheater
Die Werkstatt der Schmetterlinge nach dem Buch von Gioconda Belli Erfinder werden - ein Traumberuf! Der junge Rodolfo hat geschickte Hände,
einen klugen Kopf und er probiert alles aus, was nur möglich ist. Er will ein Tier
erfinden, das es noch nicht gibt. Rodolfo hat wunderbare Freunde, mit denen
er durch die Natur streift und jede Menge verrückte Ideen spinnen kann, eine
herrlicher als die andere. Oft treffen sich die Freunde in einer Höhle und dort
gibt es ein besonderes Licht: Wenn sich schwarz gekleidete Menschen darin bewegen, dann sieht man sie nicht. Was man sehen kann ist Weißes oder Leuchtfarbenes. Genau so ist es auch im Schwarzlichttheater. Wir spielen in einem
dunklen Raum, in dem UV- Licht leuchtet. Dort können die Figuren, die sich die Freunde ausdenken,
lebendig werden, sie können fliegen, verschwinden oder auch allerlei Blödsinn anstellen. Ob es Rodolfo und seinen Freunden gelingt, das Tier zu erfinden, das es damals noch nicht gab? Die Ideen der
Freunde warten darauf, ausprobiert zu werden. Ich bin mir sicher, dass auch ihr tolle Ideen habt und
gute Möglichkeiten findet, wie man sie umsetzten kann und wie man eure Fantasie im Schwarzlicht auf
die Bühne bringen kann. Bringt bitte schwarze langärmelige Anziehsachen mit, um die weißen und
leuchtfarbenen Sachen kümmere ich mich.
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zu Maya Hasenbeck siehe Wochenendkurs W5
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zum Schw 13 unten.
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Kasten Se
Teller und Papierkorb fordern auf zum Tanze Klassen 3-12
Wir wollen unseren Einfallsreichtum in eine neue Richtung schicken und mit ganz normalen
Alltagsgegenständen kreativ umgehen. Sie sollen zu Spiel-, Balance-, Wurf- und Tanzobjekten werden. Koordinations- und Kombinationsfähigkeiten sind da gefragt. Und so
werden wir einzeln, zu zweit, in kleinen Gruppen und vielleicht sogar mit der ganzen
Klasse, Bewegungsabläufe finden, die sich mit verblüffender Leichtigkeit in einer
Choreografie zusammensetzen lassen. Bringen wir am Ende noch Stimme und
Geräusche dazu, wird die Performance zum Erlebnis.
zu Cornelia Thiele siehe Wochenendkurs W1
Jump in – Move up – Stockkampfkunst & Hip-Hop
ab Klasse 4
Wir lernen Techniken und Choreographien aus dem Hip-Hop, spielen damit, nutzen
Bodypercussion, um Musik mit dem eignen Körper zu machen. Diese Form des Hip-Hop
ist sehr energetisch. Die Kraft des Beats stärkt unser Körpergefühl. Dann lernen wir
12 Grundschläge, Blocks und Schlagabfolgen mit einem oder zwei Stöcken. Durch den
Stockkampf erforschen wir die Prinzipien Schwerkraft, Atem und Mitte. Wir sind schnell,
langsam, ernst, verspielt, wild, sanft, akrobatisch, kopfüber und dann wieder mit beiden
Füßen fest auf dem Boden. Wir kombinieren Stockkampf mit Hip-Hop und entwickeln eine
Choreographie. Das Thema ist: Spannung. Spannung zwischen Menschen, die miteinander
kämpfen und tanzen.
zu Fé André siehe Wochenendkurs W2
Dieser Kurs kann nur Mittwoch bis Freitag stattfinden.
Mein Körper - Dein Körper im Spiel – Körperkontakt-Improvisation
P15
ab Klasse 5
Körperkontakt-Improvisation ist eine Form des Körper-Tanzes,
in der wir uns selbst und dem anderen unmittelbar begegnen.
Sie sensibilisiert uns für Berührung, für Kontakt und Energie.
Sie bringt ganz leise Seiten zum Schwingen, sowie ganz vitale
Lebenskräfte spontan und frei zum Ausdruck gebracht werden
können. Durch den Kontaktpunkt zwischen den TänzerInnen,
das gegenseitige „Gewahr-Werden“ und Hineinlauschen in den
anderen kommt die Bewegung in Fluss, wird der Körper weich
und durchlässig. Ein Tanz, ein Spiel entsteht. Intensive
Partnerarbeit, Sensibilisierungs- und Vertrauens-Übungen,
Wahrnehmungsaufgaben, Spiel mit dem Raum und
Entspannungstechniken sind weitere Bestandteile des Kurses.
zu Daniela Burkhardt, siehe Wochenendkurs W13
Alles ist Rhythmus – Rhythmus ist alles
P16
Klassen 5-13
Rhythmus steckt in jedem Menschen. Wir haben unseren Atemrhythmus, Herzund Hirnrhythmus. Wenn einer davon fehlt, gibt es uns nicht mehr. Der Rhythmus
der Seele kommt noch hinzu. Wenn der für manche Menschen anders ist, sagt
man auch: „Die ticken nicht richtig.“ Alles, was in uns tickt und pulsiert, können
wir hörbar und sichtbar machen. Wenn wir es noch richtig in Szene setzen,
entsteht Theater. Ich möchte herausfinden, was wie in uns tickt und was davon
wir wie mitteilen wollen. Anregungen holen wir über Textstellen, Sprüche, unterschiedliche Rhythmen der Welt, über selbst entdeckte Rhythmen. Wir setzen alles ein, was wir haben: Stimme, Körper,
Gegenstände, Instrumente … Wir können dabei nie falsch ticken, aber beim nächsten Mal alles anders
machen.
zu Holly Holleber, siehe Projekt P4
Archetypen der Heldenreise ab Klasse 6
P17
„Immer muss mir das passieren!“ oder „Ich werde es schon schaffen!“ Jeder Held
und jede Heldin haben Sätze, die uns ansprechen. Und die für sie typisch sind. Ob
Krieger oder Magier, Aschenputtel oder Hans im Glück – all diese Helden haben eine
ganz unterschiedliche Art Herausforderungen zu meistern und ihren Weg zu gehen –
wie wir. Spannend ist es, wenn ein bunt zusammengewürfelter Haufen Heldentypen
auf eine gemeinsame Reise geht und erfährt, dass besonders die Vielseitigkeit der Heldentypen hilft,
schwierige Aufgaben zu lösen. Dieser Workshop ist ideal für Schulklassen, die sich einmal anders erleben
wollen oder Theatergruppen, die für ihre Rollen- und Stückfindung eine spannende Herangehensweise
ausprobieren.
zu Volker Schubert siehe Wochenendkurs W6
Dieser Kurs kann nur Montag und Dienstag stattfinden.
15
Mind-Moves
ab Klasse 6
P18
Was macht euch sauer, happy oder ängstlich? In diesem
Workshop könnt ihr zum Ausdruck bringen, was ihr schon immer mal loswerden wolltet. Wir finden Moves für die Themen,
die euch nachts nicht schlafen lassen, wir finden Worte für
das, was ihr schon immer mal rausschreien wolltet und wir
haben Farbbomben, für alles, was sich mit Körper und Sprache
nicht ausdrücken lässt. Das alles mündet in einer spektakulären Performance an einem Ort in der Schule, der sich mit
Plane auslegen lässt :-)
zu Anna Hertz siehe Wochenendkurs W18
Szenische Interpretation von Balladen und Gedichten
P19
ab Klasse 5
In diesem Kurs geht es um Sprache, Stimme, Melodie und Poesie.
Nach Lockerungs-, Atem-, Sprach- und Stimmbildungsübungen
im spielerischen Umgang mit unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Sprache widmen wir uns ganz verschiedenen Gedichten. Wir wollen ihnen nachgehen, sie auseinander nehmen, neu
zusammenfügen, sprechen, untermalen, spielen und singen und
dies mit viel Spaß in verschiedenster Zusammensetzung.
zu Cornelia Thiele siehe Wochenendkurs W1
Da bin ich
P20
ab Klasse 7
Bei diesem Workshop werden essenzielle Grundlagen
vermittelt, die dein eigenes Potential erkennen lassen,
und Techniken erlernt, die dieses auszudrücken. Im
Vordergrund steht hierbei Körper, Emotion, Präsenz.
Wir werden erfahren, dass auch ohne Worte alles
gesagt werden kann. Es ist möglich, dass du deine
persönlichen Grenzen berührst, erweiterst und dich
außerhalb deiner Norm ausprobierst. Verwandelbarkeit,
emotionale Durchlässigkeit und Mut, deine Möglichkeiten auszuschöpfen und dich zu zeigen, stehen hier
im Vordergrund. Aufgaben zur Improvisation runden
den Kurs ab und bringen uns in den leichten Spielfluss,
der Spaß macht.
zu Daniela Burkhardt siehe Wochenendkurs W13
P21
Was, ihr habt noch nie eine Bank ausgeraubt? Noch nie jemanden vergiftet,
betrogen, ermordet oder die Weltherrschaft an euch gerissen? In diesem
Workshop könnt ihr das und noch mehr, endlich einmal ausprobieren! Hier
geht es darum, sich die schlimmsten, verzweifeltsten und verzwicktesten
Situationen auszudenken, in die ein Mensch kommen kann! Durch
Improvisation, gezieltes Erforschen von Körperhaltung, Gestik, Mimik und
Sprachduktus basteln wir uns die Charaktere, die wir für unser worst case
scenario benötigen. Mit viel Spaß, unserer Fantasie und dazu passender Musik
werden wir dann am Ende des zweiten Workshop-Tages unser Publikum mit
einer spektakulären Performance überraschen!
zu Anna Hertz siehe Wochenendkurs W18
dürft ihr euch schubsen, nach Herzenslust würgen und den Partner an den Haaren über den Boden
P22 Hier
schleifen. Hier lernt ihr, wie man sich bühnenwirksam vermöbelt, ohne euch im Geringsten weh zu
tun! Hier gilt es eure kriminelle Energie zu entdecken! Wir verwandeln uns in Schurken, Diebe und
Ganoven, die wir in selbst erfundenen Szenen zum Leben erwecken, um sie um Ehre, Macht und Zaster
kämpfen zu lassen. Bringt Spaß und lockere Kleidung mit. Und: Wascht eure Socken, wir kämpfen ohne
Schuhe.
zu Anna Hertz siehe Wochenendkurs W18
ab dem 2. Jahr Englisch Sekundarstufe
Theater-Workshop auf Englisch? Ist das nicht total
P23 Ein
schwer? Nein! Kein bisschen. Wir spielen einfach zusammen
– spielen Spiele, spielen kleine Sketche, spielen Theater.
Dabei ist der Spaß das Wichtigste, und das Tolle ist, mit
der Sprache „Theater“ kann man Geschichten erzählen und
viel sagen, ohne viele Worte zu machen. Das bissl Englisch
kommt dann von ganz alleine! Die Arbeitssprache ist englisch, der Dozent ist zweisprachig. Der pädagogische Effekt
entsteht schon alleine dadurch, dass es spielerisch und
ohne viel Mühe gelingt, gemeinsam zu arbeiten, auch ohne
dass die Schülerinnen und Schüler im Workshop mit zuviel Sprachproduktion überfordert würden. Über
Spaß und Motivation werden Blockaden abgebaut, und jede(r) kann erleben, dass er oder sie mit dem
bisher Gelernten weiter kommt als gedacht.
zu Christoph Daigl siehe Projekt P9
17
ab Klasse 8 und Erwachsene
P24
Niemand soll bei einer Bewerbung versuchen, jemanden zu spielen, der er oder sie nicht ist. Aber dennoch können manche Techniken und Übungen aus der Schauspielerei helfen, sicherer aufzutreten. Zum
einen gibt es ein paar Tricks und Kniffe zu Haltung und Körpersprache, zum anderen fällt es nachher
leichter, wenn man vorher bestimmte Situationen in einem geschützten Rahmen schon einmal geübt
hat. Ohne Druck und Krampf wollen wir mit Übungen, Improvisationen und kleinen Spielszenen Ruhe
und Selbstsicherheit bei Bewerbungssituationen erhöhen.
zu Christoph Daigl siehe Projekt P9
Ja?! Nein?! Stand-By?!
Authentizität und Präsenz in Beruf und Alltag
P25
Eine Diskussion: Höre ich nur zu? Stimme ich zu?
Lehne ich ab? Halte ich mich raus? Bin ich MitläuferIn, InitiatorIn, GegenspielerIn? Wie bringe
ich mich ein, wie „spiele“ und wirke ich mit?
Klar ist: Aus einem sicheren Stand heraus lassen
sich die eigenen Standpunkte besser vertreten,
und ein guter Bodenkontakt wirkt sich auf Stimme
und Selbstsicherheit ebenso aus wie Kennen und
An-Erkennen des eigenen Standpunkts. In diesem
Spannungsfeld bewegt sich der Workshop.
Über Rollenspiele und kleine Szenen, über Techniken
für eine sichere Stimme sowie über Selbst- und
Fremdwahrnehmung begeben sich die TeilnehmerInnen auf den Weg zu überzeugender Selbstpräsentation Spiel, Spaß und Experimentieren geben motivierende Impulse für die Arbeit an der eigenen Präsenz.
zu Helga Kröplin siehe Wochenendkurs W9
Dieses Projekt kann ab Dienstag stattfinden.
IMPULSWORKSHOPS oder
INSZENIERUNGSBERATUNG
P26
ab Klasse 8 und Erwachsene
für Amateur- und
Schultheatergruppen
Begleitung konkreter Theaterprojekte
durch Referenten nach Absprache.
(H. Kröplin, C. Daigl, C. Thiele,…)
Theaterpädagogisches Institut//Beratungsstelle
für kreative Aufgaben in Schule// Sozialarbeit//Jugend- und Erwachsenenbildung
•
•
•
•
Ausbildung „Theaterpädagogische Grundlagenqualifikation“(2 Jahre)
Durchführung von Einführungs- und
Fortbildungskursen / Workshops / Werkstätten
Auslieferung von Aufführungsmaterial und Theater-Fachliteratur
Betreuung eines umfangreichen Text-/ Commedia-dell´arte-Archivs
Wir helfen weiter. Fragen Sie uns!
Rohrbacher Str. 50 • 69115 Heidelberg
Tel. 06221/27857 • Fax 06221/600379
[email protected]
www.theaterberatung-bw.de
Anmeldung
Theaterprojekte
Theatertage am See e.V.
Bodensee-Schule Sankt Martin
Postfach 2946
Anmeldungen müssen bis zum 10. Februar 2015 bei den
Theatertagen am See eingegangen sein. Dann werden die Projekte
zugeteilt. Sie erhalten unmittelbar danach Bescheid.
D-88023 Friedrichshafen
Projektanmeldung
gilt für alle Theaterprojekte
Klasse, Gruppe:
P1-P26
Anmeldung für Projekt Nr.: P
Falls belegt, ersatzweise Nr.: P
Gewünschte Länge des Projekts
(1, 2, 3, 4 oder 5 Tage):
Wunschdatum:
Institution, Schule:
Projektkosten EUR:
Name des Verantwortlichen:
Ich ermächtige den Verein Theatertage
am See e.V. zum Kontoabzug der oben
genannten Kurskosten und gegebenfalls des
Mitgliedbeitrags
Adresse des Verantwortlichen:
Straße:
PLZ, Ort:
IBAN:
BIC:
Name der Bank und Ort:
Unterschrift des Kontoinhabers:
Preisträger Radio-Seefunk-Theaterpreis 2003 und Teil der Jury und Leitungteam
20
Für jedes Projekt gesondert ausfüllen. Weitere Exemplare bitte kopieren.
Ich bin Mitglied des Fördervereins
Theatertage am See
Theatertage 2015
Wochenendkurse Übersicht
Theater für
Kinder und Jugendliche
Kurs W1 Wir spielen Bilderbuchgeschichten
für Kinder ab 7 Jahren
Cornelia Thiele, Weimar
Kurs W2 „Jump in – Move up“ –
Stockkampfkunst & Hip-Hop
für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Fé André, Freiburg
Generationenübergreifende Kurse
Kurs W3
Kurs W4
Vorhang auf und ab in die die Manege!
generationenübergreifend ab 8 Jahren Andrea Sprenger & Team, Neukirch
Kurs W5
„Komma aufn Punkt!“ –
Hip-Hop und Schau-Spiel mit Punkt und Komma im Schwarzlicht
generationenübergreifend ab 12 Jahren
Esther Bücken, Hamburg und
Maya Hasenbeck, Hanstedt
„Spiel“ mit dem Feuer (Feuerakrobatik)
generationenübergreifend ab 10 Jahren
Daniel Hahn, Sigmaringen
Theater und Medien
Kurs W6 Die kleine große Welt – Schatten und
Videotheater
generationenübergreifend ab 12 Jahren
Volker Schubert, Tübingen
Kurs W7 Vom Zauber der bewegten Bilder
generationenübergreifend ab 14 Jahren
Alexander Beer, Ravensburg
Kurs W8 Das Spiel der Maske - Einführung in das physische Maskentheater
Mina Tinaburri und Ulrich Ernitz Rom/Berlin
Kurs W10 Das Publikum sieht das, was deiner
Figur nicht schmeckt.
Sinneswahrnehmungen auf der Bühne
Rob Doornbos, Karlsruhe
Kurs W11 Sag nur ein Wort, und ich mach dir
eine Szene! Improvisationstheater
Lorenz Kabas, Salzburg, Österreich
Kurs W12 Regenbogen der Wünsche Augusto Boal für die Bühne und das Leben
Armin Staffler, Innsbruck, Österreich
Kurs W13 Sex and Drugs and Rock´n Roll Erotik auf der Bühne
Daniela Burkhardt, Tübingen
Kurs W14 Erinnerungstheater zwischen Aufbau – Weiterentwicklung – Inszenierung –
Präsentation
Maria Thaler-Neuwirth, Brixen, Italien
Kurs W15 So soll es sein! – der Chor der Wünsche
Chorisches Theater
Katja Fillmann, Berlin
Kurs W16 Site-specific places.
Performances an Stand.Punkten
Romi Domkowsky, Berlin
Kurs W17 Clownkurs
Olli Hauenstein, Sommeri, Schweiz
Kurs W18 Schlagfertig! Bühnenkampf
für Theater und Film!
Anna Hertz, Konstanz
Ta n z - u n d B ewe g u n g s t h e a t e r
Kurs W19 Tanztheater - Theaterlabor zum
szenischen Spiel
Citlali Huezo Sánchez, Berlin
Schauspiel
Kurs W20 Butoh. Theater ohne viele Worte
Olek Witt, Berlin
Kurs W9 „Head down, bottom up“ Stimme, Sprache, Figur
Helga Kröplin,
Tübingen
Kurs W21 Teatro Tango® Bewegungstheater
Glücklich sein - eine Frage der
Standpunkte
Jorge Aquista, Heidelberg
Kurs W22 Neuer Tanz und
Stockkampfkunst
Pia André & Michael
André-Korbl,
Freiburg
21
Th e at e r f ür K i n d e r u n d J u g e n dlic he
Wir spielen Bilderbuchgeschichten
für Kinder ab 7 Jahren
Ich mag so sehr Kinderbilderbuchgeschichten. Ihr auch? Manche sind so schön, dass sie nicht nur zum
Vorlesen und Anschauen, sondern auch zum Theaterspielen einladen. Geschichten, wie die vom „Regenbogenfisch“, vom „Geburtstag der Schildkröte“, vom „Rübchen“ oder vom „Pfannkuchen“. Vielleicht
habt ihr selbst auch Bücher, die ihr gern mitbringen möchtet. Vielleicht tauschen wir Figuren aus oder
fügen andere hinzu, und dann wird aus euren Lieblingsgeschichten eine ganz neue. Ich bringe Bücher,
Kostüme und Tücher zum Verkleiden mit und ihr die Spielfreude – und schon geht’s los. Ich freu mich
auf euch!
Cornelia Thiele ist Schauspielerin und Regisseurin, inszeniert Theaterstücke mit Kinder- und Jugendgruppen und gestaltet Schülerworkshops und Lehrerweiterbildungen.
Dieser Kurs findet nur Samstag und Sonntag statt.
„Jump in – Move up“ – Stockkampfkunst & Hip-Hop
für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Wir lernen Techniken und Choreographien aus dem Hip-Hop. Außerdem nutzen wir Body Percussion,
um ein Gefühl für Rhythmus zu entwickeln und Musik mit dem eigenen Körper zu machen. Die Kraft
des Beats stärkt unser Körpergefühl. Mit den Stöcken lernen wir 12 Grundschläge, Blocks. Durch den
Stockkampf erforschen wir die Prinzipien Schwerkraft, Momentum, Atem und Mitte. Wir sind schnell
und langsam, ernst und verspielt, wild und sanft, mal akrobatisch und kopfüber und dann wieder mit
beiden Füßen auf dem Boden. Wir kombinieren den Stockkampf mit Hip-Hop. Das Thema ist: Spannung. Spannung zwischen Menschen, die miteinander kämpfen und tanzen. Die Spannung, die durch
Rhythmus entsteht. Entspannung und Anspannung in der Bewegung.
Fé André, Ausbildung zur Schauspielerin am Theater Karaván (Budapest) und Ausbildung an der Classic
Tanzschule Budapest. Seit 2007 hospitiert sie bei Pia André und Michael André-Korbl in Neuem Tanz und
Stockkampfkunst.
22
Dieser Kurs findet nur Samstag und Sonntag statt.
Gene rat io nen ü b e rg re i f e n d e Kurse
Vorhang auf und ab in die die Manege!
generationenübergreifend ab 8 Jahren Wer einmal Zirkusluft geschnuppert hat, kann nicht mehr ohne
diese leben. „Groß und Klein“ lernen zusammen die Zirkusluft
kennen. Ob als Jongleur oder Akrobat – der übergreifende
Spaß, das gemeinsame Ausprobieren und die Lust auf das
Entdecken neuer circensicher Dimensionen: Das alles steht
bei diesem Kurs im Vordergrund. Auf Kugeln balancieren, mit
Bällen, Tüchern und Keulen jonglieren, Diabolo, Devil-Stick
oder Poi durch die Luft schleudern oder gar selbst in die Luft
gehen am Trapez, Artistikring oder Vertikaltuch. Wer all seinen
Mut zusammennimmt, kann die Fakirkünste kennenlernen und
es wagen, über Glasscherben zu laufen oder aufs Nagelbrett
zu liegen. Tauchen Sie ein in eine faszinierende fremde Welt.
Der Kurs ist generationsübergreifend gedacht. Ob Neueinsteiger
oder Zirkus-Profi … es sind alle willkommen.
Andrea Sprenger, die Leiterin der ZirkusAkademie,
Liv Knoche & Tobias Willasch, Trapezartisten ausgebildet an der Universität der Künste in Rotterdam werden
gemeinsam mit dem ZirkusAkademie-Team den Kurs
leiten.
Dieser Kurs findet nur Samstag und Sonntag statt.
„Spiel“ mit dem Feuer (Feuerakrobatik)
generationenübergreifend ab 10 Jahren
Vor langer Zeit gab es eine Gruppe von
Menschen, die sich zusammenschloss, um
von Stadt zu Stadt zu ziehen. Sie hatten
das Ziel, die Menschen durch ihre Künste zu
erstaunen und zu faszinieren. Diese Menschen nannte man Gaukler. Traf eine solche
Gauklerkarawane in einem Dorf ein, wurde
unter der Bevölkerung erzählt, dass „etwas
Geheimnisvolles, etwas Faszinierendes“
angekommen sei.
Die Feuerkunst besitzt eine magische
Anziehungskraft. Es wirkt gefährlich. Grenzen des Möglichen und des Fassbaren werden verwischt.
Feuerkunst fasziniert, weil sie unmittelbar mit dem Menschen in Kontakt steht, vom Menschen
kontrolliert wird, den Menschen aber nicht angreift. In dem Workshop wollen
wir auf den Spuren der Gaukler wandeln und auf diesem Wege das Element
Feuer kennen lernen. Es gibt Möglichkeiten, Feuer zu kontrollieren und mit
ihm zu spielen. Das Ziel des Workshops soll es sein, eine kleine Show zu
kreieren, um diese aufzuführen. Elemente des Workshops sind Feuerspucken, Feuerschlucken, Feuerpois, Feuerkampf und vieles mehr...
Da der Kurs vor allem im Freien stattfindet, ist auf entsprechende
Kleidung zu achten!
Daniel Hahn ist Erziehungsleiter des Kinderheims Haus Nazareth in Sigmaringen.
Ausbildung zum Erlebnispädagogen und Leiter der Erlebnis- und Freizeitpädagogik.
Er unterrichtet ich am IfsB in Ravensburg die Kunst mit dem Feuer und leitet die Feuerperformance- Gruppe „Circus of Fire“ mit 30 Kindern und Jugendlichen.
23
„Komma aufn Punkt!“ – Hip-Hop und Schau-Spiel
mit Punkt und Komma im Schwarzlicht
generationenübergreifend
ab 12 Jahren
W5
Standpunkt kann Standort oder auch eine persönliche Meinung bedeuten. Wie verändert sich ein Standpunkt, wenn man auf einmal den Boden unter den Füßen verliert und anfängt zu fliegen? Was passiert,
wenn in einem schwarzen Raum, der nur mit UV-Licht angestrahlt wird, ein weißes Komma auf einen
fluoreszierenden Punkt trifft? Nur sie sind sichtbar, aber die Schauspieler hinter den Requisiten tragen
schwarze Kleidung und sind deshalb nicht zu erkennen. Wenn die Tänzer auftreten, dann kommt Farbe
ins Spiel. Esther Bücken entwickelt mit euch den Tanz, der sich aus New-Style, Modern und Jazz-Dance
Elementen zusammensetzt und arbeitet mit euch an eurem Standing. Maya Hasenbeck bringt die Grundtechniken des Schwarzlichttheaters bei und wird mit euch die Inszenierung eurer Standpunkte entstehen
lassen. Gemeinsam werden wir herausfinden, ob man seinen Standpunkt auch in einer menschen-unmöglichen Position bewahren kann. Vorerfahrungen mit Schwarzlichttheater sind nicht nötig. Es besteht die
Möglichkeit, nur zu tanzen bzw. nur im Schwarzlicht zu spielen, am Samstagnachmittag werden Tanz und
Geschichte zu einer Präsentation zusammengeführt. Bitte schwarze und weiße langärmelige Sweatshirts,
T-Shirts oder Jacken, langbeinige Jogginghosen, Gymnastikhosen oder Leggins und Socken mitbringen,
Kapuzen und Handschuhe sind da.
Esther Bücken ist Theatertänzerin, Motopädin, Bewegungsanalytikerin und Tanzpädagogin mit
Fortbildungen bei LISPA, London; Martha Graham School, New York; ODC, San Francisco; Tamalpa:
Live-Art, Le Cornu.
Maya Hasenbeck ist Zauberin, Autorin und Theaterpädagogin mit dem Schwerpunkt
Schwarzlichttheater. Für mehrere ihrer Zauber-Solo-Programme ist sie mit dem Preis für
Originalität ausgezeichnet worden.
T he at e r u n d M e d i e n
Die kleine große Welt – Schatten- und Videotheater
generationenübergreifend ab 12 Jahren
Mit Schere, Papier und Farbfolien und als lebendiger Schatten erproben wir zunächst die Magie des Schattentheaters. Darüber hinaus experimentieren wir mit den
unbegrenzten Möglichkeiten, die eine Videokamera bietet, wenn vor ihr eine kleine
Miniwelt aufgebaut ist. Auf eine große Leinwand übertragen, entstehen monumentale
Stürme im Wasserglas, Papierschiffchen werden titanisch, unser Gesicht taucht KingKong-groß zwischen Häuserzeilen auf. Ob als Ergänzung zum szenischen Spiel oder als eigenständige
Kunstform – der Workshop bietet vielfältige neue Impulse für die Theaterarbeit.
W6
24
Volker Schubert ist freier Theaterpädagoge, studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen
und war von 1998 – 2014 Theaterpädagoge und Dramaturg an Theatern in Nordhausen, Aalen und
Tübingen. Seit 2013 ist er auch Kursleiter und Dozent der LAG-Theaterpädagogik an den Standorten
Reutlingen, Ulm und Villingen-Schwenningen.
Kurssprachen: Deutsch / Englisch
Vom Zauber der bewegten Bilder
W7
generationenübergreifend ab 14 Jahren
„Kamera ab, Kamera läuft – und Bitte“, mit diesen
Worten werden häufig Spielszenen für Filme eingeläutet. Die Macher solcher Filme müssen dabei vielfältige
Aspekte der Arbeit im Blick haben: Schauspiel, Kamerabild, Beleuchtung und Ton, um nur die wesentlichsten
zu benennen.
Im Rahmen des Kurses bearbeiten wir den Perspektivenwechsel vom Zuschauer zum Filmemacher. Sie
werden aktiv vor und hinter der Kamera stehen und
an vielfältigen Aufgaben den Blick eines Filmemachers
kennen lernen. Dabei entwickeln wir eine Geschichte,
die wir anschließend aufnehmen und in einer kleinen
Postproduktion nachbearbeiten wollen, um Geräusche
und Musik einzubauen.
Alexander Beer ist Hauptschullehrer, der nach dem Studium eine Ausbildung zum Medienpädagogen und Journalisten gemacht. Er arbeitet als Leiter am Kreismedienzentrum Bodenseekreis und bildet hier Jugendliche und Erwachsene im Bereich der Filmerziehung aus.
Kurssprache: Deutsch / Englisch
Das Spiel der Maske - Einführung in das physische Maskentheater
W8
Dieser Kurs lädt zu einer spritzigen und verspielten Reise in das physische Theater ein, durch die verschiedenen
Stile des Maskentheaters, die auch als eine Basis des
Theaterspiels gelten: die Neutralmaske, Larvenmasken
und die Halbmasken der Commedia dell’arte.
Die Neutralmaske entwickelt die Bühnenpräsenz. Sie versetzt uns in einen Zustand des Entdeckens, der Offenheit
und der Bereitschaft zum Spiel. Die poetischen Basler
Masken (Larvenmasken), mit ihren einfachen und übertriebenen Formen, regen unsere Phantasie an und bieten
enormes Material für die Entwicklung von Bühnencharakteren. Die Halbmasken der Commedia
bilden den Abschluss dieses Kurses als ein Highlight eines lebendigen, temporeichen Theaters
voller geistreicher Komik. Die Maskenarbeit fordert auf zur gesamten Anwendung des eigenen
Ausdruckspotenzials, fokussiert das kreative Tun auf den Körper und hebt das Niveau der Körperspannung. Sie entwickelt Bewusstsein und Genauigkeit der Geste im Spiel. Gearbeitet wird
mit aus Leder gefertigten Neutralmasken, Halbmasken der Commedia dell‘arte und handkaschierten Basler Masken des Atelier für physisches Theater Berlin. Bitte mitbringen: bewegungsfreundliche, schwarze neutrale Kleidung, rutschfeste Strümpfe / leichte Gymnastikschuhe
und eine Strumpfhose als Kopfbedeckung.
Mina Tinaburri, ist Theaterdozentin und Regisseurin. Gemeinsam mit Ulrich Ernitz (Kulturmanager, Schauspieler, Pädagoge), ist sie Gründerin und Leiterin des Atelier für physisches
Theater – International School for Physical Theatre Berlin und des Theater Absurda Comica. Neben
der Lehrtätigkeit am APT unterrichtet sie an staatlichen und freien Schauspielschulen, Theaterpädagogischen Instituten, führt Regie und veranstaltet Theaterseminare für die Freie Theaterszene. www.apt-absurdacomica.de
Kurssprache: Deutsch / Italienisch
25
„„Head down, bottom up“ - Stimme, Sprache, Figur
W9
Auf dem Weg, einen Text oder ein Lied möglichst kreativ und überzeugend zu gestalten, stellen wir ruhig auch mal alles auf den Kopf,
um der Sache näher zu kommen! Wie kann ich einen Text, ein Lied,
eine Rolle unkonventionell erforschen und umsetzen, und wie bringe
ich dabei mein persönliches Potential ein? Wie ist meine Haltung zum
Text/ Lied, zur Figur? Welche Stimme, welche Sprache habe ich, welche
hat die Figur? Das Ziel des Workshops ist stimmliche und sprachliche
Ausdruckskraft. Die TeilnehmerInnen lernen über die Schulung der
emotionalen und physischen Beweglichkeit Texte und Lieder mit Leben
zu füllen. Der Workshop arbeitet mit Präsenz- und Wahrnehmungsübungen, Körperenergie und Stimmtechniken, und er vermittelt bühnentaugliches Handwerkszeug für die
Arbeit mit Texten und Liedern. Gruppen-, Partner- und Einzelarbeit. Die TeilnehmerInnen können einen
Monolog oder/und ein Lied ihrer Wahl mitbringen (bitte 2 Kopien!) oder aber spontan im Verlauf des
Workshops einen Text oder ein Lied auswählen. Keine besonderen Voraussetzungen erforderlich. Bitte
bewegungsfreundliche Kleidung tragen!
Helga Kröplin, Regisseurin, Schauspielerin, Musikerin, Theaterpädagogin (BuT). Bis
2002 fest am Landestheater Tübingen, seither freiberuflich. Dozentin für Theaterpädagogik, Persönlichkeitsbildung; Inszenierungen; Entwicklung eigener Stücke. Seit 1996
leitet sie das Generationentheater ZEITSPRUNG am LTT. 2014 mit ZEITSPRUNG große
open-air-Produktion im Kloster Bebenhausen.
Kurssprachen: Deutsch / Englisch
Das Publikum sieht das, was deiner Figur nicht schmeckt - Sinneswahrnehmungen auf der Bühne
W10
26
Schauspieler und Zuschauer haben zwei verschiedene
Standpunkte. Stellen Sie sich vor: Eine herrliche Kuchenattrappe wird auf die Bühne gebracht und das Wasser
läuft allen Zuschauern im Munde zusammen. Doch das
einzige, womit die Schauspieler sich beschäftigen, sind
der Text und stückbezogene Regieanweisungen. Schade!
Ein bewussterer Umgang mit den Sinneswahrnehmungen
und den damit verbundenen nonverbalen Ausdrücken der Schauspieler können definieren, fokussieren,
theatralisieren, manipulieren; sie können Standpunkte verdeutlichen.
In diesem Schauspielkurs schulen und schärfen wir unsere Sinne und die non-verbale Ausdrucksfähigkeit. Nach verschiedenen Grundlagenübungen tauchen wir in eine aktive Erforschung ein.
Wir beschäftigen uns praktisch mit den folgenden Fragen: Wie setzen wir unsere Sinne auf der Bühne
ein? Wie drücken wir Wahrnehmungen für das Publikum aus?
Mit echten Gegenständen/Essen und Attrappen gehen wir auf die Spielfläche und probieren uns aus. Im ersten Teil des Workshops arbeiten wir mit verschiedenen Methoden aus dem Improvisationstheater.
Im zweiten Teil nutzen wir zur Vertiefung kleine Theaterdialoge
von Pinter u.a.
Rob Doornbos ist Theaterdozent (BA), Regisseur und Holländer. Er studierte an der Kunsthochschule ArtEZ in Zwolle
(NL). Während des Studiums war er tätig als Theaterpädagoge in verschiedenen Schulen und kulturellen Einrichtungen
in Holland, am GRIPS Theater Berlin und bei „Werkraum
Karlsruhe“. Seit der Spielzeit 2006/2007 führt er
zahlreiche Projekte durch im Theater- und
Filmbereich. www.robdoornbos.eu
Kurssprache: Deutsch / Niederländisch
Sag nur ein Wort, und ich mach dir eine Szene! Improvisationstheater
W11
Das einzige, was du mitbringen musst, ist deine Lust am Spielen. Alles andere
werden wir gemeinsam erarbeiten. Viele verschiedene und abwechslungsreiche Übungen und Spiele schulen und schärfen deine Wahrnehmung, deine
Reaktionsfähigkeit, deine Sensibilität für die SpielpartnerInnen und deine
Risikobereitschaft. Außerdem erfährst du, was eine Geschichte interessant,
humorvoll und rund macht. Und dann kann’s auch schon losgehen: Ohne
vorgefertigten Text und ohne Bühnenbild improvisieren wir kleine Szenen und
Geschichten. Nur ein Stichwort beflügelt uns dazu, mit unseren MitspielerInnen Theaterminiaturen aus dem Stegreif zu schaffen: Vielleicht eine kleine
Szene beim Bäcker, die wir gleich darauf noch einmal als Western oder Comic
sehen, eine kleine Geschichte an der Strandbar, in der alle Beteiligten eine emotionale Berg- und
Talfahrt durchleben und wendig zwischen Liebe und Hass, Verzweiflung und Euphorie wechseln, oder
ein kurzer Fachvortrag, bei dem sich die Expertin rasch einmal die Arme eines Mitspielers ‚ausborgt’,
die den Inhalt des Referats gestisch untermalen. Das ist Theater pur: im Moment entstanden, direkt
und unverfälscht!
Lorenz Kabas, Schauspieler und Regisseur; seit 1989 Ensemblemitglied des Theaters im Bahnhof,
Graz, der größten professionellen freien Theatergruppe Österreichs. Gastschauspieler am Schauspielhaus Graz. Seit fast 20 Jahren spielt und unterrichtet er auch Improvisationstheater in Österreich
und zahlreichen europäischen Ländern. Senior Lecturer an der Kunstuniversität Graz für Improvisation und zeitgenössische Theaterformen.
Kurssprache: Deutsch/Englisch
Regenbogen der Wünsche - Augusto Boal für die Bühne und das Leben
Jede Figur und jeder Mensch handelt vor dem Hintergrund seiner
Wünsche, Bedürfnisse und Hoffnungen, aber auch seiner Ängste und
Befürchtungen. Sowohl für die Erarbeitung und das Verständnis einer
Rolle als auch für Konfliktsituationen im Alltag hat Augusto Boal
(Theater der Unterdrückten) Techniken entwickelt, die einen Einblick
in die Motivationen von Handlungen geben und die diese spielerisch
erforschen. Besonders interessant sind dabei jene Personen/Figuren,
deren Standpunkte wir auf den ersten Blick nicht verstehen. David Diamond (Theater zum Leben) hat
die Methode „Regenbogen der Wünsche“ von Boal weiterentwickelt, um quasi mit einer Gesamtschau
nicht nur die Seite der Unterdrückten zu beleuchten, sondern auch die Gegenseite. Diese Perspektive
hilft beim Erarbeiten von Rollen, in der Entwicklung von Forumtheater-Szenen (wir arbeiten auch mit
einem „Blitz-Forum“ - einer Schnell- und Kurzform des Forumtheaters) und bei der Analyse und Bewältigung von Konfliktsituationen im Alltag. Die Geschichten (ob selbst erlebt oder von einem Autor/
einer Autorin erfunden) werden von den TeilnehmerInnen eingebracht. Der Grad der Beteiligung ist
immer freiwillig.
Armin Staffler, Politologe und Theaterpädagoge BuT, tätig u.a. am UNESCO Chair for Peace
Studies für Theater in der Konflikttransformation, bei SwissPeace, Basel (Schweizerische Friedensstiftung), an der „School of Education” der Universität Innsbruck am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung, im Master-Lehrgang „Gruppen spielend leiten“ der KPH Wien/Krems,im
Master-Lehrgang „Theaterpädagogik – Lernen durch darstellen“ der Priv.PH Linz, im
Theaterpädagogik-Lehrgang “Spielen, was ist, verändert die Welt” (Innsbruck), am
Tiroler Landestheater und in zahlreichen Projekten von NGOs zu Fragen des Zusammenlebens (Suchtprävention, Zivilcourage, Demokratie, Gewalt, Gender,...) www.staffler.at
Kurssprache: Deutsch/Englisch
27
Sex and Drugs and Rock´n Roll - Erotik auf der Bühne
W13
Liebe, Sex und Zärtlichkeit, Küss mich, Schlag mich, Fressen,
Fernsehn - fast immer und überall geht es zumindest auch
um die erotische Liebe in all ihren Facetten. In diesem Kurs
wenden wir uns intensiv dem Thema Erotik zu. Wir werden
Techniken und Tricks kennen lernen, um „knackige“ Liebesszenen zu spielen, Körperkontakt-Improvisation nutzen, um in
einen sensiblen und einfühlsamen Kontakt mit uns selbst und
unserem Partner zu gelangen und Spiel-Szenen entwickeln, in
denen die Luft knistert ohne überhaupt in Berührung mit dem
Partner zu kommen.
Das Thema „ Grenzen- wahren“ wird ein wichtiges Thema sein. Wir werden lernen, eigene Grenzen
zu spüren, sie klar im Körper auszudrücken und auch verbal zu äußern, sowie die des Partners wahrzunehmen und zu achten.
Daniela Burkhardt, ist Schauspielerin, Theaterpädagogin, Regisseurin und Dozentin in ihren
Fächern. Den entscheidenden Impuls zur Theaterarbeit gab ihr das 1995 absolvierte TschechowStudienjahr in Berlin. 1997 absolvierte sie dann ihre reguläre Schauspielausbildung an der
Theaterwerkstatt Mainz. Seit 2000 ist sie freischaffend tätig.
Erinnerungstheater zwischen Aufbau – Weiterentwicklung – Inszenierung – Präsentation
W14
Ziel des Seminars ist es den TeilnehmerInnen anhand verschiedener Arbeitsmethoden zur Weiterentwicklung und Qualifizierung der Theaterarbeit zu verhelfen. Erinnerungstheater –
themenbezogenes Theater wird der inhaltliche Schwerpunkt
sein.
Der Kurs wird in 4 Phasen eingeteilt: Aufwärmphase, Grundregeln, Zurückführung in die Vergangenheit, Inszenierung.
Theaterarbeit ist so unterschiedlich, wie sich die Menschen
unterschiedlich mit ihren Ideen, Phantasien, Wünschen, Erlebnissen, Erinnerungen und Visionen einbringen. Diese werden
als Kompetenzen wahrgenommen und in die Arbeit eingebaut.
Maria Thaler-Neuwirth,
Südtirol/Italien, Theaterpädagogin, Referentin für
Seniorentheater im Südtiroler Theaterverband STV,
seit 20 Jahren Leiterin
zahlreicher Seniorentheatergruppen.
Zweimalige Preisträgerin
bei den Theatertagen am
See.
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So soll es sein! – der Chor der Wünsche
Chöre finden sich zahlreich, sowohl auf den Theaterbühnen, als
auch auf den Bühnen des Alltags: Sei es im Stadion, auf Demos oder
ein Haufen hungriger Mäuler am Tisch – skandierende Sprech- und
Bewegungschöre tun laut ihre Standpunkte kund. Als Forderung,
als Beschwerde, als Klage, oder Protest, als Anfeuern und Ausdruck
ekstatischer Freude, als ein Gesang der Hoffnung… Der Chor erhebt
seine Stimme, seinen Körper- eine vielstimmige, gemeinsam getragene
und kollektiv agierende Kraft. Unter dem Motto „So soll es sein!“
sammeln wir unsere eigenen Beschwerden und Wünsche und formulieren sie mit den Mitteln des chorischen Theaters. Unter den Aspekten
Bewegungschor, Chor im Raum, Bewegung und Sprache sowie den Formen chorischen Sprechens werden
Grundlagen des chorischen Theaters erarbeitet. Das chorische Theater will in diesem Kurs als Beispiel
eines kollektiven Arbeitsprozesses erfahrbar werden, in dem mehrperspektivische Erzählweisen einer
vielstimmigen Gruppe auf der Bühne möglich sind. Chorische Formen sind für eine nicht hierarchische,
gleichberechtigte Theaterarbeit ideal: Sie spiegeln und reflektieren sowohl in der Darstellung als auch im
Dargestellten das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft. Der Focus hierbei liegt nicht auf
herausragenden Einzelleistungen – die überzeugende Gruppenleistung steht im Vordergrund. Chorische
Theaterarbeit setzt auf gegenseitige Wahrnehmung der Spielpartner, auf die Bereitschaft, sich zurückzunehmen und einzubringen. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung dabei haben!
Katja Fillmann ist freie Regisseurin und Dozentin für Theaterpraxis. Sie realisierte u.a. recherchebasierte
Theater/Performanceprojekte mit Schauspielern bzw. Jugendlichen u.a. für das Junge DT Berlin, Parkaue
Berlin, DT-Göttingen, Schauspiel Essen und das Theater Baden-Baden
Site-specific places. Performances an Stand.Punkten
Theaterarbeit im öffentlichen Raum verlangt, unsere Aufmerksamkeit auf die
Besonderheiten der Orte zu lenken, an denen wir spielen. Sie inspirieren uns,
halten Geschichten bereit. An und in ihnen finden wir spezifische Ausdrucksformen. Site-specific performances feiern, erörtern, mischen, kritisieren
die Eigentümlichkeiten eines Ortes und bringen sie ans Tageslicht (vgl. Mike
Pearson). Für die site-specific performances ist der Ort, nicht der Text oder
die Choreographie, Ausgangspunkt und strukturierendes Merkmal! In einer experimentellen Herangehensweisen, die unterschiedlichste ästhetische Ansätze
integriert, werden wir Orte in und um die Bodensee-Schule erkunden, deren
Besonderheiten entdecken, „Stand.Punkte“ beziehen, „view points“ performen, dadurch Sichtweisen
erschüttern, Gewohnheiten irritieren. Bitte Fotoapparate bzw. Smartphones und legere Kleidung
mitbringen!
Romi Domkowsky ist Theaterpädagogin (M.A.) und
Doktor der Philosophie. Sie hat eine Gastprofessur an der
Evangelischen Hochschule Berlin inne und lehrt an
weiteren Hochschulen und Akademien in Deutschland
und der Schweiz.
29
Vom Stand-Punkt zum Fall-Klecks - Clownerie - Komik - Improvisation
Mit Improvisation, Spiel und Humor suchen wir nach
clownesken Standpunkten und rütteln an diesen, bis
es zum Absturz kommt und aus den Standpunkten
Fall-Kleckse entstehen. Denn die Essenz der Komik
und die Seele des Clowns finden wir gerade in den
Momenten zwischen diesen beiden Ereignissen.
Man könnte sagen: Der überzeugendste Standpunkt
eines Clowns ist der Fall, der Absturz, das Fiasko.
Diesen Moment zu erfahren, zu entdecken und ihn
als Stand-Punkt, Seele oder Herz für die eigene
Clownfigur zu nützen, das probieren wir in diesem
Workshop.
Olli Hauenstein, Pantomimenausbildung am Teatro Studio di Roma. Studium an
der staatlichen ungarischen Theater- und Zirkusakademie in Budapest sowie am
staatlichen Puppentheater. Schweizer National Circus Knie - Circus Roncalli - Cirque
du Soleil – Theater und Festivals weltweit. Olli Hauenstein tourt mit 2 abendfüllenden Soloprogrammen und ist in verschiedenen Theaterprojekten als Regisseur
und Schauspieler aktiv. www.clown.ch
Achtung: Dieser Kurs findet nur Samstag und Sonntag statt.
Schlagfertig! Bühnenkampf für Theater und Film!
W18
In diesem Kurs geht es um schubsen, nach Herzenslust würgen und den
Partner an den Haaren über den Boden schleifen. Hier lernt ihr, wie
man sich bühnenwirksam vermöbelt, ohne euch im Geringsten
weh zu tun. Am Ende des Workshops präsentieren wir das
Gelernte in einer spektakulären Choreographie und
stellen diese szenisch dar. Im Theater und im
Film gibt es Kampfszenen, die echt aussehen,
es aber nicht sind (der Verschleiß an Schauspielern wäre einfach zu groß!). Die eigens dafür
entwickelte Kampftechnik, könnt ihr in diesem
Workshop kennen lernen. Gelernt werden Kicks,
Schläge, Stürze, die körperliche und emotionale
Reaktion darauf („Aua! Warum?“). Wichtig ist dabei das
Gespür für den Partner, Nähe und Distanz und die Einschätzung und Kontrolle
der eigenen Kräfte. Wir werden kleine Szenen erfinden, in die wir die Kämpfe verpflanzen können.
Schlagfertig müssen nicht nur unsere Fäuste sein, auch unser Verstand muss startklar sein! Sind einige
von euch besonders clever und wortgewandt? Dann finden ihr die Gelegenheit euch einen verbalen Fight
zu liefern (rappen ist erlaubt). Bringt Spaß und
lockere Kleidung mit. Und: Wascht eure Socken,
wir kämpfen ohne Schuhe :-)
Anna Hertz, absolvierte 2002 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und
Theater Hannover. Nach ihrem ersten Engagement in Magdeburg, arbeitet sie seit 2008 als
freie Schauspielerin und Theaterpädagogin in
Konstanz.
30
Ta nz - und Bewe g u n g s t h e a t e r
Tanztheater - Theaterlabor zum szenischen Spiel
Das Labor wird in drei Phasen aufgeteilt:
1. Körpertraining: In dieser Phase werden wir die Prinzipien des Körpers und ihre Bühnenpräsenz überprüfen
(Zentrum, Vertikale, Spannung-Entspannung, ImpulsGegenimpuls).
Außerdem werden wir gruppendynamischen Prozesse,
Aktion-Reaktion, Rhythmus, Einklang erforschen.
2. Eine gemeinsame Bühnensprache entwickeln: Ein
gemeinsames Vokabular, eine gemeinsame Grammatik.
Elemente wie Bewegungsqualitäten, Geschwindigkeit,
Bewegungsabläufe, die gemeinsame körperliche Umsetzung
von verschiedenen Ideen und Themen.
3. Theaterlabor (Creation): Mit den erarbeiteten Methoden
und den jeweiligen Bühnenerfahrungen der Schauspieler-Innen werden wir konkrete Situationen,
Szenen und Bewegungen erarbeiten. Wie bringen wir unsere Ideen auf die Bühne!
Citlali Huezo Sánchez, Theater- und Filmschauspielerin, Performerin, Regisseurin und Theaterpädagogin. Frau Sánchez hat am Abschlussprojekt unseres 13. Theaterkurses „Und der Regen rinnt…“
(siehe S. 38) mitgewirkt und dabei beeindruckende Erzählchoreographien entwickelt. Über ihr
schauspielerisches und tänzerisches Potential findet man im Internet: „Die mexikanische Schauspielerin und Tänzerin Citlali Huezo Sanchez nahm einem fast den Atem mit ihrer Interpretation der
kraftvollen, vor Leben strotzenden und doch an Körper und Seele verletzten Frida Kahlo.“
Kurssprache: Englisch / Spanisch
Butoh. Theater ohne viele Worte
Butoh („Tanz der Dunkelheit“) ist ein Ausdruckstanz, der Ende der fünfziger Jahre in Japan
entstanden ist. In Abgrenzung zum klassischen
Tanz zeigt Butoh selten die „schönen“ Bewegungen, sondern macht vor allem die verborgenen
und „verrückten“ Formen des Mensch-Sein sichtbar.
Wichtiger als das Einstudieren einer bestimmten
Tanztechnik sind hier der individuelle Ausdruck
von Gefühlen, die Vorstellungskraft und die Verbindung zur Natur. Charakteristisch sind die oft
grotesken Bewegungsbilder und Szenen von meditativer Langsamkeit. Durch Konzentration und
hohe Intensivität der Übungen erinnert sich unser Körper an Gefühle, die vom unserem Bewusstsein
und der alltäglichen Anpassung verdrängt worden sind. Wir beleben diese Erinnerungen und transformieren sie in neue, authentische und vor allem spielerische Körperlichkeit. Unsere Standpunkte:
nonverbale, individuelle Ausdruckskraft und grenzenlose Phantasie. Die Arbeit im Workshop basiert
auf Sensibilisierungs- und Improvisationsübungen, die ich in den letzten 25 Jahren von meinen
Meistern wie Kazuo Ohno, Yumiko Yoshioka, Minako Seki und Masaki Iwana gelernt und weiterentwickelt habe. Je nach Wetter und nach Wünschen der Teilnehmer wird der Workshop draußen am
See, im Wald oder auf einer Wiese stattfinden. Wir werden uns von der Natur berühren und inspirieren lassen. Mitzubringen ist eine bequeme und möglichst alte Trainingskleidung.
Olek Witt ist Schauspieler, Tänzer, Regisseur und Theaterpädagoge. Er hat das „SpinaTheater“
Solingen und „Theater der Migranten“ Berlin gegründet. Für seine Theaterinszenierungen wurde er mit
zahlreichen Preisen, u.a. mehrfach bei den Theatertagen am See, ausgezeichnet. Zurzeit arbeitet er
als Künstler in Residenz an soziokulturellen Projekten mit Bewohnern eines Stadtteiles in Dortmund.
www.migranten-projekt.de, www.spinatheater.de
31
Teatro Tango® Bewegungstheater
Glücklich sein - eine Frage der Standpunkte
Welches sind die Standpunkte, die mich im in meinem Körper-Kommunikationsfluss stärken: Nähe/Distanz/Kontakt? Welches sind die Standpunkte in
Bewegung und Ausdruck, die mir Orientierung bieten? Standpunkte sind die
Konstanten, die die Variablen ermöglichen. Aus dem Tango-Paartanz leiten
wir Erfahrungen im „Bewegen von gemeinsamen Standpunkten“ ab, um im
Körpertheater-Teatro Tango® unser Körper-Alphabet zu erweitern und zu
festigen. Wie früher in der Schauspielschule die Disziplin Fechten vermittelt
heute der Tango eine gute Feinmotorik- und Reflex-Bildung für Impulse aller
Art - touché! Wir werden in diesem Sinne Standpunkte festigen, bewegen,
kombinieren und auf Distanz bzw. in Kontakt bringen - auch, aber nicht
nur für die Tanz- und Theater-Bühnen. Teatro Tango® richtet sich an Tanz-,
Schauspiel, Contact Improvisation- und Tangointeressierte mit oder ohne Vorkenntnisse, mit oder
ohne Partner/in. Teatro Tango® ist offen für alle, die Spaß empfinden, Nützliches mit Lustvollem zu
verbinden, die Spaß an Bewegung und Tanz haben und zeitgenössische Tangomusik mögen. Teatro
Tango® von Jorge Aquista gibt es bereits seit den 80er Jahren. Es hat seinen eigenständigen Platz in
der Tanz- und Theaterlandschaft gefunden und ist zur Inspirationsquelle für viele geworden, die in
Tanz, Körpertheater, Tango tätig sind. Jorge Aquista arbeitet seit Ende der siebziger Jahre in den Bereichen der Bewegungs- und Darstellungskünste als Regisseur, Schauspieler und Dozent. Auf der Suche nach erlebbarer Kunst auf Lebens-Plätzen, in denen Gestaltung und Begegnung
ohne offizielle Aufsicht ihren Ursprung haben, sind die Konzepte von „Alphabetisierung des Körpers®“ und „Teatro Tango® “ entstanden.
Geboren und aufgewachsen in Argentinien (Buenos Aires) führten ihn verschiedene
Arbeitsstationen nach Barcelona, Rom, Stockholm, Hamburg, Buenos Aires, Berlin, Freiburg.
www.Alphabetisierung-des-Körpers.de
Kurssprache: Deutsch / Spanisch
Neuer Tanz und Stockkampfkunst
Ob in Brasilien oder auf den Philippinen, Tanz und Kampfkunst liegen
traditionell eng beieinander. Durch den Tanz erweitern wir unser
Bewegungsspektrum, unsere Flexibilität und Spontaneität. Durch
Übungen aus der Kampfkunst erfahren und vertiefen wir unsere
Möglichkeit zu Aggression, Stärke und Direktheit. Der Schwerpunkt
dieses Wochenendes liegt in der spielerischen Qualität, die durch
die Kombination dieser beiden Disziplinen entsteht. Körperlich, aber
auch auf der geistigen, mentalen und gefühlsmäßigen Ebene arbeiten
wir mit dem dynamischen Wechsel zwischen Dringlichkeit und Leichtigkeit. Zwei KämpferInnen und/
oder TänzerInnen stehen sich gegenüber. Es knistert spürbar. Anziehung und Abstoßung. In und Yo.
Wir lernen Spannung (aus-)zu halten und sie zu entladen. Daraus entstehen die Schnelligkeit und die
Dynamik der Aktion. Ruhe und Gelassenheit, wild und verspielt sein. Der gemeinsame Rhythmus sorgt
für Freude und Harmonie beim Forschen.
ht ODER
müssen mitgebrac
!
ACHTUNG: Stöcke
€ gekauft werden
Theatertage für 12
am Infostand der
32
Pia André ist Tänzerin, Bewegungspädagogin, Choreografin und Trainerin für Kampfkunst. Sie unterrichtet
freiberuflich im In- und Ausland Neuen Tanz, Contactimprovisation und verschiedene Kampfkünste. Sie
tanzte in internationalen Kompanien und arbeitet zusammen mit Musikern und Schauspielern.
www.pia-andre.com
Michael André-Korbl ist Diplompädagoge und Diplomsportlehrer mit den Schwerpunkten Gymnastik und
Tanz (Grundlagen, Afro, Jazz) sowie Rehabilitations- und Behindertensport. Seit vielen Jahren befasst
er sich mit Kampfkunst und erforscht in letzter Zeit, angeregt durch den Neuen Tanz, die gemeinsamen
Prinzipien und Grundlagen von Tanz und Kampfkunst.
Kurssprache: Deutsch / Englisch
WOCHENENDKURSE – INFORMATIONEN
Alle Kurse der 31. THEATERTAGE AM SEE finden in
der Bodensee-Schule St. Martin in Friedrichshafen
statt. Grundsätzlich können alle Interessierten teilnehmen. Neben Amateurspielern aller Richtungen
und Altersstufen wendet sich dieses Kursangebot
besonders auch an Angehörige pädagogischer
Berufe.
Teilnahmebestätigung
Teilnahmebestätigungen erhalten Sie automatisch
durch Ihren Kursleiter.
Anmeldung
Aufgrund der zu erwartenden Resonanz ist es empfehlenswert, sich baldmöglichst zum gewünschten
Kurs anzumelden und möglichst einen Ersatzkurs als
Zweitwunsch anzugeben, falls der gewünschte Kurs
schon belegt ist. MITGLIEDER DES FÖRDERVEREINS
THEATERTAGE AM SEE erhalten das Programm vor
dem allgemeinen Versand und die Kurse zu einem
ermäßigten Preis. Schnellentschlossenen empfehlen
wir deshalb, mit der Kursanmeldung gleich auch in
unseren Verein einzutreten.
Ihre Anmeldung ist verbindlich. Bei einer Absage
Ihrerseits behalten wir 20% der Kurskosten. Bei
einer kurzfristigen Absage eine Woche vor den Theatertagen können wir nichts mehr erstatten.
Kosten
Kurse Samstag und Sonntag (W1,W2, W3 und W17)
Kinder und Jugendliche (Sa+So): 50 €
Erwachsene (Sa+So): 85 €
Kurse von Freitag bis Sonntag
(W4-W16 und W18 - W22)
Kinder und Jugendliche: 85 €
Erwachsenenkurse: 110 €, ermäßigt 85 €
Ihrer Mitgliedschaft durch Ihren Bühnenvorstand
vorlegen.
Kurskostenübernahme für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
Der Arbeitskreis „Interkulturelle Kompetenzen“
am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung
Meckenbeuren ermöglicht ebenfalls aus Projektmitteln des Landes Baden-Württemberg „Vielfalt
gefällt – 60 Orte“ einer begrenzten Anzahl von
Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine Kursteilnahme am WorkshopProgramm der 31. Theatertage am See und
übernimmt deren Kurskosten.
Bewerbungen auch hierzu bitte an:
[email protected]
Kurszeiten
2015
Kurszeiten sind grobe Vorgaben. Genaue Kurszeiten werden im Kurs genau abgesprochen.
Kurse W 1,2,3, und W17
Samstag, 28. März: 9 bis 17 Uhr
Sonntag, 29. März: 9 bis ca. 14.30 Uhr
Um 13.30 Uhr findet die Präsentation der
Kinderkurse in der Turnhalle statt.
Kinderbetreuung
Für Kinder ab 7 Jahren, deren Eltern an einem
Kurs teilnehmen, bieten wir am Freitagabend,
27. März von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr gegen
einen Unkostenbeitrag von 10 € eine Kinderbetreuung an. Zur Anmeldung nehmen Sie bitte
telefonisch Kontakt auf.
Familienpreis
Kurse W 4 - W16 und W18 - W22
ab dem 3. Familienmitglied 10% für alle, ab dem
Freitag, 27. März von 18 bis 20.30 Uhr
4. Familienmitglied 20% für alle.
Gruppen
10 bezahlen, der 11. Platz ist frei – auch bei Gruppenanmeldungen ist die namentliche Anmeldung
aller Teilnehmer erforderlich. Auf jeden Fall erst
einmal die Kursgebühren für die Theatertage bezahlen und eventuelle Kostenerstattungen von dritter
Seite anschließend abrechnen.
Ermäßigung
Ermäßigung gibt es für alle Mitglieder unseres
Vereins (siehe auch S. 36). Außerdem werden gegen
Vorlage einer Kopie der entsprechenden Ausweise
Ermäßigungen gewährt für Menschen in Ausbildung,
o.ä., Menschen mit entsprechenden Behindertenausweisen und Mitglieder unseres Vereins.
Mitglieder von Verbandsbühnen des Landesverbands
Amateurtheater Baden-Württemberg erhalten den
ermäßigten Kurspreis, wenn Sie eine Bestätigung
Samstag, 28. März von 9 bis 12 Uhr
und von 14 bis 17 Uhr
Sonntag, 29. März von 9 bis 12 Uhr
Finale: 15 Uhr
Finale: Offizielles Kursende ist am
Sonntag, den 29. März um 12 Uhr.
Um 15 Uhr beginnt das Finale des
Festivals mit der Verleihung der
THEATERPREISE und
Demonstration der Kursarbeit
in kurzen Vorführungen einiger
Kurse.
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Richtung
Markdorf
Richtung
Ravensburg
Einfahrt zur
Bodenseeschule
Zeisigweg 1
88045 Friedrichshafen
Wegbeschreibung
Die Schule liegt im Stadtteil Windhag im westlichen Teil Friedrichshafens. Zwischen Stadtmitte
und Manzell-Fischbach auf der B 31 bei der
„Taverne Spicy Grill“ nach Norden abbiegen.
Den Schützenweg ganz durch bis zum Zeisigweg
fahren, dann links zur Bodensee-Schule abbiegen.
Stadtverkehr
Vom Stadtbahnhof, Hafenbahnhof oder dem gesamten Stadtgebiet per Bus: Mit den RAB-Bussen
Richtung Meersburg, Haltestelle Windhag/
Seemoos, dann zu Fuß die Straße entlang weiter,
bei der Taverne Spicy Grill rechts abbiegen, den
Schützenweg ganz durch bis zum Zeisigweg
gehen, dann links zur Bodensee-Schule abbiegen,
oder vom Bahnhof mit den Stadtbussen Linie 4
und 5 bis zur Haltestelle Bodensee-Schule fahren.
Stadtverkehr siehe auch: www.stadtverkehr-fn.de
Anfahrt nach Friedrichshafen: www.bodo.de oder
www.bahn.de
Unterkünfte
Jugendherberge
Die Jugendherberge in Friedrichshafen hat ein
begrenztes Bettenangebot. Bitte selbst frühzeitig
reservieren! Die Jugendherberge liegt auf der
östlichen Seite der Stadt, die Bodensee-Schule
westlich. Busverbindungen über den Stadtbahnhof (RAB-Bus Richtung Kressbronn, Haltestelle JH
oder Stadtbus Linie 7 bis Eberhardstraße).
Anschrift: Jugendherberge Friedrichshafen,
Lindauer Str. 3, 88046 Friedrichshafen,
Telefon 07541/72404, Fax 07541/74986,
E-Mail: [email protected].
www.djh.de/jugendherbergen/friedrichshafen
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Hotels und Pensionen
Infos über die Touristinformation, Bahnhofsplatz
2, 88045 Friedrichshafen, Telefon 07541/30010,
Fax 07541/72588. www.friedrichshafen.info
Empfehlenswert sind auch Unterkünfte in direkter
Nachbarschaft, z.B. in Immenstaad, Markdorf
oder Hagnau.
Turnhalle
In der Turnhalle der Bodensee-Schule besteht
die Möglichkeit, auf selbst mitgebrachten
Unterlagen zu übernachten. Die Waschräume
der Turnhalle können benutzt werden.
Anmeldung am Infostand während der Theatertage: Pro Person und pro Nacht inkl. reichhaltigem
Frühstück in der Schulmensa 10 €, Kinder bis
12 Jahre 5 €.
Datenschutz
Die Daten, die Sie uns bei einer Kursanmeldung
übermitteln, werden vertraulich behandelt und
bleiben 5 Jahre in unserem Register. Solange
erhalten Sie nach Ihrer letzten Kursanmeldung
automatisch das neue Programm zugesandt.
Wir geben Ihre Daten nicht an Dritte weiter.
Fotos, die während der Theatertage von unseren
Fotografen gemacht werden, werden ausschließlich für unsere Zwecke verwendet! Wir gestalten
damit unsere nächsten Kurshefte und die Homepage. Wer nicht abgebildet werden möchte,
wendet sich bitte umgehend an die Fotografen,
damit diese in den Kursen so fotografieren,
dass Sie nicht abgelichtet werden bzw. bereits
gemachte Bilder umgehend gelöscht werden.
Selbstverständlich tauschen wir ein Bild auf
unsere Homepage sofort aus, wenn Sie das wünschen. Bei auftretenden Theatergruppen setzen
wir das Einverständnis zur Veröffentlichung der
während der Aufführungen gemachten Bilder
voraus. Wir bitten um Verständnis für diesen
Umgang mit dem Datenschutz, es erscheint uns
der einzig gangbare Weg.
Theaterprogramm und Theaterpreise
Das Theaterprogramm der 31. Theatertage von
Mitte Februar 2015 überall im Raum Bodensee/Oberschwaben aus und ist im Internet
unter www.theatertageamsee.de zu finden.
Man kann es auch anfordern unter der Adresse
des FÖRDERVEREIN THEATERTAGE AM SEE. Wer
sich zu einem Kurs angemeldet hat, erhält das
Theaterprogramm automatisch zugeschickt.
Herausragende Inszenierungen werden mit
Theaterpreisen ausgezeichnet.
Theatercafé und Verpflegung
Das Theatercafé ist zu allen Veranstaltungen
geöffnet, donnerstags und freitags allerdings
erst ab 16 Uhr. Es ist Begegnungsstätte für die
Akteure, Zuschauer und Kursteilnehmer. Auch
kleine Speisen sind dort erhältlich. Die Schulmensa der Bodensee-Schule verwandelt sich an
diesem Wochenende in ein Theaterrestaurant, in
dem es ein reichhaltiges Frühstück und Mittagessen für alle Kursteilnehmer und Besucher
gibt. Dabei wird auch ein fleischloses Gericht
angeboten.
35
Informationen
Förderverein
Unterstützen Sie die
THEATERTAGE AM SEE
Werden Sie Mitglied im Förderverein
THEATERTAGE AM SEE e.V.
· im Kreis der Aktiven und wirken Sie mit an der jährlichen Gestaltung des Festivals! Beitrag 50 € bzw. 40 €
· im Kreis der fördernden Mitglieder und tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur finanziellen Grund sicherung des Festivals bei! Beitrag 30 € bzw. 20 €
Wie profitieren Sie als Mitglied?
. Beim Anmeldeverfahren für die Kurse und
Projekte werden Sie bevorzugt.
. Sie bezahlen den ermäßigten Preis für die Kurse (z.B. 75 € statt 100 € für einen Wochenendkurs!).
. Ermäßigung auf Eintrittskarten.
. Mitglieder können eine Unterstützung ihrer schulbezogenen Theateraktivitäten erhalten.
. Teilnahme an unserer Theaterausbildung.
. Sie erhalten automatisch
die Informationen über die
Aktivitäten des Vereins.
Mitglied werden ist einfach!
Gleich mit der Kursanmeldung Mitglied
werden. Oder Sie rufen an, mailen oder
faxen eine kurze Nachricht an unsere
Geschäftsstelle mit der Bitte nach
Zusendung des Formulars und
unserer Vereinsstatuten, die wir
Ihnen dann umgehend zuschicken.
36
Anmeldung
Wochenendkurse
Sobald wie möglich schriftlich bei den
THEATERTAGEN AM SEE. Die Anmeldungen
werden nach Posteingang berücksichtigt.
Der Anmeldung ist ggf. eine Fotokopie des
Berechtigungsnachweises für die ermäßigte
Kursgebühr und Mitgliedsbeitrag beizufügen.
Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung.
Ist der Kurs und der Ersatzkurs schon voll
belegt, wird nicht abgebucht.
Ihre Anmeldung ist verbindlich. Bei einer
Absage Ihrerseits behalten wir 20% der
Kurskosten. Bei einer kurzfristigen Absage
eine Woche vor den Theatertagen können
wir nichts mehr erstatten.
Theatertage am See e.V.
Bodensee-Schule Sankt Martin
Postfach 2946
D-88023 Friedrichshafen
Kursanmeldung
gilt für alle Kurse S. 22-32
W1-W22
Name des Kursteilnehmers:
Ich bin Mitglied des Fördervereins Theatertage am See
Ich möchte hiermit Mitglied werden (S. 36)
Geburtsjahr:
aktives Mitglied
Für jede Person gesondert ausfüllen. Weitere Exemplare bitte kopieren.
Optional Mitglied der Theatergruppe:
Fördermitglied
Ich ermächtige den Verein Theatertage
am See e.V. zum Kontoabzug der oben
genannten Kurskosten und gegebenfalls des
Mitgliedbeitrags
Straße:
PLZ, Ort:
Telefon, Telefax:
IBAN:
BIC:
E-Mail:
Name der Bank und Ort:
Datum und rechtsverbindliche Unterschrift:
Unterschrift des Kontoinhabers:
Platz für Bemerkungen:
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Weitere Aktivitäten des Fördervereins
Theaterpädagogische Ausbildung
Im Sommer 2014 fand im KIESEL in Friedrichshafen das Abschlussprojekt des 13. Theaterpädagogischen Kurses statt. Unter der Regie
von Olek Witt entstand eine Eigenproduktion, die an das Zeitzeugenprojekt bei den 30. Theatertagen am See anknüpfte. Auf der Grundlage von Helga Pollak-Kinskys „Theresienstädter Tagebuch“ entstand
die Produktion
Und der Regen rinnt …
„…eine bewegende Hommage an die Kinder, Erzieher und Künstler
im KZ Theresienstadt.“ Christel Voith, Schwäbische Zeitung
„ Und der Regen rinnt… ist voller Poesie; in seinen Bildern, seinen
Texten, seinen Liedern. Poesie ist also dort, wo man sie nicht vermutet. Das Stück flicht ein Band und
schließt gewaltsam gerissene Lücken.“ Harald Ruppert Südkurier
„Wunderbar. Ich bin sehr berührt.“ Helga Pollak-Kinsky
Premiere des Abschlussprojektes des 14. Theaterausbildungskurses: Freitag, 3. 7. 2015
Aufführungen bis 12. 7. 2015
Der 15. Theaterpädagogische Ausbildungskurs beginnt am 17. 9. 2015.
Anmeldeschluss ist der 21. 7. 2015. In den Herbstferien 2015 startet der 8. Aufbaukurs mit dem Modul
„Schauspiel“. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Prospekt „Theaterpädagogische Ausbildung“, der über die Emailadresse [email protected] angefordert werden kann. Anmeldeunterlagen finden sich unter www.theatertageamsee.de oder unter www.seminar-meckenbeuren.de.
Am 4. 2. 2015 gibt es um 18 Uhr im Kulturschuppen am Gleis 1 beim Bahnhof Meckenbeuren eine Informationsveranstaltung zur Theaterpädagogischen Ausbildung. Dabei
werden auch Absolventinnen des laufenden Ausbildungskurses zu Wort kommen.
Anschließend spielt das TOB (Theater Oberschwaben-Bodensee), das aus der theaterpädagogischen
Ausbildung hervorgegangen ist, seine neueste Produktion: Jura Soyfer Der Weltuntergang.
38
TOB (Theater Oberschwaben-Bodensee)
Die Erde ist aus dem Sphärentakt
geraten. Die Menschheit verschuldet
Krieg, Terror, Stress, Not, Spekulantentum, explodierende Börsengewinne, … .
Deshalb beschließen die Sonne und
ihre Planeten, die Erde von den
Menschen zu säubern und entsenden
einen Kometen zu deren Vernichtung.
- Wir erleben die letzten 30 Tage der
Menschheit - und sind mittendrin im
verrückten Treiben der 30-er Jahre
und unserer eigenen Zeit.
Das TOB (Theater-OberschwabenBodensee) - das 2013 mit seiner
„Hommage an Loriot“ den deutschen
Amateurtheaterpreis gewann -, ist
wieder da und spielt unter der Regie
von Wolfgang Mettenberger „Der
Weltuntergang“ des jungen, frechen
österreichischen Kabarettisten und
Dramatikers Jura Soyfer (den die
Nazis viel zu früh im KZ Buchenwald
sterben ließen).
Premiere:
Samstag, 31. Januar 2015, 20 Uhr
Aufführungen jeweils um 20 Uhr:
Sonntag, 1. Februar
Mittwoch, 4. Februar
Freitag, 6. Februar
Samstag, 7. Februar
Kulturschuppen am Gleis 1, Bahnhofsplatz Meckenbeuren
Vorverkauf: Spielwaren Gresser, Hauptstraße 8,
88074 Meckenbeuren,Tel. 07542-4711
Eintrittspreise:
15.- € Normalpreis / 10.- € ermäßigt
39
uTOBIa –
Improvisationstheater & mehr
Es ist natürlich purer Zufall, dass in „uTOBIa“ die Initialen des Theater Oberschwaben Bodensee
drinnenstecken und Improvisation mit I beginnt. Vielmehr hat sich die „Umwerfende Teutonisch
Oesterreichische Bühnen Initiativen AG“ aus der theaterpädagogischen Ursuppe des Seminars in
Meckenbeuren und einigen externen Zutaten gebildet, quasi in Spontanzeugung. Im Januar 2013
stakste dann das vielbeinige Mischwesen aus Theater und Improvisation neugierig, aber bestimmt,
zum ersten Mal auf die Probebühne, wo es seither liebenswert-chaotisch weiter Form annimmt. Am
19.12.2013 hatte „uTOBIa“ eine erste Vorpremiere im Kulturhaus Caserne in Friedrichshafen und
inzwischen schon einige weitere Auftritte rund um den Bodensee. Kein Mensch, so raunt man sich
zu, weiß, wohin es sich dereinst entwickeln wird - aber das mit kraftvoller Phantasie und nahezu
grenzenloser Begeisterung!
40
ZirkusAkademie
Vom Zirkuskind zum Artisten...
Die Zirkusakademie entstand 2014 aus der Zirkusschule Papillon und dem Jugendvariete Kraball.
All unser Tun in unserer Zirkusakademie ist schöpferisches Arbeiten! Das Schöne daran ist: Wer
schöpferisch tätig ist, erschöpft nicht. Die gesamte Persönlichkeit des einzelnen Kindes, des
Jugendlichen wird gefördert und gleichzeitig ist es ein Zusammenspiel, ein Zusammenwirken aller
Beteiligten. Jeder hat die Möglichkeit sein Können, seine Kunst zu zeigen - somit verbindet sich das
individuelle Können mit einer Gruppensolidarität. Seit jeher fasziniert die phantasievolle, exotische
Zirkuswelt mit seinem traumartigen Flair die Menschen.
Diese Zirkuswelt kennenzulernen, in sie einzutauchen, weckt vor allem in jungen Menschen Neugier.
Die Motivation die vielfältigen Zirkuskünste zu erlernen, diese später in verschiedenen Rollen vor
Publikum zu präsentieren ist groß. Der hohe pädagogische Wert der Zirkusarbeit zur Förderung der
Persönlichkeitsentwicklung und des sozialen Lernens ist in Fachkreisen längst anerkannt. Von Jonglage über Aquilibristik, circensische Grundtechniken, Luftakrobatik, Einrad, Fakirkünste, Clownerie,
Theater Bühnenpräsenz oder Feuershows... für jeden Anlass die richtige Begleitung, die richtige Show.
Frech, pfiffig, unterhaltsam und auf professionellem Niveau.
Spiel, Spaß, Spannung und Unterhaltung sind garantiert!
www.zirkusakademie.de
41
32. Theatertage am See
Ausschreibung 2016
Brüche I 14. - 20. März 2016
steht aus
Ein Bruch be nner,
Ne
d
un
er
hl
tern
Zä
n durch Erwei
man kann ihumformen.
und Kürzen
Bruchstücke
r
Die Bühne erscheint mi
der Treffpunkt von Kunst
und Leben zu sein.
Ein Mensch ist wie eine Bruchrechnung:
Sein Zähler zeigt an, was er ist,
und sein Nenner, wofür er sich hält.
Je grösser der Nenner,
desto kleiner der Bruch. Leo Tolstoi
Oscar Wilde
Sisyphos
Rechnung
ist
Der Mensch
ch
si
an
er Bruch.
ein einfach
Leider
anchem
wurde an mel
schon so vi
gekürzt, asein
dass sein Dmehr aufgeht. nun nicht
nietz
llert-Wybra
Kristiane A
Aufbruch
Durchbruch
Wortbruch
Einbruch
Abbruch
Zusammenbruch
Umbruch
Aufbruch
B rü c h e :
L e b e n s e li x ie r
d e s T h e a te rs !
redensart
ich
brech
dich
doch
noch
liebervaterbittebiegmichlieber
ernst jandl
Es sind die Unstimmigkeit
en in den Abbildungen
der Geschehnisse unter Men
schen,was unsern
Genuss im Theater schmä
lert. Der Grund dafür:
wir stehen zu den Abgebil
deten anders als die
vor uns.
Die sollen sich nicht so
anstellen, bei mir zählen
nur glatte Brüche
als Verletzungen.
Otto Rehagel
Bertolt Brecht
Wenn man am Abgrund steht,
dann ist der Rückschritt ein Fortschritt.
Friedensreich Hundertwasser
Abb
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eröf üche
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Hals- und
Theater ist eine Schule
des Weinens und des
Lachens
Garcia Lorca
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Beinbruch
öckeln
Erst br eßlich
li
und sch n
e
h
c
e
r
b
ab
Impressum
Herausgeber:
FÖRDERVEREIN
THEATERTAGE AM SEE e.V.
Postfach 2946
D-88023 Friedrichshafen
42
Leitungsteam:
Jürgen Mack, Britta Lutz,
Gerhard Schöll,
Rita Weiß, Claudius Beck,
Jutta Widmaier,
Andreas Glatz,
Selma Öngel-Chryssowergis,
Andrea Sprenger,
Harald Eilers
Redaktion:
Selma Öngel-Chryssowergis
Jürgen Mack
Gestaltung:
Kulturagentur
Claudius Beck
Christine Winghardt
g
Fotos:
Paul Silberberg, Martin Pauli
Michael Kettel,
Bernd Hentschel
Referenten und Theatergruppen https://www.facebook.com/theatertageamsee
AUSKÜNFTE
ADRESSE DER GESCHÄFTSSTELLE
FÖRDERVEREIN THEATERTAGE AM SEE
Bodensee-Schule St. Martin
Postfach 2946
D-88023 Friedrichshafen
Tel.: 07541–9216–32 oder –33
Fax: 07541–9216–39
[email protected]
www.theatertageamsee.de
Kooperationspartner, Förderer, Spender
Stadt Friedrichshafen
Bodensee-Schule St. Martin; freies kathol. Schulwerk Friedrichshafen
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Regierungspräsidium Tübingen Abt. Schule und Bildung
Koordinierungsstelle Schultheater Baden-Württemberg
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über den
Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg
Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit dem Ministerium
für Integration
Gefördert durch den Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT)
mit Mitteln des Auswärtigen Amtes.
Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater (BAG)
Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT)
„Fonds Soziokultur”
Fonds Darstellende Künste
Aktionsprogramm JUGEND der Europäischen Gemeinschaft
Associate International Amateure Theatre Association (AITA/IATA)
Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Meckenbeuren
Arbeitskreis „Interkulturelle Kompetenzen” Schulamt Markdorf und
Seminar Meckenbeuren
Landesverband Theater in Schulen Baden-Württemberg
LAG TheaterPädagogik Baden-Württemberg
Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e.V.
Jugendstiftung Baden-Württemberg
Freiburger SchulprojektWerkstatt
Oberschwäbische Elektrizitätswerke
Zeppelin Wohlfahrt Friedrichshafen GmbH
Jugendreferat des Dekanats Friedrichshafen
Ravensbuch Friedrichshafen und Ravensburg
Spielehaus der Stadt Friedrichshafen