2015 Erbach (Odenwald) Mit IT bares Geld sparen

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Das Kundenmagazin der ekom21
2015
Erbach (Odenwald)
Ordnung mit owi21
Mit IT bares Geld sparen
Interview mit Finanzminister und CIO Dr. Thomas Schäfer
Weitere Themen: emeld21 ist gestartet | Auf in den Norden | Europaweit günstig |
Service für Bürger und Kommune | IT-Innovationen im Blick | kompass21 auf der
Erfolgsspur | Internetauftritt leicht gemacht | Hohe Qualität, schnell und sauber |
nsk-Anwenderkreise heiß begehrt | Im Dienst der Verfügbarkeit | Geoinformationen
effektiv nutzen | Unterkunftsverwaltung für Flüchtlinge und Asylsuchende | u.v.a.m.
Liebe Leserinnen und Leser,
Vorwort
Frühlingszeit ist CeBIT-Zeit und wie jedes Jahr
startet die ekom21 ihre Messepräsenz in Hannover. Vom 16. bis 20. März 2015 laden wir Sie recht
herzlich zur weltgrößten Computerausstellung
ein. Und wie in jedem Jahr präsentieren wir uns
wieder gemeinsam mit dem Land Hessen. Der
Gemeinschaftsstand erfreut sich schon seit vielen
Jahren eines wachsenden Besucherinteresses und
so hoffen wir auch diesmal auf eine überwältigende
Resonanz.
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01/2015
Gute Gründe für einen Besuch gibt es allemal:
Unser Auftritt hat dieses Jahr die Schwerpunkte
eGovernment, Straßenverkehrsbehörden, Ordnungswidrigkeiten und Einwohnermeldewesen.
Mehr zur CeBIT und was Sie in Hannover erwartet,
lesen Sie in dieser Ausgabe.
Aber schon heute möchten wir Sie auf unsere eigene Hausmesse aufmerksam machen. Deshalb laden
wir Sie bereits jetzt auf die eXPO 2015 am 10. Juni
nach Hanau ein. Eine Vorankündigung finden Sie
ebenfalls in diesem Heft.
Was bieten wir Ihnen im aktuellen Kundenmagazin
noch? Ein Interview mit dem hessischen Finanzminister und CIO Dr. Thomas Schäfer, einen Bericht über unsere Neuentwicklung i-Kfz, aktuelle
Produktinformationen zu domicil21, kompass21,
newsystem® kommunal und und und.
Nun aber genug der Vorrede – viel Spaß beim
Lesen!
Ihre
Gabi Göpfert
Leiterin Unternehmensbereich
Vertrieb/Marketing
Inhalt
Erbach hält Ordnung
Von Stefan Thomas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Mit IT lässt sich bares Geld sparen!
Interview mit Finanzminister und
CIO Dr. Thomas Schäfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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emeld21 ist gestartet
Von Stefan Thomas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Auf in den Norden
Von Stefan Thomas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Europaweit günstig
Von Hans-Jürgen Wieczorek . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Service für Bürger und Kommune
Von Stefan Thomas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
14
IT-Innovationen im Blick
Von Stefan Thomas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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kompass21 auf der Erfolgsspur
Von Armin Schnorr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Die Haushaltsfragestunde von eOpinio
Von Sascha Wagner, eOpinio GmbH . . . . . . . . . . . . . . .
19
Internetauftritt leicht gemacht
Von Annika Kny und Anne Schmidt . . . . . . . . . . . . . . . .
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Hohe Qualität, schnell und preiswert
Von Thomas Fischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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nsk-Anwenderkreise heiß begehrt
Von Andrea Lienert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Im Dienst der Verfügbarkeit
Interview mit Bastian Schäfer, ekom21 . . . . . . . . . . . . . .
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Geoinformationen effektiv nutzen
Von Michael Schober, Softplan Informatik GmbH . . . . . .
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Pfungstadt setzt auf mobile Leistungserfassung
Von Dieter Gall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Unterkunftsverwaltung für Flüchtlinge und
Asylsuchende
Von Fabian Schnoor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Erbach hält
Ordnung
Kreisstadt nutzt owi21 und
owi21ToGo
Von Stefan Thomas
Im Ordnungsamt: Jaqueline Kraatz und Renate Frieß (vorne,
Die Kreisstadt Erbach (Odenwaldkreis) hat einiges
zu bieten: Ein mittelalterliches Schloss mit der beeindruckenden Sammlung der Grafen zu ErbachErbach, das Deutsche Elfenbeinmuseum, ein bestens erhaltener Ortskern und zahlreiche denkmalgeschützte Bauwerke.
ger und Fachbereichsleiterin Heike Rauch
auch an Wochenenden kontrolliert. Dabei müssen
die Ordnungshüter nicht nur den Innenstadtbereich,
sondern zwölf Stadtteile mit einer Fläche insgesamt
63 Quadratkilometern abdecken.
Parkraumproblem
Sehr zufrieden
Neben einigen renommierten Unternehmen, die
in Erbach Produktionsstätten haben, ist der Tourismus eine der Haupteinnahmequellen in der
Odenwald-Metropole. Erbach hat dabei, wie etliche
andere historische Städte auch, ein Platzproblem:
Der räumlich beschränkte Innenstadtbereich, enge
Gassen und die zahllosen schützenswerten Baudenkmäler lässt wenig Gestaltungsmöglichkeiten
beim Parkraum zu. Die Stadtverwaltung hat dennoch viele Stellplätze geschaffen und dabei an Bürger und Besucher gleichermaßen gedacht, die eine
Abstellmöglichkeit für ihr Kraftfahrzeug brauchen.
Die gute alte Parkscheibe macht den Besuch und
das Shopping in der Kreisstadt möglich – zeitlich
begrenzt, aber dafür weitgehend kostenlos.
Mit owi21 und owi21ToGo werden jährlich mehr
als 23.000 Ordnungswidrigkeiten in der Odenwälder Kreisstadt bearbeitet. Neben stationären kommen auch mobile „Blitzer“ zum Einsatz.
Die Einhaltung der Parkzeiten muss natürlich überwacht werden und dafür nutzt die Stadtverwaltung
owi21ToGo, das mobile Ordnungswidrigkeitensystem der ekom21. Insgesamt vier Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter sind im Erbacher Ordnungsamt
tätig. Beim traditionellen Wiesenmarkt (dem
größten Volksfest in Südhessen), bei Flohmärkten
und anderen Events werden die Anwohnerstraßen
Hierunter ist eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeiten zu verstehen: Angefangen von der illegalen
Müllentsorgung, Lärmbelästigung, dem Wegwerfen
von Zigarettenstummeln oder Kaugummi, illegalem Grillen bis hin zum Füttern von Tauben. Auch
Hundehalter sollten sich vorsehen, denn wer seinen
kleinen (oder großen) Liebling unangeleint ausführt,
läuft ebenfalls Gefahr, ein „Knöllchen“ zu kassieren.
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v.l.n.r.) sowie ekom21-Kommunalberater Roland Rothenber-
„Wir haben jetzt auch den Bereich der sonstigen
Ordnungswidrigkeiten weiter ausgebaut“, erklärt
Heike Rauch, Fachbereichsleiterin im Ordnungsamt. Darunter fällt das breite Spektrum der so
genannten „Gefahrenabwehr“. Die allgemeine
Gefahrenabwehrverordnung, die im Februar des
vergangenen Jahres von der Erbacher Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wurde, enthält
rund 40 Tatbestände, die zu Verwarnungs- oder
Bußgeldern führen können.
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Mit owi21 und der mobilen Variante owi21ToGo ist
man in Erbach jedenfalls sehr zufrieden. Ein besonderes Lob zollen die Mitarbeiter den umfangreichen
Hilfefunktionen. Alles in allem wird den Programmen ein logischer Aufbau bescheinigt, was die
Bedienbarkeit erheblich erleichtert.
Vom Zeitpunkt der Umstellung des alten Großrechnerverfahrens auf owi21, im Jahr 2004, war Erbach
von Anfang an dabei. „Wir sind wirklich sehr zufrieden. owi21 hat uns von Anfang an überzeugt und
owi21ToGo haben wir seit rund drei Jahren im Einsatz“, so Fachbereichsleiterin Heike Rauch. Vorher
kam für den Streifendienst ein Konkurrenzprodukt
zum Einsatz, aber die bessere Kompatibilität zu
owi21 und eine genaue Betrachtung des Kostenund Leistungsverhältnisses machten den Umstieg
auf owi21ToGo leicht.
Alles dabei
„Das Überspielen der Fälle zu owi21 läuft problemlos. Wir haben dadurch eine tägliche Zeitersparnis von rund drei Stunden“, erklärt Renate Frieß,
Ortspolizeibeamtin in Erbach. Zum Einsatz kommen Smartphones, auf denen owi21ToGo installiert
ist und deren sonstige Funktionalitäten uneinge-
schränkt bleiben. „Wir haben also alles dabei, was
wir für den Streifendienst brauchen: owi21ToGo,
Handy und Kamera“, macht Renate Frieß deutlich.
Jaqueline Kraatz, ebenfalls Ortspolizeibeamtin in
der Odenwälder Kreisstadt, ergänzt: „Der Umgang
mit owi21ToGo ist sehr einfach und erleichtert uns
die tägliche Arbeit ungemein. Die Oberfläche ist
benutzerfreundlich und die Größe genau richtig“.
Alle drei Mitarbeiter, die in Erbach im Außendienst
sind, wurden mit solchen Smartphones ausgerüstet. Was besonders gelobt wird: Pro Fall können
vier Beweisfotos hinterlegt werden. Im Falle eines
Widerspruchs oder bei Rückfragen lassen sich so
etwaige Differenzen unmissverständlich ausräumen.
Das Fazit in Erbach zum Einsatz von owi21 und
owi21ToGo ist durchweg positiv. „Man könnte
aber noch mehr mit der jetzigen Version machen“,
erklärt Heike Rauch. „Die Software hat zahlreiche
Möglichkeiten und Hilfsfunktionen, um noch effektiver arbeiten zu können. Aber leider fehlt oftmals
die Zeit, sich damit intensiver zu beschäftigen“.
In der Odenwälder Kreisstadt ist owi21 und die
mobile Variante owi21ToGo jedenfalls nicht mehr
wegzudenken – Erbach hält eben Ordnung.
Auf Streife: Jaqueline Kraatz und Renate Frieß (v.l.n.r.)
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Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Mit IT lässt sich bares Geld
sparen!
Interview mit Finanzminister und CIO Dr. Thomas Schäfer
Herr Dr. Schäfer, Sie sind nun fast ein Jahr der CIO
des Landes Hessen. Welche Höhen und Tiefen
haben Sie in dieser Zeit erlebt?
Die ersten 12 Monate als CIO des Landes Hessen waren nicht wirklich von Höhen oder Tiefen
geprägt, sondern vielmehr von sehr viel Arbeit.
Hessens digitale Agenda für die kommenden Jahre
ist gut gefüllt. Insgesamt betrachtet befindet sich
Hessen hier auf einem sehr guten Weg, nichtsdestotrotz gibt es weiterhin eine Menge Chancen und
Herausforderungen für die Verwaltung. … Hinzu
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01/2015
treten etwa der Ausbau und die Nutzung gemeinsamer IT-Infrastrukturen in der Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und anderen öffentlichen
Körperschaften. Auch wenn ich als technikbegeisterter Mensch die Vorgänge im IT-Umfeld bereits
vor meiner CIO-Funktion interessiert verfolgt habe,
ist es natürlich etwas ganz anderes, nun als CIO für
grundlegende Weichenstellungen in diesem Bereich
direkt verantwortlich zu sein.
Sie sind ferner Hessischer Finanzminister. Wie bewältigen Sie die Belastung beider Ämter?
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Beide Ämter sind sehr facettenreich und beanspruchen natürlich ihre Zeit. Allein die Funktion eines
Landes-CIO ist an für sich schon eine tagfüllende
Aufgabe. … Außerdem macht für mich die Verankerung der Position des CIO beim Hessischen
Finanzminister eine Menge Sinn und genau das ist
für mich ein besonderer Antrieb: Nehmen Sie etwa
den Bereich der Haushaltskonsolidierung. Die kluge
und effiziente Anwendung von Informations- und
Kommunikationstechniken in der Landesverwaltung
ist ein wichtiges Instrument, um unser Land auf dem
Weg hin zu einem ausgeglichenen Haushalt voranzubringen; denn mit IT lässt sich bares Geld sparen!
Sie vertreten Hessen im IT-Planungsrat. Welche
hessischen Schwerpunktthemen haben Sie dort
gesetzt bzw. wollen Sie zukünftig setzen?
Hessen hat sich bisher stark bei Grundsatzthemen,
wie der „Evaluierung der Kieler Beschlüsse“ oder
dem Projekt „E-Government-Kompetenz“ engagiert.
Bei beiden Projekten wurden die notwendigen
Grundlagen erarbeitet, ohne die die angestrebten
Kooperationen oder die Digitalisierung der Verwaltung nicht möglich sind. Ich wünsche mir jedoch,
dass der IT-Planungsrat stärker als bisher die Rolle
einnimmt, die ihm der Gesetzgeber zugedacht hat.
Dies sind aus meiner Sicht vorrangig die nach Art.
91c Grundgesetz und mit dem IT-Staatsvertrag zur
Einrichtung des IT-Planungsrates vorgesehenen
Koordinationsfunktionen für die Zusammenarbeit
von Bund und Ländern und Steuerungsfunktionen
der übergreifenden E-Government-Projekte. Hierfür wird sich Hessen weiter engagieren, um z.B.
länder­übergreifende E-Government-Standards effektiver zu entwickeln und die Herausbildung föderaler
IT-Infrastrukturen zu optimieren. All das sind Beispiele für Projekte, die wichtige Voraussetzungen
schaffen, um – über die Anstrengungen im eigenen
Land hinaus – die in allen Bereichen der Verwaltung bestehenden Aufgaben gemeinschaftlich, koordiniert und damit wirtschaftlicher zu bewältigen.
Bei all Ihren Aktivitäten spielt eGovernment eine
besondere Bedeutung. Welche Rollen nehmen
hierbei die ekom21 und die hessischen Kommunalverwaltungen ein?
Das Herzstück von E-Government ist für mich der
Bereich des direkten Verwaltungskontaktes mit den
Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft.
Genau deshalb ist ein modernes und umfassendes,
IT-gestütztes, Service-Angebot im kommunalen
Bereich unerlässlich.
Als Partner und zentraler IT-Dienstleister für die
hessischen Kommunen sehe ich die ekom21 als
wichtigen Stratege und die antreibende Kraft für
aktuelle und zukünftige Aufgaben im Umfeld der
IT und des E-Government auf kommunaler Ebene.
Ist eGovernment also ein Schlüssel? Welche Wünsche haben Sie an die IT, insbesondere an die
ekom21?
Ich hatte es bereits zu Beginn unseres Gesprächs
gesagt: E-Government und moderne Informations- und Kommunikationstechnik sind wichtige
Instrumente, um Hessen auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung zu unterstützen. Ich möchte
den strukturellen und finanziellen Konsolidierungskurs (auch) durch die IT konsequent fortsetzen. In
meiner Doppelfunktion als Finanzminister und CIO
kann ich hierbei besonders gut Akzente setzen.
Wenn Sie mich nach meinen Wünschen an die IT
fragen, so sind diese so einfach wie herausfordernd
zugleich: das Potenzial des E-Government unter
Maßgabe der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingen auszuschöpfen. Damit verbinde ich
natürlich auch meine Wünsche und meinen Dank
für die bisherigen Leistungen an die ekom21, die
Kommunen in diesem Umfeld weiterhin zu begleiten, Entwicklungen zu fördern und auch in Zukunft
ebenenübergreifend ein wichtiger Ideengeber zu
sein. Insbesondere danke ich den Geschäftsführern,
Herrn Bertram Huke und Herrn Ulrich Künkel,
für die hervorragende Arbeit bei der Leitung des
größten kommunalen IT-Dienstleistungsunternehmens in Hessen und dem drittgrößten in Deutschland. Bei den zukünftigen Aufgabenstellungen im
01/2015
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Verfahren
Hardware
E-Government freue ich mich auch weiterhin auf
diese verlässliche Partnerschaft.
Welche Bedeutung kommt der IT-Sicherheit zu?
IT-Sicherheit ist heute wichtiger denn je. Die rasant
wachsende Digitalisierung durchdringt alle Lebensbereiche. Unsere Welt wird immer vernetzter und
mobiler. Bei allen Vorteilen, der technologische
Fortschritt macht uns auch angreifbarer. Nehmen
Sie etwa die gigantischen Datenmengen, die täglich
zwischen Geräten und Nutzern wechseln. Wem es
gelingt sie auszuspionieren, kann mitunter entscheidende Rückschlüsse auf die Identität und die
Verhaltensweisen der Menschen gewinnen. Dem
Missbrauch der Daten sind dann fast keine Grenzen
mehr gesetzt. Personenbezogene Daten sind also
sehr sensibel und deshalb schutzwürdig. Das große
Thema „Datenschutz“ betrifft selbstverständlich
auch die öffentliche Verwaltung im Land und in
den Kommunen, denn auch der Staat verfügt über
zahllose Daten der Bürgerinnen und Bürger. Nur
wenn der Staat verantwortungsbewusst und sensibel mit diesen Daten umgeht, wird letztendlich das
nötige Vertrauen auf Seiten der Bürger da sein, das
es braucht, damit beispielsweise E-Government-Angebote eine hohe Nachfrage erfahren. Es ist insgesamt eine sehr komplexe Aufgabe IT- und Cybersicherheit in der Verwaltung zu gewährleisen. Doch
da sehe ich uns bereits heute in Hessen insgesamt
gut aufgestellt. Mit der Hessischen Zentrale für
Datenverarbeitung besitzen die Landesverwaltung
und mit der ekom21 die Kommunalverwaltungen
hochqualifizierte Dienstleiter, die auch im Bereich
der IT-Sicherheit für kompetente Lösungen und
deren ständige Weiterentwicklungen stehen.
Wie sind die hessischen Kommunalverwaltungen in
Sachen IT-Sicherheit aufgestellt und wie sehen Sie
die Rolle der ekom21, als BSI-zertifiziertes Rechenzentrum?
Die großen Städte und Gemeinden haben in aller
Regel eine gut aufgestellte IT. Die kleineren Kommunalverwaltungen müssen sich jedoch häufig,
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01/2015
Messen
eGovernment
genauso wie kleinere und mittlere Unternehmen,
strecken. Hier bieten wir Hilfestellungen. So leistet
das Landes-CERT Hessen (Computer Emergency
Response Team) unter kompetenter Beteiligung der
eKom21 seine Services für die Lösung von konkreten IT-Sicherheitsvorfällen künftig auch interessierten hessischen Kommunen weiter. Die ekom21
wirkt heute schon aktiv im Landes-IT-Krisenmanagement und im CERT-Hessen mit. Das ist eine
wirklich konstruktive Zusammenarbeit, die stetig
weiter ausgebaut werden sollte. Mit dem KIKZ
(Kompetenzzentrum Interkommunale Zusammenarbeit) wollen wir beispielsweise die interkommunale
Zusammenarbeit auch bei der IT-Sicherheit fördern.
Eine ekom21, die ihre Rechenzentrumsleistung zertifiziert hat, ist lokalen Serverräumen technologisch
weit überlegen. Nicht zuletzt unter Sicherheitsaspekten erachte ich eine Auslagerung von Diensten
zu einem leistungsstarken, aber der öffentlichen
Verwaltung verpflichteten Dienstleister, wie der
ekom21, als sehr sinnvoll. …
Zum Schluss noch eine private Frage: Wo und
wann können Sie am besten entspannen? Welche
Musik, Literatur oder privaten Aktivitäten helfen
Ihnen dabei?
Am besten entspannen kann ich, wie viele andere auch, im Kreise meiner Familie. Und das dann
noch vorzugsweise im Urlaub in den Bergen von
Südtirol. Was Musik angeht, so fühle ich mich mit
Bruce Springsteen und Bob Seger sehr wohl. In Bezug auf Literatur bin ich sehr offen, das reicht von
einem guten Krimi bis hin zu einem Sachbuch wie
z.B. „Die Schlafwandler“ von Christopher Clark.
Herr Dr. Schäfer, recht herzlichen Dank für dieses
offene und aufschlussreiche Interview.
(Das Interview führte Stefan Thomas, ekom21)
Das vollständige Interview lesen Sie bei uns auf der
Homepage unter www.ekom21.de/ekom21/Aktuelles
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
emeld21 ist gestartet
Nidderau und Schmitten als Vorreiter
Von Stefan Thomas
Die ekom21 und die HSH Soft- und Hardware
Vertriebs GmbH haben eines der modernsten
Softwareverfahren für Einwohnermeldeämter ent­
wickelt. Die Entwicklung dieser richtungsweisenden
Lösung mit dem Namen „emeld21“ hat aufgrund
ihrer Komplexität und fortschrittlichen Technologie
über vier Jahre gedauert.
den. Für die Stadt Nidderau waren es 21.090 aktive
und 38.308 nicht aktive Bürgerdaten.
Gewaltiger Migrationsprozess
Richtungsweisend
In den nächsten Monaten werden rund 390 Kommunalverwaltungen in ganz Hessen auf dieses neue
Verfahren umgestellt – dies bedeutet einen der
größten Migrationsprozesse der ekom21 seit Jahrzehnten.
Die ekom21 und ihr Entwicklungspartner, die HSH
Soft- und Hardware Vertriebs GmbH, setzen bei
emeld21 neue Maßstäbe in Sachen Bedienungsfreundlichkeit und Sicherheit. Das neue Einwohnerfachverfahren ist für den Rechenzentrumsbetrieb
optimiert. Die Daten für die hessischen Kunden
liegen dabei auf Servern, die im BSI-zertifizierten
Hochsicherheitsbereich der ekom21 stehen.
Die Umstellung erfolgt in mehreren Wellen und bis
zum Juni 2015 sollen dann alle ekom21-Kunden mit
emeld21 arbeiten.
Vorreiter Nidderau und Schmitten
Als Pilotkunden haben sich die Gemeinde Schmitten
(Hochtaunuskreis) und die Stadt Nidderau (MainKinzig-Kreis) zur Verfügung gestellt und sind somit
Vorreiter bei der Einführung dieser modernen Meldeamtssoftware.
Die Umstellung beider Kommunen vom bisherigen
Verfahren PAMELA auf emeld21 wurde am Wochenende vom 31.01. bis 01.02.2015 durchgeführt
und erfolgte ohne jegliche Probleme.
Datenübernahme erfolgreich
Hierfür mussten in Schmitten die Daten von 9.222
aktiven Einwohnern (mit Haupt- und/oder Nebenwohnung gemeldete Personen) und 20.763 nicht
aktiven Bürgern (weggezogene oder verstorbene
Personen) aus dem Altverfahren übernommen wer-
Die Meldeämter und Bürgerbüros der beiden
Pilotkommunen hatten bereits am Montag, den
02.02.2015 wieder geöffnet und die ersten Bürger
mit der neuen Software bedient.
Nach der geglückten Einführung in Nidderau und
Schmitten zeigten sich die ekom21-Geschäftsführer
Bertram Huke und Ulrich Künkel zufrieden: „Wir
freuen uns, dass die Umstellung so reibungslos
funktioniert hat. Ein toller Erfolg für die beiden
Kommunen und für uns“, so Bertram Huke. Ulrich
Künkel ergänzt: „Beide Pilotkunden sind Vorreiter einer ganz neuen Art von Meldeamtssoftware.
emeld21 ist aufgrund seiner fortschrittlichen Technologie richtungsweisend“.
Auch die Bürgermeister von Nidderau und Schmitten, Gerhard Schultheiß und Marcus Kinkel, melden
aus den Rathäusern ein positives Fazit zur Umstellung der Daten und loben den reibungslosen Ablauf
mit der ekom21.
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Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Auf in den Norden
ekom21 wieder auf der CeBIT
Von Stefan Thomas
Wenn vom 16. bis 20. März 2015 die Computerfachmesse CeBIT ihre Pforten öffnet, ist auch die
ekom21 wieder in Hannover vertreten. Der größte
kommunale IT-Dienstleister in Hessen präsentiert
sich wiederholt zusammen mit dem Land Hessen.
Auf dem hessischen Gemeinschaftsstand zeigt
die ekom21 in Halle 7, Stand D40, ihre moderne
eGovernment-Suite, ihr erfolgreiches Verfahren für
Straßenverkehrsbehörden, ihre innovative Lösung
zur Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten und das
neue Einwohnermeldewesen.
Ordnungswidrigkeiten
Auch in diesem Jahr ist einer der ekom21-Bestseller
in Hannover am Start. owi21 ist die Lösung der
10
01/2015
ekom21 zur Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten
aller Art und bereits in Hessen, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Einsatz. Mehr als 900 Kunden setzen auf owi21. Jährlich werden in Hessen
4,6 Millionen und in Baden-Württemberg 7 Millionen Fälle damit abgewickelt. Mit owi21ToGo gibt es
auch eine mobile Version für den Streifendienst.
eGovernment
Mit civento21 verfolgt die ekom21 ein komplett
neues Konzept einer kommunen- und bürgerfreundlichen Lösung. Die Suite besteht aus mehreren Modulen, die unabhängig voneinander
eingesetzt werden können. Darunter auch das kommunale Fallmanagement, mit dem eine durchgängig
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
elektronische Vorgangsbearbeitung ermöglicht wird.
Alle von der Verwaltung angebotenen Leistungen
können online in Anspruch genommen und durch
den Bürger barrierefrei beantragt werden. Automatisierte Prozesse und die medienbruchfreie Verarbeitung in der Verwaltung runden das Angebot ab.
Straßenverkehrsbehörden
Wiederholt auf der CeBIT dabei: Die Straßenverkehrssuite VIATO. Die umfassende Lösung beinhaltet verschiedene Module; für die Kfz-Zulassung,
das Fahrerlaubniswesen sowie Sondergenehmigungen und Erlaubnisse. Die Suite besticht durch eine
Warenwirtschaft, die die Kontrolle der eingesetzten
Materialien, insbesondere der Siegel und Plaketten,
elektronisch unterstützt und aus Innenrevisionssicht
absichert. Entwickelt wurde VIATO zusammen mit
dem Landesbetrieb Verkehr der Freien und Hansestadt Hamburg, der zweitgrößten Zulassungsstelle
in Deutschland. Dort und in rund 60 weiteren Zulassungsbehörden in Hessen, Rheinland-Pfalz und
Thüringen arbeiten mehr als 3.000 Sachbearbeiter
mit der Software.
Einwohnerwesen
Das Jahr 2015 ist in Hessen von der Umstellung
des Einwohnermeldewesens geprägt. Die bisher
genutzte Meldesoftware „PAMELA“ wird in rund
390 Kommunen durch das neu entwickelte Verfahren „emeld21“ ersetzt – dies bedeutet einen
der größten Migrationsprozesse seit Jahrzehnten.
Die ekom21 und ihr sein Entwicklungspartner, die
HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH, setzen
bei dieser Lösung neue Maßstäbe in Sachen Bedienungsfreundlichkeit und Sicherheit. Das neue
Einwohnerfachverfahren ist für den Rechenzentrumsbetrieb optimiert. Die Daten für die hessischen
Kunden liegen dabei auf Servern, die im BSI-zertifizierten Hochsicherheitsbereich der ekom21 stehen.
Tickets sichern
Möchten Sie die ekom21 auf der weltgrößten Computerfachmesse besuchen? Achten Sie auf unsere
Einladungsschreiben und auf die Meldungen auf
unserer Homepage und sichern Sie sich Ihre persönliche Eintrittskarte.
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Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Vertreter der ekom21 und der Bieter bei der Vertragsunterzeichnung
Europaweit günstig
Hochwertige Produkte zu attraktiven Preisen
Von Hans-Jürgen Wieczorek
In der letzten Ausgabe unserer Kundenzeitschrift
konnten wir Ihnen bereits mitteilen, dass die
ekom21 ihre europaweite Ausschreibung für Hardware erfolgreich abgeschlossen hat. Heute geben
wir Ihnen einen detaillierten Überblick über unser
seit 2. Januar 2015 geltendes Portfolio mit einer
Laufzeit von drei Jahren und einer 12-monatigen
optionalen Verlängerungsmöglichkeit. Die offizielle Vertragsunterzeichnung mit allen Lieferanten
fand am 18. November 2014 in den Räumen der
ekom21 statt (siehe Bild).
Hochwertig und attraktiv
Ziel der europaweiten Ausschreibung war, den Kunden der ekom21 qualitativ hochwertige Produkte
mit gutem Service zu attraktiven Preisen anzubieten
– und wir können mit Recht behaupten, dass wir
dieses Ziel erreicht haben.
12
01/2015
Dank Ihren Beschaffungsmaßnahmen in den letzten
vier Jahren, mit einem Gesamtumsatzvolumen von
rund 43 Millionen Euro, hat unsere neue Hardware-Ausschreibung bei vielen namhaften Herstellern große Aufmerksamkeit hervorgerufen. So
wurden bei unseren 13 einzelnen ausgeschriebenen
Losen, die auch an mehrere wirtschaftliche Bieter
vergeben werden konnten, ganze 64 Angebote
abgegeben. Eine Anzahl, die uns positiv überrascht
hat.
Herkulesaufgabe
Im darauf folgenden Bewertungsmarathon wurden
diese Lose dann an insgesamt fünf Partnerfirmen
und an einen Hersteller direkt vergeben. Eine
komplizierte und sehr zeitintensive Aufgabe. Das
Ergebnis der Losvergabe möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Los
Vergabe
Beauftragtes Unternehmen/Produkt
PC-Systeme
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Dell, Bechtle mit Fujitsu
Notebooks
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Dell, Bechtle mit Fujitsu
Monitore
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Dell, Computacenter mit Samsung
Arbeitsplatzdrucker
3 Bieter
Rednet mit HP, Fröhlich mit Kyocera, Druckerfachmann mit
Samsung
Server
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Dell, Computacenter mit HP
Storage
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Dell, Computacenter mit HP
Multifunktionsdrucker
ohne/mit Full-Service
2 Bieter
Fröhlich mit Kyocera, Druckerfachmann mit Samsung
Thinclients
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Wyse, Computacenter mit Lenovo
Networking
3 Bieter
Rednet mit HP, Dell mit Dell, Computacenter mit Brocade
Tintenstrahldrucker
2 Bieter
Rednet mit HP, Druckerfachmann mit HP
Mobile Endgeräte auf
IOS-Basis
1 Bieter
Rednet mit Apple
Mobile Endgeräte auf
Android-Basis
1 Bieter
Rednet mit Samsung
Mobile Endgeräte auf
Windows-Basis
1 Bieter
Computacenter mit Lenovo
Eigene Ausschreibung unnötig
Ein großer Vorteil ist für Sie, neben den attraktiven
Preisen und der weiterhin flexiblen Konfigurationserstellung, auch der Wegfall eigener, zeitaufwändiger und komplexer Ausschreibungen. Für Sie als unsere Mitglieder handelt es sich bei der Beauftragung
der ekom21 um so genannte Inhouse-Geschäfte,
die nicht den Regelungen des Vergaberechts unterworfen sind.
Die günstigen Preise der ausgeschriebenen Produkte werden wir im Rahmen unserer Preisliste
veröffentlichen. Bekommen Sie unsere Preisliste
noch nicht? Dann nehmen Sie bitte gleich über die
eMail-Adresse [email protected] oder über Ihre
bekannten Ansprechpartner des Hardware-Teams
Kontakt auf.
Haben Sie Fragen oder wünschen Sie weitere Informationen zu der durchgeführten Hardware-Ausschreibung, dann wenden Sie sich bitte an
Hans-Jürgen Wieczorek
Telefon: 0641.9830-1606
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Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Service für Bürger und
Kommune
eGovernment bei der Kfz-Außerbetriebsetzung
Von Stefan Thomas
Die ekom21 hat eine neuartige Portallösung entwickelt, mit der die Beantragung der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeuges über das Internet erfolgen
kann.
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Mit dem Online-Portal „i-Kfz“ können Bürger von
nun ab den Antrag auf Außerbetriebsetzung ihres
Fahrzeugs bequem von zu Hause aus und zu jeder
Uhrzeit vornehmen.
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Einfach und sicher
Bertram Huke, Geschäftsführer des hessischen
IT-Dienstleisters ekom21, wertet diese Möglichkeit
als weiteren Schritt zu mehr Bürgerfreundlichkeit
und effizientem eGovernment. Und dies völlig
einfach und sicher.
Mit Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung
erspart sich der Bürger seit dem 1. Januar 2015
für die Außerbetriebsetzung seines Fahrzeugs den
Gang zur Zulassungsbehörde. Möglich wird dies
durch die neuen Stempelplaketten auf den Kennzeichen und einen verdeckten Sicherheitscode auf der
Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Fahrzeugschein).
Zur online-basierten Außerbetriebsetzung seines
Fahrzeuges benötigt der Halter einen neuen Personalausweis mit elektronischem Identitätsnachweis,
einen Computer mit Internetanschluss sowie ein
Kartenlesegerät, die Kennzeichen mit den neuen
Stempelplaketten und die Zulassungsbescheinigung
Teil I mit dem neuen Sicherheitssiegel.
Das Portal der ekom21 führt den Bürger sicher
Schritt für Schritt durch die Beantragung der Abmeldung.
Ausgeklügeltes System
Zunächst erfolgt die Identifizierung mittels des
neuen Personalausweises. Anschließend gibt der
Fahrzeughalter das Kennzeichen seines Fahrzeuges
ein und rubbelt in der Zulassungsbescheinigung Teil
1 den Sicherheitscode frei. Diesen siebenstelligen
Code gibt er auf der Portalseite ein. Danach muss
auf dem vorderen und hinteren Kennzeichen ein
Feld auf der Stempelplakette freigerubbelt werden;
auch hier befinden sich Codes, die der Bürger im
Portal erfasst.
glichen. Sind diese fehlerfrei, wird der Antrag des
Bürgers elektronisch an die zuständige Zulassungsbehörde weitergeleitet. Dort erfolgt der Abschluss
des Vorgangs. Den schriftlichen Bescheid über
die erfolgte Außerbetriebsetzung bekommt der
Fahrzeughalter auf Wunsch per Post oder De-Mail
zugestellt.
kfz21 und i-Kfz
Da die ekom21 gleichzeitig Hersteller der Kfz-Zulassungssoftware kfz21 ist, lag die Entwicklung des
Internetportals für die Außerbetriebsetzung nahe.
Schließlich arbeiten 23 Zulassungsbehörden in
Hessen mit kfz21, in dem rund 4,7 Millionen aktive
und mehr als 50 Millionen Archivsätze gespeichert
sind. In Rheinland-Pfalz setzen 39 Zulassungsbehörden diese Software der ekom21 ein. Auch die
Freie und Hansestadt Hamburg – die zweitgrößte
Straßenverkehrsbehörde in Deutschland – hat das
System der ekom21 im Einsatz und beteiligt sich
aktiv an dessen Weiterentwicklung.
Die elektronische Außerbetriebsetzung ist bereits in
Hessen und in Kürze auch über 39 Kfz-Zulassungsstellen in Rheinland-Pfalz möglich.
Für ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke ist
das Online-Portal nur der erste Schritt für weitere
internetbasierte Dienstleistungen: „Wir entwickeln
unsere Softwarelösungen konsequent in Richtung
eGovernment. Nicht ohne Grund, denn elektronische Verwaltungshandlungen entlasten nicht nur
unsere kommunalen Kunden von zeit- und personalintensiver Routinearbeit, sondern ermöglichen
auch den Bürgern ihre Behördengänge bequem von
der heimischen Couch aus zu erledigen – und dies
vollkommen zeitunabhängig“.
Die Bezahlung der Gebühr erfolgt bargeldlos über
ePayment; die ekom21 hat hierfür die gängigsten
Bezahlsysteme in ihre Lösung integriert.
Die erfassten Daten werden mit dem zentralen
Fahrzeugregister beim Kraftfahrt-Bundesamt abge-
01/2015
15
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
IT-Innovationen im Blick
Hausmesse eXPO lockt wieder
Von Stefan Thomas
Nach der Messe ist vor der Messe, wie erfahrene
ekom21-Kunden wissen. Jedenfalls ist es nun wieder soweit: Die eXPO lockt für das Jahr 2015 mit all
ihren Reizen.
Erfolgreiches Konzept
Zum nunmehr dritten Male findet die erfolgreiche
Hausmesse der ekom21 statt. Am 10. Juni 2015 lädt
die eXPO in den bewährten Standort nach Hanau
ein. Im Congress Park treffen sich wieder zahlreiche
16
01/2015
Aussteller und ekom21-Fachbereiche mit IT-Spezia­
listen der hessischen Kommunen, um sich auszutauschen.
Eingefleischte eXPO-Besucher der letzten Jahre
freuen sich schon heute auf einen ereignisreichen
Tag mit spannenden Vorträgen, vielen interessanten
Neuerungen, abwechslungsreichen Workshops und
anregenden Gesprächen. Zu Recht. Wenn Sie die
eXPO aber noch nicht kennen, schauen Sie sich
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Anzahl und Auswahl dem Portfolio der ekom21
angemessen, erwarten Sie dort Experten zu Vorträgen und Dialogen. Hier können Sie zielgerichtet
Ihre Fragen zu fachspezifischen Problemen stellen,
die Ihnen schon immer auf den „Nägeln gebrannt“
haben. Alles zusammengenommen: Die eXPO
2015 bietet Ihnen allerlei Neuigkeiten, Tipps und
Trends sowie aktuelle Antworten zu allen Themenbereichen Ihrer Verwaltung.
doch einfach unseren Trailer der Veranstaltung aus
dem letzten Jahr an. Auf unserer eXPO-Seite finden
Sie den Film sowie viele weitere Links rund um
unser erfolgreiches IT-Highlight.
Vielseitig
2015 wird wieder anders und wieder besonders!
Schon im Vormittagsprogramm warten auf Sie
zahlreiche Höhepunkte. Die Begrüßung wird ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke vornehmen
und im Anschluss richtet der hessische CIO und
Finanzminister, Dr. Thomas Schäfer, ein Grußwort
an die Gäste. Ganz klar, dass bei diesem spannenden Vortrag die kommunalen Belange und die
Möglichkeiten des Landes im Vordergrund stehen.
Kurzum: Die Hausmesse der ekom21 ist genau für
SIE gemacht! Und Sie machen die eXPO zu einem
Come Together der kommunalen Familie.
Kommen Sie!
Ihre persönliche Einladung erhalten Sie rechtzeitig
vor der eXPO. Achten Sie dabei auch auf unsere
Homepage. Wir werden aktuelle Informationen zur
eXPO und Möglichkeiten zur Anmeldungen immer
wieder auf unserer Homepage veröffentlichen.
Ein besonders „Schmankerl“ bietet dann die Key­
note von dem berühmten Motivationstrainer
Alexander Christiani. „Selbstmotivation im Spagat
zwischen Haushaltssicherungskonzepten, eGovernment und Politik“, so lautet der Titel seiner provokanten und topaktuellen Rede. Die Besucher der
eXPO dürfen sich also auf einen brisanten Vortrag
freuen, der mit Sicherheit lange Zeit nachwirkt.
ekom21-eXPO2015-Vorab-Anzeige-DINA4-DRUCKDATEN_CMYK_PDFX3-20150121.pdf
1
21.01.15
20:02
Christiani´s Keynote wird auch im Nachhinein zu
vielen kontroversen Diskussionen sorgen. Und genau das bezweckt die ekom21 mit ihrer eXPO: Den
gemeinsamen Meinungsaustausch in kommunaler
und kompetenter Runde.
Viele Highlights
Wie im letzten Jahr werden sich zahlreiche Partnerunternehmen und auch Fachbereiche der ekom21
im Ausstellerbereich präsentieren. Hardware,
Software und Dienstleistungen aller Art bestimmen
dann den Ton im Congress Park Hanau. Neben
dem Vormittagsprogramm und den Nachmittagsworkshops bilden die Messestände das eigentliche Highlight der eXPO. Diese Konzentration von
Vorträgen, Ständen und Workshops ist in Hessen
einzigartig!
C
M
Y
CM
MY
CY
CMY
K
Den Nachmittag bestimmen die zahlreichen Workshops. Fach- und themenspezifisch sowie in ihrer
01/2015
17
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
kompass21
auf der Erfolgsspur
Immer mehr Kommunen schätzen BI
Von Armin Schnorr
Business Intelligence (BI) ist derzeit in aller Munde.
Die BI-Lösung der ekom21 heißt kompass21 und
ist ein intelligentes Planungs-, Analyse- und Steuerungssystem, das speziell für Kommunalverwaltungen entwickelt worden ist. Es wurde Ende des
vergangenen Jahres von Grund auf erneuert und auf
eine technologisch verbesserte Basis gestellt.
Ausgefeilte Systematik
Im Jahr 2014 haben sich nun weitere neun Kommunen für den Einsatz von kompass21 entschieden.
Der Erfolg dieses Verfahrens basiert auf einer ausgefeilten Systematik, die unterschiedliche Analyseformen bis hin zum Ad hoc-Reporting beinhaltet und
unter anderem folgende Vorteile beim täglichen
Verwaltungshandeln bietet:
• Hohe Verfügbarkeit durch automatische Bereitstellung und tägliche Aktualisierung aller ausgewählten Daten mittels moderner BI-Technologie
• Zeitersparnis beim Erstellen der turnusmäßigen
Informationen für die Politik als auch für die
Verwaltung
• automatische, zeitgesteuerte Erstellung und Versendung voreingestellter Analysen und Berichte,
abgestimmt auf die unterschiedlichen Adressaten, wie zum Beispiel Budgetverantwortliche
und deren Anforderungen
• vorgefertigte Basis-Analysen und Kennzahlen.
Darstellungsmöglichkeiten von der verdichteten
Gesamtverwaltung über die Hierarchie-Ebenen
der Kostenstellen, Kostenträger oder Budgets bis
hin zur einzelnen Sachbuchung bzw. offenen
Posten
• Unterstützung bei Prognoseberechnungen und
Ableitung von Kostenverläufen in die Zukunft
• Liquiditätsrechnung mit Berücksichtigung noch
nicht gebuchter Zahlungspositionen
• Berichtsgenerator zum Erstellen eigener, individueller Analysen auf Basis der aktuellen Ist-Buchungen und Planwerte aus dem Finanzwesen
sowie weiteren Daten
• Alle Analysen lassen sich direkt oder zeitgesteuert in die MS-Office-Welt exportieren
Haben Sie Interesse daran, wie kompass21 auch
Ihre Verwaltung durch bedarfsgerechte Analysen
und Berichte unterstützen kann? Dann wenden Sie
sich bitte an:
Armin Schnorr
eMail: [email protected]
oder
Petra Peltzer
eMail: [email protected]
18
01/2015
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Die Haushaltsfragestunde von
eOpinio
Anregungen von Bürgern sammeln
Von Sascha Wagner, eOpinio GmbH
Informelle Angebote zur Bürgerbeteiligung sind
eine attraktive Ergänzung etablierter Kommunikationskanäle zwischen Bürgerinnen und Bürgern und
den kommunalen Verwaltungen. Die eOpinio, eine
Tochter der ekom21, hat sich auf solche Möglichkeiten einer effizienten Bürgerbefragung und Analyse spezialisiert.
Zweierlei Lücken
Angebote der Bürgerbeteiligung verbessern die
Wahrnehmung der Leistungen, die von den Kommunen erbracht werden und ermöglichen, durch
den Informationsfluss vom Bürger zur jeweiligen
Kommune, eine Verbesserung der Leistungen an
sich. Viele der entsprechenden Angebote werden
projektbasiert eingerichtet, etwa für die Beteiligung
und Information im Rahmen eines kommunalen
Infrastrukturprojektes. Die Erfahrungen der eOpinio
zeigen allerdings, dass sich mit derartigen Projekten
zweierlei Lücken aufzeigen. Zum einen stellt sich
die Frage, wie sich aus verschiedenen Einzelprojekten eine Form konstanter „Beteiligungskultur“ entwickeln kann, die auch die positive Imagewirkung
der Projekte auf Dauer gewährleistet. Zum anderen
ist fraglich, welche Partizipationsangebote dort zu
empfehlen sind, wo ein dialoghafter (und dadurch
technisch sowie organisatorisch aufwändiger) Austausch aufgrund der Natur des Projektgegenstandes
Beispiel einer
Maske
„Haushaltsfrage
stunde“
oder aus finanziellen Erwägungen
heraus nicht angemessen erscheint.
Einfache Möglichkeit
Ein möglicher Lösungsansatz, der beiden Problemstellungen gerecht wird, ist die Einrichtung einfacherer Angebote mit längerer Laufzeit. Innerhalb
des umfassenden Produktportfolios der eOpinio
wird daher der klassische Bürgerhaushalt zukünftig
durch die „Haushaltsfragestunde“ ergänzt. Dabei
handelt es sich um eine Befragungslösung zum
Sammeln von Anregungen zur Haushaltsgestaltung, die auf eine flexible Laufzeit von bis zu zwölf
Monaten ausgelegt ist. Sie begegnet beiden zuvor
dargestellten Herausforderungen. Einerseits hat sie
thematische Überschneidungen mit Bürgerhaushalten und kann dort eingesetzt werden, wo das
Erkenntnisinteresse enger definiert oder das für Partizipationsangebote zur Verfügung stehende Budget
gering ist. Andererseits kann sie als Ergänzung zu
projektbasierten Partizipationsmöglichkeiten genutzt werden und durch ihre längere Laufzeit in der
Zeit zwischen Einzelprojekten genutzt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.haushaltsfragestunde.de oder unter [email protected].
01/2015
19
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Erstrahlt in neuem Gewand: Die Homepage
der Gemeinde Breuna
Internetauftritt leicht gemacht
CMS erfolgreich umgestellt
Von Annika Kny und Anne Schmidt
Wie geplant, erfolgte zum Ende des Jahres 2014
die erfolgreiche Umstellung des Content-Management-Systems eCity21. Dies geschah, um den stetig
steigenden Bedürfnissen der Kunden, aber auch
den hohen Anforderungen eines BSI-zertifizierten
Rechenzentrums, nachzukommen. Seitdem ist das
neu entwickelte System cms21 in die Fußstapfen
von eCity21 getreten.
Mit cms21 ist eine effiziente und zeitsparende
Pflege der Internetpräsentation in den Kommunalverwaltungen möglich, sodass schnelle Änderungen
kein Problem mehr darstellen. Der Editor lässt sich
genauso einfach und schnell bedienen, wie ein
gewöhnliches Textverarbeitungsprogramm. Mit nur
einigen Grundkenntnissen kann man cms21 innerhalb kurzer Zeit optimal bedienen.
Echte Erleichterung
Gerade für Kommunen spielt die Internetpräsenz
eine immer größer werdende Rolle – ist sie doch
die Visitenkarte der Verwaltung für Bürger, Touristen oder Unternehmen. Durch aktuell gehaltene
Inhalte kann allen Besuchern des Internetauftritts
eine transparente Übersicht über die Verwaltung,
deren Leistungen und Angebote geliefert werden.
Für die Chefredakteure und Redakteure der Kommunen bedeutet der Umstieg auf cms21 vor allem:
Erleichterung bei der Pflege des Internetauftritts, da
nun ein neues komfortables und fortschrittliches
Content-Management-System dahinter steckt.
20
01/2015
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Vielseitig und modern
Das neue Content-Management-System bietet unter
anderem folgende Features:
Parallel zur Verfahrensumstellung konnten wir aber
auch Neukunden gewinnen, die ebenfalls erfolgreich umgestellt wurden und sehr zufrieden mit
cms21 sind. Dazu zählen zum Beispiel die Städte
Haiger und Biedenkopf.
• Komfortables und zeitgemäßes Pflegen von
Inhalten Ihres Internetauftritts
• zeitgesteuerte Veröffentlichung vorbereiteter
Seiten
• optimales Ergebnis bei Suchmaschinen durch
vereinfachte Pflege von Metadaten
• eigene Zugriffsbereiche für geschlossene Benutzerkreise (z. B. Ortsbeiräte, Personalrat, etc.)
• zeitgemäße und verbesserte Benutzerverwaltung
mit einer Freigabemechanik durch Chefredakteure
• höchste Datensicherheit durch den getrennten
Betrieb des „Pflegebereichs“ im BSI-zertifizierten
Rechenzentrum und des „Veröffentlichungsbereichs“ für die Darstellung im Internet
• Möglichkeit zur Einbindung eines Responsive
Design zur optimierten Darstellung auf mobilen
Endgeräten
• … und vieles mehr.
Relaunch
Viele Kunden haben sich mit der Einführung von cms21 auch gleichzeitig
für einen Relaunch ihres Internetauftritts entschieden und sind sehr zufrieden mit ihrer neuen Präsenz. Dazu gehören unter anderem die Gemeinden
Wabern, Jesberg und Breuna sowie die
Städte Großalmerode, Ober-Ramstadt,
Spangenberg und Niedenstein. Zum
Beispiel äußerte sich Stefan Möller
(IT-Manager) vom Hauptamt der Stadt
Großalmerode: „Die hervorragende
und kollegiale Zusammenarbeit bei
der Umsetzung unserer neuen Internetpräsenz hat
unsere Entscheidung für cms21 und für die ekom21
bestätigt.“
Live erleben
Haben Sie Interesse an einem neuen ContentManagement-System? Dann zögern Sie nicht, sich
cms21 anzuschauen. Gerne präsentieren wir Ihnen
unsere Lösung und beraten Sie außerdem, wie ein
Wechsel reibungslos ablaufen kann.
Auch nach der Umstellung steht die ekom21 natürlich mit Rat und Tat zur Seite und hat auch für
Änderungswünsche und Optimierungen immer ein
offenes Ohr. Damit wird die ekom21 ihrer Maxime
gerecht, stets die höchstmögliche Zufriedenheit der
Kunden zu erreichen.
Profitieren Sie von unserer Erfahrung – wir unterstützen Sie bei allen Fragen rund um cms21.
Schreiben Sie einfach eine eMail an cms21@
ekom21.de und wir vereinbaren gerne einen Termin, um Ihnen das Verfahren vorzustellen.
Und auch die Stadt Spangenberg hat eine neue Homepage – dank cms21
01/2015
21
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Hohe Qualität,
schnell und preiswert
Druckzentrum der ekom21 überzeugt
Von Thomas Fischer
Das Druckzentrum der ekom21, unter dem Markennamen eprint21 bekannt, ist spezialisiert für
Massendrucke aller Art. Eine neue und moderne
Infrastruktur sorgt für schnelle, preiswerte und saubere Ergebnisse.
Reibungslose Abwicklung
Im Druckzentrum der ekom21 können nicht nur
Kunden, sondern auch alle anderen interessierten
Unternehmen ihre Geschäfts- und Rechnungsdrucke, Mailings, behördlichen Bescheide, digitalen
Formulardrucke und vieles mehr in Auftrag geben.
Mit vielfältigen, auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmten Druck- und Produktionsprozessen sorgt
22
01/2015
eprint21 für eine reibungslose Abwicklung. FullService aus einer Hand zu besten Konditionen in
höchster Qualität, so lautet das Motto der ekom21.
Ob standardisierte Massendrucke oder individuelle
Sonderlösungen – stets erhalten Sie ein Ergebnis,
das sich sehen lassen kann.
Das Druckzentrum wurde im vergangenen Jahr
auf den neuesten Stand der Technik gebracht, um
den hohen Anforderungen der Kunden gerecht zu
werden. Aktuell kann die ekom21 mit Stolz sagen,
dass sie mit den umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen eines der modernsten Druckzentren
im behördlichen Umfeld betreibt.
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Die neuen Kuvertieranlagen
Farbe ins Spiel
Die neuen Hochleistungs-Drucksysteme können
neben schwarz/weiß nun auch digitale Vier-FarbDrucke erstellen. In gewohnter Weise kann dies im
Einseiten-, wie auch im Vorder- und Rückseitendruck, erfolgen. Somit erfüllt eprint21 nahezu alle
Druckaufbereitungswünsche.
Auch im Bereich der Kuvertierung hat sich im Jahr
2014 einiges getan: Es wurden zwei neue Kuvertier­
anlagen angeschafft. Neben der Standardkuvertierung im Briefformat DIN lang oder in Postkartengröße DIN C6, können nun auch Kuvertierungen
in DIN A4 angeboten werden. Die Leistung der
Kuvertieranlage von bislang 12.000 Kuvertierungen
in der Stunde wurde durch die technische Aufrüstung auf 18.000 in der Stunde gesteigert. Somit sind
wir für die Zukunft gerüstet.
Resümee
Wir drucken digital 4-farb- oder schwarz/weiß in
Standard DIN A4 im Einseiten- oder Vorder- und
Rückseitendruck. Unsere Standardkuvertierung erfolgt in DIN lang-Kuverts. Neu hinzugekommen ist
die DIN C4 Kuvertierung, auch mit Heftung. Neben
dem Bescheid- und Formulardruck übernehmen wir
auch den Druck von Serienbriefen oder MailingAktionen, inklusive dem Versand für unsere Kunden. Ganz individuell gestalten wir auch nach Ihren
Wünschen Einladungen zu Veranstaltungen – auch
mit Rückantwortkarten. Der Briefversand erfolgt
portooptimiert über die Deutsche Post AG und der
Paketversand über die DHL.
Für Fragen steht Ihnen das Druckzentrum jederzeit
gerne zur Verfügungen. Eine eMail an
[email protected]
genügt.
Die Leistungen des Druckzentrums haben wir
nochmals für Sie zusammengefasst:
01/2015
23
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Die Teilnehmer in Heimbuchenthal …
nsk-Anwenderkreise heiß
begehrt
Termine restlos ausgebucht
Von Andrea Lienert
Nach einem Jahr Pause fanden vom 30.09.2014 bis
01.10.2014 und vom 12.11.2014 bis 13.11.2014 wieder die nsk-Anwenderkreise (newsystem® kommunal) der ekom21 statt. Die Veranstaltungsorte waren
das Hotel Lamm in Heimbuchenthal (Spessart) und
die Hessenmühle bei Fulda.
24
01/2015
Große Resonanz
Innerhalb weniger Wochen waren beide Termine
bereits restlos ausgebucht. Die ersten Anmeldungen
gingen schon eine halbe Stunde nach Versendung
der Einladung ein. Insgesamt 62 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer besuchten die beiden Veranstaltungen.
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Die Anwenderkreise verfolgen das Ziel, Ihnen als
Kunden interaktive Diskussionen miteinander und
einen breiten Erfahrungsaustausch untereinander zu
ermöglichen. Sie sind somit eine ideale Ergänzung
zu den Schulungen sowie Workshops der ekom21
und deshalb zu einem festen Bestandteil unseres
Services geworden.
Da die letzten Anwenderkreise sehr fachspezifisch
waren, haben wir uns diesmal dazu entschlossen,
die Themengebiete etwas breiter zu fächern, um
möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
den Verwaltungen anzusprechen.
los verlaufen, was dem SEPA-Assistenten, aber auch
den ekom21-Mitarbeitern, die mit der Einführung
betraut waren, zu verdanken ist.
Anschließend stellte Ute Döring von der ekom21
das Berechtigungskonzept vor, das in Zusammenarbeit mit der Firma INFOMA entwickelt wurde. Im
Berechtigungskonzept werden jedem Benutzer bestimmte Profile zugeordnet, die er für sein tägliches
Geschäft benötigt. Das Ziel des Berechtigungskonzepts ist die korrekte Rechtevergabe pro Benutzer,
damit die Funktionstrennung und das „Vier-AugenPrinzip“ gewahrt werden.
Vielseitiges Programm
Der erste Tag begann mit der Begrüßung durch
Andreas Schemel, Unternehmensbereichsleiter
Kunden- und Produktmanagement Finanz- und
Rechnungswesen. Anschließend widmete sich
Andrea Lienert der Frage, was bei der Sachkonteneinrichtung alles zu beachten ist. Zum Ausklang des
ersten Seminartages sorgten Sigrid Balsys, Leiterin
des Sachgebiets „Öffentliche Haushalte, Finanzen
und Personal“ des Hessischen Statistischen Landesamtes, sowie ihre Mitarbeiter Ingrid Löhr und
Wolfgang Sill in einem Gastreferat über Statistik für
ein Highlight. Sie brachten interessante Neuigkeiten
und wichtige Tipps aus Wiesbaden mit.
Der zweite Tag wurde mit einem Vortrag von
ekom21-Mitarbeiterin Cornelia Dreis eröffnet, die
einen Rückblick auf die SEPA-Einführung gab. Nach
einhelliger Meinung der Anwesenden war die Umstellung auf den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr (Single Euro Payments Area) reibungs-
Der letzte Vortrag von Andrea Lienert (ekom21)
behandelte die Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung. Hier wurden die ersten Schritte
vorgestellt und die Notwendigkeit erläutert, dass
zum Beispiel alle Erlös- und Kostenkonten in der
Kosten- und Leistungsrechnung enthalten sein
müssen. Außerdem, so ein wichtiger Tipp, sollte
keine Kosten- und Leistungsrechnung ohne ein
zuvor durchdachtes Konzept eingeführt werden. Bei
all diesen Fragen helfen die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der ekom21 gerne weiter.
Im Wechsel
Künftig werden die nsk-Anwenderkreise abwechselnd mit den nsk-Infotagen stattfinden. Die ersten
Anmeldungen für den Anwenderkreis 2016 sind
bereits während der 2014er Veranstaltungen eingegangen. Wir freuen uns schon jetzt, mit Ihnen
gemeinsam spannende Themen aufzuarbeiten.
… und der Hessenmühle
01/2015
25
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Im Dienst der Verfügbarkeit
Command Center sorgt für Funktionsfähigkeit
Interview mit Bastian Schäfer, ekom21
Seit 2010 ist das Command Center ein fester Bestandteil der ekom21. Dennoch sind dessen Aufgaben und Funktionen noch nicht bei allen Kunden
bekannt. Wir sprachen mit dem Fachbereichsleiter
Bastian Schäfer.
Herr Schäfer, Sie sind der Fachbereichsleiter des
Command Centers der ekom21. Was können wir
uns darunter vorstellen?
Das Command Center hat die primäre Aufgabe des
proaktiven Systemmonitorings. Das bedeutet, dass
im besten Fall Fehler erkannt und behoben werden,
bevor der Kunde etwas davon mitbekommt.
Sie sorgen also für die Funktionsfähigkeit der Verfahren und entlasten die Fachbereiche von der zeitraubenden Kontrolle ihrer jeweiligen Anwendung?
Das ist eines der Ziele und Aufgaben des Command Centers. Wir werden jedoch nicht alle
Sichten der Kontrollen der Fachbereiche bedienen
können, hoffen jedoch, die Kollegen in diesem Umfeld in ihrer täglichen Arbeit entlasten zu können.
Welche Anwendungen der ekom21 werden von
Ihnen „überwacht“?
Das muss man von zwei Seiten sehen. Wir haben
zum einen ein Systemmonitoring mittels der Software SCOM, in der verschiedene Parameter der
Systeme über definierte Schwellenwerte abgefragt
werden. Weiterhin werden bestimmte Verfahren mittels einer Art Roboter auf Nutzbarkeit von bestimmten Funktionen im Verfahren überwacht. Somit wird
sichergestellt, dass zusätzlich zur Verfügbarkeit eines
Verfahrens, dieses auch funktionell nutzbar ist.
26
01/2015
Zusätzlich zu den automatischen Überwachungen,
werden in festen Intervallen bestimmte Verfahren
auch manuell auf Verfügbarkeit überprüft. Hierzu
wird im Command Center eine Checkliste abgearbeitet und die Überprüfung dokumentiert.
Wenn also ein System einen gewissen Schwellenwert überschreitet, wird dies zu allererst im Command Center angezeigt und nicht dem jeweiligen
Fachbereich?
So ist es.
Welchen Mehrwert bietet die ekom21 ihren Kunden mit dem Command Center?
Dadurch, dass wir im besten Fall Störungen erkennen und beseitigen, bevor der Kunde es registriert,
erhöht sich die Verfügbarkeit der Verfahren und
somit auch die Kundenzufriedenheit. Ein weiterer
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Mehrwert ist die zentrale Entstörungskoordination
und somit eine spürbare Reduzierung der Ausfallzeiten.
Das Command Center ist am ekom21-Unternehmenssitz in Gießen untergebracht. Was passiert im
so genannten „Katastrophenfall“, wenn das Gebäude also aus irgendeinem Grunde vorübergehend
nicht nutzbar ist?
Für einen solchen Fall wurde vorgesorgt und an
den Standorten Darmstadt und Kassel jeweils ein
Backup-Command Center installiert.
Wie viele Personen sind im Command Center beschäftigt? In welchem Zeitraum sind die Mitarbeiter
persönlich erreichbar?
Derzeit arbeiten sechs Kollegen im Zweischicht­
betrieb und sind in der Zeit von 05.00 Uhr bis
21.00 Uhr montags bis freitags in den Räumlich­
keiten in Gießen erreichbar.
Was passiert, wenn nachts in einer Anwendung
ein schwerwiegender Fehler auftritt? Ist das System
dann bis zum nächsten Tag außer Betrieb?
Nein. Nachts und am Wochenende sowie an
Feiertagen ist ein Kollege des Command Centers in
Rufbereitschaft und wird per SMS über Störungen
aus dem Systemmanagementtool SCOM informiert.
Der Kollege kann sich dann von zu Hause in das
System einwählen und sich den Fehler anschauen
und gegebenenfalls beheben. Sollte das Command
Center das Problem nicht lösen können, so ist für
die Systemtechnik ebenfalls eine Rufbereitschaft
etabliert worden, die dann alarmiert wird.
Eingangs erwähnten Sie, dass die primäre Aufgabe
des Command Centers das proaktive Monitoring ist.
Welche weiteren Aufgaben werden noch wahrgenommen?
Das sind unter anderem die Überwachung und
Koordinierung des Change Management (Rolle des
Changemanagers), die Erstellung von Kennzahlenreports, das Problemmanagement sowie das Informations- und Eskalationsmanagement. Im Rahmen
dieser Aufgaben arbeitet das Command Center eng
mit den Teams des Servicedesks, Kundenservices
und Systemmanagements der ekom21 zusammen.
Herr Schäfer, danke für das Gespräch.
(Das Interview führte Nadine Schöner, ekom21)
Bastian Schäfer im Comand Center der ekom21
01/2015
27
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Geoinformationen effektiv
nutzen
Kooperationsgemeinschaft gegründet
Von Michael Schober, Softplan Informatik GmbH
Städte und Gemeinden erheben einmalige oder
wiederkehrende Beiträge und Gebühren zur solidarischen Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Eine
wesentliche Grundlage hierfür bilden raumbezogene Informationen.
GIS-gestützte Beitragsermittlung
Neben den Angaben zur Nutzung sowie Art und
Umfang der Bebauung von Flurstücken sind aktu-
28
01/2015
elle Informationen zu den Eigentumsverhältnissen
aus dem automatisierten Liegenschaftsbuch eine
wichtige Information. Hier können Geografische
Informationssysteme (GIS) eine erhebliche Verbesserung und Arbeitserleichterung bei der Ermittlung
sowie Fortführung von Grundlagendaten bieten.
Das Geografische Informationssystem INGRADA
der Softplan Informatik GmbH aus Wettenberg
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
bietet Städten und Gemeinden viele nützliche
Funktionen zur einfachen und sicheren Ermittlung der für die Berechnung von Beiträgen und
Gebühren notwendigen Flurstücksangaben. Die
Festlegung und Bearbeitung von Geometrien, die
Ermittlung von Flächen und Grenzlängen sowie die
Zuordnung von Satzungsparametern kann direkt in
der Browseroberfläche erfolgen. Damit erleichtert
INGRADA mit dem Modul „Beitrag“ erheblich die
Arbeiten der Sachbearbeiter bei der Gebühren- und
Beitragsermittlung.
Dynamische Inhalte und benutzerspezifische
Anpassungen der Dialogmasken ermöglichen die
Erfassung und Verwaltung beliebiger Beitragsarten.
Die Verwaltung von frei definierbaren Abrechnungsgebieten und Maßnahmen sowie ein integrierter Formeleditor runden den Funktionsumfang
ab.
Über die in INGRADA integrierte Funktion „Tiefenbegrenzung“ lassen sich Teilflächen entsprechend
den Vorgaben der Satzung automatisiert ermitteln
und den Flurstücken zuordnen. Auch die Erfassung
und nachträgliche Bearbeitung von Teilflächen
erfolgt direkt im Browser. Änderungen von Daten
werden anhand der Benutzerkennung protokolliert
und können jederzeit dokumentiert werden. Ebenso
lassen sich beliebig viele historische Angaben zu
einzelnen Vorgängen oder Objekten hinterlegen.
stellen zu INGRADA in direkter Zusammenarbeit
zwischen den Fachleuten der ekom21 und Softplan,
was eine nahtlose Verbindung der Softwarekomponenten garantiert.
Kooperationsgemeinschaft in Hessen
Um hessische Kommunen bei der Entscheidungsfindung, Planung und Umsetzung in allen Fragen zum
Thema „Gebühren und Beiträge“ umfassend und
kompetent zu unterstützen, haben die ekom21, das
IT-Beratungsunternehmen A.D.N. Consulting aus
Pohlheim sowie die Softplan Informatik GmbH eine
Kooperation vereinbart. Durch enge Zusammenarbeit können Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und
Unterstützung aus einer Hand angeboten werden.
Durch die langjährigen Erfahrungen sowie den engen
Kontakt zu zahlreichen Kommunen und Verwaltungen bietet die Kooperationsgemeinschaft kompetente Unterstützung und umfangreiche Beratung,
sowohl in allen Prozessen zur Erhebung einmaliger
Gebühren und Beiträge, als auch zur Einführung und
Erhebung wiederkehrender Beiträge.
Weitere Auskünfte erteilt die Softplan Informatik
GmbH
eMail: [email protected]
Der Reportmanager von INGRADA ermöglicht die
Erstellung vordefinierter und individueller Reporte
für die Ausgabe von Daten, wie zum Beispiel den
Versand von Erhebungsbögen und Feststellungsbescheiden. Die integrierte Ausstanzfunktion macht
die gezielte grafische Ausgabe einzelner Objekte
ohne Darstellung der Nachbarschaften möglich.
Parametrisierbare Schnittstellen sorgen für einen
reibungslosen Datenaustausch mit Beitragsprogrammen und Finanzlösungen zur Erstellung der Gebühren- und Beitragsbescheide. Bei den Verfahren der
ekom21, wie zum Beispiel KKG und newsystem®
kommunal, erfolgt die Abstimmung der Schnitt-
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29
Verfahren
Hardware
Messen
eGovernment
Pfungstadt setzt auf mobile
Leistungserfassung
Zeit- und Arbeitsaufwand reduziert
Von Dieter Gall
Seit der Einführung der Doppik im Jahre 2006 setzt
der Eigenbetrieb der Stadtwerke Pfungstadt den
integrierten newsystem® kommunal-Baustein „Kommunale Betriebe“ ein – und das mit großem Erfolg,
was die Reduzierung von Zeit- und Arbeitsaufwand
anbelangt.
Zahlreiche Aufträge
Mit seinen 40 Mitarbeitern und rund 40 Fahrzeugen ist der Pfungstädter Betriebsbereich „Kommunale Dienste“ zuständig für alle Arbeiten der
Stadt im Zusammenhang mit der Grünflächen- und
Friedhofspflege, der Straßenreinigung und Straßenreparatur sowie Dienstleistungen für die sozialen
und kommunalen Einrichtungen. Um diese
Dienstleistungen transparent zu erledigen, werden über 100 Daueraufträge und etwa 1.500 Einzelaufträge
jährlich abgearbeitet.
So zahlreich und vielfältig die Aufgaben, so aufwendig und zeitintensiv
gestalten sich die dazugehörenden
administrativen Abläufe. Die Abwicklung sämtlicher Leistungsdaten
der Mitarbeiter, Fahrzeuge und
Maschinen, das Übertragen der
Rapportbelege sowie die Errechnung tariflicher Lohnarten und
Zuschläge nach TVöD binden
Kapazitäten, die sich durch Automatismen oder auch durch die
mobile Leistungserfassung deutlich
reduzieren lassen. Dies war der
30
01/2015
Hintergrund für die Einführung der mobilen Leistungsdatenerfassung im Betriebsbereich „Kommunale Dienste“.
Keine Medienbrüche
Mit Hilfe der mobilen Endgeräte, die das bisher
notwendige Erfassen von betrieblichen Leistungen
auf Papier überflüssig machen, kann die manuelle Doppelerfassung und somit ein Medienbruch
vermieden werden. Dauer- oder Einzelaufträge,
Mitarbeiter oder Arbeitstrupps, Fahrzeuge und
Maschinen, Einsatzorte und Leistungsarten sowie
Materialien stehen auf den mobilen Geräten zur
Verfügung. Die von den Mitarbeitern erfassten
Mengen, die Zeitdauer und Ressourcen werden
durch Rückübertragung den bestehenden
Aufträgen automatisch zugeordnet.
Eine besondere Herausforderung für die
ekom21 war die Einbindung der mobilen
Endgeräte in das ekom21-Intranet unter
der Berücksichtigung der BSI-Zertifizierung (Bundesamt für Sicherheit in der
Informationstechnik) – denn Sicherheit
geht vor.
Möchten auch Sie Zeit und Kosten im
Bereich „Kommunale Dienste“ sparen? Dann wenden Sie sich bitte an:
Dieter Gall
eMail: [email protected]
Mobile Leistungserfassung reduziert Zeit- und Arbeitsaufwand
Dienstleistung
Spezial
Intern
Spezial
Spezial
Unterkunftsverwaltung für
Flüchtlinge und Asylsuchende
Neues Verfahren: domicil21 Asyl&Obdach
Von Fabian Schnoor
Seit Monaten überschlagen sich die Meldungen in
den Medien über Flüchtlinge und Asylsuchende
sowie deren Unterbringung. Ein Problem, dem sich
die Kommunen bundesweit stellen müssen.
Unterkunftsverwaltung nötig
Auf Anfrage einiger hessischer Städte und Gemeinden hat sich auch die ekom21 mit dem Thema Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylsuchende beschäftigt. Bei einem ersten Treffen im Mai 2014 wurden
mit Vertretern der Gemeinde Seeheim-Jugenheim,
der Stadt Mühlheim am Main und der ekom21
Ideen aufgenommen, um einen ersten Entwurf für
eine Unterkunftsverwaltung (auch für Obdachlose)
zu erarbeiten.
Schon bei diesem ersten Gespräch wurde die Komplexität der Thematik deutlich: Viele Details, die bei
einer Unterbringung berücksichtigt werden müssen,
zahlreiche Behörden, die an dem Prozess beteiligt
sind und viele Informationen, die erfasst und bearbeitet werden müssen.
Prototyp entwickelt
Um den Kunden der ekom21 schnellstmöglich bei
dieser Herausforderung zu helfen, wurde bereits
der erste Schritt in der Programmierung abgeschlossen und ein Prototyp entwickelt. Mit der Gründung
einer Arbeitsgruppe aus Vertretern von hessischen
Kommunen und der ekom21 soll in den nächsten
Monaten eine erste einsatzfähige Version von
„domicil21 Asyl&Obdach“ zur Verfügung stehen.
Über den aktuellen Stand der Entwicklung werden wir Sie auf unserer Webseite www.ekom21.de
informieren.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen außerdem das
domicil21-Team unter der eMail Adresse
[email protected]
sowie Ihr Kommunalberater gerne zur Verfügung.
01/2015
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IMPRESSUM
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64295 Darmstadt
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