Lichtquelle Seiten 01-16 - Behindertenverband Stralsund eV

Behindertenverband Stralsund e.V.
Ausgabe für die Monate August & September 2015
www.behindertenverband-stralsund.de
[email protected]
Mit freundlicher Unterstützung
der Sparkasse Vorpommern,
sowie der Unternehmensgruppe Stadtwerke Stralsund
Liebe Mitglieder und Freunde,
vor Kurzem war ich als Begleiterin mit
meinem Muttchen zur Kur, spassenshalber Mutter-Kind-Kur genannt, in der
Median-Klinik in Bad Sülze.
Zeit wurde es mal für mein Muttchen,
eine Kur in Anspruch zu nehmen.
Mein Muttchen lebt schon seit 23 Jahren mit einer chronischen Leukämie
und 19 Jahren mit Rheuma. Nun kamen noch die Gewichtsabnahme von
20 kg, ein Vorkammerflimmern, Osteoporose, Vitaminmangel und eine
Gastritis dazu.
Den Vorantrag auf eine Kur stellte die
Hausärztin, eine schnelle Rückantwort
mit dem Kurantrag von der Krankenkasse kam und eine schnelle Antwort
unsererseits erfolgte. Dann Warten,
Anruf beim zuständigen Sachbearbeiter, wieder Warten. Ich schrieb auch
eine Mail und zwei Tage später fragte
ich wieder telefonisch nach .
Einen Tag später meldete sich der
AOK-Mitarbeiter auf meinem Handy.
Nun war ich gespannt. Ja, der Kurantrag war genehmigt.
Mir wurde die Frage gestellt, wohin wir
fahren möchten, nach Tessin oder
Bad Sülze.
Bad Sülze macht das Rennen und wir
haben es nicht bereut. Zwar war die
Ankunft mit unserem „kleinem“ Gepäck eine bisschen stressig, aber das
war es dann auch.
Die ganzen 3 Wochen vermittelten die
Krankenschwestern, die Physiotherapeuten, die Ärzte und die Mitpatienten
keinen Stress. Alles ging ruhig und
gediegen zu.
Nicht mal am Frühstücks- und Abendbuffet war es stressig, trotz großen
Andrangs. Das Servicepersonal blieb
immer nett und arbeitete manchmal 2
Kurgäste auf einmal ab.
Die Rollstuhlfahrer und –rinnen wurden jeweils von den Stationsschwestern gleich an den Tisch gefahren, der
vom Servicepersonal mitbedient wurde.
Nach jedem Frühstück, Mittag und
Abendbrot hatten mein Muttchen und
ich ein Ritual.
Wir machten mehrmals täglich einen
Verdauungsspaziergang. Zuerst eine
kleine Runde an der Median-Klinik.
Dann wurden es von Tag zu Tag ein
paar mehr Schritte und am Ende der
Kur machten wir die Riesenrunde von
ca. 1 km.
Während der Kur hatten wir viel Zeit
für Mutter-Kind-Gespräche.
Schließlich möchte ich das Leben
meiner Eltern aufschreiben, um den
Brüdern, Enkeln und Urenkeln eine
Geschichte zu hinterlassen.
Muttchen geht es wieder besser, sie
isst wieder regelmäßig und versorgt
auch ihre Tiere wieder allein.
Ihre Silke Tolzmann
Unser Besuch im Stralsunder Zoo
von JENS TAMM
Am 19.05.15 trafen sich einige unserer Mitglieder zu einem Besuch im
Stralsunder Zoo.
Wir versammelten uns alle an der bemalten Bushaltestelle Barther Straße.
Gegen 14 Uhr gingen bzw. rollten wir
alle in den Zoo, eine kleine
Strecke bis zur Ausstellungshalle.
Die Tische waren schön gedeckt und Kaffee und Kuchen
standen schon bereit. Wir
suchten uns einen Platz und
unterhielten uns ein bisschen.
Kurz darauf kam Herr Dr. Langner und
erzählte uns etwas über die Geschichte des Stralsunder Tierparks.
Am Knieperwall, Höhe weiße Brücken,
gab es auch mal einen kleinen Zoo
der vom Tierpark mit unterhalten wurde. Er wurde in den 90 Jahren geschlossen, wegen Vandalismus, was
eigentlich schade ist.
Nach dem Vortrag aßen wir Kuchen
und tranken Kaffee. Im Anschluss war
es jedem freigestellt, ob er den
Tierpark besuchen möchte
oder nicht.
Ist schon interessant, die kleinen und großen, aber auch
mächtigen Tiere zu sehen.
Ja, die Wege im Zoo sind auch
nicht das „Non plus Ultra“ für uns Rollstuhlfahrer, aber man versucht halt,
das Beste draus zu machen.
Nach dem Besuch des Zoo's fuhren
einige allein oder mit dem ASB nach
Hause.
Knieperfest
von GUNDULA ELHARD
Am 06.06. waren wir wieder einmal
mit unserem Stand auf dem Knieperfest vertreten. Betreut wurde er abwechselnd von Herrn Bars, Frau Pipkorn und mir. Dort stellten sich zahlreiche Vereine und Selbsthilfegruppen
vor, z. B. Arbeiter Samariter Bund ,
die Lebenshilfe, das Kreisdiakonische
Werk, der Seniorenbeirat, die KISS
und Sport live.
In diesen Jahr wurde 20-jähriges JubiLichtquelle
läum gefeiert und deshalb war die
Stimmung besonders gut.
Auf der großen Bühne wechselten
sich die Schüler der Musikschule, die
Bigband des Hansa Gymnasiums und
Victor Kern mit einigen Breakdanceschülern ab.
Für die Kinder gab es eine Hüpfburg,
Kinderschminken und die Möglichkeit,
in ein Feuerwehrauto zu steigen oder
selber Wasser zu spritzen.
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Wie es sich für ein richtiges Stadtteilfest gehört, war natürlich auch für das
leibliche Wohl gesorgt, so verkaufte
die Werkstatt für behinderte Menschen wieder Kaffee und Kuchen, das
DRK bot Bratwurst mit Brötchen an,
ein Eis bzw. Crepe konnte erworben
werden und auch die MarkantKaufhalle war mit einem Stand vertreten. Genug Sitzgelegenheiten gab es
auch, denn auf dem neuen Parkplatz
war ein großes Festzelt aufgebaut.
Unsere Busfahrt am 18. Juni nach Klockenhagen
von ELKE HEINK
Trotz
unbeständiger
Wetterlage
scheute, zu meiner Freude, die Hälfte
der Mitglieder unseres Vereines keine
Mühe und nahm daran teil. Nachdem
auch alle Rollstuhlfahrer dank vieler
umsichtiger Helfer schnell Platz gefunden hatten und die Rollstühle sicher
verstaut waren, konnte die Fahrt
pünktlich um 13 Uhr beginnen.
Es ergaben sich recht
schnell die verschiedensten
Gesprächsthemen, die zwar
uns die Fahrt schneller vergehen ließen, jedoch zum
Glück unseren Busfahrer nicht abgelenkt hatten und so kamen wir schon
nach einer Stunde Fahrtzeit in Klockenhagen an.
Der volle Parkplatz am Freilichtmuseum bestätigte uns zwar, daß wirklich
kein Strandwetter war, aber wir waren
angemeldet. Da schon im Bus viele
die Müdigkeit überfallen hatte, ent-
schlossen wir uns, gleich erst mal Kaffee trinken zu gehen. Im Museumsrestaurant „Up de Däl“ schließlich angekommen, empfingen jeden von uns an
der eingedeckten Kaffeetafel, ein großes Stück Pflaumenkuchen und ein
Stück mit Mandeln.
Wieder gestärkt ging es dann für den
Einen oder Anderen durch die Museumsanlage. Nach den veranschlagten eineinhalb Stunden, die jeder für seinen
Rundgang Zeit hatte, fuhren
wir um 16. 30 Uhr wieder
nach Stralsund. Auch die Heimfahrt
verging uns wie im Fluge, denn jeder
nutzte gleich die Gelegenheit, seine
persönlichen Eindrücke auszutauschen.
Auch für mich war es seit 7 Jahren
mal wieder eine schöne Busfahrt mit
einem auch für mich sehenswerten
Ziel!
Rollstuhltraining
Am Dienstag den 11. August 2015 um 10:00 Uhr führt die Verkehrsgesellschaft
Vorpommern-Rügen mbH Betriebsteil/ Verkehrsgebiet Stralsund gemeinsam mit
dem Behindertenverband Stralsund e.V. ein Rollstuhltraining an der Bushaltestelle Strelapark/ Zoo (Seite Strelapark) durch.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt und Einzugsbereich Vorpommern /
Rügen die mit einem Hilfsmittel Rollstuhl oder Rollator ausgestattet sind, haben
die Möglichkeit kostenlos daran teil zu nehmen. Sie üben mit Ihrem Rollstuhl oder
Rollator das richtige und unfallfreie Ein und Aussteigen in/ aus den Bussen. Es
geht um Ihre Sicherheit, damit Sie sicher ans Ziel kommen! Wir freuen uns auf
Ihre aktive Teilnahme.
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3. Hoffest der Stralsunder Werkstätten
von KERSTIN PIPKORN
Am Samstag, den 20.06.2015 fand
das 3. Hoffest der „Stralsunder Werkstätten gGmbH“ in der AlbertSchweizer- Str. 1 statt.
Die Besucher erwartete ein buntes
Programm mit Musik, Verkaufsständen, Aktionen für Kinder und kulinarischen Angeboten. Dies nahm ich zum
Anlass und besuchte das Fest.
Bevor
ich
das
Gelände
der
„Stralsunder Werkstätten“ betrat, stellte ich anhand der Vielzahl der parkenden PKW fest, dass es rege besucht sein müsste. Als Ausweichparkplatz war der Parkplatz des GlobusBaumarktes ausgeschildert,
der ebenfalls gut gefüllt war.
Auf dem festlich geschmückten Hof und im Gebäude der
„Stralsunder
Werkstätten“
verliefen sich dann die Besucher. Auf dem Hof waren einige Holzbuden aufgestellt. An
ihnen wurden Eigenprodukte
der Keramikwerkstatt, der Tischlerei,
der Schneiderei und aus der Gravierarbeit der „Stralsunder Werkstätten“
angeboten.
Die „Stralsunder Werkstätten“ arbeiten
mit dem „Pommerschen Diakonieverein“ zusammen, der eine Käserei und
eine Gärtnerei betreibt.
Des Weiteren war der Löffelmacher
Ralph Schmidt mit einem Stand vertreten. Er bot den Besuchern die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit beim
Drechseln und Schnitzen unter Beweis zu stellen, wovon Kinder und
Erwachsene regen Gebrauch machten.
Am Stand der Seifenmanufaktur „DuftNoten“ wurden natürlich duftige Produkte angeboten. Auf der sonnigen
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Terrasse der „Stralsunder Werkstätten“ verwöhnten sich die Besucher mit
Getränken, Kuchen und sonstigen
Leckereien, die sie zuvor an den Ständen erworben hatten.
Der „Kleinbahnverein Barth e. V.“ war
mit seiner Gartenbahn vertreten. Die
Gäste hatten die Möglichkeit, 3 Züge
jeweils mit Dampflok zu betrachten.
Neben dem Party-Zelt waren eine
Bastelstrecke und eine Kinderschminkstation aufgebaut, die beide
von den „kleinen“ Gästen großen Zulauf fanden. Einige Kinder nutzten
auch die „Kinderbaustelle“, die unter
freiem Himmel eingerichtet
war.
Einige Räumlichkeiten der
„Stralsunder
Werkstätten“
durften ebenfalls in Augenschein genommen werden.
Unter anderem waren Veranstaltungsräume, ein Therapieraum und die Kantine geöffnet. Dieses Mal waren die Arbeitsbereiche verschlossen.
Mir wurde erstmals 1996 im Rahmen
meiner Berufsausbildung die Möglichkeit gegeben, den Beschäftigten bei
ihrer Arbeit über die Schulter zu
schauen. So konnte ich mir trotzdem
vorstellen, welche schnelle Entwicklung die „Stralsunder Werkstätten“
genommen haben.
Die Gebäude wurden teilweise neu
errichtet und erweitert. Die Anzahl der
Beschäftigten und der Arbeitsbereiche
stiegen an. Es wurde dadurch erreicht, dass auf die individuellen Ansprüche der Menschen mit Behinderung besser eingegangen werden und
ihnen ggf. Wahlmöglichkeiten für einzelne Tätigkeitsfelder trotz Mehrfach-
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behinderungen angeboten werden
können. Dies führt gerade bei den
Menschen mit Behinderung zu einer
Motivationssteigerung.
Die „Stralsunder Werkstätten“ gingen
aus der am 01.01.1983 gegründeten
und danach mehrfach umbenannten
„Geschützten Werkstatt“ hervor. Die
Werkstätten für Menschen mit Behinderung haben heute eine Vielzahl an
Aufgaben im Rahmen der Teilhabe
am Arbeitsleben zu erfüllen. Sie bestehen aus einem Eingangsbereich,
einem Berufsbildungsbereich und einem Arbeitsbereich.
Im Eingangsbereich wird abgeklärt, ob
der Mensch mit Behinderung fähig ist,
ein bestimmtes Maß an wirtschaftlich
verwertbarer Arbeit zu leisten. Außer-
dem wird festgestellt, ob seine Leistungsfähigkeit zur Verrichtung einer
Tätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt ausreicht.
Im Berufsbildungsbereich wird der
Mensch mit Behinderung dazu befähigt, eine Tätigkeit zu erlernen. Anschließend kann er in einen Arbeitsbereich, der für ihn geeignet ist,
wechseln. Diesen kann er auch später
wechseln.
Die Werkstätten für Menschen mit
Behinderung erhalten von Unternehmen und Privatpersonen Arbeitsaufträge. Die Leistungen werden kostengünstig angeboten, so dass eine hohe
Nachfrage besteht. Firmen kann unter
bestimmten Voraussetzungen die
Ausgleichsabgabe erlassen werden.
3. Hoffest in den "Stralsunder Werkstätten"
von ELKE HEINK
Dazu luden die Mitarbeiter am 20. 06.
2015 ein.
Trotz des wechselhaften Wetters waren viele Besucher gekommen.
Ihnen bot sich ein abwechslungsreiches, buntes Programm mit Musik,
welches sogar Manchen
anregte, das Tanzbein zu
schwingen.
An den unterschiedlichsten Verkaufsständen konnte sich ein Bild von unserer Produktpalette gemacht und
natürlich auch gekauft werden.
Das kulinarische Angebot aus eigener Küche war auch in diesem Jahr
wieder weit gefächert und fand ebenfalls regen Zuspruch!
Jeder Siebte im Nordosten ist behindert
entnommen Ostsee-Zeitung vom 07.07.2015
Jeder Siebte in MV hat eine Behinderung.
Mit einem Anteil von 14, 5 Prozent
liegt der Nordosten leicht über dem
Bundesdurchschnitt von 13 Prozent,
teilte das Statistische Amt mit.
Grund sei der höhere Altersdurchschnitt in MV. Mehr als zwei Drittel aller Behinderten seien 55 oder
älter. Fast drei von vier Betroffenen
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sind schwerbehindert. Das Amt hatte
Daten zur Lebenslage Behinderter
von 2013 ausgewertet. Dabei wurde
klar, dass Behinderte auf dem Arbeitsmarkt Nachteile haben.
Von den 15 - bis 65 - jährigen Behinderten sind 44, 7 Prozent erwerbstätig, bei den Nichtbehinderten 83 Prozent
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Der Regionaltag im Zoo
von GUNDULA ELHARD
Am Sonntag den 5.Juli stellten sich
verschiedene Firmen, Händler und
Vereine der Region vor.
Wir hatten das wohl heißeste Wochenende des Jahres und stöhnten
alle unter der Hitze.
Im Zwei-Stunden-Takt wurde
unsere Standbetreuung ausgewechselt und etwas Sonnenschutz hatten wir auch unter
dem Pavillon der KISS (Kontakt
und
Informationsstelle
Stralsund).
Die einzelnen Stände waren gut über
den Tierpark verteilt und wir hatten
einen Standort in der Nähe des Kräutergartens auf dem Weg zur Mühle.
Dort war auch eine kleine Bühne aufgebaut, auf der einige Musiker ihr
Bestes gaben.
Ein Verkaufswagen des "Delikaters"
versorgte auch hier die Besucher mit
Kaffee und Kuchen. Ganz wichtig bei
diesen Temperaturen, Eis wurde auch
angeboten.
Der Haupttreffpunkt war aber wohl
die Festwiese. Dort wurde sogar
eine Tiershow aufgeführt, es gab
eine Hüpfburg für die Kleinen und
für die Großen Bratwurst und kalte
Getränke und auch das Zoobistro
"Delikater" war gut besetzt.
Angesichst
des
bombastischen
Strandwetters war ich überrascht, daß
doch einige Menschen den Weg in
den Tierpark gefunden hatten.
Ich war jedenfalls über die anschließende Dusche zuhause mehr als froh.
Im wunderschönen Monat August
Im wunderschönen Monat August,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.
Im wunderschönen Monat August,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.
Heinrich Heine
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August & September 2015
Wir gratulieren recht herzlich und
wünschen alles Gute im neuen Lebensjahr
Kerstin Pipkorn
Ingo Bars
Rosemarie Knoll
Werner Sedelies
10. 08.
17. 08.
23. 08.
28. 08.
Sigrid Kinkel
Wolfgang Hübner
Nicole Dibbern
Gisela Kumbier
Herbert Hertwig
01. 09.
09. 09.
16. 09.
17. 09.
19. 09.
Die Geburtstagskinder der Monate April, Mai, Juni und Juli,
August, September 2015 laden wir recht her zlich am
08.10. um 14.00 Uhr zu einer kleinen Feier stunde mit musikalischem Programm in die Wiesenblume ein.
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Veranstaltungen für die Monate
August 2015
Montagsrunde jeden Montag
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
„Bürgergarten“ Knieper Teich
verantw. Alf Kubiak
Rollstuhltraining des Nahverkehrs
Bushaltestelle am „Strelapark“
am 11.08.21015
Treff 10.00 Uhr
Gartenfest
Gartensparte „Knieper Vorstadt“
am 13.08.2015
14.00 bis 18.00 Uhr
Kegeln
im BfW Stralsund
am 20.08.2015
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
verantw. Uwe Ohl
Kuchenbasar der Gartensparte
Kuchenbäcker gesucht
am 22.08.2015
13.00 Uhr
Unsere nächsten Vorstandsitzungen finden am 18.08. und am
15.09. jeweils um 14.30 Uhr im Haus Wiesenblume statt. Mitglieder sind herzlich eingeladen, um Ihre Ideen mit
einzubringen.
September 2015
Kegeln
Im BfW Stralsund
verantw.
am 03.09.2015
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Uwe Ohl
Montagsrunde jeden Montag
verantw.
„Bürgergarten“ KnieperTeich
von 14.00 Uhr bis 16.00 UhrAlf Kubiak
Kaffeefahrt nach Zirkow
am 17.09.2015
Vorankündigung für die Monate Oktober, November, Dezember
15.10. - Verkehrsschulung für Rollstühle und Rollatoren
12.11. - Filmvorführung „Rette sich wer kann“
03.12. - Weihnachtsfeier im Berufsförderungswerk Stralsund
Anmeldungen unter 39 94 00 (Frau Dobeck),
39 30 64 (Frau Kober), 39 99 74 (Beratungsstelle),
017672428122 (Müller-Reich für Theaterkarten)
Geschichten aus Dresden
von KERSTIN PIPKORN
Anlass für die Reise ist meine berufliche
Neuorientierung. Zur Zeit mache ich
eine Umschulung im Berufsförderungswerk Dresden.
Frei nach dem Motto „Lernen ist nicht
alles“ möchte ich Einiges in loser Folge
aus Dresden und dessen Umland berichten.
Wie vielleicht einige vermuten könnten,
bin ich nicht wie seiner Zeit
zum
„Goldenen Reiter“ geritten, sondern modern mit dem Zug gereist.
Als Startpunkt soll der „Goldene Reiter“
dienen.
Das Denkmal des „Goldenen
Reiters“ ist seit 1736 auf dem
Neustädter
Markt
in
„Elbflorenz“ (Dresden) zu finden.
Der „Goldene Reiter“ ist ein in
Kupfer getriebenes Reiterstandbild des sächsischen
Kurfürsten und polnischen
Königs Augusts des Starken.
Die Statue zeigt ihn bei einem Ritt von
der Augustusbrücke nach Polen. Sie ist
blattvergoldet.
Friedrich August der I. (auch August der
Starke genannt) wurde am 12.05.1670
als 2. Sohn Johann Georg des III. geboren.
Nach dem Tod seines Bruders August
wird er 1694 sächsischer Kurfürst.
1697 wird er zum König von Polen gewählt.
Wegen der Niederlage im Nordischen
Krieg gegen Schweden verliert er 1706
die polnische Krone.
Nachdem Schweden 1716 eine Niederlage gegen Russland erlitt, erhielt er die
polnische Krone zurück.
1709 gründete er die „KöniglichePorzellan-Manufaktur zu Dresden“, die
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1710 nach Meißen verlegt wurde.
Nach seinen Plänen von 1710 wurde
„Altendresden“ (heißt ab 1732 Neue
Königsstadt, jetzt innere Neustadt) umgestaltet.
August der Starke verstirbt 1733 in
Warschau (Polen).
Sein Sohn Friedrich August der II. wurde Kurfürst und als August III. König
von Polen.
August der Starke hat einige weithin
bekannte Bauwerke in Dresden errichten lassen.
Gleich beim „Goldenen Reiter“ befindet
sich eine empfehlenswerte
Eisdiele.
Von dort mache ich mich auf
und weise August dem Starken den Weg in Richtung Polen.
Dazu benutze ich die Hauptstraße in Richtung Albertplatz.
Die Hauptstraße ist als Fußgängerzone
angelegt und die Hauptgeschäftsstraße
der Neustadt.
An der linken Seite befinden sich viele
Altbauten, die primär als Restaurants
genutzt werden.
Auf der rechten Straßenseite sind Neubauten aus DDR-Zeiten zu sehen. In
ihnen befinden sich diverse Geschäfte.
Rechts ab gehe ich in die historische
Markthalle, in der nach wie vor der bekannte “Konsum“ seine Waren anbietet.
Vom Albertplatz folge ich links der Anton-Straße und gelange an den Neustädter Bahnhof, der viele Wandmalereien aufweist.
Jetzt fahre ich mit der Straßenbahn Linie 3 Richtung Wilden Mann.
Nach etwa 2 Kilometern geht es steil
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bergan.
An der Endhaltestelle kehre ich noch
kurz bei einer Konditorei ein, um mich
für den steilen Berganstieg zu stärken.
Steil ist wörtlich zu nehmen.
Verkehrsschilder weisen auf eine Stei-
gung von mehr als 10 Prozent hin.
Dafür entschädigt mich ein schöner
Blick ins Elbtal.
Demnächst werde ich hier auch etwas
zur Chronik von Dresden berichten.
Bis dahin viel Freude.
Unser Ausflug nach Swinemünde
von SIGRID KINKEL
Am 6.7.2015 trafen sich
die Mitglieder der Montagsrunde auf dem Bahnhof. Alf hatte im Vorfeld
Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer angemeldet und so machten wir uns froh
gelaunt mit der Usedomer Bäderbahn
auf den Weg.
Um die Mittagszeit erreichten wir Swinemünde. Da alle ein leichtes Hungergefühl verspürten, steuerten wir ein
Restaurant an. Leider versperrten
Treppen unseren Rollstuhlfahrern den
Weg.
Doch wir hatten Glück. Auf der Freifläche standen Tische und Bänke, und
wir wurden dort bedient. In der reich-
Schichtsalat
haltigen Speisekarte war für jeden
etwas dabei und so ließen wir es uns
schmecken.
Danach ging jeder, mehr oder weniger, seine eigenen Wege. Entweder
wurde die Stadt erkundet, oder man
stürzte sich in das Getümmel der Einkaufsmeile. Es gab viel zu sehen und
so manches Stück wurde probiert und
auch gekauft.
Um 16.00 Uhr traten wir dann unsere
Rückreise an. Wir waren alle geschafft, so ein Ausflug ist eben auch
anstrengend.
Aber wir waren alle einer Meinung, es
war ein schöner Tag.
von Elke Heink
Zutaten:
1 Glas Sellerie
1 Dose Mais
1 Stange Lauch in dünne Scheiben geschnitten
1 Dose Ananas
200 - 300g Kochschinken
3 Äpfel in Scheiben geschnitten
5 gekochte Eier in Scheiben geschnitten
Zubereitung:
Lauch, Kochschinken, Äpfel und Eier klein schneiden, alles der Reihe nach in
eine große Schüssel schichten
1 großes Glas Miracel Whip und einen halben Becher Sahne darüber gießen
eine zweite Stange Lauch klein schneiden und darüber schichten
mit 250g geriebenem Käse bestreuen, kalt stellen und über Nacht ziehen lassen
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25 Jahre Arbeiter Samariter Bund
von GUNDULA ELHARD
Als einer von Vielen in diesem Jahr
üblich feierte auch der Arbeiter Samariter Bund Regionalverband Nord Ost
sein 25-jähriges Jubiläum.
Der Behindertenverband Stralsund
erhielt dazu eine Einladung. Stellvertretend nahmen Jens Tamm und ich
am 13.07. daran teil.
Rein ehrenamtlich starteten
auch sie vor einem Vierteljahrhundert im Bereich des Rettungsdienstes und zählen heute
fast 200 hauptamtliche Mitarbeiter/-innen und über 50 ehrenamtliche Helfer in über 14 Leistungsbereichen. Dazu gehören auch die
Seniorenpflege und -betreuung, Kindertagesstätten und die Erste_Hilfe –
Ausbildung. Der ASB hat heute über
5000 Mitglieder.
Eingeladen wurde zu einer Feierstunde in den Löwenschen Saal des Rathauses. Unter den etwa 150 geladenen Gästen waren viele namhafte
Persönlichkeiten wie Franz Müntefering, Ralf Drescher, Alexander
Badrow , Peter Paul und auch ein Vertreter des ASB aus unserer Partnerstadt Ventspils.
Oliver Lutz, der Geschäftsführer des
Regionalverbandes, eröffnete die Veranstaltung und die "Rotkehlchen" des
ASB-Hortes trugen ein sehr schönes
Programm vor, für das sie viel Beifall
ernteten.
Es folgten mehrere Grußworte,
in denen die Leistungen des
ASB gewürdigt wurden und
auch die Geschichte und Entwicklung kamen nicht zu kurz.
Aufgelockert wurde das ganze durch
zwei Musikerinnen der Musikschule,
die ihr Können am Klavier und Saxophon unter Beweis stellten.
Die Gründungsmitglieder und mehrere
verdiente Mitarbeiter wurden anschließend mit Ehrungen ausgezeichnet.
Nach gut zwei Stunden konnte man
sich am bereitstehenden Büfett stärken und noch interessante Gespräche
führen.
Die Entstehung der Stralsunder Rollstuhlbasketballer
von SILKE TOLZMANN
Die Abteilung Rollstuhlbasketball besteht seit 1993. Sie entwickelte sich
aus der allgemeinen Behindertengymnastikgruppe
des
SV
Medizin
Stralsund.
Eine kleine Gruppe unter der Anleitung des Übungsleiters Uwe Fiedler
und des ehemaligen Speedwayfahrers
Rolf Perner begann mit den ersten
Korbwürfen. Der Anfang wurde mit 6
Leuten + Übungsleiter gemacht, nämlich mit Uwe Fiedler, damals Übungsleiter, heute Trainer, Rolf Perner, Gundula Elhard, Kerstin Fritsche, Michael
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Tolzmann, Rainer Fechtner und Uwe
Bollwinkel.
In den ersten Übungsstunden spielten
Rollstuhlfahrer gemeinsam mit Läufern.
Nachdem dann 1994 vom Verein SV
Medizin 4 Sportrollstühle bereitgestellt
wurden, konnte mit dem Rollstuhlbasketball-Training ernsthaft begonnen
werden.
Zuerst fand das Training in der CurieHalle statt.
Jetzt ist unsere Trainingsstätte die
Diesterweg-Sporthalle.
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Zuerst trainierten wir immer mittwochs
1 ½ Stunden. Eine zusätzliche Zeit
bekamen wir für Donnerstag, die dann
auf den Montag von 17-18.30 Uhr verschoben wurde.
Ab 1994 kamen dann jedes Jahr 1 bis
2 Spieler dazu, so dass wir
1997 12 Spieler mit 2 Trainern
waren, die sich wöchentlich in
einem Hallenteil (die Diesterweghalle hat 3 Teile) drängten.
Natürlich freuten sich die Spieler
über ein Hallenteil mehr, wenn
eine andere Sportgruppe ausfiel.
Heute besteht das Rollstuhlbasketballteam Stralsund Pirates aus 3 Frauen,
2 Jugendlichen und 15 Männern incl.
Trainer Uwe Fiedler und Co-Trainer
Torsten Völz.
Davon sind 9 Rollstuhlfahrer, 4 Leichtbis Schwerbehinderte und 7 Läufer.
In dem Team sind alle Altersgruppen
vertreten, von Schüler, der Jüngste ist
Pasquale Fiedler mit 13 Jahren und
EU-Rentner mit 58 Jahren.
Wie der Name SV Medizin Stralsund
schon sagt, wir kommen fast alle aus
der Hansestadt Stralsund oder der
näheren Umgebung, aber auch von
Usedom und Rügen.
Und Rollstuhlgruppe heißt ja
nicht gleich, dass alle Spieler
zu Hause und EU-Rentner sind.
8 von den 20 Leuten sind noch
berufstätig.
Trainiert wird heute noch in der
rollstuhlgerechten Diesterweghalle in der Rudolf-Virchow-Straße an
der Europaschule Adolf Diesterweg.
Was sich geändert, hat sind die Trainingszeiten.
Die Montagstrainingszeit von 17-18.30
Uhr, allerdings mit 3 Hallenteilen, haben wir heute noch.
Die Mittwochszeit von 17-18 Uhr fiel
zugunsten einer Zweistundentrainingszeit am Freitag von 20-22 Uhr
weg.
Im September ist alles aus Gold:
Die Sonne, die durch das Blau hinrollt,
Das Stoppelfeld,
Die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,
Das Kreuz auf der Kirche,
Der Apfel am Baum.
Ob er hält? Ob er fällt?
Da wirft ihn geschwind
Der Wind in die goldene Welt.
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Es gibt zwei Wege, um glücklich zu sein:
Wir verringern unsere Wünsche
oder vergrößern unsere Mittel …
Wenn du weise bist,
wirst du beides gleichzeitig tun.
Witzeecke
"Hast du schon Pläne für deine Ferien gemacht?" – "Brauche ich nicht:
Meine Frau bestimmt wohin, mein Chef bestimmt wann und meine Bank
rechnet aus wie lange!"
Auf hoher See: "Nein, gnädige Frau, es handelt sich durchaus nicht um einen Wasserrohrbruch. Das Schiff sinkt!"
Bauer Huber zu seinem Urlaubsgast: "Bei uns wird man morgens vom
Hahn geweckt." - "Nicht schlecht. Dann stellen Sie ihn bitte auf halb
zehn!"
Bei der Safari bricht plötzlich ein Gorilla aus dem Gebüsch, greift sich die
schreienden Frau Menke und verschwindet mit ihr im Urwald. Alles ist
erschüttert. Brummt Herr Menke: "Ich möchte bloß wissen, was der an
meiner Alten findet!"
"Kein Grund zur Aufregung!", sagt der Pilot, der mit dem Fallschirm auf
dem Rücken durch das Flugzeug rennt. "Ich springe jetzt ab und hole Hilfe!"
"Sie sehen gar nicht gut aus, Herr Meier. Waren Sie krank?"
"Nein, mit der Familie in Urlaub!"
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Aus der Arbeit des Vorstandes
Jeweils Dienstag und Donnerstag zu den Geschäftszeiten finanztechnische Regelungen durch unsere Schatzmeisterin Frau Ilse Hertwig
(01.06.) Einweisungsschulung der neuen Fahrgastbegleiter beim Personen-
nahverkehr durch Herrn Bars
(02.06.) Lichtquelle kopieren, falten und an die Verteiler geben durch Herr
Schmidt, Herr Bars, Frau Maikowski, Frau Kober und Frau Kinkel
(06.06.) 13:00 - 17:00 Uhr - Knieperfest West I an der Kaufhalle Hochhaus ,Standbetreuung durch Herrn Bars, Frau Pipkorn und Frau Elhard
(15.06.) Teilnahme am KISS - Treffen durch Herrn Hertwig
(16.06.) Vorstandssitzung
(18.06.) Teilnahme am Seniorenbeirat durch Herrn Hertwig
(05.07.) 11:30 - 17:30 - BHV- Tierparkfest-Generationstag Standbetreuung
durch Frau Kinkel, Frau Maikowski, Frau Elhard, Herrn Tamm, Familie
Hertwig
(10.07.) Teilnahme am Paritäter Verbandstag in Schwerin durch Frau Kinkel und Frau Dahms
(12.07.) Vorausfahrt Saßnitz durch Familie Hertwig
(13.07.) Teilnahme an der Festveranstaltung im Löwenschen Saal „25 Jahre ASB“ durch Frau Elhard und Herrn Tamm
(28.07.) Lichtquelle kopieren, falten und an die Verteiler geben durch Herr
Schmidt, Herr Bars, Frau Maikowski, Frau Kober und Frau Kinkel
(28.07) Vorstandssitzung
Impressum:
Die Erstellung/ Aufbereitung der Artikel für die Lichtquelle erfolgt durch Gundula
Elhard und Elke Heink, die Redaktion liegt in den Händen des Vorstandes.
Vorschläge für Artikel bitte unter [email protected] bzw. 390705
Redaktionsschluss für die nächste Lichtquelle ist zwei Wochen vor Neuerscheinung der nächsten Ausgabe.
Druck und Vertrieb der Lichtquelle erfolgen durch ehrenamtliche Helfer des Behindertenverbandes Stralsund e.V.
Lichtquelle
Seite15
08/09 2015
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18437 Stralsund
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