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Reformierte
Kirchgemeinde
Wald
Eine Beilage der Zeitung «reformiert.» ZH I767
Jahresbericht 2014 der reformierten Kirchenpflege Wald ZH
Präsidium
Kirchensteuerinitiative
Im Frühling waren wir als Kirchgemeinde von der sogenannten Kirchensteuerinitiative, deren Anliegen eine Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen war, direkt betroffen. Es ging darum,
in Leserbriefen, mit einer Plakataktion, die in unserer Gemeinde solidarisch auch von den Freikirchen mitgetragen wurde und einer Aktion in der Bahnhofstrasse zu zeigen, was die Kirche alles für die
Gesamtgesellschaft leistet und was somit die Steuer rechtfertigt. Die
Initiative wurde aus unserer Sicht mit erfreulich hohem Nein-Anteil
abgelehnt, was uns darin bestärkt, weiterhin mit Engagement und
Angeboten für alle Menschen unseren gesellschaftlichen Beitrag zu
leisten.
«
Dank dem grossen Engagement aller sind
wir eine Kirchgemeinde, in der wir uns
geborgen und aufgehoben fühlen können.
»
KirchGemeindePlus
Herausgefordert waren wir auch 2014 vom Projekt „KirchGemeindePlus“ der Kantonalkirche.
Aufgrund veränderter sozialer Milieus, die nicht mehr einfach nur
im Dorf verortet sind, sowie schwindender Ressourcen soll die Kirche durch vermehrte überregionale Zusammenarbeit und allfällige
Gemeindefusionen neue Strukturen erhalten, um gut gerüstet zu
sein für die Zukunft.
An verschiedenen Veranstaltungen im Bezirk und in den Gemeinden, u.a. in einer Koordinationskonferenz für den ganzen Bezirk in
Wald am 10. September, wurde rege diskutiert und Meinungen ausgetauscht. Teilnehmende waren Gremien aus den Bereichen Kirchenpflegen, Pfarrschaft, Gemeindekonventsleitung, Synode und
Bezirkskirchenpflege. Es wurde darüber beraten, wie wir als Gemeinden im Bezirk miteinander weiter gehen möchten. Dabei zeigte sich in einer konsultativen Abstimmung, dass für die allermeisten
eine Fusion einzelner Kirchgemeinden nicht in Frage kommt. Offen
zeigte sich jedoch eine Mehrheit gegenüber dem Vorschlag, am Modell einer Kirche im Bezirk weiterzudenken. Eine Projektgruppe soll
nun vertieft darüber nachdenken, welche Aufgaben auf Bezirksebene angesiedelt werden könnten (z.B. Organisation von Konzerten,
gewisse Verwaltungsaufgaben) und welche Aktivitäten unbedingt
vor Ort verbleiben müssen (z.B. Seelsorge, Gottesdienstangebote,
Jugendarbeit vor Ort). Vermehrt werden übergemeindliche Projekte, die ein Zusammenwachsen fördern, initiiert. Beispiele aus unserer Arbeit in Wald sind die Dankstell-Gottesdienste, die wir zusammen mit Fischenthal durchführen, und ein Teil der Erwachsenenbildung, die wir dieses Jahr wieder zusammen mit Rüti gestaltet haben.
Zu gegebener Zeit werden Resultate aus dieser Arbeitsgruppe mit
den Kirchgemeinden und der Kantonalkirche weiter diskutiert werden.
Dank dem grossen Engagement aller, die sich für die Kirche Wald
eingesetzt haben und einsetzen, sind wir eine Kirchgemeinde, in der
wir uns geborgen und aufgehoben fühlen können.
Personelles
Die Familie von Fabienne Romer, Organistin, hat im Oktober mit
Sohn Nils Valentin Zuwachs bekommen. Wir gratulieren ganz herzlich. Die Stellvertretung hat Edi Bodmer übernommen. Danke.
Bernhard Sutter, Präsident
Berichte aus den Ressorts
1. Ressort Gottesdienst (Maja Zollinger)
1.1 Gottesdienst allgemein / Neu: Dankstell-Gottesdienst
Auch dieses Jahr fanden viele verschiedene Gottesdienste mit ganz unterschiedlicher Musik statt, von traditionellen- über Blue Grass-, Gospel-, Posaunen- oder Kirchenchor-Gottesdiensten.
Als neues Gottesdienstformat hat 2014 an je vier Sonntagabenden in
Wald und in Fischenthal der Dankstell-Gottesdienst mit der Möglichkeit, vorher zusammen zu essen, unser Gottesdienstangebot bereichert.
Der schwungvolle, moderne Gottesdienst für Gross und Klein, Kirchennahe und Kirchenferne wird hauptsächlich von Freiwilligenteams geleitet, die einen grossen Einsatz geleistet haben und weiterhin leisten werden: In der Band, bei der Gottesdienstvorbereitung und beim Organisieren von Imbiss und Kaffee. (Maja Zollinger/Milva Weikert)
1.2 Diverse besondere Gottesdienste im Jahresverlauf
1.2.1 Einheit der Christen
Am 19. Januar fand ein ökumenischer Sonntag statt, der von allen vier
Dankstell-Gottesdienst 15. Juni 2014
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Kirchen in Wald gestaltet wurde. Er begann mit dem Gospelchor in der
katholischen Kirche, wo gemeinsam gesungen wurde. Anschliessend
fand in der reformierten Kirche der Gottesdienst statt. Danach wurde
in der Windegg ein leckeres Risotto serviert. Mit Kaffee und Kuchen
und vielen angeregten Gesprächen klang dieser gemeinsame Sonntag
aus.
1.2.2 Goldene/Diamantene Konfirmation
Die Feier der goldenen/diamantenen Konfirmation fand am Palmsonntag statt. Im Gottesdienst wurden viele verschiedene Schirme aufgespannt, als Symbol für Schutz in den verschiedensten Lebenslagen. Beeindruckende Erlebnisse, von Besuchern erzählt, bereicherten den Gottesdienst und machten ihn zu einem besonderen Ereignis, das sicher
vielen in guter Erinnerung bleiben wird. Nach der Feier offerierte die
Kirchenpflege einen Apéro, damit nicht nur Seele und Geist sondern
auch der Körper genährt wurde.
1.2.3 Ostergottesdienst
Zum zweiten Mal fand dieses Jahr eine sogenannte Ostermorgenfeier
statt. Um 5.30 Uhr in der Frühe fanden wiederum ca. 60 Personen den
Weg in die noch dunkle Kirche. Wir erlebten die Auferstehung beim
Übergang von der Nacht in den Tag, am Osterfeuer, beim gemeinsamen
Abendmahlfeiern und Singen und beim anschliessenden „Osterzmorge“ in der Windegg mit allen Sinnen.
1.2.4 Männergottesdienst
Am Samstag, 22. November 2014 gestaltete ein Team von Männern unter der Leitung von Alistair Murray einen eindrücklichen Männergottesdienst zum Thema „Dein ist die Kraft“. Es war der erste Gottesdienst
dieser Art in der Region.
1.2.5 Weihnachtsgottesdienste
In der Familienweihnachtsfeier für Gross und Chlii am 24. Dezember
spielten Kinder und Jugendliche mit grossem Engagement die Weihnachtsgeschichte „De Knurrli isch müed und hässig...“.
Nachdem am 7. Dezember 2014 bereits der erste Teil gespielt wurde,
führte der Kirchenchor am Weihnachtsmorgen den zweiten Teil der St.
Johanner-Weihnacht auf. Gemeinsam mit Hackbrett, Violinen, Kontrabass und der Jodlerfamilie Brunner wurde musiziert und gesungen,
was bei den Gottesdienstbesuchern sehr gut ankam.
1.3 Musik
1.3.1 Orgelspiel
Den Frühlings-Marktbesuch für kurze Zeit zu unterbrechen lohnte sich
auch diesmal: Fabienne Romer, Orgel, spielte mit Cornelia Dürr, Klarinette, am Orgelapéro. Auch am Orgelapéro im Herbst lohnte sich ein
Besuch des Orgelapéros: Rolf Wäger, Orgel und Scarlett Stocker, Geige
spielten wunderschön. Viele Besucher genossen die Musik und danach
den von den Sigristen organisierten Apéro.
1.3.2 Kirchenchor
Der Kirchenchor bereicherte wiederum einige Gottesdienste und feierte sein 140-jähriges Jubiläum mit einem Konzert am 6. Juli mit den Solisten Helene Schneider, Sopran, Edi Emmenegger, Bariton und der Moderatorin Siggi Baierlein. Das Streicherensemble Oberland sowie der
Frauenchor Winterthur-Seen unterstützten den Kirchenchor. Einen Höhepunkt bildete aber auch, wie oben erwähnt, die Aufführung der St.
Johanner-Weihnacht.
1.3.3 Gospelchor
Am 13. April fand in der Kirche der Abschluss der Konzert-Tournee „Because Of You“ des Gospelchors Wald statt. Das Konzert war gut besucht
und ein voller Erfolg.
Der Muttertags-Gottesdienst wurde wie in den letzten Jahren durch den
Gospelchor bereichert.
1.3.4 Jugendband
Die Jugendband spielte an den beiden Konfirmationen zu den Themen
„Wake me up when it’s all over“ am 18. Mai und „I can’t stop“ am 25.
Mai. Speziell war, dass einige Bandmitglieder selber konfirmiert wurden, was sicher eine doppelte Belastung, aber auch doppelte Freude für
sie bedeutete.
Am 5. Juli organisierte die Jugendband ihr erstes eigenes Konzert. Zum
letzten Mal in der Formation, welche seit dem Start der Jugendband bestand. Die jugendlichen Mitglieder des “Fray-out” verkauften selbstgemachte Snacks und Getränke, welche beim Publikum regen Zuspruch
fanden.
1.3.5 Konzerte
Am 23. November fand im Chor der Kirche ein gut besuchtes Kerzenlichtkonzert mit Lesungen statt. Felix Bachmann spielte auf drei verschiedenen Gitarren Stücke unterschiedlicher Stilrichtungen und Pfarrerin Milva Weikert las geistliche und weltliche Texte über Lichtmomente.
Am Sonntag, 28. Dezember fand das Konzert „Abendmusik zwischen
den Jahren“ mit Cornelia Dürr (Klarinette) und Priska Zaugg (Harfe),
mit Musik von Klassik bis Klezmer und auch mit Improvisationen statt.
Ungefähr 60 Personen genossen das Konzert im Schein des wunderschönen Christbaums.
2. Ressort Bildung (Ruedi Schilt)
2.1 Aus den Angeboten für Jugendliche
2.1.1 Fiire mit de Chline
Auch im vergangenen Jahr haben wieder fünf stimmungsvolle Feiern
stattgefunden.
Die kleine Maus hat so lange an ihrem lila Kuschelschal gestrickt, dass
auch all ihre Freunde im kalten Winter darin Platz gefunden haben. Niemand musste frieren. Das Osterküken hat mit seiner Geburt bis zum
Läuten der Kirchenglocken am Ostersonntag gewartet. Das war ganz
schön lange. Es weiss nun dafür auch, weshalb sich dieser Tag im Kalender immer wieder verschiebt.
Nach dem eindrücklichen Figurenspiel haben die Fiire–Kinder das
Gleichnis vom Haus auf dem Felsen mit einem riesigen Schuhschachtelhaus nachgespielt. Und zum Jahresabschluss sind dann alle wieder
einmal dem leuchtenden Stern nach Bethlehem gefolgt. (Gaby Murray)
2.1.2 ELKI–Singen
Mit viel Freude und Feingefühl hat Gabriella Murray auch dieses Jahr
wieder das ELKI–Singen in Wald geleitet. 2006 hat sie das Walder-ElkiSingen ins Leben gerufen und ist zusammen mit den Vorschulkindern
und ihren Mamis oder Papis in die Welt des Singens, Spielens und Tanzens eingetaucht. Aus beruflichen Gründen musste Gabriella Murray
per Ende Juli die Kündigung einreichen. Für ihre grosse und hingebungsvolle (Pionier-)Arbeit danken wir herzlich. Als Nachfolgerin durften wir die motivierte und engagierte Renate Motsch im Team begrüssen. Renate Motsch hat die Ausbildung zur Elki-Leiterin gemacht und
führt die Kurse mit Freude weiter. (Ruedi Schilt)
Verteilt auf das ganze Jahr 2014 fanden vier spannende und lustige Eltern–Kind–Singkurse statt. Angefangen haben wir mit dem Thema:
“Im Winter unterwegs“, weiter ging es mit „schaffe-schaffe“, wo wir
uns dann nach dem Kurs von Gabriella Murray verabschiedeten.
Ab dem Sommer übernahm ich das ELKI–Singen. Wir gingen auf
„Schatzsuche“ und brauchten dazu all unsere Sinne. Als Einstimmung
für die Weihnachten zündeten wir „ein paar Liechtli aa“. Das kommende Jahr wird uns wieder interessante und spannende Kurse bringen.
(Renate Motsch)
2.1.3 Chinderhüeti
Die Chinderhüeti am Sonntagmorgen hat bereits Tradition. Seit vielen
Jahren stand ein Angebot, jeden Sonntagmorgen die Kinder in der Chinderhüeti abgeben zu können, wo Freiwillige mit den Kindern spielen,
basteln oder eine Geschichte erzählen. Das Angebot musste dann an einem Freiwilligen–Höck diskutiert und angeschaut werden. Einerseits
wurde das Team der Freiwilligen immer kleiner und es wurde zunehmend schwieriger, alle Sonntage abzudecken. Andererseits wurde das
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Angebot auch nicht regelmässig genutzt. So hat sich das ChinderhüetiTeam nach Rücksprache mit der Kirchenpflege und den Pfarrpersonen
entschieden, nicht mehr an allen Sonntagen eine Chinderhüeti anzubieten.
Die Kirchenpflege entschied, dass ab 2015 zusätzlich eine Spielecke in
der Kirche eingerichtet wird, so dass Kinder sich dort während dem Gottesdienst einem ruhigen Spiel widmen können. Die Sonntage, an welchen eine Chinderhüeti angeboten wird, werden in der Beilage zum Reformiert jeweils aufgeführt. Das Chinderhüeti–Team freut sich so oder
so, falls sich eine neue Kollegin oder Kollege zum Team gesellen möchte. Interessierte können sich jederzeit gerne bei Eva Sager oder im Sekretariat melden. (Eva Sager)
An dieser Stelle möchte ich mich als Kirchenpfleger bei den austretenden freiwilligen Mitarbeitern des Chinderhüeti–Teams ganz herzlich für
ihre zum Teil langjährige Mitarbeit bedanken. Dies sind Andrea und
Christian Michelsen, Sabine Rüegg und Cristina Mero. Ich wünsche ihnen für ihre Zukunft alles Gute.
2.1.4 Kolibri
Unter der Leitung von Mirjam Kunz, Claudia Kindlimann und Susann
Morand wurden spannende Nachmittage für die Kinder gestaltet. So
durften die Kinder basteln, Geschichten hören und Spielnachmittage erleben. Das Highlight war für die freiwilligen Mitarbeiterinnen wie auch
für die Kinder die Druckwerkstatt. Eine Kursleiterin aus der Pädagogischen Hochschule unterrichtete die Kinder. An drei verschiedenen Techniken (siehe Bild) wurde gearbeitet. Es waren total motivierte und kreative Kinder, die intensiv gearbeitet haben und danach schöne Kunstwerke nachhause trugen. Die Blume auf gelben Grund stammt von einem
fünfjährigen Kind. Der Anlass war zugleich eine gute Weiterbildung für
das Kolibri–Team, das anwesend war. Da im Kolibri die Geschichten jeweils mit Bildern und Bastelarbeiten vertieft werden, hat das Team gute Anregungen erhalten und ausserdem Tipps, wie man sich organisiert
bei solchen Arbeiten mit Kindern. Wer sich angesprochen fühlt, im Kolibri-Team als freiwillige Mitarbeiterin mitzuwirken, möge sich doch bitte im Sekretariat melden.
2.1.5 2. Klass–Unterricht
Barbara Weber erteilte mit viel Herzblut bereits zum sechsten Mal den
2. Klass-Unterricht. Zum Schulanfang konnte Barbara Weber mit vielen
frischgebackenen Zweitklässlern in die neue Saison starten. „Ihre“ neuen Kinder waren ihr bereits wieder ans Herz gewachsen und sind mit
grosser Begeisterung im Unterricht dabei. Es ist beeindruckend, wie die
Schüler gerade in der zweiten Klasse in ihrer kindlichen Art den Glauben an Gott vertrauensvoll leben und mit grossen Augen den Geschichten zuhören.
2.1.6 3. Klass–Unterricht
Im Rahmen des 3. Klass–Unterrichtes durften die Kinder einen Abendmahlsgottesdienst und einen Taufgottesdienst miterleben und mitgestalten. An beiden Gottesdiensten brachten sich die Kinder mit schönen Liedern und tollen Bildern zum Gottesdienstthema ein. Es war eindrücklich, das Engagement und die grosse Freude der Kinder zu beobachten.
2.1.7 4. Klass–Unterricht
Der 4. Klass–Unterricht, der projektmässig geführt wird, hat verschie-
dene Highlights aufzuweisen.
Verschiedene Projekte wurden durchgeführt und dank der grossen Unterstützung der Eltern, die wir hier in Wald jedes Jahr erfahren dürfen,
haben die Kinder einen guten und nachhaltigen Eindruck von der Bibel und deren Geschichten erhalten. An dieser Stelle einmal mehr ein
grosses, herzliches Dankeschön an alle Eltern. (Ruedi Schilt)
2.1.8 5. Klass–Unterricht
Mit der Geschichte von König David aus der Bibel erlebten die 5. Klässler viel Interessantes und Spannendes, das für ihr Leben wertvoll werden kann. Unter Mithilfe von Cornelia Ruppert und Charly Halbheer,
welche eine geniale Ergänzung und eine tatkräftige Hilfe bei Exkursionen für Barbara Weber sind, konnten einzelne Projekte realisiert werden.
5. Klässler
2.1.9 6. Klass-Unterricht
Wie voraus gesagt, wurde in Wald nun auch der 6.Klass–Unterricht eingeführt. Im April gab es einen Elternabend, an dem Eltern zu diesem
Unterricht informiert wurden. Es wurde rege Anteil an der Diskussion
genommen und viele Fragen gestellt.
2.1.10 Konfirmationsunterricht
Mit den Konfirmationen von insgesamt 34 Jugendlichen am 18. und 25.
Mai ging ein wiederum spannendes Konfjahr zu Ende. Nebst dem
abendlichen Unterricht konnten die KonfirmandInnen an Wahlkursen
teilnehmen wie zum Beispiel einem Parcours zusammen mit SeniorInnen im Pflegezentrum, einem Besuch im Pfuusbus von Pfarrer Ernst
Sieber, einer Yogastunde oder der Mitwirkung bei der Rosenaktion.
Nach den Sommerferien sind wir gut in das neue Konfjahr gestartet mit
einem etwas veränderten Konzept. Neu ist der Montag der Konfabend
mit allen KonfirmandInnen, Pfarrerin Milva Weikert und Pfarrer Alistair
Murray sowie Jugendarbeiterin Christa Hess zusammen. Weiter gibt es
anstelle der Wahlfächer neu sogenannte Projekttage. Zwei fanden im
Herbst statt – ein Tag zum Thema Diakonie, bei dem wir unter anderem selber Gebasteltes in den Altersheimen verschenkt haben, wo es
zu berührenden Begegnungen kam, und ein Zürich-Rundgang, bei dem
wir verschiedene Formen von Kirche erlebten: Von traditionell im
Grossmünster über sozial engagiert im Café Yucca bis hin zu (post-)modern als Kirche am Weg in der Sihlcitykirche. Vom 13.-17. Oktober fand
das Konflager wiederum in Schwarzenburg im Berner Mittelland statt
zum Thema „Mitenand unterwegs“. (Milva Weikert)
2.1.11 Dekoteam
Nebst farbiger Kreativität steht Spielerisches regelmässig im Zentrum
der Dekoteam-Nachmittage. Auch das Cupcake–Backen machte besonders Spass. Zudem wurde fleissig für den Verkauf am Weihnachtsmarkt
gebastelt. Der Erlös ging zur Hälfte an das Hilfswerk HEKS für die Aktion „Hilfe schenken“. Diesen Entscheid fällten die Mädchen des Dekoteams gemeinsam. Ein weiterer Abspracheprozess betraf den Ausflug
während den Sommerferien. Für drei Tage verliess das Dekoteam die
regnerische Deutschschweiz und genoss die Sonne im Tessin. Das Zelten direkt am Lago Maggiore ermöglichte viel Badespass. Den Ausflug
begleiteten vier ehemalige Dekoteam-Mädchen, die einen super Einsatz
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als Leiterinnen erfüllten. Ebenfalls schön zu berichten ist, dass seit der
zweiten Jahreshälfte viele neue Gesichter an den Nachmittagen dabei
sind. Der Weihnachtsanlass mit Znacht, fätzigem Adventskalenderspiel
und besinnlicher Stimmung im Garten des Sekretariates setzte dem Jahr
einen weiteren Höhepunkt. (Christa Hess)
2.1.12 Film- und Fototeam
Dank dem Film- und Fototeam wurden in mehreren Gottesdiensten und
an anderen kirchlichen Anlässen, wie z. B. an den Konfirmationen Eindrücke bildlich eingefangen. Die jungen Männer des Teams trafen sich
zudem bis zum Sommer regelmässig am Dienstagabend zum Austausch
im Büro der Jugendarbeiterin. Anfangs Jahr unternahm die Gruppe einen Ausflug ins Hiwi Bowling, diesen haben sie sich für ihre aufwändigen Einsätze durchaus verdient. Zweimal waren ihre gemachten Bilder und Fotos in diesem Jahr im Heimatmuseum zu sehen. Zum einen
im Rahmen der Reportage zum Ferienspass und zum anderen waren
diese Hauptobjekte in der Dezember–Ausstellung zum Thema „Slow
Down im Museum“. Diesen Titel haben die drei Jugendlichen wesentlich mit geprägt, bei der Vorbereitung und Umsetzung. Sie zeigten Bilder, die zum „abefahre, entspanne und abschalte“ einluden. Diese Ausstellung bedeutete auch ein Abschlusshöhepunkt für das bisherige
Film–und Fototeam, (Christa Hess)
wachsenen wieder durch Felix Bachmann unterstützt. Unter seinem
Coaching feilte die Band an ihrem Repertoire für die Konfirmation. Zum
Saisonende fand am 5. Juli im Schwertsaal das von ihnen eigens organisierte Konzert mit rockiger Musik und Barbetrieb statt. Dies war auch
der Zeitpunkt für die Verabschiedung der beiden bisherigen Sängerinnen und einem Gitarristen. Seither prägen zwei neue Mitglieder mit Gesang und Gitarre die Jugendband. Seit längerer Zeit setzten sich die
Bandmitglieder mit der Suche nach einem neuen Namen auseinander.
Zum Jahresende war es dann so weit, dass sie ihre Wahl präsentieren
konnten. Die Jugendband heisst fortan „the 8 Mate“ was so viel wie
“Die acht Kameraden oder Kollegen” bedeutet. (Christa Hess)
2.1.17 Fray–out
Fray-out lädt junge Leute ein, sich zu treffen und etwas zusammen zu
unternehmen. An den Freitagabend-Treffs, wo sie sich treffen, hat der
persönliche Austausch, Musik, Spass, Ausflüge und vieles andere Platz.
Der Trottenkeller wurde zum Treffpunkt und wird von den Jugendlichen zusammen mit unserer Pfarrerin Milva Weikert wie auch der Jugendarbeiterin Christa Hess gestaltet. Das Jahresprogramm war vielfältig. Es reichte von caritativen Einsätzen, Filmnacht über Spielabende
und Erfahrungsberichte bis hin zum vorweihnachtlichen Fondueplausch im Wald. (Christa Hess)
2.2 Erwachsenenbildung
Zum Jahresanfang fanden als Ergebnis einer Umfrage am Chilefäscht,
zu welchen Themen die Menschen in der Gemeinde gerne einmal einen Vortrag hören würden, vier Abende zum Thema „Ist Gott wirklich...?“ statt, die von den vier Walder Kirchen gemeinsam durchgeführt
wurden.
Am Sonntag, 14. September, fand ein Brunch für Familien mit anschliessenden Inputs und der Austauschmöglichkeit zum Thema „Mit
Kindern und Jugendlichen im Glauben unterwegs sein“ statt; rund 30
Personen nahmen am Brunch und am lebhaften Austausch teil.
(Milva Weikert)
Bild (Dankstell-GD): Film- u. Fototeam
2.1.13 Wald-Erlebnistag während Frühlingsferien
In Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro let’s talk kam während den
Frühlingsferien der Wald–Erlebnistag zustande. Trotz Regenwetter
machten sich 10 Jugendliche mit Sack und Pack auf ins Sagenraintobel.
Lässige Spiele und ein feines Mittagessen wirkten motivierend und wärmend. Über dem Wasserfall wurde eine Seilbrücke unter fachkundiger
Leitung aufgebaut. Die weite Distanz machte das Begehen zur Wackelpartie und doch trauten sich alle Teilnehmenden die Herausforderung
zu. (Christa Hess)
2.1.14 McLead
Unter dem Namen „McLead“ steht ein Kursangebot für Jugendliche, die
sich Grundlagen im Gruppenleiten aneignen möchten. Das Konzept
wurde von der Jugendleiterin Christa Hess zusammen mit Jugendarbeitenden anderer reformierten Kirchen in der Region ausgearbeitet. Leider konnte der Kurs in diesem Jahr wegen zu wenigen Anmeldungen
nicht durchgeführt werden. (Christa Hess)
2.1.15 Cevi
Die Cevi hat wie jedes Jahr für Ostern das traditionelle Eierfärben übernommen. Dies ist ein Anlass, wo die Kirchgänger einmal mehr zusammen etwas erleben können. Welches Ei wird wohl gewinnen? Es ist immer wieder schön zuzuschauen, mit welcher Freude das Eiertütschen
am Ostersonntag von statten geht und die „Sieger“ mit glänzenden Augen ihr Ei bewundern. In die Cevi wurden auch 2014 neue Kinder aufgenommen, welche den freiwilligen Weg der christlichen Begleitung gewählt haben. Die administrative Leitung des Cevis hat in der Person von
Anna Wunderli eine neue Führung erhalten.
2.1.16 Jugendband - the 8 Mate
Die wöchentlichen Proben organisierte die Jugendband in der Wintersaison selbständig. Im Frühling und Sommer wurden die jungen Er-
„Wagnis Glaube, das Apostolische Glaubensbekenntnis: Anstössig oder
Anstoss zum lebendigen Glauben“. Zu diesem Thema wurden drei
Abende im August und September mit Pfarrerin Dagmar Rohrbach
durchgeführt. Dabei ging es darum, einen neuen Zugang im Denken zu
diesem die Christenheit verbindenden Glaubensbekenntnis zu finden.
Auf vielfältige Weise setzten sich die Teilnehmenden mit den Aussagen
auseinander und kamen zu überraschenden Erkenntnissen und neuer
Freude am Glauben.
Die Erwachsenenbildung „Alter“ führte wieder in Zusammenarbeit mit
der Kirchgemeinde Rüti zwei Abende im Oktober und November durch.
Dabei ging es darum, die positive Sicht auf das Alter zu stärken. Am
ersten Abend in Wald referierte Professor Peter Gross auf humorvolle
Art zum Thema: „Wir werden älter. Vielen Dank. Aber wozu?“ Der
zweite Abend in Rüti wurde von Dr. Regula Gasser gestaltet zum Thema: “Den Sinn für die letzte Lebensphase neu entdecken.“ Beide Abende wurden musikalisch umrahmt von Andrea Vontobel und Jürg Sigrist.
Die Vorträge lösten lebhafte Gespräche beim anschliessenden Apéro
aus. Organisiert wurde der Anlass im Rahmen der Aktion: „Alles hat
seine Zeit“ von Sozialdiakonin Linda Wipf und Pfarrerin Dagmar Rohrbach. (Dagmar Rohrbach)
Im Weiteren wurde für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Weiterbildung in Erster Hilfe angeboten. Es ist wichtig, dass wir bei medizinischen Notfällen auch richtig reagieren können. Deshalb hat uns der
Samariterverein unter der Leitung von Edmund Ziegler einen interessanten und lehrreichen Kurs zusammengestellt, den die Mitarbeitenden
der reformierten Kirchgemeinde geniessen durften. (Ruedi Schilt)
2.3 RPG-Kommission
Die Kommission befasste sich im vergangenen Jahr intensiv mit der
Entwicklung unserer Kirche in Bezug auf das Gottesdienstangebot für
Gross und Klein. Die Kommission lud im Mai zu einem Ideenaustausch
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ein und führte viele Interviews mit Einzelpersonen durch. Die Auseinandersetzung ergab, dass künftig weniger Sonntage mit Chinderhüeti
abgedeckt werden, jedoch eine Spielecke für Kinder in der Kirche entstehen soll. Im Jahresprogramm sollen regelmässig Gottesdienste für
„Gross und Chli“ stattfinden.
Ein weiteres Thema waren die Räumlichkeiten der Jugendarbeit. In der
Kirchenpflege wurde beschlossen, den Trottenkeller für die Jugendarbeit frei zu geben, mit der Auflage, dass auch andere interne kirchliche
Benützungen wie z.B. Konfirmandenunterricht, möglich sind.
(Christa Hess/Ruedi Schilt)
3. Ressort Diakonie (Esther Knecht)
3.1 Personelles
Die Sozialdiakonin Linda Wipf hat während fünf Jahren die erforderlichen fünf SVEB-Erwachsenenbildungs-Module erfolgreich abgeschlossen. Ende 2014 hat sie den eidgenössischen Fachausweis AusbilderIn
in Erwachsenenbildung erhalten. Diese Zusatzqualifikation dient ihr
zur kompetenten Erfüllung ihrer vielseitigen Aufgaben in der Gemeinde.
3.2 Seniorenferien
Vom 9. bis 18. Juni verbrachten 20 Seniorinnen und Senioren der katholischen und reformierten Kirchgemeinde eine sommerliche Ferienzeit in Weggis direkt am Vierwaldstättersee. Linda Wipf leitete die Gruppe, unterstützt von Bernadette und Rainer Huwiler. Das Thema „Hände“ prägte die Ferientage.
3.6 Frauezmorge
Der Frauezmorge fand 2014 erstmals dreimal jährlich statt. Alle drei
Samstagvormittage mit reichhaltigem Zmorge und Vorträgen zu den
Themen „Mütter, Töchter, Schwiegermütter“, „Der Atem, unser Lebensgeschenk“ und „...und deinen Nächsten wie dich selbst“ waren
mit 60-80 Teilnehmerinnen erfreulich besucht und wurden vom Freiwilligenteam engagiert und liebevoll vorbereitet.
3.7 Auffahrt
Die Auffahrtswanderung mit Andacht und anschliessendem Picknick
hat sich zu einer schönen Gemeindetradition entwickelt. Am 29. Mai
führte unser Weg durch das Sagenraintobel zu Familie Bucher im Fälmis, der wir herzlich danken für die Gastfreundschaft. Wegen des regnerischen Wetters fand die Andacht mit Panflötenmusik um 11 Uhr im
Stall statt, wo anschliessend noch viele die Gemeinschaft beim Essen
genossen.
3.8 Diakoniekampagne
Vom Mai bis Juni lancierten die reformierten Kirchen der Schweiz die
Diakoniekampagne „Hoffnungsstreifen“. Am 31. Mai fand ein Diakonietag statt. Sinn dieser Aktion an der Bahnhofstrasse war es, Menschen
in bezug auf das Thema Diakonie anzusprechen.
Im vergangenen Jahr wurden Leitlinien für das diakonische Handeln in
der Kirchgemeinde entwickelt. Im November wurde für Mitarbeitende
und Freiwillige ein Kurs zum Thema „Freiwilligenarbeit“ angeboten.
Die wertvollen Impulse aus diesem Halbtag mündeten auch in Leitlinien zur Arbeit mit Freiwilligen, die immer mehr an Bedeutung gewinnt.
(Alistair Murray)
3.9 Basar
Viele fleißige Frauen vom Missionsteam haben das ganze Jahr dafür gearbeitet und sich auf diesen Tag gefreut. Der Mission 21 konnten wir Fr.
6000.00 für ein Frauenprojekt in Tansania überweisen und dem Frauenhaus und Beratungsstelle in Uster Fr. 941.00.
Suppezmittag
3.3 Erzählcafé
Nach dem Chilefäscht klärte die Sozialdiakonin Linda Wipf das Bedürfnis einer Weiterführung des Erzählcafés ab. Mit einem FreiwilligenTeam wurden vier Erzählcafé-Nachmittage zu verschiedenen Themen
angeboten und gut besucht.
3.4 Ökumenischer Besuchsdienst
Die Besuchsdienstmitarbeitenden wurden im März und November eingeladen. Beim Frühlingstreffen fand ein Austausch über Licht und
Schatten statt. Die Weiterbildung im Herbst leitete Elisabeth DoldererThalmann zum Thema: „Ein Mensch begleitet den andern und der andere begleitet mich.“ - Was lerne ich von der Person, die ich besuche
für mein eigenes Leben?
Drei freiwillige Mitarbeiterinnen nahmen mit der Sozialdiakonin Linda
Wipf an der Besuchsdiensttagung der Kantonalkirche „Humor als Quelle der Kraft“ in Zürich teil.
3.5 Partnergemeinde Matei, Rumänien
Das im Jahr 2013 zum Kirchenfest initiierte Schülerprojekt, das es mittels finanzieller Unterstützung fünf SchülerInnen ermöglicht, eine höhere Schule zu besuchen, konnte 2014 erfolgreich weitergeführt werden. Zwei SchülerInnen konnten in der Zwischenzeit das Gymnasium
abschliessen und ein Studium beginnen.
Die Kirchgemeinde Matei unterstützen wir von 2014-2018 unter der
fachkundigen Leitung von HEKS beim Wiederaufbau eines baufälligen
Gebäudes zu einem Gemeinschafts- und Gästehaus.
3.10 Kerzenziehen
Vom 8.-23. November fand das Kerzenziehen in der Windegg statt, das
erste Mal unter neuer Leitung von Esther Bernet und Heidi Riesen. Wiederum ein Riesenerfolg mit dem Erlös von Fr. 8670.50. Fr.1000.00 gehen an die Kinderspitex Kt. ZH, Fr. 7670.50 gehen je zur Hälfte an Mission 21 „Frauen aus Tansania und an die Lebensmission „Jesus für Haiti“ in Gonaives.
3.11 Feldgottesdienst
Am Sonntag 29. Juni feierten wir gemeinsam mit Fischenthal den Feldgottesdienst im Ried Schinken und Kartoffelsalat sowie ein wunderbares Torten- und Kuchen-Buffet erfreuen die vielen Besucher an diesem
gelungenen Anlass, den wir 2016 wieder mit Fischenthal planen.
Am Sonntag 31. August im Oberen Morgen, war das Wetter nicht zum
draussen sitzen. Zum Glück konnten wir uns in der Reithalle bei Familie Baumeister einrichten. Nach dem Gottesdienst genossen wir das gemeinsame essen; feine Würste vom Grill und viele selbst gebackene
Torten und Kuchen.
3.12 Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit
Haiti Lebensmission-Schweiz „Jesus für Haiti“
Das ist ein Kinderdorf für Halb- und Vollwaisen in Gonaives, sowie Unterstützung bedürftiger Familien.
Tansania „Frauen auf dem Weg in die Zukunft“
Es werden Frauen unterstützt für gerechtere Lebensbedingungen, gesunde Ernährung, Kaninchenzucht, Naturmedizin, HIV/Aids –und vor
allem den Selbstwert der Frauen zu stärken.
3.13 “Chilestammtisch”
Erstmals haben vier “Chilestammtische” stattgefunden. Zwei davon waren öffentlich und zwei “intern”. Reger Austausch fand statt.
Ein herzliches Dankeschön allen, die so viel Einsatz gezeigt haben bei
diesen tollen Anlässen. Esther Knecht
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4. Ressort Liegenschaften (Bruno Studer)
5. Amtliche Angaben / Statistiken
4.1 Kirche
Grössere Reparaturen waren im 2014 nicht nötig. So konnten wir das
leidige Thema mit den blendenden Sonnenstrahlen während den Sonntagmorgengottesdiensten angehen und möglichst unauffällige Sonnenstoren suchen für die vier grossen Fenster. Dank unserem Sigristen
Hanspeter Honegger gelang es, diese günstig und möglichst diskret zu
realisieren.
Die Kirchgemeinde in Zahlen am 31.12.2014
4.2 Gemeinschaftszentrum und Wohnhaus Windegg
Wie geplant, konnte die Firma Schraner in Laupen die erste Etappe der
Fenster auf der Süd- und Westseite der Winkelscheune ersetzen. Nun
sind diese wieder wasser- und windfest und entsprechen auch den heutigen Sicherheitsvorschriften. Für die restlichen Fenster der Winkelscheune haben wir noch ein paar Jahre Schonfrist.
Im grossen Saal mussten wir die Beleuchtung wieder auf den heutigen
Stand bringen. Die Lampensockel waren so brüchig, dass sich die Glühbirnen nicht mehr auswechseln liessen, ohne dass der Kunststoff zerfiel. Ebenfalls war es höchste Zeit, die Steuerung der Bühnenbeleuchtung zu ersetzen, da diese bereits Brandspuren im Steuerschrank aufwiesen. Damit wir energiemässig auch wieder „dabei“ sind, werden wir
im 2015 die beinahe 30jährigen Bühnenscheinwerfer gegen neue LED
Scheinwerfer ersetzen. Zum Glück ist unser Gemeinschaftszentrum so
beliebt und wird rege vermietet. So lohnen sich diese Investitionen für
die Zukunft auch wieder.
Auf der Aussenseite der Windegg Liegenschaften vergaben wir Maler
Kölliker den Auftrag, die Fensterläden abzulaugen und neu zu streichen. So erstrahlen beim Wohnhaus die Fensterläden wieder im Original-Grün und bei der Scheune die grossen Tore und Läden wieder im
rustikalen braunschwarz, gemäss den Vorschriften des Heimatschutzes.
Im Haus Böhl fand wiederum ein Mieterwechsel statt. Im Herbst 2014
ist unsere ehemalige Kirchenpflegerin Anna Wunderli mit ihrem Partner Marc Hotarek in die ehemalige Wohnung von Hans und Vreni Burgherr eingezogen. Sie sorgen sich auch um die Hauswartung und die Ordnung in und ums Haus Böhl. Danke euch beiden!
4.3 Ehemaliges Pfarrhaus Sanatoriumstrasse 20 und Sekretariat Kronenwiesweg 1
Unsere Pfarrerin Milva Weikert ist mit ihrer Familie in unser kleineres
Pfarrhaus an der Hömelstrasse 8 gezogen. Somit ist unser Pfarrhaus an
der Sanatoriumstrasse 20 frei geworden. Da das Haus in einem einwandfreien Zustand ist und der unterste Stock bereits vor Jahren als Sekretariat verwendet wurde, haben wir das Sektretariat vom Kronenwiesweg wieder hierher gezügelt. Die Mietwohnung im 1. und 2. Stock bietet nebst seperater Garage und schönem grossen Garten 7 Zimmer, 2 Badezimmer und Veranda zum gemütlichen verweilen. Sie ist zur Miete
ausgeschrieben.
4.4 Pfarrhaus Hömelstrasse 8
Nach dem Wegzug unserer langjährigen Mieterfamilie richteten wir das
Haus für unsere neue Pfarrfamilie Milva und Christopher Weikert her.
Es benötigte neue Bodenbeläge und auch der Malermeister trug zur
Neuerung der Wohnung bei.
2012
2013
2014
Taufen
17
13
17
Konfirmationen
28
37
34
Trauungen
0
5
1
Bestattungen
50
40
34
Kircheneintritte
5
2
7
Kirchenaustritte/Konversionen
27
17
27
2013
2014
Kollekten, Sammlungen und Vergabungen
1. Kirchenkollekten
2012
Zweckgebundene Kollekten
44’438.20 48’474.25 36’614.50
Kollekten Spendgut der Ki.Pfl. 2’266.15 1’725.80 4’585.00
46’704.35 50’200.05 41’199.50
©WAZ/S. van Moorsel
2. Aktionen für Entwicklungshilfe
2012
2013
2014
Postchecksammlungen
1’904.00
1’665.00 1’680.00
Kerzenziehen
7400.00
8’749.15 *7’558.45
Kollekten Gemeindesonntag,
Muttertag, Feld GD Morgen,
GD im Ried
776.80
2’631.55 2’669.05
10’080.80 13’045.70 11’907.50
*Kerzenziehen 2014
Die gesamten Einnahmen betrugen:
abzüglich Wachs etc.
Zahlung an die Kispex. Zürich
Nettoergebnis Kerzenziehen
12’568.00
-4’009.55
-1’000.00
7’558.45
3. Schülerprojekt Matei, Rumänien
2012
Den wunderschönen Christbaum haben Alice und Alwin
Kunz aus ihrem Garten gespendet. Vielen Dank!
Matei Rumänien Schülerproj.
-
2013
2014
11’191.15 9’527.20
Herzlichen Dank allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben!