Internet der Dinge - Hybris, Hype oder High-Tech?

Cluster Industrie 4.0 Berlin
Internet of Things – Hype oder Realität
12. Mai 2015
Berlin
Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert
Milestones des IoT
Smart Label
MIT
AutoID Center
Mark Weiser
EPCglobal
Ubiquitous
Computing
1999
1994
Forschungsgruppe Sichere Objektidentität
© Dr. Frank Gillert
TH Wildau [FH]
www.th-wildau.de/fg_soi
3
Megatrend Effects as Sphere of Activities
requires
Miniaturization
Global Collaboration
Digital Convergence
Real Time Enterprise
Machine-to-Machine
Not where, but who
Ubiquitous Computing
Mass customization
enable
Standardization
Governance
Legitimation
Communication
maintain
demand
Flexibility and Agility
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Der Medienbruch – IoT 1.0
Materialfluß der Objekte
Ort, Zeit, Zustand/Kontext
Reale Welt der Geschäftsprozesse
Zeit
Informatisieurng der
Objekte
Transaktionskosten durch
Medienbrüche
Informationsfluss und Geldfluss
Modularisierung der
IT Prozesse
Virtuelle Welt der Geschäftsprozesse
Quelle: [Gillert/Hansen2006]
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Die Vision der früheren Jahre
„Vernetzte Intelligente Objekte“
Maschine-Maschine
Mensch-Maschine
„Effizienter und sicherer Kommunikationskanal
als Zugang zu Gebäuden, Dienstleistungen und Inhalten“
Quelle: [Gillert2004]
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Fehlinterpretation des RFID-Hebels
Anzahl der Erwähnungen in europäischen Fachzeitschriften
250
Retail Week, Points des Ventes, Lebensmittelzeitung, Der Handel, LOGISTIK HEUTE)
Andere Methoden über die berichtet wurde
EDI Electronic Data Interchange
ECR Efficient Consumer Response
CPFR Collaborative Planing, Forecasting and
Replenishment
VMI Vendor Managed Inventory
200
RFID
150
100
EDI
ECR
50
0
H2
1997
CPFR
VMI
H2
H1
1998
H2
H1
1999
Forschungsgruppe Sichere Objektidentität
H2
H1
2000
H2
H1
2001
© Dr. Frank Gillert
H2
H1
2002
H2
H1
2003
H1
2004
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Der RFID Hype auf seinem Höhepunkt
RFID wird die
Welt verändern,
sagen die
Analysten
Forschungsgruppe Sichere Objektidentität
Ich habe bereits veranlasst
ein Problem zu finden,
das auf die RFID
Lösung passt
© Dr. Frank Gillert
Die auch! Ich muss
was tun!
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Crossing the Chasm – eine Technologie ist
kein Selbstläufer
Main Street
Pragmatiker:
„Mit der Masse
gehen“
Konservative:
„Abwarten“
Skeptiker:
„Niemals“
Techies:
„Ausprobieren“
Early Market
Total
Assimilation
Bowling
Alley
Chasm
Innovators
Early
Adopters
Early Majority
Late Majority
Laggards*
*Zauderer, Bummler
Quelle: Geoff Moore: Crossing the Chasm und Inside the Tornado
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Der Gartner Hype Cycle 2005
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Der Gartner Hype Cycle 2006
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Die Amerikanisierung von RFID
SOFTWARE
IBM
SAP
Microsoft
SUN
Oracle …
Technology
Infineon
Philips
Intel
TI …
Standards
Umsetzung
!I 4.0
Auto-ID Center
1999 - 2003
Consultancy
IBM
ACC
A.T. Kearney
Cap Gemini
SBS …
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Hardware
SAG A&D
HP
SUN
IBM …
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Industrie 4.0 – zu Deutsch?
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Der eigentliche Gestaltungsraum des
Internets der Dinge
z.B. KühlkettenVerfolgung
Smart Objects Network
Sensor Network
Automatische
Identifikation und
Monitoring
autarke selbststeuernde
Systeme
Service orientierte
Subprozesse
Bestehende
Anwendungen von
RFID
epc global Network
Aktuelles Konzept
Automatische
Identifikation
Automatische
Identifikation
und
data grid
dezentral
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autonom
morgen
nicht-autonom
Digital Object Identifier
sensors/actuators
heute
zentral
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Milestones des IoT
IPv6
Smart Phone
Smart Label
I 4.0
MIT
Ubiquitous
Computing
AutoID Center
2013
EPCglobal
Mark Weiser
1999
Ubiquitous
Computing
1994
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Der Medienbruch – IoT X.0
Transaktionskosten durch
Medienbrüche
Informationsfluß und Big Data Analytics
Modularisierung der
IT Prozesse
Virtuelle Welt der Geschäftsprozesse
Materialfluß der Objekte
Ort, Zeit, Zustand/Kontext
CPS
Informatisieurng der
Objekte
Zeit
Reale Welt der Geschäftsprozesse
Quelle: i. Anl. an [Fleisch et. al . 2004 sowie Gillert/Hansen2006]
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These 1
Die digitale Konvergenz wird alle
Geschäftsbereiche und -prozesse
durchdringen. Dabei bilden die
„consumer electronics“ die
ökonomische und funktionale
Gravitationskraft der nächsten Jahre.
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Eine Interpretation Industrie 4.0
Stationäre
IT
Mobile
Geräte
Cyber
Physische
Systeme
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These 2
Cyber Physische Systeme aggregieren die über die Jahre
entstandenen Technologien und Begriffe (smart objects,
RFID, M2M ect.)sind aber ebenso wie diese lediglich
unterstützende Technologien (enabling technologies, multipurpose technologies)
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Der Blick auf die Supply Chain
ERP
P/S
EDI
Zulieferer
Beschaffung
Produktion
EDI
Distribution
Kunde
Horizontal
Zulieferer
Beschaffung
Produktion
Distribution
Kunde
Vertikal
P/S
Medienbruch
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P/S
P/S
P/S: Planung und Steuerung
© Dr. Frank Gillert
P/S
P/S
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These 3
Industrie 4.0 ist die bewusste,
strategische Gestaltung der ohnedies
fortschreitenden ubiquitären
Digitalisierung zur Veränderung der
Geschäftsprozesse und/oder der
Geschäftsmodelle mit
weitreichender Transformation des
Unternehmens. Insofern muss
Industrie 4.0 die Orchestrierung der
Cyber Physischen Systeme auf Basis
einer individuellen
Unternehmenspartitur darstellen.
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These 4
Alles kann, nichts muss! Und schon
gar nicht jetzt gleich.
Relevance 1st!
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These 5
Ein standardisierter Umgang mit I 4.0
ist nicht möglich. Daher ist auch ein
White Paper nur bedingt geeignet.
Die Anwender (insb. KMU) benötigen
Hilfestellungen, um sich im Thema
zurechtzufinden.
Workshops auf Basis des Relevanz-Fähigkeits-Modells
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Das Konzept
Marktrelevanz
Transformation/ Change
-Portfolio
-Organisation
-MA/ Vertrieb
-Marketing/Kommunikation
-Netzwerk/Kooperation
F&E/ Innovation
Neue Kunden und
Geschäftsmodelle
Value Based Selling
Bestandskunde
1-12 Monate
IST
-Portfolio
-Kunden
-MA
-SWOT
1-5 Tage
Start
Wo stehe ich?
Wo sollte ich?
Relevant?
1 Tag
SOLL
-Portfolio
-Kunden
-MA
-Kommunikation
5er Dialog/Training on the Job/Strategy
Kunden halten
3-10 Tage
Relevanz-Fähigkeits-Modell
Vom Kunden
“lernen“
Marktbefähigung
Der Start - Workshop
Programminhalte:
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Vortrag: Deutung und Bedeutung „Industrie 4.0“
(ca. 15min)
Vortrag: Value Based Selling im Umfeld „Industrie
4.0“ - was bedeutet das?
Pause
Beginn moderierter Workshop
Stichwort Digitalisierung (ca. …min)
a. Sammlung von bekannter Begrifflichkeiten
b. Einordnung der eigenen Kompetenz
Einordnung der eigenen Position im Umfeld von
„Industrie 4.0“ unter Nutzung des RFM
Ideensammlung/ Ansätze zu Geschäftsmodellen
durch die Ausrichtung auf „Industrie 4.0“
Erarbeitung von Handlungsempfehlungen
Zielegruppe des WS:
-
Geschäftsführung
Marketing/Kommunikation
Vertriebsleiter
Außendienstmitarbeiter
Vertriebsinnendienst
Referenten des WS:
Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert
Dipl.-Kfm. Stephan Tasche
Ansprechpartner:
Ubiconsult
Marita Hellwig
[email protected]
Betreff: Industrie 4.0 Workshop
Inhalt
Im Rahmen der Digitalisierung aller Wirtschaftsprozesse
sind Ihre Kunden mit großen Herausforderungen
konfrontiert. Die Beschleunigung der technologischen
Entwicklungen, die hohen Markterwartung hinsichtlich
höchster Anpassungsfähigkeit und die Notwendigkeit zu
globalen Kollaborationen machen es den Unternehmen
nicht leicht ihre Strategien zu entwickeln und nachhaltig
zu implementieren. Das spüren Sie in Ihrer täglichen
Vertriebsarbeit und es fehlen Ihnen Antworten durch
Argumente oder Produkte und Lösungen. Der
verunsicherte Kunde wartet ab, weil er sich nicht
entscheiden kann, welchem Hypekonzept er nun folgen
kann oder sogar muss. Unzureichende Standards
verstärken diesen Trend. Hieraus erwächst die
Notwendigkeit als Technologie- und Lösungsanbieter ein
noch engerer Partner des Kunden zu werden.
Industrie 4.0 ist wie die Spitze eines Eisbergs
stellvertretend für die Herausforderungen der
digitalisierten Wirklichkeit. Folgt man den einschlägigen
Studien, ist Industrie 4.0 im Segment der produzierenden
Industrie eine unerlässliche Notwendigkeit, um im
globalen Wettbewerb zu überleben. Aber inwieweit trifft
das wirklich zu? Wie relevant ist das Konzept für Ihre
Kunden wirklich und haben Sie die richtigen Lösungen
und Argumente für die eigene Absicherung Ihres
Marktanteils? Oder können Sie sogar im Rahmen der
Digitalisierung neue Segmente und Kunden gewinnen?
Unter Nutzung des Relevanz-Fähigkeits-Modells (RFM)
für
Technologieanbieter
können
erste
Standortbestimmungen vorgenommen werden und
Handlungsalternativen
zum
weiteren
Vorgehen
gewonnen werden.
Value Based Selling und
Industrie 4.0 –
Vertriebskonzepte im Wandel
der Digitalisierung
Erfolgreich verkaufen in digitalisierte
Märkten
Workshop zur Positionierung Ihres Unternehmens
im Industrie 4.0 Markt
Milestones des IoT- 1.0 reloaded?
IPv6
Smart Phone
RAIN/ AIM e.V.
Smart Label
I 4.0
Ubiquitous
Computing
MIT
AutoID Center
UHF/RFID
2014
2013
EPCglobal
Mark Weiser
1999
Ubiquitous
Computing
1994
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RAIN Alliance Members
Founders
Quelle: Frithjof Walk, Vortrag: „Let it RAIN- THE UHF RFID Alliance”, S. 3 und S.5, Berlin 29.04.2015
RAIN RFID Connects Things
RAIN RFID Delivers Internet Connectivity
to Billions of Everyday Items (“Things”)
Personal Care
Internet of “Things” is a
superset of Internet of
powered devices
Apparel
ITEM
CONNECTIVITY
Healthcare
Fresh Food
Logistics
DEVICE
CONNECTIVITY
Pharmaceuticals
Liquor
Internet
of Things
Electronics
Location
Internet
of Devices
Quelle: Frithjof Walk, Vortrag: „Let it RAINTHE UHF RFID Alliance”, S. 3 und S.5, Berlin 29.04.2015
Kontaktdaten
Prof. Dr.-Ing. Frank Gillert
Professur für
Logistikmanagement
Leiter der Forschungsgruppe
Sichere Objektidentität
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