Gemeindebrief - Evangelische Matthäusgemeinde Darmstadt

3/2015 — Sommer
Juni bis August
Ökumenischer Gemeindebrief
Evangelische Matthäusgemeinde
Kath. Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
Willkommen?
— 2 —
Besinnung
Thema
terkunft für Asylsuchende fällt einem Brandanschlag zum Opfer, in Tröglitz, in Sachsen-Anhalt. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Es wird
auch wieder viel darüber geschrieben; die Zahl
solcher Anschläge nimmt wieder zu. Ich lese
in der Zeitung: im Jahr 2012 hatte die Polizei
24 solcher Anschläge gezählt; ein Jahr später
waren es 58 und im vergangenen Jahr rund
150 rechtsextrem motivierte Anschläge. Dazu
kamen und kommen die Demonstrationen der
Pegida in Dresden hinzu. Man kann von einem
latenten bis hin zu einem ausgesprochen offenen Fremdenhass in manchen gesellschaftlichen Kreisen sprechen, gewiss nicht flächendeckend und gewiss nicht in allen Herzen und
nicht in allen politischen Parteien. Dennoch ist
es ein Thema, dessen wir alle uns annehmen
müssen.
Im Alten Testament, bevorzugt in den ersten
fünf Büchern Mose, der Thora, wird das Volk
Israel immer wieder ermuntert und ermahnt,
Fremdlinge im eigenen Land besonders zu
achten und zu lieben – weil Israel selbst einstmals Fremdling war in Ägypten. Jedenfalls
schildert es so die jüdische Bibel. Und die Befreiung aus der Unterdrückung in Ägypten
ist das Freiheitsereignis
schlechthin, bis heute –
so beschrieben im Buch
Exodus.
Das Alte
Testament
ist Teil der christlichen
Bibel. Der Gott des
Alten Testamentes ist
selbst einer, „der Fremdlinge lieb hat, dass er
ihnen Speise und Kleider gibt.“(5. Mose 10,18)
Der Gott des Alten Testamentes entwickelt geradezu eine leidenschaftliche Zuneigung für
Arme und Schwache, für Rechtlose, dass er ihnen Recht verschafft: „Der Herr schafft Recht
und Gerechtigkeit allen, die Unrecht leiden.“
(Psalm 103,6) Jesus, der Sohn dieses Gottes
aus christlicher Sicht spricht zu: „Kommt her zu
mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich
will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28) Oder
Maria, die Mutter dieses Mannes, der Sohn
Gottes genannt wird: „Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen. Die
Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen.“(Lukas 1,53+54)
Wir leben in einer Zeit, in der das Wort
Kultur wieder einen neuen Aufwind erlebt,
zum Glück. Was gehört alles zur Kultur? Kultur kommt vom lat. cultura, übersetzt heißt es
pflegen und achten. Das fängt bei mir selbst
an – wie achte ich mich und was tue ich dafür?
Dann der nächste Kreis: wie achte und pflege
ich Freundschaften und mein soziales Leben?
Habe ich auch eine Konfliktkultur – achte ich
den Fremden in mir, halte ich das Fliehende
und Flüchtende in mir aus? Wie gepflegt und
verbindlich und wie verletzend ist meine Sprache? Wie halte ich es mit der Wahrheit? Bin ich
bereit zur Selbstreflexion – nur wer sich selbst in
Frage stellen kann, kann auch Fremdes schätzen? Und wie halte ich es mit der Religion?
Jede Religion kann immer auch extrem wirken
– gewaltbereit einerseits und friedenstauglich
andererseits. Ich glaube, je mehr ich um religiöse Inhalte vor allem der eigenen Religion
weiß, desto friedensbereiter und toleranter bin
—3—
Inhalt
„Darum sollt auch ihr die Fremdlinge lieben“ (5. Mose 10,19)
Liebe Leserin, lieber Leser,
Das Thema ist dran – eine geplante Un-
Besinnung
und werde ich. Deshalb müssen wir uns auch
um eine religiöse Wissenskultur bemühen – sie
fällt nicht vom Himmel, ist nicht Teil der Natur,
sondern ist Kulturleistung. Wieviel Zeit meines
Lebens verbringe ich mit dem Studieren von
Hintergründen, von Zusammenhängen, von
religiösem und philosophischem Wissen, nicht
um des Wissens willen, sondern einzig um des
Friedens willen? Frieden ist eines Jeden Bestimmung. Denn, jeder und jede von uns ist Träger und Trägerin von Friedensbotschaften – als
Bürgerin und als Bürger, als Schülerin und als
Schüler, als Eltern und Großeltern, Kind und Jugendliche, Studierender und Lehrende, als religiöser Mensch. Unser Umgang mit uns selbst
und untereinander ist die Keimzelle des großen
Friedens – er fängt dort an, wo Fremdlinge in
unser Land kommen, in unsere Stadt, in unsere Nachbarschaft. Dazu braucht es einen langen Atem, immer wieder frische Anstöße, dazu
braucht es auch ein Aushalten von Konflikten
und Niederlagen, auch ein Erinnern eigener
Fremdlingssituationen, es braucht ein großes
Impressum
Der Ökumenische Gemeindebrief wird vierteljährlich von der Ev. Matthäusgemeinde + der
Kath. Pfarrei Heilig Kreuz herausgegeben und an
ca. 4000 Haushalte kostenfrei verteilt.
Verantwortlich für die Gestaltung:
J. Flathmann / I. Welwarsky.
Verantwortlich für den Inhalt: Pfr. A. Schwöbel +
Pfr. S. Engel / Pfr. Johannes Kleene.
Foto Titelseite: Schiffsfriedhof mit
Flüchtlingsbooten im Hafen von Pozzallo;
pixelfehler/wikimedia commons
Foto von A. Schwöbel: Privat (2011)
„Darum sollt auch ihr die Fremdlinge lieben“..... 2
Matthäus - Sport und Spiel.................................... 4
Termine der Gruppen und Kreise.......................... 4
Kirchenchor der Matthäusgemeinde.................... 6
Frauenkreis............................................................. 6
Harfenkonzert........................................................ 7
Menschen auf der Flucht....................................... 8
Zu Gast: Die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde..... 9
„Umdenken in der Flüchtlingspolitik“................ 10
Neues Redaktionsteam........................................ 11
Nacht der Kirchen 2015....................................... 12
Neues vom Besuchsdienst.................................... 13
„… aber bitte mit Sahne.“................................... 13
Farbe bekennen – für GÖLB laufen.................... 15
Vormerken: Schulgottesdienste.......................... 15
Vormerken: KERB!................................................ 15
Ökumene-In-Fahrt................................................ 15
Heilige Messen in Heilig Kreuz............................ 16
Beichtgelegenheit Donnerstag 17.00 Uhr.......... 16
Regelmäßige Veranstaltungen............................ 16
50 Jahre Heilig Kreuz Kirche............................... 17
Fronleichnam in der Heimstättensiedlung......... 17
Nacht der Kirchen................................................ 18
Seniorenkreis-Termine......................................... 19
Neues von der KJG............................................... 19
Neues aus der Kindertagesstätte........................ 20
Wahl der Pfarrgemeinderäte.............................. 20
Sommerfest........................................................... 21
Anschriften........................................................... 21
Kirchenasyl und Flüchtlinge................................ 22
Was ist das, und wo?............................................ 23
Pubertät – bis dass die Fetzen fliegen................ 24
Kindertagesstätte................................................. 24
KiGo, TweeGo und Sonntags-KiGo..................... 25
Kinder und Jugendhaus....................................... 26
Neuigkeiten aus dem Ballsportkreis (BSK)…...... 27
Bericht aus dem Bauausschuss............................. 28
Muslimische und christliche Frauen.................... 30
Kirchenvorstandswahl.......................................... 32
„Aufkreuzen und Ankreuzen!“ ......................... 34
Kindersingfest 2015............................................. 35
10 Jahre Familienfreizeit - ein Segen!................ 36
Matthäus-Kult(our) – Rückblick und Einladung.37
Offenes Singen..................................................... 38
Anschriften........................................................... 39
Gottesdienste in der Matthäuskirche................. 40
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Evangelische Matthäusgemeinde
Herz, indem die Liebe letztlich größer ist als
Wut und Widerstand und vor allem das Wissen, die erneut Hoffnung buchstabiert und laut
werden lässt: „Der Herr schafft Recht den Waisen und Witwen und hat die Fremdlinge lieb.“
(5. Mose 10,18). Was Gott schafft, können wir
auch – warum nicht?
Ich freue mich auf unseren gemeinsamen
Weg und sage danke für alle Weggefährtenschaft zu diesem Thema in den letzten Wochen und Monaten, freue mich auf weitere
Themen, Begegnungen in der Siedlung und
der Matthäusgemeinde im Umgang miteinan-
der und mit Menschen aus Kriegsgebieten, die
nun in Darmstadt leben und Menschen, die
bei uns Asyl suchen.
SOMMERFEST
Herzliche und liebe Grüße
Ev. Matthäusgemeinde Darmstadt
Heimstättenweg 73-77
SONNTAG, 14. Juni 2015
Andreas Schwöbel, Pfarrer in
der Matthäusgemeinde
Matthäus - Sport und Spiel
„Die Perlen der Liebe“
Stadtradeln in Darmstadt
Vom 24. Mai bis 13. Juni 2015 findet in Darmstadt wieder das Stadtradeln statt. Wenn Sie für die Matthäusgemeinde mitradeln möchten –
herzlich gerne. Sie können sich bei www.stadtradeln.de informieren und
anmelden, wählen Sie Darmstadt als Kommune. Unser Teamname ist
MatthäusRadeln. Einfach registrieren und mitmachen. Na, dann bin ich
sehr gespannt auf unsere Fahrradkilometer – viel Freude.
Pfarrer Andreas Schwöbel
Termine der Gruppen und Kreise
Krabbelgruppe*
Frauenkreis*
Bibelgespräch*
Laienspielkreis
Gitarrenkreis*
Offenes Singen
Familienkreis
Tanzgruppe 55+
Kochtreff chez Matthieu:
* Nicht in den Schulferien.
Evangelische Matthäusgemeinde
wöchentlich freitags 9.30 Uhr, Leiterin Fr. Beatrice Redzic
14-tägig montags 15.00 Uhr (1. u. 3. Montag)
wöchentlich donnerstags 18.00 Uhr
Sommer+Herbst mittwochs 19.30 Uhr, Leitung Hr. Gehrisch
wöchentlich donnerstags 17.00 Uhr, Auskunft bei Pfr. Seipp
monatlich am Donnerstag vor dem Themen-GD um 19.30 Uhr
monatlich am 1. Sonntag des Monats, Fam. Baier
Wöchentlich montags 18.00 Uhr, Fr. Herma
alle 2 Monate 16 Uhr (essen 18 Uhr), Kontakt: Pfr. Engel
11.00 Uhr
12.15 Uhr
14.30 Uhr
ab 16.30 Uhr
Familiengottesdienst mit Pfr. S. Engel, KiTa und KiGo
Leckeres vom Grill + Pommes frites + Salate + Falafel und
mehr zur Unterstützung der Opfer des Syrienkrieges
Tanz-Aufführung der KiTa rund um die Liebe
on
Kaffee + Kuchen, Espresso/Cocktail-Bar, Getränke
kv
i
s
u
Spielangebote für Groß und Klein
tM
Mi
Abendgrill mit Steaks, Würstchen, Salate usw.
Märchen-Aufführung der KiTa (Theaterprojekt)
Kuchenspenden erbeten (Abgabe von10.30 bis 15.00 Uhr im Gemeindehaus)
Wir bitten auch um gut erhaltene Spenden für Flüchtlingskinder – z. B. Kinder- und
Babykleidung, Spielsachen, Schulsachen wie z. B. Schulranzen, Malkästen, Malblocks,
Federmäppchen, Buntstifte. (Abgabe vom 1. – 12.6. 2015 im
Kinder- und Jugendhaus oder am Tag des Gemeindefestes)
Herzlichen Dank für beides!
Der Erlös des Gemeindefestes ist für die Arbeit der eigenen Gemeinde und
für ein Brunnen-Bau-Projekt in Syrien von Frau Alwa, Iman e.V.
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Evangelische Matthäusgemeinde
Kirchenchor der Matthäusgemeinde
Eine lange Ära geht zu Ende
Im Alten Testament wird erzählt, dass Frauen
dem erfolgreichen König Saul entgegen kamen
mit Gesang und Reigen, unter Jauchzen, mit
Pauken und mit Zimbeln. Und die Frauen sangen (vgl. 1. Samuel 18,7).
So ähnlich hat es auch in der Matthäusgemeinde angefangen – so habe ich es gelesen:
ein Frauenchor hat sich aus der Frauenhilfe
gegründet und sang - ich stelle mir vor: mit
Jauchzen, mit Freuden und vielleicht auch mit
Pauken. Fräulein Helga Blitz, so lese ich es, die
damalige Organistin, hat diesen Frauenchor
anl. der Einweihung der Orgel am 9. August
1953 geleitet. Pfarrer Stenger wollte den Frauenchor um Männerstimmen erweitert wissen,
so habe ich es gelesen, und so wurde am
11. November 1953 der erste Chorleiter Karl
Kopp mit der Leitung des gemischten Chores
beauftragt – er leitete den Chor gut 20 Jahre.
Die Zahl der Frauen und Männer, die im Chor
mitsangen, steigerte sich doch immens bis auf
32 Personen, schon 1953. Über die Jahre und
Jahrzehnte gab es längere und auch kürzere
Zeiten von Chorleitern – Frau Ruth Waldheim
leitete den Chor fast 6 Jahre; Adrian Opitz fing
seine Chorleitungstätigkeit am Neujahrstag
1991 an. Viele Frauen und Männer sangen
auch über 20 Jahre mit und haben Höhen und
Tiefen miterlebt.
Der Kirchenchor sang immer wieder an den
hohen Feiertagen und auch am Kerbsonntag;
immer wieder gab es auch Konzerte, so vor allem zum 50-jährigen Kirchenchorjubiläum am
9. November 2003.
Der Kirchenchor
Frauenkreis
Herzliche Einladung zu den nächsten Terminen! (Wir machen in den Sommerferien Pause.)
Montag
Montag
01.06. 15.00 Uhr
22.06. 15.00 Uhr
Montag
Montag
06.07.
20.07.
15.00 Uhr
„Geschickt durch den Alltag“
Bilder von Sehenswürdigkeiten der Seine-Stadt
Paris, vorgestellt von Axel Kalbfleisch
„Bunter Nachmittag“
Ausflug zum Oberwaldhaus
Haltestelle „Am Kaiserschlag“
Die genaue Abfahrt wird noch bekanntgegeben
Evangelische Matthäusgemeinde
Ein Kirchenchor lebt auch vom Geselligen,
vom Zusammensein und Miteinandersein. Das
ist und das wird auch fester Bestandteil des
Chores bleiben. Denn, einerseits haben alle
Chormitglieder beschlossen: wir singen nicht
mehr öffentlich. Aber wir möchten gerne noch
wöchentlich miteinander singen und uns treffen
und das Singen, was uns Freude macht.
Am Karfreitag dieses Jahres hat der Kirchenchor zum letzten Mal öffentlich gesungen; alle
Frauen und Männer, die mitgesungen haben
bekamen als Zeichen des Dankes eine Rose.
Im Kirchenchor gibt es eine schöne alte Tradition – immer mal wieder wird ein kleines
Gläschen Eierlikör eingeschenkt. Und dann
kann es auch passieren, dass zu rasch ausgeschenkt wird und dann hört man eben ein
unüberhörbares juchzendes HUCH – so heisst
also der gute Brauch des Eierlikörs – HUCH.
Und am Ende des Gottesdienstes am Karfreitag bekam jeder und jede Chorsängerin einen
HUCH – und Frau Braun, die Sprecherin des
Chores hat die anwesende Gemeinde über die
Hintergründe des HUCHS aufgeklärt.
Allen Sängerinnen und Sänger sagen wir an
dieser Stelle ganz herzlichen Dank für das
Engagement und den langen Atem für alles
gottesdienstliche Singen; Herrn Adrian Opitz
ebenso herzlichen Dank für die fast 25-jährige
Chorleitertätigkeit. Für alles künftige gesellige
Singen wünschen wir viel Freude und Spaß und
Gottes reichen Segen.
Im Namen des Kirchenvorstandes
und stellvertretend für die Gemeinde
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NACHT DER KIRCHEN 2015
26. Juni 2015, 22.00 Uhr, Darmstadt,
Matthäuskirche, Heimstättenweg 75
Heute hier,
Morgen dort
Musik über fahrende Völker
Mit Caroline Jahns (Sopran) und Norbert Gutmann (Tenor)
Das kleine Orchester
© 2015 by Dr. No
www.kleines-orchester.de
Der Eintritt ist frei
Die evangelische Matthäusgemeinde Darmstadt
lädt ein zum
Harfenkonzert
Es spielen Schüler/innen
der Klasse Steffan der
Jugendmusikschule Darmstadt
Sonntag,
05. Juli 2015
16:00 Uhr
Matthäuskirche
Andreas Schwöbel, Pfarrer
Der Eintritt ist frei
Spenden für die Matthäusgemeinde
werden erbeten
— 8 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Evangelische Matthäusgemeinde
Thema
Willkommen bei uns?
Etwa 50 Millionen Menschen – Frauen, Männer und oft auch Kinder, viele ohne ihre Eltern
– sind weltweit aus der Heimat vertrieben oder
auf der Flucht. So viele waren es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Die meisten bleiben
innerhalb des eigenen Landes (sogenannte
„Binnenvertriebene“), etwa 16,7 Million suchen laut Tagessschau in anderen Ländern
Zuflucht, davon wiederum die meisten in ihrer
Heimatregion – also weit überwiegend außerhalb Europas. Nach Schätzungen der UN sind
beispielsweise im Libanon bald 1,5 Millionen
Syrer als Flüchtlinge registriert (es kommen
noch viele hinzu, die aus unterschiedlichsten
Gründen nicht registriert sind – und über eine
halbe Million Palästinenser). Das ist dann etwa
ein Drittel der Menschen, die dort wohnen...
Auch Staaten wie Pakistan, Iran und Kenia beherbergen viel mehr Flüchtlinge als die reichen
Staaten des Westens. Die Zahl der Asylanträge in der gesamten EU betrug laut der ZEIT
626 065. Aufgrund der vielen Krisenherde hat
sich diese Zahl gegenüber den Vorjahren deutlich erhöht – ebenso wie die Zahl derer, die auf
dem verzweifelten Weg in der Sahara, im Mittelmeer oder anderswo sterben.
In Deutschland etwa hat sich seit 2012 die Zahl
der Asylanträge um 70 Prozent erhöht. Betrachtet man die absoluten Zahlen, nimmt Deutschland innerhalb der EU die meisten Flüchtlinge
auf – prozentual zur Bevölkerungszahl allerdings sieht es ganz anders aus: so betrachtet
liegt in Europa Schweden vorn, Deutschland
im unteren Mittelfeld Europas. Die eigentliche
Tragik aber besteht darin, wie Europa insge-
samt sich der Flüchtlingssituation stellt – oder
eben nicht stellt. Alle EU-Staaten haben sich in
der Genfer Flüchtlingskonvention, einer völkerrechtlichen Vereinbarung aus dem Jahr 1951,
zum Schutz von Flüchtlingen verpflichtet. Doch
sie tun vor allem eine ganze Menge, um sie
von Europa fernzuhalten. An den Außengrenzen versuchen Grenzsoldaten Tag und Nacht,
mit Hilfe von Schnellbooten, Hubschraubern,
Radartürmen, Nachtsichtgeräten und Wärmebildkameras illegale Grenzgänger von der EU
fernzuhalten. In der Regel braucht man für die
Einreise ein Visum. Visa für Flüchtlinge gibt es
aber nicht. Sie müssen mit falschen Papieren
fliehen oder den gefährlichen Weg heimlich
über die Grenze wagen – und sind daher oft
auf professionelle Fluchthilfe, so genannte
„Schlepper“ angewiesen. Welch bittere Ironie,
dass sich selbst nach dem großen Schiffsunglück im April diesen Jahres auf den schnell
einberufenen Krisengipfeln Themen wie die Bekämpfung jener Schlepper ganz oben auf der
Agenda befinden.
Trotz vieler Worte der Betroffenheit nach größeren Unglücken, lässt sich die europäische
Politik kaum anders deuten, als dass durch
Abschottung und Abschreckung die Zahl derer, die letztlich hier ankommen, klein gehalten
werden soll.
Gesicherte, legale Einreisemöglichkeiten in die
EU, um dann einen Asylantrag stellen zu können, wären für Tausende lebensrettend – sicher
würde niemand 6000,- Euro an einen Schlepper zahlen, der für ein Zehntel des Preises in
die EU fliegen dürfte, um seinen Asylantrag zu
stellen.
Willkommen
Unter den aktuellen Bedingungen ist die Flucht
für viele die letzte Reise: Sie erfrieren beim Versuch, Grenzflüsse zu durchschwimmen, kommen im griechisch-türkischen Minenfeld um,
ersticken versteckt im LKW-Container, usw.
Und auch für die – im weltweiten Vergleich wenigen – die dann hier Zuflucht finden, könnte und sollte deutlich mehr getan werden, um
Ihnen das Ankommen zu erleichtern, aber
auch zum Wohl und Frieden unserer Gesellschaft insgesamt. Die Flüchtlingsorganisation
Pro Asyl kritisierte den Bund-Länder-Streit. „Da
der Bund nicht zahlt und die Länder kein Geld
haben, schieben sie sich gegenseitig die Verantwortung zu“, sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt, der dpa. Deutschland brauche
angesichts der rapide steigenden Zahlen dringend ein längerfristiges Konzept zur Integration
von Asylbewerbern. Die Flüchtlinge bräuchten
einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt, zu
Integrations- und Sprachkursen, eine richtige
Gesundheitsversorgung und vernünftige Unterkünfte anstelle von Notquartieren. Es ist an
der Zeit, sich intensiver mit den vielen positiven Effekten zu befassen, die es für unser Land
haben könnte, uns als Einwanderungsland zu
verstehen – und dann klug zu überlegen, wie
sich das sinnvoll und möglichst gut gestalten
lässt. Sicher, Konflikte werden nicht ausbleiben,
aber das tun sie auch jetzt nicht. Und auf die
aktuelle Weise werden wir weder unserer Verantwortung in der Welt gerecht, noch auf lange
Sicht unserer eigenen Zukunft und Sicherheit.
Pfarrer Sven Engel
Sei
Thema
Menschen auf der Flucht
—9—
Zu Gast bei uns: Die äthiopischorthodoxe Gemeinde
Weil sie keine eigenen Räume haben, fragten
Frauen der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde
hier in Darmstadt an, ob sie mit einer Kindergruppe zum Singen und Erlernen der Muttersprache bei uns zu Gast sein könnten. Eine
der Frauen wohnt hier in der Siedlung und hat
schon länger guten Kontakt zur Matthäusgemeinde. Wir waren zunächst etwas skeptisch,
ob wir - bei den vielen eigenen Gruppen und
Veranstaltungen - einen Raum so regelmäßig
zur Verfügung stellen können, ohne dass es immer wieder zu Kollisionen kommt. Dann haben
wir es einfach mal probeweise gewagt, und seit
Januar ist die Hamere-Noh St. Kidane-Mehret
Church alle vierzehn Tage sonntagnachmittags
bei uns in der Kirche zu Gast. Hin und wieder
gibt es wegen eigener Veranstaltungen Verschiebungen im Turnus, was problemlos funktioniert - und darüber hinaus fühlt sich das sehr
schön, harmonisch und reibungslos an. Klasse,
dass Ihr hier seid! Danke, dass Ihr angefragt
habt! Schön, dass Ihr uns bereichert! Beim Gemeindefest im Juni sind unsere Gäste gern dabei und wollen nach Möglichkeit auch etwas
zum Buffet beisteuern - das wird also vielfältig,
bunt und lecker - herzlich willkommen, wir freuen uns auf die Begegnungen von Mensch zu
Mensch!
Pfarrer Sven Engel
unser
— 10 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Evangelische Matthäusgemeinde
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„Umdenken und Umkehr in der Flüchtlingspolitik“
Thema
Synode fordert mehr politische
Verantwortung
Frankfurt a.M., 23. April 2015. Die Synode
der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Donnerstagnachmittag ein
Umdenken in der europäischen Flüchtlingspolitik angemahnt. In einer mit großer Mehrheit
verabschiedeten Resolution forderte das „Kirchenparlament“ Europa und Deutschland dazu
auf, „mehr Verantwortung zu übernehmen und
konzertiert Flüchtlinge aufzunehmen“. Dazu
gehöre auch „eine umfassende zivile Seenotrettung in europäischer Verantwortung von
der Ägäis bis zur Meeresenge von Gibraltar“.
Zudem solle die Staatengemeinschaft „legale
und gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge nach
Europa“ eröffnen.
Zurzeit finanzieren die Evangelische Kirche in
Hessen und Nassau (EKHN), die benachbarte
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
(EKKW) und die Diakonie Hessen selbst insgesamt 10,5 unbefristete Stellen in der unabhängigen Flüchtlingsberatung in Hessen und
Rheinland-Pfalz in Erstaufnahmeeinrichtungen
und den Regionen. Darüber hinaus gibt es in
der EKHN drei Flüchtlingsseelsorgestellen. Mit
Hilfe zusätzlicher Mittel, die die beiden Landessynoden in 2013 und 2014 bereitgestellt haben - mehr als 1,6 Millionen Euro - konnten
weitere sechs befristete Flüchtlingsberatungsstellen finanziert werden sowie 35 Projekte in
Gemeinden und Dekanaten zur Unterstützung
einer Willkommens- und Aufnahmekultur für
Flüchtlinge.
Öffentlichkeitsarbeit Dekanat
G a st
Wortlaut der Resolution
Die Synode der EKHN ist entsetzt über das
massenhafte Sterben im Mittelmeer und
ruft erneut zum Umdenken und zur Umkehr
in der europäischen Flüchtlingspolitik auf.
Angesichts der gegenwärtigen Krisen im
Nahen und Mittleren Osten und am Horn
von Afrika muss Europa, muss Deutschland, müssen wir alle mehr Verantwortung
übernehmen und konzertiert Flüchtlinge
aufnehmen.
me und das Resettlementprogramm müssen
großzügiger genutzt werden. Beispielsweise
sollte Deutschland, wo die meisten Syrer in
Europa leben, die Einreise ihrer Familienangehörigen weiterhin ermöglichen.
1. Europäische Seenotrettung
Wir fordern eine einheitliche, humane Flüchtlingspolitik in Europa mit verbindlichen Mindeststandards für die Aufnahme und Unterstützung der Flüchtlinge. Bei der Verteilung
Die Rettung von Bootsflüchtlingen ist eine
gesamteuropäische Aufgabe. 1.750 tote
Flüchtlinge seit Jahresbeginn, 5.500 Tote
seit dem Unglück von Lampedusa im Oktober 2013 sind unerträglich und eine Schande für Europa. Wir fordern umgehend eine
umfassende zivile Seenotrettung in europäischer Verantwortung von der Ägäis bis zur
Meeresenge von Gibraltar.
2. Legale Wege nach Europa
Die Abschottung der europäischen Außengrenzen führt zu immer mehr Toten und
befördert das Schlepperwesen. Angesichts
der katastrophalen Zustände besonders in
Libyen sollen die dort gestrandeten Flüchtlinge schnell evakuiert werden, bevor sie in
marode Boote steigen und sich in Lebensgefahr begeben müssen.
Wir fordern legale und gefahrenfreie Wege
für Flüchtlinge nach Europa. Die bestehenden humanitären Aufnahmeprogram-
3. Solidarische Flüchtlingspolitik
Die Lebenschancen der Flüchtlinge in Europa sind sehr stark von den unterschiedlichen
Bedingungen in den 28 Mitgliedsstaaten der
EU abhängig.
innerhalb Europas sollen deren Interessen
ausschlaggebend sein, um
sprachliche,
familiäre und kulturelle Anknüpfungsmöglichkeiten der Flüchtlinge zu berücksichtigen
und so ihre Integration zu erleichtern. Dublin-Überstellungen in EU-Staaten, in denen
Schutzsuchenden Menschenrechtsverletzungen drohen, dürfen nicht mehr stattfinden.
Menschen, die in einem EU-Staat als Flüchtling anerkannt sind, sollen sich in Europa frei
bewegen können.
Neues Redaktionsteam für den Gemeindebrief
Die Redaktionsarbeit des Matthäus-Teils unseres Gemeindebriefes ist zuletzt überwiegend
von den beiden Pfarrern und Jon Flathmann
„nebenbei“ durchgeführt worden. In diesem
Frühjahr ist es uns nun gelungen, ein Redaktionsteam zu bilden, das sich regelmäßig treffen
wird. Diesem Team gehören zur Zeit an: Pfr.
Sven Engel, Jon Flathmann, Axel Kalbfleisch,
Heike Kibelka und Pfr. Andreas Schwöbel. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen.
An dieser Stelle einmal einen herzlichen und
großen Dank an Jon Flathmann, der nach wie
vor den Gemeindebrief komplett setzt, layoutet, Bilder sucht und auswählt und vieles mehr.
Das ist eine Menge Arbeit und der Brief lebt
von diesem Engagement!
Das Redaktionsteam hat sich vorgenommen,
für jedes Quartal über die Informationen zum
Gemeindeleben hinaus möglichst auch einen
inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen. Diesmal
eben Themen rund um Gastfreundschaft, Willkommenskultur, Integration im Großen wie
im Kleinen und die Situation der Flüchtlinge
weltweit.
Außerdem denken wir über neue Rubriken
nach. So findet sich z.B. in diesem Heft zum
ersten Mal ein Foto-Quiz, das es von jetzt an in
jedem Heft geben soll (Seite 23).
Auch soll es regelmäßig einen Bericht rund um
die KV-Arbeit geben. Zuletzt hatte der Finanzausschuss berichtet, in dieser Ausgabe der
Bauausschuss.
Für Rückmeldungen jeder Art zum Gemeindebrief sind wir jederzeit dankbar und werden
gern prüfen, inwiefern wir weiteren Anregungen gerecht werden können.
— 12 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Nacht der Kirchen 2015 – 26. Juni 2015
Thema
„Komm, sei Gast!“ lautet das Motto der diesjährigen Nacht der Kirchen in Darmstadt, und
in der Matthäusgemeinde hat das Vorbereitungsteam, in Anlehnung an die Geschichte
der Heimstättensiedlung, sich auf das
Thema „Offen sein für Flüchtlinge“
geeinigt. Vor mehr als 60 Jahren
sind sehr viele Menschen, die aus
ihrer Heimat vertrieben wurden,
die aus ihrer Heimat flüchten mussten direkt oder auf Umwegen hier in der Heimstättensiedlung gelandet. So geht
es in unserer Gegenwart
auch vielen Menschen; noch nie war
der weltweite Flüchtlingsstrom so groß wie zur
Zeit.
Wir erzählen, anhand der Veranstaltungstitel,
durch Texte, Bilder, Erzählungen und Musik eine Geschichte: Heimat verlieren
– Heimat finden.
Willkommen! Sei unser Gast!
Nacht der Kirchen in der Matthäusgemeinde am 26.6.2015
Zeit
Ort
18:30 - 23:00 Uhr
Kinder- und
Jugendhaus
18:30 - 19:30 Uhr
Kirche
20:00 - 20:45 Uhr
Kirche
21:00 - 21:45 Uhr
Kirche
22:00 - 22:45 Uhr
Kirche
23:00 - 23:45 Uhr
Kirche
00:00 - 00:45 Uhr
Kirche
Titel
Willkommen - Vielfalt erleben
Buntes Aktionsprogramm für Kinder ab 6 Jahren, deren
Eltern die Angebote der Matthäusgemeinde besuchen
RE:INVENTION
Popmusic live
Heimat verlieren
Yusuf – Geschichte einer Flucht
Kurzfilm und Gespräch mit Yusuf
Nirgends zuhause
Szenische Umsetzung mit einer Schulklasse des Buches
‚Illegal‘ von Björn Bicker
Heute hier, morgen dort
Das Kleine Orchester
Zuflucht suchen
Bilder eines Flüchtlingslagers in Italien
Heimat finden
Texte und Musik zum Thema Kirchenasyl
Darum
Evangelische Matthäusgemeinde
Neues vom Besuchsdienst
„… aber bitte mit Sahne.“
Christliche Gemeinde ist gar nicht anders zu denken, als so, dass sie sich einsetzt für Gastfreundschaft und Integration. Darum kreisen viele Texte
in diesem Gemeindebrief. Wir wollen Solidarität
und eine Willkommenskultur. Ebenso wichtig ist
es, diejenigen nicht zu vergessen, die schon lange da sind, aber vielleicht nicht mehr so gut von
sich aus kommen und aktiv am Gemeindeleben
teilnehmen können.
Rückblick auf das erste DemenzSing-Café
Zu diesem Zweck besteht seit Anfang letzten
Jahres unser Besuchsdienst. Menschen unserer
Gemeinde besuchen wie wir Pfarrer Menschen
zum Geburtstag und überbringen die Grüße und
Segenswünsche der Gemeinde. Wir besuchen
aber auch insbesondere Senioren und Seniorinnen, die dies wünschen regelmäßig.
Heute, an dem Tag, an dem ich diesen Artikel
schreibe, haben wir auf dem Waldfriedhof Abschied genommen von einer Frau, die ein gutes Jahr lang durch eine unserer Ehrenamtlichen
besucht wurde – und ein Angehöriger betonte
mehrfach, wie sehr die nun Verstorbene diese
Besuche geschätzt habe, und dass dies ein großer Beitrag zur Lebensqualität in ihren letzten Lebensmonaten gewesen sei.
Wir haben uns vorgenommen, immer wieder im
Gemeindebrief von dem Besuchsdienst zu erzählen, damit Sie darauf aufmerksam werden und
sich bitte melden, wenn Sie – als Besuchende
oder Besuchte – am Glück dieser Begegnungen
teilhaben möchten. Melden Sie sich bei uns Pfarrern oder im Gemeindebüro, wenn Sie gern einmal – oder regelmäßig – besucht werden möchten. Und melden Sie sich, wenn Sie überlegen,
ob das etwas für Sie sein könnte, andere Menschen durch Besuche im Namen der Gemeinde
teilhaben zu lassen am Gemeindeleben.
Pfarrer Sven Engel
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Thema
Willkommen – Sei unser Gast!
Am 24. Februar 2015 luden wir zum ersten
Demenzcafé in den Gemeindesaal unserer
Gemeinde ein. Diese besondere Art des Zusammenseins entwickelten wir im Anschluss an
einen Informationsabend zum Thema Demenz,
der von Frau Hel- Aber bitte mit Sahne …
ga Claus vom so sang damals
Udo Jürgens
Demenzforum in
erinnern Sie sich?
Darmstadt geleitet und gestaltet
wurde. Wir wollen da sein für
Menschen
mit
Die Evangelische Matthäusgemeinde lädt herzlich
Demenz und de- Senioren mit und ohne Demenz und deren Angehörige
zum gemütlichen Beisammensein
ren Angehörige –
bei Musik von anno dazumal und
zu Kaffee und Kuchen mit Sahne
wenn es irgendin das Gemeindehaus ein (Heimstättenweg 75)
am 24. Febr. 2015 von 15:30 - 17:30 Uhr
wie geht. Die
unverbindliche Anmeldung erbeten
willkommen
Gemeinschaft
stärken und auch anbieten war uns dabei besonders wichtig. Menschen, die anders altern,
die die Gegenwart anders leben, eben eher in
der Vergangenheit, erinnern sich häufig an Gesänge, die sie früher gerne gesungen haben –
alte Schlager und Volkslieder. Diese stimmten
wir an, und es wurde von allen ziemlich kräftig
mitgesungen. Nicht nur das, sondern wir versuchten gemeinsam herauszufinden, wer hat
gerade dieses Lied vor Jahren oder Jahrzehnten gesungen. Fröhliche Gespräche. Gerüche
erinnern auch an früher – so kam eine alte
manuelle Kaffeebohnenmaschine zum Einsatz
– und der Duft von gemahlenen Bohnen. Kaffee und Kuchen und vor allem die Sahne durfte nicht fehlen. Eine kurze Andacht zu Beginn
sollt
— 14 —
Evangelische Matthäusgemeinde
und Gebet, Vater Unser und Segen zum Ende
rahmten unser erstes Demenzcafé geistlich ein.
Menschen lernten sich kennen und nutzten das
Gespräch und den Austausch.
Unsere Auswertung ergab: Zusammen waren
wir über 30 Menschen im Saal. Das Angebot
wurde von den meisten gut aufgenommen und
es wurde auch nach einem Folgenachmittag
gefragt. So haben wir beschlossen, dass wir
dieses Miteinander einmal im Monat anbieten
möchten, zunächst bis zu den Sommerferien.
Danach werden wir wieder schauen. Und: wir
haben den Namen etwas geändert. Gerade
weil so viel und fröhlich gesungen wurde heißt
es nun: „…aber bitte mit Sahne. Einladung
zum Singcafé für Menschen mit und ohne Demenz und ihren Angehörigen.“
Nachbarn begegnen sich!
Herzliche Einladung!
Pfarrer Andreas Schwöbel und Team
Liebe Laufbegeisterte,
am Samstag, den 19. September 2015 findet der Bessunger Stadtteillauf im Rahmen der
Bessunger Kerb zum 27. Mal statt.
laden ein zum
Das ökumenische Läuferteam geht wieder an
den Start, wir laden Sie ein, für dieses Team
mitzulaufen und mit dabei zu sein.
Straßenfest in der
Binger Straße
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Vormerken: Schulgottesdienste
Schulanfänger-Gottesdienst:
am 08. September 2015 in
der Matthäuskirche
Schulanfangs-Gottesdienst:
am 09. September 2015 in Heilig Kreuz
Heilig Kreuz und Matthäus feiern wieder
Kirchweihe! Besuchen Sie uns beim
Festgottesdienst im großen Festzelt (6. Sept.
11.30 Uhr) und lassen Sie sich von uns beim
Kerbeumzug begrüßen!
Wer dazu Fragen hat, meldet sich bitte bei
Manuela Olschewski unter 6 35 14 oder bei
Gerd Ahrens unter 6 73 00.
Wer sich für den Lauf anmeldet, gibt bitte den
Teamnamen „GÖLB - Gemeinschaft ökumenischer LäuferInnen Bessungens“ an.
Lernen Sie Ihre
Nachbarn kennen!
Evangelische Matthäusgemeinde
Vormerken: KERB!
18. Juli 2015,
16 bis 18.30 Uhr
Die nächsten Termine
Thema: Liebe
Farbe bekennen – für GÖLB laufen
Die Ev. Matthäusgemeinde, die Kath.
Pfarrei Liebfrauen und die NiederRamstädter Diakonie
An dieser Stelle ganz herzlichen Dank allen,
die sich für dieses Singcafé einsetzen mit ihren
Gedanken und Ideen, mit ihrer praktischen
Unterstützung und ihrer fachlichen Kompetenz:
Ingeburg Beilstein, Sigrid Eid, Gabi Grether ,
Elisabeth Hufnagel, Elisabeth Koch, Johanna
Krämer, Uta Ludwig und Helga Claus vom Demenzforum Darmstadt
12. Mai 15 bis 17 Uhr
16. Juni 15 bis 17 Uhr
07. Juli 15 bis 17 Uhr
Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
Es beteiligen sich auch LäuferInnen
aus der Matthäusgemeinde.
Wer Lust hat, gemeinsam zu
trainieren, noch ein T-Shirt
braucht oder sonst Kontakt im
Vorfeld aufnehmen mag, kann sich
gern bei Nicole Baier (4600920
oder [email protected]) melden.
Ökumene-In-Fahrt
mit Menschen ab 50
Von Montag, den 12. Oktober bis einschließlich Donnerstag, den 15. Oktober
2015 wird es wieder eine gemeinsame
Reise geben – in diesem Jahr nach Regensburg und Umgebung. Für alle, die
sich dafür interessieren und Lust und Freude finden (wieder) mitzufahren, gab es
ein erstes Info-Treffen am 14. April. Das
nächste Vorbereitungstreffen findet am
09. September 2015 von 16 bis 17.30
Uhr statt. Wer Interesse hat, aber nicht
kommen konnte, kann sich melden im
Gemeindebüro oder bei Pfarrer Schwöbel.
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Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
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HEILIGE MESSEN IN HEILIG KREUZ
50 Jahre Heilig Kreuz Kirche
Sonntag
Di
Do
Das Jahr 2015 ist für unsere Heilig Kreuz Gemeinde ein wichtiges Jahr.
Am 18. Dezember 1965 wurde durch Bischof Hermann Volk unsere Kirche geweiht. Inzwischen sind 50 Jahre vergangen und es gibt viel zu berichten und zu erzählen. Wir haben dieses Jubiläum zum Anlass genommen ein Festjahr mit Ihnen und unserer Gemeinde zu feiern.
Verschiedene Aktionen im Verlauf des Jahres sollen diesem Jubiläum Ausdruck verleihen.
Das Hochamt am Pfingstsonntag mit einem kleinen Empfang war der Auftakt der Festlichkeiten.
Auch wird die eine der diesjährigen Fronleichnamsfeiern des Pfarreienverbundes
Darmstadt-Innenstadt am 4. Juni in unserer Kirche stattfinden. Die Fronleichnamsprozession
verläuft anschließend durch die Heimstättensiedlung.
Der große Abschluss wird das feierliche Pontifikalamt am 20. Dezember um 15 Uhr mit Generalvikar Dietmar Giebelmann aus Mainz sein. Ein Empfang im Pfarrzentrum und ein kleiner
Adventsmarkt auf unserem Gelände sollen dieses Jahr einrahmen.
Weitere Festjahresaktionen finden Sie im Einzelnen auf den folgenden Seiten.
Schon jetzt fühlen Sie sich zu all diesen Veranstaltungen aufs herzlichste eingeladen!!!
Es grüßt Sie Ihre
11.15 Uhr 17.30 Uhr
18.00 Uhr
17.00 Uhr
18.00 Uhr
Hochamt
Rosenkranz
Hl. Messe
Anbetung
Hl. Messe
Beichtgelegenheit Donnerstag 17.00 Uhr
REGELMÄSSIGE VERANSTALTUNGEN
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
20.00 Uhr Hobby-u. Kreativ-Kreis (ungerade Woche)
20.00 Uhr KJG-Leiterrunde (gerade Woche)
18.30 Uhr Gymnastik der Frauen
15.00 Uhr Seniorenkreis (14tägig)
20.00 Uhr Kirchenchor
18.00 -- 19.00 Uhr KJG-Gruppenstunde für 9-12 Jahre
20.00 Uhr Hobby-u. Kreativ-Kreis (gerade Woche)
14.30 – 15.30 Uhr KJG-Gruppenstunde 9-11 Jahre
15.30 – 16.30 Uhr KJG-Gruppenstunde 6-8 Jahre
18.30 – 20.00 Uhr KJG-Gruppenstunde 13-16 Jahre (nach Vereinbarung)
Kreis Junge Familie (nach bes. Programm)
Familienkreis (1x im Monat nach bes. Programm)
Familienmessen in Hl. Kreuz
Sonntag14. Juni um 11.15 Uhr
Sonntag19. Juli um 11.15 Uhr
Kinderwortgottesdienst am
28. Juni und 26. Juli um 11.15 Uhr
Elke Böhlert
(Vorsitzende des Pfarrgemeinderates)
Fronleichnam in der Heimstättensiedlung am 4. Juni
Das Fronleichnamfest ist ein Erinnerungsfest an die Einsetzung der Eucharistie, das eigentlich
Gründonnerstag, dem Tag des letzten Abendmahles, gefeiert werden müsste, aber der Passionswoche wegen als zu diesem Termin unangebracht empfunden wurde.
Es wurde an das Ende der österlichen Zeit gelegt. Die kath. Darmstädter Innenstadt-gemeinden feiern Fronleichnam in St. Ludwig und in Heilig
Kreuz. In Heilig Kreuz beginnen wir um 9.00 Uhr mit einem Hochamt in der
Kirche und einem Kindergottesdienst im Pfarrzentrum und ziehen dann
mit der Monstranz durch einige Straßen der Siedlung. Der Prozessionsweg geht durch die Straße „An der Maitanne“ zum Seniorenheim in der
Klausenburger Straße (1. Station). Dann führt der Weg durch die Straße
„Am Eichbaumeck“ zur Friedrich-Ebert-Schule (2. Station) und zurück zur Kirche (Abschluss).
Eine Begegnung im Pfarrgarten beschließt das Fest.
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Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
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Seniorenkreis-Termine
Juni/Juli/August
Ausflug zum Böllenfalltor-Restaurant
> Treffen um 14:20 Uhr vor der Kirche, Abfahrt des
H-Bus um 14:28 Uhr ab Haltestelle „Pulverhäuserweg“
Mittwoch 24.06. 15.00 Uhr Kaffee /Kuchen/Gespräche später
Gedanken zum Thema „Arbeit macht das Leben süß“
Mittwoch 08.07. 15.00 Uhr Kaffee /Kuchen/Gespräche später
Gedanken zum Thema „Brücken – bauen/einreißen“
Mittwoch 22.07. 15.00 Uhr Bilderschau „Spanien (Valencia)“,
präsentiert von Dr. Robert Löw
mit anschl. Paella-Essen
> die Senioren von Liebfrauen sind hierzu sehr herzlich eingeladen!
Außerdem ergeht eine freundliche Einladung zu den „Sing-Café“ Nachmittagen im Gemeindehaus der Matthäusgemeinde (dienstags am 16.6. und 7.7. jeweils von 15:00
-17:00 Uhr).
Mittwoch
10.06. 14.20 Uhr
Neues von der KJG
Dieser Sommer wird laut. Dieser Sommer wird lang. Dieser Sommer wird legendär.
Von den Autoren von KjG Scotland-Yard und Gruppenstunden-Wochenende 1, erfolgt
nun die Fortsetzung, des dramatisch guten Formats:
Gruppenstunden-Wochenende 2.0
Demnächst. Auf dem Campingplatz.
Die Anmeldungen für einzelne Aktionen und weitere Informationen findet ihr auf unserer
Homepage: www.kjg-heilig-kreuz.de oder ihr kommt einfach vorbei und fragt uns persönlich!
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Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
Pfarrgemeinde Heilig Kreuz
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Neues aus der Kindertagesstätte
Das Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu, die künftigen Schulkinder haben Besuchstermine in der Schule und bereiten den Abschluss-Abend vor. Alle Gruppen sind in der Planung für einen Ausflug.
Und das Team bereitet sich auf das neue Kita-Jahr vor und hat für die
Eingewöhnungsphase ein neues Programm erarbeitet, das wir nachstehend vorstellen,
es setzt sich aus 5 Modulen zusammen:
1. Elternabend für die neuen Eltern (DI 02.06.15)
2. Kennlernnachmittag in der KiTa (DI 16.06.15)
3. Kennlerngespräch von Gruppenerzieherinnen und Eltern und ihrem Kind
4.Schnuppertage
5. Eingewöhnungszeit bei KiTa Beginn
Jedes Modul ist mit aufeinander aufbauenden Inhalten gefüllt.
Das Programm wird dieses Jahr so umgesetzt und nach seinem Abschluss im Herbst
2015 reflektiert und ggf. optimiert oder verändert.
Nachstehend eine kleine Auswahl der Termine in den nächsten Wochen.
Wahl der Pfarrgemeinderäte am 7. und 8. November 2015
Am 7./8. November werden in unserem Bistum wieder Pfarrgemeinderäte gewählt. Der
Pfarrgemeinderat ist sowohl innerkirchlich, als auch gesellschaftlich, ein wichtiges Gremium. Gerade in einer Zeit, in der die Kirche so sehr an Glaubwürdigkeit zu verlieren droht, geht es darum
Zeichen zu setzen und zu verdeutlichen, dass das Evangelium die
Basis kirchlichen Handelns ist. Der Mensch steht im Mittelpunkt der
frohen Botschaft, und um glaubwürdig zu sein muss Kirche vor Ort
bei den Menschen sein, wie Papst Franziskus betont.
Das Motto der Pfarrgemeinderatswahl lautet „Mitverantwortung
zählt!“. Wir tragen als Kirche Mitverantwortung an einem gelingenden gesellschaftlichen
Miteinander. Aber auch jeder einzelne getaufte und gefirmte Christ trägt Mitverantwortung
für die Zukunft der Kirche. Schon heute wollen wir darum werben, in diesem Gremium
mitzuwirken. Unsere Gemeinde braucht engagierte Christen, die sich für eine lebendige
Gemeinde einsetzen.
ANSCHRIFTEN
Kath. Pfarrei Heilig Kreuz Darmstadt
E-mail: [email protected]
Pfr. Johannes Kleene, Tel. 06151 3073049
Pfarrer Dr. Werner Pelz, Tel. 06151 3073059
Gemeindereferentin H. Beckenkamp, Tel. 06151 3073060
Pfarrbüro: Frau Stefani (Do 15.30-17.00 Uhr;) Tel. 3073050
Kirche und Pfarrsaal: Heimstättenweg 102 – Kindergarten: Heimstättenweg 104, Tel. 3073070
Besuchen Sie uns im Internet: www.heilig-kreuz-darmstadt.de
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Evangelische Matthäusgemeinde
Thema
Kirchenasyl auch in der Matthäuskirche – Erste Informationen
Der Kirchenvorstand der Matthäusgemeinde
hat in seiner Märzsitzung nach intensiver und
durchaus auch vielseitiger Diskussion mehrheitlich beschlossen, auch in der Matthäusgemeinde Kirchenasyl zu gewähren, wenn es
dran ist. In der Presse ist immer wieder davon
zu lesen; ebenso ist davon zu lesen, dass das
Thema politisch nicht immer auf Gegenliebe
stößt. Also, wir befinden uns auf strittigem Gelände, und das ist nicht immer das Schlechteste, finde ich. Das Medium Gemeindebrief ist
immerhin ein öffentliches Medium, um auch
Mitteilungen breit zu streuen und so auch Diskussionen zu öffnen.
Worum geht es? Asyl in der Kirche hat eine
jahrhundertealte Tradition des Schutzes. Es
ist kein verbrieftes Recht, sondern eine Übereinkunft, dass Menschen, die in einer Kirche
Asyl suchen, von staatlicher Gewalt weniger
leicht geahndet werden können. Menschen,
die ohne legalen Aufenthaltsstatus in unserem
Land leben, von Abschiebung bedroht sind
und in ihrem Herkunftsland nicht hinnehmbare soziale und inhumane Folgen zu erwarten
haben, kann für eine befristete Zeit Asyl in
einer Kirche gewährt werden. „Während des
Kirchenasyls werden alle in Betracht zu ziehenden rechtlichen, sozialen und humanitären Gesichtspunkte geprüft“ (aus der „Erstinformation Kirchenasyl, Handreichung für
Gemeinen und Gremien“, hg. von der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in
der Kirche). Denn in vielen Fällen ist es gelungen nachzuweisen, dass auch Behördenentscheidungen überprüfungsbedürftig sind
und waren. Wichtig ist natürlich, dass in allen
Fällen die Gerichte und Behörden informiert
werden und sind.
Wir als Kirchenvorstand stehen in Kontakt mit
Beratungsgremien des Diakonischen Werkes
und ließen uns auch begleiten von der Vorsitzenden des Vereins „Kein Mensch ist illegal“.
Natürlich stehen auch wir da erst am Anfang
einer „sicher“ zu nennenden Handlung. Dennoch waren wir mehrheitlich überzeugt, dass
wir als Kirchenvorstand, der auch hier Gemeinde leitet, deutlich Signale und Zeichen
setzen sollten.
Die Begleitung eines Menschen, der auch bei
uns in der Kirche Asyl findet, kann keiner alleine leisten und stemmen; dafür braucht es
einen Kreis von Menschen, die helfen und
unterstützen möchten. Im Kirchenvorstand haben wir diese Frage auch schon beraten und
geöffnet; wir sind auch überein gekommen,
dass wir Raum anbieten im OG der Kirche
– dort ist ja auch eine Küche und ein WC.
Dennoch wäre es schön, wenn alle die, die
Interesse haben mitzuhelfen und zu unterstützen, sich einmal gemeinsam treffen. Auch
deshalb gab es einen Kirchenasyl-Informationsabend am Mittwoch, den 13. Mai, im Anschluss an die Friedensandacht um 18 Uhr in
der Matthäuskirche.
auch ihr
Evangelische Matthäusgemeinde
Begegnungsräume mit Flüchtlingen
Im Gemeinderaum der Matthäusgemeinde
trafen sich nun zum zweiten Mal Menschen,
die in Darmstadt als Flüchtling neu angekommen sind – Frauen und Männer, Kinder
und Jugendliche. In Darmstadt werden ankommende Flüchtlinge nicht zentral, sondern
dezentral in Wohnungen untergebracht; weil
Wohnraum knapp ist auch zeitweise in Hotels.
Mit der Aufnahmestelle in Darmstadt, die der
erfahrene Sozial-Kritische-Arbeitskreis (SKA)
übernommen hat und durch Frau Martina
Rotärmel äußerst kompetent vertreten ist, gibt
es mittlerweile rege und intensive und gute
Kontakte. Gerade weil die ankommenden
Flüchtlinge dezentral unterkommen, benötigen sie auch Räume und Zeiten, wo sie sich
zentral treffen können (ich habe in der letzten
Ausgabe davon berichtet). Beim letzten Treffen
kam auch Frau Sozialdezernentin Barbara Akdeniz dazu, um einfach auf niedrigschwelliger
Ebene den Kontakt mit Flüchtlingen zu suchen
und zu finden. Toll war es, dass Mitarbeitende unseres Kinder- und Jugendhauses wieder
— 23 —
Thema
Sei unser Gast - Kirchenasyl und Flüchtlinge
Angebote machten. So konnten sich die anwesenden Frauen und Männer in ihrer eigenen Landessprache bei Tee, Kaffee und Kuchen untereinander auch in Ruhe besprechen
und beraten. Es ist ein ganz niederschwelliges
Angebot, was in größeren Abständen und regelmäßig fortgesetzt werden wird. Außerdem
ist geplant, dass sich Menschen aus anderen Ländern und Kulturen auch an unserem
diesjährigen Gemeindefest engagieren und
beteiligen.
Hätten Sie Interesse und
Lust, bei der
Organisation dieser Treffen mitzuwirken?
Dann melden Sie sich bitte bei Pfarrer Andreas
Schwöbel: Tel.: 06151/311662 oder per Mail:
[email protected]
Ganz herzlichen Dank schon an alle, die sich
bereits engagieren, mitdenken, mitplanen
und mithelfen.
Pfarrer Andreas Schwöbel
Was ist das, und wo?
Dies ist die erste Ausgabe unseres Bilder-Quiz. Das soll es ab jetzt in
jedem Gemeindebrief geben.
Wenn Sie die Frage beantworten können, dann schreiben Sie eine Mail
an [email protected] oder werfen Ihre Antwort im Gemeindebriefkasten ein (eigene Anschrift nicht vergessen). Aus allen Einsendungen bis zum 30. Mai wird ein Gewinner, eine Gewinnerin gezogen, der/
die einen speziell ausgesuchten Preis erhält.
Foto: Axel Kalbfleisch
— 24 —
Evangelische Matthäusgemeinde
und vor allem den Kontakt zu halten. Und
es ist auch nicht immer einfach, Handlungen
zu verstehen, um die Beziehung zu gestalten.
Wichtig ist immer auch die Selbstreflexion
der Erwachsenen; wichtig ist auch die Frage: „Nehme ich mein Kind ernst, so wie es
ist, oder habe ich schon ein Urteil gefällt?“
Genau, es sind Idealvorstellungen. Dennoch
sind diese Grundfragen immer wieder wichtig, bedacht zu werden. Nobody is perfect –
das gilt gerade in der Erziehung. Umso wichtiger ist das Gespräch, der Austausch in der
Gruppe – der ist gelungen. Und es werden
weitere Abende zu diesem Thema folgen.
Pfarrer Andreas Schwöbel
Kindertagesstätte
Termine
01. Juni
02. Juni
Evangelische Matthäusgemeinde
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Kindergottesdienst, TweeGo und Sonntags-KiGo
Pubertät – bis dass die Fetzen fliegen
Mit diesem Titel hatten wir als Matthäusgemeinde gemeinsam mit dem Jugendamt der
Stadt Darmstadt zu einem Themenabend in
das Kinder- und Jugendhaus eingeladen –
das Jugendhaus war voll besetzt. 26 Frauen
und Männer mit ihren eigenen Erfahrungen
mit ihren Kindern und Jugendlichen und
auch Enkeln sind gekommen. Frau Dr. Nicole Wilhelm hat einen spritzigen Impuls zum
Thema gegeben. Sie ging bei dem bekannten Pädagogen Jesper Juul in die Schule.
Mit vielen Einzelaspekten beleuchtete sie die
Entwicklungssituation der Jugendlichen. Es
ist eben nicht immer einfach, den Jugendlichen in seiner Pubertätsphase zu verstehen
Fototermin Drachengruppe, Bärengruppe, Eulengruppe
Fototermin Pinguingruppe, Mäusegruppe und
Geschwister, die keine Kita-Kinder sind
09. Juni
Schulwegtraining mit Eltern und Kind 14.30 Uhr
14. Juni
Vorführung der Kita zum Sommerfest
26. Juni
ab 15.00 Uhr Ausflug der Schulkinder mit anschließender Übernachtung
14. Juli
Infoelternabend für alle neuen Eltern
22. Juli
Abschiedsfeier der „Großen“
24. Juli
1. Inventurtag – Kita geschlossen
27. Juli bis 14. August – Sommerferien
26. August 10-jähriges Jubiläum von Canie Höft (Hauswirtschaftskraft)
Ihr Kita-Team
Besuchen Sie uns im Internet: www.kita-matthaeusgemeinde-da.de
Liebe Kinder und Jugendliche, wir haben eine Menge vor in nächster
Zeit! Herzliche Einladung! Wir freuen uns, wenn Du dabei bist.
KiGo: ab 5 Jahren/ca. Grundschulalter;
TweeGo: ab 5. Klasse;
Sonntags-KiGo: alle Kinder
Hier eine kleine Übersicht über die Angebote in den nächsten paar Monaten.
KiGo/TweeGo/
SoKiGo
Thema
Datum
Sonntag 07.06.
10-11 Uhr
SoKiGo
Perlen des Glaubens: Wüste
Samstag 13.06.
11-14 Uhr
TweeGo
Ausflug zum Bibelmuseum in
Frankfurt
(bringt ein Snack mit!)
Sonntag 14.06.
11-12 Uhr
SoKiGo
Familiengottesdienst – Liebe
Samstag 27.06.
11-14 Uhr
KiGo
KEIN KiGo wg. Nacht der Kirchen
Sonntag 28.06.
10-11 Uhr
SoKiGo
Perlen des Glaubens: Nacht
Sonntag 05.07.
10-11 Uhr
SoKiGo
Perlen des Glaubens: Gelassenheit
Samstag 11.07.
ab 17 Uhr
TweeGo
Übernachtung!
Sonntag 12.07.
10-11 Uhr
SoKiGo
Perlen des Glaubens:
Auferstehung
In den Sommerferien machen wir auch KiGo/TweeGo/SoKiGo Pause.
Wir sehen uns!
Eure KiGo, TweeGo und Sonntags-KiGo Teams!
Kontakt:
KiGo + TweeGo: Fam. Flathmann (1300111), Schäfer (318144), Siegel (660404)
SoKiGo: Fam. Siegel (660404), Pfr. Engel (311879)
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Evangelische Matthäusgemeinde
Kinder und Jugendhaus
6. Familienfest auf dem Ollendorf Platz am Freitag, 29.05.
von 15 bis 18 Uhr
Zum sechsten Mal (diesmal ohne Regen) wollen wir mit Kindern und Eltern
im Ernst-Ludwigspark ein gemeinsames Familienfest feiern. Ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm ist für alle Generationen geplant.
Wir würden uns freuen, Sie alle dort zu treffen, zum Spielen, Plauschen,
Kennenlernen.
Sommerfest am 14. Juni
Während des Sommerfestes am 14.06.2015 gibt es auf dem Gemeindegelände wieder jede Menge tolle
Spielangebote und Attraktionen für kleine und größere Kinder.
Nacht der Kirchen am 26. Juni 2015
Neben dem Programm für Erwachsene, das in der Kirche stattfindet, gibt es auch für Kinder und Jugendliche in der Zeit von 18:30 bis 23:00 Uhr in und um unser Kinder-und Jugendhaus viel zu entdecken und zu
erleben.
In den Sommerferien 2015
Ferienspiele vom 27.07. bis 01.08.2015 für Kinder von 6 – 12 Jahren
Unser Motto „Märchenstunde - Es war einmal… und wenn sie nicht gestorben sind“.
Die Anmeldung findet am 15. + 16.06.2015 von 13:00 - 20:30 Uhr im Kinder- und Jugendhaus statt. Es
wird ein Teilnehmerbeitrag von 68,00 € erhoben.
Ansprechpartner: Thomas Thies.
Ferienaktivtage für Kinder von 6 bis 12 Jahren – 31.08. bis 04.09.2015
Als „Detektive - Geheimnissen auf der Spur“, wollen wir gemeinsam Rätsel lösen.
Die Anmeldung ist am 15. + 16.06.2015. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 35 Euro.
Ansprechpartner: Sigrun Gunesch.
Verschiedene Offenes-Haus-Angebote in den Ferien für Jugendliche ab 12 Jahre
Näheres dazu erfahrt ihr direkt im Kinder- und Jugendhaus.
Wir freuen uns auf euren Besuch! Bis dann, das Jugendhausteam
Homepage: www.kjh-darmstadt.de
Evangelische Matthäusgemeinde
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Neuigkeiten aus dem Ballsportkreis (BSK)….
Vor 3 Jahren wurde als Nachfolger der seit vielen Jahren bestehenden Volleyballgruppe der
Ballsportkreis ins Leben gerufen. Anfangs traf
sich ein Kern von 5-6 Jugendlichen zum Volleyball spielen. Der Spaß war da, aber so richtig
Volleyballspielen war mit so wenigen Leuten nur
begrenzt möglich. Werbung musste gemacht
werden. Allerdings konnten wir „nur“ mit Volleyball noch nicht die Massen bewegen und öffneten das Angebot hin zu diversen Ballsportarten,
von denen sich Volleyball und Fußball durchgesetzt haben.
Jeden Montag sind mittlerweile ca. 15 Jugendliche für 2,5 Stunden in der Turnhalle am Start.
Das Niveau steigt stetig, was uns zu unserer ersten Volleyball-Turnierteilnahme animierte. Voll
motiviert haben wir auf dem Feld eine gute Leistung erbracht. Mehr als Platz 9 war allerdings
nicht drin. Macht nichts! Wir hatten jede Menge
Spaß und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Dort Gesehenes wird in der Turnhalle der
Mornewegschule trainiert, um beim nächsten
Mal besser abzuschneiden.
Mornewegschule? Warum denn da? Momentan
wird die seit vielen Jahren von uns geschätzte
Turnhalle der Friedrich-Ebert-Schule renoviert,
was uns zu diesem „Umzug“ zwang. Für die
Das stolze Team des BSK
Zeit, in der wir dort dankenswerterweise unterkommen, fallen allerdings höhere Mietkosten
an. Wenn Sie unseren Kreis dahingehend gerne
unterstützen möchten, freuen wir uns über jede
Spende.
Neues Turnier? Bessere Platzierung? Rückkehr in
die „alte“ Halle? Mehr demnächst hier….
Bei Fragen und Interesse einfach im Kinder- und
Jugendhaus melden. Ansprechpartner sind:
Sigrun Gunesch & Thomas Braun
Für den BSK:
Sigrun Gunesch,
Thomas Braun (Coach Brown)
Einführung von Herrn Jonathan Flathmann als Prädikant
Am Sonntag, den 12. Juli 2015 um 17 Uhr wird
Herr Jonathan Flathmann im Rahmen eines
Gottesdienstes durch die Pröpstin Karin Held,
mit einigen anderen als Prädikant in sein Amt
eingeführt. Diese Einführung wird in der Michaelskirche geschehen. Ich freue mich sehr, dass
dieser Schritt nun auch offiziell vollzogen wird.
Jon Flathmann leitet regelmäßig Gottesdienste
bei uns; er hat ein Master-Studium in Bibelausle-
gung auf der Akademie für Weltmission (Columbia International University, Korntal bei Stuttgart)
absolviert und nun noch einige Anforderungen
unserer Landeskirche für dieses Amt erfüllt. Das
Prädikantenamt ermächtigt ihn, selbstständig
Gottesdienste zu halten und auch zu taufen und
das Abendmahl zu feiern. Gott segne ihn in dieser Aufgabe.
Pfarrer Andreas Schwöbel
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Evangelische Matthäusgemeinde
Evangelische Matthäusgemeinde
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Bericht aus dem Bauausschuss
Kirchenvorstand
Ein neuer Kirchenvorstand wurde gewählt, im
September beginnt seine Amtszeit. Was genau
macht eigentlich der Kirchenvorstand? Kurz
gesagt: Die Gemeinde leiten, also das Gemeindeleben koordinieren, Ressourcen verwalten und bewahren, neue Wege andenken und
erproben.
Um konkreter zu erzählen, wie die Kirchenvorstandsarbeit aussieht und was sich gemeindeintern tut, wollen wir in jedem Gemeindebrief
einen Bericht aus dem Kirchenvorstand, bzw.
einem seiner Ausschüsse bringen. Zuletzt gab
es viele Informationen zur Wahl und auch vom
Finanzausschuss. Diesmal wurde der Bauausschuss ausgewählt, einen kurzen Überblick zu
bieten, was seine Arbeit ausmacht. Da ich seit
knapp zwei Jahren dabei bin, erstreckt sich diese Rückschau auf die letzten beiden Jahre.
Bauausschuss
Dem Bauausschuss gehören neben mir zur Zeit
an: Oliver Wünsche, Rainer Schlosser, Holger
Haberern und Cornelia Heurich-Hohmann.
Eine unserer Hauptaufgaben ist es, sich um die
Instandhaltung des Geländes und aller Gebäude der Gemeinde zu kümmern: Kirche und
Pfarrhaus, das große Gemeindehaus inklusive
KiTa und zwei Wohnungen und unser Kinderund Jugendhaus. Da gibt es immer etwas zu
tun, und der Bauausschuss trifft sich als wohl
einziger KV-Ausschuss zu etwa monatlichen Sitzungen plus einigen Ortsterminen.
Wie interessant und vielfältig die Aufgaben
sind, illustriert ein exemplarischer Rückblick
gut: Wir haben beispielsweise alle Bäume auf
unserem Gelände begutachten und beschneiden lassen, den Anstrich aller Fensterrahmen
und Türen der Kirche von außen erneuert,
Wände und Sockelleisten im Kellergeschoss
der KiTa wegen Wasserschäden renoviert, Beleuchtungsanlagen auf dem Außengelände
erneuert, erweitert und mit zusätzlichen Bewegungsmeldern versehen, diverse Spülkästen
und Boiler austauschen lassen und das zuvor
umgezogene Gemeindebüro mit einer Markise
zum Schutz von zu direkter Sonneneinstrahlung
versehen.
Auch haben wir gerade für die KiTa eine Schalldämmung im Bistro und eine Wärmedämmung im Schlafraum geplant (das nun abgeschlossene Groß-Projekt KiTa-Umbau war aus
dem Bauausschuss ausgegliedert worden und
wurde in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro von einer eigens dafür aufgestellten
Steuerungsgruppe unter Pfr. Andreas Schwöbel
geleitet. Aber gewisse „Reste“, die es immer
gibt, haben wir nun wiederum übernommen.)
Anstehende Projekte sind z.B. die Erneuerung
der Sitzstufen im Atrium des KJH und in nächster Zeit auch Renovierungen im Kircheninneren: Bänke und Polster, Beleuchtung, Nebenräume … Einmal im Jahr begehen wir jedes
Gebäude, nehmen Schäden auf und priorisieren anstehende Renovierungsmaßnahmen.
Über die Instandhaltung und Renovierung hinaus bedenken wir Umgestaltungen und Neuerungen. So erarbeiten wir gerade einen Vorschlag für neue Fahnenmasten – die aktuelle
Methode, z.B. bei Konfirmationen zu beflag-
gen, ist recht mühsam und auch nicht besonders schön. In nicht allzu ferner Zukunft wollen
wir uns über die Gestaltung des Außengeländes hinter dem Gemeindesaal Gedanken
machen.
Aktionstag am KJH
Neu erprobt haben wir in den beiden vergangen Jahren auch Verschönerungs-Tage rund
um‘s KJH, ähnlich den Eltern-Aktionstagen, wie
sie in der KiTa schon seit längerem erfolgreich
durchgeführt werden. Fenster und Türen haben
wir so in Eigenleistung gestrichen, den Zugang
von der Straße her gepflastert, eine Wand vom
alten Putz befreit, um neues Verputzen vorzubereiten, einen Baum gepflanzt, Hecken und
Büsche beschnitten, ein Hochbeet gebaut, ein
Kabel für die Außenbeleuchtung verlegt, etc.
— 30 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Thema
Wir freuen uns über alle!
Hierbei entstehen übrigens viele Ideen, was
man auch noch machen könnte. Falls auch
Sie einen eigenen Garten vermissen und Lust
haben auf eine Gartengruppe oder hier und
da ein wenig Gartenarbeit oder hausmeisterliche Tätigkeiten, dann wenden Sie sich bitte
gern an mich. Wir freuen uns über alle, die
auf ganz unterschiedliche Weise ihre Gaben
und Interessen einbringen und so die Matthäus-Gemeinde mitgestalten und noch schöner
machen!
Es war einfach Zufall – ich fuhr mit dem Fahrrad zur Ditib-Moschee in der Riedstraße und
machte mit dem dortigen Imam einen wiederholten Besuchstermin mit meiner jetzigen 5.
Klasse aus. Ich unterrichte in der Wilhelm-Leuschner-Schule als evangelischer Pfarrer in einer
Schule mit ca. 85% muslimischen Schülerinnen
und Schüler „Einführung in drei Weltreligionen“. Innerhalb dieses Unterrichtes mache ich
regelmäßig auch drei außerschulische Besuche
– wir gehen zur Matthäuskirche, besuchen die
Darmstädter Synagoge und sind Gäste in einer
Moschee.
Diesmal standen zufällig drei Frauen aus der
Ditibgemeinde dabei, bekamen unsere Terminfindung mit und hörten, dass ich Pfarrer bin. Sie
sprachen mich an und sagten, sie seien immer
wieder neu auf der Suche nach Kontakten in
der Nachbarschaft. Ob das vielleicht auch bei
uns möglich sei, eine Begegnung mit christlichen Frauen.
Diese Anfrage nahm ich gerne mit und versandte – wie das ja heute wunderbar möglich
ist – eine Mail an viele Frauen aus der Matthäusgemeinde. Nach ca. 14 Tagen fand das
erste Treffen bei uns statt, wenige Wochen später ein Treffen in den Räumen der Ditib-Gemeinde – wieder eine Art Grenzüberschreitung,
ein Kennenlernen der zunächst Fremden; ein
erster Austausch über gelebten Alltag, auch
gelebte Religion. Diese Treffen werden weiter
geführt.
Pfarrer Andreas Schwöbel
Fremdlinge
— 31 —
Stimme zu den Treffen
Monika Vogel schreibt nach dem ersten Treffen, stellvertretend für die anderen beteiligten Frauen
aus der Matthäusgemeinde:
“
Für den Bauausschuss,
Pfr. Sven Engel
Muslimische und christliche Frauen begegnen sich
Evangelische Matthäusgemeinde
Thema
Und überdies hat sich durch die Einladung zum
gemeinsamen Arbeiten eine kompetente Verstärkung des Bauausschusses angebahnt und
ergeben, dass nun eine Ehrenamtliche unsere
Küsterin regelmäßig bei der Gartenpflege unseres Außengeländes unterstützt – wie schön!
„
Wir hatten in unserem Konfirmanden-Raum mit Blumen, Obstteller und Frischkäse-Dips
eine schöne Willkommens-Atmosphäre geschaffen, und ich hatte das Gefühl, dass sich
die vier Frauen aus der Ditib-Gemeinde bei uns wohl fühlten. Die Gespräche und der Austausch waren meiner Einschätzung nach von Anfang an geprägt durch ein aufgeschlossenes,
freundliches und interessiertes Miteinander. Die Stimmung war entspannt und heiter, aber
auch kritische Fragen wurden, gerade von den Frauen aus der Ditib-Gemeinde, offen beantwortet. Wir erfuhren z.B., dass die Ditib-Gemeinde eine liberale Einstellung hat und die
einzige Gemeinde ist, die vom Hessischen Kultusministerium befähigt ist, Islam-Unterricht an
Schulen zu halten. Sie stellt hierzu an der Hochschule ausgebildete Islam Lehrer.
Ich bin froh, an dieser ersten Begegnung dabei gewesen zu sein und freue mich schon auf
unseren Gegenbesuch in der Ditib-Moschee. Wünschen würde ich mir und schön wäre es,
wenn noch ein paar mehr Frauen aus unserer Matthäus-Gemeinde, ganz besonders auch
jüngere, an diesem Gegenbesuch teilnehmen würden. Ich kann es nur jedem empfehlen, es
ist eine interessante und schöne Erfahrung.
Im Nachklang an den zweiten Besuch schreibt sie:
Liebe Frauen aus der Ditib-Gemeinde,
im Namen unserer Frauen aus der Matthäusgemeinde bedanke
,ich mich noch einmal ganz besonders für die überaus nette und
herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft in Ihrer Gemeinde. Wir
haben uns bei Ihnen sehr wohlgefühlt und das Essen und der Tee
waren sehr lecker. Es war wieder einmal schön , in entspannter
und aufgeschlossener Atmosphäre mit Ihnen zu plaudern . Vielen
Dank auch für die interessante Führung durch die Räume Ihrer
Moschee. Sie haben einen schönen Gebetsraum und eine tolle
Küche. Wir freuen uns schon auf das gemeinsame Kochen .
Wir hören voneinander!
LIE B EN
— 32 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Kirchenvorstandswahl am 26.4.2015
Ergebnis, Zahlen und Eindrücke
Wahlergebnis
Am späteren Abend des 26. April hat der Wahlvorstand seine Arbeit beendet und das Ergebnis
verkündet.
Für den neuen Kirchenvorstand wurden folgende Frauen und Männer gewählt (in alphabetischer
Reihenfolge genannt).
Kirchenvorstand
• Thomas Braun
• Klaus Fischer
• Jonathan Flathmann
• Thomas Gehrisch
• Albert Hufnagel
• Cornelia Heurich-Hohmann
• Heike Kibelka
• Christina Kirchner
• Uta Ludwig
• Birgit Montag
• Sabine Schäfer
• Jonas Tozar
• Monika Vogel
• Oliver Wünsche
Evangelische Matthäusgemeinde
Für die Statistik
• Wahlberechtigt waren: 3.249
• Zur Wahl gingen: 276
• Die Möglichkeit der Briefwahl nutzten: 114
Wahlbeteiligung
Gewählt haben
• Gabi Tillmann
An dieser Stelle möchte ich allen Frauen und Männern, die sich zur Wahl gestellt haben,
ganz herzlich danken.
Einführung, Verabschiedung und neue Amtszeit
Der neu gewählte Kirchenvorstand beginnt am 1. September 2015 seine Amtszeit und wird am 13.
September im Rahmen des Gottesdienstes um 10 Uhr eingeführt.
Ebenso werden in diesem Gottesdienst alle Frauen und Männer verabschiedet, die nicht mehr
kandidiert haben.
• Dr. Gabriele Amadori
• Bärbel Kirsch
• Dr. Richard Bachmann
• Gisela Loosz
Ebenso möchte ich Gabi Grether und Sigrid Sens herzlich danke sagen für die ganze
Organisationsarbeit im Gemeindebüro während der letzten Monate.
12%
Eindrücke
Axel Kalbfleisch hat dankenswerterweise einige Bilder gemacht – nach 18 Uhr.
Es kamen doch einige Menschen zusammen und warteten auf das Wahlergebnis.
Ein kleiner Einblick in das Gemeindehaus – der Wahlvorstand bei der Arbeit
Auch für diese Zählarbeit meinen
herzlichen Dank dem Wahlvorstand:
Dr. Gabriele Amadori, Dr. Richard
Bachmann, Isla Flathmann, Bärbel Kirsch,
Karen Kirsch und Gisela Loosz.
Und dann, es dunkelte schon ein wenig, das Verkünden des Ergebnisses.
Andreas Schwöbel
Fotos: A. Kalbfleisch
Art der Wahlbeteiligung
Briefwahl
Wahllokal
29%
88%
Jugenddelegierte (von der Gemeindeversammlung am 25. Januar 2015 gewählt)
• Darleen Heyer
Als Nachrücker stehen zur Verfügung:
• Florian Günzel
• Kathinka Mulflur
• Axel Kalbfleisch
• Gerd Seitz
Nicht gewählt haben
— 33 —
71%
— 34 —
Evangelische Matthäusgemeinde
„Aufkreuzen und Ankreuzen!“
Kindersingfest 2015
Kirchenvorstände in Darmstadt neu gewählt
Direkt nach den Gottesdiensten war der
Andrang am größten. Schlangen bildeten sich
in den Wahllokalen der 19 evangelischen Kirchengemeinden. Hier wurden am Sonntag
(26. April) die Kirchenvorstände neu gewählt.
Schon Wochen zuvor warben große Banner
mit der Aufschrift „Aufkreuzen und Ankreuzen!“
an Kirchtürmen und Gemeindehäusern für die
Wahl. Mehr als 5500 Kirchenmitglieder ab 14
Jahren beteiligten sich, darunter fast die Hälfte
per Briefwahl. Die Wahlbeteiligung lag bei 13
Prozent. Das Durchschnittsalter der gewählten
Kirchenvorstandsmitglieder in Darmstadt liegt
bei rund 50 Jahren. Alle sechs Jahre werden
die Kirchenvorstände in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau neu gewählt. Die
neuen Kirchenvorstände treten ihre Amtszeit
am 1. September 2015 an.
„Ehrenamtliche Leitungsämter sind charakteristisch für unsere Kirche“, sagt Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse, „deshalb ist es lobenswert,
dass so viele Frauen, Männer und Jugendliche
Verantwortung übernehmen und ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen wollen.“
Dankbar zeigt sich Ulrike Schmidt-Hesse für
das große Engagement rund um die Wahl. „Ich
danke allen Kandidatinnen und Kandidaten,
Wählerinnen und Wählern sowie den Hauptund Ehrenamtlichen, die die Wahl organisiert
haben.“
270 Frauen und Männer zwischen 18 und
78 Jahren haben sich insgesamt im Dekanat
Darmstadt-Stadt zur Wahl gestellt. Die Größe der Kirchenvorstände reicht von 7 bis 14
Personen. Insgesamt wurden im Dekanat 204
Plätze in den Leitungsgremien besetzt. 76 neue
Mitglieder ließen sich in den Kirchenvorstand
wählen, 128 der Kandidaten wurden wiederge-
wählt. In den neuen Kirchenvorständen sitzen
nun 96 Frauen und 108 Männer. Die Wahlbeteiligung erreicht mit 13 Prozent den gleichen
Wert wie 2003, liegt aber zwei Prozentpunkte
unter der Wahl von 2009.
Erstmals gibt es auch Jugenddelegierte, die
vorab in den Gemeindeversammlungen gewählt wurden. Sie haben Rede- und Antragsrecht. Wenn sie volljährig werden, erhalten sie
auch Stimmrecht. Hier haben sich fünf Kandidatinnen und drei Kandidaten zwischen 15
und 17 Jahren in insgesamt fünf Darmstädter
Gemeinden zur Verfügung gestellt. Insgesamt
treten in der EKHN ab 1. September 110 Jugenddelegierte ihr Amt an.
Jonas Tozar ist zwar kein Jugendlicher mehr,
will sich im Kirchenvorstand der Matthäusgemeinde aber für die Jugend einsetzen. Gestern
ist der Zwanzigjährige erstmals gewählt worden. Als „Abgeordneter für die Jugend“ sieht
er sich. Er ist in der Gemeinde groß geworden,
ging hier in den Kindergarten, wurde getauft
und konfirmiert, besuchte das Jugendhaus, arbeitete als Teamer in der Ferienspiel-Betreuung
mit und jetzt in den Semesterferien im Jugendhaus. Außerdem war der Lehramtsstudent Mitglied der Gemeindejugendvertretung.
Dass Pfarrer Andreas Schwöbel ihn gefragt hat,
ob er kandidieren möchte, hat er als Ehre angesehen. Sein „Leben lang“ habe er „von Gemeinde und Gemeinschaft profitiert“, sagt der
Darmstädter, „jetzt ist es eine gute Gelegenheit, etwas zurückzugeben und Verantwortung
zu übernehmen.“
Rebecca Keller, Öffentlichkeitsarbeit Dekanat
Evangelische Matthäusgemeinde
— 35 —
— 36 —
Evangelische Matthäusgemeinde
10 Jahre Familienfreizeit - ein Segen!
Über das Wochenende zum 1. Mai kamen aus
dem Süden Darmstadts 2 Pfarrer, die 3 Organisatorinnen für 4 Tage zur 10. Familienfreizeit
mit 23 Familien und ihren 94 Mitgliedern auf
die Burg Breuberg in den Odenwald. In liebevoller Vorbereitung gelang Anne Siegel, Gerlind
Hagedorn und Heike
Großmann-Damm,
in Zusammenarbeit
mit Pfarrerin Karin
Böhmer und Pfarrer
Sven Engel, die noch
größer gewordene
Freizeit entspannt zu
Foto: H. Schock leiten.
Die schönen Tage unter dem Motto „Familie - ein Segen“ waren für alle ein Geschenk.
Das Kinderprogramm reichte vom Basteln von
Kochlöffelpuppen über Klipp-Klapp-Schlangen
und Blumenkränzen, bis hin zu einer Hausaufgabengruppe. Die Geschichte von Josef
begleitete die Gruppenarbeiten - für die Kinder eher spielerisch - für die Erwachsenen in
thematischer Teamarbeit. Es gab Frauen und
Männergruppen, und durch den
um einen Tag längeren Aufenthalt
auch wieder gemischte Gruppen
rund um dem Schwerpunkt „Familie - ein Segen?!“.
Evangelische Matthäusgemeinde
— 37 —
Matthäus-Kult(our) – Rückblick und Einladung
Die Nacht der
Kirchen in der
Andreasgemeinde wurde bastelnd vorbereitet:
über 1500 Origami-Fische wurFoto: J. Jakobs
den aus bunten,
übrig gebliebenen Liedblättern und Flyern gefaltet. Am Samstag Abend war dann noch Zeit,
das Jubiläum gebührend zu feiern.
Den Abschied leitete der Gottesdienst am
Sonntag Vormittag ein, in der etwas versteckten
Burgkapelle zu Breuberg, geleitet von Pfarrer
Sven Engel. Mit dem allgemein positiven Feedback über die verlängerte Freizeit, wurde auch
die Fortsetzung der Freizeit beschlossen. Zum
Abschied staunten die Kinder und Erwachsenen
nicht schlecht: Da flatterten jede Menge Segenssprüche auf Papier-Fischen vom Turm herab. So kam zuallerletzt, noch hoch von oben
der Segen über die Freizeit.
Dagmar Jacobs & Heiko Schock
Dank des überraschend trockenen
Wetters, wanderten die Familien
rund um die Burg. Im Burggraben
gab es Lagerfeuer mit Stockbrot,
das traditionelle Fußballturnier,
von den Kindern selbst vorbereitet und wieder jede Menge Kletteraktionen an den Burgmauern.
Rückblick: Monet und die Geburt des
Impressionismus
Am Donnerstag, den
Matthäus Kul(Tour)
16.4.2015 starteten wir
Wir sind wieder
am späteren Nachmittag
unterwegs!!
nach Frankfurt ins Städel
Zur „Claude Monet“- Ausstellung
„
zur Ausstellung: Monet
am 16. April 18 -19 Uhr
Führung im Städel, Frankfurt
und die Geburt des Impressionismus. Wir waren 22 Interessierte. Die
Ausstellung widmet sich
der Entstehung und der
frühen Entwicklung des
Impressionismus, insgesamt einem Zeitraum
von 20 Jahren – von ca. 1860 bis 1880. Wir
hatten das Glück, durch die Ausstellung kompetent geführt worden zu sein. Die Ausstellung
führt Schritt für Schritt in den vollkommen neuen Stil an Hand von Werken, vor allem von
Claude Monet und auch anderen Künstlern.
Es ist einfach schön zu entdecken, welchen
Stellenwert die Farben und das Licht spielt.
„Der Impressionismus forderte die damaligen
Sehgewohnheiten auf völlig neuartige Weise
heraus“. Die Themen der Impressionisten sind
das Verhältnis des Menschen zur Natur, die
Alltagswirklichkeit und auch die Freizeitgestaltung oder auch die Beschleunigung des Lebens
durch den technischen Fortschritt.
Einladung: Ganztagsfahrt zum
Evangelischen Kirchentag nach
Stuttgart
Die Geburt des Impressionismus“
Anmeldung im Gemeindebüro der Ev. Matthäusgemeinde,
Heimstättenweg 75, 64295 Darmstadt (Tel. 307451),
max. 25 Personen, Abfahrtszeiten werden noch bekannt gegeben
Fotonachweis: Claude Monet, Sommer (Detail), 1874, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie,
Foto: bpk/Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Anders
Nach der Rückkehr aus Frankfurt endete der
Abend mit einem geselligen Zusammensein.
Der Evangelische Kirchentag findet vom 4. bis
einschl. 7. Juni 2015 in Stuttgart statt. Wer hat
Lust am Samstag, den 6.6. für einen Tag ein
Kirchentagserlebnis zu wagen? Die äußeren
Daten: Abfahrt am Darmstädter Hauptbahnhof: 8:38 Uhr; Rückkehr in Darmstadt: entweder 19:22 oder 21:44 – je nachdem, wie lange wir bleiben möchten. Während der knapp
1,5 stündigen Zugfahrt können wir uns überlegen, welche Veranstaltungen wir gemeinsam
besuchen möchten. Wichtig: Jeder und jede
bucht bitte sein eigenes Zugticket! Anmeldung
entweder im Gemeindebüro oder bei Pfarrer
Schwöbel. In Stuttgart kaufen wir dann ein Tagesticket für jede und jeden. Wer sich schon
über das mehr als reichhaltige Angebot informieren möchte – www.kirchentag.de
Pfarrer Andreas Schwöbel
Foto: H. Schock
— 38 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Die evangelische Matthäusgemeinde Darmstadt
Evangelische Matthäusgemeinde
Die evangelische Matthäusgemeinde Darmstadt
lädt ein zum
lädt ein zum
Themengottesdienst
Themengottesdienst
Maria
Kirche ohne Gott?
21. Juni 2015
17:00 Uhr
— 39 —
19. Juli 2015
Matthäuskirche
17:00 Uhr
Matthäuskirche
Offenes Singen
Die evangelische Matthäusgemeinde Darmstadt
Herzliche EINLADUNG zum
Offenen Singen
lädt ein zum
Themengottesdienst
in der Matthäusgemeinde
Die Schöpfung
Wir treffen uns i.d.R. am Donnerstag vor dem Themengottesdienst (3. Sonntag im Monat)
um 19:30 im Chorraum des Gemeindehauses der Matthäusgemeinde.
18.06.
Die nächsten Termine:
16.07.
13.08.
16. August 2015
17.09.
17:00 Uhr
Matthäuskirche
Wir gestalten den Themengottesdienst im September!
Weitere Infos bei Isla Flathmann, DA/1300111
Anschriften
„OFFENE KIRCHE“
Treten Sie ein!
Andacht - Besichtigung - Information
Mo-Fr 11-19 Uhr
+
“café mattheo”
Gespräche bei Espresso usw.
Jeden Donnerstag 17 – 18 Uhr*
* außer in den Schulferien
Ev. Matthäusgemeinde Darmstadt................................. E-Mail: [email protected]
Gemeindebüro: Heimstättenweg 75 (Mo/Di/Do 10-12 Uhr),..................................  307451
G. Grether + S. Sens, Sekretärinnen............................................................... FAX 307452
Pfr A. Schwöbel: Finkenweg 87.............................................................................. 311662
Pfr S. Engel: Pruthstraße 22a................................................................................. 311879
Kindertagesstätte: Heimstättenweg 73, Leiterin E. Hartmann....................................  311745
Kinder- und Jugendhaus: Am Pelz 74, Leiter T. Thies..............................................  314865
Küsterin: Heimstättenweg 73, J. Gottfried.............................................................  318984
Spenden: Konto-Nr. 7 000 057, Sparkasse Darmstadt, BLZ 508 501 50,
IBAN DE16 5085 0150 0007 0000 57, BIC HELADEF1DAS
Diakoniestation Darmstadt: Erbacher Str 25......................................................  403-3900
— 40 —
Evangelische Matthäusgemeinde
Gottesdienste in der Matthäuskirche
10 Uhr
1. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst mit Abendmahl
11 Uhr
2. Sonntag
nach Trinitatis
Familien-Gottesdienst zum Gemeindefest Pfr. S. Engel
21.06. 17 Uhr
3. Sonntag
nach Trinitatis
Themengottesdienst: „Maria“
Pfr. S. Engel
+ Team
28.06. 10 Uhr
4. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst mit anschl. Kirchencafé
Pfr. A. Schwöbel
05.07. 10 Uhr
5. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst mit Abendmahl
25-jähriges Ordinationsjubiläum A.
Schwöbel
Pfr. A. Schwöbel
12.07.
10 Uhr
6. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst mit Taufmöglichkeit
Pfr. S. Engel
19.07.
17 Uhr
7. Sonntag
nach Trinitatis
Themengottesdienst:
„Kirche ohne Gott“
Pfr. A. Schwöbel
+ Team
26.07.
10 Uhr
8. Sonntag
nach Trinitatis
Gottedienst mit Taufmöglichkeit und
Kirchenkaffee
Pfr. A. Schwöbel
02.08. 10 Uhr
9. Sonntag
nach Ttrinitatis
Gottesdienst mit Abendmahl
Jon Flathmann
09.08. 10 Uhr
10. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst
Pfr. i.R. Roland Köhr
16.08. 17 Uhr
11. Sonntag
nach Trinitatis
Themengottesdienst: „Schöpfung“
Jon Flathmann
+ Team
23.08. 10 Uhr
12. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst m. anschl. Kirchenkaffee
Pfr. A. Schwöbel
30.08. 10 Uhr
13. Sonntag
nach Trinitatis
Gottesdienst
Pfr. S. Engel
Juni
07.06.
August
Juli
14.06.
= Abendmahl
= besondere Musik
= Taufmöglichkeit
Pfr. A. Schwöbel
= Sonntags-KiGo
= Kirchencafé