Maifest in Warburg

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Lokales
Freitag, 8. Mai 2015
Grenzmarsch einmal
rund um Rhoden
28 Kilometer lange Strecke
Diemelstadt-Rhoden. Die Schüt-
Schützenkönigspaar 1989 (v. l.): Bärbel und Günther Dohmen. Hofdamen: Britta Soetje, Ilona Schmand, Claudia Bellmann-Kehl, AnFotos: pr
drea Tegethoff.
Königspaar 1965 (v. l.): Hubert Gothmann, Agnes Mantel. Hofdamen: Marie-Theres Riebel, Marie-Theres Watzl, Agnes Ludwig, Marianne Windrich. Adjutanten: Franz Josef Michels, Adalbert Henze.
Jubelpaare beim Heimatfest
Volkmarser Schützen stimmen sich auf ihr Fest ein
An Pfingsten wird in
Volkmarsen Schützenfest
gefeiert, und das seit über
150 Jahren. Schützenfest in
Volkmarsen vor 50 und 26
Jahren.
Volkmarsen. Seit dem Jahr 1913
konnte das Fest dabei bis heute
(mit ein paar Ausnahmen aufgrund der Weltkriege und dem
Verbot des Vereins) immer mit
einem Schützenkönigspaar begangen werden, worauf die
Schützengesellschaft Volkmarsen 1638 stolz ist.
Und damit das so bleibt, freuen sich die Volkmarser Schützen
über viele Gäste von nah und
fern, die mit ihnen das Fest am
24. und 25. Mai im Festzelt an
der Nordhessenhalle feiern. In
diesem Jahr wird der König der
kommenden zwei Jahre und damit der Nachfolger des amtierenden Schützenkönigs Joachim
Rest wieder am Pfingstmontag
über das Schießen mittels eines
Kleinkalibergewehrs „auf den
Vogel“ ermittelt.
Die Schützen freuen sich auch
über den Besuch ehemaliger Königspaare. Hierfür stellvertretend abgebildet sind das Königspaar des Jahres 1965 (50-jähriges
Thronjubiläum), Hubert Gothmann und Agnes Mantel, und
das Königspaar des Jahres 1989
(26-jähriges Thronjubiläum –
ab dem Jahr 1975 wurde das Fest
nur noch alle zwei Jahre ausgerichtet), Günther und Bärbel
Dohmen, mit ihren Hofdamen.
Bei der Schützenversammlung im Wirtshaus Phönix
stimmten sich die Mitglieder auf
das kommende Highlight ein.
Vorsitzender Hendrik Vahle berichtete von den Vorbereitungen für das Fest und stellte den
Festablauf inklusive der Neuerungen vor. So wird nach mehreren Jahren wieder der Musikverein Volkmarsen aufspielen.
Beginn des Festes ist am Sonntag, 24. Mai, um 13 Uhr mit dem
Antreten der Schützen unter
dem Kommando von Oberst
Andreas Sandhäger. Treten die
Offiziere und die Schützen von
der Baustraße aus auf dem
Marktplatz an, so ist der Treffpunkt für die Gewehrgruppe die
Pfortenstraße. Für den Kuchenverkauf sind Andrea Tegethoff
und Elke Michels zuständig.
Helfer und Kuchenspender melden sich unter Telefon 05693/1515
oder 05693/1824. Am Pfingstmontag, 25. Mai, gegen 13.30
i n de r h
isto
Uhr wird durch Schießen mit einem Kleinkalibergewehr auf einen „Adler“ der neue König ermittelt. Dann erfolgt die Proklamation der Nachfolger des Königspaares Joachim und Stephanie Rest. Das Schießen wird live
aus dem Festzelt übertragen.
Bereits am Freitag, 22. Mai, wird
um 20 Uhr die Romantica-Revival-Party im Festzelt an der
Nordhessenhalle stattfinden.
Höhepunkte des Festes sind
am Sonntag, 24. Mai, um 14 Uhr
der Festzug, um 16.30 Uhr die
Kinder-Polonaise und um 19
Uhr die große Polonaise vom
Marktplatz zur „HenkelmannArena“ und zum Schützenball
mit der Tanz- und Partyband
Calypsos. Der Auftakt am Schützenfestmontag ist mit einem
Gottesdienst um 9.30 Uhr im
Festzelt.
(r)
I n ne n
rischen
zen aus Rhoden wandern am
morgigen Samstag zum ersten
Mal die gesamte Gemarkungsgrenze ab.
Traditionell werden zwischen
den Schützenfesten die Grenzabschnitte abgewandert. Im
Schützenfestjahr findet kein
Schnadezug statt. So kam einigen Schützenbrüder die Idee für
den Grenzmarsch. Der Vorsitzende der Schnadekommission,
Friedhelm Gerke, hat dazu eine
28 Kilometer lange Wanderstrecke erarbeitet, die sich im Wesentlichen an dem tatsächlichen
Grenzverlauf orientiert und
über grenznahe Wanderwege
führt.
Bei einer derart langen Strecke muss man Kompromisse
hinsichtlich der Wegführung
eingehen, so Friedhelm Gerke.
Fast jeder Punkt kann im Notfall mit dem Pkw erreicht werden.
Der Streckenverlauf wurde
von Mitgliedern der Schnadekommission und des Vorstandes mit König Reinhold Polzer
in Augenschein genommen.
Der Grenzmarsch sei zwar sicherlich anspruchsvoll, jedoch
durchaus zu schaffen, so Polzer.
Gestartet wird am Samstag, 9.
Mai, um 7 Uhr bei Schützenkönig Reinhold Polzer in Laubach.
Die Wegstrecke ist markiert.
Vier Raststellen werden eingerichtet. Allerdings müssen nicht
alle Schützen die gesamte Wegstrecke ablaufen. An den Raststellen wird jeweils ein Transport eingerichtet, der müde
Wanderer wieder zum Endpunkt nach Laubach bringt, wo
eine große Abschlussveranstaltung stattfinden wird.
Die Versorgung an den Raststellen und am Endpunkt wird
von den Landsknechten sichergestellt. Für die einzelnen Wanderer ist es dennoch ratsam, für
die lange Wegstrecke noch eigene Verpflegung, vor allem alkoholfreie Getränke, mitzunehmen.
Insbesondere zur Abschlussveranstaltung wünscht sich der
Vorstand eine rege Beteiligung,
um die Wanderer, die die gesamte Strecke geschafft haben,
gebührend zu empfangen. Mit
dem Eintreffen der ersten Wanderer wird ab 14 Uhr gerechnet.
Beginn der Abschlussveranstaltung ist um 13 Uhr.
Am Pfingstmontag, 25. Mai,
steht der erste Ausmarsch in
Uniform auf dem Programm.
Zu einem großen Kanonierstreffen werden am Samstag, 6.
Juni, rund 30 Kanonengruppen
mit über 400 Kanonieren auf
der Rhoder Hude erwartet.
Der richtige Gleichschritt soll
noch mal beim zweiten Ausmarsch am Sonntag, 21. Juni, geübt werden. Der Ausmarsch für
das Frauenbataillon ist am Samstag, 11. Juli.
(cw)
st a d t
8. – 10. Mai 2015
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WARBURG (ros). Mit Livemusik,
Tanz, Akrobatik und vielen weiteren Aktionen unterhält das Maifest der Warburger Werbegemeinschaft von Freitag bis Sonntag, 8.
bis 10. Mai. Die Geschäfte haben
auch am Sonntag von 13 bis 18 Uhr
geöffnet und locken mit vielen attraktiven Angeboten.
Das stimmungsvolle Fest mit
gemütlichem Miteinander hat
schon eine über 40-jährige Tradition. Hier – mitten in der Stadt –
treffen sich Jung und Alt, während
der Einzelhandel seine Produkte
und Leistungen vorstellt. Nicht
nur der Maiglöckchen-Duft liegt
in der Luft, auch der verlockende
Geruch von Leckereien – von
Bratwurst, Pizza, Eis bis zu gebrannten Mandeln und asiati-
Der Streckenverlauf wurde im Vorfeld von Mitgliedern der Schnadekommission und des Vorstandes der Schützengesellschaft mit
König Reinhold Polzer an der Spitze (oben links) in Augenschein
genommen. Die Wegstrecke des Grenzmarsches wurde zuvor vom
Vorsitzenden der Schnadekommission, Friedhelm Gerke, (unten
Foto: Claus Wetekam
rechts) ausgearbeitet.
DAS oFFene WoRT
Herrliche Aussicht
Highlight beim Maifest: Scheel spielt am Sonntag Akustik-Pop der gehobenen Klasse – mit mehrstimmigem Gesang, tollem Groove
und mitreißenden Gitarrensoli.
(Foto: pr)
schen Spezialitäten. Dabei sind
auch viele regionale Produkte.
In besonderem Fokus steht
aber die Musik, die für jeden Geschmack Schmankerln bereithält.
Die Bands aus Paderborn, Herford, Bad Arolsen und Brakel servieren einen feurigen Pop- und
Rockmix mit jeder Menge Oldies
sowie Top-40-Hits. Am Freitagabend spielen Setting Overdrive
(19 Uhr) und Radio Burst, eine
Rock-Coverband (20.30 Uhr).
Am Samstagabend wird von Box
of X (19 Uhr) sowie Müller, Meier,
Schulze (20.30 Uhr) eingeheizt.
Und der Sonntag erklingt mit
Axel Scheel (11 Uhr) und Matthias Lüke (16.30 Uhr).
Aber auch das übrige Programm
ist kurzweilig: Der Frühschoppen
am Sonntag empfängt Ehrengäste
und Zeitzeugen auf der Bühne,
die über gestern, heute und morgen diskutieren – moderiert von
Kristina Krost. Neben Jazzdance,
Zauberei, Seifenblasenkunst und
Straßen-Akrobatik gibt es Kinderschminken, eine Maikäfer-Mitmach-Aktion, einen Kinderflohmarkt und eine Oldtimerschau.
Also ein schöner Rahmen zum
Bummeln, Unterhalten und Genießen.
Seine Eindrücke vom neuen
Strandbad am Twistesee schildert Thomas Jost aus Mengeringhausen:
Am 1. Mai fand die inoffizielle
Eröffnung des neuen Strandbades am Twistesee statt. Da das
Wetter gut war, machten wir uns
mit unserem Hund auf den Weg,
uns alles anzuschauen.
Man kommt vom Golfplatz
herunter und schaut auf die große Sandfläche mit den angepflanzten Dünen und denkt:
herrliche Aussicht!
Dann schaut man nach links
und denkt, dass dort ein altes
rostiges Containerschiff liegt.
Nun, Geschmäcker sind ja
unterschiedlich, was die Außenfassade angeht. Kommt man näher an das Strandbad, wird der
Blick durch zerbrochene Bierund Schnapsflaschen getrübt.
1. Mai, da ist das wohl so, dass
Mann zwei Meter neben den Papierkorb wirft. In Zukunft wird
sich hoffentlich einer darum
kümmern, damit die barfuß herumlaufenden Kinder auf dem
Weg, sich ein Eis zu holen, nicht
in die Scherben treten.
Platz gesucht und hinein ins
Strandcafé, um sich einen Kaffee
zu bestellen. Man steht in einer
wahren Endlosschlange, da jede
Tasse Kaffee einzeln gebrüht
wird. Wäre an dem Tag vielleicht
cleverer gewesen, den Kaffee
schon mal in Kannen zu haben,
um die Leute schneller zu bedienen. Aber das gibt einem die
Zeit, sich umzuschauen.
Die Wände aus Betonfertigteilen, was den Charme eines
Bunkers vermittelt, offene Kabelschächte, aus denen die Leitungen heraushängen. Nun ja,
wohl alles nicht so rechtzeitig
fertig geworden.
Aber trotzdem wirkt die Inneneinrichtung nicht so gemütlich. Also schnell wieder raus
auf die Terrasse.
Der Kaffee schmeckt, Preis
o.k. und das Wetter mit der Aussicht auf das Strandbad geben
einem ein wohliges Gefühl. Man
sieht die Schilder, dass Hunde
im Sand nichts verloren haben,
und die Hundebesitzer von besonders kleinen Rassen, die das
nicht interessiert, weil sie ihren
Hund offensichtlich für eine
Katze halten. Fazit: Alles noch
nicht richtig toll, aber geben wir
dem Ganzen noch eine Chance.