Siegen dürfen, aber nicht müssen – Philipp Rüping gewinnt

PRESSEMITTEILUNG
Pferdefestival Redefin CSI3*
1.-3. Mai 2015
Siegen dürfen, aber nicht müssen – Philipp Rüping gewinnt
Championat von Lübzer
(Redefin) „Er hat gesagt ich muss nicht gewinnen, aber er hat nicht gesagt, dass ich nicht darf,“
lachte ein sichtlich zufriedener Philipp Rüping (Mühlen) nach dem Triumph im Championat von
Lübzer beim Pferdefestival Redefin. Er – das ist der Chef Paul Schockemöhle und gleichzeitig
auch Besitzer des Hannoveraner Hengstes Messenger von Montender. In 42,20 Sekunden
sausten Pferd und Reiter in der Siegerrunde der Weltranglistenprüfung ins Ziel und dann
begann das lange Warten... „Also mir war schon klar, dass das eine ganz ordentliche Runde
war, aber ich hatte nicht gedacht, dass es für den Sieg reichen würde,“ bekannte der 31-jährige
Springreiter, der im Mühlener Sportstall von Schockemöhle beschäftigt ist.
Klar war da auch der Pferdebesitzer zufrieden. „Um so mehr, als Messenger ein Deckhengst
ist,“ bekannte Schockemöhle, der sich im übrigen freute, dass so viel Besucher den Weg zum
Pferdefestival auf dem Landgestüt Redefin angetreten hatten und viel zur fröhlich-entspannten
Atmosphäre beitrugen. Die sorgte auch bei Wilfried Horn, Geschäftsführer der
Mecklenburgischen Brauerei Lübz, für Vergnügen. Beeindruckt war Horn aber auch vom Auftritt
der jungen Generation im Championat von Lübzer: Hinter Rüping platzierten sich mit Maria
Madenova aus Russland und Kaspar H. Hansen aus Dänemark gleich zwei sehr junge
Kandidaten. Beide zählen zur Gruppe der U25-Reiter, für die Redefins Festival auch Sichtung
zur Young Riders Academy ist.
Erst 18 Jahre alt ist Madenova, die aus Moskau kommt und Tiermedizin studieren möchte. Mit
der Oldenburger Stute Quilata – die übrigens auch im Besitz von Paul Schockemöhle steht –
kam die junge Amazone in 42,86 Sekunden ins Ziel. 22 Jahre alt ist der Däne Kaspar H.
Hansen, der mit dem Holsteiner Wallach Leonce in 43,71 Sekunden Dritter wurde. Hansen will
seinem Wallach einen Tag Pause gönnen und ihn nicht im Großen Preis der Deutschen
Kreditbank AG einsetzen, das Gleiche plant auch Philipp Rüping, denn Siegerpferd Messenger
ist erst acht Jahre alt. „Ich muss sagen, das ich noch nie ein so komplettes Pferd in sportlicher
Hinsicht unter dem Sattel hatte,“ schwärmt Rüping, „er bringt alles mit was man sich wünscht.“
Ausdrücklich dankte er Paul Schockemöhle, weil er den Hengst reiten darf, aber auch Florian
Meyer zu Hartum, der Messenger ausgebildet hat.
Insgesamt 53 Teilnehmer aus 16 Nationen traten im Championat von Lübzer an, genau 14
erreichten nach fehlerlosem Umlauf die Siegerrunde.
„Heimsieg“ für Steffen Frahm
Auf dem idyllisch gelegenen Dressurviereck fiel am Morgen die Entscheidung in der ersten
großen Prüfung, dem Grand Prix de Dressage im Preis von Lavazza A Modo Mio und die Spitze
eroberte ein Reiter, der sich bestens auf dem Landgestüt Redefin auskennt. Steffen Frahm, seit
Jahren als Ausbilder auf der Station Meyer im niedersächsischen Dorum tätig, ist gebürtiger
Mecklenburger, hat seine Ausbildung auf dem Landgestüt absolviert und gewann mit Damsey
den Grand Prix an alter Wirkungsstätte. Der braune Hannoveraner Hengst war bereits für den
Nürnberger Burg-Pokal und den Louisdor-Preis qualifiziert und trabte und galoppierte mit 73,33
Prozent an die Spitze der Prüfung.
Ein Quantensprung eroberte die Spitze in der Qualifikation der sechs Jahre alten Dressurpferde
für die DKB-Bundeschampionate. Den Hannoveraner stelle Vera Nass aus Bad Bevensen vor
und der Dunkelfuchs wurde mit der Bestnote der Prüfung, 8,5, Sieger in dieser Qualifikation.
Bestes mecklenburgisches Paar waren der mehrmalige Dressur-Landesmeister Ronald Lüders
(Plaaz) und der Mecklenburger Wallach Shakespeare auf dem fünften Rang. Shakespeare ist
übrigens ein Nachkomme von Lüders einstigem Top-Pferd Sancisco.
Ergebnisübersicht Pferdefestival Redefin
6 Int. Weltranglisten-Springprüfung mit Siegerrunde (1.50 m) CSI3* -Große Tour- 2.
Selektionsprüfung für die „Young Riders Academy“ , Championat von Lübzer: 1. Philip
Rüping (Mühlen), Messenger, 0.00/42.20; 2. Maria Madenova (Russland), Quilata, 0.00/42.86;
3. Kasper H. Hansen (Dänemark), Leonce, 0.00/43.71; 4. Hans-Thorben Rüder (Greven),
Upsala 25, 4.00/40.54; 5. Marcel Marschall (Altheim), Undercontract, 4.00/40.75; 6. Jörg Naeve
(Bovenau), Cashflow 6, 4.00/41.49;
5 Int. Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit (1.35 m) CSI3* - 2. Qualifikation Kleine Tour,
Solem Luxembourg Preis: 1. Monica Thiemann (Schweden), Sir Oscar M, 0.00/61.04; 2. MaxHilmar Borchert (Menz), Estefania 17, 0.00/62.75; 3. Maria Madenova (Russland), Sheggy,
0.00/64.34; 4. Camilla Ernst (Dänemark), Lord Holstein 2, 0.00/67.19; 5. Kellie Allen (Irland),
Centaura 3, 0.00/67.57; 6. Paul Wiktor (Plau), Colonia 12, 0.00/67.59;
4 Int. Barrieren-Springprüfung -Flutlicht - CSI3*, KMG Cup Sommerstorf: 1. Bastian Freese
(Mühlen), Chekhov PKZ, 0.00 bei 1,95m; 2. Daniel Wascher (Redefin), Cerousi, 4.00 bei 1,95m;
2. Andreas Theurer (Henstedt-Ulzburg), Quintilas, 4.00 bei 1,95m; 4. Andreas Kreuzer
(Borgholzhausen), Reskiou de la Roque, 8.00 bei 1,95m; 5. Philip Rüping (Mühlen), Baltinue,
0.00 bei 1,85m; 5. Christopher Kläsener (Mühlen), Chacciama, 0.00 bei 1,85m;
28 Nat. Dressurprüfung - Grand Prix de Dressage, LAVAZZA A MODO MIO präsentiert::1.
Steffen Frahm (Dorum), Damsey FRH, 73.333%; 2. Ilka Boening Dr. (Telgte), Sommerliebe,
70.800%; 3. Matthias Bouten (Alpen), Ehrengold MJ, 70.233%; 4. Rainer Schwiebert
(Kattendorf), Helenenhof's Carabas, 69.667%; 5. Masanao Takahashi (Japan), Fabriano 58,
69.533%; 6. Kathleen Keller (Luhmühlen), Daintree 3, 69.433%;
20 Nat. Stilspringprüfung Kl. M* für Junioren und Junge Reiter, Preis der Thiele Glas:1.
Christoph Maack (Kirch-Mummendorf), C'est la vie 160, 9.0; 2. Stina Packheiser (Neuendorf),
Lena 469, 8.6; 3. Hannah Burchard (Güstrow), Davida Villa, 8.2; 4. Martin Kühl (Polzow), C'est
la vie 133, 8.1; 5. Christin Wascher (Redefin), Lakja- W, 8.0; 6. Nils John (GER), Monteros, 7.8;
Tickets...
Karten für das Pferdefestival Redefin gibt es am Infostand in der Ausstellung. Sitzplätze auf den
überdachten Tribünen am Springplatz kosten zehn bis 23 Euro von Freitag bis Sonntag,
Stehplätze sind kostenfrei. Alle Details zum Pferdefestival sind online unter www.reitturnierredefin.de verfügbar.
Pressemitteilung vom 2. Mai 2015
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