Zum - Christoph-Probst

SCHULNACHRICHTEN
Informationen aus dem Christoph-Probst-Gymnasium für Eltern, Schüler und Lehrer
Nr. 6 / 2014-15 /09.03.15
Auf dem Weg zu einer funktionieren SMV
Ess-MV und andere
Angelegenheiten
Was bedeutet SMV eigentlich? Wie kann man die Arbeit der SMV optimieren?
Wie kann man möglichst viele engagierte Schüler aus allen Jahrgangsstufen
integrieren? Diese Fragen haben wir uns unter anderem beim SMV-Seminar
am Anfang dieses Schuljahres gestellt und meist auch Antworten darauf gefunden.
Von Anna Möll, 10d (2. Schülersprecherin)
Zunächst war es uns wichtig, die Struktur der SMV so zu verändern, dass in Zukunft ein
Grundstein besteht, auf dem jedes Jahr mehr und mehr aufgebaut werden kann. Somit
haben wir unser neues System eingeführt. Dabei übernimmt jeder Schülersprecher ein
Gebiet (Veranstaltung, Verwaltung oder Kommunikation) und dann werden noch sieben
Minister für Untergebiete ernannt (Veranstaltungen, sonstige Aktionen, Ess-MV, Innere
Angelegenheiten, Finanzen, Technik und Information). Die hiermit erreichte Arbeitsteilung ermöglicht es uns mehrere Aktionen und Themen gleichzeitig zu erledigen, da nicht
die ganze Arbeit an wenigen Personen hängen bleibt.
Zudem haben wir noch die Mini-SMV ins Leben gerufen. Das war uns ein großes Anliegen, da vor allem die jüngeren Schüler/-innen in der SMV bisher zu kurz gekommen sind
und oft nicht gehört wurden. Die Mini-SMV richtet sich also an alle 5.–7.-Klässler, die
Lust haben, eigene Aktionen zu organisieren und auch ihre Meinungen tatkräftig einzubringen. Anschließend wurden noch drei Mini-SMV-Sprecher gewählt: Xaver Lallinger
(6c), Veronika Müller (7c) und Ronja Lippl (7e) haben gewonnen und immer ein offenes
Ohr für euch!
Unsere erste Aktion bestand darin, unseren Mitschülerinnen und Mitschülern in Form
eines von Herrn Prock konzipierten Films am SMV-Tag die Bedeutung, Arbeit und Wichtigkeit der SMV nahezulegen, um die Teilnahme an der Arbeit der SMV zu werben und
allen Beteiligten klarzumachen, dass sie jederzeit zu uns kommen können, wenn sie ein
Anliegen haben.
Es freut uns sehr, dass sich so viele an der SMV-Arbeit beteiligen, denn SMV bedeutet
Schülermitverantwortung und funktioniert nur, wenn alle mit anpacken.
Lust auf Lesen?
Der Buchtipp der Fachschaft Deutsch
„Die Zeit der Wunder“
Geeignet für: Unter- und Mittelstufe (12 – 16 Jahre)
Autor: Anne-Laure Bondoux
Kurz-Info: Koumaïl ist Franzose, so hat Gloria es ihm zumindest erzählt, und deshalb hofft der Zwölfjährige auf
Asyl in Frankreich. Mit ihm hat die Autorin einen hinreichend naiven Helden erschaffen, der von den politischen
und emotionalen Leiden von Flüchtlingen erzählt. – "Der Leser erhält [...] ein authentisches, lange in Erinnerung haftendes Bild vom Leid, vor allem aber den Wundern einer
gelungenen Befreiung." (DIE ZEIT)
Schülerlesebücherei: Das Buch kann dort ausgeliehen werden.
Empfohlen von: Constanze Knippel, Deutschlehrerin am CPG
Geografie-Wettbewerb
Knifflige Fragen
Was ist der Fachbegriff für lokal begrenzte, relativ stationäre, besonders heiße
Bereiche im Erdinneren, die sich in der Erdkruste durch vulkanische Aktivität
äußern? Diese und andere knifflige Fragen musste man beantworten beim
Wettbewerb „Diercke Wissen 2015“.
Von Christoph Habich
Mit über 300.000 Teilnehmern ist es Deutschlands größter Geografiewettbewerb für
Schülerinnen und Schüler und er findet jedes Jahr statt. In 20 Minuten muss man dabei
sein geografisches Wissen über Deutschland, Europa und die Welt unter Beweis stellen
und dabei möglichst viele Punkte sammeln. Dies gelang Henrik Braun aus der 7a am
besten, der unter den teilnehmenden Klassensiegern als Schulsieger hervorging. Herzlichen Glückwunsch!
Damit hat er sich für den Landesentscheid Ende März qualifiziert. Sollte Henrik sich auch
hier durchsetzen, fährt er im Juni zum Bundesentscheid nach Braunschweig. Die Fachschaft Geografie drückt natürlich die Daumen!
Jugend trainiert für Olympia
Premiere
Erstmals nahm das Christoph-Probst-Gymnasium am oberbayerischen Bezirksentscheid des Schulwettkampfes <Jugend trainiert für Olympia> im Gerätturnen teil. Und das gleich mit zwei Mannschaften.
Die beiden Mannschaften sind:
Jonas und Elias Engelhardt
(9d/7b), Julius Grauel, Micha
Hauseder (5a), Niklas Kaufmann
(5c), Charlotte Bauer, Jana Elm,
Elena Engelhardt, Lucia Flach,
Amely Krafka (5a) (nicht alle auf
dem Foto)
Von Karin Ganslmeier
Die Jungs traten am 10.02.15 in Utting an und überzeugten die Kampfrichter an den vier
Geräten Sprungtisch, Barren, Boden, Reck mit konzentriert und sauber geturnten Übungen, an denen sie zuvor im Training noch viel gefeilt hatten. Sie erreichten einen tollen
zweiten Platz und haben sogar die Turner der Schulmannschaft aus Unterhaching geschlagen. In Unterhaching befindet sich das Turnleistungszentrum. Dort trainieren die
zukünftigen Turntalente und auch der zweifache Silbermedaillensieger (Mehrkampf und
Barren) bei Olympia 2012, Marcel Nguyen. Leider darf nur der erste Sieger weiter zum
bayerischen Landesentscheid.
Zwei Tage später, am 12.02.15, fuhren die Mädchen in die Generali Arena nach Unterhaching. Dort befindet sich eben jenes Leistungszentrum, und an diesem Ort zu turnen, das
war schon ein erhebendes Gefühl. In einem spannenden, hochkarätig besetzten Wettkampf schlugen sich die fünf Mädels hervorragend mit sehr sauber und überzeugend
vorgetragenen Übungen am Sprungtisch, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Sie
belegten ganz knapp den vierten Platz (verfehlten dabei nur ganz knapp den dritten),
wobei die ersten vier Ränge sehr eng beieinander lagen. Der Abstand zum Ersten betrug
lediglich drei Punkte, was für einen Mannschaftswettkampf sehr wenig ist (zum Fünften
war der Abstand über 10 Punkte!).
Im Übrigen stellten die CPG-Mannschaften jeweils die jüngsten Teilnehmer bei <Jugend
trainiert>. Und da beide Mannschaften mit Feuereifer und vollem Einsatz dabei waren,
heißt das Ziel für nächstes Jahr auf alle Fälle: Wir sind wieder dabei!
Allround-Talent im CPG
Lyrik ohne Grenzen –
Sprachspiele mit (Un)Sinn und Verstand
Mit diesem Motto verbindet der Lyriker und Sprachperformer Ralf Blaha die
Absicht, Lyrik im Zeitalter des Internets, im Bannkreis von Facebook, Twitter
und WhatsApp wieder zum Leben zu erwecken und ihre geballte Kraft erlebbar
zu machen. Am 24.03.15 kommt er zu uns in die Aula.
Von Maria Sánchez
Lyrik ist ihrem Ursprung nach gesprochene Sprache. Sprache ist lautlich, ist klangliche
Kommunikation. Sprache wirkt im Kontext von Mimik, Gestik, Artikulation. Sprache ist
nicht nur Inhalt, sondern auch Rhythmus und Klang. Sprache ist Musik. Sprache ist Körperlichkeit. Sprache ist Spielzeug, mit dem wir die Welt besprechen und behören können.
Ralf Blaha, ein Allround-Talent aus dem Ruhrgebiet, wird am Dienstag, 24. März 2015, in
der 3. und 4. Stunde den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe Lyrik mit „Leib
und Seele“ näherbringen: Gedichte tönen, klingen, werden anschaulich, be-greif-lich;
ihre Bestandteile werden zerlegt und wieder neu zusammengesetzt. Aus Fach-, Umgangs-, Comicsprache, aus bloßen Lauten entstehen Sprachgebilde, die durch die körperlich-gestische Darbietung sinnlich erfahrbar werden.
Ralf Blaha ist promovierter Physiker, Lyriker, Theatermann und Jazzmusiker. Er wurde
mehrfach bei Poetry-Slams und Lyrik-Performances ausgezeichnet. Er hat Erfahrung in
künstlerischer Arbeit mit Kinder und Jugendlichen und ist auch als Unternehmensberater
tätig.
Also dann: Lyrik-Performance am 24.3.2015 um 9.45 Uhr in der Aula des CPG (für interessierte Eltern sind bestimmt noch ein paar Plätze frei!). Wir sind gespannt!
Comenius-Treffen
Lehrer auf dem Laufsteg
Internationales drittes Treffen im Rahmen des Comenius-Projekts Pons,
Performance on stage, vom 17.11.2014 bis 22.11.2014 in Gravina, Italien.
Von Isabelle Günther
Löste sich doch in jeder italienischen Schule der Schmetterling aus der Puppe los.
Johann Wolfgang von Goethe
Es ist noch früher Morgen, als sich am 17. November 2014 18 Gestalten an der Haltestelle Neugilching treffen. Kalt ist allen, müde sind alle, und alle haben ein Ziel: Gravina in
Italien, das dritte internationale Treffen des Comenius Projekts, PONS. Wir scheinen die
Puppen zu sein, auf die Goethe in einem seiner Aphorismen Bezug nimmt, und die nach
einer Woche in einer italienischen Schule als Schmetterlinge die Abschlussperformance
gestalten.
Bereits nach wenigen Minuten in der S-Bahn zum Münchner Flughafen scheinen Müdigkeit und Kälte wie weggeblasen: es wird geredet, Musik gehört und italienisch gelernt,
will man doch gut vorbereitet in die Woche starten. Gut gelaunt und voller Hoffnungen
und Erwartungen steigen wir in den Flieger und können es kaum erwarten, italienischen
Boden unter unseren Füßen zu spüren.
Italien, genauer: die Hafenstadt Bari, empfängt uns mit traumhaftem Sonnenschein, so
dass wir die Stunden bis zur Ankunft der Holländer, mit denen wir gemeinsam weiter
nach Gravina fahren, mit der Besichtigung der Stadt verbringen und vor allem genießen
können: Bei Eis und Pizza beginnt la dolce vita für Schüler und Lehrer.
Neben tollen Workshops wie Body Percussion, T-Shirts designen, Laufsteg-Requisiten
basteln und bemalen, Parcours und natürlich dem Laufstegtraining, an denen sich nicht
nur die Schüler, sondern auch die Lehrer aller vier Länder rege betätigt haben, hat es
eine sehr interessante Stadtführung durch Gravina, einen gemeinsamen Pizzaabend und
natürlich die gelungene und harmonische Abschlussperformance am letzten Abend gegeben, bei der auch die Lehrer über den Catwalk gelaufen sind und eine gute Figur gemacht haben. Wäre Heidi da gewesen, wir hätten ein Foto bekommen.
Das Kulturen aufeinander treffen, wenn Italiener, Holländer Türken und Deutsche zusammenkommen, eine Woche miteinander verbringen und noch dazu ein gemeinsames
Programm auf die Beine stellen, haben wir das ein oder andere Mal bemerkt: So haben
die türkischen Lehrer das hervorragende Carpaccio, das es als eine der zahlreichen
Antipasti gegeben hat, anbraten lassen. Antipasti, noch so etwas, das uns den Kulturunterschied deutlich macht – es hätte genügt, wenn wir uns eine Woche nur von diesen
überaus delikaten und in unfassbar großen Mengen vorhandenen Vorspeisehäppchen
ernährt hätten. Einen besonders schönen Kulturaustausch haben wir bei unserem Besuch in dem örtlichen Seniorentreff erlebt: Die Senioren haben eine grandiose Show mit
Gesang, Tanz, Modenschau und natürlich auch wieder jeder Menge Köstlichkeiten vor-
bereitet. Ein durch und durch gelungener Abend für jung und alt. Die Performance der
älteren Italiener hat uns allen so sehr imponiert, dass auch sie kurzerhand in die TanzWorkshops mit eingeplant wurden und schließlich unseren Schülern ihre Tänze beigebracht und auch am letzten Abend mit uns gefeiert haben.
Die Abschiedstränen, die samstags von fast allen vergossen wurden, zeugen von einer
gelungen Woche mit viel Spaß, Action, tollen Erfahrungen und der Notwendigkeit, solche
Projekte fortzuführen.
Kleinfeld-Volleyballturnier am CPG
Frischlinge und alte Hasen
Keine Frage – unser Konzept hat sich bewährt: Fünft- und Sechstklässler spielen 1 gegen 1, Sieben- und Achtklässler 2 gegen 2 und Neunt- und Zehntklässler 3 gegen 3. Beim diesjährigen Kleinfeld-Volleyballturnier am 3. Februar waren an die 100 Schülerinnen und Schüler aus allen Klassenstufen dabei.
Von Susanne Lenßen
Wie schon in den letzten Jahren wurden Eigeninitiative und Selbstverantwortung der
Schüler großgeschrieben. Vorbereitung und Durchführung des Turniers lagen zwar in
den Händen der organisierenden Lehrer Herrn Hauser und Frau Lenßen, auf den Spielfeldern aber übernahmen die Schüler die Regie. Sie einigten sich auf Spielfeldgrenzen,
sie zählten fair und kompromissbereit die Punkte, sie trugen die Ergebnisse auf den
Spielplänen ein und rechneten nahezu selbständig aus, wer welchen Platz erreicht hatte.
Natürlich ging es in erster Linie um den Spaß am Volleyballspielen, zumal es zwar Urkunden und Gummibärchen für alle gab, jedoch keine Sachpreise für die Sieger. Das hat dem
Ehrgeiz und der Leistungsbereitschaft der Spielerinnen und Spieler aber überhaupt keinen Abbruch getan.
Und das Besondere an unserem Turnier: Wieder waren alle Leistungsklassen vertreten –
vom Frischling bis zum alten Hasen. Beispielsweise trauten sich Fünftklässlerinnen mit
nur wenigen Stunden Volleyball-Erfahrung aus dem regulären Sportunterricht beim
Turnier anzutreten. Sie spielten ähnlich engagiert (wenn auch technisch natürlich lange
nicht so gut) wie andere Turnierteilnehmer, die jetzt schon ein paar Jahre den Wahlunterricht Volleyball am CPG bei Bundesligatrainer Max Hauser besuchen.
Die Sieger des diesjährigen Turniers waren
5./6. Klassen – 1 gegen 1:
7./8. Klassen – 2 gegen 2:
9./10. Klassen – 3 gegen 3:
Katharina Deutinger (6g)
Leo Liedtke, Tom Jainz (8e)
Philipp Eder, Jaron Reichmann, Max Zima (10a)
Und wenn nun bald der Sommer kommt, sind all unsere Turnierteilnehmer fein raus.
Denn: Wer die Lifetime-Sportart Volleyball (ein bisschen) beherrscht, ist immer ein begehrter Spielpartner: ob am See, im Freibad oder im Urlaub am Strand!