Dobrindt: Abgasuntersuchung am Endrohr ist unverzichtbar (FOTO)

pressekat.de | 08.02.2017 - 15:18 | ID: 1454151
Dobrindt: Abgasuntersuchung am Endrohr ist
unverzichtbar (FOTO)
Für Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist die
verpflichtende Abgasmessung am Endrohr unverzichtbar. Vor über 700
Gästen beim Neujahrsempfang des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern am
Dienstag in München hob er die Bedeutung der Kfz-Meisterbetriebe für
die Abgasuntersuchung (AU) hervor.
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski hatte dem Minister gegenüber
betont, dass nur mit der Kompetenz der über 36 000 anerkannten
AU-Betriebe die flächendeckende Umsetzung einer modernisierten AU
möglich sei. Jährlich werden in Deutschland rund 24 Millionen
Abgasuntersuchungen durchgeführt. "Die Aussagen des
Bundesverkehrsministers sind nicht nur aus Sicht unserer Betriebe zu
begrüßen. Die verpflichtende Endrohrmessung dient dem aktiven
Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr
Sicherheit", so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.
Nach wie vor besteht die AU aus einer Kombination von Abgasmessung
am Endrohr und elektronischer On-Board-Diagnose (OBD) für Fahrzeuge
mit Erstzulassung ab 1.1.2006. Aktuell wird jedoch maximal an 15
Prozent der Fahrzeuge mit OBD-System auch noch eine Endrohrmessung
durchgeführt. Allein mit der Funktionsprüfung des
On-Board-Diagnosesystems kann jedoch keine sichere Aussage darüber
getroffen werden, ob der vorschriftsmäßige Zustand aller
emissionsrelevanten Komponenten gegeben ist. Daher hat sich der ZDK
im Dialog mit dem Bundesverkehrsministerium und den
Überwachungsorganisationen dafür eingesetzt, die generelle
Endrohrmessung für alle Kraftfahrzeuge (Diesel- und Ottomotoren)
wieder einzuführen. Dies muss einhergehen mit einer Verschärfung der
Abgas-Grenzwerte. Ein weiteres mittelfristiges Ziel ist die
Integration eines generellen Prüfverfahrens für Stickoxid-Emissionen
(NOx) in die Abgasuntersuchung.
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