Gemeinde - FeG Oberhausen

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+++aktuell+++
Januar / Februar 2017
Jahreslosung 2017:
Gott spricht:
Ich schenke euch ein neues Herz
und lege einen neuen Geist in euch.
Hesekiel 36,26
Freie evangelische Gemeinde Oberhausen
An(ge)dacht
...zum Monatsspruch Januar:
„Auf dein Wort will ich die Netze
auswerfen.“
Lukas 5,5
Die Skepsis ist unverhohlen: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und haben
nichts gefangen...“ Der müde Petrus weiß nicht so recht, was er von dieser Order Jesu
halten soll. Der Fischfang ist sein Beruf. Er macht das nicht erst seit gestern. Er weiß,
wie man Fische fängt und dass das nachts viel besser geht, wenn die Fische nach oben
kommen, statt tagsüber, wenn sie in der Tiefe verschwinden. Er kennt sich aus. Hat sie
studiert, um ein richtig guter Fischer zu sein. Und trotzdem gibt es Nächte wie diese, in
der er dennoch leer ausgeht und keinen Fang macht. Und jetzt soll er noch mal
rausfahren, tagsüber, gerade dorthin, wo es ganz tief ist, die Netze auswerfen? Was soll
das bringen? Und doch...
Da sitzt Jesus bei ihm an Bord, hat sich ein Stück rausfahren lassen, um die Leute Gottes
Worte zu lehren. Und diese Worte haben ihn tief beeindruckt. Hier redet einer, der diese
Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet als er.
Einer, der sie im tiefsten Inneren zu verstehen scheint. Einer, der über sie hinaus-blickt
und dabei so Gutes und Hoffnungsvolles über ihr Dasein zu sagen hat. Aber ist es wahr?
Das will Petrus wissen. In der Praxis wird es sich erweisen und so wagt er den Versuch:
„Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.“
Was er dann erlebt, sprengt nicht nur die Netze, sondern all sein bisheriges Wissen über
sich und diese Welt! Im Angesicht hunderter von Fischen, die da vor ihm in den Netzen
zappeln, erkennt er in Jesus Gottes Gesandten und sich selbst als Sünder und damit als
Menschen, der zwar in Gottes Welt lebt, doch unendlich fern und entfremdet von IHM
sein Dasein fristet. Er fällt auf die Knie. Doch Jesus hebt ihn auf und beruft ihn zu einem
neuen Leben mit ihm. Und Petrus geht mit, weil er diesen Gott noch mehr kennenlernen
will.
So auch du! Nutze das neue Jahr 2017 dazu und mach dich auf den Weg. Forsche und
spüre IHM nach, in seinem Wort und deinem Alltag. Gott, der sich uns allen in Jesus
offenbart hat, will sich auch dir zeigen und den Weg zum wahren Leben weisen.
Merle Schwarz
-1-
Besondere Termine
1. Januar 18.00 Uhr - „Auf ein Neues!“
Neujahrsgottesdienst
„Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“
So lautet die Losung, die über dem neuen Jahr 2017 steht. Ein verheißungsvolles, mutmachendes Wort, das Gott uns durch den Propheten Hesekiel zuspricht. Ein Wort, das
darum ganz im Zentrum des Gottesdienstes stehen soll, mit dem wir gemeinsam ins
neue Jahr starten möchten, mit verschiedenen Impulsen, viel Musik und der Feier des
Abendmahles. Beginn ist um 18.00 Uhr. Jeder ist dazu herzlich eingeladen.
09.01. - 11.01. Allianzgebetswoche - Thema: „Einzigartig“
Montag, 09.01. 19.30 Uhr - Die Bibel allein - Unsere Grundlage
Leitung: T. Meisinger - Apostolische Gemeinschaft, Schmachtendorfer Str. 62
Dienstag, 10.01. 19.30 Uhr - Die Gnade allein - Unsere Chance
Leitung: G. Mirabelli
Mittwoch, 11.01. 19.30 Uhr - Der Glaube allein - Unsere Antwort auf Gottes Angebot
Leitung: P. Schmidt
Donnerstag, 12.01. 19.30 Uhr - Der Glaube allein - Gottes Einladung an die Welt
Leitung: M. Bothe
Freitag, 13.01. 19.30 Uhr - Einzigartig! Gnade, Christus, Schrift und Glaube
Leitung: Merle Schwarz und Jugend der Allianz
Samstag, 14.01. 19.00 Uhr - Gospel Rap Konzert
Sonntag, 15.01. 10.00 Uhr - Abschlussgottesdienst Apostelkirche, Dorstener Str. 406
Predigt: T. Neubert - Christus allein - Die Hoffnung für die Welt
Kein Gottesdienst in unserer Gemeinde
Samstag, 28. Januar 9.00 Uhr
Frauenfrühstück
Thema: „Farbe kommt in dein Leben, wenn...“ - Referentin: Merle Schwarz
Samstag, 04.02. 10.00 - 15.00 Uhr
Kinderwerkstatt in DU - Röttgersbach
Sonntag, 05.02. 10.00 Uhr
Familiengottesdienst
Nach dem Gottesdienst gemeinsames Mittagessen (Wintergrillen)
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Herzliche Einladung zu: SPUR 8 - Entdeckungen im Land des Glaubens!
„Es wird Zeit, dass ich mir Gedanken mache, woran ich eigentlich glaube, mit der Frage
nach Gott bin ich nicht fertig...“ „Das mit dem Glauben ist mir bisher immer irgendwie
fremd geblieben; der Kirche begegne ich mit Skepsis. Aber ich will wissen, was am
Glauben der Christen dran ist. Ich sehne mich nach Glaubenserfahrungen, die mein
Leben verändern.“
Wenn es Ihnen im Moment so oder ähnlich geht, Sie Ihr Verhältnis zum Christlichen
Glauben neu überdenken wollen, Sie nach verständlichen Informationen über das
Christsein und nach praktischen Zugängen zum Glauben suchen, Sie mit anderen über
diese Themen und ihre Fragen ins Gespräch kommen wollen, Sie Entdeckungen im
Land des Glaubens machen wollen - ohne dabei kirchlich vereinnahmt oder bedrängt
zu werden, dann werden Sie mit Gewinn an SPUR 8 teilnehmen! Sie sind herzlich
eingeladen, dem Geheimnis des Glaubens auf die Spur zu kommen.
SPUR 8 besteht aus sieben Vortragsabenden und einem Gottesdienst. Die Teilnahme ist
kostenlos und verpflichtet Sie zu nichts. Er findet ab dem 16.02. wöchentlich
donnerstags abends um 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr in den Räumen der Gemeinde statt.
Weitere Informationen finden Sie in den ausgelegten Flyern oder bei Pastorin Merle
Schwarz. Um gut planen zu können, erbitten wir Ihre schriftliche Anmeldung bis zum
31.01.2017 - abzugeben ebenfalls bei Pastorin Merle Schwarz.
AUFGEPASST ihr 13 - 17jährigen!!!
20.02. - 25.02. ist JESUS HOUSE in der Apo!!!
Nähere Informationen dazu in Kürze!
Info:
Urlaub der Pastorin Merle Schwarz:
25.12.2016 - 04.01.2017
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-3-
Kinderfreizeit 10. - 16.10.2016
...ich brauche jemand, der in mein Herz sieht...
So beginnt das Freizeitlied der Kinderfreizeit auf dem Wartenberg, die in der ersten
Herbstferienwoche stattfand. 49 Kinder von 6-15 Jahren und 11 Mitarbeiter von 16-51
Jahren verbrachten diese Freizeit in Witten miteinander. Jeden Tag gab es ein neues
Programm mit Bibelarbeit, Singen, Geländespiel, Sport und Spaß und kreatives
Werken. Es ist immer eine sehr anstrengende Woche, die so voller Eindrücke und
Erlebnisse steckt, der Schlaf Mangelware ist und mancher eine Erkältung oder Sorgen
im Gepäck hatte.
Ein großes Geschenk für alle ist die gute leibliche Versorgung im Haus durch Ehepaar
Rottmann und Team, das schöne Gelände, das gute Wetter, die Gebete im Mitarbeiterteam und die Gebetsunterstützung von zu Hause, aus der Gemeinde, von lieben
Geschwistern. Die Kinder hörten in der Woche, dass sie geliebt sind, manche erlebten
Wertschätzung, die sie so nicht gewohnt sind und hörten ganz neu von einem liebenden
Gott, dem jeder Einzelne unendlich wertvoll ist. Es war toll zu erleben, wie aufmerksam
die Kinder waren, wie gut der Umgang miteinander funktioniert hat. Ein besonderes
Geschenk ist es erleben zu dürfen, wie Kinder nach Gott fragen, ihr Herz ausschütten
oder begeistert am Lagerfeuer oder im dunklen Wald singen...
...einen, der mich liebt, egal, was er sieht. Ja, das ist Jesus, er ist Sohn
Gottes...
Eine bewegende Zeit für alle. Sprecht die Kinder und Mitarbeiter an und fragt nach, was
wir gemacht haben und wie es ihnen gefallen hat. Wenn die Infos stimmen, hat sich ein
erstes Kind bereits für die Freizeit im nächsten Jahr angemeldet.
...Er gab sein Leben, um mich zu befrein. Es ist gut, ihm zu vertraun, das
Leben mit ihm zu baun...
Wir haben alle viele wertvolle, kostbare Momente in der Freizeit erlebt, die auch uns
Mitarbeiter Jesus näher bringen und Segen sind.
... Denn: er ist ein Tröster, Helfer, Berater, Retter und Heiland. Er ist Herr
- komm und folge ihm nach...
Das war unser Motto und wird es bleiben.
Ute Smolny
Übrigens: Am 4. Februar 2017 ist es wieder soweit:
Kinderwerkstatt von 10.00 -15.00 Uhr in DU-Röttgersbach
Wir freuen uns auf euch!
-4-
Auch das gab‘s auf dem Wartenberg: Ein „Erste-Hilfe-Tag“.
Als besonderes Event haben wir am Tag 2 unserer Freizeit Trainer für eine ganz
spezielle Ausbildung eingeladen. Hier lest ihr die Erfahrungen von Katja Nietzke:
49 Kinder haben an einem Erste-Hilfe-Tag auf dem Wartenberg teilgenommen!
Blickfang
Ich, Katja Nietzke, war sehr beeindruckt über manches Wissen der 7 - 14- jährigen
Kinder. Sie haben mit Spaß und Interesse an dem Vortrag teilgenommen. Pflaster
kleben, Verbände machen, Notrufnummern, 5 W‘s, stabile Seitenlage und sogar
„Rainer retten“, der mehrfach an diesem Tag von einem Baum gefallen ist und sich den
Arm verletzt hat! Seltsam, seltsam...
Ich danke den Kindern für diesen schönen Tag, für ihre Mithilfe und Freude! Macht
weiter so und denkt immer daran: wie hättet ihr es gerne, wenn ihr selbst mal einen
Unfall hättet? So wie ein Junge direkt sagte: „Es steht doch schon in der Bibel, in Lukas,
von dem Samariter...“
Beeindruckend, was die Kinder wissen und miteinander verbinden!
Katja Nietzke und Rainer Smolny
-5-
Hauskreise
Hauskreis 1 mittwochs 20.00 Uhr Jürgen Lusch 02362 / 608766
Ort
Leitung
Thema
04.01.
11.01.
18.01.
25.01.
Lusch
J. Lusch
Allianzgebetswoche (s. Seite 3)
Luft
M. Luft
Langenberg
E. Langenberg
Heft 41 Lektion 1
01.02.
08.02.
15.02.
22.02.
Höttgen
Lusch
Luft
Langenberg
Heft 41 Lektion 4
Heft 41 Lektion 5
Heft 41 Lektion 6
Heft 41 Lektion 7
R. Lusch
J. Lusch
H.- G. Luft
J. Lusch
Hauskreis 2 mittwochs 19.30 Uhr
Ort
Heft 41 Lektion 2
Heft 41 Lektion 3
Georg Vogt 02064 / 37560
Leitung
04.01.
11.01.
18.01.
25.01.
Ferien
Allianzgebetswoche (s. Seite 3)
G. Riegel
Riegel
W. Schmitz
Schmitz
01.02.
08.02.
15.02.
22.02.
Vogt
Luft
Durst
Morzuch
Thema
Bewegt von Gottes Liebe
G. Vogt
C. Luft
D. Durst
P. Morzuch
Start eines weiteren Hauskreises!
Der neue Hauskreis 3 trifft sich freitags alle 2 Wochen um 19.30 Uhr.
Bei Interesse steht euch Susanne Handke unter 0208 / 608331 als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung.
-6-
Gottesdienste sonntags 10.00 Uhr
Predigt
Leitung
01.01.
08.01.
15.01.
22.01.
29.01.
Gemeindeltg. Gemeindeltg. Gottesdienstbeginn: 18.00 Uhr
O. van Meegen M. Gerstlauer
Abschlussgottesdienst Allianzgebetswoche in der Apostelkirche
M. Schwarz
B. Hasselkamp Abm. / Sonders. Sozialfond Gemeinde
A. Matern
D. Durst
05.02.
12.02.
19.02.
26.02.
M. Schwarz
J. Lusch
M. Schwarz
M. Schwarz
W. Keller
Familiengottesdienst
A. Hasselkamp
D. Durst
Abm. / Sonders. Evangelisation Bund
P. Morzuch
Kindergottesdienst sonntags 10.00 Uhr
Gemeindeaufnahmen
Es ist immer etwas Besonderes, wenn Menschen den Wunsch äußern, Gemeindemitglieder zu werden. Das haben Jana Höttgen und Christian Weiß getan. Sie haben
ihren Glauben an Jesus Christus bezeugt und so wurden sie am 13.11.2016 in die
Gemeinde aufgenommen. Wir freuen uns sehr über ihren verbindlichen Entschluss zur
Mitgliedschaft und wünschen von Herzen Gottes Segen.
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Gruppenstunden
Lobpreisgruppe montags 20.00 Uhr
M. Schwarz 0208 / 640884
16.01. / 30.01. / 13.02. / 27. 02.
Frauentreff
dienstags 15.30 Uhr (14-tägl.)
in Röttgersbach H. Hasselkamp 0203 / 595291
17.01. / 31.01. / 14.02. / 28.02.
Gebetsabend
dienstags 19.00 Uhr
W. Keller 0208 / 683152
Seniorenkreis
mittwochs 15.30 Uhr (14-tägl.) 04.01. / 18.01. / 01.02. / 15.02.
M. Luft 0208 / 672038
Café „Komma“
mittwochs 15.00 Uhr (14-tägl.) 11.01. / 25.01. / 08.02. / 22.02.
M. Jürgens 0208 / 640588
POG
ab 17 Jahre
mittwochs 19.30 Uhr
M . Schwarz 0208 / 640884
Kindertreff
ab 4 Jahre
donnerstags 17.00 Uhr
E. Langenberg 0208 / 675612
Beginn nach Ferien 12.01.
Jungschar
6 - 12 Jahre
donnerstags 17.00 Uhr
M. Schwarz 0208 / 640884
Beginn nach Ferien 12.01.
Gemeindeleitung donnerstags 19.00 Uhr 19.01. / 10.+11.02.(Klausur) / 28.02.
Bastel - und
freitags 15.30 Uhr (monatl.)
Gesprächskreis R. Lusch 02362 / 608766
20.01. / 17.02.
Männertreff
freitags 19.00 Uhr o. n. Vereinb. (monatl.)
C. Höttgen 0208 / 631535
20.01. / 17.02.
Die Freitagsfrauen
freitags 19.00 Uhr (monatlich)
P. Morzuch 0208 / 6470222
06.01. / 03.02.
Bibl. Unterricht
samstags 11-15 Uhr (monatl.) 21.01. / 18.02.
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G
Kreisrat
Bericht von Andreas Böckler vom Kreisrat der Freien evangelischen Gemeinden im
Niederrheinischen Kreis am 24. September 2016 in der FeG Krefeld
Als neue Mitglieder wurden Andre Pascher (Pastor der FeG in DU-Rheinhausen) und
Michael Britsch (Pastor der FeG Moers) begrüßt. Johannes Demandt (Pastor der FeG
Düsseldorf) wurde aus dem Kreis verabschiedet. Er ist Ende Oktober in den Ruhestand
gegangen. Sein Nachfolger, Dr. Christian Kupfer, wurde im November in den Dienst
eingeführt.
Ausführlich wurde sich mit der Frage eines gemeinsamen Kreisfestes beschäftigt. Ein
Arbeitskreis hatte in den letzten Wochen einen Vorschlag erarbeitet und den Delegierten
vorgestellt. Der Vorschlag wurde mehrheitlich von fast allen Gemeinden begrüßt.
Danach werden wir das Festzelt des Neukirchener Erziehungsvereins bei dessen
Jahresfest nutzen. Der Vorteil besteht darin, dass neben einem Dach über dem Kopf die
gesamte Infrastruktur vorhanden ist. Außer einer Bestuhlung für 500 - 600 Gäste gibt es
ausreichend Parkplätze, sanitäre Anlagen und Beschallungstechnik. Darüber hinaus
bestünde die Möglichkeit, einen Sportplatz, eine Schwimmhalle und eine Sporthalle zu
nutzen. Terminlich wäre das Fest am 16. September 2017. Jetzt werden wir uns mit dem
inhaltlichen Programm beschäftigen. Wer dazu Ideen und Anregungen hat, kann sich
gerne an [email protected] wenden. Ein erstes grobes Raster könnte so
aussehen:
Nachmittags: geistlicher Input / Gottesdienst
Später Nachmittag / früher Abend: Gemeinsames Grillen, sportlicher Wettbewerb
Abends: Veranstaltung im Festzelt (Comedy, Theater, Musik)
In einem weiteren Punkt haben wir uns mit den Informationen des Bundes für die
verschiedenen Arbeitskreise beschäftigt. Schon länger sind einige Bereiche personell im
Kreis nicht besetzt. Schaut man sich die Aufgabenbeschreibungen des Bundes zu den
Kreisbeauftragten an, wird auch schnell deutlich, warum das so ist. Thomas Weber hat
dieses Anforderungsprofil nun auf ein Minimum zusammengestrichen.
Der Kreis ist die Kommunikationsebene zwischen dem Bund und den Ortsgemeinden.
Wir suchen daher keine Kreisbeauftragten, sondern Ansprechpartner für den Bund. Diese
sollen dann die Bundesinformationen an die anderen Kreisgemeinden weitergeben. In
diesem Zusammenhang sind wir wohl der erste Kreis, der einen eigenen BusBeauftragten hat. Dieser unterstützt die Ansprechpartner bei der Organisation von
Fahrten zu Bundesereignissen wie dem BuJu oder Bundesseniorentag.
Der Kreisrat ist ein öffentliches Gremium, welches gemeindeübergreifend Veranstaltungen plant und durchführt. Darüber hinaus ist er Bindeglied zwischen den Ortsgemeinden und dem Bund in Witten. Die FeG Oberhausen wird von Pastorin Merle
Schwarz und Bernd Hasselkamp vertreten. Die Sitzungen des Kreisrats sind für jeden
zugänglich. Die Sitzungen des Kreisrats im Jahr 2017 sind am 11.März und am 23.
September.
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Klassisches Konzert mit Jihye Lee am 10.12.2016
Mal zart piano, besinnlich, leise, dann forte-fortissimo, kraftvoll und berauschend - so
präsentierte uns Jihye Lee bei ihrem Konzert am 10.12. Werke von Chopin, Ravel,
Schumann, Beethoven, Liszt und Rachmaninow in wahrhaft virtuoser Weise. In
höchster Präzision huschten ihre Finger über die Tasten und zeigten uns ihre
fantastischen Fähigkeiten am Klavier.
Erklärungen zur Entstehung der Stücke und ihre musikalischen Eigenheiten forderten
uns zum ganz genau Hinhören auf und gaben dem Konzert eine ganz besondere Note.
Ein tolles Programm mit einer tollen Künstlerin! Herzlichen Dank!
Merle Schwarz
Musik ist ein reines Geschenk und eine Gabe
Gottes, sie vertreibt den Teufel, macht die Leute
fröhlich und man vergisst über sie alle Laster.
Martin Luther
- 10 -
Der etwas andere Basar 12.11.2016
Ja, er war etwas anders als in den Vorjahren - unser Basar. Die auffallendste Änderung
war die Basarzeit: 3 Stunden (von 15-18 Uhr) waren vorgesehen und es zeigte sich, dass
kaum weniger „Publikumsverkehr“ zu verzeichnen war.
Erstmalig war auch unser Gemeindehausvorplatz mit einbezogen worden und zwar mit
einem Glühweinstand, der bei dem nasskalten Wetter zum Aufwärmen einlud. Gleich
nebenan gab es Deftiges vom Grill (Würstchen und Koteletts) und dazu Salate.
Bastelarbeiten wurden im Haus angeboten, schöne Angebote zum Anschauen und
selbstverständlich auch zum Verkauf. Nicht verkauft wurden die sogenannten
„Umsonst-Artikel“, sondern verschenkt, man durfte sich aber in Form einer kleinen
Spende erkenntlich zeigen.
Und dann die vielen hausgemachten Leckereien. Man musste schnell sein, um für sich
noch das Richtige zu ergattern.
Bei Kaffee und Kuchen in unserem Café wurde geklönt und am Büchertisch konnte
man sich mit den neuen Kalendern für 2017 eindecken.
Insgesamt konnten wir uns über eine tolle Wohlfühlatmosphäre freuen und nicht zuletzt
auch über den Erlös des Basars: 1300,-€. Er war bestimmt für unsere Gemeindearbeit.
Jürgen Lusch
- 11 -
Das „Turmerlebnis“ Martin Luthers
Vor genau 500 Jahren (1517) gab es in der damaligen kirchlichen Welt einen gewaltigen
Paukenschlag. Martin Luther schlug eine Pergamentrolle mit 95 Thesen an das Tor der
Schlosskirche in Wittenberg. Dieser Thesenanschlag war für Luther die logische Folge
seiner plötzlichen Erkenntnis beim Nachdenken über ein Wort aus dem Römerbrief. In
seinem Turmzimmer im Augustinerkloster in Wittenberg ging es ihm auf, dass Gottes
Wort uns nicht nur zu Sündern erklärt, sondern gleichzeitig durch das Evangelium
gerecht spricht. Es war sein „Turmerlebnis“, das ihn in Opposition zur gängigen Praxis
des sogenannten „Ablasshandels“ brachte, bei dem Menschen sich von den Qualen des
Fegefeuers freikaufen konnten.
So beschreibt Luther seinen Kampf um das
rechte Verständnis der Rechtfertigung vor Gott:
„Ich fühlte mich, obgleich ich als untadeliger
Mönch lebte, vor Gott als ein von Gewissensqualen verfolgter Sünder, und da ich nicht
darauf vertrauen konnte, dass Gott durch meine
Buße versöhnt sei, liebte ich nicht, sondern ich
hasste vielmehr den gerechten, die Sünden
strafenden Gott... So quälte ich mich in der
Strenge und Verworrenheit meines Gewissens,
dachte aber dabei unablässig über jene Stelle bei
Paulus nach, voll glühender Begierde zu
enträtseln, was der Apostel wollte. Tage- und
nächtelang sann ich nach, bis sich Gott meiner
erbarmte, so dass ich den inneren Zusammenhang der beiden Stellen merkte: „Die
Gerechtigkeit Gottes wird im Evangelium offenbar“, und andererseits: „Der Gerechte
lebt durch seinen Glauben.“ Da fing ich an, die Gerechtigkeit Gottes als eine solche zu
begreifen, durch die der Gerechte als durch Gottes Geschenk lebt, das heißt durch den
Glauben, dass die Gerechtigkeit Gottes, die durch das Evangelium offenbar werde, in
dem passiven Sinne zu verstehen ist, dass Gott in seiner Barmherzigkeit uns durch den
Glauben rechtfertigt... Nun fühlte ich mich geradezu wie neugeboren und glaubte durch
weit geöffnete Tore in das Paradies eingetreten zu sein... Je heftiger ich bisher das Wort
„Gerechtigkeit Gottes“ gehasst hatte, mit um so süßerer Liebe hob ich nun das gleiche
Wort über andere empor, und so hat mir jene Stelle bei Paulus in der Tat die Pforten des
Himmels erschlossen.“
Die Erkenntnis von Gottes Gnadenordnung war der Auslöser für Luthers Thesenanschlag, mit dem er auf großen Widerstand gestoßen ist. Auf dem Reichstag in Worms
1521 musste er sich verantworten und blieb seiner Erkenntnis treu. „Hier stehe ich, ich
kann nicht anders“ - Diese Worte sind seit vielen Generationen verbales Markenzeichen des Protestantismus. (Zitat eines Theologieprofessors).
- 12 -
Gedanken zur Jahreslosung 2017
Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“
Hesekiel 36,26
„Das Herz ist Sitz der Seele oder des Gefühls, oft als Gegensatz zum Verstand gesehen, das
Innerste des Menschen, der Inbegriff der Persönlichkeit“. Das sagt das Lexikon u. a. vom
Blickfang
Herzen. Es ist also nicht nur ein pulsierender Muskel, der uns am Leben hält. Das wird auch
in der Bibel sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Hunderte Male erscheint dort das Wort
Herz, aber nie in anatomischen Zusammenhängen. In der Bibel wird das Herz als geistiges
Zentrum betrachtet (mutiges Herz, fröhliches Herz, ängstliches Herz, aufrichtiges Herz,
weises Herz).Wenn der Prophet Hesekiel nun im Auftrag Gottes davon spricht, dass den
Menschen ein neues Herz geschenkt werden soll, dann kann das nur heißen, dass mit dem
„alten Herzen“ etwas nicht stimmt.
Und in der Tat war es so, dass Israel als Volk Gottes seinen Namen in Verruf gebracht hat mit
schändlichen Taten und Götzendienst. Die heidnischen Völker spotteten über Gott. Warum?
Sie hatten gesehen, dass Israel heimatvertrieben war und dass ihr Gott das angeblich nicht
verhindern konnte, wussten aber nicht, dass es ein von Gott initiiertes Strafgericht war. Nun
will Gott seine Ehre bei den Völkern wiederherstellen. Deshalb die Begnadigung des
abtrünnigen Volkes, das sich um die guten, ihnen bekannten Ordnungen Gottes einen Dreck
geschert hat. Das ist bis heute so. Vorschriften und Gesetze verhindern nicht die vielen
Straftaten, die Gewalt und das Unrecht, mindern sie vielleicht etwas. Aber tief im Inneren ist
die Bereitschaft zum Sündigen da.
Von uns Menschen kann eine Lösung des Problems nicht erwartet werden. Da muss etwas
geschehen, was nicht innerhalb menschlicher Möglichkeiten zu finden ist. Es ist schon
erschreckend, zu sehen, dass Friedensinitiativen, Moral- und Soziallehren ins Leere laufen.
Wo ist der Ausweg? Bestimmt nicht in den Versuchen zur Aktivierung des guten Willens, das
hält nicht lange. Israel damals erlebt ein Eingreifen Gottes, der die zerstörte Beziehung zu
seinem Volk wieder zu neuem Leben erwecken will. Dabei kommt er nicht mit neuen
Geboten und modifizierten Gesetzen daher, sondern mit einer „sittlichen Neuschöpfung“
(H. Brandenburg) in Gestalt eines neuen Herzens, begleitet von einem neuen Geist in ihnen,
einer neuen Gesinnung.
Das vollbringt kein Mensch von sich aus, das ist allein Gottes Werk. Seine erbarmende Liebe
will zurechtbringen, was wir Menschen in der Gottesferne verzapfen. Das neue Herz und der
neue Geist verwandeln den Menschen so grundlegend, dass er die Gebote Gottes, das Liebe
üben, das Vergeben und Versöhnen nicht mehr als Druck empfindet, sondern ihm ein
Herzensanliegen wird, jenseits aller weltlichen Normen, wo Hauen und Stechen, Egoismus
und Unrecht zu Hause sind. Welch großartiger Neuanfang. Aber leider neigen Menschen
zum Rückfall, zur Wiederbelebung des „alten Herzens“, so dass Gott noch einmal und jetzt
Insendet
der FeG
Fluthgrafenstr.3
endgültig initiativ wird. Er
seinenWesel,
Sohn Jesus
mitten in unsere Verlorenheit hinein,
mitSchuldigwerden.
den Gemeinden
des
Niederrheinkreises
lässt ihn sühnen für unser
Nun
gilt
es, sich darauf einzulassen, sich das
neue Herz und den neuen Geist „implantieren“ zu lassen, damit wir „an dem Tag, an dem
Der Gebetstag beginnt mit einem
Christus Gericht hält, rein und ohnegemeinsamen
Fehler dastehen“Frühstück
(Phil.1, 10).
Jürgen Lusch
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Man sollte nicht ängstlich fragen:
„Was wird und kann noch kommen?“,
sondern sagen:
„Ich bin gespannt, was Gott jetzt noch
mit mir vorhat!“
Selma Lagerlöf
Alles Liebe und Gottes Segen
für das neue Jahr 2017
Auflage:
170 Stück
Redaktionsteam: Jürgen Lusch
02362 / 608766
E-mail: [email protected]
Pastorin Merle Schwarz 0208 / 640884
Freie evangelische Gemeinde
46149 Oberhausen
Wolfstr. 31a
www.feg-oberhausen.de
Tel: 0208 / 640347
Adresse für Veranstaltungen, die in
Röttgersbach stattfinden:
47167 Duisburg-Röttgersbach
Lindgensstr.25
Kontakt:
Pastorin Merle Schwarz 0208 / 640884
E-mail: [email protected]
Bankverbindungen:
FeG Oberhausen
Spar - und Kreditbank Witten
IBAN: DE68 4526 0475 0009 3868 01
Baukonto:
IBAN: DE41 4526 0475 0009 3868 02
Konto Sozialfond:
IBAN: DE14 4526 0475 0009 3868 03