Medienmitteilung

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Zürich, 12. Dezember 2016
Schliessung auf Raten verhindert
Der Kantonale Gewerbeverband Zürich ist erfreut über den gewerbefreundlichen Entscheid des
Kantonsrats, den kantonalen Lehrwerkstätten für Bekleidungsgestalterinnen und für
Möbelschreiner mehr Zeit für eine Privatisierung einzuräumen. Beide Schulen sollten im Rahmen
der Leistungsüberprüfung aufgehoben werden.
Der Regierungsrat wollte die Lehrateliers für Bekleidungsgestalterinnen der Berufsfachschule
Winterthur sowie der Lehrwerkstätte für Möbelschreiner an der Baugewerblichen Berufsschule Zürich
per Dezember 2019 respektive Dezember 2020 schliessen. Der Kantonale Gewerbeverband Zürich
(KGV) begrüsst den heutigen Entscheid des Kantonsrats, beiden Schulen je ein Jahr mehr Zeit
einzuräumen. Der Staat soll sich zwar aus der Lehrlingsausbildung zurückziehen. Die betroffenen
Branchen erhalten damit aber mehr Zeit, um die Weiterführung auf privatwirtschaftlicher Ebene zu
organisieren. So ist sichergestellt, dass die neuen privaten Trägerschaften intakte Lehrwerkstätten mit
motivierten Angestellten und Auszubildenden übernehmen können.
Der KGV hat sich von Beginn an für diese Lösung stark gemacht und die Regierungsvorlage abgelehnt.
Beide Schulen hätten bereits ab nächstem Jahr keine neuen Lehrverhältnisse mehr eingehen können.
Dies wäre einer Schliessung auf Raten gleichgekommen. Dass sich im Kantonsrat dieser
gewerbefreundliche Kompromiss durchsetzen konnte, ist auch der Intervention des KGV zu verdanken.
Er wollte verhindern, dass das Gewerbe zwei etablierte Ausbildungsstandorte für gewerbliche Berufe
verliert.
Medienkontakt
Hans Rutschmann, Präsident, Telefon 044 869 00 88, Mobile 079 403 22 41, [email protected]
Thomas Hess, Geschäftsleiter, Telefon 043 288 33 66, Mobile 079 774 36 60, [email protected]
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Der Kantonale Gewerbeverband Zürich KGV ist die Dachorganisation der KMU im Kanton Zürich. Er
bildet die Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Politik und unterstützt die angeschlossenen
Organisationen und deren Mitglieder überall dort, wo diese bestimmte Leistungen und die Vertretung
und Durchsetzung ihrer Interessen nicht selbst erbringen können. Zudem ergänzt der KGV die
Leistungen der örtlichen und lokalen Gewerbevereine und Berufsverbände.
Der KGV fasst rund 18'000 Mitglieder der örtlichen und regionalen Gewerbevereine und
Berufsverbände zu einer starken Interessengemeinschaft zusammen. Diese sind in 11
Bezirksgewerbeverbänden, 108 örtlichen Gewerbevereinen sowie in 69 regionalen und kantonalen
Berufsverbänden organisiert. Dieser Zusammenschluss einer grossen Anzahl Klein- und Mittelbetriebe
zu einer Dachorganisation gibt dem Gewerbe und den Unternehmerinnen und Unternehmern im
Kanton Zürich eine bedeutende und mitentscheidende Stimme in staatspolitischen, wirtschaftlichen
und sozialen Fragen. Die lokalen und regionalen Gewerbevereine und Berufsverbände delegieren
Aufgaben an die Dachorganisation KGV mit dem Ziel, die eigenen Ressourcen besser einzusetzen und
den Nutzen für die angeschlossenen Mitglieder nachhaltig zu mehren. Als Drehscheibe zwischen
Wirtschaft und Politik setzt sich der KGV für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für das Gewerbe
im Kanton ein.
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